<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Einstellungen Archives - yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</title>
	<atom:link href="https://yourdevice.ch/tag/einstellungen/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://yourdevice.ch/tag/einstellungen/</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Fri, 17 Apr 2026 13:07:00 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.0.2</generator>

<image>
	<url>https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2022/11/cropped-ydlogo-e1667602958877-32x32.png</url>
	<title>Einstellungen Archives - yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</title>
	<link>https://yourdevice.ch/tag/einstellungen/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Warum Whatsapp&#039;s Verschlüsselung eine verarsche ist</title>
		<link>https://yourdevice.ch/warum-whatsapps-verschluesselung-eine-verarsche-ist/</link>
					<comments>https://yourdevice.ch/warum-whatsapps-verschluesselung-eine-verarsche-ist/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Jan 2025 08:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weiteres]]></category>
		<category><![CDATA[Android]]></category>
		<category><![CDATA[Einstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Privatsphäre]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://yourdevice.ch/?p=17583</guid>

					<description><![CDATA[<p>WhatsApp merkt gross an, dass die Chats End zu End verschlüsselt sind, und dass nicht mal sie Zugriff auf die Chats haben, tatsächlich verwenden sie auch eine echte Ende-zu-Ende-Verschlüsselung (E2EE),...</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/warum-whatsapps-verschluesselung-eine-verarsche-ist/">Warum Whatsapp&#039;s Verschlüsselung eine verarsche ist</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">WhatsApp merkt gross an, dass die Chats End zu End verschlüsselt sind, und dass nicht mal sie Zugriff auf die Chats haben, tatsächlich verwenden sie auch eine echte <strong>Ende-zu-Ende-Verschlüsselung (E2EE)</strong>, und das ist technisch gesehen auch keine Lüge. Allerdings gibt es einige Punkte, die die Sicherheit und Privatsphäre in der Praxis beeinflussen können. Lasst uns das gemeinsamen etwas aufschlüsseln.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/whatsappe2ee_luege_title.png" alt="" class="wp-image-17585" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/whatsappe2ee_luege_title.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/whatsappe2ee_luege_title-300x169.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/whatsappe2ee_luege_title-768x432.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/whatsappe2ee_luege_title-500x281.png 500w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Quelle Bild: requestly.com</figcaption></figure>
</div>




<h2 class="wp-block-heading">Was bedeutet echte Ende-zu-Ende-Verschlüsselung</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Bei <strong>echter E2EE</strong> wird eine Nachricht auf deinem Gerät (Client) verschlüsselt und erst auf dem Gerät des Empfängers wieder entschlüsselt. Dazwischen (auch auf den WhatsApp-Servern) ist die Nachricht unlesbar.</li>



<li>WhatsApp nutzt das <strong><a href="https://signal.org/blog/whatsapp-complete/">Signal-Protokoll</a></strong>, das weithin als sicher gilt und auch in Signal selbst zum Einsatz kommt.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Wie funktioniert das bei WhatsApp</h3>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Verschlüsselungsschlüssel</strong>: Jede Konversation hat eigene Schlüssel, die auf den Geräten der Nutzer generiert und gespeichert werden. WhatsApp selbst hat keinen Zugriff auf diese Schlüssel.</li>



<li><strong>Nachrichtenfluss</strong>: Nachrichten sind während der Übertragung zwischen den Geräten verschlüsselt. Auf den WhatsApp-Servern sind sie nur in verschlüsselter Form gespeichert.</li>
</ol>



<h2 class="wp-block-heading">Warum gibt es Kritik an der E2EE von WhatsApp</h2>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Meta-Daten</strong>:
<ul class="wp-block-list">
<li>Obwohl die Inhalte verschlüsselt sind, sammelt WhatsApp Meta-Daten (z. B. wer mit wem wann kommuniziert hat, IP-Adressen, Gerätetypen usw.). Diese Daten können Rückschlüsse auf eure Aktivitäten und Kontakte ermöglichen.</li>



<li>Meta (die Muttergesellschaft von WhatsApp) nutzt diese Daten für Werbezwecke und teilt sie mit Behörden.</li>
</ul>
</li>



<li><strong>Cloud-Backups</strong>:
<ul class="wp-block-list">
<li>WhatsApp bietet die Möglichkeit, Nachrichten in der Cloud (Google Drive oder iCloud) zu sichern. Diese Backups sind standardmäßig <strong>nicht E2EE-geschützt</strong>, es sei denn, ihr aktiviert die "E2EE-Backups"-Option. Ohne diesen Schutz könnten Dritte (z. B. Cloud-Provider, Behörden, oder gar Whatsapp/Facebook selber durch Umwege) auf die Nachrichten zugreifen.</li>
</ul>
</li>



<li><strong>Implementierung und Vertrauen</strong>:
<ul class="wp-block-list">
<li>Obwohl das Signal-Protokoll sicher ist, ist WhatsApp eine proprietäre Software. Das bedeutet, ihr kannst den Quellcode nicht überprüfen, um sicherzustellen, dass alles korrekt implementiert ist.</li>



<li>Es besteht immer die theoretische Möglichkeit, dass WhatsApp eine Hintertür eingebaut hat, um bestimmte Nachrichten zu entschlüsseln. Beispielsweise könnte die Melde Funktion missbraucht werden, und teile eurer Chats an Facebook in Klartext übermittelt werden. Dies könnte auf staatlichen Druck geschehen.</li>
</ul>
</li>



<li><strong>Clientseitige Überwachung</strong>:
<ul class="wp-block-list">
<li>Es gibt Berichte, dass WhatsApp (wie andere Plattformen auch) Algorithmen verwendet, um Inhalte auf eurem Gerät zu überprüfen, beispielsweise um Missbrauch oder illegale Inhalte zu erkennen. Dies könnte potenziell die Privatsphäre beeinträchtigen. Dies erfordert gewisse Hintertüren die eingebaut sind, um die Chats clientseitig vor der Verschlüsselung zu analysieren.</li>
</ul>
</li>
</ol>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img decoding="async" width="1024" height="710" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/how-to-take-whatsapp-backup-on-Android-1024x710.jpg" alt="" class="wp-image-17586" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/how-to-take-whatsapp-backup-on-Android-1024x710.jpg 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/how-to-take-whatsapp-backup-on-Android-300x208.jpg 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/how-to-take-whatsapp-backup-on-Android-768x533.jpg 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/how-to-take-whatsapp-backup-on-Android-1536x1065.jpg 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/how-to-take-whatsapp-backup-on-Android-2048x1420.jpg 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/how-to-take-whatsapp-backup-on-Android-500x347.jpg 500w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Backups sind stardmässig nicht verschlüsselt und für alle Cloudbetreiber lesbar.</figcaption></figure>
</div>


<h2 class="wp-block-heading">Warum unverschlüsselte Backups die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung aushebeln</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein zentraler Kritikpunkt an WhatsApp ist die Möglichkeit, Chatverläufe in Cloud-Diensten wie <strong>Google Drive</strong> oder <strong>iCloud</strong> zu sichern, die <strong>nicht standardmäßig Ende-zu-Ende verschlüsselt</strong> sind. Dieses "Feature" macht die ganze E2EE-Implementierung im Grunde genommen hinfällig – und das ist tatsächlich ein großer Kritikpunkt.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Was passiert mit unverschlüsselten Backups</strong></h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wenn ihr ein Backup erstellt, werden alle Nachrichten, Bilder und Videos in einer Datei gespeichert und in die Cloud hochgeladen.</li>



<li>Standardmäßig sind diese Backups <strong>nicht Ende-zu-Ende verschlüsselt</strong>, es sei denn, ihr aktiviert explizit die entsprechende Option in den Einstellungen (was nur wenige Nutzer wissen oder tun).</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Wie wird die E2EE dadurch ausgehebelt</strong></h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Entschlüsselung bei Backup-Erstellung</strong>: Auf eurem Gerät werden die Nachrichten entschlüsselt und im Klartext ins Backup geschrieben. Das bedeutet, dass diese Daten in der Cloud liegen, ohne die Sicherheit der ursprünglichen Verschlüsselung.</li>



<li><strong>Angreifbarkeit der Cloud</strong>:
<ul class="wp-block-list">
<li>Google Drive und iCloud sind nicht für den Schutz sensibler Daten konzipiert. Sollte jemand Zugriff auf dein Cloud-Konto erhalten (z. B. durch Phishing oder Sicherheitslücken), sind eure Nachrichten leicht zugänglich.</li>



<li>Selbst Strafverfolgungsbehörden können oft relativ einfach auf diese Backups zugreifen, da sie entweder direkt von den Cloud-Anbietern herausgegeben werden oder durch rechtliche Anordnungen (z. B. bei iCloud in den USA) zugänglich sind.</li>
</ul>
</li>



<li><strong>Schlüsselverwaltung</strong>: Da die Verschlüsselung der Backups nicht automatisch durch WhatsApp erfolgt, sondern von den Cloud-Anbietern abhängt, hat Meta keinen Einfluss mehr darauf, wer diese Daten entschlüsseln kann.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Warum ist das ein Problem</strong></h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Die Nutzer werden in falscher Sicherheit gewiegt</strong>: WhatsApp preist seine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung als ultimativen Schutz an. Doch durch unverschlüsselte Backups werden diese Versprechen ins Gegenteil verkehrt, weil Nachrichten über Umwege wieder im Klartext verfügbar sind.</li>



<li><strong>Unwissenheit der Nutzer</strong>: Viele Menschen gehen davon aus, dass ihre Daten immer sicher sind, weil sie den Begriff "Ende-zu-Ende-Verschlüsselung" hören. Dass sie ein Backup manuell verschlüsseln müssen, ist den meisten nicht bewusst.</li>



<li><strong>Fehlende Transparenz</strong>: WhatsApp könnte die E2EE-Backups standardmäßig aktivieren, tut es aber nicht. Es liegt allein am Nutzer, diese Option zu finden und einzuschalten.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Warum ist es eine Schande, dass E2EE-Backups nicht standardmäßig aktiviert sind</strong></h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>WhatsApp hat die technische Möglichkeit</strong>: Die Funktion, Backups mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung zu sichern, existiert bereits. Es wäre ein einfacher Schritt, diese Option per Default zu aktivieren, sobald der Nutzer ein Backup einrichtet.</li>



<li><strong>Meta hat die Ressourcen, den Standard zu setzen</strong>: Als einer der größten Messenger-Dienste der Welt könnte WhatsApp ein Vorbild für andere sein. Stattdessen zwingen sie die Nutzer, aktiv ihre Privatsphäre einzufordern – eine bewusste Entscheidung, die Bequemlichkeit über Sicherheit stellt.</li>



<li><strong>Nutzerfreundlichkeit wird vorgeschoben</strong>: Der Grund, warum E2EE-Backups nicht standardmäßig aktiviert sind, könnte sein, dass es zusätzlichen Aufwand erfordert, wie die Erstellung eines eigenen Passworts oder Schlüssels. Doch Bequemlichkeit auf Kosten der Sicherheit ist keine Entschuldigung für eine derart weit verbreitete App.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Wie könnte es besser sein</strong></h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Automatische Aktivierung</strong>: E2EE-Backups sollten standardmäßig aktiviert werden, und WhatsApp sollte klar darauf hinweisen, dass ein starkes Passwort notwendig ist.</li>



<li><strong>Transparenz erhöhen</strong>: WhatsApp sollte deutlicher kommunizieren, dass unverschlüsselte Backups ein massives Sicherheitsrisiko darstellen.</li>



<li><strong>Keine halben Versprechen</strong>: Wenn eine App mit E2EE wirbt, sollte sie sicherstellen, dass diese Verschlüsselung durchgängig ist – ohne Hintertüren wie unverschlüsselte Backups.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Dass WhatsApp so ein riesiges Sicherheitsleck nicht standardmäßig behebt, ist mehr als nur ein Versäumnis – es ist eine Schande. Es sendet die Botschaft, dass Bequemlichkeit und die Kontrolle über Daten wichtiger sind als die Privatsphäre der Nutzer. Echte Sicherheit erfordert, dass solche Funktionen standardmäßig aktiviert sind, und nicht nur als Option für diejenigen, die zufällig in den Einstellungen danach suchen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Melden von Chats in WhatsApp ist ein oft diskutiertes Thema, da es auf den ersten Blick mit der Ende-zu-Ende-Verschlüsselung (E2EE) in Konflikt zu stehen scheint. Aber es gibt eine technische Erklärung, wie das funktioniert, ohne die Grundprinzipien der Verschlüsselung zu verletzen. Lass uns das im Detail betrachten:</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Die Chat-Melde Funktion von Whatsapp</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn jemand einen Chat meldet, erlaubt WhatsApp, dass <strong>eine Kopie der letzten Nachrichten aus dem Chat an WhatsApp weitergeleitet wird</strong>. Das heisst also, dass eure verschlüsselten Chats an Whatsapp unverschlüsselt ausgeliefert werden. Diese Nachrichten werden direkt von eurem Gerät entschlüsselt (ohne dass ihr es erfahrt) und dann an die WhatsApp-Server geschickt. Das bedeutet:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung bleibt technisch intakt, jedoch wird eine Kopie in unverschlüsselter Form eurer Chats und der, der gemeldet hat, an Whatsapp gesendet. </li>



<li>WhatsApp erhält nur die Nachrichten, die ihr selbst entschlüsselt und gemeldet habt, oder wenn jemand eure Nachrichten gemeldet hat, jedoch nicht den gesamten Chatverlauf.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Das Melden ist also im Wesentlichen eine Freigabe von Daten durch den Benutzer, aber ohne Zustimmung des anderen. </p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Welche Daten werden bei einer Meldung übermittelt</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Laut WhatsApp umfasst eine Meldung typischerweise:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Die letzten <strong>5 Nachrichten</strong> des gemeldeten Chats oder der gemeldeten Gruppe.</li>



<li>Informationen über den Chat, z. B. den Namen des Kontakts oder der Gruppe.</li>



<li>Meta-Daten wie Zeitpunkt der Nachrichten und möglicherweise Profilinformationen des Kontakts.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Die gemeldeten Nachrichten werden dann überprüft, um Verstöße gegen die Nutzungsbedingungen festzustellen (z. B. Spam, Missbrauch, illegale Inhalte).</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Warum ist das ein Problem für die Privatsphäre</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Obwohl die technische E2EE erhalten bleibt, gibt es dennoch Kritik:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Möglichkeit des Missbrauchs</strong>: Jeder Nutzer in einem Chat kann Nachrichten weiterleiten oder melden, wodurch die Privatsphäre anderer gefährdet wird.</li>



<li><strong>Zentralisierung der Daten</strong>: Sobald Nachrichten gemeldet werden, landen sie unverschlüsselt auf den WhatsApp-Servern und könnten dort länger gespeichert oder weiterverarbeitet werden.</li>



<li><strong>Vertrauen in den Nutzer</strong>: Die E2EE schützt euch nicht davor, dass eure Chatpartner Nachrichten teilt, meldet oder Screenshots erstellt. Es gibt keine Garantie für Vertraulichkeit im sozialen Kontext.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Was kann ich tun um die Situation zu verbessern</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Einen anderen Messenger verwenden! Nein, Spass, wir wissen genau was dies für eine Hürde darstellt, deshalb geben wir auch Tipps, und motzen nicht nur, um die Situation etwas zu entschärfen. Aktiviert die Verschlüsselung für die Chat Backups, benutzt wenn möglich einen <a href="https://yourdevice.ch/whatsapp-proxy-server/">Whatsapp Proxy</a> wie unseren Servern um eure IP zu verstecken, und entfernt unnötige Berechtigungen wie <strong>Standort</strong>, und <strong>Geräte</strong> in der Nähe. Die Berechtigungen zu entfernen, nicht mehr auf euer Kontaktbuch zuzugreifen nützt nicht mehr viel, den eure Kontakte hat Whatsapp schon, und eure Kontakte tauchen nur noch als Telefonnummern auf. Nutzt wenn möglich auf <a href="https://yourdevice.ch/der-grapheneos-einsteiger-guide-einrichtung-anwendung/#Storage_Scopes">GrapheneOS Storage Scopes</a> und erlaubt Whatsapp nur Zugriff auf bestimmte Ordner, und nicht all eure Medien! Gegen die Meldefunktion könnt ihr allerdings nicht viel tun. Wann und wie oft sie ausgeführt wird, habt ihr nicht unter Kontrolle.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p class="wp-block-paragraph">WhatsApp verwendet echte Ende-zu-Ende-Verschlüsselung nach dem Signal-Protokoll, was bedeutet, dass eure Nachrichten für WhatsApp selbst unlesbar sein sollten. Die Kritikpunkte liegen hauptsächlich bei:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Meta-Daten-Sammlung</strong>,</li>



<li><strong>nicht standardmäßig verschlüsselten Backups</strong>,</li>



<li><strong>mangelnder Transparenz aufgrund proprietärer Software</strong>,</li>



<li><strong>und der Möglichkeit von clientseitiger Überwachung.</strong></li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Privatsphäre wirklich ein Anliegen von WhatsApp wäre, gäbe es keine unverschlüsselten Backups – Punkt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn ihr absolute Sicherheit und Privatsphäre sucht, wäre ein Messenger wie <a href="https://yourdevice.ch/signal-fork-molly-foss-mit-unified-push/"><strong>Signal</strong>/<strong>Molly</strong></a> oder <strong><a href="https://yourdevice.ch/chat/">Matrix</a></strong> (mit E2EE standardmässig für Chats und Backups aktiviert) eine bessere Wahl, da diese Plattformen offener und weniger datenhungrig sind.</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/warum-whatsapps-verschluesselung-eine-verarsche-ist/">Warum Whatsapp&#039;s Verschlüsselung eine verarsche ist</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://yourdevice.ch/warum-whatsapps-verschluesselung-eine-verarsche-ist/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Linux 2FA Authenticator App</title>
		<link>https://yourdevice.ch/linux-2fa-authenticator-app/</link>
					<comments>https://yourdevice.ch/linux-2fa-authenticator-app/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Apr 2024 11:12:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[alternative Apps]]></category>
		<category><![CDATA[apps]]></category>
		<category><![CDATA[Einstellungen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://yourdevice.ch/?p=13279</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Authenticator für Linux ist eine benutzerfreundliche, Open-Source-Zwei-Faktor-Authentifizierungs-(2FA) App. Sie ermöglicht das einfache Hinzufügen von Konten durch das Scannen von QR-Codes, bietet Sicherheitsfunktionen wie Passwortschutz und unterstützt mehrere Backup-Optionen. Als...</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/linux-2fa-authenticator-app/">Linux 2FA Authenticator App</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Der Authenticator für <a href="https://yourdevice.ch/warum-linux/">Linux</a> ist eine benutzerfreundliche, Open-Source-<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Zwei-Faktor-Authentisierung">Zwei-Faktor-Authentifizierungs</a>-(2FA) App. Sie ermöglicht das einfache Hinzufügen von Konten durch das Scannen von QR-Codes, bietet Sicherheitsfunktionen wie Passwortschutz und unterstützt mehrere Backup-Optionen. Als Flatpak verfügbar, lässt sie sich auf verschiedenen Linux-Distributionen installieren.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img decoding="async" width="1024" height="619" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/linux_authenticator_title-1024x619.png" alt="" class="wp-image-13469" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/linux_authenticator_title-1024x619.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/linux_authenticator_title-300x181.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/linux_authenticator_title-768x464.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/linux_authenticator_title-1536x929.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/linux_authenticator_title-2048x1238.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/linux_authenticator_title-500x302.png 500w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>




<h2 class="wp-block-heading">Was ist der Authenticator</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Eine 2FA-App wie der Authenticator (Zwei-Faktor-Authentifizierung) erhöhen die Sicherheit eurer Online-Konten, indem sie neben eurem Passwort einen zusätzlichen Sicherheitscode erfordert, der auf eurem Gerät generiert wird. Diese temporären Codes, die sich alle 30 Sekunden ändern, machen es für Unbefugte erheblich schwerer, auf eure Konten zuzugreifen, selbst wenn sie eurer Passwort kennen. Ihr benutzt sie, indem ihr die App mit euren Konten über einen QR-Code verbindet. Bei jedem Login gebt ihr dann den in der App angezeigten Code ein.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Installation</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Installation aus den Standard Repos ist leider etwas veraltet, und es fehlen einige Funktionen, wie z.B der Import einer bisherigen 2FA Applikation z.B <a href="https://yourdevice.ch/aegis-die-google-authenticator-alternative/">Aegis</a> für das Android Phone. Wir installieren uns den Authenticator deshalb via Flatpaks.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://yourdevice.ch/welches-linux-betriebssystem/">Linux Mint</a> User müssen Flatpak nicht mehr installieren, da bereits inkludiert. Ubuntu User müssen Flatpak nachinstallieren. </p>



<p class="wp-block-paragraph"> <a href="https://yourdevice.ch/programme-einfach-installieren-unter-linux/">Flatpaks</a> sind fertige Pakete mit allen Abhängigkeiten inbegriffen. Es müssen als keine anderen Dienste oder Bilbiotheken für das Programm installiert werden. Es ähnelt Snaps, jedoch sind Flatpaks kompletten community-driven. Zuerst müssen wir Flatpak installieren, das geht mit:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>sudo apt install flatpak
sudo apt install gnome-software-plugin-flatpak</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Ausserdem müssen wir noch das flathub Repo hinzufügen, das geht mit:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>flatpak remote-add --if-not-exists flathub https://dl.flathub.org/repo/flathub.flatpakrepo</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Danach kann der Authenticator mit folgendem Befehl installiert werden:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>flatpak install flathub com.belmoussaoui.Authenticator</code></pre>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/flatpakinstall-1.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1804" height="1042" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/flatpakinstall-1.png" alt="" class="wp-image-13471" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/flatpakinstall-1.png 1804w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/flatpakinstall-1-300x173.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/flatpakinstall-1-1024x591.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/flatpakinstall-1-768x444.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/flatpakinstall-1-1536x887.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/flatpakinstall-1-500x289.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1804px) 100vw, 1804px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Danach sollte das Programm installiert sein. Mittels Suche könnt ihr in eurer Distro das Programm finden und es öffnen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Anwendung des Authenticators</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Zu allererst wird euch noch eine leere Authenticator App begrüssen. Hier könnten wir auch gleich bereits erste Konten hinzufügen. Das geht ganz einfach mit dem Plus Symbol. Normalerweise fügt man Konten via QR Codes hinzu, dies ist aber am Rechner nicht immer so einfach. Deshalb empfehlen wir euch, die Konten die ihr benötigt, am Smartphone, z.B via Aegis einzurichten, und das Aegis Profil zu exportieren. Dann habt ihr alle Konten auch auf dem Rechner. Trotzdem schauen wir uns kurz an, wie die Einrichtung auch ohne QR geht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Öffnet die Einrichtung zur 2 Faktor Authentifzierung auf einer beliebigen Seite, falls kein QR gescannt werden kann, bieten viele Anbieter einen Button wie z.B Synology hier den "<strong>can't scan it?</strong>" Link. Klickt diesen. Ihr kommt auf eine Seite mit einem Profil und dem Token/Secret Key. Platziert beides in die 2FA App:</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/2faohneqr.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="703" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/2faohneqr-1024x703.png" alt="" class="wp-image-13472" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/2faohneqr-1024x703.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/2faohneqr-300x206.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/2faohneqr-768x527.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/2faohneqr-1536x1054.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/2faohneqr-500x343.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/2faohneqr.png 1982w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div></div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/autheitcatorkontohinzufuegen-1.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="689" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/autheitcatorkontohinzufuegen-1-1024x689.png" alt="" class="wp-image-13474" style="width:415px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/autheitcatorkontohinzufuegen-1-1024x689.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/autheitcatorkontohinzufuegen-1-300x202.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/autheitcatorkontohinzufuegen-1-768x517.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/autheitcatorkontohinzufuegen-1-1536x1034.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/autheitcatorkontohinzufuegen-1-500x336.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/autheitcatorkontohinzufuegen-1.png 1981w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div></div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph">Danach habt ihr euer Konto in der Liste der Konten in eurer Authenticator App. Fügt weitere hinzu wie ihr lustig seid.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Konten importieren</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der Authenticator bietet viele Möglichkeiten, Profile aus anderen Auhenticator Apps zu importieren. Spielen wir das Beisiel anhand Aegis durch, der 2FA App für das Android Smartphone. Öffnet Aegis auf dem Smartphone und geht in die <strong>Einstellungen</strong>. Scrollt herunter und geht auf die Option <strong>Importieren &amp; Exportieren</strong>. Klickt hier auf <strong>Exportieren</strong>.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/Screenshot_20240408-125419.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="460" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/Screenshot_20240408-125419-460x1024.png" alt="" class="wp-image-13475" style="width:300px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/Screenshot_20240408-125419-460x1024.png 460w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/Screenshot_20240408-125419-135x300.png 135w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/Screenshot_20240408-125419-768x1710.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/Screenshot_20240408-125419-690x1536.png 690w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/Screenshot_20240408-125419-920x2048.png 920w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/Screenshot_20240408-125419-500x1113.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/Screenshot_20240408-125419.png 1008w" sizes="auto, (max-width: 460px) 100vw, 460px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Button <strong>OK</strong> könnt ihr die Datein in einem Ordner eurer Wahl auf dem Smartphone ablegen, mit dem <strong>Teilen</strong> button könnt ihr die Datei z.B direkt via Mail verschicken. Ziel ist es, diese Datei jetzt auf euren Rechner zu bringen, auf dem der Authenticator läuft. Lass die Verschlüsselung <strong>unbedingt aktiviert</strong>, solltet ihr die Datei über Mail oder einen Messenger verschicken. Das Passwort ist das Datenbankpasswort eures Aegis Profils!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Habt ihr die Datei auf dem Rechner, öffnet den Authenticator und geht oben rechts mit den 3 Punkten in die <strong>Einstellungen</strong> und geht auf <strong>Sichern/Wiederherstellen</strong>. Wählt hier <strong>Aegis</strong> aus. Das Feld klappt nach unten auf, gebt dort ins Feld Eure <strong>Aegis Phasphrase</strong> ein, und wählt die Datei mit dem Button aus:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/Screenshot_20240326_104925.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="2203" height="1438" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/Screenshot_20240326_104925.png" alt="" class="wp-image-13478" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/Screenshot_20240326_104925.png 2203w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/Screenshot_20240326_104925-300x196.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/Screenshot_20240326_104925-1024x668.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/Screenshot_20240326_104925-768x501.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/Screenshot_20240326_104925-1536x1003.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/Screenshot_20240326_104925-2048x1337.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/Screenshot_20240326_104925-500x326.png 500w" sizes="auto, (max-width: 2203px) 100vw, 2203px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Der Import kann einen Moment dauern. Danach habt ihr all eure Aegis Profile auch auf eurem Rechner!</p>



<h3 class="wp-block-heading">Authenticator zusätzlich absichern</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Es empfiehlt sich, für den Authenticator eine Passphrase einzurichten. In den Einstellungen von vom Authenticator lässt sich eine Passphrase einrichten. Diese wird benötigt, um die beim Start zu entsperren, oder wenn die Zeitsperre eintritt:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/Screenshot_20240326_224717-1.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="956" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/Screenshot_20240326_224717-1-956x1024.png" alt="" class="wp-image-13479" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/Screenshot_20240326_224717-1-956x1024.png 956w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/Screenshot_20240326_224717-1-280x300.png 280w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/Screenshot_20240326_224717-1-768x823.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/Screenshot_20240326_224717-1-500x536.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/Screenshot_20240326_224717-1.png 1401w" sizes="auto, (max-width: 956px) 100vw, 956px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Ein Time-Lock, kann falls gewünscht, unter der Phasephrase eingerichtet werden. Das stellt sicher, dass fremde am Rechner nicht Eure Codes auslesen können. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Abschluss</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die App "Authenticator" für Linux ist ein starkes Werkzeug für jeden, der seine Online-Sicherheit ernst nimmt. Als Open-Source-2FA-Lösung bietet sie eine einfache und sichere Methode, um Konten mit einem zusätzlichen Authentifizierungsschritt zu schützen. In einer Zeit, in der digitale Sicherheitsbedrohungen allgegenwärtig sind, ist die Implementierung einer Zwei-Faktor-Authentifizierung keine Option mehr, sondern eine Notwendigkeit. Die Authenticator-App macht es einfach, diesen zusätzlichen Sicherheitsschritt zu implementieren, und stärkt somit die Verteidigung gegen unerlaubten Zugriff auf persönliche und berufliche Konten.</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/linux-2fa-authenticator-app/">Linux 2FA Authenticator App</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://yourdevice.ch/linux-2fa-authenticator-app/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>channel.db auf LND Lightning Nodes verkleinern</title>
		<link>https://yourdevice.ch/channel-db-auf-lnd-lightning-nodes-verkleinern/</link>
					<comments>https://yourdevice.ch/channel-db-auf-lnd-lightning-nodes-verkleinern/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Mar 2024 13:32:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bitcoin]]></category>
		<category><![CDATA[bitcoin]]></category>
		<category><![CDATA[Einstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[fullnode]]></category>
		<category><![CDATA[lightning]]></category>
		<category><![CDATA[raspiblitz]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://yourdevice.ch/?p=12765</guid>

					<description><![CDATA[<p>Heute schauen wir uns an, wie wir die Kanaldatenbank, die sogenannte channel.db auf LND Lightning Nodes verkleinern können. Dieser Leitfaden ist für fortgeschrittene Noderunner, NICHT für neue Nodes oder kleine...</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/channel-db-auf-lnd-lightning-nodes-verkleinern/">channel.db auf LND Lightning Nodes verkleinern</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Heute schauen wir uns an, wie wir die Kanaldatenbank, die sogenannte <strong>channel.db</strong> auf LND Lightning Nodes verkleinern können. Dieser Leitfaden ist für fortgeschrittene Noderunner, NICHT für neue Nodes oder kleine persönliche Nodes, ausser, ihr habt wirlich viele Kanäle am laufen. Der Leitfaden richtet sich mehr an jene Node-Betreiber, die täglich eine Menge an Routings durchführen, viele Kanäle schließen/öffnen, Händler mit vielen generierten Rechnungen, fehlgeschlagenen Rechnungen und mit viel erzeugtem Traffic.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="585" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/699bcaaf-8b6f-4241-adf3-0a94271b76a7-1024x585.webp" alt="" class="wp-image-13259" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/699bcaaf-8b6f-4241-adf3-0a94271b76a7-1024x585.webp 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/699bcaaf-8b6f-4241-adf3-0a94271b76a7-300x171.webp 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/699bcaaf-8b6f-4241-adf3-0a94271b76a7-768x439.webp 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/699bcaaf-8b6f-4241-adf3-0a94271b76a7-1536x878.webp 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/699bcaaf-8b6f-4241-adf3-0a94271b76a7-500x286.webp 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/699bcaaf-8b6f-4241-adf3-0a94271b76a7.webp 1792w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Wenn ihr gerade erst Neuling seid und einen frische Node startet, ist diese Anleitung etwas, dass man sich für später aufbewahren kann.</p>





<h2 class="wp-block-heading">Um was geht es überhaupt</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die <code>channel.db</code> ist eine essentielle Datenbank auf Lightning Nodes im <a href="https://yourdevice.ch/was-ist-das-bitcoin-lightning-netzwerk/">Lightning Network</a>, einem Layer-2-Zahlungsprotokoll, das auf der Blockchain von Bitcoin aufbaut, um schnelle, skalierbare Transaktionen zu ermöglichen. Diese Datenbank spielt eine zentrale Rolle in der Verwaltung und dem Betrieb einer Lightning Node. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Datei <code>channel.db</code>, die sich in den Unterordnern von LND befindet, wächst mit der Zeit immer weiter an, bis sie ziemlich schwer zu verwalten ist und eine Dateikorruption bei einer größeren Datei wahrscheinlicher als bei einer kleineren ist. Zudem wird diese Datei in den Speicher geladen, sodass, je kleiner sie ist, umso weniger Speicher bzw RAM wird verwendet. Sie beeinflusst auch die Reaktionszeit eurer Node für das Routing von Zahlungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zusammenfassend ist es also ziemlich sinnvoll, diese Datei so klein wie möglich zu halten.<br>Warum habe ich diesen Artikel geschrieben gemacht? Ich las mehrere Beiträge auf Github über das Problem, mit großen db-Dateien umzugehen und die zunehmende Verlangsamung der Nodes. Ausserdem gibt es ziemlich wenig Anleitungen, wie man selber die Kanal Datenbank kompaktiert, also habe ich beschlossen, eine Anleitung zu schreiben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diejenigen, die in letzter Zeit feststellen, dass ihre Nodes seltsam und langsamer reagieren, werden mit dieser kurzen Anleitung sicherlich etwas Erleichterung erfahren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">channel.db Grösse überprüfen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Grösse der channel.db kann man mit dem <code>ls -lh</code> schnell überprüfen. Empfehlenswert ist die Datenbank ab <strong>3GB</strong> zum ersten mal zu kompaktieren. Je nachdem auf welchen System lautet liegt die channel.db an folgendem Ort und kann mit der flag <code>-lh</code> grössentechnisch gesichtet werden:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Umbrel</strong></p>



<pre class="wp-block-code"><code>ls -lh /root/umbrel/app-data/lightning/data/lnd/data/graph/mainnet/</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raspiblitz</strong></p>



<pre class="wp-block-code"><code>sudo ls -lh /mnt/hdd/lnd/data/graph/mainnet/</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>BTCPay Server </strong></p>



<pre class="wp-block-code"><code>ls -lh /var/lib/docker/volumes/generated_lnd_bitcoin_datadir/_data/data/graph/mainnet/</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Exemplarisch, bei mir ist die channel.db bereits 2.6GB gross:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/btcpayserver_channeldb_size.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="184" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/btcpayserver_channeldb_size-1024x184.png" alt="" class="wp-image-13264" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/btcpayserver_channeldb_size-1024x184.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/btcpayserver_channeldb_size-300x54.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/btcpayserver_channeldb_size-768x138.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/btcpayserver_channeldb_size-1536x276.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/btcpayserver_channeldb_size-500x90.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/btcpayserver_channeldb_size.png 1950w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<h2 class="wp-block-heading">channel.db kompaktieren</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wir müssen zuerst ein paar Vorbereitungen erledigen und ein paar Änderungen durchführen, damit die kompaktieren möglich ist. Wir schauen uns die kompaktieren auf 3 verschiedenen Systemen an, <a href="https://docs.btcpayserver.org/">BTCPay Server</a>, <a href="https://umbrel.com/">Umbrel</a> und dem <a href="https://raspiblitz.org/">Raspiblitz</a>. Wenn wir schon dabei sind führen wir gleich noch ein paar weitere Optimierungen durch, welche die Performance der Nodes erhöht. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Umbrel Fullnode</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Durchführung des kompaktieren auf einem Umbrel System ist ziemlich einfach. Öffnet eure Lightning Node, und geht oben rechts mit den 3 Punkten in die <strong>Einstellungen</strong>:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/umbrel_lightning_advancedsettings.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="565" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/umbrel_lightning_advancedsettings-1024x565.png" alt="" class="wp-image-13260" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/umbrel_lightning_advancedsettings-1024x565.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/umbrel_lightning_advancedsettings-300x166.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/umbrel_lightning_advancedsettings-768x424.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/umbrel_lightning_advancedsettings-1536x847.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/umbrel_lightning_advancedsettings-2048x1130.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/umbrel_lightning_advancedsettings-500x276.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Navigiert runter zu Optimizations und aktiviert folgende Settings:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>db.bolt.auto-compact=true
db.bolt.auto-compact-min-age=168h

gc-canceled-invoices-on-startup=1 
gc-canceled-invoices-on-the-fly=1
ignore-historical-gossip-filters=1
start sync-freelist=1
stagger-initial-reconnect=1
payments-expiration-grace-period=9999h</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Haltet nach den richtigen Konfigurationen Auschau, indem ihr die kleine rot markierte Beschriftung beachtet:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/umbrelactivaresettings.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="565" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/umbrelactivaresettings-1024x565.png" alt="" class="wp-image-13261" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/umbrelactivaresettings-1024x565.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/umbrelactivaresettings-300x166.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/umbrelactivaresettings-768x424.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/umbrelactivaresettings-1536x847.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/umbrelactivaresettings-2048x1130.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/umbrelactivaresettings-500x276.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph"><code>db.bolt.auto-compact-min-age=168h</code> beschreibt zum Beispiel, dass die kompaktierung der channel.db erst durchgeführt wird, wenn die Datei das letzte mal vor 168 Stunden verkleinert wurden ist. Wenn ihr die Einstellungen deaktiviert, wird die channel.db jedesmal bei neustart von LND kompaktiert. Das kann jedesmal zu langen Ladezeit führen bis die Node aktiv ist. </p>



<h3 class="wp-block-heading">BTCPay Server</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Auf dem BTCPay Server ist ein spezielles Fragment zu aktivieren, damit die Kompaktierung aktiv wird. Loggt euch auf dem Server via SSH ein, und führt folgenden Befehl aus:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>export BTCPAYGEN_ADDITIONAL_FRAGMENTS="$BTCPAYGEN_ADDITIONAL_FRAGMENTS;opt-lnd-autocompact"</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Dieser Befehl fügt die Kompaktierung dem BTCPay Server hinzu. Leider führt der Server die Kompaktierung nun jedesmal bei einem Neustart des Systems oder LND durch, die Einstellung <code>db.bolt.auto-compact-min-age</code> können wir aber durch einen kleinen Umweg setzen. Legt euch ein neues Fragment an mit dem Befehl:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>nano /root/btcpayserver-docker/docker-compose-generator/docker-fragments/opt-lnd-additionals.custom.yml</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Fügt hier wieder folgenden Inhalt hinzu, aber ohne die Einstellung <code>db.bolt.auto-compact=true</code> da dieses schon im autocompact Fragment enthalten ist:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>db.bolt.auto-compact-min-age=168h 
gc-canceled-invoices-on-startup=1  
gc-canceled-invoices-on-the-fly=1 
ignore-historical-gossip-filters=1 
start sync-freelist=1 
stagger-initial-reconnect=1 
payments-expiration-grace-period=9999h</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Speichert mit <strong>strg+o</strong> und beendet mit <strong>strg+x</strong>. Fügt das Custom Fragment mit der Export Funktion hinzu:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>export BTCPAYGEN_ADDITIONAL_FRAGMENTS="$BTCPAYGEN_ADDITIONAL_FRAGMENTS;opt-lnd-additionals.custom"</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Um die neuen Einstellungen zu laden, führt ihr einmal folgenden Befehl aus:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>. /root/btcpay-server/btcpay-setup.sh -i</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Vergesst nicht den Punkt mit einzufügen! Danach startet der Server neu, und läd die neuen Einstellungen mit in die entsprechenden Docker-Container. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://docs.btcpayserver.org/Docker/#generated-docker-compose">Hier</a> findet ihr ausserdem eine Liste aller Fragmente für den BTCPay Server.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Raspiblitz Fullnode</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Auf dem Raspiblitz ist das Datenbank Compacting bereits aktiviert. Es wird standardmässig ausgeführt, sollte die channel.db ältern als 672 Stunden sein. Die Kompaktierung wird dann bei neustart von LND durchgeführt. Es kann sinnvoll sein, die Zahl etwas herunter zu setzen, da bei einer grossen Anzahl Kanälen, saumässig viel Arbeit auf den Raspiblitz zu kommt. Ausserdem setzen wir auch die anderen Optimierungen, wie bei Umbrel und dem BTCPay Server. Schauen wir uns an, wie wir das tun:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Stoppt als erstes LND mit dem Befehl:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>sudo systemctl stop lnd.service</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Öffnet danach eure <code>lnd.conf</code> mit</p>



<pre class="wp-block-code"><code>sudo nano /mnt/hdd/lnd/lnd.conf</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Packt den folgenden Inhalt in die die Konfigurationsdatei mit rein, und zwar so wie im Beispiel danach geordnet:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>db.bolt.auto-compact=true <br>db.bolt.auto-compact-min-age=168h <br>gc-canceled-invoices-on-startup=1  <br>gc-canceled-invoices-on-the-fly=1 <br>ignore-historical-gossip-filters=1 <br>start sync-freelist=1 <br>stagger-initial-reconnect=1 <br>payments-expiration-grace-period=9999h</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Die Konfiguration müssen an die korrekten Stellen:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/raspiblitz_channel_compacting.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="2885" height="1724" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/raspiblitz_channel_compacting.png" alt="" class="wp-image-13263" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/raspiblitz_channel_compacting.png 2885w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/raspiblitz_channel_compacting-300x179.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/raspiblitz_channel_compacting-1024x612.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/raspiblitz_channel_compacting-768x459.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/raspiblitz_channel_compacting-1536x918.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/raspiblitz_channel_compacting-2048x1224.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/raspiblitz_channel_compacting-500x299.png 500w" sizes="auto, (max-width: 2885px) 100vw, 2885px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Speichert die Konfiguration mit <strong>strg+o</strong> und beendet wieder mit <strong>strg+x</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Startet LND neu mit:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>sudo systemctl start lnd.service</code></pre>



<h2 class="wp-block-heading">Achtung, aufgepasst!</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bei einem kleineren System kann es teilweise mehrere Minuten bis Stunden gehen, um die Datenbank zu kompaktieren. Ein Raspiblitz, auf dem mehrere dutzend Kanäle laufen, auf dem die channel.db bereits mehrere Gigabyte hat, kann es gut und gerne mal 1-3 Stunden dauern, bis die Datenbank kompaktiert worden ist. Es heisst also einfach; <strong>WARTEN! In diesem Moment braucht ihr Geduld, teilweise viel Geduld. Macht nichts Dummes, starte die Node nicht neu oder zieh ihn nicht aus der Steckdose. Es ist normal, dass der Start mehr Zeit in Anspruch nimmt.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Teil der Kompaktierung ist relativ heikel. Falls die Node während dieser Phase abgeschalten wird, sind all eure Kanäle nachher mit hoher wahrscheinlichkeit beschädigt. Katzen und Hunde am besten während dieser Zeit aus dem Zimmer sperren!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Abschluss</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mit den <code>ls -lh</code> Befehlen oben, könnt ihr anschliessend die Grösse der Datenbank nochmals überprüfen. Der Screenshot von mir war nach der Kompaktierung, die Datenbankgrösse betrug vorher ca 4.7GB. Eine regelmässige Ausführung der Kompaktierung hält eure Node, schnell, schlank, und verringert die Gefahr einer Datenbank Korruption. Die Kanaldatenbank wird natürlich trotzdem immer weiter anwachsen. Nach einem Jahr Routen, in Kombination mit vielen Kanälen kann die Datenbank auch gern mal 15 bis 20GB in Anspruch nehmen. Wichtig ist hier, die Datenbank regelmässig zu kompaktieren, und dass ihr dafür genug Resourcen zur Verfügung habt. Für grössere Routing Nodes, ist der Raspiblitz auf einem Pi, also nicht geeignet. </p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/channel-db-auf-lnd-lightning-nodes-verkleinern/">channel.db auf LND Lightning Nodes verkleinern</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://yourdevice.ch/channel-db-auf-lnd-lightning-nodes-verkleinern/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Email Client Thunderbird absichern</title>
		<link>https://yourdevice.ch/email-client-thunderbird-absichern/</link>
					<comments>https://yourdevice.ch/email-client-thunderbird-absichern/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Jan 2024 14:52:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Einstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Privatsphäre]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://yourdevice.ch/?p=12184</guid>

					<description><![CDATA[<p>Im heutigen Beitrag schauen wir uns an, wir unseren Email Client, in diesem Fall Thunderbird, besser schützen und absichern können. In unserer digital vernetzten Welt ist die E-Mail-Kommunikation das Rückgrat...</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/email-client-thunderbird-absichern/">Email Client Thunderbird absichern</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Im heutigen Beitrag schauen wir uns an, wir unseren Email Client, in diesem Fall <a href="https://www.thunderbird.net/de/">Thunderbird</a>, besser schützen und absichern können. In unserer digital vernetzten Welt ist die E-Mail-Kommunikation das Rückgrat des beruflichen und privaten Austausches. Fast jeder nutzt sie täglich, aber nicht alle sind sich der Risiken und Fallstricke bewusst, die mit der Nutzung von E-Mail-Diensten über Webbrowser verbunden sind. In diesem Blogbeitrag werden wir uns damit beschäftigen, warum die Verwendung eines dedizierten E-Mail-Clients nicht nur eine Frage des Komforts, sondern auch eine der Sicherheit und Privatsphäre ist.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/01/thunderbirdprivacytitle-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-12638" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/01/thunderbirdprivacytitle-1024x576.jpg 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/01/thunderbirdprivacytitle-300x169.jpg 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/01/thunderbirdprivacytitle-768x432.jpg 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/01/thunderbirdprivacytitle-1536x864.jpg 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/01/thunderbirdprivacytitle-500x281.jpg 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/01/thunderbirdprivacytitle.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Die Wahl des richtigen Mediums für den E-Mail-Verkehr ist entscheidend, um sowohl die persönlichen Informationen als auch die sensiblen Daten deiner Kommunikation zu schützen. Während die meisten E-Mail-Provider eine einfache und bequeme Möglichkeit bieten, E-Mails über ein Webinterface zu verwalten, übersehen viele dabei die potenziellen Sicherheitsrisiken. Von Phishing-Angriffen bis hin zu unerwünschtem Tracking – die Gefahren sind vielfältig und sollten nicht unterschätzt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In diesem Artikel beleuchten wir die Vorteile eines E-Mail-Clients gegenüber der Nutzung von Webmail-Diensten. Besonders wird der Fokus auf Mozilla Thunderbird gelegt, einem E-Mail-Client, der nicht nur in Linux/Unix-Distributionen, sondern auch auf Windows und MacOS verfügbar ist. Wir werden auch darauf eingehen, wie man beim Herunterladen von Thunderbird Telemetrie vermeiden kann – ein Aspekt, der gerade für diejenigen wichtig ist, die Wert auf maximale Privatsphäre und Sicherheit legen.</p>





<h2 class="wp-block-heading">Warum ist ein Email Client die bessere Wahl</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Obwohl E-Mail-Provider das Verwalten von E-Mails über Browser-Webinterfaces ermöglichen, bietet ein spezialisierter E-Mail-Client deutliche Sicherheitsvorteile:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Browser sind anfälliger für Internetangriffe, da sie für eine breite Palette von Webfunktionalitäten konzipiert sind. Im Gegensatz dazu ist ein E-Mail-Client speziell für die sichere Bearbeitung von E-Mails optimiert.</li>



<li>Ende-zu-Ende Verschlüsselung, ein Schlüsselaspekt der E-Mail-Sicherheit, ist in Browsern oft nicht vollständig umsetzbar. E-Mail-Clients bieten hier robustere, lokale Verschlüsselungsoptionen.</li>



<li>Bei der Nutzung von Webinterfaces können einige E-Mail-Provider, wie WEB.de und GMX.de, nicht alle Tracking-Elemente blockieren. E-Mail-Clients ermöglichen hingegen eine privatere Leseerfahrung ohne unerwünschtes Tracking.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Emails Verschlüsseln</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wir haben einen Beitrag geschrieben wie man seine Mails mit OpenPGP auf dem <a href="https://yourdevice.ch/emails-mit-openpgp-verschluesseln/">Thunderbird Client</a> und auf <a href="https://yourdevice.ch/android-mails-mit-openpgp-verschluesseln/">K-9 Mail auf dem Android Smartphone</a> beispielsweise komplett verschlüsselt. Dieser Betrag widmet sich eher der Härtung des Email Clients an sich. Schaut bei den Links vorbei, falls Ihr wissen wollt, wie Ihr Eure Emails sicher verschlüsselt.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="erweiterte_einstellungen">Erste Schritte und wichtige Einstellungen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wir schauen uns die wichtigsten Einstellung des Thunderbird Clients an und kümmern uns um Einstellungen im Client selber, müssen aber einige Einstellungen via CLI tätigen da tiefergreifende Änderungen nicht über die Bedienoberfläche möglich sind. Dazu müssen wir die <code>user.js</code> im Profil-Ordner ähnlich wie beim Firefox Browser abhändern. Ihr findet das aktuelle Profil heraus, indem Ihr im Client selber oben rechts auf die <strong>3 Striche</strong> klickt, danach auf <strong>Hilfe</strong> geht und dort <strong>Informationen zur Fehlerbehebung</strong> auswählt. Dort klickt Ihr dann auf das Feld <strong>Ordner öffnen</strong>.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/01/thunderbirdprofilherausfinden.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="503" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/01/thunderbirdprofilherausfinden-1024x503.png" alt="" class="wp-image-12640" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/01/thunderbirdprofilherausfinden-1024x503.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/01/thunderbirdprofilherausfinden-300x147.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/01/thunderbirdprofilherausfinden-768x377.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/01/thunderbirdprofilherausfinden-1536x755.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/01/thunderbirdprofilherausfinden-2048x1006.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/01/thunderbirdprofilherausfinden-500x246.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Ihr landet dann In Eurem Datein-Explorer im Profil Eures Email Accounts. Dort scrollt Ihr nach unten, und könnt nun die profilspezifische <code>user.js</code> bearbeiten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Firefox selber bietet auch eine Einstellungen mit der Ihr die Settings direkt bearbeiten könnt. Dazu geht Ihr in die <strong>Einstellungen</strong> unten links, danach auf <strong>Allgemein</strong> und scrollt runter zum Button <strong>Konfiguration bearbeiten</strong>.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/01/thunderbirdkonfiurationbearbeiten.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="490" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/01/thunderbirdkonfiurationbearbeiten-1024x490.png" alt="" class="wp-image-12641" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/01/thunderbirdkonfiurationbearbeiten-1024x490.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/01/thunderbirdkonfiurationbearbeiten-300x143.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/01/thunderbirdkonfiurationbearbeiten-768x367.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/01/thunderbirdkonfiurationbearbeiten-1536x735.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/01/thunderbirdkonfiurationbearbeiten-2048x980.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/01/thunderbirdkonfiurationbearbeiten-500x239.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Es öffnet sich ein Fenster, mit allen Konfigurationen zu Eurem aktuellen Profil. Die Werte können direkt angepasst werden. Um alle Werte anzeigen zu lassen, klickt oben in der Mitte <strong>alle Konfigurationen anzeigen</strong>. Mittels Suchfunktion könnt Ihr auch direkt zu bestimmten Settings springen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/01/thunderbirdsettingssuchen.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="498" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/01/thunderbirdsettingssuchen-1024x498.png" alt="" class="wp-image-12642" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/01/thunderbirdsettingssuchen-1024x498.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/01/thunderbirdsettingssuchen-300x146.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/01/thunderbirdsettingssuchen-768x373.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/01/thunderbirdsettingssuchen-1536x747.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/01/thunderbirdsettingssuchen-2048x995.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/01/thunderbirdsettingssuchen-500x243.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<h3 class="wp-block-heading">GUI Änderungen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wir schauen uns die wichtigsten Änderungen an, die wir über die Benutzeroberfläche von Thunderbird selber tätige können.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Hauptpasswort festlegen</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Thunderbird speichert E-Mail-Account-Passwörter anfangs unverschlüsselt. Um Missbrauch zu verhindern, sollte man ein Masterpasswort in den Einstellungen unter "Datenschutz &amp; Sicherheit" konfigurieren, das die Passwort-DB verschlüsselt. Es wird empfohlen, dasselbe Masterpasswort für alle lokalen Passwort-Datenbanken zu verwenden, jedoch unterschiedliche Passwörter für Online-Accounts.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/01/thunderbirdhauptpasswort.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="617" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/01/thunderbirdhauptpasswort-1024x617.png" alt="" class="wp-image-12639" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/01/thunderbirdhauptpasswort-1024x617.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/01/thunderbirdhauptpasswort-300x181.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/01/thunderbirdhauptpasswort-768x462.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/01/thunderbirdhauptpasswort-1536x925.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/01/thunderbirdhauptpasswort-2048x1233.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/01/thunderbirdhauptpasswort-500x301.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<h4 class="wp-block-heading">Startseite deaktivieren</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Beim Start ruft Thunderbird die folgende URL auf und sendet damit die Lokalisierung, die Version, das verwendete Betriebssystem und die Build-Version an Mozilla: <kbd>https://live.mozillamessaging.com/thunderbird/start?locale=de∓version=52.7.0&amp;os=Linux&amp;buildid=2018052209212</kbd> Nach zwei Redirect landet man auf der Daily Info-Seite für Thunderbird, die dann angezeigt wird. Dabei wird auch ein Cookie vom CDN Cloudflare gesetzt: <kbd>Cookie: __cfduid = db3d6dc0bc91daa40e2a593c3fd645a591527576106</kbd> Den Aufruf der Daily Info-Seite bei jedem Start von Thunderbird kann man abschalten:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/01/thunerbirdstartseitedeaktivieren.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="498" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/01/thunerbirdstartseitedeaktivieren-1024x498.png" alt="" class="wp-image-12643" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/01/thunerbirdstartseitedeaktivieren-1024x498.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/01/thunerbirdstartseitedeaktivieren-300x146.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/01/thunerbirdstartseitedeaktivieren-768x373.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/01/thunerbirdstartseitedeaktivieren-1536x747.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/01/thunerbirdstartseitedeaktivieren-2048x995.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/01/thunerbirdstartseitedeaktivieren-500x243.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<h4 class="wp-block-heading">Adressbuch Autovervollständigung deaktivieren</h4>



<p class="wp-block-paragraph">In dem Adressbuch <em>"Gesammelte Adressen"</em> werden die E-Mail Adressen der Empfänger aus den versendeten E-Mails gesammelt. Diese E-Mail Adressen stehen für die Autocomplete Funktion beim Schreiben einer E-Mail zur Verfügung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn man die E-Mail Adressen der Empfänger nicht automatisiert speichern möchte, dann kann man das kann man das Feature in der Sektion <em>"Verfassen"</em> abschalten.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/01/thunderbirdadressbuchoptimieren-1.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="498" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/01/thunderbirdadressbuchoptimieren-1-1024x498.png" alt="" class="wp-image-12645" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/01/thunderbirdadressbuchoptimieren-1-1024x498.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/01/thunderbirdadressbuchoptimieren-1-300x146.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/01/thunderbirdadressbuchoptimieren-1-768x373.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/01/thunderbirdadressbuchoptimieren-1-1536x747.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/01/thunderbirdadressbuchoptimieren-1-2048x995.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/01/thunderbirdadressbuchoptimieren-1-500x243.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<h4 class="wp-block-heading"><strong>HTML spezifische Optimierungen</strong></h4>



<p class="wp-block-paragraph">Die Integration von HTML in E-Mails eröffnet dem Sender eine Vielzahl von Überwachungstechniken: Von HTML-Bugs über Java-Applets und JavaScript bis hin zu Cookies stehen mehrere Methoden zur Nutzerbeobachtung zur Verfügung. Unternehmen wie ReadNotify machen sich diese Techniken zunutze, um E-Mails so zu gestalten, dass das Verhalten der Empfänger verfolgt werden kann (User-Tracking).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Obwohl Thunderbird standardmäßig zahlreiche Tracking-Elemente sowie Spam in HTML-E-Mails blockiert, ist es dennoch ratsam, E-Mails im reinen Textformat (<strong>Plain Text</strong>) zu lesen. Dies vereinfacht nicht nur die Erkennung von Phishing-Versuchen, sondern schützt auch vor verstecktem Tracking. Diese Einstellung lässt sich unter dem Pfad <strong>Mehr → Ansicht → Nachrichteninhalt</strong> in der geöffneten E-Mail vornehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein gängiges Beispiel für Tracking in HTML-E-Mails ist das Einbetten eines unsichtbaren, 1x1 Pixel großen Bildes, auch "<strong>Web-Beacon</strong>" genannt. Wenn die E-Mail geöffnet wird, lädt der E-Mail-Client dieses Bild von einem Server herunter. Dieser Download teilt dem Server mit, dass die E-Mail geöffnet wurde, und kann zusätzliche Informationen wie die Zeit des Öffnens, die IP-Adresse des Empfängers und den Typ des E-Mail-Clients übermitteln. Diese Informationen ermöglichen es dem Sender, detaillierte Einblicke in das Verhalten des Empfängers zu erhalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Alternativ kann könnte man in den <a href="#erweiterte_einstellungen">erweiterten Einstellungen</a> folgende Werte per Standard für alle Emails setzen:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><code>mailnews.display.prefer_plaintext = true<br>mailnews.display.html_as = 1</code></p>



<p class="wp-block-paragraph">Es empfiehlt sich, die Funktion „<strong>Anhänge eingebunden anzeigen</strong>“ zu deaktivieren. Dadurch verhindert man, dass potenziell gefährliche Dateianhänge automatisch beim Öffnen einer E-Mail geladen werden, was das Risiko einer Virusinfektion reduziert. Um diese Sicherheitsmaßnahme zu aktivieren, kann in den erweiterten Einstellungen von Thunderbird der Parameter <code>mail.inline_attachments = false</code> gesetzt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Lesen von E-Mails im reinen Textformat ist nicht immer eine Option oder direkt ersichtlich. Viele Newsletter, Benachrichtigungen von Plattformen wie eBay und ähnliche Kommunikationen werden ausschließlich im HTML-Format versendet. Diese HTML-only E-Mails enthalten oft mehrere Trackingelemente, was die Privatsphäre des Nutzers beeinträchtigen kann. In solchen Fällen ist besondere Vorsicht geboten, da der Wechsel zu einem reinen Textformat nicht immer möglich ist.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Um solche E-Mails dennoch lesen zu können, wenn auch nicht in ihrer vollen optischen Ausgestaltung, kann die Option "Vereinfachtes HTML" gewählt werden. Wichtig ist dabei, die Anzeigeoption anschließend wieder auf "Reinen Text" umzustellen.</li>



<li>Das Add-on "Allow-HTML-Temp" fügt in der Funktionsleiste von Thunderbird einen Button hinzu, der es ermöglicht, vorübergehend in die HTML-Ansicht einer E-Mail zu wechseln. Nachdem man zur nächsten E-Mail navigiert, stellt sich die Ansicht automatisch auf den Standardmodus zurück. Zusätzlich kann eine Tastenkombination festgelegt werden, um schnell zwischen den Ansichten zu wechseln.</li>



<li>Des Weiteren besteht die Möglichkeit, bestimmte Funktionen in den "Erweiterten Einstellungen" von Thunderbird zu deaktivieren. Diese sind hauptsächlich für die Anzeige von "Original HTML" in E-Mails oder RSS-Feeds von Bedeutung oder betreffen andere Komponenten, die den HTML-Viewer verwenden. Dazugehörige Parameter Werte:</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><code>beacon.enabled --&gt; false<br>layout.css.visited_links_enabled --&gt; false<br>media.hardware-video-decoding.enabled --&gt; false<br>gfx.downloadable_fonts.enabled --&gt; false<br>gfx.downloadable_fonts.enabled --&gt; false<br>network.cookie.cookieBehavior2 network.IDN_show_punycode --&gt; true<br>network.http.sendRefererHeader --&gt; 0<br>network.http.referer.XOriginPolicy --&gt; 2<br>security.family_safety.mode --&gt; 0</code></p>



<h3 class="wp-block-heading">Erweiterte Änderungen in der Konfiguration von Thunderbird</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wir schauen uns hier nun weitere spezifischere Änderungen bzgl. der Erweiterten Konfiguration von Thunderbird an.  </p>



<h4 class="wp-block-heading">Privacy optimierte Settings</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist nützlich, im E-Mail-Kopf zusätzliche Informationen anzeigen zu lassen, wie die vollständige E-Mail-Adresse des Absenders anstatt nur den Namen des Absenders (aktiviert durch <code>mail.showCondensedAddresses = false</code>) und beide Absenderinformationen, falls FROM und SENDER Header Informationen vorhanden sind (<code>mailnews.headers.showSender = true</code>). Die Anzeige des vom Absender verwendeten E-Mail-Programms kann durch <code>mailnews.headers.showUserAgent = true</code> aktiviert werden. In Thunderbird 115+ kann das Senden der User-Agent-Kennung mit <code>mailnews.headers.sendUserAgent = false</code> deaktiviert werden. Damit sehen Eure Kontakte nicht, welchen Email Client Ihr verwendet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Alternativ könnte man eine minimale User-Agent Kennung aktivieren, die nur "Thunderbird" enthält aber nicht die Version und Betriebssystem: <kbd>mailnews.headers.useMinimalUserAgent = true</kbd></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Laden externer Bilder in HTML-Mails sollte blockiert werden, um Tracking zu verhindern (<code>permissions.default.image = 2</code>). Links in HTML-Mails, die über Trackingservices laufen, sollten vermieden werden. Javascript wird in E-Mails generell nicht ausgeführt, aber für einige Funktionen wie OAuth 2.0 Authentifizierung benötigt. Sicherheitsoptionen für Javascript können durch <code>javascript.options.baselinejit = false</code>, <code>javascript.options.ion = false</code> und <code>javascript.options.native_regexp = false</code> verbessert werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Thunderbird sendet im SMTP-Dialog die lokale IP-Adresse, die in den Erweiterten Einstellungen durch <code>mail.smtpserver.default.hello_argument = [127.0.0.1]</code> gefälscht werden kann. Beim Start ruft Thunderbird eine URL auf, die Lokalisierung und Systemdaten an Mozilla sendet. Dies kann durch <code>mailnews.start_page.enabled = false</code> deaktiviert werden. Die "Gesammelten Adressen" im Adressbuch können automatisch gespeichert werden, dies kann jedoch abgeschaltet werden (<code>mail.collect_email_address_outgoing = false</code>).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Thunderbird's Extension Blocklist, die Mozilla zur Deaktivierung bösartiger Add-ons nutzen kann, sowie die tägliche Kontaktaufnahme mit dem AMO-Server von Mozilla zur Statusüberprüfung installierter Add-ons, können in den "Erweiterten Einstellungen" deaktiviert werden (<code>extensions.blocklist.enabled = false</code>, <code>extensions.getAddons.cache.enabled = false</code>). Die Übertragung von Telemetriedaten an Mozilla lässt sich mit <code>datareporting.policy.dataSubmissionEnabled = false</code> und <code>datareporting.healthreport.uploadEnabled = false</code> unterbinden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Safebrowsing-Funktion, die in Thunderbird ähnlich wie in Firefox ESR genutzt wird, kann deaktiviert werden, um vollständigen Schutz gegen Phishing und Malware durch regelmäßige Systemupdates zu gewährleisten. Verschiedene Safebrowsing-Optionen können durch entsprechende Variablen abgeschaltet werden. Safebrowsing geschieht in erster Linie durch den Nutzer, dazu benötigt man in der Regel kein Werkzeug der das für Euch erledigt. Indem Ihr sensibilisiert seid, und sicher surft, seid Ihr am besten geschützt. Dazugehörige Parameter wären:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><code>browser.safebrowsing.phishing.enabled = false<br>browser.safebrowsing.malware.enabled = false<br>browser.safebrowsing.blockedURIs.enabled = false<br>browser.safebrowsing.downloads.enabled = false<br>browser.safebrowsing.downloads.remote.enabled = false<br>browser.safebrowsing.downloads.remote.block_dangerous = false<br>browser.safebrowsing.downloads.remote.block_dangerous_host = false<br>browser.safebrowsing.downloads.remote.block_potentially_unwanted = false<br>browser.safebrowsing.downloads.remote.block_uncommon = false</code></p>



<p class="wp-block-paragraph">Thunderbird kontaktiert bei jedem Start den Remote Settings Server von Mozilla, was durch Setzen der Serveradresse auf eine ungültige URL verhindert werden kann (<code>services.settings.server = https://hier-kann-irgendwas-stehen/v1</code>).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Alle Übertragungen von Telemetriedaten, Healthreport usw. an Mozilla unterbindet man ab Thunderbird 45 mit folgendem globalen Kill-Switch: <kbd>datareporting.policy.dataSubmissionEnabled = false<br>datareporting.healthreport.uploadEnabled = false</kbd></p>



<p class="wp-block-paragraph">Außerdem können einige Telemtrie-Funktionen zusätzlich deaktiviert werden:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><code>toolkit.telemetry.archive.enabled = false<br>toolkit.telemetry.bhrPing.enabled = false<br>toolkit.telemetry.updatePing.enabled = false<br>toolkit.telemetry.unified = false</code></p>



<h4 class="wp-block-heading">Auf Sicherheit optimierte Settings</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Die Transportverschlüsselung (TLS) schützt die Kommunikation zwischen E-Mail-Clients und Mailservern vor Lauschangriffen. Seit der Anfangszeit des Internets wird TLS kontinuierlich weiterentwickelt, um mit den neuesten Erkenntnissen in der Kryptographie Schritt zu halten. Allerdings werden oft ältere, weniger sichere Versionen aus Kompatibilitätsgründen beibehalten.</p>



<h5 class="wp-block-heading">TLS1.3 Max Security Einstellungen</h5>



<p class="wp-block-paragraph">Aktuell wird nur <strong>TLS 1.3 als vollständig sicher angesehen</strong>. In TLS 1.3 wurde ein Zero-Round-Trip Handshake eingeführt, um die Verbindungsaufbauzeit zu verkürzen. Dieses Feature wird jedoch von Sicherheitsexperten kritisch gesehen und kann in Thunderbird deaktiviert werden. TLS 1.2 hat Sicherheitseinschränkungen, da nicht alle Cipher-Suiten als sicher gelten. Laut IETF RFC 7525 und BSI TR-03116-4 sind nur bestimmte Ciphersuiten sicher, einschließlich TLS_ECDHE_RSA_WITH_AES_256_GCM_SHA384 und TLS_ECDHE_RSA_WITH_AES_128_GCM_SHA256. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Neuere CHACHA20-POLY1305 Ciphersuiten sind ebenfalls sicher. Bei DHE-Ciphersuiten ist Vorsicht geboten, insbesondere bei der Verwendung von 1024 Bit DH-Parametern, die als unsicher gelten. <strong>TLS 1.0 und TLS 1.1 sind unsicher und werden in Thunderbird nicht mehr genutzt.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Für eine TLS 1.3-only Konfiguration in Thunderbird kann man <code>security.tls.version.min = 4</code> setzen und den Zero-Round-Trip Handshake mit <code>security.tls.enable_0rtt_data = false</code> deaktivieren. Diese Einstellung funktioniert mit sicherheitsorientierten E-Mail-Providern, <strong>kann aber bei anderen zu Problemen führen</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Der Mozilla-Server unterstützt kein TLS 1.3</strong>, was bei Thunderbird-Updates zu Schwierigkeiten führen kann. Alternativ kann Thunderbird manuell heruntergeladen bzw. geupdated werden, oder eine TLS 1.2-gesicherte Konfiguration verwendet werden. Auch beim Abrufen einiger RSS-Feeds kann es zu Problemen kommen, wenn der bereitstellende Webserver kein TLS 1.3 unterstützt.</p>



<h5 class="wp-block-heading">TLS1.2 gesicherte Einstellungen (Compatibility)</h5>



<p class="wp-block-paragraph">Standardmäßig erlaubt Thunderbird die Nutzung von TLS 1.2 und TLS 1.3 zusammen. Wenn TLS 1.2 weiterhin benötigt wird, sollten schwache Cipher-Suiten deaktiviert werden. Empfohlene Einstellungen beinhalten das Deaktivieren verschiedener <code>security.ssl3</code>-Optionen:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><code>security.tls.version.fallback-limit 3<br>security.tls.version.max 4<br>security.tls.version.min 4</code></p>



<p class="wp-block-paragraph"><code>security.ssl3.ecdhe_ecdsa_aes_128_sha = false<br>security.ssl3.ecdhe_ecdsa_aes_256_sha = false<br>security.ssl3.ecdhe_rsa_aes_128_sha = false<br>security.ssl3.ecdhe_rsa_aes_256_sha = false<br>security.ssl3.rsa_aes_128_sha = false<br>security.ssl3.rsa_aes_256_sha = false<br>security.ssl3.rsa_des_ede3_sha = false</code></p>



<h5 class="wp-block-heading">Zusätzliche Sicherheitseinstellungen</h5>



<p class="wp-block-paragraph">Zusätzliche Sicherheitseinstellungen umfassen das Verbieten unsicherer Renegotiation, um Credential-Diebstahl zu verhindern, und das Erzwingen strengen Zertifikate-Pinnings. Für RSS-Feeds und Webseitenansichten in Feeds kann der HTTPS-only Modus aktiviert werden, um das Laden unverschlüsselten Inhalts zu verhindern:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><code>security.ssl.require_safe_negotiation = true<br>security.ssl.treat_unsafe_negotiation_as_broken = true<br>security.cert_pinning.enforcement_level = 2<br>dom.security.https_only_mode = true<br>security.mixed_content.upgrade_display_content = true<br>security.mixed_content.block_object_subrequest = true</code></p>



<p class="wp-block-paragraph">Sollten ungewöhnliche Fehlermeldungen beim Abrufen oder Senden von E-Mails auftreten, deutet dies auf Probleme bei der sicheren Verbindung hin, und ein Wechsel des E-Mail-Providers könnte sinnvoll sein.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fertige user.js Konfigurationen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Für Thunderbird stehen zwei "user.js" Konfiguration zum Download auf dem <a href="https://www.privacy-handbuch.de/handbuch_31p.htm">privacy.handbuch</a> bereit.  Sehr nützlich um nicht alle Einstellungen per Hand tätigen zu müssen. Die "user.js" Datei ist im <a href="#profil-verzeichnis">Profilverzeichnis von Thunderbird</a> zu speichern. Sie wird beim Start von Thunderbird eingelesen und überschreibt die Einstellungen die Ihr in der Benutzeroberfläche von Thunderbird getätigt habt. Mit moderat habt Ihr eine etwas weniger einschränkendes Setup, welches die Usability in den Vordergrund setzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die <a href="https://www.privacy-handbuch.de/download/tb/user.js"><strong>moderaten user.js</strong></a> Konfiguration setzt folgende Einstellungen</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Schutzorientierte Konfiguration für E-Mail- und RSS-Feed-Lektüre:</strong> Optimierung der Einstellungen, um Sicherheit beim Lesen von E-Mails und RSS-Feeds zu gewährleisten.</li>



<li><strong>Datenschutzorientierte Browsereinstellungen für HTML-Ansichten:</strong> Anpassen der Browseroptionen in Thunderbird für eine privacy-fokussierte Ansicht von HTML-Inhalten.</li>



<li><strong>Verfassen von E-Mails im reinen Textformat:</strong> Empfehlung, E-Mails standardmäßig als Textmails statt in HTML zu schreiben, um Sicherheit zu erhöhen.</li>



<li><strong>Sichere Konfiguration für den Kontoeinrichtungsassistenten:</strong> Nutzung von TLS-only Einstellungen im Account-Wizard zur Gewährleistung einer sicheren Verbindung.</li>



<li><strong>Abschaltung von Thunderbirds Telemetriediensten:</strong> Deaktivieren der Funktionen in Thunderbird, die Nutzungsdaten sammeln und senden.</li>



<li><strong>Verzicht auf die farbenfrohe HTML-Startseite aus externen Quellen:</strong> Entfernen der standardmäßigen, von externen Servern geladenen HTML-Startseite in Thunderbird.</li>



<li><strong>Blockierung der Verbindung zum Remote-Einstellungsserver von Mozilla:</strong> Unterbindung jeglicher Kommunikation von Thunderbird mit Mozillas Remote-Einstellungsserver.</li>



<li><strong>Aktualisierung auf die neuesten TLS-Sicherheitseinstellungen:</strong> Implementierung der modernsten und sichersten TLS-Konfigurationen entsprechend den aktuellen technischen Standards.</li>



<li><strong>Vermeidung des Durchsickerns interner IP-Adressen beim E-Mail-Versand:</strong> Gewährleistung, dass beim Senden von E-Mails keine internen IP-Adressen preisgegeben werden.</li>



<li><strong>Empfehlungen für sicherheitsorientierte Add-ons und Deaktivierung des Add-on-Cache:</strong> Auswahl und Empfehlung sicherer Erweiterungen für Thunderbird sowie Deaktivierung der Add-on-Cache-Funktion.</li>



<li><strong>Nutzung externer GnuPG-Software für die Verwaltung privater OpenPGP-Schlüssel:</strong> Verwaltung der privaten OpenPGP-Schlüssel außerhalb von Thunderbird mit der externen GnuPG-Software.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">In der <a href="https://www.privacy-handbuch.de/download/tb-streng/user.js"><strong>strengen user.js</strong></a> Konfiguration werden außerdem folgende Features deaktiviert:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Keine Speicherung von Empfänger-E-Mail-Adressen im Adressbuch:</strong> Beim Versenden von E-Mails werden die Adressen der Empfänger nicht automatisch im Adressbuch von Thunderbird gespeichert.</li>



<li><strong>Exklusive Nutzung von TLS 1.3 für die Verschlüsselung:</strong> Thunderbird wird so konfiguriert, dass ausschließlich die TLS-Version 1.3 für die Verschlüsselung eingesetzt wird, während TLS 1.2 deaktiviert bleibt.</li>



<li><strong>Abschaltung von Safebrowsing und der Add-on-Blockierliste:</strong> Die Safebrowsing-Funktion sowie die Liste zur Blockierung von Add-ons in Thunderbird werden deaktiviert, um Datenschutz und Autonomie zu erhöhen.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Zusammenfassung der moderaten Einstellungen für Thunderbird:</p>



<figure class="wp-block-table"><table><tbody><tr><td>beacon.enabled</td><td>false</td></tr><tr><td>browser.chrome.site_icons</td><td>false</td></tr><tr><td>browser.chrome.favicons</td><td>false</td></tr><tr><td>browser.display.use_document_fonts</td><td>0</td></tr><tr><td>browser.cache.disk.enable</td><td>false</td></tr><tr><td>browser.cache.offline.enable</td><td>false</td></tr><tr><td>browser.crashReports.unsubmittedCheck.autoSubmit2</td><td>false</td></tr><tr><td>browser.formfill.enable</td><td>false</td></tr><tr><td>browser.region.update.enabled</td><td>false</td></tr><tr><td>browser.search.update</td><td>false</td></tr><tr><td>browser.search.suggest.enabled</td><td>false</td></tr><tr><td>datareporting.policy.dataSubmissionEnabled</td><td>false</td></tr><tr><td>datareporting.healthreport.uploadEnabled</td><td>false</td></tr><tr><td>dom.security.https_only_mode</td><td>true</td></tr><tr><td>dom.security.https_only_mode_send_http_background_request&nbsp;&nbsp;&nbsp;</td><td>false</td></tr><tr><td>extensions.getAddons.cache.enabled</td><td>false</td></tr><tr><td>extensions.ui.lastCategory</td><td>addons://list/extension</td></tr><tr><td>javascript.options.baselinejit</td><td>false</td></tr><tr><td>javascript.options.ion</td><td>false</td></tr><tr><td>javascript.options.native_regexp</td><td>false</td></tr><tr><td>mailnews.auto_config.fetchFromExchange.enabled</td><td>false</td></tr><tr><td>mailnews.auto_config.fetchFromISP.sendEmailAddress</td><td>false</td></tr><tr><td>mailnews.auto_config.fetchFromISP.sslOnly</td><td>true</td></tr><tr><td>mailnews.auto_config.guess.sslOnly</td><td>true</td></tr><tr><td>mailnews.display.html_as</td><td>1</td></tr><tr><td>mailnews.display.prefer_plaintext</td><td>true</td></tr><tr><td>mailnews.headers.showSender</td><td>true</td></tr><tr><td>mailnews.headers.showUserAgent</td><td>true</td></tr><tr><td>mailnews.headers.sendUserAgent</td><td>false</td></tr><tr><td>mailnews.start_page.enabled</td><td>false</td></tr><tr><td>mail.identity.default.compose_html</td><td>false</td></tr><tr><td>mail.inline_attachments</td><td>false</td></tr><tr><td>mail.compose.big_attachments.notify</td><td>false</td></tr><tr><td>mail.html_compose</td><td>false</td></tr><tr><td>mail.openpgp.allow_external_gnupg</td><td>true</td></tr><tr><td>mail.showCondensedAddresses</td><td>false</td></tr><tr><td>mail.smtpserver.default.hello_argument</td><td>[127.0.0.1]</td></tr><tr><td>media.peerconnection.enabled</td><td>false</td></tr><tr><td>network.connectivity-service.enabled</td><td>false</td></tr><tr><td>network.cookie.cookieBehavior</td><td>2</td></tr><tr><td>network.dns.disablePrefetch</td><td>true</td></tr><tr><td>network.IDN_show_punycode</td><td>true</td></tr><tr><td>network.http.sendRefererHeader</td><td>0</td></tr><tr><td>network.prefetch-next</td><td>false</td></tr><tr><td>pdfjs.disabled</td><td>true</td></tr><tr><td>pdfjs.enableScripting</td><td>false</td></tr><tr><td>rss.display.disallow_mime_handlers</td><td>3</td></tr><tr><td>rss.display.html_as</td><td>1</td></tr><tr><td>rss.display.prefer_plaintext</td><td>true</td></tr><tr><td>rss.show.content-base</td><td>1</td></tr><tr><td>security.family_safety.mode</td><td>0</td></tr><tr><td>security.cert_pinning.enforcement_level</td><td>2</td></tr><tr><td>security.mixed_content.upgrade_display_content</td><td>true</td></tr><tr><td>security.mixed_content.block_object_subrequest</td><td>true</td></tr><tr><td>security.OCSP.enabled</td><td>0</td></tr><tr><td>security.ssl.require_safe_negotiation</td><td>true</td></tr><tr><td>security.ssl.treat_unsafe_negotiation_as_broken</td><td>true</td></tr><tr><td>security.ssl3.ecdhe_ecdsa_aes_128_sha</td><td>false</td></tr><tr><td>security.ssl3.ecdhe_ecdsa_aes_256_sha</td><td>false</td></tr><tr><td>security.ssl3.ecdhe_rsa_aes_128_sha</td><td>false</td></tr><tr><td>security.ssl3.ecdhe_rsa_aes_256_sha</td><td>false</td></tr><tr><td>security.ssl3.rsa_aes_128_sha</td><td>false</td></tr><tr><td>security.ssl3.rsa_aes_256_sha</td><td>false</td></tr><tr><td>security.tls.enable_0rtt_data</td><td>false</td></tr><tr><td>services.settings.server</td><td>https://s.%.c.invalid/v1</td></tr></tbody></table><figcaption class="wp-element-caption">Quelle: privacy-handbuch.de</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>In der strengen user.js sind weitere sicherheits- und privacyrelevante Einstellungen aktiviert:</strong></p>



<figure class="wp-block-table"><table><tbody><tr><td>browser.safebrowsing.phishing.enabled&nbsp;&nbsp;</td><td>false</td></tr><tr><td>browser.safebrowsing.malware.enabled&nbsp;&nbsp;</td><td>false</td></tr><tr><td>browser.safebrowsing.blockedURIs.enabled&nbsp;&nbsp;</td><td>false</td></tr><tr><td>browser.safebrowsing.downloads.enabled</td><td>false</td></tr><tr><td>browser.safebrowsing.downloads.remote.enabled&nbsp;&nbsp;</td><td>false</td></tr><tr><td>browser.safebrowsing.downloads.remote.block_dangerous&nbsp;&nbsp;</td><td>false</td></tr><tr><td>browser.safebrowsing.downloads.remote.block_dangerous_host&nbsp;&nbsp;</td><td>false</td></tr><tr><td>browser.safebrowsing.downloads.remote.block_potentially_unwanted&nbsp;&nbsp;</td><td>false</td></tr><tr><td>browser.safebrowsing.downloads.remote.block_uncommon&nbsp;&nbsp;</td><td>false</td></tr><tr><td>browser.safebrowsing.downloads.remote.url</td><td>https://s.%.c.invalid/...</td></tr><tr><td>extensions.blocklist.enabled</td><td>false</td></tr><tr><td>mail.collect_email_address_outgoing</td><td>false</td></tr><tr><td>security.tls.version.min</td><td>4</td></tr></tbody></table><figcaption class="wp-element-caption">Quelle: privacy-handbuch.de</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Nun sind wir auch schon fertig mit den wichtigsten Einstellungen für den Normalgebrauch. Wer noch tiefer gehen will, kann auf <a href="https://www.privacy-handbuch.de/handbuch_31a0.htm">https://privacy-handbuch.de</a> noch einige weitere Punkte optimieren, wie zusätzliche Plugins, Tipps beim versenden von grossen Dateien oder Dane Einstellungen festlegen die wichtig sind, den Absender als valide zu identifzieren. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Abschluss</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Abschließend lässt sich sagen, dass die Konfiguration von Thunderbird für maximale Sicherheit und Datenschutz eine wesentliche Rolle spielt. Durch das Deaktivieren von Funktionen wie der automatischen Speicherung von E-Mail-Adressen, der Nutzung ausschließlich von TLS 1.3 für die Verschlüsselung und dem Ausschalten von Safebrowsing und der Add-on-Blockliste, stärken wir nicht nur die Sicherheit unserer Kommunikation, sondern auch den Schutz unserer Privatsphäre. Diese Einstellungen tragen dazu bei, Thunderbird zu einem noch vertrauenswürdigeren und sichereren Werkzeug in unserem digitalen Alltag zu machen. Denkt daran, dass in der Welt der Technologie und Sicherheit ständige Wachsamkeit und Anpassungsfähigkeit gefragt sind, um Schritt mit den sich ständig ändernden Bedrohungen und Möglichkeiten zu halten.</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/email-client-thunderbird-absichern/">Email Client Thunderbird absichern</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://yourdevice.ch/email-client-thunderbird-absichern/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Nextcloud Previews regelmässig generieren lassen</title>
		<link>https://yourdevice.ch/nextcloud-previews-regelmaessig-generieren-lassen/</link>
					<comments>https://yourdevice.ch/nextcloud-previews-regelmaessig-generieren-lassen/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Dec 2023 08:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nextcloud]]></category>
		<category><![CDATA[Einstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[selfhosting]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://yourdevice.ch/?p=11934</guid>

					<description><![CDATA[<p>Heute schauen wir uns an, wie wir in der Nextcloud unsere Previews regelmässig und automatisch generieren lassen können. Normalerweise generiert Nextcloud Vorschaubilder für Bilder und manchmal andere Dateitypen (wie PDFs),...</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/nextcloud-previews-regelmaessig-generieren-lassen/">Nextcloud Previews regelmässig generieren lassen</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Heute schauen wir uns an, wie wir in der <a href="https://yourdevice.ch/was-ist-nextcloud/">Nextcloud</a> unsere Previews regelmässig und automatisch generieren lassen können. Normalerweise generiert Nextcloud Vorschaubilder für Bilder und manchmal andere Dateitypen (wie PDFs), wenn ein Nutzer auf sie zugreift. Dies kann zu einer Verzögerung führen, da die Vorschau erst erstellt werden muss. Auf einem <a href="https://yourdevice.ch/produkt-kategorie/nextcloud-homeserver/">Nextcloud Server</a>, auf dem tägliche viele neue Bilder und Dateien landen, kann es sinnvoll sein, die Previews regelmäss generieren zu lassen, damit diese beim Browsen und Zugreifen bereits vorhanden sind. Mit der <code>preview:pre-generate</code> Funktion werden diese Vorschaubilder im Voraus erstellt, was bedeutet, dass sie sofort verfügbar sind, wenn Ihr sie benötigt.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="522" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/previewgenerierentitle-1024x522.png" alt="" class="wp-image-12186" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/previewgenerierentitle-1024x522.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/previewgenerierentitle-300x153.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/previewgenerierentitle-768x392.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/previewgenerierentitle-1536x784.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/previewgenerierentitle-2048x1045.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/previewgenerierentitle-500x255.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>




<h2 class="wp-block-heading">Warm sollte ich Previews im voraus generieren</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Indem Vorschaubilder außerhalb der Spitzenzeiten vorab generiert werden, können Serverressourcen besser verwaltet und die Leistung verbessert werden. Dies ist besonders nützlich in Umgebungen mit vielen Nutzern oder bei der Verwendung von leistungsschwächeren Servern. Ihr profitiert von schnelleren Ladezeiten und einer flüssigeren Navigation durch Eure Dateien, da die Vorschaubilder bereits verfügbar sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Funktion ist, wie bereits besprochen, besonders nützlich, wenn regelmäßig viele neue Dateien hochgeladen werden. Sie sorgt dafür, dass auch für diese neuen Dateien Vorschaubilder bereitstehen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Voraussetzungen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Damit alles funktioniert, müssen wir ein paar Dinge vorher erledigen:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zuerst installieren wir uns die App <a href="https://apps.nextcloud.com/apps/previewgenerator">Preview Generator</a> in unserer Nextcloud. Diese finden wir in den <strong>Einstellungen</strong> unter <strong>Apps</strong> --&gt; <strong>Multimedia</strong> --&gt; <strong>Preview Generator</strong></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/nextcloudappspreviewgenerator.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="401" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/nextcloudappspreviewgenerator-1024x401.png" alt="" class="wp-image-12188" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/nextcloudappspreviewgenerator-1024x401.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/nextcloudappspreviewgenerator-300x117.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/nextcloudappspreviewgenerator-768x301.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/nextcloudappspreviewgenerator-1536x601.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/nextcloudappspreviewgenerator-2048x802.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/nextcloudappspreviewgenerator-500x196.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Die Einstellungen in der Nextcloud sind bereits erledigt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Anpassung der Nextcloud Config</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Standard Nextcloud Installation hat noch keinerlei spezifische preview Einstellungen. Um die Einstellung zu optimieren, öffnen wir mit dem Befehl</p>



<pre class="wp-block-code"><code>sudo nano <strong>/euer/pfad/zur/cloud/</strong>config/config.php</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">die config und fügen folgenden Inhalt dazu:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>'enable_previews' =&gt; true,
'preview_max_x' =&gt; 1024,
'preview_max_y' =&gt; 768,
'preview_max_scale_factor' =&gt; 1,
'enabledPreviewProviders' =&gt; &nbsp;
array (
&nbsp;&nbsp;&nbsp;0 =&gt; 'OC\\Preview\\PNG',
&nbsp;&nbsp;&nbsp;1 =&gt; 'OC\\Preview\\JPEG',
&nbsp;&nbsp;&nbsp;2 =&gt; 'OC\\Preview\\GIF',
&nbsp;&nbsp;&nbsp;3 =&gt; 'OC\\Preview\\BMP',
&nbsp;&nbsp;&nbsp;4 =&gt; 'OC\\Preview\\XBitmap',
&nbsp;&nbsp;&nbsp;5 =&gt; 'OC\\Preview\\Movie',
&nbsp;&nbsp;&nbsp;6 =&gt; 'OC\\Preview\\PDF',
&nbsp;&nbsp;&nbsp;7 =&gt; 'OC\\Preview\\MP3',
&nbsp;&nbsp;&nbsp;8 =&gt; 'OC\\Preview\\TXT',
&nbsp;&nbsp;&nbsp;9 =&gt; 'OC\\Preview\\MarkDown',
  10 =&gt; 'OC\\Preview\\EMF',
),</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Wir aktiviere die Generierung der Previews für die aufgeführten Formate. Danach speichern wie die Datei mit <strong>strg+o</strong> und beenden mit <strong>strg+x</strong></p>



<div class="wp-block-kadence-infobox kt-info-box11934_8c818e-3b"><span class="kt-blocks-info-box-link-wrap info-box-link kt-blocks-info-box-media-align-top kt-info-halign-center"><div class="kt-blocks-info-box-media-container"><div class="kt-blocks-info-box-media kt-info-media-animate-none"><div class="kadence-info-box-icon-container kt-info-icon-animate-none"><div class="kadence-info-box-icon-inner-container"><span class="kb-svg-icon-wrap kb-svg-icon-fe_alertCircle kt-info-svg-icon"><svg viewBox="0 0 24 24"  fill="none" stroke="currentColor" stroke-width="2" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"  aria-hidden="true"><circle cx="12" cy="12" r="10"/><line x1="12" y1="8" x2="12" y2="12"/><line x1="12" y1="16" x2="12" y2="16"/></svg></span></div></div></div></div><div class="kt-infobox-textcontent"><h3 class="kt-blocks-info-box-title">Hinweis</h3><p class="kt-blocks-info-box-text">Falls Ihr Eure Nextcloud bereits einige Zeit am laufen habt, sind bereits Previews erstellt wurden. Oft ist es sinnvoll die vorhanden Previews zu löschen da wir sie in der neuen Config in einem neuen Format erstellen. Ihr könnt die vorhanden Previews einfach löschen in dem Ihr den Inhalt des Preview Ordners im <strong>data Ordner</strong> unter <strong>appdata_[wildebuchstaben]</strong> löscht.</p></div></span></div>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Danach erstellen wir die kompletten Previews einmal neu mit dem Befehl</p>



<pre class="wp-block-code"><code>sudo -u www-data php /var/www/nextcloud/occ preview:generate-all -vvv</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Bei mehreren php Versionen auf dem Server, wählt bitte mit <code>php<strong>8.2</strong></code> die entsprechenden php Version aus die Nextcloud verwendet.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Cronjob erstellen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wir erstellen nun einen <a href="https://yourdevice.ch/cronjob-fuer-eure-nextcloud-erstellen/">Cronjob</a> der das generieren der Previews in regelmässigen Abständen veranlasst. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die optimale Einstellung für den Crontab zur Vorschau-Generierung (Preview Generation) in Nextcloud hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie der Größe deiner Nextcloud-Installation, der Häufigkeit neuer Uploads und der Leistung Eures Servers. Hier sind ein paar allgemeine Richtlinien:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Einmal täglich (z.B. nachts):</strong> Dies ist eine gute Wahl für kleinere oder mittlere Nextcloud-Installationen, bei denen nicht ständig neue Dateien hochgeladen werden. Eine nächtliche Ausführung minimiert die Belastung des Servers während der Hauptnutzungszeiten. Beispiel: <code>0 3 * * *</code> führt den Befehl jeden Tag um 3 Uhr morgens aus.</li>



<li><strong>Mehrere Male am Tag:</strong> Für aktive Nextcloud-Installationen, wo regelmäßig viele neue Dateien hochgeladen werden, könnte es sinnvoll sein, die Vorschau-Generierung öfter durchzuführen, beispielsweise alle 4 oder 6 Stunden. Beispiel: <code>0 */6 * * *</code> führt den Befehl alle 6 Stunden aus.</li>



<li><strong>Jede Stunde:</strong> Dies ist für sehr große und aktive Installationen geeignet, bei denen es wichtig ist, dass die Vorschauen fast zeitgleich mit den Uploads verfügbar sind. Beispiel: <code>0 * * * *</code> führt den Befehl jede Stunde aus.</li>



<li><strong>Zu Spitzenzeiten vermeiden:</strong> Plant die Ausführungszeiten so, dass sie außerhalb der Hauptnutzungszeiten deiner Nextcloud-Installation liegen. Dies hilft, die Serverleistung während der Spitzenzeiten zu maximieren.</li>



<li><strong>Anpassung und Überwachung:</strong> Startet mit einer moderaten Häufigkeit und passt sie basierend auf der Leistung Eures Servers und dem Bedarf Eurer Nutzer an. Überwacht die Serverleistung, um sicherzustellen, dass sie nicht negativ beeinflusst wird.</li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph">Mit <code>crontab -u www-data -e</code> erstellen wir nun einen neuen crontab als Nutzer <strong>www-data</strong>. Falls Ihr das erste mal crontab verwendet, nutzt am besten den Nano Editor indem Ihr <strong>1</strong> auswählt und mit <strong>Enter</strong> bestätigt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Fügen wir  nun einen crontab hinzu, der z.B Nachts um 3 die Previews neu generiert:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>0 3 * * * php -f /var/www/nextcloud/occ preview:pre-generate</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Passt den Befehl entsprechend Eures Bedarfs an. Verwendet die korrekte php Version bei mehreren vorhandenen php Versionen auf Eurem Server. Bei mir läuft der crontab um 23:00:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/crontabtspreviewgenerator.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="579" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/crontabtspreviewgenerator-1024x579.png" alt="" class="wp-image-12190" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/crontabtspreviewgenerator-1024x579.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/crontabtspreviewgenerator-300x170.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/crontabtspreviewgenerator-768x434.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/crontabtspreviewgenerator-1536x869.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/crontabtspreviewgenerator-2048x1158.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/crontabtspreviewgenerator-500x283.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Ob der Befehl durchläuft könnt Ihr vorher zuerst auf der Konsole einfach testen mit:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>sudo -u www-data php -f /var/www/nextcloud/occ preview:pre-generate</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Falls alles funktioniert, wird auch der Cronjob funktionieren 🙂</p>



<h2 class="wp-block-heading">Problemlösung</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Alte Previews löschen</h3>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Manchmal schlägt die Regenerierung fehl aufgrund alter Previews. Bitte beachtet den Hinweis aus der Hinweisbox oben und löscht in diesem Fall den Inhalt des kompletten <strong>preview</strong> Ordner unter <code>appdata_[instanz_id]</code> im Daten Ordner Eurer Nextcloud.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Datenbank Aktualisierung</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Falls es immer noch zu Fehler kommt, kann es helfen, die Nextcloud Datenbank zu aktualisieren. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Öffnet mysql, wählt die Datenbank <code>Nextcloud</code> aus und löscht die betroffenen Datenbankeinträge:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>mysql -u root -p
USE nextcloud;
DELETE FROM oc_filecache WHERE path LIKE 'appdata_/preview/%';</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">danach muss man folgende Befehle im Nextcloud absetzen:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>sudo -u www-data php -f /var/www/nextcloud/occ files:scan –all
sudo -u www-data php -f /var/www/nextcloud/occ files:scan-app-data
sudo -u www-data php -f /var/www/nextcloud/occ preview:generate-all -vvv</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Danke an @Rene für die Anmerkung!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich hoffe mit dem Artikel die Usability Eurer Nextcloud etwas gesteigert zu haben. </p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/nextcloud-previews-regelmaessig-generieren-lassen/">Nextcloud Previews regelmässig generieren lassen</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://yourdevice.ch/nextcloud-previews-regelmaessig-generieren-lassen/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>3</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Element Messenger ohne Google Push verwenden (Unified Push)</title>
		<link>https://yourdevice.ch/element-messenger-ohne-google-push-verwenden/</link>
					<comments>https://yourdevice.ch/element-messenger-ohne-google-push-verwenden/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Dec 2023 08:36:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Android]]></category>
		<category><![CDATA[alternative Apps]]></category>
		<category><![CDATA[Einstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[freie Software]]></category>
		<category><![CDATA[Messenger]]></category>
		<category><![CDATA[Privatsphäre]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://yourdevice.ch/?p=12063</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Element Messenger, aber auch sein Zwilling Schildichat lassen sich relativ einfach ohne Google Push nutzen und verwenden. Wer eine Phone mit GrapheneOS ohne Push Notification nutzt, kann mit diesem...</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/element-messenger-ohne-google-push-verwenden/">Element Messenger ohne Google Push verwenden (Unified Push)</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Der Element Messenger, aber auch sein Zwilling Schildichat lassen sich relativ einfach ohne Google Push nutzen und verwenden. Wer eine Phone mit GrapheneOS ohne Push Notification nutzt, kann mit diesem Tutorial einfach Push Unterstützung für den Messenger nachrüsten. Für Nutzer von Standard Google Android Systemen lässt sich hier auch etwas mehr Privatsspähre erreichen, indem wir für Element nicht mehr Googles FCM Push Service benutzen, sondern <a href="https://unifiedpush.org/">UnifiedPush</a>, eine Open Source Push Lösung.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="538" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/elementunfiedpush-1024x538.png" alt="" class="wp-image-12079" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/elementunfiedpush-1024x538.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/elementunfiedpush-300x158.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/elementunfiedpush-768x403.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/elementunfiedpush-500x263.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/elementunfiedpush.png 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>


<h2 class="wp-block-heading">Was ist nochmals Element</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Element Messenger ist eine Open-Source Chat-App, die auf dem Matrix-Protokoll basiert. Matrix ist ein offener Standard für sichere, dezentrale Echtzeitkommunikation. Es ermöglicht Euch, private oder öffentliche Räume für Gruppenchats zu erstellen und bietet auch Funktionen für Sprach- und Videoanrufe. Die Stärke von Matrix liegt in seiner Dezentralität – es gibt keinen zentralen Server, was bedeutet, dass Nutzer ihre eigene Kommunikationsinfrastruktur aufbauen können. Element nutzt diese Technologie, um eine sichere, vielseitige und benutzerfreundliche Chat-Plattform anzubieten, die sowohl für individuelle Kommunikation als auch für große Organisationen geeignet ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist Unified Push</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Unified Push ist eine Initiative, die darauf abzielt, eine offene und dezentrale Alternative zu zentralisierten Push-Diensten wie Google's Firebase Cloud Messaging (FCM) zu bieten. Das Ziel von Unified Push ist es, eine Standard-API zu schaffen, die es App-Entwicklern ermöglicht, Push-Benachrichtigungen zu senden, ohne an einen bestimmten Dienstanbieter gebunden zu sein. Dies ermöglicht mehr Datenschutz und Flexibilität, da Nutzer und Entwickler nicht auf die Infrastruktur eines großen Tech-Unternehmens angewiesen sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Kernpunkte von Unified Push</strong></p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Dezentralisierung</strong>: Es ermöglicht die Nutzung verschiedener Push-Dienste, was die Abhängigkeit von einem einzelnen Anbieter reduziert.</li>



<li><strong>Privatsphäre und Sicherheit</strong>: Durch die Dezentralisierung und die Möglichkeit, Push-Dienste mit stärkeren Datenschutzrichtlinien zu wählen, verbessert es die Privatsphäre der Nutzer.</li>



<li><strong>Offener Standard</strong>: Als offene Initiative fördert Unified Push die Entwicklung und Adoption offener Standards in der Kommunikationstechnologie.</li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph">Unified Push ist besonders wichtig für die Open-Source-Community und Nutzer, die Wert auf Datenschutz und Unabhängigkeit von großen Tech-Unternehmen legen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist Problematisch an Google Push</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Google's Push-Service, bekannt als Firebase Cloud Messaging (FCM), ist ein zentralisiertes System, das es App-Entwicklern ermöglicht, Nachrichten und Benachrichtigungen an ihre Nutzer zu senden. Obwohl es sehr effizient und weit verbreitet ist, bringt es einige Datenschutz- und Überwachungsbedenken mit sich:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Zentralisierung</strong>: Da FCM von Google betrieben wird, fließen alle Nachrichten durch Googles Server. Dies bedeutet, dass Google potenziell Zugriff auf die Inhalte dieser Nachrichten hat, was Datenschutzbedenken aufwirft.</li>



<li><strong>Datensammlung</strong>: Google sammelt Metadaten (wie Zeitpunkt und Häufigkeit der Nachrichtenübermittlung) sammeln, was Rückschlüsse auf das Verhalten und die Gewohnheiten der Nutzer zulässt. Diese Daten werden häufig zu Marketingzwecken, aber auch zur Überwachungszwecken an Behörden weitergegeben.</li>



<li><strong>Abhängigkeit von Google</strong>: Die Nutzung von FCM bindet App-Entwickler und Nutzer an die Google-Infrastruktur, was bei Ausfällen oder politischen Entscheidungen (wie z.B. Handelsverboten) zu Problemen führen kann.</li>



<li><strong>Überwachungsrisiko</strong>: In autoritären Regimen oder unter strengen Überwachungsgesetzen könnte der Zugriff auf die über FCM gesendeten Daten von Regierungen oder anderen Organisationen erzwungen werden, was die Privatsphäre der Nutzer gefährdet.</li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Praktiken führen dazu, dass einige Nutzer und Entwickler nach alternativen, dezentralen Lösungen suchen, um ihre Kommunikation zu sichern und ihre Abhängigkeit von großen Technologieunternehmen zu reduzieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mehr zu Googles Push Problematik findet Ihr <a href="https://yourdevice.ch/was-ist-google-push-und-welche-bedenken-ergeben-sich-daraus/">hier</a>!</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Welche Probleme zentralisierte Push-Provider wie Google und Apple bringen, wird in diesem <a href="https://www.computerbase.de/2023-12/apple-und-google-regierungen-ueberwachen-nutzer-ueber-push-benachrichtigungen/">Computerbase Artikel</a> nochmals veranschaulicht. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Praktiken galten lange als Schwurblerei, jedoch wird zunehmend immer klar, das diese Therorien eher der Wahrheit entsprechen.</p>



<div class="wp-block-kadence-infobox kt-info-box12063_f474d9-31"><span class="kt-blocks-info-box-link-wrap info-box-link kt-blocks-info-box-media-align-top kt-info-halign-center"><div class="kt-blocks-info-box-media-container"><div class="kt-blocks-info-box-media kt-info-media-animate-none"><div class="kadence-info-box-icon-container kt-info-icon-animate-none"><div class="kadence-info-box-icon-inner-container"><span class="kb-svg-icon-wrap kb-svg-icon-fe_alertCircle kt-info-svg-icon"><svg viewBox="0 0 24 24"  fill="none" stroke="currentColor" stroke-width="2" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"  aria-hidden="true"><circle cx="12" cy="12" r="10"/><line x1="12" y1="8" x2="12" y2="12"/><line x1="12" y1="16" x2="12" y2="16"/></svg></span></div></div></div></div><div class="kt-infobox-textcontent"><h2 class="kt-blocks-info-box-title">Was ist mit dem iPhone?</h2><p class="kt-blocks-info-box-text">Leider weigert sich Apple bis heute, andere Push-Services auf Ihrem Betriebssystem zu erlauben. Dies hat wohl bestimmte Gründe. Als iPhone Nutzer bleibt Euch nichts anderes übrig, als die Benachrichtigungen in der Zentral zu deaktivieren um Push zu meiden</p></div></span></div>



<h2 class="wp-block-heading">Wie verwende Ich nun den alternativen Push Service für Element</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Installiert Euch zuerst einmal einfach die App <a href="https://f-droid.org/packages/io.heckel.ntfy/">ntfy</a> App aus dem F-Droid Store. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Öffnet danach die Energieeinstellungen Eures Smartphones. Dies kann je nach Smartphone an verschiedensten Orten liegen. Da ich kein iPhone verwende, kann ich Euch hierbei nicht genauer sagen wo Ihr die Einstellungen findet. Ziel ist es, das für <strong>ntfy</strong> die <strong>Akkuopitmierungen</strong> deaktiviert werden:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/akkuoptimierungendeaktivieren.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="473" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/akkuoptimierungendeaktivieren-473x1024.png" alt="" class="wp-image-12088" style="width:300px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/akkuoptimierungendeaktivieren-473x1024.png 473w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/akkuoptimierungendeaktivieren-138x300.png 138w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/akkuoptimierungendeaktivieren-768x1664.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/akkuoptimierungendeaktivieren-709x1536.png 709w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/akkuoptimierungendeaktivieren-945x2048.png 945w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/akkuoptimierungendeaktivieren-500x1083.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/akkuoptimierungendeaktivieren.png 1080w" sizes="auto, (max-width: 473px) 100vw, 473px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Nun gibt es noch einige wichtige Unterschiede die wir vorerst klären sollten:</p>



<h3 class="wp-block-heading">Account bei matrix.org</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ihr müsst die App ntfy nur einmal öffnen damit diese gestartet wird. Danach öffnet Ihr Eure Android Messenger Element und geht in die Einstellungen in dem Ihr oben Links auf Eurer Profilbild drückt. Danach gehts ab in die die Option <strong>Benachrichtigungen</strong>. Hier wählt Ihr nun unter Benachrichtigungsmethode <strong>ntfy</strong> aus:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/elementntfy.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="473" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/elementntfy-473x1024.png" alt="" class="wp-image-12087" style="width:300px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/elementntfy-473x1024.png 473w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/elementntfy-138x300.png 138w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/elementntfy-768x1664.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/elementntfy-709x1536.png 709w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/elementntfy-945x2048.png 945w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/elementntfy-500x1083.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/elementntfy.png 1080w" sizes="auto, (max-width: 473px) 100vw, 473px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Scrollt nach unten und testet die Verbindung mit <strong>Benachrichtigungsprobleme finden</strong>. Falls alles durchläuft, ist alles gut!</p>



<h3 class="wp-block-heading">Account bei matrix.yourdevice.ch</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Da die App ntfy per Standard den offizielen ntfy eigenen Server verwendet, ist eine Verwendung von ntfy auf unserem Server nicht möglich. Zumindest nicht mit dem Standard Server. Die ntfy.sh Server sind <strong>rate limted</strong> und nicht jeder Matrix-Server darf einfach so den Standard Server benutzen. Das würde ansonsten bei einer sehr hohen Anzahl an eigener Matrix-Server deren Server überlasten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Server von matrix.org sind bei den ntfy Publishern freigeschalten und deshalb funktioniert das mit den Standard-Einstellungen. Damit Ihr Push auf unserem Server geniessen könnt, müsst Ihr in der <strong>ntfy</strong> App in den Einstellungen nur den <strong>Standard ntfy Server wechseln</strong>:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/ntfyservermatrixyourdevice.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="473" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/ntfyservermatrixyourdevice-473x1024.png" alt="" class="wp-image-12089" style="width:300px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/ntfyservermatrixyourdevice-473x1024.png 473w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/ntfyservermatrixyourdevice-138x300.png 138w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/ntfyservermatrixyourdevice-768x1664.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/ntfyservermatrixyourdevice-709x1536.png 709w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/ntfyservermatrixyourdevice-945x2048.png 945w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/ntfyservermatrixyourdevice-500x1083.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/ntfyservermatrixyourdevice.png 1080w" sizes="auto, (max-width: 473px) 100vw, 473px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Gebt hier unseren Server <a href="https://ntfy.yourdevice.ch"><strong>https://ntfy.yourdevice.ch</strong></a> an und klickt auf ok. Wechselt weiter unten unter <strong>Erweitert</strong> bei <strong>Verbindungs-Protokoll</strong> auf <strong>Websockets</strong>. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Testet danach die Benachrichtiungen in Eurer Element App!</p>



<h3 class="wp-block-heading">Accounts bei anderen Matrix Betreibern</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Habt Ihr einen Account auf anderen Matrix Servern, erkundigt Euch bei den Betreibern ob diese einen eigenen Push-Server haben, oder ob deren Server bei den Betreibern von ntfy.sh gewhitelistet sind. Falls sie gewhitelistet sind, könnt Ihr den Standard Server von ntfy.sh verwenden der in der Android App ntfy eingestellt ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Falls sie sie nicht gewhitelisted sind, könnt Ihr unseren ntfy Server gerne benutzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Danach wieder testen ob Push funktioniert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sollte alles korrekt verbunden sein, findet Ihr die App ntfy einen Eintrag/Abonament über die jeweilige App welche sich erfolgreich mit dem festgelegten Push-Server verbunden hat.  </p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/ntfyelement.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="473" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/ntfyelement-473x1024.png" alt="" class="wp-image-12173" style="width:300px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/ntfyelement-473x1024.png 473w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/ntfyelement-138x300.png 138w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/ntfyelement-768x1664.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/ntfyelement-709x1536.png 709w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/ntfyelement-945x2048.png 945w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/ntfyelement-500x1083.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/ntfyelement.png 1080w" sizes="auto, (max-width: 473px) 100vw, 473px" /></a></figure>
</div>


<h2 class="wp-block-heading">Abschluss</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Umstellungen sind in der Tat etwas umständlich. Eine andere App nur für Push Benachrichtigungen installieren? Extra Server eingeben bei anderen Matrix Servern? Ja, die Umstellungen sind etwas aufwändig. Doch wir müssen lernen, wieder unabhängiger von zentralen Systemem zu werden, auch wenn es etwas Aufwand bedeutet. Praktisch alle Apps benutzen heutzutage die Push Server von Google oder Apple da sich Entwickler jahrelang um nichts kümmern mussten. Den Salad haben wir jetzt, Monopol Stellungen und Abhängikeiten und eine Welt, in der Google und Apple genausten wissen, mit wem wir in Kontakt sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Habt Ihr Lust unserem Matrix Server beizutreten? Dann verbindet Euch mit <a href="https://yourdevice.ch/chat/">matrix.yourdevice.ch</a>!</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/element-messenger-ohne-google-push-verwenden/">Element Messenger ohne Google Push verwenden (Unified Push)</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://yourdevice.ch/element-messenger-ohne-google-push-verwenden/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>2</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Snap Pakete und Store aus Ubuntu entfernen</title>
		<link>https://yourdevice.ch/snap-pakete-und-store-aus-ubuntu-entfernen/</link>
					<comments>https://yourdevice.ch/snap-pakete-und-store-aus-ubuntu-entfernen/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Dec 2023 11:00:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Einstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Programme]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://yourdevice.ch/?p=12049</guid>

					<description><![CDATA[<p>In diesem Artikel geht es um Snap Pakete, den Ubuntu Snap Store und wie wir diesen bei Bedarf von unserem System entfernen können. Die Einführung von Canonicals Snap Store und...</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/snap-pakete-und-store-aus-ubuntu-entfernen/">Snap Pakete und Store aus Ubuntu entfernen</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">In diesem Artikel geht es um Snap Pakete, den Ubuntu Snap Store und wie wir diesen bei Bedarf von unserem System entfernen können. Die Einführung von <a href="https://canonical.com/">Canonicals</a> Snap Store und die zunehmende Integration von Snap-Paketen in Ubuntu lösst in der Community schon längere heftige Debatten aus, insbesondere im Hinblick auf die Zentralisierung in einem traditionell dezentralen Ökosystem wie <a href="https://yourdevice.ch/warum-linux/">Linux</a>. Wir schauen uns kurz im groben an, um was es genau geht, was Snaps eigentlich sind, und wo das Problem aus meiner Sicht eigentlich hauptsächlich liegt. </p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="690" height="335" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/Ubuntu-Snap-Store-aplicacion-con-malware-disponible-711654880.png" alt="" class="wp-image-12050" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/Ubuntu-Snap-Store-aplicacion-con-malware-disponible-711654880.png 690w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/Ubuntu-Snap-Store-aplicacion-con-malware-disponible-711654880-300x146.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/Ubuntu-Snap-Store-aplicacion-con-malware-disponible-711654880-500x243.png 500w" sizes="auto, (max-width: 690px) 100vw, 690px" /></figure>
</div>




<h2 class="wp-block-heading">Was sind Snaps oder Snap Pakete</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Snaps sind Paketformate für Linux, die darauf abzielen, die Installation und Verwaltung von Software zu vereinfachen. Hier eine kurze Übersicht über ihre Funktionsweise sowie Vor- und Nachteile:</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Funktionsweise</strong></h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Snaps sind containerisierte Softwarepakete, die alle Abhängigkeiten enthalten, die für das Ausführen der Software erforderlich sind.</li>



<li>Sie sind unabhängig von der Distribution und bieten eine konsistente Umgebung über verschiedene Linux-Versionen hinweg.</li>



<li>Snaps werden zentral über den Snap Store von Canonical verwaltet und können automatisch aktualisiert werden.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Vorteile</strong></h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Verteilungsübergreifende Kompatibilität</strong>: Funktionieren auf jeder Linux-Distribution, die Snap unterstützt.</li>



<li><strong>Sicherheit</strong>: Sind in sich abgeschlossen und beeinflussen das restliche System weniger.</li>



<li><strong>Einfache Installation und Updates</strong>: Automatisierte Updates und einfache Installationsprozesse.</li>



<li><strong>Isolation</strong>: Reduzieren das Risiko von Konflikten zwischen verschiedenen Softwarepaketen.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Nachteile</strong></h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Größe</strong>: Tendieren dazu, größer zu sein als traditionelle Pakete, da sie alle Abhängigkeiten enthalten.</li>



<li><strong>Performance</strong>: Können langsamer starten als native Pakete.</li>



<li><strong>Zentralisierung</strong>: Werden hauptsächlich über den proprietären Snap Store von Canonical verteilt.</li>



<li><strong>Kompatibilitätsprobleme</strong>: Nicht jede Software ist als Snap verfügbar oder funktioniert optimal in einem Snap-Container.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Snaps bieten also eigentlich eine moderne, sicherheitsorientierte und distributionsübergreifende Methode zur Softwareverteilung in Linux, haben aber auch Einschränkungen, insbesondere im Hinblick auf Größe, Performance und Zentralisierung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Diskussionen entstehen um Snap</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Snap-Paketformat von Canonical, ursprünglich für Cloud-Anwendungen und das Internet der Dinge (IoT) entworfen, stößt in der Linux-Community auf Widerstand. Dieser Widerstand geht über die grundlegende Kritik an neuen Paketsystemen hinaus und betrifft insbesondere die zunehmende Integration von Snap in Ubuntu und die proprietäre Backend-Infrastruktur des Snap Store.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Skepsis gegenüber Canonicals Alleingängen</strong>: In der Vergangenheit hat die Linux-Community einige Solo-Projekte von Canonical skeptisch aufgenommen. Beispielsweise wurde das Snap-Daemon (<code>snapd</code>) als das definierte Werkzeug zum Abrufen von Snaps von Canonicals Servern kritisiert, und es gibt funktionale Nachteile bei Snaps, die das Unternehmen langsam angeht. Dies führte dazu, dass einige Distributionen, darunter Linux Mint und Tuxedo, Snaps ablehnten oder sogar blockierten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ersatz traditioneller Paketformate durch Snaps</strong>: Einige Nutzer und Entwickler sind besorgt über Canonicals Ansatz, traditionelle Paketquellen in Ubuntu durch Snaps zu ersetzen. Dies wird als Schritt in Richtung einer stärkeren Zentralisierung angesehen, der im Widerspruch zu den dezentralen Prinzipien steht, die viele in der Linux-Community schätzen. Diese Besorgnis hat zur Entwicklung von Tools wie <code>unsnap</code> geführt, einem Skript, das Snaps durch Flatpaks ersetzt, wo immer dies möglich ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Entwicklung einer All-Snap-Version von Ubuntu</strong>: Canonical plant, neben der Standardversion des Betriebssystems eine All-Snap-Version von Ubuntu herauszubringen. Diese Version wird vollständig aus Snap-Paketen bestehen, allerdings wird sie nicht die Standardversion sein. Die All-Snap-Version soll als optionale, unveränderliche (immutable) Version angeboten werden, die das Betriebssystem als schreibgeschützt montiert und dadurch möglicherweise sicherer macht. Diese Entwicklung zeigt die Ambitionen von Canonical, Snap weiterhin stark zu fördern.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das Problem eines proprietären Store Back-Ends</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kritik am proprietären Backend des Snap Stores von Canonical und den Aufnahmekriterien für Apps wirft größere Fragen auf bezüglich Zentralisierung und Kontrolle in der Software-Verteilung. Diese Kritikpunkte können aus einer folgenden freiheitlichen Perspektive betrachtet werden:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Proprietäres Backend</strong>: Das proprietäre Backend des Snap Stores steht im Gegensatz zu den Prinzipien von Offenheit und Transparenz, die viele in der Linux-Community schätzen. Dies führt zu Bedenken hinsichtlich der Kontrolle, die Canonical über die Software-Verteilung hat.</li>



<li><strong>Auswahlkriterien für Apps</strong>: Die Entscheidungen darüber, welche Apps im Snap Store aufgenommen werden, könnten als undurchsichtig oder inkonsistent wahrgenommen werden. Dies könnte den Anschein erwecken, dass Canonical eine zu starke Kontrolle über die verfügbare Software ausübt, ähnlich wie bei zentralisierten App-Stores wie dem von Apple, Microsoft oder Google.</li>



<li><strong>Vergleich mit Apple's App Store</strong>: Während Apple für seinen zentralisierten und streng kontrollierten Ansatz bekannt ist, erwarten Linux-Benutzer traditionell mehr Freiheit und Offenheit bei der Software-Installation und -Verwaltung. Canonicals Snap Store bewegt sich in eine Richtung, die stärker an zentralisierte Modelle erinnern, was in der Linux-Community als Abkehr von den dezentralisierten und offenen Prinzipien gesehen werden kann.</li>



<li><strong>Freiheitliche Perspektiven</strong>: Aus einer freiheitlichen Sichtweise ist die Zentralisierung der Software-Verteilung durch einen einzigen Anbieter problematisch. Sie schränkt die Benutzerfreiheit ein, indem sie die Auswahl an verfügbarer Software und die Kontrolle über die Installations- und Update-Prozesse limitiert. Dies steht im Widerspruch zum Geist der Linux-Community, die sich durch Vielfalt, Unabhängigkeit und Benutzerkontrolle auszeichnet.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Problematisch wird das ganze, wenn Canonical dann irgendwann nur noch Snap Pakete anbietet und keine anderen Quellen mehr mit einbezieht, wie es teilweise heute schon der Fall in Ubuntus Software Center ist. Auf aktuellen 22iger Distros werden einem praktisch im Software Center nur noch Snaps angeboten. Möchte man einen App wie den Chromium Browser installieren, funktioniert das mitlerweile nicht mer weil nur noch Snap Quellen hinterlegt sind:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/installationohnesnap.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="416" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/installationohnesnap-1024x416.png" alt="" class="wp-image-12051" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/installationohnesnap-1024x416.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/installationohnesnap-300x122.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/installationohnesnap-768x312.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/installationohnesnap-1536x624.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/installationohnesnap-2048x831.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/installationohnesnap-500x203.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Auf früheren Ubuntu Distros unter 20.04 wurde bei der Verwendung von <code>apt install</code> reguläre Paketquellen bezogen und mit dem Befehl <code>snap install</code> Snap Pakete. Mitlerweile werden für apt Befehle gleich direkt nur noch Snap Quellen bezogen. Für mich auch ein Grund bald die Distro zu wechseln!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Snap Store vom System entfernen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wer das ganze nicht unterstützen möchte, hat die relativ einfache Möglichkeit Snap komplett vom System zu entfernen. Problem dabei, viele Programme lassen sich danach nicht mehr via <code>apt</code> installieren. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist technisch möglich, Debian-Repositories zu einem Ubuntu-System hinzuzufügen, aber es wird normalerweise nicht empfohlen. Ubuntu und Debian verwenden zwar ähnliche Paketverwaltungssysteme, aber sie sind nicht identisch. Das Hinzufügen von Debian-Repositories zu einem Ubuntu-System kann zu Konflikten und Abhängigkeitsproblemen führen, insbesondere wenn Pakete aus beiden Quellen installiert werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Deinstallation von Snap</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Führt zuerst mal auf der Konsole den Befehl <code>snap list</code> aus. Ziel ist es zuerst alle Snap Apps zu entfernen bevor der Snap deinstalliert werden kann. Die Liste sieht normalerweise so aus bei einem relativ frischem System:</p>



<pre class="wp-block-code"><code><strong>$ snap list</strong>
Name                       Version           Rev    Tracking         Publisher   Notes
bare                       1.0               5      latest/stable    canonical✓  base
core20                     20230126          1822   latest/stable    canonical✓  base
firefox                    110.0-3           2356   latest/stable/…  mozilla✓    -
gnome-3-38-2004            0+git.6f39565     119    latest/stable/…  canonical✓  -
gtk-common-themes          0.1-81-g442e511   1535   latest/stable/…  canonical✓  -
snap-store                 41.3-66-gfe1e325  638    latest/stable/…  canonical✓  -
snapd                      2.58.2            18357  latest/stable    canonical✓  snapd
snapd-desktop-integration  0.1               49     latest/stable/…  canonical✓  </code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Die Pakete müsst Ihr jetzt der Reihe nach entfernen:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>snap remove firefox
snap remove gtk-common-themes
snap remove gnome-3-38-2004
snap remove snapd-desktop-integration
snap remove snap-store
snap remove core20
snap remove bare
snap remove snapd</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Achtet auf die korrekte Reihenfolge. Falls sich eine App nicht deinstallieren lässt, wird Euch Snap sagen welches Paket vorher deinstalliert werden muss.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Danach können wir uns an die Deinstallation von Snap machen:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>$ sudo systemctl stop snapd
$ sudo systemctl disable snapd
$ sudo systemctl mask snapd
$ sudo apt purge snapd -y</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Nun habt Ihr Snap bereits erfolgreich vom System heruntergeworfen. Jedoch müssen wir noch ein paar Schritte erledigen und etwas aufräumen. Damit sich Snap nicht wieder bei einem <code>apt update &amp;&amp; apt upgrade </code>installiert, müssen wir eine Konfigurationsdatei erstellen, Erstellt eine neue pref Datei mit:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>sudo nano /etc/apt/preferences.d/nosnap.pref</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">und fügt folgenden Inhalt hinzu:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>Package: snapd
Pin: release a=*
Pin-Priority: -10</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Speichert die Datei mit <strong>strg+o</strong> und beendet mit <strong>strg+x</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">Snap Ordner entfernen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wir entfernen nun noch Überbleibsel von Snap:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>rm -rf ~/snap<br>sudo rm -rf /snap<br>sudo rm -rf /var/snap<br>sudo rm -rf /var/lib/snapd</code></pre>



<h2 class="wp-block-heading">Wie installiere ich jetzt Programme</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Software Center</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Programme könnt Ihr weiterhin normal über das Software-Center installieren. Es werden einfach keine Snap Pakete mehr angezeigt. Falls es für ein bestimmtes Programm kein Angebot gibt, oder auch <code>apt install</code> kein Erfolg bringt, versucht folgendes:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Prüft, ob es ein offizielles PPA gibt</strong>: Viele Programme bieten Personal Package Archives (PPAs), die speziell für Ubuntu-Nutzer erstellt wurden.</li>



<li><strong>Sucht nach einem herunterladbaren <code>.deb</code>-Paket</strong>: Einige Softwareentwickler bieten <code>.deb</code>-Pakete auf ihren Websites an, die Ihr manuell herunterladen und installieren könnt.</li>



<li><strong>Kompiliert aus dem Quellcode</strong>: Für Open-Source-Software könnt Ihr theoretisch auch den Quellcode herunterladen und das Programm selbst kompilieren.</li>



<li><strong>Nutzt alternative Paketmanager</strong>: Werkzeuge wie Flatpak oder AppImage bieten auch eine breite Palette von Anwendungen an und können als Alternative zu den Ubuntu-Repositories oder Snap-Paketen dienen.</li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Und Nummer 5</strong>: verabschiedet Euch längerfristig von Ubuntu falls Ihr diese Wege von Canonical nicht unterstützen möchtet. Die Regeln werden mit jeder Distroversion strenger und die Umstellung immer komplizierter. Weitere Infos zu Installationen von Programmen unter Linux findet Ihr <a href="https://yourdevice.ch/programme-einfach-installieren-unter-linux/">hier</a>!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Flatpak als Alternative zu Snap nutzen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem Ihr Snap von Eurem System entfernt habt, bietet sich <strong>Flatpak</strong> als dezentrale und offene Alternative an. Im Gegensatz zu Snap ist Flatpak vollständig Open Source – auch das Backend. Flatpak nutzt <strong>Flathub</strong> als Hauptquelle für Anwendungen, aber Ihr könnt auch andere Repositories hinzufügen oder sogar eigene betreiben.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Flatpak installieren</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Installation von Flatpak ist auf Ubuntu und den meisten Ubuntu-basierten Distributionen sehr einfach:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>sudo apt install flatpak</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Integration in das GNOME Software Center (falls Ihr Ubuntu mit GNOME nutzt):</p>



<pre class="wp-block-code"><code>sudo apt install gnome-software-plugin-flatpak</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Anschließend fügt Ihr das Flathub Repository hinzu, um Zugriff auf tausende Anwendungen zu erhalten:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>flatpak remote-add --if-not-exists flathub https://flathub.org/repo/flathub.flatpakrepo</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Nach der Installation solltet Ihr <strong>das System neu starten</strong>, damit alle Änderungen wirksam werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Programme mit Flatpak installieren</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt mehrere Möglichkeiten, Flatpak-Anwendungen zu installieren:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>1. Über das Software-Center</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Neustart sollten Flatpak-Programme direkt im Software-Center von Ubuntu angezeigt werden. Ihr könnt dort einfach nach einer Anwendung suchen und sie installieren – genau wie gewohnt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>2. Über die Kommandozeile</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Installation über die Kommandozeile funktioniert sehr ähnlich wie bei anderen Paketmanagern:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>flatpak install flathub org.mozilla.firefox</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Um eine Anwendung zu suchen:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>flatpak search firefox</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Um installierte Flatpaks anzuzeigen:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>flatpak list</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Anwendung starten:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>flatpak run org.mozilla.firefox</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Anwendung aktualisieren:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>flatpak update</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Anwendung entfernen:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>flatpak uninstall org.mozilla.firefox</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>3. Über die Flathub-Webseite</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Besucht <a href="https://flathub.org">flathub.org</a> und sucht nach der gewünschten Anwendung. Dort findet Ihr einen "Install"-Button, der eine <code>.flatpakref</code>-Datei herunterlädt. Ein Doppelklick darauf installiert die Anwendung direkt über das Software-Center.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="538" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/snap_flathub_software_installieren-1024x538.png" alt="" class="wp-image-20061" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/snap_flathub_software_installieren-1024x538.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/snap_flathub_software_installieren-300x158.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/snap_flathub_software_installieren-768x403.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/snap_flathub_software_installieren-1536x807.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/snap_flathub_software_installieren-2048x1076.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/snap_flathub_software_installieren-500x263.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>


<h3 class="wp-block-heading">Praktische Beispiele – Snap durch Flatpak ersetzen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Hier einige häufig genutzte Programme, die Ihr anstatt der Snap-Version als Flatpak installieren könnt (entfernt vorher die entsprechende Snap Installation im Softwarecenter von Ubuntu:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Firefox:</strong></p>



<pre class="wp-block-code"><code>flatpak install flathub org.mozilla.firefox</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Chromium:</strong></p>



<pre class="wp-block-code"><code>flatpak install flathub org.chromium.Chromium</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>LibreOffice:</strong></p>



<pre class="wp-block-code"><code>flatpak install flathub org.libreoffice.LibreOffice</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>GIMP:</strong></p>



<pre class="wp-block-code"><code>flatpak install flathub org.gimp.GIMP</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>VLC Media Player:</strong></p>



<pre class="wp-block-code"><code>flatpak install flathub org.videolan.VLC</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Spotify:</strong></p>



<pre class="wp-block-code"><code>flatpak install flathub com.spotify.Client</code></pre>



<h3 class="wp-block-heading">Vorteile von Flatpak gegenüber Snap</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Vollständig Open Source</strong>: Auch das Backend ist offen einsehbar und kann selbst gehostet werden</li>



<li><strong>Dezentral</strong>: Jeder kann eigene Flatpak-Repositories betreiben</li>



<li><strong>Schnellere Startzeiten</strong>: Flatpak-Anwendungen starten in der Regel schneller als Snap-Pakete</li>



<li><strong>Bessere Desktop-Integration</strong>: Flatpaks integrieren sich oft nahtloser in Euer System</li>



<li><strong>Große Auswahl</strong>: Über Flathub stehen tausende aktuelle Anwendungen zur Verfügung</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Hinweise zur Nutzung</h3>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Beachtet bitte:</strong> Wenn Ihr eine Anwendung von Snap auf Flatpak umstellt, werden <strong>Einstellungen und Daten nicht automatisch übernommen</strong>. Snap und Flatpak speichern ihre Anwendungsdaten in unterschiedlichen Verzeichnissen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Snap-Daten liegen in <code>~/snap/[programmname]/</code></li>



<li>Flatpak-Daten liegen in <code>~/.var/app/[programmname]/</code></li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Das bedeutet für Euch:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Thunderbird</strong>: E-Mail-Konten, Filter, Kalender und Kontakte müssen komplett neu eingerichtet werden (oder Ihr müsst das Profil manuell migrieren)</li>



<li><strong>Firefox</strong>: Lesezeichen, Passwörter und Erweiterungen sind nicht automatisch vorhanden</li>



<li><strong>LibreOffice</strong>: Eigene Vorlagen und Einstellungen gehen verloren</li>



<li><strong>Andere Programme</strong>: Alle programmspezifischen Konfigurationen müssen neu vorgenommen werden</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Empfehlung</strong>: Exportiert wichtige Daten (wie Thunderbird-Profile, Firefox-Lesezeichen, etc.) <strong>bevor</strong> Ihr die Snap-Version deinstalliert, oder kopiert die Konfigurationsordner manuell vom Snap- ins Flatpak-Verzeichnis.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Flatpak-Anwendungen laufen in einer <strong>Sandbox</strong> und haben standardmäßig eingeschränkte Berechtigungen. Falls eine Anwendung zusätzliche Rechte benötigt (z.B. Zugriff auf bestimmte Ordner), könnt Ihr diese über das Tool <strong>Flatseal</strong> verwalten:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>flatpak install flathub com.github.tchx84.Flatseal</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Flatseal könnt Ihr für jede installierte Flatpak-Anwendung die Berechtigungen grafisch anpassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Flatpak bietet eine ausgereifte, offene und dezentrale Alternative zu Snap. Die Installation ist unkompliziert und die meisten Programme, die als Snap verfügbar sind, gibt es auch als Flatpak. So könnt Ihr Eure Ubuntu-Installation weiterhin nutzen, ohne auf die proprietäre Snap-Infrastruktur angewiesen zu sein.</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/snap-pakete-und-store-aus-ubuntu-entfernen/">Snap Pakete und Store aus Ubuntu entfernen</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://yourdevice.ch/snap-pakete-und-store-aus-ubuntu-entfernen/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>2</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Midnight Commander - DOS Feeling auf Linux</title>
		<link>https://yourdevice.ch/midnight-commander-dos-feeling-auf-linux/</link>
					<comments>https://yourdevice.ch/midnight-commander-dos-feeling-auf-linux/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Dec 2023 08:53:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[alternative Apps]]></category>
		<category><![CDATA[Einstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Programme]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://yourdevice.ch/?p=11962</guid>

					<description><![CDATA[<p>Midnight Commander, häufig als MC abgekürzt, ist ein mächtiger und vielseitiger Dateimanager für Linux und andere Unix-ähnliche Betriebssysteme und bringt zudem richtiges DOS Feeling mit. Entwickelt in den frühen 1990er...</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/midnight-commander-dos-feeling-auf-linux/">Midnight Commander - DOS Feeling auf Linux</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://wiki.ubuntuusers.de/Midnight_Commander/">Midnight Commander,</a> häufig als MC abgekürzt, ist ein mächtiger und vielseitiger Dateimanager für <a href="https://yourdevice.ch/warum-linux/">Linux</a> und andere Unix-ähnliche Betriebssysteme und bringt zudem richtiges DOS Feeling mit. Entwickelt in den frühen 1990er Jahren, entstammt er einer Zeit, in der textbasierte Benutzeroberflächen noch weit verbreitet waren. Sein Design ist stark inspiriert vom Norton Commander, einem der ersten Dateimanager mit einer Zweifenster-Ansicht, der auf MS-DOS lief.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="587" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/mc-title-1024x587.png" alt="" class="wp-image-12035" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/mc-title-1024x587.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/mc-title-300x172.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/mc-title-768x440.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/mc-title-1536x880.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/mc-title-2048x1173.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/mc-title-500x286.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>




<h2 class="wp-block-heading">Entwicklungsgeschichte</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Frühe Jahre:</strong> MC wurde von Miguel de Icaza entwickelt, der später auch als Mitbegründer des GNOME-Projekts bekannt wurde. Die erste Version wurde 1994 veröffentlicht.</li>



<li><strong>Evolution:</strong> Über die Jahre hat sich der Midnight Commander stetig weiterentwickelt, wobei das Kernkonzept des zweigeteilten Bildschirms und die Tastaturbedienung stets erhalten blieben. Er integrierte zusätzliche Funktionen wie die Unterstützung für virtuelle Dateisysteme und einen eingebauten Dateibetrachter.</li>



<li><strong>Open-Source-Entwicklung:</strong> Als Open-Source-Projekt wird MC von einer Gemeinschaft von Entwicklern ständig verbessert und an neue Technologien angepasst.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Für wem ist der Midnight Commander interessant</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Midnight Commander richtet sich insbesondere an folgende Benutzergruppen:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Linux-Enthusiasten:</strong> Benutzer, die eine Vorliebe für Linux und Open-Source-Software haben und nach leistungsfähigen, anpassbaren Tools suchen.</li>



<li><strong>Systemadministratoren:</strong> Für Systemverwalter, die häufig komplexe Dateioperationen auf Servern und Desktops durchführen, bietet MC eine effiziente und schnelle Schnittstelle.</li>



<li><strong>Benutzer mit Vorliebe für Tastaturbedienung:</strong> Da MC hauptsächlich über die Tastatur bedient wird, ist er ideal für Benutzer, die eine schnelle und effiziente Navigation ohne Maus bevorzugen.</li>



<li><strong>Anhänger von textbasierten Interfaces:</strong> MC ist eine ausgezeichnete Wahl für diejenigen, die die Simplizität und Klarheit textbasierter Benutzeroberflächen schätzen.</li>



<li></li>
</ol>



<h2 class="wp-block-heading">Features von Midnight Commander</h2>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Zweifenster-Interface:</strong> Zwei Panel zeigen die Inhalte unterschiedlicher Verzeichnisse oder das gleiche Verzeichnis in verschiedenen Ansichten.</li>



<li><strong>Tastatur- und Mausbedienung:</strong> MC lässt sich vollständig über die Tastatur steuern, unterstützt aber auch Mausinteraktion.</li>



<li><strong>Unterstützung verschiedener Dateioperationen:</strong> Kopieren, Verschieben, Umbenennen und Löschen von Dateien und Verzeichnissen.</li>



<li><strong>Integrierter Editor und Betrachter:</strong> MC kommt mit einem eingebauten Texteditor (mcedit) und einem Dateibetrachter, der verschiedene Formate unterstützt.</li>



<li><strong>Virtual File System (VFS):</strong> Zugriff auf entfernte Dateisysteme, Archive und andere spezielle Dateisysteme.</li>



<li><strong>Anpassbare Tastenkürzel:</strong> Fast alle Aktionen können durch benutzerdefinierte Tastenkombinationen ausgeführt werden.</li>



<li><strong>Such- und Filterfunktionen:</strong> Einfache Suche und Filterung von Dateien innerhalb der Verzeichnisse.</li>
</ol>



<h2 class="wp-block-heading">Installation</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Midnight Commander ist in den meisten Linux-Distributionen über die Paketverwaltung verfügbar. Zum Beispiel kann er unter <a href="https://yourdevice.ch/welches-linux-betriebssystem/">Debian-basierten</a> Systemen mit dem Befehl <code>sudo apt-get install mc</code> installiert werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Benutzung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nach der Installation kann Midnight Commander einfach durch Eingabe von <code>mc</code> in der Konsole gestartet werden.</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Navigation:</strong> Bewegt Euch mit den Pfeiltasten durch die Dateien und Verzeichnisse. <code>Enter</code> öffnet Verzeichnisse oder Dateien, während <code>Tab</code> zwischen den Fenstern wechselt.</li>



<li><strong>Dateioperationen:</strong> F5 kopiert, F6 verschiebt, F7 erstellt ein neues Verzeichnis und F8 löscht Dateien oder Verzeichnisse.</li>



<li><strong>Menüleiste:</strong> Mit der <code>F9</code>-Taste gelangt Ihr zur Menüleiste, die Zugriff auf weitere Funktionen wie Einstellungen, Suchen und Hilfe bietet.</li>



<li><strong>Editor und Betrachter:</strong> Dateien können mit F4 im integrierten Editor geöffnet oder mit F3 im Betrachter angesehen werden.</li>
</ol>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/mc-neuerordner.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="587" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/mc-neuerordner-1024x587.png" alt="" class="wp-image-12036" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/mc-neuerordner-1024x587.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/mc-neuerordner-300x172.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/mc-neuerordner-768x440.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/mc-neuerordner-1536x880.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/mc-neuerordner-2048x1173.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/mc-neuerordner-500x286.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<h3 class="wp-block-heading">Alle Tastenkürzel und deren Nutzen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Hier findet Ihr die wichtigsten Tastenkürzel um in Midnight Commander schnell und effizient navigieren zu können. Die Bedienung lehnt sich an die alte DOS Bedienung an, und wird dem einen oder anderen schnell sicherlich bekannt sein.</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="Funktionstasten">Funktionstasten</h4>



<ul class="wp-block-list">
<li>F1 Hilfe</li>



<li>F2 Konfigurierbares Spezialmenü</li>



<li>F3 Anzeigeprogramm für Textdateien, HTML, Archive, Sourcecode, ...</li>



<li>F4 Editor* inkl. Hexeditormodus</li>



<li>F5 Kopieren</li>



<li>F6 Verschieben/Umbenennen</li>



<li>F7 Verzeichnis erstellen</li>



<li>F8 Löschen</li>



<li>F9 Menüzeile aktivieren</li>



<li>F10 Beenden</li>
</ul>



<h4 class="wp-block-heading">Tastenkürzel</h4>



<figure class="wp-block-table"><table><tbody><tr><td colspan="2"><strong>Shortcuts</strong></td></tr><tr><td><strong>Befehl</strong></td><td><strong>Beschreibung</strong></td></tr><tr><td>Strg + S</td><td>erlaubt das schnelle Springen zu bestimmtem Verzeichnis oder Datei</td></tr><tr><td>Einfg</td><td>ermöglicht das manuelle Markieren einzelner Dateien und das Aufheben der Markierung</td></tr><tr><td>Alt + Tab ⇆ * oder Esc + Tab ⇆</td><td>Vervollständigen von Befehl oder Pfad oder Datei</td></tr><tr><td>Alt + ⏎ oder Esc + ⏎ oder Strg + X , T</td><td>Markierter Dateiname in die Kommandozeile kopieren</td></tr><tr><td>Strg + ⇧ + ⏎</td><td>Markierter Dateiname incl. Pfad in die Kommandozeile kopieren*</td></tr><tr><td>Alt + .</td><td>zeigt/versteckt versteckte Dateien / Verzeichnisse an (mit einem Punkt beginnend)</td></tr><tr><td>Alt + Y</td><td>springt zum vorherigem Verzeichnis</td></tr><tr><td>Alt + I</td><td>spiegelt den Verzeichnisbaum</td></tr><tr><td>Alt + O</td><td>zeigt den Inhalt des vorherigen Verzeichnisses an</td></tr><tr><td>Strg + R</td><td>refresh directory - Verzeichnis neu einlesen</td></tr><tr><td>Alt + ? bzw Alt + ⇧ + ß</td><td>Suchen nach Datei und Inhalt</td></tr><tr><td>Strg + X , D</td><td>diff - Verzeichnisse vergleichen</td></tr><tr><td>Strg + \</td><td>Verzeichnis Hotlist</td></tr><tr><td>Strg + X , C</td><td>chmod</td></tr><tr><td>Strg + X , O</td><td>chown</td></tr><tr><td>Strg + X , S</td><td>sym link absolut</td></tr><tr><td>Strg + X , V</td><td>sym link relativ</td></tr><tr><td>Strg + X , L</td><td>link - Hardlink</td></tr><tr><td>Alt + C</td><td>Schnelles 'cd' / Verzeichnis wechseln</td></tr><tr><td>Alt + H</td><td>Befehls-Historie - letze Befehle (Menü)</td></tr><tr><td>Alt + P oder Esc + P (previous)</td><td>Befehls-Historie - voriger Befehl</td></tr><tr><td>Alt + N oder Esc + N (next)</td><td>Befehls-Historie - nächster Befehl</td></tr><tr><td>*</td><td>Auswahl Verzeichnissen/Dateien umkehren (somit auch alles/nichts)</td></tr><tr><td>+</td><td>Auswählen einer Gruppe von Verzeichnissen/Dateien</td></tr><tr><td>-</td><td>Abwählen einer Gruppe von Verzeichnissen/Dateien</td></tr><tr><td>Strg + K</td><td>löscht den Text ab dem Cursor</td></tr><tr><td>Alt + F oder Alt + B</td><td>In der Kommandozeile wortweise vorwärts oder rückwärts springen</td></tr><tr><td>Alt + A oder Alt + E</td><td>In der Kommandozeile an den Anfang oder ans Ende springen</td></tr><tr><td>Alt + T</td><td>toggelt/wechselt zwischen verschiedenen Panel-Ansichten</td></tr></tbody></table></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Anpassungen und Erweiterungen</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Tastenkürzel anpassen:</strong> Über die Menüleiste könnt IhrTastenkombinationen an Eure Bedürfnisse anpassen.</li>



<li><strong>Skins:</strong> Das Aussehen des MC lässt sich durch verschiedene Skins ändern.</li>
</ul>



<h4 class="wp-block-heading">Installation von Skins</h4>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Download:</strong> Zuerst müsst Ihr einen Skin herunterladen oder einen eigenen erstellen. Die Datei sollte die Erweiterung <code>.ini</code> haben.</li>



<li><strong>Speicherort:</strong> Die Skin-Datei muss im Verzeichnis <code>~/.local/share/mc/skins/</code> abgelegt werden. Wenn dieses Verzeichnis nicht existiert, könnt Ihr es manuell erstellen.</li>



<li><strong>Konfiguration:</strong> Öffnet die Konfigurationsdatei des Midnight Commanders, üblicherweise <code>~/.config/mc/ini</code>, in einem Texteditor.</li>



<li><strong>Skin auswählen:</strong> Sucht in der Konfigurationsdatei nach der Einstellung <code>skin=</code> und ändere den Wert auf den Namen deines neuen Skins (ohne die <code>.ini</code>-Erweiterung).</li>



<li><strong>MC neustarten:</strong> Nach dem Speichern der Konfigurationsdatei muss der Midnight Commander neu gestartet werden, damit die Änderungen wirksam werden.</li>
</ol>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/mc-skin1beispiel.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="893" height="612" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/mc-skin1beispiel.png" alt="" class="wp-image-12037" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/mc-skin1beispiel.png 893w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/mc-skin1beispiel-300x206.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/mc-skin1beispiel-768x526.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/mc-skin1beispiel-500x343.png 500w" sizes="auto, (max-width: 893px) 100vw, 893px" /></a></figure>
</div>


<h4 class="wp-block-heading">Wo finde ich Skins</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Die Skins sind leider etwas quer über Github verteilt. Jeder erstellt quasi in seinem eigenem Repo Skins, sucht also einfach mal in Github nach Midnight Commander Skins und Ihr werdet eine Mengen finden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Midnight Commander ist wirklich ein nützliches Werkzeug und kann zudem das Nutzererlebnis vor allem für Anfänger deutlich verbessern. Mit den vielen Tastenkürzel lassen sich schnell und effizient Dateien und Ordner bearbeiten. Zudem kommt bei der Nutzung richtiges Retro-Feeling auf.</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/midnight-commander-dos-feeling-auf-linux/">Midnight Commander - DOS Feeling auf Linux</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://yourdevice.ch/midnight-commander-dos-feeling-auf-linux/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Nextcloud direkt via WebDav in Linux und Windows einbinden</title>
		<link>https://yourdevice.ch/nextcloud-direkt-via-webdav-in-linux-und-windows-einbinden/</link>
					<comments>https://yourdevice.ch/nextcloud-direkt-via-webdav-in-linux-und-windows-einbinden/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Nov 2023 08:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwerk & Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Nextcloud]]></category>
		<category><![CDATA[Windows]]></category>
		<category><![CDATA[Einstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwerk]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://yourdevice.ch/?p=11874</guid>

					<description><![CDATA[<p>In diesem Artikel geht es darum, die verwendung von kleinere Arbeiten ein klein wenig bequemer machen, indem wir die Nextcloud direkt via WebDav in unser Linux oder Windows Systeme einbinden....</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/nextcloud-direkt-via-webdav-in-linux-und-windows-einbinden/">Nextcloud direkt via WebDav in Linux und Windows einbinden</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">In diesem Artikel geht es darum, die verwendung von kleinere Arbeiten ein klein wenig bequemer machen, indem wir die <a href="https://yourdevice.ch/was-ist-nextcloud/">Nextcloud</a> direkt via WebDav in unser Linux oder Windows Systeme einbinden. Damit müsst Ihr nicht immer Eure Nextcloud Seite aufrufen und Euch durch die Dateienverwaltung auf dem Interface zu verbinden. Dazu verwenden wir das Protokoll WebDav. Was WebDav ist, erfahrt Ihr hier in der <a href="https://yourdevice.ch/netzwerkprotokolle-definition-uebersicht/">Protokolübersicht</a>. <br><br><a href="https://yourdevice.ch/nextcloud-direkt-in-android-einbinden/">Hier</a> habt Ihr bereits erfahren, wie Ihr die Nextcloud Beispielsweise auf Euer Android Phone einbinden könnt. Das vorgehen ist quasi das selbe.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="512" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/nextcloud-webdav.jpg" alt="" class="wp-image-11876" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/nextcloud-webdav.jpg 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/nextcloud-webdav-300x150.jpg 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/nextcloud-webdav-768x384.jpg 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/nextcloud-webdav-500x250.jpg 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>




<h2 class="wp-block-heading">Vorbereitungen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ihr benötigt nur Eure WebDav Adresse. Diese findet Ihr auf Eurer Nextcloud im Dateien-Explorer. Öffnet den Explorer und scrollt links ganz nach unten. Dort unten findet Ihr unter <strong>Dateien-Einstellungen</strong>:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/davadresse-1.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="809" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/davadresse-1-1024x809.png" alt="" class="wp-image-6817" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/davadresse-1-1024x809.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/davadresse-1-300x237.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/davadresse-1-768x607.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/davadresse-1-1536x1213.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/davadresse-1-500x395.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/davadresse-1.png 1951w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Webdav Adresse in der Nextcloud finden</figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Weitere Vorbereitungen müssen nicht getroffen werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Auf Linux einbinden</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Einbindung auf <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Linux">Linux</a> basierten System ist sehr einfach. Das Protokol WebDav wird von Haus aus unterstützt.  Öffnet Euren Dateien-Explorer und naviert zum Tab <strong>Netzwerk</strong>. Dort findet Ihr jetzt oben eine Adresseleiste in der Ihr eine Serveradresse eingeben könnt. Auf einem Linuxclient muss nichts anderes als das Protoll voran geschrieben werden. Eure Adresse lautet dann also <code>webdav<strong>s</strong>://cloud.deinedomain.ch</code><br>Das s am Ende von Webdav steht für SSL, also https , die Variante ohne SSL wäre einfach <code>webdav://</code></p>



<p class="wp-block-paragraph">Danach werdet Ihr nach Euren Logindaten gefragt, gebt hier Eure Nextcloud Logindaten ein. </p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/webdav-linux.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="606" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/webdav-linux-1024x606.png" alt="" class="wp-image-11877" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/webdav-linux-1024x606.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/webdav-linux-300x178.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/webdav-linux-768x455.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/webdav-linux-1536x910.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/webdav-linux-2048x1213.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/webdav-linux-500x296.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Linux Netzwerk Speicher hinzufügen</figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Klickt Ihr rechts mit einem rechtsklick ins Leere, könnt Ihr ausserdem den Zugang permant in Eure Netzwerk hinzufügen in dem Ihr auf <strong>zu Orte Hinzufügen</strong>.  Das wars schon, wie Ihr seht, habt Ihr nun all Eure Daten in Euren Dateien-Explorer eingebunden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Auf Windows einbinden</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Auf Windows ist die Sache auch relativ einfach, man muss sich etwas mehr durch wirre Fenster klicken, aber das Prinizip ist das selbe: Öffnet den Windows-Explorer mit den Tasten <strong>Windows + E</strong>.Klickt mit der rechten Maustaste auf <strong>Dieser PC</strong> und wählt den Eintrag&nbsp;<strong>Netzwerkadresse hinzufügen</strong> aus. Bestätigt mit <strong>Weiter</strong>.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/windows-webdav-netzwerkadresse-einrichten.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="596" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/windows-webdav-netzwerkadresse-einrichten.png" alt="" class="wp-image-11878" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/windows-webdav-netzwerkadresse-einrichten.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/windows-webdav-netzwerkadresse-einrichten-300x175.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/windows-webdav-netzwerkadresse-einrichten-768x447.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/windows-webdav-netzwerkadresse-einrichten-500x291.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Netzresource unter Windows hinzufügen</figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Wählt die Option aus: <strong>Eine benutzerdefinierte Netzwerkadresse auswählen </strong>und klickt auf <strong>Weiter.</strong> Gebt nun die <strong>WebDAV-Server-Adresse</strong> ein. Diese beginnt mit <strong>http://</strong> oder <strong>https://.<br></strong>Aus Sicherheitsgründen solltet ihr die SSL-verschlüsselte URL mit <strong>https</strong> nutzen. Dies entspricht <strong>webdavs</strong> auf unserem Linux Client. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Gebt danach den zugehörigen <strong>Benutzernamen</strong> und das <strong>Passwort</strong> ein.Nach Bestätigung erscheint der Nextcloud-Speicher bei Euch im Windows-Explorer unter Dieser PC. Die Einrichung ist nun auch unter Windows betriebsbereit. Ihr könnt nun direkt Daten in Euren Explorer werfen und habt diese auf Eurer Nextcloud verfügbar.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Auf Mac Einbinden</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Im Mac fügt Ihr eine neue Server Adresse hinzu, fügt den kompletten Link der Nextcloud dort ein, und gebt annschliessend Eure Anmeldedaten ein. Danach habt Ihr sie auch im Mac Explorer:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Wählt im Finder <img loading="lazy" decoding="async" height="30" width="30" src="https://help.apple.com/assets/64F91D61AC87FA574D0CA3D9/64F91D67D27971307E05DE3C/de_DE/058e4af8e726290f491044219d2eee73.png" alt=""> auf dem Mac „Gehe zu“&nbsp;&gt;&nbsp;<strong>Mit Server verbinden</strong>.</li>



<li>Gebt die Adresse des Servers in das Feld „Serveradresse“ ein.Für die WebDAV-Serveradresse gilt folgendes Format: <strong>https://servername.com/pfad/</strong></li>



<li>Klickt auf <strong>Verbinden</strong>.</li>
</ol>



<h2 class="wp-block-heading">Nachteile von WebDAV</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wenn Ihr im WebDAV-Verzeichnis nur einen kleinen Teil einer großen Datei ändert, wird immer die gesamte Datei zum Server hochgeladen. Ausserdem wird die Datei, bevor Ihr sie bearbeiten könnt, zuerst komplett heruntergeladen.</li>



<li>Wird das Hochladen einer Datei unterbrochen, muss die Datei erneut von Neuem hochgeladen werden.</li>



<li>WebDAV ist deutlich langsamer als FTP, sFTP und NFS.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">WebDAV auf unserem Nextcloud Server verwenden</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Damit ihr WebDAV, CalDAV und CardDAV Clients mit unserem Server verbinden könnt, müsst ihr für diesen Zugang App Passwörter festlegen. Dieses Apppasswort wird dann genutzt, um euch zum Beispiel mit einem DAV kompatiblen Client mit der Nextcloud zu verbinden. Dies ist bei uns so, da wir KeyCloak als Authentication Provider nutzen, und nicht die interne Nextcloud Datenbank.<br></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich hoffe Euch Eurer Arbeiten mit der Cloud etwas leichter gemacht zu haben. Falls Ihr Fragen habt, schreibt sie in die Kommentare!</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/nextcloud-direkt-via-webdav-in-linux-und-windows-einbinden/">Nextcloud direkt via WebDav in Linux und Windows einbinden</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://yourdevice.ch/nextcloud-direkt-via-webdav-in-linux-und-windows-einbinden/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Systemwiederherstellung unter Linux mit TimeShift</title>
		<link>https://yourdevice.ch/systemwiederherstellung-unter-linux-mit-timeshift/</link>
					<comments>https://yourdevice.ch/systemwiederherstellung-unter-linux-mit-timeshift/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Nov 2023 08:00:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[alternative Apps]]></category>
		<category><![CDATA[Backup]]></category>
		<category><![CDATA[Einstellungen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://yourdevice.ch/?p=11695</guid>

					<description><![CDATA[<p>Timeshift ist eine leistungsstarke Systemwiederherstellung unter Linux, die es ermöglicht, das gesamte System zu einem früheren Zeitpunkt wiederherzustellen. Dieses Tool ist besonders nützlich, um das System vor kritischen Fehlern zu...</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/systemwiederherstellung-unter-linux-mit-timeshift/">Systemwiederherstellung unter Linux mit TimeShift</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Timeshift ist eine leistungsstarke Systemwiederherstellung unter <a href="https://yourdevice.ch/warum-linux/">Linux</a>, die es ermöglicht, das gesamte System zu einem früheren Zeitpunkt wiederherzustellen. Dieses Tool ist besonders nützlich, um das System vor kritischen Fehlern zu schützen, die nach Aktualisierungen, Installationen oder Konfigurationsänderungen auftreten können.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="512" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/timeshift-linux-system-restore-tool-1024x512.png" alt="" class="wp-image-11697" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/timeshift-linux-system-restore-tool-1024x512.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/timeshift-linux-system-restore-tool-300x150.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/timeshift-linux-system-restore-tool-768x384.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/timeshift-linux-system-restore-tool-1536x768.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/timeshift-linux-system-restore-tool-500x250.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/timeshift-linux-system-restore-tool.png 1680w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"> Timeshift -  Systemwiederherstellung mit Linux</figcaption></figure>
</div>




<h2 class="wp-block-heading">Wie funktioniert Timeshift</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Timeshift erstellt inkrementelle Snapshots des Dateisystems, die bei Bedarf vollständig oder teilweise wiederhergestellt werden können. Diese Snapshots erfassen den Zustand des Systems zu einem bestimmten Zeitpunkt und können auf einem externen Laufwerk oder auf einer anderen Partition gespeichert werden. Die Verwendung von Timeshift kann ein Lebensretter sein, wenn man vorhat, risikoreiche Änderungen am System vorzunehmen oder einfach nur eine zuverlässige Möglichkeit zur Datensicherung benötigt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vorbereitungen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Für Snapshots die aufbewahrt werden sollen, sollte eine externe Festplatte gewählt werden die mindestens doppelt so gross ist, wie die aktuelle Systemgrösse. Dazu könnt ihr auf eure Systempartition in einem Dateienexplorer wie Discover klicken, und unter <strong>Eigenschaften</strong> schnell herausfinden, wie gross diese ist. Möchtet ihr die Wiederherstellung nutzen, um vor Systemveränderungen eine Sicherung zu erstellen, reicht auch eine zweite Partition auf dem Gerät aus, um dort die Kopien kurzfristig aufzubewahren. Eine Partition mit genügend Speicherplatz sollte bereits erstellt und vorhanden sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der externe Datenträger muss als <strong>ext4</strong> formatiert sein.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Installation von Timeshift</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Installiert euch das Tool über die Software Centren eurer Distros wie im Beispiel zu sehen:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/timeshift_softwarecenter.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="545" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/timeshift_softwarecenter-1024x545.png" alt="" class="wp-image-13774" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/timeshift_softwarecenter-1024x545.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/timeshift_softwarecenter-300x160.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/timeshift_softwarecenter-768x408.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/timeshift_softwarecenter-1536x817.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/timeshift_softwarecenter-2048x1089.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/timeshift_softwarecenter-500x266.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">oder einfach schnell und bequem in der Konsole mit dem Befehl:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>sudo apt install timeshift</code></pre>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Anleitung zur Verwendung von Timeshift</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Beim ersten Start werdet ihr von einem Einrichtungsassistenten begrüßt, der euch hilft, das Programm zu konfigurieren.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Auswahl des Snapshot-Typs</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wählt zwischen <strong>Rsync</strong> (für Dateisysteme ohne Snapshot-Fähigkeit) und <strong>BTRFS</strong> (wenn ihr ein BTRFS-Dateisystem verwendet). Das haben in der Regel allerdings die wenigstens Distros als Standard Dateiensystem. Ihr könnt bedenkenlos <strong>Rsync</strong> nehmen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Speicherort wählen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wählt das Laufwerk aus, auf dem die Snapshots gespeichert werden sollen. Es wird empfohlen, ein externes Laufwerk zu verwenden, um die Sicherheit der Snapshots zu gewährleisten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ihr könnt aber auch eine Partition erstellen die nur als Speicherort für die Backups dient. Das ist sinnvoll wenn ihr TimeShift vor Systemänderungen oder Treiberinstallationen verwenden möchtet.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Zeitplanung für Automatisierungen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Konfiguriert, wie häufig Snapshots erstellt werden sollen – z.B. stündlich, täglich oder wöchentlich. Bei regelmässigen automatischen Snapshots, muss sich das Laufwerk, falls extern, natürlich immer am Gerät befinden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Stellt die Anzahl der zu behaltenden Snapshots ein. Setzt keine Haken, falls keine automatischen Sicherungen gewünscht werden. <strong>Behalten</strong> bedeutet, wieviele Kopien von den jeweiligen Zeitintervallen zurückbehalten werden, bis sie gelöscht werden. Die Standardeinstellungen kann man in den meissten Fällen so lassen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Daten bzw Benutzer mit einschliessen oder ausschliessen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Im nächsten Fenster geht es um die Sicherung der Daten. Wählt euren Home-Ordner mit aus, falls ihr eine Sicherung inklusive des Home Ordners möchtet. Im Home Ordner sind auch alle Dokumente, Bilder, Vieos und Einstellungen eurer Programme, sichert diesen mit falsch gewünscht.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/timeshift_ordner_ausw.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="557" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/timeshift_ordner_ausw-1024x557.png" alt="" class="wp-image-20109" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/timeshift_ordner_ausw-1024x557.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/timeshift_ordner_ausw-300x163.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/timeshift_ordner_ausw-768x418.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/timeshift_ordner_ausw-1536x835.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/timeshift_ordner_ausw-500x272.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/timeshift_ordner_ausw.png 1580w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<div class="wp-block-kadence-infobox kt-info-box11695_512de5-31"><span class="kt-blocks-info-box-link-wrap info-box-link kt-blocks-info-box-media-align-top kt-info-halign-left"><div class="kt-blocks-info-box-media-container"><div class="kt-blocks-info-box-media kt-info-media-animate-none"><div class="kadence-info-box-icon-container kt-info-icon-animate-none"><div class="kadence-info-box-icon-inner-container"><span class="kb-svg-icon-wrap kb-svg-icon-fe_alertTriangle kt-info-svg-icon"><svg viewBox="0 0 24 24"  fill="none" stroke="currentColor" stroke-width="2" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"  aria-hidden="true"><path d="M10.29 3.86L1.82 18a2 2 0 0 0 1.71 3h16.94a2 2 0 0 0 1.71-3L13.71 3.86a2 2 0 0 0-3.42 0z"/><line x1="12" y1="9" x2="12" y2="13"/><line x1="12" y1="17" x2="12" y2="17"/></svg></span></div></div></div></div><div class="kt-infobox-textcontent"><h3 class="kt-blocks-info-box-title">Überlegung zum HomeOrdner</h3><p class="kt-blocks-info-box-text">Seid euch im klaren bei der Sicherung des Home Ordners, dass dies auch kontrakproduktiv sein kann, diesen mitzusichern. Stellt euch vor ihr habt nach einiger Zeit grössere Probleme, aber nur eine ältere Wiederherstellung inkl. HomeOrdner von der ihr wisst, dass diese zuletzt fehlerfrei funktioniert hat. Stellt ihr nun das System wieder her, werden alle Daten und auch Dokumente, an denen ihr kürzlich gearbeitet habt, in eurem Home Ordner direkt und unwiederruflich mit den älteren Versionen überschrieben. Dass kann, wenn's dumm kommt, ganz schön in die Hose gehen!</p></div></span></div>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Ihr könnt auch verschiedene Snapshots erstellen, einmal mit dem Home Ordner inkludiert, einmal ohne. Ihr könnt dies dann hinter die entsprechenden Wiederherstellungspunkte vermerken. Achtet darauf, dass euer BackupPlan überlegt ist, und Sinn ergibt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Filter</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Verwendung der Filter erfordert ein gewisses Verständnis für deren Logik. Stellt euch vor, ihr habt in den Einstellungen die Option für das Verzeichnis <strong>/Dokumente/Musik/</strong> aktiviert. Dies bedeutet, dass Timeshift nur Dateien in diesem Pfad sichert. Nun möchtet zusätzlich das Verzeichnis <strong>/Dokumente/Musik/Pop/</strong> sichern, aber das darin enthaltene Unterverzeichnis <strong>/Klassik/</strong> soll ausgeschlossen werden. Ein Beispiel für die entsprechenden Filterregeln:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>+</strong> /Dokumente/Musik/<br><strong>-</strong> /Dokumente/Musik/Pop/Klassik/<br><strong>+</strong> /Dokumente/Musik/Pop/***</p>



<p class="wp-block-paragraph">Von der Logik her würde man den Ausschluss von <strong>/Klassik/</strong> am Ende der Liste erwarten. Dies funktioniert jedoch nicht, da Filter zwar auf nachfolgende Regeln anwendbar sind, aber nicht rückwirkend wirken. Würde der Ausschluss von <strong>/Klassik/</strong> am Ende stehen, würde es dennoch gesichert, da der Filter <strong>/Dokumente/Musik/Pop/***</strong> dieses Verzeichnis bereits einschließt. Ein Rückwirkender Ausschluss ist nicht möglich. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die <strong>3 Sterne</strong> bedeutet dass alle Unterordner und darin enthaltenen Dateien mitgesichert werden. Benutzt die Sterne um alle in einem Ordner befindliche Dateien mitzusichern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seid ihr mit dem Assistenten durch, könnt ihr anschliessend alles nochmals in den <strong>Einstellungen</strong> überprüfen und gegebenfalls abändern.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Snapshot erstellen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das erstellen der Snapshots ist sehr einfach, klickt dafür einfach auf <strong>Erstellen</strong>, um manuell einen Snapshot zu erzeugen. Automatische Snapshots werden entsprechend eurer Zeitplanung durchgeführt. Bitte beachtet, dass die Erstellung eines Snapshots einige Zeit in Anspruch nehmen kann.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Wiederherstellung</strong> des Systems</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wählt den Snapshot aus, den ihr wiederherstellt möchtet, und klicke auf <strong>Wiederherstellen</strong>. Im ersten Feld seht ihr eine Übersicht, wo und wie euer System wiederherstellt wird. Achtet einfach darauf, dass die Wiederherstellung auf eure ursprüngliche Systempartition stattfindet:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/timeshiftwiederherstellung.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="778" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/timeshiftwiederherstellung-778x1024.png" alt="" class="wp-image-11712" style="width:500px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/timeshiftwiederherstellung-778x1024.png 778w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/timeshiftwiederherstellung-228x300.png 228w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/timeshiftwiederherstellung-768x1011.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/timeshiftwiederherstellung-500x658.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/timeshiftwiederherstellung.png 994w" sizes="auto, (max-width: 778px) 100vw, 778px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Befolgt die Anweisungen, um die Wiederherstellung abzuschließen. Habt ihr euer System komplett zerschossen, dann könnt ihr das exakt gleiche Betriebssystem neu installieren, und anschliessend Timeshift neuinstallieren und aus einem Backup von eurer externen Festplatte wiederherstellen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Klickt dafür auf <strong>Durchsuchen</strong> und klickt das erste Fenster weg, danach öffnet sich der Explorer und wählt den Timeshift Ordner falls das frisch installierte System euren Sicherungensort nicht sofort wiedererkennt. Es ist zu empfehlen, die Snapshots bzw. den Ordner <code>timeshift</code> von eurer externen Platte direkt wieder in euren Home Ordner, auf dem zu wiederherstellenden System, zu packen. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Backup Strategien</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Am besten erstellt ihr euch 2 Sicherungsjobs: einen ohne Home Ordner, und eine Komplettsicherung inkl. Homeordner. Die Sicherung ohne Homeordner läuft dann regelmässig, zum Beispiel auf das eigene System, oder auf eine NAS im Netzwerk. Wenn etwas schief gegangen ist, nach kleineren Tüfteleien oder Programmupdates, und ihr bringt es einfach nicht wieder zum laufen, nutzt ihr die <strong>Sicherung ohne Homeordner</strong>. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der 2te Sicherungsjob mit Homeordner läuft NICHT automatisch. Diesen stosst ihr nur an, wenn ihr vor grösseren Änderungen steht, wie zum Beispiel einem Distributionsupgrade steht, zum Beispiel von Ubuntu 22.04 auf Ubuntu 24.04. Dieses Backup darf später nicht wieder verwendet werden, den ansonsten überschreibt es auch euren Homeordner, inklusive all eurer neu erstellten, oder veränderten Dokumente! </p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dieser Anleitung solltet ihr in der Lage sein, Timeshift effektiv für Backups eures Linux-Systems zu nutzen. Es ist ein wertvolles Werkzeug, das euch dabei helfen kann, viele Arten von Systemproblemen zu vermeiden oder zu beheben, ohne dass Daten verloren gehen. Wenn ihr mehr über die Thematik Backups wissen wollt, schaut mal <a href="https://yourdevice.ch/was-ist-ein-gutes-backup/">hier</a> vorbei. Für Sicherungen von OpenSuse Systemen empfehlen wir hingegen das Tool <a href="https://de.opensuse.org/openSUSE:Snapper_Tutorial">Snapper</a>.</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/systemwiederherstellung-unter-linux-mit-timeshift/">Systemwiederherstellung unter Linux mit TimeShift</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://yourdevice.ch/systemwiederherstellung-unter-linux-mit-timeshift/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>6</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Daten per USB Stick auf Nextcloud Server hochladen</title>
		<link>https://yourdevice.ch/daten-per-usb-stick-auf-nextcloud-server-hochladen/</link>
					<comments>https://yourdevice.ch/daten-per-usb-stick-auf-nextcloud-server-hochladen/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Nov 2023 08:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nextcloud]]></category>
		<category><![CDATA[Einstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://yourdevice.ch/?p=11670</guid>

					<description><![CDATA[<p>Im heutigen Artikel zeige ich Euch, wie Ihr Daten per USB Stick direkt auf Euren Nextcloud Server hochladen könnt. Um Daten von einem USB-Stick auf eine Nextcloud-Instanz zu übertragen, die...</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/daten-per-usb-stick-auf-nextcloud-server-hochladen/">Daten per USB Stick auf Nextcloud Server hochladen</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Im heutigen Artikel zeige ich Euch, wie Ihr Daten per USB Stick direkt auf Euren <a href="https://yourdevice.ch/was-ist-nextcloud/">Nextcloud</a> Server hochladen könnt. Um Daten von einem USB-Stick auf eine Nextcloud-Instanz zu übertragen, die lokal auf einem Server läuft, gibt es verschiedene Schritte, die Ihr befolgen müsst. Dies kann einiges an Zeit sparen, solltet Ihr einen USB Stick haben, der schneller als <strong>110MB/sek</strong> lesen kann und Ihr somit schnellere Uploads erreicht, als wenn Ihr es über einen Computer in Eurem Heimnetz via Interface hochladen würdet.  Hier ist eine allgemeine Anleitung.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="443" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/nextusbtitle-1024x443.png" alt="" class="wp-image-11692" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/nextusbtitle-1024x443.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/nextusbtitle-300x130.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/nextusbtitle-768x332.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/nextusbtitle-1536x665.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/nextusbtitle-2048x886.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/nextusbtitle-500x216.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>




<h2 class="wp-block-heading">Vorbereitungen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Zuerst ein paar allgemeine Vorbereitungen. Stellt sicher das die Dateien nicht grösser als 20GB sind, ansonsten kommt es zu Upload Problemen. Sind einzelne Daten grösser als 20GB, passit Eure <code>upload_max_filesize</code> und <code>post_max_file</code> in der php.ini Eurer PHP Version entsprechend an. </p>



<h3 class="wp-block-heading">USB-Stick vorbereiten</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Stelle sicher, dass der USB-Stick im richtigen Format (z.B. FAT32, NTFS, exFAT) vorliegt, das von deinem Betriebssystem unterstützt wird. Ich empfehle hier eigentlich direkt nur NTFS zu benutzen damit es nicht zur Freigabeproblemen kommt und Ihr auch von einem Windows Rechner die Daten auf den Stick packen könnt. </li>



<li>Verbindet den USB-Stick mit Eurem Computer oder Server, auf dem Ihr Zugriff auf die Nextcloud-Instanz habt.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Server mit Desktop</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Habt Ihr einen Server auf dem eine GUI läuft bzw ein Desktop installiert ist, ist die Sache relativ einfach</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zugriff auf Nextcloud</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Öffnet einen Webbrowser und geht zur Nextcloud-Webinterface-URL deiner lokalen Nextcloud-Instanz. Ihr könnt mit localhost oder http://ipdessercers direkt auf die auf dem Server laufende Instanz zugreifen.</li>



<li>Meldet Euch mit Euren Zugangsdaten an.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Dateien vom USB-Stick auf den Computer übertragen</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Öffnet den Datei-Explorer Eures Betriebssystems.</li>



<li>Navigiert zum USB-Stick und wählt die Dateien aus, die Ihr hochladen möchtet.</li>



<li><strong>optional</strong>: Kopiert die Dateien in einen temporären Ordner auf deinem Computer, um den Upload-Vorgang zu vereinfachen.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Dateien in Nextcloud hochladen</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Geht im Nextcloud-Webinterface zum Ordner, in den Ihr die Dateien hochladen möchtet.</li>



<li>Nutze die Upload-Funktion (oft ein „+“-Symbol oder ein „Hochladen“-Button) im Nextcloud-Webinterface, um die Dateien von deinem Computer auszuwählen und zu übertragen.</li>



<li>Wartet, bis der Upload-Vorgang abgeschlossen ist.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Wichtige Schritt für Proxmox-Nutzer oder Virtual Machine Manager Nutzer</strong></h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wenn die Nextcloud-Instanz in einer VM oder einem Container auf einem Proxmox-Host läuft, ist es nötig, den USB-Stick direkt an die VM/Container durchzureichen.</li>



<li>Hierfür müsst Ihr Euch auf dem Proxmox-Host einloggen, zum Beispiel über SSH oder das Proxmox-Webinterface.</li>



<li>Geht auf die Virtuelle Maschine auf der Nextcloud läuft.</li>



<li>Füge den USB-Stick als <strong>Hardware</strong> in den VM/Container-Einstellungen hinzu.</li>



<li>Nach der Durchreichung könnt Ihr den USB-Stick innerhalb der VM/Container-Umgebung wie eine lokale Ressource verwenden.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Server ohne Desktop</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Läuft auf der Nextcloud ein Ubuntu Server müsst Ihr den Stick vorher an ein entsprechendes Verzeichnis mounten. Auf einem reinen Server Betriebssystem geschieht dies nicht automatisch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Öffnet die Konsole und loggt Euch auf dem Nextcloud Server ein. Identifziert den Laufwerksbuchstaben des USB Sticks mit <code>lsblk</code>:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/laufwerksbuchstabeidentifzieren.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="443" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/laufwerksbuchstabeidentifzieren-1024x443.png" alt="" class="wp-image-11689" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/laufwerksbuchstabeidentifzieren-1024x443.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/laufwerksbuchstabeidentifzieren-300x130.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/laufwerksbuchstabeidentifzieren-768x332.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/laufwerksbuchstabeidentifzieren-1536x664.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/laufwerksbuchstabeidentifzieren-500x216.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/laufwerksbuchstabeidentifzieren.png 2030w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Erstellt Euch einen Einhängepunkt, wo Ihr den Stick mounten könnt. Z.B unter /media. Dort kann ein Ordner erstellt werden Beispielsweise mit dem Namen usbstick:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>sudo mkdir /media/usbstick</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Gebt dem Nextcloud Webserver Berechtigungen, den Ordner nutzen zu dürfen:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>sudo chown -R www-data:www-data /media/usbstick<br>sudo chmod -R 775 /media/usbstick/</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Danach mountet Ihr das USB Laufwerk mit der korrekten Bezeichnung <strong>sdb1</strong> wie im Screenshot zusehen mit dem erstellen Verzeichnis. Bitte stellt sicher dass Ihr die Partitionsbezeichnung nehmt, das ist immer die Bezeichnung mit der Zahl dahinter, z.B hier sdb<strong>1</strong></p>



<pre class="wp-block-code"><code>sudo mount /dev/sbd1 /media/usbstick</code></pre>



<h3 class="wp-block-heading">Nextcloud Instanz USB Stick einhängen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">In der Nextcloud Instanz müssen wir nun auf den Stick zugreifen können. Das geht mit der app <strong>external Storage</strong>. Installiert Euch die App unter der Kategorie Apps und geht danach in die Verwaltungseinstellungen. Scrollt ganz nach unten, und geht in die App external Storgage im Admin Bereich, und nicht im persönlichen Bereich. Fügt einen lokalen Datenträger hinzu mit dem Pfad <code>/media/usbstick</code></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/ubstickinnextcloudhinzufuegen.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="424" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/ubstickinnextcloudhinzufuegen-1024x424.png" alt="" class="wp-image-11690" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/ubstickinnextcloudhinzufuegen-1024x424.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/ubstickinnextcloudhinzufuegen-300x124.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/ubstickinnextcloudhinzufuegen-768x318.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/ubstickinnextcloudhinzufuegen-1536x635.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/ubstickinnextcloudhinzufuegen-2048x847.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/ubstickinnextcloudhinzufuegen-500x207.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Geht nun die die Dateienverwaltung, und under lokal findet Ihr die Dateien auf dem USB Stick. Diese könnt Ihr nun mit Rechtsklick kopieren und in einen Ordner Eurer Wahl legen. </p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Nachbereitung</strong></h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Nachdem der Upload abgeschlossen ist, könnt Ihr die Dateien im Nextcloud-Interface verwalten, teilen oder bearbeiten, je nach Bedarf.</li>



<li>Denke daran, den USB-Stick sicher zu entfernen, sowohl aus dem Betriebssystem als auch aus der VM/Container-Konfiguration, falls du Ihr ihn durchgereicht habt.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist wichtig zu beachten, dass die spezifischen Schritte variieren können, je nachdem, wie die Nextcloud-Instanz und der Proxmox-Host konfiguriert sind. Sollten Probleme auftreten, kann es hilfreich sein, die Dokumentation deiner spezifischen <a href="https://docs.nextcloud.com/">Nextcloud-Version</a> sowie von <a href="https://pve.proxmox.com/pve-docs/">Proxmox</a> zu konsultieren.</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/daten-per-usb-stick-auf-nextcloud-server-hochladen/">Daten per USB Stick auf Nextcloud Server hochladen</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://yourdevice.ch/daten-per-usb-stick-auf-nextcloud-server-hochladen/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Scannen unter Linux und GIMP Scan Anleitung</title>
		<link>https://yourdevice.ch/scannen-unter-linux-und-gimp-scan-anleitung/</link>
					<comments>https://yourdevice.ch/scannen-unter-linux-und-gimp-scan-anleitung/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Oct 2023 07:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[alternative Apps]]></category>
		<category><![CDATA[Einstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[OpenSource]]></category>
		<category><![CDATA[Programme]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://yourdevice.ch/?p=11517</guid>

					<description><![CDATA[<p>Scannen unter Linux und Gimp Scan Anleitung heute als Thema für unsere Umsteiger: Das Scannen von Dokumenten und Bildern auf einem Computer, der mit Linux Mint betrieben wird, mag auf...</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/scannen-unter-linux-und-gimp-scan-anleitung/">Scannen unter Linux und GIMP Scan Anleitung</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Scannen unter Linux und Gimp Scan Anleitung heute als Thema für unsere Umsteiger: Das Scannen von Dokumenten und Bildern auf einem Computer, der mit <a href="https://yourdevice.ch/welches-linux-betriebssystem/">Linux Mint</a> betrieben wird, mag auf den ersten Blick eine Herausforderung darstellen, besonders für diejenigen, die von anderen Betriebssystemen wie Windows oder macOS wechseln. Doch keine Sorge, Linux Mint bietet eine Vielzahl von Tools und Ressourcen, um das Scannen so einfach und effizient wie möglich zu gestalten. In diesem Artikel werden wir uns damit befassen, wie das Scannen unter Linux Mint funktioniert, welche Programme zur Verfügung stehen und welche Schritte unternommen werden sollten, um sicherzustellen, dass Euer Scanner problemlos funktioniert.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="536" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/linux-scannen-1024x536.jpeg" alt="" class="wp-image-11555" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/linux-scannen-1024x536.jpeg 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/linux-scannen-300x157.jpeg 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/linux-scannen-768x402.jpeg 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/linux-scannen-1536x804.jpeg 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/linux-scannen-2048x1072.jpeg 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/linux-scannen-500x262.jpeg 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Scannen mit Linux - die besten Möglichkeiten erklärt</figcaption></figure>
</div>




<h2 class="wp-block-heading">Voraussetzungen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ihr benötigt einen Scanner, entweder via LAN angebunden oder ein Scanner direkt via USB Anschluss. Ich empfehle häufiger die Multifunktionsgeräte von <strong>Brother</strong> da diese häufig auf Anhieb von Linux erkannt werden. Die <strong>Canon Scanlid Serie</strong> ist ebenso eine Serie die eher weniger Probleme macht. Linux erkennt per häufig per Standard alle Scanner ohne zusätzliche Treiber installieren zu müssen. </p>



<div class="wp-block-kadence-infobox kt-info-box11517_59c45c-25"><span class="kt-blocks-info-box-link-wrap info-box-link kt-blocks-info-box-media-align-top kt-info-halign-center"><div class="kt-blocks-info-box-media-container"><div class="kt-blocks-info-box-media kt-info-media-animate-none"><div class="kadence-info-box-icon-container kt-info-icon-animate-none"><div class="kadence-info-box-icon-inner-container"><span class="kb-svg-icon-wrap kb-svg-icon-fas_info-circle kt-info-svg-icon"><svg viewBox="0 0 512 512"  fill="currentColor" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"  aria-hidden="true"><path d="M256 8C119.043 8 8 119.083 8 256c0 136.997 111.043 248 248 248s248-111.003 248-248C504 119.083 392.957 8 256 8zm0 110c23.196 0 42 18.804 42 42s-18.804 42-42 42-42-18.804-42-42 18.804-42 42-42zm56 254c0 6.627-5.373 12-12 12h-88c-6.627 0-12-5.373-12-12v-24c0-6.627 5.373-12 12-12h12v-64h-12c-6.627 0-12-5.373-12-12v-24c0-6.627 5.373-12 12-12h64c6.627 0 12 5.373 12 12v100h12c6.627 0 12 5.373 12 12v24z"/></svg></span></div></div></div></div><div class="kt-infobox-textcontent"><h2 class="kt-blocks-info-box-title">Kann ich die original Scan Software vom Hersteller benutzen?</h2><p class="kt-blocks-info-box-text">Nein, leider nicht. Das liegt daran dass sich keiner der grossen Geräte Hersteller die Mühe macht, Software für Linux bereit zu stellen. Warum dass ist, geht in die Ecke der Verschwörungstheorien.. Ausserdem ist diese Software meisst closed-source. Wenn auf Linux umsteigen möchte, will ja eigentlich von solcher Software wegkommen</p></div></span></div>



<h2 class="wp-block-heading">Inbetriebnahme und erster Test</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Steckt den Scanner an eurer Arbeitsgerät via USB Anschluss oder integriert es via Netzwerkkabel in euer Heim-Netzwerk in dem ihr es mit einem LAN Kabel an euren Router steckt. Öffnet am besten zuerst mal die Standard Scanner ab, auf Linux Mint beispielsweise <strong>Dokument-Scanner</strong>. Hier müsste der Scanner eigentlich direkt erkannt werden. Ist er nicht da, benötigen wir noch zusätzliche Konfigurationen. Ihr erkennt wahrscheinlich erst mal, dass die App ziemlich sporadisch ausgestattet ist, wer mehr von einer Scanner App erwartet, kann entweder die Scans anschliessend in GIMP bearbeiten, oder ihr schaut euch eine Reiher alternativer Scanner Apps weiter unten an. Wer mit dem Funktionsumfang zufrieden ist, und wenn der Scanner bereits auf Anhieb erkannt wird, kann hier bereits aufhören zu lesen 🙂</p>



<h2 class="wp-block-heading">Installation von zusätzlicher OpenSource Scanner Treiber</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Linux Mint kommt bereits von Haus aus mit einem Scan Backend, welches eine Vielzahl von Geräten unterstützt. Vor allem aber für die Kommunikation mit Bildbearbeitungsprogrammen benötigt Linux ein ausgewachseneres Scan Back-End.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unter Linux werden Scannertreiber im Gegensatz zu Treibern für Standardhardware nicht als Teil des Kernels integriert. Aktive Unterstützung von Linux oder die Bereitstellung eigener Treiber durch Scannerhersteller ist selten. Die meisten verfügbaren Treiber werden von Dritten, mithilfe von „Reverse Engineering“, also der Analyse der Windows-Treiber, entwickelt. Diese Herangehensweise ist jedoch ziemlich aufwändig: Selbst geringfügige technische Änderungen eines Herstellers in einer Produktreihe können dazu führen, dass der Treiber nicht mehr korrekt funktioniert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Entwicklung von Linux-Treibern ohne die Unterstützung der Hersteller ist dementsprechend ein aufwändiger Prozess, was dazu führt, dass nur eine einige Scannern wirklich gut unterstützt werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Das Sane Projekt</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Eine entscheidende Rolle für das einwandfreie Arbeiten von Scannern unter Linux spielt das <strong>Sane-Projekt </strong>(<strong>„Scanning Access Now Easy“</strong>), welches sich der Entwicklung inoffizieller Open-Source-Treiber für eine Vielzahl von gängigen Scannermodellen widmet. Die Entwickler von Sane investieren viel Zeit in dieses Vorhaben. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Schaut am besten zuerst mal auf der Webseite <a href="https://www.sane-project.org/sane-mfgs.html">https://www.sane-project.org/sane-mfgs.html</a> findet sich eine umfangreiche Tabelle, geordnet nach Herstellern, die Auskunft über die Kompatibilität verschiedener Scannermodelle mit Sane gibt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bewertung der Funktionsunterstützung durch die Sane-Entwickler reicht von „<strong>Complete</strong>“ (vollständige Unterstützung aller Funktionen), über „<strong>Good</strong>“ (Grundfunktionen werden unterstützt, spezielle Zusatzfunktionen könnten fehlen), und „<strong>Basic</strong>“ (funktionsfähig, aber mit Einschränkungen in der Qualität) bis hin zu „<strong>Unsupported</strong>“ (nicht unterstützt).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sollte euer Scanner unter <strong>Complete</strong> bis <strong>Good</strong> eingeordnet sein, sind es bereits gute Voraussetzungen dass ihr viele der Funktionen eures Scanner nutzen könnt.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Installation von Sane</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Um Sane installieren zu können müsst ihr kurz folgenden Befehl in die Kommandozeile eingeben und mit <code>J</code> die Installation bestätigen:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>sudo apt install sane</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Testet ob euer Scanner ob er nun funktioniert.</p>



<h2 class="wp-block-heading">HP Scanner Treiber</h2>



<p class="wp-block-paragraph">HP Geräte benötigen meisst eigene Treiber, und werden nicht von Sane, unterstützt. Die Installation der HP Treiber bzw. das Setup Programm für HP Geräte ist aber relativ einfach, ihr könnt die HP Treiber mit folgendem Befehl installieren:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>sudo apt install hplib hplib-gui</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Danach sucht ihr unter euren Programme nach HP und öffnet die <strong>HP Toolbox</strong>. Das Programm sollte eures Gerät eigentlich direkt erkennen, und die entsprechenden Treiber installieren. Taucht der Scanner, bzw. das Gerät in der Liste auf, ist der Treiber erfolgreich installiert worden:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="927" height="663" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/hp-scanner_toolbox.jpg" alt="" class="wp-image-16479" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/hp-scanner_toolbox.jpg 927w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/hp-scanner_toolbox-300x215.jpg 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/hp-scanner_toolbox-768x549.jpg 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/hp-scanner_toolbox-500x358.jpg 500w" sizes="auto, (max-width: 927px) 100vw, 927px" /></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Mit HP-Toolbox könnt ihr dann direkt auch euer Gerät bedienen, zum Beispiel drucken, scannen, und Wartungsfunktionen ausführen. Sobald das Gerät aber in HP Toolbox erscheint, können andere Frontends, also andere Scanprogramme das Gerät ebenso ansprechen, ihr müsst also nicht mit der HP Toolbox scannen!</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Epson-Geräte der neueren Generation</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Treiber für Epson-Scanner und Multifunktionsgeräte der letzten Jahre, auch für Linux, sind auf der offiziellen Supportseite unter <a href="https://download.ebz.epson.net/dsc/search/01/search">https://download.ebz.epson.net/dsc/search/01/search</a> zu finden. Gebt dort den Produktnamen des Geräts ins Suchfeld ein und wählt "Linux" als Betriebssystem. Auf der Seite für den Scannertreiber, nach einem Klick auf "Accept", erhaltet ihr eine Übersicht der verfügbaren Linux-Treiber. Besonders wichtig ist hier der „Scanner Driver“, der euch auf eine Unterseite weiterleitet. Dort führt der Link „<strong>Package Download Page</strong>“ zu einer Auswahl passender Treiber für euer System. Anstelle eines vorgefertigten Pakets im RPM- oder DEB-Format erhaltet ihr aber nur ein „<strong>tar.gz</strong>“-Archiv. Dieses könnt ihr in einen beliebigen Ordner entpacken. Im entpackten Verzeichnis findet ihr ein Installationsskript, welches ihr mit folgendem Befehl startet:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>sudo ./install.sh</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Nach durchlaufen der Installation, sollten eure Epson Scanner auch mit den Standard Linux Scan Apps funktionieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Weitere Scanner Apps für Linux</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wie bereits erwähnt ist die Standard Dokument-Scanner App von Linux sehr einfach gehalten und bieten meisst nicht viel Funktionsumfang. Wir schauen uns eine Reihe weitere Programme an welche mehr Funktionsumfang bieten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Simple Scan</strong>: Dies ist das Standard-Scanprogramm in Linux Mint heisst aber Dokument-Scanner und bietet eine benutzerfreundliche Oberfläche mit grundlegenden Scan-Einstellungen. Diese App müsst ihr nicht mehr installieren.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/simplescanlinux.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/simplescanlinux-1024x768.png" alt="" class="wp-image-11556" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/simplescanlinux-1024x768.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/simplescanlinux-300x225.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/simplescanlinux-768x576.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/simplescanlinux-1536x1153.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/simplescanlinux-500x375.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/simplescanlinux.png 1991w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Simple Scan: Das Standard Linux Mint Scanner Programm</figcaption></figure>
</div>


<h3 class="wp-block-heading"><strong>Skanlite</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph"> Eine einfache und übersichtliche Alternative, die dennoch eine gute Auswahl an Scan-Einstellungen bietet. <br><br>Installation:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>sudo apt install Skanlite</code></pre>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/skanlitelinux.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="566" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/skanlitelinux-1024x566.png" alt="" class="wp-image-11557" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/skanlitelinux-1024x566.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/skanlitelinux-300x166.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/skanlitelinux-768x425.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/skanlitelinux-1536x850.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/skanlitelinux-2048x1133.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/skanlitelinux-500x277.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Skanlite: von KDE</figcaption></figure>
</div>


<h3 class="wp-block-heading"><strong>XSane</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Dieses Programm bietet erweiterte Funktionen und Einstellungen für professionellere Scan-Anforderungen. Die Oberfläche erinnert aber eher aus der Zeit der 90iger Jahre.. Die Einstellungen sind aber sehr umfangreich. Ihr könnt eine Vorschau erstellen, und direkt die Einstellungen wie Helligkeit, Kontrast und Farben in Echtzeit Anpassen damit ihr direkt sehen könnt wie der fertige Scan aussieht.<br><br>Installation:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>supo apt install xsane</code></pre>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/xsanelinux.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="614" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/xsanelinux-1024x614.png" alt="" class="wp-image-11558" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/xsanelinux-1024x614.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/xsanelinux-300x180.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/xsanelinux-768x461.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/xsanelinux-1536x921.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/xsanelinux-2048x1228.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/xsanelinux-500x300.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Xsane: Altmodisch aber mit vielen Funktionen</figcaption></figure>
</div>


<h3 class="wp-block-heading"><strong>gscan2pdf</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ideal für das Scannen von Dokumenten, mit der Möglichkeit, sie direkt in PDF-Dateien zu konvertieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Installation:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>sudo apt install gscan2pdf</code></pre>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/gscan2pdf-linux.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" width="924" height="598" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/gscan2pdf-linux.jpeg" alt="" class="wp-image-11559" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/gscan2pdf-linux.jpeg 924w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/gscan2pdf-linux-300x194.jpeg 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/gscan2pdf-linux-768x497.jpeg 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/gscan2pdf-linux-500x324.jpeg 500w" sizes="auto, (max-width: 924px) 100vw, 924px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">mit gscan2pdf Scans direkt als PDF abspeichern</figcaption></figure>
</div>


<h3 class="wp-block-heading">Skanpage</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Auch ein sehr gutes Scanprogramm mit dem ihr eure Mehrfachscans direkt in das PDF Format exportieren könnt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Installation:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>sudo apt install skanpage</code></pre>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/skanpage.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="684" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/skanpage-1024x684.png" alt="" class="wp-image-16484" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/skanpage-1024x684.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/skanpage-300x200.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/skanpage-768x513.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/skanpage-1536x1026.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/skanpage-2048x1368.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/skanpage-500x334.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Testet am besten mal aus mit welcher Software ihr am besten zurecht kommt. Für simple Scans empfehle ich Simple Scan, Skanpage oder Skanlite, für anspruchsvollere Scans Xsane.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Direkt in Gimp Scannen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Einige Benutzer bevorzusagen es ihre Scans direkt in einer ausgewachsenen Bildbearbeitungssoftware wie Gimp zu bearbeiten. Das geht unter Linux nicht sofort mit Anhieb. Dazu benötigt ihr die zusätzliche Treibersoftware Sane die wir bereits angesprochen hatten. Habt ihr Sane wie oben erklärt installiert, könnt ihr die Scans direkt in Gimp holen. Den Scan holt ihr in Gimp unter <strong>Datei --&gt; Erstellen --&gt; xcanimage --&gt; (scanner auswählen)</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Danach könnt ihr das Dokument scannen und direkt in Gimp bearbeiten</p>



<h2 class="wp-block-heading">Einzugsscans</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Viele User fragen sich, wie sie die Einzugsfunktion ihrer Geräte nutzen können. Die Antwort ist einfach, wenn man sie kennt: unter Linux versteckt sich diese Funktion meisst unter dem Namen <strong>ADF</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beispiel mit dem Programm <strong>Skanpage</strong>: Wählt zum Beispiel als Quelle <strong>ADF</strong>, anstatt Flachbrett aus, wählt das korrekte Format <strong>A4</strong> und beginnt mit dem Druck auf <strong>Scannen</strong> das scannen der Dokumente:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/adf_scans-2.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="684" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/adf_scans-2-1024x684.png" alt="" class="wp-image-16486" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/adf_scans-2-1024x684.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/adf_scans-2-300x200.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/adf_scans-2-768x513.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/adf_scans-2-1536x1026.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/adf_scans-2-2048x1368.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/adf_scans-2-500x334.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Wollt ihr dann die gescannten Dokumente als eine Datei speichern, wählt ihr <strong>PDF exportieren</strong> aus.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Scan-Einstellungen und Tipps</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Auflösung</strong>: Für die meisten Dokumente reicht eine Auflösung von <strong>300 dpi </strong>aus. Fotos oder andere detaillierte Bilder können jedoch eine höhere Auflösung erfordern.</li>



<li><strong>Farbtiefe</strong>: Wählt je nach Bedarf zwischen Schwarz-Weiß, Graustufen oder Farbe. Habt ihr nur Dokumente, scannt in schwarz-weiss, das geht schneller.</li>



<li><strong>Format und Speicherort</strong>: Legt fest, in welchem Format (z.B. PDF, JPG, PNG) und an welchem Speicherort die gescannten Dateien abgelegt werden sollen.</li>



<li><strong>Vor dem Scannen</strong>: Stellt sicher, dass die zu scannende Oberfläche sauber und frei von Staub oder Schmutz ist, um die bestmögliche Scan-Qualität zu erreichen.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mit den richtigen Werkzeugen und Einstellungen ist das Scannen unter Linux Mint ein eigentlich sehr leicht. Die meisten Scanner werden eigentlich sofort mit den Standardprogrammen funktionieren. Wer höhere Ansprüche hat, weicht auf andere Programme wie <strong>xsane</strong>, <strong>Vuescan</strong> oder <strong>Gimp</strong> aus. Ob ihr Dokumente für die Arbeit digitalisieren, alte Familienfotos archivieren oder einfach nur ein Bild scannen möchtet, die oben genannten Programme und Tipps sollten euch helfen, gute Ergebnisse zu erzielen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/scannen-unter-linux-und-gimp-scan-anleitung/">Scannen unter Linux und GIMP Scan Anleitung</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://yourdevice.ch/scannen-unter-linux-und-gimp-scan-anleitung/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Pixel zurücksetzen und Stock Android installieren</title>
		<link>https://yourdevice.ch/pixel-zuruecksetzen-und-stock-android-installieren/</link>
					<comments>https://yourdevice.ch/pixel-zuruecksetzen-und-stock-android-installieren/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Oct 2023 07:11:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Android]]></category>
		<category><![CDATA[Einstellungen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://yourdevice.ch/?p=9491</guid>

					<description><![CDATA[<p>Heute schauen wir uns kurz an, wie wir auf einem Pixel Smartphone mit einem CustomROM zurücksetzen, und das originalle Stock Android installieren können, vielleicht um das Phone zu verkaufen, oder...</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/pixel-zuruecksetzen-und-stock-android-installieren/">Pixel zurücksetzen und Stock Android installieren</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Heute schauen wir uns kurz an, wie wir auf einem Pixel Smartphone mit einem <a href="https://yourdevice.ch/custom-roms/">CustomROM</a> zurücksetzen, und das originalle Stock Android installieren können, vielleicht um das Phone zu verkaufen, oder falls sich ein Defekt möglicherweise bereits langsam ankündigt. Dann empfiehlt es sich, das Smartphone mit dem originalen Betriebssystem  zurück zu schicken, ansonsten kann es sein, dass einem die Garantie verwehrt wird.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="597" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/make-phone-stock-android-1024x597.jpg" alt="" class="wp-image-11535" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/make-phone-stock-android-1024x597.jpg 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/make-phone-stock-android-300x175.jpg 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/make-phone-stock-android-768x448.jpg 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/make-phone-stock-android-500x292.jpg 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/make-phone-stock-android.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Ein Smartphone mit CustomROM auf das originale Betriebssystem zurück setzen</figcaption></figure>
</div>




<h2 class="wp-block-heading">Vorbereitungen um das originale Betriebssystem zu installieren</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Vorbereitungen bestehen bei <a href="https://yourdevice.ch/lineageos/">LineageOS</a>, <a href="https://yourdevice.ch/calyxos/">CalyxOS</a> und <a href="https://yourdevice.ch/grapheneos/">GrapheneOS</a> erstmal zu beginn, das OEM Unlocking wieder aktivieren. Dafür müsst Ihr in die <strong>Entwickler Optionen</strong>. Dafür geht auf Eurem Gerät in die Einstellungen, und scrollt runter zu <strong>Über das Telefon</strong>. Scrollt hier im neuen Fenster ganz runter zur <strong>Build-Nummer</strong> und tippt diesen Eintrag <strong>7 mal</strong> an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Geht nun zurück in die Einstellungsübersicht und geht in die <strong>System</strong> Einstellungen. Scrollt nach unten zu den Entwickleroptionen. Aktiviert hier einmal die <strong>OEM-Entsperrung</strong> und weiter unten <strong>USB-Debugging</strong>. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Habt Ihr GrapheneOS installiert, ist hier ein weiterer Schritt notwendig. Schaltet das Phone ab, und booted in dem Bootloader Modus mit der Lautstärken-Taste Unten und den Power-Button. Haltet diese beiden Knöpfe mindestens 3 Sekunden lang gedrückt. Steckt das Smartphone via USB an Euren Rechner an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Besucht die Seite: <a href="https://grapheneos.org/install/web">https://grapheneos.org/install/web</a> und scrollt ganz nach unten. Klickt hier einfach auf den Button  <strong>Remove non-stock key</strong><br>Hat das geklappt, steht anschliessend auf der Seite unter dem Button <strong>key removed</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Original Google Android Betriebssystem installieren</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Habt Ihr alles erledigt, geht hier auf <a href="https://flash.android.com/back-to-public">diese Seite</a> und erlaubt den ADB Access den Google benötigt. </p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/allowadbaccess.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="479" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/allowadbaccess-1024x479.png" alt="" class="wp-image-11536" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/allowadbaccess-1024x479.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/allowadbaccess-300x140.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/allowadbaccess-768x359.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/allowadbaccess-1536x719.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/allowadbaccess-2048x959.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/allowadbaccess-500x234.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Startet das Gerät in den normalen Betriebsmodus und verbindet Euer Smartphone mit dem PC oder dem Laptop per USB. Es muss ein Popup auftauchen welches Euch fragt, ob Ihr dem angebundenen Gerät vertrauen wollt: erteilt natürlich die Erlaubnis:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/usbdebuggingzulassen.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="473" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/usbdebuggingzulassen-473x1024.png" alt="" class="wp-image-11537" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/usbdebuggingzulassen-473x1024.png 473w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/usbdebuggingzulassen-138x300.png 138w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/usbdebuggingzulassen-768x1664.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/usbdebuggingzulassen-709x1536.png 709w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/usbdebuggingzulassen-945x2048.png 945w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/usbdebuggingzulassen-500x1083.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/usbdebuggingzulassen.png 1080w" sizes="auto, (max-width: 473px) 100vw, 473px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Geht zurück auf die Flash-Tool Seite von Google,  falls auf der Seite nicht automatisch Euer Gerät erkannt wird, dann klickt unten auf <strong>Add new device</strong> und wählt im PopUp Euer Phone aus:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/geraethinzufuegenflashtool.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="643" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/geraethinzufuegenflashtool-1024x643.png" alt="" class="wp-image-11538" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/geraethinzufuegenflashtool-1024x643.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/geraethinzufuegenflashtool-300x188.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/geraethinzufuegenflashtool-768x482.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/geraethinzufuegenflashtool-1536x965.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/geraethinzufuegenflashtool-2048x1286.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/geraethinzufuegenflashtool-500x314.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Ist das Gerät korrekt verbunden, sieht das so aus wie auf dem nächsten Bild. Wählt immer <strong>default</strong> aus, und klickt danach auf <strong>Install build</strong></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/deviceconnectedflashtool-2.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="925" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/deviceconnectedflashtool-2-1024x925.png" alt="" class="wp-image-11541" style="width:500px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/deviceconnectedflashtool-2-1024x925.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/deviceconnectedflashtool-2-300x271.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/deviceconnectedflashtool-2-768x693.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/deviceconnectedflashtool-2-500x451.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/deviceconnectedflashtool-2.png 1391w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Danach sollte die Installation automatisch durchlaufen. Das kann einige Minuten geht. Zum Schluss der Installation werdet Ihr aufgefordert den Bootloader zu sperren. Schaut auf Euer Smartphone. Dort müsst Ihr mit der Lautstärken Taste auf <strong>Lock Bootloaer</strong> und dann mit der <strong>Power-Taste</strong> bestätigen. Danach startet das Handy neu. Sobald es neu gestartet ist, und das Tool Euch bestätigt dass alles fertig ist, könnt Ihr das USB Kabel abziehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Fertig! schon ist Euer Pixel Phone wieder im Original Zustand. Ich hoffe das Kurztutorial "Pixel zurücksetzen und Stock Android installieren" hat Euch weiterhelfen können. Damit müsst Ihr ein gekauftes Phone auch bei uns nicht extra einschicken und könnt Euch etwas Geld sparen.</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/pixel-zuruecksetzen-und-stock-android-installieren/">Pixel zurücksetzen und Stock Android installieren</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://yourdevice.ch/pixel-zuruecksetzen-und-stock-android-installieren/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Was ist Google Push und welche bedenken ergeben sich daraus</title>
		<link>https://yourdevice.ch/was-ist-google-push-und-welche-bedenken-ergeben-sich-daraus/</link>
					<comments>https://yourdevice.ch/was-ist-google-push-und-welche-bedenken-ergeben-sich-daraus/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Oct 2023 07:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Netzwerk & Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Einstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Privatsphäre]]></category>
		<category><![CDATA[Theorie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://yourdevice.ch/?p=10965</guid>

					<description><![CDATA[<p>Heute stellen wir uns die Frage: Was ist Google Push und welche bedenken ergeben sich daraus, welche Folgen haben sie und welche Daten Big-Tech dadurch über uns gewinnen. Smartphone-Apps wie...</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/was-ist-google-push-und-welche-bedenken-ergeben-sich-daraus/">Was ist Google Push und welche bedenken ergeben sich daraus</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Heute stellen wir uns die Frage: Was ist Google Push und welche bedenken ergeben sich daraus, welche Folgen haben sie und welche Daten Big-Tech dadurch über uns gewinnen. Smartphone-Apps wie E-Mail Clients, Messenger und Banking-Anwendungen sollen Benutzer effizient über Neuigkeiten informieren, ohne dabei exzessiven Energie- oder Datenvolumenverbrauch zu verursachen. Hier kommen Push Services ins Spiel, welche von Google und Apple entwickelt wurden und diese Anforderungen erfüllen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/googlefcmcloudmesseging-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-10966" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/googlefcmcloudmesseging-1024x576.jpg 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/googlefcmcloudmesseging-300x169.jpg 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/googlefcmcloudmesseging-768x432.jpg 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/googlefcmcloudmesseging-500x281.jpg 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/googlefcmcloudmesseging.jpg 1280w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Durch Push Nachrichten stehts die neusten Nachrichten zu erhalten hat so seine Nachteile</figcaption></figure>
</div>




<h2 class="wp-block-heading">Was ist Push und wofür wird es verwendet</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Eine App, die über Server-Updates informiert werden soll, fordert ein Push-Token von den Push Services (APN für Apple, FCM für Google) an. Nach der Registrierung dieses Tokens beim entsprechenden Server (z.B. Whatsapp Server), befindet sich die App in einem „Schlafmodus“ und wird erst bei neuen Nachrichten wieder aktiviert. Die neue Nachricht erscheint dann auf den Benachrichtigungsscreen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn der Server Nachrichten senden will, verschickt er den Token mit einer kurzen, verschlüsselten Information an APN oder FCM. Diese leiten die Nachricht weiter, woraufhin das Smartphone die App aktiviert und die Nachricht übermittelt. Dies ermöglicht zeitnahe Benachrichtigungen mit minimalem Energieverbrauch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Android gibt es auch Push-Service-Projekte, die unabhängig von Google funktionieren. Apple-Nutzer sind allerdings auf den APN-Dienst angewiesen.</p>



<div class="wp-block-kadence-infobox kt-info-box10965_ea8ae3-78"><span class="kt-blocks-info-box-link-wrap info-box-link kt-blocks-info-box-media-align-top kt-info-halign-center"><div class="kt-blocks-info-box-media-container"><div class="kt-blocks-info-box-media kt-info-media-animate-none"><div class="kadence-info-box-icon-container kt-info-icon-animate-none"><div class="kadence-info-box-icon-inner-container"><span class="kb-svg-icon-wrap kb-svg-icon-fe_info kt-info-svg-icon"><svg viewBox="0 0 24 24"  fill="none" stroke="currentColor" stroke-width="2" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"  aria-hidden="true"><circle cx="12" cy="12" r="10"/><line x1="12" y1="16" x2="12" y2="12"/><line x1="12" y1="8" x2="12" y2="8"/></svg></span></div></div></div></div><div class="kt-infobox-textcontent"><h2 class="kt-blocks-info-box-title"></h2><p class="kt-blocks-info-box-text">Eine Alternative zu Push Services ist das sogenannte Polling: Hierbei fragt das Smartphone in regelmäßigen Abständen (typischerweise alle 10-20 Minuten) beim Server nach Neuigkeiten. Dies erhöht jedoch den Energieverbrauch.</p></div></span></div>



<h2 class="wp-block-heading">Einfaches Beispiel um zu verstehen wie Push funktioniert</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Stellt euch vor, Push-Benachrichtigungen sind wie ein Postbote, der spezielle Nachrichten, also genauer gesagt, Benachrichtigungen, direkt zu eurem Handy bringen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Beispiel mit einem Messenger:</strong></p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Die App auf eurem Handy</strong>: Ihr habt eine Messenger-App auf eurem Handy installiert. Diese App hat sich bei einem Dienst (zum Beispiel Google Firebase Cloud Messaging, kurz FCM) angemeldet, um Push-Nachrichten zu empfangen. Dabei bekommt euer Handy eine spezielle "Adresse" (einen Token), die nur für dieses Gerät gilt.</li>



<li><strong>Euer Freund schreibt eine Nachricht</strong>: Jetzt stellt euch vor, euer Freund sendet euch über den Messenger eine Nachricht, zum Beispiel „Hallo, wie geht's?“.</li>



<li><strong>Die Nachricht geht auf die Reise</strong>: Anstatt dass die Nachricht direkt an euer Handy geschickt wird, geht sie zunächst an den Server des Messenger-Dienstes. Der Messenger-Server erkennt, dass ihr aktuell nicht in der App seid, und übergibt die Nachricht an Googles FCM-Server, der für die Push-Benachrichtigungen zuständig ist.</li>



<li><strong>FCM als Postbote</strong>: Der FCM-Server erhält die Nachricht und weiß durch die spezielle Adresse (den Token), dass diese Nachricht für euer Handy bestimmt ist. Er schickt die Benachrichtigung (nicht unbedingt den vollständigen Nachrichtentext, sondern möglicherweise nur eine Information darüber, dass eine neue Nachricht da ist) an euer Gerät.</li>



<li><strong>Ihr bekommt die Nachricht</strong>: Euer Handy empfängt die Benachrichtigung vom FCM-Server und zeigt euch an, dass eine neue Nachricht eingetroffen ist. Sobald ihr auf die Benachrichtigung klickt, öffnet sich die Messenger-App und lädt den vollständigen Nachrichteninhalt vom Server des Messengers.</li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Also, zusammengefasst:</strong> Wenn jemand euch eine Nachricht über einen Messenger schickt, geht diese Nachricht zuerst an den Server des Messengers. Wenn die App geschlossen ist, sendet der Messenger-Server eine Benachrichtigung an einen Dienst wie Google FCM. Dieser Dienst fungiert als „Postbote“ und stellt die Benachrichtigung an euer Handy zu. Der komplette Nachrichteninhalt wird aber erst geladen, wenn ihr die App öffnet.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Probleme entstehen im Bezug auf die Privatsspähre</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Push Benachrichtigungen bergen allerdings auch Datenschutzprobleme: Push-Dienste können die Häufigkeit der Benachrichtigungen protokollieren, was Rückschlüsse auf die Nutzungshäufigkeit zulässt. Zwar sind die Inhalte verschlüsselt, doch können Behörden gemäß Bestandsdatenauskunft in Deutschland und weiteren EU Ländern Push-Tokens und andere Informationen abfragen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie das genau funktioniert, erfahrt Ihr in einem aktuellen Computerbase <a href="https://www.computerbase.de/2023-12/apple-und-google-regierungen-ueberwachen-nutzer-ueber-push-benachrichtigungen/">Beitrag</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie erfolgt die Deanonymsierungen mit Push Nachrichten</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Implikationen für die Privatsphäre sind ziemlich weitreichend. Damit lassen sich umfassende Bewegungsprofile erstellen, es kann bei schlecht programmierten Apps protokoliert werden mit welchen anderen Nutzern man wie oft in Kontakt ist und welche Arte der Kommunikationswege genutzt werden. So lassen sich einfach Verbindungenswege herleiten, eventuelle Zugehörigkeiten festlegen und somit ziemlich genau nachverfolgen mit welchen Clients ihr wie oft irgendwelche Nachrichten erhaltet. <strong>Die Inhalte je sind je nach Push-Implementationen und App nicht lesbar für Google sowie die Behörden</strong>, für Behörden ist es nicht unbedingt wichtig über was ihr euch unterhaltet, sondern über welchen Kommunikationswege, wie oft, wann, und wo. In Zusammenarbeit mit den Behörden und den jeweiligen Providern, kann dann auch meisst herausgefunden werden, wer mit wem in Verbindung steht. </p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Bei Verwendung von Push Benachrichtigungen kann der Push Service (APN oder FCM) protokollieren, wieviel Benachrichtigungen ein Nutzer für eine bestimmte App bekommt, also wie intensiv die App genutzt wird. Die konkreten Inhalte der Nachricht sind i.d.R verschlüsselt.</li>



<li>Behörden zur Strafverfolgung und Geheimdienste haben gem. Bestandsdatenauskunft in DE des Recht, alle Informationen abzufragen, die ein Provider (E-Mail, Messenger, Cloud…) im Rahmen der Bereitstellung des Dienstes über einen Nutzer gespeichert hat. Dazu zählen auch die Push-Token, die von einem Nutzer auf dem Server registriert wurden. </li>



<li>Mit diesen Push Token könnten sich die Behörden an Google (FCM) oder Apple (APN) wenden und weitere Informationen aus den <a href="https://www.privacy-handbuch.de/handbuch_70a.htm">Datensammlungen der Smartphone Hersteller</a> abrufen: Telefonnummer, IMEI des Gerätes, MAC- und IP-Adressen, SIM Nummer, Cloud Daten… iPhones senden außerdem alle 5min die MAC Adressen aller Geräte im gleichen WLAN an Apple. Das ermöglicht u.U. erweiterte Auswertungen der sozialen Kontakte. </li>



<li>Mit diesen Daten könnten sich die Behörden an die Mobilfunkprovider wenden und bekommen dort Namen, Adressen, Kontonummern… der gesuchten Personen. Mit Push Token der APN und FCM Services können praktisch ALLE Anonymisierungsversuche ausgehebelt werden.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Hier kann ein VPN, ein Tor Onion Router gewissermassen Verschleiern wer gerade Push verwendet, jedoch erhält der Push Dienstleister immer noch das volle Programm an Daten was für Messenger oder Dienste verwendet werden und über welche Plattformen der Nutzer unterwegs ist. Ohne VPN ist euer Threema Account dann auch nicht mehr anonym. Die Kombination vieler dieser Daten ist der Tod der Anonymität.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wie kann ich mich besser vor herausgabe solcher Daten schützen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Antwort ist eigentlich ganz einfach, aber dennoch ziemlich unbequem: kein Google oder Apple Push verwenden! Hat man noch kein Privcacy orientiertes Phone with <a href="https://yourdevice.ch/grapheneos/">GrapheneOS</a> oder <a href="https://yourdevice.ch/calyxos/">CalyxOS</a> ohne Micro-G bleibt einem nur die Möglichkeit FOSS Apps aus dem F-Droid Store zu installieren. Die Datenammelstelle bzw. die Wanze <strong>Google Play</strong> ist dann aber immer noch auf dem Smartphone. Die Herausgabe eurer persönlichen Daten durch die Verwendung von F-Droid Apps reduziert sich aber bereits erheblich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt verschiedene Konfigurationsoptionen bei der Nutzung von Push und Poll in Apps. Während iPhones immer Push via APN nutzen, existieren für Android privacy-freundliche Messenger, die ohne Google Push Services funktionieren. Dafür müssen den Apps allerdings <strong>Hintergrundaktivitäten und -datenverkehr </strong>erlaubt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">E-Mail Server sind nicht auf Push angewiesen, daher können Nutzer meisst zwischen Push und Poll wählen. Bei speziellen Apps variieren die Push-Service-Nutzungen: <strong>Tutanota</strong> nutzt beispielsweise keine, während <strong>Protonmail</strong> ausschließlich auf Push setzt. Auf <strong>K-9 Mail</strong> kann man die Poll Rate setzen indem man den <strong>Aktualisierungsinterval</strong> ändert.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Banking-Apps</strong> und Bezahl Services wie <strong>Twint</strong> nutzen meistens Push Services, da Alternativen selten implementiert werden. Google-freie Android-Alternativen wie GrapheneOS unterstützen kein Push via FCM standardmäßig, obwohl MicroG bei CalyxOS und Sandboxed Google Play bei GrapheneOS dies nachträglich ermöglicht.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Privacy optimierte Messenger</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Für Android gibt es angepasste Messenger, die ohne Google Push Services arbeiten. In der Regel sind ausserdem alle Apps im F-Droid Store <strong>pushfreie</strong> Varianten der Apps die ihr im Aurora Store findet.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>In <strong>Threema</strong> 4.71+ für Android kann man unter <em>"Einstellungen → Über Threema → Fehlerbehebung → Threema Push benutzen"</em> auf den Push Service von Threema umschalten.</li>



<li><strong>Signal App</strong> bietet auf der <a href="https://signal.org/android/apk/">Webseite ein APK zum Download</a> für Nutzer mit hohen Sicherheitsanforderungen, welche keine Google Services benötigt. Alternativ gibt es <a href="https://yourdevice.ch/signal-fork-molly-foss-mit-unified-push/">Molly Foss mit Unified Push</a> Unterstützung um Push auch ohne Google zu ermöglichen.</li>



<li>Nur die <a href="https://f-droid.org/de/packages/org.telegram.messenger/">Telegram FOSS</a> Variante aus dem F-Droid Store verwendet keine Google Push Services (FCM). Die Telegram FOSS Variante Mercurygram mit Unified Push Unterstützung kann auch direkt von Github <a href="https://github.com/Mercurygram/Mercurygram/releases">heruntergeladen</a> werden</li>



<li>Im <strong>Session Messenger</strong> kann man die Google Push Services deaktivieren und statt dessen Polling aktivieren. Dann kann man aber nicht mehr angerufen werden.</li>



<li><strong>Matrix</strong> bzw den dazugehörigen Messenger <strong>Element</strong> gibt es ebenfalls ohne Push, den Push-freien Messenger könnt ihr ebenso bei <a href="https://f-droid.org/packages/im.vector.app/">F-Droid herunterladen</a>. Matrix gibt es auch mit <a href="https://yourdevice.ch/element-messenger-ohne-google-push-verwenden/">Unified Push</a>, einem alternativen Push Distributor</li>



<li><strong>Atox</strong> - eine eher unbekanntere Messaging App, unterstützt von Haus aus eine proprietären Push-Dienste von Google oder Apple, dafür kommt <a href="https://f-droid.org/de/packages/ltd.evilcorp.atox/">Atox</a> standardmässig mit Unfied Push Unterstützung.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Nochmals sollte erwähnt werden, verzichtet ihr auf die Push Services, müsst ihr in die App gehen um jeweils die neusten Nachrichten angezeigt zu bekommen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">CalyxOS Push entfernen</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Auf CalyxOS mit installiertem Micro-G kann man den Push-Dienst sehr einfach komplett deaktivieren. Dazu müsst ihr im App Drawer in die <strong>Micro-G Einstellungen</strong> und die Push Dienste komplett aktivieren.</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/microgimappdrawer.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="473" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/microgimappdrawer-473x1024.png" alt="" class="wp-image-10967" style="width:300px;height:undefinedpx" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/microgimappdrawer-473x1024.png 473w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/microgimappdrawer-138x300.png 138w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/microgimappdrawer-768x1664.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/microgimappdrawer-709x1536.png 709w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/microgimappdrawer-945x2048.png 945w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/microgimappdrawer-500x1083.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/microgimappdrawer.png 1080w" sizes="auto, (max-width: 473px) 100vw, 473px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">MicroG Einstellung aufrufen</figcaption></figure>
</div></div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/cloudmessagingfcm.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="473" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/cloudmessagingfcm-473x1024.png" alt="" class="wp-image-10968" style="width:300px;height:undefinedpx" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/cloudmessagingfcm-473x1024.png 473w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/cloudmessagingfcm-138x300.png 138w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/cloudmessagingfcm-768x1664.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/cloudmessagingfcm-709x1536.png 709w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/cloudmessagingfcm-945x2048.png 945w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/cloudmessagingfcm-500x1083.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/cloudmessagingfcm.png 1080w" sizes="auto, (max-width: 473px) 100vw, 473px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Cloud Messaging auswählen</figcaption></figure>
</div></div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/pushdeaktivieren.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="473" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/pushdeaktivieren-473x1024.png" alt="" class="wp-image-10969" style="width:300px;height:undefinedpx" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/pushdeaktivieren-473x1024.png 473w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/pushdeaktivieren-138x300.png 138w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/pushdeaktivieren-768x1664.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/pushdeaktivieren-709x1536.png 709w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/pushdeaktivieren-945x2048.png 945w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/pushdeaktivieren-500x1083.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/pushdeaktivieren.png 1080w" sizes="auto, (max-width: 473px) 100vw, 473px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Push deaktivieren</figcaption></figure>
</div></div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph">Beachtet dabei dass ihr den kompletten Push Service deaktiviert. Ihr könnt auch einzelen Apps ausschliessen indem ihr den Cloud Messeging Einstellungen der jeweiligen App die Push Erlaubnisse enzieht. Dort deaktiviert ihr einfach die Einstellung <strong>Regisitrierung erlauben</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der Installation von neuen Apps die Push verwenden, fragt euch MicroG sowieso standardmässig ob Push benutzt werden darf: <strong>Allow for Push Notifications</strong> dann entsprechend <strong>erlauben</strong> oder <strong>abwählen</strong>.</p>



<h4 class="wp-block-heading">GrapheneOS</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Erlaubt kein Push Benachrichtigungen von Haus aus. Habt ihr Sandboxed Google Play installiert, könnt ihr einfach die Google Play Einstellungen über das App Icon öffnen von <strong>Google Play </strong>und deaktiviert den Dienst komplett. Muss Sandboxed Google Play aus einem bestimmten Grund aktiviert bleiben, bleibt euch nichts anderes übrig, als die Benachrichtigungen für jede problematische App in den App Einstellungen zu deaktivieren.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Alternative Pushsysteme</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Gibt es eigentlich viele, wie z.B <a href="https://unifiedpush.org/">unfied.push</a> leider müssen diese Systeme aktuell noch auf eigenen Servern betrieben werden, und es bedingt eine Anpassung der jeweiligen App an das Pushsystem.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine schnelle Abkehr von Googles FCM bietet die App <a href="https://f-droid.org/packages/io.heckel.ntfy/">ntfy</a> für Android. Jedoch ist es immer noch so, dass die jeweilige Messenging App ntfy als Push-Gateway unterstützen muss.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Welche Apps ntfy unterstützen</h4>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://f-droid.org/packages/im.vector.app/">Element</a> ⭐ - Matrix client</li>



<li><a href="https://schildi.chat/android/">SchildiChat</a> ⭐ - Matrix client</li>



<li><a href="https://tusky.app/">Tusky</a> ⭐ - Fediverse client</li>



<li><a href="https://fedilab.app/">Fedilab</a> - Fediverse client</li>



<li><a href="https://gitlab.com/Nulide/findmydevice/">FindMyDevice</a> - Smartphone wiederfinden mit unified.push</li>



<li><a href="https://github.com/zoff99/tox_push_msg_app">Tox Push Message App</a> - Tox Push Message App</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Eine komplette Liste findet ihr hier:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://unifiedpush.org/users/apps">https://unifiedpush.org/users/apps</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">In den jeweiligen App Einstellungen muss dann <strong>ntfy</strong> als Push-Service ausgewählt werden. In den Standard-Einstellungen verwendet ntfy den offiziellen <strong>ntfy.sh</strong> Push-Server. Ihr könnt aber auch gern unseren ntfy Server verwenden mit der Adresse: <strong>https://ntfy.yourdevice.ch</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Integrierung von Unified Push auf neue Apps bedeutet Aufwand für App Entwickler und wird deshalb aktuell nur zaghaft benutzt. Googles Push Dienst ist schnell und einfach zu integrieren, und die Entwickler verlassen sich häufig auf eine ready-to-use Lösung anstatt wieder was neues lernen zu müssen. Eine Umstellung ist jedoch langsam aber sicher im Gange. Unserem <a href="https://yourdevice.ch/chat/">Matrix Server</a> steht zum Beispiel auch ein eigener Pusher Server zur verfügung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ein Denkanstoss</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Push-Benachrichtigungen sind heutzutage omnipräsent, bieten uns ständige Updates und scheinbare Konnektivität. Doch vielleicht ist es mal an der Zeit, diese ständige Erreichbarkeit und sofortige Reaktionsbereitschaft zu hinterfragen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir sind in eine Komfortzone der Bequemlichkeit gerutscht, in der die kontinuierlichen Pings und Alerts unsere Aufmerksamkeit fragmentieren und unsere Daten oft unbemerkt an große Tech-Giganten fließen. Jede Benachrichtigung hinterlässt eine Spur, die Informationen über uns preisgibt, und bindet uns ungewollt an Systeme, die mit unserer Privatsphäre flexibel umgehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Indem wir bewusst auf Push-Services verzichten, setzen wir ein starkes Zeichen für Datenschutz, digitale Autonomie und eine gesündere Technologienutzung. Es ist ein Schritt zurück zu mehr Kontrolle über unsere Daten und Aufmerksamkeit, weg von der Bequemlichkeit, aber hin zu mehr Selbstbestimmung und -reflexion in der digitalen Landschaft.</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/was-ist-google-push-und-welche-bedenken-ergeben-sich-daraus/">Was ist Google Push und welche bedenken ergeben sich daraus</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://yourdevice.ch/was-ist-google-push-und-welche-bedenken-ergeben-sich-daraus/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>2</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Programme einfach installieren unter Linux</title>
		<link>https://yourdevice.ch/programme-einfach-installieren-unter-linux/</link>
					<comments>https://yourdevice.ch/programme-einfach-installieren-unter-linux/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Oct 2023 06:45:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Einstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Theorie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://yourdevice.ch/?p=10759</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ich höre immer wieder dass es extrem kompliziert und nicht einfach sei, Programme unter Linux zu installieren, deshalb und weil die Verbreitung von Linux in der heutigen Zeit stetig zunimmt,...</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/programme-einfach-installieren-unter-linux/">Programme einfach installieren unter Linux</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Ich höre immer wieder dass es extrem kompliziert und nicht einfach sei, Programme unter Linux zu installieren, deshalb und weil die Verbreitung von Linux in der heutigen Zeit stetig zunimmt, schauen wir uns das Thema mal genauer an. Der Vorteil von Linux gegenüber anderen Betriebssystemen liegt in seiner Flexibilität, Sicherheit und Benutzerfreundlichkeit. Insbesondere die Installation von Programmen unter Linux ist durch den Fortschritt der Technologie erheblich vereinfacht worden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die meissten bekannteren <a href="https://yourdevice.ch/welches-linux-betriebssystem/">Linux Distributionen</a> wie Linux Mint, Ubuntu bzw Kubuntu oder KDE Neon benötigen die Kommandozeile nur noch für spezialisiertere Aufgaben oder Konfigurationen die über den Alltag hinausgehen. Wir möchten euch deshalb mit diesem Artikel etwas die Angst vor dem Linux Alltag nehmen</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="522" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/anwendungsverwaltungdiscover-1024x522.png" alt="" class="wp-image-11059" style="width:800px;height:undefinedpx" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/anwendungsverwaltungdiscover-1024x522.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/anwendungsverwaltungdiscover-300x153.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/anwendungsverwaltungdiscover-768x391.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/anwendungsverwaltungdiscover-1536x783.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/anwendungsverwaltungdiscover-2048x1044.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/anwendungsverwaltungdiscover-500x255.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Anwendungen lassen sich über integrierte Anwendungsverwaltung einfach installieren</figcaption></figure>
</div>




<h2 class="wp-block-heading">Entwicklungen und aktueller Stand</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Installation via Softwarecenters</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Unter Linux gibt es verschiedene Distributionen (Distributiven), die jeweils unterschiedliche Benutzererfahrungen und -tools bieten. Einige Distributionen wie <a href="https://ubuntu.com/">Ubuntu</a>, <a href="https://kubuntu.org/">Kubuntu</a>, <a href="https://neon.kde.org/">KDE Neon</a> <a href="https://linuxmint.com/">oder Linux Mint</a> bieten sogenannte <strong>Software-Center</strong>, die eine grafische Benutzeroberfläche für die Software-Installation bereitstellen. Diese Anwendungen präsentieren Software in einem <strong>katalogähnlichen Format</strong>, in dem ihr Programme sucht, auswählt und mit einem Mausklick installieren könnt. Das erleichtert auch Anwendern ohne tiefgreifende technische Kenntnisse den Zugang zu einer breiten Palette von Anwendungen und Linux Programme lassen sich so in der regel sehr einfach installieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiterer Schritt in Richtung Benutzerfreundlichkeit ist die zunehmende Unterstützung für Snap und Flatpak. Beide sind Systeme zur Softwarebereitstellung, die es ermöglichen, Anwendungen in einer sicheren, isolierten Umgebung zu installieren und auszuführen. Sie bieten konsistente Installationen über verschiedene Linux-Distributionen hinweg und erleichtern die Aktualisierung und Verwaltung von Software.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Anwendungsbeispiel: Installation via Software-Center</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Installation über ein <strong>Software-Center</strong> ist denkbar unkompliziert. Ihr öffnet das Software-Center, sucht nach "<strong>VLC</strong>", klickt auf "<strong>Installieren</strong>" und wartet, bis der Prozess abgeschlossen ist. Dank dieser intuitiven Methoden ist die Installation von Programmen unter Linux zugänglich und benutzerfreundlich gestaltet. Die Deinstallation der Software erfolgt ebenso wieder über das Software-Center, indem ihr einfach <strong>deinstallieren</strong> in der Ecke oben rechts asuwählt.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="632" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/vlcinstallierensoftwarecenter-1024x632.png" alt="" class="wp-image-10881" style="width:750px;height:undefinedpx" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/vlcinstallierensoftwarecenter-1024x632.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/vlcinstallierensoftwarecenter-300x185.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/vlcinstallierensoftwarecenter-768x474.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/vlcinstallierensoftwarecenter-1536x947.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/vlcinstallierensoftwarecenter-2048x1263.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/vlcinstallierensoftwarecenter-500x308.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Mit dem Softwarecenter Programme installieren</figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">In der Übersicht bekommt ihr zu jedem Programm jeweils eine Menge verschiedener Informationen angezeigt, Ihr könnt die Webseite des Projekts besuchen, das Programm mit euren Freunden teilen und seht ausserdem die neusten Features und Updates. Besser geht es nicht!</p>



<h3 class="wp-block-heading">Anwendungsbeispiel: Installation via Kommandozeile</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Für Anwender die gerne auch mal die Kommandozeile benutzen wollen, zeigen wir hier wie einfach es ist Programme <strong>via dem Terminal zu installieren</strong>. Ich selber installiere alles via Terminal, geht einfach viel schneller wenn ich weiss was ich installieren will.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die vereinfachte Installation <strong>auf der Befehlszeile </strong>wird durch Anwendungen wie den <strong>Paketmanager</strong> ermöglicht, ein Werkzeug, das Software in einem organisierten System katalogisiert und verwaltet. Paketmanager wie <strong>APT, DNF oder Pacman</strong> ermöglichen es den Benutzern, Software mit einfachen Befehlen in einer Konsolen-Umgebung zu installieren, zu aktualisieren und zu entfernen. Dies beschleunigt den gesamten Prozess und minimiert die Notwendigkeit, einzelne Programme manuell herunterzuladen und zu installieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um die Leichtigkeit der Programminstallation unter Linux Kommandozeile zu verdeutlichen, betrachten wir ein Anwendungsbeispiel. Nehmen wir an, ihr möchtet das beliebte Medienprogramm "<strong>VLC</strong>" installieren. Unter einer Linux-Distribution mit einem Paketmanager wie <strong>APT</strong> ist der Installationsvorgang denkbar einfach und schnell.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zunächst öffnet Iir ein Terminalfenster und gebt den Befehl <code>sudo apt update</code> ein, um die Paketdatenbank zu aktualisieren. Nach Eingabe des Passworts folgt der Befehl <code>sudo apt install vlc</code> der die Installation vom VLC Media Player startet. Innerhalb kurzer Zeit wird das Programm heruntergeladen, installiert und ist einsatzbereit. Keine manuelle Konfiguration oder komplizierte Installationsroutine ist notwendig. Alle Notwendigen Abhängigkeiten werden autmatisch mit heruntergeladen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="678" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/programmemitaptinstallieren-1024x678.png" alt="" class="wp-image-10882" style="width:750px;height:undefinedpx" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/programmemitaptinstallieren-1024x678.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/programmemitaptinstallieren-300x199.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/programmemitaptinstallieren-768x509.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/programmemitaptinstallieren-1536x1017.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/programmemitaptinstallieren-500x331.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/programmemitaptinstallieren.png 1652w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Programme via Terminal installieren</figcaption></figure>
</div>


<h2 class="wp-block-heading">Weitere Arten der Installation</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht alle Programme die ihr sucht, sind möglicherweise im SoftwareCenter der jeweiligen Distribution enthalten. Deshalb müsst ihr Software, die nicht im App Center vorhanden sind, auf den Seiten des jeweiligen Herausgebers suchen bzw. die Software downloaden. Ihr ladet dann möglicherweise sogenannte <strong>AppImages, deb Packete, snaps oder flatpaks</strong> herunter. Die Endung ist dann jeweils <strong>programmname.appimage</strong>, <strong>programmname.deb</strong>, <strong>programmname.snap oder programmname.flatpak</strong>.<br>Bitte lasst euch nicht verängstigen, AppImage ist in der Tat wieder was neues, deb, snap und flatpaks sind jedoch Installationsroutinen wie ihr sie von der Windows <strong>exe</strong> oder <strong>msi</strong> datei kennt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">AppImage</h3>



<p class="wp-block-paragraph">AppImage ist ein Verpackungsformat für Linux-Software, das es ermöglicht, Anwendungen auf einer Vielzahl von Linux-Distributionen lauffähig zu machen, ohne dass eine traditionelle Installation notwendig ist. Die Anwendungen sind in einer einzigen Datei verpackt und können sofort gestartet werden.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Wie funktioniert ein AppImage</h4>



<p class="wp-block-paragraph">AppImages sind portable, ausführbare Dateien, die alle Abhängigkeiten und Bibliotheken, die für die Ausführung der Software notwendig sind, enthalten. Sie sind somit unabhängig von den auf dem System installierten Bibliotheken. Dies ermöglicht ein Höchstmaß an Flexibilität und Portabilität, da ihr keine speziellen Berechtigungen benötigt, um ein AppImage auszuführen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Vorteile von AppImage</h4>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Portabilität</strong>: AppImages laufen auf verschiedenen Linux-Distributionen, ohne dass zusätzliche Konfigurationen oder Installationen erforderlich sind.</li>



<li><strong>Isolation</strong>: Da alle notwendigen Bibliotheken enthalten sind, vermeiden AppImages Konflikte mit Systembibliotheken.</li>



<li><strong>Keine Admin-Rechte</strong>: AppImages benötigen keine administrativen Rechte zum Ausführen, was die Sicherheit verbessert.</li>



<li><strong>Schnelle Startzeiten</strong>: Da keine Installation erforderlich ist, können AppImages schnell und einfach gestartet werden.</li>
</ul>



<h4 class="wp-block-heading">Nachteile und Überlegungen</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Obwohl AppImage viele Vorteile bietet, gibt es auch einige Überlegungen und Nachteile:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Aktualisierungen</strong>: AppImages werden nicht automatisch aktualisiert. Benutzer müssen für Updates selbst sorgen. Heisst also, das neuste Image muss herunter geladen werden.</li>



<li><strong>Größe</strong>: Da AppImages alle notwendigen Abhängigkeiten enthalten, können sie größer als andere Paketformate sein.</li>
</ul>



<h4 class="wp-block-heading">Installation und Nutzung von AppImages</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Die "Installation" von AppImages unterscheidet sich grundlegend von der traditionellen Software-Installation. Nachfolgend sind die Schritte zur Nutzung eines AppImages:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Download</strong>: Ladet die gewünschte AppImage-Datei von der offiziellen Website der Anwendung oder einem anderen vertrauenswürdigen Quelle herunter.</li>



<li><strong>Berechtigungen Ändern</strong>: Um das AppImage ausführbar zu machen, müsst ihr die Berechtigungen der Datei ändern. Dies kann entweder über einen Dateimanager durch Aktivierung der „<strong>Ausführbar</strong>“-Option in den Eigenschaften der Datei oder über das Terminal mit dem Befehl <code>sudo</code> <code>chmod +x NameDesAppImages.AppImage</code> erfolgen. Seit ihr im Explorer in dem sich die das Appimage befindet, macht einen rechtsklick und klickt einfach auf <strong>Terminal hier öffnen</strong>, und gebt anschliessend den Befehl ein.<br>Modernere Distros fragen euch auch direkt beim doppelklick, ob ihr die Datei ausführbar machen wollt.</li>



<li><strong>Ausführung</strong>: Doppelklickt auf die AppImage-Datei um die Anwendung zu starten.</li>
</ol>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="672" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/programmeausfuehrbarmachen-1024x672.png" alt="" class="wp-image-11057" style="width:500px;height:undefinedpx" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/programmeausfuehrbarmachen-1024x672.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/programmeausfuehrbarmachen-300x197.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/programmeausfuehrbarmachen-768x504.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/programmeausfuehrbarmachen-1536x1008.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/programmeausfuehrbarmachen-2048x1344.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/programmeausfuehrbarmachen-500x328.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Rechtsklick, Eigenschaften, Berechtigungen -&gt; Ausführbar</figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph"><strong>Tipp: Sammelt der Übersicht halber alle AppImages in einem Ort Eurer Wahl</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">Deb Pakete</h3>



<p class="wp-block-paragraph">DEB-Pakete sind eine der am häufigsten verwendeten Formate für Softwarepakete auf Linux-Distributionen, die auf Debian basieren, einschließlich Ubuntu und vielen anderen. „DEB“ steht dabei für „Debian“. Diese Pakete enthalten die Binärdateien einer Software sowie Informationen über deren Abhängigkeiten und Installationsprozess.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Vorteile von Deb Paketen</h4>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Benutzerfreundlichkeit</strong>: Einfach zu installieren, entweder über die Befehlszeile oder grafische Tools.</li>



<li><strong>Standard in Debian-basierten Systemen</strong>: DEB ist das native Paketformat für eine breite Palette von populären Distributionen.</li>



<li><strong>Abhängigkeitsmanagement</strong>: DEB-Pakete definieren klar ihre Abhängigkeiten, was ein integriertes Management und Lösung von Abhängigkeitsproblemen ermöglicht.</li>
</ul>



<h4 class="wp-block-heading">Nachteile von Deb Paketen</h4>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Distributionsspezifisch</strong>: DEB-Pakete sind hauptsächlich für Debian-basierte Systeme konzipiert und nicht mit anderen Distributionen wie Fedora oder Arch Linux kompatibel.</li>
</ul>



<h4 class="wp-block-heading">Installation von deb Paketen</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Deb Packete sind ausführbare Programminstallationen. Ihr müsst nur die Datei doppelklicken und nachher die Installation bestätigen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="546" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/debpacketeinstallieren-1024x546.png" alt="" class="wp-image-10883" style="width:600px;height:undefinedpx" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/debpacketeinstallieren-1024x546.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/debpacketeinstallieren-300x160.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/debpacketeinstallieren-768x409.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/debpacketeinstallieren-1536x818.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/debpacketeinstallieren-2048x1091.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/debpacketeinstallieren-500x266.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">deb Pakete installieren</figcaption></figure>
</div>


<h2 class="wp-block-heading">Snap und Flatpak</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Snap und Flatpak sind neuere Verpackungstechnologien, die die Installation, Distribution und Ausführung von Software auf Linux-basierten Betriebssystemen ermöglichen. Die Installation erfolgt auch als einfachen klick auf die Datei. Kurz ein paar Infos dazu:</p>



<h3 class="wp-block-heading">Snap</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Snap ist ein universelles Paketierungssystem, das von Canonical, den Entwicklern von Ubuntu, entwickelt wurde. Snap ermöglicht es, Software zu verpacken, die dann plattformübergreifend auf allen großen Linux-Distributionen läuft.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Funktionsweise</strong>:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Snaps sind containerisierte Softwarepakete, die alle ihre Abhängigkeiten mitbringen, was eine konsistente Ausführung über verschiedene Systeme sicherstellt.</li>



<li>Snap-Pakete sind sandkastenartig isoliert, was die Systemsicherheit erhöht.</li>



<li>Snaps können von dem Snap Store, einem zentralisierten Marktplatz, heruntergeladen werden.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Vorteile</strong>:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Einfache Installation und Updates.</li>



<li>Sicherheit durch strikte Isolation.</li>



<li>Ein zentraler Store für einfache Entdeckung und Distribution von Anwendungen.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Flatpak</h3>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Definition</strong>: Flatpak ist ein weiteres Framework zur Paketierung von Anwendungen für Linux-Distributionen, das eine sichere und konsistente Umgebung für den Betrieb von Anwendungen bietet.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Funktionsweise</strong>:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wie Snap enthält auch Flatpak alle notwendigen Abhängigkeiten einer Anwendung, was den Installationsprozess vereinfacht.</li>



<li>Flatpak verwendet eine Runtime-Umgebung, um Anwendungen auszuführen, was die Konsistenz über verschiedene Systeme hinweg sicherstellt.</li>



<li>Anwendungen können über den Flathub, ein Repository für Flatpak-Anwendungen, oder über andere Drittanbieter-Repositories installiert werden.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Vorteile</strong>:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Plattformübergreifend und distributionunabhängig.</li>



<li>Bietet eine konsistente und isolierte Laufzeitumgebung.</li>



<li>Ermöglicht sichere Ausführung durch Anwendungs-Sandboxing.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Installation von Snap und Flatpak Programmen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wie bereits erwähnt reicht ein simpler doppelklick auf die jeweilige Datei aus um das Progamm zu installieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Weitere Installationenmethoden</h2>



<h3 class="wp-block-heading">sh oder run Dateien</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Manchmal bekommt ihr von bestimmten Herstellern einfach nur ein Script hingeklatscht um bestimmte Treiber oder Programme zu installieren. Eigentlich ein Armutszeugnis wenn Hersteller wie HP keine Zeit investieren um einen ordentlichen Installer zu programmieren. Solche Skripte müssen <strong>manuell in der Konsole ausgeführt werden</strong>. Zuerst müsst ihr die Datei<strong> ausführbar machen</strong>. Das macht ihr wie beim AppImage mit <strong>rechtsklick --&gt; Eingeschaften --&gt; Berechtigungen</strong> und dann einen <strong>Haken bei ausführbar machen</strong>. Danach öffnet das Terminal in dem die Datei liegt. Bei den meissten Distros könnt ihr dafür einfach dort, wo ihr die Datei im Explorer seht, und einen rechts klick ins leere machen, und dann <strong>Terminal hier öffnen</strong> auswählen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Danach führt ihr die Datei in der Konsole aus mit <code>./dateinname</code><br>Achtet dabei auf Gross- und Kleinschreibung. Sollte der Name irgendwie aus mehreren Wörtern bestehen, setzt den Dateienname in Anführungszeichen, also z.B: <code>./"HP Super Printing Treiber.run"</code><br>Setzt ihr sowas nicht in Anführungszeichen, interpretiert die Konsole ein Leerzeichen als nächsten Befehl. Also Resultat bekommt ihr dann <strong>Datei nicht gefunden</strong> oder <strong>command not found</strong>.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Programme in Archiven installieren</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ab und zu fehlen Installer für einzelne Programme und ihr findet nur Archive zum Download vor. Typische Endungen sind <code>.tar.gz</code>, <code>.tar.bz2</code>, <code>.tar.xz</code> oder auch <code>.zip</code>. Alle lassen sich unter Linux problemlos entpacken – hier ist eine Schritt-für-Schritt-Anleitung.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Kleiner Hinweis vorab:</strong> Bevor ihr ein Archiv von einer Herstellerseite herunterladet, schaut kurz nach, ob es die Software vielleicht als <strong>AppImage</strong>, <strong>Flatpak</strong> oder im <strong>Software-Center</strong> gibt. Das erspart euch in 90% der Fälle jegliche Arbeit. Nur wenn es die Software wirklich nur als Archiv gibt, lohnt sich der Weg hier.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Welche Archivformate gibt es?</h4>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><thead><tr><th>Endung</th><th>Typ</th><th>Anmerkung</th></tr></thead><tbody><tr><td><code>.tar.gz</code> / <code>.tgz</code></td><td>gzip-komprimiertes Tar-Archiv</td><td>Klassiker, immer noch häufig</td></tr><tr><td><code>.tar.bz2</code></td><td>bzip2-komprimiert</td><td>Etwas kleiner, aber langsamer</td></tr><tr><td><code>.tar.xz</code></td><td>xz-komprimiert</td><td><strong>Heute Standard</strong> bei Quellcode-Releases, kleinste Dateigrösse</td></tr><tr><td><code>.zip</code></td><td>Zip-Archiv</td><td>Typisch von Hersteller- und Windows-lastigen Seiten</td></tr></tbody></table></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Für euch als Nutzer macht das praktisch keinen Unterschied – alle Dateimanager (Dolphin, Nautilus, Nemo, Thunar) entpacken alle diese Formate per Rechtsklick.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Entpacken mit der GUI</h4>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Datei herunterladen</strong> – landet normalerweise in <code>~/Downloads</code>.</li>



<li><strong>Dateimanager öffnen</strong> und in den Download-Ordner navigieren.</li>



<li><strong>Rechtsklick auf die Datei</strong> → "<strong>Hier entpacken</strong>" oder "<strong>Entpacken nach…</strong>" auswählen.</li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph">Das funktioniert für <code>.tar.gz</code>, <code>.tar.bz2</code>, <code>.tar.xz</code> und <code>.zip</code> identisch.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Entpacken mit der Kommandozeile</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Falls ihr lieber das Terminal benutzt:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>tar -xf datei.tar.gz       # funktioniert für .tar.gz, .tar.bz2 und .tar.xz
unzip datei.zip            # für .zip-Dateien</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Der Schalter <code>-x</code> steht für "extract", <code>-f</code> für "file". Das <code>tar</code>-Kommando erkennt die Kompression automatisch – ihr müsst nicht wissen, ob es gzip, bzip2 oder xz ist.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Was ist jetzt im entpackten Ordner?</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Entpacken gibt es im Wesentlichen <strong>drei Szenarien</strong>. Öffnet zuerst den entpackten Ordner und schaut, was drin ist:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Szenario 1: Eine einzelne Binärdatei (der häufigste Fall bei Hersteller-Downloads)</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn ihr nur eine ausführbare Datei seht (manchmal mit einem <code>README</code> oder ein paar Bibliotheken daneben), ist die Software <strong>schon fertig kompiliert</strong>. Kein <code>make</code>, kein <code>./configure</code> nötig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">So bringt ihr sie zum Laufen:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>chmod +x dateiname          # ausführbar machen
./dateiname                 # starten</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn ihr das Programm regelmässig nutzt, verschiebt die Datei an einen Ort im Systempfad, damit ihr sie von überall aufrufen könnt:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>sudo mv dateiname /usr/local/bin/</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Danach lässt sich das Programm einfach mit <code>dateiname</code> aus jedem Terminal starten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Tipp:</strong> Legt euch einen eigenen Ordner wie <code>~/Programme</code> oder <code>~/bin</code> an, in den ihr solche heruntergeladenen Programme verschiebt. Das hält euer Downloads-Verzeichnis sauber und ihr wisst immer, was wo liegt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Szenario 2: Ein Ordner mit Quellcode (<code>./configure</code>, <code>Makefile</code>, <code>CMakeLists.txt</code> etc.)</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Hier müsst ihr die Software selbst kompilieren. Schaut zuerst in die <code>README</code>- oder <code>INSTALL</code>-Datei:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>cat README
cat INSTALL</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Je nachdem, welches Build-System das Projekt nutzt, führt ihr einen dieser drei Wege aus:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Klassischer Autotools-Weg</em> (erkennbar an einer <code>configure</code>-Datei):</p>



<pre class="wp-block-code"><code>./configure
make
sudo make install</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph"><em>CMake-Weg</em> (erkennbar an <code>CMakeLists.txt</code>):</p>



<pre class="wp-block-code"><code>mkdir build &amp;&amp; cd build
cmake ..
make
sudo make install</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Meson-Weg</em> (erkennbar an <code>meson.build</code>):</p>



<pre class="wp-block-code"><code>meson setup build
meson compile -C build
sudo meson install -C build</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Achtung:</strong> Beim Kompilieren fehlen oft Abhängigkeiten. Die Fehlermeldung sagt euch in der Regel genau, welches Paket fehlt – das installiert ihr dann über euren Paketmanager nach (z.B. <code>sudo apt install libfoo-dev</code>).</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Szenario 3: Ein Installations-Skript (<code>install.sh</code>, <code>setup.sh</code>)</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Manche Hersteller legen ein Skript bei, das die Installation übernimmt:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>chmod +x install.sh
./install.sh</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Lest solche Skripte vorher im Zweifel mit einem Texteditor durch – besonders wenn es <code>sudo</code>-Rechte verlangt. Ein Skript von einer unbekannten Quelle blind mit Root-Rechten auszuführen, ist keine gute Idee.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Was, wenn ich gar nicht weiss, was ich vor mir habe?</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Der simpelste Test: Öffnet den entpackten Ordner und <strong>zählt die Dateien</strong>.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Ist es <strong>eine Datei</strong>? → Szenario 1 (Binärdatei).</li>



<li>Sind es <strong>viele Dateien mit Endungen wie <code>.c</code>, <code>.cpp</code>, <code>.h</code>, <code>.py</code></strong> und gibt es eine <code>configure</code>, <code>CMakeLists.txt</code> oder <code>meson.build</code>? → Szenario 2 (Quellcode).</li>



<li>Gibt es ein <strong><code>install.sh</code></strong>? → Szenario 3 (Skript).</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Installation von Software unter Linux war noch nie so einfach und zugänglich wie heute. Mit Werkzeugen wie Paketmanagern, Software-Centern und Systemen wie DEB, SNAP, Flatpak könnt ihr unabhängig von euren technischen Kenntnissen Programme mühelos installieren und verwalten. Diese Entwicklungen haben dazu beigetragen, dass Linux eine konkurrenzfähige und attraktive Option für Anwender weltweit darstellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hat euch der Artikel Programme einfach installieren unter Linux gefallen oder habt ihr Fragen? Schreibt sie in die Kommentare!</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/programme-einfach-installieren-unter-linux/">Programme einfach installieren unter Linux</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://yourdevice.ch/programme-einfach-installieren-unter-linux/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>2</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Nextcloud 27 Recognize App installieren</title>
		<link>https://yourdevice.ch/nextcloud-27-recognize-app-installieren/</link>
					<comments>https://yourdevice.ch/nextcloud-27-recognize-app-installieren/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Oct 2023 06:50:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nextcloud]]></category>
		<category><![CDATA[Einstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[selfhosting]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://yourdevice.ch/?p=7949</guid>

					<description><![CDATA[<p>Heute schauen wir uns an, wie sich die Gesichts- und Objekterkennung über die Recognize App auf Nextcloud 27 installieren und einrichten lässt. Die Gesichter und Objekte Erkennung ermöglicht eine automatische...</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/nextcloud-27-recognize-app-installieren/">Nextcloud 27 Recognize App installieren</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Heute schauen wir uns an, wie sich die Gesichts- und Objekterkennung über die Recognize App auf <a href="https://yourdevice.ch/was-ist-nextcloud/">Nextcloud</a> 27 installieren und einrichten lässt. Die Gesichter und Objekte Erkennung ermöglicht eine automatische Kategorisierung nach Gesichtern, Wahrzeichnen, Orten und ebenso Szenen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/ncrecognizetitle.jpeg" alt="" class="wp-image-10686" style="width:750px;height:undefinedpx" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/ncrecognizetitle.jpeg 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/ncrecognizetitle-300x169.jpeg 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/ncrecognizetitle-768x432.jpeg 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/ncrecognizetitle-500x281.jpeg 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Nextcloud Recognize Beispielfoto von nextcloud.com</figcaption></figure>
</div>




<p class="wp-block-paragraph">Die <a href="https://help.nextcloud.com/t/all-you-need-to-know-about-facial-recognition-technology-and-the-nextcloud-recognize-app/150963">Nextcloud Recognize App</a> ist eine Erweiterung für die Nextcloud-Plattform, die Bilderkennungsfunktionen bietet. Mit dieser App könnt Ihr Eure Fotos und Bilder automatisch kategorisieren lassen, basierend auf den darauf abgebildeten Objekten, Personen oder Szenen. Das Hauptziel dieser App ist es, die Bildersuche und -organisation in Nextcloud zu verbessern. Hier sind einige Hauptmerkmale und Informationen zur Recognize App:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Deep Learning und Bilderkennung</strong>: Die Recognize App verwendet Machine Learning-Modelle, um den Inhalt von Bildern zu erkennen. Die verwendeten Modelle können verschiedene Objekte, Tiere, Landschaften und sogar Gesichter erkennen.</li>



<li><strong>Integration mit Nextcloud</strong>: Einmal installiert und aktiviert, integriert sich die Recognize App nahtlos in die Nextcloud-Benutzeroberfläche. Ihr könnz dann Schlagwörter sehen, die automatisch zu ihren Bildern hinzugefügt wurden, basierend auf dem, was auf den Bildern erkannt wurde.</li>



<li><strong>Datenschutz</strong>: Ein Hauptvorteil der Verwendung von Nextcloud und Erweiterungen wie Recognize ist der Datenschutz. Im Gegensatz zu vielen Online-Diensten, die Bilderkennungsfunktionen anbieten, werden die Daten und Bilder in Nextcloud lokal auf Eurem Server gespeichert und verarbeitet, ohne dass sie an Dritte weitergegeben werden.</li>



<li><strong>Anpassung</strong>: Die Erkennung lässt sich auf eigenen Bedürfnisse anpassen da vollständig OpenSource</li>



<li><strong>Anforderungen</strong>: Für die effektive Nutzung der Recognize App müssen bestimmte technische Voraussetzungen erfüllt sein, insbesondere hinsichtlich der Server-Ressourcen, da Bilderkennung und Deep Learning rechenintensiv sind.</li>



<li><strong>Zukünftige Entwicklungen</strong>: Wie bei vielen Open-Source-Projekten, kann die Funktionalität und Effizienz der Recognize App im Laufe der Zeit durch Beiträge aus der Community verbessert werden.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Vorausetzungen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ihr benötigt Zugriff auf Eure Nextcloud via Kommandozeile. Ausserdem sollte der Server ausreichend dimensioniert sein, vor allem wenn Ihr tausende Fotos auf Eurer Nextcloud gespeichert hat. Meine persönliche Nextcloud mit 4 CPU Kernen und 6GB Arbeitsspeicher benötigte ungefähr 2 Tage um die Fotos meiner Partnerin mit ca 7000 Fotos zu kategorsieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Euere CPU Sollte den nativen <strong>TensorFlow-Betrieb</strong> unterstützen, anonsten wird in Software gerechnet was die Berechnungszeit praktisch <strong>vervierfacht</strong>. Falls Ihr Nextcloud Baremetal, also direkt auf einem Rechner installiert habt, und die CPU nicht ältern als 4 Jahre ist, ist das kein Problem. Habt Ihr Nextcloud auf einer virtuellen Maschine installiert, musst der Virtualisierungshost AES unterstützen. Auf Einer Virtualsierungssoftware wie zum Beispiel Proxmox setzt in den CPU-Einstellungen der virtuallen Maschine entweder auf <strong>x86-64-v2-AES</strong> oder <strong>Host</strong>. Habt Ihr Proxmox in einem <strong>LXC-Container</strong> laufen, kümmert sich der Kernel von Proxmox direkt um die Verarbeitung und deshalb gelten die Features der CPU die Ihr installiert habt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ihr solltet über aussreichend Arbeitspeicher verfügen. 4GB sind das absolute minimum.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Installation der App</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Installiert Euch die App Recognize von Nextcloud Apps auf Eurem Server. Die App findet Ihr Ihr in den Apps unter <strong>Organisation</strong>:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/recognizeguiinstallation.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="354" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/recognizeguiinstallation-1024x354.png" alt="" class="wp-image-10688" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/recognizeguiinstallation-1024x354.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/recognizeguiinstallation-300x104.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/recognizeguiinstallation-768x265.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/recognizeguiinstallation-1536x530.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/recognizeguiinstallation-2048x707.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/recognizeguiinstallation-500x173.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Nextcloud Recognize im Dashboard installieren</figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Die App wird leider noch nicht funktionieren da die Trainingsmodelle noch installiert werden müssen, dazu müssen wir uns auf dem Server einloggen auf dem Nextcloud installiert ist. Stellt eine Verbindung per <a href="https://yourdevice.ch/sicher-per-ssh-einloggen/">SSH</a> her.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir müssen zuerst das passende Repository hinzufügen, öffnet dazu die Repoliste mit:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>sudo nano /etc/apt/sources.list.d/20-pdlib.list</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">und fügt folgendes am Ende der Datei hinzu:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>deb &#091;signed-by=/usr/share/keyrings/delellis-archive-keyring.gpg arch=amd64] https://repo.delellis.com.ar jammy jammy</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Danach laden wir uns den Schlüssel dafür herunter mit:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>wget -O- https://repo.delellis.com.ar/repo.gpg.key | sudo gpg --dearmor -o /usr/share/keyrings/delellis-archive-keyring.gpg</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Die Grundvorausetzungen sind getätigt. Kommen wir zur Installation, wir updaten dazu erstmal alle Repos mit:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>sudo apt update</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">und installieren uns das passende php Modul:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>sudo apt install php<strong>8.1</strong>-pdlib</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Bite ersetzt 8.1 mit Eurer aktuell installierten php Version</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Jetzt installieren wir die PD Libaries für die App und führen folgende Befehle nacheinander aus:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>sudo apt-get install libx11-dev<br>sudo apt-get install libopenblas-dev liblapack-dev<br>sudo apt install cmake<br>sudo apt install php-dev</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Danach installieren wir noch die shared library (Dlib):</p>



<pre class="wp-block-code"><code>sudo git clone https://github.com/davisking/dlib.git<br>cd dlib/dlib<br>sudo mkdir build<br>CD build<br>sudo cmake -DBUILD_SHARED_LIBS=ON ..<br>sudo make<br>sudo make install</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Jetzt die eigentliche Installation:<br></p>



<pre class="wp-block-code"><code>sudo git clone https://github.com/goodspb/pdlib.git<br>cd pdlib<br>sudo phpize<br>sudo ./configure --enable-debug<br>sudo make<br>sudo make install</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das was auch schon mit der Installation!</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir aktivieren die PD Libaries noch in dem Ihr in der Datei</p>



<pre class="wp-block-code"><code>sudo nano /etc/php/<strong>8.1</strong>/cli/php.ini</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">folgendes am Ende der Datei hinzufügt: (<strong>8.1</strong> mit Eurer Version ersetzen)</p>



<pre class="wp-block-code"><code>&#091;pdlib]
extension="pdlib.so"</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Wir laden gleich noch die korrekten Modelle für die Erkennungssoftware herunter. Geht dazu in euren Nextcloud Ordner und führt folgenden Befehl aus:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>sudo -u www-data php<strong>8.1</strong> ./occ recognize:download-models</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>8.1</strong> wieder mit Eurer Version ersetzen!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Einrichtung der Recognize App</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Geht wieder auf Eures Nextcloud Dashboard, navigiert in die Verwaltungseinstellungen und öffnet links den Tap <strong>Erkennung</strong>. Ist die war die Installation erfolgreich müssen folgende 2 Checkmarks unter <strong>Status</strong> vorhanden sein:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/recognizestatus.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="3152" height="1418" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/recognizestatus.png" alt="" class="wp-image-10689" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/recognizestatus.png 3152w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/recognizestatus-300x135.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/recognizestatus-1024x461.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/recognizestatus-768x346.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/recognizestatus-1536x691.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/recognizestatus-2048x921.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/recognizestatus-500x225.png 500w" sizes="auto, (max-width: 3152px) 100vw, 3152px" /></a></figure>
</div>


<h3 class="wp-block-heading">Einstellungen der Recognize App</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ihr könnt weiter unten festlegen auf was die erkennung angewendet werden soll. Zur Verfügung stehen Gesichtserkennung, Objekt- und Wahrzeichenerkennung, und die Audio und Video Erkennung und Klassification. Bedenkt, dass die Objekterkerkennung wirklich massiv Rechenleistung benötigt und Eurer Nextcloud Rechner je nach Anzahl Foto, und je nach Austattung der Hardware mehrere Tage am Kategorisieren ist. Ihr könnt versuchen die Anzahl an Batches leicht zu erhöhen falls Ihr eine sehr moderne CPU (AMD x59xx oder 79xx Serie oder Intel i7 ab 11xxx) Euer eigen nennt. Empfehlungen werden von der App aber bereits festgelegt.</p>



<h4 class="wp-block-heading">CPU Kerne</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Ihr könnt festlegen wieviel CPU Kerne Recognize für die Kategorisierung benutzen darf. 0 bedeutet alle Kerne, limitiert die Anzahl der Kerne Falls Euer Server während der Kategorisierung langsam und träge reagiert.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Tensor Betrieb</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Der Tensor Flow Betrieb ermöglicht die Berechnungen in Hardware AES. Dazu benötigt Ihr eine CPU welche AES untersützt, oder eine Virtualisierungssoftware wie Proxmox die diese Funktion anbietet. Ist das der Fall, wird im Dashboard angemerkt dass Tensor Flow aktiviert ist:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/recognizetensorflow.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="390" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/recognizetensorflow-1024x390.png" alt="" class="wp-image-10690" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/recognizetensorflow-1024x390.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/recognizetensorflow-300x114.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/recognizetensorflow-768x293.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/recognizetensorflow-1536x585.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/recognizetensorflow-2048x780.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/recognizetensorflow-500x190.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Tensor Flow aktiviert</figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Weiter unten habt Ihr noch die GPU unterstützte Kategorisierung, in der Regel haben aber die wenigsten Nutzer eine kompatible Grafikkarte welche im Bereich von mehreren tausend Euro liegt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Weitere Befehle im Server-Terminal</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ihr könnt mit weiteren Befehlen alle Klassifizierungen löschen, neustarten oder zurücksetzen. Ihr müsst dazu in euerem Nextcloud Ordner Befehle mit folgendem Syntax ausführen:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><code>sudo -u www-data php8.1 ./occ BEFEHL</code></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Schauen wir uns die Liste an</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Um alle Modelle vor der Ausführung der Klassifizierungs-Aufgaben herunterzuladen, führt den folgenden Befehl im Server-Terminal aus:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>occ recognize:download-models</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem folgenden Befehl lässt sich eine vollständige Klassifizierung auslösen. (Die Klassifizierung wird in mehreren parallel laufenden Hintergrundjobs ausgeführt).</p>



<pre class="wp-block-code"><code>occ recognize:recrawl</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Um einen vollständigen Klassifizierungslauf im Terminal auszuführen, führt folgendes aus (Die Klassifizierung wird in deinem Terminal nacheinander ausgeführt.).</p>



<pre class="wp-block-code"><code>occ recognize:classify</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Bevor Ihr eine vollständige anfängliche Klassifizierung auf der Kommandozeile ausführst, solltet Ihr, um Probleme zu vermeiden, alle Hintergrundverarbeitungen stoppen, die bei der Installation als geplant erkannt wurden.</p>



<pre class="wp-block-code"><code>occ recognize:clear-background-jobs</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Führt Folgendes aus, um einen Gesichter-Clustering-Lauf für jeden Benutzer im Terminal auszuführen (Das Clustering wird in deinem Terminal nacheinander ausgeführt.).</p>



<pre class="wp-block-code"><code>occ recognize:cluster-faces</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Um alle Gesichtscluster zu entfernen, aber die Rohdaten der erkannten Gesichter beizubehalten, führt Folgendes im Terminal aus:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>occ recognize:reset-face-clusters</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Um alle erkannten Gesichter und Gesichtscluster zu entfernen, führt Folgendes im Terminal aus:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>occ recognize:reset-faces</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem folgenden Befehl könnt Ihr die Tags aller Dateien zurücksetzen, die zuvor von der App Recognize klassifiziert wurden:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>occ recognize:reset-tags</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem folgenden Befehl könnt Ihr alle Tags löschen, denen keine Dateien mehr zugeordnet sind:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>occ recognize:cleanup-tags</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Führt folgendes im Terminal aus, um Schlagwörter zu entfernen, die von der Reconize Version 2 für alle Dateien erstellt wurden:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>occ recognize:remove-legacy-tags</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bedienung habt Ihr nun auch kennen gelernt. Die Resultate könnt Ihr nach einer weile in der Foto App von Nextcloud begutachten. Bitte beachtet dass die Erkennung nicht immer zu 100% korrekt ist. Es ist möglich, dass 1 Person als 2 Personen erkannt wird oder dass ein Gesicht garnicht klassifiziert werden kann. Korrigiert diese Fehler indem Ihr in der Foto App auf ein erkanntes Gesicht geht, und dies mit dem selben Gesicht, welches als ein anderes erkannt wurde, zusammenfügt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Habt Ihr Fragen zum Artikel Nextcloud 27 Recognize App installieren ? Schreibt sie in die Kommentare!</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/nextcloud-27-recognize-app-installieren/">Nextcloud 27 Recognize App installieren</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://yourdevice.ch/nextcloud-27-recognize-app-installieren/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Methoden um Aurora Rate Limit zu umgehen</title>
		<link>https://yourdevice.ch/methoden-um-aurora-rate-limit-zu-umgehen/</link>
					<comments>https://yourdevice.ch/methoden-um-aurora-rate-limit-zu-umgehen/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Sep 2023 06:51:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Android]]></category>
		<category><![CDATA[alternative Apps]]></category>
		<category><![CDATA[Einstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[OpenSource]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://yourdevice.ch/?p=10261</guid>

					<description><![CDATA[<p>Aktuell gibt es ein Problem mit dem Aurora Store Rate Limit welche viele wahrscheinlich schon langsam kennen, wir schauen uns Methoden an um das Problem umgehen zu können. Sucht Ihr...</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/methoden-um-aurora-rate-limit-zu-umgehen/">Methoden um Aurora Rate Limit zu umgehen</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Aktuell gibt es ein Problem mit dem Aurora Store <strong>Rate Limit</strong> welche viele wahrscheinlich schon langsam kennen, wir schauen uns Methoden an um das Problem umgehen zu können. Sucht Ihr im Aurora Store nach einer App, bekommt Ihr häufig die Meldung "<strong>oops, you are rate limted</strong>". Das Problem ist, das Google aktuell gegen den Aurora Store vorgeht und verhindern will, dass Aurora die Apps auf den Google Servern nutzt, ohne dass dabei Google sehen kann, wer sich was herunterläd. Aurora bezieht seine Apps von den Google Server und benutzt dabei Accounts die von der Community zur Verfügung gestellt werden.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/Aurora-Store-feature-1-1024x683.png" alt="" class="wp-image-10453" style="width:750px;height:undefinedpx" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/Aurora-Store-feature-1-1024x683.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/Aurora-Store-feature-1-300x200.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/Aurora-Store-feature-1-768x512.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/Aurora-Store-feature-1-500x333.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/Aurora-Store-feature-1.png 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Ich zeige Euch hier eine schnelle Methode wie Ihr das Problem umgehen könnt.</p>





<h2 class="wp-block-heading">Was ist überhaupt der Aurora Store</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Aurora Store ist ein alternativer App-Store für Android-Geräte. Anders als andere App-Stores, die meist auf einer eigenen Datenbank von Apps basieren, zieht der Aurora Store seine Daten direkt von den Google Play Servern. Dies ermöglicht es Benutzern, Anwendungen aus dem Google Play Store herunterzuladen, ohne den offiziellen Play Store auf ihrem Gerät zu haben.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Entstehen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der Aurora Store wurde als Antwort auf den wachsenden Bedarf nach einer unabhängigen und freien Plattform zum Herunterladen von Android-Apps entwickelt. Viele Benutzer haben Bedenken hinsichtlich des Datenschutzes und der Transparenz bei der Verwendung des Google Play Stores. Aurora Store tritt an, um eine datenschutzfreundliche und unabhängige Alternative zu bieten.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Funktion</strong> von Aurora</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Grundlegend funktioniert der Aurora Store wie jeder andere App-Store: Benutzer können nach Apps suchen, diese herunterladen und auf ihrem Gerät installieren. Allerdings bietet der Aurora Store einige einzigartige Funktionen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Anonymität:</strong> Benutzer können sich anonym anmelden, um Apps herunterzuladen, ohne ihre Google Kontoinformationen preiszugeben.</li>



<li><strong>Blacklist:</strong> Benutzer können bestimmte Apps oder Entwickler auf eine Blacklist setzen, sodass diese nicht in den Suchergebnissen oder Empfehlungen erscheinen.</li>



<li><strong>Datenschutzfreundliche Oberfläche:</strong> Der Store bietet eine saubere, werbefreie Benutzeroberfläche, die den Datenschutz und die Nutzererfahrung in den Vordergrund stellt.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Wie werden Apps von Google Servern geladen</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Hier liegt das Herzstück des Aurora Stores. Der Store nutzt die Play Store-API, um Daten und APKs (Android Paketdateien) direkt von Googles Servern zu beziehen. Dies bedeutet, dass, wenn ein Benutzer eine App über den Aurora Store herunterlädt, die Daten direkt von Google kommen, als ob der Benutzer den offiziellen Play Store verwenden würde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt zwei Hauptmethoden, wie Benutzer Apps über den Aurora Store beziehen können:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Anonymes Herunterladen:</strong> Hierbei verwendet der Store einen eigenen Pool von Token von Useraccunts, um Anfragen an den Play Store zu senden. Dies bedeutet, dass die Anfrage und der Download anonym sind, da sie nicht direkt mit dem Google-Konto des Benutzers verknüpft sind.</li>



<li><strong>Mit Google-Konto:</strong> Für diejenigen, die den Aurora Store als direkten Ersatz für den Google Play Store verwenden möchten, besteht die Möglichkeit, sich mit einem Google-Konto anzumelden. Dies ermöglicht den Zugriff auf gekaufte Apps und andere Funktionen, die mit einem Google-Konto verknüpft sind.</li>
</ol>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist das aktuelle Problem mit dem Rate Limit von Aurora</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Aurora Store ist, wie bereits erwähnt, eine Schnittstelle zum Google Play Store, und um auf die Daten des Play Stores zuzugreifen, verwendet er eine Reihe von Tokens. Diese Tokens dienen im Wesentlichen dazu, den Play Store zu "täuschen", damit er denkt, es handle sich um reguläre Anfragen von einem normalen Benutzer, auch wenn diese Anfragen tatsächlich vom Aurora Store kommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Nachricht "Ooops! You are rate limited" (auf Deutsch etwa: "Hoppla! Ihre Anfragen werden begrenzt") tritt aus folgenden Gründen auf:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Zu viele Anfragen:</strong> Wenn zu viele Benutzer den Aurora Store gleichzeitig verwenden und der Store eine große Anzahl von Anfragen an den Play Store sendet, kann Google diese Anfragen als verdächtige Aktivität wahrnehmen und daraufhin die Rate limitieren. Das bedeutet, dass die Anzahl der zulässigen Anfragen in einem bestimmten Zeitraum überschritten wurde.</li>



<li><strong>Verwendung von anonymen Tokens:</strong> Der Aurora Store bietet die Möglichkeit, Apps anonym herunterzuladen. Wenn viele Benutzer diesen Modus verwenden, teilen sie sich alle die gleiche begrenzte Anzahl von anonymen Tokens, was wiederum zu einer Begrenzung führen kann.</li>



<li><strong>Änderungen in der Play Store-API:</strong> Manchmal führt Google Änderungen an seiner API durch, die vorübergehend Kompatibilitätsprobleme mit Dritt-Apps wie dem Aurora Store verursachen können.</li>



<li><strong>Googles aktives vorgehen gegen den Aurora Store -</strong>  Google reduziert die Anzahl an Tokens die von einem Account eingehen dürfen auf ein minimum, heisst also, die von Aurora zur Verfügung gestellte Accounts können von immer weniger Usern genutzt werden. </li>
</ol>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Lösungen</strong> und Methoden</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die erste Lösung unserer Methoden, die immer funktioniert, ist ein Google-Konto zu verwenden um das Aurora Rate Limit umgehen zu können. Dass kann ein anonymierstes Konto sein dass keinen Bezug zu Euch hat, mit pseudonym Email Adresse und anderem Namen. Da Ihr aktuell eine Telefonnummer braucht, kann man vielleicht eine Prepaid Nummer verwenden die man nur für diese Zwecke benutzt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Zweite Lösung umgeht das Problem auf eine andere Art, und dafür werden keine neuen Accounts benötigt. Ihr könnt den Aurora Store weiterhin anonym benutzen, mit nur einem kleinen Zusatzschritt bei der App Suche.<br><br>Stellt als erstes mal sicher dass Ihr die aktuellste Version von Aurora verwendet. Schaut dazu im Telegram Kanal für die aktuellste Version. F-Droid hinkt manchmal etwas hinterher, aber ansonsten könnt Ihr natürlich auch <a href="https://f-droid.org/de/packages/com.aurora.store/">dort</a> schauen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Zwischenschritt besteht darin, dass wir nicht den Aurora Store für die Suche verwenden, sondern eine Suchemaschine Eurer Wahl. Den Browser dazu  müssen wir entsprechend kurz einrichten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Browser Einstellungen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Öffnet einen Browser Eurer Wahl, in diesem Beispiel Firefox und geht in die Browsereinstellungen. Scrollt dort nach unten bis zur Einstellung Links in Apps öffnen und wählt "<strong>Vor de Öffnen fragen</strong>"</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/browserkonfigurieren.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="473" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/browserkonfigurieren-473x1024.png" alt="" class="wp-image-10454" style="width:300px;height:undefinedpx" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/browserkonfigurieren-473x1024.png 473w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/browserkonfigurieren-138x300.png 138w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/browserkonfigurieren-768x1664.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/browserkonfigurieren-709x1536.png 709w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/browserkonfigurieren-945x2048.png 945w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/browserkonfigurieren-500x1083.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/browserkonfigurieren.png 1080w" sizes="auto, (max-width: 473px) 100vw, 473px" /></a></figure>
</div>


<h3 class="wp-block-heading">Aurora Einstellungen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wir müssen nun auch Aurora kurz umkonfigurieren. Öffnet die App Einstellungen, nicht die Aurora interen Einstellungen, indem Ihr lange auf das App Symbol drückt und dann auf Info-Symbol drückt. Auf GrapheneOS und CalyxOS heisst die Funktion <strong>App-Info</strong>. Scrollt nach unten zu der Einstellung <strong>Standardmässig öffnen</strong>, und wählt im nächsten Fenster <strong>Unterstützte Links öffnen</strong> aus. Stellt sicher dass unten <strong>play.google.com</strong> und <strong>market.android.com</strong> ausgewählt sind.</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/auroraeinstellungen.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="473" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/auroraeinstellungen-473x1024.png" alt="" class="wp-image-10455" style="width:300px;height:undefinedpx" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/auroraeinstellungen-473x1024.png 473w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/auroraeinstellungen-138x300.png 138w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/auroraeinstellungen-768x1664.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/auroraeinstellungen-709x1536.png 709w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/auroraeinstellungen-945x2048.png 945w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/auroraeinstellungen-500x1083.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/auroraeinstellungen.png 1080w" sizes="auto, (max-width: 473px) 100vw, 473px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">standmässig öffnen auswählen</figcaption></figure>
</div></div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/standardlinksaurora.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="473" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/standardlinksaurora-473x1024.png" alt="" class="wp-image-10456" style="width:300px;height:undefinedpx" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/standardlinksaurora-473x1024.png 473w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/standardlinksaurora-138x300.png 138w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/standardlinksaurora-768x1664.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/standardlinksaurora-709x1536.png 709w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/standardlinksaurora-945x2048.png 945w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/standardlinksaurora-500x1083.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/standardlinksaurora.png 1080w" sizes="auto, (max-width: 473px) 100vw, 473px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Links aktivieren</figcaption></figure>
</div></div>
</div>



<h3 class="wp-block-heading">Die Apps suchen und Rate Limit umgehen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wie Suche ich jetzt Apps? Die Suche geht immer noch nicht? Nein, Aurora selber ist ja teilweise Rate limited und die Token-Verwendung geschieht bei jeder Aurora Anfrage in der App. Wir können aber jetzt aber direkt im Browser suchen, und die Einstellungen bewirken dass die entsprechende App im Aurora-Store geöffnet wird. Stellt einfach sicher dass Ihr immer <strong>google playstore</strong> mit hinzufügt bei der App Suche. Ihr müsst danach einfach die Google-PlayStore links öffnen: So sucht zum Beispiel nach k-9 Mail :</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/appssuchen.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="473" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/appssuchen-473x1024.png" alt="" class="wp-image-10457" style="width:300px;height:undefinedpx" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/appssuchen-473x1024.png 473w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/appssuchen-138x300.png 138w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/appssuchen-768x1664.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/appssuchen-709x1536.png 709w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/appssuchen-945x2048.png 945w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/appssuchen-500x1083.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/appssuchen.png 1080w" sizes="auto, (max-width: 473px) 100vw, 473px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Wählt einfach <strong>ÖFFNEN</strong> und danach könnt Ihr die App im Aurora Store herunterladen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Weitere Methoden Apps zu finden</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Benutzt Ihr nur Open-Source FOSS Apps, findet man alle Apps auch ohne Appstore, und zwar auf den <a href="https://github.com/">Github Seiten</a> auf denen die Apps veröffentlich werden. Sucht zum Beispiel nach <strong>K-9 Mail Android releases</strong> und ladet von dort die stabel-variante herrunter. Achtet darauf keine pre-releases zu nehmen da dies beta-Versionen der zukünftigen Veröffentlichungen sind.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/githubapps.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="473" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/githubapps-473x1024.png" alt="" class="wp-image-10458" style="width:300px;height:undefinedpx" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/githubapps-473x1024.png 473w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/githubapps-138x300.png 138w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/githubapps-768x1664.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/githubapps-709x1536.png 709w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/githubapps-945x2048.png 945w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/githubapps-500x1083.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/githubapps.png 1080w" sizes="auto, (max-width: 473px) 100vw, 473px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Apps auf Github herunterladen</figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">OpenSource Apps können natürlich auchn immer bei <a href="https://f-droid.org/de/">F-Droid</a> heruntergeladen werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Von anderen Appstore rate ich in der Regel ab, da man nicht genau weiss was man da herunterlädt. Auch APKs von anderen Benutzern, die Ihr nicht kennt, würde ich nicht installieren. Seid also immer vorsichtig wo Ihr Apps und APKs herunterladen tut. Interessiert Ihr Euch für Open-Source Apps, schaut mal <a href="https://yourdevice.ch/die-besten-android-open-source-apps/">hier</a> vorbei!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hat Euch der Beitrag Methoden um Aurora Rate Limit zu umgehen gefallen? Lasst einen Kommentar da!</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/methoden-um-aurora-rate-limit-zu-umgehen/">Methoden um Aurora Rate Limit zu umgehen</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://yourdevice.ch/methoden-um-aurora-rate-limit-zu-umgehen/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Browser Fingerprinting und Privatspähre - weniger Plugins sind besser!</title>
		<link>https://yourdevice.ch/browser-fingerprinting-und-privatspaehre-weniger-plugins-sind-besser/</link>
					<comments>https://yourdevice.ch/browser-fingerprinting-und-privatspaehre-weniger-plugins-sind-besser/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 Sep 2023 07:00:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Netzwerk & Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[browser]]></category>
		<category><![CDATA[Einstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Privatsphäre]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://yourdevice.ch/?p=10266</guid>

					<description><![CDATA[<p>In diesem Artikel erfahrt Ihr wie Ihr eure Browser Privatspähre verbessern könnt und wieso weniger Plugins gegen das Fingerprinting eigentlich besser sind. Webbrowser sind in der heutigen digitalen Welt unsere...</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/browser-fingerprinting-und-privatspaehre-weniger-plugins-sind-besser/">Browser Fingerprinting und Privatspähre - weniger Plugins sind besser!</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">In diesem Artikel erfahrt Ihr wie Ihr eure Browser Privatspähre verbessern könnt und wieso weniger Plugins gegen das Fingerprinting eigentlich besser sind. Webbrowser sind in der heutigen digitalen Welt unsere Fenster zum Internet und damit zu einer unendlichen Fülle von Informationen und Anwendungen. Während sie uns in die digitale Welt entführen, bringen sie auch Risiken für unsere Privatsphäre mit sich. Um sich gegen solche Risiken zu schützen, greifen viele Menschen zu diversen Datenschutz-Plugins, die versprechen, die Privatsphäre des Benutzers zu schützen und sein Surfverhalten anonym zu halten. Aber sind viele Plugins wirklich besser? Es gibt Argumente, die darauf hindeuten, dass die Installation einer Vielzahl von Datenschutz-Plugins tatsächlich kontraproduktiv sein kann, insbesondere wenn es um das Thema "Fingerprinting" geht.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="600" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/fingerprintingtitle.jpeg" alt="" class="wp-image-10274" style="width:750px;height:undefinedpx" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/fingerprintingtitle.jpeg 1000w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/fingerprintingtitle-300x180.jpeg 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/fingerprintingtitle-768x461.jpeg 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/fingerprintingtitle-500x300.jpeg 500w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></figure>
</div>




<h2 class="wp-block-heading"><strong>Was ist Browser Fingerprinting</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Fingerprinting von Browsern ist eine raffinierte Methode, um Benutzer im Internet zu identifizieren und zu verfolgen. Während die meisten Menschen mit Cookies und ihrem Potenzial zur Benutzerverfolgung vertraut sind, ist das Fingerprinting subtiler und oft schwerer zu erkennen oder zu blockieren.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Wie funktioniert Browser Fingerprinting</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Fingerprinting stützt sich auf die Informationen, die ein Browser beim Zugriff auf eine Webseite preisgibt. Dies können Details über die Betriebssystemversion, den Browsertyp und -version, installierte Schriftarten, Bildschirmauflösung und viele andere technische Merkmale sein. Indem man diese Informationen kombiniert, kann man einen einzigartigen "Fingerabdruck" eines bestimmten Benutzers oder zumindest eines bestimmten Geräts erstellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein einfaches Beispiel wäre ein Nutzer, der von einem seltenen Betriebssystem aus mit einer ungewöhnlichen Bildschirmauflösung und einer speziellen Kombination von Plugins auf das Internet zugreift. Solch eine Kombination wäre in der riesigen Masse der Internetnutzer vermutlich einzigartig und damit identifizierbar.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Unterschied zum Cookie-Tracking</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Während sowohl Fingerprinting als auch Cookies zur Benutzerverfolgung verwendet werden können, gibt es grundlegende Unterschiede:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Persistenz</strong>: Cookies können vom Benutzer gelöscht oder durch Browser-Einstellungen blockiert werden. Fingerprinting hingegen ist subtiler und bleibt oft bestehen, selbst wenn Cookies gelöscht werden.</li>



<li><strong>Aktiv vs. Passiv</strong>: Cookies werden in der Regel von Webseiten aktiv gesetzt und erfordern oft (insbesondere in der EU) eine Zustimmung des Benutzers. Fingerprinting hingegen ist passiver – es sammelt Informationen, die der Browser automatisch preisgibt.</li>



<li><strong>Genauigkeit</strong>: Cookies sind eindeutige Kennungen, die einem Benutzer oder Gerät zugewiesen werden. Fingerprinting ist zwar oft sehr genau, aber nicht immer 100% eindeutig, da es auf einer Kombination von Merkmalen basiert, die sich im Laufe der Zeit ändern können.</li>
</ol>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/internetcookies.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/internetcookies-1024x576.jpeg" alt="" class="wp-image-10276" style="width:750px;height:undefinedpx" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/internetcookies-1024x576.jpeg 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/internetcookies-300x169.jpeg 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/internetcookies-768x432.jpeg 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/internetcookies-800x450.jpeg 800w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/internetcookies-500x281.jpeg 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/internetcookies.jpeg 1280w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Cookies kennen die meissten von Euch, diese sind einfacher zu blockieren als das Browserfingerprinting</figcaption></figure>
</div>


<h3 class="wp-block-heading"><strong>Warum ist Browser Fingerprinting so präzise</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das Fingerprinting kann erstaunlich genau sein, weil moderne Computer und Browsereinstellungen eine schier unendliche Anzahl von Kombinationen ermöglichen. Die Vielzahl von Einstellungen, Plugins, Schriftarten und anderen Merkmalen sorgt dafür, dass fast jeder Benutzer eine leicht unterschiedliche Konfiguration hat. Selbst wenn zwei Personen den gleichen Browser und das gleiche Betriebssystem verwenden, könnten Unterschiede in der installierten Software, den Systemeinstellungen oder der Hardware genutzt werden, um einen eindeutigen Fingerabdruck zu erstellen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Weniger ist mehr: Das Risiko vieler Plugins</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Paradoxe an der Verwendung vieler Datenschutz-orientierter Plugins ist, dass sie oft dazu führen, dass ein Browser mehr Informationen preisgibt, als wenn er nur mit den Standard-Einstellungen oder mit wenigen Plugins verwendet wird. Hier einige Gründe, warum dies der Fall ist:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Einzigartigkeit der Konfiguration</strong>: Jedes Plugin, das zu einem Browser hinzugefügt wird, verändert dessen Verhalten und Konfiguration. Ein Browser mit einer einzigartigen Kombination von Plugins kann leichter identifiziert werden als einer, der einer häufigeren Konfiguration entspricht.</li>



<li><strong>Zusätzliche Datenpunkte</strong>: Viele Plugins fügen dem Browser zusätzliche Funktionen hinzu, die Datenpunkte für das Fingerprinting darstellen können. Beispielsweise kann ein Plugin, das Werbung blockiert, Informationen darüber preisgeben, welche Arten von Anzeigen blockiert werden und welche nicht.</li>



<li><strong>Verändertes Surfverhalten</strong>: Einige Datenschutz-Plugins können das Surfverhalten eines Nutzers beeinflussen, indem sie bestimmte Anfragen blockieren oder umleiten. Dies kann zu Inkonsistenzen führen, die von Trackern erkannt werden können.</li>



<li><strong>Inkonsistenzen zwischen Plugins</strong>: Es ist möglich, dass verschiedene Plugins in Konflikt miteinander geraten und unvorhersehbare Änderungen am Browserverhalten verursachen. Solche Inkonsistenzen können ebenfalls für das Fingerprinting ausgenutzt werden.</li>



<li><strong>Fehlender Wartungssupport</strong>: Nicht alle Plugins werden regelmäßig aktualisiert. Ein veraltetes Plugin kann bekannte Sicherheitslücken oder Datenschutzprobleme aufweisen, die das Fingerprinting erleichtern.</li>
</ol>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Der richtige Weg zum Datenschutz</strong> -  Wichtiges zu Plugins</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Während der Wunsch, sich vor Online-Tracking zu schützen, verständlich ist, ist es wichtig, einen ausgewogenen Ansatz zu wählen. Anstatt blind eine Vielzahl von Plugins zu installieren, solltet Ihr:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Recherche betreiben</strong>: Bevor Ihr ein Plugin installiert, solltet Ihr dessen Bewertungen und Reputation überprüfen. Es ist auch hilfreich, Foren zu besuchen oder bekannte Chatkanäle zu benutzen.</li>



<li><strong>Minimale Plugins nutzen</strong>: Beschränkt Euch auf auf eine kleine Anzahl von bewährten und vertrauenswürdigen Plugins. Dies minimiert die Risiken im Zusammenhang mit Fingerprinting und anderen Datenschutzproblemen.</li>



<li><strong>Regelmäßige Überprüfungen durchführen</strong>: Überprüft regelmäßig die installierten Plugins und deinstalliert nicht benötigte oder veraltete Plugins.</li>
</ol>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Unter der Masse verschwinden: Anonymität im Internet</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Internet ist ein riesiges Ökosystem, in dem Benutzer oft leicht identifiziert und verfolgt werden können. Dies liegt an der Masse an Daten, die durch alltägliche Online-Aktivitäten generiert werden. Glücklicherweise gibt es Strategien und Tools, die helfen können, die eigene Anonymität zu wahren und unter der Masse "unsichtbar" zu werden.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/unterdermasseverschwinden.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/unterdermasseverschwinden-1024x768.jpeg" alt="" class="wp-image-10275" style="width:600px;height:undefinedpx" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/unterdermasseverschwinden-1024x768.jpeg 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/unterdermasseverschwinden-300x225.jpeg 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/unterdermasseverschwinden-768x576.jpeg 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/unterdermasseverschwinden-500x375.jpeg 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/unterdermasseverschwinden.jpeg 1156w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Indem Ihr die Standard-Einstellungen Eures Browser verwendet, seid Ihr weniger gut identifizierbar</figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph"><strong>Grundlegende Strategien:</strong></p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Standard-Einstellungen beibehalten</strong>: Ironischerweise kann das Hinzufügen von speziellen Plugins oder das Ändern bestimmter Browsereinstellungen einen Benutzer einzigartiger und daher leichter identifizierbar machen. Durch das Beibehalten von Standard-Einstellungen kann man sich in die Masse der anderen Nutzer einfügen.</li>



<li><strong>Cookies regelmäßig löschen</strong>: Cookies sind kleine Dateien, die von Websites gesetzt werden, um Benutzer zu verfolgen. Durch regelmäßiges Löschen von Cookies wird die kontinuierliche Verfolgung erschwert. Am besten die Einstellungen Cookies beim beenden löschen in den jeweiligen Browser-Einstellungen verwenden.</li>



<li><strong>Private oder Inkognito-Browsing-Modi nutzen</strong>: Diese Modi verhindern, dass der Browser den Verlauf und andere Daten speichert. Ausserdem werden im Inkognito Modus keine Extensions geladen.</li>



<li><strong>Keine Klarnahmen in Foren verwenden</strong> - Benutzt am besten niemals Klarnamen sondern immer ein Pseudonym. Achtet darauf dass Ihr das jeweilige Pseudonym nur einmal verwendet.</li>



<li><strong>Browserfenster auf Fullscreen</strong> -  stellt Eures Browserfenster immer auf Fullllscreen bzw Bildschirmausfüllend, damit hat das Fenster die Standardauflösung wie viele andere auch die die selbe Auflösung wie Eures Bildschirms verwenden.</li>



<li><strong>Keinen ausgewöhnliche Browser verwenden</strong> - ja richtig gehört, verzichtet am besten auf aussergwöhnliche Browser die nur wenige kennen, ein Merkmal das besonders hervorticht und Euch wieder besser identifizierbarer macht.</li>
</ol>



<h3 class="wp-block-heading">Weitere Empfehlungen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Benutzt am besten wirklich nur ein bzw maximal 2 Plugins. Das kann zum Beispiel uBlock Origin sein um die Werbungen zu blockieren, oder auch den Privacy Badger welcher seitenübergreifendes Tracking verhindert. <br>Benutzt ihr einen DNS Server mit Werbe und Tracking-Blocker wie <a href="https://yourdevice.ch/dns-verschluesselung-auf-linux-android-und-windows/">hier</a> beschrieben, könnt ihr euch sogar das uBlock Origin Plugin sparen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Welcher Browser eignet sich am besten gegen Fingerprinting</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Tor Browser ist speziell dafür entwickelt worden, die Anonymität der Benutzer im Internet zu wahren. Hier sind einige Gründe, warum er so effektiv ist:</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/torbrowser.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="900" height="520" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/torbrowser.png" alt="" class="wp-image-6044" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/torbrowser.png 900w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/torbrowser-300x173.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/torbrowser-768x444.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/torbrowser-500x289.png 500w" sizes="auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Tor schützt Eure Online-Privatsspähre vermutlich am stärksten</figcaption></figure>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Traffic-Routing über das Tor-Netzwerk</strong>: Der Browser leitet den Datenverkehr über mehrere Server (sogenannte Knoten) weltweit weiter, bevor er das Ziel erreicht. Dies macht es für Beobachter extrem schwierig, die tatsächliche Quelle oder das Ziel der Daten zu bestimmen.</li>



<li><strong>Einheitliches Aussehen</strong>: Alle Tor-Browser-Instanzen sehen, unabhängig von der verwendeten Hardware oder dem Betriebssystem, für Webseiten gleich aus. Dies erschwert das Fingerprinting erheblich.</li>



<li><strong>Blockiert Tracker</strong>: Der Tor Browser ist so konfiguriert, dass er viele Formen des Trackings standardmäßig blockiert.</li>



<li><strong>NoScript und HTTPS Everywhere</strong>: Der Tor Browser wird mit diesen beiden Erweiterungen geliefert. NoScript blockiert potenziell schädliche Skripte, während HTTPS Everywhere sicherstellt, dass Websites über eine sichere Verbindung geladen werden, sofern verfügbar.</li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph">Den Tor Browser könnt Ihr <a href="https://www.torproject.org/download/">hier</a> herunterladen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Leider ist der Tor-Browser sehr langsam, weil er den Traffic über das Tor Netzwerk routet, das stört viele Nutzer, welche dann früher oder später wieder zu einem normalen Browser wechseln. Die Bequemlichkeit, siegt heutzutage leider immer wieder über die Hoheit der eigenen Daten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Helfen Programme die versprechen Browser Fingerprinting zu verhindern</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Tools wie <strong>Avast AntiTrack</strong> oder ähnliche Anti-Fingerprinting-Programme versprechen, die Privatsphäre zu schützen, indem sie Tracking-Techniken blockieren oder manipulieren. Das Problem dabei ist jedoch, dass diese Tools oft <strong>mehr schaden als nützen</strong>, wenn es um <strong>Browser-Fingerprinting</strong> geht.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Warum macht dich beispielsweise Avast AntiTrack dich <em>einzigartiger</em></h3>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Es verändert bestimmte Browser-Merkmale</strong>
<ul class="wp-block-list">
<li>AntiTrack-Tools modifizieren den <strong>User-Agent</strong>, die <strong>Schriftarten</strong>, die <strong>Canvas-Daten</strong> oder die <strong>Bildschirmauflösung</strong>.</li>



<li>Das Ziel ist es, Fingerprinting zu erschweren – aber das Gegenteil passiert: Eine veränderte Konfiguration hebt dich von der Masse ab.</li>
</ul>
</li>



<li><strong>Die Änderungen sind nicht zufällig</strong>
<ul class="wp-block-list">
<li>Avast AntiTrack und ähnliche Programme nutzen vordefinierte Spoofing-Muster, die nur wenige Nutzer verwenden.</li>



<li>Websites, die Fingerprinting einsetzen, können diese Muster leicht erkennen und mit anderen Daten kombinieren, um dich trotzdem zu identifizieren.</li>
</ul>
</li>



<li><strong>Weniger Nutzer = höherer Wiedererkennungswert</strong>
<ul class="wp-block-list">
<li>Die meisten Menschen nutzen ihren Browser ohne solche Schutzmaßnahmen.</li>



<li>Wer Tools wie Avast AntiTrack einsetzt, gehört zu einer <strong>kleinen Nutzergruppe mit auffälligen Fingerprints</strong>. Dadurch wird das Tracking für Werbenetzwerke <strong>sogar einfacher</strong>.</li>
</ul>
</li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph">Ihr bezahlt also für Programme, die schlussendlich dazu führen, dass ihr besser getrackt werdet. Deshalb gilt auch hier, weniger ist mehr, und dazu noch günstiger!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Aufrechterhaltung der Anonymität im Internet erfordert sowohl Wachsamkeit als auch die richtigen Tools. Während grundlegende Strategien, wie das Beibehalten von Standard-Einstellungen und das regelmäßige Löschen von Cookies, hilfreich sind, bietet der Tor Browser eine zusätzliche Schicht von Schutz, die es Benutzern ermöglicht, sich effektiv unter der Masse zu "verstecken". Wichtig ist, dass keine Methode absolut sicher ist. Das Wissen um die eigenen digitalen Fußspuren und die ständige Anpassung an neue Techniken und Bedrohungen sind der Schlüssel zu besserer Anonymität online.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich hoffe der Artikel Browser Fingerprinting und Privatsspähre - weniger Plugins sind besser hat Euch gefallen, wollt Ihr mehr erfahren, schreibt es in die Kommentare!</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/browser-fingerprinting-und-privatspaehre-weniger-plugins-sind-besser/">Browser Fingerprinting und Privatspähre - weniger Plugins sind besser!</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://yourdevice.ch/browser-fingerprinting-und-privatspaehre-weniger-plugins-sind-besser/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>2</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Umbrel und RaspiBlitz Lightning Watchtower einrichten</title>
		<link>https://yourdevice.ch/umbrel-und-raspiblitz-lightning-watchtower-einrichten/</link>
					<comments>https://yourdevice.ch/umbrel-und-raspiblitz-lightning-watchtower-einrichten/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Sep 2023 07:36:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bitcoin]]></category>
		<category><![CDATA[bitcoin]]></category>
		<category><![CDATA[Einstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[fullnode]]></category>
		<category><![CDATA[raspiblitz]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Theorie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://yourdevice.ch/?p=9423</guid>

					<description><![CDATA[<p>In diesem Artikel geht darum wie Ihr auf Eurer Umbrel oder RaspiBlitz Fullnode einen Lightning Watchtower einrichten könnt. Das Lightning-Netzwerk stellt eine Second-Layer-Lösung für das Bitcoin-Protokoll dar, um Transaktionen schneller...</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/umbrel-und-raspiblitz-lightning-watchtower-einrichten/">Umbrel und RaspiBlitz Lightning Watchtower einrichten</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">In diesem Artikel geht darum wie Ihr auf Eurer Umbrel oder RaspiBlitz <a href="https://yourdevice.ch/was-ist-eine-bitcoin-full-node/">Fullnode</a> einen Lightning Watchtower einrichten könnt. Das Lightning-Netzwerk stellt eine Second-Layer-Lösung für das Bitcoin-Protokoll dar, um Transaktionen schneller und kostengünstiger durchzuführen, als es auf der Haupt-Blockchain möglich ist. Ein zentrales Konzept des <a href="https://yourdevice.ch/was-ist-das-bitcoin-lightning-netzwerk/">Lightning-Netzwerks</a> sind die sogenannten "<strong>Watchtowers</strong>", die dazu beitragen, das Netzwerk sicher zu halten. Dieser Blog erläutert das Konzept, die technischen Grundlagen und den Nutzen des Lightning Watchtowers.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="474" height="306" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/watchtowertitle-1.jpeg" alt="" class="wp-image-10098" style="width:750px;height:undefinedpx" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/watchtowertitle-1.jpeg 474w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/watchtowertitle-1-300x194.jpeg 300w" sizes="auto, (max-width: 474px) 100vw, 474px" /></figure>
</div>




<h2 class="wp-block-heading"><strong>Was ist ein Watchtower</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Watchtower ist im Grunde genommen ein Netzwerkknoten, der dazu dient, das Lightning-Netzwerk zu überwachen und sicherzustellen, dass alle Teilnehmer ehrlich agieren. Da Transaktionen im Lightning-Netzwerk <a href="https://pol.techtec.world/de/blockchain-usecase/kyber-network/onchain-offchain">off-chain</a> durchgeführt werden, besteht die Möglichkeit, dass eine der Parteien versucht, eine alte Transaktion zu veröffentlichen, um betrügerisch mehr Bitcoins zu erhalten, als sie sollte. Der Watchtower stellt sicher, dass dies nicht geschieht.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Technische Erklärung</strong></h3>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Zustandskanäle</strong>: Lightning-Netzwerktransaktionen verwenden "Zustandskanäle". Dies bedeutet, dass nur die Eröffnung und Schließung eines Kanals auf der Haupt-Blockchain veröffentlicht werden, während alle anderen Transaktionen off-chain und privat zwischen den beiden Parteien stattfinden.</li>



<li><strong>Betrugsszenario</strong>: Wenn eine Partei versucht, eine alte Transaktion zu veröffentlichen, um betrügerisch mehr Geld zu erhalten, wird dies als "Betrugsversuch" bezeichnet.</li>



<li><strong>Rolle des Watchtowers</strong>: Ein Watchtower speichert verschlüsselte Zustandsupdates von Kanälen. Er kennt jedoch den tatsächlichen Inhalt dieser Updates nicht und kann sie daher nicht entschlüsseln. Trotzdem kann er feststellen, wenn eine alte Transaktion auf der Blockchain veröffentlicht wird.</li>



<li><strong>Reaktion auf Betrug</strong>: Sobald der Watchtower einen Betrugsversuch erkennt, kann er eine Straftransaktion auslösen. Diese Straftransaktion stellt sicher, dass der betrügerische Teilnehmer seine gesamten im Kanal gehaltenen Mittel verliert. Das bedeutet, dass der Betrug nicht nur verhindert wird, sondern die betrügerische Partei auch finanziell bestraft wird.</li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nutzen</strong></p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Sicherheit</strong>: Watchtowers erhöhen die Sicherheit im Lightning-Netzwerk, indem sie betrügerische Aktionen verhindern.</li>



<li><strong>Vertrauen</strong>: Mit Watchtowers können Nutzer des Lightning-Netzwerks sicher sein, dass ihre Transaktionen geschützt sind, auch wenn sie nicht ständig online sind.</li>



<li><strong>Skalierbarkeit</strong>: Da Watchtowers nur dann eingreifen, wenn ein Betrug erkannt wird, reduzieren sie die Notwendigkeit für alle Teilnehmer, ständig alle Transaktionen zu überwachen. Dies erleichtert die Skalierung des Netzwerks.</li>



<li><strong>Förderung der Ehrlichkeit</strong>: Die Existenz von Watchtowers stellt eine Abschreckung für potenzielle Betrüger dar, da das Risiko, alle Mittel zu verlieren, hoch ist.</li>
</ol>



<h2 class="wp-block-heading">Vorausetzungen auf der Umbrel Node</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Umbrel Node sollte auf dem aktuellsten Stand sein und die Lightning Wallet eingerichtet sein. Es benötigt keine Portweiterleitungen da der Watchtower über das Tor Netzwerk agiert. Es müssen natürlich Kanäle vorhanden sein die der Watchtower überwachen kann, ansonsten nützt das Tool nicht viel.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Einrichtung des Watchtowers auf der Umbrel Node</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Öffnet Eure Lightning Node und klickt oben rechts auf die 3 Punkte und öffnet die <strong>Advanced Settings</strong>. Navigiert zum Eintrag <strong>Watchtower</strong> und öffnet die Einstellungen in dem Ihr darauf klickt.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/watchtoweraktivieren.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="857" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/watchtoweraktivieren-1024x857.png" alt="" class="wp-image-10099" style="width:600px;height:undefinedpx" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/watchtoweraktivieren-1024x857.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/watchtoweraktivieren-300x251.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/watchtoweraktivieren-768x643.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/watchtoweraktivieren-1536x1286.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/watchtoweraktivieren-500x419.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/watchtoweraktivieren.png 1726w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Aktiviert den Watchtower Service. Im Unteren Feld findet Ihr die Adresse Eures Watchtowers. Dies ist die Serveradresse falls Ihr auf die Lightning Node aufpassen möchtet. Bitte stellt sicher dass Eure Lightning Node auch immer verfügbar ist, und eine aussreichen hohe Onlinezeit hat damit Ihr Euren Job als Aufpasser auch wahrnehmen könnt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Weiter unten finden wir den Watchtower Client. Diese funktioniert ermöglich uns, dass wir jemandens Node hinzufügen können, damit diese wie oben beschrieben auf unsere Node aufpasst, sollte diese mal Offline gehen. Damit wird verhindert dass ein Betrüger einen alten Chainstate veröffentlich und Eure Node dagegen nicht Einspruch erheben kann da diese Offline ist. </p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/watchtowerclient.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="888" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/watchtowerclient-1024x888.png" alt="" class="wp-image-10100" style="width:600px;height:undefinedpx" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/watchtowerclient-1024x888.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/watchtowerclient-300x260.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/watchtowerclient-768x666.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/watchtowerclient-1536x1332.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/watchtowerclient-500x434.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/watchtowerclient.png 1679w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Wir fügen in das Feld die <strong>URI</strong> unser gewünschten Partners ein der auf uns aufpassen soll. Bitte stellt sicher dass Ihr wenn möglich die Node von jemanden nehmt, den Ihr kennt und vertraut. Die Auswahl im Internet ist nicht so gross, und nehmt bitte nicht irgendeinen Watchtower den Ihr auf einer dubiosen Seite ausgegraben habt. Gerne dürft Ihr hier den Watchtower von uns eintragen. Die Adresse wäre:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><code>0214365a2cf18a3f84c421c648d03bedb021ff74afb95cc7ea0cbbf23b976d1033@yreb4gbnfi5ewbibvpxm2sjdndcsicvwlua2ncjlad2f6h7vgf7eehid.onion:9911</code></p>



<p class="wp-block-paragraph">Fügt die Adresse hinzu und klickt auf <strong>ADD</strong>. Danach könnt Ihr herunterscrollen und auf <strong>Save and Restart Node</strong> klicken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Watchtower ist bereits eingerichtet und die von Euch eingetragene Node passt nun auf Eure Kanäle auf</p>



<h2 class="wp-block-heading">Raspiblitz Watchtower Server und Client einrichten</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Einrichtung auf dem Blitz ist nicht ganz so einfach wie auf der Umbrel Node, aber trotzdem machbar. Stellt zuerst sicher dass Ihr auf der neusten Version 1.9.0 seid und ebenfalls die neusten Lightning Version 16.4-beta installiert ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">gebt <code>menu</code> ein und stellt sicher dass die Node auf dem aktuellsten Stand ist:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Loggt Euch per SSH auf Eurem Blitz ein:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>ssh admin@interneIP</code></pre>



<h3 class="wp-block-heading">Watchtower Tor Konfiguration</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wir möchten dass der Watchtower über Tor kommunziert genau wie bei der Umbrel Node. Dazu müssen wir die Ports für den Watchtower in die Tor Konfiguration des Systems eingeben. Öffnet die Datei <code>torrc</code> mit </p>



<pre class="wp-block-code"><code>nano /etc/tor/torrc</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Fügt am Ende der Datei die folgenden Zeilen hinzu:</p>



<pre class="wp-block-code"><code># Hidden Service for incoming LND WatchTower connections
HiddenServiceDir /mnt/hdd/tor/lndWT9911
HiddenServicePort 9911 127.0.0.1:9911</code></pre>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/blitztowertor.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="712" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/blitztowertor-1024x712.png" alt="" class="wp-image-10101" style="width:600px;height:undefinedpx" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/blitztowertor-1024x712.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/blitztowertor-300x209.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/blitztowertor-768x534.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/blitztowertor-1536x1068.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/blitztowertor-500x348.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/blitztowertor.png 1800w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<h3 class="wp-block-heading">LND Konfiguration anpassen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Öffnet die LND Konfiguration mit </p>



<pre class="wp-block-code"><code>sudo nano /mnt/hdd/lnd/lnd.conf</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">und fügt den folgenden Inhalt am Ende der Datei ein:</p>



<pre class="wp-block-code"><code><strong>&#091;Watchtower]</strong>
watchtower.active=1

<strong>&#091;Wtclient]</strong>
wtclient.active=1</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">startet kurz den LND Service neu mit </p>



<pre class="wp-block-code"><code>sudo systemctl restart lnd.service</code></pre>



<h2 class="wp-block-heading">Watchtower hinzufügen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">stellt sicher dass Ihr nicht als Sudo user eingeloggt sein. die Befehle für Lightning Node müssen als <strong>admin</strong> ausgeführt werden. Mit wtclient add können wir einen Watchtower nun hinzufügen. Das wäre also:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>lncli wtclient add 0214365a2cf18a3f84c421c648d03bedb021ff74afb95cc7ea0cbbf23b976d1033@yreb4gbnfi5ewbibvpxm2sjdndcsicvwlua2ncjlad2f6h7vgf7eehid.onion:9911</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Ihr könnt hier auch gerne die Adresse meiner Node verwenden. Startet die LND Node erneut neu mit:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>sudo systemctl restart lnd.service</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Befehl <code>lncli wtclient towers</code> könnt Ihr überprüfen ob der Watchtower erfolgreich hinzugefügt worden ist:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/wtclient.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="737" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/wtclient-1024x737.png" alt="" class="wp-image-10106" style="width:600px;height:undefinedpx" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/wtclient-1024x737.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/wtclient-300x216.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/wtclient-768x553.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/wtclient-1536x1105.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/wtclient-500x360.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/wtclient.png 1829w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Watchtower Infos</figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Der Watchtower der auf uns aufgpasst wurde erfolgreich hinzugefügt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Debugging</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem folgenden Befehl könnt Ihr schauen ob der Watchtower erfolgreich kontaktiert wird:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>sudo tail -f -n 10000 /mnt/hdd/lnd/logs/bitcoin/mainnet/lnd.log | grep WTCL</code></pre>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/watchtowerlog.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="337" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/watchtowerlog-1024x337.png" alt="" class="wp-image-10107" style="width:600px;height:undefinedpx" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/watchtowerlog-1024x337.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/watchtowerlog-300x99.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/watchtowerlog-768x253.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/watchtowerlog-1536x505.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/watchtowerlog-2048x673.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/watchtowerlog-500x164.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Der Watchtower wird kontaktiert. Es gibt aber bei mir nichts zu syncen der der RaspiBlitz bei mir nur zu Testzwecken läuft.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Raspiblitz als Watchtower</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Grundlegende Einrichtung ist bereits durchgeführt. Damit Ihr die Adresse der RaspiBlitz Node herausfinden könnt, könnt Ihr folgenden Befehle eingeben</p>



<p class="wp-block-paragraph"><code>sudo</code> <code>cat /mnt/hdd/tor/lndWT9911/hostname</code> = hostname, also die Hostadresse der Node inklusive Port, &amp;<br><code>lncli tower info</code> = der pubkey der Node</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zusammen wäre das also die Adresse, die Ihr bei anderen Nodes als Watchtower hinzufügen könnt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Debugging</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Mit folgenden Befehl könnt Ihr schauen ob Euer Watchtower auf andere aufpasst:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>sudo tail -f -n 10000 /mnt/hdd/lnd/logs/bitcoin/mainnet/lnd.log | grep WTWR</code></pre>



<h2 class="wp-block-heading">Weitere Befehle für den RaspiBlitz Watchtower</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>lncli wtclient -h - listet alle watchtower Client  Befehle auf<br>NAME:<br>lncli wtclient</strong> - Grundbefehl</li>



<li>Anwendung:<br>lncli wtclient <em>Befehl</em> </li>



<li><strong>Befehle</strong>:<br><strong>add</strong> - neuen Watchtower hinzufügen<br><strong>remove</strong> - Watchtower entfernen<br><strong>towers</strong> - zeigt Informationen über alle registrierten Watchtower<br><strong>tower</strong> - zeigt informationen über einen bestimmten Watchtower<br><strong>stats</strong> - zeigt die aktuellen Informationen zu dem Watchtower an<br><strong>policy</strong> - zeigt die Regeln der aktiven Watchtower Verbindung an</li>



<li><strong>OPTIONS</strong>:<br>--help, -h (Hilfe Anzeigen)</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Beispiel: mit </p>



<pre class="wp-block-code"><code>lncli wtclient remove 0214365a2cf18a3f84c421c648d03bedb021ff74afb95cc7ea0cbbf23b976d1033@yreb4gbnfi5ewbibvpxm2sjdndcsicvwlua2ncjlad2f6h7vgf7eehid.onion:9911</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">könnt Ihr den hinzugefügten Watchtower wieder entfernen</p>



<h2 class="wp-block-heading">Liste Öffentliche Watchtower</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Öffentliche Watchtower sind aktuell etwas schwer zu finden. Zudem stellt sich die Frage ob man irgend einer fremden Node vertrauen soll, schliesslich soll sie verhindern dass mit Euren Kanälen Unfug angestellt wird. Das ist kaum möglich wenn eine Node ständig offline ist oder irgendwann wieder vom Netz ist. Deswegen ist es auf jedenfall sinnvoll mehrere Watchtower in Eure Node einzutragen. Fällt ein Watchtower aus, verbindet sich die Node nach einiger Zeit mit einer weiteren, die Ihr angegeben habt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Liste öffentlicher Watchtower gibt es <a href="https://github.com/openoms/lightning-node-management/issues/4">hier</a> in einem GitHub-Thread . Ausserdem könnt Ihr im Blocktrainer Forum sicher auch Leute finden oder Ihr fragt in den Telegram Kanälen von <a href="https://t.me/getumbrel/1">Umbrel</a> oder <a href="https://t.me/raspiblitz_DE">RaspiBlitz German</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das wärs auch schon mit dem Artikel Umbrel und RaspiBlitz Lightning Watchtower einrichten. Ich hoffe Ihr konntet Euren Watchtower erfolgreich einrichten, habt Ihr Fragen, schreibt sie in die Kommentare!<br></p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/umbrel-und-raspiblitz-lightning-watchtower-einrichten/">Umbrel und RaspiBlitz Lightning Watchtower einrichten</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://yourdevice.ch/umbrel-und-raspiblitz-lightning-watchtower-einrichten/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Aegis - Die Google Authenticator Alternative</title>
		<link>https://yourdevice.ch/aegis-die-google-authenticator-alternative/</link>
					<comments>https://yourdevice.ch/aegis-die-google-authenticator-alternative/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Sep 2023 08:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Android]]></category>
		<category><![CDATA[alternative Apps]]></category>
		<category><![CDATA[Einstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Privatsphäre]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://yourdevice.ch/?p=9605</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) ist eine wichtige Sicherheitsmaßnahme, um die Online-Konten von Nutzern besser zu schützen. Apps wie der Google Authenticator haben diese Methode populär gemacht, doch es gibt auch alternative...</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/aegis-die-google-authenticator-alternative/">Aegis - Die Google Authenticator Alternative</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) ist eine wichtige Sicherheitsmaßnahme, um die Online-Konten von Nutzern besser zu schützen. Apps wie der Google Authenticator haben diese Methode populär gemacht, doch es gibt auch alternative Anwendungen, die den gleichen Zweck erfüllen. Eine davon ist der <a href="https://f-droid.org/de/packages/com.beemdevelopment.aegis/">Aegis Authenticator</a>. Dieser Artikel beleuchtet den Aegis Authenticator als Alternative zum Google Authenticator und erklärt die Anwendung und App im Detail.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="512" height="250" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/aegistitle-2.png" alt="" class="wp-image-10248" style="width:600px;height:undefinedpx" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/aegistitle-2.png 512w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/aegistitle-2-300x146.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/aegistitle-2-500x244.png 500w" sizes="auto, (max-width: 512px) 100vw, 512px" /></figure>
</div>




<h3 class="wp-block-heading">Überblick über Aegis Authenticator</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Aegis Authenticator ist eine Open-Source-2FA-App, die auf Android-Geräten verfügbar ist. Die App unterstützt sowohl Time-based One-Time Passwords (TOTP) als auch HMAC-based One-Time Passwords (HOTP) und ist eine der empfohlenen Alternativen zum Google Authenticator, insbesondere für diejenigen, die den Open-Source-Ansatz schätzen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Hauptmerkmale der Google Authenticator Alternative Aegis</h3>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Open Source</strong>: Aegis steht unter einer freien Lizenz und sein Quellcode ist für jeden zugänglich. Das bedeutet, dass jeder den Code überprüfen und sicherstellen kann, dass keine schädlichen Funktionen oder Hintertüren enthalten sind.</li>



<li><strong>Verschlüsselung</strong>: Aegis bietet die Möglichkeit, die Datenbank mit einem Passwort oder einem biometrischen Merkmal (z. B. Fingerabdruck) zu verschlüsseln. Das gewährleistet, dass selbst wenn ein Gerät verloren geht oder kompromittiert wird, die 2FA-Codes sicher bleiben.</li>



<li><strong>Design und Benutzererfahrung</strong>: Aegis bietet eine moderne und intuitive Benutzeroberfläche, die den Nutzern hilft, ihre Konten problemlos zu verwalten.</li>



<li><strong>Backup und Wiederherstellung</strong>: Aegis unterstützt verschlüsselte Backups, die ihr auf anderen Geräten oder Plattformen wiederherstellen könnt.</li>



<li><strong>Kompatibilität</strong>: Da Aegis die gängigen TOTP- und HOTP-Protokolle unterstützt, ist es kompatibel mit den meisten Online-Diensten, die 2FA anbieten.</li>
</ol>



<h3 class="wp-block-heading">Anwendung von Aegis Authenticator</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Verwendung von Aegis ist ziemlich einfach:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Installation</strong>: Die App kann aus dem Google Play Store oder aus anderen Quellen, die Open-Source-Apps hosten, wie z.B. F-Droid, heruntergeladen werden.</li>



<li><strong>Richtet die App ein</strong>: Erstellt euch ein sicheres Datenbankpasswort! Dieses Passwort wird für die Entsperrung der App und die Wiederherstellung aus Backups benötigt.</li>



<li><strong>Konto hinzufügen</strong>: Um ein neues Konto hinzuzufügen, tippt man auf das "<strong>+</strong>"-Symbol und scannt den bereitgestellten QR-Code des Online-Dienstes oder gibt die Daten manuell ein.</li>



<li><strong>Authentifizierung</strong>: Jedes Mal, wenn eine 2FA-Authentifizierung erforderlich ist, öffnet ihr Aegis und gebt den angezeigten Code auf der Website oder in der App des Dienstes ein.</li>
</ol>



<h2 class="wp-block-heading">Übertragung der Konten aus dem Google Authenticator</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ihr könnt eure Konten natürlich aus eurem Google Authenticator in Aegis importieren. Klickt im Google Authenticator oben links auf die 3 Striche und wählt <strong>Konten übertragen</strong>. Wählt im nächsten Fenster <strong>Konten exportieren</strong> aus. Wählt als nächstes die Konten die ihr exportieren möchtet und bestätigt unten mit <strong>Weiter</strong>. Je nach Menge der Konten bekommt ihr nun 1 oder mehrere QR Codes. Ein QR Code kann 10 Konten speichern. Habt ihr mehr, zeigt euch der Authenticator deshalb 2 QRs an! Macht euch ein Screenshot der QR Codes. Abfotografieren funktioniert nicht immer zuverlässig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Aegis Authenticator klickt ihr nun unten rechts auf das <strong>rote Plus Symbol</strong>. Wählt nun <strong>Bild scannen</strong> aus. Navigiert mit eurem Dateienexplorer zu den Bildern.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Hinweis</strong>: Solltet ihr mehr als 10 Konten exportieren wollen erst einen QR Code importiert, meckert Aegis herum dass nicht alle Codes im QR Code enthalten sind. Das passiert da der der QR Code vom Google Authenticator mehre als 10 Profile beeinhaltet, Aegis aber nur 10 findet. Ignoriert die Warnung dass es zu einer fehlerhaften Übertragung kommen kann, und importiert als nächstes einfach den nächsten QR Code vom Google Authenticator. Danach habt ihr all eure Konten erfolgreich übertragen!</p>



<h2 class="wp-block-heading">BackUp Funktion von Aegis</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Backup-Funktion von Aegis Authenticator ist essentiell, um sicherzustellen, dass ihr nicht den Zugriff auf eure 2FA-Codes verliert, falls euer Gerät beispielsweise beschädigt wird, verloren geht oder gestohlen wird. Die Verwendung dieser Funktion ermöglicht es euch, eine Sicherungskopie eurer Authentifizierungscodes zu erstellen und diese bei Bedarf wiederherzustellen. Hier ist eine detaillierte Erklärung der Backup-Funktion:</p>



<h3 class="wp-block-heading">Erstellen eines Backups</h3>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Öffnet Aegis</strong>: Geht in die App und tippt auf das Drei-Punkte-Menü (meistens oben rechts) und wählt <strong>Einstellungen</strong>.</li>



<li><strong>Backup auswählen</strong>: Wählt die Option "<strong>Sicherungen</strong>"</li>



<li><strong>Backup-Speicherort wählen</strong>: Entscheidet, wo ihr das Backup speichern möchten. Ihr könnt wählen, ob ihr es lokal auf eurem Gerät, auf einer SD-Karte, oder in einer Cloud-Speicherlösung wie eine <a href="https://yourdevice.ch/was-ist-nextcloud/">Nextcloud</a> speichern möchtet.</li>



<li><strong>Backup abschließen</strong>: Ihr könnt eine manuelle Sicherung mit <strong>Sicherungskopie auslösen</strong> anstossen. Ansonsten sichert die App eure Keys automatisch mit jedem neu hinzugefügten Konto.</li>
</ol>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/Screenshot_20230913-112737.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="473" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/Screenshot_20230913-112737-473x1024.png" alt="" class="wp-image-10057" style="width:300px;height:undefinedpx" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/Screenshot_20230913-112737-473x1024.png 473w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/Screenshot_20230913-112737-138x300.png 138w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/Screenshot_20230913-112737-768x1664.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/Screenshot_20230913-112737-709x1536.png 709w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/Screenshot_20230913-112737-945x2048.png 945w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/Screenshot_20230913-112737-500x1083.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/Screenshot_20230913-112737.png 1080w" sizes="auto, (max-width: 473px) 100vw, 473px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Die Sicherhungsoptionen</figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph"><strong>Hinweis</strong>: Ihr könnt die Sicherung direkt auf eurer Nextcloud speichern. Dafür müsst ihr die Nextcloud mit DAVx5 direkt in euer Linux System einbinden. Eine Anleitung findet ihr dazu <a href="https://yourdevice.ch/nextcloud-direkt-in-android-einbinden/">hier</a>.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Backup wiederherstellen in Aegis Authenticator</h3>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Aegis auf neuem Gerät installieren</strong>: Wenn ihr auf ein neues Gerät wechselt oder euer altes Gerät zurücksetzen müsst, installiert zuerst Aegis.</li>



<li>Auf dem Intro Screen <strong>Datenbank importieren</strong> auswählen, und die Datenbank auswählen.
<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Oder Nach frischer Einrichtung:</strong></li>
</ul>
</li>



<li>Klickt wieder auf die 3 Punkte oben rechts und wählt <strong>Einstellungen</strong>.</li>



<li>Wählt ganz unten <strong>Importieren und Exportieren</strong> aus.</li>



<li>Wählt hier nun <strong>Aus Datei Importieren</strong> aus und navigiert zu eurer Sicherungskopie aus den Backups.</li>



<li><strong>Wiederherstellung abschließen</strong>: Die App fragt euch nach dem Passwort und wird alle eure 2FA-Codes aus der Backup-Datei importieren und in der App anzeigen.</li>
</ol>



<h4 class="wp-block-heading">Wichtige Punkte bezüglich Backups</h4>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Regelmäßige Backups</strong>: Es ist ratsam, regelmäßig Backups zu erstellen, besonders wenn ihr neue Konten hinzufügt.</li>



<li><strong>Sichere Speicherung</strong>: Bewahrt Backups an einem sicheren Ort auf, vorzugsweise an mehreren Orten, z. B. auf einem externen Laufwerk und in einem Cloud-Speicher.</li>



<li><strong>Passwort nicht vergessen</strong>: Wenn ihr euer Backup verschlüsselt, notiert euch das Passwort an einem sicheren Ort. Ohne dieses Passwort könnt ihr das Backup nicht wiederherstellen.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Durch die effektive Nutzung der Backup-Funktion von Aegis könnt ihr sicherstellen, dass ihr stets Zugriff auf eure 2FA-Codes habt, selbst wenn unvorhergesehene Probleme mit eurem Gerät auftreten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Fazit </h3>



<p class="wp-block-paragraph">Während der Google Authenticator für viele Benutzer die erste Wahl ist, bietet der Aegis Authenticator eine solide, sichere und benutzerfreundliche Alternative, insbesondere für diejenigen, die Wert auf Open Source und Transparenz legen. Es kombiniert eine hohe Sicherheit mit einer angenehmen Benutzererfahrung, was es zu einer ausgezeichneten Wahl für diejenigen macht, die nach einer 2FA-Lösung suchen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Habt ihr Fragen zum Artikel Aegis - Die Google Authenticator Alternative? Stellt sie in die Kommentare!</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/aegis-die-google-authenticator-alternative/">Aegis - Die Google Authenticator Alternative</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://yourdevice.ch/aegis-die-google-authenticator-alternative/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>10</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Mit LUKS verschlüsselten Ordner erstellen</title>
		<link>https://yourdevice.ch/mit-luks-verschluesselten-ordner-erstellen/</link>
					<comments>https://yourdevice.ch/mit-luks-verschluesselten-ordner-erstellen/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Sep 2023 08:58:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Einstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Privatsphäre]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://yourdevice.ch/?p=10045</guid>

					<description><![CDATA[<p>In diesem Artikel erfahrt Ihr, wie Ihr einen geheimen verschlüsselten Ordner mit LUKS auf Eurer Linux Distro erstellen könnt. Dieser geheime Bereich und dessen Inhalt ist nicht direkt sichtbar und...</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/mit-luks-verschluesselten-ordner-erstellen/">Mit LUKS verschlüsselten Ordner erstellen</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">In diesem Artikel erfahrt Ihr, wie Ihr einen geheimen verschlüsselten Ordner mit <a href="https://wiki.ubuntuusers.de/LUKS/">LUKS</a> auf Eurer Linux Distro erstellen könnt. Dieser geheime Bereich und dessen Inhalt ist nicht direkt sichtbar und erscheint standardmässig als leer. Dies ist sinnvoll wenn Ihr keine LUKS Festplattenverschlüsselung bei der Installation Eures Betriebssystem eingerichtet habt, denoch aber wichtige Daten sicher aufbewahren wollt. </p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="536" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/lukstitle-1024x536.webp" alt="" class="wp-image-10047" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/lukstitle-1024x536.webp 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/lukstitle-300x157.webp 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/lukstitle-768x402.webp 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/lukstitle-500x262.webp 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/lukstitle.webp 1268w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Viele Benutzer nehmen an, dass Ihr Betriebssystem mit dem Benutzerpasswort verschlüsselt ist. Dies ist aber nicht der Fall! Das Passwort bei der Passwortabfrage beim starten des Rechners schützt nur vor unbefugten Zugriff beim laufenden System. Hat jemand Euren Rechner oder Laptop geklaut, kann er die Festplatte ausbauen und irgendwo anders einbauen, und hat vollen Zugriff auf all Eure Dateien auf den System. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Um wirklich wichtige und sensible Dateien zu schützen, ohne das die Homepartition neu formatieren zu müssen, bietet es sich an einen verschlüsselten Container mit LUKS zu erstellen.</p>





<h2 class="wp-block-heading">Was ist LUKS</h2>



<p class="wp-block-paragraph">LUKS steht für <strong>Linux Unified Key Setup</strong> und ist ein Standard für die Festplattenverschlüsselung unter Linux. Hier eine kurze Zusammenfassung:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Standard für Festplattenverschlüsselung</strong>: LUKS ist ein Spezifikationsstandard, der festlegt, wie Festplattenverschlüsselung in der Linux-Umgebung durchgeführt werden sollte. Er definiert, wie Verschlüsselungsinformationen auf der Festplatte gespeichert werden, sodass verschiedene Programme und Dienstprogramme diesen Standard erkennen und verwenden können.</li>



<li><strong>Kompatibilität und Portabilität</strong>: Da LUKS ein Standard ist, kann ein LUKS-verschlüsseltes Laufwerk auf jedem Linux-System geöffnet werden, das LUKS unterstützt.</li>



<li><strong>Verschlüsselungs-Wrapper</strong>: LUKS fungiert als "Wrapper" um andere Verschlüsselungssysteme. Die eigentliche Verschlüsselung wird durch andere Mechanismen wie dm-crypt durchgeführt, aber LUKS bietet eine einheitliche und nutzerfreundliche Möglichkeit, diese Verschlüsselungen zu verwalten.</li>



<li><strong>Unterstützung mehrerer Schlüssel</strong>: Ein einzelnes LUKS-Laufwerk kann mit mehreren Passwörtern oder Schlüsseldateien geöffnet werden. Dies ist nützlich, wenn Ihr mehreren Personen Zugriff auf ein verschlüsseltes Laufwerk gewähren möchtet, ohne ihnen das gleiche Passwort zu geben.</li>



<li><strong>Sicherheitsmerkmale</strong>: LUKS verwendet moderne und sichere kryptografische Techniken, um Daten zu schützen. Dies schließt die Verwendung von Salt ein, um gegen Wörterbuchangriffe widerstandsfähig zu sein, und Key Slot Iteration, um gegen brute-force-Angriffe widerstandsfähig zu sein.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Vorausetzung um Mit LUKS verschlüsselten Ordner erstellen zu können</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Etwas freien Speicherplatz auf der Systemplatte damit wir einen verschlüsselten Container erstellen können. Dazu etwas Konsolenkenntnisse. Die Einrichtung ist aber relativ simpel.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Einrichtung von LUKS und verschlüsselten Ordner</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Öffnet als erstes mal Euer Terminal</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jetzt Erstellen wir eine Datei, die den verschlüsselten Container darstellen wird: Zum Beispiel, um einen <strong>500MB</strong>-Container zu erstellen, können wir folgenden Befehl verwenden:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>dd if=/dev/zero of=~/<strong>encrypted_container</strong> bs=1M count=<strong>500</strong></code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Wollt ihr einen grösseren Container, passt den Wert 500 einfach ensprechend an. Stellt sicher dass Ihr genügen Speicherplatz habt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir verschlüsseln als nächstes den Container ein, wobei <strong>encrypted_container</strong> der name des Containers ist. </p>



<pre class="wp-block-code"><code>sudo cryptsetup luksFormat ~/<strong>encrypted_container</strong></code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Zuerst fragt Euch das System ob Ihr den Container verschlüsselt einrichten wollt, und dass damit alle beinhalteten Dateien verloren gehen. Da der Container noch leer ist, bestätigt natürlich mit <strong>YES</strong>. Ihr werdet aufgefordert, ein Passwort einzugeben. Dies ist das Passwort, das Ihr jedes Mal verwenden müsst, wenn Ihr auf den verschlüsselten Ordner zugreifen möchtet. Bitte wählt ein ausreichend starkes Passwort.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bevor wir auf den Container zugreifen können, müssen wir ihn öffnen. Dies "mountet" den Container als ein Blockgerät in <code>/dev/mapper/</code>.</p>



<pre class="wp-block-code"><code>sudo cryptsetup luksOpen ~/encrypted_container my_encrypted_container</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Nun, da der Container als Blockgerät verfügbar ist, müssen wir ihn formatieren. Hier verwenden wir <code>ext4</code> als Dateisystem, aber Ihr könnt ein anderes Dateisystem wählen, wenn Ihr möchtet.</p>



<pre class="wp-block-code"><code>sudo mkfs.ext4 /dev/mapper/my_encrypted_container</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Erstellen wir als nächstes einen Mountpunkt, z.B. <code>~/private_ordner</code>, und mountet dann den Container darauf. Natürlich könnt Ihr den privaten Ordner nennen wie Ihr wollt. Ändert <code>privater_ordner</code> entsprechend ab.</p>



<pre class="wp-block-code"><code>mkdir ~/privater_ordner </code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Jetzt mounten wir den Privaten Ordner mit dem verschlüsselten Container:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>sudo mount /dev/mapper/my_encrypted_container ~/privater_ordner</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Jetzt können wir Dateien als <strong>root User</strong> in <code>~/privater_ordner</code> speichern und sie werden im LUKS-verschlüsselten Container verschlüsselt. Möchtet Ihr als normaler Systembenutzer via Dateiexplorer Zugriff auf den Ordner haben, müssen wir die Berechtigungen kurz anpassen:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>sudo chown -R mario:mario ~/privater_ordner/</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Passt natürlich <strong>mario</strong> mit Eurem Benutzernamen an!</p>



<h3 class="wp-block-heading">Zugriff auf den verschlüsselten Ordner und Container sperren</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wollt Ihr den Zugriff auf den Container direkt wieder entfernen müsst Ihr das entweder manuell tun oder den Rechner neu starten. Fahrt Ihr den Rechner nach bearbeiten sofort herunter geschieht dies automatisch. Ansonsten entfernt Ihr den Zugriff wieder mit:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>sudo umount ~/privater_ordner

sudo cryptsetup luksClose my_encrypted_container</code></pre>



<h3 class="wp-block-heading">Erneuter Zugriff auf den Container</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Fahrt Ihr den Rechner wieder hoch ist der private Ordner leer. Es sind keine Dateien sichtbar. Damit wir wieder Zugriff auf den Container haben müssen wir den Container wieder Öffnen und einbinden. Dafür benutzen wir die zwei Befehle aus den oberen Schritten wieder um den Container zu öffnen und einzubinden:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>sudo cryptsetup luksOpen ~/encrypted_container my_encrypted_container

sudo mount /dev/mapper/my_encrypted_container ~/privater_ordner</code></pre>



<h3 class="wp-block-heading">Erleichterung der Freigabe</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Damit wir nicht jedesmal diese 2 Befehle eingeben müssen, können wir uns auch einfach einen einfachen Bashscript erstellen. Diesen können wir dann einfach ausführen damit der Container automatisch aktiviert und eingebunden wird. Erstellt Euch eine neue Textdatei ausserhalb des Containers:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/verschluesselterordnerscript.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="520" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/verschluesselterordnerscript-1024x520.png" alt="" class="wp-image-10046" style="width:750px;height:undefinedpx" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/verschluesselterordnerscript-1024x520.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/verschluesselterordnerscript-300x152.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/verschluesselterordnerscript-768x390.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/verschluesselterordnerscript-1536x780.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/verschluesselterordnerscript-500x254.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/verschluesselterordnerscript.png 1573w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<pre class="wp-block-code"><code>#!/bin/bash

# LUKS-Container öffnen
sudo cryptsetup luksOpen ~/encrypted_container my_encrypted_container

# Den Container einbinden
sudo mount /dev/mapper/my_encrypted_container ~/private_folder</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Speichert die Datei mit einem Namen Eurer Wahl und ändert <strong>txt</strong> zu <strong>sh</strong> ab. Die Datei muss also <strong>privater_ordner.sh</strong> heissen. Geht nun ins Terminal und begebt Euch zum Speicherort dieser Datei. Macht die Datei ausführbar mit:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>sudo chmod +x /pfad/zur/datei/privater_ordner.sh</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Wollt Ihr den geheimen Ordner öffnen, rechtsklickt Ihr  die Datei und wählt Ihr <strong>in der Konsole ausführen</strong> aus. Gebt Euer <strong>sudo Passwort</strong> ein und anschliessend das <strong>Container Passwort</strong>. Danach ist der Container aktiviert und eingehängt. Zum schliessen könnt Ihr auch wieder einen Script erstellen. Verwendet die umount und luksClose Befehle in Eurem Script:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>#!/bin/bash
sudo umount ~/privater_ordner 
sudo cryptsetup luksClose my_encrypted_container</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Nun sind wir auch schon fertig mit unserem Tutorial. Es gibt noch weitere Methoden die Verschlüsselung zu tätigen, aber ich denke der Einfachkeithalber haben wir hier eine schnelle und anfängerfreundliche Variante die sehr nützlich ist um verschlüsselte Bereich auf unserem Rechner zu erstellen. Es wird auch noch ein Tutorial geben in dem wir den kompletten Home Orner mit LUKS verschlüsseln werden. Das ist dann etwas komplizierter und wir müssen dafür mit gParted arbeiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bitte stellt sicher dass Ihr Eure Daten in diesem Ordner auch regelmässig <a href="https://yourdevice.ch/was-ist-ein-gutes-backup/">sichert</a>. Eine Verschlüsselung schützt Euch vor fremden Zugriffen, nicht aber von einem Ausfall der Festplatte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hat Euch der Artikel Mit LUKS verschlüsselten Ordner erstellen gefallen oder habt Ihr Fragen? Schreibt sie in die Kommentare!</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/mit-luks-verschluesselten-ordner-erstellen/">Mit LUKS verschlüsselten Ordner erstellen</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://yourdevice.ch/mit-luks-verschluesselten-ordner-erstellen/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Synology 2 Faktor Authentifizierung einrichten</title>
		<link>https://yourdevice.ch/synology-2-faktor-authentifizierung-einrichten/</link>
					<comments>https://yourdevice.ch/synology-2-faktor-authentifizierung-einrichten/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Sep 2023 08:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Netzwerk & Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Einstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Synology]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://yourdevice.ch/?p=9493</guid>

					<description><![CDATA[<p>In diesem kurzen Blog Beitrag beschreibe ich Euch, wie Ihr die 2 Faktor Authentifizierung auf Eurer Synology NAS aktivieren und einrichten könnt. Das ist vor allem von Vorteil, wenn Ihr...</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/synology-2-faktor-authentifizierung-einrichten/">Synology 2 Faktor Authentifizierung einrichten</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">In diesem kurzen Blog Beitrag beschreibe ich Euch, wie Ihr die 2 Faktor Authentifizierung auf Eurer Synology NAS aktivieren und einrichten könnt. Das ist vor allem von Vorteil, wenn Ihr Euch aus dem Internet über eine <a href="https://yourdevice.ch/dyndns-eintrag-erstellen-bei-dynamischer-ip/">DynDNS</a> Adresse auf der NAS einloggen und auf das User Interface zugreifen wollt, den dann ist Eure NAS und all Ihren Funktionen dem Internet komplett ausgeliefert. Ein schwach gewähltes Passwort könnte Euch dann zu einem Verhängnis werden. Mit einer 2 Faktor Authentifzierung kann sich niemand auf der Synology NAS einloggen, selbst wenn das Passwort kompromitiert sein sollte, wie das geht zeige ich Euch hier.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="706" height="394" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/2fa.jpeg" alt="" class="wp-image-9593" style="width:750px;height:undefinedpx" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/2fa.jpeg 706w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/2fa-300x167.jpeg 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/2fa-500x279.jpeg 500w" sizes="auto, (max-width: 706px) 100vw, 706px" /></figure>
</div>


<h2 class="wp-block-heading">Was ist eine 2 Faktor Authentifizierung und welche Vorteile bietet sie</h2>



<p class="wp-block-paragraph">2FA steht für "Zwei-Faktor-Authentifizierung". Es ist ein zusätzliches Sicherheitsverfahren, das verlangt, dass Benutzer zwei unterschiedliche und separate Methoden (d.h. Faktoren) verwenden, um ihre Identität zu bestätigen.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Wie funktioniert sie?</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Statt sich nur mit einem Passwort (einem einzigen Faktor) zu identifizieren, müssen Benutzer bei 2FA zusätzlich zur Passworteingabe noch einen weiteren Authentifizierungsfaktor vorweisen. Dieser zweite Faktor kann einer der folgenden sein:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Etwas, das man weiß</strong>: Dies kann ein weiteres Passwort, eine PIN, eine Antwort auf eine Sicherheitsfrage oder ein anderes Wissenselement sein.</li>



<li><strong>Etwas, das man hat</strong>: Zum Beispiel ein Smartphone oder ein Hardware-Token, das einen zeitlich begrenzten Code generiert oder empfängt.</li>



<li><strong>Etwas, das man ist</strong>: Das können biometrische Daten wie Fingerabdrücke, Gesichtserkennung oder Retina-Scans sein.</li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph">Ein häufiges Beispiel für 2FA ist, wenn ein Benutzer sich in ein Konto einloggt und anschließend eine SMS mit einem einmaligen Code an sein Handy gesendet bekommt. Der Benutzer muss dann diesen Code eingeben, um den Anmeldevorgang abzuschließen.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Wofür ist sie gut?</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">2FA erhöht die Sicherheit von Konten und Daten erheblich. Selbst wenn ein Angreifer das Passwort eines Benutzers kennt, wird er ohne den zweiten Faktor in den meisten Fällen keinen Zugriff auf das Konto erlangen können. Dies ist besonders wichtig bei Konten, die Zugriff auf sensible Informationen oder Finanzen bieten. Die Zwei-Faktor-Authentifizierung schützt gegen viele gängige Angriffsmethoden wie Phishing, Keylogging und Passwort-Diebstahl.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Voraussetzungen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Eine 2FA App - wir empfehlen Euch die OpenSource App <a href="https://f-droid.org/de/packages/com.beemdevelopment.aegis/">Aegis</a> aus dem F-Droid Store: </p>



<p class="wp-block-paragraph">Aegis ist eine Open-Source-App für Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) ähnlich wie Authy, aber mit einem Fokus auf Datenschutz und Sicherheit. Hier ist eine kurze Übersicht darüber, wie 2FA mit Aegis funktioniert:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Installation und Einrichtung:</strong><br>
<ul class="wp-block-list">
<li>Ladet Euch die Aegis Authenticator App aus aus dem F-Droid Store herunter und installiert sie auf Eurem Android-Gerät.</li>



<li>Bei der ersten Einrichtung könnt Ihr ein optionaler Sicherheitsmechanismus, wie z.B. eine PIN, Passwort oder sogar biometrische Daten, einrichten, um den Zugang zur App zu sichern.</li>



<li>Sobald in der leeren Übersicht ist die App auch schon parat</li>
</ul>
</li>
</ol>



<h2 class="wp-block-heading">Synology NAS 2 Faktor Authentifizierung einrichten und aktivieren</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Einrichtung ist sehr einfach und für jeden zu bewerkstelligen. Oben rechts findet Ihr ein Benutzersymbol, klickt darauf und wählt den Tab <strong>Persönlich</strong>. Danach aktiviert Ihr unten die 2 Faktor Authentifzierung.</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/2fapersoenlich.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="664" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/2fapersoenlich-1024x664.png" alt="" class="wp-image-9589" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/2fapersoenlich-1024x664.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/2fapersoenlich-300x194.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/2fapersoenlich-768x498.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/2fapersoenlich-500x324.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/2fapersoenlich.png 1438w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div></div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/2fa-aktivieren.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="687" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/2fa-aktivieren-1024x687.png" alt="" class="wp-image-9590" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/2fa-aktivieren-1024x687.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/2fa-aktivieren-300x201.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/2fa-aktivieren-768x515.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/2fa-aktivieren-1536x1030.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/2fa-aktivieren-500x335.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/2fa-aktivieren.png 1879w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div></div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph">Im nächsten Fenster wählt Ihr anschliessend OTP:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/otpauswaehlen.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="811" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/otpauswaehlen-1024x811.png" alt="" class="wp-image-9592" style="width:500px;height:396px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/otpauswaehlen-1024x811.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/otpauswaehlen-300x238.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/otpauswaehlen-768x608.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/otpauswaehlen-1536x1216.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/otpauswaehlen-500x396.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/otpauswaehlen.png 1546w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Gebt Euer <strong>Synology Passwort</strong> ein und bestätigt das nächste Fenster welches rein informativ ist. Ignoriert das nächstes Fenster in dem Euch Synology vorschlägt die hauseigene App zu installieren, klickt einfach auf <strong>Weiter</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im nächstes Fenter erhaltet Ihr nun einen QR Code, scannt diesen mit der App Aegis oder einer Autenticator App Eurer Wahl, speichert das Profil an, und gebt anschliessend den Code aus dem neuem Profil in das Web UI ein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als letztes müsst Ihr noch eine Sicherungs Email Adresse einrichten. Dies dient dazu die 2FA zu deaktivieren falls Ihr Euer Smartphone verloren habt, und keine BackUps der Authentifzierungsapp habt. </p>



<h2 class="wp-block-heading">2 Faktor Authentifizierung erzwingen für die Synology NAS</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ihr könnt alle Benutzer erzwingen eine 2FA beim anmelden zu verwenden. Öffnen unser Web UI der Synology NAS und gehen erstmal in die <strong>Systemsteuerung</strong>, danach in den Tab Sicherheit und anschliessend auf Konto:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/2faaktivieren.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="537" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/2faaktivieren-1024x537.png" alt="" class="wp-image-9588" style="width:750px;height:undefinedpx" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/2faaktivieren-1024x537.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/2faaktivieren-300x157.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/2faaktivieren-768x403.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/2faaktivieren-1536x806.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/2faaktivieren-2048x1075.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/2faaktivieren-500x262.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Aktiviert die 2FA per Haken für die jeweilige Benutzergruppe</figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Wählt anschliessend aus für welche Gruppe die Bestimmungen gelten sollen. Wählt Ihr für <strong>Alle Benutzer</strong>, müssen sich alle Benutzer die keine 2FA Benutzen, beim nächsten Anmeldevorgang eine 2FA einrichten. Wollt nur Ihr als Administrator die 2FA aktivieren erzwungen haben, wählt <strong>Benutzer der Administratoren Gruppe</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ihr habt nun erfolgreich die 2 Faktor Authentifizierung auf Eurer Synology NAS einrichten können und habt den Zugang um eine weitere Ebene gesichert. Nun kann niemand, ohne Euren Authenticator Zugang Zugriff auf Eure NAS erlangen, auch wenn das Passwort ergattert worden ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Habt Ihr Fragen zum Artikel? Schreibt sie in die Kommentare!</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/synology-2-faktor-authentifizierung-einrichten/">Synology 2 Faktor Authentifizierung einrichten</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://yourdevice.ch/synology-2-faktor-authentifizierung-einrichten/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Mit Windows und Putty SSH Verbindungen aufbauen</title>
		<link>https://yourdevice.ch/mit-windows-und-putty-ssh-verbindungen-aufbauen/</link>
					<comments>https://yourdevice.ch/mit-windows-und-putty-ssh-verbindungen-aufbauen/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Sep 2023 08:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Windows]]></category>
		<category><![CDATA[Einstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwerk]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://yourdevice.ch/?p=7672</guid>

					<description><![CDATA[<p>In diesem Artikel geht es darum, wie Ihr mit Windows und Putty SSH Verbindungen aufbauen könnt. PuTTY ist ein freies und weit verbreitetes Programm, das es ermöglicht, Netzwerkverbindungen zu anderen...</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/mit-windows-und-putty-ssh-verbindungen-aufbauen/">Mit Windows und Putty SSH Verbindungen aufbauen</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">In diesem Artikel geht es darum, wie Ihr mit Windows und Putty SSH Verbindungen aufbauen könnt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="http://www.putty.org/">PuTTY</a> ist ein freies und weit verbreitetes Programm, das es ermöglicht, Netzwerkverbindungen zu anderen Systemen über verschiedene Protokolle herzustellen. PuTTY kann <a href="https://www.chiark.greenend.org.uk/~sgtatham/putty/latest.html">hier</a> gratis heruntergeladen werden. </p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="536" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/putty-1024x536.jpeg" alt="" class="wp-image-9150" style="width:750px;height:undefinedpx" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/putty-1024x536.jpeg 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/putty-300x157.jpeg 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/putty-768x402.jpeg 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/putty-500x262.jpeg 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/putty.jpeg 1268w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>




<h2 class="wp-block-heading">Die wichtigsten Funktionen und Eigenschaften von PuTTY</h2>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>SSH-Client</strong>: Eines der Hauptmerkmale von PuTTY ist die Fähigkeit, <a href="https://yourdevice.ch/netzwerkprotokolle-definition-uebersicht/">Secure Shell (SSH)-Verbindungen</a> zu Servern herzustellen. Das ermöglicht eine verschlüsselte Verbindung zu einem entfernten Server und sichere Datenübertragung.</li>



<li><strong>Telnet</strong>: Neben SSH kann PuTTY auch als Telnet-Client verwendet werden, obwohl dies heutzutage weniger gebräuchlich ist, da Telnet im Vergleich zu SSH nicht sicher ist.</li>



<li><strong>Raw &amp; Rlogin</strong>: PuTTY unterstützt auch andere Netzwerkprotokolle wie Raw und Rlogin.</li>



<li><strong>Serial-Verbindung</strong>: Mit PuTTY kann man auch serielle Verbindungen herstellen, was nützlich ist, wenn man sich beispielsweise direkt mit Hardware wie Routern oder Switches verbinden muss.</li>



<li><strong>Portabler Client</strong>: PuTTY erfordert keine Installation. Das Programm kann als portable Anwendung auf einem USB-Stick gespeichert und von dort aus gestartet werden.</li>



<li><strong>Anpassung</strong>: Es bietet eine Vielzahl von Anpassungsoptionen, einschließlich der Auswahl von Schriftarten, Farben und anderen Darstellungsoptionen.</li>



<li><strong>Key Generator</strong>: PuTTY beinhaltet auch "PuTTYgen", ein Werkzeug zur Erzeugung von SSH-Schlüsselpaaren.</li>



<li><strong>SFTP-Client</strong>: Ein weiteres zugehöriges Programm, "PSFTP", ermöglicht SFTP-Verbindungen (Secure File Transfer Protocol) für sichere Dateiübertragungen.</li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph">PuTTY wurde ursprünglich für Windows entwickelt, aber es gibt Portierungen und ähnliche Programme für viele andere Betriebssysteme.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Putty Infos und Einstellungen</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Sicherheitswarnung Dialogfenster</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Ihr das erste Mal eine Verbindung zu einem Server herstellt, werdet Ihr wahrscheinlich ein PuTTY-Sicherheitswarnungs-Dialogfenster sehen, welches darüber informiert, dass der Host-Schlüssel des Servers nicht in der Registry gespeichert ist. Das aufploppen dieses Fensters ist völlig normal, ausser wenn dies bei einem Server auftritt, mit dem Ihr bereits zuvor verbunden wart, dann könnte dies bedeuten, dass jemand versucht, Eure Verbindung anzugreifen und Euer Passwort mittels einer Man-in-the-Middle-Attacke zu stehlen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/grafik.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="431" height="298" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/grafik.png" alt="" class="wp-image-9151" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/grafik.png 431w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/grafik-300x207.png 300w" sizes="auto, (max-width: 431px) 100vw, 431px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Klickt auf <strong>Yes</strong> bei Eurer ersten Verbindung zu Eurem Server. Klickt auf keinen Fall Yes falls Ihr bereits mit dem Server verbunden wart, und wartet bis Ihr Euch absolut sicher seid dass die Verbindung wirklich mit dem Zielrechner geschieht!</p>



<h3 class="wp-block-heading">Konfigurationsoptionen und gespeicherte Profile</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das anfängliche Konfigurationsfenster enthält viele Optionen. Die meisten davon sind im normalen Gebrauch nicht erforderlich.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/grafik-1.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="452" height="442" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/grafik-1.png" alt="" class="wp-image-9152" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/grafik-1.png 452w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/grafik-1-300x293.png 300w" sizes="auto, (max-width: 452px) 100vw, 452px" /></a></figure>
</div>


<h3 class="wp-block-heading">Port</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das Portfeld gibt den TCP/IP-Port an, mit sich dem verbunden werden soll. Für SSH ist dies der Port, auf dem der SSH-Server läuft. Normalerweise kann er auf Port <strong>22</strong> belassen werden. Sollte es aus irgendeinem Grund notwendig sein, sich mit einer anderen Portnummer zu verbinden, ändert einfach den Wert auf den gewünschten Port. Der Server muss natürlich entsprechend konfiguriert werden. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Verbindungstyp</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Auswahl des Verbindungstyps muss fast nie angepasst werden. Lasst es einfach auf SSH. SSH ist ein sicheres, verschlüsseltes Kommunikationsprotokoll, das darauf ausgelegt ist, Euer Passwort und Eure Daten optimal zu schützen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raw-Verbindungen</strong> könnten von Entwicklern verwendet werden, um einen TCP/IP-Socket für Tests zu verbinden (z. B. bei der Entwicklung einer Netzwerkanwendung, die auf einem TCP/IP-Port lauscht).</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Telnet</strong> ist ein altes Legacy-Protokoll, das fast nie verwendet wird, es sei denn, Ihr verwaltet Geräte, die älter als 10 Jahre sind. Telnet ist nicht sicher. Passwörter werden im Klartext über das Netzwerk gesendet. Angreifer können leicht Klartextkommunikation abhören und Benutzernamen und Passwörter stehlen. Rlogin ist ein weiteres Legacy-Protokoll mit ähnlichen Problemen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Serial</strong> bezieht sich auf einen seriellen Port, einen weiteren alten Kommunikationsmechanismus zum Verbinden von Computern mit Peripheriegeräten. Die meisten PCs haben heutzutage keine seriellen Anschlüsse mehr, sie werden jedoch manchmal noch zur Steuerung von physischen Geräten, Messgeräten, Maschinen oder Kommunikationsgeräten verwendet. Ein weiterer Verwendungszweck für serielle Ports ist das Debuggen von Betriebssystemen oder eingebetteter Software.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Laden, speichern oder löschen einer gespeicherten Sitzung</h3>



<p class="wp-block-paragraph">In diesem Abschnitt könnt Ihr Eure Einstellungen als benannte Profile speichern. Schreibt einfach den Namen Eures neuen Profils in das Feld "Gespeicherte Sitzungen" und klickt auf Speichern, um ein neues Profil zu erstellen. Der Hostname und Eure anderen Einstellungen werden im Profil gespeichert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gespeicherte Profile erscheinen im größeren Feld darunter. Anfangs wird es nur "Standard-Einstellungen" enthalten. Die von Euch gespeicherten Profile werden dort aufgelistet. Wählt ein Profil aus und klickt auf <strong>Load</strong>, um ein zuvor gespeichertes Profil zu verwenden. Wählt  ein Profil aus und klickt auf <strong>delete</strong>, um ein nicht mehr benötigtes Profil zu löschen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Fenster bei Beenden schließen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Einstellung "<strong>Close window on exit</strong>" gibt an, ob das Terminalfenster automatisch geschlossen werden soll, wenn die Verbindung beendet wird. Es besteht selten ein Bedarf, es von dem Standardwert "<strong>Only on clean exit</strong>" zu ändern.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Linke Fensterkonfigurationsoptionen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Optionen findet Ihr im linken Fenster unter <strong>Categorie</strong>. Wählt eine Kategorie aus der Liste aus, und die rechte Fensterseite ändert sich, um die Konfigurationsoptionen für diese Kategorie anzuzeigen. Die anfänglich gezeigten Optionen gehören zur Kategorie Sitzung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nur die relevanteren Optionen werden hier beschrieben. Es gibt viele Optionen, und die meisten davon verwendet man praktisch nie.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Terminal-Optionen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Optionen in dieser Kategorie beeinflussen die Terminal-Emulation und Tastaturbelegungen. Sie sind weitgehend selbsterklärend und werden hier jetzt nicht behandelt. Kaum jemand muss dies ändern. Einige Personen ändern möglicherweise, wie das Klingelzeichen klingt; Personen, die exotische Betriebssysteme verwenden, könnten ändern, was durch das Backspace- oder Löschzeichen gesendet wird.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Fensteroptionen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Fensteroptionen beeinflussen das Aussehen und Verhalten des Terminalfensters. Ihr könnt auch festlegen, wie Zeichen bei der Ausgabe übersetzt werden und Schriften und Farben für das Fenster auswählen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Verbindungsoptionen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Von den Verbindungsoptionen können die Datenoptionen nützlich sein. Der Automatische Login-Benutzername gibt den Benutzer an, mit dem sich angemeldet werden soll, sodass der Name nicht jedes Mal eingegeben werden muss. Die Proxy-Optionen sind für Heimanwender selten nützlich, können jedoch in Unternehmen erforderlich sein, die ausgehende Internetverbindungen ohne Verwendung eines SOCKS-Proxys oder ähnlicher Mechanismen nicht zulassen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kategorien Telnet, Rlogin und Serial enthalten nur Optionen für diese Protokolle, und nur kaum jemand muss diese Einstellungen ändern. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die SSH-Optionen sind jedoch wichtig und für einige Personen nützlich. Der normale Benutzer muss sich jedoch keine Gedanken darüber machen. Wenn Ihr jedoch die öffentliche Schlüsselauthentifizierung verwenden möchtet, dann sind die Einstellungen erforderlich. Beachtet, dass Ihr die SSH-Optionen öffnen müsst, indem Sie auf das kleine [+] -Symbol klickt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Key Exchange, Host-Schlüssel und Verschlüsselungsoptionen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Host-Schlüssel oder Verschlüsselungsoptionen müssen quasi ebenso nie berührt werden. Sie alle haben vernünftige Standardwerte, und die meisten Anwender wissen nicht genug über Kryptographie, um bessere Werte auszuwählen. Überspringt also diese Optionen, es sei denn, Ihr wisst, was Ihr tut.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Authentifizierungsoptionen - öffentliche Schlüsselauthentifizierung</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der Auth-Unterbaum enthält einige Optionen, die nützlich sein können. Wenn auf <strong>Auth</strong> geklickt wird, wird eine Seite mit dem Titel Optionen zur Steuerung der SSH-Authentifizierung angezeigt. Um die öffentliche Schlüsselauthentifizierung zu aktivieren, generiert einfach einen SSH-Schlüssel mit dem PuTTYGen und klicken dann auf die Schaltfläche <strong>Browse</strong> im Fenster <strong>Credentials</strong> und wählt Euren PrivateKey aus den Ihr mit PuTTYGen generiert habt. Stellt sicher dass der PublicKey auch auf dem Server hinzugefügt worden ist, ansonsten nützen Euch die Einstellungen Euch hier nicht viel.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/privkey.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="1005" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/privkey-1024x1005.png" alt="" class="wp-image-9154" style="width:500px;height:undefinedpx" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/privkey-1024x1005.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/privkey-300x294.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/privkey-768x754.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/privkey-500x491.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/privkey.png 1121w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<h3 class="wp-block-heading">Active Directory-Authentifizierung (GSSAPI / Kerberos)</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Eine der interessanten Funktionen von PuTTY ist die Unterstützung für das Active Directory Single Sign-On. Technisch gesehen verwendet es das Kerberos-Protokoll über eine Programmierschnittstelle namens GSSAPI. Im SSH-Protokoll wird der Mechanismus GSSAPI-Authentifizierung genannt. Unternehmensbenutzer, die die Kerberos-Authentifizierung verwenden (z. B. über Centrify oder Quest Authentication Services alias Vintela), möchten vielleicht die Single-Sign-On-Fähigkeit nutzen. Andere Benutzer müssen sich keine Gedanken machen. Die Einstellungen für die GSSAPI-Authentifizierung findet Ihr im Bereich SSH / Auth. Beachtet, dass Ihr den Auth-Bereich erneut erweitern müssen, indem Ihr auf das [+] -Symbol klickt, um die GSSAPI-Optionen zu sehen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">X11-Weiterleitungsoptionen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">X11 ist ein Protokoll und System zum Ausführen von grafischen Anwendungen unter Unix und Linux. Es unterstützt das Ausführen von grafischen Anwendungen remote über ein Netzwerk ohne zusätzliche Konfiguration. Das benötigt Ihr praktisch nicht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Verbindung zum Server herstellen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Text war jetzt ziemlich lang, aber die Anwendung ist denoch sehr einfach. Alles was Ihr tun müsst ist im Verbindungsfeld die öffentliche IP Adresse Eures Server eingeben, sicherstellen dass der Port korrekt ist und dann auf auf <strong>Open</strong> klicken. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zuvor speichert Ihr die aktuelle Konfiguration mit <strong>Save</strong> im Unteren Feld und gebt dem ganzen einen eindeutigen Namen, damit müsst Ihr die IP Adresse später nicht nochmal eingeben. Ihr könnt wie in der Funktionsübersicht erklärt Benutzernamen und den PrivateKey für diese Sessions ebenso festlegen. Alle Einstellungen werden somit in Euer Profil gespeichert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem Ihr auf <strong>Open</strong> geklickt habt, gebt Eure fehlenden Daten ein und schon seid Ihr mit dem Server verbunden!</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/verbindung.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="788" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/verbindung-1024x788.png" alt="" class="wp-image-9155" style="width:500px;height:undefinedpx" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/verbindung-1024x788.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/verbindung-300x231.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/verbindung-768x591.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/verbindung-1536x1183.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/verbindung-500x385.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/verbindung.png 1643w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Ihr könnt nun ganz normal Euren Server verwalten, Einstellungen tätigen und Konfigurationen ändern wie als währt Ihr im Linux Terminal mit dem Server verbunden. Wollt Ihr auch mit dem Smartphone SSH Verbindungen durchführen? Dann schaut mal <a href="https://yourdevice.ch/mit-android-smartphone-ssh-verbindungen-aufbauen/">hier</a> vorbei!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie immer hoffe ich dass der Artikel Mit Windows und Putty SSH Verbindungen aufbauen Euch gefallen habt, schreibt Fragen, falls Ihr welche habt, in die Kommentare!</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/mit-windows-und-putty-ssh-verbindungen-aufbauen/">Mit Windows und Putty SSH Verbindungen aufbauen</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://yourdevice.ch/mit-windows-und-putty-ssh-verbindungen-aufbauen/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Dateien direkt auf den Nextcloud Server hochladen</title>
		<link>https://yourdevice.ch/dateien-direkt-auf-den-nextcloud-server-hochladen/</link>
					<comments>https://yourdevice.ch/dateien-direkt-auf-den-nextcloud-server-hochladen/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Aug 2023 08:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nextcloud]]></category>
		<category><![CDATA[Einstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[selfhosting]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://yourdevice.ch/?p=8859</guid>

					<description><![CDATA[<p>In diesem Artikel geht es darum wie Ihr Dateien direkt auf Euren Nextcloud Server hochladen könnt. Habt Ihr viele Daten die Ihr in Eure Nextcloud hochladen wollt, macht das am...</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/dateien-direkt-auf-den-nextcloud-server-hochladen/">Dateien direkt auf den Nextcloud Server hochladen</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">In diesem Artikel geht es darum wie Ihr Dateien direkt auf Euren <a href="https://yourdevice.ch/was-ist-nextcloud/">Nextcloud</a> Server hochladen könnt. Habt Ihr viele Daten die Ihr in Eure Nextcloud hochladen wollt, macht das am besten direk auf dem Server. Es macht einen grossen Unterschied ob Ihr die Daten im Netzwerk auf einem anderen Rechner in die Nextcloud ladet, oder ob Ihr das auf dem Server direkt erledigt. In diesem kurzen Artikel erkläre Ich Euch kurz 2 Methoden wie das am besten geht.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/ncscan-1024x576.jpeg" alt="" class="wp-image-9075" style="width:750px;height:undefinedpx" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/ncscan-1024x576.jpeg 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/ncscan-300x169.jpeg 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/ncscan-768x432.jpeg 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/ncscan-800x450.jpeg 800w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/ncscan-500x281.jpeg 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/ncscan.jpeg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>




<h2 class="wp-block-heading">Webbrowser Variante</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Läuft auf Eurem Nextcloud Server eine Desktop Linux Installation, ist die einfachste Variante das Hochladen über den Webbrowser selber. Dabei ist zu achten dass Ihr die Nextcloud mit lokalhost oder der IP des Servers direkt ansprecht. Beide Varianten müssen auf Eurer Nextcloud Konfiguration freigegeben sein. Stellt sicher das <strong>localhost</strong> oder Eurer <strong>ServerIP</strong> als <strong>trusted_domains</strong> aufgeführt sind:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>cat /var/www/nextcloud/config/config.php</code></pre>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/trusteddomains.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="124" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/trusteddomains-1024x124.png" alt="" class="wp-image-9074" style="width:750px;height:undefinedpx" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/trusteddomains-1024x124.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/trusteddomains-300x36.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/trusteddomains-768x93.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/trusteddomains-1536x187.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/trusteddomains-500x61.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/trusteddomains.png 1703w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Passt Eure <strong>trusted_domains</strong> an falls die Domains/IP nicht vorhanden sind! Achtet auf die Anführungszeichen und das Komma nach Abschluss jeder Zeile</p>



<p class="wp-block-paragraph">Geht jetzt einfach in Euren Browser auf dem Server selber und gebt <strong>localhost</strong> oder die eigenen <strong>IP</strong> ein und ladet die Daten normal über den Upload hoch.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Command Line Variante</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Habt Ihr Eure Nextcloud auf einem Server Betriebssystem ohne Desktop installiert, ist das ganze etwas komplizierter, aber immer noch relativ einfach möglich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Erstellt der einfachkeit halber Zuerst Eure Ordnerstrukturen auf einem Gerät Eurer Wahl welches mit der Nextcloud verbunden ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Öffnet Eure Konsole und kopiert Euch als Benutzer und nicht als root in das <strong>Datenverzeichnis</strong> Eurer Nextcloud. Das Datenverzeichnis ist nicht das Nextcloudverzeichnis sondern der Ort den Ihr für die Nextcloud als <strong>Datenspeicherort</strong> ausgewählt habt. Nehmen wir an wir haben einen USB Stick oder eine externe Festplatte mit vielen Bildern und wollen den Ordner Bilder auf die Nextcloud schieben. Navigiert auf Euren externen Datenspeicher. Dieser liegt immer in Verzeichnis <code>/media/Benutzername/</code></p>



<p class="wp-block-paragraph">Hat der Speicher einen Namen findet Ihr hier Euren Datenträger, hat er keinen Namen, besteht der Verzeichnisname aus einer langen Kette wilder Nummern. Navigiert also mit folgenden Befehl auf Euren Datenträger:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>cd /media/benutzername/nameDatenträger/</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Jetzt haben wir unseren Ordner <strong>Bilder</strong>, deren Inhalt wir auf die Nextcloud in den Ordner Namens "<strong>aktuell</strong>" im Bilderzeichnis <strong>Fotos</strong> schieben möchten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das machen wir mit:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>cp Bilder/* /ort/zum/nextcloudspeicherort/BENUTZERNAME/files/Fotos/aktuell/</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Wir kopieren den Inhalt von Ordner <strong>Bilder</strong> in das Datenverzeichnis der Nextcloud in den Bilderordner <strong>aktuell</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bilder sind aber auf der Nextcloud noch nicht sichtbar da die Daten nicht durch das Interface erfasst worden sind. Wenn wir Bilder direkt in die Nextcloud schieben müssen wir die Nextcloud mittels einem Scan die neuen Daten erfassen lassen. Der Befehl lautet:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>sudo -u www-data php ./occ files:scan --path "BENUTZERNAME/files/Fotos/aktuell/"</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Ersetzt Benutzernamen mit Eurem Nextcloud <strong>Benutzername</strong> und den Pfad mit dem Ort des Ordners wohin wir die Bilder kopiert haben. Dies scannt nur den angegegeben Ordner nach neuen Dateien. Falls Ihr grössere Mengen Daten habt ist es sinnvoll nur den Ordner mit neuen Dateien zu scannen. Wir können aber auch die ganze Nextcloud nach neuen Dateien scannen, dafür ersetzen wir einfach die Option <code>--path</code> mit <code>--all</code>:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>sudo -u www-data php ./occ files:scan --all</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem folgenden Befehl können wir uns gleich noch die Previews dafür generieren:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>sudo -u www-data php ./occ preview:generate-all --path "BENUTZERNAME/files/Fotos/aktuell/"</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Damit haben wir der Nextcloud bereits die wichtigsten Arbeiten abgenommen. Jetzt sind die Bilder oder Eure Daten in Eurer Nextcloud auffindbar und bearbeitbar wie Ihr es Euch gewohnt sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Tipps und Tricks zu Nextcloud findet Ihr <a href="https://yourdevice.ch/nextcloud-tipps-und-tricks/">hier</a>! Informationen über die Nextcloud Befehle findet Ihr in der offiziellen <a href="https://docs.nextcloud.com/server/latest/admin_manual/">Dokumentation</a>. Habt Ihr Fragen zum Artikel Dateien direkt auf den Nextcloud Server hochladen, schreibt sie in die Kommentare!</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/dateien-direkt-auf-den-nextcloud-server-hochladen/">Dateien direkt auf den Nextcloud Server hochladen</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://yourdevice.ch/dateien-direkt-auf-den-nextcloud-server-hochladen/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>SSL Zertifikat für Nextcloud HomeServer beantragen</title>
		<link>https://yourdevice.ch/ssl-zertifikat-fuer-nextcloud-homeserver-beantragen/</link>
					<comments>https://yourdevice.ch/ssl-zertifikat-fuer-nextcloud-homeserver-beantragen/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Aug 2023 09:10:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nextcloud]]></category>
		<category><![CDATA[Einstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[selfhosting]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://yourdevice.ch/?p=7980</guid>

					<description><![CDATA[<p>In diesem Artikel geht es darum wie Ihr ein SSL Zertifikat für Euren Nextcloud HomeServer beantragen könnt. Habt Ihr einen HomeServer z.B mit einer Nextcloud von uns und soll dieser...</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/ssl-zertifikat-fuer-nextcloud-homeserver-beantragen/">SSL Zertifikat für Nextcloud HomeServer beantragen</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">In diesem Artikel geht es darum wie Ihr ein SSL Zertifikat für Euren Nextcloud HomeServer beantragen könnt. Habt Ihr einen <a href="https://yourdevice.ch/produkt-kategorie/homeserver-nas/">HomeServer</a> z.B mit einer <a href="https://yourdevice.ch/was-ist-nextcloud/">Nextcloud</a> von uns und soll dieser vom Internet erreichbar sein müssen anschliessend noch gewisse Dinge eingerichtet werden die Ich für Euch nicht einrichten kann, da ich keinen Zugriff auf Eure Domain habe. Es geht dabei um das SSL-Zertifkat welches eine verschlüsselte Verbindung über <a href="https://yourdevice.ch/netzwerkprotokolle-definition-uebersicht/">https</a> ermöglicht. Ausserdem gibt es noch eine Sicherheitseinstellung welche gesetzt werden soll, damit die Webseite bzw die Cloud nur über https aufgerufen werden kann.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="478" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/ssl-zertifikat-1024x478.jpeg" alt="" class="wp-image-9064" style="width:750px;height:undefinedpx" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/ssl-zertifikat-1024x478.jpeg 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/ssl-zertifikat-300x140.jpeg 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/ssl-zertifikat-768x358.jpeg 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/ssl-zertifikat-500x233.jpeg 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/ssl-zertifikat.jpeg 1500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>




<h2 class="wp-block-heading">Was ist ein SSL Zertifikat</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein SSL-Zertifikat (Secure Sockets Layer) ist ein digitales Zertifikat, das die Identität eines Webservers bestätigt und die Verschlüsselung von Daten ermöglicht, die zwischen dem Server und dem Client (z.B. ein Webbrowser) übertragen werden. Es sorgt dafür, dass die übertragenen Daten vor MitM-Angriffen (<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Man-in-the-Middle-Angriff">Man-in-the-Middle</a>) geschützt sind und die Datenintegrität sowie die Vertraulichkeit während der Übertragung gewahrt bleiben.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ein SSL-Zertifikat enthält:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Den Namen des Inhabers des Zertifikats</li>



<li>Den öffentlichen Schlüssel des Zertifikatsinhabers</li>



<li>Das Ablaufdatum des Zertifikats</li>



<li>Informationen über die ausstellende Zertifizierungsstelle</li>



<li>Ein digitales Signatur der ausstellenden Zertifizierungsstelle</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Um ein SSL-Zertifikat zu erhalten, sendet eine Organisation oder Einzelperson eine Anfrage an eine Zertifizierungsstelle (CA, Certificate Authority). Die CA überprüft dann die Echtheit und Identität der Antragsteller, bevor sie ein Zertifikat ausstellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn ein Benutzer auf eine mit SSL gesicherte Website zugreift, stellt der Server das SSL-Zertifikat bereit. Der Webbrowser des Benutzers überprüft die Gültigkeit des Zertifikats und stellt dann eine sichere Verbindung zum Server her. Das Vorhandensein eines gültigen SSL-Zertifikats wird in den meisten Webbrowsern durch ein Schlosssymbol in der Adressleiste oder ein "<strong>https://</strong>" in der URL angezeigt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist HSTS (Header Set Transport Security)</h2>



<p class="wp-block-paragraph">HSTS steht für "HTTP Strict Transport Security". Es ist ein Webserver-Direktiv, das Webbrowser anweist, nur über gesicherte HTTPS-Verbindungen mit dem Server zu kommunizieren und jegliche Versuche, über unsicheres HTTP zuzugreifen, zu blockieren oder umzuleiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vorteile von HSTS:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Schutz vor Downgrade-Angriffen</strong>: Einige Angreifer könnten versuchen, den Webverkehr von HTTPS auf das unsichere HTTP-Protokoll herabzustufen. Mit HSTS wird dieser Versuch blockiert.</li>



<li><strong>Automatische HTTPS-Umleitung</strong>: Wenn ein Benutzer oder eine Anwendung versucht, über HTTP auf eine Webseite zuzugreifen, leitet der Browser automatisch auf die HTTPS-Version um.</li>



<li><strong>Erhöhte Sicherheit</strong>: Durch die Erzwingung von HTTPS werden Man-in-the-Middle-Angriffe und das Ausspähen von Daten erheblich erschwert.</li>



<li><strong>Benutzerfreundlichkeit</strong>: Benutzer müssen sich nicht darum kümmern, "https://" manuell einzugeben, da die sichere Verbindung automatisch erzwungen wird.</li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph">HSTS erhöht die Sicherheit von Websites erheblich, indem sichergestellt wird, dass die Kommunikation immer verschlüsselt ist und potenzielle Angriffsvektoren wie Downgrade-Angriffe verhindert werden. Es ist eine empfohlene Sicherheitsmaßnahme für alle Websites, die vertrauliche Benutzerdaten verarbeiten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vorausetzung um ein SSL Zertifikat zu beantragen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Damit ein SSL Zertifikat erfolgreich beantragt werden kann, gibt es ein paar Dinge zu beachten sind.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://yourdevice.ch/portweiterleitungen-auf-swisscom-oder-upc-modem/">Portweiterleitung</a> der Ports 443 und  80 müssen auf Euren Server eingerichtet sein</li>



<li>Eine <a href="https://yourdevice.ch/dyndns-eintrag-erstellen-bei-dynamischer-ip/">DynDNS Adresse</a> muss eingerichtet sein und die Adresse muss auf Eure dynamische IP Adresse zeigen</li>



<li>Eine Domain bei einem Hoster muss eingerichtet sein und der DNS Eintrag muss gesetzt sein und die Domain muss auf Eure öffentliche fixe IP Adresse zeigen</li>



<li>Euer Webserver (Apache2 oder Nginx) muss mit einem vHost eingerichtet sein der Eure Domainanfragen auf Port 80 entgegen nimmt und an Euren Webdienst weiterleitet</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">SSL Zertifikat von Letsencrypt beantragen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Let's Encrypt ist eine kostenlose, automatisierte und offene Zertifizierungsstelle, die es Website-Besitzern ermöglicht, SSL/TLS-Zertifikate zu erhalten und zu erneuern. Der Vorgang wird in der Regel mit dem <code>certbot</code>-Werkzeug durchgeführt, es gibt jedoch auch viele andere Clients. Wir konzentrieren uns auf certbot in der Apache Variante wie es auf dem HomeServer bereits installiert ist. Certbot ist auf unserem HomeServer bereits installiert. Für alle anderen die Certbot mit Apache benutzen wollen können Certbot mit folgendem Befehl installieren:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>sudo apt install certbot python3-certbot-apache</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Danach muss der Standard Certbot befehl den wir benutzen noch abgeändert werden. Der Syntax lautet:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>sudo certbot --apache -m email@domain.com -d cloud.domain.com</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>cloud.domain.com</strong> ist Eure Domain auf die Eure Nextcloud hört, sie muss mit dem Webserver vHost übereinstimmen und es muss ein DNS oder DynDNS Eintrag dafür vorhanden sein. <strong>Email@domain.com</strong> ist Eure Email Adresse, dies dient dazu Euch über ablaufende Zertifikate zu informieren. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Setzt den Befehl entsprechen ab, danach werdet Ihr von certbot 2 Dinge gefragt:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/certbot.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="754" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/certbot-1024x754.png" alt="" class="wp-image-9062" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/certbot-1024x754.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/certbot-300x221.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/certbot-768x566.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/certbot-1536x1131.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/certbot-500x368.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/certbot.png 1674w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Zuerst müsst Ihr die Termins of Service aktzeptieren, und anschliessend könnt Ihr LetsEncrypt erlauben Eure Email-Adresse zu verwenden um Eure neuste Informationen zu Entwicklungen zuzusenden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hat alles erklappt, wird Euch certbot darüber informieren dass die Zertifikate erfolgreich bentragt werden konnten und in welchen Ordner diese abgelegt worden sind. Certbot erstellt Euch automatisch ein SSL Variante eures Port 80 vHosts und richtet einen http to https redirect ein. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Neues Zertifkat beantragen nach Ablauf</h3>



<p class="wp-block-paragraph">SSL Zertifikate sind 3 Monate gültig, Certbot wird Euch kurz vor Ablauf automatisch ein neues beantragen, Ihr müsst Euch um nichts kümmern. Es gelten die selben Vorausetzungen wie das erste Zertifikat zu beantragen (Portweiterleitung, DynDNS und DNS Einträge müssen stimmen).</p>



<p class="wp-block-paragraph">HSTS Einrichten</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nun richten wir noch HSTS ein damit niemand Downgrade Verbindungen erzwingen kann. Öffnet dafür Euren vHost der vom Certbot eingerichtet worden ist. Das geht mit:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>sudo nano /etc/apache/sites-availabe/<strong>vHostname</strong>-le-ssl.conf</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">vHostname ist der name Eurer vHost Datei</p>



<p class="wp-block-paragraph">Scrollt ans Ende der Konfiguration und fügt folgendes überhalb Euren SSL Einstellungen ein:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>&lt;IfModule mod_headers.c&gt;
      Header always set Strict-Transport-Security "max-age=15552000; includeSubDomains"
&lt;/IfModule&gt;
</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Das ganze muss dann so aussehen:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/hsts.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="761" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/hsts-1024x761.png" alt="" class="wp-image-9063" style="object-fit:cover;width:650px;height:undefinedpx" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/hsts-1024x761.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/hsts-300x223.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/hsts-768x571.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/hsts-1536x1141.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/hsts-2048x1522.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/hsts-500x371.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Speichert das ganze mit <strong>strg+x</strong> ab und beendet mit <strong>strg+x</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Startet Apache neu mit:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>sudo systemctl restart apache2.service</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Es Darf kein Fehler beim neustarten von Apache2 auftauchen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bravo! Ihr habt nun erfolgreich ein SSL Zertifikat für Euren Webdienst beantragt und habt jetzt immer eine gesicherte Verbindung zwischen Eurem Client und Eurer Nextcloud bzw Eurem Webdienst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr ist nicht einzustellen und wir sind bereits am Ende des Artikels. Ich hoffe der Beitrag SSL Zertifikat für Nextcloud HomeServer beantragen hat Euch gefallen, habt Ihr Fragen, schreibt sie in die Kommentare!</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/ssl-zertifikat-fuer-nextcloud-homeserver-beantragen/">SSL Zertifikat für Nextcloud HomeServer beantragen</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://yourdevice.ch/ssl-zertifikat-fuer-nextcloud-homeserver-beantragen/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Eigenen VPN Server mit Linux aufsetzen</title>
		<link>https://yourdevice.ch/eigener-vpn-server-mit-linux/</link>
					<comments>https://yourdevice.ch/eigener-vpn-server-mit-linux/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 Aug 2023 08:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Einstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwerk]]></category>
		<category><![CDATA[openvpn]]></category>
		<category><![CDATA[Privatsphäre]]></category>
		<category><![CDATA[selfhosting]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://yourdevice.ch/?p=6960</guid>

					<description><![CDATA[<p>In diesem Artikel zeige ich Euch eine einfach Variante, wie Ihr schnell und kostenlos einen eigenen VPN Server auf einem Linux basierten System aufsetzen könnt. Dafür benutzen wir das altbewährte...</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/eigener-vpn-server-mit-linux/">Eigenen VPN Server mit Linux aufsetzen</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">In diesem Artikel zeige ich Euch eine einfach Variante, wie Ihr schnell und kostenlos einen eigenen VPN Server auf einem Linux basierten System aufsetzen könnt. Dafür benutzen wir das altbewährte und sichere <a href="https://openvpn.net/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">OpenVPN</a> Protokoll auf basi frei verfügbarer Software. Ich rate im allgemeinem von der Verwendung von gratis VPN Provider ab, da die meissten no-logging Versprechen weder überprüfbar noch haltbar sind. Immer wieder werden VPN Provider erwischt wie sie Daten an Werbetreibende verkaufen, oder bei Ermittlungen sogar mit Behörden kooperieren und "anonyme Daten über Euch" ohne mit der Wimper zu zucken aushändigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie es im die Anonymität von VPN aussieht, könnt Ihr hier in <a href="https://yourdevice.ch/bin-ich-mit-einem-vpn-anonym/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">diesem Artikel</a> nachlesen. Mit einem eigenen VPN Server habt Ihr die volle Kontrolle, könnt Euch in öffentlichen Netzwerken sinnvoll schützen, und Reisetätigkeiten vor Eurem Provider verbergen. Ausserdem kommt Ihr mit Eurem VPN in Eures eigene Netzwerk zuhause, und könnt, falls Ihr Dienste am Laufen habt, diese unterwegs kontrollieren ohne diese direkt dem Internet auszusetzen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><img decoding="async" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/titelvpn-1024x341.jpeg" alt="" style="width:750px;height:undefinedpx"/></figure>
</div>




<h2 class="wp-block-heading">Was genau ist nochmals ein VPN</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein VPN (Virtual Private Network) ist ein Netzwerktool, das eine sichere und verschlüsselte Verbindung zwischen einem Gerät (z.B. einem Computer) und einem Netzwerk (oftmals einem Unternehmensnetzwerk, aber auch ein privates Netzwerk) über das öffentliche Internet herstellt. Es ermöglicht das sichere Senden und Empfangen von Daten so, als ob sich das Gerät direkt im privaten Netzwerk befinden würde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hauptzwecke von VPNs sind:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Zugriff auf Ressourcen in einem privaten Netzwerk</strong>: Benutzerkönnen von überall auf der Welt auf internen Ressourcen wie interne Webseiten, Datenbanken oder Fileserver zugreifen, als wären sie physisch im Büro.</li>



<li><strong>Sicherheit und Datenschutz</strong>: Da die Daten zwischen dem Gerät und dem Netzwerk verschlüsselt sind, können Außenstehende diese Daten nicht leicht abfangen oder einsehen. Dies ist besonders wichtig, wenn man öffentliche Wi-Fi-Netzwerke oder unsichere Internetverbindungen nutzt.</li>



<li><strong>Geoblocking umgehen</strong>: Einige Nutzer verwenden VPNs, um ihre Internetverbindung über Server in anderen Ländern laufen zu lassen und so geografische Beschränkungen von Inhalten zu umgehen.</li>



<li><strong>Online-Anonymität</strong>: VPNs können dazu beitragen, die Privatsphäre des Benutzers zu schützen, indem sie seine IP-Adresse verbergen und den Internetverkehr verschleiern. Die Betonung liegt auf können.</li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph">Im geschäftlichen Kontext wird VPN hauptsächlich genutzt, um den Mitarbeitern einen sicheren Zugriff auf das Unternehmensnetzwerk von außerhalb des Büros zu ermöglichen. Es ermöglicht ihnen den Zugang zu internen Tools, Daten und Anwendungen, die sie für ihre Arbeit benötigen, ohne die Sicherheit der Unternehmensdaten zu gefährden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In unserem Falle benutzen wir VPN um Zugang zu unserem Privaten Netzwerk herzustellen und um von dort aus in das Internet zu gehen. Bei reinem IP Tracking sieht es dann so aus, als währt Ihr immer zuhause. Aufsetzen werden wir unseren eigenen VPN Linux Server auch gena aus diesen Gründen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vorausetzungen für den eigenen VPN Server mit Linux Systemen</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Erreichbarkeit &amp; Firewall</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Als erstes muss der Linux Rechner natürlich online sein um eine Verbindung herzustellen. Dafür reicht auch ein kleinere Rechner aus, der wenig Strom zieht. Ein Laptop der im WLAN ist, oder eine NUC mit ein. Der Standby muss deaktiviert sein solange Ihr den VPN verwenden wollt. Ausserdem muss der Port, über den Open VPN läuft freigegeben sein. Habt Ihr eine frische Linux Installation, ist noch keine Firewall aktiv.</p>



<h3 class="wp-block-heading">DynDNS Adresse</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Da die meissten keine fixe IP Adresse haben, ist eine DynDNS Adresse empfehlenswert. Es wäre blöd wenn Eurer Provider unterwegs Euch die IP Adresse wechselt, und Ihr Euch nicht mehr mit Eurem Netzwerk verbinden könnt.<br>Nutzer mit fixer IP Adresse brauchen kein DynDNS. Wir Ihr eine DynDNS Adresse einrichtet, erfahrt Ihr <a href="https://yourdevice.ch/dyndns-eintrag-erstellen-bei-dynamischer-ip/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Portweiterleitung</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Portweiterleitung an Euren Rechner, auf dem OpenVPN läuft, muss eingerichtet sein. Der Port für VPN Verbindungen ist in der Regel 1194, es können aber auch andere Ports verwendet werden, sie dürfen einfach auf dem Rechner nicht von anderen Diensten, zB einer Nextcloud verwendet werden.<br>Wer auch seinen VPN Traffic verstecken will, benutzt Port 443 mit dem Protokoll TCP, damit is der Traffic beinahe nicht mehr von normallem Web Traffic zu unterscheiden und es der VPN Server kann auch hinter sehr strengen Firewallumgebungen, oder in Ländern mit starken Überwachungstendenzen versteckt werden. Länder die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Deep_Packet_Inspection" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Deep Packet Inspection</a> Firewalls benutzen, erkennen aber auch OpenVPN Traffic über Port <strong>443</strong> und dem <strong>TCP</strong> Protokoll. Ein Artikel zur Einrichtung einer Portweiterleitung findet Ihr in <a href="https://yourdevice.ch/portweiterleitungen-auf-swisscom-oder-upc-modem/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">diesem Artikel</a>.<br><br>Richtet für den normalen Gebrauch eine Weitereitung an Euren VPN Rechner über Port <strong>1194</strong> mit dem Protokoll <strong>UDP</strong> ein.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>oder</strong><br><br>Richtet für sehr restriktive Umgebungen eine Weiterleitung an Euren VPN Rechner über Port <strong>443</strong> mit de Protokoll <strong>TCP</strong> ein.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Open VPN Installation und Einrichtung unter Linux für den eigenen VPN Server</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Installation eines VPN Servers ist nicht trivial und eine sehr komplexe Sache, wir benötigen Server und Client Zertifikate, eine Certificate Authority welche die Zertifikate signiert, Profile mit Zertifikaten und vieles mehr. Wer mal genau durchlesen will, wie sowas im Detail funktioniert, schaut sich die <a href="https://www.digitalocean.com/community/tutorials/how-to-set-up-and-configure-an-openvpn-server-on-ubuntu-20-04" target="_blank" rel="noreferrer noopener">manuelle Einrichtung</a> eines VPN Servers an, damit man mal sieht was dahinter steckt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir benutzen aber ein Script der das alles für uns tut. Den Skript könnt Ihr Euch vorher <a href="https://raw.githubusercontent.com/Nyr/openvpn-install/master/openvpn-install.sh" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a> anschauen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Herunterladen könnt wir uns den Script mit:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>wget https://git.io/vpn -O openvpn-install.sh</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">den Script machen wir ausführ und lassen Ihn direkt danach laufen:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>sudo chmod +x openvpn-install.sh &amp;&amp; sudo bash openvpn-install.sh</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Wer sich den Script vorher noch lokal anschauen will, lässt den zweiten Befehl weg und öffnet den Script vorher noch mit</p>



<pre class="wp-block-code"><code>nano openvpn-install.sh</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Ihr werdet zuerst auch gleich nach den Grundeinstellungen gefragt:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/installer-1.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="914" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/installer-1-1024x914.png" alt="" class="wp-image-6963" style="width:650px;height:undefinedpx" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/installer-1-1024x914.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/installer-1-300x268.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/installer-1-768x685.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/installer-1-1536x1371.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/installer-1-500x446.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/installer-1.png 1964w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Der Installer merkt dass Ihr hinter einer Network Translation (NAT) mit Port Forwarding sitzt, deshalb hier als erstes die richige <strong>IP Adresse</strong> eingeben auf dem der Server läuft. Als nächstes gebt Ihr die <strong>DynDNS Adresse</strong> an die Ihr eingerichtet habt. Hier wählt Ihr das <strong>Protokol </strong>aus dass Ihr im Port Forwarding ausgewählt habt. Bei Nutzung des Standardports <strong>1194</strong> drückt Ihr einfach <strong>Enter</strong>, ansonsten Euren spezifischen Port angeben. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nun könnt Ihr den DNS Server angeben der verwendet werden soll, Ihr könnt mit Nummer den akuell genutzten DNS Server auf Eurem Rechner verwenden. Danach können wir schon unseren ersten Client erstellen und Ihm einen Namen geben. In diesem Falle einfach Android. Anschliessend mit irgendeiner Taste bestätigen. Der Installer erledigt die Einrichtung läuft eine Weile und erstellt alle notwendigen Zertifikate inkl Schlüsselgenerierungen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Zusätzliche Einstellungen für den eigenen Linux Open VPN Server</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Client Zertifikate befinden sich im <strong>root</strong> Ordner Eures Rechners. Wir öffnen diese Datei kurz mit</p>



<pre class="wp-block-code"><code>nano /root/Android.ovpn</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Und fügen diese Zeile ein:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><code>push "redirect-gateway def1"</code></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/gatewaypush.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="449" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/gatewaypush-1024x449.png" alt="" class="wp-image-6964" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/gatewaypush-1024x449.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/gatewaypush-300x132.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/gatewaypush-768x337.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/gatewaypush-1536x674.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/gatewaypush-500x219.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/gatewaypush.png 1964w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Speichert mit <strong>strg+o</strong> und beendet mit <strong>strg+x</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Datei können wir uns danach irgendwo in unser Homeverzeichnis kopieren zum Beispiel mit</p>



<pre class="wp-block-code"><code>cp /root/Android.ovpn /home/Benutzer/openvpnclients/</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Die Datei gehört „<strong>root</strong>“ und ich bitte Euch nichts an den Eigentumsberechtigungen zu ändern. Das dient der Sicherheit, auch sollte diese Datei nirgends öffentlich verfügbar sein, sie gehört in keine öffentliche Cloud und auch nirgendwohin anders. Mit dieser Konfiguration hat ein fremder vollen Zugriff auf Eurer Netzwerk und kann darin tun und lassen was er will. Nach dem Einfügen in einen Client <strong>lösche ich diese Datei meisst sofort wieder</strong>! Eine Kopie habt Ihr immer im <strong>root</strong> Verzeichnis und könnt diese von dort wieder hervorholen falls Ihr sie wieder braucht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schickt Euch die Datei am besten über eines UBS-Stick oder einer Bluetooth Verbindung an das Smartphone, Euren Linux oder Windows Laptop. Geht natürlich auch im Heimnetzwerk über Gemeinsame Ordner auf der NAS.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Weitere Clients hinzufügen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Um weitere Clients hinzuzufügen führt Ihr den Script an der richtigen Stelle einfach nochmals mit</p>



<pre class="wp-block-code"><code>sudo bash openvpn-install.sh</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">aus, und wählt <strong>Add a new Client</strong></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/clientshinzufuegen.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="308" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/clientshinzufuegen-1024x308.png" alt="" class="wp-image-6973" style="width:750px;height:undefinedpx" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/clientshinzufuegen-1024x308.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/clientshinzufuegen-300x90.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/clientshinzufuegen-768x231.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/clientshinzufuegen-1536x462.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/clientshinzufuegen-500x150.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/clientshinzufuegen.png 1967w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Mit <strong>Revoke an exisiting client</strong> könnt Ihr Clients entfernen, und mit Remove OpenVPN könnt Ihr dass ganze Zeug auch wieder von der Platte schmeissen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Einrichtung der Clients für die VPN Server Verbindung</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Android Client</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Für Android braucht Ihr nichts weiter als die App OpenVPN vom AuroraStore oder von F-Droid herunter zu laden und zu installieren.<br>Öffnet die App, drückt auf das gelbe Plus Symbol unten Links, wählt im nächsten Fenster <strong>Upload File</strong> aus und drückt auf <strong>Next</strong> und bestätigt mit <strong>OK</strong></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/Screenshot_20230814-173833-1.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="473" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/Screenshot_20230814-173833-1-473x1024.png" alt="" class="wp-image-6966" style="object-fit:cover;width:350px;height:undefinedpx" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/Screenshot_20230814-173833-1-473x1024.png 473w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/Screenshot_20230814-173833-1-138x300.png 138w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/Screenshot_20230814-173833-1-768x1664.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/Screenshot_20230814-173833-1-709x1536.png 709w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/Screenshot_20230814-173833-1-945x2048.png 945w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/Screenshot_20230814-173833-1-500x1083.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/Screenshot_20230814-173833-1.png 1080w" sizes="auto, (max-width: 473px) 100vw, 473px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Schieberregler könnt Ihr die Verbindungen nun aktivieren. Bestätigt die OpenVPN Verbindungsanfrage vom Android System.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Windows Client</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ladet den OpenVPN Client <a href="https://openvpn.net/client/client-connect-vpn-for-windows/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a> herrunter und installiert Euch das Programm an einen Ort Eurer Wahl. Öffnet die Applikation unten im Systemtray und klickt auf Verbinden und danach auf Datei importieren. Wählt Eure OpenVPN Datei aus. Danach erscheint ein neuer Eintrag, hier könnt Ihr dann Euer Profil auswählen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/windowsclient.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="589" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/windowsclient-1024x589.png" alt="" class="wp-image-6967" style="width:750px;height:undefinedpx" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/windowsclient-1024x589.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/windowsclient-300x173.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/windowsclient-768x442.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/windowsclient-500x288.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/windowsclient.png 1310w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Nach kurzer Zeit sollte Ihr auch schon verbunden sein.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/windowsverbindung.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="663" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/windowsverbindung-1024x663.png" alt="" class="wp-image-6968" style="width:500px;height:undefinedpx" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/windowsverbindung-1024x663.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/windowsverbindung-300x194.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/windowsverbindung-768x497.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/windowsverbindung-500x324.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/windowsverbindung.png 1262w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<h3 class="wp-block-heading">Linux Client</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der Networkmanager der meissten Distros wie Ubuntu, Kubuntu, Mint und etc können von Haus aus mit OpenVPN umgehen, eine zusätzliche Installation ist nicht notwendig. Hier geht hier ganz einfach in den Netzwerkmanager und fügt mit dem Plus Symbol eine neue Verbindung hinzu. Scrollt ganz nach unten um eine VPN Verbindung zu importieren. Der Netzwerkmanager erkennt die Konfiguration und richtet Euch alles ein.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/linuxclient.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="629" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/linuxclient-1024x629.png" alt="" class="wp-image-6969" style="width:750px;height:undefinedpx" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/linuxclient-1024x629.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/linuxclient-300x184.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/linuxclient-768x471.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/linuxclient-1536x943.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/linuxclient-2048x1257.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/linuxclient-500x307.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Am Schluss, verbindet Euch einfach zusätzlich mit der OpenVPN Verbindung. Die aktuelle Netzwerkverbindung muss natürlich aktiviert bleiben.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/linuxclientverbinden.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="974" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/linuxclientverbinden-1024x974.png" alt="" class="wp-image-6970" style="width:500px;height:undefinedpx" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/linuxclientverbinden-1024x974.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/linuxclientverbinden-300x285.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/linuxclientverbinden-768x731.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/linuxclientverbinden-500x476.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/linuxclientverbinden.png 1107w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<h3 class="wp-block-heading">iOS Client</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Für iOS gibt es auch einen OpenVPN Client, der ist von der Bedienung genau gleich wie der Android Client. Einfach Profil hinzufügen, verbinden und fertig!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wichtige <strong>Hinweise</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ich möchte nochmals darauf aufmerksam machen dass OpenVPN ein mächtiges Werkzeug ist um Verbindungen in das eigene Netzwerk zu erstellen, ebenso mächtig ist es, wenn die Datei ausversehen in falsche Hände gerät. Aufgrund der einfachkeit halber habe ich auf eine Passwort und Benutzernamen Einrichtung hier verzichtet. Dies würde eine zusätzliche Sicherheitsebene darstellen da ein Findling dann zusätzlich zu der Datei noch den Benutzernamen und das Passwort kennen müsste. Die Benutzernamen und Passworteinrichtung tätigen wir zusammen dann in einem kommenden Artikel. Die Authentifizierung über Client-Server Zertifikate ist aber eine sehr sehr sichere Verbindung und quasi nicht hackbar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich hoffe der Beitrag hat Euch gefallen. Viel Spass und seid immer vorsichtig. Falls Ihr Fragen habt, lasst es mich wissen und schreibt sie in die Kommentare!</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/eigener-vpn-server-mit-linux/">Eigenen VPN Server mit Linux aufsetzen</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://yourdevice.ch/eigener-vpn-server-mit-linux/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>DNS Verschlüsselung auf Linux, Android und Windows</title>
		<link>https://yourdevice.ch/dns-verschluesselung-auf-linux-android-und-windows/</link>
					<comments>https://yourdevice.ch/dns-verschluesselung-auf-linux-android-und-windows/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Aug 2023 08:00:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Netzwerk & Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[DNS]]></category>
		<category><![CDATA[Einstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Privatsphäre]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://yourdevice.ch/?p=6901</guid>

					<description><![CDATA[<p>In diesem Artikel geht es darum wie ihr die Verschlüsselung für DNS Auflösungen aktivieren könnt und wie ihr dies auf Linux, Android und Windows Geräten einrichtet. Das Domain Name System...</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/dns-verschluesselung-auf-linux-android-und-windows/">DNS Verschlüsselung auf Linux, Android und Windows</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">In diesem Artikel geht es darum wie ihr die Verschlüsselung für DNS Auflösungen aktivieren könnt und wie ihr dies auf Linux, Android und Windows Geräten einrichtet.<br><br>Das Domain Name System (DNS) ist ein hierarchisches und dezentralisiertes System, das euch dabei hilft, menschenlesbare Domainnamen (wie „www.example.com“) in IP-Adressen (wie z.B <code>75.59.84.184</code>) zu übersetzen. Diese Übersetzung ist für euch notwendig, da eure Computer und andere Netzwerkgeräte besser mit numerischen IP-Adressen arbeiten, während ihr euch in der Regel leichter an verständliche Domainnamen erinnern könnt. Auf unserer Seite <a href="https://yourdevice.ch/netzwerkprotokolle-definition-uebersicht/">Protokolle</a> findet ihr dazu auch weitere Erklärungen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="563" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/dnsencryption.jpeg" alt="" class="wp-image-8496" style="width:750px;height:undefinedpx" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/dnsencryption.jpeg 1000w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/dnsencryption-300x169.jpeg 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/dnsencryption-768x432.jpeg 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/dnsencryption-800x450.jpeg 800w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/dnsencryption-500x282.jpeg 500w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></figure>
</div>




<h2 class="wp-block-heading"><strong>So funktioniert DNS</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Stellt euch vor, ihr möchtet die Webseite <strong>www.example.com</strong> in eurem Webbrowser öffnen:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Euer Computer fragt den DNS-Resolver eures Internetanbieters, welche IP-Adresse zu „<strong>www.example.com</strong>“ gehört.</li>



<li>Falls der Resolver die Antwort nicht kennt, fragt er einen Root-DNS-Server.</li>



<li>Der Root-Server weist den Resolver an den DNS-Server für die Top-Level-Domain (TLD) „.<strong>com</strong>„.</li>



<li>Der „.<strong>com</strong>“-DNS-Server verweist dann an den spezifischen DNS-Server für „<strong>example.com</strong>„.</li>



<li>Der DNS-Server für „<strong>example.com</strong>“ antwortet mit der IP-Adresse der Webseite.</li>



<li>Euer Computer stellt nun eine Verbindung zu dieser IP-Adresse her und ruft die Webseite auf.</li>
</ol>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/1-4.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="582" height="445" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/1-4.png" alt="" class="wp-image-6909" style="width:600px;height:undefinedpx" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/1-4.png 582w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/1-4-300x229.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/1-4-500x382.png 500w" sizes="auto, (max-width: 582px) 100vw, 582px" /></a></figure>
</div>


<h3 class="wp-block-heading"><strong>DNS und Zensur</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die zentrale Rolle von DNS im Internet macht es zu einem Ziel für Zensur. indem bestimmte Domains oder Auflösungen manipuliert oder blockiert werden, können Regierungen oder andere Organisationen euch den Zugriff auf bestimmte Websites verwehren. Auch in Europa wird immer wieder versucht, Zensur durchzusetzen in dem Pläne geschaffen werden Provider zu Massnahmen zu verpflichten bestimmte Sperrlisten zu verwenden. Das bekannteste Beispiel ist das <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Zugangserschwerungsgesetz" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Zugangserschwerungsgesetz</a> von 2010/2011, welches von der äusserst legitimen <a href="http://blog.odem.org/2009/10/bba-zensursula.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Frau von der Leyen</a> besonders vorangetrieben worden ist. In der Türkei sind solche Massnahmen gang und gäbe.<br><br>Bei den Kollegen vom<a href="https://privacy-handbuch.de/handbuch_93.htm"> Privacy Handbuch</a> gibts dazu mehr zu lesen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nehmen wir an eine Regierung möchte den Zugriff auf <strong>www.forbiddennews.com</strong> verhindern. Sie könnte den nationalen Internetanbietern befehlen, diese Domain für euch nicht korrekt aufzulösen oder sie auf eine falsche IP-Adresse (oder eine „Seite gesperrt“-Nachricht) umzuleiten. Das passiert ganz einfach indem die Domain nicht mit der richtigen IP Adresse hinterlegt wird, sondern eine Umleitung eingerichtet wird die auf eine staatliche Seite verweist.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>DNS-Spoofing</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Zusätzlich zur Zensur kann DNS auch für Spoofing-Attacken ausgenutzt werden. Bei einem DNS-Spoofing-Angriff werden euch gefälschte DNS-Antworten gesendet, um euch auf eine andere, möglicherweise bösartige Webseite umzuleiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Angreifer möchte, dass ihr, wenn ihr <strong>www.meinebank.ch</strong> besuchen wollt, stattdessen auf seine bösartige Seite umgeleitet werdet. Er könnte dies tun, indem er den Datenverkehr manipuliert und eine falsche IP-Adresse als Antwort für <strong>www.meinebank.ch</strong> liefert. Ihr würdet dann zu der bösartigen Webseite des Angreifers geleitet werden, obwohl ihr die echte Bankdomain eingegeben habt. Das ist möglich da traditionell der komplette DNS Verkehr unverschlüsselt über Port <strong>53</strong> gesendet wird. Das bedeutet dass die Anfragen gelesen werden können, und der Angreifer die Möglichkeit hat die Daten in den Anfragen zu manipulieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie hilft nun die DNS Verschlüsselung gegen Zensur und Angriffe</h2>



<h3 class="wp-block-heading">DNS over TLS Verschlüsselung</h3>



<p class="wp-block-paragraph">DNS über TLS (DoT) bietet mehrere Vorteile gegenüber dem herkömmlichen DNS-Protokoll da die Verbindungen über TLS vollständig verschlüsselt werden.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Verschlüsselung</strong>: Das offensichtlichste und wichtigste Merkmal von DoT ist die Verschlüsselung. DoT verschlüsselt die Kommunikation zwischen eurem Computer (oder einem anderen Client-Gerät) und dem DNS-Server. Dies schützt eure DNS-Anfragen und Antworten vor <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Man-in-the-Middle-Angriff" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Man-in-the-Middle-Angriffen</a> und verhindert, dass Dritte den Inhalt eurer DNS-Kommunikation ausspionieren können.</li>



<li><strong>Datenschutz</strong>: Da eure DNS-Anfragen verschlüsselt sind, können Dritte (wie euer Internetdienstanbieter oder jemand, der den Netzwerkverkehr überwacht) nicht sehen, welche Websites ihr besuchen möchten. Das bedeutet nicht, dass sie nicht sehen können, zu welcher IP-Adresse ihr letztendlich eine Verbindung herstellt, aber sie können nicht sehen, welche Domain ihr ursprünglich aufgelöst habt.</li>



<li><strong>Integrität &amp; Authentizität: </strong>Neben der Verschlüsselung gewährleistet DoT auch die Integrität der übertragenen Daten. Das bedeutet, dass ihr sicher sein könnt, dass die DNS-Antworten, die ihr erhaltet, tatsächlich von dem DNS-Server stammen, mit dem ihr kommuniziert, und nicht manipuliert wurden.</li>



<li><strong>Reduziert DNS-Spoofing-Risiken</strong>: Durch die Authentizität und Integrität, die DoT bietet, wird das Risiko von DNS-Spoofing-Angriffen, bei denen ein Angreifer falsche DNS-Antworten sendet, um den Verkehr umzuleiten, erheblich reduziert.</li>



<li><strong>Allgemeine Erhöhung der Sicherheit</strong>: DoT ist Teil eines breiteren Trends hin zu einer allgemeinen Verschlüsselung des Internets. Genauso wie HTTPS das normale HTTP ergänzt hat, um den Webverkehr zu sichern, ergänzt DoT das herkömmliche DNS, um den DNS-Verkehr zu sichern.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Trotz dieser Vorteile gibt es auch einige Herausforderungen und Überlegungen im Zusammenhang mit DoT:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Kompatibilität</strong>: Nicht alle DNS-Resolver und nicht alle Netzwerke unterstützen DoT. In einigen Netzwerken könnte DoT sogar blockiert werden.</li>



<li><strong>Serververtrauen</strong>: Auch wenn ihr DNS-Verkehr verschlüsselt ist, vertraut ihr immer noch dem DNS-Resolver, den ihr verwendet (z. B. Cloudflare, Google, Quad9 usw.), dass er eure Anfragen korrekt und vertraulich behandelt.</li>



<li><strong>Port-Blockierung</strong>: DoT verwendet Port 853. Einige Netzwerke blockieren diesen Port, was DoT unbrauchbar machen könnte.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Einschränkungen</strong><br><br>Wichtig ist,  dass DoT zwar die DNS-Anfragen verschlüsselt, aber nicht verhindert, dass ein Netzwerkadministrator oder Internetanbieter den tatsächlichen Zielverkehr (die IP-Adressen, zu denen ihr eine Verbindung herstellt) sieht. Zudem kann ein repressiver Regulator oder ISP den DoT-Verkehr insgesamt blockieren, indem er den für DoT spezifischen Port (853) sperrt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hier kommen DNS Server ins Spiel, die eine No-Logging Mentalität versprechen. Da gibt es einige Anbieter die eure Privatsspähre wirklich schützen wollen. Später dazu mehr.</p>



<h3 class="wp-block-heading">DNS über HTTPS (DoH) Verschlüsselung</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Eine weitere Methode ist Dns over HTTPS oder DoH genannt. Im Gegensatz zu DNS over TLS bietet er gewisse Nachteile, sie unten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Eigenschaften</strong></p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Versteckter Verkehr</strong>: Da DoH den HTTPS-Port 443 verwendet, sieht es aus wie normaler Webverkehr. Das macht es schwieriger für Netzwerkbetreiber, diesen speziellen DNS-Verkehr zu identifizieren und zu blockieren.</li>



<li><strong>Kompatibilität mit Webinfrastrukturen</strong>: DoH kann vorhandene Webinfrastrukturen nutzen, wie Web-Server und Content-Delivery-Netzwerke (CDNs), um die Auflösung zu beschleunigen und näher am Benutzer zu liefern.</li>



<li><strong>Einbindung in Webbrowser</strong>: Große Webbrowser wie Firefox und Chrome unterstützen DoH, was die Einführung für Endbenutzer erleichtert.</li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Herausforderungen</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Potenzieller Umgehung von Unternehmensrichtlinien</strong>: In Unternehmensumgebungen kann DoH dazu führen, dass Unternehmens-DNS-Richtlinien oder Filter umgangen werden.</li>



<li><strong>Zentralisierung</strong>: Da nur wenige große Anbieter DoH-Dienste anbieten, besteht die Gefahr einer Zentralisierung des DNS-Systems, was zu weniger Diversität und möglicherweise zu Kontrollpunkten führt.</li>
</ul>



<h4 class="wp-block-heading">Nachteile gegenüber DNS over TLS Verschlüsselung</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Aufgrund der Art und Weise wie DNS over HTTPS funktioniert, gibt es auch einige Nachteile worunter die Privatsspähre schlussendlich leidet. Server könnten HTTP-Auth-Header, E-Tags und SSL-Session-ID für das Tracking verwenden oder HTTP-Header wie User-Agent, Accept-Language, Referer und etc. für das Finger­printing des Browsers nutzen.&nbsp;</p>



<h4 class="wp-block-heading">Vergleich zu DNS over TLS Verschlüsselung</h4>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Transport</strong>: DoT verwendet dedizierten Port (853) für verschlüsselte DNS-Anfragen, während DoH DNS-Anfragen über den HTTPS-Port (443) sendet.</li>



<li><strong>Erkennbarkeit</strong>: DoT-Verkehr kann leichter als DNS-Verkehr identifiziert werden, da er einen spezifischen Port verwendet. DoH hingegen verschleiert DNS-Anfragen als normalen HTTPS-Verkehr.</li>



<li><strong>Implementierung</strong>: DoH ist hauptsächlich für Webbrowser konzipiert, während DoT in der Regel systemweit auf Betriebssystemebene implementiert ist.</li>



<li><strong>Infrastruktur</strong>: DoH kann von der bestehenden Webinfrastruktur profitieren, während DoT spezifischere Implementierungen erfordert.</li>
</ol>



<h2 class="wp-block-heading">DNSSEC (DNS Security Extensions)</h2>



<p class="wp-block-paragraph">DNSSEC bietet Authentifizierung und Integrität für den DNS-Datenverkehr, stellt jedoch keine Vertraulichkeit her (es verschlüsselt den Verkehr nicht). DNSSEC ermöglicht die Sicherstellung, das auch wirklich der angefragte DNS antwortet, und nicht irgendein anderer. <br><strong><br>Vorteile gegenüber Zensur und Manipulation</strong>:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Integrität</strong>: Mit DNSSEC könnt Ihr sicher sein, dass die DNS-Antworten, die Ihr erhaltet, authentisch sind und von der legitimen Quelle stammen. Dies verhindert DNS-Spoofing-Attacken, bei denen DNS-Antworten manipuliert werden könnten, um Euch zu täuschen oder auf eine falsche Webseite umzuleiten.</li>



<li><strong>Authentizität</strong>: DNSSEC stellt sicher, dass Ihr mit dem tatsächlichen DNS-Server kommuniziert und nicht mit einem böswilligen Akteur.</li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Einschränkungen</strong><br><br>Obwohl DNSSEC Manipulationen verhindert, verschlüsselt es den Verkehr nicht, sodass Dritte immer noch sehen können, welche Domains Ihr aufruft. Zudem setzt DNSSEC eine weitreichende Implementierung voraus: Sowohl der DNS-Resolver als auch die Domain müssen DNSSEC unterstützen. DNSSEC ist aber mit DNS over TLS kombinierbar.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Kommen wir nun zum praktischen Teil unseres Berichts:</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">DNS Verschlüsselung und DNSSEC auf Linux, Android und Windows</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Glücklicherweise beherrschen alle neueren <a href="https://yourdevice.ch/welches-linux-betriebssystem/">Linux Distros</a> DNS over TLS, DNS over HTTPS und die DNSSec Validierung. Die Einrichtung ist auch relativ einfach. Vorbereitung müssen nur in der Wahl des DNS Server des Vertrauens getätigt werden. Dazu verweisse ich auf den Artikel ebenfalls vom <a href="https://privacy-handbuch.de/handbuch_93d.htm" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Privacy-Handbuch</a>.<br><br>Falls möglich würde ich immer zu DNS over TLS tendieren da es schnellerer und sicherer ist.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Liste vertraulicher DNS Server</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">free-dns.yourdevice.ch (unser eigener Server)<br><strong>62.2.188.238</strong><br>Servername für Android DNS over TLS: <strong>free-dns.yourdevice.ch</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.digitale-gesellschaft.ch/dns/">Digitale Gesellschaft</a> aus der Schweiz<br><strong>185.95.218.42<br>185.95.218.43</strong><br>Servername für Androids DNS over TLS: <strong>dns.digitale-gesellschaft.ch<br></strong><br><a href="https://ffmuc.net/wiki/doku.php?id=knb:dohdot">Freifunk München</a> aus Deutschland<br><strong>5.1.66.255<br>185.150.99.255</strong><br>Servername für Androids DNS over TLS: <strong>dot.ffmuc.net<br></strong><br><a href="http://blog.uncensoreddns.org/">Censurfridns Denmark</a>&nbsp;aus Dänemark<br><strong>91.239.100.100<br>89.233.43.71</strong><br>Servername für Androids DNS over TLS:<br><strong>anycast.uncensoreddns.org</strong> für <strong>IP Adresse 1</strong><br><strong>unicast.uncensoreddns.org</strong> für <strong>IP Adresse 2<br></strong><br>Es gibt noch weitere professionell betreute DNS Server die Werbung und bestimmte Seiten blockieren, Infos dazu findet Ihr oben im verlinkten Privacy-Handbuch.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Einrichtung Linux Ubuntu/Debian Distros</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Zuerst sei gesagt, die Änderungen des DNS Servers über das User Interface möglich ist, jedoch dort kein DNS over TLS zur Verfügung steht. Leider muss man das heutzutage immer noch über die Kommandozeile machen. Wer kein DNS over TLS benötigt. Kann in den Netzwerkeinstellungen unter IPv4 eurer Distro auch einfach die IP Adresse unseres DNS Servers eintragen:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/Screenshot_20240329_170036.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="630" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/Screenshot_20240329_170036-1024x630.png" alt="" class="wp-image-13404" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/Screenshot_20240329_170036-1024x630.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/Screenshot_20240329_170036-300x185.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/Screenshot_20240329_170036-768x472.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/Screenshot_20240329_170036-1536x945.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/Screenshot_20240329_170036-2048x1260.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/Screenshot_20240329_170036-500x308.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">DNS Settings auf KDE Neon/Kubuntu</figcaption></figure>
</div>

<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/dns_settings_mint.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="618" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/dns_settings_mint-1024x618.png" alt="" class="wp-image-20046" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/dns_settings_mint-1024x618.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/dns_settings_mint-300x181.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/dns_settings_mint-768x463.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/dns_settings_mint-500x302.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/dns_settings_mint.png 1162w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">DNS Settings Linux Mint</figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Bitte danach die Verbindung neu starten (Disconnect und Reconnect)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um DNS über TLS (DoT) und DNSSec auf einem Ubuntu-Rechner zu aktivieren, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Eine gängige Methode ist die Verwendung von <strong>systemd-resolved</strong>, das in allen neueren Linux und Debian Distros enthalten ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Öffnet eure Konsole und bearbeitet die Datei <strong>resolved.conf</strong> im <strong>systemd</strong> Verzeichnis mit</p>



<pre class="wp-block-code"><code>nano /etc/systemd/resolved.conf</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Wir nehmen exemplarisch den DNS Server von Digitale Gesellschaft und benutzen deren beide IP Adressen. Wir setzen einen Fallback DNS Server falls die ersten beiden Server nicht erreichbar sind. Die Einstellungen setzen wir folgt:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>&#091;Resolve]<br>DNS=185.95.218.42 185.95.218.43<br>ServerName=dns.digitale-gesellschaft.ch<br>FallbackDNS= 5.1.66.255<br>Domains=~.<br>#LLMNR=no<br>#MulticastDNS=no<br>DNSSEC=yes<br>DNSOverTLS=yes<br>#Cache=yes<br>#DNSStubListener=yes<br>#ReadEtcHosts=yes</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Lasst den Rest wie es ist und speichert die Datei mit <strong>strg+o</strong> und beendet mit <strong>strg+x</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit die Änderungen wirksam werden, startet den <strong>systemd-resolved</strong> Service neu mit:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>sudo systemctl restart systemd-resolved</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Überprüft die Einstellungen mit:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>resolvectl status</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Im Output müssten eure DNS Server inklusive der DNS over TLS Einstellungen enthalten sein.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Hinweis für Wi-Fi Hotspots</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Im allgemeinen werden verschlüsselte DNS Anfragen in öffentlichen Hotspots mit Capitative Portals zum Beispiel U-Bahnen, Hotels und etc nicht akzeptiert. Die Seiten zum anmelden lassen sich nicht aufrufen. Grundsätzlich würde ich solche Hotspots meiden bei dem eine Anmeldung erforderlich ist. Hotspots die einen WLAN Passwort zu Verfügung stellen haben diese Eigenschaft nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer mit seinem Laptop unterwegs einen Wi-Fi Hotspot mit Anmeldeportal nutzen möchte, muss den DNS-Server des Hotspot Betreibers verwenden und die lokale DNSSEC Validierung abschalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dazu oben in der <strong>systemd/resolved.conf</strong> die DNS Server rückgängig machen indem man kurzerhand alles auskommentiert:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>&#091;Resolve]
#DNS=185.95.218.42 185.95.218.43
#ServerName=dns.digitale-gesellschaft.ch
#FallbackDNS= 5.1.66.255
#Domains=~.
#LLMNR=no
#MulticastDNS=no
#DNSSEC=yes
#DNSOverTLS=yes
#Cache=yes
#DNSStubListener=yes
#ReadEtcHosts=yes</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">und danach mit <code>sudo systemctl restart systemd-resolved</code> den Service neustarten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei Android Smartphones und iPhones besteht dieses Problem nicht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">DNS over TLS Verschlüsselung auf Android Smartphones</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auf dem Android Smartphone ist die Einrichtung sehr einfach.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Geht dazu einfach die die <strong>Einstellungen</strong>, dann <strong>Netzwerk und Internet</strong> und scrollt nach untem zum Punkt <strong>Privates DNS</strong><br>Aktiviert den Punkt Hostnamen des privaten DNS-Anbieters und gebt den Hostnamen des DNS Servers ein den ihr verwenden möchtet. (Siehe Liste oben)</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/Screenshot_20230813-110204.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="473" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/Screenshot_20230813-110204-473x1024.png" alt="" class="wp-image-6910" style="object-fit:cover;width:350px;height:undefinedpx" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/Screenshot_20230813-110204-473x1024.png 473w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/Screenshot_20230813-110204-138x300.png 138w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/Screenshot_20230813-110204-768x1664.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/Screenshot_20230813-110204-709x1536.png 709w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/Screenshot_20230813-110204-945x2048.png 945w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/Screenshot_20230813-110204-500x1083.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/Screenshot_20230813-110204.png 1080w" sizes="auto, (max-width: 473px) 100vw, 473px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Klickt danach auf Speichern und fertig seid Ihr auf eurem Android Smartphone!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Windows geht seine eigenen Wege</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Windows geht wieder mal eigene Wege und hat den DNS over TLS Support seit einigen Builds komplett fallen gelassen, ich merkte dies gerade als ich den Artikel schrieb, aktuelle Infos finde ich dazu keine. Auch DNSSec wird nicht unterstützt. Die Windows Dokumentation spricht zwar noch von experimentellem DNS over TLS Support, aber seit den neusten Builds ist aber nur noch DNS over HTTPS via <code>netsh</code> verfügbar, und dass auch nur bei bestimmten Servern. Deshalb nutzen wir das Tool <a href="https://simplednscrypt.org/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Simple DNSCrypt</a> herunter welches uns etwas mehr Spielraum gewehrt. Ihr findet das Tool auf der Seite auch gleich unten mit dem Button<strong> download.msi x64 installer </strong>herunterladen könnt.<br><br><strong>Nachteil auch hier</strong>: DNS over TLS wird nicht unterstützt, das Tool verwendet DNS over HTTPS, eine leicht langsamere Variante verschlüsselter DNS Protokolle mit einem leichtem Overhead. Installieren wir uns das Tool und schauen was es kann.<br><br>Im Hauptmenü legt man zunächst die grundsätzliche Konfiguration fest. Neben der Auswahl des IP-Protokolltyps IPv6 und IPv4 könnt ihr für die Nutzung der DNS-Resolver zusätzliche Einstellungen und Kriterien wählen. Wer DNS-Server mit Filter für Adblocker, Tracking oder Erwachsenen-Content nutzen möchte, deaktiviert die Option „Nur Server ohne Filter“. Ein Klick auf „<strong>einstellungen anwenden</strong>“ sorgt dafür, dass Simple DNSCrypt mit den gewünschten Optionen betrieben wird.<br><br>Damit <strong>Simple DNSCrypt</strong> als Dienst in Windows funktioniert, schiebt man den Regler neben „<strong>DNSCrypt Dienst</strong>“ nach rechts. <strong>Wichtig</strong>: unter „<strong>Netzwerkkarten</strong>“ muss man die Netzwerkkarte auswählen für die Simple DNSCrypt aktiviert werden soll.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/dnscrypt.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="691" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/dnscrypt-1024x691.png" alt="" class="wp-image-6911" style="width:750px;height:undefinedpx" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/dnscrypt-1024x691.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/dnscrypt-300x202.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/dnscrypt-768x518.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/dnscrypt-1536x1036.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/dnscrypt-2048x1382.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/dnscrypt-500x337.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Im Abschnitt Resolver legt ihr fest ob die Auswahl der DNS-Resolver nach den in der Grundkonfiguration festgelegten Parametern automatisch oder manuell erfolgen soll. Standardmäßig ist die automatische Auswahl aktiv. Wir nehmen die manuelle Variante und wählen wieder unseren DNS Server <strong>Digitale Gesellschaft</strong> aus der Schweiz aus.<br></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/dnscryptresolverpng.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="691" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/dnscryptresolverpng-1024x691.png" alt="" class="wp-image-6912" style="width:750px;height:undefinedpx" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/dnscryptresolverpng-1024x691.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/dnscryptresolverpng-300x202.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/dnscryptresolverpng-768x518.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/dnscryptresolverpng-1536x1037.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/dnscryptresolverpng-2048x1382.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/dnscryptresolverpng-500x337.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Die erweiterten Einstellungen können so belassen werden wie sie sind. Die Variante ist relativ einfach und die Einstellungen sind bereits getätigt. Ihr könnt ausserdem oben rechts in den Einstellungen des Tools wählen dass der Dienst automatisch bei jedem Windows Start geladen werden soll. Dafür einfach auf da <strong>kleine Zahnrad </strong>oben in der Arbeitsleiste klicken und <strong>Simple DNS minimiert starten auswählen</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Test ob die DNS Verschlüsselung auf Linux, Android und Windows Geräten funktioniert</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auf der Seite <a href="https://www.dnsleaktest.com/">https://www.dnsleaktest.com/</a> könnt ihr testen welche DNS Server bei Anfragen kontaktiert werden. Klickt auf den Standard Test, der reicht in den meisten fällen aus.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/dnsleaktest.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="288" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/dnsleaktest-1024x288.png" alt="" class="wp-image-6920" style="width:750px;height:undefinedpx" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/dnsleaktest-1024x288.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/dnsleaktest-300x84.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/dnsleaktest-768x216.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/dnsleaktest-1536x432.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/dnsleaktest-2048x576.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/dnsleaktest-500x141.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Sollten hier andere DNS Server auftauchen solltet ihr schauen ob Ihr alles richtig eingestellt habt. Startet eure Geräte zudem neu um den DNS Cache bzw DNS Einstellungen zu resetten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jetzt haben wir wenigstens eine gesicherte DNS Verbindung auf unserem Windows Rechner. Falls ich Methoden finde, wie man DNS over TLS in Windows aktiviert, werde ich das natürlich hier nachreichen. Vorerst sind wir aber fertig und haben unsere Privatsspähre und Informationssfreiheit ein bisschen mehr gefestigt mit der DNS Verschlüsselung auf Linux, Android und Windows Geräten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Habt ihr Fragen zum Thema DNS Verschlüsselung auf Linux, Android und Windows Geräten? Schreibt sie in die Kommentare!</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/dns-verschluesselung-auf-linux-android-und-windows/">DNS Verschlüsselung auf Linux, Android und Windows</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://yourdevice.ch/dns-verschluesselung-auf-linux-android-und-windows/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Mit CrowdSec Server absichern</title>
		<link>https://yourdevice.ch/mit-crowdsec-server-absichern/</link>
					<comments>https://yourdevice.ch/mit-crowdsec-server-absichern/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Aug 2023 08:00:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Netzwerk & Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Einstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwerk]]></category>
		<category><![CDATA[selfhosting]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://yourdevice.ch/?p=6710</guid>

					<description><![CDATA[<p>In weniger als 5 Minuten könnt ihr euren Server mit der OpenSource und Gemeindschaftssoftware Crowdsec absichern. In der digitalen Welt von heute ist die Sicherheit unserer Server von entscheidender Bedeutung....</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/mit-crowdsec-server-absichern/">Mit CrowdSec Server absichern</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">In weniger als 5 Minuten könnt ihr euren Server mit der OpenSource und Gemeindschaftssoftware Crowdsec absichern. In der digitalen Welt von heute ist die Sicherheit unserer Server von entscheidender Bedeutung. Mit der Zunahme von Cyberangriffen suchen Unternehmen und Einzelpersonen nach effizienten Lösungen zur Abwehr solcher Bedrohungen. Hier kommt <a href="https://docs.crowdsec.net/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">CrowdSec</a> ins Spiel, ein modernes und Open-Source-System, welches die Sicherheit eurer Systeme verbessert.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><img decoding="async" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/crowdsec-1024x327.png" alt="" style="width:750px;height:undefinedpx"/></figure>
</div>




<h2 class="wp-block-heading"><strong>Was ist CrowdSec?</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">CrowdSec ist ein Open-Source und leichtgewichtiger Malware-Scanner und Response-System, der eine Gemeinschaft von Nutzern dabei unterstützt, sich gegenseitig vor schädlichen IP-Adressen zu schützen. Es verwendet eine Behavioral-Analyse kombiniert mit einer gemeinsamen Datenbank von bekannten Angreifer-IPs, um Angriffe in Echtzeit zu identifizieren und zu blockieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Vorteile von CrowdSe</strong>c</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Gemeinschaftsgesteuert</strong>: Jeder, der CrowdSec verwendet, trägt zur Erkennung und Meldung bösartiger Aktivitäten bei, wodurch die gesamte Gemeinschaft profitiert.</li>



<li><strong>Modularität</strong>: Mit seinen Bouncers und Plugins kann es leicht in viele andere Anwendungen und Systeme integriert werden.</li>



<li><strong>Skalierbar</strong>: Es kann sowohl auf kleinen als auch auf großen Systemen effizient arbeiten.</li>



<li><strong>Kostenlos und Open Source</strong>: Dies ermöglicht eine breite Anpassung und Gemeinschaftsbeteiligung.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Installation um den Server mit CrowdSec absichern zu können</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Stellt zuerst sicher das <strong>curl</strong> installiert ist. Das geht mit:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>apt install curl</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Wir installieren CrowdSec direkt über deren Repositories damit wir stehts die aktuellsten Versionen erhalten:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>#Ubuntu/Mint

curl -s https://packagecloud.io/install/repositories/crowdsec/crowdsec/script.deb.sh | <strong>sudo</strong> bash

#bei Debian lasst ihr das sudo weg</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Für die meisten Linux-Distributionen können wir CrowdSec danach einfach installieren mit:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>sudo apt update &amp;&amp; sudo apt install crowdsec</code></pre>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Konfiguration</strong> von Crowdsec um den Server absichern zu können</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Konfigurationen benötigt CrowdSec für eine Standardanwendung keine. Wir benötigen aber sogenannte Bouncer die die eigentliche Arbeit erledigen. Die CrowdSec Installation übernimmt nur die Regelanalyse, die Ausführung bei einem Regelmatch übernehmen die Bouncer</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Bouncers </strong>auf dem Server installieren</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Bouncers sind Plugins, die mit CrowdSec arbeiten, um böswillige Anfragen in Echtzeit zu blockieren. Es gibt Bouncers für verschiedene Dienste wie Nginx, Apache, PHP und etc.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir installieren uns den Standard Firewall-Bouncer für eine <a href="https://yourdevice.ch/was-ist-nextcloud/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Nextcloud</a> oder einen Standard-Webserver.</p>



<pre class="wp-block-code"><code>sudo apt install crowdsec-firewall-bouncer-iptables</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Zusätzlich kann, wie bereits erwähnt, zum Beispiel der Nginx Webserver mit Crowdsec abgesichert werden. Installation dazu wäre:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>sudo apt install nginx lua5.1 libnginx-mod-http-lua luarocks gettext-base lua-cjson

sudo apt install crowdsec-nginx-bouncer</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">PHP könnte zum beispiel ebenfalls zusätzlich abgesichert werden. Crowdsec bietet eine Menge spezialisierte Bouncer die für verschiedenste Komponenten abgestimmt sind. Schaut hier vorbei für die verschiedensten Bouncer und deren Konfiguration:<br><br><a href="https://docs.crowdsec.net/u/bouncers/intro">https://docs.crowdsec.net/u/bouncers/intro</a></p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Überwachung und Management</strong> des CrowdSec Servers</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Befehl <code>cscli</code> können wir die Aktivitäten auf Unserem Server überwachen, uns bösartige IPs anzeigen lassen, und diese bei Bedarf manuell blockieren oder freigeben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um uns anzeigen zu lassen, welche Angriffe bereits stattgefunden haben, können wir das mit dem Befehl <code>cscli decisions list</code>:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/1-3-1024x442.png"><img decoding="async" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/1-3-1024x442.png" alt="" style="width:750px;height:undefinedpx"/></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Hier seht ihr eine Übersicht der bereits eingetretenen Regeln. Die erste Zeile zeigt die ID der Rule, die zweite dass Regeln von CrowdSec angeschlagen haben, die dritte die IP des Angreifers, danach die genaue Regel, Aktion, Ursprungsland, Provider, wie viele Versuche stattgefunden haben und wann die Regel wieder abläuft.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Einige Befehle für unsere CrowdSec um den Server besser absichern zu können</h3>



<p class="wp-block-paragraph"><code>sudo cscli decisions delete --all</code> <br>löscht alle aktuellen Blockierungen</p>



<p class="wp-block-paragraph"><code>sudo cscli decisions delete --id 74</code> - <br>löscht nur eine bestimmte ID</p>



<p class="wp-block-paragraph"><code>sudo cscli decisions add --ip 1.2.3.4 --duration 24h --reason "web bruteforce"<br></code>erstellt eine neue Regel um eine bestimmte IP für 24 Stunden mit der Begründung web Bruteforce zu blockieren</p>



<p class="wp-block-paragraph"><code>sudo cscli decisions add --range 1.2.3.0/24 --reason "web bruteforce"</code><br>erstellt eine neue Regel um eine bestimmte IP Range für 24 Stunden mit der Begründung web Bruteforce zu blockieren</p>



<p class="wp-block-paragraph"><code>sudo cscli decisions add -i 1.2.3.4</code><br>erstellt eine einfache Regel die eine bestimmte IP permanent blockiert</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Updates</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Mit einem einfach <code><em>apt update &amp;&amp; apt upgrade</em></code> halten wir unseren CrowSec inklusive aller Systemupdates auf dem neusten Stand.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p class="wp-block-paragraph">CrowdSec bietet euch eine effektive, gemeinschaftsbasierte Lösung zur Verbesserung der Sicherheit eurer Server. Durch die einfache Installation, Konfiguration und die Unterstützung einer aktiven Gemeinschaft, kann eurer Server somit einfach gegen eine Vielzahl von Bedrohungen geschützt werden. Wenn ihr euren Server oder eure Anwendung sicherer machen möchten, ist es sinnvoll, CrowdSec in eure Sicherheitsstrategie zu integrieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Habt ihr Fragen, stellt sie in die Kommentare!</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/mit-crowdsec-server-absichern/">Mit CrowdSec Server absichern</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://yourdevice.ch/mit-crowdsec-server-absichern/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Cronjob für Eure Nextcloud erstellen</title>
		<link>https://yourdevice.ch/cronjob-fuer-eure-nextcloud-erstellen/</link>
					<comments>https://yourdevice.ch/cronjob-fuer-eure-nextcloud-erstellen/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 Aug 2023 08:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nextcloud]]></category>
		<category><![CDATA[Einstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[selfhosting]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://yourdevice.ch/?p=6678</guid>

					<description><![CDATA[<p>Damit Eure Nextcloud ordentlich funktioniert, müssen im Hintergrund regelmässig bestimmte Aufgaben erledigt werden, dies nennt man einen Cronjob, welchen wir zusammen in diesem Artikel für Eure Nextcloud erstellen werden. Was...</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/cronjob-fuer-eure-nextcloud-erstellen/">Cronjob für Eure Nextcloud erstellen</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Damit Eure Nextcloud ordentlich funktioniert, müssen im Hintergrund regelmässig bestimmte Aufgaben erledigt werden, dies nennt man einen Cronjob, welchen wir zusammen in diesem Artikel für Eure Nextcloud erstellen werden.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><img decoding="async" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/05/proxy-23-1024x576.png" alt="" style="width:750px;height:undefinedpx"/></figure>
</div>




<h2 class="wp-block-heading">Was ist ein Cronjob</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Cron" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Cronjobs</a> sind im Wesentlichen geplante Aufgaben, die auf einem Server ausgeführt werden. Sie sind sehr wichtig für die allgemeine Wartung und Gesundheit eines Nextcloud-Servers.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Kontext von Nextcloud werden Cronjobs verwendet, um eine Vielzahl von regelmäßigen Hintergrundaufgaben auszuführen. Dazu gehören:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Datei-Abfallkorb und Versionierung</strong>: Nextcloud verfügt über Funktionen für das Löschen von Dateien und die Versionierung von Dateien. Gelöschte Dateien werden in einen "Abfallkorb" verschoben und ältere Versionen von Dateien werden gespeichert, so dass sie bei Bedarf wiederhergestellt werden können. Cronjobs werden verwendet, um den Abfallkorb und die älteren Dateiversionen nach einer bestimmten Zeit zu löschen, um Speicherplatz auf dem Server zu sparen.</li>



<li><strong>Aktualisierung der Suchindizes</strong>: Wenn Benutzer Dateien in Nextcloud hochladen oder ändern, werden diese Änderungen in den Suchindizes von Nextcloud erfasst. Cronjobs werden verwendet, um diese Indizes regelmäßig zu aktualisieren, damit die Suchfunktion in Nextcloud korrekt funktioniert.</li>



<li><strong>E-Mail-Benachrichtigungen und Aktivitäten</strong>: Nextcloud kann Benutzer über verschiedene Ereignisse informieren, wie z.B. neue Dateien, die in geteilten Ordnern hochgeladen wurden, oder Änderungen an Kalendereinträgen. Diese Benachrichtigungen werden oft durch Cronjobs ausgelöst.</li>



<li><strong>Hintergrund-Dateiscannen</strong>: Nextcloud scannt regelmäßig die Dateisysteme, um Änderungen zu erkennen, die außerhalb der Nextcloud-Schnittstelle vorgenommen wurden. Das kann z.B. der Fall sein, wenn die Daten auf einem externen Speicher liegen. Diese Scanaufgaben werden durch Cronjobs gesteuert.</li>



<li><strong>Wartung und Reinigung</strong>: Cronjobs werden auch verwendet, um verschiedene Wartungs- und Reinigungsarbeiten durchzuführen, wie z.B. das Löschen temporärer Dateien, das Aufräumen alter Sitzungsdaten und das Optimieren der Datenbank.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Die regelmäßige Ausführung dieser Aufgaben durch Cronjobs stellt sicher, dass der Nextcloud-Server effizient und zuverlässig funktioniert und bietet Euch eine konsistente und leistungsfähige Erfahrung. Es ist wichtig, dass der Cronjob korrekt konfiguriert ist und regelmäßig ausgeführt wird, um die Gesundheit und Leistungsfähigkeit des Nextcloud-Servers zu gewährleisten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Konfiguration und Cronjob für Eure Nextcloud erstellen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Dazu wird am besten ein Cronjob alle 5 Minuten ausgeführt wie es von Nextcloud selber empfohlen wird. Das ist eine ziemlich einfach Aufgabe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gehen wir zuerst in die Grundeinstellung unserer Nextcloud und stellen den Cronjob auf <strong>Cron</strong></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/cron-1024x461.png"><img decoding="async" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/cron-1024x461.png" alt="" style="width:750px;height:undefinedpx"/></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Jetzt Loggen wir uns auf unserem Nextcloud Server ein und geben folgendes in die Konsole:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>sudo crontab -u www-data -e</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Nun erstellen wir einen Cronjob mit folgenden Inhalt:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>*/5 &nbsp;* &nbsp;* &nbsp;* &nbsp;* php<strong>8.1</strong> -f /var/www/nextcloud/cron.php</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Ersetzt wieder <strong>8.1</strong> mit der PHP Version die Ihr verwendet! Das sollte dann so aussehen:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/crontab-1024x512.png"><img decoding="async" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/crontab-1024x512.png" alt="" style="width:750px;height:undefinedpx"/></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Speichert mit <strong>ctrl+o</strong> und beendet mit <strong>ctrl+e</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">Weitere Informationen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Habt Ihr als Caching APCu in Eurer Nextcloud konfiguriert, muss <strong>apc.enable_cli=1</strong> in die <strong>php.ini</strong> in <br><strong><em>/etc/php/8.1/cli/</em></strong> eingefügt werden. Ansonsten funktioniert das Caching nicht richtig und die Cronjobs werden nicht richtig ausgeführt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bitte schaut dafür bei unserem Artikel über das <a href="https://yourdevice.ch/apcu-redis-cache-fuer-nextcloud-27">Nextcloud Caching</a> vorbei!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich hoffe Euch damit etwas weitergeholfen zu haben, habt Ihr Fragen? Schreibt sie in die Kommentare!</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/cronjob-fuer-eure-nextcloud-erstellen/">Cronjob für Eure Nextcloud erstellen</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://yourdevice.ch/cronjob-fuer-eure-nextcloud-erstellen/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>2</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>APCu &#038; Redis Cache für Nextcloud 27</title>
		<link>https://yourdevice.ch/apcu-redis-cache-fuer-nextcloud-27/</link>
					<comments>https://yourdevice.ch/apcu-redis-cache-fuer-nextcloud-27/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Aug 2023 08:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nextcloud]]></category>
		<category><![CDATA[Einstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwerk]]></category>
		<category><![CDATA[selfhosting]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://yourdevice.ch/?p=6101</guid>

					<description><![CDATA[<p>In diesem Artikel geht es darum, wie wir einen APCu Cache &#38; Redis für das File Locking einrichten und für unsere Nextcloud 27 konfigurieren. Die Verwendung von Caching-Systemen wie APCu...</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/apcu-redis-cache-fuer-nextcloud-27/">APCu &#038; Redis Cache für Nextcloud 27</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">In diesem Artikel geht es darum, wie wir einen APCu Cache &amp; Redis für das File Locking einrichten und für unsere <a href="https://yourdevice.ch/was-ist-nextcloud/">Nextcloud</a> 27 konfigurieren. Die Verwendung von Caching-Systemen wie APCu und Redis für Nextcloud kann erheblich zur Verbesserung der Leistung und Reaktionszeit von Nextcloud beitragen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><img decoding="async" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/nextcloudinstallation1-1024x916.webp" alt="" style="width:750px;height:undefinedpx"/></figure>
</div>




<p class="wp-block-paragraph">In einem anderen Beitrag habt Ihr gelernt, wie Ihr eine Nextcloud auf einer Synology NAS installieren könnt, schaut doch mal <a href="https://yourdevice.ch/nextcloud-27-auf-synology-dsm-7-2-installieren/">hier vorbei</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">&nbsp;Wieso APCu &amp; Redis Cache für Nextcloud 27 einrichten</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Unterschied in der Geschwindigkeit zwischen einem Nextcloud-Server ohne Cache und einem mit Cache ist enorm. Insbesondere wenn die Anzahl der Dateien und Ordner steigt und mehr Multimedia-Dateien auf den Server gelangen, wird das Caching immer wichtiger, um Geschwindigkeit und Leistung zu erhalten. APCu wird zunächst einen Großteil des Cachings übernehmen, während Redis für das File Locking zuständig ist. Diese beide Caching Methoden stehen heute im Mittelpunkt dieses Blogbeitrags</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist der ACPu Cache</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>APCu (Alternative PHP Cache User)</strong> ist ein PHP-Modul, das die Ausführungszeit von PHP-Code beschleunigt, indem es bereits kompilierten PHP-Code im Speicher speichert. Dadurch wird die Notwendigkeit, den Code bei jedem Seitenaufruf erneut zu kompilieren, beseitigt.</li>



<li>Verbesserte Leistung: APCu verringert die Last auf dem Server und verbessert die Antwortzeiten, da es den Zugriff auf den Speicher für häufig verwendete Daten erleichtert.</li>



<li>Ressourceneffizienz: Da APCu Daten im Speicher speichert, spart es Ressourcen, die sonst für Datenbankanfragen oder Dateisystemoperationen verwendet würden.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist ein Redis Cache</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Redis (Remote Dictionary Server)</strong> ist ein im Arbeitsspeicher residierender Datenspeicher, der zum Cachen von Daten und als Message Broker verwendet werden kann.</li>



<li>Verbesserte Leistung: Redis kann verwendet werden, um Dateilocking und Transaktionsdateien für Nextcloud zu handhaben. Das kann helfen, die Leistung zu steigern, indem Konflikte bei gleichzeitigen Zugriffen auf dieselben Daten verhindert werden.</li>



<li>Skalierbarkeit: Redis ist hochgradig skalierbar und kann auch in verteilten Systemen eingesetzt werden, was es ideal für große Nextcloud-Installationen macht.</li>



<li>Persistenz: Obwohl Redis hauptsächlich im Speicher arbeitet, bietet es auch Möglichkeiten zur Persistenz, d.h. es kann Daten auf der Festplatte speichern, was eine zusätzliche Sicherheitsebene bietet.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">ACPu Caching für Nextcloud 27 einrichten</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Einrichtung des ACPu Caches ist eigentlich relativ einfach. Wir benötigen nur das entsprechende PHP-Modul welches diese Aufgabe erledigt. Das ist ganz einfach mit diesem Befehl zu installieren:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>apt install php8.1-apcu php8.1-opcache</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Bitte ersetzt <strong>8.1</strong> mit der Version dir Ihr tatsächlich benutz</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aktiviert die Module mit:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jetzt müssen wir noch sicherstellen dass APCu für PHP CLI aktiviert ist. Wir öffnen dafür die<strong> php.ini</strong> in <em><strong>/etc/php/8.1/cli/</strong></em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ersetzt <strong>8.1</strong> mit der PHP Version die Ihr benutzt!<br><br>Wir fügen dafür einfach <strong>apc.enable_cli=1</strong> an oberster Stelle ein:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/4-1-1024x489.png"><img decoding="async" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/4-1-1024x489.png" alt="" style="width:750px;height:undefinedpx"/></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Danach gehen wir in unsere Nextcloud Konfigurationsdatei, das geht mit:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>sudo nano /var/www/nextcloud/config/config.php</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Jetzt fügen wir folgende Zeile hinzu:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>'memcache.local' =&gt; '\OC\Memcache\APCu',</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Die Zeile könnt Ihr einfügen wo Ihr wollt. Am besten setzt Ihr die bei einer neuen Installation ganz ans Ende damit Ihr immer im Überblick habt was Ihr so hinzufügt.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/1-2-1024x755.png"><img decoding="async" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/1-2-1024x755.png" alt="" style="width:750px;height:undefinedpx"/></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Speichert die Datei mit <strong>ctrl+o</strong> ab und beendet mit <strong>ctrl+x</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Anschliessend müsste der ACPu Cache bereits aktiviert sein.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Redis Cache für das File Locking installieren und konfigurieren</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Den Redis Cache zu installieren und konfigurieren gestaltet sich als etwas aufwendiger, folgt einfach den Anweisungen ganz genau, dann sollte alles problemlos laufen. Zuerst installieren wir uns den Redis Server und das entsprechende PHP-Modul, das geht mit:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>sudo apt install redis-server php8.1-redis</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Zuerst öffnen wir die Redis Konfigurationsdatei, diese befindet sich in <strong>/etc/redis/redis.conf</strong></p>



<pre class="wp-block-code"><code>sudo nano /etc/redis/redis.conf</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Nun suchen wir den Eintrag Port und ändern <strong>6379</strong> auf <strong>0</strong> ab</p>



<p class="wp-block-paragraph">Danach unkommentieren wir die folgenden Einträge und ändern sie entsprechend ab:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>unixsocket /var/run/redis/redis-server.sock
unixsocketperm 770</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Am Schluss sollte das so ausehen:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/2-1-1024x755.png"><img decoding="async" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/2-1-1024x755.png" alt="" style="width:750px;height:undefinedpx"/></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Speichert und beendet das ganze, jetzt ändern wir noch die Berechtigungen entsprechend ab und fügen Redis zur www-data bzw der Apache Gruppe hinzu, indem wir folgenden Befehl in die Konsole eingeben:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>sudo usermod -a -G redis www-data</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Nun starten wir noch den Apache Webserver neu mit:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>sudo service apache2 restart</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">und starten den Redis Server neu mit:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>sudo systemctl restart redis-server.service</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Anschliessend müssen wir unseren Nextcloud Konfiguration anpassen in dem wir folgendes nach unserem oberen APCu Eintrag hinzufügen:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>'memcache.locking' =&gt; '\OC\Memcache\Redis',
  'filelocking.enabled' =&gt; 'true',
  'redis' =&gt; 
  array (
    'host' =&gt; '/var/run/redis/redis-server.sock',
    'port' =&gt; 0,
    'timeout' =&gt; 0.0,
  ),</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Damit der Redis Server immer bei einem Neustart des Systems ebenso startet, aktivieren wir den Service dauerhaft mit:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>sudo systemctl enable redis-server</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Jetzt starten wir unseren Server noch kurz neu mit <strong><em>systemctl reboot</em></strong> und danach sollte uns unsere Nextcloud mit einem schönen grünen Haken belohnen:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/3-1-1024x462.png"><img decoding="async" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/3-1-1024x462.png" alt="" style="width:750px;height:undefinedpx"/></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Jetzt ist unsere Nextcloud mit einem vollwertigem Caching System ausgestattet und das arbeiten mit der Cloud ist um einiges angenehmer. Daten können nun dank Redis nicht mehr ausversehen von anderen überschrieben werden. Falls Ihr mehr über erweitertes Caching erfahren wollt, lohnt es sich die offizielle Nextcloud Dokumentation einzusehen:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://docs.nextcloud.com/server/latest/admin_manual/configuration_server/caching_configuration.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://docs.nextcloud.com/server/latest/admin_manual/configuration_server/caching_configuration.html</a><br><br>Ich hoffe Euch die Erfahrungen mit Eurer Nextcloud nun etwas verbessert zu haben, habt Ihr Fragen, schreibt sie in die Kommentare!</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/apcu-redis-cache-fuer-nextcloud-27/">APCu &#038; Redis Cache für Nextcloud 27</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://yourdevice.ch/apcu-redis-cache-fuer-nextcloud-27/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Mit Android Smartphone SSH Verbindungen aufbauen</title>
		<link>https://yourdevice.ch/mit-android-smartphone-ssh-verbindungen-aufbauen/</link>
					<comments>https://yourdevice.ch/mit-android-smartphone-ssh-verbindungen-aufbauen/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Aug 2023 08:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Android]]></category>
		<category><![CDATA[Einstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://yourdevice.ch/?p=6578</guid>

					<description><![CDATA[<p>Heute geht es darum, wie Ihr mit Eurem Android Smartphone SSH Verbindungen aufbauen könnt. Dafür gibt es Connect Bot, eine leistungsstarke Android-App, die es Euch ermöglicht, sichere und verschlüsselte Verbindungen...</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/mit-android-smartphone-ssh-verbindungen-aufbauen/">Mit Android Smartphone SSH Verbindungen aufbauen</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Heute geht es darum, wie Ihr mit Eurem Android Smartphone SSH Verbindungen aufbauen könnt. Dafür gibt es <strong>Connect Bot</strong>, eine leistungsstarke Android-App, die es Euch ermöglicht, sichere und verschlüsselte Verbindungen zu Euren Remote-Servern über das <a href="https://yourdevice.ch/netzwerkprotokolle-definition-uebersicht/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Secure Shell-Protokoll (SSH)</a> herzustellen. Sie ist speziell für IT-begeisterte konzipiert, die auf ihren Servern und Netzwerkgeräten effiziente Echtzeit-Verwaltung und Fehlerbehebung durchführen möchten, aber auch für alle, die aus der Ferne auf Ihre Server zugreifen müssen. Damit könnt Ihr Euch relativ einfach auf einer Eurer Remote Server einklinken und kurze Checks erledigen, das System updaten oder das System schnell neustarten.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><img decoding="async" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/1-1-1024x512.png" alt="" style="width:750px;height:undefinedpx"/></figure>
</div>




<h2 class="wp-block-heading">Installationsprozess</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Installation der Connect Bot App ist sehr einfach. Ihr könnt sie direkt aus dem F-Droid Store oder <a href="https://f-droid.org/de/packages/org.connectbot/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a> auf Euer Android-Gerät herunterladen. Nach der Installation könnt Ihr Eure Serverdetails eingeben, einschließlich Hostname/IP, Benutzername und Passwort. Alternativ könnt Ihr auch einen öffentlichen SSH-Schlüssel zur Authentifizierung verwenden. Die App ermöglicht es Euch, mehrere Server zu speichern und zu verwalten, was besonders nützlich ist, wenn Ihr mehrere Maschinen betreut.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum mit Android Smartphone SSH Verbindungen aufbauen</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Connect Bot</strong> erweist sich im Alltag als äußerst nützlich. Mit ihr könnt Ihr Euch von überall aus auf Eurem Android-Smartphone in Euren Server einloggen und auf die Kommandozeile zugreifen. Sie ermöglicht es Euch, problemlos Dateien zu übertragen, Prozesse zu überwachen, Systemupdates zu installieren und vieles mehr. Die App verfügt über eine intuitive Benutzeroberfläche und bietet Funktionen wie Syntaxhervorhebung und Befehlsvervollständigung, die Euch bei Eurer Arbeit unterstützen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Einrichtung um mit Eurem Android Smartphone SSH Verbindungen aufbauen zu können</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Kurzer Überblick zur App. Auf dem Homescreen findet Ihr einer Übersicht all Eurer Remote-Server mit denen Ihr Euch verbinden könnt. Diese müssen wir natürlich erst einmal erstellen. Davor erledigen wir erst einmal ein paar kleine Einstellungen die das Arbeiten etwas erleichtert. Geht zuerst mal auf die <strong>3 Punkte</strong> oben rechts und klickt auf <strong>Einstellungen</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für längere und grössere Arbeit erhöhen wir den Bildlaufpuffer erstmal auf <strong>256</strong>, danach könnt Ihr etwas weiter runter scrollen zum Abschnitt <strong>Tastatur</strong> und aktiviert am besten <strong>Zusatztasten immer sichtbar</strong>. Damit umgehen wir ein paar Renderbugs und haben die Zusatztasten immer griffbereit. Das wären auch schon alle Einstellungen die wir hier erledigen können.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Optional: Anmeldung über SSH Public-Key</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ihr könnt Euch auch optional mit einem SSH Public-Key anmelden. Damit entfällt die Passworteingabe während des Logins. Dafür müssen wir erst einmal ein Schlüsselpaar erstellen. Klickt nochmals auf die <strong>3 Punkte</strong> oben rechts und danach auf <strong>Pubkeys verwalten</strong>. Klickt auf das kleine Plus Symbol in der oberen Leisten.<br>Gebt den Schlüssel einen Namen, wählt RSA aus und als Bitlänge 2048. Bitte richter Euch ein Passwort für Euren PublicKey ein, ansonsten kann sich damit jeder, der Zugriff auf Eurer Handy und die App hat, ohne Passwort auf Euren Servern einrichten. Das wäre quasi wie als würdet Ihr eine Bankkarte ohne PinCode verwenden.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/Screenshot_20230803-110227-473x1024.png"><img decoding="async" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/Screenshot_20230803-110227-473x1024.png" alt="" style="object-fit:cover;width:350px;height:undefinedpx"/></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Der Schlüssel kann automatisch beim starten der App geladen werden. Ausserdem kann ausgewählt werden, ob explizit nachgefragt werden soll, ob dieser Schlüssel beim späteren SSH Login verwendet werden soll. Klickt bei entsprechenden Einstellung danach auf <strong>Erzeugen</strong>. Wischt ein paar mal über den Bildschirm um einen zufälligen Schlüssel zu erstellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit der Schlüssel benutzt werden kann, muss er entsperrt sein. Klickt in der Schlüsselübersicht auf den erstellen Key und entsperrt Ihn mit Eurem Passwort. Jetzt ist der Schlüssel einsatzbereit. Wie wir Ihn benutzten, erfahrt Ihr weiter unten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Host hinzufügen mit Connect Bot</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Geht wieder zurück auf Euer Startmenü und klickt unten rechts auf das <strong>Plus Symbol</strong>. Ein neues Fenster öffnet sich. Die Einstellungen sind eigentlich sehr einfach:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/Screenshot_20230803-104415-1-473x1024.png"><img decoding="async" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/Screenshot_20230803-104415-1-473x1024.png" alt="" style="object-fit:cover;width:350px;height:undefinedpx"/></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Als erstes gebt Ihr Euren Benuternamen, gefolgt von der Remote IP Adresse ein. Beim Namen könnt Ihr dem Host bzw dem Eintrag eine Bezeichung geben, das dient der Übersicht bei mehreren Einträgen nachher. Optional: falls Ihr einen Pubkey verwenden wollt, könnt Ihr hier auch gleich den entsprechenden PubKey auswählen und hinterlegen. Wählt dafür den entsprechenden Key unter <strong>Verwende pubkey Authentisierung</strong> aus.<br><br>Weitere Einstellungen sind nicht nötig. Habt Ihr alles, könnt Ihr oben auf das Plus Symbol klicken und den Host hinzufügen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Anwendung des Connect Bot Clients</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nun ist es an der Zeit die erste Verbindung aufzubauen. Dies geschieht erstmal über da normale Passwort. Klickt für die erste Verbindung einfach auf den Host, und gebt Euer Serverpasswort ein, sobald Ihr danach gefragt werdet. Auf die Frage ob Ihr dem Host vertrauen wollt, bestätigt mit <strong>Ja</strong><br><br><strong>Bei PubKey Nutzung:</strong> lasst Euch nicht von der Fehlermeldung irritieren dass die PubKey Authentisierung nicht erfolgreich war. Das ist normal, wir müssen unseren Key natürlich zuerst auf den Server hochladen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Habt Ihr Euch verbunden, seid Ihr bereits auf der Remote-Konsole und könnt anfangen Euren Server zu ärgern, zum abstürzen zu bringen oder </p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/Screenshot_20230803-105839-473x1024.png"><img decoding="async" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/Screenshot_20230803-105839-473x1024.png" alt="" style="object-fit:cover;width:350px;height:undefinedpx"/></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Ihr könnt nun ganz normal Eure Befehle in die Konsole hämmern, den Server neustarten, oder Änderungen an Konfigurationen vornehmen. Für Tastenbefehle steht Euch nun die Tastenleiste zur verfügung. Die Erste Taste ist die <strong>STRG</strong> oder <strong>CTRL</strong> Taste. Damit könnt Ihr Kombinationen erzeugen. Um im z.B den Nano Editor zu verlassen, oder Konsolenbefehle zu unterbrechen könnt Ihr auf <strong>STRG</strong> drücken, und danach die ensprechende Taste auf der <strong>Android Tastatur</strong>. (STRG+x) oder (STRG+c). Das nächste Kürzel ist die normale <strong>Esc</strong> Taste, danach kommt die Autoverfolständigen für Ordner oder Dateinamen wenn die ersten Buchstaben bereits eingegeben worden sind, genau wie auf der normalen PC Tastatur --&gt; <strong>Tabulator Taste</strong>. Mit den Pfeiltasten könnt Ihr durch Dateien und Editoren navigieren. Die Leiste lässt sich scrollen, und Ihr findet weitere rechts alle mögliche Tasten der normalen PC-Tastatur.</p>



<h3 class="wp-block-heading">SSH-Pubkey einfügen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wollen wir unseren PublicKey nun auf den Server einfügen, geht das folgendermassen. Geht auf die Keyverwaltung von Connect Bot und drückt lange auf den entsprechenden Eintrag. Wählt <strong>Öffentlichen Schlüssel kopieren </strong>aus. Danach geht Ihr zurück in die Konsole des entsprechenden Hosts, auf dem der Key eingefügt werden soll. Die Key könnt Ihr nun mit folgendem Befehl einfügen:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>echo "euer Key" &gt;&gt; .ssh/authorized_keys</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Entfernt die Anführungszeichen aus dem Befehl. Passt auf beim Einfügen des Keys. Der kopierte Key enthält die Bezeichnung Eures Keys. Entfernt diesem aus der Eingabe:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/Screenshot_20230803-105728-473x1024.png"><img decoding="async" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/Screenshot_20230803-105728-473x1024.png" alt="" style="object-fit:cover;width:350px;height:undefinedpx"/></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Das <strong>Pixel 7</strong> bei mir im Beispiel muss entfernt werden. Drückt danach auf die <strong>Enter</strong> Taste. Der Key wurde hinzugefügt. Stellt sicher dass Ihr Euch im <strong>Homeverzeichnis</strong> (<strong>~#</strong>) befindet.<br>Nun könnt Ihr Euch ohne Passwort beim nächsten mal auf Eurem Server anmelden. Stellt sicher, das der Key in der Schlüsselverwaltung entsperrt ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ihr könnt nun beliebig viele Hosts hinzufügen und Euch auf Euren Servern schnell und einfach anmelden. Sehr nützlich falls Ihr verschiedene <a href="https://yourdevice.ch/was-ist-nextcloud/">Nextcloud</a> oder <a href="https://yourdevice.ch/warum-matrix-synapse/">Matrix-Synapse Server</a>, oder sonstige Dienste verwaltet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich hoffe Euch mit der Anleitung ein klein wenig mehr Erleichterung in Eurer Serververwaltung beisteuern können, habt Ihr Fragen? Stellt sie in die Kommentare!</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/mit-android-smartphone-ssh-verbindungen-aufbauen/">Mit Android Smartphone SSH Verbindungen aufbauen</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://yourdevice.ch/mit-android-smartphone-ssh-verbindungen-aufbauen/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Mit GREP und FIND Dateien und Inhalte suchen und finden</title>
		<link>https://yourdevice.ch/mit-grep-und-find-dateien-und-inhalte-suchen-und-finden/</link>
					<comments>https://yourdevice.ch/mit-grep-und-find-dateien-und-inhalte-suchen-und-finden/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 Aug 2023 08:15:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Einstellungen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://yourdevice.ch/?p=6414</guid>

					<description><![CDATA[<p>Heute geht es darum mit GREP und FIND Dateien und Inhalte innerhalb der Konsole zu suchen und zu finden. Die Befehle find und grep sind zwei äußerst nützliche Werkzeuge in...</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/mit-grep-und-find-dateien-und-inhalte-suchen-und-finden/">Mit GREP und FIND Dateien und Inhalte suchen und finden</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Heute geht es darum mit GREP und FIND Dateien und Inhalte innerhalb der Konsole zu suchen und zu finden. Die Befehle <strong>find</strong> und <strong>grep</strong> sind zwei äußerst nützliche Werkzeuge in <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Unix" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Unix</a>- und Linux-Systemen, mit denen Benutzer effizient nach Dateien und Inhalten suchen können. <strong>find</strong> ermöglicht es Euch, Dateien und Verzeichnisse zu suchen, während <strong>grep</strong> zum Durchsuchen des Textinhalts von Dateien verwendet wird.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/ordnersuchen.jpeg" alt="" class="wp-image-8452" style="width:600px;height:undefinedpx" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/ordnersuchen.jpeg 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/ordnersuchen-300x169.jpeg 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/ordnersuchen-768x432.jpeg 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/ordnersuchen-800x450.jpeg 800w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/ordnersuchen-500x281.jpeg 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>




<h2 class="wp-block-heading">Find-Befehl</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der <strong>find</strong>-Befehl in Unix und Linux wird verwendet, um Dateien und Verzeichnisse im Dateisystem zu suchen. Ihr könnt nach Dateien suchen, die bestimmten Kriterien entsprechen, einschließlich, aber nicht beschränkt auf den Namen, die Größe, den Dateityp und das Datum der letzten Änderung.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Grundlegende Nutzung von find</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die grundlegendste Nutzung von <strong>find</strong> ist, nach Dateien anhand ihres Namens zu suchen:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>find /pfad/zum/suchen -name "Dateiname"</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Wollt Ihr also z.B in Eurer <a href="https://yourdevice.ch/was-ist-nextcloud/">Nextcloud</a> nach der <strong>config.php</strong> suchen, geht das mit dem Befehl:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>find /var/www/nextcloud -name config.php</code></pre>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/1-1024x276.png"><img decoding="async" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/1-1024x276.png" alt="" style="width:750px;height:undefinedpx"/></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Als Resltat also <strong>/var/www/yourdevice/config/config.php</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">Suche nach Dateitypen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ihr könnt auch nach bestimmten Dateitypen suchen, wie z.B. Verzeichnissen (<strong>d</strong>), symbolischen Links (<strong>l</strong>), regulären Dateien (<code>f</code>):</p>



<pre class="wp-block-code"><code>find / -type f -name "Dateiname"
find / -type d -name "Verzeichnisname"</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Suchen wir den Ordner <strong>plugins</strong> in einer WordPress Installation, würde das so aussehen:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>find /var/www/yourdevice/ -type d -name plugins</code></pre>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/2-1024x329.png"><img decoding="async" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/2-1024x329.png" alt="" style="width:750px;height:undefinedpx"/></a></figure>
</div>


<h3 class="wp-block-heading">Suche nach Größe</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der <strong>find</strong> Befehl kann auch Dateien anhand ihrer Größe finden:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>find /etc/apt -size +100M</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Der obige Befehl findet Dateien, die größer als 100 Megabyte sind. Nach dem Schrägstrich könnt Ihr die Suche in dem angebenen Ordner präzisieren. Ihr könnt die Befehle auch kombinieren, z.B die Suche nach einer bestimmten Datei mit einer grösse von von einer gewissen Grösse. Suchen wir z.B nach allen php Dateien mit einer grösse von 2MB in unserem WordPress Ordner, könnte das so aussehen:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>find /var/www/wordpress/ -name "*.php" -size 2MB</code></pre>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/3-1024x334.png"><img decoding="async" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/3-1024x334.png" alt="" style="width:750px;height:undefinedpx"/></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Bitte benutzt bei Wildcardbefehlen die Anführungszeichen. Habt Ihr einen festen Namen nachdem Ihr sucht, benötigt Ihr diese nicht. Der <a href="https://imsc.uni-graz.at/haasegu/Lectures/RO-II/projekte/node2.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Wildcardbefehl</a> wäre das <strong>Sternchen</strong> was bedeutet dass nach allen Namen gesucht wird welche PHP Dateien sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Kombinationen sind natürlich auch möglich. Zum Beispiel lassen sich nach allen Text Datei in einen bestimmten Order suchen, und darauf die Löschfunktion anzuwenden. Möchte ich alle Text Dateien in den Dokumenten meines Homeordners löschen, würde das so aussehen:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>find ~/Dokumente -name "*.txt" -exec rm {} ;</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Möchtet Ihr gefragt werden ob gelöscht werden soll, verwendet den <strong>-i</strong> Schalter nach dem <strong>rm</strong> Befehl:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>find ~/Dokumente -name "*.txt" -exec rm -i {} ;</code></pre>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/6-1024x407.png"><img decoding="async" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/6-1024x407.png" alt="" style="width:750px;height:undefinedpx"/></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Bestätigt mit <strong>y</strong> oder <strong>n</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Bitte seid vorsichtig mit -<strong>exec</strong> Befehlen, besonders wenn Löschfunktionen ohne <strong>i-</strong> Schalter angewendet werden. Der Befehl löscht alles was im in den Weg kommt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Grep-Befehl</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>grep</strong> steht für "<strong>Global Regular Expression Print</strong>". Mit <strong>grep</strong> könnt Ihr Text oder Ausgaben nach bestimmten Zeichenketten oder regulären Ausdrücken durchsuchen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Grundlegende Nutzung von grep</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die grundlegende Syntax für <strong>grep</strong> ist:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>grep 'suchwort' /pfad/zur/datei</code></pre>



<h3 class="wp-block-heading">Fallunempfindliche Suche</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Um nach Text zu suchen, ohne auf Groß- und Kleinschreibung zu achten, verwendet den <strong>-i </strong>Schalter:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>grep -i 'suchwort' /pfad/zur/datei</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Wollt Ihr in Eurer nextcloud config.php z.B nach dem Ausruck Array suchen, bzw wollt wissen ob der Ausdruck darin vorkommt, geht das mit:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>grep -i array /var/www/nextcloud/config/config.php</code></pre>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/4-1024x272.png"><img decoding="async" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/4-1024x272.png" alt="" style="width:750px;height:undefinedpx"/></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Der Rechner gibt die Zeilen aus in dem das word <strong>array</strong> enthalten ist. Falls nichts angegeben wird, ist das Suchwort nicht in der Datei enthalten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Suche mit regulären Ausdrücken</h3>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>grep</strong> kann auch reguläre Ausdrücke verwenden, um Muster in Texten zu finden. Zum Beispiel findet der folgende Befehl alle Zeilen, die ein Wort enthalten, das mit '<strong>ab</strong>' beginnt:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>grep -E 'abw*' /pfad/zur/datei</code></pre>



<h2 class="wp-block-heading">Kombination von find und grep</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die wirkliche Macht kommt zum Vorschein, wenn Ihr <strong>find</strong> und <strong>grep</strong> kombiniert. Hier ist ein einfaches Beispiel, wie Ihr diese beiden Befehle kombinieren könnt:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>find /pfad/zum/suchen -type f -name "*.txt" -exec grep -i 'suchwort' {} ;</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">In diesem Beispiel wird <strong>find</strong> verwendet, um nach allen <strong>.txt</strong>-Dateien im angegebenen Pfad zu suchen. Dann wird grep auf jede dieser Dateien angewendet, um nach dem 'suchwort' zu suchen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nehmen wir an ich suche die <strong>config.php</strong> Datei der Nextcloud und möchte wissen ob darin das word <strong>smtp</strong> enthalten ist, weil ich beispielsweise die Mail-Einstellungen überprüfen möchte. Der Befehl würde so aussehen:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>find /var/www/nextcloud -name config.php -exec grep -i smtp {} ;</code></pre>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/5-1-1024x409.png"><img decoding="async" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/5-1-1024x409.png" alt="" style="width:750px"/></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Insgesamt sind <strong>find</strong> und <strong>grep</strong> sehr leistungsfähige Werkzeuge zur Dateisuche und Textverarbeitung in Unix- und Linux-basierten Systemen. Mit einer gründlichen Kenntnis dieser Befehle und ihrer Optionen könnt Ihr schnell durch Euer Dateisystem navigieren und Inhalte effizient finden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich hoffe Euch etwas mehr Verständnis in die tiefen der Konsole gebracht zu haben. Habt Ihr Fragen? Schreibt sie in die Kommentare!</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/mit-grep-und-find-dateien-und-inhalte-suchen-und-finden/">Mit GREP und FIND Dateien und Inhalte suchen und finden</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://yourdevice.ch/mit-grep-und-find-dateien-und-inhalte-suchen-und-finden/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Thunderbird Kalender mit Nextcloud CalDAV verbinden</title>
		<link>https://yourdevice.ch/thunderbird-kalender-mit-nextcloud-caldav-verbinden/</link>
					<comments>https://yourdevice.ch/thunderbird-kalender-mit-nextcloud-caldav-verbinden/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Aug 2023 07:12:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nextcloud]]></category>
		<category><![CDATA[Einstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://yourdevice.ch/?p=6212</guid>

					<description><![CDATA[<p>In diesem Kurzartikel zeige ich euch, wie ihr euren Thunderbird Email Kalender mit eurer Nextcloud via CalDAV verbinden könnt. Das ist sehr nützlich, da eure Nextcloud hier als zentrale Sammelstelle...</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/thunderbird-kalender-mit-nextcloud-caldav-verbinden/">Thunderbird Kalender mit Nextcloud CalDAV verbinden</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">In diesem Kurzartikel zeige ich euch, wie ihr euren Thunderbird Email Kalender mit eurer <a href="https://yourdevice.ch/was-ist-nextcloud/">Nextcloud</a> via <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/CalDAV" target="_blank" rel="noreferrer noopener">CalDAV</a> verbinden könnt. Das ist sehr nützlich, da eure Nextcloud hier als zentrale Sammelstelle eurer Termine dienen kann. Ändert Ihr also Termine, sei es auch im Thunderbird Client, oder auf dem Android Smartphone, werden diese Änderungen direkt mit eurer Cloud synchronisiert und alle anderen Clients übernehmen diese Änderungen ebenfalls.</p>





<h2 class="wp-block-heading">Vorbereitungen auf der Nextcloud</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Viel Arbeit ist nicht notwenig. Öffnet eure Nextcloud und startet die Kalender App. Dort findet ihr unten links die <strong>Kalender-Einstellungen</strong>. Klickt darauf und scrollt etwas nach unten. Hier gibt es einen Button namens <strong>Primäre CalDAV Adresse kopieren</strong>. Klickt darauf. Die Adresse befindet sich nun in eurer Zwischenablage.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><img decoding="async" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/07/1-2-1024x666.png" alt="" style="width:750px;height:undefinedpx"/></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Des weiteren braucht ihr natürlich noch eure Nextcloud Anmeldetedaten undihr seid auch schon bereit um euren Thunderbird Client damit zu verbinden. Desweiteren benötigt natürlich einen Thunderbird Client mit eingerichteter Email Adresse.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Thunderbird Einstellungen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Öffnet euren Thunderbird Email Client. Ganz links findet ihr die Shortcut Symbole der Thunderbird Apps, klickt auf das <strong>Kalendersymbol</strong>, danach auf das kleine <strong>Plus</strong> in der Kalenderübersicht und danach im folgenden Feld auf <strong>Im Netzwerk</strong>. In der neusten Thunderbird ist das hinzufügen eines neuen Kalenders jetzt übersichtlicher. Ganz unten befindet sich neu ein <strong>Button neuer Kalender...</strong></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/07/2-1-1024x488.png"><img decoding="async" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/07/2-1-1024x488.png" alt="" style="width:750px;height:undefinedpx"/></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Als nächstes müsst ihr nun den <strong>Benutzernamen</strong> eurer Nextcloud Instanz eingeben, und darunter den kopierten CalDAV-Link aus dem Nextcloud Kalender. Die Offline Unterstützung könnt Ihr natürlich aktivieren. Klickt als nächstes auf <strong>Kalender suchen</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ihr werdet aufgefordert, ein Passwort einzugeben. Dabei handelt es sich natürlich um euer Nextcloud Benutzer Passwort. Wählt im nächsten Feld den Kalendertyp <strong>CalDAV</strong> und bestätigt danach mit <strong>abonnieren</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Einrichtung ist nun auch schon fertig! Ihr seht links in der Kalenderübersicht nun eure Kalender. Ihr könnt Termine eintragen, verändern und anpassen, und die Einträge landen natürlich direkt auf eurem Nextcloud Server. Alle Clients die mit der CalDAV Adresse von Nextcloud verbunden sind, erhalten natürlich diese Veränderungen. Wie ihr eurer Android Smartphone mit der Nextcloud verbindet, erfahrt ihr <a href="https://yourdevice.ch/nextcloud-kalender-mit-android-synchronisieren/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>. Damit könnt ihr euch effizient und gezielt organisieren, und eure Daten bleiben ab jetzt stets in euren Händen und verlassen das Haus nicht mehr!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich hoffe euch mit diesem kleinen Tutorial etwas weiter geholfen zu haben, habt ihr Fragen, schreibt sie in die Kommentare!</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/thunderbird-kalender-mit-nextcloud-caldav-verbinden/">Thunderbird Kalender mit Nextcloud CalDAV verbinden</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://yourdevice.ch/thunderbird-kalender-mit-nextcloud-caldav-verbinden/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>2</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Mit Rsync Daten zwischen Rechnern synchronisieren</title>
		<link>https://yourdevice.ch/mit-rsync-daten-zwischen-rechnern-kopieren-und-synchronisieren/</link>
					<comments>https://yourdevice.ch/mit-rsync-daten-zwischen-rechnern-kopieren-und-synchronisieren/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Aug 2023 07:46:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Netzwerk & Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Einstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwerk]]></category>
		<category><![CDATA[selfhosting]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://yourdevice.ch/?p=6210</guid>

					<description><![CDATA[<p>Heute geht es darum mit Rsync Daten zwischen Rechnern zu kopieren und zu synchronisieren. Rsync, kurz für "remote synchronization", ist ein leistungsfähiges Open-Source-Tool zur Datei- und Verzeichnissynchronisation. Es ist in...</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/mit-rsync-daten-zwischen-rechnern-kopieren-und-synchronisieren/">Mit Rsync Daten zwischen Rechnern synchronisieren</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Heute geht es darum mit Rsync Daten zwischen Rechnern zu kopieren und zu synchronisieren. <a href="https://yourdevice.ch/netzwerkprotokolle-definition-uebersicht/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rsync</a>, kurz für "<strong>remote synchronization</strong>", ist ein leistungsfähiges Open-Source-Tool zur Datei- und Verzeichnissynchronisation. Es ist in Unix-Systemen weit verbreitet, einschließlich Linux und MacOS, und kann sowohl zur Sicherung von Daten als auch zur Replikation von Dateien zwischen Computern verwendet werden.<br><br></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/rsync2-1024x576.png" alt="" class="wp-image-11272" style="width:750px;height:undefinedpx" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/rsync2-1024x576.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/rsync2-300x169.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/rsync2-768x432.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/rsync2-500x281.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/rsync2.png 1280w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>


<h2 class="wp-block-heading">&nbsp;</h2>





<h2 class="wp-block-heading">Funktion von Rsync</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Rsync nutzt ein einzigartiges Delta-Transfer-Algorithmus, um die Menge der übertragenen Daten zu minimieren. Das Tool vergleicht die Quell- und Zieldateien und überträgt nur die Abschnitte, die sich geändert haben. Dieser inkrementelle Ansatz kann erhebliche Bandbreiten- und Zeitersparnisse gegenüber traditionelleren Methoden bieten, die komplette Dateien kopieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Rsync kann sowohl lokal (auf demselben Gerät oder im selben Netzwerk) als auch remote (über das Internet) verwendet werden. Es unterstützt auch den Transfer über verschlüsselte Kanäle mit <strong>SSH</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vorausetzungen um mit Rsync Daten zwischen Rechnern zu synchronisieren</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Um <a href="https://yourdevice.ch/netzwerkprotokolle-definition-uebersicht/">Rsync</a> zu verwenden, muss es auf jedem beteiligten Computer installiert sein. Die meisten Unix-ähnlichen Betriebssysteme haben es bereits vorinstalliert. Bei Windows muss ein Software wie <a href="https://www.cygwin.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Cygwin</a> verwendet werden, um Unix-ähnliche Befehle auszuführen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Rsync selbst verwendet standardmäßig den TCP-Port <strong>873</strong> für die Kommunikation. Wenn ihr Rsync auf einem Server bereitstellt, müsst ihr sicherstellen, dass dieser Port in der Firewall offen ist, damit Rsync ordnungsgemäß funktioniert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist wichtig zu beachten, dass während Rsync selbst einige grundlegende Sicherheitsmaßnahmen bietet (wie die Verwendung von "chroot" zur Begrenzung des Zugriffs auf das Zielsystem), die Daten während der Übertragung nicht verschlüsselt werden. Dies bedeutet, dass Rsync allein für die Übertragung sensibler Daten über unsichere Netzwerke (wie das Internet) nicht ideal ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Glück kann Rsync nahtlos mit SSH (Secure Shell) integriert werden, um eine sichere, verschlüsselte Verbindung zu erstellen. SSH verwendet standardmäßig den TCP-Port <strong>22</strong>. Wenn ihr Rsync über SSH verwendet, werden alle Daten, die übertragen werden, verschlüsselt, was bedeutet, dass sie während der Übertragung nicht abgefangen oder gelesen werden können.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Übertragt ihr Daten verschlüsselt mit dem ssh Befehl, muss nur der Port 22 offen sein.</strong></p>
</blockquote>
</blockquote>



<h2 class="wp-block-heading">Flags und deren Funktion</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Rsync hat eine Vielzahl von Flags, die das Verhalten der Dateiübertragung steuern. Hier sind einige der gebräuchlichsten:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><code>-v</code>: Verbose Mode. Gibt ausführliche Informationen über den Transfer.</li>



<li><code>-a</code>: Archive Mode. Behält Dateiberechtigungen, -eigenschaften und -zeitstempel bei.</li>



<li><code>-z</code>: Kompression. Komprimiert die Daten während der Übertragung.</li>



<li><code>-h</code>: Human-readable. Zeigt die Dateigröße in einer für Menschen lesbaren Format an.</li>



<li><code>-r</code>: Rekursiv. Kopiert auch die Unterverzeichnisse der ausgewählten Verzeichnisse.</li>



<li><code>--delete</code>: Löscht Dateien im Zielverzeichnis, die nicht im Quellverzeichnis vorhanden sind.</li>



<li><code>-P</code>: Kombination aus <code>--partial</code> (behält unterbrochene Dateiübertragungen bei) und <code>--progress</code> (zeigt den Fortschritt während der Übertragung).</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Anwendung und Beispiele</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Interne Netzwerkübertragung</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Angenommen, wir haben zwei Computer im selben Netzwerk: "ComputerA" und "ComputerB", und wir möchten ein Verzeichnis namens "MeinVerzeichnis" von ComputerA nach ComputerB kopieren. Der Befehl auf ComputerA könnte so aussehen:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>rsync -azv /pfad/zum/MeinVerzeichnis/ benutzer@192.168.0.50:/ziel/pfad/</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">In diesem Befehl steht <code>-azv</code> für Archivmodus, Kompression und ausführliche Ausgabe. Der <code>/</code> am Ende von <code>/pfad/zum/MeinVerzeichnis/</code> ist wichtig, da er angibt, dass der Inhalt des Verzeichnisses und nicht das Verzeichnis selbst kopiert werden soll.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Dateiübertragung zu einem Server mit einer öffentlichen IP</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Um eine Datei an einen Server mit einer öffentlichen IP zu senden, benötigen wir die IP-Adresse des Servers sowie einen Benutzernamen und ein Passwort für den Server. Hier ist ein Beispiel:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>rsync -azv /pfad/zum/MeineDatei.txt benutzer@123.45.67.89:/ziel/pfad/</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">In diesem Beispiel ist <code>123.45.67.89</code> die IP-Adresse des Servers.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Verschlüsselte Datenübertragung</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Um Rsync über SSH zu verwenden, fügt einfach die <code>-e ssh</code>-Option zu Eurem Rsync-Befehl hinzu. Hier ist ein Beispiel:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>rsync -azve ssh /pfad/zum/verzeichnis/ benutzer@123.45.67.89:/ziel/pfad/</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">In diesem Beispiel würde Rsync eine SSH-Verbindung zum Server unter der IP-Adresse 123.45.67.89 herstellen und dann die Daten über diese sichere Verbindung übertragen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Daten ziehen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Rsync kann auch verwendet werden, um Dateien von einem Remote-Server zu "ziehen", anstatt sie zu "schieben". Dies ist besonders nützlich, wenn wir Dateien von einem Server herunterladen möchten, auf den wir Zugriff haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Angenommen, Ihr möchtet eine Datei oder ein Verzeichnis von einem Remote-Server auf Euren lokalen Computer kopieren. In diesem Fall wäre der Befehl umgekehrt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Ihr eine Datei von einem Server mit der öffentlichen IP 123.45.67.89 herunterladen möchtet, würde der Befehl so aussehen:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>rsync -azv benutzer@123.45.67.89:/pfad/zum/MeineDatei.txt /lokaler/pfad/</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">In diesem Fall ist <code>/pfad/zum/MeineDatei.txt</code> der Pfad zur Datei auf dem Remote-Server, und <code>/lokaler/pfad/</code> ist der Pfad, in dem die Datei auf Eurem lokalen Computer gespeichert werden soll.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Ihr ein gesamtes Verzeichnis von einem Server herunterladen möchtet, könnt Ihr den Befehl leicht modifizieren, indem Ihr den Pfad zum Verzeichnis angebt und sicherstellt, dass Ihr den <code>/</code> am Ende des Pfads beibehaltet:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>rsync -azv benutzer@123.45.67.89:/pfad/zum/verzeichnis/ /lokaler/pfad/</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">In diesem Fall wird der Inhalt des Verzeichnisses auf dem Remote-Server in den lokalen Pfad kopiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie zuvor steht <code>-azv</code> für Archivmodus, Kompression und ausführliche Ausgabe. Die Option <code>-a</code> ist besonders wichtig, wenn Ihr Verzeichnisse kopiert, da sie sicherstellt, dass Metadaten wie Berechtigungen und Zeitstempel beibehalten werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Daten ziehen mit erhöhten Rechten auf dem Remote-Server</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Manchmal befinden sich die Dateien auf dem Remote-Server in Verzeichnissen, auf die nur der Root-Benutzer Zugriff hat. In solchen Fällen könnt Ihr Rsync mit erhöhten Rechten auf dem Remote-Server ausführen, indem Ihr die <code>--rsync-path</code>-Option verwendet:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>rsync -azv --rsync-path="sudo rsync" benutzer@123.45.67.89:/pfad/zum/geschützten/verzeichnis/ /lokaler/pfad/</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Der Parameter <code>--rsync-path="sudo rsync"</code> sorgt dafür, dass Rsync auf dem Remote-Server mit sudo-Rechten ausgeführt wird. Dies ist besonders nützlich beim Kopieren von System-Verzeichnissen oder Dateien, die dem Root-Benutzer gehören.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wichtig:</strong> Der Benutzer auf dem Remote-Server muss sudo-Rechte haben, damit dies funktioniert. In manchen Fällen müsst Ihr das Passwort eingeben oder die sudo-Konfiguration anpassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beispiel für das Ziehen einer Bitcoin-Blockchain:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>sudo rsync -azv --rsync-path="sudo rsync" admin@192.168.0.121:/mnt/hdd/bitcoin/blocks/ /lokaler/pfad/blocks/</code></pre>



<h3 class="wp-block-heading">Rsync Optionen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Optionen wie <code>--progress</code> oder <code>--delete</code> können einfach hinter die Flags gesetzt werden. Möchtet Ihr immer eine Fortschrittsanzeige angezeigt bekommen, setzt <code>--progress</code> hinter die Flaggen. In diesem Fall wie folgt:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>rsync -azve ssh --progress benutzer@123.45.67.89:/pfad/zum/verzeichnis/ /lokaler/pfad/</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere nützliche Optionen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><code>--append-verify</code>: Setzt unterbrochene Übertragungen fort und überprüft die bereits übertragenen Daten</li>



<li><code>--delete</code>: Löscht Dateien im Zielverzeichnis, die im Quellverzeichnis nicht mehr existieren</li>



<li><code>-x</code>: Überschreitet keine Dateisystem-Grenzen (nützlich bei gemounteten Verzeichnissen)</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Rsync ist ein sehr gutes Tool, das sowohl die Effizienz als auch die Sicherheit von Dateiübertragungen erheblich verbessern kann. Durch seine vielfältigen Optionen und Einstellungen ist es für eine Vielzahl von Szenarien geeignet, von einfachen Dateikopien bis hin zu komplexen Backup- und Synchronisationsaufgaben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich hoffe, Euch Rsync etwas näher gebracht zu haben. Habt Ihr Fragen zur Anwendung, schreibt sie in die Kommentare!</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/mit-rsync-daten-zwischen-rechnern-kopieren-und-synchronisieren/">Mit Rsync Daten zwischen Rechnern synchronisieren</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://yourdevice.ch/mit-rsync-daten-zwischen-rechnern-kopieren-und-synchronisieren/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Nextcloud mit externen Speicherplatz verbinden</title>
		<link>https://yourdevice.ch/nextcloud-mit-externen-speicherplatz-verbinden/</link>
					<comments>https://yourdevice.ch/nextcloud-mit-externen-speicherplatz-verbinden/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Jul 2023 13:46:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nextcloud]]></category>
		<category><![CDATA[Einstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[selfhosting]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://yourdevice.ch/?p=6105</guid>

					<description><![CDATA[<p>In diesem kurzen Tutorial zeige ich Euch, wie Ihr Eure Nextcloud mit einem externen Speicherplatz verbinden könnt. Die Verbindung von Nextcloud mit einem externen Speicherort ermöglicht eine schnelle Erweiterung der...</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/nextcloud-mit-externen-speicherplatz-verbinden/">Nextcloud mit externen Speicherplatz verbinden</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">In diesem kurzen Tutorial zeige ich Euch, wie Ihr Eure Nextcloud mit einem externen Speicherplatz verbinden könnt. Die Verbindung von Nextcloud mit einem externen Speicherort ermöglicht eine schnelle Erweiterung der verfügbaren Speicherkapazität. Mit der Unterstützung einer Vielzahl von externen Speicherlösungen, von <a href="https://yourdevice.ch/netzwerkprotokolle-definition-uebersicht/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">FTP/SFTP</a> über Samba und Amazon S3 bis hin zu Google Drive und <a href="https://www.dropbox.com/de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Dropbox</a>, kann Nextcloud problemlos an wachsende Datenanforderungen angepasst werden.</p>





<h2 class="wp-block-heading">Vorbereitungen um Nextcloud mit einem externen Speicherplatz verbinden zu können</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Legt Euch Eure Anmeldedaten für die Cloud, oder den Speicherort, der eingebunden werden soll bereit.<br>Die Erweiterung der Nextcloud ist als App verfügbar und muss installiert bzw aktiviert werden. Geht dazu in die App Einstellungen in dem auf Einstellungsmenü auf <strong>Apps</strong> geht. Sucht Euch den External Storage Support herraus und klickt dann rechts auf <strong>aktivieren</strong>.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/07/Screenshot_20230729_151012-1024x434.png"><img decoding="async" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/07/Screenshot_20230729_151012-1024x434.png" alt="" style="width:750px;height:undefinedpx"/></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Die Vorbereitung wären nun auch schon abgeschlossen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Speicherplatz einbinden</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wir haben die Möglichkeit den Speicherplatz auf 2 verschiedenen Möglichkeiten einzubinden. Einmal für den persönlichen Account, oder accountübergreifend für alle Benutzer der Nextcloud. Möchtet Ihr für Benutzer die Anbindung des externen Speicherorts verfügbar machen, so geschieht das in den Einstellungen unter Verwaltung. Wollt Ihr den Speicherplatz nur in Euren Account einbinden, so müsst Ihr das unter den <strong>persönlichen</strong> Einstellungen tätigen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Geht dazu in die Verwaltungseinstellungen der Nextcloud. Oben befinden sich die Einstellungen die Euren Account betreffen. Unten Seht Ihr die Verwaltungseinstellungen die nur für den Administrator verfügbar sind. Beide Optionen funktionieren aber genau gleich. Öffnet dabei die neue Funktion <strong>Externer Speicher</strong> und wählt den die Art des Speicherplatz aus, den Ihr Einbinden wollt. Die Anmelde Daten entscheiden sich natürlich un Bezug auf die Integration.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/07/2-1024x466.png"><img decoding="async" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/07/2-1024x466.png" alt="" style="width:750px;height:undefinedpx"/></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Hier Beispielsweise verbinden wir uns via sFTP mit unserer Synology NAS im eigenen Netzwerk. Zuerst kommt die IP Adresse des Servers (dies kann auch eine DynDNS Adresse sein, oder die IP Adresse eines externen Servers wie Beispielsweise die <a href="https://www.hetzner.com/storage/storage-box" target="_blank" rel="noopener">Storage Box</a> von Hetzner. Wollt Ihr direkt in das Root Verzeichnis eingebunden werden, könnt Ihr <strong>Root</strong> leer lassen. Möchtet Ihr nur ein spezielles Verzeichnis einbinden, könnt Ihr das mit <strong>/Ordnername</strong> tun. Danach kommen die normalen Anmeldedaten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Optionen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Habt Ihr die Daten eingegeben könnt Ihr für den einzubindenden Speicherplatz noch Optionen festlegen die noch wichtig anzumerken sind. Klickt dafür, bevor Ihr auf den Haken klickt, auf die 3 Punkte links neben dem Haken. <br>Hier können wir noch diverse Einstellungen tätigen. Ihr könnt Beispielsweise auswählen ob der Speicherplatz <strong>Schreibgeschützt</strong> werden soll. Heisst also, das via Eurer Nextcloud nichts verändert werden kann. Nützlich ist auch die Option zum Teilen. Wollt Ihr bestimmte Datein oder Ordner des externen Speicherplatzes mit anderen Nutzern teilen, so müsst Ihr die Optionen <strong>Teilen aktivieren</strong> auswählen. Die Optionen steht Euch in der Dateienverwaltung zu Verfügung. <br><br>Habt Ihr alles eingestellt, könnt Ihr anschliessend den Haken anklicken. Ist alles korrekt eingegeben, seht Ihr links neben dem Eintrag einen grünen Haken. Sollte er rot sein, überprüft Eure Anmeldedaten. Intern eingebundene Speicherorte müssen natürlich erreichbar sein, Eure Firewall-Einstellungen müssen dementsprechend angepasst werden. <br><br>Weitere Einstellungen sind soweit nicht nötig. Ich hoffe Ich konnte Euch mit diesem kleinen Tutorial ein klein wenig weiter helfen. Habt Ihr Fragen? Schreibt sie in die Kommentare!</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/nextcloud-mit-externen-speicherplatz-verbinden/">Nextcloud mit externen Speicherplatz verbinden</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://yourdevice.ch/nextcloud-mit-externen-speicherplatz-verbinden/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Einführung und Einrichtung Nextcloud für Android</title>
		<link>https://yourdevice.ch/einfuehrung-und-einrichtung-nextcloud-fuer-android/</link>
					<comments>https://yourdevice.ch/einfuehrung-und-einrichtung-nextcloud-fuer-android/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Jun 2023 15:53:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nextcloud]]></category>
		<category><![CDATA[Einstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwerk]]></category>
		<category><![CDATA[selfhosting]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://yourdevice.ch/?p=6042</guid>

					<description><![CDATA[<p>Heute geht es um die Einführung und Einrichtung Eurer Nextcloud App für Eurer Android Smartphone. Nextcloud ist ein Open-Source-Projekt, das Benutzern die Möglichkeit bietet, ihre eigene Cloud-Speicherlösung zu erstellen. Die...</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/einfuehrung-und-einrichtung-nextcloud-fuer-android/">Einführung und Einrichtung Nextcloud für Android</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Heute geht es um die Einführung und Einrichtung Eurer Nextcloud App für Eurer Android Smartphone.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://nextcloud.com/de/" target="_blank" rel="noopener">Nextcloud</a> ist ein Open-Source-Projekt, das Benutzern die Möglichkeit bietet, ihre eigene Cloud-Speicherlösung zu erstellen. Die Nextcloud-App für Android-Geräte ist eine Erweiterung dieses Projekts und bietet Benutzern die Möglichkeit, ihre Nextcloud-Instanz von unterwegs aus zu nutzen. In diesem Bericht werden wir uns mit der Einrichtung und den Funktionen dieser App befassen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><img decoding="async" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/nextcloud-1024x303.png" alt="" style="width:750px;height:undefinedpx"/></figure>
</div>




<h2 class="wp-block-heading"><strong>Einrichtung der Nextcloud App für Android</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Installation der Nextcloud-App für Android ist ein einfacher Prozess, herrunterladen könnt Ihr die App aus dem Aurora Store oder von vom F-Droid Store</p>



<p class="wp-block-paragraph">Öffnet den Aurora oder<a href="https://f-droid.org/de/" target="_blank" rel="noopener"> F-Droid</a> Store auf Eurem Android-Gerät.</p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Sucht nach "Nextcloud" und tippt auf das entsprechende Suchergebnis.</li>



<li>Tippt auf "Installieren", um den Download und die Installation zu starten.</li>



<li>Nach der Installation öffnet die Nextcloud-App und Ihr werden aufgefordert, Eure Nextcloud-Serveradresse einzugeben. Gebt die URL Eurer Nextcloud-Instanz ein und tippt auf "Verbinden".</li>



<li>Gebt Eure Nextcloud-Benutzerdaten (<strong>Benutzername und Passwort</strong>) ein und tippt auf "<strong>Anmelden</strong>".</li>



<li>Optional könnt Ihr einen Kontonamen festlegen, der nur auf Eurem Gerät angezeigt wird, um verschiedene Nextcloud-Konten zu unterscheiden, wenn Ihr mehrere habt.</li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph">Jetzt ist Eure Nextcloud-App bereits eingerichtet und bereit für die Verwendung!<br><br>Beachtet dass die F-Droid keine Benachichtigungen versendet, sobald es Updates oder Neuigeiten aus Eurer Nextcloud gibt. Dies liegt daran das alle Apps aus dem F-Droid Store keine Push Notifications über Google Server unterstützen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Funktionen der Nextcloud App</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Nextcloud-App für Android bietet eine Vielfalt von Funktionen, die es Euch ermöglicht, das Beste aus Eurer Nextcloud-Instanz herauszuholen, egal wo Ihr seid.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Datei-Upload und Download</strong>: Ihr könnt Dateien von Eurem Android-Gerät auf Eure Nextcloud-Instanz hochladen oder Dateien von Eurer Nextcloud-Instanz auf Ihr Gerät herunterladen. </li>



<li><strong>Automatischer Foto-Upload</strong>: Diese Funktion ermöglicht es Euch, Fotos automatisch von Eurem Android-Gerät auf Eure Nextcloud-Instanz hochzuladen. Ihr könnt Ordner auswählen die regelmässig synchronisiert werden können, und den Speicherort auf Eurer Nextcloud Instanz festelegen. Die Autoupload Einstellungen findet Ihr in den Einstelungen der App. Werden neue Ordner auf dem Smartphone erstellt, merkt das Nextcloud und fragt Euch ob Ihr den neuen Ordner synchronisieren möchtet. </li>



<li><strong>Dateiverwaltung</strong>: Ihr könnt Dateien und Ordner erstellen, umbenennen, verschieben und löschen. Darüber hinaus könnt Ihr Dateien und Ordner teilen und die Freigabeeinstellungen verwalten. </li>



<li><strong>Offline-Zugriff</strong>: Ihr könnt Dateien für den Offline-Zugriff markieren. Diese Dateien werden auf Eurem Gerät gespeichert und können ohne Internetverbindung geöffnet werden. </li>



<li><strong>Aktivitäts-Feed</strong>: Hier seht Ihr die jüngsten Aktivitäten in Eurer Nextcloud-Instanz. </li>



<li><strong>Integration mit anderen Apps</strong>: Die Nextcloud-App kann mit anderen Android-Apps interagieren, sodass Ihr Dateien direkt aus anderen Apps heraus öffnen oder speichern könnt. </li>



<li><strong>Benachrichtigungen</strong>: Ihr könnt Benachrichtigungen für bestimmte Ereignisse erhalten, z. B. wenn eine Datei geteilt wird oder wenn eine neue Datei in einem geteilten Ordner hinzugefügt wird.</li>
</ul>



<figure class="wp-block-gallery aligncenter has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/Screenshot_20230612-155104-1.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="473" height="1024" data-id="6075" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/Screenshot_20230612-155104-1-473x1024.png" alt="" class="wp-image-6075" style="width:259px;height:undefinedpx" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/Screenshot_20230612-155104-1-473x1024.png 473w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/Screenshot_20230612-155104-1-138x300.png 138w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/Screenshot_20230612-155104-1-768x1664.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/Screenshot_20230612-155104-1-709x1536.png 709w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/Screenshot_20230612-155104-1-945x2048.png 945w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/Screenshot_20230612-155104-1-500x1083.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/Screenshot_20230612-155104-1.png 1080w" sizes="auto, (max-width: 473px) 100vw, 473px" /></a></figure>
</div>

<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/Screenshot_20230612-155814.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="473" height="1024" data-id="6076" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/Screenshot_20230612-155814-473x1024.png" alt="" class="wp-image-6076" style="width:250px;height:undefinedpx" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/Screenshot_20230612-155814-473x1024.png 473w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/Screenshot_20230612-155814-138x300.png 138w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/Screenshot_20230612-155814-768x1664.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/Screenshot_20230612-155814-709x1536.png 709w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/Screenshot_20230612-155814-945x2048.png 945w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/Screenshot_20230612-155814-500x1083.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/Screenshot_20230612-155814.png 1080w" sizes="auto, (max-width: 473px) 100vw, 473px" /></a></figure>
</div>

<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/Screenshot_20230612-154859.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="473" height="1024" data-id="6070" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/Screenshot_20230612-154859-473x1024.png" alt="" class="wp-image-6070" style="width:250px;height:undefinedpx" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/Screenshot_20230612-154859-473x1024.png 473w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/Screenshot_20230612-154859-138x300.png 138w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/Screenshot_20230612-154859-768x1664.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/Screenshot_20230612-154859-709x1536.png 709w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/Screenshot_20230612-154859-945x2048.png 945w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/Screenshot_20230612-154859-500x1083.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/Screenshot_20230612-154859.png 1080w" sizes="auto, (max-width: 473px) 100vw, 473px" /></a></figure>
</div></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Die Auto Upload Einstellungen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die App bietet euch in den <strong>Einstellungen/Automatisches Hochladen </strong>die Funktion Eure Photos oder Daten, die darin Landen, direkt auf Eure Nextcloud zu sichern. Öffnet dazu die Funktion und wählt die Ordner aus, die Ihr synchronsieren möchtet. Klickt auf die 3 Punkte neben dem Ordner und klickt auf <strong>Einrichten</strong></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/07/Screenshot_20230730-215757.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="473" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/07/Screenshot_20230730-215757-473x1024.png" alt="" class="wp-image-6334" style="object-fit:cover;width:350px;height:undefinedpx" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/07/Screenshot_20230730-215757-473x1024.png 473w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/07/Screenshot_20230730-215757-138x300.png 138w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/07/Screenshot_20230730-215757-768x1664.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/07/Screenshot_20230730-215757-709x1536.png 709w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/07/Screenshot_20230730-215757-945x2048.png 945w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/07/Screenshot_20230730-215757-500x1083.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/07/Screenshot_20230730-215757.png 1080w" sizes="auto, (max-width: 473px) 100vw, 473px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Ihr findet Ihr die Einstellungen für das automatische Hochladen. Der Erste Eintrag ist der Speicherort auf dem Smartphone. Mit dem zweiten könnt Ihr auswählen wo die Bilder oder Dateien in der Nextcloud genau gespeichert werden. Desweuteren könnt Ihr die Einstellungen verfeinern, indem Ihr einstellt, wann und womit die Daten hochgeladen werden. Ich würde bei Fotos Einstellungen wählen die das Hochladen nur bei WLAN und evt nur während des Ladens&nbsp; erlauben, bei wichtigen Dokumenten zum Beispiel jederzeit und sofort auch über das Handynetz.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Das Teilen von Dokumenten und Bildern</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Nextcloud erlaubt Euch das plattformübergreifende Teilen von Dateien, Dokumenten und Bildern. Geht dazu einfach in auf <strong>Alle Dateien </strong>und navigiert zum Ordner oder zur Datei Eurer Wahl. Klickt auf den Teilen Button. Ihr könnt nun wählen ob die Datei mit einer externen App geteilt werden soll, oder ob Ihr Daten intern mit anderen Benutzern teilen wollt. Ordner selber können nur Intern geteilt werden, einzelne Datei intern sowie extern.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Internes Teilen</strong></h4>



<p class="wp-block-paragraph">Im ersten Feld könnt Ihr die zu teilenden Dateien direkt mit einem Eurer Benutzer teilen. Ihr könnt dabei verschiedene Berechtigungen setzen, was der andere Benutzer mit den Daten anstellen darf. Ihr könnt z.B. festlegen ob der Benutzer die Datei weiter teilen darf, ob er die Datei online bearbeiten darf oder ob er auch weitere Dokumente in den geteilten Ordner hochladen darf oder nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im zweiten Feld könnt Ihr einen Link erstellen lassen, den Ihr an eine person Eurer Wahl schicken könnt. Diese können dann nur die Datei betrachten, der Download darf eingeschränkt werden. Es können Ablaufdaten gesetzt werden und vieles mehr. Jeder der den Link hat, kann dann auf diese Datei mit den getätigten Einstellungen, zugreifen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Nextcloud-App für Android bietet Euch also eine leistungsstarke und flexible Möglichkeit, Eure Nextcloud-Instanz zu verwalten und auf Eure Dateien zuzugreifen, wo immer Ihr eine Internetverbindung habt. Ebenso erlaubt der Offline-Zugriff Euch, produktiv zu bleiben, auch wenn Ihr einmal nicht online sein solltet.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Zusatzfunktionen und Erweiterungen</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Neben den bereits genannten Funktionen bietet Nextcloud eine Reihe von zusätzlichen Apps und Erweiterungen, die die Funktionalität noch weiter erhöhen können. Zum Beispiel:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Kalender und Kontakte</strong>: Mit den entsprechenden Nextcloud-Apps könnt Ihr Eure Kontakte und Kalender verwalten und mit Eurem Android-Gerät synchronisieren. Beispielsweise mit dem Etar Kalender oder mit der Kontakteapp von Smartphone Betriebbsystemen wie Calyx OS, eOS oder anderen auf Privatspähre ausgelegte Betriebbsysteme. Ein App für Euren Kalender währe zum Beispiel der <a href="https://f-droid.org/de/packages/ws.xsoh.etar/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Etar Kalender</a>.</li>



<li><strong>Notizen und Aufgaben</strong>: Mit den Notizen- und Aufgaben-Apps könnt Sie Eure Notizen und Aufgabenlisten in Euren Nextcloud-Instanz verwalten und synchronisieren. Bespielsweise mit der Memo App <a href="https://f-droid.org/packages/com.orgzly/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Orgzly</a></li>



<li><strong>Talk</strong>: <a href="https://f-droid.org/de/packages/com.nextcloud.talk2/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Nextcloud Talk</a> ist eine App für sichere Kommunikation. Ihr&nbsp; könnt Textnachrichten senden, Sprach- und Videoanrufe tätigen und Bildschirme teilen.</li>



<li><strong>OnlyOffice und Collabora</strong>: Diese Apps ermöglicht es Euch, Office-Dokumente direkt in Ihrem Webbrowser zu bearbeiten und mit anderen zusammenzuarbeiten.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Bitte beachtet, dass einige dieser Funktionen erfordern, dass die entsprechenden Apps auf Eurer Nextcloud-Instanz installiert sind. Interessiert Ihr Euch für eine Nextcloud Instanz, schaut Euch unsere <a href="https://yourdevice.ch/produkt-kategorie/homeserver-nas/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">HomeServer</a> an oder mietet Euch eine <a href="https://yourdevice.ch/shop/nextcloud/nextcloud-familie-friends/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Nextcloud Instanz</a> bei uns auf dem Server!</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Fazit</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Nextcloud-App für Android bietet eine Fülle von Funktionen, die es Benutzern ermöglichen, das Beste aus ihrer Nextcloud-Instanz zu machen, unabhängig davon, wo sie sich befinden. Mit den Funktionen zum Hoch- und Herunterladen von Dateien, zum automatischen Hochladen von Fotos, zur Dateiverwaltung und zum Offline-Zugriff, sowie der Integration mit anderen Android-Apps und der Möglichkeit, Benachrichtigungen zu erhalten, ist die Nextcloud-App für Android ein unverzichtbares Tool für jeden Nextcloud-Benutzer. Mit den zusätzlichen Apps und Erweiterungen kann die Funktionalität sogar noch weiter ausgebaut werden, sodass die Möglichkeiten nahezu unbegrenzt sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich hoffe der Artikel Einführung und Einrichtung Nextcloud für Android hat Euch gefallen, falls Ihr Fragen habt, schreibt sie in die Kommentare!</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/einfuehrung-und-einrichtung-nextcloud-fuer-android/">Einführung und Einrichtung Nextcloud für Android</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://yourdevice.ch/einfuehrung-und-einrichtung-nextcloud-fuer-android/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Linux auf einer externen Festplatte installieren</title>
		<link>https://yourdevice.ch/linux-auf-einer-externen-festplatte-installieren/</link>
					<comments>https://yourdevice.ch/linux-auf-einer-externen-festplatte-installieren/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Jun 2023 10:00:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Einstellungen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://yourdevice.ch/?p=5393</guid>

					<description><![CDATA[<p>In diesem Artikel geht es darum, wie wir Linux auf einer externen Festplatte (biespielsweise für Testzwecke) installieren können. Um erste Gehversuche auf Linux zu tätigen, kann es sich anbieten Linux...</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/linux-auf-einer-externen-festplatte-installieren/">Linux auf einer externen Festplatte installieren</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">In diesem Artikel geht es darum, wie wir Linux auf einer externen Festplatte (biespielsweise für Testzwecke) installieren können. Um erste Gehversuche auf Linux zu tätigen, kann es sich anbieten Linux auf einer Externen Festplatte zu installieren. Das ergibt Sinn, da die parallele Installation, neben einer Windows-Installation erstens aufweniger ist, und später Probleme bereiten kann, wenn man sich enscheidet, Linux doch wieder zu deinstallieren. Das liegt daran dass der Grub Bootloader bei einer Dualboot Variante installiert wird, und um den wieder weg zu bekommen, bedarf es Kenntnisse im Umgang mit der Konsole, zudem muss man den Grub Bootloader mit einer Live Version von gParted zum Beispiel deinstallieren. Grub dient dazu, um beim Hochfahren eines PC's, das gewünschte Betriebssystem auszuwählen zu können.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="575" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/linuxplatte-1024x575.jpeg" alt="" class="wp-image-8410" style="width:750px;height:undefinedpx" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/linuxplatte-1024x575.jpeg 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/linuxplatte-300x169.jpeg 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/linuxplatte-768x432.jpeg 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/linuxplatte-1536x863.jpeg 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/linuxplatte-800x450.jpeg 800w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/linuxplatte-500x281.jpeg 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/linuxplatte.jpeg 1920w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>




<h2 class="wp-block-heading">Vorbereitungen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ihr benötigt eine externe SSD mit mindestens 32GB, und am besten USB3.0, langsamere Anschlüsse wie USB2.0 sind nicht mehr zu empfehlen, da es das Betriebserlebnis doch stark mindert.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Secureboot deaktivieren</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Secure Boot ist eine Funktion im UEFI-Firmware, die sicherstellt, dass nur signierter Code auf Hardware-Ebene ausgeführt wird, um das System vor bösartigem Code zu schützen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Notwendigkeit, Secure Boot zu deaktivieren, um Linux zu installieren, hängt von der spezifischen Linux-Distribution ab, die ihr installieren möchtet. Einige Distributionen, wie Fedora Debian, Mint und Ubuntu, haben ihre Bootloader und Kernel so signiert, dass sie mit Secure Boot kompatibel sind. In diesem Fall müsst ihr Secure Boot nicht deaktivieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Andere Distributionen sind jedoch möglicherweise nicht so konfiguriert, dass sie mit Secure Boot kompatibel sind. Sie verwenden möglicherweise Bootloader oder Kernel, die nicht signiert sind oder nicht von Microsoft (dem üblichen Aussteller von Secure Boot-Schlüsseln) signiert wurden. In diesem Fall müsst ihr Secure Boot deaktivieren, um diese Linux-Distributionen zu installieren. Während der Installation von Linux, wird die Installation abgebrochen, wenn eine nicht signiert Variante installiert wird, und Secureboot aktiviert ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist auch erwähnenswert, dass selbst wenn eure Distribution Secure Boot unterstützt, ihr auf Probleme stoßen könnt, wenn ihr bestimmte Arten von Hardware-Treibern oder Kernel-Modulen installieren möchtet, die nicht signiert sind. In solchen Fällen kann es auch notwendig sein, Secure Boot zu deaktivieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich steure die Lüfter meines alten Laptops zum Beispiel mit i8kmon, und musst deshalb die BIOS Lüftersteuerung deaktivieren. Ein aktiviertes SecureBoot im Bios lässt mich aber solche Dinge nicht tun, ein Grund SecureBoot abzustellen. Ratsam ist es aber, Secureboot aktiviert zu lassen, wenn ihr keine speziellen Experimente betreibt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Linux Distro herunterladen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ladet eine Distro eurer Wahl herrunter und installiert die Iso mit einem Tool eurer Wahl <strong>auf einen USB-Stick.</strong> Ich verwende dafür meisst <a href="https://etcher.balena.io/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Balena Etcher</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Prinzip läuft ein Linux Image Flash immer gleich:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Linux Image downloaden</li>



<li>Balena Etcher starten</li>



<li>Flash from file auswählen</li>



<li>Linux Image auswählen</li>



<li>Select Target auswählen und das richtige Laufwerk auswählen (Alle Daten darauf werden gelöscht!)</li>



<li>Flashvorgang starten</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Beschreibung mit Bildern, wie es genau funktioniert, erfahrt ihr zum Beispiel hier in diesem <a href="https://owlhowto.com/burn-iso-with-balena-etcher/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Artikel</a>.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Boot Device festlegen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Um euer Linux installieren zu können müsst ihr vom Datenträger, also dem USB-Stick mit der vorbereiteten Linux Distro booten. Das ist von BIOS zu BIOS unterschliedlich. Wie das genau geht erfahrt ihr im Handbuch eures Mainboards. Ins BIOS kommt ihr beim starten des Rechners entweder mit der <strong>F2</strong> Taste, oder der <strong>Entf</strong> oder <strong>Delete</strong> Taste. In der Regel läuft dass aber immer gleich ab. Geht in die Boot Konfiguration eures UEFI/BIOS und wählt den Datenträger als erstes Gerät aus. Das sieht in der Regel so aus:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/05/proxy-2-2-edited-scaled.jpeg"><img decoding="async" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/05/proxy-2-2-edited-scaled.jpeg" alt="" style="width:750px;height:undefinedpx"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Bootgerät auswählen</figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Wählt das Den USB-Stick als erste Boot-Option aus. (In diesem Fall den SanDisk SDSSDP256G Stick.) Viele Maiboards bieten auch ein Bootmenu an, mit dem man das Bootdevice direkt auswählen kann, ohne ins BIOS gehen zu müssen. Auf meinem Dell XPS Laptop ist das zum Beispiel die <strong>F12 Taste</strong>. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Linux Installation</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Startet die Installation eurer Linux Distro bis zum Punkt, wo der Assistent euch Optionen anbietet, die Distribution auf der Festplatten beziehungsweise auf euren Laufwerken zu installieren. Wählt hier nun unbedingt <strong>Etwas Anderes</strong> aus.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/proxy-3.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" width="900" height="600" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/proxy-3.jpeg" alt="" class="wp-image-14189" style="width:750px;height:undefinedpx" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/proxy-3.jpeg 900w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/proxy-3-300x200.jpeg 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/proxy-3-768x512.jpeg 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/proxy-3-500x333.jpeg 500w" sizes="auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Ihr seid jetzt in der Übersicht aller angehängten Laufwerke. Sucht hier nun euer externens Laufwerk aus. Das identifziert ihr am besten anhand der Grösse. Ich habe ein Testlaufwerk <strong>mit 1024GB</strong> am PC. Das Laufwerk <strong>sdc</strong> wäre somit das Laufwerk, auf welchem Ich Linux installieren möchte. Je nachdem wieviele Platten und Laufwerke am Rechner angeschlossen sind, variiert diese Bezeichnung. Ein Laufwerk das zum Beispiel 1024GB hat, hat in wirklichkeit etwas weniger, deshalb steht bei meinem 1024GB Laufwerk nur ca <strong>1050000MB</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wählt das Laufwerk bzw. den ersten freien Speicherplatz an, und drückt auf <strong>das Plussymbol</strong>. Ein neues Fenster öffnet sich. Konfiguiert auf dem Laufwerk, wie im nächsten Screenshot zu sehen zuerst eine <strong>EFI Partition</strong>, diese muss zwischen 200 und 500MB gross sein. Geizt nicht mit dem Platz, gebt <strong>500MB</strong>:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="771" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/linux_auf_externe_platte_efi_partition-1024x771.jpg" alt="" class="wp-image-17168" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/linux_auf_externe_platte_efi_partition-1024x771.jpg 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/linux_auf_externe_platte_efi_partition-300x226.jpg 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/linux_auf_externe_platte_efi_partition-768x578.jpg 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/linux_auf_externe_platte_efi_partition-1536x1157.jpg 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/linux_auf_externe_platte_efi_partition-2048x1542.jpg 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/linux_auf_externe_platte_efi_partition-500x376.jpg 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Danach bestätigt ihr mit <strong>OK</strong>. Wählt erneut den <strong>nächsten freien Speicherplatz</strong> aus, und wählt wieder das <strong>Plussymbol</strong>. Jetzt fügt ihr ein <strong>ext4 Dateisystem</strong> hinzu, wählt die Option <strong>Partition formatieren</strong> aus, und stellt sicher dass der<strong> Einbindepunkt /</strong> ausgewählt ist. Drückt auf <strong>OK</strong>.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/linux_auf_externe_hauptpartition_erstellen-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="771" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/linux_auf_externe_hauptpartition_erstellen-1024x771.jpg" alt="" class="wp-image-17169" style="width:750px;height:undefinedpx" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/linux_auf_externe_hauptpartition_erstellen-1024x771.jpg 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/linux_auf_externe_hauptpartition_erstellen-300x226.jpg 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/linux_auf_externe_hauptpartition_erstellen-768x578.jpg 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/linux_auf_externe_hauptpartition_erstellen-1536x1157.jpg 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/linux_auf_externe_hauptpartition_erstellen-2048x1542.jpg 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/linux_auf_externe_hauptpartition_erstellen-500x376.jpg 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Anschliessend wählt ihr wieder <strong>OK</strong>. Wenn ihr wollt, könnt ihr noch eine<strong> Swap Partition</strong> hinzufügen, das muss aber nicht sein. Es ist sinnvoll <strong>bei wenig Arbeitspeicher</strong>, eine Swap Partition hinzuzufügen. Wählt wieder den <strong>nächsten freien Speicherplatz</strong> aus, drückt das <strong>Plussymbol</strong>, wählt in der Liste <strong>SWAP</strong> aus, und gebt <strong>1024GB</strong> bzw <strong>2048GB</strong> Speicherplatz ein. Dann wieder auf <strong>OK</strong>. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Schluss könnte das ganze so aussehen (ohne Swap Partition)</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="771" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/linux_auf_externe_fertig-1024x771.jpg" alt="" class="wp-image-17170" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/linux_auf_externe_fertig-1024x771.jpg 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/linux_auf_externe_fertig-300x226.jpg 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/linux_auf_externe_fertig-768x578.jpg 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/linux_auf_externe_fertig-1536x1157.jpg 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/linux_auf_externe_fertig-2048x1542.jpg 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/linux_auf_externe_fertig-500x376.jpg 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Zu guter letzt müsst ihr noch sicherstellen <strong>das Gerät für die Bootloader Installation korrekt ausgewählt ist</strong>. Wollt ihr das ganze wirklich nur auf der externen Festplatte haben, <strong>muss der Bootloader ebenso auf demselben Laufwerk installiert werden!</strong> In meinem Beispiel auf <code>/dev/sdc</code> der 1TB Festplatte! Das Gerät ist dann komplett einzeln als Betriebssystem lauffähig, und benötigt keinen anderen Bootmanager. Diese Variante ist auf jedenfall zu empfehlen bei einem Betriebssystem auf einer externen Festplatte.</p>



<div class="wp-block-kadence-infobox kt-info-box5393_ec22cb-74"><span class="kt-blocks-info-box-link-wrap info-box-link kt-blocks-info-box-media-align-top kt-info-halign-center"><div class="kt-blocks-info-box-media-container"><div class="kt-blocks-info-box-media kt-info-media-animate-none"><div class="kadence-info-box-icon-container kt-info-icon-animate-none"><div class="kadence-info-box-icon-inner-container"><span class="kb-svg-icon-wrap kb-svg-icon-fe_info kt-info-svg-icon"><svg viewBox="0 0 24 24"  fill="none" stroke="currentColor" stroke-width="2" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"  aria-hidden="true"><circle cx="12" cy="12" r="10"/><line x1="12" y1="16" x2="12" y2="12"/><line x1="12" y1="8" x2="12" y2="8"/></svg></span></div></div></div></div><div class="kt-infobox-textcontent"><h2 class="kt-blocks-info-box-title"></h2><p class="kt-blocks-info-box-text">Bei einer <strong>Dualboot Installation</strong> wird der Bootloader auf dem Gerät installiert, auf dem Windows, beziehungsweise euer erstes Betriebssystem installiert ist!</p></div></span></div>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Den restlichen Teil der Installion folgt der normalen Linux Installation. Nehmt am Schluss den Installations-USB Stick ab, und startet euren Rechner neu. Geht ins BIOS und wählt das externe Laufwerk mit der Linux Installation als erste Boot Option aus. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ihr könnt auch das <strong>Bootmenu</strong> verwenden, um das zu bootende Laufwerk auszuwählen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Somit wird nun von der externen Platte gebootet. Wohlt ihr zurück auf eure Windowsinstallation, steckt ihr das Laufwerk einfach ab. Das UEFI sollte den Windows Boot Manager anschliessen wieder an die erste Stelle rücken. Falls der Rechner nicht bootet, geht zurück ins BIOS und stellt sicher dass der Windows Boot Manager an erster Stelle steht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Einem Linux Erlebnis, ohne eure Windows Installation zu gefährden, steht nun nichts mehr im Weg. Wollt ihr andere Distros ausprobieren, ist die Anleitung einfach wieder mit einer neuen Distro durchzuführen. Habt ihr Fragen oder ist irgendetwas unklar? Schreibt sie in die Kommentare!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Habt ihr kein externes Laufwerk, könnt ihr Linux auch via VirtualBox auf Windows testen. Erfahrt <a href="https://yourdevice.ch/linux-unter-windows-testen-so-gehts/">hier</a>, wie das geht:</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:25%"></div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:50%">
<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-yourdevice-ch-deine-anlaufstelle-f-r-linux-opensource-software-und-co wp-block-embed-yourdevice-ch-deine-anlaufstelle-f-r-linux-opensource-software-und-co"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="eNID5th6HR"><a href="https://yourdevice.ch/linux-unter-windows-testen-so-gehts/">Linux unter Windows testen? So gehts!</a></blockquote><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Linux unter Windows testen? So gehts!&#8220; &#8212; yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co" src="https://yourdevice.ch/linux-unter-windows-testen-so-gehts/embed/#?secret=jh1EDXj39e#?secret=eNID5th6HR" data-secret="eNID5th6HR" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
</div></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:25%"></div>
</div>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/linux-auf-einer-externen-festplatte-installieren/">Linux auf einer externen Festplatte installieren</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://yourdevice.ch/linux-auf-einer-externen-festplatte-installieren/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>10</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Nextcloud auf Synology DSM 7.2 installieren</title>
		<link>https://yourdevice.ch/nextcloud-27-auf-synology-dsm-7-2-installieren/</link>
					<comments>https://yourdevice.ch/nextcloud-27-auf-synology-dsm-7-2-installieren/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Jun 2023 08:30:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nextcloud]]></category>
		<category><![CDATA[Einstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Privatsphäre]]></category>
		<category><![CDATA[selfhosting]]></category>
		<category><![CDATA[Synology]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://yourdevice.ch/?p=5452</guid>

					<description><![CDATA[<p>In diesem Artikel erkläre ich Euch, wie Ihr Nextcloud, in der aktuellsten Version 28 auf Eurer Synology NAS mit DSM 7.2 installieren könnt. Die Installation bietet die grösste Vielfalt an...</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/nextcloud-27-auf-synology-dsm-7-2-installieren/">Nextcloud auf Synology DSM 7.2 installieren</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">In diesem Artikel erkläre ich Euch, wie Ihr Nextcloud, in der aktuellsten <strong>Version 28 </strong>auf Eurer Synology NAS mit <strong>DSM 7.2</strong> installieren könnt. Die Installation bietet die grösste Vielfalt an Konfigurationsmöglichkeiten, da alle Komponenten frei konfiguriert werden können, und später, falls nötig, individuel auf Eure wachsenden Bedürfnisse angepasst werden können.. Es gibt zwar eine Docker Installation für Nextcloud, ich finde aber, dass die Synology, je nach Model zu schwach dafür ist, vor allem wenn noch anderer Docker Container darauf laufen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="450" height="338" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/installer-nextcloud-synology-edited.jpg" alt="" class="wp-image-14487" style="width:550px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/installer-nextcloud-synology-edited.jpg 450w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/installer-nextcloud-synology-edited-300x225.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Die Konfiguration einer eigenen Nextcloud Instanz, welche zudem aus dem Netz, und im LAN erreichbar sein soll, benötigt einiges an Konfiguration und Einstellungen. Auch müssen die Clients, bzw Eure Smartphones&nbsp; und Laptops DNS seitig leicht angepasst werden, da bestimmte Router keine NAT-Reflection können und Domainanfragen aus dem LAN an Eure eigene Domain ins leere laufen. Warum das so ist, würde hier den Rahmen sprengen, mit entsprechenden Firewalls lässt sich sowas lösen, jedoch haben das nur die wenigstens. Swisscom Router können NAT-Loopback / NAT Reflection, Sunrise und UPC Router hingegen nicht. Deshalb beinhaltet diese Einrichtung auch die Nutzung eines internen eigenen DNS Servers, der dieses Problem umgeht.</p>





<h2 class="wp-block-heading">Vorbereitungen um Nextcloud auf Eurer Synology mit DSM 7.2 zu installieren</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bevor wir anfangen können, kontrolliert ob die <strong>Web Station </strong>läuft bzw. installiert sind, wenn Ihr das noch nicht getan habt. Außerdem benötigt ihr SSH-Zugriff auf Eure NAS (auf Windows könnt Ihr das z.B. mit <a href="https://www.putty.org/" target="_blank" rel="noopener">Putty</a> tun).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Stellt sicher dass SSH unter <strong>Terminal / SNMP aktiviert</strong> ist und dass unter dem Tab <strong>Sicherheit</strong> der SSH Port 22 freigeben ist:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/sshfirewallsyno.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="422" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/sshfirewallsyno-1024x422.png" alt="" class="wp-image-14490" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/sshfirewallsyno-1024x422.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/sshfirewallsyno-300x123.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/sshfirewallsyno-768x316.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/sshfirewallsyno-1536x632.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/sshfirewallsyno-2048x843.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/sshfirewallsyno-500x206.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Installiert folgende Pakete im Paket Zentrum:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>PHP 8.0 oder höher</li>



<li>Apache (2.4)</li>



<li>MariaDB 10</li>



<li>phpmyadmin</li>



<li>DNS Server (optional)</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Öffnet<strong> MariaDB 10</strong> im Packetzentrum der Synology und setzt den Haken bei <strong>TCP/IP-Verbindung aktivieren</strong>.<br><br></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/mariadb.png"><img decoding="async" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/mariadb.png" alt="" style="width:750px;height:undefinedpx"/></a></figure>
</div>


<h3 class="wp-block-heading">DynDNS Adresse einrichten und Portweiterleitung erstellen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Als nächstes müssen wir uns eine DynDNS Domain erstellen und eine Adresse festlegen, mit die Nextcloud erreichbar sein soll. Wählt dafür einen aussagekräftigen Namen. Wie das geht, erfahrt ihr hier zum Beispiel in diesem Beitrag:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://yourdevice.ch/dyndns-eintrag-erstellen-bei-dynamischer-ip/"><strong>Dynamischen DNS Eintrag erstellen</strong></a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine DynDNS Addresse lässt sich auch auf der Synology direkt erstellen. Dafür müssen die die von Synology vorgegebenen Top-Level-Domains verwendet werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Anleitung dazu findet ihr <a href="https://kb.synology.com/de-de/DSM/help/DSM/AdminCenter/connection_ddns?version=7">hier</a>.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Portweiterleitung erstellen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Damit Ihr die Nextcloud aus dem Internet erreichen könnt, muss die Anfrage direkt an Eure Synology NAS geschickt werden, und zwar an die Ports <strong>443</strong> und <strong>80</strong>. Diese müssen auf die IP Adresse Eurer Synology zeigen. Wie das geht erfahrt Ihr ebenso in einer unserer Beiträge:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://yourdevice.ch/portweiterleitungen-auf-swisscom-oder-upc-modem/"><strong>Portweiterleitungen Erstellen</strong></a></p>



<h3 class="wp-block-heading">DNS Server erstellen (optional)</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Dies dienst dazu dass eure Domain bzw. eure Nextcloud Instanz auch innerhalb eures Netzwerks erreichbar ist. Bestimmte Router generieren Probleme, falls ihr auf eine Domain zugreifen wollt, die sich im eigenen Netzwerk befindet. Im bestenfall können wir somit mit der Domain unsere Nextcloud auch im Heimnetz erreichen. In dem verlinkten Beitrag, erfahrt Ihr wie Ihr einen DNS Server erstellt:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://yourdevice.ch/dns-server-auf-synology-dsm-7-2/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>DNS Server auf Synology NAS erstellen</strong></a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Könnt ihr in der Anleitung später eurer Domain nicht aufrufen, und es kommt "Webseite nicht erreichbar", berherrscht eurer Router Hairpinning nicht, und es muss ein DNS Server betrieben werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Freigegebener Ordner in DSM 7.2 auf der Synology NAS erstellen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Legt einen neuen geteilten Ordner an, der als Ablageplatz für die Daten dient. Standardmäßig werden die Daten von Nextcloud im data-Ordner unter /web/Nextcloud abgelegt. Allerdings empfiehlt Nextcloud aus Gründen der Sicherheit, den Speicherort außerhalb des /web-Ordners zu positionieren. Dies erleichtert zudem eine zukünftige Aktualisierung von Nextcloud. Keine andere User sollte Zugang zu dem geteilten Ordner haben und als Administrator solltet Ihr dort nur Änderungen durchführen, die Eure Nextcloud-Installation betrifft. Solche Änderungen sollten jedoch als <strong>root</strong> über Putty durchgeführt werden, da sonst die Besitzverhältnisse geändert werden und Nextcloud keinen Zugriff mehr auf den Ordner oder die Dateien hat. Den geteilten Ordner erstellt man über <strong>DSM &gt; Systemsteuerung &gt; Geteilter Ordner,</strong> da DSM einen über Putty erstellten Ordner nicht erkennt und man diesen beispielsweise nicht über Hyper Backup sichern kann.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Den data-Ordner in der DS nutzen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Generell sollte nur Nextcloud Daten im data-Ordner ändern können. Würdet Ihr Dateien über die DS bzw. nicht über die Cloud hinzufügen oder Ändern würde Nextcloud das nicht mitbekommen da sie die Daten nicht lesen kann aufgrund der der Rechteverwaltung von Linux/Unix Systemen. Solltet Ihr, Eure Dateien oder einen bestimmten Ordner auch außerhalb von Nextcloud bearbeiten wollen, so müsst ihr diesen als <a href="https://blog.viking-studios.net/die-eigene-cloud-nextcloud-auf-einer-synology-diskstation-mit-der-photostation-kombinieren-dsm-6/">externen Speicher einfügen</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Erstellt einen neuen <strong>Freigegebenen Order</strong> auf Eurer Synology. Nennt den Ordner z.B <strong>nextclouddata</strong>. Eine Verschlüsselung darf nicht aktiviert werden, den ansonsten kann Nextcloud die Daten nicht mehr lesen. Ein Verschlüsselung sollte nur direkt über die Nextcloud aktiviert werden. Das werden wir mal in einem weiteren Beitrag in einiger Zeit anschauen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Verbindet euch via SSH auf Linux Rechnern, oder PuTTY für Windows mit eurer DS. Loggt euch als Administrator ein, indem ihr euer Login und euer Passwort eingebt. Um die Befehle als <strong>root</strong> auszuführen gebt <strong>sudo –i</strong> ein und drückt <strong>Enter</strong>. Gebt erneut euer Administratorpasswort ein. Gebt folgende 2 Befehle ein, damit Nextcloud, bzw. der User des Webservers auch auf diesen zugreifen darf:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>chown -R http:http /volume1/nextclouddata</code></pre>



<pre class="wp-block-code"><code>chmod -R 770 /volume1/nextclouddata</code></pre>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Nextcloud herunterlad</strong>en</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ladet euch das Nextcloud Packet hier herrunter: <a href="https://nextcloud.com/install/#instructions-server" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://nextcloud.com/install/#instructions-server</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Nehmt hier das <strong>Archive</strong> und klickt auf <strong>Get Zip File</strong>, ladet es Euch auf Eure Synology herrunter und packet es auf in den Web Ordner Eurer Synology.<br><br></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/download.png"><img decoding="async" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/download.png" alt="" style="width:750px;height:undefinedpx"/></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph"><br>Danach wird das ganze Archive in einen neuen Ordner <strong>nextcloud</strong> entpackt. Entpackt den Inhalt des neu erstellten Ordners in den Basis Nextcloud Ordner. Alle einzelnen Daten müssen danach im im Pfad <strong>web/nextcloud</strong> sein!</p>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Loggt euch nochmals mit SSH oder Putty ein und gebt als sudo folgende Befehle ein:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>chown -R http:http /volume1/web/nextcloud/</code></pre>



<pre class="wp-block-code"><code>chmod -R 750 /volume1/web/nextcloud/</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Das setzt die Berechtigungen so, damit die Installation möglich ist, und der Webserver auf die Daten zugreifen kann.</p>



<h3 class="wp-block-heading">PHP-Profil für Nextcloud erstellen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ich empfehle die Verwendung eines virtuellen Hosts (DSM 7.1) bzw eines Webdienstes (DSM 7.2) für Eure Cloud. Nextcloud lässt sich dadurch besser absichern, macht hinterher weniger Probleme und außerdem könnt ihr dann ein individuelles PHP-Profil verwenden. Ohne virtuellen Host verwenden alle Webseiten und -anwendungen den selben Webserver und das selbe PHP-Profil, das kann zu Konflikten in der Konfiguration führen. Ausserdem ist es die Vorrausetzung dafür, dass Ihr Euren Dienst aus dem Internet erreichen könnt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Öffnet die <strong>Web Station</strong> und erstellt unter <strong>Skript-Spracheinstellungen</strong> ein <strong>neues Profil</strong>.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/phpprofilerstellen.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="494" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/phpprofilerstellen-1024x494.png" alt="" class="wp-image-14500" style="width:750px;height:undefinedpx" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/phpprofilerstellen-1024x494.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/phpprofilerstellen-300x145.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/phpprofilerstellen-768x370.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/phpprofilerstellen-1536x740.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/phpprofilerstellen-2048x987.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/phpprofilerstellen-500x241.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<ol class="wp-block-list">
<li>Vergebt einen Namen und eine Beschreibung zum Beispiel <strong>Nextcloud PHP-Profil</strong></li>



<li>Wählt <strong>PHP 8</strong>.<strong>0</strong>, <strong>8.1</strong> oder <strong>8.2</strong> aus jenachdem was ihr installiert habt, aus.</li>



<li>Aktiviert “<strong>PHP-Cache aktivieren</strong>”.</li>



<li>Aktiviert “<strong>PHP open_basedir benutzerspezifisch anpassen</strong>” und tragt <strong>/tmp:/var/services/tmp:/var/services/web:/volume1/nextclouddata</strong> ein</li>



<li>Geht in die Erweiterungen und aktiviert folgende Erweiterungen: <strong><em>bcmath, bz2, curl, ftp, gd, gmp, iconv, imagick, intl, mysqli, openssl, pdo_mysql, posix, sodium, ssh2, sysvsem, zip, zlib</em></strong></li>



<li>Belasst die FPM-Einstellungen so wie sie sind.</li>



<li>Als nächstes müssen wir die Kerneinstellungen festlegen damit Nextcloud optimal funktionieren kann. Sucht im Suchfeld nach den angegeben Einstellungen, und passt die Einstellungen entsprechend an:<br><br><strong>memory_limit</strong>= 1024M<br><strong>upload_max_filesize</strong>= 4G (Die maximale Grösse der Dateien die hochgeladen werden können) <br><strong>post_max_size</strong>= 128M<br><strong>opcache.enable</strong>= 1<br><strong>apc.enable_cli</strong> = 1<br><strong>opcache.enable_cli</strong>= 1<br><strong>opcache.interned_strings_buffer</strong>= 64<br><strong>opcache.max_accelerated_files</strong>= 32531<br><strong>opcache.memory_consumption</strong>= 512<br><strong>opcache.save_comments</strong>= 1<br><strong>opcache.revalidate_freq</strong>= 240</li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Klickt auf <strong>Speichern</strong> und beendet den PHP Einrichtungsassistenten.</p>



<figure class="wp-block-pullquote has-small-font-size"><blockquote><p>Hinweis:<br>Aufgrund eines Bugs der scheinbar in DMS 7.2 moment besteht, wird das php Profil, welches wir für Nextcloud erstellt haben nur korrekt geladen, wenn das Standard default PHP Profil ebenso diese Einstellungen verwendet.<br>Geht also in die Skript Einstellungen der Webstation und aktiviert die selben Module wie in Eurem Nextcloud PHP Profil und tätigt die selben PHP Kern Einstellungen. Bei DSM 7.1 gab es dieses Problem nicht.</p></blockquote></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Stellt sicher das im Reiter Webdienst beim Standardserver <strong>Apache</strong> Ausgewählt ist, und des <strong>PHP8.0 Default Profile<br></strong></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/webdienstdefault.webp"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="450" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/webdienstdefault-1024x450.webp" alt="" class="wp-image-5825" style="width:750px;height:undefinedpx" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/webdienstdefault-1024x450.webp 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/webdienstdefault-300x132.webp 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/webdienstdefault-768x337.webp 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/webdienstdefault-1536x675.webp 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/webdienstdefault-2048x900.webp 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/webdienstdefault-500x220.webp 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<h3 class="wp-block-heading"><br>Webdienst erstellen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Jetzt wäre der Zeitpunkt den Webserver zu konfigurieren. <br>Wählt dazu in der Web Station <strong>Webdienst</strong> und geht oben auf <strong>Erstellen</strong>. Nehmt die Einstellungen wie folgt vor. Wählt als Dienst PHP8.0 oder je nachdem was ihr installiert habt, und wählt das zuvor erstellte PHP Profil aus.<br><br></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/webdiensterstellen.png"><img decoding="async" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/webdiensterstellen.png" alt="" style="width:500px;height:undefinedpx"/></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Als nächstes legt weitere Einstellungen wie folgt fest. Nehmt den Apache Webserver und setzt das Timeout auf 600 Sekunden. Das stellt sicher, das längerer Installationen später nicht abbrechen.<br><br></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/webdiensteinstellungen.png"><img decoding="async" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/webdiensteinstellungen.png" alt="" style="width:500px;height:undefinedpx"/></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Wählt als Dokument-Root den Nextcloud-Ordner <strong>/web/nextcloud</strong>.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Webportal erstellen</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Geht dazu auf den Reiter <strong>Webportal</strong> und legt die Einstellungen wie folgt fest:<br><br></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/webportal-2.webp"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="818" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/webportal-2-1024x818.webp" alt="" class="wp-image-5783" style="width:500px;height:undefinedpx" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/webportal-2-1024x818.webp 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/webportal-2-300x240.webp 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/webportal-2-768x613.webp 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/webportal-2-500x399.webp 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/webportal-2.webp 1325w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<ul class="wp-block-list">
<li>Wählt den Dienst, den wir vorher als <strong>Webdienst</strong> konfiguriert haben, also wieder <strong>Nextcloud</strong>.</li>



<li>Tragt den Hostnamen ein, unter dem Ihr Eure Nextcloud erreichen wollt. (Der Hostname muss existieren und bei DynuDNS eingetragen sein und auf Eure Öffentliche IP verweisen. Die Portweiterleitung muss auf Eure Synology zeigen.</li>



<li>Wählt die Ports, für die der virtuelle Host gilt (im Normalfall <strong>80/443</strong>).</li>



<li>Aktiviert unbedingt “<strong>HSTS</strong>”, das sorgt dafür, dass alle <strong>http</strong>-Zugriffe auf eure Cloud auf <strong>https</strong> umgeleitet werden. Dafür ist aber ein gültiges SSL-Zertifikat notwendig, das für die verwendete Domain ausgestellt wurde. Ein gültiges SSL Zertifikat erstellen wir nach der Installation von Nextcloud</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Datenbank für Nextcloud erstellen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Verwendet aus Sicherheitsgründen einen eigenen Benutzer für die Nextcloud-Datenbank. Dieser sollte nur Zugriff auf die Nextcloud-Datenbank haben und nicht auf andere Datenbanken oder gar volle Admin-Rechte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Öffnet <strong>phpMyAdmin</strong> auf Eurer Diskstationcund meldet Euch als <strong>root</strong> mit Eurem <strong>Synology Passwort</strong> an.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/phpmyadmin-1.webp"><img loading="lazy" decoding="async" width="980" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/phpmyadmin-1-980x1024.webp" alt="" class="wp-image-5808" style="width:500px;height:undefinedpx" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/phpmyadmin-1-980x1024.webp 980w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/phpmyadmin-1-287x300.webp 287w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/phpmyadmin-1-768x802.webp 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/phpmyadmin-1-500x522.webp 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/phpmyadmin-1.webp 1215w" sizes="auto, (max-width: 980px) 100vw, 980px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Anschliessend befinden wir uns im Datenbankmenü von phpmyadmin. Wir müssen nun einen <strong>Benutzer</strong> und eine <strong>Datenbank</strong> für unsere Nextcloud erstellen. Bitte beachtet dass alle Schritte korrekt ausgeführt werden, ansonsten bekommen wir später Probleme bei der Installation von Nextcloud.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/phpbenutzer-scaled.webp"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="494" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/phpbenutzer-1024x494.webp" alt="" class="wp-image-5810" style="width:750px;height:undefinedpx" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/phpbenutzer-1024x494.webp 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/phpbenutzer-300x145.webp 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/phpbenutzer-768x370.webp 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/phpbenutzer-1536x741.webp 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/phpbenutzer-2048x988.webp 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/phpbenutzer-500x241.webp 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Anschliessen legen wir einen <strong>Benutzernamen</strong> fest, z.B <strong>nextcloudadmin</strong>, wählt als nächstes beim <strong>Hostname</strong> <strong>Lokal</strong> aus und dahinter muss <strong>localhost</strong> stehen. Legt bitte ein sicheres Passwort fest, am besten mit einem Passwortgenerator. Weiter unten gebt Ihr dem Benutzer die Globalen Rechte. Es müssen alle Haken gesetzt werden. Anschliessen scrollt weiter unten und klickt auf <strong>OK</strong>. Ist auf dem Screenshot hier nicht zu sehen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/phphbenutzererstellen-scaled.webp"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="579" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/phphbenutzererstellen-1024x579.webp" alt="" class="wp-image-5812" style="width:750px;height:undefinedpx" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/phphbenutzererstellen-1024x579.webp 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/phphbenutzererstellen-300x170.webp 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/phphbenutzererstellen-768x435.webp 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/phphbenutzererstellen-1536x869.webp 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/phphbenutzererstellen-2048x1159.webp 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/phphbenutzererstellen-500x283.webp 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Geht als nächstes auf den Reiter Datenbank, hier erstellen wir nun eine Datenbank für unsere Nextcloud Installation. Wählt einen entsprechenden Namen, z.B <strong>nextclouddatenbank</strong>, wählt <strong>utf8_general_ci</strong> und bestätigt anschliessend mit <strong>Anlegen</strong>.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/phpdatenbank.webp"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="594" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/phpdatenbank-1024x594.webp" alt="" class="wp-image-5816" style="width:750px;height:undefinedpx" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/phpdatenbank-1024x594.webp 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/phpdatenbank-300x174.webp 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/phpdatenbank-768x445.webp 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/phpdatenbank-1536x891.webp 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/phpdatenbank-2048x1188.webp 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/phpdatenbank-500x290.webp 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Als nächstes müssen wir die Datenbank anpassen. Geht auf <strong>Benutzerkonten</strong>, wählt <strong>Datenbank</strong> und danach unsere erstellen <strong>nextclouddatenbank</strong>. Drückt auf <strong>OK</strong></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/phpdatenbankanpassen.webp"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="541" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/phpdatenbankanpassen-1024x541.webp" alt="" class="wp-image-5814" style="width:750px;height:undefinedpx" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/phpdatenbankanpassen-1024x541.webp 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/phpdatenbankanpassen-300x158.webp 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/phpdatenbankanpassen-768x406.webp 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/phpdatenbankanpassen-1536x811.webp 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/phpdatenbankanpassen-500x264.webp 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/phpdatenbankanpassen.webp 1964w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Hier geben wir dem Benuter <strong>nextcloudadmin</strong> auf unserem <strong>localhost</strong> nun alle Berechtigungen für unsere <strong>nextclouddatenbank</strong>. Wählt hier einfach <strong>Alle auswählen</strong>, und bestätigt mit <strong>OK</strong></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/phpdatenbankanpassen1.webp"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="553" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/phpdatenbankanpassen1-1024x553.webp" alt="" class="wp-image-5818" style="width:750px;height:undefinedpx" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/phpdatenbankanpassen1-1024x553.webp 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/phpdatenbankanpassen1-300x162.webp 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/phpdatenbankanpassen1-768x414.webp 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/phpdatenbankanpassen1-1536x829.webp 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/phpdatenbankanpassen1-2048x1105.webp 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/phpdatenbankanpassen1-500x270.webp 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Die Arbeiten in phpmyadmin sind nun abgeschlossen. Der Benutzer ist angelegt, und die Datenbank für Nextcloud entsprechen konfiguriert. Als nächstes können wir mit der Installation weiterfahren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Installationsassistenten der Nextcloud 27 ausführen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nun geht es darum die Nextcloud 27 auf Eurer Synology mit DSM 7.2 zu installieren. Öffnet Nextcloud im Browser. Verwendet dabei die Adresse, die ihr für den virtuellen Host angegeben habt (z.b. <strong>testcloud.yourdevice.ch</strong>), habt ihr keinen virtuellen Host konfiguriert, oder den DNS Server noch nicht entsprechend eingerichtet, verwendet die IP Adresse der Diskstation, gefolgt vom Nextcloud-Verzeichnis (z.b. <strong>192.168.x.x/nextcloud</strong>) Die Adresse die Ihr hier benutzt wird während der Installation als <strong>vertrauenswürdige Domain</strong> eingetragen. Wollt ihr Nextcloud von anderen Domains aus erlauben müssen wir diese später in der <strong>config.php</strong> der Nextcloud Instanz eintragen. Das ist der Fall wenn ihr z.B. die Cloud später über eine eigene Domain bzw. DynDNS erreichen wollt, aber bei der Installation den lokalen Namen oder die lokale IP der DiskStation benutzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir benutzten den Domain Namen den wir für unsere Synology erstellt haben. Dieser muss im DNS Server hinterlegt sein, ansonsten können wir die Nextcloud nur mit <strong>IP/nextcloud</strong> erreichen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/adminkonto-2.webp"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="831" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/adminkonto-2-1024x831.webp" alt="" class="wp-image-5915" style="width:750px;height:undefinedpx" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/adminkonto-2-1024x831.webp 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/adminkonto-2-300x243.webp 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/adminkonto-2-768x623.webp 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/adminkonto-2-1536x1246.webp 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/adminkonto-2-2048x1662.webp 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/adminkonto-2-500x406.webp 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Nextclud Hub Installation im Browser</figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Gebt einen Benutzernamen und ein Passwort für den Nextcloud-Admin ein (der NC-Admin hat nichts mit dem Admin der DiskStation zu tun). Unter <em>Speicher &amp; Datenbank &gt; Datenverzeichnis</em> ist standardmäßig <strong>/volume1/web/nextcloud/data</strong> eingetragen, gebt den Pfad zum freigegebenen Ordner an, den ihr vorhin angelegt habt. Das wäre <strong>/volume1/nextclouddata</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Abschnitt “<strong>Datenbank</strong>” tragt ihr den Datenbank-Benutzer sowie den Datenbank-Namen ein, die wir im vorherigen Abschnitt angelegt habt. Für die Datenbankdomain ist “localhost” voreingetragen. Falls Nextcloud beim bestätigen meckert dass die Datenbank nicht erreichbar ist, gebt <strong>localhost:3306</strong> ein. Klickt danach auf <strong>Installieren</strong>.<br><br>Solltet Ihr plötzlich vor einem Bildschirm stehen der Euch sagt, <strong>Seite nicht auffindbar</strong>, dann schaut Euch oben den Browserlink an, es kann sein, dass Ihr falsch weiter geleitet werdet. In diesemfall setzt die IP Adresse der NAS oder Eure Domain vor den Link der Euch der Browser mit nicht erreichbar anzeigt. Danach sollte es weitergehen. Wählt im nächsten Schritt empfohlene <strong>Apps Installieren</strong> aus.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/nextcloudinstallation1.webp"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="916" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/nextcloudinstallation1-1024x916.webp" alt="" class="wp-image-5821" style="width:750px;height:undefinedpx" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/nextcloudinstallation1-1024x916.webp 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/nextcloudinstallation1-300x268.webp 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/nextcloudinstallation1-768x687.webp 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/nextcloudinstallation1-1536x1375.webp 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/nextcloudinstallation1-500x447.webp 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/nextcloudinstallation1.webp 1818w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Danach sollte die Installation erfolgreich abgeschlossen sein. Fertig sind wir aber leider immer noch nicht 🙂</p>



<h3 class="wp-block-heading">HTTPS Aktivieren / Cache Einstellen / Weitere Nextcloud Optimierungen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Installation befindet Ihr Euch auf dem Dashboard Eurer Nextcloud. Rechts oben seht Ihr einen Buchstaben, Eures Namenskürzel, klickt darauf und geht anschliessend auf die <strong>Administratoreneinstellungen</strong>. Nextcloud wird Euch nun anzeigen was noch nicht funtkioniert. Darum kümmern wir uns jetzt. Die <strong>"/well-known</strong> Probleme verschwinden, sobald wir die Seite über <strong>https</strong> und dem korrekten Zertifikat anbrowsen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/ncadminES-scaled.webp"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="384" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/ncadminES-1024x384.webp" alt="" class="wp-image-5831" style="width:750px;height:undefinedpx" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/ncadminES-1024x384.webp 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/ncadminES-300x113.webp 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/ncadminES-768x288.webp 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/ncadminES-1536x576.webp 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/ncadminES-2048x768.webp 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/ncadminES-500x188.webp 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<h4 class="wp-block-heading">HTTPS aktivieren / SSL Zertifikat abrufen</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Damit wir die Nextcloud über eine gesicherte Verbindung über das Internet erreichen können müssen wir uns vorher uns noch ein SSL Zertifikat erstellen. Das können wir bequem über sie Diskstation erledigen. Die Vorraussetzung dafür ist, dass die Portweiterleitungen in Eurem Router korrekt eingerichtet worden sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Geht in die Einstellungen Euer Synology NAS, wählt das Menü <strong>Sicherheit</strong> und dann auf <strong>Zertifikat</strong>. Hier erstellen wir uns mit <strong>Hinzufügen</strong> ein neues SSL Zertifikat. Wählt den ersten Punkt und danach auf <strong>Weiter</strong>.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/ssl2.webp"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="764" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/ssl2-1024x764.webp" alt="" class="wp-image-5827" style="width:750px;height:undefinedpx" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/ssl2-1024x764.webp 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/ssl2-300x224.webp 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/ssl2-768x573.webp 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/ssl2-1536x1145.webp 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/ssl2-500x373.webp 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/ssl2.webp 1825w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Wählt auf der nächsten Seite <strong>Zertifikat von LetsEncrypt abrufen</strong> aus und klickt auf <strong>weiter</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Danach wählt Ihr hier nun Euren Namen aus, den Ihr bei DynuDNS und im Webportal der Diskstation festgelegt haben. Klickt danach auf <strong>Fertig</strong>. Euer SSL Zertifikat wird nun erstellt. Solltet Ihr hier von der DS einen Fehler bekommen, habt Ihr entweder bei der Portweiterleitung einen Fehler gemacht, oder einem Tippfehler im Webportal beim <strong>Hostnamen</strong>. Überprüft Eure Einstellungen hier dann bitte nochmals genau.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jetzt weisen wir dass Zertifikat noch unserem Webportal zu. Wählt das Zertifikat aus, und klickt auf <strong>Einstellungen</strong>. Weisst das Zertifikat Eurem WebPortal hinzu:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/ssl3.webp"><img loading="lazy" decoding="async" width="983" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/ssl3-983x1024.webp" alt="" class="wp-image-5829" style="width:500px;height:undefinedpx" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/ssl3-983x1024.webp 983w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/ssl3-288x300.webp 288w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/ssl3-768x800.webp 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/ssl3-500x521.webp 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/ssl3.webp 1080w" sizes="auto, (max-width: 983px) 100vw, 983px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph"><strong>Bravo</strong>! Mit dem SSL Zertifikat sind wir nun auch bereits fertig! Ihr könnt nun die Seite über die Domain direkt anbrowsen und müsst nun nicht mehr die IP Adresse der Synology verwenden. Ausserdem ist die Verbindung nun direkt verschlüsselt.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Cache einstellen / Telefonregion und weitere Optimierungen</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Nun kommt wieder etwas Kommandozeile zum Einsatz. Öffnet Eure Konsole und loggt Euch wieder auf der Syno via SSH ein. Erhaltet Rootrechte mit<strong> sudo -i</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir bearbeiten nun die Konfigurationsdatei der Nextcloud. Das geht einfach mit diesem Befehl</p>



<pre class="wp-block-code"><code>vi /volume1/nextcloud/config/config.php</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">startet den Bearbeitungsmodus mit <strong>Alt+i</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir fügen nun unsere Domain hinzu, konfigurieren einen einfachen Cache, fügen die Telefonregion hinzu. Mehr brauchen wir erstmal nicht. Tätigt die Einstellungen wie im Screenshot. Lasst alles andere wie es ist!<br>Testcloud Eintrag ist auf Eure Domain anzupassen</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/ncconfig-2.webp"><img loading="lazy" decoding="async" width="2025" height="1319" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/ncconfig-2.webp" alt="" class="wp-image-5952" style="width:750px;height:undefinedpx" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/ncconfig-2.webp 2025w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/ncconfig-2-300x195.webp 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/ncconfig-2-1024x667.webp 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/ncconfig-2-768x500.webp 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/ncconfig-2-1536x1000.webp 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/ncconfig-2-500x326.webp 500w" sizes="auto, (max-width: 2025px) 100vw, 2025px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Hier die Einstellungen zum kopieren:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>'memcache.local' =&gt; '\OC\Memcache\APCu',
'default_phone_region' =&gt; 'CH',
'default_locale' =&gt; 'de_CH',</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Achtet auf die korrekten Einträge unter <strong>Array</strong>, wie beschrieben muss Eure Domain, und Eure IP Adresse der NAS eingetragen sein. Das unterscheidet sich, jenachdem wie Ihr die Installation von Nextcloud durchgeführt habt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beachtet das die Zeichenabstände und die Kommas alle da sind!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beendet den Bearbeitungsmodus mit der ESC Taste, speichert ab indem Ihr <strong>:w</strong> eingebt und beendet anschliessend mit <strong>:q</strong><br><br>Testet nun Eure Nextcloud, geht in die Admininstratoren-Einstellungen und ladet die Seite neu. Habt Ihr einen Serverfehler, habt Ihr was in der <strong>config.php</strong> falsch gemacht. Überprüft die Einstellungen!</p>



<h4 class="wp-block-heading">Email Einstellungen</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Ihr seht dass Eure Nextcloud noch meckert, dass keine Email Einstellungen hinterlegt sind. Darum kümmern wir uns jetzt. Geht in Euren Nextcloud Einstellungen auf die <strong>Grundeinstellungen</strong>, scrollt nach unten zum <strong>Email Server</strong><br>Gebt hier nun einem Email-Server ein den Ihr verwendet. Das kann eine Hotmail, G-Mail (hoffentlich nicht) oder Eure bluewin/swisscom Adresse sein. Welche Server Einstellungen verwendet werden, hängt von Eurem Email-Provider ab. In der Regel findet Ihr die, wenn Ihr nach den Mail-Einstellungen Eures Providers sucht. Aktiviert SSL/TLS , gebt Eure Mail Adresse ein, danach Servername und Port und unten Haken bei <strong>Identifzierung</strong> <strong>erforderlich</strong> setzen und Zugangsdaten eingeben.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/mailserver-scaled.webp"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="443" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/mailserver-1024x443.webp" alt="" class="wp-image-5835" style="width:750px;height:undefinedpx" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/mailserver-1024x443.webp 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/mailserver-300x130.webp 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/mailserver-768x332.webp 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/mailserver-1536x665.webp 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/mailserver-2048x887.webp 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/mailserver-500x216.webp 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Sendet eine Testmail mit <strong>E-Mail senden</strong>. Sollte anschliessend erfolgreich dastehen, und Ihr die Email bekommen haben, funktioniert alles. Bei manchmen Providern muss SSL/TLS deaktiviert werden. Fall das auch nicht geht, versucht es mit <strong>25</strong> anstatt dem Port <strong>587</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn das geklappt hat, sind wir nun auch endlich fertig! Ruft Eure Administratoreneinstellungen auf, und wenn Ihr alles richtig gemacht habt, dann werdet Ihr mit einem schönen grünen Haken belohnt!</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/allesgut-1-scaled.webp"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="378" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/allesgut-1-1024x378.webp" alt="" class="wp-image-5837" style="width:750px;height:undefinedpx" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/allesgut-1-1024x378.webp 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/allesgut-1-300x111.webp 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/allesgut-1-768x284.webp 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/allesgut-1-1536x568.webp 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/allesgut-1-2048x757.webp 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/allesgut-1-500x185.webp 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<h4 class="wp-block-heading">Weitere Einstellungen</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Damit Ihr aus dem LAN-Netzwerk via Domainname, und nicht der IP zugreifen könnt. Muss jedes Gerät, welches Nextcloud mit der Domain nutzen möchte, den DNS Server Eurer Synology verwenden. Habt Ihr den DNS Eintrag in den DHCP Einstellungen Eures Routers tätigen können, sind die manuellen Einstellungen jeder Geräte nicht notwendig. Lest dazu nochmals unseren Beitrag über die <a href="https://yourdevice.ch/dns-server-auf-synology-dsm-7-2/">DNS Konfiguration</a> auf einer Synology NAS.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gebt dazu die IP Adresse der Synology auf dem jeweiligen Gerät ein, welches Nextcloud mit der Domain Nutzen soll.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Android --&gt; WLAN Einstellungen</strong></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/Screenshot_20230605-140821.webp"><img loading="lazy" decoding="async" width="473" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/Screenshot_20230605-140821-473x1024.webp" alt="" class="wp-image-5839" style="object-fit:cover;width:350px;height:600px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/Screenshot_20230605-140821-473x1024.webp 473w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/Screenshot_20230605-140821-138x300.webp 138w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/Screenshot_20230605-140821-768x1664.webp 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/Screenshot_20230605-140821-709x1536.webp 709w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/Screenshot_20230605-140821-945x2048.webp 945w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/Screenshot_20230605-140821-500x1083.webp 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/Screenshot_20230605-140821.webp 1080w" sizes="auto, (max-width: 473px) 100vw, 473px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph"><strong>Linux --&gt; WLAN Einstellungen --&gt; IPv4 --&gt; andere DNS-Server verwenden</strong></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/dns.webp"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="616" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/dns-1024x616.webp" alt="" class="wp-image-5841" style="object-fit:cover;width:600px;height:undefinedpx" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/dns-1024x616.webp 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/dns-300x181.webp 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/dns-768x462.webp 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/dns-500x301.webp 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/dns.webp 1474w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph"><strong>Windows --&gt; Adaptereinstellungen --&gt; IPv4 --&gt; Einstellungen --&gt; DNS</strong></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/dnswindows.webp"><img loading="lazy" decoding="async" width="498" height="567" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/dnswindows.webp" alt="" class="wp-image-5843" style="width:500px;height:undefinedpx" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/dnswindows.webp 498w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/dnswindows-263x300.webp 263w" sizes="auto, (max-width: 498px) 100vw, 498px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Hier unten Use the Follwing DNS Server mit Eurem DNS Ersetzen, und als zweites zum Beispiel 1.1.1.1 verwenden. Bitte nehmt diese DNS Server nicht als Beispiel, ich hatte kein Windows zur Hand und hab ein Screenshot aus dem Internet geklaut. Mir würde es niemals einfallen 8.8.8.8 zu verwenden 🙂 Bitte tragt als erstes also schön die IP Adresse Eurer Synology ein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt noch weitere Einstellungen und Optimierungen, z.B einen Redis Cache einzubauen, das wird aber in der Regel erst bei grösseren Instanzen benötigt, und verhindert das Datein überschrieben werden, wenn Änderungen daran geschehen. Somit wird verhindert dass 2 Personen, die an Freigegeben Dateien Arbeiten, irgendwas ausversehen überschreiben und die Änderungen verloren gehen, bzw die Datei unbrauchbar wird weil beim anderen Benutzer beim Speichern etwas abstürzt. Das sind aber Dinge, in denen wir uns mal in einem weiteren Beitrag kümmern können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mitlerweile seid Ihr bestimmt total am Ende, aber Ihr habt sicher einiges gelernt im Umgang mit Eurem Netzwerk, habt einige PHP Einstellungen kennen gelernt und habt nun stolz eine eigene Nextcloud 27 auf Eurer Synology NAS mit DSM 7.2 installieren können. Bitte beachtet, dass die Synology's nicht dafür gemacht worden sind, Nextcloud 100% fehlerfrei laufen zu lassen, deshalb kann es sein, das hin und wieder mal Fehler auftreten. Gröbere Probleme habe ich aber noch nicht entdeckt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich hoffe der Beitrag hat Euch gefallen, habt Ihr fragen, stellt sie in die Kommentare!</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/nextcloud-27-auf-synology-dsm-7-2-installieren/">Nextcloud auf Synology DSM 7.2 installieren</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://yourdevice.ch/nextcloud-27-auf-synology-dsm-7-2-installieren/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>DNS Server auf Synology DSM 7.2</title>
		<link>https://yourdevice.ch/dns-server-auf-synology-dsm-7-2/</link>
					<comments>https://yourdevice.ch/dns-server-auf-synology-dsm-7-2/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Jun 2023 10:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Netzwerk & Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Einstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwerk]]></category>
		<category><![CDATA[selfhosting]]></category>
		<category><![CDATA[Theorie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://yourdevice.ch/?p=5845</guid>

					<description><![CDATA[<p>In diesem Artikel geht es um das erstellen eines DNS Server auf Eurer Synology mit DSM 7.2. Mit der Zeit kann das lokale Netzwerk größer werden und es wird immer...</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/dns-server-auf-synology-dsm-7-2/">DNS Server auf Synology DSM 7.2</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">In diesem Artikel geht es um das erstellen eines DNS Server auf Eurer Synology mit DSM 7.2. Mit der Zeit kann das lokale Netzwerk größer werden und es wird immer schwieriger, sich alle IP-Adressen zu merken. In diesem Moment sollte man in Betracht ziehen, einen DNS-Server einzurichten. Der Grund dafür? Es ist für die meisten Leute wesentlich einfacher, sich an Namen statt an Zahlen zu erinnern, und genau das ermöglicht ein DNS-Server.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ausserdem kann es sinnvoll sein, einen eigenen DNS Server zu wenden, sollte man einen Router verwenden, der bestimmte Funktionen wie <a href="https://www.computerweekly.com/de/definition/Hairpinning-NAT-Loopback" target="_blank" rel="noopener">NAT Reflection / NAT Loopback</a> nicht berrscht. Damit sind Dienste, die unter einer öffentlichen Domain erreichbar sind, ärgerlicherweise nicht im eigenen Netzwerk erreichbar. Das betrifft teilweise UPC und Sunrise Router. Solltet Ihr Probleme haben, Eure Dienste, die aus dem Internet erreichbar sind, nicht im eigenen LAN ansteuern zu können, müsst Ihr ebenfalls auf einen eigenen DNS Server zurückgreifen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als jemand, der sich schon lange mit Netzwerken beschäftigt, nutze ich seit langem einen DNS-Server bzw einen DNS-Resolver in meinem eigenen Netzwerk und könnte nicht mehr ohne ihn auskommen. Für Außenstehende mag das alles ziemlich kompliziert klingen, aber das ist es überhaupt nicht. Tatsächlich stellt das Synology NAS-System einen eigenen DNS-Server zur Verfügung, der zusätzlich auf dem System installiert werden kann. In diesem Artikel zeige ich Euch, wie Ihr diese Installation Schritt für Schritt durchführen könnt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich selber benutzte den DNS Resolver meiner pfSense, das um einiges mächtiger ist, was den Funktionsumfang betrifft, aber für kleinere Heimanwender reicht der DNS Server der Synology bestens aus.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="455" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/dns-1024x455.jpeg" alt="" class="wp-image-8393" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/dns-1024x455.jpeg 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/dns-300x133.jpeg 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/dns-768x341.jpeg 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/dns-1536x683.jpeg 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/dns-2048x910.jpeg 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/dns-500x222.jpeg 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>




<h2 class="wp-block-heading">Was ist DNS?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Zunächst einmal sollten wir klären, was DNS eigentlich ist! DNS steht für "<a href="https://yourdevice.ch/netzwerkprotokolle-definition-uebersicht/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Domain Name Server</strong></a>". Jeder von uns interagiert tagtäglich mit DNS-Servern, oft ohne sich dessen bewusst zu sein! Glaubt Ihr das nicht? Überlegt Euch einmal, wie oft Ihr täglich die Suchmaschine oder irgendwelche Webseiten aufruft. Ohne DNS müssten wir anstelle von<strong> yourdevice.ch</strong> die IP-Adresse unseres Servers in unseren Browser eingeben. Es ist deutlich einfacher, yourdevice.ch zu tippen, nicht wahr? 🙂 Natürlich gibt es noch mehr Webseiten ausser unserer 🙂 Dieses einfache Beispiel zeigt die Bedeutung von DNS-Servern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Internet gibt es unzählige DNS-Server, deren Hauptaufgabe darin besteht, uns die umfangreichen IP-Adressen in einfache Namen zu übersetzen. Die bekanntesten DNS-Server werden von Google selbst betrieben und sind unter den Adressen 8.8.8.8 und 8.8.4.4 erreichbar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">An dieser Stelle gehe ich bewusst nicht tiefer auf den technischen Aufbau von DNS ein, damit keine Verwirrung entsteht. Wollt Ihr Euch weiter über die Funktion eines DNS Servers informieren, könnt Ihr das z.B. <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Domain_Name_System" target="_blank" rel="noopener">hier</a> tun!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Installation und Konfiguration</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Einrichtung beginnt mit der Installation des Pakets "<strong>DNS Server</strong>" auf Eurer Synology NAS. Klicktdafür auf das <strong>Hauptmenü</strong> und öffnet das <strong>Paketzentrum</strong>. Gebt in der Suchleiste des Paketzentrums den Begriff "<strong>DNS</strong>" ein und startet die Suche mit der Enter-Taste. Daraufhin wird Euch das Paket DNS Server angezeigt, das Ihr durch Klicken auf den Installations-Button auf Eurem Gerät installieren könnt. Je nach Ihrer Konfiguration werdet Ihr gefragt, auf welchem Zielvolumen die Installation durchgeführt werden soll. Nach Abschluss der Installation ist der DNS Server im Hauptmenü der Diskstation sichtbar.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/DNSinstallieren-1.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="270" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/DNSinstallieren-1-1024x270.png" alt="" class="wp-image-16085" style="width:750px;height:undefinedpx" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/DNSinstallieren-1-1024x270.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/DNSinstallieren-1-300x79.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/DNSinstallieren-1-768x202.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/DNSinstallieren-1-1536x404.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/DNSinstallieren-1-500x132.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/DNSinstallieren-1.png 1922w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<h3 class="wp-block-heading"><br>Auflösung &amp; Einstellungen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Zuerst beschäftigen wir uns mit den allgemeinen Einstellungen des DNS-Servers, beginnend mit dem Punkt "<strong>Auflösung</strong>". Ein <strong>DNS-Server</strong> kann nur Anfragen für Domänen auflösen, für die er als Eigentümer festgelegt ist und Domains deren IP Adressen er kennt. Deshalb würden Eure internen DNS-Anfragen reibungslos funktionieren, jedoch nicht solche an Domains wie beispielsweise computerbase.de. Daher muss in den Auflösungseinstellungen der Auflösungsdienst und die Weiterleitungen (Forwarder) aktiviert werden. Unter Forwarder 1 &amp; 2 tragen wir dann den von uns bevorzugten DNS-Server ein. In meinem Beispiel verwende ich die beiden Cloudflare DNS-Server <strong>1.1.1.1</strong> und <strong>1.0.0.1</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das läuft dann ungefähr so: Ihr tippt, beispielsweise <strong>computerbase.de</strong> in Euren Browser, der Browser sendet die Frage an den hinterlegten DNS Server, in unserem Beispiel unseren eigenen DNS Server auf der Synology. Für computerbase.de ist keine IP Adresse hinterlegt, als <strong>forwarded </strong>er die Anfrage an den DNS Server von Cloudflare welche die Anfragen an die entsprechenden DNS Server weiterleitet die für diese Domain verantwortlich sind.<br><br>Die Weiterleitungsrichtlinie sollte auf "Nur weiterleiten" eingestellt werden. In einigen Situationen kann es ratsam sein, die Option "Quell-IP Dienst beschränken" zu aktivieren. Dadurch dürfen nur registrierte Adressen unseren DNS-Server verwenden. Wir belassen es aber so, wie es jetzt ist.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/forwarder-1.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="575" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/forwarder-1-1024x575.png" alt="" class="wp-image-16086" style="width:750px;height:undefinedpx" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/forwarder-1-1024x575.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/forwarder-1-300x169.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/forwarder-1-768x431.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/forwarder-1-1536x863.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/forwarder-1-500x281.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/forwarder-1.png 1787w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Als nächstes widmen wir uns den Parametern unter Einstellungen. In kleinen Netzwerken könnt Ihr bedenkenlos die vordefinierten Einstellungen übernehmen. Ebenso könnt Ihr euch überlegen ob die TTL mit 86400 Sekunden, was genau 24 Stunden entspricht, verändert. Dadurch aktualisiert Euer DNS Server erst nach einem Tag den lokalen Eintrag auf Eurem System.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Zone erstellen &amp; konfigurieren</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Anlegen einer Zone wechselt Ihr auf Zonen im Menü. Eine Zone bezieht sich immer auf einen Teil des Namensraumes einer Domäne. Eine Domäne ist Beispielsweise<strong> yourdevice.ch</strong>. Wenn Eure Diskstation zuständig für eine Domäne ist muss diese beim erstellen Master Zone gewählt werden. Alternativ gibt es noch die Slave und Forwarder Zone.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Master Zone</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Die Master Zone beschreibt die Primäre Zone und beinhaltet alle Informationen zum Domainnamen. Der Master ist immer als zentraler Knoten bzw. führendes System zu sehen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Slave Zone</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Bei einer Slave Zone handelt es sich um eine Kopie einer vorhanden Master Zone. Eine Slave Zone wird immer dann zum Einsatz verwendet, wenn Bereits ein DNS Server im Netzwerk vorhanden ist. Angenommen ihr betreibt ein Netzwerk über mehrere Standorte, dann macht es kein Sinn, wenn alle DNS Anfragen zuerst zwischen den Standorten versendet werden. Dadurch wird die Netzwerkverbindung unnötig belastet, sowie die Anfragen haben eine Verzögerung bei der Beantwortung. Fairerweise muss ich an dieser Stelle erwähnen, dass der Endanwender diese Verzögerung wahrscheinlich niemals bemerket.</p>



<figure class="wp-block-pullquote"><blockquote><p>Wir verwenden hier für dieses Testbespiel eine DynDNS Adresse, Ihr könnt aber für Eurer internes Netzwerk jede Domain anlegen die Ihr wollt. <strong>freeddns.org</strong> verwenden wir hier nur, weil wir hier einen Dienst, den wir über das Internet ansteuern, beispielesweise die Nextcloud auf der Synology aus dem Artikel <strong>Nextcloud auf Synology NAS installieren</strong>, ebenso über die Domain aus dem LAN erreichen wollen.</p><cite>hinweis</cite></blockquote></figure>



<h4 class="wp-block-heading"><br>Forward Zone</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Geht auf Zonen und klickt auf <strong>Erstellen</strong>. Legt eine Foward Zone an und gebt Eure Domain ein. Habt Ihr eine Domain von DynDNS, könnt Ihr hier diese Eintragen. Es darf nur die Domain eingetragen werden, keine Subdomain oder sonstwas. Der Primäre DNS Server ist Eure Synology. Hier als die IP Adresse Eurer Synology Eintragen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mittels einer Forward Zone können alle Anfragen an eine bestimmte Adresse Weitergeleitet werden. Klickt anschliessend auf <strong>Speichern</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In meinem Beispiel lege ich die Master <strong>freeddns.org</strong> an, welche ich für den internen sowie externen Gebrauch verwende.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/masterzone-1.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="775" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/masterzone-1-1024x775.png" alt="" class="wp-image-16087" style="width:600px;height:undefinedpx" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/masterzone-1-1024x775.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/masterzone-1-300x227.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/masterzone-1-768x581.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/masterzone-1-1536x1162.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/masterzone-1-500x378.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/masterzone-1.png 1791w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph"><br>Hier muss unter Domainname der Name Eurer Domäne eingetragen werden, welche Ihr verwendet möchtet, in meinem Fall ist es <strong>freeddns.org</strong>. Da es sich hierbei ausschließlich um eine Interne Domäne handelt und diese nicht extern erreichbar ist, trage ich die IP-Adresse der NAS unter Master DNS Server ein. Die restlichen Einstellungen lassen wir beim Standard und bestätigen alle mit dem Button „<strong>Speichern</strong>“.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Ressourceneinträge erstellen</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem alles gespeichert ist erscheint die Zone <strong>freeddns.org</strong> in der Synology DNS Server Übersicht. Mit einem doppelklick auf die Zonen werden alle bereits existierenden Ressourceneinträge angezeigt. Standardmäßig wird ein Nameservereintrag (<strong>NS</strong>) und ein Hosteintrag (<strong>A</strong>) automatisch mit der Erstellung angelegt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Info</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Beim Anlegen von Ressourceneinträgen müsst ihr immer darauf achten, welchen Typ ihr überhaupt benötigt. Aus diesem Grund habe ich die gängigsten Typen in der folgenden Tabelle aufgeschlüsselt. Auf die Typen MX, SPF, SRV, CAA &amp; TXT habe ich bewusst verzichtet, da diese normalerweise im Heimnetzwerk nicht zum tragen kommen.</p>



<figure class="wp-block-table"><table><tbody><tr><td>Typ</td><td>Beschreibung</td></tr><tr><td>A</td><td>Mit dem Typ A Eintrag werden klassische Hosteinträge gesetzt, welche auf einen IPv4 Adresse verweisen. Beispielsweise bei mir bekommt die NAS einen Typ A Eintrag.</td></tr><tr><td>AAAA</td><td>Der AAAA Eintrag hat dieselbe Funktionalität wie der Typ A. Die Unterscheidung liegt ausschließlich in IP-Adresse, da der Typ AAAA für IPv6 Adressen vorgesehen ist.</td></tr><tr><td>CNAME</td><td>Der CNAME Eintrag verwendet statt einer IP-Adresse einen vorhandene DNS Eintrag. Oftmals werden diese Einträge verwendet um Aliase zu erstellen, welche auf dasselbe Ziel greifen. Beispielsweise weist mein Eintrag nas01 auf die selbe IP wie iobroker01.</td></tr><tr><td>NS</td><td>Ein Eintrag vom Typ NS verweist auf den oder die Nameserver einer Domäne. Nachdem Anlegen der Master Zone wird automatisch ein NS Eintrag erstellt, welche auf eure Synology NAS verweist.</td></tr></tbody></table></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Ganz klassisch möchte ich meine Test Nextcloud Beispielsweise über den Namen <strong>deinecloud.freeddns.org</strong> erreichen. Dazu doppelklicke wie erwähnt auf die Zone<strong> freeddns.org</strong>. Klickt auf den Button „<strong>Erstellen</strong>“ und mit einem Klick darauf erscheint die Auswahl der Typen. In meinem Fall ist es ein klassischer <strong>Typ A Eintrag</strong>. Daraufhin erscheint ein weiteres PopUp Fenster worin der künftige Name, welchen ihr in der Browserzeile eingeben müsst, eingetragen werden muss. Ebenso die IP-Adresse des Geräts und den <strong>TTL</strong> belassen wir bei <strong>86400</strong> Sekunden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Klick auf „<strong>Speichern</strong>“ wird der Eintrag im Synology DNS Server erstellt. Da unsere Cloud Bespielsweise auf der Synology läuft, geben wir hier die Adresse der Synology ein. Läuft Eure Cloud auf einem anderen Dienst, wird die IP Adrese dieses Gerätes hier eingetragen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/dnszone-2.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="638" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/dnszone-2-1024x638.png" alt="" class="wp-image-16088" style="width:750px;height:undefinedpx" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/dnszone-2-1024x638.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/dnszone-2-300x187.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/dnszone-2-768x478.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/dnszone-2-1536x956.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/dnszone-2-500x311.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/dnszone-2.png 1868w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Habt Ihr das erledigt, klickt auf <strong>Speicher</strong>n. Ihr habt nun Eurem DNS erklärt, dass alle Geräte, Dienste, oder der Browser, der <strong>deinecloud.freeddns.org</strong> auflösen wollen, an die IP Adresse des entsprechendes Servers weitergeleitet werden sollen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">DNS Server eintragen &amp; weitere Anpassungen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem Ihr alle Einstellungen im Synology DNS-Server vorgenommen habt, muss Euer Laptop, Computer, Tablet oder jedes andere Gerät, das Ihr verwendet, seine Anfragen nur noch an Eurer NAS senden. Dazu muss die NAS als DNS-Server in Euren Netzwerkeinstellungen eingetragen werden. Typischerweise wird der DNS-Server über den <strong>DHCP-Server</strong> verteilt. Für alle, die noch nie von diesem Begriff gehört haben: Der DHCP-Server verteilt Eure internen IP-Adressen an die Geräte, sodass ihr diese nicht manuell eingeben müsst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Idealerweise tragt ihr nun die DNS-Adresse in den DHCP Servers Eures Router ein, damit dieser den DNS-Server an all eure Geräte weitergeben kann. Auf diese Weise müsst ihr die einzelnen Geräte nicht manuell konfigurieren. Dies funktioniert meines Wissens nur mit Swisscom-Routern. Dort gibt es beim DHCP-Server den Bereich DNS. Tragt hier die IP eurer Synology ein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn ihr einen Router von der UPC habt, müsst ihr alle DNS-Einträge auf den Geräten selbst festlegen. Hier ist eine grobe Vorgehensweise dafür:</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Android --&gt; WLAN Einstellungen</strong></h3>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="530" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/change-dns-android-01-1775242748.jpg" alt="" class="wp-image-16090" style="object-fit:cover;width:500px;height:undefinedpx" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/change-dns-android-01-1775242748.jpg 640w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/change-dns-android-01-1775242748-300x248.jpg 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/change-dns-android-01-1775242748-500x414.jpg 500w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></figure>
</div>


<h3 class="wp-block-heading"><strong>Linux --&gt; WLAN Einstellungen --&gt; IPv4 --&gt; andere DNS-Server verwenden</strong></h3>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/linux_dns_aendern.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="551" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/linux_dns_aendern-1024x551.png" alt="" class="wp-image-16089" style="object-fit:cover;width:650px;height:undefinedpx" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/linux_dns_aendern-1024x551.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/linux_dns_aendern-300x161.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/linux_dns_aendern-768x413.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/linux_dns_aendern-1536x826.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/linux_dns_aendern-2048x1101.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/linux_dns_aendern-500x269.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<h3 class="wp-block-heading"><strong>Windows --&gt; Adaptereinstellungen --&gt; IPv4 --&gt; Einstellungen --&gt; DNS</strong></h3>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/dns_windows.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="929" height="729" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/dns_windows.png" alt="" class="wp-image-16091" style="width:650px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/dns_windows.png 929w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/dns_windows-300x235.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/dns_windows-768x603.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/dns_windows-500x392.png 500w" sizes="auto, (max-width: 929px) 100vw, 929px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Hier unter <strong>Use the following DNS server</strong> müsst Ihr die IP Eurer Synology eintragen, als zweites könnt Ihr einen Fallback DNS Server verwenden, z.B <strong>1.1.1.1</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Nun habt Ihr gelernt wie man mit einem DNS Server eine Domain direkt für eine IP Adresse vergeben kann. Habt Ihr weitere Dienste. z.B einen Webserver auf dem WordPress läuft, könnt Ihr neuen Euren Server direkt mit der Domain anbrowsen. Normalerweise macht man sowas aber mit einer eigenen Domain, und keiner DynDNS Domain, da die wenigsten aber eine eigene Domain, und eine Fixe öffentliche IP Adresse besitzen, behelfen wir uns damit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit haben wir nun geklärt, wie man einen eigenen DNS Server auf einer Synology NAS zum laufen bringt. Demnächst kommt noch ein Artikel, wie wir das ganze auf einer klassischen Linux Installation erledigen, da nicht alle eine Synology besitzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Falls Ihr wissen wollt warum DNS Einstellungen wichtig sind, erfahrt Ihr <a href="https://yourdevice.ch/dns-verschluesselung-auf-linux-android-und-windows/" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Habt Ihr Fragen, stellt sie in die Kommentare!</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/dns-server-auf-synology-dsm-7-2/">DNS Server auf Synology DSM 7.2</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://yourdevice.ch/dns-server-auf-synology-dsm-7-2/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Pi-Hole auf dem Raspberry Pi 4 einrichten</title>
		<link>https://yourdevice.ch/pi-hole-auf-dem-raspberry-pi-4/</link>
					<comments>https://yourdevice.ch/pi-hole-auf-dem-raspberry-pi-4/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 03 Jun 2023 14:04:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Netzwerk & Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Einstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://yourdevice.ch/?p=5105</guid>

					<description><![CDATA[<p>In diesem Artikel zeige ich Euch wie Ihr Pi-Hole auf dem Raspberry Pi 4 einrichten und konfigurieren könnt. Damit schafft Ihr in Eurem Heimnetzwerk eine werbefreie Umgebung. Internetwerbung spielt eine...</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/pi-hole-auf-dem-raspberry-pi-4/">Pi-Hole auf dem Raspberry Pi 4 einrichten</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">In diesem Artikel zeige ich Euch wie Ihr Pi-Hole auf dem Raspberry Pi 4 einrichten und konfigurieren könnt. Damit schafft Ihr in Eurem Heimnetzwerk eine werbefreie Umgebung.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><img decoding="async" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/05/proxy-1-1024x576.png" alt="" style="width:750px"/></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Internetwerbung spielt eine bedeutende Rolle bei der Finanzierung von Dienstleistungen, birgt jedoch auch erhebliche Herausforderungen. Nicht nur können Anzeigen gelegentlich dazu führen, dass Webseiten nur schwer nutzbar sind, sondern es gab auch wiederholt Vorfälle, bei denen schädlicher Code über Anzeigen verbreitet wurde und dadurch Computer infiziert wurden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um diesem Problem entgegenzuwirken, gibt es traditionell Werbeblocker wie <a href="https://ublockorigin.com/de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">uBlock Origin</a> oder <a href="https://adguard.com/de/welcome.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">AdGuard</a>. Allerdings erfordert die Einrichtung und Konfiguration dieser Blocker separate Schritte für jeden verwendeten Browser. Insbesondere auf Smartphones gestaltet sich die effiziente Blockierung von Werbung oft schwierig. Auf Android-Geräten muss beispielsweise häufig auf einen alternativen Browser ausgewichen werden, da Google Chrome (noch) keine entsprechenden Erweiterungen zulässt. Obwohl Apple auf iPhone und iPad Werbeblocker für den Safari-Browser erlaubt, werden Anzeigen in Apps oder alternativen Browsern nicht unterbunden.</p>





<h2 class="wp-block-heading">Was ist der Pi-Hole</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Pi-Hole</strong> ist eine supereinfache Lösung, um praktisch alle Arten von Werbung mit nur einer Installation zu blockieren. Es handelt sich dabei um ein Open-Source-Programm, das den Raspberry Pi in einen DNS-Server verwandelt. Der Clou besteht darin, dass sämtliche Inhalte automatisch gefiltert werden, wenn ein entsprechend konfiguriertes Gerät - sei es ein PC, Smartphone oder Tablet - über einen Raspberry Pi mit Pi-Hole surft. Dadurch kann Pi-Hole nicht nur Werbung blockieren, sondern auch den Zugriff auf infizierte Websites verhindern oder nicht-jugendfreie Inhalte sperren. Dies kann entweder individuell für jedes Gerät oder für das gesamte Netzwerk erfolgen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Gibt es Nachteile bei der Nutzung eines Pi-Hole Werbeblockers</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Obwohl die Nutzung von Pi-Hole viele Vorteile bietet, können auch einige praktische Nachteile auftreten. Es ist möglich, dass bestimmte Websites nicht mehr funktionieren, wenn sie über Pi-Hole aufgerufen werden. Zudem kann der Umweg über den Raspberry Pi zu einer geringfügigen Verzögerung beim Laden von Webseiten führen. Es können auch Probleme bei der Kommunikation mit Geräten im Netzwerk auftreten, je nachdem welchen Router man verwendet. Da die Lösungen für diese Probleme oft sehr spezifisch sind, empfehle ich den Besuch des deutschsprachigen Forums, das sich mit Pi-Hole-Problemen befasst. Das Forum Ihr unter folgender Adresse erreichen: <br><a href="https://discourse.pi-hole.net/c/bugs-problems-issues/deutschsprachige-hilfe">https://discourse.pi-hole.net/c/bugs-problems-issues/deutschsprachige-hilfe</a></p>



<h2 class="wp-block-heading">Pi-Hole einrichten: Die Voraussetzungen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Pi-Hole verlangt im Grunde nichts anderes als einen beliebigen Raspberry Pi, auf dem bereits ein kompatibles Linux (etwa Raspbian oder Ubuntu) läuft.<br><br>Pi-Hole arbeitet recht effizient und braucht daher nicht allzu viel Rechenpower. Theoretisch reicht bereits ein Raspberry Pi 3, das System kommt dann&nbsp; jedoch aber bereits schnell an seine Grenzen, und die Nutzung des Pi's ist danach ziemlich eingeschränkt. Dazu kann es dann umso mehr zu Verzögerungen beim Surfen kommen, werden auf dem Pi 3 parallel noch andere Sachen ausgeführt. Ich würde Euch deshalb vorschlagen auf einen aktuellen Raspberry Pi 4 mit 4GB RAM zu setzen.<br><br>Nicht unbedingt nötig, aber praktisch ist die Einrichtung des SSH-Zugriffs auf den Pi. So könnt Ihr Pi-Hole komfortabel von einem anderen PC im Netzwerk installieren. Stellt sicher dass auf Eurem Raspberry Pi der SSH Zugriff möglich ist.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/05/3-1024x594.webp"><img decoding="async" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/05/3-1024x594.webp" alt="" style="width:750px;height:undefinedpx"/></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Öffnet dafür über das Startmenü von Raspbian das Menü <strong>Einstellungen - Raspberry-Pi-Konfiguration</strong>. In diesem Menü wechselt Ihr auf den Reiter <strong>Schnittstellen</strong> und stellen den Punkt <strong>SSH</strong> auf <strong>Aktiviert</strong> um. Nach einem Klick auf <strong>Ok</strong> müsst Ihr den Raspberry Pi einmalig <strong>neu starten</strong>, um den SSH-Zugriff zu aktivieren.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Pi-Hole installieren</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Es wird vorausgesetzt, dass Ihr bereits ein Betriebssystem auf Ihrem Raspberry Pi eingerichtet habt. Die Installation von Pi-Hole erfolgt über das Terminal des Linux-Betriebssystems auf dem Raspberry Pi. In unserem Beispiel führen wir eine Remote-Installation des Systems über eine SSH-Verbindung durch. Ihr könnt Pi-Hole jedoch auch direkt auf dem Raspberry Pi installieren. In beiden Fällen lautet der Terminal-Befehl für die Installation:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>curl -sSL https://install.pi-hole.net | bash</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Der Pi startet nun den Download und die Installation von Pi-Hole. Das kann unter anderem eine Weile dauern. Gebt dem Gerät seine liebe Zeit, hollt Euch einen Kaffee oder geht aufs Klo.<br><br>Nachdem der Download abgeschlossen ist, startet ein automatisierter Einrichtungsassistent. Zunächst wählt Ihr das Netzwerkinterface aus, über das der Raspberry Pi online gehen soll. Es wird empfohlen, den Mini-Computer direkt über Ethernet mit dem Router zu verbinden.<br><br>Danach wählt einen DNS-Anbieter aus, über den Pi-Hole Eure Webanfragen auflösen soll. Falls Ihr mit den vorgegebenen Optionen nicht zufrieden seid, könnt Ihr über die Option "Custom" einen eigenen DNS-Anbieter festlegen. Einfach etwas weiter nach unten scrollen, danach seht Ihr den Eintrag Custom.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/05/DNS-Auswahl-92f64e3031352b4b-1024x541.webp"><img decoding="async" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/05/DNS-Auswahl-92f64e3031352b4b-1024x541.webp" alt="" style="width:750px;height:undefinedpx"/></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Ähnlich wie bei Adblockern für Webbrowser beruht die Werbefilterung von Pi-Hole auf von Nutzern verwalteten Filterlisten. Pi-Hole wird mit einer Reihe von Standardlisten geliefert, die in der Regel eine gute Abdeckung bieten. Um eine effektive Werbeblockierung zu gewährleisten, empfiehlt es sich, die Filterung sowohl für das IPv4- als auch für das IPv6-Protokoll zu aktivieren und hierbei die Standardeinstellungen beizubehalten.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/05/Filterlisten-1a8694c4cddd6116-1024x536.webp"><img decoding="async" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/05/Filterlisten-1a8694c4cddd6116-1024x536.webp" alt="" style="width:750px;height:undefinedpx"/></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Um sicherzustellen, dass Pi-Hole als zuverlässiger DNS-Server fungiert, ist es wichtig, dass der Raspberry Pi über eine feste IP-Adresse verfügt. Dies kann entweder über Euren Router oder direkt in den Einstellungen von Pi-Hole festgelegt werden. Wählt einfach die Option "Yes" aus, um die aktuelle IP-Adresse zu übernehmen, über die Ihr später auf Pi-Hole zugreifen möchtet.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/05/Pi-Hole_IP-05c3893ddd4fd075-1024x530.webp"><img decoding="async" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/05/Pi-Hole_IP-05c3893ddd4fd075-1024x530.webp" alt="" style="width:750px;height:undefinedpx"/></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Als nächsten Schritt wird Pi-Hole Euch fragen, ob Ihr die Weboberfläche und den dazugehörigen Webserver installieren möchtet. Es wird dringend empfohlen, diese Option mit der Standardantwort zu bestätigen,&nbsp; da Ihr sonst später alle Änderungen und Einstellungen des Pi-Holes über das Terminal erledigen müsst. Bestätigt die vorherigen Schritte jeweils mit den Standardantworten und wartet, bis Pi-Hole die Einrichtung abgeschlossen hat. Nach dem Neustart zeigt Pi-Hole eine Zusammenfassung der Daten an. Besonders wichtig ist der Punkt "<strong>Your Admin Webpage login password is</strong>…". Dieses Passwort benötigt Ihr, um Euch später in das Pi-Hole-Webinterface einzuloggen. Notiert Euch das Passwort!</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/05/Pi-Hole_Daten-859c841adb01b272-1-1024x526.webp"><img decoding="async" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/05/Pi-Hole_Daten-859c841adb01b272-1-1024x526.webp" alt="" style="width:750px;height:undefinedpx"/></a></figure>
</div>


<h3 class="wp-block-heading">Pi-Hole als DNS-Server einrichten</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Nach der Installation läuft Pi-Hole automatisch auf dem Raspberry Pi. Um nun die Werbefilterung zu aktivieren, müsst Ihr den Pi-Hole-Pi als DNS-Server verwenden. Die meissten Router ermöglichen es einen eigenen DNS Server zu verwenden, bei Swisscom geht das auf alle Fälle, bei der normalen Gigabox der UPC geht das hingegen nicht. Informationen dazu, wie Ihr die DNS Einstellungen auf Eurem Router ändert, findet Ihr im Web oder in der Anleitung Eures Routers. Die Einstellung ist auch meisst ohne Anleitung einfach zu finden. Die Einstellung nennt sich meisst ganz einfach <strong>DNS</strong>, <strong>DNS Server</strong> oder <strong>DNS Namensauflösung</strong>. Tragt Sie dort die IPv4- und IPv6-Adresse des Raspberry Pi als DNS-Server ein. Nach dieser Konfiguration werden alle Geräte, die mit dem Router verbunden sind, werbefrei surfen können.<br><br>Falls der Router keinen DNS Server Änderungen zulässt, müssen die Geräte einzeln einestellt werden und den auf den Geräten den Pi manuell als DNS-Server festlegen. Der Weg dahin hängt vom jeweiligen Betriebssystem ab. Bei Windows 11 finden Ihr die Einstellungen beispielsweise mit einer Suche nach <strong>Netzwerkstatus</strong> und Auswahl von <strong>Adapteroptionen ändern</strong> im Windows-Startmenü. Hier Klickt Ihr mit der rechten Maustaste auf die genutzte <strong>Netzwerkverbindung</strong>, wählt <strong>Eigenschaften</strong> und ändert per Doppelklick die Einstellungen für <strong>Internetprotokoll</strong>, <strong>Version 4</strong> und <strong>Version 6</strong> auf die <strong>Pi-Adressen</strong> um. Auf einem iPhone findet die entsprechenden Optionen in den <strong>WLAN-Einstellungen</strong>. Tippt auf die entsprechende Verbindung, wählt <strong>DNS konfigurieren</strong> und gebt die entsprechenden IP-Adressen ein. Unter Linux geht das in den <strong>Netzwerkeinstellungen</strong> in der entsprechenden Verbindung mit der Einstellung <strong>anderer DNS Server</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">Pi-Hole: Konfiguration anpassen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Sobald der Datenverkehr über Pi-Hole geleitet wird, solltet Ihr keine Online-Werbung mehr sehen können. Dennoch kann es sinnvoll sein, die Konfiguration des Servers anzupassen. Gebt dazu entweder die IP-Adresse des Pi-Hole gefolgt von "/admin" in die URL-Leiste ein z.B. <strong>192.168.1.84/admin</strong> oder ruft die Seite über <strong>http://pi-hole/admin</strong> auf. Achtung <strong>https</strong> funktioniert hier nicht. Meldet Euch mit dem zuvor notierten Passwort an. Über das Menü auf der linken Seite könnt Ihr verschiedene Funktionen ändern, wie beispielsweise den Pi-Hole-Blocker vorübergehend deaktivieren ("Disable"). Im Bereich "Settings" findet Ihr verschiedene Einstellungsoptionen sowie die IP-Adressen des Pi-Hole.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/05/proxy-2-1024x640.webp"><img decoding="async" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/05/proxy-2-1024x640.webp" alt="" style="width:750px;height:undefinedpx"/></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Möchtet Ihr die Filterung für bestimmte Seiten deaktivieren, um beispielsweise gute Online-Inhalte durch die Akzeptanz von Werbung zu unterstützen, könnt Ihr dies im Bereich <strong>Whitelist</strong> erledigen. Tragt hier einfach die Domain ein, also beispielsweise <strong>computerbase.de</strong> oder was auch immer ein, und klickt danach auf <strong>Add</strong>. Im Bereich "Blocklist" könnt Ihr auf Wunsch noch weitere Blocklisten konfigurieren, die Ihr in diversen Online-Foren finden könnt.<br><br>Mehr Information und Listen findet Ihr hier im Forum <a href="https://discourse.pi-hole.net/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://discourse.pi-hole.net/</a><br><br>Habt Ihr Fragen zum Pi-Hole und der Einrichtung? Schreibt sie in die Kommentare!</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/pi-hole-auf-dem-raspberry-pi-4/">Pi-Hole auf dem Raspberry Pi 4 einrichten</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://yourdevice.ch/pi-hole-auf-dem-raspberry-pi-4/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>SMS mit PGP einfach verschlüsseln</title>
		<link>https://yourdevice.ch/sms-mit-pgp-einfach-verschluesseln/</link>
					<comments>https://yourdevice.ch/sms-mit-pgp-einfach-verschluesseln/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 May 2023 10:00:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Android]]></category>
		<category><![CDATA[Einstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Privatsphäre]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://yourdevice.ch/?p=5010</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die meissten Messenger-Apps bieten heutzutage eine verlässliche Verschlüsselung der Nachrichten an, aber die Apps benötigen alle eine stabile Internetverbindung. Beim SMS-Verkehr wird die Nachricht vom Nutzer nicht über das Internet,...</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/sms-mit-pgp-einfach-verschluesseln/">SMS mit PGP einfach verschlüsseln</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die meissten Messenger-Apps bieten heutzutage eine verlässliche Verschlüsselung der Nachrichten an, aber die Apps benötigen alle eine stabile Internetverbindung. Beim SMS-Verkehr wird die Nachricht vom Nutzer nicht über das Internet, sondern über das Mobilfunknetz versendet. SMS haben aber leider ein Problem, sie sind unverschlüsselt und können vom Provider gelesen werden. Auch ist es kein grösseres Problem SMS aus dem Mobilfunknetz abzufangen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="444" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/sms-1-1024x444.jpeg" alt="" class="wp-image-8356" style="width:750px;height:undefinedpx" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/sms-1-1024x444.jpeg 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/sms-1-300x130.jpeg 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/sms-1-768x333.jpeg 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/sms-1-1536x666.jpeg 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/sms-1-500x217.jpeg 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/sms-1.jpeg 1600w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>




<h2 class="wp-block-heading" id="toc1">Wie funktionieren SMS?</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Short_Message_Service" target="_blank" rel="noreferrer noopener">SMS</a> (Short Message Service) ist ein Dienst zur Übertragung von Kurzmitteilungen in <strong>Textform</strong> über das Handynetz. Flächendeckend ist der Kurznachrichtendienst seit 1994 verfügbar. Er wurde zuerst für den GSM-Mobilfunk entwickelt und ist in verschiedenen Ländern auch im Festnetz als Festnetz-SMS verfügbar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der SMS-Versand erfolgt über eine <strong>Zentrale</strong> des eigenen <strong>Netzbetreibers</strong>, eine Art Vermittlungsstelle. Wie bei einem Anruf wird das Handy auch bei einer SMS in seinem jeweiligen Aufenthaltsbereich durch diese Vermittlungsstelle abgerufen. Ist das Handy erreichbar, meldet es sich zurück, authentifiziert sich und bekommt die SMS zugestellt. Falls der Nutzer nicht erreichbar ist, speichert die Zentrale die SMS ab und wiederholt die Zustellung zu einem anderem Zeitpunkt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum SMS verschlüsseln?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Manchmal kann es sein, dass man einfach keine Internetverbindung zur Verfügung hat, nicht sofort ein WLAN in der Nähe ist, oder einfach Probleme mit der Verbindung gibt. In diesem Moment ist es ärgerlich, möchte man vertraulich Informationen an einen Adressaten übermittlen, oder man möchte einfach nicht, dass die Zentrale die SMS liesst, oder gar durch Algorythmen ausgelesen und ausgewertet werden. Ich verschlüssle, falls es geht auch alles, weil ich keine Lust habe, dass mich BigTech in Profile kategorisiert und mich als Produkt verkauft.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/05/proxy-image-1024x621.jpeg"><img decoding="async" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/05/proxy-image-1024x621.jpeg" alt="" style="width:750px;height:undefinedpx"/></a></figure>
</div>


<h2 class="wp-block-heading">Wie funktioniert das verschlüsseln einer SMS mit PGP?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die sicherste Verschlüsselungsmethode ist auch für SMS eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Damit sind die Inhalte der Kommunikation nur auf den Geräten des Senders und des Empfängers lesbar. Das funktioniert vergleichbar einfach mit <a href="https://www.openpgp.org/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">PGP</a>, und folgt den verschlüsselten Versand einer Email z.B K-9 Mail, nur dass wir hier die Nachricht vorher kurz selber verschlüsseln müssen, da die SMS keine PGP Integration enthält.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vorrausetzungen um SMS mit PGP zu verschlüsseln</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bei PGP verfügt jeder Nutzer über einen privaten und einen öffentlichen Schlüssel. Der Sender verschlüsselt eine Nachricht mit dem öffentlichen Schlüssel des Empfängers, der wiederum die Nachricht mit seinem privaten Schlüssel entschlüsseln kann. Der Empfänger Eurer Nachrichten müssen also Euren öffentlichen Schlüssel haben, und Ihr selber müsst entsprechend auch den öffentlichen Schlüssel Eures Nachrichtenpartners haben damit Ihr Nachrichten hin und her verschlüsselt verschicken könnt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Verwaltung Eurer Schlüssel eigenet sich die Android App <strong>Openkeychain</strong>. Die gibt es bei <strong>F-Droid</strong> und kann gratis herruntergeladen werden. Hier in <a href="https://yourdevice.ch/android-mails-mit-openpgp-verschluesseln/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">diesem Artikel</a> habt Ihr bereits schonmal den groben Umgang mit der App kennen gelernt. Wir benötigen also die <strong>PrivateKeys</strong> auf unserer Seite, und die <strong>öffentlichen Keys</strong> unserer Kontakte. Importiert Euch den Privaten Schlüssel Eures Email Accounts in die App Openkeychain, und fügt gleich noch die öffentlichen Schlüssel mit hinzu.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Erstellen eines PrivateKeys</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Falls vorhanden Privatekeys aus Thunderbird nicht importiert werden können, oder Ihr die Einrichtung vor Ort vornehmen wollt, könnt Ihr auch mit der App selber Private Schlüssel erzeugen. Das geht folgendermassen:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Erstellt Euch einen neuen Privatekey mit der Funktion <strong>Privaten Schlüssel Erzeugen</strong></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/05/Screenshot_20230519-152129-473x1024.png"><img decoding="async" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/05/Screenshot_20230519-152129-473x1024.png" alt="" style="object-fit:cover;width:350px;height:undefinedpx"/></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Klickt Euch durch den Assistent. Vergebt einen <strong>Namen</strong> für den Key und Eure <strong>Emailadresse</strong>. Am Schluss bekommt Ihr eine Übersicht indem Ihr Eure Daten überprüfen könnt. Habt Ihr euch einen Schlüssel erstellt, könnt Ihr diesen in der Schlüsselübersicht auswählen. Hier könnt Ihr nun den Öffentlichen Schlüssel für diesen Account teilen. Das geht mit dem kleinen Kopiebutton auf dem jeweiligen Schlüssel.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/05/Screenshot_20230519-152314-473x1024.png"><img decoding="async" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/05/Screenshot_20230519-152314-473x1024.png" alt="" style="object-fit:cover;width:350px;height:undefinedpx"/></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Den Schlüssel könnt Ihr euch dann in als Text kopieren und mit einem texteditor Eurer Wahl mit der Endung <strong>asc</strong> abspeichern und vor Eurer Reise an Eure Kontakte verschicken. Mit dem Teilen Button links neben der Markierung könnten Ihr auch direkt eine <strong>asc</strong> Datei mit dem Key erstellen und verschicken. Den Key könnt Ihr auch über Email oder einen "unsicheren" Messenger verschicken, ein Angreifer kann damit nichts anfangen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Leider funktioniert die ganze Sache nicht, falls Ihr im moment des Internetausfalls den öffentlichen Schlüssel ein Kontakts nicht besitzt. Im Notfall kann der öffentliche Schlüssel auch per SMS nachgeschickt werden. Der ist aber ziemlich lang, und es kann sein dass eine Übertragung einere sehr grossen SMS, welche aus 14 Nachrichten besteht, nicht zuverlässig funktioniert. Am besten, Ihr übergebt als Eure öffentliche Schlüssel immer vorher, bzw. verteilt diese an die Kontakte, mit denen Ihr häufig und vorausichtlich in Kontakt bleiben müsst!</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Die SMS mit OpenPGP verschlüsseln</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Öffnet die Android App OpenkeyChain und Wählt im Hauptmenü <strong>Verschlüsseln/Entschlüsseln</strong> aus. Wählt im nächsten Feld nun <strong>Text verschlüsseln</strong> aus. Im nächsten Fenster wird die Nachricht nun verschlüsselt. Gebt im ersten Feld den Empfänger seine Emailadresse ein. Bei manchen Smartphones ist das Auswahlfeld etwas verbuggt. Schreibt einfach die Emailadresse Eures Kontakts korrekt in das Feld und bestätigt in dem Ihr auf die Adresse, bzw auf das leere weisse Feld drückt. Unterhalb signiert Ihr Eure Nachricht mit Eurem PrivateKey. Damit weiss der Empfänger auch, dass die Nachricht wirklich von Euch stammt, da nur Ihr den PrivateKey Eures Accounts besitzt. Im Unteren Feld gebt Ihr nun den Text ein, welcher verschlüsselt werden soll.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/05/Screenshot_20230519-154716-473x1024.png"><img decoding="async" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/05/Screenshot_20230519-154716-473x1024.png" alt="" style="object-fit:cover;width:350px;height:undefinedpx"/></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Oben mit der Markierung könnt Ihr nun am Schluss, nachdem die Nachricht verfasst wurden ist, den verschlüsselten Text direkt kopieren und in die Zwischenablage kopieren. Diese Zwischenablage könnt Ihr nun in die SMS kopieren und diese versenden. Der Text ist verschlüsselt, und hinterlässt beim Leser ohne Key nur ein grosses Fragezeichen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Entschlüsseln der Nachricht</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Empfänger kopiert sich den Inhalt der SMS nun einfach, und fügt In in seiner Openkeychain App in den Entschlüssler ein. Dazu öffnet der Benutzer die App, geht wieder auf <strong>Verschlüsslen/Entschlüsseln </strong>und fügt unten den Text mit <strong>aus Zwischenablage lesen</strong> in die App ein.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/05/Screenshot_20230519-155502-473x1024.png"><img decoding="async" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/05/Screenshot_20230519-155502-473x1024.png" alt="" style="object-fit:cover;width:350px;height:undefinedpx"/></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Die Nachricht wird nun mit dem PrivateKey des Empfängers verschlüsselt. Habt Ihr Eure Kontakte alle mal per Openkeychain eingerichtet, ist die Bedienung nun auch kein Hexenwerk mehr. Nachricht verschlüsseln und signieren, und per SMS versenden, der Empfänger fügt sie in die App ein, und das that's it 🙂</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vor einigen Jahren gab es mal die App Silencer im F-Droid, die wird aber nicht mehr geupdated und gibt es garnicht mehr zum download. Ich würde auch keine Versuche unternehmen, irgendwo ein APK der App aus dem weiten des Internets hervorzusuchen. Ihr nie wisst, ob die APK bzw die App nicht von fremden manipuliert worden ist! Ihr Wollt ja nicht dass irgendwelche Fremden Eure Nachrichten auslesen können, oder?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nun habt Ihr erfahren, wie Ihr SMS sicher und einfach verschlüsseln könnt. Ich hoffe der Beitrag hat euch gefallen, falls Ihr Fragen habt, schreibt sie in die Kommentare!</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/sms-mit-pgp-einfach-verschluesseln/">SMS mit PGP einfach verschlüsseln</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://yourdevice.ch/sms-mit-pgp-einfach-verschluesseln/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Fehlende Kontaktverknüpfungen Volla Phone</title>
		<link>https://yourdevice.ch/fehlende-kontaktverknuepfungen-volla-phone/</link>
					<comments>https://yourdevice.ch/fehlende-kontaktverknuepfungen-volla-phone/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 May 2023 19:31:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Android]]></category>
		<category><![CDATA[Einstellungen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://yourdevice.ch/?p=5295</guid>

					<description><![CDATA[<p>Manchmal kommt es beim Volla Phone vor, dass die Kontaktverknüpfungen nicht funktionieren und somit fehlende Namen bei Anrufen und SMS zu stande kommen. Das liegt daran, dass das Volla Phone...</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/fehlende-kontaktverknuepfungen-volla-phone/">Fehlende Kontaktverknüpfungen Volla Phone</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Manchmal kommt es beim <a href="https://volla.online/de/index.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Volla Phone</a> vor, dass die Kontaktverknüpfungen nicht funktionieren und somit fehlende Namen bei Anrufen und SMS zu stande kommen. Das liegt daran, dass das Volla Phone einen speziellen <strong>internen Speicher </strong>für Kontakte und Rufnummern besitzt, der für andere Apps nicht zugänglich ist. Das soll sicherstellen dass keine anderen Apps auf Eure Kontaktliste zugreifen können, selbst wenn die Berechtigungen korrekt gesetzt sind. Das Der spezielle Speicherplatz ist für Datenschutzorientierte User gedacht wollen, die auf keinen Fall wollen, dass Ihre Kontakte auf ungewollter Weise das Smartphone verlassen. Für Normalnutzer ist diese Funktion meisst aber störrend oder gar verwirrend, da diese Funktion nicht sofort ersichtlich ist. Ich zeige Euch deshalb hier in dieser Kurzanleitung, wie Ihr Eure Kontakte, welche im speziellen Phone Storage gelandet sind, auf Euren normalen Telefonspeicher zieht, und andere Apps somit Namen bei Anrufen und SMS anzeigen können.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Volla Phone Kontakte verschieben bei fehlerhafter Anzeige</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Um Eure Kontakte aus dem <strong>Phone Storage</strong> in den normalen <strong>Telefonspeicher</strong> auf einem Volla Phone zu verschieben, befolgt die folgenden Schritte:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Öffnet die Kontakte-App auf Eurem Volla Phone. Diese App könnte auch "People" oder "Personen" genannt sein, abhängig von der Spracheinstellung Eures Telefons.</li>



<li>Klickt auf die drei Punkte in der oberen rechten Ecke oder das Menü-Symbol, um das Menü zu öffnen.</li>



<li>Wählt "Import/Export" oder "Importieren/Exportieren" aus dem Menü.</li>



<li>Nun habt Ihr verschiedene Optionen. Wählt "Exportieren in .<strong>vcf Datei</strong>". Wählt hier als Quelle <strong>Phone Storage not visible bei other Apps</strong> aus. Die anderen Quellen könnt Ihr eigentlich ersteinmal ignorieren. Der Speicherort der Kontakte ist meisstens auf dem Phone. Auf der Simkarte werden kaum mehr Kontakte gespeichert. Andere Konkakte wie auf Telegram sind nur Simlinks</li>



<li>Wählt den Speicherort für die <strong>.vcf-Datei</strong> aus, z.B. auf einem beliebigen Ordner auf dem internen Speicher des Telefons. Es bietet sich der Dokumente Order an.</li>



<li>Ein Dialogfenster wird geöffnet, um den Dateinamen zu bestätigen. Bestätigt den Dateinamen und tippt auf "<strong>Speichern</strong>" oder "<strong>OK</strong>".</li>



<li>Geht zurück zum Hauptmenü der Kontakte-App und wählt wieder "Import/Export" &gt; "<strong>Importieren</strong> aus .<strong>vcf</strong> <strong>Datei</strong>".</li>



<li>Wählt die .<strong>vcf</strong>-<strong>Datei</strong> aus, die Ihr zuvor erstellt habt.</li>



<li>Es wird gefragt, <strong>wohin</strong> die Kontakte importiert werden sollen. Wählt hier jetzt unbedingt "<strong>Phone</strong>" aus.</li>



<li>Bestätigt den Import. Nun werden Eure Kontakte in den Telefonspeicher importiert.</li>
</ol>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/05/1-2-632x1024.jpg"><img decoding="async" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/05/1-2-632x1024.jpg" alt="" style="object-fit:cover;width:350px;height:undefinedpx"/></a></figure>
</div>


<h2 class="wp-block-heading">Volla Phone Kontakte importieren von einem anderen Smartphone</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Falls Ihr von einem <strong>anderem Smartphone</strong> kommt, und die Kontakte auf Euer Volla Phone importieren wollt, ist das vorgehen ziemlich ähnlich. In der Regel sind die Strukturen und Einstellungen auf Smartphones von Samsung, Huawei, Oppo und etc sehr ähnlich. Die Kontakte Datei <strong>vcf </strong>ist ein offenes Format welches mit praktisch allem Smartphones kompatibel ist.</p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Geht auf Eurem alten Smartphone in die <strong>Kontakte App</strong>, danach in die <strong>Einstellungen</strong></li>



<li>Sucht nach einem Punkte <strong>Exportieren</strong> oder <strong>Kontakte Exportieren</strong>, wählt als <strong>.vcf Datei</strong> <strong>exportieren</strong> aus.</li>



<li>Speichert die Datei auf dem internen Speicher und sendet die Datei per Mail (verschlüsselt), Bluetooth, USB Stick, oder einer Option Eurer Wahl an das Volla Phone.</li>



<li>Dann gehts beim weiter beim <strong>Schritt 7</strong> in der Anleitung von oben.</li>
</ol>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/05/Screenshot_20230523-211030-473x1024.png"><img decoding="async" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/05/Screenshot_20230523-211030-473x1024.png" alt="" style="object-fit:cover;width:350px;height:undefinedpx"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Kontake von einem anderen Smartphone exportieren</figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Wie man eine Datei per Bluetooth überträgt, erfahrt Ihr z.B <a href="https://www.vodafone.de/featured/service-hilfe/tipps-tricks/dateien-via-bluetooth-zwischen-smartphones-uebertragen-so-gehts/#/" target="_blank" rel="noopener">hier</a>. Ich würde diese Methoden empfehlen, Ihr könnt die Datei aber auch auf eine Online-Cloud, oder die eigene <a href="https://yourdevice.ch/was-ist-nextcloud/">Nextcloud</a> hochladen falls Ihr eine besitzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beachtet bitte, dass die genauen Menünamen und -optionen je nach der spezifischen Version Eures Betriebssystems oder der Kontakte-App leicht variieren können.<br><br>Es ist wichtig zu beachten, dass nach dem Importieren der Kontakte in den Telefonspeicher, diese Kontakte für Apps, die die Berechtigung zum Lesen von Kontakten haben, zugänglich sein sollten. Ihr könnt überprüfen, ob eine App die erforderliche Berechtigung hat, indem Ihr zu den App-Einstellungen geht und die App-Berechtigungen überprüft. Das Geht auch direkt über Das <strong>App Icon -&gt; Info -&gt; Berechtigungen</strong><br><br>Ich hoffe dass ich Euch mit diesem kleinen Tutorial etwas geholfen habe. Falls Ihr Fragen habt, schreibt sie in die Kommentare!</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/fehlende-kontaktverknuepfungen-volla-phone/">Fehlende Kontaktverknüpfungen Volla Phone</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://yourdevice.ch/fehlende-kontaktverknuepfungen-volla-phone/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>5</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Maximierung der Akkulaufzeit auf Eurem Android Smartphone</title>
		<link>https://yourdevice.ch/maximierung-akkulaufzeit-auf-android-smartphone/</link>
					<comments>https://yourdevice.ch/maximierung-akkulaufzeit-auf-android-smartphone/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 May 2023 08:45:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Android]]></category>
		<category><![CDATA[Einstellungen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://yourdevice.ch/?p=4970</guid>

					<description><![CDATA[<p>Heute geht es um die Maximierung der Akkulaufzeit auf Eurem Android Smartphone. Wenn Ihr ein Android-Smartphone besitzt, wisst Ihr wahrscheinlich, wie wichtig die Akkulaufzeit ist. Ein leerer Akku kann sich...</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/maximierung-akkulaufzeit-auf-android-smartphone/">Maximierung der Akkulaufzeit auf Eurem Android Smartphone</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Heute geht es um die Maximierung der Akkulaufzeit auf Eurem Android Smartphone. Wenn Ihr ein Android-Smartphone besitzt, wisst Ihr wahrscheinlich, wie wichtig die Akkulaufzeit ist. Ein leerer <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Akkumulator" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Akku</a> kann sich negativ auf Eure&nbsp; Produktivität und Kommunikation auswirken. Ausserdem kann es total nervig sein, wenn der Akku genau dann schlapp macht, wenn man die Navigation benötigt, eine wichtige Email beantworten muss oder auf einen Anruf erwartet aber das Handy voll im Einsatz ist. Deshalb ist es wichtig, die Akkuleistung Eures zu Geräts zu maximieren. Hier sind einige effektive Tipps, wie Ihr die Akkulaufzeit Eures Android-Smartphones verlängern können.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><img decoding="async" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/05/proxy-image.jpg" alt="" style="width:750px;height:undefinedpx"/></figure>
</div>


<h2 class="wp-block-heading"><br>Wie genau funktioniert ein Smartphone Akku</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die meisten modernen Smartphones verwenden <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Lithium-Ionen-Akkumulator" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Lithium-Ionen-Akkus</a>. Diese Akkus bestehen aus zwei Elektroden, der Anode und der Kathode, die durch einen Elektrolyt getrennt sind. Wenn der Akku entladen wird, wandern Lithium-Ionen von der Anode zur Kathode und erzeugen dabei einen elektrischen Strom. Beim Aufladen des Akkus wandern die Ionen in die entgegengesetzte Richtung zurück zur Anode. Die Akkukapazität nimmt auf der sogenannten Degradation fortlaufend ab, in dem Ihr die Ladezyklen reduziert, erhöht Ihr auch die Lebenszeit eines jeden Akkus da die Abnutzung durch reduziertes Aufladen erhöht wird.</p>



<h2 class="wp-block-heading">15 Tipps zur Verlängerung der Akkulauf - und Lebenszeit</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Bildschirmhelligkeit und Bildschirmsperre einstellen:</strong> Der Bildschirm ist oft der größte Stromverbraucher auf Eurem Gerät. Stellt die Bildschirmhelligkeit auf "automatisch" ein oder reduziert sie manuell auf ein komfortables Niveau. Außerdem solltet Ihr die Zeitspanne verkürzen, nach der sich der Bildschirm automatisch ausschaltet.</li>



<li><strong>WLAN, Bluetooth und GPS abschalten:</strong> Diese Funktionen können erheblich zum Batterieverbrauch beitragen. Ihr könnt sie in den Einstellungen deaktivieren oder das Schnelleinstellungsmenü verwenden, um sie schnell aus- und wieder einzuschalten.</li>



<li><strong>Apps im Hintergrund schließen:</strong> Viele Apps laufen im Hintergrund weiter und verbrauchen Akku, auch wenn Ihr sie nicht aktiv nutzt. Durch das regelmäßige Schließen nicht genutzter Apps könnt Ihr den Akkuverbrauch reduzieren.</li>



<li><strong>Aktualisiert das Betriebssystem und die Apps:</strong> Hersteller veröffentlichen regelmäßig Updates, die den Energieverbrauch von Betriebssystem und Apps optimieren. Stellt sicher, dass Ihr stets die neuesten Versionen installiert habt.</li>



<li><strong>Nutzt den Energiesparmodus:</strong> Android-Smartphones verfügen über einen Energiesparmodus, der den Energieverbrauch automatisch reduziert, wenn der Akku fast leer ist. Ihr können diesen Modus auch manuell aktivieren, wenn Ihr bemerkt, dass der Akku schnell leer wird.</li>



<li><strong>Begrenzt die Aktualisierungsrate von Apps:</strong> Einige Apps, wie soziale Medien und E-Mail-Clients, aktualisieren sich regelmäßig im Hintergrund. Ihr könnt den Akku schonen, indem Ihr die Aktualisierungsrate in den Einstellungen dieser Apps reduzieren.</li>



<li><strong>Vermeidet extreme Temperaturen:</strong> Extreme Kälte oder Hitze können die Leistungsfähigkeit des Akkus beeinträchtigen. Vermeidet daher, das Smartphone längere Zeit in sehr kalten oder heißen Umgebungen zu lassen.</li>



<li><strong>Nicht ständig voll laden und vollständig entladen:</strong> Für Lithium-Ionen-Akkus, die in den meisten Smartphones verwendet werden, ist es besser, den Akku zwischen 20% und 80% zu halten, anstatt ihn ständig vollständig aufzuladen und zu entladen.</li>



<li><strong>Vermeidet Live-Hintergrundbilder und Widgets:</strong> Live-Hintergrundbilder und Widgets können ästhetisch ansprechend sein, aber sie verbrauchen auch zusätzliche Energie. Erwägt, stattdessen ein statisches Hintergrundbild zu verwenden und die Anzahl der aktiven Widgets zu minimieren.</li>



<li><strong>Deaktiviert unnötige Benachrichtigungen:</strong> Jede Benachrichtigung, die Euer Smartphone erhält, lässt den Bildschirm aufleuchten und verbraucht dadurch Akku. Geht zu den Einstellungen Eurer Apps und deaktiviert alle unnötigen Benachrichtigungen.</li>



<li><strong>Reduziert die Synchronisation:</strong> Wenn Ihr mehrere E-Mail-Konten, soziale Netzwerke oder Cloud-Dienste auf Eurem Gerät habt, solltet Ihr die Synchronisationseinstellungen prüfen. Die ständige Aktualisierung und Synchronisation dieser Dienste kann den Akku stark belasten.</li>



<li><strong>Verwendet den Flugmodus in schlechten Netzwerkbereichen:</strong> In Gebieten mit schlechtem Mobilfunkempfang verbraucht das Smartphone viel Energie beim Versuch, eine stabile Verbindung herzustellen. Wenn Ihr in solchen Bereichen den Flugmodus aktivieren, könnt den Akku erheblich schonen.</li>



<li><strong>Verwendet schwarze Hintergrundbilder bei OLED-Displays:</strong> Wenn Eurer Android-Smartphone über ein OLED- oder AMOLED-Display verfügt, könnt Ihr den Akkuverbrauch reduzieren, indem Ihr ein schwarzes Hintergrundbild verwendt. Bei diesen Displays werden schwarze Pixel nicht beleuchtet, was zu einem geringeren Energieverbrauch führt.</li>



<li><strong>Löscht oder deaktiviert nicht verwendete Apps und Dienste:</strong> Jede auf dem Gerät installierte App verbraucht in gewissem Maße Energie, auch wenn Ihr sie nicht aktiv nutzt. Löscht oder deaktiviert alle Apps und Dienste, die Ihr nicht benötigen.</li>



<li><strong>Achtet auf die Batteriegesundheit:</strong> Die Leistungsfähigkeit der Akkus nimmt im Laufe der Zeit ab. Wenn Ihr bemerkt, dass Eurer Akku sehr schnell leer wird, auch nachdem Ihr die oben genannten Schritte durchgeführt habt, könnte es an der Zeit sein, den Akku auszutauschen oder das Gerät zu ersetzen.</li>
</ul>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/05/2-1024x573.jpg"><img decoding="async" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/05/2-1024x573.jpg" alt="" style="width:750px;height:undefinedpx"/></a></figure>
</div>


<h3 class="wp-block-heading">Warum den Akku zwischen 20 und 80 Prozent belassen?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das ständige vollständige Aufladen und Entladen eines Lithium-Ionen-Akkus kann zu sogenannten "stressigen" Bedingungen für die Batterie führen. Bei voller Ladung führt der hohe Spannungszustand zu einer erhöhten Lithium-Ausscheidung an der Kathode, während bei vollständiger Entladung die geringe Spannung zu einer erhöhten Lithium-Ausscheidung an der Anode führt. Beide Bedingungen können zu einer schnelleren Degradation und einem Leistungsverlust der Batterie führen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/05/3-2-1024x537.png"><img decoding="async" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/05/3-2-1024x537.png" alt="" style="width:750px;height:undefinedpx"/></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aus diesem Grund wird empfohlen, einen Lithium-Ionen-Akku zwischen 20% und 80% zu halten. Dieser "mittelgroße" Ladebereich vermeidet die hohen Spannungszustände, die bei voller Ladung auftreten, und die niedrigen Spannungszustände, die bei vollständiger Entladung auftreten. Dies kann dazu beitragen, die Lebensdauer des Akkus zu verlängern und die Leistungsfähigkeit des Akkus zu erhalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es viele Strategien gibt, um die Akkulaufzeit Eures Android-Smartphones zu maximieren. Es erfordert ein wenig Aufwand und Disziplin, aber die Belohnung ist ein Gerät, das länger hält und besser auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Habt Ihr weitere Tipps und Tricks um die Akkulauftzeit zu maximieren? Schreibt sie in die Kommentare!</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/maximierung-akkulaufzeit-auf-android-smartphone/">Maximierung der Akkulaufzeit auf Eurem Android Smartphone</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://yourdevice.ch/maximierung-akkulaufzeit-auf-android-smartphone/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gemeinsamer Ordner auf virtuellem Windows PC</title>
		<link>https://yourdevice.ch/gemeinsamer-ordner-auf-virtuellem-windows-pc/</link>
					<comments>https://yourdevice.ch/gemeinsamer-ordner-auf-virtuellem-windows-pc/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 May 2023 10:16:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Windows]]></category>
		<category><![CDATA[Einstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwerk]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://yourdevice.ch/?p=4394</guid>

					<description><![CDATA[<p>In diesem Artikel "Gemeinsamer Ordner auf virtuellem Windows PC" zeige ich Euch wie Ihr einfach und schnell Dateien zwischen Eurem Linux Rechner und einer virtuellen WIndows Rechner austauschen könnt. Einige...</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/gemeinsamer-ordner-auf-virtuellem-windows-pc/">Gemeinsamer Ordner auf virtuellem Windows PC</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">In diesem Artikel "Gemeinsamer Ordner auf virtuellem Windows PC" zeige ich Euch wie Ihr einfach und schnell Dateien zwischen Eurem Linux Rechner und einer virtuellen WIndows Rechner austauschen könnt. Einige Benutzer benötigen z.B. unbedingt Microsoft Word weil viele Dokumente bearbeitet werden und es keine Probleme geben darf wenn Dokumente bei beispielsweise Kunden ohne Formatierungsfehler funktionieren müssen. <a href="https://de.libreoffice.org/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">LibreOffice</a> kann zwar Dokumente im <strong>docx</strong> Office Format abspeichern, es kann aber unter Umständen zu Formatierungsfehlern kommen da LibreOffice nicht das neueste docx Format benutzen darf und es eine Art Konvertierung von odt Dateien ins docx Format erfolgt. Vielleicht möchten Benutzer auch einfach weiter Adobe Applikationen benutzen und eine Umstellung auf Linux Varianten ist aufgrund bestimmter Anforderungen nicht möglich. Für diesen Fall bietet es sich an, eine virtuellen Windows PC unter Linux auszuführen und die Dokumente zwischen den beiden Betriebbsystemen auszutauschen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir schauen uns <strong>3 Methoden</strong> an, mit der wir Dateien zwischen den beiden Rechnern austauschen können:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Drag &amp; Drop Methode</strong></li>



<li><strong>Gemeinsamer Ordner mit den Guest Addition Tools</strong></li>



<li><strong>FTP Methode mit einer NAS</strong></li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der <strong>Drag &amp; Drop</strong> Methode könnte Ihr Dateien zwischen den Fenstern hin und her verschieben, eignet sich für kleinere Arbeiten und wenn nur ab und zu Dateien verschoben werden müssen. Die Methoden <strong>Gemeinsamer Ordner</strong> eignen sich gleichermassen wie die <strong>FTP Methode</strong> für viele Dokumente und häufiges verschieben von Datein und Ordnern.</p>





<h2 class="wp-block-heading">Vorbereitungen und Anforderungen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auf Eurem Linux Rechner muss eine virtuelle Maschine mit Windows bereits eingerichtet und lauffähig sein. Wie Ihr Ihr einen virtuellen Windows Rechner unter Linux erstellt, erfahrt Ihr z.B hier in dieser Anleitung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Drag &amp; Drop Methode und den Gemeinsamen Ordner benötigt Ihr eine Erweiterung die in der virtuellen Maschine selber installiert werden muss. Diese Nennt sich VirtualBox Guest Additions und fügt weitere Funktionen in der Bedienung der virtuellen Maschine hinzu. Ladet Euch die Guest Additions <a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/05/VBoxGuestAdditions_7.0.8.iso">hier</a> herrunter.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Geht in Eure virtuelle Maschine und klickt oben im Fenster auf <strong>Gerät</strong>, danach auf <strong>optische Laufwerke</strong> und hier auf <strong>Abbild hinzufügen</strong>. Hier wählt Ihr die herruntergelade ISO aus. Nun habt Ihr das Abild in Eurer virtuellen Maschine als CD hinzugefügt.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/05/6-1024x576.png"><img decoding="async" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/05/6-1024x576.png" alt="" style="width:750px;height:undefinedpx"/></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph"><br>Wählt die VboxWindowsAdditions aus und installiert die Anwendung auf Eurer virtuellen Maschine. Nun seid Ihr für die beiden Methoden <strong>Drag &amp; Drop</strong> und <strong>Gemeinsamen Ordner</strong> gerüstet</p>



<p class="wp-block-paragraph">.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die FTP Methode benötigt Ihr folgende Vorbereitungen: Damit Euer Windows Rechner in Eurem LAN gefunden werden kann, und sich z.B mit einem FTP Server auf einer NAS verbinden kann, muss die Netzwerkverbindung der virtuellen Window Machine im Modus <strong>Netzwerkbrücke</strong> ausgeführt werden. Geht dazu in den Einstellungen Eurer virtuellen Machine, auf Netzwerk, und wählt anstelle von <strong>NAT</strong> die <strong>Netzwerkbrücke</strong> aus. Für die Methoden Drag &amp; Drop und Gemeinsamer Ordner via die Guest Additions muss bzw kann die Netzwerkverbindung auf NAT verbleiben.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/05/3-1.webp"><img decoding="async" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/05/3-1.webp" alt="" style="width:750px;height:undefinedpx"/></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Ihr benötigt für die FTP Methode ein Ordner auf Eurer NAS der als Austausch Eurer Dateien dienen soll, zudem muss FTP eingerichtet sein und problemlos funktionieren.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Drag &amp; Drop Methode</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Guesst Additions sind bereits installiert, das einzige was Ihr nun tun müsst, ist die Option Drag &amp; Drop aktivieren. Das macht Ihr in den Einstellungen der virtuellen Maschine. Klickt oben in der Leiste der virtuellen Maschine auf <strong>Maschine</strong>, dann auf <strong>Ändern</strong> und danach ändert Ihr in den Einstellungen <strong>Allgemein/Erweitert</strong> die gemeinsame Zwischenablage und Drag &amp; Drop auf <strong>bidrektional</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das heisst Ihr könnten nun Dateien ganz einfach zwischen den beiden Fenstern hin und herschieben, also vom Bildschirm Eurer virtuellen Maschine auf den Desktop oder Explorer Eurers Linux Hosts und umgekehrt. Die Gemeinsame Zwischenablage ermöglicht, dass per rechtsklick kopierte Elemente auch auf dem anderen Gerät mit einem Rechtsklick abgelegt werden kann.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Gemeinsamer Ordner Methode</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dieser Methode könnt Ihr ein bestehenden Ordner auf Eurem Linux Rechner direkt als Netzlaufwerk in den Windows Explorer einbinden. Möglich machen dass auch die installierten Guest Additions von VirtualBox.<br>Wählt oder erstellt Euch einen Ordner der als Gemeinsamer Ordner auf beiden Geräten dienen soll. Ihr könnt natürlich auch ganz einfach den Dokumentenordner Eures Linux Rechners nehmen. Geht nun auf die Windows Maschine und klickt oben in der Leiste auf <strong>Geräte</strong> und dort auf <strong>Gemeinsame Ordner</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im nächsten Fenster wählt Ihr Euch nun einen Ordner aus, der auf der virtuellen Maschine bereit gestellt wird. Klickt rechts auf das Symbol mit dem Grünen Plus Zeichen und dem Ordner. Wählt im ersten Feld den Pfad Eures Ordners auf dem Linux Rechner aus. Gebt im nächsten Feld dem Ordner einen Namen, dies wird der Name auf der virtuellen Maschine sein. Lasst das letzte Feld leer. Wählt zudem <strong>Automatisch Einbinden</strong> und <strong>Permanent erzeugen</strong> aus. Klickt danach auf <strong>OK</strong>. Nun habt Ihr einen Einbindepunkt zwischen den beiden Geräten erstellt.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/05/8-2-1024x580.png"><img decoding="async" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/05/8-2-1024x580.png" alt="" style="width:750px;height:undefinedpx"/></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Im Windows Explorer taucht der Ordner nun in der <strong>Netzwerkumgebung</strong> auf.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><br>FTP Ordner z.B auf einer NAS</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Habt Ihr eine NAS, könnt Ihr natürlich eine FTP Verbindung via FTP mit Eurer NAS erstellen. Das geht nativ über den Windows Explorer. Es benötigt keine weiteren Tools. Öffnet dazu den Windows Explorer und geht mit einem Rechtsklick auf den Reiter Netzwerk und klickt auf <strong>Netzlaufwerk hinzufügen.</strong></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/05/4-1024x574.png"><img decoding="async" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/05/4-1024x574.png" alt="" style="width:750px;height:undefinedpx"/></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Im neuen Fenster wählt Ihr die Option <strong>Verbindung mit einer Website herstellen... </strong>um eine Verbindung mit Eurer NAS herzustellen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/05/2-6.png"><img decoding="async" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/05/2-6.png" alt="" style="width:500px;height:undefinedpx"/></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Klickt Euch durch den Assistenten. Fügt anschliessend Eure FTP Adresse ein. Diese Lautet bei einer NAS mit FTP Verbindung <strong>ftp://xxx.xxx.x.xxx/</strong><br>Im nächsten Fenster deaktiviert Ihr die Anonyme Anmeldung und gebt den Benutzernamen Eurer NAS ein, bestätigt. In einem weiteren Schritt könnt Ihr der Verbindung einen Namen geben, z.B. <strong>NAS</strong>. Im nächsten Schritt öffnet sich ein weiteres Fenster, gebt Eurer Passwort ein für die NAS ein. Drückt auf <strong>Anmelden</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Anschliessend sollte die FTP Verbindung eingerichtet sein. Das Fenster zu Beginn könnt Ihr nun schliessen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/05/5-1024x574.png"><img decoding="async" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/05/5-1024x574.png" alt="" style="width:750px;height:undefinedpx"/></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Fertig, nun habt Ihr ein FTP Laufwerk und könnt Eure Arbeiten direkt auf Eure NAS Laden und von Eurem Linux Rechner auch darauf zugreifen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nun Habt Ihr 3 Methoden kennen gelernt wie Ihr besser Eure Arbeit zwischen den Geräten organisieren könnt. Die <strong>Drag &amp; Drop Methode</strong> und <strong>Methode Gemeinsamer Ordner</strong> eignet sich auch, falls Ihr dem Windows Client keine Internetverbindung geben möchtet, um z.B das versenden von Nutzungsdaten zu verhindern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Falls Ihr Eure Daten nicht über eine unverschlüsselte FTP Verbindung im LAND Verbinden wollt, könnt Ihr Euch auch WinSCP auf dem Windows Client installieren, und nach der Anleitung <a href="https://yourdevice.ch/mit-windows-auf-linux-sftp-server-zugreifen/">hier</a> nachzulesen, mit SFTP verbinden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich hoffe Euch dem Artikel das Arbeiten zwischen Euren Geräten etwas vereinfacht zu haben. Habt Ihr Fragen, schreibt sie in die Kommentare!</p>



<p class="wp-block-paragraph">&nbsp;</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/gemeinsamer-ordner-auf-virtuellem-windows-pc/">Gemeinsamer Ordner auf virtuellem Windows PC</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://yourdevice.ch/gemeinsamer-ordner-auf-virtuellem-windows-pc/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Windows Programme unter Linux ausführen</title>
		<link>https://yourdevice.ch/windows-programme-unter-linux-ausfuehren/</link>
					<comments>https://yourdevice.ch/windows-programme-unter-linux-ausfuehren/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Apr 2023 12:37:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Windows]]></category>
		<category><![CDATA[Einstellungen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://yourdevice.ch/?p=4532</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ihr kennt es bestimmt, Ihr wollt weg von Windows, bleibt aber immer wieder daran hängen weil es Eure Programme unter Linux nicht gibt, beziehungsweise Ihr diese nicht ausführen könnt, und...</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/windows-programme-unter-linux-ausfuehren/">Windows Programme unter Linux ausführen</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Ihr kennt es bestimmt, Ihr wollt weg von Windows, bleibt aber immer wieder daran hängen weil es Eure Programme unter Linux nicht gibt, beziehungsweise Ihr diese nicht ausführen könnt, und oder Ihr nicht gleich eine entsprechende Alternative findet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht benutzt Ihr noch ein altes Steuererklärungstool, benutzt WinSCP gerne oder schreibt einfach gerne Notizen mit Notepad++ Die Linux Welt ist riesig, und man weiss zu beginn nicht gleich wo man was findet, welche App Alternativen es gibt, oder wie man sich anderswertig helfen kann. Eine Alternative ist wäre es, eine <a href="https://yourdevice.ch/gemeinsamer-ordner-auf-virtuellem-windows-pc/">virtuelle Maschine unter Linux</a> laufen zu lassen, dafür bräuchtet Ihr aber einen gültigen Windows-Schlüssel, und auch etwas mehr Rechenpower unterm Hintern. Auch benötigt das ganze einiges an Speicherplatz. Wer nicht gleich eine virtuelle Maschine aufsetzen und installieren möchte, für den gibt es auch hier Alternativen! Die nennt sich Linux Wine!</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="580" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/winetitle-1024x580.png" alt="" class="wp-image-11619" style="width:750px;height:undefinedpx" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/winetitle-1024x580.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/winetitle-300x170.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/winetitle-768x435.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/winetitle-1536x871.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/winetitle-2048x1161.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/winetitle-500x283.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>




<h2 class="wp-block-heading">Was ist Wine?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wine (<strong>W</strong>ine <strong>I</strong>s <strong>N</strong>ot an <strong>E</strong>mulator) ist ein Programm, mit dem man Windows-Software unter Linux ausführen und verwenden. Ihr benötigt keine Windows-Installation auf Eurem Computer, um mit Wine Programme starten zu können, die für Windows programmiert wurden. Wine ist ein Nachbau der Windows-API, der eine Vielzahl von Windows-Programmen unter Linux lauffähig macht. Wo immer dies funktioniert, ist es gegenüber einer Virtualisierungslösung der direktere Weg.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Je nach Windows-Programm, das mit Hilfe von Wine ausgeführt wird, ist der Anspruch an die Ressourcen (hautpsächlich CPU-Leistung und verfügbarer RAM) sehr moderat bis sehr hoch. Eine pauschale Aussage kann hier kaum getroffen werden, welches Programm "flüssig" läuft und welches nicht. Kleinere Programme we Notepad++ oder WinSCP laufen jedoch meisst ohne Probleme. Auch Microsoft-Word stellt keine grössere herrausforderung für Wine mehr da.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie gut Wine für die eigenen Zwecke funktionieren müsste, kann man vor dem Testen durch Stöbern in der <a href="https://appdb.winehq.org/">WineHQ-Datenbank</a> herausfinden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wine lässt sich relativ einfach installieren. Wir möchten aber die neuste Version und die holen wir uns direkt von den Wine-Entwicklern.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vorbereitungen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wir installieren uns kurz vorher alle Grundvoraussetzungen für Linux WineHQ:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>sudo apt install dirmngr ca-certificates software-properties-common apt-transport-https curl -y</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Öffnet Eure Konsole und aktivieren zuerst die optinale 32bit Architektur mit folgendem Befehl:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>sudo dpkg --add-architecture i386</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">updaten wir unsere Repositories noch vorher kurz mit:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>apt-get update</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Als nächszes installieren wir uns die software-properties mit:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>sudo apt install software-properties-common</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Bestätigt die Installation bzw das Hinzufügen mit <strong>Enter</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Repos Key installieren:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>sudo mkdir -pm755 /etc/apt/keyrings </code></pre>



<pre class="wp-block-code"><code>sudo wget -O /etc/apt/keyrings/winehq-archive.key https://dl.winehq.org/wine-builds/winehq.key</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Nun Fügen wir uns das Repository für die entsprechende Distro hinzu:</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Ubuntu Versionen</strong> und linux Mint Versionen</h3>



<figure class="wp-block-table"><table><tbody><tr><td><strong>Ubuntu 23.10</strong> (Mantic Minotaur)</td><td><code>sudo wget -NP /etc/apt/sources.list.d/ https://dl.winehq.org/wine-builds/ubuntu/dists/mantic/winehq-mantic.sources</code></td></tr><tr><td><strong>Ubuntu 23.04</strong> (Lunar Lobster)</td><td><code>sudo wget -NP /etc/apt/sources.list.d/ https://dl.winehq.org/wine-builds/ubuntu/dists/lunar/winehq-lunar.sources</code></td></tr><tr><td><strong>Ubuntu 22.04</strong> (Jammy Jellyfish) <strong>Linux Mint 21.x</strong></td><td><code>sudo wget -NP /etc/apt/sources.list.d/ https://dl.winehq.org/wine-builds/ubuntu/dists/jammy/winehq-jammy.sources</code></td></tr><tr><td><strong>Ubuntu 20.04</strong> (Focal Fossa) <strong>Linux Mint 20.x</strong></td><td><code>sudo wget -NP /etc/apt/sources.list.d/ https://dl.winehq.org/wine-builds/ubuntu/dists/focal/winehq-focal.sources</code></td></tr></tbody></table></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Danach gehts unten weiter bei der <strong>Wine Installation</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Wine Installation</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Updated danach nochmal die interenen Packetquellen mit:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>apt-get update</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">und installiert danach Wine mit:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>sudo apt install --install-recommends winehq-stable</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Nun können wir uns noch mit <strong>wine --version</strong> die aktuelle Version anzeigen lassen:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/04/2-7-1024x381.png"><img decoding="async" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/04/2-7-1024x381.png" alt="" style="width:750px;height:undefinedpx"/></a></figure>
</div>


<h3 class="wp-block-heading">Wine konfigurieren und ausführen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem einfachen Befehl <strong>wineboot</strong>, welchen Ihr in der Konsole ausführt, konfiguriert sich Wine vollständig autmatisch. Die Verzeichnisse, Registries und Dateien welche es benötigt um Windowspgramme auszuführen werden nun hinzugefügt. Wine meldet sich kurz noch für die Installatin einiger Packete, bestätigt das herrunterladen und das Installieren. Ein virtuelles C:/ Laufwerk wird von Wine erstellt. Das findet Ihr, falls es Euch interessiert unter <strong>/home/BENUTZER/.wine</strong><br>Dort sind sämtliche Dateien und Strukturen hinterlegt, die Windows Programme benötigen, um zu funktionieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ist die Konfiguration abeschlossen, passen wir uns mit dem Befehl <strong>winecfg</strong> in der Konsole noch kurz die Auflösung bzw die DPI des Bildschirms an. Klickt auf Display und wählt eine DPI Zahl entsprechend Eurer Displayauflösung ein. Ein grobe Angabe ist <strong>240DPI</strong> bei 4K Bildschirmen und <strong>96DPI</strong> bei 1920x1080 Auflösungen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/04/3-5.png"><img decoding="async" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/04/3-5.png" alt="" style="width:400px;height:undefinedpx"/></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Die Installation und Konfiguration is bereits abgeschlossen! Falls sich die Auflösung nicht sofort ändert, rebootet kurz Euren Rechner, vor allem direkt nach der Installation von Wine ist das zu empfehlen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Installieren von Windows Programmen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Installation ist wirklich sehr einfach. Wichtig ist hier einfach dass Ihr wine nicht mit Rootrechen ausführt. Das heisst das ganze immer ohne sudo! Das ist wichtig damit Viren sich nicht plötzlich auf Eurem Linux System landen falls Ihr irgendwelche Programme testet die Ihr auf irgendwelchen Seiten gefundet habt. Ladet Euch zum Beispiel doch die Applikation Notepad++ <a href="https://notepad-plus-plus.org/downloads/v8.5.2/">hier</a> herrunter.<br>Öffnet anschliessend das Terminal, in Eurem Dateiexplorer, wo sich diese Datei befindet oder navigiert Euch gleich im Terminal dahin. Installiert wird das ganze dann ganz einfach mit</p>



<pre class="wp-block-code"><code>wine npp.8.5.2.Installer.x64.exe</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Nun startet auch schon die Installation der Windows Applikation. Installationspfad lasst Ihr am besten wie er vorgeschlagen wird. Nach der Installation befindet sich sogar eine Verknüpfung in Euren Menus und Ihr könnt die Applikation direkt darüber ausführen!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Programme werden ganz einfach mit dem Befehl <strong>wine</strong> und dem entsprechendem <strong>Namen der exe</strong> Datei installiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Update:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">In der neusten Version von von Wine lassen sich die Programme direkt via GUI installieren. Rechtsklickt einfach auf die zu installierende de Datei und wählt Mit <strong>Wine Windows-Programmstarter öffnen</strong> aus. Danach öffnet sich der Installationsassistent automatisch.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Deinstallieren von Windows Programmen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wine hat einen integrierten Uninstaller mit an Board. Dieser wird einfach folgendem Befehl in der Konsole geöffnet:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>wine uninstaller</code></pre>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/04/4-6-1024x931.png"><img decoding="async" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/04/4-6-1024x931.png" alt="" style="width:500px;height:undefinedpx"/></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Wählt das entsprechende Programm aus und entfernt es mit <strong>Ändern/Entfernen</strong>. Danach öffnet sich der Deinstallationsassistent des Windows Programmes.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nun könnte Ihr Windows Programme weiterhin unter Linux benutzen und ausführen. Probiert etwas aus, installiert Programme, benutzt sie, löscht sie, versucht es mit allem was Euch so einfällt. Zerschiessen könnt Ihr Euch auf Eurem Linux System nichts, da alles im <strong>.wine</strong> Ordner ausgeführt wird. Habt Ihr Euer Mini-Windows zerfrickelt, löscht das Wine Verzeichnis einfach mit:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>sudo rm -R /home/BENUTZERNAME/.wine</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Anschliessend könnt Ihr Euer Mini-Windows Verzeichnis wieder mit <strong>wineboot</strong> installieren. Ausführliche Hilfe gibt es bei <a href="https://www.winehq.org/">WineHQ</a> und hier bei <a href="https://wiki.ubuntuusers.de/Wine/">UbuntuUsers.</a></p>



<h2 class="wp-block-heading">Komplett Deinstallation von Wine</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Falls irgendwie garnichts mehr geht, haut Euch Wine komplett von der Platte. Des geht mit folgenden Befehlen die Ihr nacheinander in die Konsole mit root Rechten hämmert:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>sudo apt remove wine
sudo apt autoremove
rm -rf $HOME/.wine
rm -f $HOME/.config/menus/applications-merged/wine*
rm -rf $HOME/.local/share/applications/wine
rm -f /.local/share/desktop-directories/wine*
rm -f /.local/share/icons/????_*.xpm
sudo apt-get remove --purge ^wine
sudo apt-get autoclean</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Installiert danach neu wie von Anfang an oder lasst es von der Platte falls Ihr es nicht mehr benötigt, und Ihr Eure Linux Alternativen bereits entdeckt habt!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich hoffe Euch mit dem Beitrag Windows Programme unter Linux ausführen ein wenig mehr den Einstieg in die Welt von Linux erleichtert zu haben, falls Ihr Fragen habt, schreibt sie in die Kommentare!</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/windows-programme-unter-linux-ausfuehren/">Windows Programme unter Linux ausführen</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://yourdevice.ch/windows-programme-unter-linux-ausfuehren/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>2</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Telegram Linux Update Bot</title>
		<link>https://yourdevice.ch/telegram-linux-update-bot/</link>
					<comments>https://yourdevice.ch/telegram-linux-update-bot/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Apr 2023 20:17:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Netzwerk & Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Einstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://yourdevice.ch/?p=4455</guid>

					<description><![CDATA[<p>Heute stelle Ich Euch ein lustige Variante vor, wie man von einem Telegram Linux Update Bot benachichtigt werden kann, sobald neue Updates für Euer Linux Rechner verfügbar sind. Für Update_Freaks...</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/telegram-linux-update-bot/">Telegram Linux Update Bot</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Heute stelle Ich Euch ein lustige Variante vor, wie man von einem Telegram Linux Update Bot benachichtigt werden kann, sobald neue Updates für Euer Linux Rechner verfügbar sind. Für Update_Freaks sicher eine nette Variante mit der man immer auf dem laufenden ist. Das Setup ist relativ einfach und auch für Anfänger durchführbar. Natürlich könnt Ihr dass ganze auch für Euren Heimserver verwenden, um dort auf wichtige Updates hingewiesen zu werden, ich würde das ganze jedoch zuerst mal am Heimrechner testen und schauen ob es klappt bzw Euch gefällt.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/04/telegrambot-1024x576.png" alt="" class="wp-image-8290" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/04/telegrambot-1024x576.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/04/telegrambot-300x169.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/04/telegrambot-768x432.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/04/telegrambot-1536x864.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/04/telegrambot-2048x1152.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/04/telegrambot-800x450.png 800w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/04/telegrambot-500x281.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>




<h2 class="wp-block-heading">Vorbereitungen und Vorraussetzungen</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Ihr benötigt dafür ein auf Ubuntu / Debian basierendes Betriebssystem.</li>



<li>Desweiteren benötigt Ihr Telegram auf dem Smartphone oder auf dem Desktop.</li>



<li>und natürlich etwas <a href="https://yourdevice.ch/die-wichtigsten-linux-befehle-im-ueberblick/">Konsolenkenntnisse</a> 🙂</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Öffnet Telegram vorzugsweise für die Einrichtung auf dem Desktop. Ladet Euch bei <a href="https://desktop.telegram.org/">Telegram</a> die aktuellste Version herrunter, entpackt sie, und öffnet den Messenger. Da es sich um ein <a href="https://wiki.ubuntuusers.de/AppImage/">Appimage</a> handelt, muss der Messenger nicht installiert werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sucht nach Botfather im Suchfeld und startet einen Chat mit Botfather. Botfather ist das Telegram tool zum eröffnen neuer Bots. Schreibt dem Botfather eine Nachricht mit dem Inhalt:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><code>/newbot</code></p>



<p class="wp-block-paragraph">Danach fragt Euch Botfather nach einen Bezeichnung und einem Username für den neuen Bot. Gebt deshalb einmal eine <strong>Bezeichnung</strong> und einen <strong>Username</strong> nach Wahl mit der Endung <strong>_bot</strong> z.B:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><code>updater<br>homeservermario_bot</code></p>



<p class="wp-block-paragraph">Anschliessend bekommt Ihr einige Infos zu Eurem eigenen Bot:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/04/1-7-1024x734.png"><img decoding="async" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/04/1-7-1024x734.png" alt="" style="width:750px;height:undefinedpx"/></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Der Bot wurde also erfolgreich erstellt. Wir benötigen als nächstes noch die ID unseres neuen Bots, das machen wir indem wir unserem eigenen Bot eine Nachricht schicke, Öffnet einen Chat mit Eurem Bot (erste Markierung im Screenshot) und schickt Ihm eine erste Nachricht mit dem Inhalt <strong>/start</strong> und danach irgendeine Nachricht. Inhalt ist egal. Anschliessend öffnet Ihr Euren Webbrowser und gebt folgenden Link ein:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://api.telegram.org/botDEIN-TOKEN/getUpdates">https://api.telegram.org/botDEIN-TOKEN/getUpdates</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ersetzt <strong>DEIN-TOKEN</strong> mit dem Key aus der Botnachricht von Botfather (zweite Markierung). Bot muss natürlich stehen bleiben!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Euer Browser zeigt Euch dann folgenden Inhalt an:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/04/2-6-1024x592.png"><img decoding="async" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/04/2-6-1024x592.png" alt="" style="width:750px;height:undefinedpx"/></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Notiert euch den Wert ID unter <strong>chat</strong>!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Server / Rechner konfigurieren</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Loggt Euch auf Eurem Rechner oder Server, auf dem Ihr Nachrichten erhalten wollt ein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Erstellt einen neuen Ordner mit:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>sudo mkdir /opt/scripts</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Erstellt eine neue Datei darin mit:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>sudo nano /opt/scripts/telegram_updater.sh</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Fügt danach folgenden Inhalt in die Datei ein:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>#!/bin/sh 
URL="https://api.telegram.org/bot<strong>DEIN-TOKEN</strong>/sendMessage" 

UPDATE=$(apt update | tail -n 1) 
HOSTNAME=$(hostname -f) 
TEXT="Updates für ($HOSTNAME): $UPDATE" 
curl -s -m 10 -d "chat_id=<strong>CHAT_ID</strong>&amp;disable_web_page_preview=1&amp;text=$TEXT" $URL &gt; /dev/null</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Ersetzt <strong>DEIN-TOKEN</strong> mit Eurem eigenen Token und das grosse geschriebene <strong>CHAT-ID</strong> weiter unten mit der Chat ID welche Ihr Euch aufgeschrieben habt! Speichert die Datei mit <strong>strg+o</strong> und beendet mit <strong>strg+x</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Macht die Datei ausführbar mit:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>sudo chmod +x /opt/scripts/telegram_updater.sh</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Testet den Script mit:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>sudo bash /opt/scripts/telegram_updater.sh</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Ihr solltet nun bei erfolgreicher Einrichtung eine Nachricht von Eurem Bot erhalten haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als nächstes stellen wir nun einen Interval zum ausführen des Skripts, das geht mit:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>sudo crontab -e</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Anschliessend fügt Ihr folgendes ganz unten mit hinzu:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>0 0 * * * /opt/scripts/telegram_updater.sh</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Nun erhaltet Ihr jeden Tag um Mitternacht eine Nachricht ob neue Updates verfügbar sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ihr könnt die Zahlen auch abändern und selber festlegen wann Ihr benachrichtigt werdet. Dazu müsst Ihr die ersten beiden Zahlen abändern. Dazu muss man nur wissen dass die erste Zahl die Minuten sind, die zweite Zahl die Stunden und die dritte Zahl die Tage im Monat sind. Beispiel:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Benachrichtigung <strong>jeden Tag um 18:00</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><code>0 18 * * * /opt/scripts/telegram_updater.sh</code></p>



<p class="wp-block-paragraph">Benachrichtigung <strong>jeden Tag um 21:30</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><code>30 21 * * * /opt/scripts/telegram_updater.sh</code></p>



<p class="wp-block-paragraph">Benachrichtigung <strong>jeden Tag um 14:45</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><code>45 14 * * * /opt/scripts/telegram_updater.sh</code></p>



<p class="wp-block-paragraph">Benachrichtigung <strong>alle 3 Tage um 20:00</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><code>0 20 */3 * * /opt/scripts/telegram_updater.sh</code></p>



<p class="wp-block-paragraph">Speichert mit <strong>strg+o</strong> und beendet mit <strong>strg+x</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Nun sollte ein Intervall mit der von Euch festgelegten Zeit durchlaufen. Falls Ihr keine Lust mehr auf die Nachrichten habt, entfernt Ihr den skript mit:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><code>sudo</code> <code>rm /opt/scripts/telegram_updater.sh</code></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ihr könnt mit dem Token und der ID Skripts auf jedem Eurer Server oder Rechner erstellen. Ihr müsst einfach den Skript wie beschrieben auf den anderen Rechner hinzufügen. Auf Telegram seht Ihr dann, für welchen Rechner (<strong>Hostname</strong>) die Nachricht gilt. Ich hoffe Ihr habt Spass mit Eurem Telegram Linux Update Bot!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Falls Ihr Fragen habt, schreibt sie in die Kommentare!</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/telegram-linux-update-bot/">Telegram Linux Update Bot</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://yourdevice.ch/telegram-linux-update-bot/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Linux PC lokal und auf NAS sichern</title>
		<link>https://yourdevice.ch/linux-pc-lokal-und-auf-nas-sichern/</link>
					<comments>https://yourdevice.ch/linux-pc-lokal-und-auf-nas-sichern/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Apr 2023 19:14:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[alternative Apps]]></category>
		<category><![CDATA[Einstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[NAS]]></category>
		<category><![CDATA[Synology]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://yourdevice.ch/?p=4396</guid>

					<description><![CDATA[<p>In diesem Artikel zeige Ich Euch 2 Varianten wie Ihr Euren Linux PC lokal auf einem USB Stick und oder auf externe Festplatte, oder auf einer Synology NAS sichern könnt....</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/linux-pc-lokal-und-auf-nas-sichern/">Linux PC lokal und auf NAS sichern</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">In diesem Artikel zeige Ich Euch 2 Varianten wie Ihr Euren Linux PC lokal auf einem USB Stick und oder auf externe Festplatte, oder auf einer Synology NAS sichern könnt. Eine gute BackUp Lösung ist wichtig, sie muss schnell und zuverlässig funktionieren, schnell verfügbar und aufrufbar sein. Eine gute Benutzeroberfläche ist mir ebenso wichtig, wie die Funktionalität. Da die Lösungen auch für Anfänger geeignet werden sollen, habe Ich michentschieden dafür die Applikation <a href="https://www.borgbackup.org/">Borg</a> mit der Benutzeroberfläche Vorta für unsere BackUp Aufgaben zu benutzen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/04/borg.jpeg" alt="" class="wp-image-8281" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/04/borg.jpeg 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/04/borg-300x200.jpeg 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/04/borg-768x512.jpeg 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/04/borg-500x333.jpeg 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">BackUps sind vor allem für Daten wichtig, die Euch wichtig sind, es muss nicht alles und jede Datei ständig gesichert werden. Überlegt Euch vor Euren Sicherungen immer was, warum und wie häufig Ihr etwas sichern wollte. Dokumente mit denen Ihr arbeitet sollten häufiger gesichert werden als Bilder, Videos oder Musik bzw Daten die sich kaum verändern.</p>





<h2 class="wp-block-heading">Vorbereitungen für die Sicherungen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Installieren wir uns als erstes mal uns Sicherungslösungen Borg. Das können wir ganz einfach mit dem Befehl </p>



<pre class="wp-block-code"><code>sudo apt-get install vorta</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">erledigen. Alle Komponenten und Abhängikeiten werden automatisch mit installiert.</p>



<h3 class="wp-block-heading">USB Stick oder externes Laufwerk vorbereiten</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wählt Euch einen aussreichend grossen USB-Stick oder eine externe Festplatte aus, die Euren Sicherungsaufgaben gerecht wird. Für Dokumente, Tasks, Kalender und etc. reicht ein USB Stick vollkommen aus. Wer grössere Sicherungen durchführt, und mehrere Gigabyte übertragen möchte, dem empfehle Ich eine externe Festplatte mit USB3.0 Anschluss, da ein USB Stick hier teilweise einfach viel zu langsam ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Formatiert Euch den Stick oder die externe Festplatte mit <strong>ext4</strong> und vergebt dem Gerät einen eindeutigen Namen. Wie das genau funktioniert, erfahrt Ihr <a href="https://yourdevice.ch/usb-stick-auf-linux-formatieren-und-verschluesseln/">hier</a>. Legt euch auf dem USB-Stick oder auf der externen Festplatte einen Ordner mit dem Namen Backup an. Hier sind wir bereits fertig, weitere Vorbereitungen müssen nicht getroffen werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Synology NAS Vorbereiten</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Vorbereitungen, um eine Sicherungen auf einer Synology NAS durchzuführen, sind leider nicht ganz so trivial. Ich beschreibe den Ablauf aber möglichst einfach und verständlich damit das jeder selber zuhause durchführen kann. <strong>Wer keine Sicherungen auf der NAS ablegen möchte, kann diese Schritte überspringen!</strong> Damit wir unsere BackUps auf der Synology NAS sichern können, benötigen wir auf der NAS den Borg Client. Den holen wir uns aus der SynoCommunty. Das Programm ist OpenSource und läuft zuverlässig und stabil auf der NAS.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Borg Backup installieren</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Geht in das Packetzentrum Eurer Synology NAS.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/04/1-5-1024x557.png"><img decoding="async" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/04/1-5-1024x557.png" alt="" style="width:750px;height:undefinedpx"/></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Klickt zu allererst auf die <strong>Einstellungen</strong> oben rechts, danach auf de <strong>Packetquellen</strong> und dann auf <strong>hinzufügen</strong>. Hier vergebt Ihr den Namen SynoCommunity und fügt als Ort</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>https://packages.synocommunity.com/</em></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">ein. Es fügt sich nun ein neuer Reiter Community in der linken Spalte hinzu. Klickt darauf und wählt anschliessend Borg aus der Liste der Apps aus. Installiert den Client und lasst Euch von der NAS durch die Installation führen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/04/2-5-1024x560.png"><img decoding="async" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/04/2-5-1024x560.png" alt="" style="width:750px;height:undefinedpx"/></a></figure>
</div>


<h4 class="wp-block-heading">Freigegeben Ordner bzw. Zielort festlegen</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Nun benötigen wir noch zum Schluss ein Verzeichnis auf der NAS, auf dem wir die Backups erstellen. Erstellt euch deshalb einen neuen Freigegeben Ordner in der Systemsteuerung, oder erstellt euch einen Ordner in einem vorhandenen Freigegebenen Ordner.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Public- Privatekey Authentifizierung einrichten</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Dafür müssen wir leider ein paar Schritte erledigen, da dies standardmässig nicht auf einer Synology NAS funktioniert. Wir müssen wir noch HomeOrdner für die Synology NAS Benutzer erstellen. Die erstellen wir aber nicht selber sondern lassen es die Synology selber machen. Geht in die Systemsteuerung der NAS und klickt auf den Reiter <strong>Benutzer und Gruppe</strong>, dann auf <strong>Erweitert</strong> und im Anschluss scrollt Ihr im rechten Feld ganz nach unten und aktiviert das Homeordnerverzeichnis.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/04/3-4-1024x436.png"><img decoding="async" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/04/3-4-1024x436.png" alt="" style="width:750px;height:undefinedpx"/></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Jetzt sind Home Ordner für alle User auf dem System erstellt worden. Damit können wir nun unsere Public Keys des Clients in den jeweiligen Benutzerordner hinterlegen, mit dem wir uns einloggen wollen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die ganze Sicherung funktioniert verschlüsselt über SSH. Damit automatische Sicherungsaufgaben erstellt werden können, muss sich der Rechner, der seine Sicherungen an die NAS schickt, bei der Synology einloggen. Dafür benötigt es bekannterweise ein Passwort. Das Problem aber ist, dass Ihr natürlich dann immer am Rechner sein müsst, wenn eine automatische Sicherung läuft um das Passwort einzugeben. Das ist dann gleich viel weniger automatisch und eher mühsam. Deshalb richten wir uns die Synology so ein, dass wir uns nicht über ein Passwort einloggen müssen, sondern mit einem <strong>SSH Schlüsselpaar</strong>. Der Schlüssel ist eine eindeutige Identifzierung Eures Rechners, und besteht aus einer sehr langen, sicheren Zeichenabfolge die nicht so einfach zu knacken ist. Nur Eurer Rechner hat diesen SSH Public-Key, also kann sich auch nur Eurer Rechner damit auf der Synology einloggen. Es ist wichtig den Schlüssel nicht per Email zu verschicken, oder ungeschützt auf einem Stick oder sonst wo liegen zu lassen!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Den Schlüssel für Euren Benutzer befindet sich versteckt in Eurem Homeordner. Öffnet die Konsole und lasst Euch den Schlüssel mit dem <strong>cat</strong> Befehl anzeigen. Das geht mit:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>sudo cat /home/<strong>BENUTZERNAME</strong>/.ssh/id_rsa.pub</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Ersetzt <strong>Benutzername</strong> mit dem Benutzername Eures <strong>Linux Rechners</strong>! Gebt das Passwort ein und kopiert Euch den Schlüssel in eine Textdatei auf dem Desktop.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Geht wieder in die Konsole. Loggt euch auf Eurer Synology NAS per SSH ein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das geht mit:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>ssh <strong>BENUTZERNAME@IPAdresse</strong> -p22</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Ersetzt <strong>Benutzername</strong> und <strong>IPAdresse</strong> mit euren Login Daten der <strong>Synology NAS</strong>. Beispiel:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>ssh mario@192.168.1.99 -p22</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Die Synology fordert Euch auf Eures Passwort einzugeben. Gebt das Passwort Eurer Synology NAS ein. Ich bitte Euch keine anderen Arbeiten, ausser diese, welche wir benötigen, mit root an der NAS zu erledigen. Mit root Zugriff zerschiesst Ihr bei falschen Eingaben Eure NAS in wenigen Sekunden!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir erstellen nun ein Verzeichnis mit korrekten Berechtigungen für SSH um unseren Key von unserem Linux Rechner einfügen zu können. Ersetzt dabei <strong>Benutzername</strong> mit eurem Benutzer bzw Login der <strong>Synology NAS</strong>!</p>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Fügt die Befehle einzeln in die Konsole ein!</p>



<pre class="wp-block-code"><code>mkdir -p /var/services/homes/BENUTZERNAME/.ssh
touch /var/services/homes/BENUTZERNAME/.ssh/authorized_keys
sudo chown -R BENUTZERNAME:users /var/services/homes/BENUTZERNAME
sudo chmod -R 700 /var/services/homes/BENUTZERNAME
sudo chmod 600 /var/services/homes/BENUTZERNAME/.ssh/authorized_keys</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Alle Eingaben müssen ohne Fehler durchlaufen. Habt Ihr das erledigt, öffnet Ihr die datei authorized_keys mit dem Befehl:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>vim /var/services/homes/BENUTZERNAME/.ssh/authorized_keys</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Hier fügt Ihr nun den Key, den Ihr Euch auf Eurem Desktop zwischengespeichert habt ein! Speichert die Datei mit <strong>:w</strong> und beendet vim mit <strong>:q!</strong> Gebt die zeichen einfach direkt auf der Tastatur ein und bestätigt jeweils mit der Enter Taste.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nun haben wir die Vorbereitungen für die Synology NAS bereits abeschlossen. Nun testen wir noch das ganze ob es auch funktioniert. Loggt Euch aus der Synology NAS aus und gebt 2x <strong>exit</strong> ein. Danach seid Ihr wieder auf der Konsole Eures Linux Rechners. Jetzt testen wir, ob das passwortlose Login funktioniert. Dafür geben wir folgenden Befehl ein:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>ssh -i ~/.ssh/id_rsa BENUTZERNAME@IPAdresse -p 22</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Benutzername mit dem Der NAS ersetzen und IPAdresse die der Synology. Falls alles klappt werdet Ihr nun Mittels SSH Key auf der Synology eingeloggt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Sicherungen mit Borg / Vorta</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nun sind wir soweit, unsere Sicherungen mit Borg durchzuführen. Verschaffen wir uns einen Überblick! Vorta bzw Borg arbeitet mit verschiedenen Profilen. Dadurch lassen sich verschiedene Sicherungen mit verschiedenen Einstellungen, Zeitplänen und Zielen einrichten. <br>Oben können wir bereits Profile erstellen, z.B kann man ein Profil USB-Stick erstellen, und ein weiteres für die Sicherung auf der NAS. Die Profile könnt Ihr Euren Anforderungen und Vorstellungen natürlich anpassen wie Ihr wollt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Sicherung auf dem USB-Stick oder auf einem externen Laufwerk</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Im ersten Reiter <strong>Repository</strong> wählen wir ein Sicherungsziel bzw. legt hier mittels <strong>Neues Repository</strong> ein neues Sicherungsziel an. Dies kann nun der USB-Stick sein, oder die eingerichtete Synology. Fangen wir mit dem USB-Stick oder der externen Platte an.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/04/4-5-1024x802.png"><img decoding="async" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/04/4-5-1024x802.png" alt="" style="width:750px;height:undefinedpx"/></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Wählt nun wie erwähnt <strong>Neues Repository</strong> aus indem Ihr auf das <strong>Plus Symbol</strong> drückt. Im nächstes Fenster wird der Speicherort und das Passwort für die Sicherung festgelegt. Klickt auf das kleine Ordner Symbol neben der Linkleiste. Ein weiteres Fenster öffnet sich. Nun müssen wir den USB-Stick, bzw das Laufwerk auswählen. Laufwerke oder USB-Sticks werden im Systemordner <strong>Media</strong> eingehengt. Sucht Euch den Mediaordner herraus, klickt auf euren Benutzernamen, dann auf die lange komische Zahl, (falls Ihr dem Laufwerk wie ich dummerweise keinen Namen gegeben habt)&nbsp; und wählt Euren erstellten Backup Ordner aus.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/04/5-1-1024x712.png"><img decoding="async" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/04/5-1-1024x712.png" alt="" style="width:750px;height:undefinedpx"/></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Klickt auf Okay, danach im vorherigen Fenster auf <strong>Hinzufügen</strong>. Vergesst nicht ein Passwort hinzuzufügen! Borg erstellt nun ein verschlüsseltes Repository auf Eurem USB-Stick oder auf Eurem Laufwerk.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Sicherung auf der Synology NAS</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Erstellt ein neues Profil mit einem Namen Eurer Wahl beispielsweise Synology NAS. Fügt ein neues Repository mit dem <strong>Plus Symbol</strong> hinzu. Legt wieder ein Passwort für die Sicherung fest. Nun geben wir die Verbindungsdaten der Synology direkt in das Feld ein. Die Repository-URL folgt einem Schema, das bereits grau hinterlegt angezeigt wird. Bei einer Sicherung auf ein Synology NAS sieht die URL in etwa wie folgt aus:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>ssh://BENUTZERNAME@IPAdresse:&lt;port&gt;/volume1/&lt;freigabe&gt;/ordner</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Beispielsweise:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>ssh://mario@192.168.1.99:22/volume1/backups/linux</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Der Pfad nach <strong>volume1</strong> ist der Pfad denn Ihr auf Eurer Synology für Eure BackUps benutzt bzw vorher erstellt habt. Klickt nun auf den Reiter <strong>Erweitert</strong> und gebt folgendes unter <strong>extra Kommando für Borg Optionen</strong> ein:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>--remote-path=/usr/local/bin/borg</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Klickt anschliessend auf <strong>Hinzufügen</strong>. Das Login sollte nun ohne Passwortabfrage durchlaufen und der Sicherungsordner erstellt werden.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Weitere Einstellungen von Borg</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Nun könnt Ihr Euch mit den weiteren Einstellungen der Sicherungssoftware vertraut machen. Für jedes Profil kann eine eigener Zeitplan erstellt werden, und auch festgelegt werden welche Ordner genau gesichert werden. Das könnt Ihr den Reiter <strong>Quellen</strong> und <strong>Zeitplan</strong> festlegen. Quellen können Ordner aus Eurem Homeverzeichnis, oder Ordner aus anderen Partitionen sein. Links die die Systemstruktur mit allen Gerätem, rechts im Fenster die dazugehörigen Ordnern. ihr könnt natürlich auch mit dem Plussymbol weitere Ordner hinzufügen. Im Reiter Zeitplan könnt Ihr anschliessend Euren Sicherungsinterval festlegen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Wiederherstellung von Ordnern</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Unter Archive finden wir nun unsere gesicherten Ordner, es wird einmal der komplette Ordner gesichert, und anschliessend nur noch die Veränderungen, das hilft Speicherplatz zu sparen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/04/8-2-1024x802.png"><img decoding="async" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/04/8-2-1024x802.png" alt="" style="width:750px;height:undefinedpx"/></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Wählt Ihr ein Archive aus, könnt Ihr es anschliessend mit <strong>Entpacken</strong> extrahieren. Ihr Könnt nun alle Ordner oder einfach einzelne Ordner auswählen die wiederhergestellt werden sollen. Ihr könnt sie entweder in die originalen Ordner, oder in einen anderen Ordner extrahieren, beispielsweise um die Veränderungen vorher zu begutachten. Ausserdem lässt sich mit Einhängen die ganze Sicherung an den einen Ort Eurer Wahl einhängen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unten etwas versteckt befindet sich noch ein Assistent zur Speicherplatzrückgewinnung bzw um automatisch ältere Archive zu löschen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/04/6-1-1024x806.png"><img decoding="async" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/04/6-1-1024x806.png" alt="" style="width:750px;height:undefinedpx"/></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Mit den <strong>Ausdünnungsoptionen</strong> könnt Ihr z.B festlegen dass die letzten 7 Backups aufbewahrt werden, Ihr könnt auch deutlich mehr auswählen, zb die BackUps der letzten 14 oder 28 Tage. Falls Ihr wöchentliche Backups anlegt, zählt die Zahl 4, also Backups der letzten 4 Wochen werden zurückbehalten. Die Einstellungen könnt Ihr jederzeit anpassen und bearbeiten.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Weitere Einstellungen Diverses</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Unter diverses könnt Ihr noch weitere Einstellungen tätigen. Zum Beispiel dass die Applikation sich beim starten des Rechners auch startet. Ihr könnt auch auswählen dass Ihr bei einer erfolgreichen Sicherung benachichtigt werdet.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/04/9-1-1024x800.png"><img decoding="async" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/04/9-1-1024x800.png" alt="" style="width:750px;height:undefinedpx"/></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Pheeew jetzt haben wir es endlich geschaft, das war doch mal was! Versucht doch mal zuerst einige manuelle Sicherungen aus, die könnt ihr mit <strong>Datensicherung starten </strong>auch jederzeit manuel lostreten. Versucht Euch am wiederherstellen und einfügen Eurer Daten aus den Archiven. Damit bekommt Ihr ein Gefühl wie das ganze funktioniert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich hoffe Ich habe Euch mit dem Artikel Linux PC lokal und auf NAS sichern Euch alles einigermassen verständlich rüberbringen können, falls Ihr Fragen, Probleme oder Anmerkungen habt, schreibt sie gerne in die Kommentare. Ich hoffe der Artikel hat Euch gefallen!</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/linux-pc-lokal-und-auf-nas-sichern/">Linux PC lokal und auf NAS sichern</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://yourdevice.ch/linux-pc-lokal-und-auf-nas-sichern/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>IP Adresse Synology NAS fixieren</title>
		<link>https://yourdevice.ch/ip-adresse-synology-nas-fixieren/</link>
					<comments>https://yourdevice.ch/ip-adresse-synology-nas-fixieren/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Apr 2023 10:52:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Netzwerk & Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Einstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Synology]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://yourdevice.ch/?p=4287</guid>

					<description><![CDATA[<p>In diesem Artikel erfahrt Ihr, wir die IP Adresse Eurer Synology NAS fixieren könnt. Das ist sehr wichtig, damit Eure Dienste zu jederzeit fehlerfrei funktionieren. Bekommt Eure Synology eine IP...</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/ip-adresse-synology-nas-fixieren/">IP Adresse Synology NAS fixieren</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">In diesem Artikel erfahrt Ihr, wir die IP Adresse Eurer Synology NAS fixieren könnt. Das ist sehr wichtig, damit Eure Dienste zu jederzeit fehlerfrei funktionieren. Bekommt Eure Synology eine IP Adresse via <a href="https://www.security-insider.de/was-ist-dhcp-dynamic-host-configuration-protocol-a-55c206eb4cb77959fa6491bf5e41c4a5/">DHCP</a> zugewiesen, ändert sich bei einem Neustart der NAS möglichweise die lokale IP Adresse. Das führt dazu, dass sich alle Dienste, z.b der ActiveBackUp for Business Client nicht mehr mit der Synology NAS verbinden kann. Auch müsst Ihr dann ständig eine andere IP Adresse im Browserfenster eingeben. Wer noch neu im NAS / Netzwerkbereich ist, wundert sich vermutlich, warum die NAS plötzlich unter der bekannten IP Adresse nicht mehr aufrufbar ist.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="640" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/04/staticip.jpeg" alt="" class="wp-image-8266" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/04/staticip.jpeg 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/04/staticip-300x188.jpeg 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/04/staticip-768x480.jpeg 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/04/staticip-500x313.jpeg 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Die meisten Router vergeben für Geräte im Netzwerk nach Möglichkeit immer die gleiche IP-Adresse. Das ist bei einer NAS durchaus von Vorteil: Sowohl der Zugriff auf das System im Browser als auch über Mobil-Apps oder andere Anwendungen wird einfacher, wenn sich die Adresse nicht ändert. Um eben diese Änderung dauerhaft auszuschließen, lohnt es sich, für die NAS eine fixe IP-Adresse einzurichten.</p>





<h2 class="wp-block-heading">Synology NAS Einstellungen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Loggt Euch In Eure Synology NAS ein und geht als erstes mal in die Systemsteuerung.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/04/1-4-1024x513.png"><img decoding="async" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/04/1-4-1024x513.png" alt="" style="width:750px;height:undefinedpx"/></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Links wählt hier den Reiter <strong>Netzwerk </strong>aus, und im Menü Netzwerk dann in der Arbeitsleiste oben den Reiter <strong>Netzwerkschnittstelle</strong>. Hier sind eure LAN Anschlüsse aufgelistet. Eure Verbindung ist anfänglich noch auf DHCP eingestellt und bekommt eine eigene IP Adresse von eurem Router zugewiesen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wählt den verbunden LAN Anschluss aus und wählt darüber den Button <strong>Bearbeiten</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein neues Fenster öffnet sich.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/04/2-4-1024x693.png"><img decoding="async" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/04/2-4-1024x693.png" alt="" style="width:500px;height:undefinedpx"/></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Im reiter <strong>IPv4</strong> wählen wir nun <strong>manuelle Konfiguration</strong> <strong>verwenden </strong>aus. Hier tragen wir nun unsere Netzwerkinformationen ein.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>IP Adresse</strong> --&gt; Tragt hier die IP Adresse ein. Ihr könnt die Adresse eintragen die Ihr bereits verwendet</li>



<li><strong>Subnetzmaske</strong> --&gt; Tragt hier die Subnetzmaske ein. Habt Ihr nichts am Netzwerk geändert, lautet die Standardmase 255.255.255.0</li>



<li><strong>Gateway</strong> --&gt; die IP Adresse eures Routers, in dem meissten Fällen 192.168.0.1</li>



<li><strong>DNS Server</strong> --&gt; hier könnt Ihr z.B die DNS Adresse von Cloudflare verwenden (1.1.1.1)</li>



<li><strong>Standard Gateway</strong> --&gt; setzt hier unbedingt den Haken</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Lass alles weitere wie es ist. Drückt danach auf <strong>OK</strong> und bestätigt die Veränderungen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Hinweise</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Beim wechseln der IP Adresse ist die Synology danach natürlich nur noch mit der neuen IP erreichbar.<br>Das Gateway ist immer die erste Adresse in Eurem Netzwerk. Habt Ihr ein Netzwerk beispielsweise mit <strong>192.168.9.x</strong> ist die Gateway Adresse natürlich auch <strong>192.168.9.1</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit habt Ihr nun sichergestellt, dass Eure Synology auch wirklich immer dieselbe IP Adresse bekommt und sich kein anderes Gerät sich die Adresse wegschnappt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich hoffe Euch mit dem Artikel etwas geholfen zu haben. Falls Ihr Fragen habt, schreibt sie in die Kommentare!</p>



<p class="wp-block-paragraph">&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">&nbsp;</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/ip-adresse-synology-nas-fixieren/">IP Adresse Synology NAS fixieren</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://yourdevice.ch/ip-adresse-synology-nas-fixieren/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>USB-Stick und Datenträger auf Linux formatieren und verschlüsseln</title>
		<link>https://yourdevice.ch/usb-stick-und-datentraeger-auf-linux-formatieren-und-verschluesseln/</link>
					<comments>https://yourdevice.ch/usb-stick-und-datentraeger-auf-linux-formatieren-und-verschluesseln/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Apr 2023 17:11:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Einstellungen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://yourdevice.ch/?p=4180</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wie Ihr Euren USB-Stick oder einen Datenträger auf Eurem Linux Rechner richtig formatieren, und auch verschlüsseln könnt, zeige ich Euch in diesem Artikel. Dabei gibt es einiges zu beachten, vor...</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/usb-stick-und-datentraeger-auf-linux-formatieren-und-verschluesseln/">USB-Stick und Datenträger auf Linux formatieren und verschlüsseln</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Wie Ihr Euren USB-Stick oder einen Datenträger auf Eurem Linux Rechner richtig formatieren, und auch verschlüsseln könnt, zeige ich Euch in diesem Artikel. Dabei gibt es einiges zu beachten, vor allem, wenn man den Datenträger plattformübergreifend, also auch an einem Windows Rechner anschliessend anschliessen und benutzen möchte, um zum Beispiel Dokumente zwischen zwei Rechnern zu übertragen. Das liegt hautpsächlich an den unterschiedlichen <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Dateisystem" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Dateisystemen</a>, welche die beiden Plattformen benutzen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="660" height="495" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/04/datentraegerverschluesseln.jpeg" alt="" class="wp-image-8263" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/04/datentraegerverschluesseln.jpeg 660w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/04/datentraegerverschluesseln-300x225.jpeg 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/04/datentraegerverschluesseln-500x375.jpeg 500w" sizes="auto, (max-width: 660px) 100vw, 660px" /></figure>
</div>




<p class="wp-block-paragraph">Also Basis benutzen wir hier die KDE Partitionsverwaltung von Kubuntu. Wer eine andere <a href="https://yourdevice.ch/welches-linux-betriebssystem/">Linux Distribution</a> verwendet, ist hier nicht eingeschränkt. Die Partitionsverwaltungen ähneln sich sehr stark und bauen vom Aufbau und Funktion her auf die Stand-Allone Partitions &amp; Datenträgerverwaltung gParted auf.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Öffnet Eure Partitionsverwaltung auf. Da hier höhere Rechte benötigt werden, gebt Euer sudo Passwort ein.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Übersicht der Partitionsverwaltung</h2>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/04/1-2-1024x609.png"><img decoding="async" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/04/1-2-1024x609.png" alt="" style="width:750px;height:undefinedpx"/></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Links findet Ihr Eure Geräte, die an Euren Rechner angeschlossen sind. Das erste Gerät ist meisst die Hauptplatte, das zweite Gerät meisst das angeschlossene Speichergerät wie zum Beispiel ein UBS-Stick oder ein zweiter Datenträger. Rechts davon seht Ihr die verschiedenen Partitionen des angeschlossenen Gerätes. Darrüber befindet sich die Arbeitsleiste um z.B die Geräte zu aktualisieren, neue Partitionstabellen zu erstellen oder die Grösse einer Partitions zu ändern.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Frische Partition erstellen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wir richten unseren USB Stick bzw Euren Datenträger von Grund auf frisch ein. Deshalb löschen wir erstmal alle vorhandenen Partitionen auf Eurem angeschlossenem Gerät. Stellt sicher, dass ihr auch wirklich euren Datenträger ausgewählt habt. Wählt eine Partition aus und löscht sie indem Ihr auf der Arbeitsleiste den Button "<strong>Löschen</strong>" betätigt. Löscht alle Partitions bis nur noch eine unbekannte Partition vorhanden ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Anschliessend wählt Ihr die letzte unbekannte Partition aus und bestätigt in der Arbreitsleiste mit ''<strong>Neu</strong>''.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/04/2-2-996x1024.png"><img decoding="async" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/04/2-2-996x1024.png" alt="" style="width:500px;height:undefinedpx"/></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Ein neues Fenster öffnet sich. Hier richten wir den Datenträger ein. Gebt dem USB Stick bzw dem Datenträger auf Wunsch einen eigenen Namen unter <strong>Bezeichnung</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Dateisystem ist hier wahrscheinlich der wichtigste Punkt, welchen wir beachten müssen. Möchtet Ihr den Datenträger zwischen Euren Linux Rechner, und einem Windows Rechner benutzen, wählen wir hier wie im Bild <strong>NTFS</strong> aus, NTFS ist unter Windows das Standard Dateisystem und kann deshalb von Windows gelesen werden. Der Datenträger ist mit NTFS aber frei lesbar und kann bei Verlust von jedem ausgelesen und verwendet werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wichtige Dokumente sollten wenn möglich nicht mit NTFS gespeichert werden. Benutzt Ihr den Datenträger nur an Eurem Linux Rechnern, könnt Ihr das Standard Linux Dateiensystem <strong>ext4</strong> verwenden. Dieses könnt Ihr auch gleich noch mit <strong>LUKS</strong> verschlüsseln und sichern. Weiter unten könnt Ihr die maximale Grösse der Partition festlegen. Ihr könnt auch Platz freilassen, und eine weitere Partition mit einem anderen Dateisystem erstellen. Habt Ihr Eure Einstellungen festgelegt, bestätigt die Einstellungen mit OK.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Berechtigungen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Bei den neuere KDE Versionen gab es die Einstellungsmöglichkeit Berechtigungen noch nicht. Der Speicher wurde unter ext4 immer als root user erstellt. Das heisst Dateien können nur als root User abgelegt, gespeichert oder verändert werden. Habt Ihr die Option Berechtigungen, wählt hier unbedingt <strong>Jeder</strong> aus, anonsten kann der Datenträger nicht von normalen Benutzer verwendet werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Einstellungen Anwenden</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Habt Ihr nur einen Teil des Datenträgers dem ausgewählten Dateisystem hinzugefügt, bleibt eine weitere unbekannte Partition in der Übersicht übrig. Dort kann dann z.B. eine weitere Partition erstellt werden. Habt Ihr die Partitionen nach Eurem Wunsch erstellt, bestätigt Eure Auswahl in der Arbeitsleiste mit der Option ''<strong>Anwenden</strong>''</p>



<p class="wp-block-paragraph">Euer Datenträger ist nun formatiert und kann verwendet werden. Habt Ihr diesen als <strong>ext4</strong> eingerichtet, und mit LUKS verschlüsselt, gebt Euer Passwort beim Zugriff auf die Daten im Dateinexplorer ein.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zusatz</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Habt Ihr keine Auswahl <strong>Berechtigungen</strong> im Partitionsmenü, müssen wir kurz noch selber Hand anlegen, damit der Datenträger für jeden Benutzer normal benutzbar ist. Der Datenträger wird ohne die Auswahl als root eingerichtet und nur root User haben zugriff auf den Datenträger.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Öffnet im Dateinexplorer Eurer Wahl den Datenträger. Rechtsklick auf den leeren Datenträger im Fenster rechts und wählt "<strong>Im Terminal öffnen</strong>" hier aus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als nächstes machen wir den Datenträger mit dem Befehl </p>



<pre class="wp-block-code"><code><strong><em>sudo</em> </strong>chown -R mario:mario ./ </code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">für uns normal Benutzbar. Wir ändern damit den Besitzer des Datenträgers auf uns als Benutzer. Ändert natürlich "<strong>mario</strong>" mit Eurem Benutzernamen ab.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dieser Einstellung kann ein andere Benutzer, auf einem anderen Linux System noch nicht auf dem Datenträger schreiben. Wollt Ihr, dass Ihr den Datenträger z.B zwischen Familienmitgliedern, verwenden könnt, müssen wir den Datenträger noch für alle anderen Benutzer freigeben. Das machen wir mit dem Befehl </p>



<pre class="wp-block-code"><code>sudo chmod -R 777 ./</code></pre>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/04/4-1-1024x686.png"><img decoding="async" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/04/4-1-1024x686.png" alt="" style="width:750px"/></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Nun haben wir unseren Datenträger für alle benutzbar gemacht. Der Teil mit den Berechtigungen und dem Dateisystem ist für Anfänger nicht unbedingt bewusst, weshalb Ich Euch mit diesem Artikel über diesen kleinen Stolperstein aufmerksam machen wollten. Bitte beachtet dass der Stick mit diesen Berechtigungen dann für wirklich jeden lesbar ist. Habt Ihr LUKS eingerichtet, ist der Datenträger natürlich mit einem Passwort verschlüsselt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich hoffe der Artikel USB-Stick und Datenträger auf Linux formatieren und verschlüsseln hat Euch geholfen, falls Ihr Fragen habt, schreibt sie in die Kommentare!</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/usb-stick-und-datentraeger-auf-linux-formatieren-und-verschluesseln/">USB-Stick und Datenträger auf Linux formatieren und verschlüsseln</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://yourdevice.ch/usb-stick-und-datentraeger-auf-linux-formatieren-und-verschluesseln/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Windows PC auf Synology NAS sichern</title>
		<link>https://yourdevice.ch/windows-pc-auf-synology-nas-sichern/</link>
					<comments>https://yourdevice.ch/windows-pc-auf-synology-nas-sichern/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Apr 2023 17:07:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Windows]]></category>
		<category><![CDATA[Einstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Synology]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://yourdevice.ch/?p=4174</guid>

					<description><![CDATA[<p>In diesem Artikel zeige ich Euch, wie Ihr euren kompletten Windows PC auf eurer Synology NAS sichern und wiederherstellen könnt. Synology bietet dafür eine umfangreiche Back-Up Lösung an, die sich...</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/windows-pc-auf-synology-nas-sichern/">Windows PC auf Synology NAS sichern</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">In diesem Artikel zeige ich Euch, wie Ihr euren kompletten Windows PC auf eurer Synology NAS sichern und wiederherstellen könnt. Synology bietet dafür eine umfangreiche Back-Up Lösung an, die sich einfach bedienen lässt, und zuverlässig funktioniert. Da Backup-Lösungen wie Acronis und Co nicht ganz günstig sind, bietet sich diese Methode umso mehr an, wenn man im Besitz einer Synology NAS ist. Sichern lassen sich mit der App viel mehr als nur Windows PC, unter anderem auch MacOS Systeme, virtuelle Machinen mit VMWare oder ganze Linux Server. Heute schauen wir uns mal die Lösung für das Windows Betriebssystem an.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/04/activebackup-1024x576.jpeg" alt="" class="wp-image-8252" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/04/activebackup-1024x576.jpeg 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/04/activebackup-300x169.jpeg 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/04/activebackup-768x432.jpeg 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/04/activebackup-800x450.jpeg 800w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/04/activebackup-500x281.jpeg 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/04/activebackup.jpeg 1422w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>




<h2 class="wp-block-heading">Vorbereitungen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Eure Synology NAS muss im Netzwerk eine feste IP Adresse besitzen. Wie das genau funktioniert, erfahrt Ihr z.B hier in dieser <a href="https://yourdevice.ch/ip-adresse-synology-nas-fixieren/">Anleitung</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Standardordner, der von Active Backup erstellt wird, kann von Haus aus nicht komprimiert werden. Erstellt Euch also, falls ihr das Backup komprimieren möchtet, einen neuen Freigegebenen Ordner auf einem Laufwerk Eurer Wahl und aktiviert den Datenintegritätsschutz. Die Einstellungen für ein Sicherungsziel könnte in der Übersicht dann z.B so aussehen:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/04/3-3-1024x748.png"><img decoding="async" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/04/3-3-1024x748.png" alt="" style="width:750px;height:undefinedpx"/></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Papierkorb braucht man in einem Sicherhungsordner nicht. Verschlüsselung kann, falls man diese wünscht später in der BackUp Aufgabe selber erstellt werden. Sichtbarkeit im Netzwerk könnt Ihr deaktiveren damit niemand Im Netzwerk ausversehen irgendwelche BackUps löscht. Das Standardsicherungsziel von Active Back-Up könnt Ihr getrost, nach Installation der Software in der Übersicht eurer freigegeben Ordner wieder löschen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Danach müssen wir Active Back-Up for Business auf unserer Synology NAS installieren. Geht dafür in das Packet Zentrum der NAS und ladet euch die Software herrunter.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/04/1-3-1024x557.png"><img decoding="async" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/04/1-3-1024x557.png" alt="" style="width:750px;height:undefinedpx"/></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Installiert die Software auf einem Laufwerk Eurer Wahl und stellt sicher dass die Software danach ausgeführt wird. Als nächstes müssen wir uns die Client Software für unseren Windows PC herrunterladen. Diese gibt es bei Synology direkt im <a href="https://www.synology.com/de-de/support/download/DS920+?version=7.1#utilities" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Download Zentrum</a> zum herrunterladen. Wählt hier bei einem aktuellen Betriebssystem und einigermassen aktueller Hardware die 64bit Variante aus. Die Installation ist sehr einfach und selbsterklärend.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Start nach der Installation den Active Back-Up Client auf eurem Windows PC und tragt im ersten Aufruf Eure Synology NAS Daten ein, wie die LAN IP Adresse, euren Benutzernamen und euer Passwort ein.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/04/2-3-1024x720.png"><img decoding="async" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/04/2-3-1024x720.png" alt="" style="width:750px;height:undefinedpx"/></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Synology wird Euer Zertifikat anschliessend als unsicher bezeichen. Dass ist völlig normal wenn wir uns über eine interne IP Adresse im eigenen Netzwerk verbinden. Seid nicht verunsichert und bestätigt die Warnung und akzeptiert die Warnung. Am Schluss bekommt Ihr noch eine Zusammenfassung, bestätigt Eure Eingaben und klickt anschliessend auf <strong>OK</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Sicherungsaufgabe in Active Back-Up for Business erstellen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem alles vorbereitet wurden ist, ist es an der Zeit die erste Sicherungsaufgabe zu erstellen. Öffnet dazu Active BackUp for Business. Verschaffen wir uns einen Überblick:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/04/4-3-1024x494.png"><img decoding="async" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/04/4-3-1024x494.png" alt="" style="width:750px;height:undefinedpx"/></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Links sehen wir den Übersichtsbereich. Wie bereits erwähnt lassen sich mit Actice BackUp alle möglichen Sachen sichern. Von der eigenen Synology NAS bin hin zur virtuellen Maschine. Wir sichern in diesem Artikel erstmal nur eine Windows PC. Dafür gehen wir auf den Reiter <strong>PC</strong>. Wir sehen hier rechts unseres Gerät, auf welchem wir den BackUp Client installiert haben. Information zum gesicherten Ziel findet Ihr hier ebenfalls. Wählt das zu sichernde Gerät aus und erstellten mit <strong>Aufgabe erstellen</strong> einen neuen Task.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Sicherungsaugabe Einstellungen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Widmen wir uns den Sicherungseinstellungen. Im ersten Fenster können bereits eine Menge Einstellungen festgelegt werden. Wir können der Aufgabe einen Namen geben, und festlegen was genau gesichert werden soll. Active BackUp kann das gesammte Gerät, inkl allen daran angeschlossenen Platten gesichert werden. Es kann z.B aber auch nur die Windows Partittion (<strong>System-Volumen</strong>) oder auch nur einzelne Platten auf dem Rechner mit <strong>Benutzerdefiniertes Volumen</strong> bestimmt werden. Habt Ihr z.B eine Partition mit wichtigen Daten, Dokumenten und Bildern, kann z.B auch nur diese gesichert werden.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/04/5-1024x802.png"><img decoding="async" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/04/5-1024x802.png" alt="" style="width:750px;height:undefinedpx"/></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Weiter Einstellungen wie die Datenübertragung kann bestimmt werden. Habt Ihr grosse Ordner zu sichern kann z.B mit der Einstellung <strong>Datenübertragungskomprimierung</strong> der zu sichernde Inhalt bei der Übertragung komprimiert werden, oder falls Ihr wünscht, kann die Übertragung auch mit der <strong>Datenübertragungsverschlüsselung</strong> die Übertragung selbst komplett verschlüsselt werden. Aber Achtung, hier damit ist nur die Art der Datenübertragung gemeint, Wollt Ihr die Daten auf dem der Synology selber noch komprieren oder verschlüsseln, muss das in den nächsten Schritten noch festgelegt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Energieeinstellungen sollten aktiviert werden, falls Ihr sehr grosse Datenmengen übertragen müsst. Damit stellt Ihr sicher, dass Euer Windows Rechner während dem BackUp nicht pltözlich schlafen geht. Habt Ihr alles, könnt Ihr mit <strong>Weiter</strong> zum nächsten Fenster springen. Hier wählen wir nun den zuvor erstellten freigegebenen Ordner aus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach der Auswahl des Zielordners können wir nun Einstellungen für die Daten auf dem Ziel festlegen. Habt Ihr wenig Speicherplatz zur Verfügung, kann das gesammte BackUp komprimiert werden, dass kann 10-30% Platz sparen, oder auch nun das komplette BackUp mit einem Passwort verschlüsseln. Bitte bewahrt euer Passwort auf. Habt Ihr eures Passwort verloren, ist euer BackUp verloren.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/04/6-1024x793.png"><img decoding="async" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/04/6-1024x793.png" alt="" style="width:750px;height:undefinedpx"/></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">In einem weiteren Schritt kann die Aufgabe zeitlich definiert werden, hier könnt Ihr euch einstellen was Ihr wollt. Wollt ein grosses Bilderarchiv sichern, welches sich nicht sehr oft ändert, könnt Ihr z.B eine Sicherung nur einmal wöchentlich Planen. Wichtige Dokumente die sich täglich ändern hingegen z.B einmal am Tag oder 3x wöchentlich Montag, Mitwwoch und Freitag. Euer Windows PC wird sich dann auf der Synology NAS regelmässig sichern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im nächsten Fenster könnt Ihr einstellen, wie mit den Sicherungen umgegangen wird. Es empfiehlt sich aufgrund Speicherplatzbegrenzung natürlich irgendwann die BackUps auszusortieren. Hier könnten wir z.B festlegen, dass nur die letzen 10 Sicherungen aufbewahrt werden.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/04/7-1024x800.png"><img decoding="async" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/04/7-1024x800.png" alt="" style="width:750px;height:undefinedpx"/></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Im nächsten Fenster könnt Ihr dann Eure Einstellungen nochmals Überprüfen, und falls alles richtig ist, die Aufgabe dann defintiv erstellen. Auch werdet Ihr gefragt, ob Ihr gleich eine erste Sicherung erstellen wollt. Hier könnt Ihr, sofern Ihr das wollt, gleich eure erste Sicherung erstellen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wiederherstellung eines gesicherten Ordners oder Volumen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">In der Übersicht unserer Windowsgeräte können wir nun unser Windowsgerät auswählen und mit via <strong>Wiederherstellen</strong> ein Datei oder einen Ordner wiederherstellen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/04/8-1024x495.png"><img decoding="async" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/04/8-1024x495.png" alt="" style="width:750px;height:undefinedpx"/></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Es öffnet sich nun das Wiederherstellungstool. Links findet Ihr die Übersicht Eurer Geräte, und oben in der Arbeitsleiste könnt Ihr dann auch gleich noch den Task wechseln, falls Ihr mehrere Aufgaben für bestimmte Laufwerke oder Ordner erstellt habt. ganz unten befindet sich die Zeitachse. Habt Ihr bereits mehrere Sicherungen, könnt Ihr hier in der Zeitachse auch eine beliebige Version des BackUps wiederherstellen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/04/9-1024x594.png"><img decoding="async" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/04/9-1024x594.png" alt="" style="width:750px;height:undefinedpx"/></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Um einem Ordner wiederherzustellen. öffnet links dasd gewünschte Laufwerk, und wählt im mitleren Bereich einen Ordner aus, welcher wiederhergestellt werden muss. Es können natürlich auch mehrere Ordner ausgewählt werden. Klickt auf den Ordner. Hier könnt auswählen ob Ihr den Ordner komplett auf dem System wiederherstellen wollt, oder ob Ihr Ihn einfach downloaden wollt. Es können auch nur Unterordner wiederhergestellt werden. Probiert es erstmal an einem weniger wichtigen Ordner aus, und bekommt ein Gefühl dafür, wie das ganze funktioniert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Habt Ihr einen Ordner ausgewählt, wird Euch der Wiederherstellungsassistent durch die Wiederherstellung führen. Das ganze funktioniert wirklich sehr einfach und zuverlässig.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Komplette Systemwiederherstellung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Eine komplette Systemherstellung ist mit Active BackUp natürlich auch möglich. Es kann ein komplettes Systemabbild erstellt werden, und mit einem RecoveryTool von Synology komplett wiederhergestellt werden. Das ist z.B dann nützlich falls euer System komplett abgeschmiert ist, und Ihr alles neu installieren müsst. So eine Wiederherstellung ist aber nicht auf einem neuem Gerät zu empfehlen, da Treiber, Programme und etc ebenso wiederhergestellt werden, das führt unweigerlich zu schwerem Problemen da auf einem neuen Geräte andere Komponenten mit anderen Treibern installiert sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine komplette Systemwiederherstellung benötigt auch etwas mehr Erfahrung im Umgang mit tieferligenden Systemkomponenten und würde hier komplett den Rahmen sprengen. Falls Ihr Euch mal einlesen wollt, könnt Ihr das <a href="https://global.download.synology.com/download/Document/Software/AdminGuide/Package/ActiveBackup/All/ger/ABB_Recovery_Media_Creation_Guide_ger.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier </a>tun.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nun haben wir gelernt wie wir mit Active BackUp for Business einen Windows Rechner wunderbar bequem und einfach sichern und wiederherstellen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich hoffe Euch mit dem Beitrag Windows PC auf Synology NAS sichern etwas weitergeholfen zu haben. Falls Ihr Fragen habt, schreibt sie in die Kommentare.</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/windows-pc-auf-synology-nas-sichern/">Windows PC auf Synology NAS sichern</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://yourdevice.ch/windows-pc-auf-synology-nas-sichern/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
