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	<title>Android Archives - yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</title>
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	<title>Android Archives - yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</title>
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		<title>CoMaps vs. Organic Maps: Welche Offline-Karten-App ist die bessere Google-Maps-Alternative?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Oct 2026 09:35:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Android]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>CoMaps vs. Organic Maps: Was der Fork wirklich verändert hat, wo die Unterschiede bei Datenschutz, Funktionen und Lizenz liegen und welche App wir euch empfehlen.</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/comaps-vs-organic-maps/">CoMaps vs. Organic Maps: Welche Offline-Karten-App ist die bessere Google-Maps-Alternative?</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Wer Google Maps loswerden will, landete in den letzten Jahren fast zwangsläufig bei <a href="https://organicmaps.app/">Organic Maps</a>. Wir haben euch die App selbst schon als <a href="https://yourdevice.ch/organic-maps-die-osmand-und-google-maps-alternative/">schlanke Alternative zu OsmAnd und Google Maps</a> vorgestellt. Seit 2025 gibt es aber einen zweiten Kandidaten, der fast gleich aussieht und aus demselben Code stammt: <a href="https://www.comaps.app/">CoMaps</a>. Die Frage „CoMaps vs. Organic Maps" ist deshalb keine reine Geschmacksfrage, sondern hat viel damit zu tun, wem ihr eine App anvertraut, die jederzeit weiss, wo ihr euch befindet.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="573" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/10/comaps-vs-organic-maps-titelbild-1024x573.jpg" alt="Wanderweg in den Alpen, der sich in zwei Pfade teilt, davor ein Smartphone mit Offline-Karte" class="wp-image-23406" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/10/comaps-vs-organic-maps-titelbild-1024x573.jpg 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/10/comaps-vs-organic-maps-titelbild-300x168.jpg 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/10/comaps-vs-organic-maps-titelbild-768x430.jpg 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/10/comaps-vs-organic-maps-titelbild-1536x860.jpg 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/10/comaps-vs-organic-maps-titelbild-500x280.jpg 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/10/comaps-vs-organic-maps-titelbild.jpg 1600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">In diesem Artikel ordnen wir für euch ein, warum es den Fork überhaupt gibt, was sich bei Organic Maps seither verändert hat, wie sich die beiden Apps im Herbst 2026 bei Funktionen und Datenschutz unterscheiden und welche wir auf einem GrapheneOS-Smartphone installieren würden.</p>





<h2 class="wp-block-heading">Kurz gesagt: Welche App solltet ihr nehmen?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Technisch liegen beide Apps nah beieinander: offline, ohne Werbung, ohne Konto, auf Basis von <a href="https://www.openstreetmap.org/">OpenStreetMap</a>. Der grosse Unterschied liegt in der Führung des Projekts. Organic Maps gehört einer privaten Firma mit drei Gesellschaftern, CoMaps ist ein gemeinnützig ausgerichtetes Community-Projekt. Für Datenschutz-Puristen und GrapheneOS-Nutzer ist <strong>CoMaps</strong> deshalb unsere Empfehlung. Organic Maps bleibt eine funktionierende Google-Maps-Alternative, hat aber offene Fragen bei Lizenz und Transparenz, die man kennen sollte.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist CoMaps? Die Geschichte hinter dem Fork</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Um den Streit zu verstehen, lohnt ein Blick zurück. <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Organic_Maps">Organic Maps entstand im Dezember 2020</a> selbst als Fork von Maps.me, nachdem der damalige Eigentümer eine Version veröffentlicht hatte, die nicht mehr auf dem öffentlichen Quellcode basierte. Zwei der ursprünglichen Maps.me-Entwickler gründeten das neue Projekt, das sich von Anfang an mit Privatsphäre, Performance und Community-Mitbestimmung bewarb.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="665" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/10/comaps-organic-maps-zeitstrahl-1024x665.png" alt="Zeitstrahl von MapsWithMe über Maps.me und Organic Maps bis zum Fork CoMaps" class="wp-image-23407" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/10/comaps-organic-maps-zeitstrahl-1024x665.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/10/comaps-organic-maps-zeitstrahl-300x195.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/10/comaps-organic-maps-zeitstrahl-768x499.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/10/comaps-organic-maps-zeitstrahl-1536x997.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/10/comaps-organic-maps-zeitstrahl-2048x1329.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/10/comaps-organic-maps-zeitstrahl-500x325.png 500w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Formell gehörte das Projekt aber der Organic Maps OÜ, einer in Estland registrierten Firma mit den drei Gesellschaftern Viktar Havaka, Alexander Borsuk und Roman Tsisyk. Am 21. März 2025 schickten Mitwirkende einen Brief an diese Gesellschafter, am 16. April 2025 wurde er als <a href="https://openletter.earth/open-letter-to-organic-maps-shareholders-a0bf770c">offener Brief</a> veröffentlicht. Die Kernforderungen: Umbau in eine gemeinnützige Struktur, nachvollziehbare Entscheidungen und offene Finanzen. Bis Mitte Mai 2025 hatten <a href="https://comaps.codeberg.page/news/2025-04-16/1">knapp 200 Personen unterschrieben</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Brief und in den Diskussionen danach wurden mehrere Vorwürfe laut: eine <a href="https://en.wikibooks.org/wiki/MAPS.ME_to_Organic_Maps/OM_Crisis">nicht abgesprochene Affiliate-Partnerschaft mit einer Reiseplattform</a>, eine Firmenstruktur, in der sich die Gesellschafter gegenseitig blockieren konnten, und der Vorwurf, Spendengelder seien teilweise für private Ausgaben verwendet worden. Wichtig für eine faire Einordnung: Das sind Anschuldigungen aus der Community, keine gerichtlich festgestellten Tatsachen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weil keine Einigung zustande kam, gründeten ehemalige Mitwirkende im April 2025 <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/CoMaps">CoMaps auf Codeberg</a>. Der Name wurde per Community-Abstimmung gewählt, die erste Android-Vorschau erschien am 1. Juni 2025. Laut einem <a href="https://pretalx.com/sotm2026/talk/DDJRVU/">Vortrag auf der State of the Map 2026</a> zählte das Projekt im April 2026 rund 50 Entwickler und über 250 Übersetzer, die die App in etwa 80 Sprachen bringen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist seither bei Organic Maps passiert?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Organic Maps ist nicht tot, im Gegenteil. Die App bekommt weiterhin regelmässig Updates. Das <a href="https://organicmaps.app/news/2026-06-29/">Juni-Update 2026</a> brachte optionale Satellitenbilder, Routing für den öffentlichen Verkehr mit U-Bahn, Bus und Tram sowie die kürzeste Route als Alternative zur schnellsten. Im <a href="https://organicmaps.app/news/2026-08-31/">August</a> folgten ein CarPlay-Dashboard und Mehrfachauswahl für Lesezeichen, im <a href="https://alternativeto.net/news/2026/10/organic-maps-brings-improved-alternative-routes-intermittent-water-areas-and-more/">September</a> bessere Alternativrouten und eine Option, Zwischenstopps automatisch zu sortieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gleichzeitig hat Organic Maps Entscheidungen getroffen, die den Vorwurf der fehlenden Offenheit eher bestärkt haben. Im August 2025 wurden die kompilierten Kartendateien unter eine <a href="https://isitreallyfoss.com/projects/organic-maps/">eigene, nicht freie Lizenz</a> gestellt, die eine Weitergabe unter anderem Namen verbietet. Die App selbst bleibt unter Apache 2.0, die Karten, ohne die sie nutzlos ist, aber nicht mehr. Dazu kommen ältere Kritikpunkte: Der sogenannte Metaserver für Karten-Downloads war bis Dezember 2024 nur in einem privaten Repository verfügbar und läuft auf Cloudflare. Und die Affiliate-Links zu einer Hotelbuchungsplattform waren von November 2023 bis Mai 2025 in der App, bevor sie nach heftiger Kritik entfernt wurden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">CoMaps vs. Organic Maps: Die Funktionen im Vergleich</h2>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="801" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/10/comaps-vs-organic-maps-vergleich-1024x801.png" alt="Vergleichstabelle CoMaps vs. Organic Maps: Organisation, Code, Release-Takt, Kartenupdates, Neuerungen 2026, Plattformen" class="wp-image-23408" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/10/comaps-vs-organic-maps-vergleich-1024x801.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/10/comaps-vs-organic-maps-vergleich-300x235.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/10/comaps-vs-organic-maps-vergleich-768x601.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/10/comaps-vs-organic-maps-vergleich-1536x1202.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/10/comaps-vs-organic-maps-vergleich-2048x1603.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/10/comaps-vs-organic-maps-vergleich-500x391.png 500w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Im Alltag fühlen sich beide Apps sehr ähnlich an. Ihr ladet Karten für ein Land oder eine Region herunter und navigiert danach komplett ohne Internetverbindung, zu Fuss, mit dem Velo oder mit dem Auto. Die Unterschiede stecken im Detail.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was CoMaps zusätzlich mitbringt:</strong> Laut der <a href="https://www.comaps.app/support/how-do-the-features-differ-from-those-of-organic-maps/">offiziellen Übersicht des Projekts</a> gibt es wöchentliche Kartenupdates, ohne dass ihr dafür die App aktualisieren müsst. Beim Routing könnt ihr befestigte oder unbefestigte Strassen sowie Treppen meiden, was gerade beim Wandern und Velofahren praktisch ist. Dazu kommen eine Vorschau der Abbiegeanweisungen, Bewertungen über das offene Mangrove-Projekt (vorerst nur Android und Linux), automatische Backups eurer Favoriten unter Android, Links zu Panoramax-Strassenbildern und ein deutlich ausgebauter OpenStreetMap-Editor inklusive OSM Notes. Das <a href="https://f-droid.org/packages/app.comaps.fdroid/">Juli-Update</a> hat zudem getrennte Routing-Optionen pro Verkehrsmittel und bessere Anweisungen in Kreiseln gebracht.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wo Organic Maps vorne liegt:</strong> Beim ÖV-Routing und bei den Satellitenbildern hat Organic Maps 2026 Funktionen ausgeliefert, die über das gemeinsame Erbe hinausgehen. Organic Maps ist ausserdem länger auf dem Markt und deutlich verbreiteter, was sich etwa an der Zahl der Sterne auf GitHub zeigt, wo <a href="https://openalternative.co/compare/comaps/vs/organic-maps">Organic Maps rund achtmal mehr</a> hat als CoMaps. Einige Nutzer bevorzugen zudem die Kartendarstellung von Organic Maps, etwa bei den Wander- und Velo-Ebenen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Beim Tempo</strong> hat CoMaps klar zugelegt. Die Community veröffentlicht rund zwei Versionen pro Monat, die <a href="https://codeberg.org/comaps/comaps/releases">Release-Liste auf Codeberg</a> ist öffentlich einsehbar. Ein CoMaps-Entwickler hat auf <a href="https://news.ycombinator.com/item?id=44453888">Hacker News</a> erklärt, dass CoMaps regelmässig Änderungen von Organic Maps übernimmt, umgekehrt aber bisher nicht. Das ist allerdings die Sicht einer Seite.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Datenschutz: Wo liegen die echten Unterschiede?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Vorweg: Beide Apps sind um Welten datenschutzfreundlicher als Google Maps. Beide funktionieren offline, beide kommen ohne Konto und ohne Werbung aus, und beide erstellen kein Bewegungsprofil auf einem Server. Wer heute noch Google Maps nutzt, macht mit jeder der beiden Apps einen grossen Schritt nach vorne. Mehr zu diesem Thema findet ihr in unserem <a href="https://yourdevice.ch/privatsphaere-schuetzen-ratgeber/">Ratgeber zum Schutz eurer Privatsphäre</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Unterschiede liegen in den Details, die für ein De-Google-Setup aber relevant sind. In den Builds von Organic Maps aus dem Google Play Store wird euer Standort laut <a href="https://isitreallyfoss.com/projects/organic-maps/">isitreallyfoss.com</a> über Googles proprietären Fused Location Provider ermittelt. In den F-Droid-Builds wurde das im November 2024 durch eine freie Lösung ersetzt, für den Play Store aber nicht. Auf einem GrapheneOS-Gerät ohne Google Play spielt das keine Rolle, auf einem normalen Android-Smartphone aber schon.</p>



<p class="wp-block-paragraph">CoMaps verpflichtet sich ausdrücklich zu Transparenz, Datenschutz und Gemeinnützigkeit und legt seine Finanzen offen. Im <a href="https://discuss.privacyguides.net/t/comaps-foss-navigation-organic-maps-fork/29557?page=6">Forum von Privacy Guides</a> wird CoMaps deshalb als das Projekt gesehen, das die Open-Source-Kriterien besser erfüllt. Ganz ohne Kritik kommt aber auch CoMaps nicht davon: Ein Nutzer bemängelt dort, dass CoMaps zusätzliche Points of Interest aus Quellen ausserhalb von OpenStreetMap ausliefert. Diese lassen sich nicht einfach abschalten und können dazu führen, dass Nutzer nicht existierende Orte an OSM melden. Wer ein reines OSM-Erlebnis will, sollte das wissen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Und was ist mit OsmAnd?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">OsmAnd ist der dritte grosse Name bei den Offline-Karten-Apps auf Basis von OpenStreetMap. Die App ist mächtiger, bietet mehr Einstellungen, Kartenebenen und Spezialfunktionen, ist dafür aber auch deutlich komplexer in der Bedienung. CoMaps und Organic Maps setzen bewusst auf Einfachheit. Wer eine App für den Alltag sucht, die man ohne Handbuch versteht, ist bei CoMaps oder Organic Maps besser aufgehoben. Wer gerne an jedem Detail dreht, wird mit OsmAnd glücklich. Einen ausführlicheren Vergleich findet ihr in unserem <a href="https://yourdevice.ch/organic-maps-die-osmand-und-google-maps-alternative/">Artikel zu Organic Maps und OsmAnd</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">CoMaps auf GrapheneOS und Android installieren</h2>



<p class="wp-block-paragraph">CoMaps gibt es im Google Play Store, im App Store, auf <a href="https://f-droid.org/packages/app.comaps.fdroid/">F-Droid</a> und seit Anfang 2026 auch für Linux über <a href="https://reclaimthenet.org/recommended-tool/comaps">Flathub</a>. Auf einem GrapheneOS-Smartphone empfehlen wir euch eine der beiden Varianten ausserhalb des Play Stores, weil sie nicht vom Google-Ökosystem abhängen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>F-Droid oder IzzyOnDroid?</strong> Neben dem offiziellen F-Droid-Repository bietet CoMaps die App auch über das <a href="https://apt.izzysoft.de/fdroid/index/apk/app.comaps">IzzyOnDroid-Repository</a> an. Laut einem <a href="https://codeberg.org/comaps/comaps/issues/2644">Maintainer von CoMaps</a> haben beide Versionen denselben Funktionsumfang. Der Unterschied: Die F-Droid-Version wird von F-Droid selbst gebaut und signiert, weshalb neue Releases dort ein paar Tage später ankommen. Die IzzyOnDroid-Version stammt direkt aus den <a href="https://codeberg.org/comaps/comaps/releases">offiziellen Releases auf Codeberg</a> und ist vom CoMaps-Team signiert, Updates sind dort also schneller verfügbar. IzzyOnDroid müsst ihr in eurem F-Droid-Client einmalig als zusätzliches Repository hinzufügen. Eine Übersicht aller Bezugsquellen findet ihr auf der <a href="https://www.comaps.app/support/what-is-the-difference-between-the-different-android-download-sources/">Hilfeseite von CoMaps</a>. Wichtig: Wegen der unterschiedlichen Signaturen könnt ihr nicht einfach zwischen den beiden Varianten hin und her updaten, sondern müsst euch für eine Quelle entscheiden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wechselt ihr von Organic Maps, könnt ihr eure Lesezeichen und Tracks in Organic Maps exportieren und in CoMaps wieder importieren. Da beide Apps auf derselben Codebasis beruhen, sollte das in der Regel problemlos klappen. Prüft nach dem Import trotzdem kurz, ob alle Listen vollständig angekommen sind, bevor ihr Organic Maps deinstalliert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ihr habt noch kein Smartphone mit GrapheneOS? Wir <a href="https://yourdevice.ch/shop/customroms/grapheneos-installation-auf-eurem-smartphone/">installieren GrapheneOS auch auf eurem eigenen Pixel</a>, damit ihr Karten-Apps wie CoMaps ganz ohne Google-Dienste nutzen könnt. Dass solche Alternativen wichtiger werden, zeigt auch Googles Plan, die Installation von Apps ausserhalb des Play Stores zu erschweren. Mehr dazu in unserem Beitrag <a href="https://yourdevice.ch/keep-android-open-google-will-android-schliessen/">Keep Android Open</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Häufige Fragen zu CoMaps und Organic Maps</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Ist CoMaps kostenlos?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ja. CoMaps ist kostenlos, werbefrei und Open Source unter der Apache-2.0-Lizenz. Das Projekt finanziert sich über <a href="https://www.comaps.app/donate/">Spenden</a>.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ist CoMaps nur eine Kopie von Organic Maps?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Am Anfang ja, inzwischen nicht mehr. CoMaps startete mit dem Code von Organic Maps, hat aber seit April 2025 zahlreiche eigene Funktionen entwickelt, etwa wöchentliche Kartenupdates, erweiterte Routing-Optionen und Bewertungen über Mangrove. Umgekehrt hat auch Organic Maps eigene Neuerungen wie das ÖV-Routing.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ist Organic Maps noch sicher nutzbar?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ja. Organic Maps sammelt laut eigenen Angaben keine persönlichen Daten und funktioniert weiterhin offline. Die Kritik betrifft vor allem die Führung des Projekts, die Lizenz der Kartendateien und Google-Komponenten in den Play-Store-Builds, nicht ein konkretes Datenleck.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: CoMaps ist die konsequentere Wahl</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Organic Maps hat vieles richtig gemacht und liefert weiterhin gute Updates, zuletzt mit ÖV-Routing und Satellitenbildern. Aber eine Navigations-App ist Vertrauenssache. Sie kennt euren Standort, eure Routen und eure gespeicherten Orte. Wenn ein Projekt seine Kartendaten unter eine proprietäre Lizenz stellt, Server-Komponenten lange geschlossen hielt und Fragen zur Mittelverwendung nicht transparent beantwortet, ist das für ein Datenschutz-Werkzeug ein echtes Problem.</p>



<p class="wp-block-paragraph">CoMaps nimmt denselben technischen Kern und stellt ihn auf ein offenes Fundament: öffentlicher Code auf Codeberg, nachvollziehbare Entscheidungen, gemeinnützige Ausrichtung und eine Community, die in hohem Tempo liefert. Das Projekt ist jünger und muss seine Langlebigkeit noch beweisen, aber nach eineinhalb Jahren und regelmässigen Releases sieht es nicht nach einem kurzlebigen Fork aus. Für euer GrapheneOS-Smartphone oder jedes andere Gerät, auf dem ihr Google Maps ersetzen wollt, ist CoMaps deshalb unsere Empfehlung.</p>
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		<title>d-you Wallet: Gesetz beschlossen, Pseudonyme fehlen</title>
		<link>https://yourdevice.ch/d-you-wallet-gesetz/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Oct 2026 21:23:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weiteres]]></category>
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		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
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		<category><![CDATA[Privatsphäre]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Bundestag hat das Gesetz zur d-you Wallet beschlossen. Was sich gegenüber dem Entwurf ändert und warum Pseudonyme zum Start am 2. Januar 2027 fehlen.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Der Bundestag hat am 15. Oktober 2026 das Digitale Identitätengesetz verabschiedet und damit die Rechtsgrundlage für die d-you Wallet geschaffen, die am 2. Januar 2027 starten soll. Die pseudonyme Nutzung, die das EU-Recht zwingend vorschreibt, steht darin nicht als Pflicht mit Datum, sondern als Bitte an die Bundesregierung – und genau daran lässt sich ablesen, was diese Brieftasche zum Start sein wird und was nicht.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="573" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/10/d-you-wallet-gesetz-titelbild-1024x573.png" alt="Grosses Datum 02.01.2027 in Bernsteinfarbe auf dunklem Grund, darunter der Satz &quot;d-you startet – ohne Pseudonyme&quot; und die Zeile &quot;Digitale Identitätengesetz beschlossen am 15.10.2026&quot;. Das Bild nennt den Starttermin der deutschen digitalen Brieftasche und dass die pseudonyme Nutzung zum Start fehlt." class="wp-image-23326" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/10/d-you-wallet-gesetz-titelbild-1024x573.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/10/d-you-wallet-gesetz-titelbild-300x168.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/10/d-you-wallet-gesetz-titelbild-768x430.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/10/d-you-wallet-gesetz-titelbild-1536x860.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/10/d-you-wallet-gesetz-titelbild-500x280.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/10/d-you-wallet-gesetz-titelbild.png 1600w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Im September haben wir in unserem <a href="https://yourdevice.ch/e-id-schweiz-verschoben/">Kommentar zur E-ID in der Schweiz und zu d-you</a> beschrieben, warum die Formate unter der europäischen Brieftasche keine echte Unverknüpfbarkeit liefern und warum die technische Richtlinie des BSI noch fehlte. Das wird hier nicht wiederholt. Neu ist, was das Parlament daraus gemacht hat: welche Schutzmechanismen im Gesetz stehen, welche in einer unverbindlichen Entschliessung gelandet sind und welche Anträge abgelehnt wurden.</p>





<h2 class="wp-block-heading">d-you Wallet: was der Bundestag beschlossen hat</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Weg war kurz. Erste Lesung am 23. September, öffentliche Anhörung mit 14 Sachverständigen am 6. Oktober, Abstimmung im Digitalausschuss am 14. Oktober, Verabschiedung im Plenum am Tag darauf. Laut der <a href="https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2026/kw42-de-digitale-identitaeten-gesetz-1223586">Bundestagsdokumentation zum Verfahren</a> stimmten im Ausschuss CDU/CSU und SPD dafür, AfD, Grüne und Linke dagegen. <a href="https://netzpolitik.org/2026/digitale-identitaetengesetz-verabschiedet-schwuppdiwupp-die-digitale-brieftasche-kommt/">netzpolitik.org</a> fasste das Tempo in einem Wort zusammen, das wir hier nicht verbessern können: „Schwuppdiwupp“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Gesetz selbst ist schmaler, als der Name vermuten lässt. Die eigentlichen Regeln für die Brieftasche stehen in der europäischen eIDAS-Verordnung; das Digitale Identitätengesetz (DIdG, Drucksache 21/7408) regelt die deutschen Zuständigkeiten, Fristen und Rechtsgrundlagen drumherum. Was der Ausschuss am Regierungsentwurf geändert hat, steht in der <a href="https://dserver.bundestag.de/btd/21/086/2108617.pdf">Beschlussempfehlung, Drucksache 21/8617</a>. Die wichtigsten Punkte:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wer nicht will, dass das biometrische Passfoto in die Identitätsdaten der Wallet übernommen wird, kann das ablehnen. Der Regierungsentwurf sah das Foto noch zwingend vor.</li>



<li>Bundesbehörden müssen ihre elektronischen Nachweise für die Wallet innerhalb von zwölf statt 24 Monaten bereitstellen, und das Gesetz wird früher evaluiert: im zweiten statt im dritten Kalenderjahr.</li>



<li>Die Experimentierklausel in § 23, mit der das Digitalministerium vom Gesetz abweichen darf, wird enger gefasst.</li>



<li>Das zentrale Bürgerkonto des Bundes bleibt als Zugang zu Verwaltungsleistungen erhalten, die Online-Ausweisfunktion soll ab 13 Jahren nutzbar sein.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Start am 2. Januar 2027 soll d-you nach Darstellung von netzpolitik.org nur die Ausweisfunktion können. Führerschein und Lichtbildnachweis kommen später, pseudonyme Logins, Zero-Knowledge-Beweise und selektive Datenfreigabe sollen schrittweise folgen. Eine Brieftasche mit genau einem Dokument ist immerhin übersichtlich.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/10/d-you-gesetz-entwurf-beschluss.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="700" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/10/d-you-gesetz-entwurf-beschluss-1024x700.png" alt="Tabelle mit sieben Zeilen, die den Regierungsentwurf des Digitale Identitätengesetzes mit der am 15.10.2026 beschlossenen Fassung vergleicht. Geändert wurden: das biometrische Passfoto ist abwählbar, aber ohne Schutz vor Nachteilen; die Experimentierklausel ist nur einmal verlängerbar, der Digitalausschuss wird vorher unterrichtet, ein Einvernehmen mit BfDI oder BSI gibt es nicht; Bundesbehörden müssen ihre Nachweise in 12 statt 24 Monaten bereitstellen; die Evaluation kommt im zweiten statt dritten Kalenderjahr. Unverändert bleiben: kein Termin für die pseudonyme Nutzung, nur eine unverbindliche Entschliessung; keine Vorabprüfung der Datenabfragen von Diensten; keine Regelung zur Nutzung ohne Google und Apple, entsprechende Anträge wurden abgelehnt." class="wp-image-23327" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/10/d-you-gesetz-entwurf-beschluss-1024x700.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/10/d-you-gesetz-entwurf-beschluss-300x205.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/10/d-you-gesetz-entwurf-beschluss-768x525.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/10/d-you-gesetz-entwurf-beschluss-1536x1050.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/10/d-you-gesetz-entwurf-beschluss-2048x1399.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/10/d-you-gesetz-entwurf-beschluss-500x342.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Passfoto: abwählbar, aber ohne Schutz vor Nachteilen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der neue Satz in § 20 Abs. 1 DIdG beginnt mit „Die Erforderlichkeit fehlt, insoweit der Nutzer die Aufnahme des Lichtbilds in die Personenidentifizierungsdaten“ ablehnt. Das ist ein echter Fortschritt gegenüber dem Entwurf, und er kam nicht aus Berlin. Auf europäischer Ebene hatte der zuständige eIDAS-Ausschuss im Juni das Passfoto als zusätzliches Datenfeld beschlossen, den Mitgliedstaaten aber ein Opt-out erlaubt; Spanien, die Niederlande, Italien und Deutschland hatten sich vorher gegen eine Pflicht gestellt, <a href="https://netzpolitik.org/2026/biometrische-passfotos-statt-pseudonyme-eu-kommission-hoehlt-schutzrechte-bei-digitaler-brieftasche-aus/">wie netzpolitik.org im Juni berichtete</a>. Der Bundestag hat diesen Spielraum nun genutzt, mehr nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bianca Kastl, die als Sachverständige angehört wurde, nennt das „lediglich die Ausnutzung des europäischen Rahmens“. Was fehlt, ist die andere Hälfte: ein Schutz davor, dass ein Dienst die Vorweisung ohne Foto schlechter behandelt oder ablehnt. Thomas Lohninger von epicenter.works hatte in seiner <a href="https://www.bundestag.de/resource/blob/1222150/Stellungnahme-DIdG_Lohninger_6-10-2026.pdf">Stellungnahme zur Anhörung</a> dafür eine eigene Vorschrift vorgeschlagen, samt Beschwerdestelle bei der Bundesnetzagentur. Im Gesetz steht sie nicht. Gegenüber netzpolitik.org hielt er fest: „Das Gesetz sieht weiterhin keinen Nichtdiskriminierungsschutz vor.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Opt-out ohne Nachteilsverbot ist eine Wahlmöglichkeit, solange niemand sie bestraft. Wer weiss, wie schnell aus „freiwillig“ ein grauer Button mit dem Hinweis „für dieses Angebot leider nicht verfügbar“ wird, ahnt, wie lange das hält.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Pseudonyme: Pflicht nach EU-Recht, im Gesetz eine Bitte</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die pseudonyme Nutzung ist der Teil der Brieftasche, der euch vor Überidentifizierung schützen soll: Ein Dienst, der euch nur wiedererkennen muss, bekommt ein Pseudonym statt eures Namens. Die Koalition hält in ihrer Entschliessung selbst fest, dass diese Funktion nach Art. 5a Abs. 4 lit. b der eIDAS-Verordnung zwingend ist. Und dann steht dort der Satz: „Nach aktuellem Planungsstand kann die Pseudonymfunktion zum Start nicht zur Verfügung stehen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was folgt, ist eine Aufforderung an die Bundesregierung, die Funktion „wenn nicht zum Start, so doch zeitnah zur Verfügung zu stellen“ und die nötigen Arbeiten „priorisiert und schnellstmöglich“ nach dem ersten Rollout anzugehen. Ein Datum gibt es nicht, eine rechtliche Bindung auch nicht – eine Entschliessung des Bundestags ist eine politische Erklärung, kein Gesetz. Der CDU-Berichterstatter Markus Reichel räumte laut netzpolitik.org „eine Lücke“ ein und sprach von einer „Roadmap“. Kastl formuliert es nüchterner: „Pseudonyme verkommen im Gesetz zu einer Absichtserklärung.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Bundesdatenschutzbeauftragte hatte in seiner <a href="https://www.bundestag.de/resource/blob/1222490/Stellungnahme-DIdG_BfDI-6-10-2026.pdf">Stellungnahme</a> einen klaren Ausweg vorgeschlagen: die erste Version der Wallet nur dort einzusetzen, wo eine Identifizierung mit staatlichen Ausweisdaten ohnehin erforderlich ist. Die Grünen wollten in ihrem <a href="https://dserver.bundestag.de/btd/21/086/2108624.pdf">Entschliessungsantrag (Drucksache 21/8624)</a> sogar, dass die Wallet erst bereitgestellt wird, wenn die pseudonyme Nutzung umgesetzt und zertifiziert ist. Beides ist nicht ins Gesetz gekommen. Damit ist d-you zum Start eine Brieftasche, die mit dem vollen Namen antwortet, auch wenn ein Dienst nur wissen will, ob er euch schon kennt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wer Daten abfragen darf, prüft vorher niemand</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Jeder Dienst, der Daten aus der Brieftasche abfragen will, muss sich als sogenannter vertrauender Beteiligter registrieren. Ob die Daten, die er sich dabei genehmigen lässt, für seinen Zweck überhaupt nötig sind, prüft in Deutschland vorab niemand. Lohninger weist in seiner Stellungnahme darauf hin, dass die eIDAS-Verordnung den Mitgliedstaaten freistellt, ob und wie sie das prüfen, und dass eine solche Prüfung „in anderen Mitgliedstaaten“ längst Praxis sei – er nennt Österreich und die Niederlande.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Statt einer Prüfung enthält die Begründung der Ausschussfassung einen Grundsatz: Vertrauende Beteiligte seien „gehalten, bereits bei ihrer Registrierung“ die Datenminimierung nach der DSGVO anzuwenden, und eine Registrierung für Daten, die für den Zweck nicht erforderlich sind, verbiete sich. Das ist richtig – und es ist eine Beschreibung dessen, was ohnehin gilt. Wer sich nicht daran hält, fällt erst auf, wenn jemand sich beschwert. Lohninger hat das in der Anhörung so zusammengefasst: „Sie bauen hier ein Ökosystem, vergessen Sie nicht die Müllabfuhr.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Vergleich: Die Schweiz hat für ihre E-ID nach der knappen Abstimmung ein öffentliches Register angekündigt, in dem Anbieter ihre Datenabfragen eintragen müssen, dazu die Möglichkeit, fehlbare Anbieter auszuschliessen. Das haben wir im <a href="https://yourdevice.ch/e-id-schweiz-verschoben/">E-ID-Kommentar</a> ausführlich beschrieben. Deutschland setzt auf die DSGVO und nachträgliche Aufsicht. Die Linken-Abgeordnete Sonja Lemke sagte laut netzpolitik.org voraus, wohin das führt: „Wir laufen damit in eine Cookie-Banner‑2.0‑Situation hinein.“ Wer gerade verfolgt, wie die EU beim <a href="https://yourdevice.ch/digitaler-omnibus-dsgvo/">Digitalen Omnibus</a> mit dem ursprünglichen Cookie-Banner umgeht, findet den Vergleich nicht beruhigend.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Experimentierklausel: das Ministerium darf abweichen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">§ 23 DIdG erlaubt dem Digitalministerium, befristet von Vorgaben des Gesetzes abzuweichen, um Neues zu erproben. Der Ausschuss hat die Klausel enger gemacht: Eine Befristung darf nur noch einmal verlängert werden, für Abweichungen, die auf einzelne Länder begrenzt sind, genügt kein Benehmen mehr, sondern es braucht Einvernehmen, und das Ministerium muss den Digitalausschuss mindestens zwei Sitzungswochen vor der Bekanntgabe im Bundesanzeiger unterrichten und ihm Gelegenheit zur Stellungnahme geben. Den Antrag der Linken, § 23 ganz zu streichen, lehnte die Mehrheit ab.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was nicht kam, ist das, was der Bundesdatenschutzbeauftragte verlangt hatte: Abweichungen, die den Datenschutz betreffen, sollten im Einvernehmen mit ihm erfolgen, solche, die die Datensicherheit betreffen, im Einvernehmen mit dem BSI. Jetzt wird der Ausschuss informiert. Informiert werden ist etwas anderes als zustimmen müssen – das weiss jeder, der schon einmal eine Mail mit dem Betreff „zur Kenntnis“ bekommen hat.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ohne Google und Apple? Der Antrag ist abgelehnt</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Leser dieses Blogs ist ein Punkt besonders interessant. Die Linke forderte in ihrem <a href="https://dserver.bundestag.de/btd/21/086/2108625.pdf">Entschliessungsantrag (Drucksache 21/8625)</a> unter anderem, dass die Wallet auch ohne die App-Stores von Google und Apple bezogen und auf gerooteten Geräten und PCs genutzt werden kann. Die Grünen verlangten, dass Wallets auf alternativen Betriebssystemen funktionieren und Torwächter nach dem Digital Markets Act nicht selbst Wallet-Anbieter werden. Beide Anträge wurden abgelehnt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Daraus folgt nicht, dass d-you auf einem Pixel mit GrapheneOS oder einem Gerät ohne Google-Dienste nicht laufen wird. Es folgt nur, dass das Gesetz es nicht garantiert. Eine öffentliche Aussage des Digitalministeriums, welche Geräte und Betriebssysteme unterstützt werden und ob die App Googles Play Integrity voraussetzt, haben wir nicht gefunden. Wie schnell eine solche Abhängigkeit Nutzer freier Systeme aussperrt, zeigen Banking-Apps wie <a href="https://yourdevice.ch/revolut-und-grapheneos-die-gruende/">Revolut, das GrapheneOS blockiert</a>. Zusammen mit Googles <a href="https://yourdevice.ch/android-entwickler-verifizierung-euer-geraet-ist-egal/">Entwickler-Verifizierung</a> entsteht ein Bild, in dem der staatliche Ausweis auf dem Smartphone davon abhängt, ob ein amerikanischer Konzern das Gerät für vertrauenswürdig hält.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jiska Classen von der Universität Potsdam hat in der Anhörung den entgegengesetzten Einwand gemacht, und er gehört fairerweise dazu: Sie forderte laut netzpolitik.org, die Wallet nur auf Geräten mit zertifiziertem, separatem Sicherheitselement zuzulassen. Dass das keine Theorie ist, hat im April die <a href="https://yourdevice.ch/zwei-minuten-so-lange-hielt-die-eu-altersverifikations-app/">EU-Altersverifikations-App</a> gezeigt, die ohne Hardware-Sicherheitsmodul auskam und in zwei Minuten ausgehebelt war. Sicherheit und Offenheit ziehen hier in verschiedene Richtungen. Ein Gesetz könnte diese Abwägung offen regeln. Dieses tut es nicht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie es weitergeht</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Als Nächstes geht das Gesetz in den Bundesrat. Die Länder hatten in ihrer Stellungnahme zum Entwurf unter anderem verlangt, die Form der Bereitstellung per Rechtsverordnung mit ihrer Zustimmung festzulegen und Open-Source-Lösungen zu bevorzugen; die Bundesregierung blieb laut Bundestagsdokumentation beim Ministerium als entscheidender Stelle. Danach stehen diese Termine an:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>2. Januar 2027:</strong> Start von d-you mit der Ausweisfunktion, ohne Pseudonyme. Ob die Länder und Kommunen bis dahin Nachweise ausstellen können, ist offen; der Deutsche Städte- und Gemeindebund forderte in der Anhörung, die Wallet müsse zum Start „im kommunalen Alltag nutzbar sein“.</li>



<li><strong>„Zeitnah“ danach:</strong> die Pseudonymfunktion. Ohne Datum, ohne Frist, ohne Sanktion, wenn sie ausbleibt.</li>



<li><strong>Zwölf Monate nach Verkündung:</strong> Bundesbehörden müssen ihre elektronischen Nachweise bereitstellen.</li>



<li><strong>Im zweiten Kalenderjahr:</strong> die Evaluation des Gesetzes.</li>



<li><strong>Schweiz:</strong> Ein neues Startdatum der E-ID nennt das <a href="https://www.bj.admin.ch/de/staatliche-e-id">Bundesamt für Justiz</a> weiterhin nicht; die Vertrauensinfrastruktur soll „voraussichtlich im ersten Halbjahr 2027“ in Betrieb gehen.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Interesse ist durchaus da. Nach einer <a href="https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/Digitale-Brieftasche-d-you-Haelfte-Bevoelkerung-will-nutzen">Umfrage im Auftrag des Branchenverbands Bitkom</a> unter 1004 Personen wollen 53 Prozent die Wallet nutzen, 46 Prozent haben allerdings noch nie von ihr gehört. Wer d-you ab Januar installiert, sollte wissen, dass die Brieftasche nach Einschätzung des Bundesdatenschutzbeauftragten zunächst nur eine Klarnamen-Identifizierung bietet – und sie nur dort verwenden, wo ein Ausweis auch auf Papier verlangt würde. Das ist dieselbe Grenze, die der Bundesdatenschutzbeauftragte für das Gesetz vorgeschlagen hatte, nur jetzt in eurer Verantwortung statt in der des Gesetzgebers.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: d-you startet als Ausweis, nicht als Datenschutzversprechen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Digitale Identitätengesetz hat an zwei Stellen nachgebessert, wo der Druck aus der Anhörung und aus Brüssel gross genug war: beim Passfoto und bei der Kontrolle der Experimentierklausel. An den Stellen, die über den Datenschutz im Alltag entscheiden, ist es bei Absichten geblieben. Die Pseudonyme, die das EU-Recht verlangt, stehen in einer Entschliessung. Die Prüfung, ob ein Dienst zu viel abfragt, steht in einer Begründung. Und ob die Wallet ohne Google und Apple funktioniert, steht nirgends.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit ist d-you zum Start, was der Personalausweis schon immer war: ein Nachweis, wer ihr seid. Das ist nützlich, und für Behördengänge ist es genug. Für alles andere ist es zu viel. Die Bundesregierung hat versprochen, das „schnellstmöglich“ zu ändern. In der Verwaltungssprache ist das die Zeitangabe, die sich am leichtesten einhalten lässt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Quellen und weiterführende Links</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://dserver.bundestag.de/btd/21/086/2108617.pdf">Deutscher Bundestag: Beschlussempfehlung und Bericht des Ausschusses für Digitales und Staatsmodernisierung zum DIdG, Drucksache 21/8617 (14.10.2026)</a></li>



<li><a href="https://dserver.bundestag.de/btd/21/086/2108624.pdf">Deutscher Bundestag: Entschliessungsantrag von Bündnis 90/Die Grünen, Drucksache 21/8624</a></li>



<li><a href="https://dserver.bundestag.de/btd/21/086/2108625.pdf">Deutscher Bundestag: Entschliessungsantrag der Fraktion Die Linke, Drucksache 21/8625</a></li>



<li><a href="https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2026/kw42-de-digitale-identitaeten-gesetz-1223586">Deutscher Bundestag: Textarchiv zum Digitale Identitätengesetz (KW 42/2026)</a></li>



<li><a href="https://www.bundestag.de/resource/blob/1222150/Stellungnahme-DIdG_Lohninger_6-10-2026.pdf">Thomas Lohninger (epicenter.works): Stellungnahme zur Anhörung vom 06.10.2026</a></li>



<li><a href="https://www.bundestag.de/resource/blob/1222490/Stellungnahme-DIdG_BfDI-6-10-2026.pdf">Bundesbeauftragter für den Datenschutz und die Informationsfreiheit: Stellungnahme zur Anhörung vom 06.10.2026</a></li>



<li><a href="https://netzpolitik.org/2026/digitale-identitaetengesetz-verabschiedet-schwuppdiwupp-die-digitale-brieftasche-kommt/">netzpolitik.org: Digitale Identitätengesetz verabschiedet (15.10.2026)</a></li>



<li><a href="https://netzpolitik.org/2026/fachleute-warnen-vor-sicherheitsrisiken-und-vertrauensverlust/">netzpolitik.org: Digitale Brieftasche d-you – Fachleute warnen vor Sicherheitsrisiken und Vertrauensverlust (07.10.2026)</a></li>



<li><a href="https://netzpolitik.org/2026/biometrische-passfotos-statt-pseudonyme-eu-kommission-hoehlt-schutzrechte-bei-digitaler-brieftasche-aus/">netzpolitik.org: Biometrische Passfotos statt Pseudonyme (22.06.2026)</a></li>



<li><a href="https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/Digitale-Brieftasche-d-you-Haelfte-Bevoelkerung-will-nutzen">Bitkom: Digitale Brieftasche d-you – Hälfte der Bevölkerung will sie nutzen (15.10.2026)</a></li>



<li><a href="https://www.bj.admin.ch/de/staatliche-e-id">Bundesamt für Justiz: Staatliche E-ID</a></li>
</ul>
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		<title>Signal oder Matrix: warum Signal merkwürdig bleibt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Oct 2026 20:47:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weiteres]]></category>
		<category><![CDATA[Android]]></category>
		<category><![CDATA[Meinungen]]></category>
		<category><![CDATA[Messenger]]></category>
		<category><![CDATA[OpenSource]]></category>
		<category><![CDATA[Privatsphäre]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Signal oder Matrix? Signal verschlüsselt vorbildlich, entscheidet aber allein: Geld, Google-Push, kein F-Droid, Molly stockt. Matrix ist offener, nicht gratis.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Zwei Messenger heute im Vergleich: Signal verschlüsselt so gut wie kaum ein anderer Messenger, und trotzdem hören wir seit Monaten dieselbe Frage: „Hatte Signal nicht Dreck am Stecken durch unklare Finanzierungen? Ausserdem spinnt  Molly schon wieder — was soll ich tun?" Die Frage <strong>Signal oder Matrix</strong> ist deshalb keine Frage der Kryptografie mehr, sondern eine der Kontrolle: Wer entscheidet über euren Messenger, wie offen geschieht das, und was passiert, wenn diese Stelle anders entscheidet als ihr?</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="573" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/10/signal-oder-matrix-titelbild-1024x573.png" alt="Titelbild zum Vergleich Signal oder Matrix: Links auf dunklem Grund das blaue Signal-Logo mit dem Schriftzug Signal und dem Hinweis &quot;starke Verschlüsselung, ein Betreiber entscheidet&quot;. Rechts, durch eine senkrechte Linie mit &quot;vs&quot; getrennt, das Matrix-Logo in Weiss mit dem Schriftzug Matrix und dem Hinweis &quot;offenes Protokoll, viele Clients und Server&quot;." class="wp-image-23088" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/10/signal-oder-matrix-titelbild-1024x573.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/10/signal-oder-matrix-titelbild-300x168.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/10/signal-oder-matrix-titelbild-768x430.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/10/signal-oder-matrix-titelbild-1536x860.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/10/signal-oder-matrix-titelbild-500x280.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/10/signal-oder-matrix-titelbild.png 1600w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Dieser Kommentar ist keine Abrechnung mit Signal. Er stellt fest, dass Signal technisch vorbildlich ist und organisatorisch eigenwillig, dass der beliebte Ausweg Molly gerade sichtbar ins Stocken gerät, und dass Matrix die offenere Antwort ist — aber keine kostenlose. Wie viel welcher Messenger über euch verrät, haben wir in unserem Beitrag zu <a href="https://yourdevice.ch/metadaten-bei-messengern-was-nachrichten-ueber-euch-verraten/">Metadaten bei Messengern</a> ausführlich verglichen; das wird hier nicht wiederholt.</p>





<h2 class="wp-block-heading">Signal oder Matrix: worum es eigentlich geht</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Zuerst das, was an Signal unstrittig ist. Die Verschlüsselung ist der Massstab, an dem sich andere messen lassen müssen, und die Architektur ist auf Datensparsamkeit gebaut. Wie konsequent das ist, zeigt Signal selbst auf einer eigenen Seite mit allen Behördenanfragen: <a href="https://signal.org/bigbrother/">Die einzigen Daten, die Signal herausgeben kann</a>, sind laut eigener Aussage der Zeitpunkt der Registrierung und der Tag der letzten Verbindung. Die Liste reicht von einer Grand-Jury-Vorladung 2016 bis zu einer weiteren in diesem Jahr, und jedes Mal steht dort dasselbe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Genau deshalb ist die Kritik an Signal so schwer zu führen. Wer Signal wegen der Verschlüsselung angreift, liegt falsch. Die Reibung entsteht an anderer Stelle: bei Entscheidungen, die eine einzelne Organisation für Millionen von Nutzern trifft, ohne sie offen zu begründen — beim Geld, bei der Verteilung über Google, beim Push-Dienst und beim Umgang mit allem, was nicht von Signal selbst kommt. Das sind keine Sicherheitslücken. Es sind Abhängigkeiten.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/10/signal-molly-matrix-vergleich.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="620" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/10/signal-molly-matrix-vergleich-1024x620.png" alt="Vergleichstabelle &quot;Gleich gut verschlüsselt, verschieden abhängig&quot;, Stand 07.10.2026, mit den Spalten Signal, Molly und Matrix. Server: Signal ausschliesslich eigene Server ohne Föderation, Molly die Server von Signal, Matrix beliebige Homeserver auch ein eigener. Wer entscheidet: bei Signal die Stiftung allein, bei Molly im Takt der Änderungen von Signal, bei Matrix eine offene Spezifikation mit eigenen Client-Projekten. Finanzierung: Signal 2024 rund 38,0 Millionen Dollar Ausgaben bei 29,4 Millionen Einnahmen, Molly unabhängiges Projekt, Matrix Foundation mit Verlust von 34 Prozent der Kosten und abhängig von Element. Push ohne Google: Signal nein, nur WebSocket, Molly und Matrix ja über Unified Push. Bezug: Signal Play Store empfohlen, APK möglich, kein F-Droid; Molly über GitHub; Matrix viele Clients. Aktualität: Signal 8.29 vom 23.09.2026, Molly 8.19.2-4 vom 31.07.2026, rund zehn Versionen zurück. Metadaten: Signal kann nur Registrierung und letzte Verbindung herausgeben, Molly ebenso, der Matrix-Homeserver kennt Räume, Zeitpunkte und Gegenstellen." class="wp-image-23089" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/10/signal-molly-matrix-vergleich-1024x620.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/10/signal-molly-matrix-vergleich-300x182.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/10/signal-molly-matrix-vergleich-768x465.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/10/signal-molly-matrix-vergleich-1536x929.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/10/signal-molly-matrix-vergleich-2048x1239.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/10/signal-molly-matrix-vergleich-500x303.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Das Geld: öffentlich, aber nicht durchschaubar</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Vorwurf der „unklaren Finanzierung" stimmt nur zur Hälfte, und die Hälfte, die nicht stimmt, gehört an den Anfang. Signal ist eine gemeinnützige Stiftung nach US-Recht und muss jährlich eine Steuererklärung veröffentlichen. <a href="https://projects.propublica.org/nonprofits/organizations/824506840">ProPublica führt diese Formulare</a> für die Signal Technology Foundation lückenlos ab 2018. Wer wissen will, wie viel Signal einnimmt und ausgibt, kann es nachlesen. Das ist mehr, als die meisten kommerziellen Messenger je offenlegen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was die Zahlen zeigen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Gelesen ergeben diese Zahlen allerdings ein unruhiges Bild. Für das Geschäftsjahr 2024 weist die Stiftung Einnahmen von rund 29,4 Millionen Dollar aus, davon 21,8 Millionen aus Zuwendungen, dem stehen Ausgaben von 38,0 Millionen gegenüber. Das Nettovermögen ist negativ, bei minus 4,7 Millionen. Auch 2021 und 2022 lagen die Ausgaben deutlich über den Einnahmen. Signal selbst hat das nie verschwiegen: Im Beitrag <a href="https://signal.org/blog/signal-is-expensive/">„Privacy is Priceless, but Signal is Expensive"</a> vom November 2023 rechnete die Organisation vor, dass sie bis 2025 rund 50 Millionen Dollar pro Jahr brauchen werde, davon etwa 14 Millionen für Infrastruktur und rund 19 Millionen für die etwa 50 Angestellten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Anfang steht ein Darlehen. Signal nennt es selbst ein <em>„generous initial loan from Brian Acton"</em>, dem WhatsApp-Mitgründer. Laut den Steuerformularen lagen die Verbindlichkeiten der Stiftung Ende 2018 bei 105 Millionen Dollar, ein Jahr später bei 38 Millionen. Was mit der Differenz geschah — ob ein Teil erlassen, umgewandelt oder anders verbucht wurde —, geht aus der Übersicht nicht hervor, und Signal hat es nach unserem Kenntnisstand nie in einem eigenen Beitrag erklärt. Das ist kein Skandal. Aber es ist genau die Art Lücke, in der Spekulationen gedeihen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Woher die Spekulationen kommen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die hartnäckigste Erzählung lautet, Signal sei ein Projekt der US-Regierung. Ihr wahrer Kern: Der Open Technology Fund, nach eigener Darstellung <a href="https://www.opentech.fund/about/">„funded through annual appropriations passed by the United States Congress"</a>, hat Open Whisper Systems, den Vorläufer der heutigen Stiftung, <a href="https://www.opentech.fund/projects-we-support/supported-projects/signal-open-whisper-systems/">zwischen 2013 und 2016 mit insgesamt 2.955.000 Dollar gefördert</a>. Daraus wird in Foren regelmässig eine Hintertür. Belegt ist davon nichts: Der Quellcode ist offen, die Builds sind seit 2016 <a href="https://signal.org/blog/reproducible-android/">reproduzierbar</a>, und die Behördenanfragen sprechen eine deutliche Sprache.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die zweite Episode ist hausgemacht. Im April 2021 baute Signal Zahlungen mit der Kryptowährung MobileCoin ein. Bruce Schneier hielt das <a href="https://www.schneier.com/?p=62132">damals für einen Fehler</a>: Es lade Steuer-, Finanz- und Ermittlungsbehörden geradezu ein, und es gebe <em>„no good reason to tie the two functions together in a single product"</em>. In einem Nachtrag wies er darauf hin, dass Signal-Gründer Moxie Marlinspike im Beirat von MobileCoin sass. Eine Organisation, die von Vertrauen lebt, hat damit einen Interessenkonflikt selbst ins Haus geholt. Wer danach jede Finanzfrage mit Misstrauen stellt, ist nicht paranoid, sondern hat aufgepasst.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kein F-Droid, kein Unified Push, keine Föderation</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der zweite Punkt betrifft Leser dieses Blogs unmittelbar, denn er entscheidet darüber, wie Signal auf einem Telefon ohne Google läuft. Signal empfiehlt den Play Store ausdrücklich als <a href="https://signal.org/android/apk/">„safest and easiest way"</a>. Die APK zum direkten Herunterladen gibt es zwar, aber mit dem Satz, normale Nutzer sollten das <em>„under normal circumstances"</em> nicht tun. Eine Fassung in F-Droid gibt es nicht. Moxie Marlinspike schrieb 2017, im Forum von F-Droid zitiert: <a href="https://forum.f-droid.org/t/signal-discussion-about-google-play-alternative/95">„I have no plans to distribute this through f-droid, and don't see what the advantage of doing so would be."</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Beim Push-Dienst ist es ähnlich. Signal setzt auf Googles Firebase Cloud Messaging, kurz FCM, und ohne Google-Dienste auf eine eigene, dauerhaft offene WebSocket-Verbindung; die <a href="https://support.signal.org/hc/en-us/articles/360007318711-Notifications">Hilfeseite zu Benachrichtigungen</a> nennt beides als Fehlerquelle. Was das für Akku und Privatsphäre bedeutet, haben wir in <a href="https://yourdevice.ch/was-ist-google-push-und-welche-bedenken-ergeben-sich-daraus/">Was ist Google Push</a> beschrieben. Unified Push, das offene Gegenmodell, unterstützt Signal nicht. In der <a href="https://unifiedpush.org/users/apps/">Liste der Apps mit Unified Push</a> taucht Signal nicht auf, wohl aber Molly und mehr als zehn Matrix-Clients. Eine öffentliche Begründung von Signal, warum nicht, haben wir nicht gefunden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Muster dahinter ist alt und gut dokumentiert. Als 2016 das Projekt LibreSignal ohne Google-Abhängigkeit mit Signals Servern sprechen wollte, antwortete Marlinspike laut <a href="https://lwn.net/Articles/687294/">LWN</a>: <em>„You're free to use our source code for whatever you would like under the terms of the license, but you're not entitled to use our name or the service that we run."</em> Und: <em>„It is unlikely that we will ever federate with any servers outside of our control again, it makes changes really difficult."</em> Das ist eine ehrliche, technisch begründbare Position. Sie heisst aber auch: Signal entscheidet allein, wie ihr Signal benutzen dürft, und es fühlt sich nicht verpflichtet, darüber zu verhandeln.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zur Fairness gehört, dass Signal sich bewegt, wenn es will. Seit September testet die Organisation laut <a href="https://www.androidauthority.com/signal-beta-numberless-registration-3712379/">Android Authority</a> in der Beta 8.28.1 eine Registrierung ganz ohne Telefonnummer, gegen eine einmalige Gebühr von drei Dollar, die über Zero-Knowledge-Nachweise vom Konto getrennt bleiben soll. Das ist ein echter Fortschritt. Und es ist wieder eine Entscheidung, die niemand ausserhalb von Signal kommen sah.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Molly: der Ausweg, der gerade stottert</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Für alle, denen das zu viel Google ist, war <a href="https://yourdevice.ch/signal-fork-molly-foss-mit-unified-push/">Molly mit Unified Push</a> lange die elegante Lösung: ein gehärteter Fork von Signal, mit Passphrase für die Datenbank, ohne Google-Bibliotheken in der FOSS-Fassung und mit Push über MollySocket. Molly spricht mit denselben Servern, eure Kontakte merken keinen Unterschied. Das Projekt verspricht in seiner <a href="https://github.com/mollyim/mollyim-android">Beschreibung auf GitHub</a>: <em>„Molly updates every two weeks to include the latest Signal features and fixes."</em></p>



<h3 class="wp-block-heading">Zwei Wochen, die zu drei Monaten wurden</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die <a href="https://github.com/mollyim/mollyim-android/releases">Release-Liste</a> erzählt eine andere Geschichte. Auf Version 8.7.3 vom April folgte erst Mitte Juli die 8.19.2, gut zwölf Signal-Versionen später. Die bisher letzte Fassung, 8.19.2-4, erschien am 31. Juli. Signal selbst ist seither laut der <a href="https://releasebot.io/updates/signal/signal-android">Release-Übersicht von Releasebot</a> bei Version 8.29 vom 23. September angekommen. Am 1. Oktober schrieb ein Nutzer in <a href="https://github.com/mollyim/mollyim-android/issues/831">Issue 831</a>: <em>„It's been almost 3 months and about 10 Signal releases since the last update again."</em> Das Wort „again" ist das eigentlich Bemerkenswerte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Drei Tage später folgte <a href="https://github.com/mollyim/mollyim-android/issues/834">Issue 834</a>: Mehrere Geräte mit der aktuellen Molly-Version unter GrapheneOS stellten keine Nachrichten mehr zu, es blieb bei einem Haken, und mit der offiziellen Signal-App funktionierte alles. Bis zum heutigen Tag steht darunter keine Antwort der Entwickler. Auch bei uns melden sich seit einiger Zeit Nutzer mit genau diesem Muster. Neu ist es nicht: Schon im April musste Molly mit 8.7.3-2 eine Fassung nachschieben, die laut Release-Notiz Probleme beim Senden für Nutzer von Unified Push behob.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Woran es diesmal liegt, ist nicht belegt; dazu schweigt das Projekt. Strukturell ist die Ursache aber offensichtlich. Ein Fork, der mit einem fremden, zentral betriebenen Server spricht, muss jede Änderung dieses Servers nachziehen, und zwar in dessen Takt, nicht in seinem eigenen. Signal ändert sein Protokoll, wann es will, und schuldet Molly nichts — das hat Marlinspike 2016 ausdrücklich so gesagt. Ein kleines, unabhängiges Projekt kann dieses Wettrennen eine Weile mithalten. Dauerhaft gewinnen kann es nicht. Und ausgerechnet ein Messenger für Sicherheitsbewusste, der dem Original um zehn Versionen hinterherläuft, ist eine Pointe, über die niemand lachen möchte — selbst wenn Molly verspricht, Sicherheitskorrekturen sofort nachzuziehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zwischenfazit: Signal ist sicher, aber nur zu Signals Bedingungen. Molly hat versucht, diese Bedingungen zu verbessern, und zeigt gerade, warum das auf Dauer nicht trägt. Das liegt nicht an den Entwicklern von Molly, sondern an der Architektur, die Signal bewusst gewählt hat.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Matrix: offen, föderiert, mit eigenen Baustellen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Matrix ist in fast jedem dieser Punkte das Gegenmodell. Es ist ein offenes Protokoll, das jeder auf einem eigenen Server betreiben kann, und es gibt nicht eine App, sondern viele. Die Matrix.org Foundation <a href="https://matrix.org/try-matrix/">empfiehlt selbst</a> Element und Element X, FluffyChat, Cinny und Nheko. Unified Push ist dort kein Bastelprojekt: In der Liste von unifiedpush.org stehen unter anderem Element, Element X, FluffyChat und SchildiChat. Wie das mit Element konkret aussieht, zeigt unsere Anleitung <a href="https://yourdevice.ch/element-messenger-ohne-google-push-verwenden/">Element ohne Google Push</a>. Entscheidet sich ein Client-Projekt für etwas, das euch nicht passt, nehmt ihr einen anderen — ohne euer Konto, eure Kontakte oder euren Server zu wechseln. Genau das kann Molly nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer allerdings Signal die Finanzen vorhält und bei Matrix wegschaut, macht es sich zu leicht. Im Februar 2025 schrieb die Foundation in <a href="https://www.matrix.org/blog/2025/02/crossroads/">„Crossroads"</a>, sie sei <em>„not yet sustainable"</em>: 561.000 Dollar Einnahmen standen 2024 Ausgaben von 1,2 Millionen gegenüber, ohne 100.000 Dollar Soforthilfe drohte die Abschaltung der Brücken zu Slack, XMPP und IRC. Der <a href="https://matrix.org/blog/2026/03/annual-report/">Jahresbericht vom März 2026</a> meldet Besserung — 38 Prozent mehr Einnahmen, der Verlust sank von 50 auf 34 Prozent der Kosten —, aber auch, dass die Hälfte der Einnahmen von einem einzigen Mitglied stammt, Automattic, und dass die Foundation <em>„disproportionately dependent on Element's in-kind donations and financial support"</em> sei. Signal hängt an wenigen grossen Gebern. Matrix hängt an einer Firma.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Firma hat bereits einmal gezeigt, dass sie die Regeln ändern kann. Im November 2023 stellte Element den wichtigsten Server, Synapse, <a href="https://element.io/blog/element-to-adopt-agplv3/">von der Apache-Lizenz auf die AGPLv3 um</a> und verlangt seither von neuen Beitragenden eine Lizenzvereinbarung. Für Selbsthoster ändert das wenig, die AGPL ist eine freie Lizenz. Aber es zeigt, dass auch bei Matrix eine Stelle wichtige Entscheidungen allein treffen kann. Der Unterschied zu Signal: Die Spezifikation ist offen, es gibt weitere Server-Implementierungen, und ein Fork bleibt mit dem Rest des Netzes verbunden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bleiben die Metadaten, und hier ist Matrix klar schlechter. Jeder beteiligte Homeserver kennt Mitgliedschaften, Zeitpunkte und Gegenstellen eurer Räume. Wie viel genau, steht im <a href="https://yourdevice.ch/metadaten-bei-messengern-was-nachrichten-ueber-euch-verraten/">Metadaten-Vergleich</a>. Wer seinen eigenen Server betreibt oder einen vertrauenswürdigen Betreiber nutzt, verschiebt dieses Problem dorthin, wo er es kontrolliert. Wer einfach ein Konto auf matrix.org anlegt, hat es dagegen gegen einen anderen zentralen Betreiber eingetauscht. Hier gehört eine Offenlegung hin: Wir betreiben selbst einen <a href="https://yourdevice.ch/oeffentlicher-matrix-chatserver/">öffentlichen Matrix-Server</a> und einen MollySocket-Dienst. Wir haben also an beiden Seiten dieses Vergleichs ein eigenes Interesse, und ihr solltet das wissen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Gegenposition: Zentralisierung ist ein Feature</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das stärkste Argument für Signal stammt von Signal selbst, und es verdient eine ernsthafte Antwort. Marlinspike begründete die Absage an Föderation damit, dass ein föderiertes Protokoll kaum noch zu ändern sei, weil alle Server mitziehen müssten. Ein zentraler Dienst kann dagegen über Nacht eine neue Verschlüsselung ausrollen, Sealed Sender einführen oder Telefonnummern optional machen. Matrix kennt das Gegenteil: Neue Funktionen hängen an Spezifikationsvorschlägen und an Homeservern, die sie umsetzen müssen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Argument stimmt — für die Technik. Für die Organisation dreht es sich um. Dieselbe Zentralisierung, die schnelle Verbesserungen erlaubt, erlaubt auch schnelle Fehlentscheidungen wie den MobileCoin-Ausflug, und sie macht jede Abhängigkeit, ob von Google, von einem Darlehen oder von einer Handvoll Grossspendern, zu einer Abhängigkeit aller Nutzer. Dass Signal diese Macht bisher überwiegend im Sinne seiner Nutzer eingesetzt hat, ist ein Verdienst der handelnden Personen. Eine Garantie ist es nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die Absage an F-Droid lässt sich so begründen, und Marlinspike tat es mit dem Satz, er sehe keinen Vorteil darin. Der Vorteil liegt allerdings auf der Hand, nur nicht für Signal: Wer F-Droid nutzt, braucht weder ein Google-Konto noch den Play Store, um Updates zu bekommen. Ausgerechnet die reproduzierbaren Builds, die Signal seit 2016 anbietet, wären die ideale Grundlage für eine überprüfbare Fassung aus einer zweiten Quelle. Dass Signal darauf verzichtet, ist kein Sicherheitsargument. Es ist eine Frage der Kontrolle über den Verteilweg — und die will Signal nicht teilen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das zweite Gegenargument lautet, Matrix sei für normale Menschen zu kompliziert. Das ist leiser geworden, seit Element X und FluffyChat sich wie gewöhnliche Messenger bedienen lassen, aber es ist nicht falsch: Wer zwischen Homeservern wählen, Schlüssel sichern und Geräte verifizieren muss, hat mehr zu tun als bei Signal. Diese Arbeit ist der Preis der Unabhängigkeit. Wer sie nicht leisten will, ist bei Signal besser aufgehoben als bei einem schlecht betreuten Matrix-Konto.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Signal, Molly oder Matrix: was das für euch heisst</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Antwort für alle gibt es nicht, aber es gibt klare Fälle.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Ihr nutzt ein Telefon mit Google-Diensten oder GrapheneOS mit Sandboxed Google Play:</strong> Bleibt bei der offiziellen Signal-App. Ihre Kryptografie ist unbestritten, und die Abhängigkeit von FCM habt ihr dort ohnehin.</li>



<li><strong>Ihr nutzt Molly und es läuft:</strong> Behaltet im Auge, wie weit Molly hinter Signal liegt. Zehn Versionen Rückstand sind ein Warnzeichen, auch wenn Molly verspricht, Sicherheitskorrekturen sofort zu übernehmen. Ein Backup der Chats vor jedem grösseren Sprung ist Pflicht.</li>



<li><strong>Molly stellt nicht mehr zu:</strong> Der kurzfristige Ausweg ist die offizielle Signal-App als APK, die ohne Google-Dienste über WebSocket statt FCM arbeitet. Sie spricht mit denselben Servern, das Konto registriert ihr mit derselben Nummer neu, und die Chats kommen über ein Backup mit — Molly bezeichnet seine Sicherungen als kompatibel mit Signal. Das kostet etwas Akku, funktioniert aber.</li>



<li><strong>Euch geht es um Unabhängigkeit, nicht nur um Verschlüsselung:</strong> Dann ist Matrix die konsequentere Wahl, am besten auf einem eigenen oder einem vertrauten Homeserver und mit einem Client, der Unified Push kann. Rechnet mit mehr Metadaten beim Server und mit etwas mehr Aufwand.</li>



<li><strong>Euer Umfeld ist auf Signal:</strong> Dann bleibt Signal der Messenger, über den ihr eure Leute erreicht. Matrix ersetzt Signal nicht über Nacht, es kann neben ihm wachsen — für Gruppen, Familien und Projekte, die ihre Infrastruktur selbst in der Hand haben wollen.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Signal ist sicher, aber nicht eures</h2>



<p class="wp-block-paragraph">An Signal ist nichts faul. Die Verschlüsselung hält, die Datensparsamkeit ist belegt, und die Finanzen liegen offener auf dem Tisch als bei fast jedem anderen Messenger. Merkwürdig wird Signal erst, wenn ihr fragt, wer bestimmt: wie ihr die App bekommt, über welchen Dienst sie euch weckt, ob ein Fork mitspielen darf und wofür das Geld der Stiftung ausgegeben wird. Die Antwort lautet jedes Mal: Signal, und zwar allein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Molly war der Versuch, die beste Verschlüsselung mit mehr Freiheit zu verbinden, und er zeigt gerade seine Grenze. Matrix bietet diese Freiheit von Grund auf, verlangt dafür aber Mitdenken, einen guten Homeserver und Geduld mit einer Foundation, die selbst noch um ihr Budget kämpft. Das ist der ehrliche Tausch: Bei Signal vertraut ihr einer Organisation, bei Matrix vertraut ihr vor allem euch selbst. Für einen Blog, der Selbsthosting nicht als Hobby versteht, ist die Richtung damit klar — aber wer heute nur sicher chatten will, macht mit Signal nichts falsch.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Quellen und weiterführende Links</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://signal.org/bigbrother/">Signal — Government Communication</a>, alle beantworteten Behördenanfragen und die herausgegebenen Daten</li>



<li><a href="https://projects.propublica.org/nonprofits/organizations/824506840">ProPublica Nonprofit Explorer — Signal Technology Foundation</a>, Form 990 für 2018 bis 2024</li>



<li><a href="https://signal.org/blog/signal-is-expensive/">Signal — Privacy is Priceless, but Signal is Expensive</a>, Kostenaufstellung vom 16.11.2023</li>



<li><a href="https://www.opentech.fund/projects-we-support/supported-projects/signal-open-whisper-systems/">Open Technology Fund — Signal / Open Whisper Systems</a>, Förderung 2013 bis 2016</li>



<li><a href="https://www.opentech.fund/about/">Open Technology Fund — About</a>, Finanzierung über den US-Kongress</li>



<li><a href="https://signal.org/blog/reproducible-android/">Signal — Reproducible Signal builds for Android</a>, 31.03.2016</li>



<li><a href="https://www.schneier.com/?p=62132">Bruce Schneier — Signal Adds Cryptocurrency Support</a>, 07.04.2021</li>



<li><a href="https://signal.org/android/apk/">Signal — Android APK</a>, Empfehlung des Play Store und Warnhinweis zur direkten Installation</li>



<li><a href="https://forum.f-droid.org/t/signal-discussion-about-google-play-alternative/95">F-Droid Forum — Signal: Discussion about Google Play alternative</a>, Zitat von Moxie Marlinspike vom 14.03.2017</li>



<li><a href="https://support.signal.org/hc/en-us/articles/360007318711-Notifications">Signal Support — Notifications</a>, Play-Dienste und WebSocket als Fehlerquellen</li>



<li><a href="https://unifiedpush.org/users/apps/">UnifiedPush — Apps using UnifiedPush</a>, Liste der unterstützenden Apps</li>



<li><a href="https://lwn.net/Articles/687294/">LWN — The perils of federated protocols</a>, LibreSignal und Marlinspikes Absage an Föderation, 18.05.2016</li>



<li><a href="https://www.androidauthority.com/signal-beta-numberless-registration-3712379/">Android Authority — Signal will let you register without a phone number</a>, 17.09.2026</li>



<li><a href="https://github.com/mollyim/mollyim-android">Molly auf GitHub</a>, Projektbeschreibung und Update-Versprechen</li>



<li><a href="https://github.com/mollyim/mollyim-android/releases">Molly — Releases</a>, Versionen und Release-Notizen</li>



<li><a href="https://github.com/mollyim/mollyim-android/issues/831">Molly Issue 831 — No updates</a>, 01.10.2026</li>



<li><a href="https://github.com/mollyim/mollyim-android/issues/834">Molly Issue 834 — Problems with Molly users messages today</a>, 04.10.2026</li>



<li><a href="https://releasebot.io/updates/signal/signal-android">Releasebot — Signal Android Updates</a>, Versionsübersicht von Signal für Android</li>



<li><a href="https://matrix.org/try-matrix/">Matrix.org — Try Matrix</a>, empfohlene Clients</li>



<li><a href="https://www.matrix.org/blog/2025/02/crossroads/">Matrix.org — The Matrix.org Foundation is at a crossroads</a>, 20.02.2025</li>



<li><a href="https://matrix.org/blog/2026/03/annual-report/">Matrix.org — Annual Report 2025</a>, 27.03.2026</li>



<li><a href="https://element.io/blog/element-to-adopt-agplv3/">Element — A new home and license (AGPL) for Synapse and friends</a>, 06.11.2023</li>
</ul>
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		<title>F-Droid 2.0: was neu ist und was wegfällt</title>
		<link>https://yourdevice.ch/f-droid-2-0-neu/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Oct 2026 07:39:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Android]]></category>
		<category><![CDATA[alternative Apps]]></category>
		<category><![CDATA[FOSS Apps]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>F-Droid 2.0 bringt neue Oberfläche, Session-Installer und Hintergrund-Updates, streicht aber Privileged Extension und Panik-Löschen. Dazu Googles Stichtag.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">F-Droid 2.0 ist da: Am 24. September hat das Projekt die grösste Überarbeitung seines Clients seit zehn Jahren angekündigt, sechs Tage bevor Google in vier Ländern die erste Stufe seiner Entwickler-Verifizierung scharf geschaltet hat. Wer F-Droid nutzt, bekommt damit eine neue Oberfläche, einen neuen Installationsweg — und verliert ein paar Funktionen, auf die gerade sicherheitsbewusste Nutzer gebaut haben. Was die Verifizierung grundsätzlich bedeutet, haben wir in <a href="https://yourdevice.ch/android-entwickler-verifizierung-euer-geraet-ist-egal/">Android Entwickler-Verifizierung: euer Gerät ist egal</a> auseinandergenommen; hier geht es um das, was sich seither tatsächlich getan hat.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="573" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/10/f-droid-2-0-titelbild-1024x573.png" alt="Gegenüberstellung zweier Karten auf dunklem Grund. Links, ausgegraut und durchgestrichen: F-Droid 1.23 mit klassischer Oberfläche, Privileged Extension für stille Updates, ab Android 6.0. Ein Pfeil führt nach rechts zu F-Droid 2.0, angekündigt am 24.09.2026, in Blau mit F-Droid-Logo: neu in Kotlin und Jetpack Compose, Updates über den Session-Installer, ab Android 7.0." class="wp-image-23070" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/10/f-droid-2-0-titelbild-1024x573.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/10/f-droid-2-0-titelbild-300x168.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/10/f-droid-2-0-titelbild-768x430.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/10/f-droid-2-0-titelbild-1536x860.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/10/f-droid-2-0-titelbild-500x280.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/10/f-droid-2-0-titelbild.png 1600w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Das Timing ist entweder Zufall oder sehr gutes Marketing. Ein Projekt, dem Google gerade die Existenzgrundlage wegverhandelt, veröffentlicht ausgerechnet jetzt seinen modernsten Client. Andere würden das trotzig nennen. Wir nennen es vernünftig.</p>





<h2 class="wp-block-heading">F-Droid 2.0: was das grosse Update tatsächlich ändert</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Laut der <a href="https://f-droid.org/en/2026/09/24/f-droid-2.0-a-new-chapter-for-android-freedom.html" target="_blank" rel="noopener">Ankündigung des Projekts</a> ist F-Droid 2.0 „a complete redesign of the official F-Droid app and the largest app update in 10 years". Der Client wurde in Kotlin mit Jetpack Compose neu geschrieben, nach mehr als einem Jahr Arbeit und 14 Testversionen. Eine unabhängige Sicherheitsprüfung hat laut F-Droid das Security Lab des Open Technology Fund zusammen mit Convocation durchgeführt; einen veröffentlichten Bericht dazu haben wir nicht gefunden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sichtbar wird der Umbau zuerst in der Navigation. Statt der bisherigen Tabs gibt es nur noch drei Bereiche: <strong>Entdecken</strong>, <strong>Suche</strong> und <strong>Meine Apps</strong>. Die Kategorien sind in „Entdecken" aufgegangen und deutlich feiner geworden, allein Spiele zerfallen jetzt in 17 Genres. Die Suche durchsucht neben dem Namen auch Beschreibungen, Kategorien und Übersetzungen. Filter lassen sich kombinieren — nach Kategorie, Gerätekompatibilität und, für unsere Leser wohl am interessantesten, nach <a href="https://f-droid.org/en/docs/Anti-Features/" target="_blank" rel="noopener">Anti-Features</a>. Einstellungen und das Teilen in der Nähe (Nearby Swap) sind über die obere Leiste erreichbar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die zweite grosse Änderung ist unsichtbar, aber spürbar: F-Droid 2.0 sucht im Hintergrund nach Updates und installiert sie standardmässig selbst. Wer bisher etwas anderes eingestellt hatte, behält laut Projekt seine Einstellungen; die manuellen Optionen liegen im Menü von „Meine Apps". Das Herunterziehen zum Aktualisieren ist dafür abgeschafft, mit der Begründung: „The best refresh button is the one you never have to press."</p>



<h2 class="wp-block-heading">Noch nicht bei allen: Basic ja, der klassische Client noch Beta</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wer heute sein F-Droid öffnet und nichts Neues sieht, macht nichts falsch. Das Projekt schreibt ausdrücklich, es beginne damit, die Version „over the coming weeks" an die Nutzer zu verteilen. Den Stand zeigen die Paketseiten:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Beim <a href="https://f-droid.org/en/packages/org.fdroid.fdroid/" target="_blank" rel="noopener">klassischen F-Droid-Client</a> ist Stand heute weiterhin <strong>1.23.2</strong> vom 19. Februar 2026 als empfohlene Version markiert. Die Fassungen 2.0.0 vom 23. September und 2.0.1 vom 29. September stehen dort als Beta.</li>



<li>Bei <a href="https://f-droid.org/en/packages/org.fdroid.basic/" target="_blank" rel="noopener">F-Droid Basic</a> ist <strong>2.0.1</strong> bereits die empfohlene Version. Wer Basic nutzt, hat das Update also vermutlich schon.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Beide Varianten verlangen ab 2.0 mindestens <strong>Android 7.0</strong>. Was Basic vom klassischen Client unterscheidet und warum wir Basic für die meisten empfehlen, steht in unserer <a href="https://yourdevice.ch/f-droid-installation-und-anwendung/">Anleitung zu F-Droid</a>; die Bildschirmfotos dort zeigen allerdings noch die alte Oberfläche.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Installieren wie ein richtiger Store: Session-Installer und Vorabfreigabe</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der technisch wichtigste Teil des Updates ist der neue Installationsweg. F-Droid nutzt jetzt durchgehend Androids Session-Installer und, wo das Gerät es kann, die sogenannte Vorabfreigabe. Das Projekt begründet den Schritt bemerkenswert offen: „Now, thanks largely to pressure from the EU's Digital Markets Act (DMA) and anti-trust actions around the world, Android offers all app stores an option for a smoother and more automatic install and update experience than before."</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was damit gemeint ist, steht in Googles eigener <a href="https://developer.android.com/about/versions/14/features" target="_blank" rel="noopener">Beschreibung von Android 14</a>: Mit <code>requestUserPreapproval()</code> kann ein Store die Zustimmung des Nutzers einholen, <em>bevor</em> er die App herunterlädt. Bisher kam die Rückfrage erst, wenn das Paket schon auf dem Gerät lag. Ist die Installation einmal freigegeben, kann der Store laut Google „download and install the app in the background without interrupting the user". Auf Geräten ohne diese Schnittstelle fragt Android wie bisher erst nach dem Herunterladen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bemerkenswert ist das aus einem Grund, der über F-Droid hinausgeht: Hier hat eine Wettbewerbsregel, die in der Schweiz nicht gilt, eine Systemfunktion erzwungen, die überall ankommt. Dass Regulierung manchmal doch etwas bewirkt, wollen wir in dieser Deutlichkeit festgehalten haben, bevor es wieder jemand bestreitet.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was wegfällt: Privileged Extension, Panik-Löschen und Android 6</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Jede Neuschreibung hat Opfer. Bei F-Droid 2.0 sind es vier, und zwei davon treffen genau die Leute, die F-Droid aus Überzeugung nutzen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Privileged Extension wird nicht mehr benutzt</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die F-Droid Privileged Extension war bisher der Weg, Updates ohne Rückfrage zu installieren, vor allem auf Systemen, die F-Droid fest eingebaut haben. Damit ist Schluss: „F-Droid Privileged Extension (FPE) is not currently supported by 2.0. That means even if FPE is installed, F-Droid 2.0 won't use it." Automatische Updates laufen in 2.0 stattdessen über den Session-Installer. Für Nutzer von Systemen wie CalyxOS, die F-Droid mitliefern, ist das die Änderung, die sie am ehesten bemerken werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Panik-Löschen ist vorerst weg</h3>



<p class="wp-block-paragraph">F-Droid konnte bisher auf ein Signal einer Panik-App wie Ripple hin ausgewählte Apps entfernen und ihre Daten löschen. Diese Funktion ist in 2.0 nicht enthalten. Das Projekt begründet das mit dem Wartungsaufwand gemessen an der kleinen Nutzerzahl, nennt sie aber ausdrücklich wichtig und schreibt: „Users who rely on the current app-wiping implementation may opt to postpone updating to F-Droid 2.0 while we evaluate bringing the feature back."</p>



<h3 class="wp-block-heading">Tor nur noch als Proxy, Android 6 gar nicht mehr</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die automatische Erkennung von Tor ist entfallen, weil sie laut Projekt nicht mehr zuverlässig funktionierte. Wer bisher die Tor-Option („Use Tor") eingeschaltet hatte, findet die Einstellung nach dem Update in den allgemeinen Proxy-Einstellungen wieder. Als einfachsten Weg empfiehlt F-Droid künftig die App Tor VPN, die den Verkehr systemweit durch Tor leitet; wer die Proxy-Einstellungen von Hand pflegt, kann das weiterhin tun, etwa zusammen mit <a href="https://yourdevice.ch/orbot-daten-ueber-das-tor-netzwerk-verschluesseln/">Orbot</a>. Und weil einige der neuen Werkzeuge auf Korrekturen in Android 7 angewiesen sind, fällt Android 6 heraus. Für solche Geräte nennt die <a href="https://f-droid.org/en/docs/Running_on_old_Android_versions/" target="_blank" rel="noopener">Dokumentation zu alten Android-Versionen</a> weiterhin 1.23.2 als passende Fassung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Alte Kritik, teilweise neue Antworten</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mehrere Punkte aus unserem Beitrag zu den <a href="https://yourdevice.ch/f-droid-sicherheitsbedenken-und-aktuelle-probleme/">Sicherheitsbedenken bei F-Droid</a> betrafen genau den Client, der jetzt ersetzt wird. Was ist davon übrig?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damals stand dort, der Client ziele auf API-Level 29 und unterstütze die moderne Update-Schnittstelle von Android nicht. Laut dem <a href="https://github.com/f-droid/fdroidclient/blob/master/CHANGELOG.md" target="_blank" rel="noopener">Änderungsprotokoll des Clients</a> zielt der neue Client seit 2.0-alpha10 auf <code>target SDK 37</code>, und die Updates laufen über den Session-Installer. Die Privileged Extension, die wir wegen der ungeprüft durchgereichten Berechtigung <code>INSTALL_PACKAGES</code> kritisiert hatten, wird nicht mehr benutzt. Und für das fehlende Zertifikat-Pinning gibt es zumindest einen Teilschritt: Seit 2.0-rc0 ist laut Änderungsprotokoll „certificate transparency for known domains" aktiv. Das ist nicht dasselbe wie Pinning, aber es ist mehr als nichts.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unverändert bleibt das, was am Modell selbst hängt: F-Droid baut die meisten Apps weiterhin selbst und signiert sie mit eigenen Schlüsseln, ihr vertraut also nach wie vor dem Entwickler <em>und</em> F-Droid. Ein Zwischenfazit, das wir vor einem Jahr nicht erwartet hätten: Der Client hat bei den Punkten aufgeholt, die sich mit Arbeit beheben liessen. Bei denen, die eine Grundsatzfrage sind, steht alles wie gehabt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der 30. September: was Google wirklich scharf geschaltet hat</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Sechs Tage nach der Ankündigung kam der Stichtag. Laut Googles <a href="https://developer.android.com/developer-verification" target="_blank" rel="noopener">Übersicht zur Entwickler-Verifizierung</a> gelten seit dem 30. September 2026 die neuen Schutzmechanismen für Nutzer, die Apps aus teilnehmenden Stores installieren — in Brasilien, Indonesien, Singapur und Thailand, auf zertifizierten Geräten ab Android 7. Teilnehmend sind laut den <a href="https://developer.android.com/developer-verification/guides" target="_blank" rel="noopener">Leitfäden</a> sieben Stores: Google Play, der HONOR App Market, der OPPO App Market, der Samsung Galaxy Store, der Palm Store von Transsion, der V-Appstore von vivo und GetApps von Xiaomi.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/10/f-droid-2-0-stichtag-verzweigung.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="492" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/10/f-droid-2-0-stichtag-verzweigung-1024x492.png" alt="Schaubild mit dem Titel „Am 30. September prüft Google nur sieben Stores&quot;. Von der Installation einer App führen drei Pfeile zu drei Fällen. Erstens, rot markiert: Installation aus einem der sieben teilnehmenden Stores, also Google Play, Galaxy Store, HONOR, OPPO, Xiaomi, vivo und Transsion, nur noch für Apps registrierter Entwickler. Zweitens, neutral: Installation aus F-Droid, einem anderen Store oder direkt als APK, noch keine Prüfung, die weltweite Ausdehnung ist für 2027 angekündigt. Drittens, grün markiert: Installation per ADB vom Rechner, keine Verifizierung nötig und keine Wartezeit. Darunter der Hinweis, dass Google für Apps nicht registrierter Entwickler den Advanced Flow vorsieht: Entwicklermodus, Neustart, einmalig 24 Stunden Wartezeit, danach Freigabe für 7 Tage oder dauerhaft. Das gilt seit dem 30.09.2026 in Brasilien, Indonesien, Singapur und Thailand auf zertifizierten Geräten ab Android 7." class="wp-image-23071" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/10/f-droid-2-0-stichtag-verzweigung-1024x492.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/10/f-droid-2-0-stichtag-verzweigung-300x144.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/10/f-droid-2-0-stichtag-verzweigung-768x369.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/10/f-droid-2-0-stichtag-verzweigung-1536x737.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/10/f-droid-2-0-stichtag-verzweigung-2048x983.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/10/f-droid-2-0-stichtag-verzweigung-500x240.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>



<p class="wp-block-paragraph">F-Droid steht nicht auf dieser Liste, und direkt installierte APK-Dateien auch nicht. Googles <a href="https://developer.android.com/developer-verification/guides/faq" target="_blank" rel="noopener">FAQ</a> sagt dazu wörtlich: „If you distribute your app through other stores, or if users sideload your app directly, these new verification requirements won't apply to your app yet." Das entscheidende Wort ist wie schon im August „yet". Die weltweite Ausdehnung auf alle Apps zertifizierter Geräte kündigt Google für 2027 an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neu ist dagegen, dass Google den sogenannten Advanced Flow inzwischen nachvollziehbar beschreibt. Im August hatten wir an dieser Stelle noch geschrieben, die Schritte liessen sich in Googles Dokumentation nicht nachprüfen. Das ist überholt. Die FAQ nennt sie jetzt einzeln: Entwicklermodus in den Systemeinstellungen einschalten, eine kurze Abfrage bestätigen, dass euch niemand dabei anleitet, das Telefon neu starten und neu anmelden, dann eine einmalige Wartezeit von einem Tag. Danach bestätigt ihr per Fingerabdruck, Gesicht oder PIN und könnt die Installation von Apps nicht verifizierter Entwickler für sieben Tage oder dauerhaft erlauben. Eine Warnung erscheint trotzdem bei jeder solchen App, mit der Schaltfläche „Install Anyway". Die Installation über ADB ist von der Wartezeit ausgenommen und bleibt laut Google unverändert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Google begründet die 24 Stunden mit Betrugsmaschen, bei denen Opfer am Telefon zu sofortigen Änderungen gedrängt werden. Das Argument ist nicht aus der Luft gegriffen. Es ändert aber nichts daran, dass dieselbe Hürde künftig vor jedem steht, der freiwillig und mit Absicht einen anderen Bezugsweg wählt — und dass die Firma, die sie aufstellt, zugleich den grössten App-Store betreibt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Worauf ihr beim Umstieg auf F-Droid 2.0 achten solltet</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ihr nutzt eine Panik-App mit F-Droid.</strong> Wenn ihr euch darauf verlasst, dass F-Droid auf ein Signal von Ripple oder einer ähnlichen App hin Apps löscht: Wartet mit dem Update, wie es das Projekt selbst empfiehlt. Sonst bemerkt ihr das Fehlen erst, wenn ihr die Funktion braucht.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ihr habt die Privileged Extension installiert.</strong> Sie bleibt auf dem Gerät, wird aber von 2.0 ignoriert. Prüft nach dem Update, ob die Aktualisierungen bei euch wie erwartet durchlaufen; die Vorabfreigabe vor dem Herunterladen setzt Android 14 voraus.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ihr ladet über Tor.</strong> Die Einstellung wandert in die Proxy-Einstellungen. Seht nach dem Update nach, ob sie dort korrekt übernommen wurde, bevor ihr die nächste App herunterladet.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ihr habt noch ein Gerät mit Android 6.</strong> Für dieses Gerät gibt es kein 2.0. Bleibt bei 1.23.2.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ihr wohnt nicht in Brasilien, Indonesien, Singapur oder Thailand.</strong> Für euch hat sich am 30. September nichts geändert. Das ist kein Grund zur Entwarnung, sondern ein gutes Jahr Vorlauf. Wer bisher auf eine Handvoll Apps aus freien Quellen angewiesen ist, nutzt die Zeit, um sich ein lokales Archiv der installierten APK-Dateien anzulegen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: F-Droid 2.0 rüstet auf, bevor Google den Schalter umlegt</h2>



<p class="wp-block-paragraph">F-Droid 2.0 ist mehr als ein neuer Anstrich. Der Client installiert endlich so, wie ein moderner Store unter Android installieren soll, er zielt auf eine aktuelle Android-Version und verzichtet auf die Privileged Extension, die wir selbst als Schwachstelle beschrieben haben. Dafür verlieren ausgerechnet die Nutzer mit dem höchsten Schutzbedarf vorerst eine Funktion, und das Projekt sagt ihnen das ehrlich, statt es zu verstecken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">An der grösseren Lage ändert das alles nichts. Der 30. September hat F-Droid noch nicht getroffen, weil Google den Hebel zuerst bei sieben Stores angesetzt hat. 2027 trifft er alle, und dann hilft der schönste Client nichts, wenn die Entwickler darin vor der Wahl stehen, ihren Ausweis bei Google zu hinterlegen oder ihren Nutzern einen Tag Wartezeit zuzumuten. F-Droid hat die eigene Hausaufgabe gemacht. Die von Google ist noch offen, und sie wird nicht in Kotlin geschrieben, sondern in Brüssel, Bern und Mountain View entschieden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Quellen und weiterführende Links</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://f-droid.org/en/2026/09/24/f-droid-2.0-a-new-chapter-for-android-freedom.html" target="_blank" rel="noopener">F-Droid: F-Droid 2.0: A New Chapter for Android Freedom</a>, 24. September 2026 — Neuerungen, entfallene Funktionen, Verteilung „over the coming weeks"</li>



<li><a href="https://f-droid.org/en/packages/org.fdroid.fdroid/" target="_blank" rel="noopener">F-Droid: Paketseite des klassischen Clients</a> — 1.23.2 empfohlen, 2.0.0 und 2.0.1 als Beta</li>



<li><a href="https://f-droid.org/en/packages/org.fdroid.basic/" target="_blank" rel="noopener">F-Droid: Paketseite von F-Droid Basic</a> — 2.0.1 empfohlen, Android 7.0 oder neuer</li>



<li><a href="https://github.com/f-droid/fdroidclient/blob/master/CHANGELOG.md" target="_blank" rel="noopener">F-Droid Client: Änderungsprotokoll</a> — target SDK 37 ab 2.0-alpha10, Certificate Transparency ab 2.0-rc0</li>



<li><a href="https://f-droid.org/en/docs/Running_on_old_Android_versions/" target="_blank" rel="noopener">F-Droid: Running on old Android versions</a> — passende Client-Versionen für ältere Geräte</li>



<li><a href="https://developer.android.com/about/versions/14/features" target="_blank" rel="noopener">Android Developers: Android 14 features and APIs</a> — Vorabfreigabe mit <code>requestUserPreapproval()</code></li>



<li><a href="https://developer.android.com/developer-verification" target="_blank" rel="noopener">Android Developers: Developer verification</a> — Zeitplan, Stichtag 30. September 2026, Ausdehnung 2027</li>



<li><a href="https://developer.android.com/developer-verification/guides" target="_blank" rel="noopener">Android Developers: Developer verification guides</a> — die sieben teilnehmenden Stores</li>



<li><a href="https://developer.android.com/developer-verification/guides/faq" target="_blank" rel="noopener">Android Developers: Developer verification FAQ</a> — Geltungsbereich des Stichtags, Ablauf des Advanced Flow, ADB</li>
</ul>
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		<title>Pixel 11 MTE: Die Hardware kann es, Google schweigt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Sep 2026 07:26:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Android]]></category>
		<category><![CDATA[GraphenOS]]></category>
		<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>GrapheneOS scheiterte am Pixel 11, weil MTE fehlte. Neun Tage später zeigt sich: Hardware und Firmware können es, das Betriebssystem schaltet es nicht ein.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Am 29. August meldete das Projekt <a href="https://grapheneos.org/">GrapheneOS</a>, dass die Portierung auf die Pixel-11-Reihe nach einer Woche Arbeit nicht zu Ende gebracht werden kann: Dem Gerät fehle die ARM-Speichermarkierung MTE — <a href="https://grapheneos.social/@GrapheneOS/117179231167297908">in Software, in der Firmware und „mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit" auch in der Hardware</a>. Neun Tage später steht fest, dass zumindest der letzte Teil dieser Diagnose nicht stimmt. Und dass die eigentliche Frage eine andere ist als die, über die die deutschsprachige Fachpresse seither berichtet.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="573" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/09/pixel-11-mte-hardware-kann-es-titelbild-1024x573.jpg" alt="Nahaufnahme eines winzigen Schiebeschalters auf einer matten, dunklen Platine. Der Schalter steht sichtbar auf der Aus-Position, der Rest der Platine verliert sich unscharf im Dunkeln. Das Bild steht dafuer, dass eine vorhandene Hardwarefunktion abgeschaltet bleibt." class="wp-image-22844" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/09/pixel-11-mte-hardware-kann-es-titelbild-1024x573.jpg 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/09/pixel-11-mte-hardware-kann-es-titelbild-300x168.jpg 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/09/pixel-11-mte-hardware-kann-es-titelbild-768x430.jpg 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/09/pixel-11-mte-hardware-kann-es-titelbild-1536x860.jpg 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/09/pixel-11-mte-hardware-kann-es-titelbild-500x280.jpg 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/09/pixel-11-mte-hardware-kann-es-titelbild.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Was MTE technisch macht, warum GrapheneOS ohne diese Funktion keine Geräte offiziell unterstützt und weshalb ausgerechnet Qualcomm sie jahrelang nicht liefern konnte, haben wir in <a href="https://yourdevice.ch/grapheneos-ohne-google-pixel/">GrapheneOS ohne Google Pixel</a> ausführlich erklärt. Dieser Beitrag setzt dort an und trägt den Stand vom 7. September nach.</p>





<h2 class="wp-block-heading">Pixel 11 MTE: der Stand nach neun Tagen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kurzfassung vorweg, weil sich die Lage dreimal gedreht hat und ihr sonst dem falschen Zwischenstand aufsitzt. Die Hardware des Pixel 11 beherrscht MTE — zumindest in einer Minimalvariante. Die Firmware gibt die Funktion inzwischen wieder frei. Das ausgelieferte Betriebssystem schaltet sie trotzdem nicht ein. Und Google sagt nicht, warum.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist etwas anderes als „Google hat die Sicherheitsfunktion aus dem Chip gestrichen", und es ist deutlich mehr als eine Nuance: Von der Antwort hängt ab, ob GrapheneOS die Pixel-11-Reihe je unterstützen kann. Für alle, die ein Gerät mit dem Betriebssystem kaufen wollen — <a href="https://yourdevice.ch/der-grapheneos-einsteiger-guide-einrichtung-anwendung/">unser Einsteiger-Guide erklärt die Einrichtung Schritt für Schritt</a> —, ist das die einzige Frage, die im Herbst 2026 zählt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was am 29. August gemeldet wurde</h2>



<p class="wp-block-paragraph">GrapheneOS veröffentlicht das meiste zuerst auf Mastodon, und die Ausgangsmeldung war unmissverständlich. Nach einer Woche Arbeit lag eine Teilportierung vor, abschliessen liess sie sich nicht. <a href="https://grapheneos.social/@GrapheneOS/117179260665340319">„Pixel 11 doesn't have MTE support. It's entirely gone."</a> Kurz darauf die Feststellung, dass die Pixel-11-Reihe die eigenen Sicherheitsanforderungen nicht zu erfüllen scheine.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ganz nebenbei enthielt derselbe Faden auch das Gegenteil einer Abrechnung. Das Pixel 11 bringe durchaus Verbesserungen mit, <a href="https://grapheneos.social/@GrapheneOS/117179377138541204">namentlich einen quantensicheren Verified Boot per ML-DSA, den Ersatz von Samsungs Shannon-IMS durch AOSP-IMS und einen Titan M3, der den Schutz gegen Datenextraktion deutlich verbessern sollte</a>. Nur nütze das wenig, wenn gleichzeitig MTE wegfällt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum MTE für GrapheneOS kein Extra ist</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die <a href="https://source.android.com/docs/security/test/memory-safety/arm-mte">ARM Memory Tagging Extension</a> versieht Speicherbereiche mit einer Markierung und prüft bei jedem Zugriff, ob die Markierung des Zeigers dazu passt. Ganze Fehlerklassen — Use-after-free, Pufferüberläufe — fliegen damit zur Laufzeit auf, statt zur Angriffsfläche zu werden. Das ist im Bestandsartikel ausgeführt und wird hier nicht wiederholt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Entscheidend für die aktuelle Lage ist der Umfang der Nutzung. <a href="https://grapheneos.social/@GrapheneOS/117179270702794432">GrapheneOS setzt MTE im gesamten Basissystem ein, einschliesslich Kernel und sämtlicher Standardprozesse</a>; nur für einige gerätespezifische Prozesse ist es vorübergehend abgeschaltet. Ein Gerät ohne MTE ist für dieses Projekt also nicht ein Gerät mit einem fehlenden Häkchen, sondern eines, auf dem die zentrale Schutzschicht des Systems ersatzlos entfällt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Ersatz wäre technisch denkbar und praktisch unattraktiv: <a href="https://grapheneos.social/@GrapheneOS/117188956243182593">HWASan käme mit rund doppeltem CPU-Aufwand und 25 Prozent mehr Speicherbedarf</a> und liesse sich sinnvoll nur auf den Kernel und einige wichtige Teile des Systems begrenzen. Zur Erinnerung: <a href="https://grapheneos.social/@GrapheneOS/117179296687291912">Das Pixel 8 kam im Oktober 2023 mit Hardware-MTE, GrapheneOS hat es noch im selben Monat quer durch das System eingesetzt — Android und das Pixel-System selbst haben es nie standardmässig aktiviert</a>. Wer die Funktion überhaupt benutzt, ist eine sehr kurze Liste, und Google steht nicht darauf.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ein Dollar pro Telefon: die Rechnung stammt von GrapheneOS, nicht von Google</h2>



<p class="wp-block-paragraph">An dieser Stelle ist Vorsicht geboten, denn hier vermischen viele Berichte Zuschreibung und Beleg. Die These, Google habe an der Chipfläche gespart, ist eine Vermutung von GrapheneOS — und das Projekt kennzeichnet sie selbst als solche. <a href="https://grapheneos.social/@GrapheneOS/117185856289140028">Rund vier Prozent der Cache-Fläche liessen sich einsparen; bei einem SoC-Preis von 150 Dollar und einem Cache-Anteil von einem Viertel ergäbe das etwa 1,50 Dollar pro Telefon — „that's not a well informed estimate of the price of MTE but it does have a price"</a>. Einen Tag später präzisierte das Projekt: <a href="https://grapheneos.social/@GrapheneOS/117186394617817006">Ohne dynamische Zuteilung brauche MTE einen um 3,125 Prozent grösseren CPU-Cache und einen aufwendigeren Cache-Controller, was auf etwa einen Dollar je Gerät hinauslaufe</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Stellungnahme von Google zu dieser Rechnung gibt es nicht. Die Schätzung als Googles Begründung auszugeben, wäre deshalb falsch — und genau das ist in der Berichterstattung mehrfach passiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Belegt ist dagegen der Rahmen. <a href="https://grapheneos.social/@GrapheneOS/117186386869038706">MTE ist in ARMv9 optional und nicht Pflicht; die meisten ARMv9-Umsetzungen haben es nicht. Qualcomm hat es erst im Snapdragon 8 Elite Gen 5, und im eine Stufe darunter liegenden Snapdragon 8 Gen 5 ist es wegen Errata funktionslos</a>. Und GrapheneOS hat nach eigener Darstellung <a href="https://grapheneos.social/@GrapheneOS/117193810809138194">bereits 2024 gehört, dass Google MTE im Zuge des Umstiegs auf eigene CPU-Kerne fallenlassen wollte — beim Tensor G5 des Pixel 10 geschah das nicht, und der Tensor G6 nutzt noch gar keine eigenen Kerne</a>. Notebookcheck hat dazu <a href="https://www.notebookcheck.net/Leaked-documents-show-Google-planned-and-then-cut-a-key-Pixel-11-security-feature-for-GrapheneOS.1382732.0.html">geleakte interne Unterlagen ausgewertet</a>, in denen „MTE support" in einer Prioritätenliste zur Cache-Architektur rot durchgestrichen ist; wann der Strich gesetzt wurde, geht daraus nicht hervor.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Rückzieher: die Firmware-Unterstützung ist wieder da</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Am 1. September kam die Wende, und sie kam aus einer Beta. <a href="https://developer.android.com/about/versions/17/qpr2">Android 17 QPR2 Beta 4</a> erschien am 28. August, die Abbilder für die Pixel-11-Reihe wurden nach Darstellung von GrapheneOS aber erst rund drei Tage später nachgeschoben. 9to5Google nennt für den Beitritt der Pixel-11-Modelle zum Beta-Programm <a href="https://9to5google.com/2026/09/01/pixel-11-android-17-qpr2-beta/">den 1. September und den Build CP41.260814.003.C2</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Ergebnis der Prüfung: <a href="https://grapheneos.social/@GrapheneOS/117194007157499435">„It still has at least bare minimum support for MTE at a hardware level."</a> Die Vermutung des Projekts lautet seither, dass Google die Beschleunigung im CPU-Cache entfernt und damit die Leistung ruiniert habe, weshalb die Funktion in der Firmware komplett abgeschaltet worden sei. <a href="https://grapheneos.social/@GrapheneOS/117194028139806366">In QPR2 Beta 4 ist die Firmware-Unterstützung wieder vorhanden, das Betriebssystem lässt MTE aber weiterhin aus, und die Firmware übergibt dem Kernel bedingungslos den Parameter <code>arm64.nomte</code></a>. Von Hand geht es trotzdem: <a href="https://grapheneos.social/@GrapheneOS/117194049991858297">Der Tag-Speicher lässt sich über <code>fastboot oem mte on</code> reservieren, danach braucht es einen Kernel, der <code>arm64.nomte</code> ignoriert</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und heute, am 7. September, hat sich auch die letzte offene Frage in eine unerwartete Richtung bewegt. Die Sorge lautete ja, MTE könnte auf dem Pixel 11 zwar existieren, aber unbrauchbar langsam sein. <a href="https://grapheneos.social/@GrapheneOS/117228235479076389">GrapheneOS schreibt dazu: Die Funktion sei über den Fastboot-Modus einschaltbar und dann im Serienbetriebssystem per ADB nutzbar, sie stehe aber weder im Advanced Protection Mode noch in den Entwickleroptionen zur Verfügung. „It isn't clear why it isn't enabled for use in the stock OS yet. It appears to work fine and performs fine."</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit ist von der Ausgangsdiagnose nach neun Tagen wenig übrig. Die Hardware kann es, die Firmware kann es, es funktioniert, und es ist schnell genug. Abgeschaltet ist es trotzdem.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="506" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/09/pixel-11-mte-schichten-1024x506.png" alt="Schichtenschaubild zum Pixel 11 mit vier Ebenen. Unten die Hardware Tensor G6 mit vorhandener Mindestunterstuetzung fuer MTE, darueber die Firmware, die seit Android 17 QPR2 Beta 4 wieder MTE unterstuetzt und den Tag-Speicher ueber fastboot oem mte on freigibt, darueber der Kernel, dem die Firmware bedingungslos den Parameter arm64.nomte uebergibt, und zuoberst hervorgehoben das Betriebssystem, in dem MTE abgeschaltet bleibt und weder in den Entwickleroptionen noch im Advanced Protection Mode auswaehlbar ist. Die Grafik zeigt, dass die Funktion auf allen Ebenen vorhanden ist und die Kette erst im Betriebssystem endet." class="wp-image-22843" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/09/pixel-11-mte-schichten-1024x506.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/09/pixel-11-mte-schichten-300x148.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/09/pixel-11-mte-schichten-768x380.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/09/pixel-11-mte-schichten-1536x759.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/09/pixel-11-mte-schichten-2048x1012.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/09/pixel-11-mte-schichten-500x247.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Was Google dazu sagt</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nichts. <a href="https://grapheneos.social/@GrapheneOS/117194080285401166">GrapheneOS hat nach eigener Angabe schon vor der ersten Meldung mehrere Leute bei Google angeschrieben und keine Antwort erhalten</a>; bis heute weiss das Projekt nicht, ob es ernsthafte CPU-Errata gibt oder ob die Funktion schlicht schlecht lief. Als strukturelle Erklärung nennt GrapheneOS, <a href="https://grapheneos.social/@GrapheneOS/117194118195313011">dass Google auf seine Anfragen zunehmend schweige, seit im Juni 2025 die Pixel-Unterstützung mit Android 16 aus AOSP herausgefallen ist</a> — ein Vorgang, den wir seinerzeit in <a href="https://yourdevice.ch/google-erschwert-custom-roms-fuer-pixel-geraete/">Google erschwert Custom-ROMs für Pixel-Geräte</a> beschrieben haben und der sich in der <a href="https://yourdevice.ch/grapheneos-bald-fuer-andere-smartphones/">Suche nach einem zweiten Hardware-Partner</a> fortsetzte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Auskunft gab es dann doch, sie war nur nichts wert. <a href="https://grapheneos.social/@GrapheneOS/117192362539626548">Ein Nutzer berichtete, Google habe ihm bestätigt, MTE werde mit dem September-Update aktiviert. GrapheneOS prüfte nach: Gefragt worden war ein Support-Mitarbeiter, der nicht bei Google arbeitet und noch nie von MTE gehört hatte — „the support agent clearly used an LLM to fabricate something to close the ticket"</a>. Ein Konzern, der eine Speicherschutzfunktion nicht kommentiert, aber ein Sprachmodell eine erfinden lässt, damit ein Ticket zugeht: Das ist der Zustand der Kundenkommunikation im Jahr 2026, in einem Satz.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Worauf ihr achten solltet</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Kaufentscheidung ist die Lage trotz aller Drehungen ziemlich klar, und sie hat sich seit dem 31. August nicht verbessert.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Ein Pixel 11 ist heute kein GrapheneOS-Gerät.</strong> Es steht nicht auf der Liste der unterstützten Geräte, und das Projekt hat sich noch nicht entschieden. <a href="https://grapheneos.social/@GrapheneOS/117228455738684564">Der Stand von heute: Der Grossteil der Portierung ist fertig, weitergearbeitet wird nach Abschluss von Android 17 QPR1 — offiziell unterstützt wird nur, was nachweislich funktioniert.</a></li>



<li><strong>Wer bereits gekauft hat, prüft die Rückgabefrist.</strong> GrapheneOS verweist selbst auf <a href="https://grapheneos.social/@GrapheneOS/117192493945403238">die 15-tägige Rückgabemöglichkeit ohne Begründung und die Empfehlung, stattdessen zum Pixel 10 zu greifen</a>. Ob diese Frist auch für euren Händler in der Schweiz gilt, steht in dessen Bedingungen und nicht bei Google.</li>



<li><strong>Das Pixel 11 ist nicht generell unsicher.</strong> Diese Verkürzung geistert durch die Kommentarspalten. <a href="https://grapheneos.social/@GrapheneOS/117185049296525295">GrapheneOS ordnet es ausdrücklich über Pixel 6 und 7 ein und weit über Geräte ohne Secure Element und ohne verlässliche Firmware-Updates</a> — ein Rückschritt ist es gegenüber Pixel 8, 9 und 10.</li>



<li><strong>Achtet auf die Nebenwirkungen.</strong> Unabhängig von MTE nennt GrapheneOS <a href="https://grapheneos.social/@GrapheneOS/117192582947773761">eine gegenüber dem Pixel 10 leicht schwächere GPU, rund 15 Prozent mehr CPU-Leistung und 2 GB weniger Arbeitsspeicher bei den Basis-Pro-Modellen</a>. Für den Aufpreis einer neuen Generation ist das eine dünne Bilanz.</li>



<li><strong>Bastellösungen taugen nicht als Kaufgrund.</strong> Dass sich MTE per <code>fastboot</code> und ADB einschalten lässt, ist ein Befund für Entwickler, kein Produktmerkmal. Solange es weder im Advanced Protection Mode noch in den Entwickleroptionen steht, ist es für den Alltag nicht vorhanden.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Ein gesparter Dollar kostet Google drei Gerätegenerationen Vorsprung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Pixel-Reihe hatte genau ein Alleinstellungsmerkmal, das über Kameravergleiche hinausging: Sie war die einzige Android-Hardware, auf der ein kompromissloses Sicherheitssystem überhaupt laufen konnte. <a href="https://yourdevice.ch/grapheneos-ohne-google-pixel/">Genau deshalb musste Motorola MTE zusagen, bevor GrapheneOS eine Partnerschaft einging</a>. Wer diese Anforderung an einen fremden Hersteller stellt, kann sie beim eigenen Lieferanten nicht fallenlassen, ohne die eigenen Standards zu entwerten — <a href="https://grapheneos.social/@GrapheneOS/117192493945403238">und genau so hat das Projekt es selbst formuliert</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bemerkenswert ist deshalb weniger die technische Panne als die Reihenfolge. Zuerst wird eine Funktion so weit abgeräumt, dass niemand sie ausprobieren kann. Dann kommt sie in einer Beta leise zurück. Dann stellt sich heraus, dass sie funktioniert und schnell genug ist. Und die einzige Stelle, die sagen könnte, was das alles soll, sagt gar nichts. Es ist dieselbe Kommunikationsverweigerung, die uns schon bei der <a href="https://yourdevice.ch/android-entwickler-verifizierung-euer-geraet-ist-egal/">Entwickler-Verifizierung</a> und bei der <a href="https://yourdevice.ch/hat-google-zugriff-auf-pixel-phones-mit-grapheneos/">Frage nach Googles Zugriff auf Pixel-Geräte</a> begegnet ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bis das geklärt ist, gilt die schlichteste aller Empfehlungen: Kauft das Vorgängermodell. Und wenn Google die drei Zeilen Firmware-Konfiguration doch noch freigibt, berichten wir darüber — dann hoffentlich mit einer Antwort von Google statt einer vom Sprachmodell eines Callcenters.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Quellen und weiterführende Links</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://grapheneos.social/@GrapheneOS/117179231167297908">GrapheneOS, 29.08.2026: Teilportierung auf die Pixel-11-Reihe, MTE fehlt in Software, Firmware und wahrscheinlich Hardware</a></li>



<li><a href="https://grapheneos.social/@GrapheneOS/117179260665340319">GrapheneOS, 29.08.2026: „Pixel 11 doesn't have MTE support. It's entirely gone."</a></li>



<li><a href="https://grapheneos.social/@GrapheneOS/117179270702794432">GrapheneOS, 29.08.2026: MTE wird im gesamten Basissystem einschliesslich Kernel eingesetzt</a></li>



<li><a href="https://grapheneos.social/@GrapheneOS/117179296687291912">GrapheneOS, 29.08.2026: Pixel 8 mit Hardware-MTE seit Oktober 2023, Android nutzt es nie standardmässig</a></li>



<li><a href="https://grapheneos.social/@GrapheneOS/117179377138541204">GrapheneOS, 29.08.2026: Verbesserungen des Pixel 11 — ML-DSA, AOSP-IMS, Titan M3</a></li>



<li><a href="https://grapheneos.social/@GrapheneOS/117185049296525295">GrapheneOS, 30.08.2026: Einordnung gegenüber Pixel 6, Pixel 7 und Geräten ohne Secure Element</a></li>



<li><a href="https://grapheneos.social/@GrapheneOS/117185856289140028">GrapheneOS, 30.08.2026: Schätzung von rund 1,50 Dollar je Telefon, ausdrücklich als grobe Rechnung gekennzeichnet</a></li>



<li><a href="https://grapheneos.social/@GrapheneOS/117186386869038706">GrapheneOS, 30.08.2026: MTE ist in ARMv9 optional; Qualcomm erst ab Snapdragon 8 Elite Gen 5</a></li>



<li><a href="https://grapheneos.social/@GrapheneOS/117186394617817006">GrapheneOS, 30.08.2026: 3,125 Prozent mehr Cache, aufwendigerer Cache-Controller, rund ein Dollar je Gerät</a></li>



<li><a href="https://grapheneos.social/@GrapheneOS/117188956243182593">GrapheneOS, 31.08.2026: HWASan als möglicher Teilersatz, rund doppelter CPU-Aufwand</a></li>



<li><a href="https://grapheneos.social/@GrapheneOS/117192362539626548">GrapheneOS, 31.08.2026: Die angebliche Google-Bestätigung stammt von einem externen Support-Mitarbeiter</a></li>



<li><a href="https://grapheneos.social/@GrapheneOS/117192493945403238">GrapheneOS, 31.08.2026: Hinweis auf die 15-tägige Rückgabefrist und die Empfehlung zum Pixel 10</a></li>



<li><a href="https://grapheneos.social/@GrapheneOS/117192582947773761">GrapheneOS, 31.08.2026: GPU, CPU-Leistung und Arbeitsspeicher im Vergleich zur Pixel-10-Reihe</a></li>



<li><a href="https://grapheneos.social/@GrapheneOS/117193810809138194">GrapheneOS, 01.09.2026: Hinweis aus dem Jahr 2024 auf den geplanten Wegfall von MTE bei eigenen CPU-Kernen</a></li>



<li><a href="https://grapheneos.social/@GrapheneOS/117194007157499435">GrapheneOS, 01.09.2026: Mindestunterstützung für MTE auf Hardware-Ebene vorhanden</a></li>



<li><a href="https://grapheneos.social/@GrapheneOS/117194028139806366">GrapheneOS, 01.09.2026: QPR2 Beta 4 vom 28.08., <code>arm64.nomte</code> wird bedingungslos übergeben</a></li>



<li><a href="https://grapheneos.social/@GrapheneOS/117194049991858297">GrapheneOS, 01.09.2026: Aktivierung über <code>fastboot oem mte on</code> und einen eigenen Kernel</a></li>



<li><a href="https://grapheneos.social/@GrapheneOS/117194080285401166">GrapheneOS, 01.09.2026: Anfragen an Google blieben unbeantwortet</a></li>



<li><a href="https://grapheneos.social/@GrapheneOS/117194118195313011">GrapheneOS, 01.09.2026: Google schweigt seit dem Wegfall der Pixel-Unterstützung in AOSP im Juni 2025</a></li>



<li><a href="https://grapheneos.social/@GrapheneOS/117228235479076389">GrapheneOS, 07.09.2026: MTE über Fastboot und ADB nutzbar, „appears to work fine and performs fine"</a></li>



<li><a href="https://grapheneos.social/@GrapheneOS/117228455738684564">GrapheneOS, 07.09.2026: Portierung weitgehend fertig, Fortsetzung nach Android 17 QPR1</a></li>



<li><a href="https://developer.android.com/about/versions/17/qpr2">Android Developers: Android 17 QPR2 Beta</a></li>



<li><a href="https://source.android.com/docs/security/test/memory-safety/arm-mte">Android Open Source Project: ARM Memory Tagging Extension</a></li>



<li><a href="https://9to5google.com/2026/09/01/pixel-11-android-17-qpr2-beta/">9to5Google, 01.09.2026: Pixel-11-Reihe im Beta-Programm, Build CP41.260814.003.C2</a></li>



<li><a href="https://www.notebookcheck.net/Leaked-documents-show-Google-planned-and-then-cut-a-key-Pixel-11-security-feature-for-GrapheneOS.1382732.0.html">Notebookcheck: Geleakte Unterlagen zur Cache-Architektur des Tensor G6</a></li>



<li><a href="https://grapheneos.org/">GrapheneOS: Projektseite mit der Liste der unterstützten Geräte</a></li>
</ul>
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		<title>Aurora Store meldet Server busy: was dahintersteckt</title>
		<link>https://yourdevice.ch/aurora-store-server-busy/</link>
					<comments>https://yourdevice.ch/aurora-store-server-busy/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Aug 2026 21:19:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Android]]></category>
		<category><![CDATA[alternative Apps]]></category>
		<category><![CDATA[FOSS Apps]]></category>
		<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Privatsphäre]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit dem 29. August meldet der Aurora Store „Server busy". Was daran belegt ist, warum das Modell so anfällig ist und worauf ihr jetzt achten solltet.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Seit Freitagmorgen bekommen viele Nutzer des <strong>Aurora Store</strong> beim Installieren nur noch einen Satz zu sehen: <em>Server busy, please try again later</em>. Bei manchen läuft alles normal weiter, bei anderen geht seit zwei Tagen nichts mehr. Eine Erklärung gibt es bis heute nicht — weder vom Projekt noch von Google. Wer ein googlefreies Android nutzt, sollte trotzdem wissen, was da gerade klemmt, denn es hängt direkt an dem, was wir im Kommentar zur <a href="https://yourdevice.ch/android-entwickler-verifizierung-euer-geraet-ist-egal/">Android-Entwickler-Verifizierung</a> beschrieben haben: Der Hebel liegt nicht bei eurem Gerät.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="573" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/08/aurora-store-server-busy-schluesselbrett-1024x573.jpg" alt="Ein hölzernes Schlüsselbrett mit vielen kleinen Haken, aufgenommen von vorne. Fast alle Haken sind leer, nur an einem hängt noch ein einzelner Messingschlüssel. Der Hintergrund ist dunkles Anthrazit, das Bild ist ruhig und gedämpft." class="wp-image-22459" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/08/aurora-store-server-busy-schluesselbrett-1024x573.jpg 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/08/aurora-store-server-busy-schluesselbrett-300x168.jpg 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/08/aurora-store-server-busy-schluesselbrett-768x430.jpg 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/08/aurora-store-server-busy-schluesselbrett-1536x860.jpg 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/08/aurora-store-server-busy-schluesselbrett-500x280.jpg 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/08/aurora-store-server-busy-schluesselbrett.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Wenige Token, viele Anfragen, der Aurora Store funktioniert aktuell nicht mehr</figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Vorweg das Wichtigste für alle, die uns deswegen schreiben wollen: Es liegt nicht an eurem Telefon, nicht an GrapheneOS und nicht an einer kaputten Installation. Neu aufsetzen hilft nicht.</p>





<h2 class="wp-block-heading">Aurora Store meldet „Server busy": was bislang belegt ist</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Sammelthread im <a href="https://www.kuketz-forum.de/t/aurora-store-server-busy/17389" target="_blank" rel="noopener">Kuketz-Forum</a> wurde am 29. August 2026 um 06:21 Uhr eröffnet und läuft seither weiter. Rund ein Dutzend Nutzer melden dieselbe Fehlermeldung, zwei melden ausdrücklich, dass bei ihnen alles funktioniert. Am Sonntagnachmittag stand dort noch immer keine Lösung, nur die Hoffnung, dass es sich von selbst erledigt. Im Bugtracker des Projekts liegt parallel das <a href="https://gitlab.com/AuroraOSS/AuroraStore/-/issues/802" target="_blank" rel="noopener">Issue 802</a>, in dem Aurora in einer Endlosschleife bei „requesting new session" hängen bleibt — auch mit anonymem Konto.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was im Forum an Ursachen kursiert — eine gezielte Sperre durch Google, eine VPN-Blockade, ein Fehler in der App, überlastete Dispenser —, ist Spekulation. <strong>Belegt ist keine davon.</strong> Google hat sich nicht geäussert, das Aurora-Projekt ebenfalls nicht. Wir schreiben das hier ausdrücklich hin, statt uns eine Schlagzeile zu bauen: Dass Google gerade aktiv gegen Aurora vorgeht, ist plausibel, aber unbewiesen. Was sich dagegen sehr wohl belegen lässt, ist der Grund, warum ein solcher Ausfall überhaupt alle auf einmal treffen kann.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum ein paar hundert Konten für Millionen Nutzer reichen müssen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Aurora ist kein eigener App-Store. Es ist, in den Worten des Projekts, „an unofficial FOSS client to Google Play" — eine andere Oberfläche vor demselben Laden. Die Apps kommen von Googles Servern, und um dort etwas anzufragen, braucht es ein Google-Konto.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Genau dafür gibt es die anonyme Anmeldung, und die funktioniert über sogenannte Token-Dispenser. Das <a href="https://auroraoss.gitbook.io/wiki/references/anonymous-logins" target="_blank" rel="noopener">Wiki des Projekts</a> beschreibt sie selbst so:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">„A token dispenser is a web client, that has around 250 real google accounts (inclusive of all servers), it distributes the AuthToken to anyone how makes a request to it in a defined format."</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Rund 250 echte Google-Konten über alle Server hinweg. Für die gesamte Nutzerschaft. Und dasselbe Wiki nennt auch die beiden Grenzen, die Google dabei zieht: „Google enforces a limit of approximately 12 concurrent active login sessions" pro Konto, und darüber hinaus gilt eine Rate-Limit-Politik — wird die Schnittstelle zu intensiv genutzt, macht Google den Anmeldetoken schlicht ungültig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit ist die Rechnung eigentlich schon aufgemacht. Wenn ein paar hundert geteilte Konten mit je etwa einem Dutzend gleichzeitiger Sitzungen den Zugang für alle tragen sollen, dann genügt eine Welle gleichzeitiger Anfragen, ein Ausfall einzelner Dispenser oder eine Handvoll gesperrter Poolkonten — und es steht für alle still. Es braucht dafür keinen Beschluss in Mountain View. Es genügt, dass niemand dort ein Interesse daran hat, dass es weiterläuft.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="397" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/08/aurora-datenfluss-1024x397.png" alt="Schaubild mit drei Stationen einer Aurora-Anfrage und dem, was jede davon zu sehen bekommt. Erste Station &quot;Euer Gerät&quot; mit dem Aurora Store als Oberfläche: kein eigenes Google-Konto nötig, keine Anmeldung mit eurem Namen, Aurora selbst speichert nichts über euch. Zweite Station &quot;Token-Dispenser&quot;, ein Webdienst mit rund 250 Google-Konten: sieht eure IP-Adresse, den Zeitpunkt der Anfrage und welches Poolkonto euch zugeteilt wird. Dritte Station &quot;Google Play&quot;, Googles Server: sieht eure IP-Adresse, ein Geräteprofil, welche App angefragt wird und welches Poolkonto anfragt. Die Aussage lautet, dass anonym nicht googlefrei heisst." class="wp-image-22457" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/08/aurora-datenfluss-1024x397.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/08/aurora-datenfluss-300x116.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/08/aurora-datenfluss-768x298.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/08/aurora-datenfluss-1536x595.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/08/aurora-datenfluss-2048x794.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/08/aurora-datenfluss-500x194.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Anonym heisst nicht googlefrei</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Punkt, der in dieser Woche untergeht und der uns wichtiger ist als der Ausfall selbst: Wer Aurora benutzt, redet mit Google. Nicht mit einem Konto, das euren Namen trägt — aber sehr wohl mit Googles Servern, von eurer IP-Adresse aus, mit einem Geräteprofil und einer konkreten Anfrage nach einer konkreten App. Aurora nimmt Google euer Konto weg, nicht eure Daten. Das steht ausführlicher in unserer <a href="https://yourdevice.ch/aurora-store-installation-und-anwendung/">Anleitung zum Aurora Store</a>, und es ist der Grund, warum ein Ausfall wie dieser überhaupt möglich ist: Ihr hängt an einer fremden Infrastruktur, die euch nichts schuldet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der übliche Ausweg, ein eigenes Google-Konto in Aurora zu hinterlegen, funktioniert weiterhin — und ist derzeit die einzige Methode, die zuverlässig läuft. Nur ist auch der Ausweg schmaler geworden: Ein frisches Konto anzulegen, ohne eine Telefonnummer zu hinterlegen, gelingt inzwischen kaum noch. Im Forum berichtet ein Nutzer, dass er dafür eine Prepaid-Karte gekauft hat. Wer diesen Weg geht, nimmt also eine zweite Kennung in Kauf, um eine erste zu vermeiden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Worauf ihr achten solltet</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Setzt nichts neu auf.</strong> Der Fehler liegt nicht auf eurem Gerät. Ein neu geflashtes GrapheneOS ändert daran nichts und kostet euch nur einen Nachmittag.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Der günstigste Versuch zuerst.</strong> In den Aurora-Einstellungen unter „Netzwerk" den Dispenser entfernen und eine neue Sitzung anfordern hat bei einem Teil der Betroffenen geholfen. Läuft ein VPN, testweise abschalten — und Cloudflare nicht blockieren, die Dispenser laufen alle darüber. Danach hilft nur abwarten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn danach Aurora spinnt und man sich nicht mehr anmelden kann, hier der originale Dispenser von Aurora:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>https://auroraoss.com/api/auth</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nehmt nicht euer Hauptkonto.</strong> Wer Aurora mit einem eigenen Google-Konto anmeldet, verknüpft jede Installation dauerhaft damit. Wenn schon, dann ein Konto, das sonst nichts von euch weiss — und mit dem Wissen, dass Google damit wieder eine Kennung mehr hat. Wie das praktisch aussieht, steht in unserem älteren Beitrag zu den <a href="https://yourdevice.ch/methoden-um-aurora-rate-limit-zu-umgehen/">Methoden gegen das Aurora-Rate-Limit</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Prüft, was ihr überhaupt über Aurora bezieht.</strong> Freie Apps gibt es über <a href="https://yourdevice.ch/f-droid-installation-und-anwendung/">F-Droid</a>, Apps mit GitHub-Releases über <a href="https://yourdevice.ch/obtainium-der-universelle-app-store/">Obtainium</a> — beide ohne jeden Google-Kontakt. Für viele bleibt am Ende eine Handvoll proprietärer Apps übrig, die es nur bei Google gibt. Genau diese Handvoll ist der Hebel, und es lohnt sich, sie einmal bewusst anzusehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Rechnet mit Wiederholungen.</strong> Am 30. September greift die Entwickler-Verifizierung in den ersten vier Ländern. Was Google an der Verteilung von Apps festzurrt, trifft Aurora als unautorisierten Client zuerst.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Aurora war nie eine Unabhängigkeit, sondern eine Duldung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ob Google diesmal aktiv eingegriffen hat, wissen wir nicht, und wir behaupten es auch nicht. Der Ausfall zeigt aber etwas, das unabhängig von der Ursache stimmt: Aurora verschafft euch keine Unabhängigkeit von Google, sondern einen bequemeren Umgang damit. Die Infrastruktur dahinter sind ein paar hundert geteilte Konten auf fremden Servern, und sie funktioniert genau so lange, wie Google sie nicht abstellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist kein Argument gegen Aurora — die Alternative wäre der offizielle Play Store mit eurem echten Konto, und die ist schlechter. Es ist ein Argument dafür, den eigenen Bedarf an Google-Apps ehrlich zu prüfen, solange es noch freiwillig geschieht. Wer an drei Apps hängt, hat ein Problem an drei Stellen. Wer an keiner hängt, liest solche Meldungen entspannt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Update vom 04.09.2026</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Scheinbar funktioniert der Aurora Store wieder problemlos, ich konnte heute 25 Apps in einem Rutsch updaten. User im Kuketz Forum berichten ebenfalls dass sie ihre Apps wieder updaten können. Nichts desto trotz habe ich bei dieser Gelegenheit nochmals meine Apps unter die Lupe genommen und es wurden einige deinstalliert, die ich eigentlich garnicht brauche. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Quellen und weiterführende Links</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://auroraoss.gitbook.io/wiki/references/anonymous-logins" target="_blank" rel="noopener">AuroraOSS Wiki, Anonymous Logins</a> — Token-Dispenser mit rund 250 Konten, Grenze von etwa zwölf gleichzeitigen Sitzungen, Rate-Limit-Politik von Google</li>



<li><a href="https://www.kuketz-forum.de/t/aurora-store-server-busy/17389" target="_blank" rel="noopener">Kuketz-Forum, „Aurora Store: Server busy?"</a> — Sammelthread seit dem 29.08.2026, Stand der Betroffenheit und der Versuche</li>



<li><a href="https://gitlab.com/AuroraOSS/AuroraStore/-/issues/802" target="_blank" rel="noopener">GitLab-Issue 802</a> — Endlosschleife bei „requesting new session", auch mit anonymem Konto</li>



<li><a href="https://gitlab.com/AuroraOSS/AuroraStore" target="_blank" rel="noopener">Aurora Store auf GitLab</a> — Projektseite, Selbstbeschreibung als inoffizieller Play-Client</li>
</ul>
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		<title>Digital Markets Act: Die Schweiz reguliert das Falsche</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Aug 2026 08:11:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weiteres]]></category>
		<category><![CDATA[Android]]></category>
		<category><![CDATA[Meinungen]]></category>
		<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Google hat den Auswahlbildschirm in der Schweiz entfernt, die EU büsst mit 890 Millionen Euro. Warum der fehlende Digital Markets Act Schweizer Nutzer trifft.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Am 23. Juli 2026 hat die EU-Kommission Google <a href="https://digital-markets-act.ec.europa.eu/commission-fines-google-eur890-million-breaches-digital-markets-act-2026-07-23_en" target="_blank" rel="noopener">890 Millionen Euro Busse</a> auferlegt und dem Konzern 60 Tage gegeben, sein Verhalten abzustellen. Neun Tage vorher, am 14. Juli, hat das Sekretariat der Schweizer Wettbewerbskommission <a href="https://www.seco.admin.ch/de/newnsb/a1GWSdwMN1pxp0Gdvp3WF" target="_blank" rel="noopener">eine Vorabklärung eröffnet</a>, weil Google den Auswahlbildschirm für die Suchmaschine bei der Ersteinrichtung von Android-Geräten in der Schweiz abgeschafft hat. Dieselbe Firma, derselbe Monat, zwei Rechtsordnungen — und zwei Ergebnisse, die weiter nicht auseinanderliegen könnten. Der Kommentar zur <a href="https://yourdevice.ch/android-entwickler-verifizierung-euer-geraet-ist-egal/" target="_blank" rel="noopener">Android Entwickler-Verifizierung</a> hat diesen Fall vor einer Woche als Randnotiz benannt. Er verdient mehr, denn er ist kein Einzelfall, sondern das Muster.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="573" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/08/digital-markets-act-schweiz-titelbild-1024x573.jpg" alt="Smartphone von oben fotografiert. Auf dem Bildschirm ein Systemdialog mit der Überschrift Suchmaschine, darunter eine einzige auswählbare Zeile, drei leere graue Platzhalterzeilen und der Hinweis 1 von 1. Der Auswahlbildschirm ist da, zu wählen gibt es nichts." class="wp-image-20871" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/08/digital-markets-act-schweiz-titelbild-1024x573.jpg 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/08/digital-markets-act-schweiz-titelbild-300x168.jpg 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/08/digital-markets-act-schweiz-titelbild-768x430.jpg 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/08/digital-markets-act-schweiz-titelbild-1536x860.jpg 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/08/digital-markets-act-schweiz-titelbild-500x280.jpg 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/08/digital-markets-act-schweiz-titelbild.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der Digital Markets Act gilt in der Schweiz nicht. Das ist bekannt. Weniger bekannt ist, was daraus praktisch folgt und wie wenig die Schweiz dagegen in der Hand hat — auch nicht mit den zwei grossen Regulierungsvorhaben, die derzeit laufen. Beide gehen an der Sache vorbei, und zwar nicht aus Versehen.</p>





<h2 class="wp-block-heading">Was der Digital Markets Act vorschreibt — und was er mit dem DSA nicht zu tun hat</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Brüssel hat 2022 zwei Verordnungen beschlossen, die gerne in einem Atemzug genannt und dabei regelmässig verwechselt werden. Der Digital Services Act regelt, was auf Plattformen gesagt und gelöscht werden darf, mit Meldewegen, Moderationspflichten und Trusted Flaggern. Wir haben ihn hier ausführlich und <a href="https://yourdevice.ch/der-digital-services-act-als-zensur-mechanismus/" target="_blank" rel="noopener">nicht wohlwollend behandelt</a>. Der <a href="https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/HTML/?uri=CELEX:32022R1925" target="_blank" rel="noopener">Digital Markets Act</a> regelt etwas völlig anderes: nicht Inhalte, sondern Marktmacht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Er benennt eine Handvoll Konzerne als Torwächter und legt ihnen Pflichten auf, die vorher gelten und nicht erst nach jahrelangen Verfahren. <a href="https://digital-markets-act.ec.europa.eu/about-dma_en" target="_blank" rel="noopener">Die Kommission fasst sie so zusammen</a>: Torwächter dürfen ihre eigenen Dienste im Ranking nicht bevorzugen, dürfen Nutzer nicht daran hindern, vorinstallierte Software zu deinstallieren, müssen Dritten in bestimmten Fällen Interoperabilität gewähren und müssen Geschäftskunden erlauben, ihre Angebote auch ausserhalb der Plattform zu bewerben. Dazu kommt die Pflicht, Endnutzer bei der ersten Nutzung aktiv wählen zu lassen, welche Suchmaschine, welchen Browser und welchen Sprachassistenten sie wollen, statt ihnen eine Voreinstellung unterzuschieben. Genau das ist der Auswahlbildschirm, den es in der Schweiz seit diesem Sommer nicht mehr gibt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Unterschied zwischen den beiden Verordnungen ist kein juristisches Detail. Der DSA greift in die Rede ein, der DMA in den Markt. Wer beide für dasselbe hält, kann nicht erklären, warum sich das eine ablehnen und das andere trotzdem vermissen lässt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">890 Millionen Euro und 60 Tage: so sieht Durchsetzung im DMA aus</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Bussenentscheid vom 23. Juli 2026 zerfällt in zwei Teile. 460 Millionen Euro entfallen auf Selbstbevorzugung in der Google-Suche: Google zeigt eigene Dienste prominenter an, «including at the top of the search results page or by using enhanced visuals and filters». 430 Millionen Euro entfallen auf Google Play, weil App-Entwickler ihre Kunden nicht auf «alternative, often cheaper, purchase channels» hinweisen durften und die Gebühren für solche Verweise überhöht waren. Die <a href="https://ec.europa.eu/commission/presscorner/api/files/document/print/en/ip_26_1670/IP_26_1670_EN.pdf" target="_blank" rel="noopener">Pressemitteilung der Kommission</a> hält fest: «Google is required to comply with the Commission's decisions within 60 days.» Danach drohen Zwangsgelder von bis zu fünf Prozent des weltweiten Tagesumsatzes.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Rechnet nach: 60 Tage ab dem 23. Juli endet am 21. September 2026. Bis dahin muss Google die Suchergebnisseite umgebaut haben, oder es wird teuer. Das ist der entscheidende Punkt an diesem Instrument — nicht die Höhe der Busse, sondern die Uhr, die mit ihr zu laufen beginnt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Auswahlbildschirm verschwand, kaum war das Urteil rechtskräftig</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Vorgeschichte reicht acht Jahre zurück. 2018 verhängte die Kommission gegen Google eine Busse wegen missbräuchlicher Praktiken rund um Android. Der Streit ging durch alle Instanzen und endete am 2. Juli 2026: Der Gerichtshof der Europäischen Union <a href="https://curia.europa.eu/site/upload/docs/application/pdf/2026-07/cp260093en.pdf" target="_blank" rel="noopener">wies das Rechtsmittel in der Rechtssache C-738/22 P ab</a> und bestätigte 4'125'000'000 Euro, davon 1'520'605'895 Euro solidarisch für Alphabet. Beanstandet wurden Vorinstallationsvereinbarungen, Anti-Fragmentierungsklauseln und Umsatzbeteiligungen, die daran hingen, keinen konkurrierenden Suchdienst vorzuinstallieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zwölf Tage nach diesem Urteil meldete das WEKO-Sekretariat, Google habe den Auswahlbildschirm in der Schweiz abgeschafft, während er im Europäischen Wirtschaftsraum weiter besteht. Schweizer Nutzer bekommen bei der Ersteinrichtung keinen Auswahlbildschirm mehr, Google Search ist gesetzt. Ob zwischen dem Urteil und der Abschaffung ein Zusammenhang besteht, hat Google öffentlich nicht erklärt, und wir behaupten es nicht. Die Reihenfolge steht trotzdem fest, und sie ist bemerkenswert: Sobald die europäische Pflicht endgültig geklärt war, verschwand die Wahlmöglichkeit dort, wo keine Pflicht besteht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist die praktische Bedeutung eines fehlenden Gesetzes. Freiwilligkeit hält genau so lange, wie sie nichts kostet.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Eine Vorabklärung kann gar keine Busse aussprechen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Teil der Berichterstattung im Juli sprach von einer «Untersuchung gegen Google». Das trifft nicht zu, und der Unterschied ist erheblich. Das Sekretariat hat eine Vorabklärung eröffnet. Was das ist, beschreibt die WEKO in ihrem eigenen <a href="https://www.weko.admin.ch/dam/de/sd-web/mODFUfYwvIsT/merkblatt_ablauf_vorabklaerung.pdf" target="_blank" rel="noopener">Merkblatt zum Ablauf einer Vorabklärung</a> mit erfrischender Klarheit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zur Frage, ob am Ende eine Sanktion stehen kann, heisst es dort: «Nein. In der Vorabklärung wird nicht abschliessend beurteilt, ob das Verhalten zulässig oder unzulässig ist. Folglich können weder das Sekretariat noch die WEKO eine Geldsanktion aussprechen.» Zur Dauer: «Die Dauer einer Vorabklärung ist je nach Einzelfall ganz verschieden; sie kann von mehreren Monaten bis zu gut über einem Jahr dauern.» Und zum Ausgang: Sie kann folgenlos eingestellt werden, in einer einvernehmlichen Verhaltensanpassung enden oder in eine förmliche Untersuchung nach Art. 27 ff. Kartellgesetz münden — die dann ihrerseits Jahre dauert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Stellt das neben die 60 Tage aus Brüssel. Auf der einen Seite ein Verfahren mit Frist, Busse und Zwangsgeld. Auf der anderen ein Vorverfahren ohne Frist, ohne Sanktionsmöglichkeit und mit offenem Ausgang, das schon vom Namen her nur klärt, ob überhaupt ein Verfahren zu eröffnen wäre. Das ist kein Vorwurf an die WEKO. Sie tut, was ihr das Gesetz erlaubt. Das Gesetz erlaubt nur wenig.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kartellrecht kommt hinterher, der DMA kommt vorher</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Hier liegt der strukturelle Kern. Kartellrecht arbeitet im Nachhinein: Ein Unternehmen verhält sich, eine Behörde stellt Jahre später fest, ob das zulässig war. Der Android-Fall ist das Lehrstück dazu — acht Jahre von der Kommissionsentscheidung bis zur Rechtskraft, und in dieser Zeit hat sich das beanstandete Geschäftsmodell längst weiterentwickelt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der DMA dreht das um. Er stellt keine Missbrauchsfrage, sondern eine Statusfrage: Wer als Torwächter benannt ist, muss bestimmte Dinge tun und andere lassen, unabhängig davon, ob im Einzelfall ein Missbrauch nachweisbar wäre. Deshalb dauert die Durchsetzung Monate statt Jahre. Das lässt sich als gefährliche Machtverschiebung zugunsten der Kommission lesen — dieses Argument nehmen wir ernst und kommen darauf zurück. Es funktioniert aber nachweislich dort, wo Kartellrecht seit zwei Jahrzehnten nicht mehr rechtzeitig ankommt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Schweiz hat 2022 immerhin einen Schritt in diese Richtung getan: Seit dem 1. Januar 2022 kennt das Kartellgesetz in Art. 4 Abs. 2bis und Art. 7 den Begriff der relativen Marktmacht. Sie liegt laut dem <a href="https://www.weko.admin.ch/dam/de/sd-web/XIALmA67BR7t/merblatt_und_meldeformular_relative_marktmacht.pdf" target="_blank" rel="noopener">Merkblatt der WEKO</a> vor, wenn «Nachfrager und Nachfragerinnen oder Anbieter und Anbieterinnen von Waren und Dienstleistungen mangels angemessener Alternativen von einem Unternehmen abhängig sind». Das klingt zunächst brauchbar. Nur steht im selben Merkblatt der entscheidende Satz: «Auf die Vorschriften zur relativen Marktmacht können sich Unternehmen im Sinne des Kartellgesetzes berufen» — Konsumenten ausdrücklich nicht. Wer als Privatperson keinen Auswahlbildschirm mehr bekommt, hat aus diesem Instrument nichts.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/08/dma-kompg-kartellgesetz-vergleich-1.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="928" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/08/dma-kompg-kartellgesetz-vergleich-1-1024x928.png" alt="Vergleich von drei Regelwerken in drei Spalten. Der Digital Markets Act der EU verlangt Auswahlbildschirm, keine Selbstbevorzugung, Deinstallierbarkeit und Interoperabilität und ahndet Verstösse mit Busse und Frist; er gibt Nutzern eine Wahl zurück, gilt in der Schweiz aber nicht. Das Schweizer KomPG verlangt Meldeverfahren, Löschbegründungen, Transparenz und Werbearchiv, regelt aber Inhalte und nicht den Markt. Das Schweizer Kartellgesetz setzt erst im Nachhinein an; die Vorabklärung gegen Google kennt keine Frist und keine Geldsanktion." class="wp-image-20874" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/08/dma-kompg-kartellgesetz-vergleich-1-1024x928.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/08/dma-kompg-kartellgesetz-vergleich-1-300x272.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/08/dma-kompg-kartellgesetz-vergleich-1-768x696.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/08/dma-kompg-kartellgesetz-vergleich-1-1536x1393.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/08/dma-kompg-kartellgesetz-vergleich-1-2048x1857.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/08/dma-kompg-kartellgesetz-vergleich-1-500x453.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<h2 class="wp-block-heading">Die Kartellgesetz-Revision regelt Fusionen, nicht Plattformen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Kartellgesetz wird gerade revidiert, und wer nun hofft, dort komme die Antwort auf die Plattformfrage, wird enttäuscht. Das Parlament hat die Teilrevision am 19. Dezember 2025 verabschiedet. Am 27. Mai 2026 hat der Bundesrat die <a href="https://www.admin.ch/de/newnsb/TO8Va1gKIBcynMpwqrF2L" target="_blank" rel="noopener">Vernehmlassung zu den Ausführungsverordnungen eröffnet</a>, die noch bis zum 17. September 2026 läuft. Umgesetzt wird laut Mitteilung «die vom Parlament beschlossene Gesetzesrevision im Hinblick auf die neue Zusammenschlusskontrolle, Parteienentschädigungen, das angepasste Widerspruchsverfahren und die Compliance Defense».</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das sind vernünftige Anliegen. Ein neuer Prüfmassstab für Unternehmenszusammenschlüsse, ein entschärftes Widerspruchsverfahren, eine Anrechnung von Compliance-Anstrengungen. Digitale Plattformen, Selbstbevorzugung, Interoperabilität oder Voreinstellungen kommen darin nicht vor. Die Revision modernisiert das Werkzeug, das ohnehin erst nach dem Schaden greift. Sie schafft kein Werkzeug, das vorher greift.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das KomPG holt eine Hälfte der EU-Regulierung — die falsche</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das zweite grosse Vorhaben ist das Bundesgesetz über Kommunikationsplattformen und Suchmaschinen, kurz KomPG. Der Bundesrat hat den Vorentwurf am <a href="https://www.admin.ch/de/newnsb/6TmEAde4htulaWG9CWYtK" target="_blank" rel="noopener">29. Oktober 2025 in die Vernehmlassung geschickt</a>, die Frist lief bis zum 16. Februar 2026. Erfasst werden «sehr grosse Kommunikationsplattformen und Suchmaschinen, weil diese aufgrund ihrer Reichweite die öffentliche Debatte und Meinungsbildung stark beeinflussen». Als sehr gross gilt, wer «monatlich durchschnittlich von zehn Prozent der ständigen Schweizer Wohnbevölkerung genutzt» wird, also rund 900'000 Nutzer.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und was verlangt das Gesetz von diesen Diensten? Ein Meldeverfahren für mutmasslich rechtswidrige Inhalte. Eine Begründungspflicht bei Löschungen und Kontosperrungen. Ein internes Beschwerdeverfahren und aussergerichtliche Streitbeilegung. Transparenzvorgaben für Werbung und Empfehlungssysteme. Ein öffentliches Werbearchiv. Datenzugang für Verwaltung und Forschung. Eine Rechtsvertretung in der Schweiz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist, Punkt für Punkt, die Logik des Digital Services Act. Es ist die Regulierung der Rede. Von Selbstbevorzugung, Auswahlbildschirmen, Deinstallierbarkeit, alternativen App-Kanälen oder Interoperabilität steht nichts drin — nicht in abgeschwächter Form, sondern gar nicht. Die Schweiz übernimmt in eigener Fassung genau jenen Teil der europäischen Plattformregulierung, den auch wir hier für gefährlich halten, und lässt jenen Teil weg, der Nutzern Wahlmöglichkeiten zurückgibt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Vernehmlassung wurde der Entwurf breit kritisiert, allerdings fast durchweg entlang der DSA-Achse. <a href="https://algorithmwatch.ch/de/vernehmlassung-kompg/" target="_blank" rel="noopener">AlgorithmWatch CH</a> fordert vier Ergänzungen, darunter, generative KI dort zu erfassen, «wo sie als Suchmaschinen oder Social-Media-Plattformen genutzt» wird, und eine Pflicht zur Risikominderung. Die <a href="https://www.digitale-gesellschaft.ch/2025/10/30/plattformregulierung-der-spaete-und-zahme-aufbruch-des-bundesrats-eroeffnung-vernehmlassung-zur-plattformregulierung/" target="_blank" rel="noopener">Digitale Gesellschaft</a> hält fest, «der zweite Teil – die Pflicht zu Risikominderungsmassnahmen – freiwillig» bleibe, und nennt die Werberegulierung «viel zu zahnlos». Beides sind berechtigte Einwände. Nur verhandelt auch diese Kritik über Moderation und Transparenz. Die Frage, warum die Vorlage kein einziges marktöffnendes Element enthält, hat in der Debatte kaum jemand gestellt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was Schweizer Nutzer heute schon nicht bekommen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das bleibt abstrakt, solange es nicht auf konkrete Geräte heruntergebrochen ist. Also konkret. Apple beschreibt auf seiner <a href="https://developer.apple.com/support/dma-and-apps-in-the-eu/" target="_blank" rel="noopener">eigenen Entwicklerseite</a>, welche Änderungen der DMA ausgelöst hat: alternative App-Marktplätze und Web-Distribution, Frameworks für andere Browser-Engines als WebKit, ein Auswahlbildschirm für den Standardbrowser, NFC-Zugriff für Drittanbieter. Und dazu den Geltungsbereich: «The changes are available for developers who distribute apps in any of the 27 EU member countries and only apply to apps available and distributed to users in the EU.» Die Schweiz kommt in dem Dokument nicht vor.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Noch deutlicher steht es in Apples Support-Artikel zu alternativen App-Marktplätzen, in der Schweizer Fassung: «Alternative App-Anbieter sind in Brasilien, Japan und den Ländern bzw. Regionen der Europäischen Union verfügbar.» Wer sie nutzen will, dessen Apple-Konto muss auf ein solches Land eingestellt sein, und er muss sich physisch dort aufhalten. Die Schweiz steht nicht auf dieser Liste. Ein iPhone in Zürich installiert keine Apps ausserhalb des App Store, ein iPhone in Konstanz schon. Der Unterschied ist nicht technisch. Er ist rechtlich — und Apple erklärt ihn Schweizer Nutzern auf einer Seite, die ausdrücklich für sie geschrieben ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dasselbe Muster bei Messengern. Meta hat im November 2025 <a href="https://about.fb.com/news/2025/11/messaging-interoperability-whatsapp-enables-third-party-chats-for-users-in-europe/" target="_blank" rel="noopener">Drittanbieter-Chats für WhatsApp angekündigt</a> und schreibt dazu unmissverständlich: «The DMA requires Meta to give people using WhatsApp in Europe the option to connect with people using third-party messaging services», verfügbar «in line with DMA requirements» für Nutzer in der «European Region». Ob und wann Schweizer Konten dazugehören, sagt Meta in dieser Mitteilung nicht — was für sich genommen schon die Antwort ist, denn die Pflicht endet an der Grenze des Geltungsbereichs.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Drei Beispiele, ein Mechanismus: Wo eine Pflicht besteht, öffnen die Konzerne. Wo keine besteht, öffnen sie nicht, oder sie schliessen wieder.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/08/choice-screen-zeitleiste-scaled.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="945" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/08/choice-screen-zeitleiste-945x1024.png" alt="Zeitleiste von 2018 bis September 2026 mit farblich getrennten Einträgen für EU, Schweiz und Japan. Sie zeigt: Nach dem endgültigen EU-Urteil vom 2. Juli 2026 entfernte Google Anfang Juli den Auswahlbildschirm in der Schweiz, am 14. Juli eröffnete das WEKO-Sekretariat eine Vorabklärung ohne Frist und ohne Sanktionsmöglichkeit, und am 23. Juli büsste die EU-Kommission Google mit 890 Millionen Euro und einer Frist von 60 Tagen." class="wp-image-20873" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/08/choice-screen-zeitleiste-945x1024.png 945w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/08/choice-screen-zeitleiste-277x300.png 277w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/08/choice-screen-zeitleiste-768x833.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/08/choice-screen-zeitleiste-1417x1536.png 1417w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/08/choice-screen-zeitleiste-1889x2048.png 1889w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/08/choice-screen-zeitleiste-500x542.png 500w" sizes="auto, (max-width: 945px) 100vw, 945px" /></a></figure>
</div>


<h2 class="wp-block-heading">Japan hat gezeigt, dass es auch ohne Brüssel geht</h2>



<p class="wp-block-paragraph">An dieser Stelle kommt üblicherweise der Einwand, die Schweiz könne eben nicht anders, weil sie nicht in der EU sei und keinen Binnenmarkt von 450 Millionen Menschen in die Waagschale werfe. Japan widerlegt das.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Japan hat mit dem Mobile Software Competition Act ein eigenes Gesetz geschrieben, dessen <a href="https://www.jftc.go.jp/file/MSCA_Guidelines_tentative_translation.pdf" target="_blank" rel="noopener">Leitlinien die Wettbewerbsbehörde JFTC im Juli 2025 veröffentlicht hat</a>. In Kraft ist es seit dem 17. Dezember 2025. Google hat am selben Tag in seinem <a href="https://blog.google/company-news/inside-google/around-the-globe/google-asia/complying-with-mobile-software-competition-act/" target="_blank" rel="noopener">eigenen Unternehmensblog</a> mitgeteilt, was das bedeutet: «Under the MSCA, we will show choice screens that prompt you to select a search engine and browser.» Dazu alternative Bezahloptionen für Entwickler und Käufe digitaler Inhalte ausserhalb von Google Play.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Lest den Satz noch einmal. «Under the MSCA» — wegen des Gesetzes. Nicht wegen Kundenwünschen, nicht wegen Marktdruck, nicht aus Einsicht. Und deshalb steht Japan heute in Apples Länderliste für alternative App-Marktplätze neben der EU und Brasilien, während die Schweiz fehlt. Japan hat 124 Millionen Einwohner, die Schweiz neun. Der Grössenunterschied ist real. Aber die Behauptung, ein Land ausserhalb der EU könne in dieser Frage grundsätzlich nichts ausrichten, ist damit widerlegt. Es ist eine Frage des politischen Willens, nicht der Grösse.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Gegenposition: Braucht die Schweiz das wirklich?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Gegen einen schweizerischen DMA lassen sich drei ernstzunehmende Argumente vorbringen, und sie verdienen eine Antwort statt eines Achselzuckens.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Erstens: Das Kartellgesetz reicht.</strong> Die WEKO ist tätig geworden, das Verfahren läuft, abwarten genügt. Der Einwand scheitert an den eigenen Unterlagen der Behörde. Eine Vorabklärung kann laut ihrem Merkblatt keine Sanktion aussprechen, hat keine Frist und kann folgenlos eingestellt werden. Selbst im günstigsten Fall — Untersuchung, Verfügung, Beschwerde ans Bundesverwaltungsgericht, Weiterzug ans Bundesgericht — reden wir über Jahre. Der Auswahlbildschirm ist inzwischen weg. Recht, das erst nach dem Ende des beanstandeten Verhaltens ankommt, ist für die Betroffenen kein Recht, sondern Statistik.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zweitens: Regulierung schadet dem Standort.</strong> Auch dieses Argument hat Substanz — nur trifft es hier den Falschen. Die Adressaten des DMA sind sechs bis acht Konzerne mit weltweiter Marktmacht, kein Schweizer KMU. Und die Schweiz reguliert ohnehin bereits, das KomPG liegt vor. Zur Debatte steht nicht, ob reguliert wird, sondern was. Wer Regulierung grundsätzlich ablehnt, müsste konsequenterweise auch gegen das KomPG sein, das Plattformen Moderations- und Berichtspflichten auferlegt. Wer das KomPG für nötig hält, aber marktöffnende Pflichten für Teufelszeug, hat sich für die eingriffsintensivere Hälfte entschieden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Drittens: Das wäre autonomer Nachvollzug und damit EU-Hörigkeit.</strong> Das ist der stärkste Einwand, und er verdient Respekt. Die Antwort steht im vorigen Abschnitt: Japan hat kein EU-Recht nachvollzogen, sondern ein eigenes Gesetz mit eigenen Kriterien und einer eigenen Behörde geschrieben. Ein schweizerischer Ansatz müsste den DMA nicht kopieren. Er müsste nur überhaupt existieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wer die EU kritisiert, muss beim DMA trotzdem genau hinsehen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">An dieser Stelle ist eine Selbstauskunft fällig, denn dieser Blog ist in EU-Fragen alles andere als unverdächtig. Wir haben die Chatkontrolle, die Altersverifikation, den digitalen Euro und den DSA scharf angegriffen und in <a href="https://yourdevice.ch/warum-die-eu-sterben-muss-damit-europa-leben-kann/" target="_blank" rel="noopener">einem eigenen Kommentar</a> die These vertreten, dass dieser Apparat Demokratie als Fremdwort behandelt. An keinem Wort davon ist etwas zurückzunehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Trotzdem gilt: Der DMA ist nicht der DSA. Der eine gibt der Kommission Zugriff darauf, was gesagt werden darf. Der andere zwingt Konzerne, Nutzern eine Wahl zu lassen, die sie ihnen sonst nehmen. Das eine lässt sich bekämpfen und das andere für richtig halten, ohne inkonsequent zu sein — vorausgesetzt, die Unterscheidung läuft nach Wirkung und nicht nach Absender. Die berechtigte Sorge bleibt, dass eine Behörde, die Marktstrukturen per Verordnung setzt, dieselbe Macht später anders einsetzt. Deshalb ist die entscheidende Frage an ein schweizerisches Pendant nicht, ob es kommt, sondern wer es durchsetzt und mit welcher gerichtlichen Kontrolle. Diese Frage wird derzeit gar nicht gestellt, weil das Thema nicht auf der Traktandenliste steht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist der eigentliche Befund dieses Sommers. Nicht, dass die Schweiz die falsche Antwort gegeben hätte. Sondern dass sie die Frage nicht stellt, während im selben Monat 890 Millionen Euro Busse, ein 60-Tage-Ultimatum und ein stillschweigend entfernter Auswahlbildschirm zeigen, worum es geht. Der Kommentar zur <a href="https://yourdevice.ch/keep-android-open-google-will-android-schliessen/" target="_blank" rel="noopener">Kampagne Keep Android Open</a> hat vor einem halben Jahr beschrieben, wie sich das Ökosystem schliesst. Der fehlende DMA ist der Grund, warum die Schweiz dabei nicht einmal zusieht, sondern schlicht nicht vorkommt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ihr tun könnt</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Politisch ist die Lage unbefriedigend, praktisch könnt ihr trotzdem einiges selbst in die Hand nehmen.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Standardsuchmaschine von Hand setzen.</strong> Der fehlende Auswahlbildschirm nimmt euch nur die Frage ab, nicht die Möglichkeit. In Chrome unter Einstellungen, Suchmaschine, und in Firefox unter Einstellungen, Suchen lässt sich der Standard weiterhin ändern. Welche Anbieter dafür taugen, haben wir in unserer Übersicht zu den <a href="https://yourdevice.ch/die-5-besten-alternativen-zur-google-suchmaschine/" target="_blank" rel="noopener">Alternativen zur Google-Suche</a> zusammengestellt.</li>



<li><strong>App-Bezug vom Play Store lösen.</strong> Was der DMA in der EU erzwingt, könnt ihr euch in der Schweiz selbst bauen. <a href="https://yourdevice.ch/obtainium-der-universelle-app-store/" target="_blank" rel="noopener">Obtainium</a> holt Apps direkt von den Release-Seiten der Entwickler, und die <a href="https://yourdevice.ch/alternative-android-app-stores/" target="_blank" rel="noopener">alternativen App-Stores</a> decken den Rest ab. Wer weiter gehen will, findet im <a href="https://yourdevice.ch/der-grapheneos-einsteiger-guide-einrichtung-anwendung/" target="_blank" rel="noopener">GrapheneOS-Einsteiger-Guide</a> den Weg zu einem System, das gar nicht erst voreinstellt.</li>



<li><strong>An der laufenden Vernehmlassung teilnehmen.</strong> Die Verordnungen zum revidierten Kartellgesetz stehen noch bis zum 17. September 2026 offen. Stellungnahmen sind nicht Verbänden vorbehalten; jede Person und jede Organisation kann eine einreichen. Wer festhält, dass die Vorlage digitale Torwächter nicht erfasst, bringt diese Lücke wenigstens ins Protokoll.</li>



<li><strong>Der WEKO Sachverhalte melden.</strong> Das Sekretariat wird auch auf Hinweise Dritter tätig. Wer den Wegfall des Auswahlbildschirms auf einem konkreten Gerät dokumentiert hat, mit Modell, Datum und Screenshot, liefert brauchbares Material. Für Unternehmen gibt es zusätzlich das Meldeformular zur relativen Marktmacht — Privatpersonen können sich auf diese Bestimmung nicht berufen, Hinweise geben aber sehr wohl.</li>



<li><strong>Beim Gerätekauf mitdenken.</strong> Wenn Öffnung an Rechtsräumen hängt, ist die Plattformwahl eine politische Entscheidung. Ein Android-Gerät mit entsperrbarem Bootloader lässt euch Alternativen offen. Ein Gerät, das Software ausschliesslich aus einem Store des Herstellers annimmt, überlässt eure Wahlfreiheit einer Rechtsordnung, in der ihr nicht wohnt.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Die Schweiz reguliert die Rede und lässt den Markt laufen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt in der schweizerischen Digitalpolitik derzeit zwei grosse Baustellen. Das KomPG regelt, wie Plattformen mit Inhalten umgehen müssen. Die Kartellgesetz-Revision regelt Unternehmenszusammenschlüsse. Beides ist begründbar. Beides hilft niemandem, dem Google im Juli die Suchmaschinenauswahl weggenommen hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Schweiz hat sich damit, ohne dass es je zur Debatte stand, für die eingriffsintensive Hälfte der europäischen Plattformregulierung entschieden und gegen die befreiende. Sie übernimmt Meldeverfahren, Löschbegründungen und Werbearchive nach dem Muster des DSA — und lässt Selbstbevorzugung, Voreinstellungen, Interoperabilität und alternative Vertriebswege unberührt. Das Ergebnis ist ein Land, in dem Konzerne sagen müssen, warum sie einen Beitrag gelöscht haben, aber niemandem erklären müssen, warum sie eine Wahlmöglichkeit gestrichen haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 21. September läuft in Brüssel die Frist für Google ab. In Bern läuft am 17. September die Vernehmlassung zu Verordnungen aus, in denen digitale Plattformen nicht vorkommen. Zwei Termine in derselben Woche, zwei Vorstellungen davon, was Wettbewerbsrecht im Jahr 2026 leisten soll. Es steht zu befürchten, dass nur eine davon Wirkung zeigt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Quellen und weiterführende Links</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.seco.admin.ch/de/newnsb/a1GWSdwMN1pxp0Gdvp3WF" target="_blank" rel="noopener">SECO/WEKO: Das Sekretariat der WEKO ermittelt gegen Google</a>, Medienmitteilung vom 14. Juli 2026</li>



<li><a href="https://www.weko.admin.ch/dam/de/sd-web/mODFUfYwvIsT/merkblatt_ablauf_vorabklaerung.pdf" target="_blank" rel="noopener">WEKO: Merkblatt zum Ablauf einer Vorabklärung</a> (PDF)</li>



<li><a href="https://www.weko.admin.ch/dam/de/sd-web/XIALmA67BR7t/merblatt_und_meldeformular_relative_marktmacht.pdf" target="_blank" rel="noopener">WEKO: Merkblatt und Meldeformular relative Marktmacht</a> (PDF, Art. 4 Abs. 2bis und Art. 7 KG)</li>



<li><a href="https://digital-markets-act.ec.europa.eu/commission-fines-google-eur890-million-breaches-digital-markets-act-2026-07-23_en" target="_blank" rel="noopener">Europäische Kommission: Commission fines Google €890 million for breaches of the Digital Markets Act</a>, 23. Juli 2026</li>



<li><a href="https://ec.europa.eu/commission/presscorner/api/files/document/print/en/ip_26_1670/IP_26_1670_EN.pdf" target="_blank" rel="noopener">Europäische Kommission: Pressemitteilung IP/26/1670</a> (PDF)</li>



<li><a href="https://curia.europa.eu/site/upload/docs/application/pdf/2026-07/cp260093en.pdf" target="_blank" rel="noopener">Gerichtshof der EU: Pressemitteilung zum Urteil C-738/22 P (Google Android)</a>, 2. Juli 2026 (PDF)</li>



<li><a href="https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/HTML/?uri=CELEX:32022R1925" target="_blank" rel="noopener">Verordnung (EU) 2022/1925 (Digital Markets Act) auf EUR-Lex</a></li>



<li><a href="https://digital-markets-act.ec.europa.eu/about-dma_en" target="_blank" rel="noopener">Europäische Kommission: About the Digital Markets Act</a></li>



<li><a href="https://www.admin.ch/de/newnsb/6TmEAde4htulaWG9CWYtK" target="_blank" rel="noopener">Bundesrat: Neues Gesetz über Kommunikationsplattformen und Suchmaschinen — Start der Vernehmlassung</a>, 29. Oktober 2025</li>



<li><a href="https://www.admin.ch/de/newnsb/TO8Va1gKIBcynMpwqrF2L" target="_blank" rel="noopener">Bundesrat: Kartellgesetz — Vernehmlassung zur Revision der Verordnungen</a>, 27. Mai 2026</li>



<li><a href="https://algorithmwatch.ch/de/vernehmlassung-kompg/" target="_blank" rel="noopener">AlgorithmWatch CH: Vernehmlassungsantwort zum KomPG</a></li>



<li><a href="https://www.digitale-gesellschaft.ch/2025/10/30/plattformregulierung-der-spaete-und-zahme-aufbruch-des-bundesrats-eroeffnung-vernehmlassung-zur-plattformregulierung/" target="_blank" rel="noopener">Digitale Gesellschaft: Plattformregulierung — der späte und zahme Aufbruch des Bundesrats</a>, 30. Oktober 2025</li>



<li><a href="https://algorithmwatch.ch/de/leitfaden-plattformregulierung-schweiz/" target="_blank" rel="noopener">AlgorithmWatch CH: Regulierung von Online-Plattformen — was tut die Schweiz?</a></li>



<li><a href="https://developer.apple.com/support/dma-and-apps-in-the-eu/" target="_blank" rel="noopener">Apple Developer: Changes for apps in the European Union</a></li>



<li><a href="https://support.apple.com/de-ch/118110" target="_blank" rel="noopener">Apple Support: Informationen zu alternativen App-Anbietern</a> (Schweizer Fassung)</li>



<li><a href="https://about.fb.com/news/2025/11/messaging-interoperability-whatsapp-enables-third-party-chats-for-users-in-europe/" target="_blank" rel="noopener">Meta: Messaging Interoperability — WhatsApp enables third-party chats for users in Europe</a>, November 2025</li>



<li><a href="https://blog.google/company-news/inside-google/around-the-globe/google-asia/complying-with-mobile-software-competition-act/" target="_blank" rel="noopener">Google: Complying with Japan's Mobile Software Competition Act</a>, 17. Dezember 2025</li>



<li><a href="https://www.jftc.go.jp/file/MSCA_Guidelines_tentative_translation.pdf" target="_blank" rel="noopener">JFTC: Mobile Software Competition Act Guidelines</a>, Juli 2025 (PDF, englische Arbeitsübersetzung)</li>
</ul>
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		<title>Android Entwickler-Verifizierung: euer Gerät ist egal</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Aug 2026 07:53:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Android]]></category>
		<category><![CDATA[alternative Apps]]></category>
		<category><![CDATA[FOSS Apps]]></category>
		<category><![CDATA[freie Software]]></category>
		<category><![CDATA[Meinungen]]></category>
		<category><![CDATA[Privatsphäre]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ab 30. September 2026 greift Googles Entwickler-Verifizierung. Warum ein Custom-ROM euch nicht rettet und was das für F-Droid und die Schweiz bedeutet.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Seit Juni 2026 läuft auf hunderten Millionen Android-Geräten der Android Developer Verifier, ein Systemdienst, der vor jeder Installation nachschlägt, ob der Entwickler einer App bei Google registriert ist. Er tut noch nichts. Am 30. September fängt er in vier Ländern damit an. Die Android Entwickler-Verifizierung ist damit von einer Ankündigung zu einer Infrastruktur geworden, die bereits auf euren Telefonen sitzt — und die Debatte darüber führt in eine falsche Richtung, weil sie sich um Geräte dreht. Als wir im Februar über die Kampagne <a href="https://yourdevice.ch/keep-android-open-google-will-android-schliessen/">Keep Android Open und Googles Pläne, Android zu schliessen</a> geschrieben haben, war vieles davon noch Absichtserklärung. Inzwischen gibt es Termine, Preise, Kontotypen und ein Kartellurteil. Zeit für eine Zwischenbilanz — und für die unangenehme These, dass ein Custom-ROM euch aus dieser Sache nur begrenzt heraushilft.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="573" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/08/test-titelbild-b-dialog-1024x573.jpg" alt="Testbild B: Ein Smartphone zeigt einen Systemdialog mit den Worten App blockiert und Entwickler nicht verifiziert." class="wp-image-20794" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/08/test-titelbild-b-dialog-1024x573.jpg 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/08/test-titelbild-b-dialog-300x168.jpg 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/08/test-titelbild-b-dialog-768x430.jpg 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/08/test-titelbild-b-dialog-1536x860.jpg 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/08/test-titelbild-b-dialog-500x280.jpg 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/08/test-titelbild-b-dialog.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>





<h2 class="wp-block-heading">Was die Android Entwickler-Verifizierung seit Februar tatsächlich geworden ist</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Googles eigener Fahrplan steht seit Juni auf dem Android Developers Blog und in der <a href="https://developer.android.com/developer-verification">Entwicklerdokumentation</a>. Er ist bemerkenswert unspektakulär formuliert, und genau das lohnt sich anzusehen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="658" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/08/entwickler-verifizierung-zeitleiste-1024x658.png" alt="Zeitleiste zur Android Entwickler-Verifizierung: Juni 2026 Ausrollung des Android Developer Verifier auf zertifizierten Geräten ab Android 7, Juli 2026 Öffnung der Registrierungsschnittstellen, August 2026 weltweiter Start von Advanced Flow und Limited Distribution Accounts, 30. September 2026 erste Durchsetzung in Brasilien, Indonesien, Singapur und Thailand bei teilnehmenden Stores, ab 2027 weltweit auf allen zertifizierten Geräten. Die Grafik zeigt, dass die Infrastruktur längst läuft und der Stichtag sie nur scharf schaltet." class="wp-image-20790" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/08/entwickler-verifizierung-zeitleiste-1024x658.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/08/entwickler-verifizierung-zeitleiste-300x193.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/08/entwickler-verifizierung-zeitleiste-768x493.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/08/entwickler-verifizierung-zeitleiste-1536x987.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/08/entwickler-verifizierung-zeitleiste-2048x1316.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/08/entwickler-verifizierung-zeitleiste-500x321.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Im Juni 2026 hat Google einen neuen Systemdienst ausgerollt, den Android Developer Verifier. Er läuft laut Dokumentation auf allen zertifizierten Android-Geräten ab Android 7. Im Juli kamen die Programmierschnittstellen dazu: eine Status-Abfrage für Entwickler-IDs und ein früher Zugang zur Konsolen-Schnittstelle, mit der sich Registrierungen aus einer Build-Pipeline heraus in grosser Zahl anlegen lassen. Im August 2026 — also jetzt — schaltet Google die Limited Distribution Accounts und den sogenannten Advanced Flow weltweit frei. Und am 30. September 2026 wird die Registrierung erstmals erzwungen: in Brasilien, Indonesien, Singapur und Thailand, bei den teilnehmenden Stores. Das sind Google Play, der HONOR App Market, der OPPO App Market, der Samsung Galaxy Store, der Palm Store von Transsion, der V-Appstore von vivo und Xiaomis GetApps. Für 2027 und danach kündigt Google die weltweite Ausdehnung auf alle zertifizierten Android-Geräte an.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Am 30. September passiert weniger, als die Schlagzeilen sagen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Hier lohnt sich Genauigkeit, weil an dieser Stelle viel Unsinn kursiert. Der Stichtag im September beendet das Sideloading nicht. Googles eigene <a href="https://developer.android.com/developer-verification/guides/faq">FAQ</a> sagt es klar: Wer seine App über andere Stores verteilt oder wessen Nutzer die App direkt sideloaden, für den gelten die neuen Anforderungen "noch nicht". Das entscheidende Wort ist "noch". Was am 30. September greift, betrifft die oben genannten Stores in vier Ländern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer daraus Entwarnung liest, hat den Aufbau nicht verstanden. Der Verifier ist bereits verteilt. Die Registrierungsschnittstellen sind bereits offen. Die Kontotypen sind bereits definiert. Was 2027 folgt, ist kein neues Projekt, sondern das Umlegen eines Schalters an einem System, das dann seit anderthalb Jahren läuft und eingespielt ist. Der September ist der Feldtest, nicht das Ziel.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Advanced Flow ist das eigentliche Druckmittel — und Google sagt nicht, was er verlangt</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Für alle, die trotzdem Apps unverifizierter Entwickler installieren wollen, hat Google den Advanced Flow angekündigt. In der offiziellen <a href="https://support.google.com/android/answer/17065026">Hilfeseite</a> steht dazu genau ein Satz: Nutzer könnten die Risiken akzeptieren, indem sie "einen einmaligen Advanced Flow durchlaufen, der aufklärende Sicherheitsschritte enthält". Mehr nicht. Keine Beschreibung der Schritte, keine Angabe zu Wartezeiten, kein Hinweis darauf, ob ein Neustart oder eine erneute Anmeldung nötig ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Fachpresse kursieren Beschreibungen, wonach der Ablauf das Aktivieren des Entwicklermodus, einen Neustart, eine Wartezeit von 24 Stunden und eine erneute Authentifizierung umfassen soll. Diese Angaben lassen sich in Googles eigener Dokumentation nicht nachprüfen, und deshalb stehen sie hier auch nicht als Tatsache. Bemerkenswert ist etwas anderes: Der Advanced Flow ist laut Googles Zeitplan seit diesem Monat weltweit aktiv, der erste Durchsetzungsstichtag liegt sechs Wochen entfernt — und die Firma beschreibt bis heute nicht öffentlich, was Nutzer konkret tun müssen, um eine App zu installieren, die sie installieren wollen. Ein Unternehmen, das eine Hürde als Sicherheitsgewinn verkauft, dürfte kein Problem damit haben, diese Hürde zu beschreiben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist kein Detail. Ob eine Nutzerentscheidung zwei Klicks kostet oder einen Tag Wartezeit, entscheidet darüber, ob sie in der Praxis getroffen wird. Wer schon einmal beobachtet hat, wie viele Leute an "Installation aus unbekannten Quellen zulassen" scheitern, weiss, wie wenig Reibung nötig ist, um eine Möglichkeit faktisch abzuschaffen, ohne sie formal zu verbieten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">20 Geräte sind kein Zugeständnis, sondern eine Definition</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auf die Kritik der letzten Monate hat Google mit einer Abstufung reagiert. Es gibt jetzt zwei Kontotypen. Der Full Distribution Account kostet 25 US-Dollar einmalig und verlangt einen amtlichen Ausweis. Der Limited Distribution Account ist kostenlos, verlangt keinen Ausweis — und erlaubt die Verteilung an höchstens 20 Geräte. Google beschreibt ihn als Angebot für "Studenten, Hobbyisten und Lernende". Organisationen brauchen zusätzlich eine D-U-N-S-Nummer von Dun &amp; Bradstreet; die ist gratis, ihre Ausstellung dauert aber bis zu 28 Tage.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das wurde vielfach als Einlenken gelesen. Es ist das Gegenteil. Mit der 20-Geräte-Grenze definiert Google, wo Hobby aufhört und Verteilung anfängt — und zieht diese Linie so, dass praktisch jedes ernstzunehmende freie Projekt auf der falschen Seite landet. Eine App mit fünfzig Nutzern ist kein Hobby mehr. Der Entwickler eines kleinen Matrix-Clients, einer Wallet-Erweiterung oder eines Werkzeugs für die eigene Community wird nicht deshalb zum kommerziellen Marktteilnehmer, weil hundert Leute das Ding installiert haben. Für Google ist er es ab Gerät einundzwanzig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und dann ist da der Ausweis. Für einen Entwickler in Zürich mag das eine Formalität sein. Für jemanden, der ein Umgehungswerkzeug für ein autoritär regiertes Land pflegt, ist es das Ende der Beteiligung. Pseudonymität ist in freier Software kein Schlupfloch, sondern eine Arbeitsbedingung. Genau deshalb funktionieren Signaturprüfungen wie <a href="https://yourdevice.ch/sicher-downloaden-auf-github-mit-asc-verifizierung/">die Verifikation über ASC-Signaturen</a> auch ohne Klarnamen: Sie beantworten die Frage "stammt dieses Paket von derselben Quelle wie das letzte", und nur die ist für Sicherheit relevant.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Hebel liegt beim Entwickler, nicht bei eurem Gerät</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Damit sind wir beim Kern. Registriert wird nicht euer Telefon, registriert wird das Paket: Package Name und Signaturschlüssel, gebunden an eine verifizierte Identität. Wer Google Play App Signing nutzt, dessen Apps übernimmt Google automatisch in dieses Register. Diese Bindung ist kanalunabhängig. Sie hängt nicht daran, woher die APK-Datei kommt, sondern daran, ob es zu Package Name und Schlüssel einen registrierten Menschen gibt.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="736" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/08/entwickler-verifizierung-hebel-1024x736.png" alt="Schaubild in drei Karten: Der Entwickler hinterlegt einmalig eine Identität mit amtlichem Ausweis oder als Limited Distribution Account für höchstens 20 Geräte, dazu alle Package Names und den Nachweis über die Signaturschlüssel. Googles Register bindet Package Name und Signaturschlüssel an diese Identität, prüft aber nicht, ob die App schädlich ist. Die Bindung wirkt danach in jedem Verteilweg. Darunter drei Zeilen zu den Ausnahmen: nicht zertifizierte Systeme wie GrapheneOS und die Installation über ADB bleiben frei, doch ausgenommen ist das Gerät und nicht das Paket." class="wp-image-20791" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/08/entwickler-verifizierung-hebel-1024x736.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/08/entwickler-verifizierung-hebel-300x216.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/08/entwickler-verifizierung-hebel-768x552.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/08/entwickler-verifizierung-hebel-1536x1105.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/08/entwickler-verifizierung-hebel-2048x1473.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/08/entwickler-verifizierung-hebel-500x360.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der praktische Effekt: Google muss euer Gerät gar nicht kontrollieren. Es reicht, wenn der Markt der zertifizierten Geräte gross genug ist, dass sich kein Entwickler leisten kann, dort nicht zu erscheinen. Wer sich registriert, um seine App weiter an drei Milliarden Android-Nutzer ausliefern zu können, hat damit dieselbe Identität an dasselbe Register gehängt, das für jeden anderen Kanal gilt. Wer sich weigert, verschwindet aus dem Play Store und behält seine Nische. Beides sind Entscheidungen, die der Entwickler trifft — nicht ihr.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Custom-ROMs bleiben frei, und das ist die schlechtere Nachricht, als sie klingt</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Technisch gilt die Verifizierung ausschliesslich für zertifizierte Android-Geräte. Das GrapheneOS-Projekt hat das im eigenen <a href="https://discuss.grapheneos.org/d/26566-new-google-app-developer-identification-requirements-in-2026">Forum</a> knapp festgehalten: "It's not relevant to GrapheneOS. GrapheneOS does not have Google Mobile Services and rules for Google certified operating systems don't apply to it." Dasselbe gilt für CalyxOS, LineageOS und jeden anderen AOSP-Bau. Auch ADB bleibt ausgenommen; wer per Kabel installiert, ist von alldem nicht betroffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist echt und es ist wichtig. Es ist aber kein Schutzraum, sondern eine Auffangvorrichtung. Ein Gerät mit GrapheneOS garantiert euch, dass euch niemand an der Installation hindert. Es garantiert nicht, dass es etwas zu installieren gibt. Wenn der Entwickler eines Werkzeugs, das ihr nutzt, in zwei Jahren entscheidet, dass er seinen Pass nicht bei Google hinterlegt, und deshalb die Android-Version einstellt, dann hilft euch euer offenes Betriebssystem exakt nichts. Ihr habt dann ein Telefon, auf dem ihr alles installieren dürft, und nichts mehr, was ihr installieren wollt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist der Grund, warum die verbreitete Beruhigung "betrifft uns nicht, wir haben eh ein Custom-ROM" in die Irre führt. Sie verwechselt die Freiheit, etwas zu tun, mit der Existenz dessen, was ihr tun möchtet. Wir haben diesen Mechanismus schon bei <a href="https://yourdevice.ch/google-erschwert-custom-roms-fuer-pixel-geraete/">Googles Verschärfungen bei den Pixel-Geräten</a> gesehen und in grösserem Zusammenhang bei der Frage, wie <a href="https://yourdevice.ch/android-die-fassade-der-offenheit-broeckelt/">die Fassade der Offenheit bei Android bröckelt</a>: Die Sperre kommt nie über das Gerät, sie kommt über das, was um das Gerät herum verschwindet.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum F-Droids Warnung diesmal keine Übertreibung ist</h2>



<p class="wp-block-paragraph">F-Droid formuliert seit Herbst 2025 sehr direkt, dass das Projekt in dieser Form nicht überleben würde. Im Originalwortlaut: "the developer registration decree will end the F-Droid project and other free/open-source app distribution sources as we know them today". Das klingt nach Alarmrhetorik, ist aber strukturell begründet. F-Droid baut und signiert Apps selbst — genau der Punkt, den wir in unserem Artikel zu den <a href="https://yourdevice.ch/f-droid-sicherheitsbedenken-und-aktuelle-probleme/">Sicherheitsbedenken bei F-Droid</a> kritisch beleuchtet haben. Im neuen Modell ist das ein Problem: F-Droid kann Entwickler nicht zwingen, sich bei Google registrieren zu lassen, und kann die Package Names auch nicht selbst beanspruchen, ohne sich Verteilungsrechte anzumassen, die ihm nicht zustehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Februar 2026 hat F-Droid deshalb zusammen mit der Electronic Frontier Foundation, der Free Software Foundation Europe und der Software Freedom Conservancy einen <a href="https://f-droid.org/2026/02/24/open-letter-opposing-developer-verification.html">offenen Brief</a> veröffentlicht, der Entwickler auffordert, sich nicht zu registrieren. Die Kampagne <a href="https://keepandroidopen.org/en/">Keep Android Open</a> zählt inzwischen 71 Organisationen aus 23 Ländern, darunter das Tor-Projekt, Nextcloud, KDE, die GNOME Foundation und LineageOS, dazu über 100'000 Unterschriften unter einer Petition. Das ist für Verhältnisse der freien Softwarewelt eine ungewöhnlich breite Front.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das Kartellurteil vom 2. Juli traf ein Geschäftsmodell, das Google gerade ersetzt</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Am 2. Juli 2026 hat der Gerichtshof der Europäischen Union in der Rechtssache C-738/22 P das <a href="https://curia.europa.eu/site/upload/docs/application/pdf/2026-07/cp260093de.pdf">Rechtsmittel von Google und Alphabet zurückgewiesen</a> und die Geldbusse von rund 4,125 Milliarden Euro bestätigt, davon 1,52 Milliarden gesamtschuldnerisch für Alphabet. Bestraft wurden drei Praktiken: Vorinstallationsbedingungen für Google Search und Chrome als Preis für den Play-Store-Zugang, Umsatzbeteiligungen gegen die Vorinstallation konkurrierender Suchdienste, und Anti-Fragmentierungsvereinbarungen, mit denen sich Hersteller verpflichteten, "keine Geräte zu verkaufen, die mit nicht von Google zugelassenen Versionen des Betriebssystems Android ausgestattet sind".</p>



<p class="wp-block-paragraph">Acht Jahre hat dieses Verfahren gedauert. Es ging um Verträge: darum, was Google Geräteherstellern vorschreiben durfte. Und während es lief, hat Google den Hebel gewechselt. Die Entwickler-Verifizierung braucht keine Verträge mit Herstellern. Sie braucht einen Systemdienst und ein Register. Die <a href="https://fsfe.org/news/2026/news-20260728-01.en.html">Free Software Foundation Europe hat das Ende Juli</a> auf den Punkt gebracht: Google verlagere seine Kontrolle von Verträgen hin zur Beherrschung von Ökosystem und Interoperabilität. Ein Bussgeld von 4,125 Milliarden Euro ist für Alphabet eine Position in der Quartalsrechnung. Ein Register, das jede Android-App an eine verifizierte Identität bindet, ist ein Strukturvorteil auf Jahrzehnte.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Brüssel hat gefragt und bislang keine Antwort bekommen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Im EU-Parlament liegt die Frage seit Monaten auf dem Tisch. Christel Schaldemose hat am 8. April 2026 eine <a href="https://www.europarl.europa.eu/doceo/document/E-10-2026-001419_EN.html">schriftliche Anfrage</a> an die Kommission gerichtet, die drei Dinge wissen will: ob eine zentrale Registrierungs- und Verifizierungspflicht für alle Android-Entwickler mit dem Digital Markets Act vereinbar ist, ob die Kommission darin eine Einschränkung von Sideloading und Drittanbieter-Stores sieht, und wie sie sicherstellen will, dass Sicherheitsanforderungen nicht zur Umgehung des DMA benutzt werden. Bereits am 9. März 2026 hatten sechs Abgeordnete der Fraktion Renew eine <a href="https://www.europarl.europa.eu/doceo/document/E-10-2026-000971_EN.html">Anfrage zum selben Themenkreis</a> eingereicht. Eine Antwort der Kommission ist zu keiner der beiden veröffentlicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist die eigentlich beunruhigende Zahl in diesem Text. Vier Monate für eine Frage, deren Beantwortung darüber entscheidet, ob der wichtigste Hebel der europäischen Plattformregulierung auf den Vorgang überhaupt anwendbar ist — während Google parallel den Systemdienst ausrollt, die Schnittstellen öffnet und einen Stichtag setzt. Regulierung, die langsamer ist als der Rollout, den sie prüfen soll, reguliert nichts.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Schweiz hat nicht einmal die Frage</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Für Leser in der Schweiz kommt eine unangenehme Ebene dazu: Der Digital Markets Act gilt hier nicht. Es gibt keine Vorschrift, die Google zwingt, in der Schweiz dasselbe anzubieten wie im EWR. Und Google nutzt das nachweislich aus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 14. Juli 2026 hat das Sekretariat der Wettbewerbskommission eine <a href="https://www.admin.ch/de/newnsb/a1GWSdwMN1pxp0Gdvp3WF">Vorabklärung gegen Google eröffnet</a>. Der Anlass: Google hat den sogenannten Choice Screen bei der Ersteinrichtung von Android-Geräten in der Schweiz abgeschafft — jene Auswahl, mit der Nutzer ihre Standardsuchmaschine selbst bestimmen. In der EU besteht die Auswahl weiter, weil sie dort vorgeschrieben ist. Die WEKO hält fest, der Choice Screen solle "Abschottungseffekte durch Voreinstellungen verringern", und prüft nun, ob die Abschaffung eine unzulässige Wettbewerbsbeschränkung nach Kartellgesetz darstellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist ein Lehrstück, und zwar ein aktuelles. Es zeigt in einem konkreten, überprüfbaren Fall, was Google mit einem Markt macht, in dem es nicht muss: Es nimmt die Wahlmöglichkeit weg. Wer glaubt, bei einer künftigen Ausnahmeregelung zur Entwickler-Verifizierung — etwa erzwungen durch den DMA — würde die Schweiz automatisch mitprofitieren, sollte sich diesen Vorgang genau ansehen. Es gibt nichts, das automatisch mitprofitiert. Eine Vorabklärung ist zudem noch keine Untersuchung und erst recht keine Verfügung; sie klärt nur, ob es überhaupt Anhaltspunkte gibt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Gegenposition: Malware auf Android ist ein echtes Problem</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Es wäre unredlich, das Sicherheitsargument abzutun. Betrug über sideloadete Apps ist in den vier Startländern kein Hirngespinst, sondern ein Massenphänomen mit realen Opfern. Wer in Indonesien oder Thailand über eine gefälschte Banking-App sein Erspartes verliert, hat wenig Interesse an Prinzipiendebatten über Softwarefreiheit. Googles Zahlen zum Malware-Aufkommen aus nicht überprüften Quellen haben wir im <a href="https://yourdevice.ch/keep-android-open-google-will-android-schliessen/">Februar-Artikel</a> bereits eingeordnet und wiederholen sie hier nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Einwand trägt trotzdem nicht, und zwar aus einem sehr technischen Grund: Identität ist keine Sicherheitseigenschaft. Ein Ausweis beim Anbieter beantwortet nicht die Frage, ob eine App schädlich ist. Er beantwortet die Frage, wen sich hinterher belangen lässt. Das ist ein legitimes Ziel der Strafverfolgung, aber es ist Betrugsbekämpfung mit den Mitteln der Zugangskontrolle — und es ist genau die Argumentationsfigur, die uns aus der Debatte um Altersverifikation und Klarnamenpflicht bekannt ist. Wer organisierten Betrug betreibt, kauft ein verifiziertes Konto oder benutzt einen gestohlenen Ausweis. Wer eine Kryptowallet für zweihundert Leute pflegt, hat diese Möglichkeit nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dazu kommt: Der Play Store ist bereits ein verifizierter Kanal, und Schadsoftware taucht dort regelmässig auf. Verifizierung hat das dort nie verhindert. Was Schadsoftware verhindert, sind Berechtigungsmodelle, Sandboxing, reproduzierbare Builds und Signaturketten — technische Massnahmen, an denen sich das Gerät orientieren kann, ohne zu wissen, wie der Entwickler heisst.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ihr tun könnt</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Rechnet nicht mit dem 30. September, sondern mit 2027.</strong> Wer heute eine App aus einer freien Quelle nutzt, sollte jetzt prüfen, ob es die Anwendung auch als Flatpak, als Web-Anwendung oder auf einem anderen Gerät gibt. Abhängigkeiten aufzulösen dauert länger als ein Wochenende.</li>



<li><strong>Legt euch ein Archiv eurer APK-Dateien an.</strong> Bereits installierte Apps sind von der Verifizierung nicht rückwirkend betroffen — Updates und Neuinstallationen dagegen schon. Eine lokale Kopie der letzten funktionierenden Version ist keine Paranoia, sondern Datensicherung.</li>



<li><strong>Nutzt Verteilwege, die nicht über einen Store laufen.</strong> <a href="https://yourdevice.ch/obtainium-der-universelle-app-store/">Obtainium</a> holt Apps direkt aus den Release-Seiten der Projekte. Das löst das Registerproblem nicht, hält aber die Zahl der Zwischenstationen klein und macht sichtbar, woher eine Datei tatsächlich kommt.</li>



<li><strong>Unterstützt die Entwickler, die ihr nutzt — mit Geld.</strong> Die 25 Dollar sind nicht das Problem, die Sichtbarkeitsanforderung ist es. Aber ein Projekt, das seine Nutzer kennt und von ihnen getragen wird, kann eine Grundsatzentscheidung überhaupt treffen. Ein Projekt, das von Play-Store-Reichweite lebt, kann es nicht.</li>



<li><strong>Schreibt an die Aufsicht, und zwar an die richtige.</strong> In der EU ist die zuständige Stelle die DMA-Einheit der Kommission. In der Schweiz ist es die Wettbewerbskommission, die mit der Choice-Screen-Vorabklärung gerade zeigt, dass sie sich für Googles Sonderbehandlung dieses Marktes interessiert. Eine sachliche Eingabe mit konkretem Bezug ist mehr wert als eine Unterschrift. Am Ende des Briefs haben wir euch noch einen Musterbrief geschrieben, welchen ihr die WeKo eures Landes schicken könnt.</li>



<li><strong>Wechselt das Betriebssystem trotzdem.</strong> Ein Custom-ROM löst dieses Problem nicht, aber es löst die anderen. Und es sorgt dafür, dass ihr die Wahl noch habt, wenn es eng wird.</li>
</ul>



<div class="yd-cta" style="border:2px solid #e74c3c;border-radius:16px;padding:1.4rem 1.5rem;margin:2.2rem 0;background:#ffffff;display:flex;flex-wrap:wrap;gap:1rem 1.5rem;align-items:center;justify-content:space-between;color:#1f2933"><div style="flex:1 1 320px"><p style="margin:0 0 .3rem;font-size:.78rem;letter-spacing:.08em;text-transform:uppercase;color:#e74c3c;font-weight:700">Die Wahl behalten</p><p style="margin:0 0 .45rem;font-size:1.25rem;font-weight:800;line-height:1.3;color:#1f2933">Pixel mit GrapheneOS von yourdevice.ch</p><p style="margin:0;color:#52606d;font-size:.95rem">GrapheneOS ist kein zertifiziertes Android-System, die Entwickler-Verifizierung greift dort nicht. Ein Custom-ROM löst nicht alles, aber es lässt euch die Wahl. Wir verkaufen neue Pixel-Geräte mit vorinstalliertem GrapheneOS. Mehr dazu unter <a href="https://yourdevice.ch/googlefreie-smartphones/" style="color:#c0392b">googlefreie Smartphones</a>.</p></div><a href="https://yourdevice.ch/shop/entgoogelte-smartphones/neue-smartphones/pixel-10-neu-mit-grapheneos/" style="display:inline-block;padding:.8rem 1.35rem;border-radius:10px;background:#e74c3c;color:#ffffff;font-weight:700;text-decoration:none;white-space:nowrap">Pixel mit GrapheneOS ansehen</a></div>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Google braucht euer Gerät nicht, es braucht eure Entwickler</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die ganze Debatte um die Android Entwickler-Verifizierung dreht sich um die falsche Frage. Sie fragt, ob euer Telefon euch etwas verbietet. Die Antwort darauf ist beruhigend und irrelevant: Auf einem nicht zertifizierten Gerät verbietet euch niemand etwas, und daran wird sich absehbar nichts ändern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die richtige Frage lautet, wer künftig überhaupt noch Android-Software veröffentlichen kann, ohne einen Ausweis bei einem amerikanischen Konzern zu hinterlegen. Registriert wird nicht das Gerät, sondern das Paket. Und ein Register, das Package Name und Signaturschlüssel an eine amtlich geprüfte Identität bindet, wirkt in jedem Kanal, auch in denen, die Google formal gar nicht kontrolliert — weil der Entwickler nur eine Identität hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Gerichtshof hat acht Jahre gebraucht, um Google für Verträge zu bestrafen, die das Unternehmen inzwischen nicht mehr braucht. Das Parlament fragt seit April und bekommt keine Antwort. Die Schweiz hat nicht einmal das Gesetz, unter dem sich die Frage stellen liesse. Und in sechs Wochen läuft der erste Stichtag ab. Dass Custom-ROMs ausgenommen bleiben, ist unter diesen Umständen kein Sieg, sondern eine Fussnote: Es ist die Erlaubnis, in einem leeren Raum zu stehen und alles installieren zu dürfen, was es dann noch gibt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Musterbrief an eure Wettbewerkskommission</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wir haben euch einen Musterbrief entworfen, welchen ihr an die jeweilige Kommission eures Landes abschicken könnt. Jeder sollte diese Möglichkeit ergreifen, auch Nutzer, die nicht betroffen sind, und sich für Open Source Software weniger interessieren, denn falls ihr euch später interessiert, sind die Möglichkeiten eingeschränkt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Betreff: Hinweis auf eine mögliche Wettbewerbsbeschränkung — Registrierungspflicht für Android-Entwickler („Android Developer Verification")</strong></p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Sehr geehrte Damen und Herren</p>



<p class="wp-block-paragraph">ich wende mich als [Nutzer von Android-Geräten / Softwareentwickler / Betreiber eines Kleinunternehmens] an Sie und möchte Sie auf eine Massnahme von Google LLC hinweisen, die aus meiner Sicht den Wettbewerb bei der Verteilung von Android-Anwendungen erheblich beeinträchtigen kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Sachverhalt</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Google führt schrittweise eine Pflicht ein, wonach Entwickler von Android-Anwendungen sich bei Google registrieren und ihre Identität nachweisen müssen, damit ihre Anwendungen auf Android-Geräten installiert werden können. Registriert werden dabei nicht nur die Entwickler selbst, sondern auch die Kennungen ihrer Anwendungen und deren Signaturschlüssel.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Soweit öffentlich dokumentiert, ist der Ablauf folgender: Seit Juni 2026 verteilt Google einen Systemdienst („Android Developer Verifier") auf zertifizierte Android-Geräte ab Android 7. Für die Vollregistrierung sind ein amtlicher Ausweis und eine Gebühr von 25 US-Dollar erforderlich; ein kostenloses Konto ohne Ausweisnachweis erlaubt die Verteilung an höchstens 20 Geräte. Ab dem 30. September 2026 wird die Registrierung in Brasilien, Indonesien, Singapur und Thailand bei den teilnehmenden App-Stores durchgesetzt. Für 2027 kündigt Google die weltweite Ausdehnung auf alle zertifizierten Android-Geräte an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Zeitplan und die Bedingungen sind hier dokumentiert: <a href="https://developer.android.com/developer-verification">https://developer.android.com/developer-verification</a> sowie <a href="https://developer.android.com/developer-verification/guides/faq">https://developer.android.com/developer-verification/guides/faq</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Warum ich das für wettbewerbsrechtlich bedenklich halte</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Erstens wirkt die Registrierung kanalunabhängig. Sie hängt nicht daran, über welchen Vertriebsweg eine Anwendung bezogen wird, sondern an der Kennung und dem Signaturschlüssel der Anwendung selbst. Google erlangt damit Kontrolle auch über Vertriebswege, die es nicht betreibt — konkurrierende App-Stores und den direkten Bezug vom Entwickler.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zweitens erhöht sie die Marktzutrittsschranken für konkurrierende Vertriebsplattformen. Ein alternativer App-Store kann Entwickler nicht dazu bewegen, sich bei einem Wettbewerber registrieren zu lassen, und kann fremde Anwendungskennungen auch nicht selbst beanspruchen. Betreiber solcher Plattformen haben öffentlich erklärt, in dieser Form nicht fortbestehen zu können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Drittens trifft die Ausweispflicht kleine und unentgeltlich arbeitende Entwickler unverhältnismässig. Wer nicht bereit oder in der Lage ist, einem einzelnen Unternehmen ein Ausweisdokument zu hinterlegen, verliert den Zugang zu einer Nutzerbasis von mehreren Milliarden Geräten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Viertens überzeugt mich die Sicherheitsbegründung nicht. Eine Identitätsprüfung stellt nicht fest, ob eine Anwendung schädlich ist, sondern nur, wer sie veröffentlicht hat. Mildere und bereits etablierte Mittel — Signaturprüfung, Berechtigungsmodelle, Sandboxing, Prüfung der Anwendung selbst — erreichen das Sicherheitsziel, ohne die Vertriebswege zu verengen. Auch in Googles eigenem App-Store tritt Schadsoftware trotz Registrierung regelmässig auf.</p>



<p class="wp-block-paragraph">[Für Eingaben innerhalb der EU ergänzen: Nach meinem Verständnis erlaubt Artikel 6 Absatz 4 der Verordnung (EU) 2022/1925 Sicherheitsmassnahmen nur, soweit sie „strictly necessary and proportionate" sind. Ob eine ausnahmslose Identitätsregistrierung diesen Massstab erfüllt, erscheint mir zweifelhaft.]</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Meine Betroffenheit</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">[Beschreibt hier in zwei bis drei Sätzen konkret eure Lage. Beispiele: Ich beziehe die Anwendungen [Name] und [Name] über eine alternative Bezugsquelle, weil sie im Play Store nicht verfügbar sind. / Ich veröffentliche seit [Jahr] die Anwendung [Name] als freie Software und bin nicht bereit, dafür ein Ausweisdokument bei Google zu hinterlegen. / Ich betreibe ein Kleinunternehmen und verteile eine interne Anwendung an [Zahl] Geräte.]</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mein Anliegen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich bitte Sie zu prüfen, ob diese Massnahme mit dem in Ihrem Zuständigkeitsbereich geltenden Wettbewerbsrecht vereinbar ist, und gegebenenfalls tätig zu werden, bevor die weltweite Durchsetzung im Jahr 2027 wirksam wird. Eine nachträgliche Beurteilung liefe ins Leere: Sind Entwickler und alternative Vertriebswege einmal abgewandert, lässt sich der Zustand davor nicht wiederherstellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Freundliche Grüsse<br>[Vorname Name]<br>[Adresse]<br>[E-Mail]<br>[Ort, Datum]</p>
</blockquote>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wohin damit</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Anderswo</strong> — sucht nach „competition authority" oder „Wettbewerbsbehörde" plus Landesname. Fast jede hat ein Hinweisformular.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Schweiz</strong> — Sekretariat der Wettbewerbskommission WEKO, Bern. Anschrift unter <a href="https://www.weko.admin.ch/de/adresse">weko.admin.ch</a>. Nehmt Bezug auf die <a href="https://www.admin.ch/de/newnsb/a1GWSdwMN1pxp0Gdvp3WF">Vorabklärung vom 14. Juli 2026</a>, in der das Sekretariat bereits Googles Umgang mit dem Schweizer Markt untersucht — das ist ein sachlicher Anknüpfungspunkt, kein Zufall.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Deutschland</strong> — Bundeskartellamt, Bonn. Alphabet/Google unterliegt dort seit dem <a href="https://www.bundeskartellamt.de/SharedDocs/Meldung/DE/Pressemitteilungen/2022/05_01_2022_Google_19a.html">30. Dezember 2021</a> der besonderen Missbrauchsaufsicht nach § 19a GWB. Das könnt ihr im Betreff erwähnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Österreich</strong> — Bundeswettbewerbsbehörde, es gibt ein <a href="https://www.bwb.gv.at/en/complaints">eigenes Beschwerdeformular</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>EU-weit</strong> — zusätzlich die Europäische Kommission über das <a href="https://digital-markets-act.ec.europa.eu/contact-us-eu-citizen_en">Kontaktformular für Bürger zum Digital Markets Act</a>. Die Kommission verweist ausdrücklich darauf, dass ihr euch parallel an eure nationale Wettbewerbsbehörde wenden könnt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Quellen und weiterführende Links</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://android-developers.googleblog.com/2026/06/android-developer-verification.html">Android Developers Blog: Android developer verification</a> — Googles Zeitplan von Juni 2026</li>



<li><a href="https://developer.android.com/developer-verification">developer.android.com: Developer verification</a> — Meilensteine und betroffene Geräte</li>



<li><a href="https://developer.android.com/developer-verification/guides/faq">developer.android.com: Verification FAQ</a> — Kontotypen, Gebühren, Geltungsbereich</li>



<li><a href="https://support.google.com/android/answer/17065026">Google-Hilfe: Apps von verifizierten Entwicklern installieren</a> — die einzige öffentliche Beschreibung des Advanced Flow</li>



<li><a href="https://curia.europa.eu/site/upload/docs/application/pdf/2026-07/cp260093de.pdf">Gerichtshof der EU, Pressemitteilung zum Urteil C-738/22 P vom 2. Juli 2026</a> (PDF)</li>



<li><a href="https://www.europarl.europa.eu/doceo/document/E-10-2026-001419_EN.html">Europäisches Parlament, schriftliche Anfrage E-001419/2026</a> von Christel Schaldemose</li>



<li><a href="https://www.europarl.europa.eu/doceo/document/E-10-2026-000971_EN.html">Europäisches Parlament, schriftliche Anfrage E-000971/2026</a> zu Beschränkungen der App-Verteilung</li>



<li><a href="https://www.admin.ch/de/newnsb/a1GWSdwMN1pxp0Gdvp3WF">WEKO: Vorabklärung gegen Google zum Choice Screen</a>, 14. Juli 2026</li>



<li><a href="https://f-droid.org/2026/02/24/open-letter-opposing-developer-verification.html">F-Droid: Offener Brief gegen die Developer Verification</a></li>



<li><a href="https://f-droid.org/en/2025/09/29/google-developer-registration-decree.html">F-Droid: Google's developer registration decree</a> — die ursprüngliche Einschätzung des Projekts</li>



<li><a href="https://keepandroidopen.org/en/">Keep Android Open</a> — Kampagne, offener Brief und Unterstützerliste</li>



<li><a href="https://fsfe.org/news/2026/news-20260728-01.en.html">FSFE: Google Android antitrust ruling shows the next battle is over who controls trust</a>, 28. Juli 2026</li>



<li><a href="https://discuss.grapheneos.org/d/26566-new-google-app-developer-identification-requirements-in-2026">GrapheneOS-Forum: New Google app developer identification requirements in 2026</a></li>
</ul>
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		<title>CalyxOS ist zurück – und verlangt eine Neuinstallation</title>
		<link>https://yourdevice.ch/calyxos-ist-zurueck-neuinstallation/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Aug 2026 07:03:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Android]]></category>
		<category><![CDATA[CalyxOS]]></category>
		<category><![CDATA[CustomROM]]></category>
		<category><![CDATA[GraphenOS]]></category>
		<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>CalyxOS ist zurück: Version 7.2.2.0 bringt neue Signing-Infrastruktur und ein Sicherheitsaudit, verlangt von Alt-Nutzern aber eine komplette Neuinstallation.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">CalyxOS ist zurück. Nach elf Monaten ohne ein einziges Sicherheitsupdate hat das Calyx Institute am 1. Juli 2026 mit Version 7.2.2.0 den vollen Wartungsbetrieb für sein Google-freies Android-Custom-ROM <a href="https://calyxos.org/news/2026/07/01/calyxos-official-release-is-back/">offiziell wieder aufgenommen</a>. Wer unseren <a href="https://yourdevice.ch/calyxos-android-custom-rom-legt-entwicklung-auf-eis/">Artikel zur ausgesetzten Entwicklung vom August 2025</a> gelesen hat, kennt die Vorgeschichte: Der Weggang zweier Schlüsselpersonen zwang das Projekt zu einer kompletten Neuaufstellung von Signierprozess und Infrastruktur.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="624" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/08/calyxOS_new_title-1024x624.jpg" alt="" class="wp-image-20710" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/08/calyxOS_new_title-1024x624.jpg 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/08/calyxOS_new_title-300x183.jpg 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/08/calyxOS_new_title-768x468.jpg 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/08/calyxOS_new_title-1536x936.jpg 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/08/calyxOS_new_title-2048x1248.jpg 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/08/calyxOS_new_title-500x305.jpg 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die gute Nachricht zuerst: CalyxOS gibt es weiterhin, mit einer nach eigenen Angaben robusteren Sicherheitsarchitektur als zuvor. Die schlechte Nachricht folgt sofort: Wer während der Pause auf einem alten Build sass, kommt an einer kompletten Neuinstallation nicht vorbei. Ein einfaches Update über die Luftschnittstelle reicht nicht, und genau dieser Teil geht in den bisherigen Meldungen zum Comeback oft unter.</p>



<p class="wp-block-paragraph">CalyxOS ist ein von der gemeinnützigen Calyx-Stiftung entwickeltes, Google-freies Custom-ROM für Android, das gezielt Journalisten, Aktivisten und sicherheitsbewusste Privatnutzer adressiert, unter anderem mit integriertem Tor-Zugang über die App Orbot und einer optionalen MicroG-Kompatibilitätsschicht für den Alltag. Gerade für dieses Zielpublikum wiegt eine elfmonatige Lücke bei Sicherheitsupdates besonders schwer, weshalb sich ein genauer Blick auf das Comeback lohnt, statt es nur als erfreuliche Randnotiz abzuhaken.</p>





<h2 class="wp-block-heading">Was am 1. Juli zurückkam: CalyxOS 7.2.2.0</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der <a href="https://calyxos.org/news/2026/07/01/calyxos-official-release-is-back/">Ankündigung vom 1. Juli 2026</a> erklärt das Calyx Institute die Entwicklungspause für beendet. Version 7.2.2.0 versteht sich laut Projekt nicht als einmaliger Nachzügler, sondern als Rückkehr zum regulären Auslieferungsrhythmus mit voller Wartung, also mit Sicherheitsupdates in gewohnter Kadenz statt einer weiteren Ankündigung ohne Substanz. Nutzer, die bereits den im Mai 2026 veröffentlichten Testbuild 7.2.1.0 installiert hatten, erhielten das Update automatisch über die Luftschnittstelle. Für alle anderen beginnt die Rückkehr mit einer Neuinstallation, dazu weiter unten mehr.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Elf statt sechs Monate: Warum die Pause so lange dauerte</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Im <a href="https://calyxos.org/news/2025/08/01/a-letter-to-our-community/">Brief an die Community vom 1. August 2025</a> hatte das Projekt eine Pause von vier bis sechs Monaten angekündigt. Am Ende wurden daraus knapp elf Monate. Eine Begründung für die zusätzliche Verzögerung hat CalyxOS nie im Detail nachgeliefert, weder in weiteren Blogposts noch in der Ankündigung des Comebacks selbst.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Der Weggang von Nicholas Merrill und Chirayu Desai</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Auslöser der Pause war der Abgang zweier Schlüsselpersonen. Nicholas Merrill, Präsident und Gründer des Calyx Institute, verliess die Organisation nach eigenen Angaben, um sich <a href="https://calyxinstitute.org/news/2025/statement-on-calyx-leadership-change">anderen Projekten zu widmen</a>, nach mehr als 25 Jahren im Datenschutz-Umfeld. Parallel dazu gab Chirayu Desai, technischer Leiter von CalyxOS, seine Rolle ab. Beide Abgänge trafen das Projekt an neuralgischen Stellen, Merrill auf der institutionellen, Desai auf der technischen Seite. Die Führung des Instituts übernahm im Anschluss Ellen McDermott, zuvor bereits interimistische Geschäftsführerin.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Sicherheitsaudits statt Schnellschuss</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Abgang von Personen mit weitreichenden Zugriffsrechten ist eine Rotation der Signing Keys und ein Sicherheitsaudit laut dem <a href="https://calyxos.org/news/2025/08/01/a-letter-to-our-community/">Brief an die Community</a> "Security Best Practice", nicht Kür. Für ein Betriebssystem, dessen gesamtes Sicherheitsmodell auf einer vertrauenswürdigen Signaturkette beruht, bei der jedes Update gegen den öffentlichen Schlüssel des Projekts verifiziert wird, ist das die einzig verantwortbare Reaktion. Elf statt sechs Monate ohne Sicherheitsupdates bleiben trotzdem eine lange Zeit für ein System, dessen zentrales Versprechen genau darin besteht, Nutzer vor solchen Lücken zu schützen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die neue Signing-Infrastruktur: ein HSM statt einzelner Personen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Technisch fasst das Projekt die Lehre aus der Pause in einer neuen, quelloffenen <a href="https://calyxos.org/news/2026/07/01/calyxos-official-release-is-back/">HSM-basierten Signing-Lösung</a> zusammen. Ein Hardware Security Module (HSM) ist ein dediziertes Gerät, das kryptografische Schlüssel physisch abgeschottet erzeugt, speichert und verwendet, ohne sie jemals im Klartext preiszugeben. Anwendungen schicken lediglich eine Signieranfrage, das Schlüsselmaterial selbst verlässt das Modul nie. Der Weggang zweier Personen genügte offenbar, um das gesamte Projekt zum Stillstand zu bringen, was darauf hindeutet, dass ein Teil der Verantwortung für den Signierprozess bislang an einzelnen Personen statt ausschliesslich an Systemen hing. Die neue Lösung soll laut Projekt genau diesen Single Point of Failure beseitigen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="802" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/08/calyxos-hsm-signierinfrastruktur-1024x802.png" alt="Schaubild: CalyxOS-Signierinfrastruktur vor und nach der Pause. Links bis August 2025 mit an Personen gebundener Signierung und elf Monaten ohne Sicherheitsupdates, rechts seit Juli 2026 mit Schlüsseln im Hardware-Sicherheitsmodul. Darunter die Folgen für Nutzer alter und neuer Builds." class="wp-image-20709" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/08/calyxos-hsm-signierinfrastruktur-1024x802.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/08/calyxos-hsm-signierinfrastruktur-300x235.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/08/calyxos-hsm-signierinfrastruktur-768x602.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/08/calyxos-hsm-signierinfrastruktur-1536x1203.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/08/calyxos-hsm-signierinfrastruktur-2048x1604.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/08/calyxos-hsm-signierinfrastruktur-500x392.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Vor der Pause hing der Signierschlüssel von CalyxOS an einzelnen Personen, seit Version 7.2.2.0 liegt er in einem Hardware-Sicherheitsmodul.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der Fachbegriff für den zugrundeliegenden Vorgang ist Signing Ceremony: ein protokollierter, oft unter mehreren Zeugen und teils offline durchgeführter Prozess, bei dem die kryptografischen Schlüssel innerhalb des HSM erzeugt werden, ohne dass eine einzelne Person jemals allein Zugriff auf das vollständige Schlüsselmaterial erhält. Solche Zeremonien sind aus dem DNSSEC-Root-Signing oder von Zertifizierungsstellen bekannt, wo sie seit Jahren Standard sind, um genau das Szenario zu verhindern, das CalyxOS im August 2025 in die Pause zwang: den faktischen Verlust der Kontrolle über kritisches Schlüsselmaterial durch den Abgang einzelner Personen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Trail of Bits hat geprüft, allerdings mit engem Zuschnitt</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ergänzend zur neuen Infrastruktur hat CalyxOS ein Sicherheitsaudit durch <a href="https://github.com/trailofbits/publications/blob/master/reviews/2026-01-calyx-hsm-provisioning-ceremony-scripts-securityreview.pdf">Trail of Bits</a> in Auftrag gegeben, eine der bekanntesten unabhängigen Sicherheitsfirmen im Open-Source-Umfeld. Der Bericht vom Januar 2026 ist öffentlich einsehbar, das ist positiv zu vermerken. Er prüft aber nicht CalyxOS als Ganzes, sondern ausdrücklich die Skripte der HSM-Provisioning-Zeremonie, also den Prozess, mit dem die neuen Signierschlüssel überhaupt erst sicher erzeugt wurden. Das ist ein sinnvoller und naheliegender Prüfumfang angesichts des Auslösers der Pause, aber kein Ersatz für ein umfassendes Audit des gesamten Systems. Wer aus der Erwähnung von "Trail of Bits" auf eine Vollprüfung schliesst, überschätzt, was der Bericht tatsächlich abdeckt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Android 16 statt 17, und was CalyxOS 8 noch nicht kann</h2>



<p class="wp-block-paragraph">CalyxOS 7.2.2.0 basiert auf <a href="https://calyxos.org/news/2026/07/01/calyxos-official-release-is-back/">Android 16</a>, obwohl Google mit Android 17 bereits die nächste Hauptversion veröffentlicht hat. Die Portierung auf Android 17 als CalyxOS 8 läuft laut Projekt, befindet sich aber noch in einer frühen Phase, ein Termin steht nicht fest. Dass ein Custom-ROM der jeweiligen Google-Basis einige Monate hinterherläuft, ist für sich genommen normal. Nach einer elfmonatigen Pause ist der Rückstand aber grösser als sonst, was die Frage aufwirft, wie schnell das Projekt beim nächsten grossen Versionssprung wieder auf Tempo kommt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Neue Geräte: SHIFTphone 8 kommt, Google Pixel 10 fehlt</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auf der <a href="https://calyxos.org/docs/guide/device-support/">Geräteliste</a> taucht mit dem Comeback erstmals das SHIFTphone 8 auf, ein in Deutschland konzipiertes und auf Reparierbarkeit ausgelegtes Gerät des Herstellers Shift. Damit wächst die Unabhängigkeit von Google-Pixel-Hardware, ein Umstand, den wir bereits im Zusammenhang mit den <a href="https://yourdevice.ch/google-erschwert-custom-roms-fuer-pixel-geraete/">Verschärfungen bei Custom-ROMs für Pixel-Geräte</a> eingeordnet haben. Auffällig zugleich: Das aktuelle Google Pixel 10 fehlt in der Kompatibilitätsliste. Ob das an fehlendem Entwicklungsstand nach der Pause liegt oder an grundsätzlicheren Hürden, lässt das Projekt offen, ein Punkt, den Kaufinteressenten vor einer Anschaffung gezielt in der aktuellen Geräteliste prüfen sollten, statt sich auf ältere Angaben zu verlassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Geräteunterstützung von CalyxOS war schon vor der Pause breiter als bei den meisten anderen Custom-ROMs. Neben mehreren Google-Pixel-Generationen zählen dazu diverse Fairphone-Modelle und eine wachsende Zahl an Motorola-Geräten, die das Projekt bereits im Mai 2025 um <a href="https://calyxos.org/news/2025/05/28/new-motorola-device-support/">vier zusätzliche, vergleichsweise günstige Modelle</a> erweiterte, namentlich das Moto G 5G (2024), G34 5G, G45 5G und G84 5G. Mit dem SHIFTphone 8 kommt nun erstmals ein in Deutschland konzipiertes Gerät hinzu, das sein Hersteller Shift ausdrücklich <a href="https://www.shift.eco/shiftphone-8-status/">modular und reparierbar</a> auslegt. Für Nutzer, die weder Google-Hardware noch ein Fairphone wollen, ist das die erste echte CalyxOS-Option ausserhalb dieser beiden Ökosysteme. Die Auswahl der Motorola-Modelle begründete das Projekt seinerzeit ausdrücklich mit vergleichsweise günstigen Preisen und einer deutlich breiteren weltweiten Verfügbarkeit als bei Pixel-Geräten, die in vielen Ländern nur eingeschränkt oder gar nicht offiziell erhältlich sind, ein Kriterium, das beim SHIFTphone 8 in ähnlicher Form gelten dürfte.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das August-Update zeigt: der reguläre Rhythmus ist zurück</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bereits am 7. August 2026, gut fünf Wochen nach dem Comeback, folgte mit CalyxOS 7.2.4.20 das erste reguläre <a href="https://calyxos.org/news/">Sicherheitsupdate</a> nach der Rückkehr. Für ein Projekt, dessen zentrales Versprechen zuletzt gerade die Verlässlichkeit von Sicherheitsupdates war, ist das ein wichtigeres Signal als das Comeback selbst. Ein einzelner Release ist eine Ankündigung, ein zweiter im gewohnten Rhythmus ist ein erster Beleg dafür, dass die neue Infrastruktur im Alltag trägt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Community-Neustart: neue Rollen, neue Matrix-Infrastruktur</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auch personell und kommunikativ hat sich das Projekt während der Pause neu sortiert. Laut der <a href="https://calyxos.org/news/">Newsseite</a> übernahm Habib die Verantwortung für die Infrastruktur von Nat, während Aayush, bislang zuständig für den Aurora Store innerhalb des Projekts, das Team verlassen hat. Neu hinzugekommen ist zudem ein dedizierter Systemadministrator, dessen Aufgabe erkennbar direkt aus der Pause folgt: eine Infrastruktur, die nicht mehr von einzelnen Freiwilligen nebenbei mitbetreut wird. Die Matrix-Kanäle der Community wurden auf Version 12 des Protokolls angehoben, und für den direkten Austausch mit dem Projekt entstand ein neuer, zentraler Matrix Space. Für Nutzer, die Bugs melden oder den Fortschritt bei CalyxOS 8 auf Android-17-Basis verfolgen wollen, ist das seit dem Comeback der naheliegendste Anlaufpunkt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die unbequeme Wahrheit für Alt-Nutzer: Neuinstallation statt Update</h2>



<h2 class="wp-block-heading">Die Versionsgrenze: 6.10.10/20 und älter</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Teil, der in den bisherigen Meldungen zum Comeback oft zu kurz kommt: Wer aktuell CalyxOS 6.10.10/20 oder älter nutzt, oder ein beliebiges anderes Android-Betriebssystem, kommt nicht mit einem Update auf 7.2.2.0, sondern muss laut <a href="https://calyxos.org/news/2026/07/01/calyxos-official-release-is-back/">offizieller Ankündigung</a> eine komplette Neuinstallation durchführen. Wörtlich heisst es dort, wer eine alte Version oder ein anderes Android-Betriebssystem nutze, benötige eine "clean install". Ein Update über die Luftschnittstelle erhalten ausschliesslich Nutzer, die bereits den Testbuild 7.2.1.0 installiert hatten. Der Grund liegt in der neuen Signing-Infrastruktur: Alte Builds sind gegen den alten Schlüssel signiert, neue Builds gegen den neuen, und einen Verifizierungspfad zwischen beiden gibt es nicht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Seedvault als Rettungsanker vor dem Wipe</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Neuinstallation bedeutet ein vollständiges Löschen des Geräts. Wer seine Daten vorher nicht sichert, verliert sie. CalyxOS bringt mit Seedvault ein eigenes Backup-Werkzeug mit, das wir bereits <a href="https://yourdevice.ch/android-customrom-lokal-sichern-und-wiederherstellen/">in einer eigenen Anleitung zur lokalen Sicherung und Wiederherstellung</a> beschrieben haben, inklusive der Einschränkung, dass Backups nur zwischen Geräten derselben ROM-Familie funktionieren. Wer stattdessen von einem Stock-Android- oder iPhone-Gerät kommt oder ganz allgemein Daten übertragen will, findet den passenden Weg in unserer Anleitung zum <a href="https://yourdevice.ch/daten-auf-customrom-mit-calyxos-grapheneos-uebertragen/">Datentransfer auf ein Custom-ROM</a>. Für die eigentliche Ersteinrichtung nach dem Flashen, inklusive der einmaligen und später nicht mehr nachholbaren Entscheidung für oder gegen MicroG, verweisen wir auf unseren <a href="https://yourdevice.ch/der-einsteiger-guide-auf-calyxos-einrichtung-und-anwendung/">CalyxOS-Einsteiger-Guide</a>, der das Setup Schritt für Schritt begleitet.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ihr tun könnt</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Nutzt ihr den Testbuild 7.2.1.0, prüft in den Systemeinstellungen, ob das Update auf 7.2.2.0 bereits angekommen ist, notfalls manuell nach Updates suchen.</li>



<li>Nutzt ihr CalyxOS 6.10.10/20 oder älter, erstellt zuerst ein Seedvault-Backup und plant danach eine komplette Neuinstallation gemäss offizieller Anleitung ein.</li>



<li>Lief euer Gerät seit der Pause ungepatcht, verzichtet bis zur Neuinstallation auf sensible Nutzung wie Online-Banking oder Zwei-Faktor-Codes auf diesem Gerät.</li>



<li>Sucht ihr ein neues Gerät, prüft die aktuelle Geräteliste inklusive SHIFTphone 8 vor dem Kauf, statt euch auf ältere Kompatibilitätsangaben zu verlassen, insbesondere weil das Pixel 10 aktuell fehlt.</li>



<li>Seid ihr unsicher, ob CalyxOS die richtige Wahl bleibt, wartet die nächsten ein bis zwei Update-Zyklen ab, bevor ihr produktive Daten auf das System verlagert.</li>



<li>Wollt ihr Fehler melden oder den Fortschritt bei CalyxOS 8 verfolgen, nutzt den neuen zentralen Matrix Space des Projekts statt veralteter Kanäle aus der Zeit vor der Pause.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Einordnung: Ist CalyxOS nach diesem Jahr noch die richtige Wahl?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Fakten sprechen für einen vorsichtigen Vertrauensvorschuss, nicht für eine bedingungslose Empfehlung. Positiv: Das Projekt hat die Pause genutzt, um eine strukturelle Schwäche zu beheben, statt einfach weiterzumachen wie zuvor. Eine HSM-basierte Signing-Infrastruktur, die nicht mehr an einzelne Personen gebunden ist, ist eine echte Verbesserung gegenüber dem Zustand vor August 2025, und genau die Art von Fehler, die einem Open-Source-Projekt mit begrenzten Ressourcen passieren kann, ohne dass böser Wille dahintersteckt. Das zweite Sicherheitsupdate innerhalb weniger Wochen ist ein weiteres gutes Zeichen, ebenso die Entscheidung, den HSM-Prozess auditieren und den Bericht öffentlich zugänglich zu lassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Negativ: Elf Monate ohne Sicherheitsupdates sind für ein sicherheitsorientiertes Betriebssystem ein Zeitraum, den man nicht relativieren sollte, nur weil das Projekt ihn am Ende sauber gelöst hat. Wer in dieser Zeit ein Gerät mit sensiblen Daten weiterbetrieben hat, war real exponiert, unabhängig davon, wie überzeugend die Lösung im Nachhinein aussieht. Und das Audit deckt, wie oben beschrieben, nur einen Ausschnitt ab, nicht das Gesamtsystem. Beides zusammen ergibt kein Bild von Sorglosigkeit, aber auch keinen Freifahrtschein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Nutzer, die primär auf Pixel-Hardware setzen, bleibt <a href="https://yourdevice.ch/grapheneos-bald-fuer-andere-smartphones/">GrapheneOS</a> mit seinem durchgehend gepflegten Update-Zyklus während der gesamten CalyxOS-Pause die robustere Wahl. Wer wie SHIFTphone-Nutzer keine praktikable Alternative zu CalyxOS auf seiner Hardware hat, oder wer CalyxOS aus anderen Gründen, etwa der MicroG-Unterstützung, bevorzugt, kann nach dem Comeback zurückkehren, sollte die Entwicklung in den kommenden Monaten aber aktiv beobachten statt sie auf Autopilot zu stellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Vergleich mit GrapheneOS macht dabei einen Unterschied im Ansatz deutlich, nicht nur einen Unterschied im Marktanteil. GrapheneOS verzichtet bewusst auf jede Google-Kompatibilitätsschicht und auf Support für Nicht-Pixel-Hardware, wodurch sich das Projekt auf eine einzige, eng kontrollierte Gerätefamilie konzentrieren kann. CalyxOS verfolgt mit MicroG-Option, breiterer Geräteunterstützung und eingebautem Tor-Zugang über Orbot einen bewusst offeneren, alltagstauglicheren Ansatz, der aber auch mehr bewegliche Teile und damit mehr potenzielle Fehlerquellen mit sich bringt. Die elfmonatige Pause zeigt, dass dieser breitere Zuschnitt nicht nur softwareseitig, sondern auch organisatorisch seinen Preis hat: Mehr Zielgruppen und mehr unterstützte Geräte bedeuten auch mehr Abhängigkeit von einzelnen Personen, wenn die Organisation dahinter nicht entsprechend robust aufgestellt ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum das Vertrauensproblem über CalyxOS hinausreicht</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Pause bei CalyxOS ist kein Einzelfall im Ökosystem der Custom-ROMs, sondern das Symptom eines strukturellen Problems: Die meisten dieser Projekte werden von kleinen, teils ehrenamtlichen Teams getragen, die gegen einen Konzern antreten, der über ungleich mehr Ressourcen verfügt. Wir haben das bereits im Zusammenhang mit Googles schrittweiser Schliessung von Android eingeordnet: Je mehr Hürden Google für alternative Systeme aufbaut, etwa bei Zertifizierung oder beim Zugriff auf Sicherheitspatches, desto weniger Spielraum bleibt Projekten wie CalyxOS, um den Ausfall von Schlüsselpersonen abzufedern. Das gilt umso mehr, seit Google auch die technischen Voraussetzungen für Custom-ROMs auf eigener Pixel-Hardware verschärft hat, wie wir weiter oben bereits verlinkt haben. Ein Team, das ohnehin am Limit arbeitet, hat keine Redundanz übrig, wenn ausgerechnet Gründer und technischer Leiter gleichzeitig gehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Nutzer bedeutet das: Die Wahl eines Custom-ROMs ist nie nur eine technische Entscheidung, sondern auch eine Wette auf die organisatorische Stabilität eines kleinen Teams. CalyxOS hat diese Wette in den vergangenen elf Monaten sichtbar gemacht und, nach aktuellem Stand, für sich entschieden. Ob das auch beim nächsten unerwarteten Weggang gilt, lässt sich aus einem einzelnen erfolgreichen Comeback nicht ableiten, und genau deshalb bleibt eine gesunde Portion Wachsamkeit angebracht, auch nach diesem an sich guten Nachrichtentag für das Projekt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Verfügbarkeit ist dabei kein Nischenthema für Bastler. In einem politischen Klima, das mit Debatten um Chatkontrolle, dem Going-Dark-Paket und wiederkehrenden Vorstössen zur Ausweispflicht im Netz eher auf weniger als auf mehr Kontrolle über das eigene Gerät hinausläuft, ist die Existenz unabhängiger, vertrauenswürdiger Custom-ROMs Teil der Handlungsfähigkeit gegenüber genau solchen Vorhaben. Ein Comeback wie das von CalyxOS betrifft deshalb nicht nur dessen bestehende Nutzerbasis, sondern die Frage, wie viele ernstzunehmende Alternativen zu Googles Vorgaben am Ende überhaupt übrig bleiben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: CalyxOS ist zurück, aber Vertrauen ist kein Versionssprung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">CalyxOS 7.2.2.0 ist mehr als eine Formsache. Das Projekt hat eine echte strukturelle Schwäche behoben und liefert mit dem August-Update bereits einen ersten Beweis, dass der neue Prozess im Alltag trägt. Wer während der Pause gewartet hat, bekommt dafür aber keine bequeme Rückkehr geschenkt, sondern eine Neuinstallation mit allem, was dazugehört: Backup, Zeitaufwand und im Zweifel eine neue Entscheidung über MicroG. Das ist der Preis für ein Projekt, das seine Fehler ernst genommen hat, statt sie zu vertuschen. Genau deshalb verdient CalyxOS nach diesem Jahr keinen bedingungslosen Vertrauensvorschuss, aber eine faire zweite Chance, mit wachsamem Blick auf die nächsten Update-Zyklen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Quellen und weiterführende Links</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://calyxos.org/news/2026/07/01/calyxos-official-release-is-back/">CalyxOS: "CalyxOS is back" (1. Juli 2026)</a></li>



<li><a href="https://calyxos.org/news/2025/08/01/a-letter-to-our-community/">CalyxOS: "A letter to our community" (1. August 2025)</a></li>



<li><a href="https://calyxinstitute.org/news/2025/statement-on-calyx-leadership-change">Calyx Institute: Statement on Leadership Change</a></li>



<li><a href="https://calyxos.org/news/">CalyxOS News-Übersicht (u. a. August-Sicherheitsupdate 7.2.4.20)</a></li>



<li><a href="https://calyxos.org/docs/guide/device-support/">CalyxOS Device Support Guide</a></li>



<li><a href="https://github.com/trailofbits/publications/blob/master/reviews/2026-01-calyx-hsm-provisioning-ceremony-scripts-securityreview.pdf">Trail of Bits: Security Review, HSM Provisioning Ceremony Scripts (Januar 2026)</a></li>
</ul>
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		<title>Revolut und die GrapheneOS Blockierung - die Gründe</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jan 2025 07:51:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Android]]></category>
		<category><![CDATA[Privatsphäre]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Revolut, der weltweit bekannte Anbieter von Finanzdienstleistungen, hat kürzlich seine App für Benutzer blockiert, die GrapheneOS verwenden – ein Betriebssystem, das weithin für seine überlegene Sicherheit und seinen strikten Datenschutz...</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Revolut, der weltweit bekannte Anbieter von Finanzdienstleistungen, hat kürzlich seine App für Benutzer blockiert, die <a href="https://yourdevice.ch/grapheneos/">GrapheneOS</a> verwenden – ein Betriebssystem, das weithin für seine überlegene Sicherheit und seinen strikten Datenschutz bekannt ist. Während Revolut öffentlich behauptet, diese Blockierung sei aus Sicherheits- und Datenschutzbedenken notwendig, lässt die Realität ein anderes Licht auf die Beweggründe fallen. Unsere Recherchen zeigen, dass diese Entscheidung nicht nur unbegründet, sondern auch ein kalkulierter Angriff auf freie und sichere Software ist.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="538" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/revolut-1024x538.png" alt="" class="wp-image-18678" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/revolut-1024x538.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/revolut-300x158.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/revolut-768x403.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/revolut-500x263.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/revolut.png 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>




<h2 class="wp-block-heading"><strong>GrapheneOS: Sicherheit und Datenschutz auf höchstem Niveau</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">GrapheneOS, ein alternatives Android-Betriebssystem, ist speziell dafür konzipiert, Nutzern die beste verfügbare Sicherheitsarchitektur zu bieten. Es integriert Funktionen wie Hardware Key Attestation, mit der eindeutig verifiziert werden kann, ob ein Gerät unverändert und sicher ist. Ironischerweise könnte Revolut diese Technologie problemlos nutzen, um die Integrität eines Systems zu bestätigen – die Hardware-Sicherheitsinfrastruktur von GrapheneOS ist sogar besser als die vieler Geräte mit Stock-Android.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Stattdessen lehnt Revolut das Betriebssystem kategorisch ab, obwohl es sicherer ist als viele offizielle Android-Installationen. Der Grund? Laut unserer Informationen und Gesprächen mit Entwicklern liegt das nicht an echten Sicherheitsbedenken, sondern an wirtschaftlichen Interessen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="460" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/image-1-460x1024.png" alt="" class="wp-image-17647" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/image-1-460x1024.png 460w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/image-1-135x300.png 135w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/image-1-768x1710.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/image-1-690x1536.png 690w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/image-1-920x2048.png 920w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/image-1-500x1113.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/image-1.png 1008w" sizes="auto, (max-width: 460px) 100vw, 460px" /><figcaption class="wp-element-caption">User die Revolut auf GrapheneOS installieren wollen, begrüsst sein einigen Wochen dieser lachhafte Hinweis</figcaption></figure>
</div>


<h2 class="wp-block-heading"><strong>Wer bestimmt, was eine "offizielle Android-Firmware" ist?</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Entscheidung darüber, was als „offizielle Android-Firmware“ gilt, liegt nicht in den Händen einer unabhängigen Instanz oder eines Gesetzes, sondern wird von Google und den Herstellern getroffen. Google hat die "Kontrolle" über Android und definiert, welche Geräte und Firmware-Versionen den Kriterien des sogenannten <strong>Android Compatibility Definition Document (CDD)</strong> entsprechen. Nur Geräte, die diese Kriterien erfüllen und die notwendigen Tests bestehen, erhalten eine Lizenz für Google Mobile Services (GMS).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Problem hierbei: Es gibt keine gesetzliche Grundlage, die eine „offizielle“ Android-Firmware definiert. Die Kriterien sind rein geschäftlich motiviert und geben Google enorme Kontrolle über den Markt. Systeme wie GrapheneOS, die bewusst keine GMS-Lizenz anstreben, weil sie Datenschutz und Sicherheit priorisieren, werden dadurch unrechtmäßig als „inoffiziell“ eingestuft – obwohl sie technologisch oft überlegen sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Begrenzung auf „offizielle Android-Firmware“ ist also keine objektive oder neutrale Klassifizierung, sondern ein Instrument, um Googles Interessen zu sichern und unabhängige Betriebssysteme zu benachteiligen. Revolut macht sich hier mitschuldig, indem es diese einseitigen Standards akzeptiert und Nutzer freier Software aktiv ausschließt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wem gehört Android?</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Android als Betriebssystem gehört nicht vollständig Google.</strong> Android ist ein Open-Source-Projekt, das ursprünglich von der Firma Android Inc. entwickelt wurde und 2005 von Google gekauft wurde. Das Basissystem von Android wird unter dem <strong>Android Open Source Project (AOSP)</strong> bereitgestellt, was bedeutet, dass der Kern von Android frei verfügbar ist und von jedem genutzt oder verändert werden kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was gehört Google?</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Google Mobile Services (GMS):</strong> Diese Sammlung von Apps und Diensten, einschließlich Google Play Store, Google Maps, Gmail, YouTube und mehr, gehört komplett Google. GMS ist nicht Open Source und wird separat lizenziert.</li>



<li><strong>Android-Marke:</strong> Der Name „Android“ und das Logo sind Markenzeichen von Google, daher können nur Systeme, die von Google zertifiziert wurden, offiziell unter dem Namen „Android“ vertrieben werden.</li>



<li><strong>Weiterentwicklung und Kontrolle:</strong> Google kontrolliert, welche Änderungen ins AOSP einfließen, und hat durch das „Compatibility Definition Document (CDD)“ die Kontrolle darüber, welche Geräte als kompatibel gelten. Gerätehersteller, die GMS lizenziert haben wollen, müssen sich an diese Vorgaben halten.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Kurz gesagt:</strong> Der Kern von Android ist Open Source und gehört der Allgemeinheit. Die meisten der Android-Dienste, wie der Play Store, stehen jedoch unter der Kontrolle von Google. Durch diese starke Verflechtung hat Google faktisch eine sehr große Kontrolle über Android, auch wenn es rechtlich nicht ausschließlich „ihnen gehört“.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Die wahren Gründe: Googles Geschäft schützen</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Blockierung erfolgt nicht, weil GrapheneOS unsicher ist – ganz im Gegenteil. Der wahre Grund ist, dass GrapheneOS keine Google Mobile Services (GMS) lizenziert. Revolut und ähnliche Anbieter arbeiten eng mit Google zusammen und nutzen SafetyNet, um Geräte zu authentifizieren. Da GrapheneOS keine vollständige Unterstützung für SafetyNet bietet, sehen Anbieter wie Revolut ihre Geschäftsbeziehungen mit Google gefährdet, wenn sie alternative Plattformen zulassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dies ist kein Problem der Sicherheit, sondern der Kontrolle. Es ist ein Versuch, alternative Ökosysteme zu unterdrücken und freie Software zu marginalisieren, die sich nicht in die von Google definierten Spielregeln fügt.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Datenschutz als Feigenblatt für Profitinteressen</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Revolut argumentiert, dass Datenschutz ein Kernanliegen sei – aber wie ernst können wir diese Aussage nehmen? Ein Unternehmen, das es ablehnt, ein Betriebssystem zu unterstützen, das Datenschutz rigoros priorisiert, offenbart hier einen doppelten Standard. GrapheneOS ist bekannt für den vollständigen Verzicht auf Google-Dienste und deren invasive Datenpraktiken. Nutzer, die Revolut mit GrapheneOS verwenden möchten, setzen sich bewusst für ihre Privatsphäre ein – und werden von Revolut dafür abgestraft.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Statt Datenschutz zu fördern, wirkt Revoluts Blockade als Hindernis für Nutzer, die echte Kontrolle über ihre Daten behalten wollen. Diese Entscheidung sendet eine klare Botschaft: Datenschutz zählt weniger als die Geschäftsbeziehung zu Google.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Moralische und demokratische Konsequenzen</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Entscheidung von Revolut hat weitreichende Auswirkungen. Sie zementiert die Vormachtstellung großer Technologiekonzerne und untergräbt die Prinzipien der freien Wahl und Selbstbestimmung. Unternehmen wie Revolut profitieren von dem Vertrauen ihrer Nutzer – doch statt echte Sicherheitslösungen anzubieten, setzen sie auf fragwürdige Geschäftspraktiken, die die Freiheit der Technologie beschneiden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist moralisch unverantwortlich und demokratisch gefährlich, solche monopolistischen Strukturen zu fördern. Anbieter wie Revolut sollten ihre Verantwortung gegenüber ihren Nutzern ernst nehmen, anstatt die Interessen eines Großkonzerns über alles zu stellen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was wir tun können</h2>



<ol start="1" class="wp-block-list">
<li><strong>Eine formale Beschwerde einreichen:</strong><br>Schreibt eine formelle Beschwerde an Revolut und macht deutlich, dass ihr als Kunde eine Änderung der aktuellen Politik fordert. Hebt hervor, dass die Blockade von GrapheneOS-Nutzern unbegründet ist und dass die <a href="https://grapheneos.org/articles/attestation-compatibility-guide">Hardware Key Attestation API</a> eine Verifizierung des Systems erlaubt.<br>Schreibt die Beschwerde an: <strong>formalcomplaints@revolut.com</strong></li>



<li><strong>Alternativen in Betracht ziehen:</strong><br>Wenn Revolut nicht auf die Beschwerden reagiert, zieht ganz klar in Betracht, auf andere Anbieter zu wechseln, die Nutzern von freien und sicheren Betriebssystemen keine Steine in den Weg legen.</li>



<li><strong>Bewusstsein schaffen:</strong><br>Teilt diese Informationen in sozialen Netzwerken und innerhalb eurer Community. Nur wenn genug Aufmerksamkeit auf diese Missstände gelenkt wird, steigt der Druck auf Revolut, ihre Praktiken zu überdenken. Jeder Beitrag, Tweet oder Kommentar zählt.</li>



<li><strong>Öffentliche Diskussion fördern:</strong><br>Sprecht mit Freunden, Familie und Kollegen über die Konsequenzen solcher Entscheidungen. Der Schutz freier Betriebssysteme ist ein Thema, das weit über GrapheneOS hinausgeht und die Zukunft der digitalen Freiheit betrifft.</li>
</ol>



<h2 class="wp-block-heading">Was haben wir getan haben</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wir haben Revolut für etwas mehr als 3 Wochen diese Mail geschrieben, mit einem Ultimatum von 2 Wochen,  mit der bitte, auf unsere Rückfragen eine Antwort zu bekommen. Revolut hat bis jetzt nicht geantwortet, und ein offzielles Statement bleibt aus, deshalb habe ich mich entschlossen, diesen Artikel zu veröffentlichen, da ich es wichtig finde, das die Nutzer wissen, was hinter den Fassaden abläuft.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Dear Revolut Team,<br><br>I am writing to you on behalf of <strong>*yourdevice.ch*</strong>, a platform dedicated to promoting privacy-focused and secure technologies. With an annual readership exceeding 100,000 and rapidly growing, we are an upcoming voice in the tech community, advocating for digital freedom and ethical practices in the industry.<br><br>We are deeply concerned and disappointed by your recent decision to block users of GrapheneOS, an operating system widely recognized for its robust security and privacy features. Your stated rationale, citing “security and privacy concerns,” is not only unfounded but misleading. As an organization committed to transparency, we find it necessary to challenge this narrative and highlight the true motivation behind this policy.<br><br><strong>*The Reality Behind the Decision*</strong><br><br>It has become evident, through insider conversations and careful analysis, that the actual reason for blocking GrapheneOS is not about user security. The decision stems from the fact that GrapheneOS does not license Google Mobile Services (GMS), and your app’s restrictions are serving to enforce Google’s business interests rather than enhancing user protection. This reality is troubling and undermines Revolut’s credibility as a forward-thinking financial technology company.<br><br>Your position contradicts the ethos of democracy, innovation, and fair competition. GrapheneOS is a beacon of what secure, independent software can achieve. Penalizing users for choosing a superior privacy-respecting system is not only ethically questionable but also a direct affront to the values of transparency and freedom of choice.<br><br><strong>*Challenging Your Privacy and Security Claims*</strong><br><br>GrapheneOS is arguably *more secure*than any stock Android OS, including those with GMS. It employs advanced security hardening measures, unparalleled permission controls, and superior sandboxing that go far beyond Google’s implementation. Blocking GrapheneOS under the guise of “security concerns” is disingenuous and misleads your user base. This approach is not about protecting users but maintaining a dependence on Google’s ecosystem, at the expense of innovation and consumer choice.<br><br>Furthermore, it is worth noting that GrapheneOS fully supports the use of the <strong>*Hardware Key Attestation API*</strong>, which allows apps to verify that the operating system is unmodified and running on genuine hardware. This renders any argument about the inability to verify the integrity of the system moot. Revolut could leverage this API to ensure compliance without excluding users of GrapheneOS.<br><br><strong>*A Call for Moral and Democratic Responsibility*</strong><br><br>Revolut is in a position of influence and trust. By adopting such exclusionary practices, you risk alienating a growing community of privacy-conscious users who demand better from the tech industry. It is imperative for companies like yours to lead by example and support diverse, secure, and privacy-enhancing solutions. Instead, this policy sends a clear message: Revolut prioritizes corporate alliances over user freedom and security.<br><br>We urge you to reconsider this policy immediately. Continuing down this path will force us to make our readers aware of the broader implications of this decision. With our reach and influence, we will not hesitate to publish detailed reports exposing the motivations behind this exclusion, underscoring the harm it causes to privacy and technological progress.<br><br><strong>*Closing Remarks*</strong><br><br>This is not just about GrapheneOS; it is about the principles of fairness, choice, and trust in technology. Revolut has an opportunity to align itself with these values and support the growing movement for secure and independent technologies.<br><br>We request a response within 14 days addressing our concerns and clarifying Revolut’s stance on this matter. Failure to act will compel us to escalate this issue publicly in accompany with other Blogs and Companies to ensure transparency for your user base and our readership.<br><br>Sincerely,<br><br>Mario Hofmann<br>Founder, yourdevice.ch<br>Spitalstrasse 10<br>8180 Bülach, Switzerland<br><a href="mailto:info@yourdevice.ch">info@yourdevice.ch</a></p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Falls wir doch noch eine Antwort bekommen, werden wir sie natürlich hier veröffentlichen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Update vom 09.02.2025</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Seit der GrapheneOS Version <a href="https://grapheneos.org/releases#2025012600">2025012600</a> funktioniert Revolut auf GrapheneOS wieder, aber nur weil GrapheneOS eine Reihe Tricks anwendet, um die App auszutricksen:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Revolut blockiert gezielt GrapheneOS, indem es überprüft, ob der Gerätename und Nutzername des Systems auf „grapheneos“ gesetzt sind. GrapheneOS hat diese Werte nun auf „<code>build-host</code>“ und „<code>build-user</code>“ geändert, sodass sich Nutzer wieder anmelden können – zumindest bis Revolut die Play Integrity API durchsetzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt keinen legitimen Grund, ein sicheres und datenschutzfreundliches OS wie GrapheneOS zu sperren, während unsichere Geräte mit uralten Sicherheitslücken zugelassen werden. Revolut behauptet, sie würden GrapheneOS-Nutzer sperren, weil ihnen Datenschutz wichtig sei – dabei ist genau das Gegenteil der Fall.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Sobald Revolut die Play Integrity API vollständig durchsetzt, wird die App wieder nicht mehr auf GrapheneOS funktionieren</strong>. Diese API ist kein echtes Sicherheitsfeature, sondern eine Maßnahme von Google, um alternative Betriebssysteme auszusperren. Revolut nutzt dies aus, um vorzugeben, dass ihnen Sicherheit wichtig sei.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zusätzlich verwendet Revolut undurchsichtige, proprietäre Drittanbieter-Bibliotheken in ihrer App, die ein erhebliches Sicherheitsrisiko darstellen. Die Sperrung von GrapheneOS erfolgt durch eine dieser fragwürdigen Bibliotheken. Damit zeigt Revolut, dass sie echte Sicherheit nicht ernst nehmen und stattdessen auf unsaubere Lösungen setzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://xcancel.com/GrapheneOS/status/1881860511526215998">https://xcancel.com/GrapheneOS/status/1881860511526215998</a></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="684" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/grapheneOS_tricks-1024x684.png" alt="" class="wp-image-17734" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/grapheneOS_tricks-1024x684.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/grapheneOS_tricks-300x200.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/grapheneOS_tricks-768x513.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/grapheneOS_tricks-1536x1027.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/grapheneOS_tricks-500x334.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/grapheneOS_tricks.png 2014w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>


<h2 class="wp-block-heading"><strong>Fazit</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wir fordern Revolut erneut auf, die Blockierung von GrapheneOS umgehend aufzuheben und sich transparent zu den wahren Gründen dieser Entscheidung zu äußern. Andernfalls zeigt sich klar, dass Datenschutz und Sicherheit in diesem Unternehmen nichts weiter als Marketing-Phrasen sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unsere Plattform, <strong>yourdevice.ch</strong>, wird weiterhin über solche Missstände berichten und alternative Lösungen aufzeigen. Denn Datenschutz und Sicherheit dürfen niemals den Profitinteressen geopfert werden.</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
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			</item>
		<item>
		<title>Warum Whatsapp&#039;s Verschlüsselung eine verarsche ist</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Jan 2025 08:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weiteres]]></category>
		<category><![CDATA[Android]]></category>
		<category><![CDATA[Einstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Privatsphäre]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>WhatsApp merkt gross an, dass die Chats End zu End verschlüsselt sind, und dass nicht mal sie Zugriff auf die Chats haben, tatsächlich verwenden sie auch eine echte Ende-zu-Ende-Verschlüsselung (E2EE),...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">WhatsApp merkt gross an, dass die Chats End zu End verschlüsselt sind, und dass nicht mal sie Zugriff auf die Chats haben, tatsächlich verwenden sie auch eine echte <strong>Ende-zu-Ende-Verschlüsselung (E2EE)</strong>, und das ist technisch gesehen auch keine Lüge. Allerdings gibt es einige Punkte, die die Sicherheit und Privatsphäre in der Praxis beeinflussen können. Lasst uns das gemeinsamen etwas aufschlüsseln.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/whatsappe2ee_luege_title.png" alt="" class="wp-image-17585" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/whatsappe2ee_luege_title.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/whatsappe2ee_luege_title-300x169.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/whatsappe2ee_luege_title-768x432.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/whatsappe2ee_luege_title-500x281.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Quelle Bild: requestly.com</figcaption></figure>
</div>




<h2 class="wp-block-heading">Was bedeutet echte Ende-zu-Ende-Verschlüsselung</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Bei <strong>echter E2EE</strong> wird eine Nachricht auf deinem Gerät (Client) verschlüsselt und erst auf dem Gerät des Empfängers wieder entschlüsselt. Dazwischen (auch auf den WhatsApp-Servern) ist die Nachricht unlesbar.</li>



<li>WhatsApp nutzt das <strong><a href="https://signal.org/blog/whatsapp-complete/">Signal-Protokoll</a></strong>, das weithin als sicher gilt und auch in Signal selbst zum Einsatz kommt.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Wie funktioniert das bei WhatsApp</h3>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Verschlüsselungsschlüssel</strong>: Jede Konversation hat eigene Schlüssel, die auf den Geräten der Nutzer generiert und gespeichert werden. WhatsApp selbst hat keinen Zugriff auf diese Schlüssel.</li>



<li><strong>Nachrichtenfluss</strong>: Nachrichten sind während der Übertragung zwischen den Geräten verschlüsselt. Auf den WhatsApp-Servern sind sie nur in verschlüsselter Form gespeichert.</li>
</ol>



<h2 class="wp-block-heading">Warum gibt es Kritik an der E2EE von WhatsApp</h2>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Meta-Daten</strong>:
<ul class="wp-block-list">
<li>Obwohl die Inhalte verschlüsselt sind, sammelt WhatsApp Meta-Daten (z. B. wer mit wem wann kommuniziert hat, IP-Adressen, Gerätetypen usw.). Diese Daten können Rückschlüsse auf eure Aktivitäten und Kontakte ermöglichen.</li>



<li>Meta (die Muttergesellschaft von WhatsApp) nutzt diese Daten für Werbezwecke und teilt sie mit Behörden.</li>
</ul>
</li>



<li><strong>Cloud-Backups</strong>:
<ul class="wp-block-list">
<li>WhatsApp bietet die Möglichkeit, Nachrichten in der Cloud (Google Drive oder iCloud) zu sichern. Diese Backups sind standardmäßig <strong>nicht E2EE-geschützt</strong>, es sei denn, ihr aktiviert die "E2EE-Backups"-Option. Ohne diesen Schutz könnten Dritte (z. B. Cloud-Provider, Behörden, oder gar Whatsapp/Facebook selber durch Umwege) auf die Nachrichten zugreifen.</li>
</ul>
</li>



<li><strong>Implementierung und Vertrauen</strong>:
<ul class="wp-block-list">
<li>Obwohl das Signal-Protokoll sicher ist, ist WhatsApp eine proprietäre Software. Das bedeutet, ihr kannst den Quellcode nicht überprüfen, um sicherzustellen, dass alles korrekt implementiert ist.</li>



<li>Es besteht immer die theoretische Möglichkeit, dass WhatsApp eine Hintertür eingebaut hat, um bestimmte Nachrichten zu entschlüsseln. Beispielsweise könnte die Melde Funktion missbraucht werden, und teile eurer Chats an Facebook in Klartext übermittelt werden. Dies könnte auf staatlichen Druck geschehen.</li>
</ul>
</li>



<li><strong>Clientseitige Überwachung</strong>:
<ul class="wp-block-list">
<li>Es gibt Berichte, dass WhatsApp (wie andere Plattformen auch) Algorithmen verwendet, um Inhalte auf eurem Gerät zu überprüfen, beispielsweise um Missbrauch oder illegale Inhalte zu erkennen. Dies könnte potenziell die Privatsphäre beeinträchtigen. Dies erfordert gewisse Hintertüren die eingebaut sind, um die Chats clientseitig vor der Verschlüsselung zu analysieren.</li>
</ul>
</li>
</ol>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="710" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/how-to-take-whatsapp-backup-on-Android-1024x710.jpg" alt="" class="wp-image-17586" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/how-to-take-whatsapp-backup-on-Android-1024x710.jpg 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/how-to-take-whatsapp-backup-on-Android-300x208.jpg 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/how-to-take-whatsapp-backup-on-Android-768x533.jpg 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/how-to-take-whatsapp-backup-on-Android-1536x1065.jpg 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/how-to-take-whatsapp-backup-on-Android-2048x1420.jpg 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/how-to-take-whatsapp-backup-on-Android-500x347.jpg 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Backups sind stardmässig nicht verschlüsselt und für alle Cloudbetreiber lesbar.</figcaption></figure>
</div>


<h2 class="wp-block-heading">Warum unverschlüsselte Backups die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung aushebeln</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein zentraler Kritikpunkt an WhatsApp ist die Möglichkeit, Chatverläufe in Cloud-Diensten wie <strong>Google Drive</strong> oder <strong>iCloud</strong> zu sichern, die <strong>nicht standardmäßig Ende-zu-Ende verschlüsselt</strong> sind. Dieses "Feature" macht die ganze E2EE-Implementierung im Grunde genommen hinfällig – und das ist tatsächlich ein großer Kritikpunkt.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Was passiert mit unverschlüsselten Backups</strong></h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wenn ihr ein Backup erstellt, werden alle Nachrichten, Bilder und Videos in einer Datei gespeichert und in die Cloud hochgeladen.</li>



<li>Standardmäßig sind diese Backups <strong>nicht Ende-zu-Ende verschlüsselt</strong>, es sei denn, ihr aktiviert explizit die entsprechende Option in den Einstellungen (was nur wenige Nutzer wissen oder tun).</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Wie wird die E2EE dadurch ausgehebelt</strong></h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Entschlüsselung bei Backup-Erstellung</strong>: Auf eurem Gerät werden die Nachrichten entschlüsselt und im Klartext ins Backup geschrieben. Das bedeutet, dass diese Daten in der Cloud liegen, ohne die Sicherheit der ursprünglichen Verschlüsselung.</li>



<li><strong>Angreifbarkeit der Cloud</strong>:
<ul class="wp-block-list">
<li>Google Drive und iCloud sind nicht für den Schutz sensibler Daten konzipiert. Sollte jemand Zugriff auf dein Cloud-Konto erhalten (z. B. durch Phishing oder Sicherheitslücken), sind eure Nachrichten leicht zugänglich.</li>



<li>Selbst Strafverfolgungsbehörden können oft relativ einfach auf diese Backups zugreifen, da sie entweder direkt von den Cloud-Anbietern herausgegeben werden oder durch rechtliche Anordnungen (z. B. bei iCloud in den USA) zugänglich sind.</li>
</ul>
</li>



<li><strong>Schlüsselverwaltung</strong>: Da die Verschlüsselung der Backups nicht automatisch durch WhatsApp erfolgt, sondern von den Cloud-Anbietern abhängt, hat Meta keinen Einfluss mehr darauf, wer diese Daten entschlüsseln kann.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Warum ist das ein Problem</strong></h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Die Nutzer werden in falscher Sicherheit gewiegt</strong>: WhatsApp preist seine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung als ultimativen Schutz an. Doch durch unverschlüsselte Backups werden diese Versprechen ins Gegenteil verkehrt, weil Nachrichten über Umwege wieder im Klartext verfügbar sind.</li>



<li><strong>Unwissenheit der Nutzer</strong>: Viele Menschen gehen davon aus, dass ihre Daten immer sicher sind, weil sie den Begriff "Ende-zu-Ende-Verschlüsselung" hören. Dass sie ein Backup manuell verschlüsseln müssen, ist den meisten nicht bewusst.</li>



<li><strong>Fehlende Transparenz</strong>: WhatsApp könnte die E2EE-Backups standardmäßig aktivieren, tut es aber nicht. Es liegt allein am Nutzer, diese Option zu finden und einzuschalten.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Warum ist es eine Schande, dass E2EE-Backups nicht standardmäßig aktiviert sind</strong></h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>WhatsApp hat die technische Möglichkeit</strong>: Die Funktion, Backups mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung zu sichern, existiert bereits. Es wäre ein einfacher Schritt, diese Option per Default zu aktivieren, sobald der Nutzer ein Backup einrichtet.</li>



<li><strong>Meta hat die Ressourcen, den Standard zu setzen</strong>: Als einer der größten Messenger-Dienste der Welt könnte WhatsApp ein Vorbild für andere sein. Stattdessen zwingen sie die Nutzer, aktiv ihre Privatsphäre einzufordern – eine bewusste Entscheidung, die Bequemlichkeit über Sicherheit stellt.</li>



<li><strong>Nutzerfreundlichkeit wird vorgeschoben</strong>: Der Grund, warum E2EE-Backups nicht standardmäßig aktiviert sind, könnte sein, dass es zusätzlichen Aufwand erfordert, wie die Erstellung eines eigenen Passworts oder Schlüssels. Doch Bequemlichkeit auf Kosten der Sicherheit ist keine Entschuldigung für eine derart weit verbreitete App.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Wie könnte es besser sein</strong></h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Automatische Aktivierung</strong>: E2EE-Backups sollten standardmäßig aktiviert werden, und WhatsApp sollte klar darauf hinweisen, dass ein starkes Passwort notwendig ist.</li>



<li><strong>Transparenz erhöhen</strong>: WhatsApp sollte deutlicher kommunizieren, dass unverschlüsselte Backups ein massives Sicherheitsrisiko darstellen.</li>



<li><strong>Keine halben Versprechen</strong>: Wenn eine App mit E2EE wirbt, sollte sie sicherstellen, dass diese Verschlüsselung durchgängig ist – ohne Hintertüren wie unverschlüsselte Backups.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Dass WhatsApp so ein riesiges Sicherheitsleck nicht standardmäßig behebt, ist mehr als nur ein Versäumnis – es ist eine Schande. Es sendet die Botschaft, dass Bequemlichkeit und die Kontrolle über Daten wichtiger sind als die Privatsphäre der Nutzer. Echte Sicherheit erfordert, dass solche Funktionen standardmäßig aktiviert sind, und nicht nur als Option für diejenigen, die zufällig in den Einstellungen danach suchen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Melden von Chats in WhatsApp ist ein oft diskutiertes Thema, da es auf den ersten Blick mit der Ende-zu-Ende-Verschlüsselung (E2EE) in Konflikt zu stehen scheint. Aber es gibt eine technische Erklärung, wie das funktioniert, ohne die Grundprinzipien der Verschlüsselung zu verletzen. Lass uns das im Detail betrachten:</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Die Chat-Melde Funktion von Whatsapp</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn jemand einen Chat meldet, erlaubt WhatsApp, dass <strong>eine Kopie der letzten Nachrichten aus dem Chat an WhatsApp weitergeleitet wird</strong>. Das heisst also, dass eure verschlüsselten Chats an Whatsapp unverschlüsselt ausgeliefert werden. Diese Nachrichten werden direkt von eurem Gerät entschlüsselt (ohne dass ihr es erfahrt) und dann an die WhatsApp-Server geschickt. Das bedeutet:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung bleibt technisch intakt, jedoch wird eine Kopie in unverschlüsselter Form eurer Chats und der, der gemeldet hat, an Whatsapp gesendet. </li>



<li>WhatsApp erhält nur die Nachrichten, die ihr selbst entschlüsselt und gemeldet habt, oder wenn jemand eure Nachrichten gemeldet hat, jedoch nicht den gesamten Chatverlauf.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Das Melden ist also im Wesentlichen eine Freigabe von Daten durch den Benutzer, aber ohne Zustimmung des anderen. </p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Welche Daten werden bei einer Meldung übermittelt</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Laut WhatsApp umfasst eine Meldung typischerweise:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Die letzten <strong>5 Nachrichten</strong> des gemeldeten Chats oder der gemeldeten Gruppe.</li>



<li>Informationen über den Chat, z. B. den Namen des Kontakts oder der Gruppe.</li>



<li>Meta-Daten wie Zeitpunkt der Nachrichten und möglicherweise Profilinformationen des Kontakts.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Die gemeldeten Nachrichten werden dann überprüft, um Verstöße gegen die Nutzungsbedingungen festzustellen (z. B. Spam, Missbrauch, illegale Inhalte).</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Warum ist das ein Problem für die Privatsphäre</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Obwohl die technische E2EE erhalten bleibt, gibt es dennoch Kritik:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Möglichkeit des Missbrauchs</strong>: Jeder Nutzer in einem Chat kann Nachrichten weiterleiten oder melden, wodurch die Privatsphäre anderer gefährdet wird.</li>



<li><strong>Zentralisierung der Daten</strong>: Sobald Nachrichten gemeldet werden, landen sie unverschlüsselt auf den WhatsApp-Servern und könnten dort länger gespeichert oder weiterverarbeitet werden.</li>



<li><strong>Vertrauen in den Nutzer</strong>: Die E2EE schützt euch nicht davor, dass eure Chatpartner Nachrichten teilt, meldet oder Screenshots erstellt. Es gibt keine Garantie für Vertraulichkeit im sozialen Kontext.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Was kann ich tun um die Situation zu verbessern</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Einen anderen Messenger verwenden! Nein, Spass, wir wissen genau was dies für eine Hürde darstellt, deshalb geben wir auch Tipps, und motzen nicht nur, um die Situation etwas zu entschärfen. Aktiviert die Verschlüsselung für die Chat Backups, benutzt wenn möglich einen <a href="https://yourdevice.ch/whatsapp-proxy-server/">Whatsapp Proxy</a> wie unseren Servern um eure IP zu verstecken, und entfernt unnötige Berechtigungen wie <strong>Standort</strong>, und <strong>Geräte</strong> in der Nähe. Die Berechtigungen zu entfernen, nicht mehr auf euer Kontaktbuch zuzugreifen nützt nicht mehr viel, den eure Kontakte hat Whatsapp schon, und eure Kontakte tauchen nur noch als Telefonnummern auf. Nutzt wenn möglich auf <a href="https://yourdevice.ch/der-grapheneos-einsteiger-guide-einrichtung-anwendung/#Storage_Scopes">GrapheneOS Storage Scopes</a> und erlaubt Whatsapp nur Zugriff auf bestimmte Ordner, und nicht all eure Medien! Gegen die Meldefunktion könnt ihr allerdings nicht viel tun. Wann und wie oft sie ausgeführt wird, habt ihr nicht unter Kontrolle.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p class="wp-block-paragraph">WhatsApp verwendet echte Ende-zu-Ende-Verschlüsselung nach dem Signal-Protokoll, was bedeutet, dass eure Nachrichten für WhatsApp selbst unlesbar sein sollten. Die Kritikpunkte liegen hauptsächlich bei:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Meta-Daten-Sammlung</strong>,</li>



<li><strong>nicht standardmäßig verschlüsselten Backups</strong>,</li>



<li><strong>mangelnder Transparenz aufgrund proprietärer Software</strong>,</li>



<li><strong>und der Möglichkeit von clientseitiger Überwachung.</strong></li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Privatsphäre wirklich ein Anliegen von WhatsApp wäre, gäbe es keine unverschlüsselten Backups – Punkt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn ihr absolute Sicherheit und Privatsphäre sucht, wäre ein Messenger wie <a href="https://yourdevice.ch/signal-fork-molly-foss-mit-unified-push/"><strong>Signal</strong>/<strong>Molly</strong></a> oder <strong><a href="https://yourdevice.ch/chat/">Matrix</a></strong> (mit E2EE standardmässig für Chats und Backups aktiviert) eine bessere Wahl, da diese Plattformen offener und weniger datenhungrig sind.</p>
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			</item>
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		<title>F-Droid Sicherheitsbedenken und aktuelle Probleme</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Jan 2025 17:43:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Android]]></category>
		<category><![CDATA[alternative Apps]]></category>
		<category><![CDATA[FOSS Apps]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Welche Nachteile hat F-Droid, und ist F-Droid sicher? Dies ist ein übersetzter Artikel, der die aktuellen Sicherheitsbedenken und Probleme rund um F-Droid in deutscher Sprache aufgreift. Wir haben den Artikel...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Welche Nachteile hat F-Droid, und ist F-Droid sicher? Dies ist ein übersetzter Artikel, der die aktuellen Sicherheitsbedenken und Probleme rund um F-Droid in deutscher Sprache aufgreift. Wir haben den Artikel bewusst auch für Laien verständlicher formuliert, damit die Inhalte für jeden nachvollziehbar sind. Bisher haben auch wir F-Droid weitgehend verteidigt und dessen Philosophie geschätzt. Doch mittlerweile zeigt sich, dass es bei der praktischen Umsetzung und der Sicherheit des F-Droid-Ökosystems erhebliche Mängel gibt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">F-Droid ist ein bekannter alternativer App-Store für Android, der sich auf freie und quelloffene Software spezialisiert hat. Besonders unter Datenschutz- und Sicherheitsfans wird F-Droid häufig empfohlen. Doch wie schneidet F-Droid im Vergleich zum Play Store und anderen Appstores tatsächlich ab? In diesem Artikel werfen wir einen Blick auf einige wichtige Sicherheitsaspekte von F-Droid, die ihr kennen solltet.</p>


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<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="585" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/f-droid_sicherheitsbedenken_title-1024x585.webp" alt="" class="wp-image-17551" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/f-droid_sicherheitsbedenken_title-1024x585.webp 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/f-droid_sicherheitsbedenken_title-300x171.webp 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/f-droid_sicherheitsbedenken_title-768x439.webp 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/f-droid_sicherheitsbedenken_title-1536x878.webp 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/f-droid_sicherheitsbedenken_title-500x286.webp 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/f-droid_sicherheitsbedenken_title.webp 1792w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
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<h2 class="wp-block-heading">Vorab ein paar wichtige Hinweise</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Ziel dieses Artikels ist es, euch zu informieren, damit ihr fundierte Entscheidungen treffen könnt – nicht, die Arbeit anderer schlechtzureden. Die Entwickler von F-Droid verfolgen gute Absichten, und das verdient Respekt.</li>



<li>Eure persönlichen Gründe, Open-Source- oder freie Software zu nutzen, stehen hier nicht zur Diskussion. Dennoch sollte kein Entwicklungsmodell als Garant für Sicherheit betrachtet werden, wenn es diese nicht bieten kann.</li>



<li>Viele Informationen in diesem Artikel stammen aus vertrauenswürdigen und offiziellen Quellen. Dennoch: Recherchiert gerne selbst weiter.</li>



<li>Diese Analyse berücksichtigt keine individuellen Bedrohungsszenarien oder Vorlieben. Es geht hier allein um Fakten – nicht um Ideologien.</li>



<li>Dieser Artikel dient nicht dazu, Angst über F-Droid zu verbreiten, sondern soll zum nachdenken anregen, Alternativen aufzeigen und eventuell auch das F-Droid Team erreichen, um längst verlangte Sicherheitstandards umzusetzen.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Dies ist keine ausführliche Sicherheitsbewertung und auch nicht den Anspruch 100% vollständig zu sein.</p>





<h2 class="wp-block-heading">1. Das Problem mit der vertrauenswürdigen Partei</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Um dieses Problem zu verstehen, muss man die Architektur von F-Droid, die Unterschiede zu anderen App-Repositorien und das Sicherheitsmodell von Android kennen. Einige der hier genannten Probleme gehen über das Sicherheitsmodell von Android hinaus, aber viele fallen in diesen Bereich.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wie F-Droid Apps signiert</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Anders als andere Repositories signiert F-Droid alle Apps im F-Droid Hauptrepository mit seinen eigenen Schlüsseln (einzigartig pro App), außer bei wenigen reproduzierbaren Builds. Diese Signaturen garantieren die Echtheit der heruntergeladenen Apps. Android verwendet ein „Trust-on-first-use“-Modell: Beim ersten Installieren wird die Signatur einer App gespeichert. Zukünftige Updates müssen dieselbe Signatur haben, sonst können sie nicht installiert werden. <strong>(Deshalb kann F-Droid Apps auch nicht über Aurora updaten und etc.)</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Normalerweise signiert der Entwickler seine App selbst, bevor er sie hochlädt – sei es auf eine Website oder in ein Repository. Nutzer müssen nur der ersten Quelle vertrauen; spätere Updates sind durch die Signatur gesichert. Bei F-Droid jedoch signiert eine zusätzliche Partei (F-Droid) die Apps. Das bedeutet, ihr müsst sowohl dem Entwickler als auch F-Droid vertrauen, was nicht ideal ist.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Vergleich mit dem Play Store</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Der Play Store hat seit August 2021 mit „Play App Signing“ ein ähnliches Modell eingeführt, bei dem Google die Signaturschlüssel für neue Apps verwaltet. Diese Schlüssel werden sicher in Googles Cloud Key Management Service gespeichert. Der Entwickler muss die App jedoch zuerst mit einem eigenen Schlüssel signieren, damit Google deren Echtheit prüfen kann. Entwickler älterer Apps (vor August 2021) können ihre privaten Schlüssel weiterhin selbst verwalten, tragen jedoch auch das Risiko, dass ein kompromittierter Schlüssel für schädliche Updates genutzt werden könnte.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Anforderungen und Sicherheitsprobleme bei F-Droid</h3>



<p class="wp-block-paragraph">F-Droid verlangt, dass der Quellcode einer App frei von proprietären Bibliotheken oder Werbediensten ist. Entwickler müssen oft separate Versionen ihres Codes erstellen, die den F-Droid-Anforderungen entsprechen. Doch selbst der Zugriff auf den Quellcode garantiert keine gründliche Prüfung. Obwohl der Play Store für schädliche Apps bekannt ist, gibt es bei F-Droid eine trügerische Sicherheit – viele glauben, das Hauptrepository sei frei von schädlichen Apps, was nicht stimmt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Kann man F-Droid einfach vertrauen?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">F-Droid selbst gibt zu, dass der Prüfprozess sehr rudimentär ist. Er basiert hauptsächlich auf automatischen Scans, die nach proprietären Elementen und Trackern suchen. Nutzer müssen also weiterhin sowohl F-Droid als auch den Entwicklern vertrauen – wie bei jedem anderen Repository.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Vergleich mit dem Desktop-Linux-Modell, bei dem Nutzer ihren Distributionsmaintainern vertrauen, hinkt. Android ist eine viel homogenere Plattform mit klareren Regeln, weshalb dieser Ansatz nicht eins zu eins übertragbar ist.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Infrastrukturprobleme bei F-Droid</h3>



<p class="wp-block-paragraph">F-Droid kontrolliert nicht nur die Signaturserver, sondern auch die Build-Server. Diese verwenden virtuelle Maschinen, um Apps zu bauen. Zwischen Juni und November 2022 lief die F-Droid-Infrastruktur jedoch auf einer veralteten Debian-Version (Stretch), die schon zwei Jahre zuvor als „End-of-Life“ deklariert wurde. Das wirft erhebliche Fragen zur Sicherheit der gesamten Infrastruktur auf.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Reproduzierbare Builds: Eine Lösung?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Eine theoretische Lösung von F-Droid ist die Verwendung von reproduzierbaren Builds. Dabei können Entwickler sicherstellen, dass der veröffentlichte Code exakt dem Quellcode entspricht. Doch das setzt zusätzliche Arbeit für Entwickler und F-Droid voraus, was häufig zu veralteten App-Versionen führt. Zudem sind reproduzierbare Builds selten, da sie viel Aufwand erfordern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Google bietet mit „Code Transparency“ eine andere Lösung: App-Bundles enthalten ein von Entwicklern signiertes Token, das Hashes wichtiger Dateien speichert. So können Nutzer überprüfen, ob der Code wirklich vom Entwickler stammt. Dieses System ist noch nicht perfekt, da es nicht alle Ressourcen abdeckt und die Überprüfung manuell erfolgen muss. Dennoch ist es ein hilfreicher Ansatz.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Andere App-Repositorien</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der Amazon Appstore verändert hochgeladene Apps und versieht sie mit eigenem Code, einschließlich Trackern. Huawei verwendet ein ähnliches Modell wie Google: Neue Apps werden von Huawei signiert, ältere können aber weiterhin vom Entwickler signiert werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">2. F-Droids strikte Richtlinien und ihre Folgen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">F-Droid verfolgt mit seiner „Leidenschaft für Freie und Open-Source-Software (FOSS) auf der Android-Plattform“ eine sehr strenge Aufnahme-Richtlinie. Um eine App im Hauptrepository zu hosten, verlangt F-Droid, dass der Quellcode frei von proprietären Bibliotheken oder Werbediensten ist. Diese strikte Vorgabe hat sich jedoch oft als nachteilig für Entwickler und Endnutzer erwiesen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Der zusätzliche Aufwand für Entwickler</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Entwickler müssen häufig eine separate Version ihres Codes erstellen, um den Anforderungen von F-Droid gerecht zu werden. Das bedeutet zusätzlichen Zeit- und Energieaufwand. Zudem müssen Entwickler manchmal auf ältere Bibliotheken und Tools zurückgreifen, die F-Droid als „FOSS-konform“ einstuft. Dies kann nicht nur die Entwicklungszeit verlängern, sondern auch die Qualität der App beeinträchtigen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Fallbeispiel: Snikket</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ein anschauliches Beispiel für die negativen Auswirkungen der F-Droid-Richtlinien lieferte das Snikket-Projekt im Dezember 2022. In einem Blogpost richtete sich das Team an Nutzer, die die App über F-Droid heruntergeladen hatten, und wollte Panik vermeiden, nachdem F-Droid vor einer angeblichen Sicherheitslücke in der App gewarnt hatte. Laut F-Droid solle die App „unmittelbar deinstalliert“ werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Snikket klärte später in einem weiteren Blogpost, dass das Problem nicht an ihrer App lag, sondern an der von F-Droid gebauten Version. Diese Version nutzte eine veraltete WebRTC-Bibliothek, um den Anforderungen der F-Droid-Richtlinien zu entsprechen. Die Entwickler-Versionen der App, die im Play Store veröffentlicht wurden, waren von diesem Problem nicht betroffen, da sie auf einer modernen WebRTC-Version basierten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Auswirkungen auf die Nutzer</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die veraltete WebRTC-Version in der F-Droid-App hatte nicht nur Sicherheitsprobleme zur Folge, sondern verhinderte auch, dass neue Funktionen und Verbesserungen aus der aktuellen Entwicklung in die App übernommen werden konnten. Damit schadete F-Droids rigides Festhalten an seiner Ideologie den Endnutzern direkt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieses Beispiel zeigt deutlich, wie die strengen Aufnahme-Richtlinien von F-Droid nicht nur den Entwicklungsprozess erschweren, sondern auch Nutzer gefährden können. Der Zwang, veraltete oder ungeeignete Tools zu nutzen, untergräbt letztlich das Ziel, qualitativ hochwertige und sichere Software anzubieten. FOSS-Ideologie darf nicht wichtiger sein als die Sicherheit und Benutzerfreundlichkeit der Apps.</p>



<h2 class="wp-block-heading">3. Langsame und unregelmäßige Updates</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn eine zusätzliche Partei in den Prozess eingebunden wird, liegt es an dieser, die App korrekt zu bauen und zu veröffentlichen. Dieses Prinzip kennt man von traditionellen Linux-Distributionen und ihren Paketverwaltungssystemen. Während einige Distributionen wie Arch Linux regelmäßig und schnell Updates liefern, bevorzugen andere wie Debian umfangreiche Anpassungen, die oft nur einen Teil der Sicherheitsprobleme adressieren.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Zusätzlicher Aufwand durch F-Droid</h3>



<p class="wp-block-paragraph">F-Droid verlangt von Entwicklern spezifische Änderungen, damit ihre App den Aufnahme-Richtlinien entspricht. Dies bedeutet oft mehr Wartungsaufwand. Doch das Problem geht tiefer: Der Prozess zur Erstellung neuer Builds bei F-Droid wirkt ungewöhnlich und ineffizient. Teile des Build-Prozesses sind zwar automatisiert – was man zumindest erwarten würde – aber der Signaturprozess der Apps wird durch die Nutzung eines „air-gapped“ Servers (ohne Netzwerkverbindung) verlangsamt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da die Signatur der Apps manuell angestoßen werden muss, entstehen unregelmäßige Update-Zyklen. Dies ist keine optimale Lösung und birgt zudem Risiken: Da alle Signaturschlüssel bei einer einzigen Partei liegen, entsteht ein zentraler Schwachpunkt. Sollte das System kompromittiert werden – sei es durch einen internen oder externen Angriff – könnte dies ernste Sicherheitsprobleme für viele Nutzer verursachen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Warum Signal F-Droid ablehnt</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Einer der Hauptgründe, warum Signal sich weigert, eine Drittanbieter-Version ihrer App im offiziellen F-Droid-Repository zu unterstützen, liegt genau in diesen Problemen. Eine ältere Diskussion auf GitHub zeigt, dass viele der damals vorgebrachten Punkte auch heute noch gültig sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://github.com/signalapp/Signal-Android/issues/127">https://github.com/signalapp/Signal-Android/issues/127</a></p>



<h3 class="wp-block-heading">Auswirkungen auf Updates und Sicherheit</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das langsame und fehleranfällige Build-System von F-Droid führt dazu, dass Updates oft verzögert veröffentlicht werden. Veraltete Tools verstärken dieses Problem zusätzlich. Langsame Updates setzen Nutzer länger als nötig Sicherheitslücken aus. Besonders bei sicherheitskritischen Apps wie einem Browser wäre es äußerst riskant, sich auf Updates über das F-Droid-Hauptrepository zu verlassen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Drittanbieter-Repositories als Alternative?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">F-Droid erlaubt Entwicklern, eigene Repositories zu erstellen und zu verwalten, um das Problem langsamer Updates zu umgehen. Diese Repositories können Updates schneller bereitstellen, da sie direkt vom Entwickler verwaltet werden. Allerdings ist auch diese Lösung nicht ideal, wie in späteren Abschnitten erläutert wird.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="4-low-target-api-level-sdk-for-client--apps">4. Low target API level (SDK) bei Client &amp; Apps</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das SDK (Software Development Kit) ist ein Sammlung von Werkzeugen, um Apps für eine Plattform zu entwickeln. Auf Android ermöglicht ein höheres API-Level die Nutzung moderner Schnittstellen (APIs), die mit jeder Version Sicherheits- und Datenschutzverbesserungen bringen. Zum Beispiel bietet API-Level 31 die Vorteile von Android 12.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Warum ein aktuelles API-Level wichtig ist</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Android verwendet ein starkes Sandboxing-Modell, bei dem jede App in einer eigenen Umgebung läuft. Apps, die mit einem aktuellen API-Level kompiliert wurden, profitieren von den neuesten Sicherheitsfunktionen. Ältere API-Level, wie API 25 (Android 7.1), sind hingegen anfällig für Schwachstellen und erfordern zusätzliche SELinux-Ausnahmen, um älteren Apps Zugriff auf bestimmte Systemressourcen zu ermöglichen – was die Sicherheit beeinträchtigt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Problem mit dem F-Droid-Client</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der offizielle F-Droid-Client verwendet immer noch API-Level 29, was bedeutet, dass es nicht von den Verbesserungen moderner Android-Versionen profitiert. Einige Nutzer empfehlen Drittanbieter-Clients wie Foxy Droid oder Droid-ify, da diese technisch überlegen sein können. Allerdings bringen auch diese eine zusätzliche Partei ins Spiel und sind nicht immer gut gepflegt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Keine Mindestanforderungen an das API-Level im Repository</h3>



<p class="wp-block-paragraph">F-Droid setzt kein Mindest-API-Level für Apps im offiziellen Repository voraus. Im Gegensatz dazu hat der Play Store strenge Anforderungen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Seit August 2021</strong> müssen neue Apps mindestens API-Level 30 (Android 11) anvisieren.</li>



<li><strong>Seit November 2021</strong> müssen bestehende Apps dasselbe API-Level erreichen, um Updates einzureichen.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Maßnahmen sind notwendig, um das App-Ökosystem aktuell und sicher zu halten. F-Droid sendet durch das Fehlen solcher Anforderungen jedoch ein falsches Signal an Entwickler und Nutzer. Das Hauptrepository von F-Droid enthält viele veraltete Apps, die nur deswegen lauffähig bleiben, damit sie noch auf über zehn Jahre alten Android-Versionen wie 4.0 (Ice Cream Sandwich) funktionieren.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Rückwärtskompatibilität vs. Sicherheit</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Während Rückwärtskompatibilität wichtig ist, darf sie nicht auf Kosten der Sicherheit gehen. Entwickler können moderne Ziel-APIs verwenden und gleichzeitig ältere Geräte unterstützen, indem sie ein Mindest-API-Level (<code>minSdkVersion</code>) setzen. Dies erlaubt die Nutzung moderner Funktionen auf neueren Plattformen und sichert gleichzeitig die Kompatibilität mit älteren Geräten. Ein zu niedriges Mindest-API-Level führt jedoch zu übermäßigem Aufwand durch zusätzliche Code-Pfade und veraltete Bibliotheken.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Aktuelle Realität</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Zeitpunkt dieses Artikels:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Android 9</strong> ist die älteste Android-Version, die noch Sicherheitsupdates erhält.</li>



<li>Rund <strong>80 % der Android-Geräte weltweit</strong> nutzen mindestens Android 8.0 (Oreo).</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Die Statistik zeigt, dass die meisten Nutzer bereits modernere Geräte verwenden. Alte Geräte machen einen kleinen Anteil aus, und Entwickler sollten sich nicht auf diese konzentrieren, sondern die Sicherheit und Aktualität ihrer Apps priorisieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">5. Allgemeiner Mangel an bewährten Sicherheitspraktiken</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der F-Droid-Client ermöglicht es, mehrere Repositories in derselben App zu verwalten. Während sich viele der bisher besprochenen Probleme auf das offizielle Hauptrepository beziehen, bringt die Möglichkeit, zusätzliche Repositories hinzuzufügen, weitere Sicherheitsrisiken mit sich. Androids Sicherheitsmodell ist nicht dafür ausgelegt, mehrere Quellen für Apps innerhalb einer einzigen App zu mischen. Das Betriebssystem betrachtet F-Droid als eine einzelne vertrauenswürdige Quelle, was zu einem falschen Sicherheitsgefühl führt. Dies wird besonders kritisch, wenn die „Privileged Extension“ ins Spiel kommt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Sicherheitsprobleme durch die Privileged Extension</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die <strong>Privileged Extension</strong> nutzt die mächtige API <code>INSTALL_PACKAGES</code>, ohne angemessene Sicherheitsüberprüfungen umzusetzen. Sie akzeptiert alle Installationsanforderungen von F-Droid, was bei einem kompromittierten oder fehlerhaften Repository fatale Folgen haben könnte. Besonders problematisch ist, dass F-Droid benutzerdefinierte Repositories erlaubt, wodurch Sicherheitslücken entstehen können. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://yourdevice.ch/calyxos/">CalyxOS</a> benutzt diese Privileged Extention zum Beispiel standardmässig für ihre F-Droid Installation.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Unzureichend signierte Metadaten</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das Format für Repository-Metadaten bei F-Droid ist schlecht gesichert. Es fehlt an einer vollständigen Datei-Signatur und einer zuverlässigen Schlüsselrotation. Das aktuelle Index-Format (v1) verwendet JAR-Signaturen mit <code>jarsigner</code>, das bekannte Sicherheitsprobleme hat. Zwar arbeitet F-Droid an einem v2-Format mit Unterstützung für <code>apksigner</code>, aber die Umsetzung bleibt abzuwarten. Bessere Alternativen wie <code>signify</code> könnten hier einfacher und sicherer eingesetzt werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Keine Unterstützung für moderne Update-APIs</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die neue API für automatische Updates (eingeführt mit Android 12, API-Level 31) ermöglicht reibungslose Updates ohne privilegierten Zugriff. Der F-Droid-Client unterstützt diese Funktion nicht. Drittanbieter-Clients wie Neo-Store tun dies zwar, doch die grundlegenden Probleme mit der F-Droid-Infrastruktur bleiben bestehen. Für diese API müssen der Client API-Level 31 und die Apps mindestens API-Level 29 verwenden, was bei F-Droid oft nicht gegeben ist.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Fehlen von TLS-Zertifikat-Pinning</h3>



<p class="wp-block-paragraph">F-Droid unterstützt kein TLS-Zertifikat-Pinning, eine bewährte Sicherheitsmaßnahme, die verhindert, dass manipulierte Zertifikate verwendet werden können. Zertifikat-Pinning sorgt dafür, dass nur bekannte, vertrauenswürdige Zertifikate akzeptiert werden, und schützt vor Man-in-the-Middle-Angriffen. Moderne App-Stores wie der GrapheneOS App Store nutzen diese Technik konsequent.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Beispiel für Zertifikat-Pinning aus dem GrapheneOS-App-Client:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>&lt;network-security-config&gt;
    &lt;base-config cleartextTrafficPermitted="false"/&gt;
    &lt;domain-config&gt;
        &lt;domain includeSubdomains="true"&gt;apps.grapheneos.org&lt;/domain&gt;
        &lt;pin-set&gt;
            &lt;!-- Bekannte Root- und CA-Zertifikate --&gt;
            &lt;pin digest="SHA-256"&gt;C5+lpZ7tcVwmwQIMcRtPbsQtWLABXhQzejna0wHFr8M=&lt;/pin&gt;
            ...
        &lt;/pin-set&gt;
    &lt;/domain-config&gt;
&lt;/network-security-config&gt;</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">F-Droid hat zwar darüber nachgedacht, zumindest für Standard-Repositories Zertifikat-Pinning einzuführen, doch bisher gibt es keine funktionierende Implementierung. Angesichts der Komplexität von F-Droid ist das verständlich, aber unglücklich.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Veraltete Signaturschemata</h3>



<p class="wp-block-paragraph">F-Droid hielt lange an der veralteten v1-Signaturmethode fest, die seit 2017 als unsicher gilt, und wurde erst durch Android 11 gezwungen, die moderneren v2/v3-Schemata zu unterstützen. Einige Apps und Metadaten verwenden jedoch immer noch die alten Signaturen, was schlichtweg schlecht ist. Der Einsatz von GPG zur Signierung ist ebenfalls keine gute Alternative, da PGP und dessen Referenzimplementierung GPG für viele Schwachstellen bekannt sind. Selbst Debian arbeitet daran, GPG zu ersetzen. F-Droid sollte dringend vollständig auf moderne Signaturschemata umsteigen und die alten Standards vollständig ausmustern.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="6-confusing-ux">6. Verwirrende Benutzererfahrung (UX)</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein oft kritisiertes Problem bei F-Droid ist die Benutzererfahrung, die durch einige fragwürdige Entscheidungen unnötig verkompliziert wird.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Veraltete APKs auf der Website</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Auf der offiziellen F-Droid-Website wird nach wie vor eine veraltete Version der APK-Datei bereitgestellt. Das führt dazu, dass viele Nutzer sich fragen, warum sie F-Droid nicht in einem sekundären Benutzerprofil installieren können. <strong>Grund dafür ist die von Android erzwungene Verhinderung von Downgrades.</strong> Laut F-Droid dient dies der „Stabilität“ – eine fragwürdige Begründung, da entweder eine Version bereit für die Veröffentlichung ist oder nicht. Neue Nutzer sollten stets einfachen Zugang zur aktuellsten stabilen Version haben.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Schlechte Praxis bei Paketnamen und Signaturen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">F-Droid verwendet für alternative Builds häufig denselben Paketnamen (<strong>Application ID</strong>) wie für die Standardversion. Das führt zu Problemen bei der Signaturprüfung, wenn Nutzer versuchen, die App aus anderen Quellen zu aktualisieren oder erneut zu installieren, beispielsweise direkt vom Entwickler. Das Sicherheitsmodell von Android verlangt bei jeder Installation eine Übereinstimmung der Signaturen, was durch diese Praxis häufig scheitert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine bessere Lösung wäre es, alternative Builds mit einem spezifischen Präfix oder Suffix im Paketnamen zu versehen, beispielsweise <code>org.f-droid</code> oder <code>.fdroid</code>. Dadurch könnten Konflikte und Verwirrung vermieden werden, insbesondere wenn Apps über mehrere Distributionskanäle angeboten werden. Auch Entwickler, die Play App Signing nutzen, werden ermutigt, eine solche Strategie zu verfolgen, um ähnliche Probleme zu vermeiden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Verwirrung bei der Herkunft von Apps</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Probleme führen zu einer unübersichtlichen Benutzererfahrung, bei der Nutzer oft nicht wissen, wer eine App signiert hat und aus welchem Repository sie eine App beziehen oder aktualisieren sollten. Für Endnutzer ist dies nicht nur umständlich, sondern birgt auch potenzielle Sicherheitsrisiken, da die Quellen und Signaturen der Apps nicht transparent genug sind.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="7-misleading-permissions-approach">7. Irreführender Umgang mit Berechtigungen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">F-Droid zeigt für jede App eine Liste von <strong>„Low-Level“-Berechtigungen an</strong>, die direkt aus dem App-Manifest stammen. Diese werden normalerweise in Android zu <strong>„High-Level“-Berechtigungen</strong> zusammengefasst, wie Standort, Mikrofon oder Kamera, oder in spezielle Optionen wie den Zugriff auf nahegelegene WLAN-Netzwerke oder Bluetooth-Geräte. Während diese detaillierte Liste für Entwickler nützlich sein kann, ist sie für Endnutzer oft verwirrend und führt zu Missverständnissen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Veraltetes Berechtigungsmodell</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Seit Android 6 (API-Level 23) müssen Apps zur Laufzeit nach wichtigen Berechtigungen fragen. Einfaches Installieren gibt einer App keine Berechtigungen mehr. F-Droid zeigt jedoch alle im Manifest definierten Berechtigungen an, unabhängig davon, ob sie tatsächlich aktiv sind. Dies verkompliziert das Berechtigungsmodell unnötig und führt dazu, dass Nutzer falsche Schlüsse ziehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">F-Droid rechtfertigt dies mit der Unterstützung von Android 5.1 und älter, wo Berechtigungen noch zur Installationszeit erteilt wurden. Das Problem dabei: Diese Android-Versionen sind über acht Jahre alt und erhalten keine Sicherheitsupdates mehr. Nutzer, die auf Sicherheit achten, sollten solche alten Geräte ohnehin nicht verwenden.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Diskussion über irreführende Berechtigungen</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Diskussion im F-Droid-GitLab zeigte, dass die Entwickler die Problematik herunterspielten. Der Hauptentwickler bezeichnete das Android-Berechtigungsmodell als „Dumpster Fire“ (Müllhaufen) und argumentierte, dass das Betriebssystem unsichere Apps nicht ordentlich isolieren könne, ohne dabei an Nutzbarkeit einzubüßen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Tatsächlich haben moderne Android-Versionen Mechanismen, um selbst für ältere Apps mit niedrigen API-Levels Berechtigungsanfragen zu erzwingen. Eine App, die beispielsweise API-Level 22 (Android 5.1) oder niedriger anvisiert, löst beim Installieren einen Dialog aus, der die angeforderten Berechtigungen erklärt. Das Betriebssystem berücksichtigt also automatisch ältere Apps und deren Anforderungen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Beispiele für problematische Darstellungen</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Ein häufig missverstandenes Beispiel ist die Berechtigung <code>RECEIVE_BOOT_COMPLETED</code>, die in F-Droid als „Run at startup“ (Beim Start ausführen) beschrieben wird. Diese Berechtigung ermöglicht es der App lediglich, auf ein Signal zu reagieren, das das System nach dem Hochfahren sendet. Sie erlaubt jedoch nicht, beliebige Hintergrundprozesse auszuführen, und beeinflusst die Leistung des Geräts nur minimal. Moderne Android-Versionen kontrollieren Hintergrundaktivitäten über die Option „<strong>Hintergrundbeschränkung</strong>“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiteres Beispiel ist die Berechtigung <code>QUERY_ALL_PACKAGES</code>, die in F-Droid als „Abfrage aller installierten Apps“ beschrieben wird. Während dies technisch korrekt ist, können Apps auch ohne diese Berechtigung einige installierte Apps im selben Benutzerprofil auflisten, insbesondere seit Android 11, das die Sichtbarkeit einschränkt. Eine ungenaue Darstellung dieser Berechtigungen führt dazu, dass Nutzer deren Bedeutung und Auswirkungen falsch interpretieren.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Vergleich mit dem Play Store</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Der Play Store zeigt Berechtigungen nutzerfreundlicher an, indem sie in <strong>High-Level-Kategorien</strong> zusammengefasst werden.<strong> Zusätzliche Low-Level-Berechtigungen werden unter „Andere“ aufgeführt</strong> und sind nur über mehrere Menüs zugänglich. Seit Juli 2022 zeigt der Play Store keine vollständige Liste der Low-Level-Berechtigungen mehr an, um Verwirrung zu vermeiden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zudem schränkt der Play Store den Einsatz invasiver Berechtigungen wie <code>MANAGE_EXTERNAL_STORAGE</code> stark ein. Nur Apps, die ihre Notwendigkeit für diese Berechtigung überzeugend begründen können (z. B. Dateimanager), dürfen sie verwenden. Apps, die diesen Anforderungen nicht entsprechen, können aus dem Play Store entfernt werden. Diese strenge Kontrolle schützt Nutzer davor, Apps zu installieren, die ihre Privatsphäre gefährden könnten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">F-Droid’s Ansatz, Low-Level-Berechtigungen anzuzeigen, ist irreführend und veraltet. Stattdessen sollte das Berechtigungsmodell klarer erklärt werden, um Verwirrung zu vermeiden. Eine moderne Darstellung wie im Play Store wäre für Endnutzer weitaus hilfreicher, da sie den Fokus auf relevante, tatsächlich aktive Berechtigungen legt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Update:</strong> Seit Juli 2022 bietet der Play Store keine Möglichkeit mehr, Low-Level-Berechtigungen anzuzeigen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Was solltet ihr tun</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bis hierhin wurden Fakten präsentiert, die leicht überprüfbar sind. Im Folgenden werden Meinungen und Empfehlungen geäußert, die ihr gerne hinterfragen könnt, aber sie sollten den Rest der Argumente nicht überschatten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">F-Droid: Probleme und Potenziale</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Während einige Probleme leicht gelöst werden könnten, leidet F-Droid unter grundlegenden Schwächen in seiner Architektur. Zudem scheint die zugrunde liegende Philosophie von F-Droid nicht immer mit modernen Sicherheitsprinzipien vereinbar zu sein. Dennoch bleibt F-Droid eine der bekanntesten Alternativen zu kommerziellen App-Stores und wird von vielen Nutzern geschätzt. Ich persönliche hoffe, dass sich F-Droid in Zukunft verbessert.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Gibt es Alternativen zu F-Droid</h3>



<p class="wp-block-paragraph">F-Droid wird oft als einzige Möglichkeit angesehen, Open-Source-Apps zu entdecken und zu unterstützen. Das stimmt nicht. Viele Entwickler veröffentlichen ihre Open-Source-Apps auch im Play Store, auf ihrer Website oder über GitHub. Auf GitHub könnt ihr Veröffentlichungen über Atom-Feeds verfolgen, und die Authentizität von APKs lässt sich mit Tools wie <code>apksigner</code> prüfen. Auf einem Linux Rechner muss apksigner zuerst mit </p>



<pre class="wp-block-code"><code>sudo apt install apksigner </code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">installiert werden, danach könnt ihr mit dem Tool APKs überprüfen:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>apksigner verify --print-certs --verbose myCoolApp.apk</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Nach der Installation einer App pinnt Android deren Signatur und führt bei Updates eine Signaturprüfung durch. Damit ist die Quelle der App nach der ersten Installation weniger wichtig.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Alternative Appstores – Empfehlungen</h4>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Aurora Store</strong>:<br>Für die meisten Nutzer ist der Aurora Store eine hervorragende Alternative, da er als inoffizieller Client für den Play Store Zugang zu vielen Apps bietet – ohne ein Google-Konto zu benötigen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Aurora Store hat einige eigene Probleme, von denen sich einige tatsächlich mit F-Droid überschneiden. Aurora Store benötigt immer noch die veraltete Storage-Berechtigung, war dafür bekannt, manchmal falsche App-Versionen abzurufen, und verteilte Account-Tokens über unverschlüsseltes HTTP bis vor kurzem; nicht dass es viel ausmachen würde, da Token so konzipiert wurden, dass sie zwischen Nutzern geteilt werden, was bereits bedenklich ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um die Sicherheit zu erhöhen, solltet ihr im idealfall ein ein eigenes <strong>Google</strong>-<strong>Wegwerf-Konto</strong> erstellen, anstatt die geteilten „anonymen“ Konten zu nutzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Google Play Store</strong>:<br>Trotz berechtigter Kritik bleibt der Play Store eine solide Wahl für Nutzer, die Wert auf aktuelle Sicherheitsstandards legen. Google setzt mit dem Play Store moderne Datenschutzpraktiken um und fördert die Nutzung sicherer Berechtigungsmodelle. Mit einem <strong>separaten Google-Wegwerf-Konto</strong> könnt ihr eure persönlichen Informationen minimieren und dennoch auf ein breites App-Angebot zugreifen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Accrescent</strong>:<br>Accrescent ist ein aufstrebendes Projekt, das viele der hier beschriebenen Probleme angeht. Es konzentriert sich auf Sicherheit und Transparenz und könnte in Zukunft eine spannende Alternative für sicherheitsbewusste Nutzer werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>GrapheneOS App Store</strong>:<br>Dieser geplante App Store richtet sich an Nutzer des GrapheneOS und bietet eine kleine, kuratierte Auswahl hochwertiger Apps. Mit einem starken Fokus auf Sicherheit und Einfachheit wird er besonders für technisch versierte Nutzer mit spezifischen Anforderungen interessant sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Empfehlungen sind nach Nutzerfreundlichkeit und Sicherheitsfokus geordnet – vom benutzerfreundlichen Aurora Store über den etablierten Play Store bis hin zu spezialisierten Projekten wie Accrescent und dem GrapheneOS App Store.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Häufige Fragen</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Sollte ich mir Sorgen machen?</strong><br>Das hängt von eurem Bedrohungsmodell und euren persönlichen Vorlieben ab. Euer Handy wird nicht explodieren, weil ihr F-Droid benutzt. Dennoch ist es ratsam, bei der Nutzung von App-Stores pragmatisch vorzugehen und Sicherheit vor Ideologie zu stellen. Ausserdem gilt, Apps, die älter als 5 Jahre ohne Updates sind, sollten nicht mehr installiert werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Hat der Play Store mehr Malware?</strong><br>Zwar gibt es im Play Store Malware, doch das liegt daran, dass eine vollständige Analyse jeder hochgeladenen App unrealistisch ist. Trotzdem erfüllt der Play Store seine Rolle recht gut, indem er die meisten bösartigen Apps abwehrt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ist Play App Signing genauso problematisch wie F-Droid?</strong><br>Nein, das ist zu kurz gegriffen. Play App Signing hat seine eigenen Nuancen, aber es unterscheidet sich grundlegend von den Problemen, die F-Droid hat. Lies dazu am besten die entsprechenden Abschnitte und die offizielle Dokumentation.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Sind Open-Source-Apps sicherer?</strong><br>Nicht zwangsläufig. Sicherheit ergibt sich durch ein modernes Betriebssystem mit robustem Sandboxing und Berechtigungsmodellen, wie sie Android, GrapheneOS oder iOS bieten. Vermeide es, älteren Apps invasive Berechtigungen zu erteilen, und vertraue nicht blind darauf, dass Open Source immer sicherer ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ist der Play Store „Spyware“?</strong><br>Der Play Store hat Datenschutzprobleme, da er ein proprietärer Dienst ist, der ein Google-Konto erfordert. Doch auf Systemen wie GrapheneOS läuft er unprivilegiert in einer Sandbox, was einige Probleme abmildert. Für zusätzliche Privatsphäre kann man ein Konto mit minimalen persönlichen Informationen verwenden.</p>



<div class="yd-cta" style="border:2px solid #e74c3c;border-radius:16px;padding:1.4rem 1.5rem;margin:2.2rem 0;background:#ffffff;display:flex;flex-wrap:wrap;gap:1rem 1.5rem;align-items:center;justify-content:space-between;color:#1f2933"><div style="flex:1 1 320px"><p style="margin:0 0 .3rem;font-size:.78rem;letter-spacing:.08em;text-transform:uppercase;color:#e74c3c;font-weight:700">Unsicher, woher eure Apps kommen sollen?</p><p style="margin:0 0 .45rem;font-size:1.25rem;font-weight:800;line-height:1.3;color:#1f2933">Wir richten euer Smartphone mit euch ein</p><p style="margin:0;color:#52606d;font-size:.95rem">Wir zeigen euch, wie ihr Apps über F-Droid, den Aurora Store oder direkt beim Anbieter bezieht und aktuell haltet, und helfen bei GrapheneOS, CalyxOS und LineageOS, per Fernwartung oder bei uns in Bülach. Noch kein entgoogeltes Gerät? <a href="https://yourdevice.ch/produkt-kategorie/entgoogelte-smartphones/" style="color:#c0392b">Pixel mit GrapheneOS</a> gibt es fertig eingerichtet im Shop.</p></div><a href="https://yourdevice.ch/shop/services/smartphone-services/" style="display:inline-block;padding:.8rem 1.35rem;border-radius:10px;background:#e74c3c;color:#ffffff;font-weight:700;text-decoration:none;white-space:nowrap">Smartphone-Hilfe anfragen</a></div>



<h2 class="wp-block-heading">Meta: Über den Zweck des Artikels</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Dieser Artikel verfolgt einen rein technischen Ansatz. Es handelt sich nicht um einen Angriff auf F-Droid oder dessen Mission, sondern um eine informative Darstellung für Endnutzer und eine Grundlage zur Verbesserung des F-Droid-Projekts.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Negative Reaktionen der F-Droid-Community</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Trotz dieses klaren Ziels hat die Veröffentlichung des Original-Artikels leider zu einer überwiegend negativen Reaktion seitens des F-Droid-Teams und Teilen der Community geführt. Statt sachliche Gegenargumente vorzubringen, nehmen einige eine ablehnende Haltung ein. Es ist besorgniserregend, dass manche sogar Belästigungskampagnen gegen Projekte und Sicherheitsforscher starten, die andere Ansichten vertreten. Solches unethisches Verhalten schadet nicht nur der Reputation von F-Droid, sondern untergräbt auch das Vertrauen in das Projekt. Ein Konflikt zwischen Entwicklern und Sicherheitsforschern ist im Interesse von niemandem.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Unbegründete Verbindungen zu GrapheneOS</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Einige haben diesen Artikel fälschlicherweise mit GrapheneOS in Verbindung gebracht. Dies ist nicht korrekt: Der Original-Artikel ist eine völlig unabhängige Arbeit und steht in keinerlei Zusammenhang mit dem GrapheneOS-Projekt. Er wurde nicht von einem GrapheneOS-Entwickler verfasst und spiegelt nicht die offizielle Haltung des Projekts wider. Artikel auf Basis einer vermeintlichen Verbindung abzulehnen, anstatt den technischen Inhalt zu analysieren, ist nicht zielführend und bringt niemandem etwas.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die offielle Haltung von GrapheneOS kommt aber auf ein ähnlich prekäres Ergebnis ihrer Analysen:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><strong>F-Droid has had major unaddressed security issues for years which have been repeatedly raised. The development team have demonstrated an extremely anti-security attitude. They disregard basic security best practices for Android development and are highly resistant to improving it. This is one symptom of the poor security of F-Droid rather than even being one of the major issues with it. The entire approach of automatically fetching and building apps in an outdated environment on outdated, poorly maintained infrastructure which are then signed with their own keys while using the official app IDs is horrible. The whole thing needs to be thrown out and replaced. They also don’t follow the security model for app sources, don’t support key rotation and many other issues. F-Droid causes major usability issues with profiles due to not following Android development best practices, which has put a substantial support burden on us. Steering people away from it is important to avoiding them having a bad experience using profiles due to their misuse of app IDs not belonging to them.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://discuss.grapheneos.org/d/18731-f-droid-vulnerability-allows-bypassing-certificate-pinning/13">GrapheneOS</a> Diskussion um F-Droid</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Denoch soll nochmals gesagt werden, dass der Artikel eine unabhängige Arbeit darstellte, der zu einem ähnlichen Ergebnis gelangte.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://yourdevice.ch/f-droid-installation-und-anwendung/">F-Droid</a> Installationsanwendung gibts hier zu lesen, wer sich nach alternativen Umschauen will, findet mit <a href="https://yourdevice.ch/obtainium-der-universelle-app-store/">Obtainium</a> einen etwas anderen, jedoch etwas komplexeren Ansatz. Der Appstore Accrescent, versucht aktuell alle Sicherheitsbedenken von F-Droid zudem auszumerzen. Es gibt jedoch noch wenige Apps:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://accrescent.app">https://accrescent.app</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Original Artikel</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://privsec.dev/posts/android/f-droid-security-issues">https://privsec.dev/posts/android/f-droid-security-issues</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Aktuellste Diskussionen im GrapheneOS Forum:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://discuss.grapheneos.org/d/18731-f-droid-vulnerability-allows-bypassing-certificate-pinning">https://discuss.grapheneos.org/d/18731-f-droid-vulnerability-allows-bypassing-certificate-pinning</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Android CustomROM lokal sichern und wiederherstellen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Jan 2025 12:59:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Android]]></category>
		<category><![CDATA[Backup]]></category>
		<category><![CDATA[CustomROM]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In diesem Artikel zeigen wir euch, wie ihr mit Seedvault ein Android CustomROM lokal sichern und wiederherstellen könnt. SeedVault ist ein sicheres und flexibles Backup-Tool, das in den datenschutzorientierten Betriebssystemen...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">In diesem Artikel zeigen wir euch, wie ihr mit Seedvault ein Android CustomROM lokal sichern und wiederherstellen könnt. <a href="https://github.com/seedvault-app/seedvault">SeedVault</a> ist ein sicheres und flexibles Backup-Tool, das in den datenschutzorientierten Betriebssystemen <strong>CalyxOS</strong> und <strong>GrapheneOS</strong> integriert ist. Es ermöglicht euch, eure App-Daten und Einstellungen lokal zu sichern und bei Bedarf wiederherzustellen – <strong>ohne auf externe Cloud-Dienste angewiesen zu sein</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beachte dabei, dass SeedVault-Backups ausschließlich zwischen <strong>CalyxOS-Geräten</strong> oder <strong>GrapheneOS-Geräten</strong> kompatibel sind. Ein plattformübergreifender Einsatz (z. B. CalyxOS zu GrapheneOS) wird <strong>nicht unterstützt</strong> und kann zu Fehlern führen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit SeedVault und einem USB-Stick könnt ihr eure Daten jederzeit schützen und wiederherstellen – egal ob ihr das Gerät wechselt, es zurücksetzt oder einfach nur eine zusätzliche Sicherheitskopie möchtet.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="585" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/android_local_backup_title-1024x585.webp" alt="" class="wp-image-17492" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/android_local_backup_title-1024x585.webp 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/android_local_backup_title-300x171.webp 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/android_local_backup_title-768x439.webp 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/android_local_backup_title-1536x878.webp 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/android_local_backup_title-500x286.webp 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/android_local_backup_title.webp 1792w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>




<h2 class="wp-block-heading">Was sichert das Backup</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Backup sichert die kompletten Systemeinstellungen, Apps, Konten, WLAN und deren Passwörter, eure lokalen Kalender und Kontakte. Einstellungen der Apps können auch wiederhergestellt werden, solange es die Apps zulassen. Später dazu mehr.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Vorbereitung</strong>en</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ihr benötigt einen USB Stick, entweder mit einem USB-C Anschluss oder einen normalen USB Stick mit dem mitgeliefertem USB to USB-C Adapter. Ausserdem sollte der USB Stick eine mindestgrösse von 16 bis 32GB haben, je nachdem wie viel Apps ihr installiert habt. Hängt den Stick an eurer Smartphone mit CalyxOS oder GrapheneOS</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>USB-Stick formatieren</strong>:<br>Das System erkennt den USB Stick, damit dieser nutzbar wird, muss er durch den systemeigenen Dienst zuerst formatiert werden. Stellt sicher, dass auf dem Stick keine sensiblen oder wichtigen Daten sind, da diese durch die Formatierung gelöscht werden.</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="461" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/usbstick_benachrichtigung-461x1024.png" alt="" class="wp-image-17493" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/usbstick_benachrichtigung-461x1024.png 461w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/usbstick_benachrichtigung-135x300.png 135w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/usbstick_benachrichtigung-768x1707.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/usbstick_benachrichtigung-691x1536.png 691w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/usbstick_benachrichtigung-922x2048.png 922w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/usbstick_benachrichtigung-500x1111.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/usbstick_benachrichtigung.png 1080w" sizes="auto, (max-width: 461px) 100vw, 461px" /></figure>
</div></div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="461" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/usbstick_formatierung-461x1024.png" alt="" class="wp-image-17494" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/usbstick_formatierung-461x1024.png 461w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/usbstick_formatierung-135x300.png 135w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/usbstick_formatierung-768x1707.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/usbstick_formatierung-691x1536.png 691w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/usbstick_formatierung-922x2048.png 922w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/usbstick_formatierung-500x1111.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/usbstick_formatierung.png 1080w" sizes="auto, (max-width: 461px) 100vw, 461px" /></figure>
</div></div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph">Klickt einfach Problem mit USB Gerät, und danach startet auch schon der Formatierungsassistent. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>SeedVault aktivieren</strong><br>SeedVault ist auf CalyxOS und GrapheneOS vorinstalliert. Aktiviert SeedVault über die Geräteeinstellungen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>CalyxOS</strong>: <code>Einstellungen &gt; System &gt; Sicherungen</code></li>



<li><strong>GrapheneOS</strong>: <code>Einstellungen &gt; System &gt; Sicherungen</code></li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Jetzt müsst ihr euch die 12 Wörter aufschreiben, welche euch Seedvault präsentiert, und diese danach bestätigen. Stellt sicher dass ihr die 12 Wörter nicht verliert, ohne sie, könnt ihr das Backup nie wieder verwenden! Danach wählt ihr den USB Stick als Sicherungsort aus. Das wäre das <strong>USB Symbol</strong> mit dem Namen <strong>Android</strong>. </p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="461" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/android_locak_backup_sicherungsort-461x1024.png" alt="" class="wp-image-17495" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/android_locak_backup_sicherungsort-461x1024.png 461w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/android_locak_backup_sicherungsort-135x300.png 135w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/android_locak_backup_sicherungsort-768x1707.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/android_locak_backup_sicherungsort-691x1536.png 691w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/android_locak_backup_sicherungsort-922x2048.png 922w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/android_locak_backup_sicherungsort-500x1111.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/android_locak_backup_sicherungsort.png 1080w" sizes="auto, (max-width: 461px) 100vw, 461px" /></figure>
</div>


<h2 class="wp-block-heading"><strong>Backup einrichten und erstellen</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Einrichtung von Seedvault ist einfach, hier eine kurze Erklärung zu den Einstellungen:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="461" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/android_local_backup_seedvault_settings-461x1024.png" alt="" class="wp-image-17496" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/android_local_backup_seedvault_settings-461x1024.png 461w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/android_local_backup_seedvault_settings-135x300.png 135w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/android_local_backup_seedvault_settings-768x1707.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/android_local_backup_seedvault_settings-691x1536.png 691w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/android_local_backup_seedvault_settings-922x2048.png 922w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/android_local_backup_seedvault_settings-500x1111.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/android_local_backup_seedvault_settings.png 1080w" sizes="auto, (max-width: 461px) 100vw, 461px" /></figure>
</div>


<h3 class="wp-block-heading"><strong>Meine Apps sichern</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Sichert eure Apps auf dem Smartphone. Achtung! Viele Apps lassen sich selber aufgrund Einschränkungen der Progammierer nicht sichern. Klickt auf Sicherungsstatus und wählt aus, welche Apps ihr sichern wollt. Ganz unten findet ihr die Apps die sich nicht sichern lassen. Dass ist leider Sache der Entwickler, ob sie ihre Apps zur Sicherung zulassen oder nicht. Die meissten Open Source Apps lassen sich aber ohne Probleme sichern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unten könnt ihr weitere Einstellungen vornehmen, zum Beispiel die <strong>automatische Wiederherstellung</strong> der Einstellungen, und die Einstellung, dass die App inklusive ihrer kompletten Einstellungen gesichert werden kann.</p>



<div class="wp-block-kadence-infobox kt-info-box17487_ee7160-7f"><span class="kt-blocks-info-box-link-wrap info-box-link kt-blocks-info-box-media-align-top kt-info-halign-center"><div class="kt-blocks-info-box-media-container"><div class="kt-blocks-info-box-media kt-info-media-animate-none"><div class="kadence-info-box-icon-container kt-info-icon-animate-none"><div class="kadence-info-box-icon-inner-container"><span class="kb-svg-icon-wrap kb-svg-icon-fe_alertTriangle kt-info-svg-icon"><svg viewBox="0 0 24 24"  fill="none" stroke="currentColor" stroke-width="2" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"  aria-hidden="true"><path d="M10.29 3.86L1.82 18a2 2 0 0 0 1.71 3h16.94a2 2 0 0 0 1.71-3L13.71 3.86a2 2 0 0 0-3.42 0z"/><line x1="12" y1="9" x2="12" y2="13"/><line x1="12" y1="17" x2="12" y2="17"/></svg></span></div></div></div></div><div class="kt-infobox-textcontent"><h2 class="kt-blocks-info-box-title"></h2><p class="kt-blocks-info-box-text">Viele Apps wie eBanking und Finanz-Apps lassen sich nicht sichern, dies legt der App Entwickler fest, ob sich eine App sicher lässt oder nicht. Seedvault wird euch auch Benachrichtigen ob Apps oder Einstellungen der Apps nicht gesichert werden konnten.</p></div></span></div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Meine Dateien sichern</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Achtung</strong>: diese Funktion ist noch&nbsp;<strong>experimentell</strong>. Seedvault verspricht nicht ein 100prozentiges Backup eurer persönlichen Daten und Dokumente. Schiebt solche Sachen lieber direkt über ein USB Kabel direkt auf euren PC oder Laptop. Probieren kostet nichts, habt ihr sowieso alles gesichert, könnt ihr die Funktion gerne ausprobieren.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Sicherung Starten</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Habt ihr alles eingestellt, könnt ihr jetzt oben rechts auf die 3 Punkte, und "<strong>Jetzt Sichern</strong>" auswählen. Seedvault sichert jetzt eurer Smartphone auf euren Nextcloud Server über den WebDAV Zugang. Die Daten liegen verschlüsselt und unlesbar auf eurem Nextcloud Server.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Sicherungsstatus überprüfen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Klickt auf Sicherungsstatus, und schaut, welche Apps sich sichern lassen haben, und welche nicht</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Smartphone wiederherstellen</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ihr könnt euer Phones im laufenden Betrieb von einem Backup wiederherstellen, oder eben direkt bei der Neueinrichtung des Smartphones. Schauen wir uns beide Methoden an:</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Restore auf laufendem Gerät</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Geht einfach auf Seedvault, und klickt oben rechts auf die 3 Punkte. Wählt hier Sicherung wiederherstellen aus, und wählt das Backup, aus dem ihr wiederherstellen möchten</p>



<h3 class="wp-block-heading">Restore auf neues Gerät</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der Einrichtungsassistent wird wie üblich durchgemacht, bis zum Punkt <strong>Restore app &amp; data</strong>. Hier wählt hier nun <strong>Restore</strong> aus. Auf dem nächsten Bildschirm wählt ihr nun den USB Stick aus, den ihr natürlich jetzt anschliessen müsst. </p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="461" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/android_local_backup_restore_starten-461x1024.png" alt="" class="wp-image-17497" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/android_local_backup_restore_starten-461x1024.png 461w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/android_local_backup_restore_starten-135x300.png 135w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/android_local_backup_restore_starten-768x1707.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/android_local_backup_restore_starten-691x1536.png 691w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/android_local_backup_restore_starten-922x2048.png 922w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/android_local_backup_restore_starten-500x1111.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/android_local_backup_restore_starten.png 1080w" sizes="auto, (max-width: 461px) 100vw, 461px" /><figcaption class="wp-element-caption">Restore starten</figcaption></figure>
</div></div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="461" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/android_locak_backup_sicherungsort-1-461x1024.png" alt="" class="wp-image-17498" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/android_locak_backup_sicherungsort-1-461x1024.png 461w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/android_locak_backup_sicherungsort-1-135x300.png 135w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/android_locak_backup_sicherungsort-1-768x1707.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/android_locak_backup_sicherungsort-1-691x1536.png 691w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/android_locak_backup_sicherungsort-1-922x2048.png 922w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/android_locak_backup_sicherungsort-1-500x1111.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/android_locak_backup_sicherungsort-1.png 1080w" sizes="auto, (max-width: 461px) 100vw, 461px" /><figcaption class="wp-element-caption">USB Stick auswählen</figcaption></figure>
</div></div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph">Jetzt müsst ihr im nächsten Bildschirm die 12 Wörter eingeben, die ihr euch aufgeschrieben hattet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zuerst werden die Apps neu installiert, danach wird das Sytem wieder eingerichtet und falls möglich Apps wieder so eingerichtet, wie sie vorher waren. Welche Apps nicht wieder eingerichtet werden konnten, bekommt ihr anschliessend zu sehen. </p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="461" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/android_local_backup_zu_wiederherstellende_apps_auswaehlen-461x1024.png" alt="" class="wp-image-17499" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/android_local_backup_zu_wiederherstellende_apps_auswaehlen-461x1024.png 461w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/android_local_backup_zu_wiederherstellende_apps_auswaehlen-135x300.png 135w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/android_local_backup_zu_wiederherstellende_apps_auswaehlen-768x1707.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/android_local_backup_zu_wiederherstellende_apps_auswaehlen-691x1536.png 691w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/android_local_backup_zu_wiederherstellende_apps_auswaehlen-922x2048.png 922w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/android_local_backup_zu_wiederherstellende_apps_auswaehlen-500x1111.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/android_local_backup_zu_wiederherstellende_apps_auswaehlen.png 1080w" sizes="auto, (max-width: 461px) 100vw, 461px" /></figure>
</div></div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="461" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/android_local_backup_wiederherstellung_apps_status-461x1024.png" alt="" class="wp-image-17500" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/android_local_backup_wiederherstellung_apps_status-461x1024.png 461w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/android_local_backup_wiederherstellung_apps_status-135x300.png 135w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/android_local_backup_wiederherstellung_apps_status-768x1707.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/android_local_backup_wiederherstellung_apps_status-691x1536.png 691w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/android_local_backup_wiederherstellung_apps_status-922x2048.png 922w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/android_local_backup_wiederherstellung_apps_status-500x1111.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/android_local_backup_wiederherstellung_apps_status.png 1080w" sizes="auto, (max-width: 461px) 100vw, 461px" /></figure>
</div></div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph">Anschliessend wählt ihr <strong>Reuse Backup</strong> damit das Backup auch notfalls auf dem alten Phone wiederverwenden könnt. Habt ihr die Option Meine Daten sichern aktiviert, kommt jetzt noch die Wiederherstellung der Daten. Habt ihr eure Daten nicht gesichert, könnt ihr unten <strong>Wiederherstellen von Daten überspringen</strong> auswählen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ist die Wiederherstellung durch, geht der Einrichtungassistent weiter, und ihr findet euch auf eurem Phone wieder, wie ihr es von vorher kanntet. </p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Fehlerbehebung</strong></h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>USB-Stick wird nicht erkannt</strong>:
<ul class="wp-block-list">
<li>Stellt Sie sicher, dass der Stick im richtigen Dateisystem formatiert ist. Entweder automatisch über den Android Assistenten, oder manuell: der Stick muss in ISO9660 formatiert werden.</li>



<li>Verwendet einen den mitgelieferten USB-C-Adapter.</li>
</ul>
</li>



<li><strong>Wiederherstellung schlägt fehl</strong>:
<ul class="wp-block-list">
<li>Überprüft, ob die richtige Passphrase eingegeben wurde.</li>



<li>Prüft die Backup-Daten auf Beschädigungen. Nehmt einen anderen Stick, und macht ein neues Backup vom alten Phone. Häufig genutzt Sticks können altern, und Fehler produzieren</li>
</ul>
</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Dieses Vorgehen stellt sicher, dass eure Daten sicher gesichert und wiederhergestellt werden können, ohne die Kompatibilität der Systeme zu gefährden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Nutzung von Custom ROMs wie <strong>CalyxOS</strong> und <strong>GrapheneOS</strong> bietet euch ein hohes Maß an Datenschutz und Kontrolle. Doch dieser Gewinn an Sicherheit bringt auch Verantwortung mit sich: Ihr müsst euch aktiv um die Sicherung eurer Daten kümmern. Im Gegensatz zu herkömmlichen Betriebssystemen fehlen auf Custom ROMs die von Herstellern bereitgestellten Cloud-Backups und automatisierten Sicherungslösungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit <strong>SeedVault</strong> habt ihr jedoch ein leistungsstarkes Werkzeug zur Verfügung, um eure Daten lokal zu sichern und bei Bedarf wiederherzustellen. Indem ihr einen USB-Stick als Speicherziel verwendet, behaltet ihr die vollständige Kontrolle über eure Backups und schützt eure sensiblen Daten vor dem Zugriff durch Dritte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um Datenverluste zu vermeiden, ist es wichtig, eine zuverlässige Backup-Strategie zu entwickeln. Führt regelmäßig Backups durch, bewahrt eure Wiederherstellungs-Passphrase sicher auf und prüft hin und wieder, ob eure Backups intakt sind. Denn ohne Backup sind eure Daten im Falle eines Geräteausfalls oder Resets unwiederbringlich verloren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit einer guten Backup-Strategie könnt ihr den Komfort und die Sicherheit von Custom ROMs genießen, ohne Kompromisse bei der Datensicherheit einzugehen. <strong>Eure Daten, eure Verantwortung – sorgt dafür, dass ihr jederzeit die Kontrolle behaltet.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Schaut <a href="https://yourdevice.ch/android-backup-mit-nextcloud/">hier</a> vorbei, wie das ganze über eine eigene Cloud Lösung aussehen kann.</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/android-customrom-lokal-sichern-und-wiederherstellen/">Android CustomROM lokal sichern und wiederherstellen</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
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					<wfw:commentRss>https://yourdevice.ch/android-customrom-lokal-sichern-und-wiederherstellen/feed/</wfw:commentRss>
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		<item>
		<title>Feeder, der Open Source RSS Reader</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Nov 2024 11:05:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Android]]></category>
		<category><![CDATA[alternative Apps]]></category>
		<category><![CDATA[OpenSource]]></category>
		<category><![CDATA[Privatsphäre]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Feeder ist eine Open Source RSS Reader App für Android, die 2014 entwickelt wurde und eine einfache Möglichkeit bietet, RSS-, Atom- und JSON-Feeds zu lesen. Mit Feeder könnt ihr immer...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Feeder</strong> ist eine Open Source RSS Reader App für Android, die 2014 entwickelt wurde und eine einfache Möglichkeit bietet, RSS-, Atom- und JSON-Feeds zu lesen. Mit Feeder könnt ihr immer auf dem Laufenden bleiben und die neuesten Nachrichten, Blog-Posts oder andere Inhalte eurer Lieblingswebsites an einem zentralen Ort verfolgen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="512" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/11/Feeder_title-1024x512.png" alt="" class="wp-image-16958" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/11/Feeder_title-1024x512.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/11/Feeder_title-300x150.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/11/Feeder_title-768x384.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/11/Feeder_title-500x250.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/11/Feeder_title.png 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Was Feeder besonders macht, ist seine lokale Funktionsweise: Die App synchronisiert nicht mit entfernten Servern oder Cloud-Diensten. Das bedeutet, dass keine Registrierung oder Konten notwendig sind und eure Daten zu 100% privat bleiben.</p>





<h2 class="wp-block-heading">Warum ein Feedreader wie Feeder</h2>



<p class="wp-block-paragraph">RSS-Reader wie Feeder bieten eine Alternative zu Social-Media-Plattformen und News-Aggregatoren, die oft von Algorithmen gesteuert werden. Statt von einem Algorithmus abhängig zu sein, entscheidet ihr bei Feeder selbst, welche Inhalte ihr abonnieren möchtet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein solcher Ansatz hat viele Vorteile:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Datenschutz</strong>: Keine Tracking-Cookies oder personalisierte Werbung.</li>



<li><strong>Konzentration auf Inhalte</strong>: RSS-Feeds liefern die reinen Inhalte ohne störende Elemente.</li>



<li><strong>Zeitersparnis</strong>: Anstatt verschiedene Webseiten einzeln aufzurufen, seht ihr alles in einer übersichtlichen Ansicht.</li>



<li><strong>Offline-Funktionalität</strong>: Mit Feeder könnt ihr Inhalte herunterladen und später lesen, auch ohne Internetverbindung.</li>
</ol>



<h3 class="wp-block-heading">Funktionen von Feeder</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Feeder ist darauf ausgelegt, sowohl funktional als auch benutzerfreundlich zu sein. Hier sind einige der wichtigsten Features:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>HTML-Parsing</strong>: Feeder analysiert HTML und zeigt die Inhalte in einer nativen Textansicht an, die sich gut in das Android-Ökosystem einfügt.</li>



<li><strong>Offline lesen</strong>: Einmal synchronisierte Inhalte können auch offline gelesen werden.</li>



<li><strong>Hintergrundsynchronisierung</strong>: Feeder aktualisiert eure Feeds falls gewünscht, automatisch im Hintergrund, sodass ihr immer auf dem neuesten Stand bleibt.</li>



<li><strong>Benachrichtigungen</strong>: Ihr werdet falls gewünscht sofort informiert, wenn ein neuer Beitrag veröffentlicht wurde.</li>



<li><strong>OPML-Import/Export</strong>: Einfacher Import und Export eurer Feed-Abonnements.</li>



<li><strong>Material Design</strong>: Die App folgt den Android-Designrichtlinien und bietet eine intuitive, moderne Benutzeroberfläche.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Besonderheiten von Feeder</h3>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Privatsphäre im Fokus</strong></h4>



<p class="wp-block-paragraph">Feeder hebt sich von anderen Feedreadern ab, indem es komplett lokal auf deinem Gerät läuft. Es gibt keine Abhängigkeit von Cloud-Diensten oder Remote-Backends. Damit bietet die App ein hohes Maß an Datenschutz und verhindert, dass eure Lesegewohnheiten irgendwo aufgezeichnet werden.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Keine Werbung oder Abhängigkeit von kommerziellen Diensten</strong></h4>



<p class="wp-block-paragraph">Während viele Apps auf Abonnements oder Werbeeinnahmen setzen, bleibt Feeder kostenlos und quelloffen. Alle Daten und Feeds gehören euch und verlassen euer Gerät nicht.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Unerwünschte Merkmale auf F-Droid?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Feeder wird in einigen Beschreibungen als App erwähnt, die möglicherweise Merkmale besitzt, die unerwünscht sein könnten. Dies bezieht sich jedoch darauf, dass die App teilweise auf Inhalte von nicht-quelloffenen Netzwerken zugreifen kann – z. B. wenn die Feeds auf kommerziellen Plattformen wie News-Websites gehostet werden. Dies ist jedoch keine Einschränkung der App selbst, sondern hängt von den genutzten Feeds ab.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Installation von Feeder</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Installation ist einfach: installiert euch die App von <a href="https://f-droid.org/packages/com.nononsenseapps.feeder/">F-Droid</a>, <a href="https://yourdevice.ch/droid-ify-die-f-droid-alternative/">Droidify</a> oder direkt von <a href="https://github.com/spacecowboy/Feeder/releases">Github</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Anwendung von Feeder</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die typische Anwendung von Feeder ist ganz einfach und richtet sich an Nutzer, die ihre bevorzugten Nachrichtenquellen, Blogs oder andere Inhalte regelmäßig lesen möchten, ohne jede Webseite einzeln aufzurufen.</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Feeds hinzufügen</strong>:
<ul class="wp-block-list">
<li>Öffnet die Feeder-App.</li>



<li>Gehe zum Bereich <strong>"Feeds hinzufügen"</strong> (3 Punkte-Symbol oben rechts).</li>



<li>Gib die URL eines RSS-, Atom- oder JSON-Feeds ein. Viele Webseiten haben spezielle RSS-Links, die ihr direkt einfügen könnt, z. B. <code>https://example.com/feed</code>.</li>



<li>Alternativ könnt ihr auch einfach die URL der Webseite eingeben, die Feeder dann auf unterstützte Feeds durchsucht.</li>



<li>Bestätigt, und der Feed wird angezeigt, falls erfolgreich gefunden.</li>
</ul>
</li>



<li><strong>Feeds organisieren</strong>:
<ul class="wp-block-list">
<li>Nach dem Hinzufügen erscheinen weitere Einstellungen.</li>



<li>Ihr könnt Feeds umbenennen, sortieren oder in Gruppen organisieren, falls ihr viele Quellen abonniert.</li>
</ul>
</li>



<li><strong>Inhalte lesen</strong>:
<ul class="wp-block-list">
<li>Feeder zeigt euch die neuesten Beiträge der abonnierten Feeds in einer übersichtlichen Ansicht.</li>



<li>Mit einem Tipp auf einen Beitrag könnt ihr die Inhalte lesen, entweder im Textmodus oder, falls eingestellt auf der original Seite.</li>
</ul>
</li>



<li><strong>Synchronisierung und Offline-Lesen</strong>:
<ul class="wp-block-list">
<li>Feeder synchronisiert automatisch im Hintergrund und lädt die neuesten Inhalte herunter, sodass ihr sie auch offline lesen könnt. --&gt; <strong>Vollständigen Artikel abrufen</strong> aktivieren!</li>
</ul>
</li>



<li><strong>Import/Export von Feeds</strong>:
<ul class="wp-block-list">
<li>Falls ihr viele Feeds auf einmal hinzufügen möchtet, könnt ihr eine OPML-Datei importieren (z. B. von einem anderen Feedreader).</li>



<li>Eure Feed-Liste könnt ihr ebenfalls exportieren, um sie zu sichern oder auf einem anderen Gerät zu nutzen.</li>
</ul>
</li>
</ol>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/11/feeder_feed_hinzufuegen.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="460" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/11/feeder_feed_hinzufuegen-460x1024.png" alt="" class="wp-image-16959" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/11/feeder_feed_hinzufuegen-460x1024.png 460w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/11/feeder_feed_hinzufuegen-135x300.png 135w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/11/feeder_feed_hinzufuegen-768x1710.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/11/feeder_feed_hinzufuegen-690x1536.png 690w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/11/feeder_feed_hinzufuegen-920x2048.png 920w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/11/feeder_feed_hinzufuegen-500x1113.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/11/feeder_feed_hinzufuegen.png 1008w" sizes="auto, (max-width: 460px) 100vw, 460px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Feed Hinzufügen auswählen</figcaption></figure>
</div></div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/11/feeder_feed_angeben.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="460" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/11/feeder_feed_angeben-460x1024.png" alt="" class="wp-image-16960" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/11/feeder_feed_angeben-460x1024.png 460w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/11/feeder_feed_angeben-135x300.png 135w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/11/feeder_feed_angeben-768x1710.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/11/feeder_feed_angeben-690x1536.png 690w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/11/feeder_feed_angeben-920x2048.png 920w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/11/feeder_feed_angeben-500x1113.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/11/feeder_feed_angeben.png 1008w" sizes="auto, (max-width: 460px) 100vw, 460px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Feed angeben</figcaption></figure>
</div></div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/11/feeder_feed_einstellungen.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="460" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/11/feeder_feed_einstellungen-460x1024.png" alt="" class="wp-image-16961" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/11/feeder_feed_einstellungen-460x1024.png 460w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/11/feeder_feed_einstellungen-135x300.png 135w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/11/feeder_feed_einstellungen-768x1710.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/11/feeder_feed_einstellungen-690x1536.png 690w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/11/feeder_feed_einstellungen-920x2048.png 920w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/11/feeder_feed_einstellungen-500x1113.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/11/feeder_feed_einstellungen.png 1008w" sizes="auto, (max-width: 460px) 100vw, 460px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Feedeinstellungen festlegen</figcaption></figure>
</div></div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Feeds können in verschiedene Kategorien eingeordnet werden, die auch direkt hier erstellt werden können, falls es diese Kategorie/Gruppe noch nicht gibt. Wenn ihr über einen speziellen Feed benachrichtigt werden wollt, könnt hier hier auch gezielt die Benachrichtigungen aktivieren. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf der Feeder Hauptseite findet ihr dann eure Feeds kategorisiert in eure jeweiligen Gruppen:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/11/feeder_main-feeds.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="460" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/11/feeder_main-feeds-460x1024.png" alt="" class="wp-image-16962" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/11/feeder_main-feeds-460x1024.png 460w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/11/feeder_main-feeds-135x300.png 135w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/11/feeder_main-feeds-768x1710.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/11/feeder_main-feeds-690x1536.png 690w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/11/feeder_main-feeds-920x2048.png 920w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/11/feeder_main-feeds-500x1113.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/11/feeder_main-feeds.png 1008w" sizes="auto, (max-width: 460px) 100vw, 460px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Das grundlegende Vorgehen ist: <strong>Feed-URL einfügen, Feed abonnieren, Inhalte lesen.</strong> Feeder macht es einfach, alle wichtigen Inhalte an einem Ort zu sammeln und zu verwalten. Es ist eine unkomplizierte Lösung für alle, die ihre Informationsquellen im Blick behalten möchten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Feeder Einstellungen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">In den Einstellungen könnt ihr noch einmal grundlegenste Einstellungen zur App festlegen. Mit <strong>dynamische Farben</strong> folgt die App euren MaterialForYou Design, das <strong>Farbschema</strong> kann festgelegt werden, und ihr könnt hier nochmals die Benachrichtigungen einzeln für jeden Feed festlegen. Hier kann auch <strong>Textskalierung</strong> ebenfalls angepasst werden, um das Lesen angenehmer zu gestalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weiter unten findet ihr die <strong>Synchronisierungseinstellungen</strong>, z.B dass Feeds nur bei aktiver WLAN Verbindung geladen werden dürfen, oder nur dann, oder jedes mal, wenn die App gestartet wird. Es empfiehlt sich, die Akku Optimierungen eingeschaltet zu lassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Artikellisten können hier nach belieben sortiert und angepasst werden, und wie Feeds bzw Artikel dargestellt werden. Vorschaubilder können aktiviert werden, falls diese ebenso geladen werden sollen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Des weiteren kann auch, falls gewünscht, die Nachricht auf der jeweiligen Originalseite geöffnet werden. Dazu wechselt ihr unter <strong>Feedreader --&gt; Nachrichten lesen mit --&gt; Standardbrowser</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für weitere Optimierung bzgl der mobilen Daten kann auch hier ausgewählt werden, dass Bilder nur über WLAN Verbindungen geladen werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn ihr auf der Suche nach einer schlanken, werbefreien und datenschutzfreundlichen Lösung für das Lesen von RSS-Feeds seid, ist Feeder eine ausgezeichnete Wahl. Mit Funktionen wie Offline-Lesen, Benachrichtigungen und einer klaren Benutzeroberfläche erfüllt die App alle Anforderungen eines modernen Feedreaders. Gleichzeitig bleibt sie minimalistisch und unabhängig von Drittanbietern. Ob für Nachrichten, Blogs oder andere Inhalte – Feeder bringt die Informationen direkt zu euch, ohne deine Daten preiszugeben.</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/feeder-der-open-source-rss-reader/">Feeder, der Open Source RSS Reader</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
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		<item>
		<title>Workshop Android zähmen - Debloating und Firewalling (Teil 1)</title>
		<link>https://yourdevice.ch/workshop-android-zaehmen-debloating-und-firewalling-teil-1/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dirk - Gastbeitrag]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Nov 2024 08:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Android]]></category>
		<category><![CDATA[Debloating]]></category>
		<category><![CDATA[Privatsphäre]]></category>
		<category><![CDATA[Workshops]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Willkommen zum Workshop "Android zähmen - Debloating und Firewalling". Es gibt zahlreiche Custom ROMs für Smartphones, die mit Privatsphäre und Datensicherheit werben. Doch dieses Versprechen wird nicht immer eingelöst (mehr...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Willkommen zum Workshop "Android zähmen - Debloating und Firewalling". Es gibt zahlreiche Custom ROMs für Smartphones, die mit Privatsphäre und Datensicherheit werben. Doch dieses Versprechen wird nicht immer eingelöst (mehr dazu hier: <a href="https://yourdevice.ch/warum-murenas-e-os-eine-mogelpackung-ist/">https://yourdevice.ch/warum-murenas-e-os-eine-mogelpackung-ist/</a>). Außerdem sind Custom ROMs häufig nur für ältere Geräte verfügbar, sodass neu erworbene Android-Geräte oft ausschließlich mit dem vorinstallierten System betrieben werden können. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Hinzu kommt, dass die im Artikel vorgestellte Methode des Debloating punkto Sicherheit deutlich besser abschneidet, da bei manchen Custom ROMs (wie zum Beispiel bei LineageOS) der Bootloader nach der Installation nicht mehr gesperrt werden kann. Dies stellt ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar, da ein technikaffiner Finder dadurch nahezu uneingeschränkten Zugriff auf das Smartphone erlangen könnte.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="585" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/11/android_zaehmen_title-1024x585.webp" alt="" class="wp-image-16888" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/11/android_zaehmen_title-1024x585.webp 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/11/android_zaehmen_title-300x171.webp 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/11/android_zaehmen_title-768x439.webp 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/11/android_zaehmen_title-1536x878.webp 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/11/android_zaehmen_title-500x286.webp 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/11/android_zaehmen_title.webp 1792w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>




<p class="wp-block-paragraph">Doch es existieren zwei adäquate Möglichkeiten, die in Kombination miteinander die Sicherheit drastisch erhöhen können. Darüber hinaus können die Geräte nach der Behandlung oftmals auf mehr Speicherplatz und eine längere Akkulaufzeit zurückgreifen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieser Workshop ist in zwei Teile aufgeteilt. Im ersten Teil werden wir das Androidgerät entschlacken (<strong>debloating</strong>) und uns von vielen unnützen und schädlichen Apps verabschieden. Der zweite Teil kümmert sich dann darum, wie wir verbliebene mitteilsame Dienste einsperren (<strong>firewalling</strong>), um sie daran zu hindern, Kontakt mit fremden Servern aufzunehmen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Einleitung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">"Debloating" kommt aus dem Englischen und bedeutet so viel wie "entblähen". Das heißt, wir löschen Apps, die vom Hersteller meist mitgeliefert werden, und das Gerät aufblähen. Oftmals sind diese Apps in Hinblick auf Privatsphäre eher kritisch zu betrachten, da sie ungewollt Nutzerdaten sammeln.<br>Aber auch Google-Standard-Apps sind für viele von uns lästig. Der Autor verzichtet gerne auf den Google Play Store und somit auf eine Anmeldung mit einem Google-Account, zumal es hierfür gute Alternativen gibt. Aber dazu später mehr.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Alle diese Apps haben es gemeinsam, dass sie vom Hersteller des Androidgeräts vorinstalliert sind und auf herkömmlichem Wege nicht deinstalliert, bestenfalls lediglich deaktiviert werden können. Der mutige Fachmann greift beim Deinstallieren von System-Apps gerne zum root-Zugriff, aber dies ist mit sicherheitsrelevanten Risiken verbunden, weshalb wir darauf in diesem Workshop verzichten wollen und nicht näher darauf eingehen. Wir verwenden für unsere Zwecke die "<em>Android Debug Bridge</em>" (adb).</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vorbereitung für das Debloating</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wir benötigen als erstes einen Linux PC.<br>Die <strong>adb-Tools</strong> müssen vorab installiert werden. Auf einem debian-basierten System geschieht dies per</p>



<pre class="wp-block-code"><code><code>sudo apt install adb</code></code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Rpm-basierte Systeme benötigen ein</p>



<pre class="wp-block-code"><code><code>sudo dnf install adb</code></code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Zusätzlich brauchen wir noch ein passendes USB-Kabel, um das Androidgerät mit dem PC zu verbinden und letztendlich das zu bereinigende Gerät selbst. Der Autor hat bereits positive Erfahrungen mit folgenden Geräten gemacht, allerdings sollte die Bereinigung auf jedem Androidgerät problemlos funktionieren:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Smartphone Gigaset GS5</li>



<li>Smartphone Gigaset X4 Pro</li>



<li>Tablet Lenovo</li>



<li>Tablet Samsung</li>



<li>Nokia Streaming Box 8000</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bereinigung kann von Euch natürlich für jede einzelne App von Hand durchgeführt werden. Zur Vereinfachung und zum komfortablen Bearbeiten stellt der Autor jedoch ein fertiges Script (siehe Schaltfläche unten) zur Verfügung, auf das wir im folgenden Kapitel eingehen werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für den Notfall sollten wir uns noch drei Apps von <strong><a href="https://yourdevice.ch/f-droid-installation-und-anwendung/">F-Droid</a></strong> herunterladen. Diese könnt Ihr auf Euren PC legen oder in den Download-Ordner Eures Androidgerätes:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>F-Droid</strong> zum Nachladen von Standard-Apps (<a href="https://f-droid.org/de/">https://f-droid.org/de/</a>)</li>



<li>Eine alternative <strong>Tastatur</strong> (z. B. <a href="https://f-droid.org/de/packages/com.simplemobiletools.keyboard/">https://f-droid.org/de/packages/com.simplemobiletools.keyboard/</a>)</li>



<li>Einen <strong>Launcher</strong> (z. B. <a href="https://f-droid.org/de/packages/com.vincent_falzon.discreetlauncher/">https://f-droid.org/de/packages/com.vincent_falzon.discreetlauncher/</a>)</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Dies sind nur Vorschläge, aber Keyboard und Launcher sollten für den Notfall bereit liegen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Programmaufbau des Scripts</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Vorab eine wichtige Erklärung zum Haftungsausschluss:<br><strong>Es wird dringend empfohlen, vor dem Bereinigen ein Backup aller wichtigen Daten durchzuführen!<br>Den Bereinigungsvorgang und das für das Debloating bereitgestellte Script hat der Autor nach bestem Wissen und Gewissen getestet. Der Betreiber dieser Internetseite und der Autor übernehmen keinerlei Garantien, Gewährleistungen oder Schadenersatzleistungen bei einem Defekt oder bei Datenverlust des Gerätes.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das zur Verfügung gestellte Script besteht aus drei Teilen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>"<strong>androidentblaehen.sh</strong>" - das eigentliche Programm</li>



<li>"<strong>AndroidEntblaehenListe.txt</strong>" - eine Liste mit Apps, die deinstalliert werden sollen</li>



<li>"<strong>AndroidEntblaehenListeGP.txt</strong>" - eine zusätzliche Liste mit Google Play Diensten, die deinstalliert werden sollen</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Die beiden Textdateien enthalten die zu löschenden Apps und Dienste. Diese hat der Autor aus diversen Internetforen zusammengetragen, die von vielen Usern als bedenkenlos löschbar eingestuft worden sind.<br>Diese Listen können eigenverantwortlich erweitert werden. Die Lieblingssuchmaschine hilft beim Auffinden von weiteren Debloatinglisten. Hier sind beispielhaft ein paar Anlaufstellen aufgeführt:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://xdaforums.com/t/list-of-apks-safe-to-debloat.4457873/">https://xdaforums.com/t/list-of-apks-safe-to-debloat.4457873/</a><br><a href="https://www.reddit.com/r/PocoPhones/comments/jc5rlr/list_of_safe_to_uninstall_system_apps/">https://www.reddit.com/r/PocoPhones/comments/jc5rlr/list_of_safe_to_uninstall_system_apps/</a><br><a href="https://www.minitool.com/news/list-of-samsung-bloatware-safe-to-remove.html">https://www.minitool.com/news/list-of-samsung-bloatware-safe-to-remove.html</a><br><a href="https://www.scribd.com/document/488471146/Debloat-List-G8">https://www.scribd.com/document/488471146/Debloat-List-G8</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die dort zur Löschung empfohlenen Apps sind bereits größtenteils in den Scriptdateien eingebaut.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In den Text-Dateien sind teilweise auch herstellerspezifische Apps aufgeführt. Diese können nicht vollständig sein, zum Einen, weil es immer wieder Änderungen bei den verbreiteten Apps gibt und zum Anderen, weil durch die Vielzahl an unterschiedlichen Geräten nicht jedes mit seinen zusätzlichen "Goodies" hier abgedeckt werden kann. Dafür ist der Markt einfach zu weit gefächert. Es spricht aber nichts dagegen, dass Ihr diese Liste eigenständig erweitert, ändert oder auch kürzt. Hier sollte allerdings mit sehr großer Sorgfalt herangegangen werden, da beim Löschen einer dringend benötigten App das komplette Gerät nicht mehr funktionstüchtig sein kann! <strong>In jedem Fall ist vorher ein Backup aller wichtigen Daten dringend erforderlich!</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Alle drei Teile des Scripts (zip-Datei) sollten heruntergeladen werden und in einen gemeinsamen Ordner Eurer Wahl abgelegt (z. B. /usr/local/bin/AndroidEntblaehen) und entpackt werden. Das Hauptscript muss dann noch in einem Terminal ausführbar gemacht werden:</p>



<pre class="wp-block-code"><code><code>sudo chmod +x &#091;EUER PFAD]/androidentblaehen.sh</code></code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Anschließend öffnet Ihr es mit folgendem Befehl im Terminal:</p>



<pre class="wp-block-code"><code><code>bash &#091;EUER PFAD]/androidentblaehen.sh</code></code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Bestätigen des Haftungsauschlusses erscheint folgendes Menü:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aeefd9c1ade3&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aeefd9c1ade3" class="aligncenter size-large is-resized wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="616" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/11/01-1-1024x616.png" alt="" class="wp-image-16902" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/11/01-1-1024x616.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/11/01-1-300x181.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/11/01-1-768x462.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/11/01-1-500x301.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/11/01-1.png 1283w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><button
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		</button></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Möglicherweise müsst Ihr das Terminalfenster noch etwas aufziehen, um den vollständigen Inhalt angezeigt zu bekommen.<br>Hier eine kleine Übersicht, was die einzelnen Menüpunkte bewirken:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>1)</strong> Es wird eine Geräteerkennung durchgeführt.<br><strong>2)</strong> Zum Beispiel einige exotische SmartTV-Boxen können nicht per USB mit dem PC verbunden werden. Hierfür besteht die Möglichkeit, das Gerät per Netzwerk (LAN oder WLAN) zu koppeln.<br><strong>3)</strong> Es wird eine Liste mit allen installierten (einschließlich System-) Apps erstellt.<br><strong>4)</strong> Hier kann nach einer bestimmten App auf dem Gerät gesucht werden.<br><strong>5)</strong> Liegt eine heruntergeladene App auf dem PC, so kann sie hierüber auf das Androidgerät installiert werden.<br><strong>6)</strong> Testweise können die Apps (gemäß Liste AndroidEntblaehenListe.txt) DEAKTIVIERT werden. Dies hat den Vorteil, dass sie unter Menüpunkt 10 wieder aktiviert werden können. Für den abschließenden Gebrauch ist das Deaktivieren allerdings nicht ratsam, da einige Apps nach einem Geräteneustart oder einem Firmware-Update wieder aktiviert werden.<br><strong>7)</strong> Hier erfolgt die eigentliche Deinstallation der Apps gemäß der Liste <strong>AndroidEntblaehenListe.txt</strong>. Hierzu gibt es noch eine kleine Anmerkung. Der Befehl, um eine App zu deinstallieren lautet:</p>



<pre class="wp-block-code"><code><code>adb shell pm uninstall -k --user 0 &#091;APP-NAME]</code></code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Der angefügte Parameter "<em>--user 0</em>" liegt darin begründet, dass Android mittlerweile ein Multiuser-System geworden ist. Für jeden User, der auf dem Gerät eingerichtet ist, werden alle Apps installiert. Im Normalfall verwendet nur ein Benutzer das Gerät, womit dieser Deinstallationsschritt für unsere Zwecke völlig ausreicht. Interessant wird es hingegen z. B. bei Firmen-Smartphones, wo mehrere Nutzer eingerichtet sein könnten. Hier stößt das Script an seine Grenzen, da nur der erste User ("0") bei der Deinstallation berücksichtigt wird. Aber dies ist nur ein Sonderfall, um den wir uns in diesem Workshop nicht kümmern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach der Deinstallation der Apps anhand der Liste <strong>AndroidEntblaehenListe.txt</strong> fragt das Programm, ob auch Google Play Dienste deinstalliert werden sollen. Hier kommt die zweite Liste namens <strong>AndroidEntblaehenListeGP.txt</strong> ins Spiel. Diese beinhaltet Apps, die typisch für die Google Play Dienste sind. Es ist zu beachten, dass nach dieser Deinstallation ein alternativer App-Store installiert werden sollte (z. B. F-Droid, Aurora). Leider gibt es vereinzelte Apps, die den Google Play Store (z. B. Push-Dienste) zwingend erforderlich machen, um ausgeführt werden zu können. Hier müsst Ihr selber entscheiden, wie wichtig Euch diese Voraussetzung ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>8)</strong> Über diesen Menüpunkt kann eine einzelne App deinstalliert werden (der vollständige Name muss bekannt sein. Dazu später mehr).<br><strong>9)</strong> Zum Testen nach dem Bereinigen kann das Androidgerät neu gebootet werden.<br><strong>10)</strong> Alle <strong>DEAKTIVIERTEN</strong> (<strong>NICHT gelöschte!</strong>) Apps können hierüber wieder aktiviert werden.<br><strong>11)</strong> Sollte wider erwarten etwas schieflaufen, so kann das Androidgerät über diesen Menüpunkt in den sogenannten fastboot-Modus gebootet werden. In diesem Modus besteht die Möglichkeit, das Gerät in die Werkeinstellung zu setzen. Voraussetzung hierfür ist, dass der Entwicklermodus noch aktiviert ist!<br><strong>0)</strong> Das Programm wird beendet.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Debloating des Smartphones</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die verwendeten beiliegenden Textdateien sind absichtlich nur mit von der Community getesteten und als gefahrlos bezeichneten Apps versehen. Es wurde bewusst auf risikobehaftete Experimente verzichtet!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Autor hat noch ein betagtes Lenovo Tablet herumzuliegen, was wir für eine Entblähungskur verwenden werden. Das Gerät wird in die Werkseinstellung gesetzt, um ein fabrikfrisches Tablet vorliegen zu haben.<br>Der Google-Einrichtungsassistent wird zuerst schnell durchgespielt, wobei alle datenschutzrelevanten Anfragen von Google abgewählt werden.<br>Das Gerät muss nun als Erstes in den Entwicklermodus geschaltet werden. Hierzu geht Ihr in die Einstellungen und anschließend auf "<em>Info</em>". Auf einigen Geräten heißt dieser Punkt auch "<em>Über dieses Gerät</em>".</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dort angekommen, müsst Ihr 7 mal auf "<em>Build-Nummer</em>" tippen, wonach eine Passwortabfrage erscheint. Nach der Eingabe ist der Entwicklermodus freigegeben.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aeefd9c1b296&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aeefd9c1b296" class="aligncenter size-large is-resized wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="1024" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/11/02-1-640x1024.png" alt="" class="wp-image-16903" style="width:400px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/11/02-1-640x1024.png 640w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/11/02-1-188x300.png 188w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/11/02-1-768x1229.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/11/02-1-500x800.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/11/02-1.png 800w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><button
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		</button></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph"><br>Geht nun eine Ebene zurück und anschliessend auf "<em>System</em>". Hier zeigt sich jetzt der Punkt "<em>Entwickleroptionen</em>"; diesen klickt Ihr an.<br>Damit unser Gerät von einem PC angesteuert werden kann, müssen wir ihm das "<em>USB-Debugging</em>" gestatten. Klickt Ihr darauf, erscheint eine kleine Warnung, die mit "OK" bestätigt wird. Somit sind die Vorbereitungen abgeschlossen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Gerät wird nun per USB an den PC angeschlossen und unser Script wird, falls noch nicht geschehen, in einem Terminal gestartet:</p>



<pre class="wp-block-code"><code><code>bash androidentblaehen.sh</code></code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Den erscheinenden Warnhinweis solltet Ihr aufmerksam lesen und anschließend mit "<strong>j</strong>" bestätigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da wir unser Tablet per USB angeschlossen haben, gehen wir zu Menüpunkt 1. Falls das Gerät per Lan oder WLan verbunden wurde, so sollte Menüpunkt 2 ausgewählt werden. Hier könnten wir die IP-Adresse des Androiden eingeben und darüber verbinden. <strong>Zur korrekten Erkennung muss danach aber auf jeden Fall Menüpunkt 1 ebenfalls aufgerufen werden!</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach der Anwahl von Punkt 1 erscheint auf dem Androiden folgende Meldung in den Benachrichtigungen:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aeefd9c1b65a&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aeefd9c1b65a" class="aligncenter size-large is-resized wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="1024" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/11/04-1-640x1024.png" alt="" class="wp-image-16904" style="width:400px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/11/04-1-640x1024.png 640w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/11/04-1-188x300.png 188w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/11/04-1-768x1229.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/11/04-1-500x800.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/11/04-1.png 800w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><button
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</div>


<p class="wp-block-paragraph">Das bedeutet, dass der PC und das Tabelt noch keine Debugging-Verbindung in der Vergangenheit aufgenommen haben. Auch das Script sagt uns "<em>unauthorized</em>".<br>Die Benachrichtigung auf dem Androiden müsst Ihr nun bestätigen, das Script mit "Enter" bestätigen und den Punkt 1 erneut aufrufen.<br>Nun sollte alles korrekt sein. Das Script quittiert uns das mit dem Ausdruck "<em>device</em>", wo vorher noch "<em>unauthorized</em>" stand.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für den Notfall sollte die F-Droid-App auf dem Gerät installiert sein. Das Script bietet die Möglichkeit, diese nun auch direkt vom PC auf das Androidgerät zu installieren (Menüpunkt 5). Hierzu muss der exakte Pfad mit dem App-Namen eingegeben werden. Hier beispielhaft für die auf dem PC im Download-Ordner liegende F-Droid.apk:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><code>/home/[BENUTZERNAME]/Downloads/F-Droid.apk</code></p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Druck auf "<strong>Enter</strong>" wird die Installation durchgeführt und ist nach kurzer Zeit abgeschlossen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um später vergleichen zu können, wie viele Apps vom Script entfernt wurden, sollte nun Punkt 3 des Scripts ausgeführt werden. Hierbei wird eine Liste im Home-Verzeichnis erstellt, die alle Apps des Tablets enthält. Im Falle des Autors sind 214 Apps auf dem Tablet installiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Testweise können nun unter <strong>Menüpunkt 6</strong> alle in der oben genannten Text-Datei enthaltenen Apps deaktiviert werden. Ob Ihr diesen Schritt durchführen wollt oder nicht, überlassen wir Euch. Es ist nicht zwingend erforderlich und dient nur zu Testzwecken.<br>Wir gehen somit direkt zum Deinstallieren der gelisteten Apps zu <strong>Menüpunkt 7</strong> über.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Aufruf erscheint eine Sicherheitsabfrage, die Ihr lesen und bestätigen solltet. Nach der Eingabe eines "<strong>j</strong>" geht es auch sofort los.<br>Wundert Euch nicht über die Ausgabe "<em>Failure [not installed for 0]</em>". Dies bedeutet lediglich, dass die jeweilige App der Liste nicht auf Eurem Gerät installiert ist und somit auch nicht deinstalliert werden kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Anschließend kommt noch die Abfrage, ob auch Google Play Store-Dienste deinstalliert werden sollen.<br><strong>ACHTUNG: Nach der Deinstallation könnten einige Apps nicht mehr funktionieren, die diese Dienste zwingend benötigen (z. B. Push-Dienste, Firebase)! Hier liegt die Entscheidung bei Euch, ob Ihr diese benötigt.</strong> In den meisten Fälle gibt es jedoch gute Alternativen, die auf Googles Zwänge verzichten. Der Autor wählt für das Tablet "<strong>j</strong>", also bitte auch das Google-Play-Zeug deinstallieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Abschluss der Deinstallation solltet Ihr das Gerät über <strong>Menüpunkt 9</strong> neu starten (<strong>Entwicklermodus bitte VORERST eingeschaltet lassen</strong>). Nun könnt Ihr testen, ob der Androide korrekt bootet und sich einwandfei bedienen lässt.<br>Auf einigen Geräten erscheint nach der Deinstallation der Google Play Dienste die Benachrichtigung, dass doch bitte die Google-Play Dienste installiert werden sollen. Das wollen wir natürlich nicht und tippen dafür etwas länger auf diese Benachrichtigung und schalten diese Meldung für alle Zeiten ab.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Gerät muss jetzt wieder über <strong>Menüpunkt 1</strong> erkannt werden (siehe oben).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sollte es irgendwelche gravierenden Probleme bei Eurem Gerät geben (beim Booten oder bei der Bedienung), die Ihr nicht lösen könnt, so kann der Androide wieder in die Werkseinstellung zurückgesetzt werden. Hier hilft Euch der <strong>Menüpunkt 11</strong>. Das Gerät bootet neu in den Fastboot-Modus, wo Ihr auf dem Display Eures Gerätes die Werkseinstellung (Factory Reset) auswählen könnt (meist mit den Laut-/Leiser-Tasten und Eingabebestätigung per Powerknopf). <strong>Bitte beachtet, dass nach der Rücksetzung ALLE PERSÖNLICHEN DATEN GELÖSCHT sind!</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Nachbearbeitung - Alternative Apps</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn alles korrekt funktioniert, so kann per Script zum Vergleich eine weitere App-Auflistung erstellt werden (<strong>Menüpunkt 3</strong>). Der Autor hat nun nur noch 175 Apps auf dem Tablet, es wurden also 39 schädliche und unnütze Apps entdeckt und deinstalliert. Als toller Nebeneffekt sieht das App-Menü des Tablets sehr aufgeräumt aus.<br>Für die Funktionalität von Smartphones und Tablets sollten noch einige vertrauensvolle Standard-Apps per F-Droid installiert werden. Wir schlagen die Reihe von "Fossify" vor, die bei Eingabe dieses Begriffs in der F-Droid-Suche fein säuberlich aufgelistet werden. Wenn auch die Google-Play-Dienste entfernt worden sind, sind folgende Apps erforderlich:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://f-droid.org/de/packages/org.fossify.phone/">Fossify Phone</a></li>



<li><a href="https://f-droid.org/de/packages/org.fossify.calendar/">Fossify Calendar</a></li>



<li><a href="https://f-droid.org/de/packages/org.fossify.clock/">Fossify Clock</a></li>



<li><a href="https://f-droid.org/de/packages/org.fossify.filemanager/">Fossify File Manager</a></li>



<li><a href="https://f-droid.org/de/packages/org.fossify.gallery/">Fossify Gallery</a></li>



<li><a href="https://f-droid.org/de/packages/org.fossify.contacts/">Fossify Contacts</a></li>



<li><a href="https://f-droid.org/de/packages/org.fossify.messages/">Fossify SMS Manager</a></li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Es können aber auch nach Lust und Laune weitere Apps installiert werden (z. B. <a href="https://yourdevice.ch/aurora-store-installation-und-anwendung/">Auroa-Store</a> für nicht-freie Apps).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Möglicherweise schwirrt noch die ein oder andere App auf dem Androiden, die Ihr gerne loswerden möchtet und vom automatischen Durchlauf nicht berücksichtigt wurden. Auch hierbei unterstützt Euch das Script (<strong>Menüpunkt 8</strong>).<br><strong>Allerdings solltet Ihr ganz sicher sein, dass die zu entfernende App auch wirklich nicht zwingend vom System benötigt wird!<br></strong>Der Autor empfiehlt hierfür, das Tool "<em><a href="https://f-droid.org/de/packages/fr.xgouchet.packageexplorer/">Stanley</a></em>" über F-Droid zu installieren. Diese App listet fein säuberlich alle installierten Apps des Gerätes auf, mit genauem Namen und dem passenden Programm-Icon. Zum Einen lässt sich die störende App anhand des Icons sehr schnell ausfindig machen und zum Anderen könnt Ihr den vollständigen Namen schnell in die Internet-Suchmaschine Eurer Wahl eingeben, um einschlägige Informationen darüber zu erhalten, welchem Zweck diese App dient.<br>Steht die Entscheidung, die App zu deinstallieren, so öffnet Punkt 8 des Scripts. Hier gebt Ihr den bereits ermittelten vollständigen Namen der App ein. Nach der Bestätigung ist diese verbannt.<br>Gerne könnt Ihr diese App in Eure eigene "AndroidEntblaehenListe.txt" für zukünftiges Entblähen nun mit aufnehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn nach der Deinstallation weiterhin alles zu Eurer Zufriedenheit funktioniert - dann herzlichen Glückwunsch!<br>Ihr habt nun ein stark bereinigtes Gerät, das einiges an Ballast losgeworden ist.<br><strong>Ihr müsst nun nur noch den Entwicklermodus des Androiden wieder ausschalten!</strong> Dies geschieht über den Schiebeschalter:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/11/03-1-640x1024.png" alt="" class="wp-image-16905" style="width:400px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/11/03-1-640x1024.png 640w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/11/03-1-188x300.png 188w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/11/03-1-768x1229.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/11/03-1-500x800.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/11/03-1.png 800w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Und hiermit endet der erste Teil des Workshops "Android zähmen - Debloating und Firewalling". Im zweiten Teil kümmern wir uns um weitere unangenehme Apps, die nicht deinstalliert wurden, aber Kontakt mit ihrem Heimatserver aufnehmen und Daten über Euch sammeln.<br>Anschließend werden wir datenschutzrechtlich ein sehr sicheres Gerät unser eigen nennen, das den Vergleich in Bezug auf Privatsphäre mit manch einem Custom Rom standhalten oder sogar überbieten kann.</p>



<div class="wp-block-buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex">
<div class="wp-block-button"><a class="wp-block-button__link wp-element-button" href="https://cloud.yourdevice.ch/s/XYR3TGkq3bt7ftr">Herunterladen</a></div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph">Hat euch der Beitrag gefallen? Eine Spende dürft ihr gern via Lightning an meine Adresse <strong>dirks@lnbits.yourdevice.ch</strong> senden! Danke schön!!</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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			</item>
		<item>
		<title>WG Tunnel, die Wireguard Android App Alternative</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Nov 2024 11:05:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Android]]></category>
		<category><![CDATA[alternative Apps]]></category>
		<category><![CDATA[Privatsphäre]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Open-Source-App "WG Tunnel" ist ein Android Client für WireGuard, mit dem ihr sichere VPN-Verbindungen einrichten und verwalten könnt, und ist eine hervorragende Alternative zur offiziellen Wireguard App. WireGuard ist...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die Open-Source-App <strong>"WG Tunnel"</strong> ist ein Android Client für WireGuard, mit dem ihr sichere VPN-Verbindungen einrichten und verwalten könnt, und ist eine hervorragende Alternative zur offiziellen Wireguard App. WireGuard ist ein modernes VPN-Protokoll, das sich durch seine Einfachheit und hohe Geschwindigkeit auszeichnet. Die App "WG Tunnel" ermöglicht es, Verbindungen zu WireGuard-Servern direkt auf deinem Android-Gerät zu verwalten und zu nutzen. </p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="925" height="583" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/11/wg-tunnel_title-1.png" alt="" class="wp-image-16631" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/11/wg-tunnel_title-1.png 925w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/11/wg-tunnel_title-1-300x189.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/11/wg-tunnel_title-1-768x484.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/11/wg-tunnel_title-1-500x315.png 500w" sizes="auto, (max-width: 925px) 100vw, 925px" /></figure>
</div>




<p class="wp-block-paragraph">Lasst uns die Hauptmerkmale von WG-Tunnel anschauen:</p>



<h2 class="wp-block-heading">Hauptfunktionen von WG Tunnel</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Einfache Benutzeroberfläche</strong>: Die App bietet eine einfache und übersichtliche Oberfläche, mit der ihr eure WireGuard-Konfigurationen verwalten könnt. Ihr kannst Profile anlegen, editieren und Verbindungen mit einem Klick herstellen oder trennen.</li>



<li><strong>Unterstützt QR-Code-Import</strong>: Konfigurationsdateien können leicht importiert werden, indem ihr einen QR-Code scannt, was die Einrichtung von WireGuard auf mobilen Geräten sehr einfach macht.</li>



<li><strong>Konfigurationsverwaltung</strong>: Es ist möglich, mehrere Konfigurationsprofile für verschiedene VPN-Server zu speichern und zwischen ihnen zu wechseln.</li>



<li><strong>Automatische Wiederverbindung</strong>: Die App kann automatisch die VPN-Verbindung wiederherstellen, wenn sie unterbrochen wurde, was besonders nützlich bei instabilen Netzwerken ist.</li>



<li><strong>Starke Verschlüsselung</strong>: Wie alle WireGuard-Implementierungen nutzt auch WG Tunnel modernste Verschlüsselungsalgorithmen, um die Sicherheit der Verbindung zu gewährleisten.</li>



<li><strong>Zugänglichkeit</strong>: Da die App Open-Source ist, kann jeder den Quellcode einsehen, verbessern oder eigene Anpassungen vornehmen.</li>



<li><strong>Verwendung von Konfigurationsdateien</strong>: Du kannst WG Tunnel einfach mit den Standard-WireGuard-Konfigurationsdateien (.conf) verwenden, die entweder per Hand erstellt oder von deinem Server generiert wurden.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Anwendungsszenarien</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Ihr könnt die App nutzen, um von unterwegs aus sicher auf euer Heim- oder Firmennetzwerk zuzugreifen.</li>



<li>Sie eignet sich hervorragend, um Zensur zu umgehen, indem ihr euren Internetverkehr über sichere Tunnel leitet.</li>



<li>Perfekt für den Einsatz in öffentlichen WLANs, um eure Privatsphäre zu schützen.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">WG Tunnel ist eine praktische und offene Lösung für alle, die auf Android-Geräten WireGuard verwenden möchten. Sie bietet eine benutzerfreundliche Alternative zu anderen VPN-Clients. Da die App Open-Source ist, könnt ihr euch den Quellcode auf Plattformen wie GitHub ansehen und bei Bedarf anpassen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Unterschied zur offiziellen Wireguard App</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die offizielle Wireguard App ist sehr sporadisch, und erlaubt praktisch keine weiteren Konfigurationsmöglichkeiten und Tunnel Einstellungen. Der Unterschied zur offiziellen Wireguard App besteht in den zusätzlichen Konfigurationsmöglichkeiten zur automatischen Aktivierung und Deaktivierung des WG Tunnels in vordefinierten WLAN Netzwerken, das macht sie besonders bequem zu nutzen, da das Heim-WLAN festgelegt werden kann, und die App den VPN Modus dann automatisch deaktiviert, wenn man sich im Heimnetzwerk befindet. Diese Funktion nennt sich <strong>Auto-Tunneln</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Installation</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ladet euch die App von F-Droid <a href="https://f-droid.org/packages/com.zaneschepke.wireguardautotunnel/">hier</a> herunter und installiert sie auf eurem Android Smartphone</p>



<h2 class="wp-block-heading">Anwendung von WG-Tunnel</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Homescreen ist praktisch der selbe wie die offizielle Wireguard App, mit dem Plus Symbol unten rechts könnt neue Wireguard Verbindungen hinzufügen:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="460" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/11/wg-tunnel-home-screen-460x1024.png" alt="" class="wp-image-16628" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/11/wg-tunnel-home-screen-460x1024.png 460w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/11/wg-tunnel-home-screen-135x300.png 135w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/11/wg-tunnel-home-screen-768x1710.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/11/wg-tunnel-home-screen-690x1536.png 690w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/11/wg-tunnel-home-screen-920x2048.png 920w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/11/wg-tunnel-home-screen-500x1113.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/11/wg-tunnel-home-screen.png 1008w" sizes="auto, (max-width: 460px) 100vw, 460px" /></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Ihr könnt Konfiguration hinzufügen als QR Code, über eine Zip Datei, die eure Konfigurationsdatei beinhaltet, oder die Verbindungsdaten manuell eingeben. Die Funktionen sind die gleichen wie in der offiziellen Wireguard App</p>



<h3 class="wp-block-heading">Einstellungen der App</h3>



<p class="wp-block-paragraph">In den Einstellungen der App findet ihr die ausgesprochen sinnvolle Auto Tunneln Funktion. Sie ermöglicht euch, vorher sogenannte <strong>Trusted Networks</strong>, oder <strong>vertrauenswürdige WLANs</strong> zu definieren. Hier bietet es sich an, zum Beispiel das eigene WLAN zuhause anzugeben, damit die Wireguard App de Tunnel deaktiviert, sobald ihr zuhause seid, und mit eurem WLAN verbunden seit. Dazu müsst, ihr einfach den WLAN Namen eures Netzwerks in die Box eintragen. Der WLAN Name taucht dann über halb der Box als <strong>trusted network</strong> auf:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="460" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/11/autotunnel_funktion-460x1024.png" alt="" class="wp-image-16629" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/11/autotunnel_funktion-460x1024.png 460w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/11/autotunnel_funktion-135x300.png 135w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/11/autotunnel_funktion-768x1710.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/11/autotunnel_funktion-690x1536.png 690w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/11/autotunnel_funktion-920x2048.png 920w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/11/autotunnel_funktion-500x1113.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/11/autotunnel_funktion.png 1008w" sizes="auto, (max-width: 460px) 100vw, 460px" /></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Um die Funktion nutzen zu können, müsst ihr der App Standort Freigabe erteilen. Die Standortberechtigung ist nur nötig, damit die App den Namen des WLANs auslesen kann – nicht, um GPS-Daten zu verwenden. Android gruppiert den WLAN-Namen (SSID) einfach in die gleiche Kategorie wie andere Standortinformationen, weil der WLAN-Name indirekt Aufschluss über den Standort geben kann. Deshalb ist eine explizite Freigabe erforderlich. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Darunter aktiviert ihr einfach noch, falls nicht schon gesehen, den Tunnel für die Mobilen Daten. Falls ihr irgendwo mit einem Ethernet Kabel verbunden seid, könnt ihr dafür auch Wireguard aktivieren.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Weitere Einstellungen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Weiter unten könnt ihr die native Wireguard Kernel Funktion aktivieren, falls eurer Gerät gerootet ist, dies führt zu einer gesteigerten Geschwindigkeit von Wireguard, da der Android Kernel nativ Wireguard unterstützt, und nicht via extra Implementierung durch die App ausgeführt werden muss. </p>



<p class="wp-block-paragraph">AlwaysOn VPN funktioniert bei Auto Tunneln nicht, da Wireguard ja im Heimnetzwerk deaktiviert wird. Eine App Sperre ist sinnvoll, wenn sich kein unbefugter Zugriff zu euren Wireguard Netzen beschaffen sollte.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Unterstützen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Im letzten Tab könnt ihr das Projekt noch unterstützen, den Source Code und die Dokumentation sichten, oder eine Email an den Entwickler schicken. Ausserdem findet ihr noch Logs der App, falls etwas nicht funktionieren sollte. Es lässt sich auch direkt über die App ein Github Issue eröffnen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Alternative WG-Tunnel ist eine sinnvolle alternative zur offiziellen Wireguard App. Sie verfügt mit Auto Tunneln über eine bequeme Funktion, Wireguard automatisch zu deaktivieren, falls ihr euch in einem vertrauenswürdigen WLAN befindet. Somit könnt ihr gleich auf eure Heimnetz Dienste zugreifen, oder Wireguard vorher deaktivieren zu müssen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Möchtet ihr euren eigenen Wireguard Server auf einem Host eurer Wahl installieren? Dann schaut mal <a href="https://yourdevice.ch/schnell-und-einfach-einen-wireguard-vpn-betreiben/">hier</a> vorbei!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sucht ihr nach einem Wireguard Abo, um eure Familie oder Freunde im Ausland oder bei Reisen abzusichern? Wir haben auch ein  <a href="https://yourdevice.ch/shop/vpn-shadowsocks/wireguard-vpn-abo-5-geraete/">Wireguard Abo</a> im Angebot!</p>
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		<title>Obtainium, der universelle App Store</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Oct 2024 13:18:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Android]]></category>
		<category><![CDATA[alternative Apps]]></category>
		<category><![CDATA[FOSS Apps]]></category>
		<category><![CDATA[OpenSource]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Obtainium Android Store ist eine relativ neue Plattform, die sich speziell an User richtet, die Open-Source-Anwendungen oder Software aus alternativen Quellen auf ihrem Android-Gerät installieren möchten. Im Gegensatz zu...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Der <strong>Obtainium Android Store</strong> ist eine relativ neue Plattform, die sich speziell an User richtet, die Open-Source-Anwendungen oder Software aus alternativen Quellen auf ihrem Android-Gerät installieren möchten. Im Gegensatz zu den klassischen App-Stores wie dem Google Play Store, dem Aurora Store oder dem Amazon Appstore setzt Obtainium stark auf FOSS (Free and Open Source Software), also Anwendungen, die quelloffen und kostenfrei verfügbar sind.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="500" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/10/obtainium_title.png" alt="" class="wp-image-16535" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/10/obtainium_title.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/10/obtainium_title-300x146.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/10/obtainium_title-768x375.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/10/obtainium_title-500x244.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>




<h2 class="wp-block-heading">Was ist der Obtainium Store?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Obtainium Store ist eine Android-App, die es Nutzern ermöglicht, Apps und Updates direkt von vertrauenswürdigen Release-Plattformen wie GitHub, GitLab und anderen Open-Source-Repositories herunterzuladen und zu installieren. Im Wesentlichen bietet Obtainium einen einfacheren und sichereren Weg, um Anwendungen außerhalb des von bekannten App Stores zu installieren. Für diejenigen, die nicht warten können, bis F-Droid endlich eine App aktualisiert, kann Obtainium hier auch zur schnelleren Befriedigung der Update-Wut beitragen. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Funktionen des Obtainium Stores</h3>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Direkte Updates von den Entwicklern</strong>: Obtainium greift direkt auf die offiziellen Repositories der Entwickler zu und bietet so immer die aktuellste Version einer App an. Ihr könnt entscheiden, ob ihr automatisch Benachrichtigungen zu Updates erhalten möchtet oder nur manuell nach Updates suchen wollt.</li>



<li><strong>Kein Google Play Account nötig</strong>: Eine der größten Stärken von Obtainium ist, dass ihr natürlich keinen Google-Account benötigt, um Apps herunterzuladen oder zu nutzen. </li>



<li><strong>Vertrauenswürdige Quellen</strong>: Alle Apps, die Obtainium anbietet, stammen von Plattformen wie GitHub oder GitLab. Dies bedeutet, dass ihr genau wisst, woher die App stammen und dass sie nicht von Drittparteien verändert wurde.</li>



<li><strong>Freiheit bei der Installation</strong>: Während der Google Play Store strikte Richtlinien hat und viele Apps aufgrund von Lizenz- oder Inhaltsproblemen ablehnt, erlaubt Obtainium euch, Apps zu installieren, die diese Einschränkungen umgehen. Das bedeutet mehr Auswahl und Flexibilität für euch als Nutzer.</li>



<li><strong>Benutzerfreundliches Interface</strong>: Die App selbst ist leicht zu navigieren und bietet eine übersichtliche Darstellung der verfügbaren Apps. Durch die Möglichkeit, direkt von Repositories herunterzuladen, erhaltet ihr nicht nur Updates schneller, sondern auch die Möglichkeit, spezifische Versionen einer App auszuwählen.</li>



<li><strong>Sicherheitsfeatures</strong>: Da die Apps direkt von den Entwicklern bereitgestellt werden, ist die Gefahr, auf manipulierte oder unsichere Anwendungen zu stoßen, minimiert. Ihr könnt sicher sein, dass die App-Versionen direkt von den offiziellen Plattformen kommen und somit authentisch sind.</li>
</ol>



<h2 class="wp-block-heading">Wieso Obtainium verwenden?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Viele Android-Nutzer möchten sich von den strikten Richtlinien und dem Einfluss großer Konzerne wie Google befreien oder suchen nach schnelleren Möglichkeiten ihr Apps stets aktuell zu halten. F-Droid benötigt teilweise etwas Zeit, um neuere App Versionen in ihren Repos aufzunehmen. Obtainium bietet hier eine großartige Alternative, die nicht nur Freiheit, sondern auch Transparenz und Sicherheit kombiniert. Ihr könnt sicherstellen, dass die Apps, die ihr installiert, keine versteckten Hintertüren haben oder unnötig viele Berechtigungen anfordern, wie es bei manchen Play Store Apps der Fall ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Außerdem bietet Obtainium Zugriff auf Apps, die im Play Store oder bei F-Droid nicht verfügbar sind, weil sie entweder zu nischig sind oder den Richtlinien nicht entsprechen. Dies ist besonders nützlich für Nutzer, die spezielle Tools oder Open-Source-Projekte verwenden möchten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Nachteile und Einschränkungen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Obwohl Obtainium viele Vorteile bietet, gibt es auch einige Einschränkungen. Zum einen muss man als Nutzer darauf achten, dass Apps von externen Quellen auch tatsächlich vertrauenswürdig sind. Ihr fügt also die Repositories selber hinzu, und müsst sicherstellen, dass das Repository vom offiziellen Account des Developers ist. Achtet darauf, dass ihr keine Forks der Apps verwendet, ausser ihr beabsichtigt, spezielle Apps mit erwünschten Änderungen zu installieren. Zwar bietet Obtainium nur Links zu den offiziellen Repositories an, aber letztlich liegt die Verantwortung bei euch, sicherzustellen, dass ihr nur vertrauenswürdige Software installiert und auch überprüft, ob die Repos von den offiziellen Entwicklern sind, vor allem wenn ihr manuell Pakete und Apps hinzufügt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Installation und Anwendung von Obtainium</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Installieren könnt ihr Obtainium direkt von Github hier, oder über den <a href="https://f-droid.org/packages/dev.imranr.obtainium.fdroid/">F-Droid Store</a>. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Anwendung von Obtainium</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ihr findet natürlich zuerst eine leere App vor euch. Dies liegt daran, dass man sich, wie beschrieben, die gewünschten Repositories selber hinzufügen muss. Erhaltet ihr zum Beispiel via F-Droid nur sehr spät die Updates für eine App, kann man sich das bestimmte Github Repo einer hab auf Obtainium hinzufügen, und erhält direkt bei Release einer neuen Version eine Benachrichtigung. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Vorhandene Repos hinzufügen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wählt ihr unten auf App hinzufügen, und geht danach unten Unterstützte Quellen, erhaltet ihr eine Liste vertrauenswürdiger und vorausgewählter Quellen. So könnt ihr, ohne die Github Repos durchsuchen zu müssen, bereits bekannte Apps hinzufügen:</p>



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<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="460" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/10/obtainium_unterstuetzte_quellen-460x1024.png" alt="" class="wp-image-16536" style="width:300px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/10/obtainium_unterstuetzte_quellen-460x1024.png 460w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/10/obtainium_unterstuetzte_quellen-135x300.png 135w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/10/obtainium_unterstuetzte_quellen-768x1710.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/10/obtainium_unterstuetzte_quellen-690x1536.png 690w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/10/obtainium_unterstuetzte_quellen-920x2048.png 920w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/10/obtainium_unterstuetzte_quellen-500x1113.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/10/obtainium_unterstuetzte_quellen.png 1008w" sizes="auto, (max-width: 460px) 100vw, 460px" /></figure>
</div></div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="460" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/10/obtainium_quellen_auswaehlen-1-460x1024.png" alt="" class="wp-image-16538" style="width:300px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/10/obtainium_quellen_auswaehlen-1-460x1024.png 460w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/10/obtainium_quellen_auswaehlen-1-135x300.png 135w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/10/obtainium_quellen_auswaehlen-1-768x1710.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/10/obtainium_quellen_auswaehlen-1-690x1536.png 690w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/10/obtainium_quellen_auswaehlen-1-920x2048.png 920w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/10/obtainium_quellen_auswaehlen-1-500x1113.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/10/obtainium_quellen_auswaehlen-1.png 1008w" sizes="auto, (max-width: 460px) 100vw, 460px" /></figure>
</div></div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph">Mit einem Klick auf <strong>App hinzufügen</strong>, fügt ihr die Quellen der App Obtainium hinzu. Wer alle seine Apps hier findet, kann sich bereits glücklich schätzen und benötigt keine weitere Einrichtung.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Quellen manuell hinzufügen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Apps die nicht in der Liste stehen, könnt ihr auch manuell hinzufügen. Für Apps, wie zum Beispiel Element-X, die Ewigkeiten nicht im F-Droid geupdated werden, eine gute Variante Up to Date zu bleiben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ihr könnt entweder über die Suche die App hinzufügen, oder direkt auf Github gehen, falls ihr das original Repo bereits kennt. Im Tab <strong>App hinzufügen</strong> fügt ihr einfach die Hauptseite des Projekts der Obtainium App hinzu. Für Element-X wäre das zum Beispiel diese Seite:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://github.com/element-hq/element-x-android/releases">https://github.com/element-hq/element-x-android/</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wählt aus, ob Vorab-Version erwünscht sind, oder lieber nur finale Releases erwünscht sind:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="460" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/10/obtainium_quelle_hinzufuegen-460x1024.png" alt="" class="wp-image-16539" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/10/obtainium_quelle_hinzufuegen-460x1024.png 460w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/10/obtainium_quelle_hinzufuegen-135x300.png 135w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/10/obtainium_quelle_hinzufuegen-768x1710.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/10/obtainium_quelle_hinzufuegen-690x1536.png 690w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/10/obtainium_quelle_hinzufuegen-920x2048.png 920w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/10/obtainium_quelle_hinzufuegen-500x1113.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/10/obtainium_quelle_hinzufuegen.png 1008w" sizes="auto, (max-width: 460px) 100vw, 460px" /></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Weiter unten gibt es noch sehr viele Experten-Einstellungen, die ihr in den aller meissten Fällen nicht benötigt. Solltet ihr nicht die neuste Version erhalten, könnt ihr später noch die Option "<strong>Latest-Tag überprüfen</strong>" aktivieren. Mit der Option nur "<strong>nur nachverfolgen</strong>" erhaltet ihr nur Update-Benachrichtigungen. Downloaden müsst ihr die App dann selber. Weitere Einstellungen sind nur für besondere Anforderungen notwendig. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Hauptbildschirm</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Mit einem Klick auf die App findet Details zur Quelle, die installierte Version, und wann das letzte mal überprüft worden ist. Mit einem Klick auf die Version ganz rechts, gibts Infos zum aktuellen Release, also zum beispiel die Release Notes. Des weiteren könnt ihr hier die Apps/Repos löschen, bearbeiten, oder direkt mit einem Klick alle Updates downloaden. Um eine App zu bearbeiten, wählt ihr diese mit einem langen Druck vorher aus.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Einstellungen der App</h3>



<p class="wp-block-paragraph">In den Einstellungen der App könnt ihr den Überprüfungsintervall festlegen, Hintergrundaktualisierungen erlauben oder nur erlauben wenn das Smartphone sich in einem WLAN Netzwerk befindet. Es kann festgelegt werden ob jedes mal beim Start sofort überprüft werden soll, oder zum Beispiel nur, wenn ihr die App-Seite abruft. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ausser dem lässt sich hier das Aussehen der App festlegen, und auch zum Beispiel die Schriftart festlegen. Weiter unten lassen sich auch Kategorien festlegen. Damit könnt ihr beim Hinzufügen eines Repos dies auch direkt in eine Kategorie einordnen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Voreinstellungen sind für die meissten Anwender bereits bestens. Professionelle Anwender könnten hier noch ihren Github Access Token festlegen, oder spezielle Installationsmethoden nutzen, um Apps zu installieren. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Obtainium Store ist eine spannende Alternative für alle Android-Nutzer, die Wert auf Privatsphäre, Open-Source-Software und mehr Kontrolle über ihre App-Installationen legen. Durch den direkten Zugang zu Repositories wie GitHub und GitLab kannst du sicherstellen, dass du immer die aktuellste Version einer App erhältst und gleichzeitig auf Google-Dienste verzichten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für technisch versierte Nutzer und solche, die mehr Unabhängigkeit bei der App-Auswahl möchten, bietet Obtainium eine solide und transparente Lösung. Es könnte in Zukunft eine noch größere Rolle spielen, da der Wunsch nach freieren, datenschutzfreundlichen Alternativen zu den großen App-Stores stetig wächst.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer sich mit Open Source App Stores noch nicht so auskennt, der schaut auch mal in hier in den <a href="https://yourdevice.ch/f-droid-installation-und-anwendung/">F-Droid</a> und <a href="https://yourdevice.ch/droid-ify-die-f-droid-alternative/">Droid-fy</a> Beiträgen vorbei.</p>
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		<title>Droid-ify, die F-Droid Alternative</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Sep 2024 09:15:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Android]]></category>
		<category><![CDATA[alternative Apps]]></category>
		<category><![CDATA[FOSS Apps]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Droid-ify ist eine F-Droid Alternative: ein schlanker Client, der dieselben Open-Source-Apps aus den F-Droid-Paketquellen anzeigt. Anlass für diesen Artikel war, dass F-Droid, eine Plattform, die sich darauf spezialisiert hat, Open-Source-Apps...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Droid-ify</strong> ist eine F-Droid Alternative: ein schlanker Client, der dieselben Open-Source-Apps aus den F-Droid-Paketquellen anzeigt. Anlass für diesen Artikel war, dass <a href="https://f-droid.org/">F-Droid</a>, eine Plattform, die sich darauf spezialisiert hat, Open-Source-Apps anzubieten, ihre Liste sogenannter "Anti-Features" erweitert hat. Diese Anti-Features sind unerwünschte Merkmale, die F-Droid in Apps identifiziert, und sie dienen als Grundlage für Entscheidungen darüber, wie oder ob eine App in der offiziellen F-Droid-App präsentiert wird. Dabei handelt es sich oft um Dinge wie die Abhängigkeit von nicht quelloffenen Netzwerkdiensten oder ähnlichen externen Faktoren.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="512" height="288" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/droidify_title.jpg" alt="" class="wp-image-16221" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/droidify_title.jpg 512w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/droidify_title-300x169.jpg 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/droidify_title-500x281.jpg 500w" sizes="auto, (max-width: 512px) 100vw, 512px" /><figcaption class="wp-element-caption">Bildquelle: apkgosu.com</figcaption></figure>
</div>




<h2 class="wp-block-heading">Um was geht es genau</h2>



<p class="wp-block-paragraph">In der aktuellen <a href="https://gitlab.com/fdroid/fdroiddata/-/issues/3347">Diskussion</a>, die unter anderem auf <a href="https://fosstodon.org/@organicmaps/113050148958376004">Mastodon</a> geführt wird, geht es darum, wie diese neuen Anti-Features gehandhabt werden und welche Konsequenzen dies für betroffene Apps hat. Einige Entwickler, wie diejenigen hinter <a href="https://organicmaps.app/de/">Organic Maps</a>, sehen sich plötzlich mit der Tatsache konfrontiert, dass ihre Apps im F-Droid-Client nicht mehr einfach zu finden sind. Dies liegt daran, dass Apps, die von den neuen Anti-Features betroffen sind, standardmäßig ausgeblendet werden und nur durch manuelle Einstellungen wieder sichtbar gemacht werden können. Dabei wurde das neue Anti-Featre "<strong>Tethered Network Services</strong>" in die Kategorie "<strong>andere unerwünschte Merkmale</strong>" verpackt, und es war nicht direkt ersichtlich, wie man die betroffenen Apps wieder angezeigt bekommt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während einige Kritiker dies als Zensur bezeichnen, könnte man argumentieren, dass es sich eher um eine strikte, aber gut gemeinte Richtlinie handelt, die jedoch in ihrer aktuellen Form möglicherweise über das Ziel hinausschießt. Es gibt deutlich problematischere Apps als OrganicMaps, wie zum Beispiel die Karten-App <a href="https://f-droid.org/de/packages/net.osmand.plus/">Osmand</a>, die per Standard deutlich mehrere Anti-Features besitzt, die App wird aber trotzdem jedem weiterhin angezeigt. Es ist denkbar, dass die Entwickler von F-Droid nicht beabsichtigten, solche Auswirkungen zu haben, und dass die Ausblendung von Apps wie Organic Maps eher ein unbeabsichtigter Nebeneffekt war.</p>



<div class="wp-block-kadence-infobox kt-info-box15862_4ae251-e0"><span class="kt-blocks-info-box-link-wrap info-box-link kt-blocks-info-box-media-align-top kt-info-halign-center"><div class="kt-blocks-info-box-media-container"><div class="kt-blocks-info-box-media kt-info-media-animate-none"><div class="kadence-info-box-icon-container kt-info-icon-animate-none"><div class="kadence-info-box-icon-inner-container"><span class="kb-svg-icon-wrap kb-svg-icon-fas_info kt-info-svg-icon"><svg viewBox="0 0 192 512"  fill="currentColor" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"  aria-hidden="true"><path d="M20 424.229h20V279.771H20c-11.046 0-20-8.954-20-20V212c0-11.046 8.954-20 20-20h112c11.046 0 20 8.954 20 20v212.229h20c11.046 0 20 8.954 20 20V492c0 11.046-8.954 20-20 20H20c-11.046 0-20-8.954-20-20v-47.771c0-11.046 8.954-20 20-20zM96 0C56.235 0 24 32.235 24 72s32.235 72 72 72 72-32.235 72-72S135.764 0 96 0z"/></svg></span></div></div></div></div><div class="kt-infobox-textcontent"><h2 class="kt-blocks-info-box-title">Update vom 25.09.2024</h2><p class="kt-blocks-info-box-text">Laut F-Droid ist nun für alle Neuinstalltion das Anti-Feature <strong>Tethered Network Services</strong> per Standard aktiviert. Dieses befindet sich aber noch in der Kategorie "<strong>andere unerwünschte Merkmale</strong>" Damit taucht auch wieder OrganicMaps in den Suchergebnissen auf. Mit dem nächsten Release wird das Anti-Feature <strong>Tethered Network Services</strong>  auch in eine eigenständige Kategorie gepackt, und wird nicht mehr unter "<strong>andere unerwünschte Merkmale</strong>" versteckt sein. Für bestehende F-Droid Installationen mit der Version 1.20.0 müssen "<strong>andere unerwünschte Merkmale</strong>" aktiviert werden, damit OrganicMaps wieder angezeigt wird. <br>In Zukunft wird den Nutzern über ein Pop-Up angezeigt, sollte ein neues unerwünschte Merkmal hinzugefügt werden, dabei kann gleich entschieden werden, ob die Features erlaubt sind, oder nicht.  </p></div></span></div>



<h2 class="wp-block-heading">Droidi-fy als Alternative</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Aus diesem Anlass heraus, haben wir uns entschieden, auch gleich die App Store Alternative <a href="https://github.com/Droid-ify/client">Droid-ify</a> vorzustellen. Für Anwender, die sich durch diese Entwicklungen eingeschränkt fühlen, gibt es eben den alternativen Client <strong>Droid-ify</strong>, welcher diese Anti-Features ignoriert, bzw, keine Vorauswahl trifft, welche Apps angezeigt werden, und welche nicht, und deshalb die betroffenen Apps weiterhin zugänglich macht. Dieser Client bieten eine interessante Alternative, da sie die Vorteile eines zentralen Open-Source-Stores beibehalten, ohne die neuen, möglicherweise zu strikten Richtlinien von F-Droid umzusetzen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Droid-ify Installation</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Installieren könnt ihr Droid-ify direkt von F-Droid <a href="https://f-droid.org/he/packages/com.looker.droidify/">hier</a>, oder auf der Github Seite von Droid-ify <a href="https://github.com/Droid-ify/client/releases">direkt</a>. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Anwendung von Droid-ify</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Anwendung ist simple und einfach, Droid-ify kommt, im Gegensatz zu F-Droid im Material 3 Design, und ist übersichtlicher, und einfacher gestaltet. Ausserdem kommt Droid-ify bereits mit sämtlichen Paketquellen, die man so von bekannteren Apps wie NewPipe, Mercurygram, Schildichat, Molly und etc kennt, als Opt-In Methode. Das heisst, falls man Apps aus diesen Repos angezeigt bekommen möchte, kann man diese einfach aktivieren, und muss sich nicht mühselich die Repos von den Entwicklern erst zusammen suchen, dicker Pluspunkt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Entdecken Hauptseite </h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Hauptseite ist zugleich die Entdeckerseite, hier könnt ihr nach Apps suchen, und sich diese auch in Kategorien Anzeigen lassen, die sogar vielfältiger sind, als die von F-Droid. Die Kategorienleiste befindet sich direkt unter den Tabs. Einfach auf Alle Anwendungen tippen, und eine Kategorie auswählen:</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/droidify_entdecken.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="460" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/droidify_entdecken-460x1024.png" alt="" class="wp-image-16222" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/droidify_entdecken-460x1024.png 460w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/droidify_entdecken-135x300.png 135w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/droidify_entdecken-768x1710.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/droidify_entdecken-690x1536.png 690w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/droidify_entdecken-920x2048.png 920w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/droidify_entdecken-500x1113.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/droidify_entdecken.png 1008w" sizes="auto, (max-width: 460px) 100vw, 460px" /></a></figure>
</div></div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/droidify_kategorien.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="460" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/droidify_kategorien-460x1024.png" alt="" class="wp-image-16223" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/droidify_kategorien-460x1024.png 460w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/droidify_kategorien-135x300.png 135w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/droidify_kategorien-768x1710.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/droidify_kategorien-690x1536.png 690w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/droidify_kategorien-920x2048.png 920w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/droidify_kategorien-500x1113.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/droidify_kategorien.png 1008w" sizes="auto, (max-width: 460px) 100vw, 460px" /></a></figure>
</div></div>
</div>



<h3 class="wp-block-heading">Droid-ify installierte Apps</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Hier seht ihr all eure installierten Apps. Alle Apps, die via F-Droid installiert worden sind, werden auch hier angezeigt. Ausserdem sind die Aktualierungen kompatiblen mit den Installationen aus dem F-Droid Store. Sind die Versionsnummern orange markiert, gibt es Aktualisierungen für die jeweilige Version. Mit einem Tipp auf die jeweilige App, findet ihr natürlich auch noch Informationen, Versionen und Details zu den Entwicklern.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/droidify_installierte_apps.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="460" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/droidify_installierte_apps-460x1024.png" alt="" class="wp-image-16224" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/droidify_installierte_apps-460x1024.png 460w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/droidify_installierte_apps-135x300.png 135w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/droidify_installierte_apps-768x1710.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/droidify_installierte_apps-690x1536.png 690w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/droidify_installierte_apps-920x2048.png 920w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/droidify_installierte_apps-500x1113.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/droidify_installierte_apps.png 1008w" sizes="auto, (max-width: 460px) 100vw, 460px" /></a></figure>
</div>


<h3 class="wp-block-heading">Droid-ify Aktualisierungen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Hier findet ihr alle Apps in einer Liste, für welche Aktualisierungen verfügbar sind. Mit einem Klick auf die App könnt ihr einzelen aktualisieren, sollten Updates für mehrere Apps verfügbar sein, erscheint unten ein Button mit dem ihr alle Apps auf einmal aktualisieren könnt:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/droidify_aktualisiuerungen.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="460" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/droidify_aktualisiuerungen-460x1024.png" alt="" class="wp-image-16225" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/droidify_aktualisiuerungen-460x1024.png 460w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/droidify_aktualisiuerungen-135x300.png 135w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/droidify_aktualisiuerungen-768x1710.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/droidify_aktualisiuerungen-690x1536.png 690w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/droidify_aktualisiuerungen-920x2048.png 920w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/droidify_aktualisiuerungen-500x1113.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/droidify_aktualisiuerungen.png 1008w" sizes="auto, (max-width: 460px) 100vw, 460px" /></a></figure>
</div>


<h3 class="wp-block-heading">Droid-ify Einstellungen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Mit einem Druck auf die 3 Punkte oben rechts kommt ihr auf die <strong>Einstellungen</strong> die Apps. Diese sind sehr übersichtlich, und für einen Neuling sogar verständlicher und einfacher als bei F-Droid:</p>



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<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/droidify_einstellungen_1.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="460" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/droidify_einstellungen_1-460x1024.png" alt="" class="wp-image-16226" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/droidify_einstellungen_1-460x1024.png 460w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/droidify_einstellungen_1-135x300.png 135w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/droidify_einstellungen_1-768x1710.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/droidify_einstellungen_1-690x1536.png 690w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/droidify_einstellungen_1-920x2048.png 920w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/droidify_einstellungen_1-500x1113.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/droidify_einstellungen_1.png 1008w" sizes="auto, (max-width: 460px) 100vw, 460px" /></a></figure>
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<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/droidify_einstellungen_2.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="460" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/droidify_einstellungen_2-460x1024.png" alt="" class="wp-image-16227" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/droidify_einstellungen_2-460x1024.png 460w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/droidify_einstellungen_2-135x300.png 135w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/droidify_einstellungen_2-768x1710.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/droidify_einstellungen_2-690x1536.png 690w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/droidify_einstellungen_2-920x2048.png 920w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/droidify_einstellungen_2-500x1113.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/droidify_einstellungen_2.png 1008w" sizes="auto, (max-width: 460px) 100vw, 460px" /></a></figure>
</div></div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph">Ihr könnte die Sprache festlegen, das Material You Design aktivieren damit es zu eurer Farbumgebung passt, Wischgesten aktivieren und das Updateverhalten der App beeinflussen. Ausserdem könnt ihr einen Proxy festlegen, und aber auch die kompletten Einstellungen der App exportieren und importieren. Falls ihr viele zusätzliche Repos habt, könnt ihr diese hier auch sichern, toll gemacht!</p>



<h3 class="wp-block-heading">Repositories / Paketquellen von Droid-ify</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Mit einem Druck auf die <strong>3 Punkte</strong> kommt ihr auch direkt in die <strong>Paketquellen</strong> der App, hier habt ihr, wie bereits erwähnt die wichtigsten Paketquellen enthalten. Diese müssen nur bei Bedarf aktivierten werden, können aber auch wieder entfernt werden. Natürlich lassen sich mit dem Button <strong>Repository hinzufügen</strong> weitere Quellen hinzufügen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="460" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/droidify_paketquellen-460x1024.png" alt="" class="wp-image-16228" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/droidify_paketquellen-460x1024.png 460w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/droidify_paketquellen-135x300.png 135w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/droidify_paketquellen-768x1710.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/droidify_paketquellen-690x1536.png 690w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/droidify_paketquellen-920x2048.png 920w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/droidify_paketquellen-500x1113.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/droidify_paketquellen.png 1008w" sizes="auto, (max-width: 460px) 100vw, 460px" /></figure>
</div>


<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Aus markttechnischer Sicht ist es von entscheidender Bedeutung, dass es immer Alternativen gibt, insbesondere in einem dynamischen und innovativen Sektor wie dem der Open-Source-Software. Vielfältige Optionen fördern den Wettbewerb, treiben die Innovation voran und bieten den Nutzern die Möglichkeit, Lösungen zu wählen, die ihren spezifischen Bedürfnissen und Wertvorstellungen am besten entsprechen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Fall von F-Droid und seinen Alternativen wie Droid-ify zeigt sich, dass unterschiedliche Ansätze in der Handhabung von Apps und deren Richtlinien zu unterschiedlichen Nutzererfahrungen führen können. Während F-Droid einen rigorosen, möglicherweise restriktiven Ansatz verfolgt, bieten Alternativen wie Droid-ify mehr Flexibilität und Freiheit. Diese Vielfalt ermöglicht es Nutzern, die für sie beste Option zu wählen, was letztlich zur Stärkung des gesamten Ökosystems beiträgt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aus wirtschaftlicher Sicht stellt die Existenz von Alternativen sicher, dass kein einzelner Anbieter eine Monopolstellung einnimmt, was zu einer gesunden Marktdynamik führt. Anbieter müssen kontinuierlich innovativ bleiben und auf die Bedürfnisse ihrer Nutzer eingehen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Für die Nutzer bedeutet dies, dass sie Zugang zu besseren, vielseitigeren und maßgeschneiderten Lösungen haben, was ihre Zufriedenheit und die Akzeptanz der Technologien erhöht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Insgesamt gilt: Alternativen bereichern den Markt, bieten Sicherheit gegen Abhängigkeiten und fördern eine offene und fortschrittliche Entwicklung, die letztlich allen Beteiligten zugutekommt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Falls ihr euch F-Droid auch anschauen wollt, findet ihr hier eine <a href="https://yourdevice.ch/f-droid-installation-und-anwendung/">Einstallation- und Anwendungsanleitung</a>. </p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<div class="yd-cta" style="border:2px solid #e74c3c;border-radius:16px;padding:1.4rem 1.5rem;margin:2.2rem 0;background:#ffffff;display:flex;flex-wrap:wrap;gap:1rem 1.5rem;align-items:center;justify-content:space-between;color:#1f2933"><div style="flex:1 1 320px"><p style="margin:0 0 .3rem;font-size:.78rem;letter-spacing:.08em;text-transform:uppercase;color:#e74c3c;font-weight:700">Der Store ist nur der Anfang</p><p style="margin:0 0 .45rem;font-size:1.25rem;font-weight:800;line-height:1.3;color:#1f2933">Pixel mit GrapheneOS – fertig eingerichtet für euch</p><p style="margin:0;color:#52606d;font-size:.95rem">Droid-ify holt Open-Source-Apps, den grösseren Unterschied macht aber das Betriebssystem. Neue Pixel-Geräte bekommt ihr bei uns mit GrapheneOS oder CalyxOS. Warum das wichtig ist, steht unter <a href="https://yourdevice.ch/googlefreie-smartphones/" style="color:#c0392b">Googlefreie Smartphones</a>, alle Geräte unter <a href="https://yourdevice.ch/produkt-kategorie/entgoogelte-smartphones/" style="color:#c0392b">entgoogelte Smartphones</a>.</p></div><a href="https://yourdevice.ch/shop/entgoogelte-smartphones/neue-smartphones/pixel-10-neu-mit-grapheneos/" style="display:inline-block;padding:.8rem 1.35rem;border-radius:10px;background:#e74c3c;color:#ffffff;font-weight:700;text-decoration:none;white-space:nowrap">Pixel 10 ansehen</a></div>
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		<title>Squawker, die Twitter Alternative</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Sep 2024 07:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Android]]></category>
		<category><![CDATA[alternative Apps]]></category>
		<category><![CDATA[FOSS Apps]]></category>
		<category><![CDATA[Privatsphäre]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im heutigen Beitrag stellen wir euch, als ein weitere tolle Android Open Source App, die Twitter Alternative Squawker vor. In der heutigen digitalen Welt hat sich Twitter leider als eine...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Im heutigen Beitrag stellen wir euch, als ein weitere tolle Android Open Source App, die Twitter Alternative Squawker vor. In der heutigen digitalen Welt hat sich Twitter leider als eine der führenden Social-Media-Plattformen etabliert, auf der Millionen von Menschen täglich ihre Gedanken, Nachrichten und Meinungen teilen. Doch nicht jeder ist mit der offiziellen Twitter-App zufrieden.  Sei es wegen der Benutzeroberfläche, Datenschutzbedenken oder dem Wunsch nach mehr Anpassungsoptionen – die Gründe, nach Alternativen zu suchen, sind vielfältig. Viele ist es auch ein Dorn im Auge, dass man sich einen Account anlegen muss, um auf Twitter unterwegs sein zu können. Hier kommt Squawker ins Spiel!</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="474" height="237" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/squawker_tltle.jpeg" alt="" class="wp-image-15711" style="width:600px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/squawker_tltle.jpeg 474w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/squawker_tltle-300x150.jpeg 300w" sizes="auto, (max-width: 474px) 100vw, 474px" /></figure>
</div>




<h2 class="wp-block-heading"><strong>Was ist Squawker?</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Squawker ist ein Open-Source-Frontend für Twitter, das entwickelt wurde, um eine alternative Möglichkeit zur Nutzung der Plattform zu bieten. Im Gegensatz zur offiziellen Twitter-App oder Webseite, die von Twitter selbst bereitgestellt wird, handelt es sich bei Squawker um ein unabhängiges Projekt. Es nutzt die Twitter-API, um Tweets, Trends und andere Daten zu laden, bietet dabei aber eine komplett andere Benutzererfahrung.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Warum ein alternatives Frontend?</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Motivation hinter der Nutzung von Squawker oder ähnlichen Projekten liegt oft in der Kontrolle über die eigene Benutzererfahrung. Open-Source-Projekte wie Squawker geben den Nutzern die Möglichkeit, Funktionen zu integrieren oder zu verändern, die in der offiziellen App nicht vorhanden sind. Dies könnte beispielsweise ein anderes Design, verbesserte Datenschutzfunktionen oder zusätzliche Filter- und Suchoptionen beinhalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiteres Argument für die Nutzung eines alternativen Frontends ist der Datenschutz. Da Squawker nicht von Twitter selbst betrieben wird, haben die Entwickler die Möglichkeit, Funktionen wie Tracker-Blockierung oder anonyme Nutzung einzubauen, was bei der offiziellen App nicht der Fall ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie installiere ich Squawker</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Squawker kann man sich bequem per F-Droid installieren. Einen Download-Link findet ihr <a href="https://f-droid.org/de/packages/org.ca.squawker/">hier</a>. Ausserdem bieter der Entwickler ein eigenes Repository, mit dem ihr immer sofort die neuste Version erhaltet. Fügt diesen Link euren F-Droid Repos zu:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://apkrep.creativaxion.org/fdroid/repo?fingerprint=443DA0A316DFB86BFD05D0123951855E7CD8724969FAD66D6E62EB801299744A">https://apkrep.creativaxion.org/fdroid/repo?fingerprint=443DA0A316DFB86BFD05D0123951855E7CD8724969FAD66D6E62EB801299744A</a></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Funktionen und Vorteile von Squawker</strong></h2>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Anpassbare Benutzeroberfläche</strong>: Nutzer können das Aussehen und Verhalten der App nach ihren eigenen Vorlieben gestalten.</li>



<li><strong>Datenschutzorientiert</strong>: Squawker bietet potenziell mehr Kontrolle über persönliche Daten und verfolgt eine datenschutzfreundliche Politik.</li>



<li><strong>Offene Entwicklung</strong>: Als Open-Source-Projekt kann jeder mit Programmierkenntnissen zur Verbesserung der App beitragen.</li>



<li><strong>Unabhängigkeit</strong>: Squawker ist nicht von den Einschränkungen und Richtlinien abhängig, die Twitter für seine offiziellen Apps festlegt.</li>
</ol>



<h3 class="wp-block-heading">Nachteile von Squawker</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die App ist read-only, heisst also, dass ihr keine retweets machen könnt, keine Likes oder Kommentare vergeben könnt. Ihr könnt aber aus der App Tweets extern teilen, und Links zu regulären Twitter Nutzern schicken. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ihr könnt aber natürlich Authoren und Tweetern folgen, wie ihr lustig seid. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Anwendung von Squawker</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Squawker ist simple und einfach aufgebaut, bietet aber eine Menge Funktionen. Die obere Arbeitsleiste ist kontextbasiert, und abhängig, auf welchen Tab ihr unterwegs seid. Im Feed <strong>Tab</strong> könnt ihr zum Beispiel nach Personen, Kommentaren oder Trends suchen, den Feed aktualiseren oder bereits gewisse Filterfunktionen setzen:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/squawker_feed.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="460" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/squawker_feed-460x1024.png" alt="" class="wp-image-15712" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/squawker_feed-460x1024.png 460w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/squawker_feed-135x300.png 135w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/squawker_feed-768x1710.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/squawker_feed-690x1536.png 690w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/squawker_feed-920x2048.png 920w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/squawker_feed-500x1113.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/squawker_feed.png 1008w" sizes="auto, (max-width: 460px) 100vw, 460px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Im Tab <strong>Abos</strong> habt ihr die Möglichkeit mit dem <strong>Download Button ganz links</strong> die Subscriptions eines beliebigen Accounts herunterzuladen. Habt ihr bereits einen Twitter Account, könnt ihr zum Beispiel euren Benutzernamen eingeben, und habt eure Subscriptions ausserdem gleich auch in der App:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/squawker_abos_importieren.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="460" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/squawker_abos_importieren-460x1024.png" alt="" class="wp-image-15713" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/squawker_abos_importieren-460x1024.png 460w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/squawker_abos_importieren-135x300.png 135w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/squawker_abos_importieren-768x1710.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/squawker_abos_importieren-690x1536.png 690w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/squawker_abos_importieren-920x2048.png 920w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/squawker_abos_importieren-500x1113.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/squawker_abos_importieren.png 1008w" sizes="auto, (max-width: 460px) 100vw, 460px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Natürlich könnt ihr auch nach Tweetern suchen, und diesen folgen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Tab <strong>Gruppen</strong> könnt ihr eure Subscriptions zum Beispiel auch in Kategorien anordnen und gruppieren.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Einstellungen von Squawker</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die <strong>Allgemeinen Einstellungen</strong> bieten eine Menge Möglichkeiten, die App nach euren Gusto anzupassen. Ihr könnt die Sprache festlegen, den Standard Tab ändern. Animationen aktivieren und deaktivieren, diverse Twees ausblenden, oder Proxy festlegen um eure IP zu verstecken. Es gibt sogar einen Non-Confirmation-Bias Modus, der euch die Authoren der Tweets verbirgt, damit ihr euch zum Beispiel nur aus Autoritätsgründen nicht in einer bestimmten Wahrnehmumg bestätigt fühlt!</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/squawker_einstellungen.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="460" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/squawker_einstellungen-460x1024.png" alt="" class="wp-image-15714" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/squawker_einstellungen-460x1024.png 460w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/squawker_einstellungen-135x300.png 135w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/squawker_einstellungen-768x1710.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/squawker_einstellungen-690x1536.png 690w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/squawker_einstellungen-920x2048.png 920w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/squawker_einstellungen-500x1113.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/squawker_einstellungen.png 1008w" sizes="auto, (max-width: 460px) 100vw, 460px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Unter <strong>Nutzerkonten</strong> könnt ihr euch auch einloggen, da Squawker aber Read-Only ist, und Twitter eventuell euren Account blockieren könnte, wenn sie merken, dass ihr eine fremde App verwendet, ist dies eher nutzlos und nicht zu empfehlen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Unter <strong>Start</strong> könnt ihr eure Tabs umordnen oder entfernen, falls ihr bestimmte Tabs nicht benötigt</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/squawker_startseite_anpassen.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="460" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/squawker_startseite_anpassen-460x1024.png" alt="" class="wp-image-15715" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/squawker_startseite_anpassen-460x1024.png 460w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/squawker_startseite_anpassen-135x300.png 135w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/squawker_startseite_anpassen-768x1710.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/squawker_startseite_anpassen-690x1536.png 690w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/squawker_startseite_anpassen-920x2048.png 920w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/squawker_startseite_anpassen-500x1113.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/squawker_startseite_anpassen.png 1008w" sizes="auto, (max-width: 460px) 100vw, 460px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Unter <strong>Design</strong> legt ihr das Aussehen und das Farbschema der App fest:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/squawker_design.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="460" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/squawker_design-460x1024.png" alt="" class="wp-image-15716" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/squawker_design-460x1024.png 460w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/squawker_design-135x300.png 135w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/squawker_design-768x1710.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/squawker_design-690x1536.png 690w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/squawker_design-920x2048.png 920w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/squawker_design-500x1113.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/squawker_design.png 1008w" sizes="auto, (max-width: 460px) 100vw, 460px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Unter <strong>Data</strong> könnt ihr eure App sichern, und auf einem anderen Smartphone wieder herstellen:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/squawker_daten.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="460" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/squawker_daten-460x1024.png" alt="" class="wp-image-15717" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/squawker_daten-460x1024.png 460w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/squawker_daten-135x300.png 135w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/squawker_daten-768x1710.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/squawker_daten-690x1536.png 690w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/squawker_daten-920x2048.png 920w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/squawker_daten-500x1113.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/squawker_daten.png 1008w" sizes="auto, (max-width: 460px) 100vw, 460px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Ihr seht also, Squawker bringt eine Menge mit, und bietet dabei höchsten Datenschutz.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Fazit</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Für diejenigen, die eine Alternative zur offiziellen Twitter-App suchen, stellt Squawker eine interessante Option dar. Es bietet eine Mischung aus Anpassungsmöglichkeiten, verbesserter Privatsphäre und einem anderen Zugang zu den Inhalten von Twitter. Wie bei jedem Open-Source-Projekt hängt der langfristige Erfolg und die Funktionsvielfalt von der Community und den Entwicklern ab, die hinter dem Projekt stehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn ihr neugierig seid, wie Squawker für euch funktionieren könnte, lohnt es sich, es auszuprobieren und die Vorteile einer unabhängigen Plattform selbst zu erleben, und dass ohne einen Account anlegen zu müssen!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere tolle Opensource Android habs findet ihr <a href="https://yourdevice.ch/die-besten-android-open-source-apps/">hier</a>!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Interessiert ihr euch für dezentrale Social Media Plattformen? Schaut euch doch mal das <a href="https://yourdevice.ch/was-ist-das-fediverse-und-welche-vorteile-hat-es/">Fediverse</a> an!</p>
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		<item>
		<title>Daten auf CustomROM mit CalyxOS / GrapheneOS übertragen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Sep 2024 07:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Android]]></category>
		<category><![CDATA[Anleitungen]]></category>
		<category><![CDATA[CalyxOS]]></category>
		<category><![CDATA[CustomROM]]></category>
		<category><![CDATA[GraphenOS]]></category>
		<category><![CDATA[Umstieg]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn ihr von einem Standard-Android- oder iPhone-Gerät auf ein neues Gerät mit einem CustomROM wie GrapheneOS / CalyxOS wechseln möchtet, ist es wichtig, eure Daten sicher und effizient zu übertragen....</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Wenn ihr von einem Standard-Android- oder iPhone-Gerät auf ein neues Gerät mit einem <a href="https://yourdevice.ch/welches-customrom/">CustomROM</a> wie <a href="https://yourdevice.ch/grapheneos/">GrapheneOS</a> / <a href="https://yourdevice.ch/calyxos/">CalyxOS</a> wechseln möchtet, ist es wichtig, eure Daten sicher und effizient zu übertragen. Dieser Leitfaden zeigt euch, wie ihr eure Daten via USB-Kabel oder über alternative Cloud-Lösungen wie Nextcloud von eurem alten Gerät auf dein neues Custom ROM-Gerät übertragt.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="585" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/customromdatensicherung_title-1024x585.webp" alt="" class="wp-image-15637" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/customromdatensicherung_title-1024x585.webp 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/customromdatensicherung_title-300x171.webp 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/customromdatensicherung_title-768x439.webp 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/customromdatensicherung_title-1536x878.webp 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/customromdatensicherung_title-500x286.webp 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/customromdatensicherung_title.webp 1792w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>


<h2 class="wp-block-heading"><strong>Vorbereitung</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bevor ihr beginnt, sind einige Vorbereitungen notwendig:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Backup:</strong> Macht wenn möglich ein vollständiges Backup eurer Daten auf dem bestehenden Smartphone, insbesondere wenn ihr sensible Informationen übertragt. Nutzt dafür lokale Lösungen wie USB Sticks oder eine SD-Karte.</li>



<li><strong>Passwörter &amp; Logins:</strong> Stelle sicher, dass ihr alle notwendigen Passwörter und Anmeldedaten parat habt, da ihr diese möglicherweise auf dem neuen Gerät neu eingeben musst.</li>



<li><strong>Nextcloud einrichten:</strong> Wenn ihr Nextcloud verwenden möchtet, stellt sicher, dass ihr Zugriff auf euren Nextcloud-Server habt und die entsprechende App auf beiden Geräten installiert ist.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Datenübertragung von Android zu einem Custom ROM</strong></h2>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Methode 1: Übertragung via USB-Kabel</strong></h3>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Geräte verbinden:</strong> Verbindet euer altes Android-Gerät über ein USB-Kabel mit eurem Computer. Geht in die Benachrichtigungszentrale, und geht auf Benachrichtigung <strong>Gerät wird über USB geladen</strong> oder ähnlich. Möglicherweise müsst ihr die Benachrichtigung <strong>2x antippen</strong>. Es öffnet sich ein neues Fenster, wählt hier <strong>Datenübertragung</strong> aus. </li>



<li><strong>Datenübertragung starten:</strong>
<ul class="wp-block-list">
<li>Öffnet den Dateiexplorer auf eurem Computer und navigiert zu eurem Android-Gerät.</li>



<li>Kopiert die gewünschten Dateien (z.B. Fotos, Videos, Dokumente) auf euren Computer.</li>
</ul>
</li>



<li><strong>Übertragung auf das neue Gerät:</strong>
<ul class="wp-block-list">
<li>Verbindet nun euer neues Custom ROM-Gerät mit dem Computer. Aktiviert wieder die Datenübertragung.</li>



<li>Übertragt die zuvor gesicherten Daten vom Computer auf das neue Gerät, indem du sie in die entsprechenden Ordner kopierst (z.B. in den „DCIM“-Ordner für Fotos). Stellt sicher, das die Daten zum in den selben Ordnern landen, in denen sie vorher lagen. Erstellt falls nötig die entsprechenden Ordnernamen neu.</li>
</ul>
</li>
</ol>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Methode 2: Übertragung über Nextcloud</strong></h3>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Nextcloud-Client auf dem alten Gerät installieren:</strong>
<ul class="wp-block-list">
<li>Öffne die Nextcloud-App und meldt euch an.</li>



<li>Wählt die Dateien aus, die ihr sichern möchtest, und ladet sie in eure Nextcloud hoch.</li>
</ul>
</li>



<li><strong>Nextcloud-Client auf dem neuen Gerät installieren:</strong>
<ul class="wp-block-list">
<li>Öffnt die Nextcloud-App auf eurem neuen Custom ROM-Gerät und meldet euch mit eurem Account an.</li>



<li>Lade die gesicherten Dateien aus der Cloud auf euer neues Gerät herunter.</li>
</ul>
</li>
</ol>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Methode 3: Direktes Gerät-zu-Gerät-Kabel</strong></h3>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>USB-OTG-Kabel verwenden:</strong>
<ul class="wp-block-list">
<li>Wenn beide Android-Geräte USB-OTG (On-the-Go) unterstützen, könnt ihr sie direkt miteinander verbinden.</li>



<li>Verwendet eine Dateiübertragungs-App (z.B. „Files by Google“), um Daten direkt zwischen den Geräten zu kopieren.</li>
</ul>
</li>
</ol>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Datenübertragung von iPhone zu einem Custom ROM</strong></h2>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Methode 1: Übertragung via USB-Kabel</strong></h3>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Daten vom iPhone auf den Computer übertragen:</strong>
<ul class="wp-block-list">
<li>Verbindt euer iPhone über ein USB-Kabel mit eurem Computer.</li>



<li>Verwende iTunes (auf Windows) oder den Finder (auf macOS), um auf die Dateien zuzugreifen. Für Linux gibt es leider kein entsprechendes Programm. Ihr benötigt also einen Windows oder MacOS Rechner</li>



<li>Kopiert die gewünschten Dateien auf euren Computer.</li>
</ul>
</li>



<li><strong>Übertragung auf das neue Android-Gerät:</strong>
<ul class="wp-block-list">
<li>Verbindet das neue Gerät mit dem Computer. Aktiviert wieder den Datenübertragungsmodus.</li>



<li>Kopiert die Dateien vom Computer auf das neue Gerät.</li>
</ul>
</li>
</ol>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Methode 2: Übertragung über Nextcloud</strong> falls kein Windows oder MacOS Rechner verfügbar</h3>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Nextcloud-Client auf dem iPhone installieren:</strong>
<ul class="wp-block-list">
<li>Öffnet die Nextcloud-App und meldet euch an.</li>



<li>Wählt die Dateien aus, die ihr sichern möchtet, und ladet sie in eure Nextcloud hoch.</li>
</ul>
</li>



<li><strong>Nextcloud-Client auf dem neuen Android-Gerät installieren:</strong>
<ul class="wp-block-list">
<li>Öffnet die Nextcloud-App auf eurem neuen Custom ROM-Gerät und meldet euch mit eurem Account an.</li>



<li>Ladet die gesicherten Dateien aus der Cloud auf euer neues Gerät herunter.</li>
</ul>
</li>
</ol>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Spezifische Datenübertragungen</strong></h2>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Kalender</strong></h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Android zu Android:</strong>
<ul class="wp-block-list">
<li>Exportieret eure Kontakte als .vcf-Datei und deinen Kalender als .ics-Datei. Nutzt dafür die App <a href="https://f-droid.org/de/packages/org.fossify.contacts/">Fossify Contacts</a> und <a href="https://f-droid.org/de/packages/org.fossify.calendar/">Fossify Calender</a> um die Kontakte zu exportieren, und wieder zu importieren.</li>



<li>Übertrage diese Dateien via USB oder Nextcloud auf das neue Gerät und importiere sie dort.</li>
</ul>
</li>



<li><strong>iPhone zu Android:</strong>
<ul class="wp-block-list">
<li>verwendet dafür <a href="https://yourdevice.ch/iphone-kalender-auf-android-oder-in-die-nextcloud-uebertragen/">folgendes Tutorial</a>:</li>
</ul>
</li>
</ul>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"></div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:395px">
<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-yourdevice-ch-deine-anlaufstelle-f-r-linux-opensource-software-und-co wp-block-embed-yourdevice-ch-deine-anlaufstelle-f-r-linux-opensource-software-und-co"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="CwXKfb8iIg"><a href="https://yourdevice.ch/iphone-kalender-auf-android-oder-in-die-nextcloud-uebertragen/">iPhone Kalender auf Android oder in die Nextcloud übertragen</a></blockquote><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;iPhone Kalender auf Android oder in die Nextcloud übertragen&#8220; &#8212; yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co" src="https://yourdevice.ch/iphone-kalender-auf-android-oder-in-die-nextcloud-uebertragen/embed/#?secret=AmdX2eli62#?secret=CwXKfb8iIg" data-secret="CwXKfb8iIg" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
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</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"></div>
</div>



<h3 class="wp-block-heading">Kontakte und SMS</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wie ihr eure Kontakte und SMS übertragen könnt, erfahrt ihr hier in <a href="https://yourdevice.ch/kontakte-und-sms-auf-ein-custom-rom-uebertragenkontakte-und-sms-von-android-oder-iphone-auf-custom-rom-uebertragen/">diesem Artikel</a>:</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:25%"></div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:50%">
<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-yourdevice-ch-deine-anlaufstelle-f-r-linux-opensource-software-und-co wp-block-embed-yourdevice-ch-deine-anlaufstelle-f-r-linux-opensource-software-und-co"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="3m9FIvarRA"><a href="https://yourdevice.ch/kontakte-und-sms-auf-ein-custom-rom-uebertragenkontakte-und-sms-von-android-oder-iphone-auf-custom-rom-uebertragen/">Kontakte und SMS von Android oder iPhone auf ein Custom ROM übertragen</a></blockquote><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Kontakte und SMS von Android oder iPhone auf ein Custom ROM übertragen&#8220; &#8212; yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co" src="https://yourdevice.ch/kontakte-und-sms-auf-ein-custom-rom-uebertragenkontakte-und-sms-von-android-oder-iphone-auf-custom-rom-uebertragen/embed/#?secret=brkSGt7rMg#?secret=3m9FIvarRA" data-secret="3m9FIvarRA" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
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<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:25%"></div>
</div>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Messaging-Apps</strong></h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>WhatsApp:</strong> Verwende die lokale Backup-Funktion von WhatsApp, um ein Backup auf eurem alten Gerät zu erstellen. Das Backup befindet sich im Ordner <code>/android/media/com.whatsapp</code> Übertragt den kompletten Ordner <code>com.whatsapp</code>  via USB oder Nextcloud auf das neue Gerät in den selben Ordner und stelle es bei der Einrichtung von WhatsApp wieder her. Ihr dürft Whatsapp vorher nicht starten!</li>



<li><strong>Signal:</strong> Signal bietet eine integrierte Backup- und Wiederherstellungsfunktion, die ihr ebenfalls lokal sichern und auf dem neuen Gerät wiederherstellen könnt. Die Funktion befindet sich in den <strong>Einstellungen</strong> unter <strong>Chats</strong> und dann unten unter <strong>Chat-Sicherungen</strong>. Schreibt euch die Passphrase auf, und ladet die Datei auf euer neues Phone. Installiert euch Signal oder Molly, und wählt <strong>Aus Sicherung wiederherstellen</strong>, beim starten der App.</li>



<li><strong>Telegram:</strong> Da Telegram cloudbasiert ist, müsst ihr euch nur mit eurem neuen Account auf dem neuen Phone anmelden.</li>



<li><strong>Threema</strong>: bietet in den Einstellungen ebenfalls eine Sicherungsfunktion. Ihr benötigt aber unbedingt euren Threema Key, den ihr beim Kauf erhalten habt, und müsst euch <a href="https://f-droid.org/de/packages/ch.threema.app.libre/">Threema Libre</a> aus dem F-Droid Store installieren. Dort könnt ihr das Backup File dann wieder herstellen. </li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Weitere Apps wie Notiz Apps und etc.</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Viele Apps bieten eine Sicherungsfunktion, nutzt wenn möglich die Sicherungsfunktionen der Apps die ihr verwendet, und stellt diese auf dem neuen Gerät wieder her. </p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Abschließende Schritte</strong></h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Datenüberprüfung:</strong> Stelle sicher, dass alle Daten korrekt auf das neue Gerät übertragen wurden und einwandfrei funktionieren.</li>



<li><strong>Apps installieren:</strong> Installiere alle notwendigen Apps manuell über F-Droid oder andere sichere Quellen.</li>



<li><strong>Sicherheit:</strong> Überprüfe, ob alle sicherheitsrelevanten Einstellungen auf dem neuen Gerät aktiviert sind, insbesondere Verschlüsselung und Authentifizierung.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">VCool, dass du dieses Tutorial zur Datenübertragung auf Custom ROMs wie GrapheneOS oder CalyxOS gelesen habt, heisst also ihr seid bereits in gewissen Vorbereitungsphasen! Der Wechsel zu einem Custom ROM kann ein großer Schritt sein, besonders wenn es um die Sicherung und Übertragung eurer wertvollen Daten geht. Mit den richtigen Tools und der richtigen Vorgehensweise könnt ihr jedoch sicherstellen, dass der Übergang reibungslos verläuft und ihr die Vorteile eines sicheren und datenschutzorientierten Betriebssystems voll ausschöpfen könnt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vergesst nicht, regelmäßig Backups eurer Daten zu erstellen und euch über Updates und neue Funktionen eures Custom ROMs auf dem Laufenden zu halten. Wenn ihr Fragen oder Herausforderungen während der Übertragung hast, zögere nicht, in der Community nach Unterstützung zu suchen – es gibt viele erfahrene Nutzer, die euch gerne weiterhelfen.</p>
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		<title>Verlorenes Smartphone orten mit Find My Device ohne Google</title>
		<link>https://yourdevice.ch/verlorenes-smartphone-orten-mit-find-my-device-ohne-google/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Aug 2024 11:38:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Android]]></category>
		<category><![CDATA[alternative Apps]]></category>
		<category><![CDATA[CalyxOS]]></category>
		<category><![CDATA[GraphenOS]]></category>
		<category><![CDATA[Privatsphäre]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In heutigen Artikel schauen wir uns die App Find My Device von Nulide an, mit dem ihr euer verlorenes Smartphone ohne Google orten, und im Notfall wieder finden könnt. Während...</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/verlorenes-smartphone-orten-mit-find-my-device-ohne-google/">Verlorenes Smartphone orten mit Find My Device ohne Google</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">In heutigen Artikel schauen wir uns die App Find My Device von Nulide an, mit dem ihr euer verlorenes Smartphone ohne Google orten, und im Notfall wieder finden könnt. Während bekannte Dienste wie „Find My iPhone“ oder „Find My Device“ von Google diese Funktionalität ebenso bieten, bleiben viele Nutzer skeptisch gegenüber der Datenhoheit, die große Tech-Konzerne beanspruchen. Hier kommt <strong>Find My Device (FMD)</strong> von <strong>Nulide</strong> ins Spiel – eine Open-Source-Alternative, die nicht nur mächtige Features bietet, sondern vor allem die Kontrolle über persönliche Daten wieder in die Hände der Nutzer legt.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="672" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/fmd_title-1024x672.png" alt="" class="wp-image-15153" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/fmd_title-1024x672.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/fmd_title-300x197.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/fmd_title-768x504.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/fmd_title-1536x1008.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/fmd_title-2048x1344.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/fmd_title-500x328.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>




<h2 class="wp-block-heading"><strong>Was ist FMD?</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">FMD steht für <strong>Find My Device</strong> und ist ein Open-Source-Projekt, das es euch ermöglicht, eure Geräte im Falle eines Verlusts zu orten und zu verwalten. Es wurde von Nulide entwickelt und bietet eine selbst gehostete Lösung, die sich sowohl für Einzelpersonen als auch für Organisationen eignet, die eine datenschutzfreundliche Alternative zu kommerziellen Gerätenachverfolgungsdiensten suchen. Find My Device eignet sich vor allem für Geräte Smartphones mit <a href="https://yourdevice.ch/googlefreie-smartphones/">Custom ROM's</a>, wie <a href="https://yourdevice.ch/grapheneos/">GrapheneOS</a> oder <a href="https://yourdevice.ch/calyxos/">CalyxOS</a>,  bei denen Googles FindMyDevice Funktion nicht zu verfügung steht. Natürlich kann die App auch anstatt Googles FindMyDevice auch auf normalen Android Smartphones verwendet werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Hauptfunktionen von FMD</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Geräteortung</strong><br>Die zentrale Funktion von FMD ist die präzise Ortung von Geräten. Ihr habt 2 Möglichkeiten eure Geräte zu orten, entweder mit einem hinterlegten Kontakt via SMS, oder ihr könnt über ein Web-Interface auf eine Karte zugreifen, die den aktuellen Standort eurer registrierten Geräte anzeigt. Diese Funktion ist besonders nützlich, wenn ein Gerät verloren gegangen ist oder gestohlen wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwaltung mehrerer Geräte</strong><br>FMD unterstützt die Verwaltung mehrerer Geräte gleichzeitig. Dies ist besonders praktisch für Familien oder Organisationen, die eine größere Anzahl von Geräten überwachen müssen. Über das Dashboard können Nutzer alle Geräte auf einmal sehen, verwalten und deren Standorte überprüfen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Sicherheitsmaßnahmen</strong><br>FMD legt großen Wert auf Sicherheit. Alle Datenübertragungen und -speicherungen erfolgen verschlüsselt, um sicherzustellen, dass sensible Informationen geschützt bleiben. Dies ist ein entscheidender Vorteil gegenüber vielen kommerziellen Lösungen, bei denen die Daten in der Cloud des Anbieters gespeichert werden. Die Daten auf dem Server werden </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wie sicher ist Find My Device</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Eure Gerät erstellt bei der Registrierung ein RSA-3072-Schlüsselpaar. Der private Schlüssel wird symmetrisch mit AES-GCM-256 verschlüsselt, wobei der Argon2-Hash eures Passworts als Schlüssel dient. Anschließend wird das Schlüsselpaar auf den Server hochgeladen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jedes Mal, wenn euer Gerät Daten sendet, verschlüsselt es diese mit dem öffentlichen Schlüssel und lädt die verschlüsselten Daten auf den Server.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn ihr die Webseite aufruft und eure Benutzer-ID und euer Passwort eingebt, erzeugt die Webseite einen anderen Argon2-Hash aus eurem Passwort und sendet ihn an den Server. Dadurch wird dem Server bewiesen, dass ihr das Passwort kennt, ohne es direkt zu übermitteln. Die Webseite lädt dann das Schlüsselpaar vom Server herunter, entschlüsselt den privaten RSA-Schlüssel und kann anschließend alle weiteren Daten, wie z.B. den Standort, lokal in eurem Browser entschlüsseln.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Selbst-Hosting</strong><br>Einer der herausragenden Vorteile von FMD ist die Möglichkeit des Self-hostings. Ihr könnt den Dienst auf eurem eigenen Servern betreiben, wodurch ihr die volle Kontrolle über eure Daten behaltet. Dies macht FMD zu einer idealen Wahl für datenschutzbewusste Nutzer, die ihre Informationen nicht in die Hände von Drittanbietern legen möchten.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Warum FMD?</strong></h4>



<p class="wp-block-paragraph">Die Wahl von FMD anstelle von kommerziellen Alternativen bietet mehrere Vorteile:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Datenschutz</strong>: Da FMD selbst selber gehostet werden kann, bleiben alle Daten unter eurer Kontrolle. Keine Drittanbieter, keine Cloud-Dienste – nur ihr und euer Server.</li>



<li><strong>Flexibilität</strong>: Durch die Open-Source-Natur des Projekts können Nutzer den Code anpassen und erweitern, um spezielle Anforderungen zu erfüllen.</li>



<li><strong>Kosteneffizienz</strong>: FMD ist kostenlos verfügbar und bietet dennoch leistungsstarke Funktionen, die oft nur in kostenpflichtigen Diensten zu finden sind.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Installation und Einrichtung von Find My Device</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Installiert euch FMD <a href="https://f-droid.org/de/packages/de.nulide.findmydevice/">hier</a> von F-Droid. Verwendet ihr GrapheneOS oder CalyxOS, gebt der der App die Network Permissions bei der Installation, damit sie auf das Internet zugreifen kann. Damit die App richtig funktionieren kann, müssen erst einige Berechtigungen erteilt werden. Diese sind nötig, damit die App bei Verlust, den Standort und weitere Informationen des Gerätes versenden darf.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ausserdem müsst ihr, damit FMD Benachrichtungen auf dem verlorenen Smartphone anzeigen kann, einen Unified Push Client installieren. Der gängigste Client dafür ist <a href="https://f-droid.org/packages/io.heckel.ntfy/">Ntfy</a>. Installiert euch Ntfy aus dem F-Droid Store, und hinterlegt in den Einstellungen unseren Ntfy Server (<strong>https://ntfy.yourdevice.ch</strong>)</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/ntfy_einstellungen.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="460" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/ntfy_einstellungen-460x1024.png" alt="" class="wp-image-15157" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/ntfy_einstellungen-460x1024.png 460w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/ntfy_einstellungen-135x300.png 135w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/ntfy_einstellungen-768x1710.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/ntfy_einstellungen-690x1536.png 690w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/ntfy_einstellungen-920x2048.png 920w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/ntfy_einstellungen-500x1113.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/ntfy_einstellungen.png 1008w" sizes="auto, (max-width: 460px) 100vw, 460px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Stellt im <strong>Verbindungs-Protokoll</strong> auf <strong>WebSockets</strong> um! Die App möchte, dass ihr die Batterieoptimierungen deaktiviert, dies ist notwendig, damit die App nicht im Hintergrund abgewürgt wird.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Einrichtung von FMD</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Nach der Installation öffnet ihr die App. Die App fragt euch nach einigen Berechtigungen, die zur Ortung notwendig sind. Wir schauen uns die Notwendigen Berechtigungen ab, und erläutern auch gleich ob es sinnvoll ist, diese Funktionen zu nutzen, oder auch nicht.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Pre Setup</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Vor den Berechtigungen müssen einige wichtige Einstellungen getätigt werden. Ihr seht oben rechts ein <strong>Warndreieck</strong>. Klickt darauf und aktiviert die 3 Optionen, die FindMyDevice benötigt, um ordnungsgemäss zu funktionieren:</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/fmd_presetup.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="460" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/fmd_presetup-460x1024.png" alt="" class="wp-image-15195" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/fmd_presetup-460x1024.png 460w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/fmd_presetup-135x300.png 135w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/fmd_presetup-768x1710.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/fmd_presetup-690x1536.png 690w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/fmd_presetup-920x2048.png 920w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/fmd_presetup-500x1113.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/fmd_presetup.png 1008w" sizes="auto, (max-width: 460px) 100vw, 460px" /></a></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/fmd_prestup_options.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="460" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/fmd_prestup_options-460x1024.png" alt="" class="wp-image-15196" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/fmd_prestup_options-460x1024.png 460w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/fmd_prestup_options-135x300.png 135w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/fmd_prestup_options-768x1710.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/fmd_prestup_options-690x1536.png 690w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/fmd_prestup_options-920x2048.png 920w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/fmd_prestup_options-500x1113.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/fmd_prestup_options.png 1008w" sizes="auto, (max-width: 460px) 100vw, 460px" /></a></figure>
</div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph">FMD muss Benachrichtigungen senden dürfen, die Akku Optimierungen müssen deaktiviert werden, und die App darf nicht deaktiviert werden, wenn sie eine Weile nicht geöffnet wurden ist. Bestätigt alle 3 Punkte mit <strong>Zulassen</strong>. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Berechtigungen erteilen für Find My Device</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Machen wir uns nun an die erforderlichen Berechtigungen, damit die Ortung korrekt funktioniert. Noch ein kleiner Hinweis vorerst:</p>



<div class="wp-block-kadence-infobox kt-info-box15077_2537f6-cc"><span class="kt-blocks-info-box-link-wrap info-box-link kt-blocks-info-box-media-align-top kt-info-halign-center"><div class="kt-blocks-info-box-media-container"><div class="kt-blocks-info-box-media kt-info-media-animate-none"><div class="kadence-info-box-icon-container kt-info-icon-animate-none"><div class="kadence-info-box-icon-inner-container"><span class="kb-svg-icon-wrap kb-svg-icon-fe_alertTriangle kt-info-svg-icon"><svg viewBox="0 0 24 24"  fill="none" stroke="currentColor" stroke-width="2" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"  aria-hidden="true"><path d="M10.29 3.86L1.82 18a2 2 0 0 0 1.71 3h16.94a2 2 0 0 0 1.71-3L13.71 3.86a2 2 0 0 0-3.42 0z"/><line x1="12" y1="9" x2="12" y2="13"/><line x1="12" y1="17" x2="12" y2="17"/></svg></span></div></div></div></div><div class="kt-infobox-textcontent"><h2 class="kt-blocks-info-box-title"></h2><p class="kt-blocks-info-box-text">Smartphones mit GrapheneOS oder CalyxOS öffnen beim erteilen der Berechtigung nicht alle Optionen. Ihr müsst allenfalls nochmals in das Berechtigungsmenu der App, und bei allen Berechtigungen die ihr erteilt, die Funktion <strong>Immer zulassen erteilen</strong>. Die Berechtigung <strong>Zugriff nur bei der Nutzung der App</strong> würde nicht funktionieren, da die App im Hintergrund dann keine Berechtigungen hat!</p></div></span></div>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Im unteren Tab <strong>Befehle</strong> finden wir folgende Einstellungen:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Camera (front | back) Bild aufnehmen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit können Bilder mit der Front und der Rückkamera aufgenommen werden, und an einen FMD Server gesendet werden. Damit ist die Ortung anhand visueller Gegebenheiten möglich, und auch dann, wenn die GPS Ortung nicht genau funktioniert, z.B wenn sich das Gerät in einem Gebäude befindet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Empfehlung: <strong>Berechtigung erteilen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Delete &lt;pin&gt; Gerät auf Werkseinstellungen zurück setzen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit kann das Smartphone im Notfall komplett zurück gesetzt werden. Ist das wiederauftreiben unmöglich, kann man so sicherstellen, dass alle Daten gelöscht werden. Nutzer mit einem guten PIN, oder GrapheneOS mit einer unkackbaren Verschlüsselung, benötigen diese Funktion nicht unbedingt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Empfehlung: <strong>bedingt, wenn zum Beispiel ein schwacher PIN verwendet worden ist</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>GPS [on |off ] GPS ein- oder auschalten</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dieser Funktion kann im Notfall eine deaktivierte GPS Einstellung aktiviert werden. Dies benötigt aber eine tiefgreiferende Änderung im System via ADB, oder dass Phone muss gerootet sein. Wir empfehlen hier einfach, <strong>GPS standardmässig aktiviert zu lassen</strong>. Wer trotzdem GPS gerne deaktiviert hat, und GPS manuel aktivieren möchte bei Verlust, der bekommt hier direkt in der App eine Anleitung was zu tun ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Empfehlung: <strong>deaktiviert lassen, und GPS auf dem Smartphone aktivieren.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>locate [last | all | cell | gps] Gerät orten</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Dies ist die eigentlich GPS Ortungsfunktion. Wird benötigt, damit das Gerät geortet werden kann. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Empfehlung: <strong>Erforderliche Berechtigung erteilen, Optionale Berechtigungen deaktiviert lassen.</strong> </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>lock [msg] Gerät sperren</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit kann das Gerät gesperrt werden, und der Fingerabdruck Sensor deaktiviert werden. Ausserdem lässt kann eine Nachricht auf dem Sperrbildschirm, zum Beispiel für den Finder, hinterlassen werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Empfehlung: <strong>Berechtigung erteilen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>nodisturb [on | off] Bitte nicht stören abschalten</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit lässt sich der <strong>Bitte nicht Stören Modus</strong> aktivieren und deaktivieren. Sinnvoll wenn das Smartphone angeklingelt werden soll, den ansonsten würden Anrufe lautlos von statten gehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Empfehlung: <strong>Berechtigungen zulassen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>ring [long] Gerät klingeln lassen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit könnt ihr das Smartphone dauerhaft klingeln lassen. Sinnvoll wenn das Smartphone bereits ungefähr lokalisiert worden ist. <strong>Hinweis</strong>: dies ist keine Anruffunktion, sondern dafür gedacht, das Smartphone dauerhaft klingeln zu lassen um sich akkustisch bemerkbar zu machen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Empfehlung: <strong>erforderliche und optionale Berechtigungen erteilen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>stats Netwerkstatisiken abrufen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit könnt ihr Netzwerkinformationen vom Smartphone abrufen, zum Beispiel die IP Adresse, aber auch umliegende WLAN Netzwerke anzeigen lassen. WLAN Netzwerke mit bestimmten Namen können auf den genaueren Standort besser Aufschluss geben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Empfehlung: <strong>Berechtigungen zulassen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Tab <strong>Transportkanäle</strong> findet ihr folgende Einstellungen:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>SMS</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ihr könnt von bestimmten Kontakten FMD Befehle an euer Smartphone senden, um zum Beispiel die Standortdaten und etc. abrufen zu lassen. Wir empfehlen stattdessen die PIN Funktion zu verwenden, den damit können von jeder anderen Nummer, die nicht zugelassen ist, Befehle ausgeführt werden. Dies ist deutlich angenehmer, denn wenn die Person, welche auf der erlaubten Liste steht, nicht erreichbar ist, seid ihr wieder angeschmiert. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Empfehlung: <strong>keine erlaubten Kontakte hinzufügen, sondern mit der PIN Funktion arbeiten</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Antwort auf Benachrichtigungen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Sinnvolle Funktion, um nicht nur über SMS, sondern auch über andere Messenger Befehle an das verlorene Gerät senden zu können. Da eine Internetverbindung in der Regel nicht immer vorhanden ist, eine Funkverbindung jedoch schon, ist eine SMS aber zuverlässiger. Ausserdem müsst ihr hier nicht noch weitere Berechtigungen erteilen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Empfehlung: <strong>Berechtigung nur bedingt erteilen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>FMD Server</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Konfiguration eines FMD Servers erlaubt eine bessere, und genauere Steuerung des verlorenen Gerätes. Ihr könnt ihr einen selbstgehosteten FMD Server einstellen, oder auch unseren verwenden:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>https://fmd.yourdevice.ch</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Registrierung auf dem FMD Server</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Gebt die URL <a href="https://fmd.yourdevice.ch">https://fmd.yourdevice.ch</a> ein, und tippt auf den <strong>Registrieren</strong> Button. Zuvor müsst ihr noch den AGBs unseres Server zustimmen. Darin findet ihr auch die Datenschutzbestimmungen und wie die Verschlüsselung genau funktioniert. <strong>Die Daten sind für uns nicht lesbar, da nur euer Gerät in der Lage ist, die hochgeladenen Daten zu entschlüsseln.</strong> Legt bitte ein ausreichend starkes Passwort fest, oder einen <strong>mindestens 6 stelligen PIN</strong>. Ein Registierungstoken ist nicht nötig, da unser FMD Server öffentlich ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wichtiges zum FMD Server</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit ihr auf unsere Seite <a href="https://fmd.yourdevice.ch">https://fmd.yourdevice.ch</a> euer Gerät orten könnt, benötigt ihr unbedingt die <strong>User ID</strong> zusätzlich zu eurem PIN. Diese müsst ihr euch merken oder aufschreiben, ansonsten ist eine Ortung über den FMD Server nicht möglich! Ihr könnt hier zudem euer Passwort ändern, aber auch eure kompletten Daten löschen, die auf den Server hochgeladen worden sind, inklusive aller Bilder die via Kamera hochgeladen worden sind. </p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/fmd_einstellungen-1.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="460" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/fmd_einstellungen-1-460x1024.png" alt="" class="wp-image-15159" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/fmd_einstellungen-1-460x1024.png 460w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/fmd_einstellungen-1-135x300.png 135w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/fmd_einstellungen-1-768x1710.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/fmd_einstellungen-1-690x1536.png 690w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/fmd_einstellungen-1-920x2048.png 920w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/fmd_einstellungen-1-500x1113.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/fmd_einstellungen-1.png 1008w" sizes="auto, (max-width: 460px) 100vw, 460px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Weiter unten lassen sich die Standortquellen weiter festlegen, und wie oft der Standort and den FMD Server gesendet werden soll (Standard alle 60Min). Die Lokalisation über GPS ist ausreichend, ein Ortung via Funkmasten ist weniger genau, und benötigt einen Account bei OpenCellID. Dies ist benötigt aber vertrauen in den Provider OpenCellID, da dieser bei Registrierung in der Lage ist, theoretisch euren Standort ebenso zu verfolgen.</p>



<div class="wp-block-kadence-infobox kt-info-box15077_5a2eb3-7c"><span class="kt-blocks-info-box-link-wrap info-box-link kt-blocks-info-box-media-align-top kt-info-halign-center"><div class="kt-blocks-info-box-media-container"><div class="kt-blocks-info-box-media kt-info-media-animate-none"><div class="kadence-info-box-icon-container kt-info-icon-animate-none"><div class="kadence-info-box-icon-inner-container"><span class="kb-svg-icon-wrap kb-svg-icon-fe_info kt-info-svg-icon"><svg viewBox="0 0 24 24"  fill="none" stroke="currentColor" stroke-width="2" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"  aria-hidden="true"><circle cx="12" cy="12" r="10"/><line x1="12" y1="16" x2="12" y2="12"/><line x1="12" y1="8" x2="12" y2="8"/></svg></span></div></div></div></div><div class="kt-infobox-textcontent"><h2 class="kt-blocks-info-box-title"></h2><p class="kt-blocks-info-box-text">Um etwas Akku zu sparen, könnt ihr auch GPS in den FMD Server Einstellungen deaktivieren. Das heisst dann nichts anderes als, dass nicht alle 60 Minuten der Standort an den FMD Server geschickt wird. Ihr könnt aber trotzdem später über das Interface und via SMS den aktuellen Standort abrufen. <br>Damit das funktioniert, muss die App <strong>ntfy</strong> installiert sein, und der <strong>Push-Benachrichtigungsdienst </strong>muss funktionieren!<br>In den FMD Server Einstellungen bei dem Hinweis zu <strong>Push</strong> seht ihr ob Push erfolgreich registriert worden ist.  </p></div></span></div>



<p class="wp-block-paragraph"></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/fmd_server_gps_push.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="460" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/fmd_server_gps_push-460x1024.png" alt="" class="wp-image-15212" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/fmd_server_gps_push-460x1024.png 460w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/fmd_server_gps_push-135x300.png 135w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/fmd_server_gps_push-768x1710.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/fmd_server_gps_push-690x1536.png 690w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/fmd_server_gps_push-920x2048.png 920w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/fmd_server_gps_push-500x1113.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/fmd_server_gps_push.png 1008w" sizes="auto, (max-width: 460px) 100vw, 460px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Push muss funktionieren um den Standort manuel abrufen zu können</figcaption></figure>
</div>


<h4 class="wp-block-heading">FMD Server verwenden um Smartphone zu lokaliseren</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Öffnet unsere Seite <a href="https://fmd.yourdevice.ch">https://fmd.yourdevice.ch</a> und gebt eure <strong>User-ID</strong>, und danach euren <strong>PIN/Passwort</strong> ein. Danach landet ihr in der Suchmasche:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/fmdserver_ui.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="475" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/fmdserver_ui-1024x475.png" alt="" class="wp-image-15160" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/fmdserver_ui-1024x475.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/fmdserver_ui-300x139.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/fmdserver_ui-768x356.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/fmdserver_ui-1536x712.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/fmdserver_ui-2048x949.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/fmdserver_ui-500x232.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Mit den Buttons unten, könnt ihr nun euer Gerät steuern: ihr könnt den aktuellsten Standort abrufen, das Smartphone klingeln lassen, das Gerät sperren, das komplette Smartphone zurücksetzen falls aktiviert, ein Foto schiessen mit der Front und der Rückkamera, und mit dem letzten Button die aufgenommenen Fotos danach ansehen. Mit den Pfeilen oberhalb, könnt ihr zwischen den aufgezeichneten Standorten hin und her switchen. Die Bedienung ist wirklich einfach und intuitiv!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Smartphone im Garten liegen gelassen? Kein Problem:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/fmd_server_ui_camera.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="475" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/fmd_server_ui_camera-1024x475.png" alt="" class="wp-image-15164" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/fmd_server_ui_camera-1024x475.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/fmd_server_ui_camera-300x139.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/fmd_server_ui_camera-768x356.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/fmd_server_ui_camera-1536x712.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/fmd_server_ui_camera-2048x949.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/fmd_server_ui_camera-500x232.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Hinweis: manchmal kann es eine Weile dauern bis die Bilder hocheladen worden sind. Habt etwas Geduld. Stellt zudem sicher <strong>dass ihr mit dem Pfeilen immer auf der aktuellsten Uhrzeit seid</strong>!</p>



<h2 class="wp-block-heading">SMS verwenden um Smartphone zu lokaliseren</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wollt ihr keinen FMD Server verwenden, gibt es wie bereits beschrieben die Möglichkeit, das Smartphone via SMS zu orten. Wir empfehlen euch die PIN Methode zu nutzen, damit ihr von jedem Smartphone aus <strong>fmd</strong> Befehle an das Phone senden könnt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Geht in die <strong>Einstellungen</strong> unten rechts, und klickt auf FMD-Einstellungen. Aktiviert hier FMD via PIN und legt einen PIN fest!</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/fms_einstellung_sms_pin.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="460" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/fms_einstellung_sms_pin-460x1024.png" alt="" class="wp-image-15161" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/fms_einstellung_sms_pin-460x1024.png 460w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/fms_einstellung_sms_pin-135x300.png 135w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/fms_einstellung_sms_pin-768x1710.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/fms_einstellung_sms_pin-690x1536.png 690w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/fms_einstellung_sms_pin-920x2048.png 920w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/fms_einstellung_sms_pin-500x1113.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/fms_einstellung_sms_pin.png 1008w" sizes="auto, (max-width: 460px) 100vw, 460px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph"><strong>fmd command</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Befehl der für die SMS verwendet wird, um die App zu aktivieren. Standardmässig ist das <code>fmd</code>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>fmd ring</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Klingelton der abgespielt werden soll, wenn das Smartphone via SMS angeklingelt werden soll.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>fmd lock</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">die Nachricht die angezeigt werden soll, wenn das Gerät via fmd Befehl gesperrt wird. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>fmd delete</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Aktivierung der Gerätelöschung via SMS</p>



<h3 class="wp-block-heading">Anwendung von SMS FMD</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Schickt nun von einem beliebigen Smartphone eine SMS mit dem Inhalt <strong>fmd</strong> <strong>gefolgt von eurem PIN</strong> an euer verlorenes Phone. Das Phone meldet sich, dass der PIN akzeptiert worden ist. Nun kann nochmals fmd gesendet werden, und ihr erhaltet eine Liste der Möglichen Befehlen. Setzen wir doch mal fmd locate ein, und schauen was passiert:</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/fmd_sms_pin.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="473" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/fmd_sms_pin-473x1024.png" alt="" class="wp-image-15162" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/fmd_sms_pin-473x1024.png 473w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/fmd_sms_pin-138x300.png 138w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/fmd_sms_pin-768x1664.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/fmd_sms_pin-709x1536.png 709w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/fmd_sms_pin-945x2048.png 945w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/fmd_sms_pin-500x1083.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/fmd_sms_pin.png 1080w" sizes="auto, (max-width: 473px) 100vw, 473px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Registrierung via PIN</figcaption></figure>
</div></div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/fmd_sms_locate.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="473" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/fmd_sms_locate-473x1024.png" alt="" class="wp-image-15163" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/fmd_sms_locate-473x1024.png 473w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/fmd_sms_locate-138x300.png 138w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/fmd_sms_locate-768x1664.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/fmd_sms_locate-709x1536.png 709w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/fmd_sms_locate-945x2048.png 945w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/fmd_sms_locate-500x1083.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/fmd_sms_locate.png 1080w" sizes="auto, (max-width: 473px) 100vw, 473px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">locate Befehl senden</figcaption></figure>
</div></div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph">Siehe da, unser verlorenes Handy sendet uns die GPS Koordinaten, den Batteriestand, und dazu noch einen Link für Openstreetmaps um es gleich lokalisieren zu können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bilder können auch direkt aufgenommen werden, nur lassen sich Bilder nur auf dem FMD Server anschauen. Weitere Funktionen lassen sich direkt via SMS abrufen.</p>



<div class="wp-block-kadence-infobox kt-info-box15077_3849f0-38"><span class="kt-blocks-info-box-link-wrap info-box-link kt-blocks-info-box-media-align-top kt-info-halign-center"><div class="kt-blocks-info-box-media-container"><div class="kt-blocks-info-box-media kt-info-media-animate-none"><div class="kadence-info-box-icon-container kt-info-icon-animate-none"><div class="kadence-info-box-icon-inner-container"><span class="kb-svg-icon-wrap kb-svg-icon-fe_arrowDownCircle kt-info-svg-icon"><svg viewBox="0 0 24 24"  fill="none" stroke="currentColor" stroke-width="2" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"  aria-hidden="true"><circle cx="12" cy="12" r="10"/><polyline points="8 12 12 16 16 12"/><line x1="12" y1="8" x2="12" y2="16"/></svg></span></div></div></div></div><div class="kt-infobox-textcontent"><h2 class="kt-blocks-info-box-title"></h2><p class="kt-blocks-info-box-text">Wir empfehlen, den PIN für die SMS-Regisitrierung nach jeder Suchaktion zu ändern. Dies stellt sicher dass der PIN nicht von anderen Missbraucht wird, oder zur Ortung eurer Geräte verwendet werden kann. </p></div></span></div>



<h2 class="wp-block-heading">Weitere Einstellungen von FMD</h2>



<p class="wp-block-paragraph">In den Einstellungen von FMD könnt ihr wie bereits erwähnt auch eine Ortung via Funkmasten aktivieren. Dazu geht ihr auf OpenCelliD. Ein Link zur Registrierung findet ihr direkt hier im Menu. Registriert euch auf der Webseite, beantracht einen OpenCelliD Token und gebt diesen in der App ein. Damit ist die lokalisierung nochmals zuverlässiger, falls GPS nur schlecht funktioniert, oder das Telefon gar in dichten bebauten Zonen verloren gegangen ist. Wie bereits erwähnt, müsst ihr OpenCelliD vertrauen, da es ein externer Dienst ist, der eure Ortungsdaten ebenso erhält. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Weiter könnt ihr in den Einstellungen euren FMD Server konfigurieren, erlaubte Kontakte hinzufügen und die Einstellungen von FMD SMS nochmals festlegen. </p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Fazit</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Find My Device von Nulide ist ein beeindruckendes Projekt, das eine datenschutzfreundliche, leistungsstarke und flexible Lösung zur Geräteortung bietet. Es zeigt, wie Open-Source-Projekte in der Lage sind, kommerziellen Lösungen ernsthafte Konkurrenz zu machen – insbesondere wenn es um den Schutz und die Kontrolle über persönliche Daten geht. Für alle, die nach einer sicheren und anpassbaren Alternative suchen, ist FMD definitiv einen Blick wert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">gitlab code von FMD für die Android App: <a href="https://gitlab.com/Nulide/findmydevice">https://gitlab.com/Nulide/findmydevice</a><br>gitlab code für den FMD-Server den auch wir verwenden: <a href="https://gitlab.com/Nulide/findmydeviceserver">https://gitlab.com/Nulide/findmydeviceserver</a></p>
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		<title>WLAN / WIFI Tracking unterbinden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Aug 2024 11:14:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Android]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwerk & Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Privatsphäre]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In diesem Beitrag schauen wir uns das WIFI / WLAN Tracking an, und wie wir es wirkungsvoll unterbinden können. WiFi-Tracking ist eine Technologie, die zur Erfassung von Bewegungen und Aufenthaltsorten...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">In diesem Beitrag schauen wir uns das WIFI / WLAN Tracking an, und wie wir es wirkungsvoll unterbinden können. WiFi-Tracking ist eine Technologie, die zur Erfassung von Bewegungen und Aufenthaltsorten von Personen oder Geräten innerhalb eines bestimmten Bereichs genutzt wird. Dies erfolgt durch die Nutzung von WiFi-Signalen, die von Smartphones, Tablets und anderen internetfähigen Geräten ausgesendet werden. </p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="585" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/wlantracking_title-1024x585.webp" alt="" class="wp-image-15126" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/wlantracking_title-1024x585.webp 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/wlantracking_title-300x171.webp 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/wlantracking_title-768x439.webp 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/wlantracking_title-1536x878.webp 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/wlantracking_title-500x286.webp 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/wlantracking_title.webp 1792w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>




<p class="wp-block-paragraph">Hier ist eine detaillierte Erklärung, wie WiFi-Tracking funktioniert:</p>



<h3 class="wp-block-heading">Grundlagen des WiFi-Trackings</h3>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Erkennung von MAC-Adressen</strong>: Jedes Gerät, das mit WiFi kommuniziert, hat eine einzigartige Media Access Control (MAC)-Adresse. Diese Adresse wird vom Gerät gesendet, wenn es nach verfügbaren Netzwerken sucht. WiFi-Tracker erfassen diese MAC-Adressen, um Geräte zu identifizieren.</li>



<li><strong>Signalstärke und Standortbestimmung</strong>: Durch die Messung der Signalstärke eines Geräts an verschiedenen Zugangspunkten (Access Points) kann dessen Standort relativ genau bestimmt werden. Je mehr Access Points ein Signal empfangen, desto präziser ist die Lokalisierung.</li>



<li><strong>Datenanalyse</strong>: Die gesammelten Daten werden analysiert, um Bewegungsmuster zu erkennen. Diese Analyse kann in Echtzeit oder über einen bestimmten Zeitraum hinweg erfolgen, um Trends und Verhaltensmuster zu erkennen.</li>
</ol>



<h3 class="wp-block-heading">Anwendungsbereiche</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Einzelhandel</strong>: Geschäfte verwenden WiFi-Tracking, um die Bewegungen von Kunden zu verfolgen und die Anordnung von Produkten und Regalen zu optimieren. Es hilft auch bei der Analyse der Stoßzeiten und der Aufenthaltsdauer von Kunden.</li>



<li><strong>Veranstaltungen</strong>: Auf Messen und großen Events wird WiFi-Tracking genutzt, um den Besucherstrom zu überwachen und Engpässe zu identifizieren.</li>



<li><strong>Städtische Planung</strong>: Städte verwenden diese Technologie, um den Verkehr und die Bewegung von Personen in öffentlichen Bereichen zu analysieren und so die Infrastruktur zu verbessern.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Datenschutz und Sicherheit</h3>



<p class="wp-block-paragraph">WiFi-Tracking wirft auch Fragen zum Datenschutz auf, da es ohne ausdrückliche Zustimmung der Nutzer erfolgt. Um die Privatsphäre zu schützen, gibt es verschiedene Ansätze:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Anonymisierung</strong>: Die MAC-Adressen werden anonymisiert, sodass keine direkte Identifikation von Personen möglich ist.</li>



<li><strong>Opt-out-Möglichkeiten</strong>: Nutzer können sich in einigen Fällen von der Erfassung ihrer Daten abmelden. (Eher aufwändig da man zu dem Acesspoint Betreiber gehen und die Abmeldung einzeln benantragen müsste)</li>



<li><strong>Datenschutzrichtlinien</strong>: Unternehmen und Organisationen, die WiFi-Tracking einsetzen, müssen oft strenge Datenschutzrichtlinien einhalten, um die Informationen der Nutzer zu schützen.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Technologische Entwicklungen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Moderne Geräte und Betriebssysteme bieten zunehmend Funktionen, um die Erkennung und Verfolgung durch WiFi-Tracking zu erschweren. Dazu gehört die zufällige Änderung von MAC-Adressen, wenn das Gerät nach Netzwerken sucht (MAC-Spoofing). Dies ist bei modernen Androiden aber eher scheinheilig gelösst worden. Die MAC randomisierung erfolgt leider per Network, und nicht per Connection. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie kann ich mich wirklich dagegen schützen?</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wenn ihr das Haus verlasst, deaktiviert WLAN <strong>UND</strong> zudem den WLAN Netzwerkscan. Dies heisst je nach Android Version <strong>WLAN-Scan</strong>, <strong>über öffentliche Netzwerke informieren</strong> oder verbirgt sich hinter der Funktion <strong>WLAN autmatisch aktivieren</strong>. Schaut in den WLAN Netzwerk-Einstellungen nach der entsprechenden Funktion. </li>



<li>WiFi-Randomzier oder andere Schutzmechanismen gegen das WLAN-Tracking sind leider <a href="https://arstechnica.com/information-technology/2017/03/shielding-mac-addresses-from-stalkers-is-hard-android-is-failing-miserably/">nur bedingt dazu geeignet</a>, um Schutz zu bieten. Besser ist es noch immer, die&nbsp;WiFi-Schnittstelle zu deaktivieren. Das gilt auch für iOS-Geräte.</li>



<li>Für alle, die oft vergessen, das WiFi manuell zu deaktivieren, könnten die beiden Apps <a href="https://f-droid.org/de/packages/de.j4velin.wifiAutoOff/">WiFi Automatic </a>und <a href="https://f-droid.org/de/packages/net.kismetwireless.android.smarterwifimanager/">Smarter Wi-Fi Manager</a> aus dem F-Droid Store interessant sein. Beide bieten unterschiedliche Ansätze, um das WLAN-Management zu vereinfachen, und sind definitiv einen Blick wert.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">GrapheneOS und CalyxOS Nutzer benötigen Wifi Automatic nicht, den es kann direkt in den WLAN Einstellungen eingestellt werden, ab wann sich eurer WLAN deaktiviert, solltet ihr ausser Haus gehen:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/grapheneOS_wifi-deaktivieren.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="460" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/grapheneOS_wifi-deaktivieren-460x1024.png" alt="" class="wp-image-15125" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/grapheneOS_wifi-deaktivieren-460x1024.png 460w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/grapheneOS_wifi-deaktivieren-135x300.png 135w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/grapheneOS_wifi-deaktivieren-768x1710.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/grapheneOS_wifi-deaktivieren-690x1536.png 690w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/grapheneOS_wifi-deaktivieren-920x2048.png 920w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/grapheneOS_wifi-deaktivieren-500x1113.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/grapheneOS_wifi-deaktivieren.png 1008w" sizes="auto, (max-width: 460px) 100vw, 460px" /></a></figure>
</div>


<div class="wp-block-kadence-infobox kt-info-box14949_b1e2be-fc"><span class="kt-blocks-info-box-link-wrap info-box-link kt-blocks-info-box-media-align-top kt-info-halign-center"><div class="kt-blocks-info-box-media-container"><div class="kt-blocks-info-box-media kt-info-media-animate-none"><div class="kadence-info-box-icon-container kt-info-icon-animate-none"><div class="kadence-info-box-icon-inner-container"><span class="kb-svg-icon-wrap kb-svg-icon-fas_info kt-info-svg-icon"><svg viewBox="0 0 192 512"  fill="currentColor" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"  aria-hidden="true"><path d="M20 424.229h20V279.771H20c-11.046 0-20-8.954-20-20V212c0-11.046 8.954-20 20-20h112c11.046 0 20 8.954 20 20v212.229h20c11.046 0 20 8.954 20 20V492c0 11.046-8.954 20-20 20H20c-11.046 0-20-8.954-20-20v-47.771c0-11.046 8.954-20 20-20zM96 0C56.235 0 24 32.235 24 72s32.235 72 72 72 72-32.235 72-72S135.764 0 96 0z"/></svg></span></div></div></div></div><div class="kt-infobox-textcontent"><h2 class="kt-blocks-info-box-title"></h2><p class="kt-blocks-info-box-text">GrapheneOS Benutzer müssen sich aber über WIFI/WLAN Tracking kaum gedanken machen. Selbst mit eingeschaltetem WLAN, und aktiviertem WLAN Scan, können WLAN Tracker euch nicht verfolgen, da GrapheneOS jedesmal eine andere MAC-Adresse ausgibt, und zwar auch bei AP's die dem selben Provider und dem selben Netzwerk zugehörig sind. Die MAC Randomisierung erfolgt hier per Connection, und nicht per Network, was deutlich sicherer ist.</p></div></span></div>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Für WiFi Automatic empfehlen wir folgende Anpassungen: Deaktiviert die Option „<strong>Schalte WLAN aus… wenn kein Netzwerk in Reichweite ist</strong>“. Im dicht besiedelten Gegegenden sind immer WLAN-Netzwerke vorhanden, was bedeutet, dass eure WiFi-Schnittstelle nie abgeschaltet würde. Zudem solltet ihr überlegen, ob das WLAN automatisch aktiviert wird, wenn ihr euer Gerät entsperrt. Ihr könnt auch festlegen, nach wie vielen Minuten das WLAN deaktiviert wird, sobald das Display ausgeschaltet ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei Smarter Wi-Fi Manager solltet ihr beim ersten Start der App den „<strong>Location Management Type</strong>“ auf „<strong>TOWERS</strong>“ setzen. Dadurch wird die Standortbestimmung anhand der Mobilfunkmasten genutzt, um zu entscheiden, wann das WLAN eingeschaltet wird. Diese Methode ist standardmäßig aktiv und kann dazu führen, dass das WLAN in einem größeren Bereich eingeschaltet bleibt, abhängig von der Dichte der Mobilfunkmasten in eurer Umgebung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p class="wp-block-paragraph">WiFi-Tracking ist eine mächtige Technologie mit vielen Anwendungsmöglichkeiten, aber sie erfordert auch ein sensibles Management der erfassten Daten, um die Privatsphäre der Nutzer zu wahren. WLAN Tracking ist eine perfide, rechtlich eigentlich umstrittene Methode, da ihr als Smartphoner Nutzer überhaupt nicht gefragt werdet, ob ihr diesem Tracking zustimmen wollt oder nicht. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit diesen einfach Tipps, könnt ihr euch dem WLAN Tracking entziehen, und eure Privatsphäre etwas weiter schützen. Lust auf weitere Privacy Tipps? Dann schaut mal <a href="https://yourdevice.ch/privacy-tipps/">hier</a> vorbei! </p>



<p class="wp-block-paragraph">Interessiert ihr euch für Privacy optimierte Smartphones? Besucht doch mal unseren <a href="https://yourdevice.ch/produkt-kategorie/entgoogelte-smartphones/">Shop</a>!</p>
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		<item>
		<title>Warum Murena&#039;s /e/OS eine Mogelpackung ist</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Aug 2024 07:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Android]]></category>
		<category><![CDATA[Privatsphäre]]></category>
		<category><![CDATA[Theorie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute möchte ich mich mal Murena's /e/OS widmen und warum es, wenn man genauer hinschaut, eine ziemliche Mogelpackung ist. Dieser Bericht ist eine Zusammenfassung aus verschiedenen Quellen, und beschreibt, warum...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Heute möchte ich mich mal Murena's /e/OS widmen und warum es, wenn man genauer hinschaut, eine ziemliche Mogelpackung ist. Dieser Bericht ist eine Zusammenfassung aus verschiedenen Quellen, und beschreibt, warum /e/OS nicht das ist, was es verspricht. Wir haben uns auch deshalb vor einiger Zeit entschieden, /e/OS nicht mehr als <a href="https://yourdevice.ch/custom-roms/">Custom ROM</a> Installation anzubieten. Murena selbst beschreibt sein Betriebssystem so:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-style-default is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">"<em>/e/OS is the leading pro-privacy operating system for smartphones. It consists of a fully deGoogled mobile operating system (OS) and carefully selected applications, together forming a privacy-enabled internal environment for mobile phones.</em>"</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>- e.foundation</strong></p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Warum diese Aussage so irreführend ist, und warum es /e/OS mit dem Datenschutz, der Sicherheit und der Privatsphäre nicht so ernst nimmt, schauen wir uns in diesem Beitrag an.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/eOStitle-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-14851" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/eOStitle-1024x576.jpg 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/eOStitle-300x169.jpg 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/eOStitle-768x432.jpg 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/eOStitle-500x281.jpg 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/eOStitle.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Das E Logo erinnert doch irgendwie an das Google Logo...</figcaption></figure>
</div>




<p class="wp-block-paragraph">Themen in diesem Artikel sind unter anderem die fragwüdigen Lizenschlüssel für Sytem-Updates, die Intialisierung des Systems, bzw. der Simkarte, der Standard Browser, die standardmässige Aktivierung von MicroG, die allgemeine Sicherheit des Gerätes, der eigene Appstore und der Easy-Installer von /e/OS.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei wurden einige fragwürdige Entscheidungen getroffen, die weder der Sicherheit des Systems dienen, noch der Privatsphäre zuträglich sind. Fangen wir an:</p>



<h2 class="wp-block-heading">Lizenzschlüssel für Updates</h2>



<p class="wp-block-paragraph">/e/ überprüft regelmäßig (standardmäßig einmal täglich), ob neue System-Updates verfügbar sind. Der Update-Check erfolgt über die Adresse <code>ota.ecloud.global</code>:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>GET https://ota.ecloud.global/api/v1/bluejay/dev/eng.root.20231111.121300?ota_anon_hash=anondf7302758c4740e298296396fa64815e

User-Agent: null eOS v1.17
Host: ota.ecloud.global
Connection: Keep-Alive
Accept-Encoding: gzip

<strong>//Quelle: kuketz-blog.de//</strong></code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Ein interessanter Aspekt ist der <code>GET-Parameter ota_anon_hash: anondf7302758c4740e298296396fa64815e</code>, der bei einem Update-Check übermittelt wird. Wenn wir tiefer in den Quellcode eintauchen, entdecken wir folgende Änderungen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Updater: Generierung einer Lizenz-ID für OTA-Anfragen</li>



<li>Einstellungen: Hinzufügen einer Präferenz für die Lizenz-ID</li>



<li>Entfernung dieser Einstellungen</li>



<li>Basis: Hinzufügen von OTA-Lizenz-ID-Einstellungen</li>
</ul>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/eOS_ID.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="450" height="745" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/eOS_ID.png" alt="" class="wp-image-14911" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/eOS_ID.png 450w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/eOS_ID-181x300.png 181w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Quelle: kuketz-blog.de</figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Es ist zu sehen, dass /e/ offenbar ein Lizenzschlüsselsystem für OTA-Updates verwendet. Die Änderungen an der Benutzeroberfläche wurden jedoch wieder entfernt. Als Benutzer kann man seine einzigartige OTA-ID (Unique-Device-Identifier) nicht verändern.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Kritik am Updateverhalten</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Aus einer Datenschutzperspektive gibt es bei diesem Vorgehen mehrere kritische Punkte:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Transparenz und Benutzerinformation</strong>:
<ul class="wp-block-list">
<li>Die Einführung eines Lizenzschlüsselsystems für OTA-Updates ohne ausreichende Information der Benutzer ist problematisch. Benutzer haben ein Recht darauf zu wissen, welche Daten gesammelt und verarbeitet werden. Die Tatsache, dass die Änderungen an der GUI entfernt wurden und Benutzer ihre einzigartige OTA-ID nicht einsehen können, verstärkt das Gefühl der Intransparenz.</li>
</ul>
</li>



<li><strong>Datensicherheit und Anonymität</strong>:
<ul class="wp-block-list">
<li>Der übermittelte Parameter <code>ota_anon_hash</code> mag auf den ersten Blick anonym erscheinen, jedoch handelt es sich um eine eindeutige Identifikationsnummer. Solche IDs können, wenn sie nicht richtig gesichert und verwaltet werden, missbraucht werden, um Benutzer zu verfolgen oder ihre Aktivitäten zu überwachen.</li>
</ul>
</li>



<li><strong>Zweckbindung und Datenminimierung</strong>:
<ul class="wp-block-list">
<li>Es stellt sich die Frage, warum ein Lizenzschlüsselsystem überhaupt notwendig ist und ob es keine weniger invasive Methode gibt, um Updates zu verwalten. Prinzipien der Datenminimierung und Zweckbindung verlangen, dass nur die notwendigsten Daten erhoben werden. In diesem Fall scheint die Erhebung einer eindeutigen Identifikationsnummer über das hinauszugehen, was für die reine Bereitstellung von Updates erforderlich ist.</li>
</ul>
</li>



<li><strong>Rechtliche Rahmenbedingungen und Einwilligung</strong>:
<ul class="wp-block-list">
<li>Abhängig von der Rechtsordnung, in der /e/ operiert, könnte die Einführung eines solchen Systems ohne explizite Einwilligung der Benutzer gegen Datenschutzgesetze verstoßen. Insbesondere in der EU sind die Anforderungen der DSGVO (Datenschutz-Grundverordnung) zu beachten, die klare Richtlinien zur Einholung von Einwilligungen und zur Information der betroffenen Personen vorschreibt.</li>
</ul>
</li>



<li><strong>Risikobewertung und Folgenabschätzung</strong>:
<ul class="wp-block-list">
<li>Vor der Einführung eines solchen Systems sollte eine Datenschutz-Folgenabschätzung durchgeführt werden, um die Risiken für die Privatsphäre der Benutzer zu bewerten und geeignete Maßnahmen zur Risikominderung zu implementieren. Es ist unklar, ob /e/ eine solche Bewertung durchgeführt hat und welche Schutzmaßnahmen ergriffen wurden.</li>
</ul>
</li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph">Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Vorgehen von /e/ ziemliche Datenschutzbedenken aufwirft. Es mangelt an Transparenz, Benutzerinformation und einer klaren Zweckbindung. Darüber hinaus ist die rechtliche Grundlage für die Erhebung und Verarbeitung der eindeutigen Identifikationsnummer fragwürdig. Ohne angemessene Schutzmaßnahmen und eine klare Kommunikation gegenüber den Benutzern könnte dieses Vorgehen das Vertrauen der Benutzer in den Service erheblich beeinträchtigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://yourdevice.ch/grapheneos/">GrapheneOS</a> oder <a href="https://yourdevice.ch/calyxos/">CalyxOS</a> verwenden solche Identifier zum Beispiel nicht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Initialisierung der SIM-Karte</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der (ersten) Inbetriebnahme der SIM-Karte initiiert die App <strong>Carrier Settings</strong> eine Verbindung zu Google Firebase – einer Entwicklungsplattform für mobile Anwendungen:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>POST /v1/projects/wfcactivation-e5dd9/installations HTTP/1.1
Content-Type: application/json
Accept: application/json
Cache-Control: no-cache
X-Android-Package: com.google.android.wfcactivation
x-firebase-client: H4sIAAAAAAAAANWQwW7DIAyGX6XyOYQAh0p9lVFVTnAyNgIVsEpT1Xef06SdtNOknSZOfOa3zXeFV8Jce8Ja4PByBZwoVjgARpeTd8LHUjEEylbuRp9JbAUrjVmBXy5atXx2ji5-IDEnR8HKPnzQG35uz9ZGWH2KxUq1b7tWn9T5kYk403dkg33mcVZOKU2B1j5DyvxOc7hVS_wOx2FmZniHe8vH8mceN6bMtSeafRTFvfP63ZNVzBPVDRtowGGlRQfoThuhlNAGjrfmr3Z-5eGHu39hZ892jg1cKBf-FfvRcPsCP8NID1oCAAA
X-Android-Cert: 9CE4288D89DD444CCD8FE66AD9427684C237BC7D
x-goog-api-key: AIzaSyD2206BSXtXkmK5QsMfbwGGAvjRglv3coU
User-Agent: Dalvik/2.1.0 (Linux; U; Android 13; Pixel 6a Build/TQ3A.230901.001)
Host: firebaseinstallations.googleapis.com
Connection: close
Accept-Encoding: gzip, deflate
Content-Length: 132

{
"fid":"fm-euxJxTMCCwP88fDelOQ",
"appId":"1:202982214007:android:05963fd1185dfcea",
"authVersion":"FIS_v2",
"sdkVersion":"a:17.0.2_1p"
}

<strong>//Quelle: kuketz-blog.de//</strong></code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Die Anwendung Carrier Settings nimmt einige Systemeinstellungen für das Modem und den Netzbetreiber vor, darunter auch APN-Einstellungen. Es ist jedoch unklar, warum dazu eine Verbindung zu <strong>firebaseinstallations.googleapis.com</strong> notwendig ist. Projekte wie DivestOS, CalyxOS und GrapheneOS entfernen die Carrier-Settings-App (und weitere Komponenten) aus dem System, was darauf hindeutet, dass dieser Vorgang nicht notwendig ist.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Kritik am Initialiserungsverhalten</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn ein Betriebssystem sich als "degoogled" bewirbt, also ausdrücklich damit wirbt, ohne die Dienste von Google auszukommen, dann wirft die Einbindung von Google Firebase durch die Carrier Settings App mehrere kritische Fragen auf, vor allem, da dies in keinster weise notwendig ist. </p>



<h2 class="wp-block-heading">/e/OS Standard Browser</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Filterlisten und Einstellungen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">/e/ wird mit dem /e/OS Browser ausgeliefert. Dieser Browser ist ein Fork von Cromite (früher bekannt als Bromite), der auf Chromium basiert und unter der GNU General Public License v3.0 (GPLv3) lizenziert und verbreitet wird. /e/ nimmt die folgenden Anpassungen an dem Browser vor:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Standardmäßig deaktiviert:
<ul class="wp-block-list">
<li>Autofill</li>



<li>Asynchroner DNS</li>
</ul>
</li>



<li>Standardmäßig aktiviert:
<ul class="wp-block-list">
<li>Do Not Track</li>



<li>Benutzerdefinierte Registerkarten</li>



<li>Suchvorschläge</li>
</ul>
</li>



<li>Mitgelieferte Suchmaschinen eingeschränkt auf:
<ul class="wp-block-list">
<li>DuckDuckGo</li>



<li>DuckDuckGo Lite</li>



<li>Qwant</li>



<li>espot</li>



<li>Mojeek</li>
</ul>
</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Der Browser lädt eine komplett veraltete Filterliste nach, die seit 2022 nicht mehr geupdated wurde:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/ebrowser_filterliste.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="511" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/ebrowser_filterliste-1024x511.png" alt="" class="wp-image-14848" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/ebrowser_filterliste-1024x511.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/ebrowser_filterliste-300x150.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/ebrowser_filterliste-768x383.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/ebrowser_filterliste-1536x766.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/ebrowser_filterliste-2048x1021.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/ebrowser_filterliste-500x249.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Warum so eine veraltete Liste verwendet wird, ist mir schleierhaft.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Updateverhalten vom Browser</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Webbrowser fungiert als Zugangstor zum Internet, und andersrum auch Eintrittspforte ins System, und spielt somit eine zentrale Rolle bei der Ausführung sowohl privater als auch beruflicher Aufgaben. Daher ist es kritisch, dass Sicherheitsupdates schnell in den Browser integriert werden. Historisch gesehen dauerte es bei /e/OS jedoch oft sehr lange, bis Sicherheitslücken geschlossen wurden. Zum Beispiel wurde die Version 1.17 des /e/OS im November 2023 veröffentlicht, die die WebView-Version 117.0.5938.156 enthielt, obwohl diese Version bereits seit Oktober desselben Jahres verfügbar war. Somit fehlten in dieser Installation bereits über 40 wichtige Sicherheitsupdates, darunter kritische Patches gegen Schwachstellen, die etwa durch manipulierte HTML-Seiten ausgenutzt werden könnten, wie zum Beispiel Speicherfehler und Datenüberläufe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Verzögerungen bei der Aktualisierung von WebView in /e/OS scheinen eher die Regel als die Ausnahme zu sein. Beispielsweise war vor der Aktualisierung im November 2023 die seit Dezember 2022 installierte Version 108.0.5359.156 fast ein Jahr lang in Gebrauch, während dieser Zeit wurden über 290 bekannte Sicherheitslücken nicht behoben.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Kritik am Browser</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Insgesamt zeigt sich, dass /e/OS erheblichen Nachholbedarf bei der Integration von Sicherheitsupdates hat, was eine schnellere Reaktion auf neue Bedrohungen erfordert, um die Sicherheit der Nutzer zu gewährleisten. Ausserdem seid ihr mit einem besonderen Browser wie Cromite viel besser zu identifzieren, als mit einem Standard Open Source Browser wie Chromium oder Firefox. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Standardmässige Aktivierung von MicroG</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der grösste Kritikpunkt ist wohl die standardmässige Aktivierung von MicroG. Es gibt keine Möglichkeit,    /e/OS ohne MicroG zu verwenden, und sämtliche MicroG Funktionen sind <strong>beim ersten Start per default aktiviert.</strong> Das heisst, dass sich euer /e/OS Phone standardmässig bei Google-Servern registriert, und auch Push Verbindungen aufgebaut werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Grundeinstellung des microG-Systems stellt dieses häufig eine Verbindung zu Google her. Diese Verbindung dient dazu, Push-Benachrichtigungen von Apps über einen TCP-Stream zu empfangen. Dies geschieht durch die Herstellung einer TCP-Verbindung zu einem Google-Server, beispielsweise <code>mtalk.google.com</code> (zum Beispiel unter der IP-Adresse 173.194.76.188 auf dem Port 5228). Der Datenverkehr auf diesem TCP-Stream erfolgt sowohl eingehend als auch ausgehend in Bezug auf Google.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Problem an der Sache ist, dass die Verbindungen aufgebaut werden, sollte das Phone mit aktivierter Interverbindung eingerichtet werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer /e/OS nutzt, und keine Verbindung zu Google-Servern möchte, muss das Smartphone mit /e/OS ohne Internet/WLAN einrichten, und danach direkt die Geräteregistrierung in MicroG deaktivieren</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/microg-regisitrierung.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="473" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/microg-regisitrierung-473x1024.png" alt="" class="wp-image-14579" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/microg-regisitrierung-473x1024.png 473w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/microg-regisitrierung-138x300.png 138w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/microg-regisitrierung-768x1664.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/microg-regisitrierung-709x1536.png 709w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/microg-regisitrierung-945x2048.png 945w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/microg-regisitrierung-500x1083.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/microg-regisitrierung.png 1080w" sizes="auto, (max-width: 473px) 100vw, 473px" /></a></figure>
</div>


<h3 class="wp-block-heading">Kritik an der standardmässigen MicroG Aktivierung</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Tatsache, dass bei /e/OS microG standardmäßig aktiviert ist und eine Verbindung zu Google aufbaut sowie das Gerät registriert, wenn das Smartphone nicht offline eingerichtet und die Geräteregistrierung nicht deaktiviert wird, ist aus mehreren Gründen höchst problematisch, insbesondere für ein Betriebssystem, das sich als "degoogled" bezeichnet:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist ein <strong>kompletter</strong> <strong>Widerspruch zur Kernphilosophie</strong>: /e/OS wirbt damit, ein datenschutzfreundliches und Google-freies Betriebssystem zu sein. Die automatische Aktivierung von microG und die damit verbundene Registrierung bei Google steht im direkten Widerspruch zu diesem Versprechen. Nutzer, die sich für /e/OS entscheiden, erwarten ein System, das vollständig unabhängig von Google-Diensten ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Verbindung zu Google und die Registrierung des Geräts bedeutet, dass Nutzerdaten, einschließlich möglicherweise sensibler Informationen, an Google übermittelt werden. Viele Nutzer wählen /e/OS gerade, um ihre Daten vor den neugierigen Augen großer Technologiekonzerne wie Google zu schützen. Diese unerwartete Datenübertragung kann das Vertrauen der Nutzer erheblich untergraben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Nutzer nicht explizit informiert werden, dass microG aktiviert ist und eine Verbindung zu Google herstellt, fehlt es an Transparenz. Die Nutzer sollten klar und deutlich darüber informiert werden und die Möglichkeit haben, diese Funktion bei der Einrichtung des Geräts zu deaktivieren. Die Notwendigkeit, das Smartphone offline einzurichten, um die Registrierung zu vermeiden, ist umständlich und nicht intuitiv.</p>



<p class="wp-block-paragraph">CalyxOS lässt euch bei der Installation/Einrichtung die Wahl, ob MicroG installiert werden soll oder nicht. Der Umstand, dass euch /e/OS weder die Wahl lässt, noch aufklärt, welche Verbindungen wirklichen aufgebaut werden, lässt mich stark an der wirklichen Intention von Murenas /e/OS zweifeln.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Sicherheit des Gerätes</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Derzeit bietet /e/ für eine begrenzte Anzahl von Geräten die Funktion Verified Boot an. Die Installationshinweise für viele Geräte beinhalten keine Anweisungen, wie man den Bootloader nach der Installation wieder verriegelt. Geräte mit einem entsperrten Bootloader oder denen zusätzlich ein Recovery-Image hinzugefügt wurde, sind anfällig dafür, dass ein erfahrener Angreifer Änderungen vornimmt, die vom Nutzer später nicht bemerkt werden können. <strong>In Ermangelung der Verified Boot Unterstützung ist die Sicherheit bei /e/ geringer als bei herkömmlichen Android-Geräten.</strong> Ein Standard Google Phone ist somit sicherer, als ein Phone, auf dem /e/OS installiert worden ist.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/eOSunlockedbootloader.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/eOSunlockedbootloader-1024x768.jpeg" alt="" class="wp-image-14849" style="width:450px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/eOSunlockedbootloader-1024x768.jpeg 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/eOSunlockedbootloader-300x225.jpeg 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/eOSunlockedbootloader-768x576.jpeg 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/eOSunlockedbootloader-500x375.jpeg 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/eOSunlockedbootloader.jpeg 1456w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Ein Phone mit einem offenen Bootloader sollte im Altag nicht verwendet werden</figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Die Geräte, die bei /e/OS offiziel gekauft werden können, bieten jedoch einen gesperrten Bootloader, und gelten somit als sicher.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Eigener App Store mit Sicherheitsproblemen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">/e/OS setzt nicht auf F-Droid oder den Aurora, sondern bietet einen eigenen Appstore namens App Lounge an, der scheinbar eine reiche Auswahl mit Zehntausenden Apps bietet. Nutzer können sowohl über die /e/OS-Website als auch direkt im Betriebssystem Apps durchstöbern. Bei näherer Betrachtung zeigt sich jedoch, dass viele Apps veraltet sind. Beispielsweise wird auf der Website eine zwei Jahre alte Version von Signal (4.54.3) gelistet, obwohl die aktuellste Version 5.35.3 ist. Ähnlich veraltet ist die angebotene Firefox-Version 68.4.2, was ziemliche Sicherheits- und Datenschutzrisiken birgt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht nur die veralteten App-Versionen stellen ein Problem dar, sondern auch die Herkunft der Apps gibt Anlass zur Sorge. Die <strong>F-Droid Apps</strong> werden über Cleanapk.org bezogen, deren Betreiber laut den FAQ von /e/OS anonym bleiben möchten. Anders als in den FAQ angegeben, wird in der Entwicklerseite des App Stores im Gitlab nicht F-Droid, sondern der Google Play Store als Quelle genannt, wobei die Apps über die GplayAPI des Aurora Stores bezogen werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Nutzer, die Wert auf Sicherheit legen, ist die Installation des alternativen App-Stores F-Droid empfehlenswert. Wer auf Apps aus dem Google Play Store nicht verzichten möchte, sollte besser auf den Aurora Store zurückgreifen, anstatt den vorinstallierten App Store von /e/OS zu nutzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Versprechen von der e.foundation, cleanapk aus dem Repetoir zu werfen, wurde bis heute nicht umgesetzt, man kommt lieber mit Ausreden, und lässt die Leute mit Pauschalen Aussagen im Regen stehen:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://community.e.foundation/t/why-is-e-os-still-using-cleanapk-org-and-passing-users-ip-addresses/51809">https://community.e.foundation/t/why-is-e-os-still-using-cleanapk-org-and-passing-users-ip-addresses/51809</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://community.e.foundation/t/app-lounge-vs-aurora-store/59464/11">https://community.e.foundation/t/app-lounge-vs-aurora-store/59464/11</a></p>



<h2 class="wp-block-heading">eOS Easy-Installer nur über Snap installierbar</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Entscheidung von /e/OS, ihren Easy Installer ausschließlich über <a href="https://yourdevice.ch/snap-pakete-und-store-aus-ubuntu-entfernen/">Snap</a> zu vertreiben, kann für viele Nutzer eine ziemliche Einschränkung darstellen. Snap, entwickelt von Canonical für Ubuntu, ist ein Paketmanagement- und Verteilungssystem, das darauf abzielt, die Installation und Aktualisierung von Apps zu vereinfachen und sicherer zu gestalten. Trotz dieser Vorteile steht Snap in der Linux-Gemeinschaft unter Kritik. Einige der Hauptkritikpunkte umfassen:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Performance-Probleme:</strong> Snaps starten oft langsamer als traditionelle Pakete, da sie in einem Container laufen, was zusätzliche Overheads verursacht. Dies kann besonders auf älterer Hardware oder Systemen mit begrenzten Ressourcen spürbar sein.</li>



<li><strong>Speicherplatzverbrauch:</strong> Snaps können mehr Speicherplatz beanspruchen, weil jede Snap-Anwendung ihre eigenen Abhängigkeiten mitbringen muss, statt sich vorhandene Systembibliotheken zu teilen.</li>



<li><strong>Automatische Updates:</strong> Snaps aktualisieren sich automatisch und ohne die Möglichkeit für den Benutzer, dies zu steuern. Während regelmäßige Updates aus Sicherheitssicht vorteilhaft sein können, bevorzugen viele Linux-Nutzer eine feinere Kontrolle über den Update-Prozess, insbesondere wenn Updates potenzielle Stabilitätsprobleme verursachen könnten.</li>



<li><strong>Proprietäres Backend:</strong> Der Snap Store, betrieben von Canonical, ist nicht vollständig offen. Dies steht im Widerspruch zu den Grundsätzen vieler in der Linux-Gemeinschaft, die eine vollständige Transparenz und Offenheit bevorzugen.</li>



<li><strong>Canonical als Entscheider:</strong> Canonical entscheidet alle, was in den SnapStore kommt, und was nicht. Linux ist Community, und nicht proprietärer Kram bei der eine einzige Entität entscheidet, was aufgenommen wird, und was nicht.</li>
</ol>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/easyinstallernurbeisnap.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="571" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/easyinstallernurbeisnap-1024x571.png" alt="" class="wp-image-14850" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/easyinstallernurbeisnap-1024x571.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/easyinstallernurbeisnap-300x167.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/easyinstallernurbeisnap-768x428.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/easyinstallernurbeisnap-1536x856.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/easyinstallernurbeisnap-2048x1141.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/easyinstallernurbeisnap-500x279.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Für Debian muss man sich Snap installieren, fragwürdig...</figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Die exklusive Bereitstellung des /e/OS Easy Installers über Snap könnte daher Nutzer abschrecken, die diese Bedenken teilen oder die aus technischen oder ideologischen Gründen alternative Paketmanager bevorzugen. Linux-Nutzer schätzen in der Regel Vielfalt und Flexibilität in ihrer Softwareverwaltung, und die Beschränkung auf ein einzelnes Verteilungssystem kann als unnötig restriktiv wahrgenommen werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zusätzlich könnte die Verfügbarkeit in anderen Formaten wie <strong>.deb</strong>, <strong>.rpm</strong> oder sogar als <strong>Flatpak</strong> die Zugänglichkeit und Akzeptanz des Installers erheblich verbessern. Indem man Nutzern mehrere Installationswege bietet, könnte /e/OS hier eine breitere und vielfältigere Benutzerbasis erreichen und damit die Verbreitung und Akzeptanz ihres Betriebssystems fördern, anstatt dies aber zu tun, wird nur ein proprietäres Back-End zur Installation des Easy-Installers angeboten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Warum lasse ich mich an <strong>/e/OS</strong> so aus, und warum biete ich immer noch Lineage Systeme an? Ich persönlich finde, LineageOS kann ein guter Einstieg sein, um herauszufinden, ob man mit einem System ohne die G-Play Services zurecht kommt, oder nicht. Viele haben noch ein älteres Gerät zuhause rumliegen, welches möglicherweise mit Lineage kompatible ist und können dies als Testobjekt verwenden. Ich gebe bei Lineage auch immer mit, dass das System seine Macken hat, nicht vollständig googlefrei ist und wirklich nur für eine Übergangsphase verwendet werden sollte. Der Unterschied ist jedoch, bei LineageOS behaupted man nicht vollmundig, dass man vollständig "<strong>degoogled</strong>" ist, und man verkauft auch keine Phones mit diesem falschen Versprechen. Ausserdem habt ihr bei Lineage die Wahl, ob ihr Lineage mit Micro-G oder ohne installieren möchtet. Aus diesen Gründen stösst mir <strong>/e/</strong> auch sauer auf, und deshalb habe ich diesem Thema einen eigenen Beitrag gewidmet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">/e/OS wird als vollständig „deGoogled“es mobiles Ökosystem beschrieben. Diese Einschätzung könnte eventuell zutreffen, wenn nicht standardmäßig microG aktiviert wäre, das Verbindungen zu Google-Servern herstellt. Unter „deGoogled“ verstehe ich eine komplette Unabhängigkeit von Google-Diensten und -Infrastruktur. Bis auf die Anfangsaktivierung von MicroG und eine einmalige Verbindung via <code>firebaseinstallations.googleapis.com</code> haben die Entwickler jedoch teilweise Anstrengungen unternommen, um /e/ von Google zu lösen, dazu gehört aber nicht nur das reine Entfernen von den G-Play Services.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Desweiteren ist für eine datenschutzfreundlichere Bewertung von /e/ ist die Entfernung der Unique Device-Identifier, die bei Update-Prüfungen übermittelt wird, notwendig. Dies stellt bei einem auf Privatsphäre ausgelegten System eine problematische Anpassung dar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Datenschutzbereich schneidet <strong>/e/</strong> aufgrund der entfernten G-Play Services noch ganz okay ab, doch bei der Sicherheit gibt es bedeutsame Schwächen. Die verzögerte Bereitstellung von Sicherheitsupdates und die langsame Aktualisierung der WebView-Komponenten, oft über sechs Monate hinweg, stellen ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar. Geräte erhalten zudem nicht durchgehend vollständige Updates für proprietäre Komponenten wie Bootloader oder Firmware, und die Unterstützung von Verified Boot ist begrenzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">An welche Nutzer sich /e/OS richtet, kann ich nicht wirklich definieren. Das Betriebssystem setzt fragwürdige Einstellungen, und verkauft das ganze als komplett Google-Frei. Man könnte die Nutzer wenigsten vor die Wahl stellen, beispielsweise MicroG zu verwenden, oder nicht. Zudem können die vielen Sicherheitslücken auch den Datenschutz erheblich beeinträchtigen. Die alleinige Fokussierung auf das entfernen der G-Play Services bietet keine Sicherheit und keine Privatsphäre. Es sind zusätzliche Maßnahmen und zeitnahe Sicherheitsupdates erforderlich, worin bei /e/ noch enormes Verbesserungsbedarf besteht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Quellen: <a href="https://www.kuketz-blog.de/e-datenschutzfreundlich-bedeutet-nicht-zwangslaeufig-sicher-custom-roms-teil6/">https://www.kuketz-blog.de/e-datenschutzfreundlich-bedeutet-nicht-zwangslaeufig-sicher-custom-roms-teil6/</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielen Dank an Mike Kuketz für die ausführliche Analyse zum Datensendeverhalten von /e/OS!</p>



<p class="yd-hinweis wp-block-paragraph"><strong>Was wir stattdessen empfehlen</strong> Wir setzen auf GrapheneOS und CalyxOS, aus den oben genannten Gründen. Welches der beiden zu euch passt, klärt <a href="https://yourdevice.ch/welches-customrom/">Welches CustomROM</a>. Fertig eingerichtete Geräte gibt es im Shop unter <a href="https://yourdevice.ch/produkt-kategorie/entgoogelte-smartphones/">entgoogelte Smartphones</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Kontakte und SMS von Android oder iPhone auf ein Custom ROM übertragen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Aug 2024 06:45:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Android]]></category>
		<category><![CDATA[apps]]></category>
		<category><![CDATA[CalyxOS]]></category>
		<category><![CDATA[GraphenOS]]></category>
		<category><![CDATA[Theorie]]></category>
		<category><![CDATA[Umstieg]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In diesem Kurzbetrag zeige ich euch, wie eure Kontakte und SMS von einem Android oder einem iPhone sichern, und auf eine Custom ROM wie GrapheneOS, CalyxOS oder LineageOS übertragen könnt....</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">In diesem Kurzbetrag zeige ich euch, wie eure Kontakte und SMS von einem Android oder einem iPhone sichern, und auf eine Custom ROM wie GrapheneOS, CalyxOS oder LineageOS übertragen könnt. Dies soll euch den Umstieg erleichtern, damit ihr direkt mit euren neuen Phone starten könnt.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="585" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/smskontakte_exportieren-1024x585.webp" alt="" class="wp-image-14795" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/smskontakte_exportieren-1024x585.webp 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/smskontakte_exportieren-300x171.webp 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/smskontakte_exportieren-768x439.webp 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/smskontakte_exportieren-1536x878.webp 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/smskontakte_exportieren-500x286.webp 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/smskontakte_exportieren.webp 1792w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>




<h2 class="wp-block-heading">Vorbereitungen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Schauen wir uns was, was wir brauchen, um eure Kontakte und SMS von einem Standard Android oder einem iPhone, exportieren zu können.</p>



<h3 class="wp-block-heading">SMS und Kontakte von einem Android Phone exportieren</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die meissten Standard Adressbücher auf verseuchten Wanzen Androiden können (oder wollen) die Kontakte nicht als VCF-Datei exportieren. Deshalb behelfen wir uns hier mit einer Open Source App.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da ihr auf euren neuen Smartphone mit einem CustomROM sowieso keine GooglePlay Services mehr zur Verfügung habt, installieren wir uns gleich ein OpenSource App via F-Droid, damit ihr das Handling bereits schonmal kennen gelernt habt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir installieren uns also zuerst F-Droid. Ladet euch die App von <a href="https://f-droid.org/">hier</a> herunter und installiert euch den Open Source App Store F-Droid auf eurem alten Smartphone. Eine ausführliche Anleitung zu F-Droid gibt es <a href="https://yourdevice.ch/f-droid-installation-und-anwendung/">hier</a>. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ladet euch folgende App via F-Droid indem ihr die Suchfunktion verwendet, herunter:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://f-droid.org/de/packages/com.github.tmo1.sms_ie/">SMS Import / Export</a></li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Die App ist Opensource und kann SMS und Kontakte exportieren. Öffnet die App, und gebt ihr die Berechtigungen auf eure Kontakte und SMS zugreifen zu können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Öffnet SMS Import / Export und wählt <strong>Exportiere Nachrichten</strong> und danach <strong>Exportiere Kontakte</strong>:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/sms_exportieten-1.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="460" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/sms_exportieten-1-460x1024.png" alt="" class="wp-image-14797" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/sms_exportieten-1-460x1024.png 460w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/sms_exportieten-1-135x300.png 135w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/sms_exportieten-1-768x1710.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/sms_exportieten-1-690x1536.png 690w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/sms_exportieten-1-920x2048.png 920w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/sms_exportieten-1-500x1113.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/sms_exportieten-1.png 1008w" sizes="auto, (max-width: 460px) 100vw, 460px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Speichert die <strong>SMS- und Kontaktliste</strong> an einen Ort eurer Wahl. Ihr könnt sie auch als Mail an euch selbst schicken, sie später via Bluetooth übertragen, oder über einen Cloudspeicher eurer Wahl übertragen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Interventionen sind nicht notwendig.</p>



<h3 class="wp-block-heading">SMS und Kontakte von einem iPhone exportieren</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Um die Kontakte von einem iPhone zu exportieren gibt es 3 Möglichkeiten: entweder über die iCloud auf der Apple Webseite, neuerdings über die Kontaktapp auf dem iPhone, oder über eine externe App über den AppStore. Habt ihr die iCloud bereits aktiviert, sind eure Kontakte bereits bei Apple und ihr könnt sie aus eurer Cloud herunterladen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Methode 1: via iCloud</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Loggt euch in eurer iCloud an, und scrollt im Webmenu nach unten, und klickt auf <strong>Kontakte</strong>:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/icloud_kontakte.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="490" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/icloud_kontakte-1024x490.png" alt="" class="wp-image-14820" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/icloud_kontakte-1024x490.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/icloud_kontakte-300x144.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/icloud_kontakte-768x367.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/icloud_kontakte-1536x735.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/icloud_kontakte-2048x980.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/icloud_kontakte-500x239.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Wählt nun im nächsten Fenster all mit dem Zahnradsymbol eure Kontakte aus:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/icloud_select_contacts.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="490" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/icloud_select_contacts-1024x490.png" alt="" class="wp-image-14827" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/icloud_select_contacts-1024x490.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/icloud_select_contacts-300x144.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/icloud_select_contacts-768x367.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/icloud_select_contacts-1536x735.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/icloud_select_contacts-2048x980.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/icloud_select_contacts-500x239.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Klickt als nächstes ganz rechts auf das Export Symbol, und exportiert eure Kontakte als VCF Datei indem ihr vCard exportieren auswählt:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/icloud_exportvcf.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="491" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/icloud_exportvcf-1024x491.png" alt="" class="wp-image-14828" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/icloud_exportvcf-1024x491.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/icloud_exportvcf-300x144.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/icloud_exportvcf-768x368.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/icloud_exportvcf-1536x736.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/icloud_exportvcf-2048x982.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/icloud_exportvcf-500x240.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Speichert die Datei auf eurem Gerät, und übertragt es später auf euer neues Phone.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Methode 2: via iPhone (iOS 17)</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Seit iOS 17 kann das umheimlich mächtige iPhone endlich auch über die Hauseigene Kontakte App seine Kontakte exportieren. Geht auf auf das <strong>Anrufsymbol</strong>, wählt <strong>Kontakte</strong> aus, und geht oben links auf <strong>Listen</strong>. Hier wählt ihr jetzt die zu exportierende Liste aus, und drückt lange darauf und wählt dann <strong>Export/Exportieren</strong>. Wählt im nächsten Fenster alle Kontaktdetails aus:</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/iphonekontakt_liste.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" width="473" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/iphonekontakt_liste-473x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-14821" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/iphonekontakt_liste-473x1024.jpeg 473w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/iphonekontakt_liste-139x300.jpeg 139w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/iphonekontakt_liste-768x1662.jpeg 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/iphonekontakt_liste-710x1536.jpeg 710w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/iphonekontakt_liste-946x2048.jpeg 946w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/iphonekontakt_liste-500x1082.jpeg 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/iphonekontakt_liste.jpeg 1170w" sizes="auto, (max-width: 473px) 100vw, 473px" /></a></figure>
</div></div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/iphone_select_contacts.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="473" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/iphone_select_contacts-473x1024.png" alt="" class="wp-image-14822" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/iphone_select_contacts-473x1024.png 473w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/iphone_select_contacts-139x300.png 139w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/iphone_select_contacts-768x1662.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/iphone_select_contacts-710x1536.png 710w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/iphone_select_contacts-946x2048.png 946w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/iphone_select_contacts-500x1082.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/iphone_select_contacts.png 1170w" sizes="auto, (max-width: 473px) 100vw, 473px" /></a></figure>
</div></div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/iphoneselect_details.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="473" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/iphoneselect_details-473x1024.png" alt="" class="wp-image-14823" style="object-fit:cover" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/iphoneselect_details-473x1024.png 473w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/iphoneselect_details-139x300.png 139w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/iphoneselect_details-768x1662.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/iphoneselect_details-710x1536.png 710w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/iphoneselect_details-946x2048.png 946w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/iphoneselect_details-500x1082.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/iphoneselect_details.png 1170w" sizes="auto, (max-width: 473px) 100vw, 473px" /></a></figure>
</div></div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph">Klickt anschliessend oben rechts auf <strong>Fertig/Done</strong>. Speichert das ganze im nächten Fenster <strong>als Datei</strong> auf eurem iPhone. Nun habt eine VCF Datei, die ihr auf dem neuen Phone importieren könnt.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Methode 3: via App</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Wir nutzen für unsere Anleitung beispielhaft die App "<a href="https://apps.apple.com/ch/app/easy-backup/id545198169">Easy Backup</a>". Im App Store findet ihr aber weitere Apps mit ähnlichen Funktionen. Die kostenfreie Version kann Sie bis zu 300 Kontakte exportieren. </p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Ladet  die App "<strong>Easy Backup</strong>" aus dem <strong>App Store</strong> herunter.</li>



<li>Öffnet die App und erlaubt den Zugriff auf eure Kontakte über "<strong>Zugang Kontakte</strong>" &gt; "<strong>OK</strong>".</li>



<li>Tippt auf "<strong>Weiter</strong>", nachdem die Kontakte in die App importiert wurden.</li>



<li>Geht anschließend auf das<strong> Backup-Symbol</strong> in der Mitte und wählt nach der Erstellung das <strong>E-Mail-Symbol</strong> unten links.</li>



<li>Die "<strong>vcf</strong>"-<strong>Datei</strong> befindet sich als <strong>Anhang</strong> in der E-Mail. Verschickt diese oder speichert die Datei z.B. auf eurem Computer ab.</li>
</ol>



<h2 class="wp-block-heading">SMS importieren auf CustomROM</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Übertragt die VCF Datei auf eures neues Smartphone, hier eignet sich am besten die schnelle, und auch private Möglichkeit, Dateien via Bluetooth zu übertragen. Ansonsten nimmt man meinen Cloudspeicher, oder sendet sich die Liste selbst via Mail (nicht empfehlenswert).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die meissten SMS Apps auf CustomROMs unterstützen keine direkt Importfunktion von SMS. Alles was ihr tun müsst, ist, die App SMS Import / Export auf eurem neuen Smartphone zu installieren, dann die App zu öffnen, und anschliessend <strong>Importiere Nachrichten</strong> zu wählen. Eure SMS sollten alle wie vorher gewohnt nun in der SMS App zur Verfügung stehen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kontakte importieren auf CustomROM</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Kontakte direkt auf das Phone importieren</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Einen Punkt möchte ich kurz später separate ansprechen, da es hier für Nextcloud Nutzer eine interessante Möglichkeit gibt, eure Kontakte dauerhaft zu sichern. Falls ihr keine Nextcloud habt, installiert euch via F-Droid wieder die App <strong>SMS Import / Export</strong> und wählt in der App einfach <strong>Importiere Kontakte</strong>, und die Kontakte stehen eurem Kontakbuch sofort zur Verfügung.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Kontakte in ein CardDAV kompatiblen Speicher importieren</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ihr habt die Möglichkeit, eure Kontakte direkt in eine CardDAV kompatible Cloud, wie die Nextcloud zu importieren. Dazu müsst ihr die App DAVx5 installieren, und einn WebDAV Zugang zu eurer Nextcloud einrichten. Nach der Einrichtung könnt ihr in die Kontakte App, geht in die <strong>Einstellung</strong>, dann auf <strong>Importieren</strong>, und importiert eure VCF Datei in das <strong>DAVx5 Adressbuch:</strong></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grafik.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="473" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grafik.png" alt="" class="wp-image-14825" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grafik.png 473w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grafik-139x300.png 139w" sizes="auto, (max-width: 473px) 100vw, 473px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Damit die Kontakte nun von Haus aus auf das DAV Konto gespeichert wird, müssen das DAVx5 Adressbuch als Standard Konto für neue Kontakte einrichten. Dies geht ebenso in den Einstellungen des Kontaktbuchs. Dazu können wir dem Kontaktebuch beibringen nur noch das CardDAV Konto anzuzeigen:</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/standardkontaktebuchaendern.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="473" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/standardkontaktebuchaendern-473x1024.png" alt="" class="wp-image-10242" style="width:280px;height:undefinedpx" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/standardkontaktebuchaendern-473x1024.png 473w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/standardkontaktebuchaendern-138x300.png 138w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/standardkontaktebuchaendern-768x1664.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/standardkontaktebuchaendern-709x1536.png 709w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/standardkontaktebuchaendern-945x2048.png 945w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/standardkontaktebuchaendern-500x1083.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/standardkontaktebuchaendern.png 1080w" sizes="auto, (max-width: 473px) 100vw, 473px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Standardkonto für Kontakte ändern</figcaption></figure>
</div></div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/ansichtanpassenkontaktebuch-1.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="473" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/ansichtanpassenkontaktebuch-1-473x1024.png" alt="" class="wp-image-10245" style="width:280px;height:undefinedpx" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/ansichtanpassenkontaktebuch-1-473x1024.png 473w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/ansichtanpassenkontaktebuch-1-138x300.png 138w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/ansichtanpassenkontaktebuch-1-768x1664.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/ansichtanpassenkontaktebuch-1-709x1536.png 709w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/ansichtanpassenkontaktebuch-1-945x2048.png 945w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/ansichtanpassenkontaktebuch-1-500x1083.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/ansichtanpassenkontaktebuch-1.png 1080w" sizes="auto, (max-width: 473px) 100vw, 473px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Ansicht anpassen</figcaption></figure>
</div></div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph">Wählt in den Einstellungen <strong>Standardkonto für Kontakte</strong> und wählt euer Konto aus. Geht als nächstes in die <strong>Anzuzeigende Kontakte</strong> und wählt nur das <strong>DAV Adressbuch</strong>. Jetzt ist das DAVx5 Adressbuch euer Standard Adressbuch, und jeder neue Kontakt landet automatisch in eurer Cloud, und auf allen synchronisierten Geräten. Feine Sache!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich hoffe das Kurztutorial Kontakte und SMS von Android oder iPhone auf Custom ROM übertragen hat euch gefallen. Habt ihr Fragen, haut sie in die Kommentare!</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Der GrapheneOS Einsteiger Guide - Einrichtung &#038; Anwendung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Jul 2024 08:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Android]]></category>
		<category><![CDATA[GraphenOS]]></category>
		<category><![CDATA[Privatsphäre]]></category>
		<category><![CDATA[Theorie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Updated: 04.06.2026 Weiter geht's mit einem Einsteiger Guide inklusive Anleitung und Hilfe bei der Einrichtung und Anwendung, für einen erfolgreichen Umstieg von einem Standard-Android-Gerät auf GrapheneOS! Hier erfahrt ihr alles,...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Updated: 04.06.2026</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Weiter geht's mit einem Einsteiger Guide inklusive Anleitung und Hilfe bei der Einrichtung und Anwendung, für einen erfolgreichen Umstieg von einem Standard-Android-Gerät auf GrapheneOS! Hier erfahrt ihr alles, was sich ändert, auf was ihr achten müssten, und was es zu wissen gibt, wenn ihr von einem Standard-Android Phone mit Googles Playstore kommt. Wir schauen uns auch in diesem Artikel an, wie ihr eure Apps bezieht, wie Backups funktionieren und wie ihr Kompatibilität mit eBanking und Finanzapp schaffen könnt.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/maxresdefault-2885178341-1-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-14625" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/maxresdefault-2885178341-1-1024x576.jpg 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/maxresdefault-2885178341-1-300x169.jpg 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/maxresdefault-2885178341-1-768x432.jpg 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/maxresdefault-2885178341-1-500x281.jpg 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/maxresdefault-2885178341-1.jpg 1280w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Quelle Bild: Android Privacy Lab</figcaption></figure>
</div>




<h2 class="wp-block-heading">Welche Smartphones unterstützt GrapheneOS? (Kompatible Geräte &amp; End-of-Life)</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bevor ihr loslegt, die wichtigste Voraussetzung: GrapheneOS läuft <strong>ausschliesslich auf Google-Pixel-Geräten</strong>. Das ist kein Zufall, sondern eine bewusste Sicherheitsentscheidung – nur die Pixel-Hardware bietet die nötigen Funktionen wie einen vollständig kontrollierbaren <em>Verified Boot</em> (Bootloader lässt sich wieder sicher verriegeln), den Titan-Sicherheitschip und auf neueren Modellen Hardware Memory Tagging (MTE). Andere Hersteller wie Samsung, Xiaomi oder Apple werden <strong>nicht</strong> unterstützt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Entscheidend beim Kauf ist das <strong>End-of-Life-Datum</strong> – also wie lange Google für das jeweilige Modell noch Sicherheitsupdates liefert. Hier die aktuell von GrapheneOS unterstützten Pixel-Modelle mit ihrem Update-Zeitraum (Stand Juni 2026):</p>



<figure class="wp-block-table"><table><thead><tr><th>Pixel-Modell</th><th>Sicherheitsupdates garantiert bis</th><th>Status (06/2026)</th></tr></thead><tbody><tr><td>Pixel 6 / 6 Pro</td><td>Oktober 2026</td><td>⚠️ Unterstützt, EOL steht unmittelbar bevor</td></tr><tr><td>Pixel 6a</td><td>Juli 2027</td><td>Unterstützt</td></tr><tr><td>Pixel 7 / 7 Pro</td><td>Oktober 2027</td><td>Unterstützt</td></tr><tr><td>Pixel 7a</td><td>Mai 2028</td><td>Unterstützt</td></tr><tr><td>Pixel Fold / Pixel Tablet</td><td>ca. 2028</td><td>Unterstützt</td></tr><tr><td>Pixel 8 / 8 Pro / 8a</td><td>2030 – 2031</td><td>✅ Empfohlen (7 Jahre Support, MTE)</td></tr><tr><td>Pixel 9 / 9 Pro / 9 Pro XL / 9 Pro Fold / 9a</td><td>2031 – 2032</td><td>✅ Empfohlen</td></tr><tr><td>Pixel 10 / 10 Pro / 10 Pro XL / 10 Pro Fold</td><td>ca. 2032</td><td>✅ Empfohlen (neueste Generation)</td></tr></tbody></table></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Unsere Empfehlung:</strong> Wer neu kauft, fährt mit einem <strong>Pixel 8a oder neuer</strong> am besten – diese Geräte bekommen <strong>volle sieben Jahre</strong> Sicherheitsupdates ab Marktstart und unterstützen Hardware Memory Tagging, das GrapheneOS für zusätzlichen Exploit-Schutz nutzt. Das Pixel 8a bietet dabei das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Ein gebrauchtes Pixel 7 oder 7a ist als günstiger Einstieg weiterhin völlig in Ordnung – behaltet aber das jeweilige End-of-Life-Datum im Hinterkopf. Vom Pixel 6 / 6 Pro raten wir bei einem Neukauf inzwischen ab, da der Support bereits im <strong>Oktober 2026</strong> endet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn ihr euch die Installation nicht selbst zutraut, bekommt ihr bei uns auch <a href="https://yourdevice.ch/produkt-kategorie/entgoogelte-smartphones/">fertig mit GrapheneOS eingerichtete Pixel-Smartphones</a>. Übrigens: GrapheneOS hat Anfang 2026 eine Zusammenarbeit mit Motorola angekündigt – entsprechende Geräte sind aber frühestens mit der 2027er-Generation zu erwarten. Bis dahin bleibt Google Pixel die einzige Option.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Habt ihr GrapheneOS installiert, oder <a href="https://yourdevice.ch/produkt-kategorie/entgoogelte-smartphones/">ein Phone mit GrapheneOS von uns gekauft</a>, müsst ihr das System beziehungsweise das Smartphone zuerst einrichten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir schauen uns also wieder zuerst die Einrichtung von GrapheneOS an, diese ist, etwas einfacher gestaltet wie die Einrichtung von CalyxOS, den es gibt keine Apps die man installieren kann, und MicroG gibt es auch nicht. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Voreinrichtung von GrapheneOS</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Zuerst werden ihr durch die Standardvoreinrichtung des Betriebssystem geleitet, wählt eure gewünschte Sprache, aktiviert das WLAN oder überspringt diesen Schritt und legt einen PIN oder einen Fingerprint fest. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Standortdienste</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Während der Einrichtung trefft ihr auf den Punkt <strong>Location Services</strong>. Hier erlaubt ihr mit dieser Einstellung, ähnlich wie bei CalyxOS, ob Apps, auf euren Standort zu zugreifen dürfen. Dies wird vor allem für Apps wie Navigation und etc. benötigt. Ihr könnt die Funktion standardmässig aktiviert lassen, und später auch wieder deaktivieren. Die Einstellung dient der kompletten Abschaltung von Standortabfragen für alle Apps auf dem Smartphone. Bedenkt, dass Apps wie Navigation und Co. ohne die Standort Funktion nicht funktionieren. Ein aktivieren der Standortfunktion bedeutet nicht, dass alle Apps automatisch Standortfreigabe haben. Jede App fragt zuerst nach, ob sie den Standort abrufen darf, oder nicht.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/IMG_20240727_131612_695-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="771" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/IMG_20240727_131612_695-771x1024.jpg" alt="" class="wp-image-14647" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/IMG_20240727_131612_695-771x1024.jpg 771w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/IMG_20240727_131612_695-226x300.jpg 226w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/IMG_20240727_131612_695-768x1020.jpg 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/IMG_20240727_131612_695-1157x1536.jpg 1157w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/IMG_20240727_131612_695-1542x2048.jpg 1542w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/IMG_20240727_131612_695-500x664.jpg 500w" sizes="auto, (max-width: 771px) 100vw, 771px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Ihr könnt später festlegen, ob eine jeweilige App den Standort <strong>immer abfragen darf</strong>, oder zum Beispiel <strong>nur bei der Verwendung der App</strong>. Im allgemeinen ist es ratsam, Standortabfragen nur zu gewähren, wenn die jeweilige App geöffnet, und gerade in Verwendung ist.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wiederherstellung aus einem Backup</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ihr könntet kurz vor Schluss der Einrichtung zudem eurer <a href="https://yourdevice.ch/android-backup-mit-nextcloud/">Phone aus einem Backup wiederherstellen</a>. Am Schluss wird euch noch Bedienung des Smartphones via Gesten erklärt, diese könnt ihr später unter <strong>System -&gt; Touch-Gesten &amp; Bewegungen</strong> aber auch gerne wieder zurück auf die klassische Steuerung stellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine MicroG Installation gibt es keine während der Installation/Einrichtung von GrapheneOS nicht, dafür aber eine andere Methode, um Kompatibilität zu bestimmten Apps und Dienstleistungen zu gewährleisten. Darauf gehen wir unten im Abschnitt Sandboxed GooglePlay ein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während der Einrichtung könnt ihr, im Gegensatz zu CalyxOS keine weiteren Apps installieren, zumindest keine GrapheneOS fremde Apps. Standardapps wie Taschenrechner, Kalender, Kontakte, PDF Reader, Taschenlampe, Rechner und etc. sind natürlich vorinstalliert.</p>



<div class="wp-block-kadence-infobox kt-info-box14600_b749be-bb"><span class="kt-blocks-info-box-link-wrap info-box-link kt-blocks-info-box-media-align-top kt-info-halign-center"><div class="kt-blocks-info-box-media-container"><div class="kt-blocks-info-box-media kt-info-media-animate-none"><div class="kadence-info-box-icon-container kt-info-icon-animate-none"><div class="kadence-info-box-icon-inner-container"><span class="kb-svg-icon-wrap kb-svg-icon-fe_alertTriangle kt-info-svg-icon"><svg viewBox="0 0 24 24"  fill="none" stroke="currentColor" stroke-width="2" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"  aria-hidden="true"><path d="M10.29 3.86L1.82 18a2 2 0 0 0 1.71 3h16.94a2 2 0 0 0 1.71-3L13.71 3.86a2 2 0 0 0-3.42 0z"/><line x1="12" y1="9" x2="12" y2="13"/><line x1="12" y1="17" x2="12" y2="17"/></svg></span></div></div></div></div><div class="kt-infobox-textcontent"><h2 class="kt-blocks-info-box-title"></h2><p class="kt-blocks-info-box-text">Auf dem letzten Einrichtungsscreen werdet ihr gefragt ob ihr OEM-Unlocking wieder deaktivieren wollt. Lasst den Haken unbedingt wie er ist, ansonsten könnte, bei Verlust des Gerätes, jemand euren Bootloader entsperren, und eure Daten anschliessend auslesen.</p></div></span></div>



<h2 class="wp-block-heading">Anwendung von GrapheneOS</h2>



<p class="wp-block-paragraph">In diesem Abschnitt geht es um die Anwendung von GrapheneOS, was es es wichtiges zu wissen gibt, wo ihr eure Apps her bekommt, wie ihr das System auf dem neusten Stand haltet, wo es Updates für das Betriebssystem gibt, und welche weiteren Möglichkeiten ihr habt. Ausserdem klären wir ein paar sicherheitspezifische Einstellungen von GrapheneOS, die es auf CalyxOS nicht gibt. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Bedienung von GrapheneOS</h3>



<p class="wp-block-paragraph">GrapheneOS bietet eine intuitive Gestensteuerung, die die Navigation erleichtert und das Nutzungserlebnis verbessert. Wir zeigen euch, wie die Bedienung von statten geht, und wir ihr zurück auf die klassiche Bedienung mit Buttons zurück wechselt</p>



<h4 class="wp-block-heading">Gestensteuerung</h4>



<p class="wp-block-paragraph">1. <strong>Home-Bildschirm</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Zum Startbildschirm zurückkehren:</strong> Wischt von der Unterkante des Bildschirms nach oben. Dies bringt euch jederzeit zurück zum Startbildschirm.</li>



<li><strong>Zwischen Apps wechseln:</strong> Wischt von der Unterkante des Bildschirms nach oben und halte kurz, um den App-Wechsler zu öffnen. Ihr könnt dann nach links oder rechts wischen, um durch die geöffneten Apps zu blättern. Ganz links findet ihr dann den Button um alle Apps gleichzeitig zu beenden. Ein Wisch nach oben, beendet die jeweilige App einzeln.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">2. <strong>Zurück</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Zurückgehen:</strong> Wischt von der linken oder rechten Bildschirmkante zur Mitte des Bildschirms. Diese Geste ersetzt die traditionelle Zurück-Taste und funktioniert in den meisten Apps.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">3. <strong>Öffnen von Benachrichtigungen und Schnelleinstellungen</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Benachrichtigungen anzeigen:</strong> Zieht vom oberen Bildschirmrand nach unten, um die Benachrichtigungen zu sehen.</li>



<li><strong>Schnelleinstellungen öffnen:</strong> Zieht vom oberen Bildschirmrand nach unten und zieht ein zweites mal erneut nach unten, um auf die Schnelleinstellungen wie WLAN, Bluetooth und Helligkeit, die Einstellungen und mehr, zuzugreifen.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">5. <strong>Bildschirm teilen (Split-Screen)</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Apps im Split-Screen-Modus verwenden:</strong> Öffnet in den App-Wechsler (Wischt von der Unterkante nach oben und halt kurz), tippt auf das App Symbol über der App, und danach auf <strong>Splitscreen</strong> der gewünschten App. Wählt dann die zweite App, die ihr gleichzeitig verwenden möchtet.</li>
</ul>



<h4 class="wp-block-heading">Klassische Bedienung</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Falls ihr lieber die klassische Steuerung mit den drei Tasten am unteren Bildschirmrand nutzen möchtet, könnt ihr dies in den Einstellungen ändern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">1. <strong>Einstellungen öffnen</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Geht auf euren Startbildschirm oder in der App-Schublade auf das Zahnradsymbol, um die Einstellungen zu öffnen.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">2. <strong>System und Gesten</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Scrollet nach unten und tippt auf "<strong>System</strong>".</li>



<li>Tippt auf "<strong>Touch-Gesten &amp; Bewegungen</strong>".</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">3. <strong>Systemnavigation auswählen</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Hier findet ihr den Punkt "<strong>Navigationsmodus</strong>". Tippt darauf.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">4. <strong>Navigationsleiste auswählen</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Ihr seht verschiedene Optionen für die Systemnavigation. Wählt "<strong>Bedienung über 3 Schaltflächen</strong>" aus.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Jetzt habt ihr die klassische Navigationsleiste mit den drei Tasten unten auf eurem Bildschirm:</p>



<p class="wp-block-paragraph">1. <strong>Home-Taste</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Zum Startbildschirm zurückkehren:</strong> Tippt auf die mittlere Taste (Kreis-Symbol).</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">2. <strong>Zurück-Taste</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Zurückgehen:</strong> Tippt auf die Taste links neben der Home-Taste (Pfeil nach links).</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">3. <strong>App-Wechsler-Taste</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Zwischen Apps wechseln:</strong> Tippt auf die Taste rechts neben der Home-Taste (Quadrat-Symbol), um den App-Wechsler zu öffnen. Hier könnt ihr nach links oder rechts wischen, um durch eure geöffneten Apps zu blättern.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Mit diesen Einstellungen und Tipps könnt ihr euer GrapheneOS-Gerät entweder über die moderne Gestensteuerung oder die klassische Bed</p>



<h3 class="wp-block-heading">App Quellen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">GrapheneOS ist ein extrem datenschutzorientiertes Betriebssystem und verzichtet wie ihr bereits gelesen habt, vollständig auf Google-Dienste und -Apps. Das bedeutet, falls ihr kein Sandboxed Google Play verwendet:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Kein Google Play Store</strong>: Stattdessen nutzt ihr alternative App-Stores.</li>



<li><strong>Keine Google-Play-Dienste</strong> <strong>per Standard</strong>: nur mit Sandboxed Google Play habt ihr erweiterte Funktionen die ihr von Google Phones kennt: dazu gehören Push Benachrichtigungen und kompatiblität mit Big-Tech Apps.</li>



<li><strong>Kein automatisches Tracking</strong>: eure Aktivitäten werden nicht an Google gesendet, ausser ihr verwendet natürlich Google Apps oder sonstige datensammelnde Apps. </li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Graphene's eigener Appstore</h3>



<p class="wp-block-paragraph">GrapheneOS kommt mit eigenen Apps da her, die speziell auf das Betriebssystem zugegeschnitten, und gehärtet sind. Diese Apps findet ihr in der App Übersicht unter <strong>App Store</strong>. Diese Apps sind sehr tief ins Betriebssystem verankert, und können, <strong>nicht deinstalliert, sondern nur deaktiviert werden</strong>. Es empfiehlt sich aber die Standard Apps von GrapheneOS immer zu verwenden, da spezielle Sicherheitsfeatures bewerkstelligen, dass diese Apps praktisch nicht hackbar, oder manipulierbar sind, ohne dass das System etwas davon mitbekommt.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Vorinstallierte System Apps</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Die Apps unterscheiden sich zwischen vorinstallierten Systemapps, und weiteren Apps die installiert werden können.</p>



<h5 class="wp-block-heading">Vanadium</h5>



<p class="wp-block-paragraph">GrapheneOS enthält den Vanadium-Browser sowohl als WebView-Implementierung des Betriebssystems als auch als Standardbrowser. Vanadium ist zweifelsohne einer der Hauptmerkmale von GrapheneOS. Vanadium ist eine gehärtete Variante von Chromium, die verbesserte Privatsphäre und Sicherheit bietet, ähnlich wie GrapheneOS im Vergleich zu AOSP. Der Vanadium-Browser hat derzeit ein paar richtig gute Funktionen, und es sind viele Verbesserungen für die Zukunft geplant.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Einige der im Vergleich zum Standard-Mobile-Chromium hinzugefügten Funktionen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Type-based Control Flow Integrity (CFI)</strong></li>



<li><strong>Hardware Memory Tagging (MTE)</strong> aktiviert für den Hauptspeicherallocator</li>



<li>Strikte Website-Isolierung und Sandbox-Ifames</li>



<li><strong>JavaScript JIT</strong> standardmäßig deaktiviert mit seitenweitem Umschalten über ein Dropdown-Berechtigungsmenü</li>



<li><strong>Native Android-Autofill-Implementierung</strong>, um die Notwendigkeit eines gesandboxten Google Play für Autofill-Unterstützung zu vermeiden</li>



<li><strong>WebGPU</strong> deaktiviert zur Reduzierung der Angriffsfläche</li>



<li><strong>WebRTC IP Handling Policy Toggle</strong>, um den Peer-to-Peer-WebRTC-Modus zu steuern</li>



<li><strong>Compiler-Härtung</strong>: automatische Variableninitialisierung, starker Stack-Schutz, wohldefinierter vorzeichenbehafteter overflow</li>



<li><strong>Hochleistungs-Content-Filter-Engine</strong> unter Verwendung von EasyList + EasyPrivacy mit seitenweitem Umschalten über ein Dropdown-Berechtigungsmenü</li>



<li><strong>Vollständigere Statuspartitionierung </strong>ohne Opt-out für Origin Trials</li>



<li>High Entropy Client Hints werden durch eingefrorene User-Agent-Werte ersetzt, um das Lecken von Geräte-/OS-Informationen zu vermeiden</li>



<li>Die <strong>Battery API</strong> zeigt den Servern immer an, dass der Akku lädt und 100% Kapazität hat</li>



<li><strong>Triviale Subdomain-Ausblendung</strong> deaktiviert</li>



<li><strong>Konsistentes Browserverhalten</strong> über alle Benutzer hinweg ohne Verwendung von Feature-Flags und Seed-basierten Trials</li>



<li><strong>Nahezu alle Remote-Dienste standardmäßig deaktiviert oder entfernt</strong>. Standardmäßig wird nur mit GrapheneOS-Servern verbunden. Es gibt nur zwei Standarddienste: Komponent-Updates wie Zertifizierungsstellen- und Zertifikatswiderruf-Updates sowie DNS-over-HTTPS-Konnektivitätsprüfungen, wenn aktiviert</li>



<li><strong>Web-Suche und globale Suchintents</strong>, um die Notwendigkeit einer OS-Such-App zu ersetzen</li>



<li>Option, immer Links aus anderen Apps, benutzerdefinierten Tabs, Suchintents und Share-Intents im Inkognito-Modus zu öffnen</li>



<li>Option zur Reduzierung oder Deaktivierung des Sendens von Cross-Origin-Referrer-Informationen, wo ein Link geöffnet wurde</li>



<li><strong>Hybride Post-Quantum-Kryptografie standardmäßig</strong> aktiviert, um das Verhalten von Chromium auf dem Desktop zu entsprechen, da die unterstützten Geräte mehr als schnell genug sind</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Bessere Standardeinstellungen, einschließlich nicht benutzerseitiger Flags:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Reduzieren des <strong>Accept-Language Headers</strong> standardmäßig (nur über chrome://flags verfügbar)</li>



<li>Drittanbieter-Cookies standardmäßig deaktiviert</li>



<li>Zahlungssupport standardmäßig deaktiviert</li>



<li>Website-Hintergrundsynchronisierung standardmäßig deaktiviert</li>



<li>Sensorzugriff standardmäßig deaktiviert</li>



<li>Geschützte Medien (DRM) standardmäßig deaktiviert</li>



<li>Hyperlink-Auditing standardmäßig deaktiviert</li>



<li><strong>Do Not Track</strong> standardmäßig deaktiviert, hauptsächlich um zu vermeiden, dass Benutzer sich durch das Aktivieren von anderen unterscheiden, da es keinen wirklichen Wert hat</li>



<li><strong>WebRTC IP Handling Policy</strong> standardmäßig auf den privatesten Wert gesetzt, anstatt auf den am wenigsten privaten Wert (durch Vanadium zu einer benutzerseitigen Option gemacht)</li>
</ul>



<h5 class="wp-block-heading">Auditor</h5>



<p class="wp-block-paragraph">Die Auditor-App und der Attestationsdienst bieten eine starke hardwarebasierte Überprüfung der Authentizität und Integrität der Firmware/Software auf dem Gerät. Eine starke Paarungs-basierte Methode wird verwendet, die auch die Identität des Geräts auf Basis des hardwaregestützten Schlüssels, der für jede Paarung erzeugt wird, verifiziert. Softwarebasierte Überprüfungen werden darauf aufbauend hinzugefügt, wobei der Trust sicher von der Hardware abgeleitet wird.</p>



<h5 class="wp-block-heading">Camera</h5>



<p class="wp-block-paragraph">GrapheneOS Camera ist eine moderne Kamera-App mit einer guten Benutzeroberfläche und einem Schwerpunkt auf Privatsphäre und Sicherheit. Metadaten werden standardmässig nicht aufgenommen. </p>



<h5 class="wp-block-heading">PDF Viewer</h5>



<p class="wp-block-paragraph">GrapheneOS PDF Viewer ist ein gesandboxtes, gehärtetes PDF-Programm, das HiDPI-Rendering verwendet und Funktionen wie Pinch-to-Zoom, Textauswahl, das Anzeigen verschlüsselter PDFs und mehr bietet.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Weitere Apps</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Dies sind Apps, die sich via den Graphene eigenen Appstore hinzufügen lassen, und welche spezielle durch GrapheneOS geschützt werden.</p>



<h5 class="wp-block-heading">Accrescent</h5>



<p class="wp-block-paragraph">Accrescent ist ein alternativer App Store, der speziell auf Sicherheit und Datenschutz ausgerichtet ist. Jede App im Accrescent Store wird gründlich überprüft, um sicherzustellen, dass sie sicher ist und keine unnötigen Berechtigungen anfordert. Der Store sammelt keine unnötigen Daten über die Nutzer und setzt auf Transparenz bei der Überprüfung und Freigabe von Apps.</p>



<p class="wp-block-paragraph">GrapheneOS bietet Accrescent in seinem eigenen App Store an, weil beide Plattformen einen starken Fokus auf Sicherheit und Datenschutz legen. Durch die Integration von Accrescent können Nutzer von GrapheneOS sicherstellen, dass die Apps, die sie installieren, den hohen Sicherheitsstandards entsprechen und ihre Privatsphäre geschützt bleibt. Diese Partnerschaft unterstützt das Ziel von GrapheneOS, eine sichere und vertrauenswürdige Umgebung für seine Nutzer zu schaffen. Leider gibt es noch nicht alzuviele Apps im Store von Accrescent.</p>



<h5 class="wp-block-heading">Android Auto</h5>



<p class="wp-block-paragraph">GrapheneOS bietet die Möglichkeit, offizielle Versionen von Android Auto zu installieren und zu nutzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Android Auto benötigt normalerweise privilegierten Zugriff, um zu funktionieren. GrapheneOS verwendet jedoch eine Erweiterung der gesandboxten Google Play-Kompatibilitätsschicht, um Android Auto mit reduzierten Privilegien betreiben zu können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um Android Auto zu installieren, verwendet ihr den GrapheneOS App Store. Android Auto kann nicht über den Play Store oder andere App-Quellen installiert werden. Da Android Auto von gesandboxtem Google Play abhängig ist, werdet ihr aufgefordert, dieses zu installieren, falls es noch nicht installiert ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach der Installation von Android Auto <strong>muss das Gerät neu gestartet werden</strong>.  Danach muss Android Auto über die <strong>Einstellungen -&gt; Apps -&gt; Sandboxed Google Play -&gt; Android Auto-Konfigurationsbildschirm</strong> eingerichtet werden. Dieser Bildschirm enthält Schalter für Berechtigungen, Links zu verwandten Konfigurationsbildschirmen, Konfigurationstipps und Links zu optionalen Abhängigkeiten von Android Auto.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Berechtigungsschalter fordern vor der Aktivierung eine Bestätigung an. Ein Popup erklärt, welchen Zugriff jede Berechtigung bietet.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/android_auto_Settings.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="459" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/android_auto_Settings-459x1024.png" alt="" class="wp-image-19664" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/android_auto_Settings-459x1024.png 459w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/android_auto_Settings-134x300.png 134w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/android_auto_Settings-768x1714.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/android_auto_Settings-688x1536.png 688w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/android_auto_Settings-918x2048.png 918w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/android_auto_Settings-500x1116.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/android_auto_Settings.png 960w" sizes="auto, (max-width: 459px) 100vw, 459px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Standardmäßig erhält Android Auto keinen privilegierten Zugriff und wird wie andere Apps behandelt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit Android Auto funktioniert, müssen grundlegende Berechtigungen für die verkabelte oder drahtlose Nutzung von Android Auto erteilt werden. Die verkabelte Nutzung von Android Auto erfordert deutlich weniger Zugriff als die drahtlose Nutzung. Diese grundlegenden Berechtigungen werden über die Schalter "<strong>Berechtigungen für verkabeltes / drahtloses Android Auto erlauben</strong>" gesteuert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für einige Autos <strong>sind die Basisberechtigungen für drahtloses Android Auto erforderlich</strong>, selbst wenn ihr verkabeltes Android Auto nutzt. Wenn die verkabelte Verbindung zum Auto mit nur den verkabelten Berechtigungen nicht funktioniert, versucht, stattdessen drahtlose Berechtigungen zu erteilen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um Benachrichtigungen vom Gerät ins Auto weiterzuleiten, muss Android Auto <strong>Zugriff auf Benachrichtigungen</strong> haben. Die Einstellungen für den Zugriff auf Benachrichtigungen sind unter den Berechtigungsschaltern von Android Auto verlinkt verlinkt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit Apps in der Android Auto-Benutzeroberfläche im Auto angezeigt werden, müssen sie aus dem Play Store installiert sein und Android Auto unterstützen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit Android Autos Sprachführung funktioniert, muss Googles TTS von Aurora installiert werden:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://play.google.com/store/apps/details?id=com.google.android.tts&amp;hl=de">https://play.google.com/store/apps/details?id=com.google.android.tts&amp;hl=de</a></p>



<h5 class="wp-block-heading">Google Play Services</h5>



<p class="wp-block-paragraph">GrapheneOS ermöglicht die Nutzung von Google Play in einer sicheren Sandbox-Umgebung, ohne spezielle Zugriffsrechte oder Privilegien. Google Play-Apps sind normale Apps und können nur innerhalb ihres Nutzer- oder Arbeitsprofils verwendet werden. Sie haben keinen Zugriff auf Daten anderer Apps und benötigen die ausdrückliche Zustimmung des Nutzers für den Zugriff auf Profildaten oder Berechtigungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die meisten Google Play-Dienste funktionieren nahezu vollständig, einschließlich dynamischer Module und Funktionen wie Google Play Games. Standortanfragen werden standardmäßig an eine GrapheneOS-Neuimplementierung weitergeleitet, können aber bei Bedarf auf den Google-Dienst umgestellt werden. Der Play Store wird vollständig unterstützt, einschließlich In-App-Käufen und automatischer Updates, sofern der Nutzer die entsprechenden Berechtigungen erteilt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zur Nutzung von Sandboxed Google Play gibt es weiter unten einen eigenen Abschnitt.</p>



<h5 class="wp-block-heading">Markup</h5>



<p class="wp-block-paragraph">Snap Markup ist ein kostenloses Foto-Markup-Tool. Snap Markup bietet eine Vielzahl von Anmerkungsfunktionen wie Zuschneiden, Text hinzufügen, verpixeltes Bild, Zeichnen, Pfeil, Rechteck, Kreis, Linie und viele mehr.<br>Lassen Sie Ihr Bild oder Ihre Fotos einfach bearbeiten und markieren und schnell mit Ihren Freunden und Fachleuten teilen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Markup aus dem Google Play Store funktioniert nicht, und es lässt sich auch nicht aus dem Aurora Store installieren, wer es unbedingt braucht, kann es sich hier installieren. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Externe App Stores</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Externe Apps Stores sind per default auf GrapheneOS nicht vorhanden, und muss man sich selber installieren. GrapheneOS lässt euch hier also die Wahl, von welchem App Stores ihr eure Apps bezieht. Die Standardmöglichkeiten wären:</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>1. Aurora Store</strong></h4>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://yourdevice.ch/aurora-store-installation-und-anwendung/">Der Aurora Store</a> ist eine alternative Schnittstelle zum Google Play Store. Hier könnt ihr auf alle Apps des Play Stores zugreifen, ohne ein Google-Konto zu verwenden. GrapheneOS empfiehlt diesen Appstore, da die Apps aus geprüften und nahezu virenfreien Quellen stammen, und sind aufgrund Googles strenger Sicherheitsrichtlinien sicherer als die Apps aus dem<a href="https://yourdevice.ch/f-droid-sicherheitsbedenken-und-aktuelle-probleme/">F-Droid Store</a>. Aurora Store bietet die Möglichkeit, anonym zu bleiben. Aurora kann via F-Droid installiert werden. Ein Artikel der Aurora genauer beschreibt, findet ihr hier:</p>



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<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:25%"></div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:50%">
<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-yourdevice-ch-deine-anlaufstelle-f-r-linux-opensource-software-und-co wp-block-embed-yourdevice-ch-deine-anlaufstelle-f-r-linux-opensource-software-und-co"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="ES6ezDNlHY"><a href="https://yourdevice.ch/aurora-store-installation-und-anwendung/">Aurora Store Installation und Anwendung</a></blockquote><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Aurora Store Installation und Anwendung&#8220; &#8211; yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co" src="https://yourdevice.ch/aurora-store-installation-und-anwendung/embed/#?secret=a6AkvGixKH#?secret=ES6ezDNlHY" data-secret="ES6ezDNlHY" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
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</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:25%"></div>
</div>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>2. F-Droid</strong></h4>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://yourdevice.ch/f-droid-installation-und-anwendung/">F-Droid</a> ist ein alternativer App-Store, der nur Open-Source-Apps anbietet. Hier findet ihr viele nützliche Anwendungen, die frei von Tracker und Werbungen sind. Wie ihr F-Droid installiert und verwendet, findet ihr hier:</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:25%"></div>



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<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-yourdevice-ch-deine-anlaufstelle-f-r-linux-opensource-software-und-co wp-block-embed-yourdevice-ch-deine-anlaufstelle-f-r-linux-opensource-software-und-co"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="1YfQlqDfax"><a href="https://yourdevice.ch/f-droid-installation-und-anwendung/">F-Droid Installation und Anwendung</a></blockquote><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;F-Droid Installation und Anwendung&#8220; &#8211; yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co" src="https://yourdevice.ch/f-droid-installation-und-anwendung/embed/#?secret=bMktK5mlvG#?secret=1YfQlqDfax" data-secret="1YfQlqDfax" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
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</div>



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<p class="wp-block-paragraph">Aufgrund diverser Sicherheitsmängel beim builden der Apps, ist der F-Droid aus Sicht der Security nicht als aller erstes zu empfehlen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">3. Droid-ify</h4>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><a href="https://yourdevice.ch/droid-ify-die-f-droid-alternative/">Droid-ify</a></strong> ist ein alternativer Open-Source-App-Store für Android, der als F-Droid-Client fungiert. Er bietet eine moderne, intuitive Benutzeroberfläche und ermöglicht das einfache Durchsuchen, Installieren und Aktualisieren von Apps aus F-Droid und anderen Repositorys.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Hauptmerkmale von Droid-ify:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Open Source &amp; Google-frei</strong>: Droid-ify basiert auf freien und quelloffenen Technologien.</li>



<li><strong>F-Droid Client</strong>: Funktioniert als Alternative zur offiziellen F-Droid-App, bietet aber eine modernere UI.</li>



<li><strong>Mehrere Repositories</strong>: Unterstützung für zusätzliche Repos wie IzzyOnDroid oder eigene, benutzerdefinierte Quellen.</li>



<li><strong>Automatische Updates</strong>: Ermöglicht das Aktualisieren von Apps, ohne den Google Play Store zu nutzen.</li>



<li><strong>Material-You-Design</strong>: Anpassbare UI mit dunklem Modus und flüssiger Navigation.</li>



<li><strong>Keine Anmeldung erforderlich</strong>: Apps können direkt heruntergeladen und installiert werden.</li>



<li><strong>Verifizierte APKs</strong>: Droid-ify überprüft die Integrität der Apps anhand von Signaturen.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Droid-ify ist ideal für Nutzer, die ein freies, Google-unabhängiges App-Ökosystem bevorzugen. Es kann direkt als APK von F-Droid oder GitHub heruntergeladen werden.</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
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<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-yourdevice-ch-deine-anlaufstelle-f-r-linux-opensource-software-und-co wp-block-embed-yourdevice-ch-deine-anlaufstelle-f-r-linux-opensource-software-und-co"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="KCWpJiuLTL"><a href="https://yourdevice.ch/droid-ify-die-f-droid-alternative/">Droid-ify, die F-Droid Alternative</a></blockquote><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Droid-ify, die F-Droid Alternative&#8220; &#8211; yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co" src="https://yourdevice.ch/droid-ify-die-f-droid-alternative/embed/#?secret=j7zpdoqSl5#?secret=KCWpJiuLTL" data-secret="KCWpJiuLTL" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
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<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:25%"></div>
</div>



<h4 class="wp-block-heading">4. Obtainium</h4>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Obtainium</strong> ist eine Open-Source-App für Android, die es ermöglicht, Apps direkt von ihren offiziellen Release-Quellen zu installieren und zu aktualisieren – ganz ohne Google Play Store oder F-Droid.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Hauptmerkmale von Obtainium:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Updates direkt von der Quelle</strong>: Unterstützt GitHub, GitLab, Codeberg, F-Droid, APKMirror, APKPure und viele weitere.</li>



<li><strong>Keine Zwischenhändler</strong>: Obtainium bezieht die APKs direkt von den Entwicklern, sodass keine Drittanbieter-Downloads nötig sind.</li>



<li><strong>Automatische Updates</strong>: Prüft regelmäßig auf neue Versionen und ermöglicht eine automatische oder manuelle Aktualisierung.</li>



<li><strong>Sicher &amp; Open Source</strong>: Transparent und ohne versteckte Telemetrie – vollständig quelloffen.</li>



<li><strong>Leichtgewichtig &amp; effizient</strong>: Minimalistische App mit geringer Größe und ohne überflüssige Hintergrundprozesse.</li>



<li><strong>Keine Anmeldung erforderlich</strong>: Läuft völlig ohne Google-Konto oder App-Store-Abhängigkeiten.</li>



<li><strong>Mehrere Quellen pro App</strong>: Falls eine App auf mehreren Plattformen verfügbar ist, kann Obtainium aus verschiedenen Quellen wählen.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Obtainium eignet sich perfekt für Nutzer, die ihre Apps direkt von den Entwicklern beziehen und maximale Kontrolle über ihre Updates haben möchten. Die App kann als APK von GitHub oder F-Droid heruntergeladen werden.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>5. Direkt vom Entwickler</strong></h4>



<p class="wp-block-paragraph">Manche Apps könnt ihr direkt von den Webseiten der Entwickler herunterladen. Diese Option ist besonders nützlich, wenn eine App nicht in F-Droid oder Aurora Store verfügbar ist. Ein Anhaltspunkt ist hier sicherlich <a href="https://github.com/">Github</a>, auf dem die meissten Opensource Developer ihre Apps zuerst veröffentlichen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Oberfläche und <strong>Anpassbarkeit</strong> von GrapheneOS</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ihr habt bei GrapheneOS volle Kontrolle über euer Gerät und könnt genau festlegen, welche Apps und Dienste ihr installiert und nutzt. Mit einem langen Druck auf den Home Screen könnt ihr Hintergrund &amp; Stile festlegen, Widgets festlegen und das aussehen des Home Screens definieren. In den <strong>Einstellungen</strong> unter <strong>Display</strong> könnt ihr zudem die Schriftgrösse festlegen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Berechtigungen von Apps</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Mit einem langen Druck auf eine App und danach <strong>App Info</strong>, kommt ihr in das Kontextmenu dieser App. Ihr könnt App spezifische Einstellungen festlegen, wie zum Beispiel die Berechtigungen (unter anderem Standort, Mikrophone, Kontakte, Zugriff auf Fotos und Medien und etc.) festlegen. Hier könnt ihr eine Browserapp, falls ihr mehrere habt, auch als Standardbrowser festlegen. Weiter unten findet ihr die Version der App, und mit welchem App-Store diese installiert worden ist.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Einstellungen von GrapheneOS</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Einstellungen, beziehungsweise das Einstellungsmenu ähnelt einem Standard Android ziemlich genau. Ihr findet hier eine Liste der Einstellungen kategorisiert in Funktionen und Anwendungen wie zum Beispiel: <strong>Netzwerk, verbundene Geräte, Apps, Benachrichtigungen, Apps</strong> und Co.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/einstellungencalyx.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="460" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/einstellungencalyx-460x1024.png" alt="" class="wp-image-14577" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/einstellungencalyx-460x1024.png 460w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/einstellungencalyx-135x300.png 135w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/einstellungencalyx-768x1710.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/einstellungencalyx-690x1536.png 690w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/einstellungencalyx-920x2048.png 920w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/einstellungencalyx-500x1113.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/einstellungencalyx.png 1008w" sizes="auto, (max-width: 460px) 100vw, 460px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Findet ihr eine Einstellungen nicht sofort, benutzt einfach oben die Suchfunktion. Wer einmal ein Android bedient hatte, sollte sich hier schnell zurecht finden.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Erweiterte Sicherheitseinstellungen von GrapheneOS</h4>



<p class="wp-block-paragraph">GrapheneOS verfügt über eine Reihe von Sicherheitsfunktionien, welches kein anderes Betriebssystem so mit sich bringt. Diese Funktionen schützen auch nicht-GrapheneOS-Apps vor Manipulation, Veränderungen oder Hacks. Die Einstellungen findet ihr unter <strong>Einstellungen -&gt; Sicherheit</strong>. Wir erklären euch einige dieser Einstellungen, damit ihr wisst, womit ihr es hier zu tun habt.</p>



<h5 class="wp-block-heading">Auto Reboot</h5>



<p class="wp-block-paragraph">GrapheneOS bietet eine Auto-Reboot-Funktion, die gesperrte Geräte nach einer festgelegten Zeit automatisch neu startet, um Daten im Ruhezustand zu halten. Jedes Mal, wenn das Gerät gesperrt wird, startet ein Countdown-Timer. Wenn das Gerät nicht erfolgreich entsperrt wird, bevor der Timer abläuft, wird es neu gestartet. Das Entsperren eines beliebigen Profils, nicht nur des Besitzerprofils, setzt den Timer zurück.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Timer ist standardmäßig auf 18 Stunden eingestellt, kann aber auf Werte zwischen 10 Minuten und 72 Stunden eingestellt oder ganz deaktiviert werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Funktion greift nicht, wenn das Gerät sich im "Before First Unlock"-Zustand befindet. Das bedeutet, dass das Gerät nicht ständig neu gestartet wird, da die Daten bereits im Ruhezustand sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Funktion ist im Init-Prozess implementiert, was verhindert, dass sie durch Abstürze von Systemprozessen umgangen wird. Ein Init-Absturz führt zu einem Kernel-Panic, der wiederum zu einem Neustart führt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Auto-Reboot-Funktion schützt eure Daten, indem sie das Gerät automatisch neu startet, wenn es für eine bestimmte Zeit gesperrt bleibt. Dadurch bleiben eure Daten sicher, falls jemand versucht, auf das gesperrte Gerät zuzugreifen. Die Daten bleiben sicherer, weil ein Neustart des Geräts den Speicher verschlüsselt und somit unzugänglich macht. Ohne das richtige Passwort kann niemand auf die Daten zugreifen.</p>



<h5 class="wp-block-heading">Duress PIN/Passwort</h5>



<p class="wp-block-paragraph">GrapheneOS ermöglicht es euch, eine Notfall-PIN oder ein Notfall-Passwort einzurichten (Duress), welches das Gerät unwiderruflich unlesbar macht (einschließlich aller installierten eSIMs), wenn es eingegeben wird, wo immer die Geräteanmeldedaten abgefragt werden (z.B. auf dem Sperrbildschirm oder bei jeder anderen Aufforderung im Betriebssystem). Dabei sind einige Dinge zu beachten:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Sofortige Löschung:</strong> Die Datenlöschung erfolgt ohne Neustart und kann nicht unterbrochen werden. Wird der Duress-Pin eingegeben, verwandeln sich die Daten auf den Smartphone in unentschlüssbaren Buchstabensalat.</li>



<li><strong>Einrichtung:</strong> Die Notfall-PIN/Passwort kann unter <strong>Einstellungen &gt; Sicherheit &gt; Duress-Passwort</strong> im Besitzerprofil eingerichtet werden.</li>



<li><strong>Profile:</strong> ein Duress-PIN oder ein Duress-Passwort muss für jedes Profil separat eingerichtet werden.</li>



<li><strong>Vorrang der Entsperrmethode:</strong> Wenn der Duress-PIN/das Duress-Passwort mit der tatsächlichen Entsperrmethode identisch ist, hat die Entsperrmethode Vorrang, und es erfolgt keine Löschung. Er darf, bzw. sollte also nicht identisch mit dem Hauptpin sein.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Funktion bietet zusätzlichen Schutz, indem sie sicherstellt, dass im Falle einer Gefahrensituation alle Daten schnell und sicher gelöscht werden können.</p>



<h5 class="wp-block-heading">USB-C Port Schutz</h5>



<p class="wp-block-paragraph">GrapheneOS ignoriert standardmäßig verbundene USB-Geräte, wenn das Gerät bereits gestartet und der Bildschirm gesperrt ist. Ein bereits beim Booten verbundenes USB-Gerät funktioniert jedoch weiterhin. Dies dient dazu, die Angriffsfläche eines gesperrten Geräts mit aktiven Benutzersitzungen zu reduzieren und so die nicht ruhenden Daten zu schützen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Einstellungen zur Steuerung von USB-Geräten:</strong></p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Off</strong> - der USB Port ist vollständig deaktiviert</li>



<li><strong>Charging-Only</strong> - erlaubt nur das Laden des Gerätes</li>



<li><strong>Charging-only when locked</strong> - erlaubt das aufladen des Gerätes nur, wenn das Gerät gesperrt ist, sollte Ein Ladegerät beim entsperren eingesteckt sein, wird nicht geladen (Standardeinstellung)</li>



<li><strong>Charging-only when locked excecpt before first unlock</strong> - gleiches wie die Standardeinstellung, ausser dass das Gerät das erste mal freigeschalten werden muss, um aktiviert zu werden. </li>



<li><strong>On</strong> - keine Einschränkungen, Standard Android verhalten. </li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Einstellungen haben keinen Einfluss darauf, wie das Gerät selbst als USB-Gerät agiert, wenn es an einen Computer angeschlossen wird. Android ist standardmäßig im Lade-Modus und erfordert eine Zustimmung, um für Dateiübertragungen, USB-Tethering, MIDI oder PTP verwendet zu werden.</p>



<h4 class="wp-block-heading">App Spezifische Einstellungen</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Ihr könnt pro App GrapheneOS spezifische Sicherheitseinstellungen festlegen. Per Default ist alles bereits optimiert eingestellt. Wir erklären euch die Einstellungen hier jedoch noch genauer.</p>



<h5 class="wp-block-heading">Exploit Protection Kompatibiltätsmodus</h5>



<p class="wp-block-paragraph">GrapheneOS erweitert den Schutz vor Speicherfehlern erheblich. Einige Funktionen fangen Speicherfehler ab und beenden das Programm, um Ausnutzung zu verhindern. Andere Maßnahmen, wie das sofortige Löschen von Daten und die Zufallsanordnung des Heaps, können dazu führen, dass versteckte Fehler das Programm abstürzen lassen, anstatt mit fehlerhaftem Speicher weiterzulaufen. Diese Funktionen entdecken oft bestehende Fehler in Apps und im Betriebssystem, die nicht von GrapheneOS verursacht wurden, sondern durch die Sicherheitsmaßnahmen aufgedeckt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zusätzlich reduzieren einige Datenschutz- und Sicherheitsverbesserungen den Zugriff von Apps, was zu Abstürzen führen kann, wenn Apps den eingeschränkten Zugriff nicht bewältigen. Einige dieser Funktionen sind immer aktiv, während andere, wie Netzwerk- und Sensorschalter, vom Benutzer ein- oder ausgeschaltet werden können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Modus wechselt bei problematischen Apps zum Standard-Allocator von Android (Scudo), reduziert die Adressraumgröße, deaktiviert Speicher-Tagging (sofern die App dies nicht explizit aktiviert hat) und erlaubt nativen Debugging-Zugriff (ptrace). Diese Änderungen gelten nur für die ausgewählte App und können separat ein- und ausgeschaltet werden.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Vereinfacht gesagt, schaltet der <strong>Automatische</strong> <strong>Kompatibilitätsmodus</strong> einige der strengen Sicherheitsfunktionen aus, um die Kompatibilität mit älteren oder weniger optimierten Apps zu verbessern. </p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Die strengeren Sicherheiteinstellungen folgen unter dem Kompatibilitätsmodus:</p>



<h5 class="wp-block-heading">Memory Tagging bei Dritthersteller Apps (nicht-GrapheneOS Apps)</h5>



<p class="wp-block-paragraph">Memory Tagging ist erst <strong>ab dem Pixel 8</strong> verfügbar, und ist in GrapheneOS ist eine Sicherheitsfunktion, die hilft, Speicherfehler zu erkennen und zu verhindern. Sie funktioniert, indem sie jedem Speicherbereich ein Tag (eine Markierung) zuweist. Wenn auf den Speicher zugegriffen wird, überprüft das System, ob die Markierungen übereinstimmen. Wenn sie nicht übereinstimmen, kann das ein Hinweis auf einen Speicherfehler oder einen Angriff sein, und das System kann entsprechende Maßnahmen ergreifen, um den Fehler zu verhindern oder das Programm sicher zu beenden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Einfach gesagt, hilft Memory Tagging, Speicherfehler zu finden und zu beheben, bevor sie ausgenutzt werden können, und erhöht so die Sicherheit des Systems.</p>



<h5 class="wp-block-heading">Native Code Debugging</h5>



<p class="wp-block-paragraph">Native Debugging erlaubt es Entwicklern, tief in den Code von Anwendungen zu schauen, die direkt auf der Hardware laufen, wie Spiele oder Multimedia-Anwendungen. Das Abschalten dieser Funktion kann die Sicherheit verbessern, indem die Sandbox, die Anwendungen voneinander trennt, sicherer gemacht wird. Es verhindert die Nutzung des <code>ptrace</code>-Systemaufrufs, der manchmal Schwachstellen hat und Angreifern ermöglichen kann, zwischen Prozessen zu wechseln.</p>



<p class="wp-block-paragraph">GrapheneOS lässt Native Debugging standardmäßig aktiviert, bietet aber die Möglichkeit, es abzuschalten. Entwickler können es bei Bedarf für Debugging-Zwecke nutzen. Das Abschalten von Native Debugging bringt keinen riesigen Sicherheitsgewinn, verbessert aber die Isolation von Prozessen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das aktivieren dieser Funktion, verhindert das Code Debugging und erhöht dadurch die Sicherheit des Gerätes.</p>



<h5 class="wp-block-heading">Extended Virtual Address Space (Erweiterter virtueller Adressraum)</h5>



<p class="wp-block-paragraph">GrapheneOS nutzt einen 48-Bit-Adressraum anstelle des Standard-Android-39-Bit-Adressraums. Dies bedeutet einen deutlich größeren verfügbaren virtuellen Speicher für jede Anwendung. Der erweiterte Adressraum verbessert die Wirksamkeit von ASLR (Address Space Layout Randomization), da die Randomisierung über einen viel größeren Bereich erfolgen kann. Dies macht es für Angreifer erheblich schwieriger, Speicheradressen vorherzusagen, die für Exploits benötigt werden. Der größere Adressraum ermöglicht auch mehr Schutzseiten und isolierte Speicherbereiche ohne praktische Einschränkungen.</p>



<h5 class="wp-block-heading">WebView JIT (Just-In-Time-Kompilierung für WebView)</h5>



<p class="wp-block-paragraph">Der JavaScript-JIT-Compiler in Chromium/Vanadium wandelt JavaScript-Code während der Laufzeit in nativen Maschinencode um, um die Performance zu verbessern. Dies erhöht jedoch die Angriffsfläche erheblich, da dabei dynamisch ausführbarer nativer Code erstellt wird. Ein großer Teil der bekannten Browser-Schwachstellen stammt aus dem JIT-Engine-Bereich. GrapheneOS deaktiviert den JIT-Compiler standardmäßig für alle Websites und Apps, die WebView verwenden, mit Ausnahme der PDF-Viewer-App. Ihr könnt den JIT pro Website oder pro App aktivieren, wenn bestimmte Funktionen (wie WebAssembly) benötigt werden.</p>



<h5 class="wp-block-heading">Dynamic Code Loading via Memory (Dynamisches Code-Laden über Speicher)</h5>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Einstellung kontrolliert, ob Apps Code dynamisch aus dem Speicher laden und ausführen können, der nicht Teil des ursprünglichen APK war. Dynamisches Code-Laden erhöht die Angriffsfläche für Injection- und Tampering-Angriffe und macht die App schwieriger zu überprüfen. GrapheneOS verbietet Dynamic Code Loading komplett für System-Apps. Für vom Benutzer installierte Apps könnt ihr dies pro App blockieren. Wenn blockiert, erhält ihr eine Benachrichtigung, wenn eine App versucht, dynamischen Code zu laden, sodass ihr die Funktion bei Bedarf aktivieren könnt.</p>



<h5 class="wp-block-heading">Dynamic Code Loading via Storage (Dynamisches Code-Laden über Speicher)</h5>



<p class="wp-block-paragraph">Ähnlich wie beim Laden über Speicher, kontrolliert diese Einstellung, ob Apps Code von der Festplatte/dem Speicher laden können, der nicht Teil des ursprünglichen APK war. Viele Apps nutzen dies für Module, die Google über sein "Dynamite"-System nachlädt. GrapheneOS bietet auch hier pro-App-Kontrolle. Wenn blockiert, werden Versuche mit einer Benachrichtigung gemeldet, die sogar den Dateipfad anzeigt, von dem geladen werden sollte. Dies gibt euch mehr Kontrolle und Transparenz über das Verhalten von Apps.</p>



<div class="wp-block-kadence-infobox kt-info-box14600_251efb-7e"><span class="kt-blocks-info-box-link-wrap info-box-link kt-blocks-info-box-media-align-top kt-info-halign-left"><div class="kt-blocks-info-box-media-container"><div class="kt-blocks-info-box-media kt-info-media-animate-none"><div class="kadence-info-box-icon-container kt-info-icon-animate-none"><div class="kadence-info-box-icon-inner-container"><span class="kb-svg-icon-wrap kb-svg-icon-fas_info-circle kt-info-svg-icon"><svg viewBox="0 0 512 512"  fill="currentColor" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"  aria-hidden="true"><path d="M256 8C119.043 8 8 119.083 8 256c0 136.997 111.043 248 248 248s248-111.003 248-248C504 119.083 392.957 8 256 8zm0 110c23.196 0 42 18.804 42 42s-18.804 42-42 42-42-18.804-42-42 18.804-42 42-42zm56 254c0 6.627-5.373 12-12 12h-88c-6.627 0-12-5.373-12-12v-24c0-6.627 5.373-12 12-12h12v-64h-12c-6.627 0-12-5.373-12-12v-24c0-6.627 5.373-12 12-12h64c6.627 0 12 5.373 12 12v100h12c6.627 0 12 5.373 12 12v24z"/></svg></span></div></div></div></div><div class="kt-infobox-textcontent"><h2 class="kt-blocks-info-box-title"></h2><p class="kt-blocks-info-box-text">Sollte eine App, trotz der automatischen Kompatibiltätsfunktion Probleme machen, und beispielsweise Abstürzen, meldet sich GrapheneOS per Pop-Up, und erklärt euch direkt, welche Sicherheitsfunktion ihr für diese App deaktiveren müsst. Jede Sicherheitsfunktion kann für alle Apps individuell aktiviert, und deaktiviert werden. Das geschieht in den App-Einstellungen direkt.</p></div></span></div>



<h3 class="wp-block-heading"><br>Apps mit eingeschränkten Zugriff auf die Ordner eures Smartphones konfigurieren</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ihr könnt Apps wie Whatsapp nur eingeschränkten Zugriff auf die Kontaktliste, oder euren Medienordner gewähren. Dies geschieht über <strong>Contact</strong>, oder <strong>Storage Scopes</strong>. </p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Contact Scopes</strong></h4>



<p class="wp-block-paragraph">Auf Android wird der Zugriff auf Kontakte mit einer Alles-oder-nichts-Kontakte-Berechtigung gesteuert, die sowohl Lese- als auch Schreibzugriff auf alle auf dem Gerät gespeicherten Kontakte gewährt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Viele Apps (z. B. beliebte Messaging-Apps) verweigern den Dienst, wenn die Kontakte-Berechtigung nicht erteilt wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">GrapheneOS bietet die Funktion Contact Scopes als Alternative zur Erteilung der totalen Kontakte-Berechtigung. Wenn Contact Scopes aktiviert ist, nimmt die App an, dass sie die Kontakte-Berechtigung hat, obwohl sie diese tatsächlich nicht hat. Standardmäßig hat eine App mit aktivierten Contact Scopes keinen Zugriff auf Kontakte. Die App findet nur ein leeres Adressbuch vor. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Optional kann Lesezugriff auf folgende Bereiche gewährt werden:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Kontaktdaten (Telefonnummer oder E-Mail):</strong> Der Zugriff auf jede Art von Nummer und E-Mail in einem Kontakt wird separat gewährt. Der Zugriff auf den Kontaktnamen wird automatisch gewährt.</li>



<li><strong>Einzelner Kontakt:</strong> Der Zugriff auf alle Kontaktdaten, außer dem Kontaktfoto, wird gewährt.</li>



<li><strong>Kontaktgruppe ("Label"):</strong> Entspricht der Gewährung des Zugriffs auf alle Kontakte in der Gruppe. Jeder Kontakt kann in mehreren Kontaktgruppen sein.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Der Typ und Name des Kontos, in dem der Kontakt gespeichert ist, werden vollständig vor der App verborgen. Der Name des Kontaktkontos ist normalerweise derselbe wie die E-Mail-Adresse dieses Kontos.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Contact Scopes aktiviert ist, wird der Schreibzugriff vollständig blockiert: Die App darf keine Kontaktdaten bearbeiten, keine Kontakte hinzufügen oder entfernen usw.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Storage Scopes</h4>



<p class="wp-block-paragraph">GrapheneOS bietet die Funktion <strong>Storage Scopes</strong> als sichere Alternative zu den Standard-Android-Speicherberechtigungen. <strong>Storage Scopes können nur aktiviert werden, wenn die App keine Speicherberechtigung hat</strong>. Wenn Storage Scopes aktiviert sind, denkt die App, sie hätte alle angeforderten Speicherberechtigungen, obwohl sie diese tatsächlich nicht hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das bedeutet, dass die App keine Dateien sehen kann, die von anderen Apps erstellt wurden. Die App darf weiterhin Dateien und Verzeichnisse erstellen, wie jede andere moderne App, die keine Speicherzugriffsberechtigung hat. Apps, die normalerweise den alten Speichermodus verwenden würden, werden auf den modernen Speichermodus umgestellt, wenn Storage Scopes aktiviert sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn eine App die "Zugriff auf alle Dateien"-Berechtigung anfordert (oder eine alte App ist, die WRITE_EXTERNAL_STORAGE anfordert), werden die Schreibbeschränkungen gelockert, um denselben Schreibzugriff zu gewähren, den die App hätte, wenn sie die "Zugriff auf alle Dateien"-Berechtigung hätte. Dies stellt die Kompatibilität mit Apps sicher, die beispielsweise ein neues Verzeichnis im Hauptverzeichnis des gemeinsamen Speichers erstellen oder eine Textdatei (z.B. lyrics.txt) im Musik-Ordner speichern. Zusätzlicher Lesezugriff wird solchen Apps jedoch nicht gewährt; sie können weiterhin nur ihre eigenen Dateien sehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für alle anderen Apps gewährt die Aktivierung von Storage Scopes keinen zusätzlichen Speicherzugriff über das hinaus, was eine moderne App ohne Speicherberechtigung bereits hat. Optional könnt ihr festlegen, auf welche von anderen Apps erstellten Dateien die App zugreifen kann. Der Zugriff kann auf eine bestimmte Datei oder auf alle Dateien in einem Verzeichnis gewährt werden. Der Standard-SAF-Picker wird hierfür in einem speziellen Modus verwendet, der nur gemeinsame Speicherdateien/-verzeichnisse anzeigt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine bedeutende Einschränkung von Storage Scopes ist, dass die App den Zugriff auf Dateien verliert, die sie erstellt hat, wenn sie deinstalliert und erneut installiert wird. Dies ist dasselbe Verhalten wie bei jeder anderen App ohne Speicherzugriffsberechtigung. Als Lösung können Benutzer den Zugriff auf diese Dateien/Verzeichnisse manuell über den die Einstellungen der Storages Scopes gewähren.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Praktische Anwendung von Storage Scopes</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Ihr nutzt WhatsApp auf eurem GrapheneOS-Gerät, um mit Freunden und Familie zu kommunizieren. Ihr möchtet sicherstellen, dass WhatsApp nur auf die Dateien zugreifen kann, die ihr freigebt, und zum Beispiel nicht gleich dem kompletten DCIM Ordner mit allen Bildern, die ihr aufgenommen habt. Erlaubt ihr der App normalerweise die Freigabe auf <strong>Fotos und Videos</strong>, kann Whatsapp alle Fotos und Videos lesen, egal in welchem Ordner sie sind. Fotos und Videos, die von anderen Apps erstellt worden sind, können somit von Whatsapp gelesen werden. Nun können wir aber einen Ordner, explizit für Whatsapp erstellen, und können dort die Photos reinkopieren, die Whatsapp auch tatsächlich verwenden darf. Das geht so:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ordner erstellen</strong> </p>



<p class="wp-block-paragraph">Erstellt euch einen Ordner den Whatsapp benutzen darf. Beispielsweise ein neuer Ort, auf dem indem ihr nur bestimmte Fotos habt, die Whatsapp lesen darf. Dieser Ordner könnte sich auch im DCIM Ordner der Kamera sein. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Installation und Konfiguration:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ihr installiert WhatsApp, erlaubt <strong>keinen Dateienzugriff</strong> und aktiviert Storage Scopes für diese App in den Einstellungen (langer Druck auf die App --&gt; Info Button). Dadurch wird sichergestellt, dass WhatsApp denkt, es hätte alle erforderlichen Speicherberechtigungen, obwohl es tatsächlich keinen Zugriff auf Dateien anderer Apps hat. Whatsapp denkt, dass es Beispielsweise Vollzugriff auf Fotos und Videos hat, dabei sieht es nur Photos und Videos, die ihr via Whatsapp selber erhalten habt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Erstellung und Zugriff auf Dateien:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>WhatsApp kann jetzt seine eigenen Dateien und Ordner erstellen und verwalten. Ihr könnt Bilder, Videos und Sprachnachrichten senden und empfangen, wie ihr es normalerweise tun würdet.</li>



<li>Die App kann jedoch keine Dateien oder Daten sehen oder darauf zugreifen, die von anderen Apps erstellt wurden. Eure Medien und Nachrichten bleiben somit isoliert und geschützt.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Benutzerdefinierter Zugriff:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Angenommen, ihr möchtet WhatsApp Zugriff auf bestimmte Fotos gewähren, die ihr mit einer anderen App gemacht habt oder eben Fotos, die ihr entsprechend freigeben wollt. </li>



<li>Ihr könnt dies tun, indem ihr den über die Storage Scopes  explizit den Zugriff auf dies Fotos dieses Ordners gewährt.</li>



<li>Auf diese Weise könnt ihr kontrollieren, welche Dateien WhatsApp sehen und verwenden darf.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Vorteile:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Erhöhte Sicherheit:</strong> Eure WhatsApp-Daten sind isoliert und können nicht von anderen Apps eingesehen oder manipuliert werden.</li>



<li><strong>Granulare Kontrolle:</strong> Ihr bestimmt genau, auf welche Dateien und Ordner WhatsApp zugreifen darf.</li>



<li><strong>Flexibilität:</strong> Auch nach einer Neuinstallation der App könnt ihr den Zugriff auf die zuvor erstellten Dateien problemlos wiederherstellen.</li>
</ul>



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<p class="wp-block-paragraph">Würdet ihr Whatsapp auf normaler Art und Weise zugriff auf "Fotos &amp; Videos" geben, könnte Whatsapp auch den Inhalt eures kompletten Kamera Ordners auslesen. Wollt ihr es nicht zu umständlich, und nicht ständig Bilder verschieben, könnt ihr Whatsapp auch nur Zugriff auf den Kamera-Ordner geben. Somit kann Whatsapp wenigstens nicht den Rest der Galerien und Photo Ordner auslesen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Storage Scopes bietet GrapheneOS euch eine interessante Möglichkeit, die Privatsphäre und Sicherheit eurer Daten zu erhöhen, ohne auf die Funktionalität eurer Apps verzichten zu müssen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Weitere Sicherheitseinstellungen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Einstellung unter <strong>Settings</strong> / <strong>Sicherheit</strong> sind zum Beispiel das <strong>Festlegen der Displaysperre, die Einrichtung eines Fingerabdrucks, oder das durchmischen des PIN Layouts</strong> um zu verhindern das Beobachter den PIN erraten können, wenn sie euch während der Eingabe beobachten.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>eSIM-Unterstützung</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">GrapheneOS unterstützt standardmäßig eSIMs, sodass ihr bereits installierte eSIMs auf dem Gerät nutzen könnt. Für das Verwalten und Hinzufügen neuer eSIMs ist jedoch eine proprietäre Google-Funktionalität erforderlich, die von Haus aus deaktiviert ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die eSIM-Unterstützung in GrapheneOS funktioniert unabhängig von Google Play und teilt keine Daten mit Google Play, auch wenn es installiert ist. Sandboxed Google Play muss also nicht installiert werden, um die eSIM Funktionalität nutzen zu können!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ihr könnt die eSIM-Unterstützung in den Einstellungen unter <strong>Netzwerk &amp; Internet &gt; eSIM-Support</strong> aktivieren. Dieser Schalter bleibt nach jedem Neustart aktiv.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOS_eSIM-1.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="460" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOS_eSIM-1-460x1024.png" alt="" class="wp-image-15189" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOS_eSIM-1-460x1024.png 460w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOS_eSIM-1-135x300.png 135w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOS_eSIM-1-768x1710.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOS_eSIM-1-690x1536.png 690w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOS_eSIM-1-920x2048.png 920w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOS_eSIM-1-500x1113.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOS_eSIM-1.png 1008w" sizes="auto, (max-width: 460px) 100vw, 460px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Durch Aktivieren des Schalters wird die Google-Funktionalität genutzt, um eSIMs zu verwalten und hinzuzufügen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn der eSIM-Installationsprozess bei "Netzwerkinformationen prüfen…" hängen bleibt, trotz stabiler Internetverbindung, müsst ihr möglicherweise den USSD-Code <em>#</em>#4636#<em>#</em> eingeben und dann DSDS im angezeigten Menü aktivieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Falls eure eSIM durch eine PIN geschützt ist, empfiehlt es sich, den eSIM-Unterstützungsschalter auch nach der Aktivierung eingeschaltet zu lassen. Sollte die PIN vergessen werden, könnt ihr die eSIM auf dem Sperrbildschirm deaktivieren. Wenn der Schalter deaktiviert und die PIN vergessen wird, ist das Gerät nur noch mit dem PUK zugänglich.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Privater DNS Modus</h3>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Welche DNS-Server werden standardmäßig verwendet?</strong></h4>



<p class="wp-block-paragraph">Das Betriebssystem verwendet standardmäßig die vom Netzwerk bereitgestellten DNS-Server. Diese werden in der Regel automatisch über DHCP (IPv4) und RDNSS (IPv6) konfiguriert. Bei statischer IP-Konfiguration werden die DNS-Server manuell festgelegt. Im LTE Netzwerk nimmt es also die DNS Server eures Internet Providers.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Bei der Nutzung von VPNs: </strong>Ein VPN stellt ein zusätzliches Netzwerk bereit, und das Betriebssystem nutzt die vom VPN bereitgestellten DNS-Server für alle Verbindungen, außer für das Auflösen der IP-Adresse des VPNs und Netzwerküberprüfungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Nutzung der vom Netzwerk bereitgestellten DNS-Server ist der beste Weg, um sich in die Menge der Nutzer einzufügen</strong>, da Netzwerke und Websites Nutzer anhand einer abweichenden DNS-Konfiguration identifizieren und verfolgen können. Wir empfehlen daher, die vom Provider bereitgestellten DNS-Server zu verwenden auch wenn dies bedeutet, dass der DNS Provider Daten über euch sammelt kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In einigen fehlerhaften oder ungewöhnlichen Netzwerken kann es vorkommen, dass keine DNS-Server bereitgestellt werden. In diesen Fällen greift das Betriebssystem auf Fallback-DNS-Server zurück, die eine hohe Verfügbarkeit bieten. GrapheneOS verwendet Cloudflare DNS als Fallback, da diese eine bessere Datenschutzrichtlinie haben.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Wie nutze ich einen benutzerdefinierten DNS-Server?</strong></h4>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist nicht möglich, die vom Netzwerk bereitgestellten DNS-Server direkt zu überschreiben. Stattdessen könnt ihr in den <strong>Einstellungen</strong> unter <strong>Netzwerk &amp; Internet > Privates DNS</strong> einen DNS-over-TLS-Server angeben. Dieser muss ein gültiges Zertifikat besitzen, beispielsweise von Let's Encrypt. Das Betriebssystem wird dann alle DNS-Anfragen über diesen privaten DNS-Server leiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beispielsweise könnt ihr "one.one.one.one" für Cloudflare DNS eintragen. Weitere Optionen umfassen Quad9, Google und AdGuard. In unserem <a href="https://yourdevice.ch/dns-verschluesselung-auf-linux-android-und-windows/">Beitrag zu den DNS Servern</a> findet ihr weitere DNS Server mit ihren Domain Namen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch bei statischer IP-Konfiguration solltet ihr die Private DNS-Funktion verwenden, um die Sicherheit zu erhöhen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">VPN-Apps können ebenfalls eigene DNS-Server bereitstellen. In diesem Fall hat die Private DNS-Funktion Vorrang.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Apps und Websites können die konfigurierten DNS-Server erkennen, indem sie zufällige Subdomains abfragen. Dies kann zur Nutzeridentifizierung genutzt werden. Wenn ihr ein VPN nutzt, solltet ihr den Standard-DNS-Dienst des VPNs verwenden, um euch besser zu schützen.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Warum akzeptiert Private DNS keine IP-Adressen?</strong></h4>



<p class="wp-block-paragraph">Im automatischen Modus bietet die Private DNS-Funktion opportunistische Verschlüsselung, indem sie <strong>DNS-over-TLS</strong> verwendet, wenn dies vom DNS-Server unterstützt wird. Diese Verschlüsselung schützt nur vor passivem Abhören, nicht vor aktiven Angriffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Private DNS explizit aktiviert wird, nutzt es authentifizierte Verschlüsselung ohne Fallback. Die Authentifizierung erfolgt anhand des <strong>Hostnamens des Servers</strong>, weshalb keine IP-Adresse angegeben werden kann. Das Betriebssystem löst den Hostnamen unverschlüsselt auf und leitet dann alle weiteren DNS-Anfragen über DNS-over-TLS.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Schützt DNS-over-TLS (Private DNS) andere Verbindungen?</strong></h4>



<p class="wp-block-paragraph">Nein, DNS-over-TLS schützt nur die DNS-Auflösung. Selbst wenn DNS-Ergebnisse mit DNSSEC authentifiziert werden, schützt dies nicht die anderen Verbindungen. Verschlüsselte DNS-Anfragen erschweren es einigen Angreifern, sind aber kein vollständiger Schutz.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Verbirgt DNS-over-TLS (Private DNS), welche Websites besucht werden?</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Private DNS verschlüsselt nur die DNS-Anfragen. Ein Überwacher kann dennoch die IP-Adresse des Zielservers sehen. Viele Domains teilen sich IP-Adressen, daher ist verschlüsseltes DNS nur ein Teil der nötigen Maßnahmen. Derzeit leakt TLS weiterhin Domainnamen über SNI, weshalb verschlüsseltes DNS noch begrenzt nützlich ist. Es ist jedoch eine zukunftsorientierte Funktion, die in der Zukunft an Bedeutung gewinnen wird. Die Nutzung wird empfohlen, ersetzt aber nicht die Verwendung von Tor oder eines VPNs.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Für was ist dann DNS over TLS, bzw ein andere DNS Server gut?</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Zum grössten Teil um Zensur zu umgehen, wenn zum Beispiel der DNS Server des Providers bestimmte Webseiten sperrt. Ausserdem bekommt der Provider selber dann keine Daten mehr über euer Surf-Verhalten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Backups und Datenwiederherstellung</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Im Gegensatz zu einem Standard Android mit Google Play Diensten, oder Herstellerapps wie die von Samsung und Co, gibt es bei GrapheneOS ebenso wie bei CalyxOS kein standardmässig aktiviertes ready-to-use Backup-System, da das System vollständig auf externe Cloud Dienste wie die von Google, Huaweii oder Samsung verzichtet. Ihr seid also verantwortlich über die Sicherung eures Smartphones. Ihr habt die Möglichkeit euer Smartphone regelmässig manuel zu sichern, indem ihr es mit einem USB Kabel an euren Rechner hängt, einen USB Stick nutzt, oder ihr verwendet eine eigene Cloud wie zum Beispiel die <a href="https://yourdevice.ch/was-ist-nextcloud/">Nextcloud</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hier ein paar Möglichkeiten, wie ihr euer Smartphone sichern könnt:</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>SeedVault</strong></h4>



<p class="wp-block-paragraph">GrapheneOS enthält SeedVault, ein integriertes Backup-System, das eure Apps und Daten sicher speichert. Ihr könnt eure Backups auf einem USB-Stick oder auf einem DAVx5 oder Nextcloud-Konto speichern. Seedvault findet ihr in den <strong>Einstellungen unter System --&gt; Sicherungen.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Vorgehen, wie man Seedvault verwendet, wird hier <a href="https://yourdevice.ch/android-backup-mit-nextcloud/">in diesem Artikel</a> detailiert beschrieben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es empfiehlt sich, das Smartphone via Seedvault zu sichern, und die Daten wie zum Beispiel Bilder, Videos, Musik und etc, über eine Backuplösung wie die Nextcloud. </p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Nextcloud als eigenständige Backup App</strong></h4>



<p class="wp-block-paragraph">Nextcloud könnt ihr euch aus dem F-Droid Store installieren, und ist eine Open-Source-Cloud-Lösung, die ihr auf einem eigenen Server oder bei einem vertrauenswürdigen Anbieter nutzen könnt. Ihr könnt eure Dateien, Kontakte und Kalender synchronisieren und sichern. Falls ihr keine Nextcloud habt, könnt ihr euch auf unserer Seite registrieren, und erhaltet <strong>5GB gratis Speicherplatz</strong>. Für Die Sicherung eurer Kontakte und des Kalenders benötigt ihr die App <a href="https://f-droid.org/packages/at.bitfire.davdroid/">DAVx5</a>. DAVx5 muss dafür vorher mit eurer Nextcloud verbunden werden.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Kontakte und Kalender manuel sichern</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Habt ihr keine Nextcloud, und wollt ihr keine verwenden, sichert eure Kontakte über die Kontakte App als VCF-Datei und kopiert diese an einen Ort eurer Wahl. Eine App, die eine Kalendersicherung zulässt wäre Beispielsweise <a href="https://f-droid.org/de/packages/ws.xsoh.etar/">ETAR</a>, oder Fossify Kalender. Eine Kalendersicherung ist bei ETAR nur über ein CalDAV möglich, oder ihr verwendet die Kalenderapp wie <a href="https://f-droid.org/de/packages/org.fossify.calendar/">Fossify Kalender</a> welches eine lokale Sicherung via ICF Dateien erlaubt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Möglichkeiten und Artikel um eure Kontakte und Kalender zu synchronisieren, findet ihr hier:</p>



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<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="REy6Er5NYo"><a href="https://yourdevice.ch/kontakte-synchronisieren-mit-nextcloud-android-und-thunderbird/">Kontakte synchronisieren mit Nextcloud, Android und Thunderbird</a></blockquote><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Kontakte synchronisieren mit Nextcloud, Android und Thunderbird&#8220; &#8211; yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co" src="https://yourdevice.ch/kontakte-synchronisieren-mit-nextcloud-android-und-thunderbird/embed/#?secret=xfw0tqRXXK#?secret=REy6Er5NYo" data-secret="REy6Er5NYo" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
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<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="ldV8OFbUpN"><a href="https://yourdevice.ch/nextcloud-kalender-mit-android-synchronisieren/">Nextcloud Kalender mit Android synchronisieren</a></blockquote><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Nextcloud Kalender mit Android synchronisieren&#8220; &#8211; yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co" src="https://yourdevice.ch/nextcloud-kalender-mit-android-synchronisieren/embed/#?secret=Tq2LBya8te#?secret=ldV8OFbUpN" data-secret="ldV8OFbUpN" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
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<h3 class="wp-block-heading">Sandboxed GooglePlay</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Schauen wir uns die Sandboxed Google Play Implementation von GrapheneOS mal genauer an, was macht sie so sicher, was ist anders wie bei einem Standard Google Phone und wieso seid ihr bei der Verwendung trotzdem realtiv sicher?</p>



<p class="wp-block-paragraph">GrapheneOS verfügt über eine Kompatibilitätsschicht, die die Installation und Nutzung der offiziellen Versionen von Google Play in der standardmäßigen App-Sandbox ermöglicht. Im Gegensatz zu den normalen Systemen erhält Google Play auf GrapheneOS keinerlei spezielle Zugriffsrechte oder Privilegien. Stattdessen lernt die Kompatibilitätsschicht, wie Google Play innerhalb der vollen App-Sandbox arbeiten kann. Außerdem wird Google Play nicht als Backend für die Betriebssystemdienste verwendet, selbst wenn es installiert ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da die Google Play-Apps auf GrapheneOS nur wie eine normale Apps behandelt werden, werden sie in einem bestimmten Nutzer- oder Arbeitsprofil installiert und sind nur innerhalb dieses Profils verfügbar. Nur Apps innerhalb desselben Profils können Google Play nutzen und müssen dies ausdrücklich wählen. Google Play funktioniert wie jede andere App und hat keine besonderen Fähigkeiten. Wie bei jeder anderen App kann es nicht mehr auf Daten anderer Apps zugreifen und benötigt die ausdrückliche Zustimmung des Nutzers, um auf Profildaten oder Standardberechtigungen zuzugreifen. Apps innerhalb desselben Profils können mit gegenseitigem Einverständnis kommunizieren, was auch für Google Play in der Sandbox gilt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Google Play in der Sandbox ist nahezu voll funktionsfähig und bietet fast vollständige Kompatibilität mit dem App-Ökosystem, das von Google Play abhängig ist. Nur ein kleiner Teil der privilegierten Funktionen, die noch nicht in der Kompatibilitätsschicht integriert wurden sind, ist nicht verfügbar. Diese fehlenden Funktionen machen sich im Alltag aber nicht bemerkbar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Großteil der Play-Dienste funktioniert einwandfrei, einschließlich dynamisch heruntergeladener/aktualisierter Module (Dynamite-Module) und Funktionen, die durch modulare App-Komponenten wie Google Play Games bereitgestellt werden. Standardmäßig werden Standortanfragen an eine von GrapheneOS bereitgestellte Neuimplementierung des Play-Geolokalisierungsdienstes weitergeleitet. Ihr könnt diese Weiterleitung deaktivieren und stattdessen den standardmäßigen Play-Dienste-Geolokalisierungsdienst nutzen, wenn ihr den Google-Netzwerkstandortdienst und verwandte Funktionen verwenden möchtet. Dies findet ihr, indem ihr auf dem Bildschirm nach von ganz oben unten Swiped, und auf <strong>Sandboxed Google Play is running</strong> geht, und danach <strong>Reroute location requests to OS</strong> deaktiviert.</p>



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<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSsandboxedgplaysettingslocation.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="460" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSsandboxedgplaysettingslocation-460x1024.png" alt="" class="wp-image-14662" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSsandboxedgplaysettingslocation-460x1024.png 460w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSsandboxedgplaysettingslocation-135x300.png 135w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSsandboxedgplaysettingslocation-768x1710.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSsandboxedgplaysettingslocation-690x1536.png 690w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSsandboxedgplaysettingslocation-920x2048.png 920w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSsandboxedgplaysettingslocation-500x1113.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSsandboxedgplaysettingslocation.png 1008w" sizes="auto, (max-width: 460px) 100vw, 460px" /></a></figure>
</div></div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kompatibilitätsschicht unterstützt den Play Store vollständig. Play Store-Dienste sind voll verfügbar, inklusive Login und einschließlich aller In-App-Käufen, Play Asset Delivery, Play Feature Delivery und App-/Inhaltslizenzprüfungen. Der Play Store kann Apps installieren, aktualisieren und deinstallieren, wobei der Standardansatz verwendet wird, der erfordert, dass der Nutzer ihn als App-Quelle autorisiert und jeder Aktion zustimmt. </p>



<h4 class="wp-block-heading">Installation von Sandbox G-Play</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Die Möglichkeit zur Installation findet ihr in den <strong>Graphene Apps</strong>, scrollt nach unten, und wählt <strong>Google Play Services</strong> aus. Drückt auf <strong>Install</strong>, und erlaubt die Installation. Wichtig ist, dass ihr während der Installation den <strong>Google Framework Services</strong>, den <strong>Google Play Diensten</strong> und dem <strong>Google Play Store</strong> Netzwerkfreigabe erteilt (<strong>Allow Network permission</strong>). Die Popups kommen, während der Installation von Sandboxed Google Play.</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSapps.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="461" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSapps-461x1024.png" alt="" class="wp-image-14642" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSapps-461x1024.png 461w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSapps-135x300.png 135w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSapps-768x1707.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSapps-691x1536.png 691w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSapps-922x2048.png 922w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSapps-500x1111.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSapps.png 1080w" sizes="auto, (max-width: 461px) 100vw, 461px" /></a></figure>
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<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSinstallsandboxedgplay.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="461" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSinstallsandboxedgplay-461x1024.png" alt="" class="wp-image-14643" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSinstallsandboxedgplay-461x1024.png 461w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSinstallsandboxedgplay-135x300.png 135w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSinstallsandboxedgplay-768x1707.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSinstallsandboxedgplay-691x1536.png 691w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSinstallsandboxedgplay-922x2048.png 922w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSinstallsandboxedgplay-500x1111.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSinstallsandboxedgplay.png 1080w" sizes="auto, (max-width: 461px) 100vw, 461px" /></a></figure>
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</div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Installation kann eine Weile dauern. Danach müsst ihr dem G-Play eine Erlaubnis erteilen, im Hintergrund werkeln zu dürfen, ansonsten könnten Push Nachrichten nicht, oder nur verspätet ankommen. </p>



<h4 class="wp-block-heading">Googles Push Dienste konfigurieren</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Ohne Sandboxed G-Play fehlt auf dem Smartphone ein Pushdistributor. Push Benachrichtigungen sind eine Methode euch neue Nachrichten anzuzeigen, ohne dass die App dafür geöffnet werden muss und im Tiefschlaf bleiben kann. Dies spart Akku und Ressourcen, da ansonsten Apps im Polling Modus laufen, oder euch gar keine Benachrichtigungen anzeigen können. Nach der Installation von Sandboxed G-Play seht ihr eine Benachrichtigung, wie ihr Push einrichtet:</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSpush.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="461" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSpush-461x1024.png" alt="" class="wp-image-14644" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSpush-461x1024.png 461w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSpush-135x300.png 135w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSpush-768x1707.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSpush-691x1536.png 691w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSpush-922x2048.png 922w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSpush-500x1111.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSpush.png 1080w" sizes="auto, (max-width: 461px) 100vw, 461px" /></a></figure>
</div></div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSallowpush.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="461" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSallowpush-461x1024.png" alt="" class="wp-image-14645" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSallowpush-461x1024.png 461w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSallowpush-135x300.png 135w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSallowpush-768x1707.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSallowpush-691x1536.png 691w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSallowpush-922x2048.png 922w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSallowpush-500x1111.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSallowpush.png 1080w" sizes="auto, (max-width: 461px) 100vw, 461px" /></a></figure>
</div></div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph">Klickt auf die Benachrichtigung, und wählt wie im Sceenshot gezeigt, auf <strong>Zulassen</strong>. Dies stellt sicher, das Push auch wirklich funktioniert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">GrapheneOS verfälscht einen grossen Teil der an Google ausgelieferten Gerätedaten, jedoch bedeutet dies trotzdem ein Verzicht an Privatsphäre, da Google euch mit diversen Methoden trotzdem identifzieren kann. Googlefrei ist dies dann nicht mehr, jedoch deutlich weniger übel, als die tief ins System integrierten Google Play Dienste auf Standard Phones, die euch vor Google nackt da stehen lassen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Google Accounts verwenden</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Wir erklären hier, wie hier eure Google Accounts, für den Moment des Umstiegs weiter verwenden könnt, wenn ihr zum Beispiel eure ganzen Termine noch in Googles Kalender App verwaltet, und erst nach und nach umsteigen wollt. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Einrichtung des Google-Kontos:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Öffnet den Google Play Store und meldet euch mit eurem Google-Konto an. Ihr könnt ein bestehendes Konto verwenden oder ein neues Konto erstellen.</li>



<li>Für Fake-Accounts könnt ihr eine Wegwerf-E-Mail-Adresse und eine temporäre Telefonnummer nutzen, um ein Google-Konto zu erstellen. Dienste wie "TextNow" oder "Burner" können für temporäre Telefonnummern hilfreich sein.</li>



<li>Prepaid Nummern eignen sich natürlich auch für die Erstellung eines Google Kontos</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nutzung von Google-Diensten mit Sandbox:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Apps innerhalb desselben Profils können Google-Dienste nutzen, solange sie explizit die Erlaubnis dafür haben. Dies bedeutet, dass ihr bestimmte Apps auf Google-Dienste zugreifen lassen könnt, während andere weiterhin isoliert bleiben.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Trennung von Profilen:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Ihr könntet verschiedene Arbeits-Profile auf eurem GrapheneOS-Gerät erstellen. Jedes Profil hat seinen eigenen isolierten Speicher und seine eigenen Apps. Dies ermöglicht es euch, verschiedene Google-Konten oder Fake-Accounts für verschiedene Zwecke zu nutzen.</li>



<li>Beispiel: Ihr könnt ein Hauptprofil mit ohne G-Play verwenden und ein weiteres Profil mit einem Fake-Account für gelegentliche Apps oder Testzwecke einrichten.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Standort Unterstützungsdienste</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der Standortdienstunterstützende Dienste gibt es auf GrapheneOS auch, nur funktionieren sie etwas anders, und sind was die Privatsphäre anbelangt, auch besser abgeschirmt, da Dienste wie der <strong>Mozilla Location Service</strong> wie bei CalyxOS mit MicroG nicht verwendet werden. Die Standort Unterstützung hat mit der Art und Weise zu tun, wie die Standortbestimmung zustande kommt. Es gibt die reine GPS basierte Standortbestimmung, die in der Regel sehr langsam ist, und die unterstützte Standortbestimmung (A-GPS) durch Hilfsdienste wie zum Beispiel bekannte WLAN Netzwerke und Mobilfunkmasten, in eurer direkten Umgebung. Dies hilft zum Beispie bei der Standortbestimmung in Gebäuden, wo GPS nur schlecht und kaum funktioniert, wenn ihr nicht unter freiem Himmel seid. Die WLAN und Funkmasten basierte Ortung erlaubt ein schnelle und exakte Ortung auch in Gebäuden und an Standorten welche nicht direkt dem freien Himmel exponiert sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">A-GPS (Assisted GPS) bei GrapheneOS funktioniert mit Unterstützung durch <strong>Funkmasten</strong>, <strong>Satellitendaten</strong> und benutzt falls erwünscht WLAN SSID's und Bluetooth Daten aus der Umgebung, um die Position genauer und schneller zu bestimmen. </p>



<h4 class="wp-block-heading">Was ist A-GPS?</h4>



<p class="wp-block-paragraph">A-GPS (Assisted GPS) ist eine Erweiterung des herkömmlichen GPS (Global Positioning System), die entwickelt wurde, um die Geschwindigkeit und Genauigkeit der Standortbestimmung zu verbessern, insbesondere in Umgebungen mit schlechtem Satellitensignal wie städtischen Gebieten oder Innenräumen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Wie funktioniert A-GPS bei GrapheneOS?</h4>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Satellitensignale:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Das Gerät empfängt Signale von Satelliten, die es zur Positionsbestimmung verwendet.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Unterstützung durch Funkmasten, Satellitendaten und WLAN/Bluetooth</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Zusätzlich zu den Satellitensignalen nutzt das Gerät Informationen von nahegelegenen Funkmasten. Diese Informationen helfen dabei, die Position schneller und genauer zu bestimmen, besonders in Bereichen mit schlechtem Satellitenempfang, wie in Städten oder Innenräumen.</li>



<li>PSDS ist ein Dienst, der Vorhersagedaten zu Satellitenpositionen und Uhrkorrekturen bereitstellt. Diese Daten helfen dem Empfänger, schneller eine Positionsbestimmung durchzuführen, indem sie die Notwendigkeit reduzieren, auf die vollständige Übermittlung der Satellitendaten von den Satelliten zu warten.</li>



<li>Falls aktiviert, wird die Positionsbestimmung zusätzlich durch WLAN SSIDs und Bluetooth Daten aus der Umgebung unterstützt. </li>
</ul>



<h5 class="wp-block-heading">Vorteile von A-GPS bei GrapheneOS</h5>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Schnellere Positionsbestimmung:</strong><br>Dank der Unterstützung durch Funkmasten, Satellitendaten und optional WLAN/Bluetooth Daten, kann das Gerät schneller eine genaue Position bestimmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Bessere Genauigkeit:</strong><br>In Gebieten mit schlechtem Satellitenempfang, wie in Städten oder Gebäuden, liefert A-GPS genauere Positionsdaten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Datenschutz:</strong><br>GrapheneOS schützt eure Privatsphäre durch die sichere Implementierung von A-GPS. Die Funkmastendaten und Satellitendaten werden über Proxy-Server heruntergeladen, sodass sich euer Smartphone nicht direkt mit den Informationsstellen verbindet.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Kontrollmöglichkeiten von A-GPS</h4>



<h5 class="wp-block-heading">Secure User Plan Location und Predicted Satelite Data</h5>



<p class="wp-block-paragraph">Ihr könnt ein Teil von A-GPS direkt deaktivieren. Geht in den <strong>Einstellungen</strong> unter <strong>Standort</strong>, und deaktiviert hier <strong>Secure User Plane Location</strong> (supl) und <strong>Predicted Satelite Date Service</strong> (PSDS):</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/GrapheneOSstandortsettings.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="460" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/GrapheneOSstandortsettings-460x1024.png" alt="" class="wp-image-14664" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/GrapheneOSstandortsettings-460x1024.png 460w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/GrapheneOSstandortsettings-135x300.png 135w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/GrapheneOSstandortsettings-768x1710.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/GrapheneOSstandortsettings-690x1536.png 690w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/GrapheneOSstandortsettings-920x2048.png 920w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/GrapheneOSstandortsettings-500x1113.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/GrapheneOSstandortsettings.png 1008w" sizes="auto, (max-width: 460px) 100vw, 460px" /></a></figure>
</div>


<h5 class="wp-block-heading">Weitere Standortunterstützung durch WLAN/Bluetooth/Funkmasten</h5>



<p class="wp-block-paragraph">Findet ihr unter <strong>Standortdienste</strong>. Zusätzlich zu Supl und PSDS können WLAN SSIDs und Bluetooth Stationen, Funkmasten und Geocoder helfen die Ortung zu beschleunigen. </p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/gos_agps_settings.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="459" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/gos_agps_settings-459x1024.png" alt="" class="wp-image-19665" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/gos_agps_settings-459x1024.png 459w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/gos_agps_settings-134x300.png 134w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/gos_agps_settings-768x1714.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/gos_agps_settings-688x1536.png 688w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/gos_agps_settings-918x2048.png 918w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/gos_agps_settings-500x1116.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/gos_agps_settings.png 960w" sizes="auto, (max-width: 459px) 100vw, 459px" /></a></figure>
</div>


<h4 class="wp-block-heading">Datenschutzaspekte</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Durch die Deaktivierung der kompletten Standortunterstützung durch SUPL, PSDS, WLAN und Bluetoothdaten, wird die GPS Ortung in Städten möglicherweise nicht mehr korrekt funktionieren, oder dauert dann teilweise sehr lange. Durch die Nutzung von <strong>GrapheneOS Proxy Server</strong> gehen keine persönlichen Daten an die Servicestellen, die diese Daten bereitstellen, heraus. Die GrapheneOS Proxyserver erhalten bei der Verbindung nur die Modeldaten eures Geräts, und die jeweilige IP Adresse, um die korrekten Daten bereitzustellen, und um euch verbinden zu können. Klickt einer der AGPS Zusatzfunktionen an, und wählt hier <strong>GrapheneOS Proxy</strong>. Für WLAN gibt es keinen Proxy da dieser Austausch direkt zwischen eurem Phone, und öffentlichen WLAN Routern stattfindet.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Internetkontrolle für Apps</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der Installation von Apps, werdet ihr gefragt, ob die Apps <strong>Network Permissions</strong> bekommen dürfen (heisst dass sie eine Internet Verbindung aufbauen dürfen). Hier könnt ihr direkt entscheiden, ob eine App das Internet nutzen darf, oder nicht. Ihr könnt die Wahl später rückängig machen, indem ihr der App im Info Menu (langer Tab auf das App Icon - Info Icon) die Network Permissions wieder entzieht:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSnetworkpermissions.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="460" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSnetworkpermissions-460x1024.png" alt="" class="wp-image-14754" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSnetworkpermissions-460x1024.png 460w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSnetworkpermissions-135x300.png 135w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSnetworkpermissions-768x1710.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSnetworkpermissions-690x1536.png 690w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSnetworkpermissions-920x2048.png 920w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSnetworkpermissions-500x1113.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSnetworkpermissions.png 1008w" sizes="auto, (max-width: 460px) 100vw, 460px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Habt ihr der App diese Berechtigung entzogen, kann sie anschliessend nicht mehr auf das Internet zugreifen. Dies ist sicherer als die Datura Firewall in CalyxOS, da eine App dann defintiv kein Bit empfangen oder versenden kann. Laut GrapheneOS ist Datura Firewall eine scheinlösung als eine wirkliches Hilfsmitte um die Privatsphäre zu schützen. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Verwendet alternative Apps!</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Warum alternative Apps?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Google-Apps sammeln eine Menge Daten über euch und euer Nutzungsverhalten. GrapheneOS zielt darauf ab, eure Privatsphäre zu schützen, indem es diese Datensammlung praktisch eliminiert. Natürlich müssen dafür aber auch Änderungen im Nutzungsverhalten stattfinden, und eine Abkehr von Big-Tech Apps sollte priorisiert werden, ansonsten hilt der alleinige Umstieg auf googlefreie Betriebssysteme nicht sehr viel.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Auswahl an Alternativen Opensource Apps haben wir euch <a href="https://yourdevice.ch/die-besten-android-open-source-apps/">hier</a> zusammengestellt. In der Kategorie <a href="https://yourdevice.ch/android/">Android</a>, findet ihr auch ein paar Vorstellung von Apps und deren Handhabung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nur durch den Verzicht auf BigTech -Apps behaltet ihr die volle Kontrolle über euer Gerät und eure Daten. Ihr entscheidet also mit eurem App-Verhalten auch, welche Informationen ihr mit welchen Diensten teilst, und welche nicht!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Alternative zu herkömmlichen Push-Diensten</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Für diejenigen die auf Push aus Gründen der Privatsphäre verzichten wollen, und sich kein Sandboxed Google Play installieren wollen, es jedoch aber gerne nutzen würden, gibt es ein langsam aufkommende Alternative: Unified Push!</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>UnifiedPush</strong> ist ein offenes Protokoll, das entwickelt wurde, um dezentrale Push-Benachrichtigungen zu ermöglichen. Es bietet eine Alternative zu zentralisierten Diensten wie Google Firebase Cloud Messaging (FCM), indem es die Kontrolle über Push-Benachrichtigungen zurück in die Hände der Nutzer und Entwickler gibt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was ist UnifiedPush</h3>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://unifiedpush.org/">UnifiedPush</a> ist ein offenes Protokoll und eine Sammlung von Tools, die entwickelt wurden, um Push-Benachrichtigungen ohne Abhängigkeit von großen zentralisierten Diensten zu ermöglichen. Es ermöglicht Anwendungen, Push-Benachrichtigungen zu empfangen, ohne dass sie auf proprietäre Dienste wie Google oder Apple angewiesen sind.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Hauptmerkmale von UnifiedPush</h4>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Dezentralisierung</strong>:
<ul class="wp-block-list">
<li>Im Gegensatz zu zentralisierten Diensten wie FCM, die von einem einzigen Anbieter betrieben werden, ermöglicht UnifiedPush die Nutzung verschiedener Server und Netzwerke.</li>



<li>Benutzer und Entwickler können ihren eigenen Push-Server betreiben oder vertrauenswürdige Server auswählen.</li>
</ul>
</li>



<li><strong>Datenschutz und Kontrolle</strong>:
<ul class="wp-block-list">
<li>Durch die Dezentralisierung haben Benutzer und Entwickler die volle Kontrolle über ihre Daten.</li>



<li>Es werden keine Daten an zentrale Stellen gesendet, was die Privatsphäre schützt.</li>
</ul>
</li>



<li><strong>Kompatibilität und Flexibilität</strong>:
<ul class="wp-block-list">
<li>UnifiedPush unterstützt verschiedene Backends und kann in eine Vielzahl von Anwendungen integriert werden.</li>



<li>Es gibt bereits Unterstützung für verschiedene Plattformen und Technologien.</li>
</ul>
</li>
</ol>



<h3 class="wp-block-heading">Wie nutze ich Unified Push</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Damit ihr Unified Push verwenden könnt, benötigt ihr einen Client, der die Nachrichten an eure kompatiblen Apps weiterleitet.<strong> Ntfy</strong> ist ein Open-Source-Push-Benachrichtigungssystem, das sich durch seine Einfachheit, Flexibilität und Datenschutzfreundlichkeit auszeichnet. Es tut quasi das, was MicroG's Push implementierung, oder auch die Google Plays Services tun, es empfängt Pushnachrichten von einem frei wählbaren Push-Server, und verteilt die Benachrichtigung an die entsprechende App. Es bietet quasi eine alternative Methode, um Benachrichtigungen auf eure Geräte zu empfangen, ohne auf proprietäre Dienste wie Google Firebase Cloud Messaging (FCM) angewiesen zu sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die App gibt es im Appstore von <a href="https://f-droid.org/de/packages/io.heckel.ntfy/">F-Droid</a> und wird regelmässig aktualisert und verbessert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu erwähnen ist, dass bis jetzt nur wenige Apps andere Push-Lösungen integrieren. Big-Tech Apps mit alternativen Push Systemen findet man vergebens, und es gibt auch keine Möglichkeit diese dazu zu bringen, andere Push-System zu verwenden. Die App muss alternative Push Methoden nämlich unterstützen. Im Bereich Messaging gibt es bereits in paar Apps, die mit alternativen Push Diensten zurecht kommen. Diese sind:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://yourdevice.ch/element-messenger-ohne-google-push-verwenden/">Matrix-Element</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://yourdevice.ch/signal-fork-molly-foss-mit-unified-push/">Molly</a> (Signal Fork)</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://yourdevice.ch/telegram-ohne-google-push-verwenden-unified-push/">Mercurygram</a> (Telegram Fork)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine weitere Liste an Apps die Unified Push unterstützen, findet ihr <a href="https://unifiedpush.org/users/apps/">hier</a>!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Updates für GrapheneOS</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Updates gibt es OTA = over the air, heisst also direkt auf euer Phones, sobald neue Versionen verfügbar sind. Ihr müsst also keine Updates manuel herunterladen oder installieren. Wollt ihr zwischendurch prüfen, ob es Updates gibt, könnt ihr dass unter <strong>Einstellungen -&gt; System -&gt; Systemupdates</strong> machen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Datenübertragung an den PC</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Datenübertragung ist ähnlich wie bei einem Standard Android Phone. Schliesst euer Phone mit einem USB-C Kabel an einen PC mit Windows/Mac oder Linux, wischt auf eurem Smartphone nach unten, klickt 2x auf <strong>Gerät wird über USB aufgeladen</strong>, und anschliessend auf <strong>Dateiübertragung</strong>. Danach steht euch der Inhalt des Homeordners auf dem Computer zur Verfügung.</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
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<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSdatenuebertragungtab.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="461" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSdatenuebertragungtab-461x1024.png" alt="" class="wp-image-14639" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSdatenuebertragungtab-461x1024.png 461w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSdatenuebertragungtab-135x300.png 135w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSdatenuebertragungtab-768x1707.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSdatenuebertragungtab-691x1536.png 691w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSdatenuebertragungtab-922x2048.png 922w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSdatenuebertragungtab-500x1111.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSdatenuebertragungtab.png 1080w" sizes="auto, (max-width: 461px) 100vw, 461px" /></a></figure>
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<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSdatenuebertragung.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="461" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSdatenuebertragung-461x1024.png" alt="" class="wp-image-14640" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSdatenuebertragung-461x1024.png 461w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSdatenuebertragung-135x300.png 135w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSdatenuebertragung-768x1707.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSdatenuebertragung-691x1536.png 691w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSdatenuebertragung-922x2048.png 922w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSdatenuebertragung-500x1111.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSdatenuebertragung.png 1080w" sizes="auto, (max-width: 461px) 100vw, 461px" /></a></figure>
</div></div>
</div>



<h2 class="wp-block-heading">Probleme mit eBanking Apps ohne G-Play? Profile verwenden!</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Möchtet ihr wirklich komplett auf Googles Sandboxed Google Play verzichten (z.B so wie ich) kann es sein, dass bestimmte Apps wie eBanking und etc. nicht funktionieren, weil sie voraus setzen, dass Googles Playstore mit seinen Features installiert ist. Hier hilft nur probieren und testen, ob die App auch ohne Googles Playstore funktioniert , oder nicht. Falls einige eurer Apps nicht funktionieren, könnt ihr in den <strong>Einstellungen</strong> unter <strong>System</strong> -> <strong>mehrere Nutzer</strong> ein entsprechendes Zweit-Profil erstellen, auf dem Sandboxed Google Play installiert ist, damit euer Hauptprofil nicht mit Sandboxed Google Play in Verbindung kommt. In diesem Profil könnt ihr nun Apps packen, die die Zusammenarbeit mit GrapheneOS verweigern, wenn kein Google Play installiert ist. Das Profil könnt ihr entsprechend konfigurieren, sodass es nicht läuft, wenn ihr es nicht verwendet, und somit auch keine Daten aktiv geleakt werden. Das automatische deaktivieren von Profilen bei Nicht-Verwendung kann CalyxOS zum Beispiel nicht. (Allow running in background)</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSspyprofiles.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="460" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSspyprofiles-460x1024.png" alt="" class="wp-image-14674" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSspyprofiles-460x1024.png 460w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSspyprofiles-135x300.png 135w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSspyprofiles-768x1710.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSspyprofiles-690x1536.png 690w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSspyprofiles-920x2048.png 920w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSspyprofiles-500x1113.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSspyprofiles.png 1008w" sizes="auto, (max-width: 460px) 100vw, 460px" /></a></figure>
</div>


<h2 class="wp-block-heading">Häufige Fragen zu GrapheneOS-Geräten</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Läuft GrapheneOS auch auf Samsung, iPhone oder anderen Android-Phones?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Nein. GrapheneOS unterstützt ausschliesslich Google-Pixel-Geräte, weil nur deren Hardware die nötigen Sicherheitsfunktionen (sicher verriegelbarer Bootloader, Verified Boot, Titan-Chip) vollständig bietet. Samsung, Xiaomi, ein iPhone oder sonstige Modelle lassen sich nicht mit GrapheneOS betreiben.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Welches Pixel soll ich für GrapheneOS kaufen?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Für die längste Lebensdauer ein <strong>Pixel 8a oder neuer</strong> (sieben Jahre Updates plus Hardware Memory Tagging). Das Pixel 8a ist preislich der Sweetspot. Mit kleinerem Budget ist ein gebrauchtes Pixel 7 oder 7a eine gute Wahl – achtet nur auf das End-of-Life-Datum aus der Tabelle oben.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was passiert, wenn mein Pixel das End-of-Life erreicht?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem End-of-Life liefert Google keine Firmware- und Sicherheitsupdates mehr. GrapheneOS kann ein Gerät dann nur noch eingeschränkt («extended support») versorgen und empfiehlt, auf ein neueres Pixel umzusteigen. Technisch lässt sich das Telefon weiternutzen, ihr tragt dann aber ein steigendes Sicherheitsrisiko – gerade bei einem auf Sicherheit ausgelegten Betriebssystem solltet ihr das nicht auf die leichte Schulter nehmen.</p>




<div class="yd-cta" style="border:2px solid #e74c3c;border-radius:16px;padding:1.4rem 1.5rem;margin:2.2rem 0;background:#ffffff;display:flex;flex-wrap:wrap;gap:1rem 1.5rem;align-items:center;justify-content:space-between;color:#1f2933"><div style="flex:1 1 320px"><p style="margin:0 0 .3rem;font-size:.78rem;letter-spacing:.08em;text-transform:uppercase;color:#e74c3c;font-weight:700">Lieber fertig eingerichtet?</p><p style="margin:0 0 .45rem;font-size:1.25rem;font-weight:800;line-height:1.3;color:#1f2933">Pixel mit GrapheneOS, direkt einsatzbereit</p><p style="margin:0;color:#52606d;font-size:.95rem">Wir liefern Google-Pixel-Smartphones mit vorinstalliertem GrapheneOS, neu oder refurbished. Habt ihr schon ein Gerät und kommt bei Einrichtung, Apps, Banking oder Backups nicht weiter, helfen wir euch per Fernwartung oder bei uns in Bülach: <a href="https://yourdevice.ch/shop/services/smartphone-services/" style="color:#c0392b">Smartphone Services</a>.</p></div><a href="https://yourdevice.ch/produkt-kategorie/entgoogelte-smartphones/" style="display:inline-block;padding:.8rem 1.35rem;border-radius:10px;background:#e74c3c;color:#ffffff;font-weight:700;text-decoration:none;white-space:nowrap">Pixel mit GrapheneOS ansehen</a></div>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Umstieg auf GrapheneOS erfordert einige Anpassungen, möglicherweise auch einiges an Überwindung, und auch einiges an Arbeitungszeit, bietet euch jedoch erheblich mehr Kontrolle über eure Daten und schützt eure Privatsphäre. Mit den richtigen Tools und Alternativen werdet ihr schnell feststellen, dass ihr nichts Wichtiges vermisst und gleichzeitig sicherer und freier unterwegs seid. Diverse Sicherheitsfunktionen, und die absolute Unabhängigkeit gegenüber aussenstehenden Diensten machen GrapheneOS zum besten CustomROM dass es da draussen gibt. Wer sich wirklich um sein Daten kümmert, der installiert sich GrapheneOS.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seid ihr an einem GoS Phone interessiert? <a href="/produkt-kategorie/entgoogelte-smartphones/neue-smartphones/">Schaut in unserem Shop vorbei.</a> Wir bieten GoS vorinstalliert mit normaler Herstellergarantie an!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Privatsphäre orientierte Artikel und Möglichkeiten findet ihr hier:</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-yourdevice-ch-deine-anlaufstelle-f-r-linux-opensource-software-und-co wp-block-embed-yourdevice-ch-deine-anlaufstelle-f-r-linux-opensource-software-und-co"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="qJYeCJZaoI"><a href="https://yourdevice.ch/privacy-tipps/">Privacy Tipps</a></blockquote><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Privacy Tipps&#8220; &#8211; yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co" src="https://yourdevice.ch/privacy-tipps/embed/#?secret=AeCVaT3qmZ#?secret=qJYeCJZaoI" data-secret="qJYeCJZaoI" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
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		<title>Der CalyxOS Einsteiger Guide - Einrichtung und Anwendung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Jul 2024 11:55:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Android]]></category>
		<category><![CDATA[CalyxOS]]></category>
		<category><![CDATA[Privatsphäre]]></category>
		<category><![CDATA[Theorie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Herzlich willkommen zu unserem Einsteiger Guide mit Hilfe bei der Einrichtung und Anwendung, für den Umstieg von einem Standard-Android-Gerät auf CalyxOS! Hier erfahrt ihr alles, was sich ändert, auf was...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Herzlich willkommen zu unserem Einsteiger Guide mit Hilfe bei der Einrichtung und Anwendung, für den Umstieg von einem Standard-Android-Gerät auf CalyxOS! Hier erfahrt ihr alles, was sich ändert, auf was ihr achten müssten, und was es zu wissen gibt, wenn ihr von einem Standard-Android Phone mit Googles Playstore kommt. Wir schauen uns an, wie ihr eures Apps bezieht, wie Backups funktionieren und warum ihr bei der Verwendung von CalyxOS trotzdem möglichst auf Google Apps verzichten solltet.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/CalyxOS-Full-Setup-Guide-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-14574" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/CalyxOS-Full-Setup-Guide-1024x576.jpg 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/CalyxOS-Full-Setup-Guide-300x169.jpg 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/CalyxOS-Full-Setup-Guide-768x432.jpg 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/CalyxOS-Full-Setup-Guide-500x281.jpg 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/CalyxOS-Full-Setup-Guide.jpg 1280w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Quelle Bild: Android Privacy Lab</figcaption></figure>
</div>




<p class="wp-block-paragraph">Habt ihr CalyxOS installiert, oder <a href="https://yourdevice.ch/produkt-kategorie/entgoogelte-smartphones/">ein Phone mit CalyxOS von uns gekauft</a>, müsst ihr das System beziehungsweise das Smartphone zuerst einrichten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir schauen uns die Einrichtung von CalyxOS an, und erklären die Standard Apps, die installiert werden können, und ob man MicroG bei der Einrichtung installiert werden sollte, oder nicht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Voreinrichtung von CalyxOS</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Zuerst werden ihr durch die Standardvoreinrichtung des Betriebssystem geleitet, wählt eure gewünschte Sprache, aktiviert das WLAN oder überspringt diesen Schritt und legt einen PIN fest. Ihr könnt zudem eurer <a href="https://yourdevice.ch/android-backup-mit-nextcloud/">Phone aus einem Backup wiederherstellen</a>, das Design festlegen und die Bedienung über Gesten, oder die Tasten in einer Leiste unten auf dem Bildschirm festlegen. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Standortdienste</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Erlaubt mit dieser Einstellung Apps, auf euren Standort zuzugreifen. Dies wird vor allem für Apps wie Navigation und etc. benötigt. Ihr könnt die Funktion standardmässig aktiviert lassen, und später auch wieder deaktivieren. Die Einstellung dient der kompletten Abschaltung von Standortabfragen aller Apps auf dem Smartphone. Bedenkt, dass Apps wie Navigation und Co. ohne die Standort Funktion nicht funktionieren. Ein aktivieren der Standortfunktion bedeutet nicht, dass alle Apps automatisch Standortfreigabe haben. Jede App fragt zuerst nach, ob sie den Standort abrufen darf, oder nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ihr könnt festlegen, ob eine jeweilige App den Standort immer abfragen darf, oder zum Beispiel nur bei der Verwendung der App. Im allgemeinen ist es ratsam, Standortabfragen nur zu gewährend, wenn die jeweilige App geöffnet, und gerade in Verwendung ist.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Zusätzliche Apps auswählen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Während der Einrichtung könnt ihr auswählen, welche zusätzlichen Apps auf dem Smartphone installiert werden sollen. Wir schauen uns die Apps kurz an, damit ihr eine grobe Übersicht habt.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/IMG_20240726_102051_281-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="771" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/IMG_20240726_102051_281-771x1024.jpg" alt="" class="wp-image-14576" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/IMG_20240726_102051_281-771x1024.jpg 771w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/IMG_20240726_102051_281-226x300.jpg 226w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/IMG_20240726_102051_281-768x1020.jpg 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/IMG_20240726_102051_281-1157x1536.jpg 1157w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/IMG_20240726_102051_281-1542x2048.jpg 1542w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/IMG_20240726_102051_281-500x664.jpg 500w" sizes="auto, (max-width: 771px) 100vw, 771px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph"><strong>Installiert euch sicherlich folgende Apps:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Aurora Store</strong> - für Apps aus dem Google Store</li>



<li><strong>DAVx5</strong> - für Synchronisationen mit DAV kompabtiblen Clients wie die Nextcloud</li>



<li><strong>Hypatia</strong> - Malware und Virenscanner</li>



<li><strong>K-9 Mail</strong> - Open Source E-Mail App</li>



<li><strong>Organic Maps</strong> - Open Source Offline Navigation</li>



<li><strong>Orbot</strong> - Tor VPN für das ganze Smartphone oder nur bestimmte Apps.</li>



<li><strong>Tor-Browser</strong> - Tor Browser für anonymes Browsen</li>



<li><strong>MuPDF Viewer</strong> - Open Source PFD Viewer</li>



<li><strong>Breezy Weather</strong> - eine richtige hübsche Open Source Wetter App</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Optional</strong>:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>CalyxVPN</strong> - Calyx's eigener VPN - jedoch nur mit Standardort in den USA</li>



<li><strong>RiseUp VPN</strong> - VPN von Bitmask mit mehr Standortmöglichkeiten</li>



<li><strong>Briar</strong> - peer-to-peer Messenger (verwendet kaum jemand, aber eigentlich eine tolle Sache)</li>



<li><strong>Scrambled Exif</strong> -  Metadaten aus euren Bildern entfernen</li>



<li><strong>Signal</strong> - ansich ein guter Messenger, doch <a href="https://yourdevice.ch/signal-fork-molly-foss-mit-unified-push/">Molly</a> ist die bessere Alternative </li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">MicroG Installation</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der Einrichtung von CalyxOS werdet ihr die Wahl haben, MicroG mit diversen Optionen zu installieren, oder komplett darauf zu verzichten. Diese Entscheidung hat wesentliche Auswirkungen auf die Nutzung eures Geräts. Hier sind die Vor- und Nachteile, um euch bei dieser Wahl zu helfen. MicroG lässt sich, falls nicht ausgewählt, <strong>im Nachhinein nicht mehr nachinstallieren!</strong> Lesst euch den Guide also gut durch, um eine entsprechende Auswahl treffen zu können.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Was ist MicroG?</h4>



<p class="wp-block-paragraph">MicroG ist eine freie Open-Source-Implementierung der Google Play-Dienste. Es bietet viele der Funktionen, die normalerweise von Google Play Services bereitgestellt werden, jedoch ohne die intensive Datensammlung und den Einfluss von Google. Jedoch sei gesagt, dass eine Verwendung von MicroG bedeutet, dass ihr gezwungernermassen wieder gewisse Dienste von Google verwendet, wenn auch deutlich datenschutzfreundlicher, später dazu mehr. </p>



<h4 class="wp-block-heading">Vorteile von MicroG</h4>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Funktionalität</strong><br>MicroG stellt viele Dienste bereit, die von Apps benötigt werden, um ordnungsgemäß zu funktionieren, wie:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Push-Benachrichtigungen</strong>: Viele Apps benötigen Push-Benachrichtigungen für zeitkritische Informationen.</li>



<li><strong>Standortdienste</strong>: MicroG bietet verbesserte standortbasierte Dienste, die viele Apps verwenden, um eure Position schnell und genau zu bestimmen.</li>



<li><strong>Dependencies</strong> - viele Apps setzten voraus, dass die Googleplay Dienste auf einem Smartphone installiert sind, das sind dann vor allem Google, Finanz und Dienstleistungsapps grosser Konzerne.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">MicroG bietet die notwendigen Google-Dienst Schnitstellen, ohne dass eure Daten, und wie ihr euer Smartphone verwendet, dauerhaft an Google gesendet werden. Das bedeutet, ihr erhaltet die volle Funktionalität, jedoch mit deutlich weniger Datensammlung.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Nachteile von MicroG</h4>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>1. Eingeschränkte Privatsphäre</strong><br><br>Wenn MicroG und die Geräteregistrierung aktiviert ist, sendet MicroG etliche Gerätedaten (Gerätemodell, Sprache, Land, installierte System-Bibliotheken, Hardware-Features, CPU-Type, UUIDs, Android-Version etc.) an Google. Diese Daten sind aber nicht direkt benutzeridentifizierend, sondern geräteidentifizierend. Da jedoch etliche Nutzer Pixel Phones benutzten, ist das für Google also eher nicht verwertbar. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Beispiel</strong>: Ihr installiert euch MicroG auf einem Pixel 6 und aktiviert die Geräteregistrierung. Google erhält in diesem moment eure reinen Gerätedaten. Ihr löscht/resettet euer komplettes Phone, und registriert euch erneut mit MicroG, Google erhält die selben Gerätedaten erneut, kann aber jetzt nicht feststellen, dass genau ihr es seid, die sich mit dem Gerät erneut registriert habt. Für Google sieht es aus, wie ein weiteres Pixel 6 Phone.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Desweiteren kann die Verwendung von Apps, die ursprünglich für Google Play-Dienste entwickelt wurden sind, indirekt zu einer Datenweitergabe führen. Einige Apps könnten versuchen, Informationen an Google-Server zu senden. Apps die vorher ohne MicroG nicht liefen, könnten nun wieder fleissig Daten an ihre Herseller senden, da nützt auch CalyxOS nichts, wenn ihr zum Beispiel Google Mail oder Google Maps verwendet! Vor allem problematisch sind hier die <a href="https://yourdevice.ch/was-ist-google-push-und-welche-bedenken-ergeben-sich-daraus/">Push-Benachrichtigungen</a>, da sich aus den Daten schlussfolgern lässt, wer mit wem so kommuniziert.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>2. Stabilität und Kompatibilität</strong><br><br>MicroG ist nicht immer perfekt. Einige Apps könnten nicht vollständig kompatibel sein oder gelegentlich Fehlfunktionen aufweisen. Dies ist in der Regel jedoch selten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>3. Sicherheitsrisiken</strong><br><br>MicroG muss regelmäßig aktualisiert werden, um Sicherheitslücken zu schließen. Wenn ihr MicroG nutzt, müsst ihr sicherstellen, dass es immer auf dem neuesten Stand ist. Das geschieht in der Regel durch Systemupdates. Ausserdem ist die Implementierung, wie MicroG dem System vorgaukelt, nicht 100% sicher, und kann im schlimmsten Fall von erfahrenen Hackern ausgenutzt werden. Mehr dazu im folgenden Artikel:</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:25%"></div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:50%">
<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-yourdevice-ch-deine-anlaufstelle-f-r-linux-opensource-software-und-co wp-block-embed-yourdevice-ch-deine-anlaufstelle-f-r-linux-opensource-software-und-co"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="kn8gE0URwn"><a href="https://yourdevice.ch/welches-customrom/">Welches CustomROM?</a></blockquote><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Welches CustomROM?&#8220; &#8212; yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co" src="https://yourdevice.ch/welches-customrom/embed/#?secret=KfjAuEfjay#?secret=kn8gE0URwn" data-secret="kn8gE0URwn" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
</div></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:25%"></div>
</div>



<h4 class="wp-block-heading">Eine Entscheidungshilfe</h4>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wann ihr euch für MicroG entscheiden solltet:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Ihr möchtet unbedingt Push Benachrichtigungen:</strong> Apps wie Whatsapp, Telegram, und Co, wie auch diverse Newsticker Apps verwenden Googles Push um euch zu benachrichtigen wenn eine neue Message oder News eintrudelt. Möchtet ihr diese Funktionalität nicht missen, müsst ihr MicroG während der Einrichtung auswählen und Push aktivieren. Es gibt Apps, die mitlerweile alternative Push Methoden unterstützen, diese sind aber relativ überschaubar. Ein paar davon stellen wir euch später vor.</li>



<li><strong>Ihr benötigt bestimmte Apps</strong>: Wenn ihr auf Apps angewiesen seid, die ohne Google Play-Dienste nicht funktionieren (z.B. Banking-Apps, Push-Benachrichtigungen von Messenger-Apps), ist MicroG die bessere Wahl.</li>



<li><strong>Komfort und Funktionalität</strong>: Wenn ihr den Komfort und die erweiterten Funktionen, die Google Play-Dienste bieten, nicht missen möchtest, dann ist MicroG eine entsprechende Lösung.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wann ihr euch gegen MicroG entscheiden solltet:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Maximaler Datenschutz und Privatsphäre</strong>: Wenn eure Priorität auf maximalem Datenschutz liegt und ihr so wenig wie möglich mit Google zu tun haben möchtet, solltet ihr auf MicroG verzichten.</li>



<li><strong>Maximale Sicherheit</strong>: Das Signature Spoofing von MicroG kann im schlimmsten Fall ausgenutzt werden, möchtet ihr diese Gefahr umgehen, entscheidet euch gegen MicroG</li>



<li><strong>Nutzung von Open-Source-Apps</strong>: Wenn ihr hauptsächlich Open-Source-Apps und Alternativen nutzt, hauptsächlich aus dem <a href="https://yourdevice.ch/f-droid-installation-und-anwendung/">F-Droid Store</a>, und Apps die keine Google Play-Dienste benötigen, könnt ihr auf MicroG verzichten und seid dadurch nicht eingeschränkt.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Alternative Möglichkeit 1 - MicroG installieren - Push deaktivieren</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Falls ihr euch nicht sicher seid, installiert euch MicroG, und <strong>deaktiviert die Push Benachrichtigungen</strong>, um MicroG ohne Googles Push zu verwenden. Damit geht ihr einen guten Mittelweg. Entfernt dafür einfach den Haken bei <strong>Unterstützung für Push Benachrichtigungen</strong> (kann später wieder aktiviert werden).</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/IMG_20240726_101422_005-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="771" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/IMG_20240726_101422_005-771x1024.jpg" alt="" class="wp-image-14575" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/IMG_20240726_101422_005-771x1024.jpg 771w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/IMG_20240726_101422_005-226x300.jpg 226w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/IMG_20240726_101422_005-768x1020.jpg 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/IMG_20240726_101422_005-1157x1536.jpg 1157w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/IMG_20240726_101422_005-1542x2048.jpg 1542w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/IMG_20240726_101422_005-500x664.jpg 500w" sizes="auto, (max-width: 771px) 100vw, 771px" /></a></figure>
</div>


<h3 class="wp-block-heading">Alternative Möglichkeit 2 - MicroG für das Hauptprofil deaktivieren, und ein Profil mit MicroG erstellen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Eine weitere Möglichkeit wäre es, MicroG für das Hauptprofil zu deaktiveren, bzw. nicht zu installieren, und später einen weiteren Nutzer zu erstellen, auf dem MicroG aktiviert ist. Dort können dann bestimmte BigTech Apps, eBanking Apps und etc. erstellt werden. Somit haltet ihr euren Privaten Bereich mit Opensource Apps sauber, und steckt alle weiteren Apps, in das zweite Nutzerprofil. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr zu Nutzerprofile und den Einstellungen von MicroG bei aktivierter Installation findet ihr weiter unten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Anwendung von CalyxOS</h2>



<p class="wp-block-paragraph">In diesem Abschnitt geht es um die Anwendung von CalyxOS, was es es wichtiges zu wissen gibt, wo ihr eure Apps her bekommt, wie ihr diese auf den neusten Stand bringt, wo es Updates für das Betriebssystem gibt, und welche weiteren Möglichkeiten ihr habt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Bedienung von CalyxOS</h3>



<p class="wp-block-paragraph">CalyxOS bietet eine intuitive Gestensteuerung, die die Navigation erleichtert und das Nutzungserlebnis verbessert. Wir zeigen euch, wie die Bedienung von statten geht, und wir ihr zurück auf die klassiche Bedienung mit Buttons zurück wechselt</p>



<h4 class="wp-block-heading">Gestensteuerung</h4>



<p class="wp-block-paragraph">1. <strong>Home-Bildschirm</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Zum Startbildschirm zurückkehren:</strong> Wischt von der Unterkante des Bildschirms nach oben. Dies bringt euch jederzeit zurück zum Startbildschirm.</li>



<li><strong>Zwischen Apps wechseln:</strong> Wischt von der Unterkante des Bildschirms nach oben und halte kurz, um den App-Wechsler zu öffnen. Ihr könnt dann nach links oder rechts wischen, um durch die geöffneten Apps zu blättern. Ganz links findet ihr dann den Button um alle Apps gleichzeitig zu beenden. Ein Wisch nach oben, beendet die jeweilige App einzeln.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">2. <strong>Zurück</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Zurückgehen:</strong> Wischt von der linken oder rechten Bildschirmkante zur Mitte des Bildschirms. Diese Geste ersetzt die traditionelle Zurück-Taste und funktioniert in den meisten Apps.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">3. <strong>Öffnen von Benachrichtigungen und Schnelleinstellungen</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Benachrichtigungen anzeigen:</strong> Zieht vom oberen Bildschirmrand nach unten, um die Benachrichtigungen zu sehen.</li>



<li><strong>Schnelleinstellungen öffnen:</strong> Zieht vom oberen Bildschirmrand nach unten und zieht ein zweites mal erneut nach unten, um auf die Schnelleinstellungen wie WLAN, Bluetooth und Helligkeit, die Einstellungen und mehr, zuzugreifen.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">5. <strong>Bildschirm teilen (Split-Screen)</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Apps im Split-Screen-Modus verwenden:</strong> Öffnet in den App-Wechsler (Wischt von der Unterkante nach oben und halt kurz), tippt auf das App Symbol über der App, und danach auf <strong>Splitscreen</strong> der jeweiligen App. Wählt dann die zweite App, die ihr gleichzeitig verwenden möchtet.</li>
</ul>



<h4 class="wp-block-heading">Klassische Bedienung</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Falls ihr lieber die klassische Steuerung mit den drei Tasten am unteren Bildschirmrand nutzen möchtet, könnt ihr dies in den Einstellungen ändern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">1. <strong>Einstellungen öffnen</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Geht auf euren Startbildschirm oder in der App-Schublade auf das Zahnradsymbol, um die Einstellungen zu öffnen.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">2. <strong>System und Gesten</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Scrollet nach unten und tippt auf "<strong>System</strong>".</li>



<li>Tippt auf "<strong>Touch-Gesten &amp; Bewegungen</strong>".</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">3. <strong>Systemnavigation auswählen</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Hier findet ihr den Punkt "<strong>Navigationsmodus</strong>". Tippt darauf.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">4. <strong>Navigationsleiste auswählen</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Ihr seht verschiedene Optionen für die Systemnavigation. Wählt "<strong>Bedienung über 3 Schaltflächen</strong>" aus.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Jetzt habt ihr die klassische Navigationsleiste mit den drei Tasten unten auf eurem Bildschirm:</p>



<p class="wp-block-paragraph">1. <strong>Home-Taste</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Zum Startbildschirm zurückkehren:</strong> Tippt auf die mittlere Taste (Kreis-Symbol).</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">2. <strong>Zurück-Taste</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Zurückgehen:</strong> Tippt auf die Taste links neben der Home-Taste (Pfeil nach links).</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">3. <strong>App-Wechsler-Taste</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Zwischen Apps wechseln:</strong> Tippt auf die Taste rechts neben der Home-Taste (Quadrat-Symbol), um den App-Wechsler zu öffnen. Hier könnt ihr nach links oder rechts wischen, um durch eure geöffneten Apps zu blättern.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Mit diesen Einstellungen und Tipps könnt ihr euer Calyx-Gerät entweder über die moderne Gestensteuerung oder die klassische Bedienleiste am unteren Rand des Displays optimal nutzen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">App Quellen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">CalyxOS ist ein datenschutzorientiertes Betriebssystem und verzichtet wie ihr bereits wisst, vollständig auf Google-Dienste und -Apps. Das bedeutet:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Kein Google Play Store</strong>: Stattdessen nutzt ihr alternative App-Stores.</li>



<li><strong>Keine Google-Play-Dienste</strong>: MicroG übernimmt, bei aktivierter Installation diverse Funktionen, die normalerweise von den Google-Diensten bereitgestellt werden. Dazu gehören Push Benachrichtigungen, und die verbesserte und schnellere Standort Funktionen. </li>



<li><strong>Kein automatisches Tracking</strong>: Eure Aktivitäten werden nicht an Google gesendet, ausser ihr verwendet Big-Tech Apps.</li>
</ul>



<h4 class="wp-block-heading">Wo bekommt man seine Apps her?</h4>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>1. F-Droid</strong></h5>



<p class="wp-block-paragraph"><br><a href="https://yourdevice.ch/f-droid-installation-und-anwendung/">F-Droid</a> ist ein alternativer App-Store, der nur Open-Source-Apps anbietet. Hier findet ihr viele nützliche Anwendungen, die frei von Tracker und Werbungen sind. F-Droid, ist standardmässig bereits auf CalyxOS installiert.</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:25%"></div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:50%">
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<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="Gs7FdHCfSd"><a href="https://yourdevice.ch/f-droid-installation-und-anwendung/">F-Droid Installation und Anwendung</a></blockquote><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;F-Droid Installation und Anwendung&#8220; &#8212; yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co" src="https://yourdevice.ch/f-droid-installation-und-anwendung/embed/#?secret=1poQ0MOCrC#?secret=Gs7FdHCfSd" data-secret="Gs7FdHCfSd" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
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</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:25%"></div>
</div>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>2. Aurora Store</strong></h5>



<p class="wp-block-paragraph"><br><a href="https://yourdevice.ch/aurora-store-installation-und-anwendung/">Der Aurora Store</a> ist eine alternative Schnittstelle zum Google Play Store. Hier könnt ihr auf alle Apps des Play Stores zugreifen, ohne ein Google-Konto zu verwenden. Aurora Store bietet die Möglichkeit, anonym zu bleiben. Aurora kann währen der Einrichtung von CalyxOS installiert werden.</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
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<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:50%">
<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-yourdevice-ch-deine-anlaufstelle-f-r-linux-opensource-software-und-co wp-block-embed-yourdevice-ch-deine-anlaufstelle-f-r-linux-opensource-software-und-co"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="MkpVJUC5Ms"><a href="https://yourdevice.ch/aurora-store-installation-und-anwendung/">Aurora Store Installation und Anwendung</a></blockquote><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Aurora Store Installation und Anwendung&#8220; &#8212; yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co" src="https://yourdevice.ch/aurora-store-installation-und-anwendung/embed/#?secret=Oy88qUdaEs#?secret=MkpVJUC5Ms" data-secret="MkpVJUC5Ms" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
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<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:25%"></div>
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<h5 class="wp-block-heading"><strong>3. Direkt vom Entwickler</strong></h5>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Manche Apps könnt ihr direkt von den Webseiten der Entwickler herunterladen. Diese Option ist besonders nützlich, wenn eine App nicht in F-Droid oder Aurora Store verfügbar ist. Ein Anhaltspunkt ist hier sicherlich <a href="https://github.com/">Github</a>, auf dem die meissten Opensource Developer ihre Apps zuerst veröffentlichen.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Anpassbarkeit</strong> von CalyxOS</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ihr habt die volle Kontrolle über euer Gerät und könnt genau festlegen, welche Apps und Dienste ihr installiert und nutzt. Mit einem langen Druck auf den Home Screen könnt ihr Hintergrund &amp; Stile festlegen, Widgets festlegen und das aussehen des Home Screens definieren. In den <strong>Einstellungen</strong> unter <strong>Display</strong> könnt ihr zudem die Schriftgrösse festlegen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Berechtigungen von Apps</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Mit einem langen Druck auf eine App und danach <strong>App Info</strong>, kommt ihr in das Kontextmenu dieser App. Ihr könnt App spezifische Einstellungen festlegen, wie zum Beispiel die Berechtigungen (unter anderem Standort, Mikrophone, Kontakte, Zugriff auf Fotos und Medien und etc.) festlegen. Hier könnt ihr eine Browserapp, falls ihr mehrere habt, auch als Standardbrowser festlegen. Weiter unten findet ihr die Version der App, und mit welchem App-Store diese installiert worden ist. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Einstellungen von CalyxOS</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Einstellungen, beziehungsweise das Einstellungsmenu ähnelt einem Standard Android ziemlich genau. Ihr findet hier eine Liste der Einstellungen kategorisiert in Funktionen und Anwendungen wie zum Beispiel Netzwerk, verbundene Geräte, Apps, Benachrichtigungen, Apps und Co. </p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/einstellungencalyx.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="460" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/einstellungencalyx-460x1024.png" alt="" class="wp-image-14577" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/einstellungencalyx-460x1024.png 460w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/einstellungencalyx-135x300.png 135w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/einstellungencalyx-768x1710.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/einstellungencalyx-690x1536.png 690w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/einstellungencalyx-920x2048.png 920w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/einstellungencalyx-500x1113.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/einstellungencalyx.png 1008w" sizes="auto, (max-width: 460px) 100vw, 460px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Findet ihr eine Einstellungen nicht sofort, benutzt einfach oben die Suchfunktion. Wer einmal ein Android bedient hatte, sollte sich hier schnell zurecht finden.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>eSIM-Unterstützung</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">CalyxOS unterstützt standardmäßig eSIMs, sodass ihr bereits installierte eSIMs auf dem Gerät nutzen könnt. Für das Verwalten und Hinzufügen neuer eSIMs ist jedoch eine proprietäre Google-Funktionalität erforderlich, die von Haus aus deaktiviert ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ihr könnt die eSIM-Unterstützung in den Einstellungen unter <strong>Netzwerk &amp; Internet &gt; eSIM-Support</strong> aktivieren. Dieser Schalter bleibt nach jedem Neustart aktiv.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOS_eSIM-1.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="460" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOS_eSIM-1-460x1024.png" alt="" class="wp-image-15189" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOS_eSIM-1-460x1024.png 460w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOS_eSIM-1-135x300.png 135w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOS_eSIM-1-768x1710.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOS_eSIM-1-690x1536.png 690w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOS_eSIM-1-920x2048.png 920w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOS_eSIM-1-500x1113.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOS_eSIM-1.png 1008w" sizes="auto, (max-width: 460px) 100vw, 460px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Durch Aktivieren des Schalters wird die Google-Funktionalität genutzt, um eSIMs zu verwalten und hinzuzufügen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn der eSIM-Installationsprozess bei "Netzwerkinformationen prüfen…" hängen bleibt, trotz stabiler Internetverbindung, müsst ihr möglicherweise den USSD-Code <em>#</em>#4636#<em>#</em> eingeben und dann DSDS im angezeigten Menü aktivieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Falls eure eSIM durch eine PIN geschützt ist, empfiehlt es sich, den eSIM-Unterstützungsschalter auch nach der Aktivierung eingeschaltet zu lassen. Sollte die PIN vergessen werden, könnt ihr die eSIM auf dem Sperrbildschirm deaktivieren. Wenn der Schalter deaktiviert und die PIN vergessen wird, ist das Gerät nur noch mit dem PUK zugänglich.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Privater DNS Modus</h3>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Welche DNS-Server werden standardmäßig verwendet?</strong></h4>



<p class="wp-block-paragraph">Das Betriebssystem verwendet standardmäßig die vom Netzwerk bereitgestellten DNS-Server. Diese werden in der Regel automatisch über DHCP (IPv4) und RDNSS (IPv6) konfiguriert. Bei statischer IP-Konfiguration werden die DNS-Server manuell festgelegt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein VPN stellt ein zusätzliches Netzwerk bereit, und das Betriebssystem nutzt die vom VPN bereitgestellten DNS-Server für alle Verbindungen, außer für das Auflösen der IP-Adresse des VPNs und Netzwerküberprüfungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Nutzung der vom Netzwerk bereitgestellten DNS-Server ist der beste Weg, um sich in die Menge der Nutzer einzufügen, da Netzwerke und Websites Nutzer anhand einer abweichenden DNS-Konfiguration identifizieren und verfolgen können. Wir empfehlen daher, die vom Netzwerk bereitgestellten DNS-Server zu verwenden.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Wie nutze ich einen benutzerdefinierten DNS-Server?</strong></h4>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist nicht möglich, die vom Netzwerk bereitgestellten DNS-Server direkt zu überschreiben. Stattdessen könnt ihr in den Einstellungen unter Netzwerk &amp; Internet &gt; Privates DNS einen DNS-over-TLS-Server angeben. Dieser muss ein gültiges Zertifikat besitzen, beispielsweise von Let's Encrypt. Das Betriebssystem wird dann alle DNS-Anfragen über diesen privaten DNS-Server leiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beispielsweise könnt ihr "one.one.one.one" für Cloudflare DNS eintragen. Weitere Optionen umfassen Quad9, Google und AdGuard.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch bei statischer IP-Konfiguration solltet ihr die Private DNS-Funktion verwenden, um die Sicherheit zu erhöhen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">VPN-Apps können ebenfalls eigene DNS-Server bereitstellen. In diesem Fall hat die Private DNS-Funktion Vorrang.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Apps und Websites können die konfigurierten DNS-Server erkennen, indem sie zufällige Subdomains abfragen. Dies kann zur Nutzeridentifizierung genutzt werden. Wenn ihr ein VPN nutzt, solltet ihr den Standard-DNS-Dienst des VPNs verwenden, um euch besser zu schützen.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Warum akzeptiert Private DNS keine IP-Adressen?</strong></h4>



<p class="wp-block-paragraph">Im automatischen Modus bietet die Private DNS-Funktion opportunistische Verschlüsselung, indem sie DNS-over-TLS verwendet, wenn dies vom DNS-Server unterstützt wird. Diese Verschlüsselung schützt nur vor passivem Abhören, nicht vor aktiven Angriffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Private DNS explizit aktiviert wird, nutzt es authentifizierte Verschlüsselung ohne Fallback. Die Authentifizierung erfolgt anhand des Hostnamens des Servers, weshalb keine IP-Adresse angegeben werden kann. Das Betriebssystem löst den Hostnamen unverschlüsselt auf und leitet dann alle weiteren DNS-Anfragen über DNS-over-TLS.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Schützt DNS-over-TLS (Private DNS) andere Verbindungen?</strong></h4>



<p class="wp-block-paragraph">Nein, DNS-over-TLS schützt nur die DNS-Auflösung. Selbst wenn DNS-Ergebnisse mit DNSSEC authentifiziert werden, schützt dies nicht die anderen Verbindungen. Verschlüsselte DNS-Anfragen erschweren es einigen Angreifern, sind aber kein vollständiger Schutz.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Verbirgt DNS-over-TLS (Private DNS), welche Websites besucht werden?</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Private DNS verschlüsselt nur die DNS-Anfragen. Ein Überwacher kann dennoch die IP-Adresse des Zielservers sehen. Viele Domains teilen sich IP-Adressen, daher ist verschlüsseltes DNS nur ein Teil der nötigen Maßnahmen. Derzeit leakt TLS weiterhin Domainnamen über SNI, weshalb verschlüsseltes DNS noch begrenzt nützlich ist. Es ist jedoch eine zukunftsorientierte Funktion, die in der Zukunft an Bedeutung gewinnen wird. Die Nutzung wird empfohlen, ersetzt aber nicht die Verwendung von Tor oder eines VPNs.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Für was ist dann DNS over TLS, bzw ein andere DNS Server gut?</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Zum grössten Teil um Zensur zu umgehen, wenn zum Beispiel der DNS Server des Providers bestimmte Webseiten sperrt. Ausserdem bekommt der Provider selber dann keine Daten mehr über euer Surf-Verhalten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Backups und Datenwiederherstellung</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Im Gegensatz zu einem Standard Android mit Google Play Diensten, oder Herstellerapps wie die von Samsung und Co, gibt es bei CalyxOS kein standardmässig aktiviertes ready-to-use Backup-System, da das System vollständig auf externe Cloud Dienste wie die von Google, Huaweii oder Samsung verzichtet. Ihr seid also verantwortlich über die Sicherung eures Smartphones. Ihr habt die Möglichkeit euer Smartphone regelmässig manuel zu sichern, indem ihr es mit einem USB Kabel an euren Rechner hängt, oder ihr verwendet eine eigene Cloud wie zum Beispiel die Nextcloud. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Hier ein paar Möglichkeiten, wie ihr euer Smartphone sichern könnt:</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>SeedVault</strong></h4>



<p class="wp-block-paragraph">CalyxOS enthält SeedVault, ein integriertes Backup-System, das eure Apps und Daten sicher speichert. Ihr könnt eure Backups auf einer SD-Karte, einem USB-Stick oder eben auf einem Nextcloud-Konto speichern. Seedvault findet ihr in den <strong>Einstellungen unter System --&gt; Sicherungen.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Vorgehen, wie man Seedvault verwendet, wird hier <a href="https://yourdevice.ch/android-backup-mit-nextcloud/">in diesem Artikel</a> detailiert beschrieben. </p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Nextcloud als eigenständige App</strong></h4>



<p class="wp-block-paragraph">Nextcloud könnt ihr euch aus dem F-Droid Store installieren, und ist eine Open-Source-Cloud-Lösung, die ihr auf einem eigenen Server oder bei einem vertrauenswürdigen Anbieter nutzen könnt. Ihr könnt eure Dateien, Kontakte und Kalender synchronisieren und sichern. Falls ihr keine Nextcloud habt, könnt ihr euch auf unserer Seite registrieren, und erhaltet 5GB gratis Speicherplatz. Für Die Sicherung eurer Kontakte und des Kalenders benötigt ihr die App <a href="https://f-droid.org/packages/at.bitfire.davdroid/">DAVx5</a>. DAVx5 muss dafür vorher mit eurer Nextcloud verbunden werden.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Kontakte und Kalender manuel sichern</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Habt ihr keine Nextcloud, und wollt ihr keine verwenden, sichert eure Kontakte über die Kontakte App als VCF-Datei und kopiert diese an einen Ort eurer Wahl. Eine Kalendersicherung ist aktuell auf der Standard Calyx Kalender App nur über ein CalDAV Kalender möglich, oder ihr verwendet die Kalenderapp wie <a href="https://f-droid.org/de/packages/org.fossify.calendar/">Fossify Kalender</a> welches eine lokale Sicherung via ICF Dateien erlaubt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Möglichkeiten und Artikel um eure Kontakte und Kalender zu synchronisieren, findet ihr hier:</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-yourdevice-ch-deine-anlaufstelle-f-r-linux-opensource-software-und-co wp-block-embed-yourdevice-ch-deine-anlaufstelle-f-r-linux-opensource-software-und-co"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="6Nr2WKE2o0"><a href="https://yourdevice.ch/kontakte-synchronisieren-mit-nextcloud-android-und-thunderbird/">Kontakte synchronisieren mit Nextcloud, Android und Thunderbird</a></blockquote><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Kontakte synchronisieren mit Nextcloud, Android und Thunderbird&#8220; &#8212; yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co" src="https://yourdevice.ch/kontakte-synchronisieren-mit-nextcloud-android-und-thunderbird/embed/#?secret=hkVT6UtwAE#?secret=6Nr2WKE2o0" data-secret="6Nr2WKE2o0" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
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</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-yourdevice-ch-deine-anlaufstelle-f-r-linux-opensource-software-und-co wp-block-embed-yourdevice-ch-deine-anlaufstelle-f-r-linux-opensource-software-und-co"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="KwAs4w2Bss"><a href="https://yourdevice.ch/nextcloud-kalender-mit-android-synchronisieren/">Nextcloud Kalender mit Android synchronisieren</a></blockquote><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Nextcloud Kalender mit Android synchronisieren&#8220; &#8212; yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co" src="https://yourdevice.ch/nextcloud-kalender-mit-android-synchronisieren/embed/#?secret=cHny7zmzjG#?secret=KwAs4w2Bss" data-secret="KwAs4w2Bss" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
</div></figure>
</div>
</div>



<h3 class="wp-block-heading">MicroG Einstellungen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Erwähnenswert ist auf CalyxOS sicherlich noch die Handhabung von MicroG, falls ihr dies bei der Einrichtung installiert habt. Schauen wir uns dies mal genauer an:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/microg-einstellungen.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="473" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/microg-einstellungen-473x1024.png" alt="" class="wp-image-14578" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/microg-einstellungen-473x1024.png 473w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/microg-einstellungen-138x300.png 138w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/microg-einstellungen-768x1664.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/microg-einstellungen-709x1536.png 709w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/microg-einstellungen-945x2048.png 945w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/microg-einstellungen-500x1083.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/microg-einstellungen.png 1080w" sizes="auto, (max-width: 473px) 100vw, 473px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Im Grunde genommen könnt ihr hier festlegen, welche Dienste von Google genau verwendet werden dürfen, und welche nicht. Habt ihr bestehende Google Accounts, und möchtet dieses vorerst weiter verwenden, weil ihr zum Beispiel noch Google Kalender verwendet, könnt ihr diesen Google Account hier regisitrieren. Somit erkennt die Google Kalender App euren Google Account, und kann weiterhin synchronisiert werden. Dies empfiehlt sich, falls ein kompletter Umstieg noch nicht vollzogen worden ist, und ein Umstieg auf Open-Source Apps erst nach und nach vonstatten gehen soll. </p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/microg-googleaccounts.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="473" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/microg-googleaccounts-473x1024.png" alt="" class="wp-image-14582" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/microg-googleaccounts-473x1024.png 473w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/microg-googleaccounts-138x300.png 138w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/microg-googleaccounts-768x1664.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/microg-googleaccounts-709x1536.png 709w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/microg-googleaccounts-945x2048.png 945w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/microg-googleaccounts-500x1083.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/microg-googleaccounts.png 1080w" sizes="auto, (max-width: 473px) 100vw, 473px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Verwendet ihr Google Accounts um zum Beispiel auch gekaufte Apps zu verwenden, lasst die Einstellungen wie sie sind.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Push Benachrichtigungen</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Damit Push funktioniert, muss die Geräte Regisitrierung erfolgen, und Push aktiviert werden:</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/microg-regisitrierung.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="473" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/microg-regisitrierung-473x1024.png" alt="" class="wp-image-14579" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/microg-regisitrierung-473x1024.png 473w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/microg-regisitrierung-138x300.png 138w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/microg-regisitrierung-768x1664.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/microg-regisitrierung-709x1536.png 709w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/microg-regisitrierung-945x2048.png 945w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/microg-regisitrierung-500x1083.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/microg-regisitrierung.png 1080w" sizes="auto, (max-width: 473px) 100vw, 473px" /></a></figure>
</div></div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/microg-push.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="473" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/microg-push-473x1024.png" alt="" class="wp-image-14580" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/microg-push-473x1024.png 473w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/microg-push-138x300.png 138w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/microg-push-768x1664.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/microg-push-709x1536.png 709w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/microg-push-945x2048.png 945w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/microg-push-500x1083.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/microg-push.png 1080w" sizes="auto, (max-width: 473px) 100vw, 473px" /></a></figure>
</div></div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph">MicroG verfälscht einen Teil der an Google ausgelieferten Gerätedaten, jedoch bedeutet dies trotzdem ein Verzicht an Privatsphäre, da Google euch mit diversen Methoden trotzdem identifzieren kann. Googlefrei ist dies dann nicht mehr, jedoch deutlich weniger übel, als die Google Play Dienste die euch vor Google nackt da stehen lassen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Standort Unterstützungsdienste</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Der Standortdienst von MicroG hat eher weniger etwas mit Google zu tun, sondern eher mit der Art und Weise wie die Standortbestimmung zustande kommt. Es gibt die reine GPS basierte Standortbestimmung, die in der Regel sehr langsam ist, und die unterstützte Standortbestimmung (A-GPS) durch Hilfsdienste wie zum Beispiel bekannte WLAN Netzwerke und Mobilfunkmasten, in eurer direkten Umgebung. Dies hilft zum Beispie bei der Standortbestimmung in Gebäuden, da GPS nur schlecht und kaum funktioniert, wenn ihr nicht unter freiem Himmel seid. Die WLAN und Funkmasten basierte Ortung erlaubt ein schnelle und exakte Ortung auch in Gebäuden und an Standorten welche nicht direkt dem freien Himmel exponiert sind.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/microG-standort.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="473" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/microG-standort-473x1024.png" alt="" class="wp-image-14581" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/microG-standort-473x1024.png 473w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/microG-standort-138x300.png 138w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/microG-standort-768x1664.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/microG-standort-709x1536.png 709w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/microG-standort-945x2048.png 945w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/microG-standort-500x1083.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/microG-standort.png 1080w" sizes="auto, (max-width: 473px) 100vw, 473px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Die WLAN-basierte Ortung in MicroG benötigt kein Registrieren in den WLAN-Netzwerken. Sie funktioniert anhand der WLAN-IDs (BSSIDs) und deren Signalstärken. Hier ist, wie das im Detail funktioniert:</p>



<h5 class="wp-block-heading">Funktionsweise der WLAN-basierten Ortung in MicroG</h5>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>1. Erfassung der WLAN-IDs:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Euer Gerät scannt die Umgebung nach verfügbaren WLAN-Netzwerken. Dabei erfasst es die BSSID (Basic Service Set Identifier) jedes gefundenen WLANs. Die BSSID ist eine eindeutige Kennung, die jedem WLAN-Router zugewiesen ist.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>2. Signalstärke:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Zusätzlich zur BSSID wird die Signalstärke (RSSI - Received Signal Strength Indicator) der empfangenen WLAN-Netze gemessen. Die Signalstärke gibt an, wie stark das WLAN-Signal ist und hilft bei der Positionsbestimmung.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>3. Abgleich mit Datenbank:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>MicroG verwendet eine Offline-Datenbank oder Online-Dienste (wie z.B. Mozilla Location Service), um die gesammelten WLAN- und Funkmasteninformationen mit bekannten Standorten abzugleichen. Diese Datenbanken enthalten die geografischen Koordinaten vieler WLAN-BSSIDs und Masten, die durch Crowdsourcing gesammelt wurden.</li>
</ul>



<h5 class="wp-block-heading">Datenschutzaspekte</h5>



<p class="wp-block-paragraph">Beim Einsatz von MicroG für die WLAN- und Funkmasten basierte Ortung werden lediglich die BSSIDs und deren Signalstärken zur Standortbestimmung genutzt. Diese Daten werden an die ausgewählte Ortungsdatenbank gesendet (z.B. Mozilla Location Service), um den Standort zu berechnen. Es werden keine persönlichen Daten oder detaillierten Informationen über euer Gerät übertragen. Dies reduziert das Risiko, dass eure Identität preisgegeben wird, jedoch kommt es zu Datenübertragung und eure IP Adressen gehen an die Mozilla Foundation (welcher in der Regel zu vertrauen ist), jedoch ist es theoretisch dann Möglich ein Profil über eure Nutzung und Standortabfragen zu erstellen.</p>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>Kontrollmöglichkeiten</strong></h5>



<p class="wp-block-paragraph">MicroG gibt euch also hier die Möglichkeit, die Nutzung von WLAN-basierten Ortungsdiensten zu kontrollieren und bei Bedarf zu deaktivieren. Wer keine Abhängig von externen Diensten möchte, wer auch immer es ist, der deaktiviert die Standortunterstützung von Micro-G komplett, muss aber damit rechnen, das die reine GPS Standortfunktion nur sehr langsam funktioniert. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Arbeitsprofile auf CalyxOS</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Auf CalyxOS lassen sich Arbeitsprofile, sowie Nutzerprofile erstellen. Wir raten immer, neue Nutzerprofile zu erstellen, anstatt mit den Arbeitsprofilen zu arbeiten. Die Nutzerprofile sind deutlich besser voneinander abgeschirmt, und jedes Nutzungsprofil hat seinen komplett eigenen Bereich. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Einstellungen dazu befinden sich unter <strong>Einstellungen -&gt; System -&gt; mehrere Nutzer.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit können komplett separate Profile erstellt werden. Wir empfehlen, Bigtech Apps vor allem in einem separaten Profil zu erstellen, der mit dem privaten Profil nicht in verbindung kommt. Leider lassen sich, im Gegensatz zu GrapheneOS keine bestimmten Apps blockieren, oder das neue Profil zum Beispiel komplett Stil legen, wenn man es nutzt. Einmal eingerichtet, ist das andere Profil jederzeit aktiv, und kann jederzeit Daten Empfangen, sowie senden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der Einrichtung eines neuen Nutzers, wird die komplette Einrichtung des Smartphones für das neue Profil nochmals gestartet. Ihr kann man dann Beispielsweise MicroG aktivieren und nutzen, während das Hauptprofil sauber und frei von solchen Apps bleibt. </p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/calyxOSmehrerenutzerprofile-1.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="461" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/calyxOSmehrerenutzerprofile-1-461x1024.png" alt="" class="wp-image-14735" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/calyxOSmehrerenutzerprofile-1-461x1024.png 461w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/calyxOSmehrerenutzerprofile-1-135x300.png 135w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/calyxOSmehrerenutzerprofile-1-768x1707.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/calyxOSmehrerenutzerprofile-1-691x1536.png 691w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/calyxOSmehrerenutzerprofile-1-922x2048.png 922w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/calyxOSmehrerenutzerprofile-1-500x1111.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/calyxOSmehrerenutzerprofile-1.png 1080w" sizes="auto, (max-width: 461px) 100vw, 461px" /></a></figure>
</div></div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/calyxOSnutzerwechseln.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="461" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/calyxOSnutzerwechseln-461x1024.png" alt="" class="wp-image-14736" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/calyxOSnutzerwechseln-461x1024.png 461w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/calyxOSnutzerwechseln-135x300.png 135w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/calyxOSnutzerwechseln-768x1707.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/calyxOSnutzerwechseln-691x1536.png 691w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/calyxOSnutzerwechseln-922x2048.png 922w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/calyxOSnutzerwechseln-500x1111.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/calyxOSnutzerwechseln.png 1080w" sizes="auto, (max-width: 461px) 100vw, 461px" /></a></figure>
</div></div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph">Legt ein neues Nutzerprofil an, richtet das Profil mit MicroG ein, und installiert eure problematischen Apps in diesem Profil. Mit den kleinen Button unten im Benachrichtigungsfenster könnt ihr schnell zwischen den Profilen wechseln (zweilmal nach unten wischen).</p>



<h3 class="wp-block-heading">Datura Firewall</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Datura Firewall ist ein Tool zur Kontrolle des Netzwerkzugriffs auf eurem Gerät. Ihr findet sie in der App übersicht mit einem Wisch nach oben. Sie ermöglicht es euch, detaillierte Regeln für den Datenverkehr von Apps festzulegen. Mit der Datura Firewall könnt ihr den Netzwerkzugriff für Apps sowohl im Vordergrund als auch im Hintergrund gezielter steuern. Dadurch verhindert ihr unerwünschte Datenverbindungen und erhöht eure Kontrolle über den Datenfluss und die Privatsphäre auf eurem Gerät. Ein Alheimittel ist diese Firewall jedoch bei weitem nicht!</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/calyxOSdaturafirewall.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="461" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/calyxOSdaturafirewall-461x1024.png" alt="" class="wp-image-14752" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/calyxOSdaturafirewall-461x1024.png 461w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/calyxOSdaturafirewall-135x300.png 135w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/calyxOSdaturafirewall-768x1707.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/calyxOSdaturafirewall-691x1536.png 691w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/calyxOSdaturafirewall-922x2048.png 922w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/calyxOSdaturafirewall-500x1111.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/calyxOSdaturafirewall.png 1080w" sizes="auto, (max-width: 461px) 100vw, 461px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">In der Praxis funktioniert die Datura Firewall ganz okay. Wenn man einer App den Netzwerkzugriff im Hintergrund entzieht, kann sie nur dann Verbindungen aufbauen, wenn sie im Vordergrund aktiv genutzt wird. Dies ist nützlich für Apps, die sich automatisch durch externe Auslöser starten und Netzwerkverkehr erzeugen, obwohl der Nutzer dies nicht möchte. Zum Beispiel starten der Next DB Navigator oder die heise-App nach einem Systemstart automatisch und beginnen, verschiedene Domains zu kontaktieren – einschließlich Tracking-Domains. Mit dieser Einstellung lässt sich verhindern, dass Apps im Hintergrund unerwünscht Datenverbindungen initiieren. Dies ist zwar nicht für alle Apps sinnvoll, aber für einige sehr wohl. Dadurch entkommt man zwar nicht komplett dem Tracking, aber man kann festlegen, wann eine App Verbindungen aufbauen darf (z.B. nur bei aktiver Nutzung im Vordergrund).</p>



<div class="wp-block-kadence-infobox kt-info-box14573_0e3e94-fb"><span class="kt-blocks-info-box-link-wrap info-box-link kt-blocks-info-box-media-align-top kt-info-halign-center"><div class="kt-blocks-info-box-media-container"><div class="kt-blocks-info-box-media kt-info-media-animate-none"><div class="kadence-info-box-icon-container kt-info-icon-animate-none"><div class="kadence-info-box-icon-inner-container"><span class="kb-svg-icon-wrap kb-svg-icon-fe_alertTriangle kt-info-svg-icon"><svg viewBox="0 0 24 24"  fill="none" stroke="currentColor" stroke-width="2" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"  aria-hidden="true"><path d="M10.29 3.86L1.82 18a2 2 0 0 0 1.71 3h16.94a2 2 0 0 0 1.71-3L13.71 3.86a2 2 0 0 0-3.42 0z"/><line x1="12" y1="9" x2="12" y2="13"/><line x1="12" y1="17" x2="12" y2="17"/></svg></span></div></div></div></div><div class="kt-infobox-textcontent"><h2 class="kt-blocks-info-box-title"></h2><p class="kt-blocks-info-box-text">Auch wenn bestimmte Apps eingeschränkten Hintergrundzugriff haben, können sie dennoch Daten senden. Sobald ihr die App benutzt, kann eine Spyware-App sich wieder mit Tracking-Domains verbinden und alles, was sie im Hintergrund gesammelt hat, weitergeben. Aufgezögert heisst nicht aufgehoben! Wiegt euch also nicht in falscher Sicherheit mit dieser Firewall. Apps die tracken, gehören vom Telefon runter, anstatt zu versuchen, mit x-tools die App zum Schweigen, oder Manieren bei bringen zu wollen.</p></div></span></div>



<h2 class="wp-block-heading">Alternative Apps</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Warum alternative Apps?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Google-Apps sammeln eine Menge Daten über euch und euer Nutzungsverhalten. CalyxOS zielt darauf ab, eure Privatsphäre zu schützen, indem es diese Datensammlung minimiert. Natürlich müssen dafür aber auch Änderungen im Nutzungsverhalten stattfinden, und eine abkehr von Big-Tech Apps sollte priorisiert werden, ansonsten hilt der alleinige Umstieg auf googlefreie Betriebssysteme nicht sehr viel.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Auswahl an Alternativen Opensource Apps haben wir euch <a href="https://yourdevice.ch/die-besten-android-open-source-apps/">hier</a> zusammengestellt. In der Kategorie <a href="https://yourdevice.ch/android/">Android</a>, findet ihr auch ein paar Vorstellung von Apps und deren Handhabung. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nur durch den Verzicht auf BigTech -Apps behaltet ihr die volle Kontrolle über euer Gerät und eure Daten. Ihr entscheidet also mit eurem App Verhalten auch, welche Informationen ihr mit welchen Diensten teilst, und welche nicht! </p>



<h2 class="wp-block-heading">Eine Alternative zu herkömmlichen Push-Diensten</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Für diejenigen die auf Push aus Gründen der Privatsphäre verzichten wollen, es doch aber gerne nutzen würden, gibt es ein langsam aufkommende Alternative: Unified Push!</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>UnifiedPush</strong> ist ein offenes Protokoll, das entwickelt wurde, um dezentrale Push-Benachrichtigungen zu ermöglichen. Es bietet eine Alternative zu zentralisierten Diensten wie Google Firebase Cloud Messaging (FCM), indem es die Kontrolle über Push-Benachrichtigungen zurück in die Hände der Nutzer und Entwickler gibt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was ist UnifiedPush?</h3>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://unifiedpush.org/">UnifiedPush</a> ist ein offenes Protokoll und eine Sammlung von Tools, die entwickelt wurden, um Push-Benachrichtigungen ohne Abhängigkeit von großen zentralisierten Diensten zu ermöglichen. Es ermöglicht Anwendungen, Push-Benachrichtigungen zu empfangen, ohne dass sie auf proprietäre Dienste wie Google oder Apple angewiesen sind.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Hauptmerkmale von UnifiedPush</h4>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Dezentralisierung</strong>:
<ul class="wp-block-list">
<li>Im Gegensatz zu zentralisierten Diensten wie FCM, die von einem einzigen Anbieter betrieben werden, ermöglicht UnifiedPush die Nutzung verschiedener Server und Netzwerke.</li>



<li>Benutzer und Entwickler können ihren eigenen Push-Server betreiben oder vertrauenswürdige Server auswählen.</li>
</ul>
</li>



<li><strong>Datenschutz und Kontrolle</strong>:
<ul class="wp-block-list">
<li>Durch die Dezentralisierung haben Benutzer und Entwickler die volle Kontrolle über ihre Daten.</li>



<li>Es werden keine Daten an zentrale Stellen gesendet, was die Privatsphäre schützt.</li>
</ul>
</li>



<li><strong>Kompatibilität und Flexibilität</strong>:
<ul class="wp-block-list">
<li>UnifiedPush unterstützt verschiedene Backends und kann in eine Vielzahl von Anwendungen integriert werden.</li>



<li>Es gibt bereits Unterstützung für verschiedene Plattformen und Technologien.</li>
</ul>
</li>
</ol>



<h3 class="wp-block-heading">Wie nutze ich Unified Push</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Damit ihr Unified Push verwenden könnt, benötigt ihr einen Client, der die Nachrichten an eure kompatiblen Apps weiterleitet.<strong> Ntfy</strong> ist ein Open-Source-Push-Benachrichtigungssystem, das sich durch seine Einfachheit, Flexibilität und Datenschutzfreundlichkeit auszeichnet. Es bietet eine alternative Methode, um Benachrichtigungen auf deine Geräte zu empfangen, ohne auf proprietäre Dienste wie Google Firebase Cloud Messaging (FCM) angewiesen zu sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die App gibt es im Appstore von <a href="https://f-droid.org/de/packages/io.heckel.ntfy/">F-Droid</a> und wird regelmässig aktualisert und verbessert. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu erwähnen ist, dass bis jetzt nur wenige Apps andere Push-Lösungen integrieren. Big-Tech Apps mit alternativen Push Systemen findet man vergebens, und es gibt auch keine Möglichkeit diese dazu zu bringen, andere Push-System zu verwenden. Die App muss alternative Push Methoden nämlich unterstützen. Im Bereich Messaging gibt es bereits in paar Apps, die mit alternativen Push Diensten zurecht kommen. Diese sind:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://yourdevice.ch/element-messenger-ohne-google-push-verwenden/">Matrix-Element</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://yourdevice.ch/signal-fork-molly-foss-mit-unified-push/">Molly</a> (Signal Fork)</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://yourdevice.ch/telegram-ohne-google-push-verwenden-unified-push/">Mercurygram</a> (Telegram Fork)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Liste an Apps die Unified Push verwenden, findet ihr <a href="https://unifiedpush.org/users/apps/">hier</a>!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Updates für CalyxOS</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Updates gibt es OTA = over the air, heisst also direkt auf euer Phones, sobald neue Versionen verfügbar sind. Ihr müsst also keine Updates manuel herunterladen oder installieren. Wollt ihr zwischendurch prüfen, ob es Updates gibt, könnt ihr dass unter <strong>Einstellungen -&gt; System -&gt; Systemaktualisierungseinstellungen</strong> machen. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Datenübertragung an den PC</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Datenübertragung ist ähnlich wie bei einem Standard Android Phone. Schliesst euer Phone mit einem USB-C Kabel an einen PC mit Windows/Mac oder Linux, wischt auf eurem Smartphone nach unten, klickt 2x auf <strong>Gerät wird über USB aufgeladen</strong>, und anschliessend auf <strong>Dateiübertragung</strong>. Danach steht euch der Inhalt des Homeordners auf dem Computer zur Verfügung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Optimierungen für CalyxOS</h2>



<p class="wp-block-paragraph">CalyxOS leistet sich leider ein paar Patzer, die bis heute noch nicht behoben worden sind. Die Internetverbindungschecks werden immer noch via Google Server getätigt, und die DNS Einstellungen sind auch nicht optimal. Geht in die Netzwerkeinstellungen, und wischt ganz nach unten, deaktiviert die Verbindungsprüfung. Als zweites wählt ihr Privates DNS, und wählt einen besseren DNS Server als Cloudflare, welcher genutzt wird, wenn Automatisch aktiviert ist:</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/calyxOSverbindungspruefungdeaktivieren.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="461" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/calyxOSverbindungspruefungdeaktivieren-461x1024.png" alt="" class="wp-image-14737" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/calyxOSverbindungspruefungdeaktivieren-461x1024.png 461w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/calyxOSverbindungspruefungdeaktivieren-135x300.png 135w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/calyxOSverbindungspruefungdeaktivieren-768x1707.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/calyxOSverbindungspruefungdeaktivieren-691x1536.png 691w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/calyxOSverbindungspruefungdeaktivieren-922x2048.png 922w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/calyxOSverbindungspruefungdeaktivieren-500x1111.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/calyxOSverbindungspruefungdeaktivieren.png 1080w" sizes="auto, (max-width: 461px) 100vw, 461px" /></a></figure>
</div></div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/calyxOSdnsserveraendern.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="461" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/calyxOSdnsserveraendern-461x1024.png" alt="" class="wp-image-14738" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/calyxOSdnsserveraendern-461x1024.png 461w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/calyxOSdnsserveraendern-135x300.png 135w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/calyxOSdnsserveraendern-768x1707.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/calyxOSdnsserveraendern-691x1536.png 691w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/calyxOSdnsserveraendern-922x2048.png 922w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/calyxOSdnsserveraendern-500x1111.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/calyxOSdnsserveraendern.png 1080w" sizes="auto, (max-width: 461px) 100vw, 461px" /></a></figure>
</div></div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph">Ihr könnt unseren DNS over TLS Server verwenden indem ihr <code>free-dns.yourdevice.ch</code> nutzt, oder ihr nutzt einen anderen DNS Server aus dem folgenden Tutorial:</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:25%"></div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:50%">
<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-yourdevice-ch-deine-anlaufstelle-f-r-linux-opensource-software-und-co wp-block-embed-yourdevice-ch-deine-anlaufstelle-f-r-linux-opensource-software-und-co"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="d7VO2TuTpr"><a href="https://yourdevice.ch/dns-verschluesselung-auf-linux-android-und-windows/">DNS Verschlüsselung auf Linux, Android und Windows</a></blockquote><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;DNS Verschlüsselung auf Linux, Android und Windows&#8220; &#8212; yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co" src="https://yourdevice.ch/dns-verschluesselung-auf-linux-android-und-windows/embed/#?secret=9vSvGp3Sf3#?secret=d7VO2TuTpr" data-secret="d7VO2TuTpr" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
</div></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:25%"></div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph">Deaktiviert zudem die SUPL Unterstützung, da bis heute immer noch Google Server verwendet werden um die GPS Beschleunigung zu unterstützen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Über die Einstellungen -&gt; Netzwerk &amp; Internet -&gt; SIM-Karten -&gt; Zugangspunkte (APNs) -&gt; [aktuell verwendeter APN] -&gt; APN-Typ« lässt sich das Verhalten beeinflussen. Entfernt unter APN-Typ den Wert <code>supl</code>, wird kein SUPL-Server zur schnelleren Standortbestimmung kontaktiert. Die Standortbestimmung erfolgt dann ausschließlich über die GNSS-Schnittstelle, was die Ortungszeit allerdings teilweise erheblich verlängert.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Umstieg auf CalyxOS erfordert einige Anpassungen, bietet euch jedoch erheblich mehr Kontrolle über eure Daten und schützt eure Privatsphäre. Mit den richtigen Tools und Alternativen werdet ihr schnell feststellen, dass ihr nichts Wichtiges vermisst und gleichzeitig sicherer und freier unterwegs seid.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Insgesamt ist CalyxOS sicherlich kein schlechtes Custom-ROM, sondern bietet ein stimmiges Gesamtpaket, mit dem Nutzer, die ihre Abhängigkeit von Google (stark) reduzieren möchten, einen guten Start haben dürften. Allerdings sollte man ebenfalls die Nachteile berücksichtigen: Die verzögerte Bereitstellung von (Sicherheits-)Updates und eine Außendarstellung, die nicht ganz zu dem passt, was CalyxOS von sich behaupted, nämlich google-free zu sein. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Privatsphäre orientierte Artikel und Möglichkeiten findet ihr hier:</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-yourdevice-ch-deine-anlaufstelle-f-r-linux-opensource-software-und-co wp-block-embed-yourdevice-ch-deine-anlaufstelle-f-r-linux-opensource-software-und-co"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="UdQW10ij4I"><a href="https://yourdevice.ch/privacy-tipps/">Privacy Tipps</a></blockquote><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Privacy Tipps&#8220; &#8212; yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co" src="https://yourdevice.ch/privacy-tipps/embed/#?secret=iPEGlqpECR#?secret=UdQW10ij4I" data-secret="UdQW10ij4I" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
</div></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Bald kommt auch noch ein Artikel, welcher GrapheneOS als herausragende Alternative vorstellt, dass CalyxOS im punkto Privatsphäre per default auch noch schlägt und ein wirkliches google-free ROM ist!</p>
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		<title>Material Files, der alternative Android Dateien Explorer</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Jun 2024 07:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Android]]></category>
		<category><![CDATA[alternative Apps]]></category>
		<category><![CDATA[OpenSource]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In diesem Beitrag stelle ich euch als alternative den Android Dateien Explorer Material Files vor. Material Files ist eine Android-Dateimanager-App, die sich durch ihr ansprechendes Material Design und eine Vielzahl...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">In diesem Beitrag stelle ich euch als alternative den Android Dateien Explorer Material Files vor. <a href="https://github.com/zhanghai/MaterialFiles">Material Files</a> ist eine Android-Dateimanager-App, die sich durch ihr ansprechendes Material Design und eine Vielzahl nützlicher Funktionen auszeichnet. Sie bietet eine intuitive Benutzeroberfläche und ist darauf ausgelegt, die Dateiverwaltung auf Android-Geräten so einfach und effizient wie möglich zu gestalten. Hier sind einige der wichtigsten Funktionen und Merkmale von Material Files:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="640" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/material_files_title-1024x640.jpg" alt="" class="wp-image-14290" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/material_files_title-1024x640.jpg 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/material_files_title-300x188.jpg 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/material_files_title-768x480.jpg 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/material_files_title-1536x960.jpg 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/material_files_title-500x313.jpg 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/material_files_title.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>


<h2 class="wp-block-heading">Hauptmerkmale</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Material Files ist eine Open-Source-App, was bedeutet, dass der Quellcode öffentlich zugänglich ist. Dies fördert Transparenz und ermöglicht es der Community, zur Verbesserung der App beizutragen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Dateiverwaltung</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Mit Material Files könnt ihr Dateien kopieren, verschieben, umbenennen und löschen. Die grundlegenden Dateiverwaltungsfunktionen sind leicht zugänglich und benutzerfreundlich.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mehrfache Auswahl</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Ihr könnt mehrere Dateien und Ordner gleichzeitig auswählen und Aktionen wie Kopieren, Verschieben oder Löschen ausführen. Dies spart Zeit und macht die Verwaltung großer Datenmengen einfacher.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Favoriten</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Oft verwendete Dateien und Ordner können als Favoriten markiert werden, sodass ihr schnellen Zugriff auf sie habt. Dies ist besonders nützlich für wichtige Dokumente oder häufig genutzte Medien.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Suchfunktion</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Die leistungsstarke Suchfunktion ermöglicht es euch, schnell nach Dateien und Ordnern auf eurem Gerät zu suchen. Die Suche ist schnell und effizient, selbst bei großen Datenmengen.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Anpassbare Themes</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Material Files bietet verschiedene Themes, einschließlich eines dunklen Modus, der besonders bei schlechten Lichtverhältnissen oder zur Schonung der Augen nützlich ist.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>NAS-Speicher-Integration</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Die App unterstützt die Integration von SMB, WebDAV, FTP und SFTP Servern im eigenen Netzwerk oder im Internet, sodass ihr nahtlos auf eure Dateien zugreifen und diese verwalten könnt.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>USB OTG-Unterstützung</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Material Files unterstützt USB On-The-Go (OTG), sodass du USB-Sticks oder externe Festplatten direkt mit deinem Android-Gerät verbinden und deren Inhalte verwalten kannst.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Benutzerfreundlichkeit</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Material Files wurde entwickelt, um sowohl für Anfänger als auch für erfahrene Nutzer intuitiv und benutzerfreundlich zu sein. Die klare Struktur und die gut durchdachte Navigation machen es einfach, sich in der App zurechtzufinden und die gewünschten Funktionen schnell zu erreichen. Alle Einstellungen und Verbindungen lassen mit den Menü, zu finden oben links unter den 3 Strichen festlegen, oder die Ordner und Dateien spezifische Einstellungen oben rechts mit den 3 Punkten. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Einstellungen von Material Files</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Einstellungen gestalten sich als sehr übersichtlich und einfach. Ihr könnt das Design festlegen, einen Nachtmodus aktivieren, den Startordner definieren und auch die Reihenfolge der externen Speicher gestalten. Legt zur Sicherheit fest dass beim öffnen von APK Dateien vorher nachgefragt wird.  </p>



<h2 class="wp-block-heading">Externen Speicher einbinden</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Eine besonders nützliche Funktion ist Integration verschiedenster Netzwerkspeicher direkt in den Dateienexplorer. Es können WebDAV, SMB, FTP und SFTP Speicher hinzugefügt werden, extern sowie intern. Die Funktion befindet sich oben rechts unter den <strong>3 Strichen</strong> unter <strong>Speicher hinzufügen</strong>.</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/materiafiles_speicher_hinzufuegen-1.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="460" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/materiafiles_speicher_hinzufuegen-1-460x1024.png" alt="" class="wp-image-14293" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/materiafiles_speicher_hinzufuegen-1-460x1024.png 460w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/materiafiles_speicher_hinzufuegen-1-135x300.png 135w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/materiafiles_speicher_hinzufuegen-1-768x1710.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/materiafiles_speicher_hinzufuegen-1-690x1536.png 690w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/materiafiles_speicher_hinzufuegen-1-920x2048.png 920w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/materiafiles_speicher_hinzufuegen-1-500x1113.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/materiafiles_speicher_hinzufuegen-1.png 1008w" sizes="auto, (max-width: 460px) 100vw, 460px" /></a></figure>
</div></div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/materialfiles_hostdaten_hinzufuegen.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="460" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/materialfiles_hostdaten_hinzufuegen-460x1024.png" alt="" class="wp-image-14292" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/materialfiles_hostdaten_hinzufuegen-460x1024.png 460w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/materialfiles_hostdaten_hinzufuegen-135x300.png 135w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/materialfiles_hostdaten_hinzufuegen-768x1710.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/materialfiles_hostdaten_hinzufuegen-690x1536.png 690w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/materialfiles_hostdaten_hinzufuegen-920x2048.png 920w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/materialfiles_hostdaten_hinzufuegen-500x1113.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/materialfiles_hostdaten_hinzufuegen.png 1008w" sizes="auto, (max-width: 460px) 100vw, 460px" /></a></figure>
</div></div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph">Füllt die Verbindungsdaten aus und klickt unten rechts auf <strong>Verbinden und hinzufügen</strong>. Ihr könnt beim Hostnamen eine externe, eine interne, aber auch eine Domainadresse angeben. Danach findet ihr den Speicher in der Liste oben im Menü zu finden. Wie ihr einen SFTP Server auf einem Linux Computer erstellt, erfahrt ihr hier in <a href="https://yourdevice.ch/linux-sftp-server-mit-smartphone-verbinden-lan-wan/">diesem Artikel</a>. Wie ihr einen SFTP Server auf einer Synology-NAS einrichtet, erfahrt ihr zudem <a href="https://yourdevice.ch/linux-mit-synology-nas-mit-sftp/">hier</a>. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Einen FTP Server auf dem Smartphone betreiben</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ganz cool ist die Funktion von Material Files einen eigenen SFTP Server auf dem Smartphone betreiben zu können. Damit könnt ihr euer Smartphone kurzzeitig in ein kleinen Netzwerkspeicher umfunktionieren und müsst euch nicht mit der Befehlszeile auf Linux ausseinandersetzen. Sinnvoll auch, wenn man keine NAS hat. Die Funktion findet ihr im Menü unter FTP-Server. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Öffnet den FTP Server und legt die Einstellungen nach eurem gusto fest. Lass die IP wie sie ist, ändert den Port wenn ihr wollt, aber 2121 ist eigentlich gut da er sich nicht mit anderen FTP Ports überschneidet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zur Sicherheit, deaktiviert anonymer Login, legt einen Benutzernamen und ein starkes Passwort fest. Ändert das Stammverzeichnis auf einen Ordner fest, der als Ablage dienen soll. Bitte benutzt hier nicht das Stammverzeichnis des Smartphones, da ein Eindringling sonst Zugriff auf das komplette Smartphone hat. </p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/Screenshot_20240610-103058.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="460" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/Screenshot_20240610-103058-460x1024.png" alt="" class="wp-image-14295" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/Screenshot_20240610-103058-460x1024.png 460w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/Screenshot_20240610-103058-135x300.png 135w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/Screenshot_20240610-103058-768x1710.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/Screenshot_20240610-103058-690x1536.png 690w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/Screenshot_20240610-103058-920x2048.png 920w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/Screenshot_20240610-103058-500x1113.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/Screenshot_20240610-103058.png 1008w" sizes="auto, (max-width: 460px) 100vw, 460px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Den Speicher könnt ihr dann wie gewöhnt auf einem Linux Rechner oder Windows Rechner via <a href="https://winscp.net/eng/index.php">WinSCP</a> hinzufügen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu Netzwerkprotokollen findet ihr hier einen ausführlichen Artikel:</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-yourdevice-ch-deine-anlaufstelle-f-r-linux-opensource-software-und-co wp-block-embed-yourdevice-ch-deine-anlaufstelle-f-r-linux-opensource-software-und-co"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="d8pyTdGygN"><a href="https://yourdevice.ch/netzwerkprotokolle-definition-uebersicht/">Netzwerkprotokolle Definition &#038; Übersicht</a></blockquote><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Netzwerkprotokolle Definition &#038; Übersicht&#8220; &#8212; yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co" src="https://yourdevice.ch/netzwerkprotokolle-definition-uebersicht/embed/#?secret=6YiIzel86D#?secret=d8pyTdGygN" data-secret="d8pyTdGygN" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
</div></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Fazit</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Material Files ist eine leistungsfähige und ansprechend gestaltete Dateimanager-App für Android, die durch ihre breite Funktionspalette und die Einhaltung der Material Design-Richtlinien besticht. Sie eignet sich hervorragend für die tägliche Dateiverwaltung und bietet zahlreiche Tools und Funktionen, die das Arbeiten mit Dateien auf mobilen Geräten effizienter machen. Wenn ihr nach einer App sucht, die sowohl schön als auch funktional ist, könnte Material Files genau das Richtige für euch sein, vor allem, wenn ihr konsequent einen Open-Source Ansatz verfolgt.</p>
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		<title>Mit Nextcloud Notes Notizen verwalten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Jun 2024 10:57:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Android]]></category>
		<category><![CDATA[Nextcloud]]></category>
		<category><![CDATA[alternative Apps]]></category>
		<category><![CDATA[Privatsphäre]]></category>
		<category><![CDATA[selfhosting]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nextcloud Notes synchronisiert Markdown-Notizen zwischen Android, Browser und Desktop. Wie ihr die App einrichtet, was die Nextcloud-Files-App damit zu tun hat und wo eure Notizen tatsächlich liegen.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nextcloud Notes</strong> ist die Notiz-App für eure eigene <a href="https://yourdevice.ch/was-ist-nextcloud/">Nextcloud</a>: Ihr schreibt auf dem Smartphone, im Browser oder am Desktop, und die Notizen landen als gewöhnliche Textdateien auf eurem Server statt in der Cloud eines Konzerns, der aus euren Einkaufslisten Werbeprofile baut. Die Android-App steht am 27.09.2026 in Version <a href="https://f-droid.org/de/packages/it.niedermann.owncloud.notes/">35.0.0 im F-Droid-Hauptrepository</a>, die Server-App wird im <a href="https://apps.nextcloud.com/apps/notes">Nextcloud App Store</a> weiter gepflegt. In diesem Beitrag zeigen wir euch, was Nextcloud Notes kann, wie ihr es einrichtet und wo eure Notizen am Ende wirklich liegen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="538" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/nextcloud_notes-title-1024x538.png" alt="App-Symbol von Nextcloud Notes: ein weisser Stift auf blauem, abgerundetem Quadrat" class="wp-image-14253" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/nextcloud_notes-title-1024x538.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/nextcloud_notes-title-300x158.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/nextcloud_notes-title-768x403.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/nextcloud_notes-title-500x263.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/nextcloud_notes-title.png 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>




<h2 class="wp-block-heading">Was Nextcloud Notes auf Android kann</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Projekt beschreibt sich selbst als „distraction free notes taking app“ mit Kategorien und Markdown-Formatierung (<a href="https://github.com/nextcloud/notes">nextcloud/notes</a>). Die Android-App synchronisiert eure Notizen mit dem Server, sodass ihr auf jedem angemeldeten Gerät denselben Stand habt. Die Hauptfunktionen sind:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Synchronisation</strong>: Nextcloud Notes gleicht eure Notizen automatisch zwischen euren Geräten und dem Nextcloud-Server ab. Ihr könnt jederzeit auf eure Notizen zugreifen; Änderungen, die ihr ohne Verbindung macht, werden übertragen, sobald der Server wieder erreichbar ist.</li>



<li><strong>Markdown-Unterstützung</strong>: Die App unterstützt Markdown. Damit verseht ihr eure Notizen mit Überschriften, Listen, Links und Hervorhebungen, ohne dass die Datei selbst ein proprietäres Format bekommt.</li>



<li><strong>Offline-Verfügbarkeit</strong>: Eure Notizen sind auch offline verfügbar. Ihr könnt sie bearbeiten und neue anlegen, die App synchronisiert sie, sobald ihr wieder online seid.</li>



<li><strong>Einfache Benutzeroberfläche</strong>: Die App ist schlicht gehalten und macht es einfach, Notizen zu erstellen, zu ordnen und zu durchsuchen.</li>



<li><strong>Ordnung und Komfort</strong>: Laut <a href="https://github.com/nextcloud/notes-android">Projektbeschreibung der Android-App</a> gehören dazu mehrere Konten, Kategorien, Favoriten, Checkboxen zum Abhaken, eine Suche innerhalb der Notiz, Widgets für den Startbildschirm, ein dunkles Design und eine App-Sperre.</li>



<li><strong>Verschiedene Bearbeitungsmodi</strong>: Ihr könnt reinen Text mit Markdown schreiben oder die formatierte Ansicht nutzen. Wie die Modi in der jeweiligen Version heissen und wo sie sitzen, zeigen die Bildschirmfotos weiter unten für den Stand von Juni 2024.</li>
</ol>



<h2 class="wp-block-heading">Vorteile der Nutzung von Nextcloud Notes</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Datenschutz und Kontrolle</strong>: Im Gegensatz zu vielen anderen Notiz-Apps bleiben eure Daten unter eurer Kontrolle. Ihr entscheidet, auf welchem Server eure Notizen liegen und wer darauf zugreifen kann.</li>



<li><strong>Integration mit Nextcloud</strong>: Wenn ihr Nextcloud bereits für Dateien, Kalender oder Kontakte verwendet, fügt sich Notes nahtlos ein. Die Notizen sind gewöhnliche Dateien und lassen sich deshalb über jeden Nextcloud-Client öffnen und bearbeiten.</li>



<li><strong>Teilen</strong>: Die Android-App kann Notizen teilen. Weil jede Notiz eine Datei ist, lässt sich der Notizordner ausserdem wie jeder andere Ordner in eurer Nextcloud mit anderen Nutzern freigeben.</li>



<li><strong>Kostenlos und Open Source</strong>: Die Android-App steht unter der <a href="https://f-droid.org/packages/it.niedermann.owncloud.notes/">GPL-3.0-or-later</a>, kostet nichts und ist ohne Anti-Features im F-Droid-Hauptrepository gelistet.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Nextcloud Notes installieren und einrichten</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nextcloud-Konto</strong>: Ihr benötigt ein Nextcloud-Konto. Entweder betreibt ihr euren eigenen Server, oder ihr nutzt einen Anbieter, der Nextcloud-Hosting anbietet. Bei uns gibt es einen <a href="https://yourdevice.ch/nextcloud-free-4gb/">kostenlosen Nextcloud-Speicher für alle Leser</a>. Ausserdem muss die Server-App <strong>Notes</strong> auf eurer Nextcloud installiert sein. Ihr findet sie in der App-Verwaltung eures Servers; wie das Installieren und Aktualisieren von Nextcloud-Apps grundsätzlich funktioniert, zeigen wir in <a href="https://yourdevice.ch/nextcloud-apps-installieren-und-aktuell-halten/">Nextcloud-Apps installieren und aktuell halten</a>:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aeefd9c535b2&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aeefd9c535b2" class="aligncenter size-large is-resized wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="443" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/nextcloudnotes-1024x443.png" alt="Bildschirmfoto der Nextcloud-App-Verwaltung mit der Server-App Notes, Stand Juni 2024" class="wp-image-14255" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/nextcloudnotes-1024x443.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/nextcloudnotes-300x130.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/nextcloudnotes-768x332.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/nextcloudnotes-1536x664.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/nextcloudnotes-2048x886.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/nextcloudnotes-500x216.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><button
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			</svg>
		</button></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Auf unserem Server ist die App Notes bereits installiert. Dort müsst ihr nichts weiter konfigurieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>App-Download</strong>: Ladet euch die Android-App Nextcloud Notes aus <a href="https://f-droid.org/de/packages/it.niedermann.owncloud.notes/">F-Droid</a> oder aus dem <a href="https://play.google.com/store/apps/details?id=it.niedermann.owncloud.notes">Google Play Store</a> herunter. Wer Play-Store-Apps ohne Google-Konto beziehen will, nimmt den <a href="https://yourdevice.ch/aurora-store-installation-und-anwendung/">Aurora Store</a>; wie F-Droid selbst funktioniert, steht in <a href="https://yourdevice.ch/f-droid-installation-und-anwendung/">F-Droid Installation und Anwendung</a>. Die App verlangt Android 9 oder neuer.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Voraussetzung: die Nextcloud-Files-App</strong>: Die Projektbeschreibung nennt als Voraussetzung neben dem Server und der Server-App Notes ausdrücklich die <a href="https://github.com/nextcloud/notes-android">Nextcloud Files Android App</a>. Installiert deshalb zuerst die <a href="https://f-droid.org/packages/com.nextcloud.client/">Nextcloud-App</a> (am 27.09.2026 Version 35.0.0) und meldet euch dort mit eurem Konto an. Wie das geht, zeigen wir in <a href="https://yourdevice.ch/einfuehrung-und-einrichtung-nextcloud-fuer-android/">Einführung und Einrichtung Nextcloud für Android</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Einrichten</strong>: Öffnet danach Nextcloud Notes und wählt das Konto aus, mit dem ihr in der Nextcloud-App angemeldet seid. Die App verbindet sich dann mit eurem Server und synchronisiert eure Notizen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Einstellungen und Anwendung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bildschirmfotos in diesem Abschnitt stammen vom Juni 2024. Die App hat sich seither weiterentwickelt, Menüs und Bezeichnungen können in der aktuellen Version anders aussehen oder an anderer Stelle sitzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Einstellungen solltet ihr zuerst erledigen. Sie sind übersichtlich und schnell gemacht. Öffnet sie über die <strong>drei Striche</strong> oben links und geht in die <strong>Einstellungen</strong>. Hier legt ihr die Hintergrundsynchronisation fest, das Design, den Standardmodus des Texteditors, die Ansicht der Notizen und die App-Sperre:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aeefd9c539eb&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aeefd9c539eb" class="aligncenter size-large is-resized wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="460" height="1024" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/Screenshot_20240609-120008-460x1024.png" alt="Bildschirmfoto der Einstellungen in Nextcloud Notes für Android mit Synchronisation, Design, Editor-Modus und App-Sperre, Stand Juni 2024" class="wp-image-14256" style="width:300px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/Screenshot_20240609-120008-460x1024.png 460w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/Screenshot_20240609-120008-135x300.png 135w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/Screenshot_20240609-120008-768x1710.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/Screenshot_20240609-120008-690x1536.png 690w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/Screenshot_20240609-120008-920x2048.png 920w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/Screenshot_20240609-120008-500x1113.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/Screenshot_20240609-120008.png 1008w" sizes="auto, (max-width: 460px) 100vw, 460px" /><button
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		</button></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Falls ihr einmal versehentlich eine Notiz gelöscht habt, könnt ihr sie euch in der Einstellungsübersicht wieder anzeigen lassen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Notizen erstellen und bearbeiten</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Beginnt mit dem Erstellen und Ordnen eurer Notizen und nutzt Markdown, um sie nach euren Wünschen zu formatieren. Unten rechts lässt sich mit dem Button der Expertenmodus starten. Mit den drei Punkten oben rechts legt ihr den Titel der Notiz fest.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aeefd9c53d86&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aeefd9c53d86" class="aligncenter size-large is-resized wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="460" height="1024" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/Screenshot_20240609-123557-460x1024.png" alt="Bildschirmfoto einer geöffneten Notiz in Nextcloud Notes für Android mit Bearbeiten-Button unten rechts, Stand Juni 2024" class="wp-image-14258" style="width:300px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/Screenshot_20240609-123557-460x1024.png 460w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/Screenshot_20240609-123557-135x300.png 135w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/Screenshot_20240609-123557-768x1710.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/Screenshot_20240609-123557-690x1536.png 690w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/Screenshot_20240609-123557-920x2048.png 920w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/Screenshot_20240609-123557-500x1113.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/Screenshot_20240609-123557.png 1008w" sizes="auto, (max-width: 460px) 100vw, 460px" /><button
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		</button></figure>
</div>


<h4 class="wp-block-heading">Formatierungshinweise</h4>



<p class="wp-block-paragraph">In den Einstellungen der App findet ihr Formatierungshinweise zu Markdown für den einfachen Bearbeitungsmodus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Oben rechts findet ihr die Einstellungen für die jeweilige Notiz. Ihr könnt die Kategorie festlegen, die Notiz verschieben oder direkt löschen. Auch teilen lässt sie sich von hier aus.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Notizen im Browser am Desktop bearbeiten</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Am Desktop greift ihr über die Weboberfläche eurer Nextcloud auf dieselben Notizen zu, egal auf welchem Gerät sie entstanden sind. Loggt euch im Browser auf eurem Server ein und öffnet die App Notes:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aeefd9c54169&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aeefd9c54169" class="aligncenter size-large is-resized wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="442" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/ncdesktopapp_notes-1024x442.png" alt="Bildschirmfoto der Notes-App in der Nextcloud-Weboberfläche mit Notizliste, Kategorien und geöffneter Notiz, Stand Juni 2024" class="wp-image-14259" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/ncdesktopapp_notes-1024x442.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/ncdesktopapp_notes-300x129.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/ncdesktopapp_notes-768x331.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/ncdesktopapp_notes-1536x662.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/ncdesktopapp_notes-2048x883.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/ncdesktopapp_notes-500x216.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><button
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		</button></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Hier habt ihr Zugriff auf eure Notizen, eure Kategorien und weitere Einstellungen. Auch in der Weboberfläche stehen ein einfacher Markdown-Modus und eine formatierte Ansicht zur Auswahl. Unten in den Einstellungen legt ihr fest, welcher Modus beim Öffnen einer Notiz startet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In den Einstellungen von Notes könnt ihr ausserdem festlegen, in welchem Ordner eurer Nextcloud die Notizen abgelegt werden:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aeefd9c54459&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aeefd9c54459" class="aligncenter size-large is-resized wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="442" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/ncnotes_einstellungen-1024x442.png" alt="Bildschirmfoto der Notes-Einstellungen in der Nextcloud-Weboberfläche mit dem Feld für den Notizordner, Stand Juni 2024" class="wp-image-14260" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/ncnotes_einstellungen-1024x442.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/ncnotes_einstellungen-300x129.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/ncnotes_einstellungen-768x331.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/ncnotes_einstellungen-1536x662.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/ncnotes_einstellungen-2048x883.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/ncnotes_einstellungen-500x216.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><button
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		</button></figure>
</div>


<h2 class="wp-block-heading">Wo eure Notizen tatsächlich liegen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Laut <a href="https://github.com/nextcloud/notes">Projektdokumentation</a> werden die Notizen als Dateien in eurer Nextcloud gespeichert und lassen sich deshalb über jeden Nextcloud-Client öffnen und bearbeiten. Vorgabe ist der Ordner <strong>Notes</strong> und die Dateiendung <strong>.txt</strong>; wer lieber <strong>.md</strong> hat, kann das umstellen, ebenso den Speicherort.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das hat zwei Seiten. Die gute: Eure Notizen sind nicht in einer App eingesperrt. Wer Notes morgen nicht mehr mag, hat einen Ordner voller Textdateien und keinen Exportdialog, der nur die Hälfte mitnimmt. Die weniger bequeme: Es sind eben gewöhnliche Textdateien auf dem Server. Wer den Server betreibt, kann sie lesen, genau wie jedes andere Dokument in eurer Nextcloud. Auf dem eigenen Server seid ihr das selbst, bei einem Hoster ist es der Hoster.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Einkaufslisten, Anleitungen und Projektnotizen ist das kein Problem. Für Passwörter, Wiederherstellungsschlüssel oder Seed-Phrasen ist eine Notiz-App der falsche Ort, egal auf welchem Server. Was vertraulich bleiben soll, auch gegenüber dem Betreiber, gehört vor dem Hochladen verschlüsselt, etwa in einen Tresor, wie ihn unser Beitrag <a href="https://yourdevice.ch/daten-in-der-cloud-verschluesseln/">Daten in der Cloud verschlüsseln</a> mit Cryptomator beschreibt. Dafür verzichtet ihr auf den Komfort der Notes-App.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Notizen am Desktop ohne Browser</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wollt ihr euch nicht ständig im Browser anmelden, geht es auch mit dem Nextcloud-Client für den Desktop. Ladet euch den <a href="https://nextcloud.com/install/">Nextcloud Desktop-Client</a> für Windows, macOS oder Linux herunter und verbindet ihn mit eurem Konto. Danach habt ihr Zugriff auf alle eure Nextcloud-Dateien direkt im Dateiexplorer, einschliesslich des Notizordners. Weil die Notizen einfache Textdateien sind, öffnet sie jeder Texteditor. Wer die Nextcloud lieber ohne Sync-Client als Laufwerk einbindet, findet den Weg in <a href="https://yourdevice.ch/nextcloud-direkt-via-webdav-in-linux-und-windows-einbinden/">Nextcloud direkt via WebDav in Linux und Windows einbinden</a>.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="690" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/nextclouddesktopapp-1024x690.png" alt="Bildschirmfoto eines Dateiexplorers mit den per Nextcloud-Desktop-Client synchronisierten Ordnern einschliesslich des Notizordners, Stand Juni 2024" class="wp-image-14730" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/nextclouddesktopapp-1024x690.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/nextclouddesktopapp-300x202.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/nextclouddesktopapp-768x518.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/nextclouddesktopapp-1536x1036.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/nextclouddesktopapp-2048x1381.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/nextclouddesktopapp-500x337.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>


<h2 class="wp-block-heading">Worauf ihr achten solltet</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Ohne Nextcloud-Files-App geht es nicht.</strong> Die Android-App setzt laut <a href="https://github.com/nextcloud/notes-android">Projektbeschreibung</a> die Nextcloud-App voraus. Wer nur Notes installiert, kommt nicht weit.</li>



<li><strong>Die Server-App muss laufen.</strong> Ohne die Server-App Notes auf eurer Nextcloud hat die Android-App keine Gegenstelle.</li>



<li><strong>Keine Geheimnisse in Klartextdateien.</strong> Notizen liegen als Textdateien auf dem Server. Passwörter gehören in einen Passwortmanager, Seed-Phrasen auf Papier oder Metall.</li>



<li><strong>Dateiendung früh festlegen.</strong> Ob eure Notizen als .txt oder .md gespeichert werden, ist eine Einstellung. Wer die Dateien später mit anderen Markdown-Programmen öffnen will, legt das am besten fest, bevor sich hunderte Notizen angesammelt haben.</li>



<li><strong>Das Konto absichern.</strong> Wer euer Nextcloud-Konto übernimmt, liest auch eure Notizen. Eine Zwei-Faktor-Anmeldung, etwa <a href="https://yourdevice.ch/nextcloud-mit-u2f-yubikey-absichern/">mit einem YubiKey</a>, schützt alles zugleich.</li>



<li><strong>App-Sperre auf dem Telefon nutzen.</strong> Die App bringt eine eigene Sperre mit. Auf einem Gerät, das auch einmal in fremde Hände kommt, lohnt sie sich.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Nextcloud Notes ist die Notiz-App, aus der ihr jederzeit wieder rauskommt</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nextcloud Notes ist kein Feuerwerk an Funktionen, und das ist sein grösster Vorzug. Die App synchronisiert Markdown-Notizen zwischen Android, Browser und Desktop, und darunter liegen gewöhnliche Textdateien in einem Ordner eurer eigenen Nextcloud. Kein proprietäres Format, kein Abo, kein Konzern, der eure Einkaufslisten für die Produktentwicklung „anonymisiert“. Die Frage, die ihr jeder Notiz-App stellen solltet, lautet: Wie komme ich hier wieder raus? Bei Notes lautet die Antwort: Ordner kopieren, fertig.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Quellen und weiterführende Links</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://github.com/nextcloud/notes">Nextcloud Notes, Server-App: Repository und Dokumentation</a></li>



<li><a href="https://apps.nextcloud.com/apps/notes">Notes im Nextcloud App Store</a></li>



<li><a href="https://github.com/nextcloud/notes-android">Nextcloud Notes für Android: Repository mit Funktionsliste und Voraussetzungen</a></li>



<li><a href="https://f-droid.org/de/packages/it.niedermann.owncloud.notes/">Nextcloud Notes bei F-Droid</a></li>



<li><a href="https://play.google.com/store/apps/details?id=it.niedermann.owncloud.notes">Nextcloud Notes im Google Play Store</a></li>



<li><a href="https://f-droid.org/packages/com.nextcloud.client/">Nextcloud Files für Android bei F-Droid</a></li>



<li><a href="https://nextcloud.com/install/">Nextcloud Desktop- und Mobil-Clients herunterladen</a></li>
</ul>

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		<title>Bitcoin Shops finden und hinzufügen mit BTCMap</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Jun 2024 07:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Android]]></category>
		<category><![CDATA[Bitcoin]]></category>
		<category><![CDATA[alternative Apps]]></category>
		<category><![CDATA[bitcoin]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute stelle ich euch die App BTCMap für Android iOS vor, mit der ihr Shops finden, und auch hinzufügen könnt, die Bitcoin akzeptieren. In einer Welt, in der Bitcoin immer...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Heute stelle ich euch die App BTCMap für Android iOS vor, mit der ihr Shops finden, und auch hinzufügen könnt, die Bitcoin akzeptieren. In einer Welt, in der Bitcoin immer mehr an Bedeutung gewinnt, wächst auch der Bedarf an praktischen Anwendungen, die euch helfen, den eure wertvollen Sats loszuwerden. Hodln ist zwar cool, damit Bitcoin aber immer mehr Use-Case generiert, müssen sie auch ausgegeben werden. Eine nützliche Anwendungen dazu ist BTCMap, eine innovative App für Android und iOS, die speziell für Bitcoin-Enthusiasten entwickelt wurde. Hier erfahrt ihr alles, was ihr über BTCMap wissen müsst.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="585" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/btcpmap_title-1024x585.webp" alt="" class="wp-image-14134" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/btcpmap_title-1024x585.webp 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/btcpmap_title-300x171.webp 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/btcpmap_title-768x439.webp 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/btcpmap_title-1536x878.webp 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/btcpmap_title-500x286.webp 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/btcpmap_title.webp 1792w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>




<h2 class="wp-block-heading">Was ist BTCMap?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">BTCMap ist eine mobile Anwendung, die es Nutzern ermöglicht, Bitcoin-freundliche Geschäfte und Dienstleister in ihrer Umgebung zu finden. Die App nutzt eine umfangreiche Datenbank, die kontinuierlich aktualisiert wird, um die besten Orte für Bitcoin-Transaktionen anzuzeigen. Egal ob Cafés, Restaurants, Einzelhandelsgeschäfte oder Dienstleistungsanbieter – mit BTCMap findet ihr schnell und einfach heraus, wo ihr eure Sats ausgeben könnt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Hauptfunktionen von BTCMap</h3>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Interaktive Karte:</strong><br>Die App bietet eine benutzerfreundliche, interaktive Karte, auf der alle Bitcoin-freundlichen Orte markiert sind. Ihr könnt zoomen und durch verschiedene Stadtteile navigieren, um zu sehen, welche Geschäfte in eurer Nähe Bitcoin akzeptieren.</li>



<li><strong>Detaillierte Informationen:</strong><br>Für jeden Eintrag gibt es, falls vom Geschäft hinterlegt, Informationen, einschließlich der genauen Adresse, Öffnungszeiten, Kontaktinformationen und eine Beschreibung der angebotenen Produkte oder Dienstleistungen. </li>



<li><strong>Benutzerfreundlichkeit:</strong><br>BTCMap ist einfach zu bedienen und hat ein intuitives Design. Die Navigation durch die App ist flüssig und erfordert keine technischen Vorkenntnisse.</li>



<li><strong>Aktualisierte Datenbank:</strong><br>Die Datenbank wird regelmäßig aktualisiert, um sicherzustellen, dass alle Informationen aktuell und korrekt sind. Nutzer können auch neue Orte hinzufügen und bestehende Einträge aktualisieren, um der Community zu helfen. Die Daten basieren auf Open-Source Daten von Open Street Maps.</li>
</ol>



<h3 class="wp-block-heading">Vorteile der Nutzung von BTCMap</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Zeitersparnis:</strong> Anstatt stundenlang im Internet nach Bitcoin-freundlichen Orten zu suchen, habt ihr alle Informationen auf einen Blick parat.</li>



<li><strong>Community-basiert:</strong> Die App lebt von den Beiträgen und Rückmeldungen der Community. Dadurch bleibt die Datenbank immer aktuell und genau.</li>



<li><strong>Förderung der Bitcoin-Akzeptanz:</strong> Indem ihr Bitcoin-freundliche Orte unterstützt, tragt ihr zur weiteren Verbreitung und Akzeptanz von Bitcoin bei.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Installation und Nutzung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">BTCMap ist sowohl für Android als auch für iOS verfügbar und kann kostenlos im F-Droid oder Aurora bzw. im Apple App Store heruntergeladen werden. Nach der Installation erfordert die App keine Registrierung, was die Nutzung noch einfacher macht. Ihr könnt sofort loslegen und die Bitcoin-freundlichen Orte in Deiner Umgebung entdecken.</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aeefd9c569e7&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aeefd9c569e7" class="aligncenter size-large is-resized wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="460" height="1024" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/Screenshot_20240609-131757-460x1024.png" alt="" class="wp-image-14270" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/Screenshot_20240609-131757-460x1024.png 460w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/Screenshot_20240609-131757-135x300.png 135w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/Screenshot_20240609-131757-768x1710.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/Screenshot_20240609-131757-690x1536.png 690w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/Screenshot_20240609-131757-920x2048.png 920w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/Screenshot_20240609-131757-500x1113.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/Screenshot_20240609-131757.png 1008w" sizes="auto, (max-width: 460px) 100vw, 460px" /><button
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<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aeefd9c56d47&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aeefd9c56d47" class="aligncenter size-large is-resized wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="460" height="1024" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/Screenshot_20240609-131747-460x1024.png" alt="" class="wp-image-14271" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/Screenshot_20240609-131747-460x1024.png 460w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/Screenshot_20240609-131747-135x300.png 135w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/Screenshot_20240609-131747-768x1710.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/Screenshot_20240609-131747-690x1536.png 690w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/Screenshot_20240609-131747-920x2048.png 920w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/Screenshot_20240609-131747-500x1113.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/Screenshot_20240609-131747.png 1008w" sizes="auto, (max-width: 460px) 100vw, 460px" /><button
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</div></div>
</div>



<h2 class="wp-block-heading">Eures eigene Geschäft zu BTCMap hinzufügen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ihr könnt auch euer Geschäft ganz einfach selber zu BTCMap hinzufügen. Das ist etwas kompliziert, wir erklären euch aber genau, wie es funktioniert. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Schritt 1: Account bei OpenStreetMap erstellen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Erstellt euch einen Account bei OpenStreetMap <a href="https://www.openstreetmap.org/user/new">hier</a>. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Schritt 2: Punkt hinzufügen und taggen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ihr müsst als nächstes eures Lokal erstellen, und die benötigten Information hinterlegen, damit sie die App BTCMap erkennt. Nachdem ihr euch eingeloggt habt, sucht oben Links nach eurer Adresse, oder eurem Standort des Geschäfts. Nachdem ihr diesen gefunden habt, könnt ihr oben über dem Suchfeld auf bearbeiten gehen:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aeefd9c5718d&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aeefd9c5718d" class="aligncenter size-large is-resized wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="480" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/openstreetmapsbearbeiten-1024x480.png" alt="" class="wp-image-14135" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/openstreetmapsbearbeiten-1024x480.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/openstreetmapsbearbeiten-300x141.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/openstreetmapsbearbeiten-768x360.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/openstreetmapsbearbeiten-1536x720.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/openstreetmapsbearbeiten-2048x960.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/openstreetmapsbearbeiten-500x234.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><button
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</div>


<p class="wp-block-paragraph">Anschliessend startet der Bearbeitungsmodus. Klickt oben in der Mitte dann auf <strong>Point</strong>, und wählt nun mit dem Mauszeiger das Gebäude eures Geschäfts aus. Sucht in der linken Arbeitsleiste nun nach der Kategorie eures Geschäfts, zum Beispiels Computerfachhandel:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aeefd9c57430&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aeefd9c57430" class="aligncenter size-large is-resized wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="481" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/btcmappunkthinzufuegen-1024x481.png" alt="" class="wp-image-14136" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/btcmappunkthinzufuegen-1024x481.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/btcmappunkthinzufuegen-300x141.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/btcmappunkthinzufuegen-768x361.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/btcmappunkthinzufuegen-1536x721.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/btcmappunkthinzufuegen-2048x961.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/btcmappunkthinzufuegen-500x235.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><button
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				<path fill="#fff" d="M2 0a2 2 0 0 0-2 2v2h1.5V2a.5.5 0 0 1 .5-.5h2V0H2Zm2 10.5H2a.5.5 0 0 1-.5-.5V8H0v2a2 2 0 0 0 2 2h2v-1.5ZM8 12v-1.5h2a.5.5 0 0 0 .5-.5V8H12v2a2 2 0 0 1-2 2H8Zm2-12a2 2 0 0 1 2 2v2h-1.5V2a.5.5 0 0 0-.5-.5H8V0h2Z" />
			</svg>
		</button></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Fügt nun links in der neuen Arbeitsleiste Informationen zu eurem Geschäft hinzu. Name des Betreibers, Name des Geschäfts, Telefonnummer und etc.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aeefd9c576b4&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aeefd9c576b4" class="aligncenter size-large is-resized wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="481" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/btcmap_detailshinzufuegen-1024x481.png" alt="" class="wp-image-14137" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/btcmap_detailshinzufuegen-1024x481.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/btcmap_detailshinzufuegen-300x141.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/btcmap_detailshinzufuegen-768x361.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/btcmap_detailshinzufuegen-1536x721.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/btcmap_detailshinzufuegen-2048x961.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/btcmap_detailshinzufuegen-500x235.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><button
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			type="button"
			aria-haspopup="dialog"
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			data-wp-init="callbacks.initTriggerButton"
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			data-wp-style--right="state.thisImage.buttonRight"
			data-wp-style--top="state.thisImage.buttonTop"
		>
			<svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" width="12" height="12" fill="none" viewBox="0 0 12 12">
				<path fill="#fff" d="M2 0a2 2 0 0 0-2 2v2h1.5V2a.5.5 0 0 1 .5-.5h2V0H2Zm2 10.5H2a.5.5 0 0 1-.5-.5V8H0v2a2 2 0 0 0 2 2h2v-1.5ZM8 12v-1.5h2a.5.5 0 0 0 .5-.5V8H12v2a2 2 0 0 1-2 2H8Zm2-12a2 2 0 0 1 2 2v2h-1.5V2a.5.5 0 0 0-.5-.5H8V0h2Z" />
			</svg>
		</button></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Nun fügen wir die Daten hinzu, die BTCMap benötigt, um das Geschäft zu erkennen und in der App hinzu zufügen. Dieses sind die folgenden Tags: Diese müsst ihr weiter unten im Tab Eigenschaften hinzufügen:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aeefd9c5793f&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aeefd9c5793f" class="aligncenter size-large is-resized wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="481" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/btcalszahlunghinzufuegenbtcmap-1024x481.png" alt="" class="wp-image-14138" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/btcalszahlunghinzufuegenbtcmap-1024x481.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/btcalszahlunghinzufuegenbtcmap-300x141.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/btcalszahlunghinzufuegenbtcmap-768x361.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/btcalszahlunghinzufuegenbtcmap-1536x721.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/btcalszahlunghinzufuegenbtcmap-2048x961.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/btcalszahlunghinzufuegenbtcmap-500x235.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><button
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			aria-haspopup="dialog"
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			data-wp-style--right="state.thisImage.buttonRight"
			data-wp-style--top="state.thisImage.buttonTop"
		>
			<svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" width="12" height="12" fill="none" viewBox="0 0 12 12">
				<path fill="#fff" d="M2 0a2 2 0 0 0-2 2v2h1.5V2a.5.5 0 0 1 .5-.5h2V0H2Zm2 10.5H2a.5.5 0 0 1-.5-.5V8H0v2a2 2 0 0 0 2 2h2v-1.5ZM8 12v-1.5h2a.5.5 0 0 0 .5-.5V8H12v2a2 2 0 0 1-2 2H8Zm2-12a2 2 0 0 1 2 2v2h-1.5V2a.5.5 0 0 0-.5-.5H8V0h2Z" />
			</svg>
		</button></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph"><code>currency:XBT=yes</code> - zeigt an, das Bitcoin akzeptiert wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><code>payment:onchain=yes</code> - zeigt an dass on-chain Zahlungen akzeptiert werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><code>payment:onchain=no</code> - zeigt an, dass on-chain Zahlungen nicht akzeptiert werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><code>payment:lightning=yes</code> - zeigt an, dass Zahlungen in Lightning akzeptiert werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><code>payment:lightning=no</code> - zeigt an, dass Lightning Zahlungen nicht akzeptiert werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><code>payment:lightning_contactless=yes</code> - zeigt an, dass Lightning Zahlungen per NFC akzeptiert werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><code>payment:lightning_contactless=no</code> - zeigt an, dass Lightning Zahlungen per NFC nicht akzeptiert werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><code>survey:date=yyyy-mm-dd</code> - zeigt an, dass die Daten am heutigen Tag hinzugefügt und verifiziert worden sind haltet euch an das Format im Screenshot.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Anschliessend sollten die Zahlungen im Feld Zahlungsarten vorhanden sein:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aeefd9c57de2&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aeefd9c57de2" class="aligncenter size-large is-resized wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="481" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/btcmapzahlungsartengesichert-1024x481.png" alt="" class="wp-image-14139" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/btcmapzahlungsartengesichert-1024x481.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/btcmapzahlungsartengesichert-300x141.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/btcmapzahlungsartengesichert-768x361.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/btcmapzahlungsartengesichert-1536x721.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/btcmapzahlungsartengesichert-2048x961.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/btcmapzahlungsartengesichert-500x235.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><button
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		>
			<svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" width="12" height="12" fill="none" viewBox="0 0 12 12">
				<path fill="#fff" d="M2 0a2 2 0 0 0-2 2v2h1.5V2a.5.5 0 0 1 .5-.5h2V0H2Zm2 10.5H2a.5.5 0 0 1-.5-.5V8H0v2a2 2 0 0 0 2 2h2v-1.5ZM8 12v-1.5h2a.5.5 0 0 0 .5-.5V8H12v2a2 2 0 0 1-2 2H8Zm2-12a2 2 0 0 1 2 2v2h-1.5V2a.5.5 0 0 0-.5-.5H8V0h2Z" />
			</svg>
		</button></figure>
</div>


<h3 class="wp-block-heading">Schritt 3: Arbeit speichern</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Speichert eure Arbeit ab, indem ihr oben rechts auf den Upload Button drückt. Gebt dem Eintrag eine Beschreibung, und wählt anschliessend das hochladen aus:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aeefd9c580ce&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aeefd9c580ce" class="aligncenter size-large is-resized wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/btcmapsaveentries-1024x576.png" alt="" class="wp-image-14141" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/btcmapsaveentries-1024x576.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/btcmapsaveentries-300x169.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/btcmapsaveentries-768x432.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/btcmapsaveentries-1536x864.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/btcmapsaveentries-2048x1152.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/btcmapsaveentries-500x281.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><button
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		>
			<svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" width="12" height="12" fill="none" viewBox="0 0 12 12">
				<path fill="#fff" d="M2 0a2 2 0 0 0-2 2v2h1.5V2a.5.5 0 0 1 .5-.5h2V0H2Zm2 10.5H2a.5.5 0 0 1-.5-.5V8H0v2a2 2 0 0 0 2 2h2v-1.5ZM8 12v-1.5h2a.5.5 0 0 0 .5-.5V8H12v2a2 2 0 0 1-2 2H8Zm2-12a2 2 0 0 1 2 2v2h-1.5V2a.5.5 0 0 0-.5-.5H8V0h2Z" />
			</svg>
		</button></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Jetzt müsst ihr eine Weile warten, und BTCMap zeigt euch den Shop dann in der jeweiligen Region an:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aeefd9c58362&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aeefd9c58362" class="aligncenter size-large is-resized wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="460" height="1024" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/Screenshot_20240531-203056-460x1024.png" alt="" class="wp-image-14140" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/Screenshot_20240531-203056-460x1024.png 460w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/Screenshot_20240531-203056-135x300.png 135w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/Screenshot_20240531-203056-768x1710.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/Screenshot_20240531-203056-690x1536.png 690w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/Screenshot_20240531-203056-920x2048.png 920w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/Screenshot_20240531-203056-500x1113.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/Screenshot_20240531-203056.png 1008w" sizes="auto, (max-width: 460px) 100vw, 460px" /><button
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		>
			<svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" width="12" height="12" fill="none" viewBox="0 0 12 12">
				<path fill="#fff" d="M2 0a2 2 0 0 0-2 2v2h1.5V2a.5.5 0 0 1 .5-.5h2V0H2Zm2 10.5H2a.5.5 0 0 1-.5-.5V8H0v2a2 2 0 0 0 2 2h2v-1.5ZM8 12v-1.5h2a.5.5 0 0 0 .5-.5V8H12v2a2 2 0 0 1-2 2H8Zm2-12a2 2 0 0 1 2 2v2h-1.5V2a.5.5 0 0 0-.5-.5H8V0h2Z" />
			</svg>
		</button></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Wem das ganze zu kompliziert ist, der kann hier sein Geschäft <a href="https://btcmap.org/add-location">hier</a> vom BTCMap Team, von freiweiligen eintragen lassen, scrollt nach unten zum Punkt Form Option, und gebt hier eure Daten ein:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aeefd9c585f4&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aeefd9c585f4" class="aligncenter size-large is-resized wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="486" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/btcmapteameintrag-1024x486.png" alt="" class="wp-image-14142" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/btcmapteameintrag-1024x486.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/btcmapteameintrag-300x142.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/btcmapteameintrag-768x365.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/btcmapteameintrag-1536x729.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/btcmapteameintrag-2048x972.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/btcmapteameintrag-500x237.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><button
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		>
			<svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" width="12" height="12" fill="none" viewBox="0 0 12 12">
				<path fill="#fff" d="M2 0a2 2 0 0 0-2 2v2h1.5V2a.5.5 0 0 1 .5-.5h2V0H2Zm2 10.5H2a.5.5 0 0 1-.5-.5V8H0v2a2 2 0 0 0 2 2h2v-1.5ZM8 12v-1.5h2a.5.5 0 0 0 .5-.5V8H12v2a2 2 0 0 1-2 2H8Zm2-12a2 2 0 0 1 2 2v2h-1.5V2a.5.5 0 0 0-.5-.5H8V0h2Z" />
			</svg>
		</button></figure>
</div>


<h2 class="wp-block-heading">Fremde Geschäfte hinzufügen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ihr könnt natürlich auch selber Geschäfte hinzufügen, die Bitcoin als Zahlungsmittel akzeptieren. Dafür müsst ihr nicht Besitzer des Geschäfts sein. Hinterlasst jedoch trotzdem dem Shop, den ihr selber hinzufügt eine Nachricht. Setzt den tag <code>survey:date=yyyy-mm-dd</code> erst, wenn ihr sicher seid, dass der Shop auch wirklich Bitcoin akzeptiert, dass könnt ihr zum Bespiel tun, indem ihr das Geschäft per Mail anfragt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p class="wp-block-paragraph">BTCMap ist ein unverzichtbares Tool für jeden Bitcoin-Nutzer. Mit seiner benutzerfreundlichen Oberfläche, den detaillierten Informationen und der aktiven Community ist die App ideal, um den Alltag mit Bitcoin zu meistern. Egal, ob ihr auf Reisen seid oder einfach nur in eurer Heimatstadt neue Orte entdecken möchtet – BTCMap hilft euch dabei, Bitcoin als Zahlungsmittel zu nutzen und zu erleben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Probiert die App aus und entdecke die Welt der Bitcoin-freundlichen Geschäfte in eurer Umgebung! Für weitere coole Apps, schaut in der Sektion <a href="https://yourdevice.ch/android">Android</a> vorbei! </p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/bitcoin-shops-finden-und-hinzufuegen-mit-btcmap/">Bitcoin Shops finden und hinzufügen mit BTCMap</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
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					<wfw:commentRss>https://yourdevice.ch/bitcoin-shops-finden-und-hinzufuegen-mit-btcmap/feed/</wfw:commentRss>
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			</item>
		<item>
		<title>Aurora Store Installation und Anwendung</title>
		<link>https://yourdevice.ch/aurora-store-installation-und-anwendung/</link>
					<comments>https://yourdevice.ch/aurora-store-installation-und-anwendung/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 May 2024 07:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Android]]></category>
		<category><![CDATA[alternative Apps]]></category>
		<category><![CDATA[FOSS Apps]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://yourdevice.ch/?p=13692</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Aurora Store holt Apps aus dem Google Play Store, ohne dass ihr ein Google-Konto braucht. Einrichtung, anonymer Login und seine Grenzen.</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/aurora-store-installation-und-anwendung/">Aurora Store Installation und Anwendung</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Wer den <a href="https://yourdevice.ch/f-droid-installation-und-anwendung/">F-Droid Store eingerichtet</a> hat und trotzdem an Apps kommen will, die es nur bei Google gibt, landet früher oder später beim Aurora Store. In dieser Anleitung erfahrt ihr, wie ihr den <strong>Aurora Store installieren</strong> und einrichten könnt, wie der anonyme Login technisch funktioniert, wo seine Grenzen liegen, und was Google trotz Anonymität über euch erfährt. Der Aurora Store ist ein quelloffener, inoffizieller Client für den Google Play Store: Ihr bezieht damit dieselben Apps wie aus dem Play Store, ohne ein eigenes Google-Konto zu besitzen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1155" height="682" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/aurorastore_title.png" alt="Titelbild des Aurora Store mit dem Aurora-Logo" class="wp-image-13709" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/aurorastore_title.png 1155w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/aurorastore_title-300x177.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/aurorastore_title-1024x605.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/aurorastore_title-768x453.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/aurorastore_title-500x295.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1155px) 100vw, 1155px" /></figure>
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<p class="wp-block-paragraph">Dieser Beitrag ist ursprünglich im Mai 2024 erschienen und am 18.08.2026 überarbeitet worden. Aktuell ist zu diesem Zeitpunkt die Fassung <strong>4.8.4</strong> vom 31.07.2026, wie sie im <a href="https://f-droid.org/packages/com.aurora.store/">F-Droid-Eintrag zu com.aurora.store</a> steht. Die Bildschirmfotos in dieser Anleitung stammen noch aus der 4er-Reihe von 2024. Die Abläufe stimmen weiterhin, einzelne Beschriftungen und Symbole können inzwischen abweichen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Aurora Store installieren heisst: Play Store ohne Google-Konto</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Aurora Store ist eine Alternative zum Google Play Store für alle, die auf Datenschutz und Unabhängigkeit von Google Wert legen. Er ist quelloffen unter der GPLv3 lizenziert, der <a href="https://gitlab.com/AuroraOSS/AuroraStore">Quellcode liegt bei GitLab</a>, und er läuft mit wie ohne Google Play Services oder microG. Damit ist er die naheliegende Ergänzung auf einem <a href="https://yourdevice.ch/der-grapheneos-einsteiger-guide-einrichtung-anwendung/">Custom-ROM wie GrapheneOS</a>, wo gar kein Google-Konto vorhanden ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wichtig ist die Abgrenzung: Der Aurora Store ist <strong>kein eigenes Repository</strong>. Er beschafft nichts selbst und prüft nichts selbst, sondern spricht die Google-Play-API an und lädt exakt dieselben Pakete herunter, die auch der Play Store ausliefert. Das ist der Unterschied zu F-Droid, das seine Apps selbst aus dem Quellcode baut und signiert. Wer beides parallel betreibt, sollte sich merken, wo eine App hergekommen ist — aktualisiert wird sie immer dort, wo sie installiert wurde.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vom Yalp-Store-Fork zur festen Grösse</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Aurora Store startete 2018 als Fork des Yalp Stores, der Nutzern den Download von APKs aus dem Play Store ohne Google-Konto ermöglichte. Entwickler Rahul Kumar Patel wollte daraus etwas Benutzerfreundlicheres machen. Seitdem sind eine überarbeitete Oberfläche, erweiterte Filter, Mehrsprachigkeit und mehrere Installationsmethoden dazugekommen. Die Projektseite dazu ist <a href="https://www.auroraoss.com/">auroraoss.com</a>, gepflegt wird der Code auf GitLab.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Anonym heisst nicht unsichtbar</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Hier hat die ursprüngliche Fassung dieses Artikels zu viel versprochen, und das gehört korrigiert. Der anonyme Login nimmt Google euer <em>Konto</em> weg, nicht eure <em>Daten</em>. F-Droid führt den Aurora Store deshalb mit zwei Anti-Features: „Non-Free Network Services", weil die App vollständig von einem unfreien Netzdienst abhängt, und „Tracking", weil standardmässig die Liste eurer Apps und Systemdetails an die Play-Store-Server gehen — laut F-Droid genug, um das Gerät wiederzuerkennen. Beides steht offen im <a href="https://f-droid.org/packages/com.aurora.store/">F-Droid-Eintrag</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was der anonyme Login also leistet: Eure Downloads hängen nicht an einer Identität, die Google über Jahre mit Suchverlauf, Standorten und Zahlungsdaten anreichert. Was er nicht leistet: euch unsichtbar machen. Google sieht weiterhin eine IP-Adresse, ein Gerätemodell und eine Anfrage.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wie der anonyme Login technisch funktioniert</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das Projekt beschreibt den Mechanismus in seinem <a href="https://auroraoss.gitbook.io/wiki/references/anonymous-logins">Wiki-Eintrag zu anonymen Logins</a> selbst, und es lohnt sich, das zu kennen, weil es erklärt, warum die Anmeldung manchmal einfach nicht klappt. Im Hintergrund laufen sogenannte Token-Dispenser: Webdienste, in denen rund 250 echte Google-Konten hinterlegt sind. Fragt eure App nach Zugang, meldet sich ein Dispenser mit einem dieser Konten an und reicht euch den AuthToken durch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Daraus ergeben sich die bekannten Aussetzer. Google erlaubt nach Beobachtung der Entwickler etwa zwölf gleichzeitige Sitzungen pro Konto; werden es mehr, fliegen die älteren raus. Dazu kommen Sperren, weil dasselbe Konto zeitgleich aus einem Dutzend Ländern angesprochen wird, und Ratenbegrenzungen bei zu vielen Abfragen. Das ist kein Fehler in der App, das ist die Bauweise. Wie ihr damit umgeht, steht ausführlich in unserem Beitrag zu den <a href="https://yourdevice.ch/methoden-um-aurora-rate-limit-zu-umgehen/">Methoden, um das Aurora Rate Limit zu umgehen</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Sicher ist hier nur, dass Google vorher draufgeschaut hat</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auch das stand in der ursprünglichen Fassung zu selbstbewusst: dass alle Apps aus dem Play Store sicher seien und keine Schadsoftware enthielten, weil Google sie vorher prüfe. Google selbst formuliert das vorsichtiger. Auf der Seite zu <a href="https://developers.google.com/android/play-protect">Google Play Protect</a> ist von täglich rund 200 Milliarden geprüften Apps die Rede und davon, dass Apps von Play Protect <em>überprüft</em> wurden — eine Zusage, dass nichts Schädliches durchkommt, gibt Google nicht. Und sie wäre auch nicht zu halten: Meldungen über Schadsoftware, die es durch die Prüfung geschafft hat, erscheinen regelmässig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Richtig bleibt die Kernaussage trotzdem: Eine App über den Aurora Store aus dem Play-Katalog zu ziehen ist deutlich vernünftiger, als eine APK von einer beliebigen Downloadseite oder aus einem Forum zu laden. Was das für den Rest eures Geräts heisst, haben wir im Beitrag zum <a href="https://yourdevice.ch/virenschutz-auf-android/">Virenschutz auf Android</a> aufgeschrieben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was der anonyme Login nicht kann</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der anonyme Zugang hat eine harte Grenze, und die liegt bei bezahlten Apps. Weil ihr über generische Sammelkonten unterwegs seid und nicht über euer eigenes, kommt ihr weder an gekaufte Apps heran, die auf eurem persönlichen Google-Konto liegen, noch könnt ihr überhaupt etwas kaufen. Der Aurora Store sieht euren Kaufverlauf nicht — was aus Datenschutzgründen genau so gewollt ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Store eignet sich also für kostenlose Apps ohne Kontobindung. Wer bezahlte Apps braucht, meldet sich im Aurora Store mit dem eigenen Google-Konto an, was den Sinn der Sache weitgehend aufhebt, oder nimmt gleich den Play Store. Für quelloffene Apps ist ohnehin oft <a href="https://yourdevice.ch/obtainium-der-universelle-app-store/">Obtainium</a> der bessere Weg, weil es direkt von der Veröffentlichungsseite des Projekts zieht und Google dabei ganz aussen vor bleibt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Installation und Einrichtung von Aurora</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Den Aurora Store installieren könnt ihr auf zwei Wegen: über <a href="https://f-droid.org/packages/com.aurora.store/">F-Droid</a>, indem ihr dort einfach nach <strong>Aurora</strong> sucht, oder als APK direkt von der Projektseite <a href="https://www.auroraoss.com/">auroraoss.com</a>. Der Weg über F-Droid ist der bequemere, weil Aktualisierungen dann automatisch mitkommen. Zu F-Droid selbst gibt es zwei Beiträge bei uns: die <a href="https://yourdevice.ch/f-droid-installation-und-anwendung/">Einrichtung und Anwendung</a> und, für die andere Seite der Medaille, die <a href="https://yourdevice.ch/f-droid-sicherheitsbedenken-und-aktuelle-probleme/">Sicherheitsbedenken und aktuellen Probleme</a>.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Intro und Darstellung</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Beim ersten Start richtet ihr Aurora kurz ein. Auf dem Begrüssungsbildschirm findet ihr den Link zum Quellcode, Angaben zu den Lizenzen und weitere Infos. Danach geht es zur <strong>Installationsmethode</strong> — belasst es hier beim <strong>Session Installer</strong>, das ist die Vorgabe und die einzige Methode, die ohne Root, Shizuku oder die Zusatz-App Aurora Services auskommt. Im nächsten Schritt passt ihr die <strong>Darstellung</strong> an und wählt ein Theme, danach noch die <strong>Farbakzente</strong>.</p>



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<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/auroraintro.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="473" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/auroraintro-473x1024.png" alt="Begruessungsbildschirm des Aurora Store mit Hinweisen zu Quellcode und Lizenzen" class="wp-image-13710" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/auroraintro-473x1024.png 473w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/auroraintro-138x300.png 138w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/auroraintro-768x1664.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/auroraintro-709x1536.png 709w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/auroraintro-945x2048.png 945w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/auroraintro-500x1083.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/auroraintro.png 1080w" sizes="auto, (max-width: 473px) 100vw, 473px" /></a></figure>
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<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/aurorainstaller.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="473" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/aurorainstaller-473x1024.png" alt="Auswahl der Installationsmethode im Aurora Store mit dem Session Installer als Vorgabe" class="wp-image-13711" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/aurorainstaller-473x1024.png 473w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/aurorainstaller-138x300.png 138w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/aurorainstaller-768x1664.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/aurorainstaller-709x1536.png 709w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/aurorainstaller-945x2048.png 945w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/aurorainstaller-500x1083.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/aurorainstaller.png 1080w" sizes="auto, (max-width: 473px) 100vw, 473px" /></a></figure>
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<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/auroradarstellung.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="473" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/auroradarstellung-473x1024.png" alt="Einstellung der Darstellung im Aurora Store mit Auswahl des Themes" class="wp-image-13712" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/auroradarstellung-473x1024.png 473w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/auroradarstellung-138x300.png 138w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/auroradarstellung-768x1664.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/auroradarstellung-709x1536.png 709w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/auroradarstellung-945x2048.png 945w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/auroradarstellung-500x1083.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/auroradarstellung.png 1080w" sizes="auto, (max-width: 473px) 100vw, 473px" /></a></figure>
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<h3 class="wp-block-heading">Links und Berechtigungen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Als Nächstes kommen die App-Links und die Berechtigungen. Die App-Links sorgen dafür, dass ein angeklickter Play-Store-Link — etwa aus einer Suchmaschine — in Aurora aufgeht und nicht im Play Store. Habt ihr den Play Store installiert, entzieht ihm zuerst die Berechtigung dafür: Symbol lange gedrückt halten, <strong>Standardmässig öffnen</strong> wählen und den Haken bei <strong>Unterstützte Links öffnen</strong> entfernen. Zurück in der Aurora-Einrichtung aktiviert ihr dann <strong>play.google.com</strong> und setzt den Haken; mit market.android.com verfahrt ihr genauso. Im letzten Schritt erteilt ihr Aurora die nötigen Berechtigungen, indem ihr je Kategorie auf Erlauben tippt und die Abfragen auf dem Gerät bestätigt.</p>



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<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/auroraapplinks.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="473" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/auroraapplinks-473x1024.png" alt="Uebersicht der App-Links im Aurora Store mit play.google.com und market.android.com" class="wp-image-13713" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/auroraapplinks-473x1024.png 473w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/auroraapplinks-138x300.png 138w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/auroraapplinks-768x1664.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/auroraapplinks-709x1536.png 709w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/auroraapplinks-945x2048.png 945w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/auroraapplinks-500x1083.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/auroraapplinks.png 1080w" sizes="auto, (max-width: 473px) 100vw, 473px" /></a></figure>
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<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/auroraapplinksbeispiel.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="473" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/auroraapplinksbeispiel-473x1024.png" alt="Beispiel eines aktivierten App-Links mit gesetztem Haken bei unterstuetzten Links" class="wp-image-13714" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/auroraapplinksbeispiel-473x1024.png 473w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/auroraapplinksbeispiel-138x300.png 138w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/auroraapplinksbeispiel-768x1664.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/auroraapplinksbeispiel-709x1536.png 709w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/auroraapplinksbeispiel-945x2048.png 945w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/auroraapplinksbeispiel-500x1083.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/auroraapplinksbeispiel.png 1080w" sizes="auto, (max-width: 473px) 100vw, 473px" /></a></figure>
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<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/auroraberechtigungen.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="473" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/auroraberechtigungen-473x1024.png" alt="Abfrage der Berechtigungen im Aurora Store waehrend der Einrichtung" class="wp-image-13715" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/auroraberechtigungen-473x1024.png 473w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/auroraberechtigungen-138x300.png 138w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/auroraberechtigungen-768x1664.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/auroraberechtigungen-709x1536.png 709w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/auroraberechtigungen-945x2048.png 945w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/auroraberechtigungen-500x1083.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/auroraberechtigungen.png 1080w" sizes="auto, (max-width: 473px) 100vw, 473px" /></a></figure>
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<h2 class="wp-block-heading">Anmeldung im Aurora Store</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Jetzt folgt die Anmeldung, und das ist der Punkt, um den es bei diesem Store eigentlich geht. Wählt ihr <strong>anonym</strong>, meldet euch die App über eines der oben beschriebenen Sammelkonten bei Google an. Ihr müsst dafür nichts tun, das läuft im Hintergrund. Ihr bekommt damit Zugriff auf den kompletten Play-Katalog, ohne dass ein Download eurem eigenen Konto zugerechnet wird.</p>


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<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/Screenshot_20240501-190202.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="473" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/Screenshot_20240501-190202-473x1024.png" alt="Anmeldebildschirm des Aurora Store mit der Auswahl zwischen anonymem Login und Google-Konto" class="wp-image-13716" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/Screenshot_20240501-190202-473x1024.png 473w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/Screenshot_20240501-190202-138x300.png 138w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/Screenshot_20240501-190202-768x1664.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/Screenshot_20240501-190202-709x1536.png 709w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/Screenshot_20240501-190202-945x2048.png 945w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/Screenshot_20240501-190202-500x1083.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/Screenshot_20240501-190202.png 1080w" sizes="auto, (max-width: 473px) 100vw, 473px" /></a></figure>
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<div class="wp-block-kadence-infobox kt-info-box13692_74848f-c0"><span class="kt-blocks-info-box-link-wrap info-box-link kt-blocks-info-box-media-align-top kt-info-halign-center"><div class="kt-blocks-info-box-media-container"><div class="kt-blocks-info-box-media kt-info-media-animate-none"><div class="kadence-info-box-icon-container kt-info-icon-animate-none"><div class="kadence-info-box-icon-inner-container"><span class="kb-svg-icon-wrap kb-svg-icon-fe_info kt-info-svg-icon"><svg viewBox="0 0 24 24"  fill="none" stroke="currentColor" stroke-width="2" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"  aria-hidden="true"><circle cx="12" cy="12" r="10"/><line x1="12" y1="16" x2="12" y2="12"/><line x1="12" y1="8" x2="12" y2="8"/></svg></span></div></div></div></div><div class="kt-infobox-textcontent"><h2 class="kt-blocks-info-box-title">Hinweis</h2><p class="kt-blocks-info-box-text">Dass Aurora mit Sammelkonten Zugriff auf den Play Store verschafft, passt Google erwartungsgemäss nicht. Konten werden gesperrt, Sitzungen laufen aus, Abfragen werden gedrosselt. In solchen Phasen scheitert der anonyme Login oder Apps laden nicht sauber. Das ist ärgerlich, aber kein Defekt eurer Installation — wartet ab und versucht es später erneut, oder greift zu einem der Umwege aus unserem Beitrag zum Rate Limit.</p></div></span></div>



<h2 class="wp-block-heading">Anwendung vom Aurora Store</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bedienung ist unaufgeregt. Auf dem Hauptbildschirm stehen die gerade angesagten Apps, unten links sitzt die Suche, oben findet ihr Charts und Kategorien, unten die Reiter für Spiele und Updates. Unter Updates sammeln sich alle Apps, für die eine neuere Fassung vorliegt. Ein Tipp auf Aktualisieren erledigt eine einzelne App, der Downloadknopf unten rechts aktualisiert die ganze Liste auf einmal.</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/Aurorastore_mainpage.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="460" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/Aurorastore_mainpage-460x1024.png" alt="Hauptbildschirm des Aurora Store mit App-Empfehlungen und Suchleiste" class="wp-image-13717" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/Aurorastore_mainpage-460x1024.png 460w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/Aurorastore_mainpage-135x300.png 135w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/Aurorastore_mainpage-768x1710.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/Aurorastore_mainpage-690x1536.png 690w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/Aurorastore_mainpage-920x2048.png 920w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/Aurorastore_mainpage-500x1113.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/Aurorastore_mainpage.png 1008w" sizes="auto, (max-width: 460px) 100vw, 460px" /></a></figure>
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<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/Aurorastoreupdates.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="460" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/Aurorastoreupdates-460x1024.png" alt="Updateliste im Aurora Store mit mehreren aktualisierbaren Apps" class="wp-image-13718" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/Aurorastoreupdates-460x1024.png 460w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/Aurorastoreupdates-135x300.png 135w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/Aurorastoreupdates-768x1710.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/Aurorastoreupdates-690x1536.png 690w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/Aurorastoreupdates-920x2048.png 920w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/Aurorastoreupdates-500x1113.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/Aurorastoreupdates.png 1008w" sizes="auto, (max-width: 460px) 100vw, 460px" /></a></figure>
</div></div>
</div>



<h3 class="wp-block-heading">Aurora Store Einstellungen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Einstellungen erreicht ihr oben links über die drei waagerechten Striche. Viel gebraucht werden sie nicht. Nützlich ist <strong>Meine Apps &amp; Spiele</strong> als Übersicht über das Installierte. Ausserdem lässt sich das Design nachjustieren oder Berechtigungen entziehen — Letzteres solltet ihr lassen, sonst funktioniert der Store nicht mehr richtig. Interessant ist der <strong>Spoof Manager</strong>, mit dem ihr den Google-Servern ein anderes Gerät oder eine andere Region vortäuschen könnt, um an regional gesperrte Apps zu kommen. Auf einem GrapheneOS-Gerät ist das in aller Regel unnötig.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/Screenshot_20240501-193353.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="460" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/Screenshot_20240501-193353-460x1024.png" alt="Einstellungsmenue des Aurora Store mit den Eintraegen fuer Apps, Design und Berechtigungen" class="wp-image-13719" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/Screenshot_20240501-193353-460x1024.png 460w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/Screenshot_20240501-193353-135x300.png 135w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/Screenshot_20240501-193353-768x1710.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/Screenshot_20240501-193353-690x1536.png 690w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/Screenshot_20240501-193353-920x2048.png 920w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/Screenshot_20240501-193353-500x1113.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/Screenshot_20240501-193353.png 1008w" sizes="auto, (max-width: 460px) 100vw, 460px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">In den weiteren <strong>Einstellungen</strong> stecken Filter, etwa um Google-eigene Apps auszublenden oder nur die über Aurora installierten Apps anzuzeigen. Das zweite ist sinnvoll, damit über F-Droid installierte Apps nicht im Aurora-Updater auftauchen — aktualisiert wird eine App immer dort, wo sie herkam. Die Reiter Netzwerk, Downloads und Installation könnt ihr getrost ignorieren. Unter Updates legt ihr fest, ob automatisch aktualisiert werden soll; standardmässig ist das abgeschaltet.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Apps Einstellungen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wählt ihr eine bereits installierte App aus, landet ihr in deren Menü. Oben rechts könnt ihr sie teilen oder löschen, über die drei Punkte kommen weitere Möglichkeiten: eine ältere Version installieren, in die App-Einstellungen des Systems springen, die App auf die Startseite legen oder sie in den Downloads ansehen. Für eine ältere Version braucht ihr den Versionscode, und der lässt sich nicht immer leicht herausfinden.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/auroraappeinstellungen.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="460" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/auroraappeinstellungen-460x1024.png" alt="Detailmenue einer installierten App im Aurora Store mit Optionen fuer aeltere Versionen" class="wp-image-13720" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/auroraappeinstellungen-460x1024.png 460w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/auroraappeinstellungen-135x300.png 135w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/auroraappeinstellungen-768x1710.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/auroraappeinstellungen-690x1536.png 690w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/auroraappeinstellungen-920x2048.png 920w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/auroraappeinstellungen-500x1113.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/auroraappeinstellungen.png 1008w" sizes="auto, (max-width: 460px) 100vw, 460px" /></a></figure>
</div>


<h2 class="wp-block-heading">Googles Entwickler-Verifizierung trifft nicht die Apps, sondern Aurora selbst</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Punkt, den es 2024 noch nicht gab und der sich auf diese Anleitung auswirken wird. Google hat im Juni 2026 im <a href="https://android-developers.googleblog.com/2026/06/android-developer-verification.html">Android Developers Blog</a> angekündigt, dass ab dem <strong>30.09.2026</strong> in Brasilien, Indonesien, Singapur und Thailand Apps von nicht registrierten Entwicklern nicht mehr über die teilnehmenden App-Stores installiert werden können. Bleiben sollen zwei Wege: die Android Debug Bridge und ein „Advanced Flow" für erfahrene Nutzer, den Google für August 2026 angekündigt hat. Eine weltweite Ausweitung ist ab 2027 vorgesehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für den Aurora Store heisst das etwas Bestimmtes, und es lohnt sich, das auseinanderzuhalten. Die Apps, die ihr über Aurora bezieht, kommen aus dem Play-Katalog — deren Entwickler sind bei Google ohnehin registriert. Betroffen ist der Aurora Store <em>selbst</em>: Er wird über F-Droid oder als APK verteilt, also ausserhalb der teilnehmenden Stores, und fällt damit unter genau die Regeln, die Google für das Installieren aus Fremdquellen aufstellt. Die Schweiz gehört nicht zu den vier Ländern der ersten Stufe. Was Google konkret vorhat, haben wir in <a href="https://yourdevice.ch/android-entwickler-verifizierung-euer-geraet-ist-egal/">Android Entwickler-Verifizierung: euer Gerät ist egal</a> aufgedröselt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Offen ist zum Stand 18.08.2026, ob der angekündigte Advanced Flow tatsächlich ausgeliefert wurde. Eine belastbare Quelle dazu liegt nicht vor, und wir behaupten hier nichts, was wir nicht belegen können.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ihr tun könnt</h2>



<ul class="wp-block-list">

<li>Installiert den Aurora Store über F-Droid, dann kommen Aktualisierungen automatisch mit.</li>



<li>Nehmt für quelloffene Apps zuerst F-Droid oder Obtainium und nur das, was es dort nicht gibt, über Aurora. Das reduziert die Zahl der Anfragen an Google und damit auch die Rate-Limit-Probleme.</li>



<li>Rechnet damit, dass der anonyme Login zeitweise ausfällt. Das ist bauartbedingt und kein Grund, die Installation neu aufzusetzen.</li>



<li>Meldet euch nur dann mit einem echten Google-Konto an, wenn ihr gekaufte Apps wirklich braucht — und dann besser mit einem separaten Konto als mit eurem Hauptkonto.</li>



<li>Behaltet im Kopf, aus welcher Quelle eine App stammt, und aktualisiert sie dort.</li>

</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Der Aurora Store nimmt Google das Konto weg, nicht die Daten</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Aurora Store löst ein reales Problem sauber: Er verschafft Zugriff auf den Play-Katalog, ohne dass ihr ein Google-Konto besitzen und pflegen müsst. Auf einem Gerät ohne Google-Dienste ist er oft der einzige praktikable Weg zu Apps, die es nun einmal nur dort gibt. Das ist viel wert, und die Entwickler halten das Projekt seit 2018 am Laufen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Er ist aber kein Freifahrtschein. Die App hängt vollständig an einer Infrastruktur, die Google gehört und die Google jederzeit dichtmachen kann — die wiederkehrenden Login-Ausfälle sind der laufende Beweis dafür. Und sie schickt weiterhin Gerätedaten an Google. Wer den Aurora Store für ein Datenschutzwerkzeug hält, überschätzt ihn; wer ihn als das nimmt, was er ist — eine Krücke um ein Konto herum —, fährt richtig. Die eigentliche Unabhängigkeit liegt eine Ebene tiefer: bei quelloffenen Apps aus quelloffenen Quellen. Warum diese Ebene zunehmend unter Druck gerät, steht in <a href="https://yourdevice.ch/android-die-fassade-der-offenheit-broeckelt/">Android: Die Fassade der Offenheit bröckelt</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Quellen und weiterführende Links</h2>



<ul class="wp-block-list">

<li><a href="https://f-droid.org/packages/com.aurora.store/">F-Droid: Aurora Store (com.aurora.store)</a> — Fassung 4.8.4 vom 31.07.2026, Lizenz GPLv3, Anti-Features „Non-Free Network Services" und „Tracking"</li>



<li><a href="https://gitlab.com/AuroraOSS/AuroraStore">Aurora OSS / AuroraStore auf GitLab</a> — Quellcode und Fehlerverfolgung</li>



<li><a href="https://auroraoss.gitbook.io/wiki/references/anonymous-logins">AuroraOSS Wiki: Anonymous Logins</a> — Token-Dispenser, Sitzungsgrenzen und die Gründe für Ausfälle</li>



<li><a href="https://www.auroraoss.com/">auroraoss.com</a> — Projektseite mit APK-Download</li>



<li><a href="https://android-developers.googleblog.com/2026/06/android-developer-verification.html">Android Developers Blog: Android developer verification (Juni 2026)</a> — Termine, Länder und der angekündigte Advanced Flow</li>



<li><a href="https://developers.google.com/android/play-protect">Google Play Protect</a> — Googles eigene Beschreibung der Prüfung im Play Store</li>

</ul>



<p class="yd-hinweis wp-block-paragraph"><strong>Der Store ist ein Umweg, kein Ziel</strong> Der Aurora Store holt Apps aus dem Play Store, immerhin ohne Konto. Wer den Google-Anteil ganz loswerden will, fängt beim Betriebssystem an: <a href="https://yourdevice.ch/googlefreie-smartphones/">Googlefreie Smartphones</a> erklärt warum. Im Shop stehen unter <a href="https://yourdevice.ch/produkt-kategorie/entgoogelte-smartphones/">entgoogelte Smartphones</a> fertige Geräte mit GrapheneOS und CalyxOS.</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/aurora-store-installation-und-anwendung/">Aurora Store Installation und Anwendung</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
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		<title>F-Droid Installation und Anwendung</title>
		<link>https://yourdevice.ch/f-droid-installation-und-anwendung/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 May 2024 07:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Android]]></category>
		<category><![CDATA[alternative Apps]]></category>
		<category><![CDATA[CalyxOS]]></category>
		<category><![CDATA[FOSS Apps]]></category>
		<category><![CDATA[GraphenOS]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>F-Droid ist der App-Katalog fuer freie Software auf Android. Wie ihr ihn installiert, einrichtet und nutzt - und warum Googles Entwickler-Verifizierung das Projekt existenziell bedroht.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Wer F-Droid installieren will, holt sich nicht einfach einen zweiten App Store aufs Telefon, sondern die einzige grosse Verteilkette für Android-Apps, die niemandem gehört, der damit Geld verdienen will. Das war 2024 ein Argument für Privatsphäre. 2026 ist es ein Argument fürs Überleben: Google verlangt künftig von jedem Entwickler eine Registrierung mit amtlichem Ausweis, bevor dessen App auf einem zertifizierten Android-Gerät überhaupt noch installiert werden darf – und F-Droid nennt das eine Bedrohung der eigenen Existenz. Dieser Artikel zeigt euch, wie ihr F-Droid installiert, einrichtet und im Alltag benutzt, und ordnet ein, was da gerade auf den freien App-Vertrieb zurollt.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="728" height="418" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/f-droid-logo-title.png" alt="Das Logo des freien Android-App-Stores F-Droid" class="wp-image-13695" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/f-droid-logo-title.png 728w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/f-droid-logo-title-300x172.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/f-droid-logo-title-500x287.png 500w" sizes="auto, (max-width: 728px) 100vw, 728px" /></figure>
</div>




<h2 class="wp-block-heading">Was F-Droid ist – und warum ihr F-Droid installieren solltet</h2>



<p class="wp-block-paragraph">F-Droid ist ein App-Katalog ausschliesslich für freie und quelloffene Software. Das Projekt <a href="https://f-droid.org/en/about/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">wurde 2010 von Ciaran Gultnieks gegründet</a> und wird bis heute von Freiwilligen getragen; rechtlich sitzt es unter dem Dach der Commons Conservancy. Es gibt keinen Konzern dahinter, keine Werbeplätze und kein Interesse daran, euer Nutzungsverhalten zu verwerten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der entscheidende Unterschied zum Google Play Store liegt nicht im Sortiment, sondern im Vertrauensmodell. Bei Play ladet ihr ein fertiges Paket herunter und müsst dem Anbieter glauben, was darin steckt. Bei F-Droid ist der Quelltext jeder App öffentlich, und in aller Regel baut F-Droid die App selbst daraus. Ihr müsst nicht vertrauen, ihr könnt nachsehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dazu kommt die Dezentralität: F-Droid ist nicht nur ein Katalog, sondern ein Format. Jedes Projekt kann ein eigenes Repository betreiben, und euer Client kann beliebig viele davon gleichzeitig abfragen. Genau diese Eigenschaft macht F-Droid zu dem, was von einem offenen Android noch übrig ist – und erklärt, warum das Projekt in der Debatte um <a href="https://yourdevice.ch/keep-android-open-google-will-android-schliessen/">Googles Pläne zur Schliessung von Android</a> so exponiert steht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie F-Droid Apps prüft: aus dem Quelltext gebaut, mit Anti-Features markiert</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Hier hält sich ein Missverständnis hartnäckig, das auch in der ersten Fassung dieses Artikels stand: F-Droid enthalte grundsätzlich nur Apps ganz ohne Werbung und ohne Tracking. So einfach ist es nicht, und der Unterschied ist wichtig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Verboten sind laut <a href="https://f-droid.org/en/docs/Inclusion_Policy/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Inclusion Policy</a> proprietäre Tracking- und Werbebibliotheken – namentlich Google Play Services, Firebase, Crashlytics und vergleichbare geschlossene SDKs. Ebenso verboten sind unfreie Werkzeuge im Bauprozess: F-Droid verlangt eine zu 100 Prozent freie Toolchain aus Debian-Paketen. Eine App, die ohne solche Bausteine nicht läuft, kommt nicht in den Katalog.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Alles darunter wird dagegen nicht ausgeschlossen, sondern beschriftet. F-Droid kennt zehn sogenannte <a href="https://f-droid.org/en/docs/Anti-Features/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Anti-Features</a>, darunter <em>Ads</em>, <em>Tracking</em>, <em>Known Vulnerability</em>, <em>NonFreeNet</em> und <em>NoSourceSince</em>. Apps mit solchen Markierungen bleiben im Katalog, sind aber als das gekennzeichnet, was sie sind. Ihr könnt im Client einstellen, welche davon ihr überhaupt sehen wollt; als <em>Tracking</em> markierte Apps sind standardmässig ausgeblendet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der zweite Punkt, der oft falsch dargestellt wird, betrifft die Signatur. Der Normalfall ist, dass F-Droid die App aus dem Quelltext baut und mit dem eigenen Schlüssel signiert. Daneben gibt es <a href="https://f-droid.org/en/docs/Reproducible_Builds/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">reproduzierbare Builds</a>: F-Droid baut die App nach, vergleicht das Ergebnis mit dem vom Entwickler signierten Paket und veröffentlicht nur, wenn beide Bit für Bit übereinstimmen. Dann tragt ihr die Signatur des Entwicklers auf dem Gerät und könnt zwischen den Bezugsquellen wechseln, ohne die App neu installieren zu müssen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zwei Clients: F-Droid und F-Droid Basic</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Seit einigen Jahren gibt es das Projekt in zwei Ausführungen, und diese Wahl gab es 2024 so noch nicht in aller Deutlichkeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der <a href="https://f-droid.org/en/packages/org.fdroid.fdroid/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">klassische F-Droid-Client</a> ist der Funktionsumfang, den dieser Artikel beschreibt: alle Tabs, Teilen in der Nähe, Panic-Funktion, Tor-Unterstützung. Aktuell ist die stabile Fassung 1.23.2 vom 19. Februar 2026, die mit Version 1.23 auf Material Design 3 umgestellt wurde. Seit dem 4. August 2026 liegt zusätzlich 2.0-rc0 als Vorabversion vor, deren Oberfläche vollständig in Kotlin Compose neu geschrieben wurde – die Bildschirmfotos in diesem Artikel zeigen also einen älteren Stand der Oberfläche, die Bedienlogik ist geblieben.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://f-droid.org/en/packages/org.fdroid.basic/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">F-Droid Basic</a> ist die abgespeckte Variante: kein Teilen in der Nähe, keine Panic-Funktion, dafür Android 13 aufwärts als Ziel – und der praktisch wichtigste Unterschied: Basic kann Apps unbeaufsichtigt aktualisieren, ohne Privileged Extension und ohne Root. Wer F-Droid auf einem Custom-ROM betreibt und keine Lust hat, jedes Update einzeln zu bestätigen, fährt mit Basic deutlich bequemer. Auch Basic liegt inzwischen als 2.0-rc0 vor.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Braucht ihr das Teilen ohne Internetverbindung nicht – und das dürfte auf die meisten zutreffen –, ist Basic heute die naheliegendere Wahl. Wer lieber einen dritten Weg geht, findet in unserer Übersicht der <a href="https://yourdevice.ch/alternative-android-app-stores/">alternativen Android App Stores</a> weitere Clients, etwa <a href="https://yourdevice.ch/droid-ify-die-f-droid-alternative/">Droid-ify</a> als schlanken Aufsatz auf dieselben Repositories oder <a href="https://yourdevice.ch/obtainium-der-universelle-app-store/">Obtainium</a>, das Apps direkt aus den Release-Seiten der Projekte zieht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">F-Droid installieren: die APK von der Projektseite</h2>



<p class="wp-block-paragraph">F-Droid steht als APK direkt <a href="https://f-droid.org/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">auf der Projektseite</a> zum Herunterladen bereit. Ladet die Datei mit dem Smartphone herunter und öffnet sie. Eine Einrichtung ist nicht nötig, der Store lässt sich sofort verwenden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beim ersten Installieren einer App fragt Android, ob Installationen aus der Quelle F-Droid erlaubt sind. Tippt auf <strong>Einstellungen</strong> und setzt bei <strong>Dieser Quelle vertrauen</strong> den Haken:</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/F-Droidquelleneinstellungen.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="473" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/F-Droidquelleneinstellungen-473x1024.png" alt="Android-Systemdialog, der nach der Erlaubnis fragt, Apps aus der Quelle F-Droid zu installieren" class="wp-image-13696" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/F-Droidquelleneinstellungen-473x1024.png 473w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/F-Droidquelleneinstellungen-138x300.png 138w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/F-Droidquelleneinstellungen-768x1664.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/F-Droidquelleneinstellungen-709x1536.png 709w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/F-Droidquelleneinstellungen-945x2048.png 945w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/F-Droidquelleneinstellungen-500x1083.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/F-Droidquelleneinstellungen.png 1080w" sizes="auto, (max-width: 473px) 100vw, 473px" /></a></figure>
</div></div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/f-droidquellevertrauen.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="473" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/f-droidquellevertrauen-473x1024.png" alt="Android-Einstellungsseite mit aktiviertem Schalter, der F-Droid als vertrauenswuerdige Installationsquelle freigibt" class="wp-image-13697" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/f-droidquellevertrauen-473x1024.png 473w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/f-droidquellevertrauen-138x300.png 138w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/f-droidquellevertrauen-768x1664.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/f-droidquellevertrauen-709x1536.png 709w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/f-droidquellevertrauen-945x2048.png 945w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/f-droidquellevertrauen-500x1083.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/f-droidquellevertrauen.png 1080w" sizes="auto, (max-width: 473px) 100vw, 473px" /></a></figure>
</div></div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph">Danach lassen sich Apps ohne Zwischenschritte installieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">F-Droid im Alltag: die Oberfläche</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bedienung ist übersichtlich. Der klassische Client hat fünf Hauptbereiche. Im Tab <strong>Neues</strong> stehen die zuletzt aufgenommenen Apps und Releases, die ihr noch nicht installiert habt, ohne Kategorisierung. Im Tab <strong>Kategorien</strong> sind die Apps thematisch sortiert – Geld, Grafik, Internet, Lesen, Multimedia und weitere –, was die Suche nach einem bestimmten Werkzeug erleichtert.</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/f-droidneues.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="460" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/f-droidneues-460x1024.png" alt="F-Droid-Tab Neues mit einer Liste zuletzt aufgenommener Apps" class="wp-image-13698" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/f-droidneues-460x1024.png 460w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/f-droidneues-135x300.png 135w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/f-droidneues-768x1710.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/f-droidneues-690x1536.png 690w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/f-droidneues-920x2048.png 920w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/f-droidneues-500x1113.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/f-droidneues.png 1008w" sizes="auto, (max-width: 460px) 100vw, 460px" /></a></figure>
</div></div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/f-droidkategorien.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="460" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/f-droidkategorien-460x1024.png" alt="F-Droid-Tab Kategorien mit thematisch sortierten App-Gruppen" class="wp-image-13699" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/f-droidkategorien-460x1024.png 460w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/f-droidkategorien-135x300.png 135w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/f-droidkategorien-768x1710.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/f-droidkategorien-690x1536.png 690w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/f-droidkategorien-920x2048.png 920w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/f-droidkategorien-500x1113.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/f-droidkategorien.png 1008w" sizes="auto, (max-width: 460px) 100vw, 460px" /></a></figure>
</div></div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph">Im Tab <strong>Umfeld</strong> könnt ihr Apps ohne Internetverbindung direkt an andere Geräte weitergeben. Da eine fehlende Verbindung heute selten das Problem ist, bleibt dieser Tab für die meisten entbehrlich – genau deshalb fehlt er in F-Droid Basic. Über den <strong>Lupenbutton</strong> unten rechts sucht ihr gezielt nach Apps.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Apps aktualisieren</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Im Tab <strong>Aufgaben</strong> stehen die verfügbaren Updates zu euren installierten Apps. Steht dort nichts, ist alles aktuell. Aufgelistete Apps aktualisiert ihr direkt über den Button <strong>Aktualisieren</strong>.</p>



<div class="wp-block-kadence-infobox kt-info-box13694_c14d98-ca"><span class="kt-blocks-info-box-link-wrap info-box-link kt-blocks-info-box-media-align-top kt-info-halign-center"><div class="kt-blocks-info-box-media-container"><div class="kt-blocks-info-box-media kt-info-media-animate-none"><div class="kadence-info-box-icon-container kt-info-icon-animate-none"><div class="kadence-info-box-icon-inner-container"><span class="kb-svg-icon-wrap kb-svg-icon-fas_info kt-info-svg-icon"><svg viewBox="0 0 192 512"  fill="currentColor" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"  aria-hidden="true"><path d="M20 424.229h20V279.771H20c-11.046 0-20-8.954-20-20V212c0-11.046 8.954-20 20-20h112c11.046 0 20 8.954 20 20v212.229h20c11.046 0 20 8.954 20 20V492c0 11.046-8.954 20-20 20H20c-11.046 0-20-8.954-20-20v-47.771c0-11.046 8.954-20 20-20zM96 0C56.235 0 24 32.235 24 72s32.235 72 72 72 72-32.235 72-72S135.764 0 96 0z"/></svg></span></div></div></div></div><div class="kt-infobox-textcontent"><h2 class="kt-blocks-info-box-title">Hinweis</h2><p class="kt-blocks-info-box-text">Möglicherweise tauchen hier auch Apps auf, die ihr mit Aurora oder dem Google Play Store heruntergeladen habt. Eine App lässt sich nur mit dem App Store aktualisieren, aus dem sie stammt – die Signatur muss übereinstimmen. Eine über Aurora bezogene App aktualisiert ihr also nicht in F-Droid, und umgekehrt. Die Ausnahme sind Apps mit reproduzierbarem Build, die überall dieselbe Entwicklersignatur tragen.</p></div></span></div>



<h3 class="wp-block-heading">Einstellungen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Konfigurationsmöglichkeiten sind vielfältig und wirken auf den ersten Blick unübersichtlich. In der Praxis genügt es, zwei Punkte anzupassen: die <strong>Paketquellen</strong> und das <strong>Updateverhalten</strong>.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Paketquellen festlegen</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Standardmässig zeigt F-Droid nur Apps aus dem eigenen Hauptrepository. Über zusätzliche Repositories erreicht ihr Apps, die dort nicht liegen oder dort langsamer ankommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Grund für diese Verzögerung ist übrigens nicht eine Freigabe durch die Community, wie hier früher stand, sondern der Bauprozess: F-Droid übersetzt jede App selbst aus dem Quelltext, und das braucht seine Zeit. Ein Repository, das der Anbieter selbst betreibt, liefert deshalb oft die frischere Version.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Repositories hinzuzufügen ist einfach. In den Einstellungen gibt es einen Bereich, in dem ihr einen QR-Code scannen oder die Adresse eines Repositories eintragen könnt. F-Droid prüft die Verbindung und nimmt die Quelle in die Liste auf.</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/f-droidpaketquellen.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="460" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/f-droidpaketquellen-460x1024.png" alt="F-Droid-Einstellungen mit der Liste der eingerichteten Paketquellen" class="wp-image-13700" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/f-droidpaketquellen-460x1024.png 460w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/f-droidpaketquellen-135x300.png 135w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/f-droidpaketquellen-768x1710.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/f-droidpaketquellen-690x1536.png 690w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/f-droidpaketquellen-920x2048.png 920w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/f-droidpaketquellen-500x1113.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/f-droidpaketquellen.png 1008w" sizes="auto, (max-width: 460px) 100vw, 460px" /></a></figure>
</div></div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/f-droidpaketquellenqrcodescannen.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="460" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/f-droidpaketquellenqrcodescannen-460x1024.png" alt="F-Droid-Dialog zum Hinzufuegen eines Repositories per QR-Code-Scan" class="wp-image-13701" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/f-droidpaketquellenqrcodescannen-460x1024.png 460w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/f-droidpaketquellenqrcodescannen-135x300.png 135w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/f-droidpaketquellenqrcodescannen-768x1710.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/f-droidpaketquellenqrcodescannen-690x1536.png 690w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/f-droidpaketquellenqrcodescannen-920x2048.png 920w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/f-droidpaketquellenqrcodescannen-500x1113.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/f-droidpaketquellenqrcodescannen.png 1008w" sizes="auto, (max-width: 460px) 100vw, 460px" /></a></figure>
</div></div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Beispiel für einen solchen QR-Code steht <a href="https://newpipe.net/#download" target="_blank" rel="noreferrer noopener">im Download-Bereich von NewPipe</a>, das ein eigenes Repository betreibt, weil Updates über den F-Droid-Hauptkatalog länger brauchen. Auch für die <a href="https://yourdevice.ch/signal-fork-molly-foss-mit-unified-push/">Molly-Variante von Signal</a> braucht ihr ein zusätzliches Repository. Danach tauchen die Apps automatisch in der Suche auf, weitere Einstellungen sind nicht nötig.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Aktualisierungseinstellungen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Weiter unten in den Einstellungen legt ihr fest, ob Apps nur im WLAN automatisch aktualisiert werden und im Mobilfunknetz erst auf Knopfdruck im Aufgabentab. Das lohnt sich, wenn euer Datenvolumen begrenzt ist.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/f-droidaktualsierungseinstellungen.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="460" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/f-droidaktualsierungseinstellungen-460x1024.png" alt="F-Droid-Aktualisierungseinstellungen mit der Wahl zwischen WLAN und Mobilfunknetz" class="wp-image-13702" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/f-droidaktualsierungseinstellungen-460x1024.png 460w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/f-droidaktualsierungseinstellungen-135x300.png 135w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/f-droidaktualsierungseinstellungen-768x1710.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/f-droidaktualsierungseinstellungen-690x1536.png 690w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/f-droidaktualsierungseinstellungen-920x2048.png 920w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/f-droidaktualsierungseinstellungen-500x1113.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/f-droidaktualsierungseinstellungen.png 1008w" sizes="auto, (max-width: 460px) 100vw, 460px" /></a></figure>
</div>


<h2 class="wp-block-heading">Weitere Einstellungen: Design, Proxy und Tor</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Darunter findet ihr die Einstellungen zum Erscheinungsbild sowie die Frage, ob F-Droid Apps über einen Proxy laden soll. Wir empfehlen, Apps nicht über Tor zu beziehen: F-Droid liefert signierte Pakete, deren Echtheit ihr ohnehin prüfen könnt, und das Tor-Netzwerk sollte nicht unnötig mit grossen Downloads belastet werden. Wollt ihr es trotzdem, braucht ihr <a href="https://yourdevice.ch/orbot-daten-ueber-das-tor-netzwerk-verschluesseln/">Orbot</a> zusammen mit F-Droid, aktiviert im Client die Tor-Option und lasst Orbot laufen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was Googles Entwickler-Verifizierung für F-Droid bedeutet</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist der Teil, den es 2024 noch nicht gab und der heute über allem anderen steht. Google baut die Installation von Apps auf zertifizierten Android-Geräten so um, dass nur noch Apps von registrierten Entwicklern über den normalen Weg installiert werden können. Registrierung heisst: Identität gegenüber Google nachweisen, in der Regel mit amtlichem Ausweis, plus Zustimmung zu den Bedingungen. Das betrifft nicht nur den Play Store, sondern jede Installationsquelle – auch F-Droid und den direkten APK-Download.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Eckdaten stehen in Googles <a href="https://android-developers.googleblog.com/2026/06/android-developer-verification.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">eigenem Zeitplan vom Juni 2026</a>: Ab Juni 2026 wird ein neuer Systemdienst auf die meisten Android-Geräte ausgerollt. Ab dem <strong>30. September 2026</strong> ist die Registrierung in Brasilien, Indonesien, Singapur und Thailand für die teilnehmenden Stores Pflicht. Nicht registrierte Apps lassen sich dort dann nur noch über <code>adb</code> oder über einen sogenannten Advanced Flow installieren. Die weltweite Ausweitung ist für 2027 und später angekündigt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">F-Droid hat dazu im Februar 2026 einen <a href="https://f-droid.org/2026/02/24/open-letter-opposing-developer-verification.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">offenen Brief mitgezeichnet</a> und rät Entwicklern unmissverständlich davon ab, sich zu registrieren. Das Projekt hielt Googles frühere Zusagen zu einem Weg für erfahrene Nutzer damals für nicht belastbar. Googles Juni-Ankündigung nennt einen solchen Advanced Flow inzwischen ausdrücklich, samt Sicherheitsabfragen gegen Betrugsmaschen. Wie belastbar er in der Praxis ist, wird sich erst zeigen, wenn er wirklich ausgeliefert ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der offene Brief steht auf <a href="https://keepandroidopen.org/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">keepandroidopen.org</a> und wurde von über 70 Organisationen aus mehr als 20 Ländern unterzeichnet, darunter die Electronic Frontier Foundation, die Free Software Foundation, EDRi, das Tor Project, Nextcloud, Brave und LineageOS. Was das für euer Gerät konkret heisst, haben wir in <a href="https://yourdevice.ch/android-entwickler-verifizierung-euer-geraet-ist-egal/">Android Entwickler-Verifizierung: euer Gerät ist egal</a> auseinandergenommen; die längere Linie dahinter zeichnet <a href="https://yourdevice.ch/android-die-fassade-der-offenheit-broeckelt/">Android: Die Fassade der Offenheit bröckelt</a> nach.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für F-Droid ist das keine Randnotiz, sondern eine Frage der Existenz. Ein Katalog, dessen Stärke gerade darin besteht, dass auch ein einzelner Entwickler ohne Firmenmantel und ohne Ausweisvorlage etwas veröffentlichen kann, verliert seinen Sinn, wenn genau das nicht mehr geht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Grenzen von F-Droid</h2>



<p class="wp-block-paragraph">F-Droid ersetzt den Play Store nicht vollständig, und das ist kein Versehen. Weil nur freie Software aufgenommen wird, fehlen viele bekannte Apps schlicht. Wer Banking-App, Ticket-App und den Messenger des Arbeitgebers braucht, kommt um eine zweite Bezugsquelle nicht herum – etwa den <a href="https://yourdevice.ch/aurora-store-installation-und-anwendung/">Aurora Store</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ausserdem verlangt F-Droid ein gewisses Mass an Einarbeitung. Wer versteht, was ein Repository ist und wann sich ein zusätzliches lohnt, holt deutlich mehr heraus als jemand, der die Standardansicht nie verlässt. Diese Hürde ist real, aber niedrig – und die Entdeckungsreise lohnt sich: Ein grosser Teil dessen, was auf F-Droid liegt, stammt von unabhängigen Entwicklern und kleinen Teams und findet sich in keinem kommerziellen Katalog. Eine Auswahl haben wir in <a href="https://yourdevice.ch/die-besten-android-open-source-apps/">Die besten Android Open Source Apps</a> zusammengestellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und F-Droid ist nicht über jede Kritik erhaben. Zu den Debatten um Signierschlüssel, Reaktionszeiten bei Sicherheitslücken und den Streit mit einzelnen Projekten haben wir einen eigenen Beitrag: <a href="https://yourdevice.ch/f-droid-sicherheitsbedenken-und-aktuelle-probleme/">F-Droid Sicherheitsbedenken und aktuelle Probleme</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ihr tun könnt</h2>



<ul class="wp-block-list">

<li>Installiert F-Droid Basic statt des klassischen Clients, wenn ihr Android 13 oder neuer nutzt und auf das Teilen in der Nähe verzichten könnt – unbeaufsichtigte Updates ohne Root sind den Wechsel wert.</li>


<li>Schaut euch bei jeder App die Anti-Features an, bevor ihr sie installiert. Sie stehen auf der Detailseite und sind die ehrlichste Beschreibung, die ihr in einem App Store bekommt.</li>


<li>Tragt die Repositories der Projekte ein, die euch wichtig sind. Ihr bekommt Updates schneller und hängt nicht an einer einzigen Quelle.</li>


<li>Prüft bei Apps, die ihr auch aus dem Play Store kennt, ob F-Droid sie als reproduzierbaren Build mit Entwicklersignatur führt. Dann könnt ihr die Bezugsquelle wechseln, ohne Daten zu verlieren.</li>


<li>Lest den offenen Brief auf keepandroidopen.org und unterstützt die Projekte, die ihr über F-Droid bezieht – mit Spenden, Fehlerberichten oder Übersetzungen. Ein Katalog ist nur so lebendig wie die Projekte darin.</li>

</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: F-Droid ist kein Nischenladen, sondern die letzte offene Verteilkette</h2>



<p class="wp-block-paragraph">F-Droid war lange ein Angebot für Überzeugte: quelloffen, werbefrei, ein bisschen sperrig. Diese Beschreibung greift 2026 zu kurz. Solange Apps ohne Registrierung bei einem einzelnen Konzern verteilt werden können, gibt es auf Android überhaupt eine Alternative. Fällt diese Möglichkeit weg, ist es egal, wie gut ein alternativer Store gebaut ist – er hat dann nichts mehr zu verteilen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Deshalb ist F-Droid installieren heute keine Geschmacksfrage mehr. Es ist die praktischste Art, den Unterschied zwischen einem offenen und einem genehmigungspflichtigen Betriebssystem selbst zu erleben – und der Aufwand dafür beträgt einen Download.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Quellen und weiterführende Links</h2>



<ul class="wp-block-list">

<li><a href="https://f-droid.org/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">F-Droid – Projektseite und APK-Download</a></li>


<li><a href="https://f-droid.org/en/about/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">F-Droid: About</a> – Gründung 2010 durch Ciaran Gultnieks, Trägerschaft Commons Conservancy</li>


<li><a href="https://f-droid.org/en/docs/Inclusion_Policy/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">F-Droid Inclusion Policy</a> – welche Apps aufgenommen werden und welche Bausteine verboten sind</li>


<li><a href="https://f-droid.org/en/docs/Anti-Features/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">F-Droid Anti-Features</a> – die zehn Markierungen und ihre Bedeutung</li>


<li><a href="https://f-droid.org/en/docs/Reproducible_Builds/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">F-Droid Reproducible Builds</a> – Nachbau und Entwicklersignatur</li>


<li><a href="https://f-droid.org/en/packages/org.fdroid.fdroid/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">F-Droid Client</a> und <a href="https://f-droid.org/en/packages/org.fdroid.basic/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">F-Droid Basic</a> – Versionsstände und Änderungsprotokolle</li>


<li><a href="https://f-droid.org/2026/02/24/open-letter-opposing-developer-verification.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">F-Droid: An Open Letter Opposing Android Developer Verification</a>, 24. Februar 2026</li>


<li><a href="https://keepandroidopen.org/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">keepandroidopen.org</a> – offener Brief und Liste der Unterzeichner</li>


<li><a href="https://android-developers.googleblog.com/2026/06/android-developer-verification.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Android Developers Blog: Android developer verification – Building a safer ecosystem together</a>, Juni 2026</li>

</ul>

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		<title>Breezy Weather - Die Android Open Source Wetter App</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 May 2024 07:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Android]]></category>
		<category><![CDATA[alternative Apps]]></category>
		<category><![CDATA[FOSS Apps]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Breezy Weather ist eine Open Source Wetter App für Android, die wir euch in diesem Beitrag vorstellen. Im digitalen Zeitalter, wo das Wetter genauso schnell wechselt wie die Newsfeeds unserer...</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Breezy Weather ist eine Open Source Wetter App für Android, die wir euch in diesem Beitrag vorstellen. Im digitalen Zeitalter, wo das Wetter genauso schnell wechselt wie die Newsfeeds unserer Social-Media-Kanäle, bietet die <a href="https://github.com/breezy-weather/breezy-weather">Breezy Weather-App</a> eine zuverlässige und umfassende Lösung, um immer auf dem aktuellen Stand zu bleiben. Diese kostenlose, quelloffene Android-App, die aus dem Projekt Geometric Weather hervorgegangen ist, setzt coole Massstäbe in der mobilen Wettervorhersage.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="540" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/breezyweathertitle-1-1024x540.png" alt="" class="wp-image-13632" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/breezyweathertitle-1-1024x540.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/breezyweathertitle-1-300x158.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/breezyweathertitle-1-768x405.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/breezyweathertitle-1-500x264.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/breezyweathertitle-1.png 1336w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>


<h3 class="wp-block-heading">Entwicklung und Designphilosophie</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Breezy Weather ist nicht nur eine Weiterentwicklung von Geometric Weather, sondern erweitert die Grundlage mit neuen Funktionen, Quellen und einer modernisierten Codebasis. Die Entwickler legten großen Wert auf Sicherheit durch Aktualisierung der Abhängigkeiten und auf die Behebung von Fehlern. Im Fokus steht eine reibungslose Erfahrung für Nutzer und Entwickler gleichermaßen, was sich in einer klaren, nutzerfreundlichen Oberfläche und flüssigen Animationen widerspiegelt. Die App folgt dem Material Design und bietet zahlreiche Anpassungsmöglichkeiten.</p>



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<figure class="aligncenter size-large"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/Screenshot_20240429-112108.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="460" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/Screenshot_20240429-112108-460x1024.png" alt="" class="wp-image-13625" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/Screenshot_20240429-112108-460x1024.png 460w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/Screenshot_20240429-112108-135x300.png 135w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/Screenshot_20240429-112108-768x1710.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/Screenshot_20240429-112108-690x1536.png 690w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/Screenshot_20240429-112108-920x2048.png 920w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/Screenshot_20240429-112108-500x1113.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/Screenshot_20240429-112108.png 1008w" sizes="auto, (max-width: 460px) 100vw, 460px" /></a></figure>
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<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/Screenshot_20240429-112120.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="460" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/Screenshot_20240429-112120-460x1024.png" alt="" class="wp-image-13626" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/Screenshot_20240429-112120-460x1024.png 460w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/Screenshot_20240429-112120-135x300.png 135w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/Screenshot_20240429-112120-768x1710.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/Screenshot_20240429-112120-690x1536.png 690w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/Screenshot_20240429-112120-920x2048.png 920w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/Screenshot_20240429-112120-500x1113.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/Screenshot_20240429-112120.png 1008w" sizes="auto, (max-width: 460px) 100vw, 460px" /></a></figure>
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<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/Screenshot_20240429-112529.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="460" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/Screenshot_20240429-112529-460x1024.png" alt="" class="wp-image-13627" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/Screenshot_20240429-112529-460x1024.png 460w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/Screenshot_20240429-112529-135x300.png 135w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/Screenshot_20240429-112529-768x1710.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/Screenshot_20240429-112529-690x1536.png 690w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/Screenshot_20240429-112529-920x2048.png 920w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/Screenshot_20240429-112529-500x1113.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/Screenshot_20240429-112529.png 1008w" sizes="auto, (max-width: 460px) 100vw, 460px" /></a></figure>
</div></div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph">Das Design ist bildhübsch und auf dem Hauptbildschirm der App findet ihr wirklich alle wichtigen Informationen um euch auf einen Ausflug vorzubereiten. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Kernfunktionen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Wetterinformationen in Breezy Weather sind umfassend und aktuell. Nutzer können auf Echtzeitdaten wie Temperatur, gefühlte Temperatur, Windgeschwindigkeit, UV-Index, Luftfeuchtigkeit und mehr zugreifen. Darüber hinaus sind tägliche und stündliche Vorhersagen bis zu 16 Tage im Voraus verfügbar, inklusive Informationen zu Luftqualität, Niederschlag und Sonnenschein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die nächsten Stunden bietet Breezy Weather detaillierte Prognosen zu Niederschlag und Luftqualität. Außerdem sind Warnungen bei schwerem Wetter und Niederschlag ein zentraler Bestandteil der App, was die Sicherheit und das Wohlbefinden der Nutzer erhöht.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Quellen und Verfügbarkeit</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Wetterdaten bezieht Breezy Weather aus einer Vielzahl an weltweiten und nationalen Quellen, darunter Open-Meteo, AccuWeather und das Dänische Meteorologische Institut. Einige Quellen sind speziell für bestimmte Regionen verfügbar, wie zum Beispiel die Wetterdienste von China, Kanada und Israel. Dies gewährleistet eine breite Abdeckung und hohe Genauigkeit der Wetterdaten.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/Screenshot_20240429-112306.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="460" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/Screenshot_20240429-112306-460x1024.png" alt="" class="wp-image-13630" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/Screenshot_20240429-112306-460x1024.png 460w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/Screenshot_20240429-112306-135x300.png 135w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/Screenshot_20240429-112306-768x1710.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/Screenshot_20240429-112306-690x1536.png 690w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/Screenshot_20240429-112306-920x2048.png 920w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/Screenshot_20240429-112306-500x1113.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/Screenshot_20240429-112306.png 1008w" sizes="auto, (max-width: 460px) 100vw, 460px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Die Quellen können nach etwas Recherche im Netz natürlich frei abgeändert werden. Wer keine Daten zu einer bestimmten Wetterinformation benötigt, löscht die jeweiligen Links und Instanzen welche die Informationen bereitstellen. Die Daten stammen von Quellofenen Diensten und sind dafür bekannt, eure Privatsphäre zu respektieren.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Anpassung und Benutzererfahrung</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Eines der Highlights von Breezy Weather ist die Anpassbarkeit. Nutzer können zwischen verschiedenen Icon-Packs wählen, den automatischen Dunkelmodus aktivieren und aus einer großen Auswahl an Homescreen-Widgets wählen. Ein Live-Wallpaper, das sich nach dem aktuellen Wetter richtet, rundet das individuelle Nutzungserlebnis ab.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/Screenshot_20240429-112236.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="460" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/Screenshot_20240429-112236-460x1024.png" alt="" class="wp-image-13629" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/Screenshot_20240429-112236-460x1024.png 460w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/Screenshot_20240429-112236-135x300.png 135w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/Screenshot_20240429-112236-768x1710.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/Screenshot_20240429-112236-690x1536.png 690w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/Screenshot_20240429-112236-920x2048.png 920w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/Screenshot_20240429-112236-500x1113.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/Screenshot_20240429-112236.png 1008w" sizes="auto, (max-width: 460px) 100vw, 460px" /></a></figure>
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<p class="wp-block-paragraph">Checkt die verschiedensten Einstellungen um die App nach euren Bedürfnissen anzupassen. Wer z.B den Akku etwas schonen will, und nicht alle 90Min neue Wetterdaten benötigt, kann den bereits guten Interval zum Beispiel im Tab Hintergrundaktualisierung heraufsetzen. Wer aktuellere Wetterdaten bevorzugt, setzt hier den Interval herunter. Im Tab Standort kann der Standortdienst komplett deaktiviert werden. Ihr könnt dann jeweils feste Orte hinzufügen, um jeweils die Wetterdaten für diese Standorte zu erhalten. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Berechtigungen und Datenschutz</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Um all diese Daten bereitzustellen, benötigt Breezy Weather natürlich Zugriff auf Netzwerkfunktionen und optional GPS Abruf. Die App ist darauf ausgelegt, mit minimalen Berechtigungen zu funktionieren und die Privatsphäre der Nutzer zu wahren. Wer keine Standortinformationen preisgeben möchte, deaktiviert dies einfach direkt in der App. </p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/Screenshot_20240429-112258.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="460" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/Screenshot_20240429-112258-460x1024.png" alt="" class="wp-image-13631" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/Screenshot_20240429-112258-460x1024.png 460w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/Screenshot_20240429-112258-135x300.png 135w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/Screenshot_20240429-112258-768x1710.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/Screenshot_20240429-112258-690x1536.png 690w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/Screenshot_20240429-112258-920x2048.png 920w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/Screenshot_20240429-112258-500x1113.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/Screenshot_20240429-112258.png 1008w" sizes="auto, (max-width: 460px) 100vw, 460px" /></a></figure>
</div>


<div class="yd-cta" style="border:2px solid #e74c3c;border-radius:16px;padding:1.4rem 1.5rem;margin:2.2rem 0;background:#ffffff;display:flex;flex-wrap:wrap;gap:1rem 1.5rem;align-items:center;justify-content:space-between;color:#1f2933"><div style="flex:1 1 320px"><p style="margin:0 0 .3rem;font-size:.78rem;letter-spacing:.08em;text-transform:uppercase;color:#e74c3c;font-weight:700">Die App ist nur der Anfang</p><p style="margin:0 0 .45rem;font-size:1.25rem;font-weight:800;line-height:1.3;color:#1f2933">Pixel mit GrapheneOS – fertig eingerichtet für euch</p><p style="margin:0;color:#52606d;font-size:.95rem">Eine freie Wetter-App ist ein guter Schritt, den grösseren Unterschied macht aber das Betriebssystem. Neue Pixel-Geräte bekommt ihr bei uns mit GrapheneOS oder CalyxOS. Warum das wichtig ist, steht unter <a href="https://yourdevice.ch/googlefreie-smartphones/" style="color:#c0392b">Googlefreie Smartphones</a>, alle Geräte unter <a href="https://yourdevice.ch/produkt-kategorie/entgoogelte-smartphones/" style="color:#c0392b">entgoogelte Smartphones</a>.</p></div><a href="https://yourdevice.ch/shop/entgoogelte-smartphones/neue-smartphones/pixel-10-neu-mit-grapheneos/" style="display:inline-block;padding:.8rem 1.35rem;border-radius:10px;background:#e74c3c;color:#ffffff;font-weight:700;text-decoration:none;white-space:nowrap">Pixel 10 ansehen</a></div>



<h3 class="wp-block-heading">Fazit</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Breezy Weather haben Android-Nutzer eine robuste, vielseitige und benutzerfreundliche Wetter-App zur Hand, die nicht nur durch ihre Funktionalität, sondern auch durch ihr Engagement für Offenheit und Anpassbarkeit überzeugt. Ob ihr den Tag plant oder einfach nur mit einem Blick aufs Handy das Wetter checken möchtet, Breezy Weather bietet euch alle Informationen, die ihr brauchst, in einem ansprechenden, intuitiven Format. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer gerne mehr über Android und<a href="https://yourdevice.ch/android/"> OpenSource Apps</a> erfahren möchte, schaut gerne hier vorbei. </p>
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		<item>
		<title>NewPipe, die datenschutzfreundliche Youtube Alternative</title>
		<link>https://yourdevice.ch/newpipe-die-datenschutzfreundliche-youtube-alternative/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Apr 2024 07:17:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Android]]></category>
		<category><![CDATA[alternative Apps]]></category>
		<category><![CDATA[FOSS Apps]]></category>
		<category><![CDATA[OpenSource]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>NewPipe ist der freie YouTube-Client für Android — ohne Konto, ohne Werbung, ohne Google Play Services. Wie ihr ihn installiert, was er kann, wo er an Grenzen stösst und was Googles Entwickler-Verifizierung für seine Zukunft bedeutet.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://newpipe.net/">NewPipe</a> ist ein freier YouTube-Client für Android, der ohne Google-Konto, ohne Werbung und ohne Google Play Services auskommt. Wer NewPipe installieren will, geht dafür zwangsläufig an Google Play vorbei — und genau dieser Weg wird ab dem 30. September 2026 zum Problem. Dieser Artikel zeigt euch, was die App kann, woher ihr sie bekommt, und warum ihr euch mit Googles Entwickler-Verifizierung beschäftigen solltet, bevor ihr euch an sie gewöhnt.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/Newpipe-title-1024x576.jpg" alt="Titelbild des Artikels über NewPipe, den freien YouTube-Client für Android" class="wp-image-13613" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/Newpipe-title-1024x576.jpg 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/Newpipe-title-300x169.jpg 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/Newpipe-title-768x432.jpg 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/Newpipe-title-500x281.jpg 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/Newpipe-title.jpg 1280w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>




<p class="wp-block-paragraph">Aktuell ist Version 0.29.1, erschienen am 15. August 2026 auf GitHub und seit dem 21. August 2026 auch <a href="https://f-droid.org/packages/org.schabi.newpipe/">bei F-Droid</a>. Der Vorgänger 0.29.0 vom 22. Juli 2026 hat die App auf Jetpack Compose umgebaut und die <a href="https://github.com/TeamNewPipe/NewPipe/releases/tag/v0.29.0">Mindestanforderung von Android 5.0 auf 6.0 angehoben</a> — auf sehr alten Geräten läuft NewPipe nicht mehr.</p>



<h2 class="wp-block-heading">NewPipe installieren: F-Droid, eigenes Repo oder APK</h2>



<p class="wp-block-paragraph">NewPipe gibt es nicht bei Google Play, und das ist kein Versäumnis der Entwickler. Die eigene Projektdokumentation stellt in Grossbuchstaben fest: <em>„Putting NewPipe, or any fork of it, into the Google Play Store violates their terms and conditions."</em> Eine App, die YouTube-Inhalte ohne die offizielle Schnittstelle ausliest, verstösst gegen die Bedingungen des Stores. Es bleiben drei Wege:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Das offizielle F-Droid-Repo.</strong> Der bequemste Weg, wenn ihr <a href="https://yourdevice.ch/f-droid-installation-und-anwendung/">F-Droid ohnehin nutzt</a>. Der Nachteil steht auf der NewPipe-Seite selbst: <em>„If you install NewPipe via the default F-Droid repo, updates for NewPipe might take their time to arrive for you."</em> F-Droid baut jede App selbst nach, das kostet Tage.</li>



<li><strong>Das eigene Repo des Projekts.</strong> Schneller, weil die Builds direkt vom Team kommen. Ihr fügt es in F-Droid unter „Einstellungen → Repositories" hinzu, mit der Adresse <code>https://archive.newpipe.net/fdroid/repo</code> samt Fingerprint. Der QR-Code unten führt direkt dorthin.</li>



<li><strong>Die APK von GitHub.</strong> Der direkteste Weg, aber ohne automatische Updates. Ihr müsst dann selbst nachsehen, wann eine neue Fassung erscheint.</li>
</ul>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/Screenshot_20240430_000024.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="2365" height="576" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/Screenshot_20240430_000024.png" alt="QR-Code, mit dem sich das eigene F-Droid-Repository von NewPipe in der F-Droid-App hinzufügen lässt" class="wp-image-13660" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/Screenshot_20240430_000024.png 2365w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/Screenshot_20240430_000024-300x73.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/Screenshot_20240430_000024-1024x249.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/Screenshot_20240430_000024-768x187.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/Screenshot_20240430_000024-1536x374.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/Screenshot_20240430_000024-2048x499.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/Screenshot_20240430_000024-500x122.png 500w" sizes="auto, (max-width: 2365px) 100vw, 2365px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Zur Einordnung von F-Droid selbst gehört, dass der Store nicht unumstritten ist. Wir haben die <a href="https://yourdevice.ch/f-droid-sicherheitsbedenken-und-aktuelle-probleme/">Sicherheitsbedenken und offenen Probleme von F-Droid</a> in einem eigenen Beitrag aufgearbeitet — das solltet ihr gelesen haben, bevor ihr F-Droid zu eurer einzigen App-Quelle macht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie NewPipe funktioniert — und was daran gern falsch erzählt wird</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Über NewPipe steht oft, die App tausche keine Daten mit Google-Servern aus. Das stimmt so nicht, und in dieser Fassung stand es hier früher auch. Richtig ist der feinere Punkt, den das Projekt selbst formuliert: <em>„NewPipe works by fetching the required data from the official API (e.g. PeerTube) of the service you're using. If the official API is restricted (e.g. YouTube) for our purposes, or is proprietary, the app parses the website or uses an internal API instead."</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">NewPipe liest die YouTube-Seite also aus, statt die offizielle Schnittstelle zu benutzen. Die Verbindung zu Googles Servern besteht trotzdem, und eure IP-Adresse kommt dort an. Was fehlt, ist etwas anderes, und das ist der eigentliche Gewinn: <em>„neither the app nor the Extractor use any proprietary libraries or frameworks, such as Google Play Services."</em> Kein Konto, keine Play-Dienste, keine Werbe-ID, kein Abgleich mit einem Profil. Deshalb läuft NewPipe auch auf <a href="https://yourdevice.ch/der-grapheneos-einsteiger-guide-einrichtung-anwendung/">Custom-ROMs wie GrapheneOS</a> ohne Google-Apps.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Abgedeckt sind laut Projektbeschreibung YouTube, YouTube Music, PeerTube mit allen Instanzen, Bandcamp, SoundCloud und media.ccc.de. Dazu Hintergrundwiedergabe, ein eingebauter Downloader mit Wahl von Format und Qualität, Abo-Verwaltung ohne Anmeldung und ein Betrieb, der auch schwächere Geräte nicht überfordert. Das Projekt weist dabei selbst darauf hin, dass die App formal Beta ist: <em>„This app is in beta, so you may encounter bugs."</em></p>



<h2 class="wp-block-heading">Googles Entwickler-Verifizierung: NewPipe hat sich bereits entschieden</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist die Entwicklung, die den Rest dieses Artikels relativiert. Google verlangt künftig, dass Entwickler sich mit Ausweisdokument registrieren, damit ihre Apps auf zertifizierten Android-Geräten installiert werden dürfen. Wir haben das ausführlich in <a href="https://yourdevice.ch/android-entwickler-verifizierung-euer-geraet-ist-egal/">Android Entwickler-Verifizierung: euer Gerät ist egal</a> und in <a href="https://yourdevice.ch/keep-android-open-google-will-android-schliessen/">Keep Android Open</a> aufgearbeitet.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Der Zeitplan, wie Google ihn dokumentiert</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Nach <a href="https://developer.android.com/developer-verification">Googles eigener Entwicklerdokumentation</a> gilt der 30. September 2026 als erster Stichtag, zunächst in Brasilien, Indonesien, Singapur und Thailand. Betroffen sind zertifizierte Geräte ab Android 7 und Installationen über teilnehmende Stores — genannt werden Google Play, HONOR App Market, OPPO App Market, Galaxy Store, Palm Store, V-Appstore und GetApps. Ab 2027 soll die Regel weltweit für alle zertifizierten Android-Geräte gelten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im <a href="https://android-developers.googleblog.com/2026/03/android-developer-verification.html">Android Developers Blog vom 19. März 2026</a> hat Google zwei Zugeständnisse angekündigt, beide für August 2026: kostenlose „limited distribution accounts", mit denen sich eine App ohne Ausweis und ohne Gebühr an bis zu 20 Geräte verteilen lässt, und einen „Advanced Flow" für erfahrene Nutzer, die unverifizierte Apps trotzdem installieren wollen. Das Fachmedium 9to5Google berichtete am 18. August 2026, dieser Advanced Flow werde inzwischen schrittweise ausgerollt: Entwickleroptionen öffnen, unverifizierte Entwickler zulassen, Warnungen bestätigen, 24 Stunden warten, danach für sieben Tage oder unbefristet freischalten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was das NewPipe-Team dazu sagt</h3>



<p class="wp-block-paragraph">NewPipe hat sich früh positioniert. Seit Version 0.28.4 blendet die App beim Start eine Warnung ein, und in der <a href="https://newpipe.net/blog/pinned/announcement/keepAndroidOpen/">Ankündigung auf der Projektseite</a> steht der Satz, um den es geht: <em>„We will not enroll in this privacy violating program and give up the anonymity of our developers."</em> Das Team beschreibt Googles Vorhaben als Zwang zur Registrierung mit persönlichen Daten und lehnt ihn ab.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit ist die Lage klar: NewPipe wird kein verifizierter Entwickler sein. Wie weit das trägt, hängt daran, ob Googles Regel nur Installationen über die genannten Stores erfasst oder auch das direkte Einspielen einer APK — der Advanced Flow existiert genau für den zweiten Fall, was dafür spricht, dass er mitgemeint ist. Ob bereits installierte Apps berührt werden, geht aus Googles Dokumentation nicht hervor. Beides bleibt offen, und niemand sollte es als sicher hinstellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was heute schon gilt: Auf einem Gerät ohne Google-Zertifizierung — also auf den meisten Custom-ROMs — greift die Verifizierung nicht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die wichtigsten Einstellungen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Über die drei Striche oben links kommt ihr in die Einstellungen. Die folgenden Bildschirmfotos stammen aus einer älteren Fassung der App; mit dem Compose-Umbau in 0.29.0 hat sich die Oberfläche stellenweise verändert. Die beschriebenen Optionen gibt es weiterhin, sie sitzen nur nicht überall an derselben Stelle.</p>



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<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/newpipevideouebersicht.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="460" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/newpipevideouebersicht-460x1024.png" alt="Videoübersicht in NewPipe mit Suchleiste, Trends und der Liste der Abonnements" class="wp-image-13614" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/newpipevideouebersicht-460x1024.png 460w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/newpipevideouebersicht-135x300.png 135w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/newpipevideouebersicht-768x1710.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/newpipevideouebersicht-690x1536.png 690w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/newpipevideouebersicht-920x2048.png 920w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/newpipevideouebersicht-500x1113.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/newpipevideouebersicht.png 1008w" sizes="auto, (max-width: 460px) 100vw, 460px" /></a></figure>
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<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/newpipeeinstellungen-1.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="460" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/newpipeeinstellungen-1-460x1024.png" alt="Übersicht des Einstellungsmenüs von NewPipe mit den Bereichen Video, Audio, Download und Verlauf" class="wp-image-13616" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/newpipeeinstellungen-1-460x1024.png 460w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/newpipeeinstellungen-1-135x300.png 135w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/newpipeeinstellungen-1-768x1710.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/newpipeeinstellungen-1-690x1536.png 690w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/newpipeeinstellungen-1-920x2048.png 920w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/newpipeeinstellungen-1-500x1113.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/newpipeeinstellungen-1.png 1008w" sizes="auto, (max-width: 460px) 100vw, 460px" /></a></figure>
</div></div>
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<p class="wp-block-paragraph">Eure <strong>Abonnements</strong> verwaltet ihr ohne Konto, rein lokal. Über die drei Punkte oben rechts importiert ihr sie aus einem bestehenden YouTube-Konto; wie das abläuft, steht in unserem Beitrag zu <a href="https://yourdevice.ch/freetube-die-youtube-alternative/">FreeTube, der YouTube-Alternative für den Desktop</a>. Abos lassen sich in eigene Listen einsortieren, und unter <strong>Benachrichtigungen</strong> meldet euch die App neue Livestreams.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Video und Audio</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Hier legt ihr Standardauflösung sowie bevorzugte Video- und Audioformate fest, aktiviert eine Audiobeschreibung für sehbehinderte Nutzer und bestimmt einen externen Player. Über „mit Kodi abspielen" schickt ihr Videos an ein Kodi-Mediacenter — dafür braucht es die App <a href="https://f-droid.org/packages/org.xbmc.kore/">Kore</a> aus F-Droid.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/Screenshot_20240428-171602.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="460" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/Screenshot_20240428-171602-460x1024.png" alt="Einstellungen für Video und Audio in NewPipe mit Auswahl der Standardauflösung und der bevorzugten Formate" class="wp-image-13617" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/Screenshot_20240428-171602-460x1024.png 460w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/Screenshot_20240428-171602-135x300.png 135w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/Screenshot_20240428-171602-768x1710.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/Screenshot_20240428-171602-690x1536.png 690w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/Screenshot_20240428-171602-920x2048.png 920w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/Screenshot_20240428-171602-500x1113.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/Screenshot_20240428-171602.png 1008w" sizes="auto, (max-width: 460px) 100vw, 460px" /></a></figure>
</div>


<h3 class="wp-block-heading">Download</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ihr bestimmt, ob NewPipe nach dem Speicherort fragt, legt einen Standardordner fest, sichert Audiospuren getrennt und regelt, ob ein Download beim Wechsel von WLAN auf Mobilfunk pausiert. Wer nur herunterladen und nicht in der App ansehen will, ist mit <a href="https://yourdevice.ch/mit-seal-youtube-videos-herunterladen-auf-android/">Seal</a> oft schneller.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/Screenshot_20240428-171614.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="460" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/Screenshot_20240428-171614-460x1024.png" alt="Download-Einstellungen in NewPipe mit Speicherort, getrennter Audiospur und Verhalten beim Netzwechsel" class="wp-image-13618" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/Screenshot_20240428-171614-460x1024.png 460w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/Screenshot_20240428-171614-135x300.png 135w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/Screenshot_20240428-171614-768x1710.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/Screenshot_20240428-171614-690x1536.png 690w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/Screenshot_20240428-171614-920x2048.png 920w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/Screenshot_20240428-171614-500x1113.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/Screenshot_20240428-171614.png 1008w" sizes="auto, (max-width: 460px) 100vw, 460px" /></a></figure>
</div>


<h3 class="wp-block-heading">Aussehen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Nachtdesign, Wiedergabebenachrichtigungen, die Darstellung der Videoliste, die Textgrösse der Untertitel und die Position der Hauptleiste lassen sich hier anpassen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/Screenshot_20240428-171622.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="460" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/Screenshot_20240428-171622-460x1024.png" alt="Design-Einstellungen in NewPipe mit Nachtdesign, Untertitelgrösse und Anordnung der Hauptleiste" class="wp-image-13619" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/Screenshot_20240428-171622-460x1024.png 460w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/Screenshot_20240428-171622-135x300.png 135w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/Screenshot_20240428-171622-768x1710.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/Screenshot_20240428-171622-690x1536.png 690w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/Screenshot_20240428-171622-920x2048.png 920w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/Screenshot_20240428-171622-500x1113.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/Screenshot_20240428-171622.png 1008w" sizes="auto, (max-width: 460px) 100vw, 460px" /></a></figure>
</div>


<h3 class="wp-block-heading">Verlauf und Cache</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der wichtigste Bereich für eure Privatsphäre auf dem Gerät. Wiedergabe- und Suchverlauf lassen sich abschalten oder regelmässig löschen. Das schützt nicht vor YouTube, sondern vor allen, die euer entsperrtes Telefon in die Hand bekommen — was mehr wert ist, als es klingt.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/Screenshot_20240428-171631.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="460" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/Screenshot_20240428-171631-460x1024.png" alt="Einstellungen für Verlauf und Cache in NewPipe mit Optionen zum Abschalten und Löschen von Wiedergabe- und Suchverlauf" class="wp-image-13620" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/Screenshot_20240428-171631-460x1024.png 460w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/Screenshot_20240428-171631-135x300.png 135w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/Screenshot_20240428-171631-768x1710.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/Screenshot_20240428-171631-690x1536.png 690w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/Screenshot_20240428-171631-920x2048.png 920w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/Screenshot_20240428-171631-500x1113.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/Screenshot_20240428-171631.png 1008w" sizes="auto, (max-width: 460px) 100vw, 460px" /></a></figure>
</div>


<h3 class="wp-block-heading">Inhalt</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Sprache der App, bevorzugte Sprache der Videos, Herkunftsland der Kanäle, Haupttab und angezeigte Tabs. Hier tragt ihr auch zusätzliche PeerTube-Instanzen ein und schaltet Vorschaubilder oder Kommentare ab. Am wichtigsten ist der Punkt ganz unten: <strong>Die gesamte NewPipe-Datenbank lässt sich exportieren und wieder einspielen.</strong> Damit sichert ihr Abos, Listen und Einstellungen — heruntergeladene Videos nicht. Legt euch diese Sicherung an, bevor ihr sie braucht.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/Screenshot_20240428-171653.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="460" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/Screenshot_20240428-171653-460x1024.png" alt="Inhalts-Einstellungen in NewPipe mit Sprachauswahl, PeerTube-Instanzen und Export der Datenbank" class="wp-image-13621" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/Screenshot_20240428-171653-460x1024.png 460w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/Screenshot_20240428-171653-135x300.png 135w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/Screenshot_20240428-171653-768x1710.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/Screenshot_20240428-171653-690x1536.png 690w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/Screenshot_20240428-171653-920x2048.png 920w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/Screenshot_20240428-171653-500x1113.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/Screenshot_20240428-171653.png 1008w" sizes="auto, (max-width: 460px) 100vw, 460px" /></a></figure>
</div>


<h2 class="wp-block-heading">Wo NewPipe an seine Grenzen stösst</h2>



<h3 class="wp-block-heading">YouTube wehrt sich, und NewPipe muss hinterherlaufen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Eine App, die eine Website ausliest, ist so stabil wie die Website konstant bleibt — und YouTube ändert sich absichtlich. Auf dem Fehlertracker des Projekts läuft dazu seit dem 25. März 2025 ein <a href="https://github.com/TeamNewPipe/NewPipe/issues/12126">offener Sammeleintrag zur SABR-Umstellung</a>: YouTube entfernt die getrennten Audio- und Videoströme, auf denen NewPipe aufsetzt, und Nutzer melden, dass Videos nur noch in 360p ankommen. Das Team schreibt dort selbst, es brauche eine Umsetzung des SABR-Protokolls und Hilfe dabei.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Rechnet also damit, dass NewPipe zwischendurch nicht tut, was es soll, und dass die Lösung ein Update ist. Das ist zugleich das beste Argument für das schnellere eigene Repo statt des offiziellen F-Droid-Kanals.</p>



<h3 class="wp-block-heading">NewPipe versteckt eure IP-Adresse nicht</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ohne Konto, ohne Werbe-ID, ohne Play-Dienste — aber eure IP-Adresse landet bei YouTube, jedes Mal. Wer immer dieselbe Adresse benutzt und dieselben Inhalte abruft, die er auch angemeldet anschauen würde, ist darüber wiedererkennbar. F-Droid führt zu NewPipe deshalb auch das Anti-Feature <em>„Non-Free Network Services"</em> mit der Begründung <em>„Depends on Youtube for videos"</em>: Die App ist frei, der Dienst dahinter ist es nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein VPN verlagert dieses Problem, löst es aber nicht mehr zuverlässig. Die Invidious-Dokumentation hält dazu nüchtern fest: <em>„It is known that YouTube block datacenter and VPN IP addresses."</em> Wer über eine Rechenzentrums-Adresse kommt, bekommt zunehmend die Aufforderung, sich anzumelden — womit die Anonymität nicht grösser, sondern die Wiedergabe kaputt ist.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Invidious ist kein bequemer Ausweg mehr</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Früher stand an dieser Stelle die Empfehlung, mit <a href="https://yourdevice.ch/der-anonyme-youtube-client-clipious-fuer-android/">Clipious</a> über eine Invidious-Instanz zu gehen, damit YouTube nur die Instanz sieht und nicht euch. Das Prinzip stimmt weiterhin. Nur trifft der Block gegen Rechenzentrums-Adressen genau die öffentlichen Instanzen, und die <a href="https://docs.invidious.io/youtube-errors-explained/">Fehlerdokumentation des Projekts</a> beschreibt, wie Betreiber dagegen ankämpfen — mit IP-Wechseln, Proxys und rotierenden IPv6-Adressen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Invidious ist damit kein sichereres, sondern ein anfälligeres Setup geworden. Sinnvoll bleibt es dort, wo ihr die Instanz selbst kontrolliert oder jemandem vertraut, der sie betreibt — etwa unserer eigenen <a href="https://yourdevice.ch/invidious-youtube-frontend/">Invidious-Instanz</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ihr tun könnt</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Bindet das <strong>eigene F-Droid-Repo</strong> von NewPipe ein statt des offiziellen Kanals. Bei einer App, die YouTube hinterherläuft, sind ein paar Tage Vorsprung der ganze Unterschied.</li>



<li><strong>Exportiert die NewPipe-Datenbank</strong> und legt die Datei dorthin, wo eure übrigen Sicherungen liegen. Abos ohne Konto heisst auch: Abos ohne Netz-Sicherung.</li>



<li><strong>Hebt die aktuelle APK auf.</strong> Wenn die Verifizierung greift, ist eine lokal gesicherte Fassung mehr wert als ein Downloadlink.</li>



<li><strong>Prüft, ob euer nächstes Gerät zertifiziert sein muss.</strong> Auf einem Custom-ROM ohne Google-Zertifizierung stellt sich die Frage nach der Entwickler-Verifizierung gar nicht erst.</li>



<li><strong>Haltet eine zweite Möglichkeit bereit.</strong> <a href="https://yourdevice.ch/freetube-die-youtube-alternative/">FreeTube</a> auf dem Desktop und die <a href="https://yourdevice.ch/die-besten-android-open-source-apps/">übrigen freien Android-Apps</a> aus unserer Übersicht sind keine Notlösung, sondern die Absicherung gegen einen einzelnen Ausfall.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: NewPipe ist die beste YouTube-App — und die mit dem Ablaufdatum</h2>



<p class="wp-block-paragraph">An der Empfehlung ändert sich nichts: Wer YouTube auf Android ohne Konto, ohne Werbung und ohne Google-Dienste sehen will, nimmt NewPipe. Die App ist leichtgewichtig, wird gepflegt und sammelt nichts über euch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Geändert hat sich der Boden, auf dem sie steht. NewPipe lebt davon, an Google Play vorbei installiert zu werden, und genau diesen Weg zieht Google gerade enger. Das Team hat entschieden, sich nicht zu registrieren — richtig, aber es bedeutet, dass die Frage nicht mehr lautet, ob NewPipe gut ist, sondern wie lange ihr es noch installieren dürft. Wer die Antwort nicht Google überlassen will, sichert seine Daten und schaut beim nächsten Telefon nach, wem das Gerät eigentlich gehorcht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Quellen und weiterführende Links</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://newpipe.net/">NewPipe — Projektseite und Download-Kanäle</a></li>



<li><a href="https://github.com/TeamNewPipe/NewPipe">NewPipe auf GitHub — Projektbeschreibung und unterstützte Dienste</a></li>



<li><a href="https://github.com/TeamNewPipe/NewPipe/releases/tag/v0.29.0">NewPipe 0.29.0, 22. Juli 2026 — Compose-Umbau, Android 6.0</a></li>



<li><a href="https://github.com/TeamNewPipe/NewPipe/releases/tag/v0.29.1">NewPipe 0.29.1, 15. August 2026 — Hotfix für media.ccc.de</a></li>



<li><a href="https://f-droid.org/packages/org.schabi.newpipe/">NewPipe bei F-Droid — Version und Anti-Feature</a></li>



<li><a href="https://newpipe.net/blog/pinned/announcement/keepAndroidOpen/">NewPipe: „Google will lock-down Android" — Stellungnahme des Teams</a></li>



<li><a href="https://developer.android.com/developer-verification">Android Developer Verification — Googles Zeitplan und Länder</a></li>



<li><a href="https://android-developers.googleblog.com/2026/03/android-developer-verification.html">Android Developers Blog, 19. März 2026 — Advanced Flow</a></li>



<li><a href="https://github.com/TeamNewPipe/NewPipe/issues/12126">NewPipe Issue 12126 — SABR-Umstellung und 360p-Begrenzung</a></li>



<li><a href="https://docs.invidious.io/youtube-errors-explained/">Invidious-Dokumentation — gesperrte VPN- und Rechenzentrums-Adressen</a></li>
</ul>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/newpipe-die-datenschutzfreundliche-youtube-alternative/">NewPipe, die datenschutzfreundliche Youtube Alternative</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
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		<title>Mit Seal Youtube Videos herunterladen auf Android</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Mar 2024 09:06:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Android]]></category>
		<category><![CDATA[alternative Apps]]></category>
		<category><![CDATA[Privatsphäre]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seal ist ein freier Video- und Audio-Downloader für Android auf Basis von yt-dlp. Installation, Einstellungen und was bei YouTube derzeit hakt.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die Seal App ist ein freier Video- und Audio-Downloader für Android: Link einfügen, Format wählen, fertig ist die Offline-Kopie. Unter der Haube arbeitet <a href="https://github.com/yt-dlp/yt-dlp">yt-dlp</a>, das Kommandozeilenwerkzeug, das Videos von YouTube und vielen weiteren Plattformen lädt. Seal legt eine aufgeräumte Material-You-Oberfläche darüber, damit ihr auf dem Smartphone kein Terminal braucht. Das ist bequem, hat aber eine Kehrseite: Seal ist genau so gut wie das yt-dlp darunter — und YouTube baut seine Seiten regelmässig so um, dass yt-dlp nachziehen muss. Ein Downloader für YouTube ist deshalb weniger eine App als ein Abonnement auf Aktualisierungen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1600" height="896" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/10/seal-app-android-titelbild.png" alt="Die Android-App Seal als Oberfläche für yt-dlp, mit Pfeilen zu den drei Bausteinen darunter: yt-dlp lädt Video und Audio, FFmpeg verarbeitet Audio, Untertitel und Metadaten, aria2c dient als optionaler externer Downloader." class="wp-image-23079" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/10/seal-app-android-titelbild.png 1600w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/10/seal-app-android-titelbild-300x168.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/10/seal-app-android-titelbild-1024x573.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/10/seal-app-android-titelbild-768x430.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/10/seal-app-android-titelbild-1536x860.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2026/10/seal-app-android-titelbild-500x280.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1600px) 100vw, 1600px" /></figure>
</div>




<h2 class="wp-block-heading">Was ist die Seal App und was kann sie</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Seal ist ein Open-Source-Projekt unter GPLv3, entwickelt im Repository <a href="https://github.com/JunkFood02/Seal">JunkFood02/Seal</a>. Die App ist laut Projektbeschreibung eine grafische Oberfläche für yt-dlp und baut auf der Bibliothek <a href="https://github.com/yausername/youtubedl-android">youtubedl-android</a> auf, die yt-dlp, FFmpeg und optional aria2c auf Android lauffähig macht. Die README nennt unter anderem diese Funktionen:</p>



<ul class="wp-block-list">

<li>Videos und Audiodateien von allen Plattformen herunterladen, die yt-dlp unterstützt</li>



<li>Metadaten und Vorschaubild in extrahierte Audiodateien einbetten</li>



<li>ganze Wiedergabelisten mit einem Klick laden</li>



<li>Untertitel in die Videos einbetten</li>



<li>aria2c als externen Downloader für alle Downloads verwenden</li>



<li>eigene yt-dlp-Befehle als Vorlagen speichern und ausführen</li>

</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Welche Seiten das konkret sind, steht in der <a href="https://github.com/yt-dlp/yt-dlp/blob/master/supportedsites.md">Liste der unterstützten Seiten</a> von yt-dlp. Das Projekt schreibt dort selbst ehrlich dazu, dass nicht jede aufgeführte Seite garantiert funktioniert, weil sich Webseiten laufend ändern, und dass der einzige verlässliche Test der Versuch ist. Zusätzlich kann Seal über die SponsorBlock-Schnittstelle gesponserte Abschnitte aus Videos entfernen oder markieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Seal oder NewPipe: wann welches Werkzeug passt</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wer YouTube auf Android ohne Google-Konto schauen will, landet meist bei <a href="https://yourdevice.ch/newpipe-die-datenschutzfreundliche-youtube-alternative/">NewPipe</a>. NewPipe kann laut seiner Projektbeschreibung ebenfalls Videos, Audiospuren und Untertitel herunterladen. Die beiden Apps lösen trotzdem verschiedene Aufgaben: NewPipe ist ein Abspieler mit Downloadfunktion, Seal ist ein reiner Downloader. Ihr sucht und schaut also in NewPipe, und greift zu Seal, wenn es um mehr Plattformen als die von NewPipe unterstützten geht, um feinere Formatwahl, eingebettete Metadaten oder ganze Wiedergabelisten als Dateien, die ihr weitergeben wollt. Auf dem Desktop übernimmt <a href="https://yourdevice.ch/freetube-die-youtube-alternative/">FreeTube</a> die Rolle von NewPipe.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Seal installieren</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Seal gibt es auf zwei Wegen, einen Google-Play-Eintrag nennt das Projekt nicht:</p>



<ul class="wp-block-list">

<li><strong>F-Droid:</strong> Im Hauptrepository steht Seal als <a href="https://f-droid.org/packages/com.junkfood.seal/">com.junkfood.seal</a>, aktuell in Version 1.13.1, ab Android 5.0. Wie F-Droid funktioniert, steht in unserer <a href="https://yourdevice.ch/f-droid-installation-und-anwendung/">Anleitung zu F-Droid</a>. F-Droid markiert die App mit dem Anti-Feature „Non-Free Network Services“, weil sie zum Prüfen und Herunterladen von yt-dlp-Aktualisierungen die GitHub-Schnittstelle anspricht.</li>



<li><strong>GitHub:</strong> Auf der <a href="https://github.com/JunkFood02/Seal/releases">Release-Seite</a> liegen die stabilen Fassungen und zusätzlich Vorabversionen der kommenden Reihe 2.0.0. Für die meisten Geräte empfiehlt das Projekt die APK-Variante <code>arm64-v8a</code>. Wer GitHub-Releases bequem aktuell halten will, nimmt dafür <a href="https://yourdevice.ch/obtainium-der-universelle-app-store/">Obtainium</a>.</li>

</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Der <a href="https://yourdevice.ch/aurora-store-installation-und-anwendung/">Aurora Store</a> hilft hier nicht weiter, denn er ist ein Client für den Play Store und findet nur Apps, die dort angeboten werden. Beim Installieren einer APK von GitHub müsst ihr Android einmalig erlauben, Apps aus dieser Quelle zu installieren. Danach braucht Seal Zugriff auf den Speicher, um die Dateien ablegen zu können.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die wichtigsten Einstellungen von Seal</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bildschirmfotos in diesem Abschnitt stammen vom März 2024 und zeigen die damalige Fassung der App. Die genannten Menübezeichnungen sind mit der <a href="https://github.com/JunkFood02/Seal/blob/main/app/src/main/res/values-de/strings.xml">deutschen Übersetzungsdatei</a> des Projekts abgeglichen; in neueren Versionen kann die Anordnung trotzdem abweichen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Allgemeine Einstellungen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ganz oben unter „Allgemein“ steht der wichtigste Eintrag der ganzen App: <strong>yt-dlp aktualisieren</strong>. Darunter zeigt Seal die installierte yt-dlp-Version an. Weil Plattformen wie YouTube ihre Seiten laufend umbauen, ist ein veraltetes yt-dlp die häufigste Ursache, wenn ein Download plötzlich scheitert. Ebenfalls hier: die Benachrichtigung bei fertigem Download, die Option <strong>Vor dem Herunterladen konfigurieren</strong>, mit der ihr vor jedem Download die Einstellungen noch einmal prüfen könnt, und das automatische Speichern des Vorschaubilds.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weiter unten im Bereich „Datenschutz“ schaltet <strong>Inkognito</strong> den Download-Verlauf ab, und <strong>Vorschau deaktivieren</strong> verhindert, dass Seal während des Downloads Vorschaubilder anzeigt.</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/Screenshot_20240306-090521.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="460" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/Screenshot_20240306-090521-460x1024.png" alt="Seal, Einstellungen Allgemein: oben der Eintrag yt-dlp aktualisieren mit der Version 2023.12.30, darunter eingeschaltete Schalter für die Benachrichtigung beim Herunterladen, Vor dem Herunterladen konfigurieren und Vorschaubild speichern." class="wp-image-12905" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/Screenshot_20240306-090521-460x1024.png 460w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/Screenshot_20240306-090521-135x300.png 135w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/Screenshot_20240306-090521-768x1710.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/Screenshot_20240306-090521-690x1536.png 690w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/Screenshot_20240306-090521-920x2048.png 920w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/Screenshot_20240306-090521-500x1113.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/Screenshot_20240306-090521.png 1008w" sizes="auto, (max-width: 460px) 100vw, 460px" /></a></figure>
</div></div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/Screenshot_20240306-090529.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="460" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/Screenshot_20240306-090529-460x1024.png" alt="Seal, Einstellungen Allgemein, weiter unten: im Bereich Datenschutz die Schalter Inkognito und Vorschau deaktivieren, im Bereich Erweitert Wiedergabeliste herunterladen, Download archive und SponsorBlock, alle ausgeschaltet." class="wp-image-12906" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/Screenshot_20240306-090529-460x1024.png 460w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/Screenshot_20240306-090529-135x300.png 135w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/Screenshot_20240306-090529-768x1710.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/Screenshot_20240306-090529-690x1536.png 690w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/Screenshot_20240306-090529-920x2048.png 920w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/Screenshot_20240306-090529-500x1113.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/Screenshot_20240306-090529.png 1008w" sizes="auto, (max-width: 460px) 100vw, 460px" /></a></figure>
</div></div>
</div>



<h3 class="wp-block-heading">Downloadordner</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Unter „Downloadordner“ legt ihr die Ablage für Videos und Audiodateien getrennt fest. Ohne Änderung landen die Dateien im Download-Ordner des Smartphones unter <code>Seal</code>. Die Option <strong>Privater Ordner</strong> speichert die Downloads in einem versteckten Ordner; gewöhnliche Dateimanager zeigen sie dann nicht an, über Seal lassen sie sich weiterhin öffnen und teilen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/Screenshot_20240306-090545.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="460" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/Screenshot_20240306-090545-460x1024.png" alt="Seal, Einstellungen Downloadordner: Videoordner und benutzerdefiniertes Befehlsverzeichnis unter /storage/emulated/0/Download/Seal, Audioordner unter Download/Seal/Audio, dazu die Schalter SD-Kartenordner und Privater Ordner." class="wp-image-12907" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/Screenshot_20240306-090545-460x1024.png 460w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/Screenshot_20240306-090545-135x300.png 135w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/Screenshot_20240306-090545-768x1710.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/Screenshot_20240306-090545-690x1536.png 690w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/Screenshot_20240306-090545-920x2048.png 920w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/Screenshot_20240306-090545-500x1113.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/Screenshot_20240306-090545.png 1008w" sizes="auto, (max-width: 460px) 100vw, 460px" /></a></figure>
</div>


<h3 class="wp-block-heading">Format</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Unter „Format“ steckt die eigentliche Stärke der App. Wer nur die Tonspur will, etwa für Podcasts oder Vorträge, schaltet <strong>Als Audio speichern</strong> ein und legt Audioformat und -qualität fest. Für Videos gibt es beim <strong>bevorzugten Videoformat</strong> zwei Wege, die die Übersetzungsdatei so beschreibt: <strong>Legacy</strong> bevorzugt MP4 mit H.264 für die Weitergabe an andere Apps, <strong>Qualität</strong> bevorzugt AV1, VP9 oder H.265 für die Wiedergabe in kompatiblen Apps. Wer Videos verschicken will, fährt mit Legacy sicherer, weil H.264 praktisch überall abspielt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Tipp zur Videoqualität:</strong> Werden die Videos nur auf dem Smartphone geschaut, reichen 720p vollkommen aus. Das spart Speicherplatz und Zeit beim Herunterladen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Untertitel lädt Seal nur, wenn ihr sie unter „Untertitel“ aktiviert; dort lassen sich auch Sprachen und automatische Untertitel einstellen.</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/Screenshot_20240306-093557.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="460" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/Screenshot_20240306-093557-460x1024.png" alt="Seal, Einstellungen Format, Bereich Audio: Schalter Als Audio speichern, bevorzugtes Audioformat nicht angegeben, Audioqualität unbegrenzt, dazu Optionen zum Konvertieren, Einbetten von Metadaten und Zuschneiden des Bildes." class="wp-image-12911" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/Screenshot_20240306-093557-460x1024.png 460w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/Screenshot_20240306-093557-135x300.png 135w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/Screenshot_20240306-093557-768x1710.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/Screenshot_20240306-093557-690x1536.png 690w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/Screenshot_20240306-093557-920x2048.png 920w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/Screenshot_20240306-093557-500x1113.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/Screenshot_20240306-093557.png 1008w" sizes="auto, (max-width: 460px) 100vw, 460px" /></a></figure>
</div></div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/Screenshot_20240306-093601.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="460" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/Screenshot_20240306-093601-460x1024.png" alt="Seal, Einstellungen Format, Bereich Video: bevorzugtes Videoformat Qualität, Videoqualität 720p, darunter die erweiterten Einträge Untertitel, Formatsortierung und Auswahl des Formats." class="wp-image-12912" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/Screenshot_20240306-093601-460x1024.png 460w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/Screenshot_20240306-093601-135x300.png 135w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/Screenshot_20240306-093601-768x1710.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/Screenshot_20240306-093601-690x1536.png 690w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/Screenshot_20240306-093601-920x2048.png 920w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/Screenshot_20240306-093601-500x1113.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/Screenshot_20240306-093601.png 1008w" sizes="auto, (max-width: 460px) 100vw, 460px" /></a></figure>
</div></div>
</div>



<h3 class="wp-block-heading">Netzwerk</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Unter „Netzwerk“ setzt ihr eine <strong>Geschwindigkeitsbegrenzung</strong> und entscheidet mit <strong>Herunterladen über Mobilfunk</strong>, ob Seal auch ausserhalb des WLAN lädt. Ausserdem lässt sich ein <strong>Proxy</strong> eintragen. Ohne Proxy oder VPN holt Seal die Videos direkt von den Servern der Plattform, und YouTube sieht eure IP-Adresse. Was ein VPN dabei leistet und was nicht, steht im Artikel <a href="https://yourdevice.ch/bin-ich-mit-einem-vpn-anonym/">Bin ich mit einem VPN anonym?</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Invidious-Link versteckt die IP-Adresse dagegen nicht zuverlässig. yt-dlp führt im Quelltext eine <a href="https://github.com/yt-dlp/yt-dlp/blob/master/yt_dlp/extractor/youtube/_base.py">Liste bekannter Invidious-Instanzen</a> und behandelt Links auf diese Instanzen wie gewöhnliche YouTube-Links: Es liest nur die Video-ID heraus und lädt dann bei YouTube selbst. Für Instanzen, die nicht auf der Liste stehen, ist nicht dokumentiert, welchen Weg der Download nimmt. Dazu kommt, dass YouTube Invidious-Server immer wieder sperrt; auf der Seite unseres eigenen <a href="https://yourdevice.ch/invidious-youtube-frontend/">Invidious-Dienstes</a> steht dazu derzeit ein entsprechender Hinweis.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Videos herunterladen mit Seal</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Für einen Download kopiert ihr die Adresse des Videos in das Feld „Videolink“ der Startseite und tippt auf den Download-Knopf. Den Link bekommt ihr über die Teilen-Funktion der jeweiligen App, etwa aus <a href="https://yourdevice.ch/newpipe-die-datenschutzfreundliche-youtube-alternative/">NewPipe</a>, oder aus der Adresszeile des Browsers. Führt der Link zu einer Wiedergabeliste, kann Seal die ganze Liste laden.</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/Screenshot_20240306-094837.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="460" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/Screenshot_20240306-094837-460x1024.png" alt="Startseite von Seal mit dem Eingabefeld Videolink, in das ein Videolink eingefügt ist, unten rechts die Knöpfe zum Einfügen aus der Zwischenablage und zum Herunterladen." class="wp-image-12913" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/Screenshot_20240306-094837-460x1024.png 460w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/Screenshot_20240306-094837-135x300.png 135w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/Screenshot_20240306-094837-768x1710.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/Screenshot_20240306-094837-690x1536.png 690w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/Screenshot_20240306-094837-920x2048.png 920w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/Screenshot_20240306-094837-500x1113.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/Screenshot_20240306-094837.png 1008w" sizes="auto, (max-width: 460px) 100vw, 460px" /></a></figure>
</div></div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/Screenshot_20240306-094846.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="460" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/Screenshot_20240306-094846-460x1024.png" alt="Seal, Dialog Vor dem Herunterladen konfigurieren: Wahl zwischen Audio, Video und Befehlen, Formatauswahl automatisch oder benutzerdefiniert, Formatpräferenz Qualität und 720p, unten die Knöpfe Abbrechen und Herunterladen." class="wp-image-12914" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/Screenshot_20240306-094846-460x1024.png 460w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/Screenshot_20240306-094846-135x300.png 135w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/Screenshot_20240306-094846-768x1710.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/Screenshot_20240306-094846-690x1536.png 690w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/Screenshot_20240306-094846-920x2048.png 920w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/Screenshot_20240306-094846-500x1113.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/Screenshot_20240306-094846.png 1008w" sizes="auto, (max-width: 460px) 100vw, 460px" /></a></figure>
</div></div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph">Ist <strong>Vor dem Herunterladen konfigurieren</strong> eingeschaltet, öffnet sich vor jedem Download ein Dialog, in dem ihr Audio oder Video wählt und die Einstellungen für diesen einen Download anpasst. Über die benutzerdefinierte Formatauswahl zeigt Seal anschliessend alle Formate, die die Plattform anbietet.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/Screenshot_20240306-095419.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="460" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/Screenshot_20240306-095419-460x1024.png" alt="Seal, Ansicht Auswahl des Formats: oben das gewählte Video, darunter die Untertitelsprache, das vorgeschlagene Format 1280x536 (720p) mit Tonspur als WEBM mit AV1 und Opus, und eine Liste reiner Audioformate." class="wp-image-12915" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/Screenshot_20240306-095419-460x1024.png 460w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/Screenshot_20240306-095419-135x300.png 135w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/Screenshot_20240306-095419-768x1710.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/Screenshot_20240306-095419-690x1536.png 690w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/Screenshot_20240306-095419-920x2048.png 920w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/Screenshot_20240306-095419-500x1113.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/Screenshot_20240306-095419.png 1008w" sizes="auto, (max-width: 460px) 100vw, 460px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Das vorgeschlagene Format ergibt sich aus euren Einstellungen. Steht dort neben dem Videoformat „audio only“, ist das kein Fehler: yt-dlp lädt Bild- und Tonspur getrennt und fügt sie danach zusammen. Weiter unten stehen die reinen Audio- und Videoformate zur Auswahl. Mit „Herunterladen“ oben rechts startet der Download im Hintergrund.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Videos teilen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Im Download-Verlauf der App findet ihr alle heruntergeladenen Dateien und könnt sie über das Drei-Punkte-Menü teilen. Ohne privaten Ordner liegen sie zusätzlich im Download-Ordner des Smartphones unter <code>Seal</code>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was YouTube vom Herunterladen hält</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die <a href="https://www.youtube.com/static?template=terms">Nutzungsbedingungen von YouTube</a> untersagen es, Inhalte herunterzuladen, ausser der Dienst erlaubt es ausdrücklich oder YouTube und gegebenenfalls die Rechteinhaber haben vorher schriftlich zugestimmt. Was das rechtlich für den privaten Gebrauch in der Schweiz bedeutet, ist eine andere Frage, die dieser Artikel nicht beantwortet. Praktisch heisst es: Seal funktioniert bei YouTube nur so lange, wie yt-dlp mit den Änderungen der Plattform Schritt hält, und auf Mithilfe von YouTube dürft ihr dabei nicht hoffen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was noch offen ist</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der wichtigste offene Punkt betrifft genau dieses Wettrüsten. Laut <a href="https://github.com/yt-dlp/yt-dlp">README von yt-dlp</a> ist das Zusatzpaket yt-dlp-ejs „Required for full YouTube support“, und dafür braucht es eine JavaScript-Laufzeit wie Deno, Node.js, Bun oder QuickJS. Eine solche Laufzeit liefert Seal nach den Abhängigkeiten im Repository nicht mit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Folgen stehen im Fehlertracker des Projekts. In <a href="https://github.com/JunkFood02/Seal/issues/2405">Issue 2405</a> melden mehrere Nutzer mit Seal 1.13.1 die Meldung „No supported JavaScript runtime could be found“, teils gefolgt von einem HTTP-Fehler 403; betroffen sind dort vor allem altersbeschränkte YouTube-Videos. Die Anfrage, eine JavaScript-Laufzeit einzubauen (<a href="https://github.com/JunkFood02/Seal/issues/2305">Issue 2305</a>), und ein Vorschlag, Deno direkt mitzuliefern (<a href="https://github.com/JunkFood02/Seal/issues/2640">Issue 2640</a>), sind offen; eine Antwort des Entwicklers dazu liess sich nicht finden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Offen ist damit dreierlei: wie viele YouTube-Videos mit der stabilen Fassung tatsächlich nicht mehr laden, ob die kommende Reihe 2.0.0 das Problem löst, und wie gut Seal mit anderen Plattformen arbeitet, die keine JavaScript-Prüfung verlangen. Wer Seal einsetzt, aktualisiert deshalb zuerst yt-dlp in der App und prüft bei einem Fehlschlag die Fehlermeldung, bevor die eigenen Einstellungen in Verdacht geraten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Seal ist der beste Rahmen für yt-dlp auf Android — mehr nicht</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Seal macht aus einem Kommandozeilenwerkzeug eine App, die sich in wenigen Minuten einrichten lässt: freie Lizenz, im F-Droid-Hauptrepository, durchdachte Formatwahl, Wiedergabelisten, eingebettete Metadaten. Für Downloads ausserhalb von YouTube und für alles, was ihr als Datei behalten oder weitergeben wollt, ist das ein starkes Werkzeug. Bei YouTube selbst hängt der Erfolg aber an yt-dlp und dessen JavaScript-Unterbau — und den bringt Seal derzeit nicht mit. Die App ist also so lange hervorragend, wie Google sie lässt. Das ist bei YouTube-Werkzeugen kein Makel von Seal, sondern die Geschäftsbedingung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere freie Apps für euer Smartphone findet ihr in unserer Übersicht <a href="https://yourdevice.ch/die-besten-android-open-source-apps/">Die besten Android Open Source Apps</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Quellen und weiterführende Links</h2>



<ul class="wp-block-list">

<li><a href="https://github.com/JunkFood02/Seal">Seal, Repository und README (GitHub)</a></li>



<li><a href="https://github.com/JunkFood02/Seal/releases">Seal, Releases (GitHub)</a></li>



<li><a href="https://f-droid.org/packages/com.junkfood.seal/">Seal im F-Droid-Hauptrepository</a></li>



<li><a href="https://github.com/JunkFood02/Seal/blob/main/app/src/main/res/values-de/strings.xml">Seal, deutsche Übersetzungsdatei (Menübezeichnungen)</a></li>



<li><a href="https://github.com/yausername/youtubedl-android">youtubedl-android (GitHub)</a></li>



<li><a href="https://github.com/yt-dlp/yt-dlp">yt-dlp, README mit Abhängigkeiten (GitHub)</a></li>



<li><a href="https://github.com/yt-dlp/yt-dlp/blob/master/supportedsites.md">yt-dlp, Liste der unterstützten Seiten</a></li>



<li><a href="https://github.com/yt-dlp/yt-dlp/blob/master/yt_dlp/extractor/youtube/_base.py">yt-dlp, Quelltext mit der Liste der Invidious-Instanzen</a></li>



<li><a href="https://github.com/JunkFood02/Seal/issues/2405">Seal, Issue 2405: No supported JavaScript runtime</a></li>



<li><a href="https://github.com/JunkFood02/Seal/issues/2305">Seal, Issue 2305: JavaScript-Laufzeit für yt-dlp</a></li>



<li><a href="https://github.com/JunkFood02/Seal/issues/2640">Seal, Issue 2640: Deno mitliefern</a></li>



<li><a href="https://www.youtube.com/static?template=terms">YouTube, Nutzungsbedingungen</a></li>

</ul>

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		<title>Telegram, Signal oder Whatsapp über das Tor Netzwerk nutzen</title>
		<link>https://yourdevice.ch/telegram-signal-oder-whatsapp-ueber-das-tor-netzwerk-nutzen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Mar 2024 10:43:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Android]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwerk & Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[apps]]></category>
		<category><![CDATA[Privatsphäre]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">In diesem Artikel zeige Ich Euch, wie Ihr Messenger wie Telegram, Signal oder Whatsapp ein stückweit anonymer über das Tor Netzwerk nutzen könnt. Beide Messenger gewinnen zunehmend an Bedeutung in der Welt des Nachrichtenaustauschs, und bieten viele nützliche Konfigurationsmöglichkeiten an, wobei aus Sicht der Privatsphäre ebenfalls Verbesserungen erreicht werden können. Whatsapp hinkt hier, sicherlich auch gewollt, immer noch hinterher, und ist eigentlich bei mir nur noch notgedrungen auf einem anderen Smartphone installiert, kann aber gewissermassen auch etwas optimiert werden.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="673" height="385" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/main_tor_title.png" alt="" class="wp-image-12886" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/main_tor_title.png 673w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/main_tor_title-300x172.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/main_tor_title-500x286.png 500w" sizes="auto, (max-width: 673px) 100vw, 673px" /><figcaption class="wp-element-caption">Quelle: https://ladegreviews.weebly.com</figcaption></figure>
</div>




<h2 class="wp-block-heading">Warum die Messengern über das Tor Netzwerk laufen lassen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das <a href="https://yourdevice.ch/was-ist-das-tor-netzwerk-und-welche-moeglichkeiten-bietet-es-uns/">Tornetzwerk</a> ermöglicht bei korrekter Anwendung eine völlig anonyme Nutzung bestimmter Dienste. Korrekte Nutzung heisst hier aber auch, das es wenig nützt, sich bei Facebook mit dem altbekannten Login anzumelden und es dann scheinbar anonym nutzen zu können. <br>Die Verbindung von Messaging-Apps wie Signal und Telegram über Orbot, eine freie Proxy-App, die den Internetverkehr durch das Tor-Netzwerk leitet, bietet mehrere Vorteile in Bezug auf Privatsphäre und Sicherheit. Hier sind einige der Hauptvorteile:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Anonymisierung der IP-Adresse</strong>: Orbot verbirgt Eure wirkliche IP-Adresse, indem es Euren Datenverkehr über mehrere Server im Tor-Netzwerk umleitet. Dadurch wird es für Außenstehende extrem schwierig, Eure Online-Aktivitäten und Standorte zu verfolgen. Für Nutzer von Signal und Telegram bedeutet das eine zusätzliche Schicht der Anonymität.</li>



<li><strong>Umgehung von Zensur und Sperren</strong>: In einigen Ländern oder Netzwerken können Messaging-Dienste wie Signal und Telegram blockiert oder eingeschränkt sein. Durch die Verwendung von zum Beispiel Orbot können solche Beschränkungen umgangen werden, da der Verkehr durch das Tor-Netzwerk geleitet wird, das schwerer zu blockieren ist.</li>



<li><strong>Erhöhte Sicherheit bei der Kommunikation</strong>: Obwohl Signal und Telegram bereits eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für Nachrichten bieten, fügt die Verwendung von Orbot eine zusätzliche Verschlüsselungsschicht hinzu, da der Datenverkehr durch das Tor-Netzwerk verschlüsselt wird. Das bietet einen zusätzlichen Schutz gegen mögliche Netzwerküberwachung und -analyse.</li>



<li><strong>Schutz gegen Traffic-Analyse</strong>: Selbst wenn jemand nicht in der Lage ist, Eure Nachrichten zu entschlüsseln (aufgrund der Ende-zu-Ende-Verschlüsselung), könnte eine Verkehrsflussanalyse immer noch wertvolle Informationen preisgeben, wie z.B. Kommunikationsmuster oder Zeiten der Aktivität. Die Verwendung von Orbot erschwert solche Analysen erheblich.</li>



<li><strong>Zugang zu blockierten Diensten</strong>: Abgesehen von der Umgehung von Zensur kann Orbot auch Zugang zu Diensten und Websites bieten, die in bestimmten Ländern oder Netzwerken nicht verfügbar sind. Für Nutzer von Signal und Telegram kann dies nützlich sein, um mit Personen in Ländern zu kommunizieren, in denen diese Apps blockiert sind.</li>



<li><strong>Geschwindigkeit und Latenz</strong>: Das Tor-Netzwerk kann aufgrund seiner verschlungenen Routen durch das Internet langsamer sein als eine direkte Verbindung. Wenn Ihr nur Messenger-Dienste durch Orbot leitest, minimiert Ihr die negativen Auswirkungen auf die Geschwindigkeit Eurer anderen Online-Aktivitäten. Webseiten laden schneller, und Streaming-Dienste leiden nicht unter der zusätzlichen Latenz, die das Tor-Netzwerk mit sich bringt.</li>



<li><strong>Einfachere Handhabung und Akkulaufzeit</strong>: Die Verwendung von Tor für alle Internetaktivitäten kann komplexer in der Handhabung sein und mehr Systemressourcen beanspruchen, was besonders auf mobilen Geräten zu einem schnelleren Akkuverbrauch führen kann. Indem Ihr Orbot nur für Messenger nutzt, könnt Ihr die Belastung Eures Geräts reduzieren und die Akkulaufzeit verlängern.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Das selektive Tunneln nur von Messenger-Diensten wie Signal oder Telegram über Orbot, während andere Internetaktivitäten, wie das Browsen, nicht durch das Tor-Netzwerk geleitet werden, bietet spezifische Vorteile, die auf bestimmte Bedürfnisse und Szenarien zugeschnitten sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist allerdings wichtig, sich der Kompromisse bewusst zu sein. Während diese selektive Nutzung von Orbot bestimmte Vorteile bietet, sind nicht alle Online-Aktivitäten vor Überwachung oder Analyse geschützt. Für Nutzer, die ein hohes Maß an Privatsphäre und Anonymität für alle ihre Online-Aktivitäten suchen, könnte eine umfassendere Nutzung des Tor-Netzwerks angemessener sein.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie lasse ich nur Messenger über das Tornetzwerk laufen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die einfachste Möglichkeit auf dem Android Phone ist die App Orbot. Diese könnt Ihr Euch zuerstmal vom Aurora Store, oder von F-Droid herunterladen und Euch installieren. Damit Ihr via F-Droid Orbot herunterladen könnt, müsst Ihr Euch das Repository von The Guardian Projekt herunterladen. Die Repo Infos findet Ihr <a href="https://guardianproject.info/fdroid/repo/">hier</a>. Öffnet einfach F-Droid, geht unten rechts auf <strong> Einstellungen</strong> und wählt danach <strong>Paketquellen</strong> aus. Mit dem <strong>Plussymbol</strong> unten rechts könnt Ihr zusätzliche Quellen hinzufügen. Falls das Repo Guardian Project noch nicht enthalten ist, scannt den QR Code auf der verlinkten Seite ab (direct https) Danach könnt Ihr via Suche Orbot installieren. Ansonsten findet Ihr die aktuellsten Versionen auch auf der <a href="https://github.com/guardianproject/orbot">Github Seite</a> vom Projekt. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Einstellungen und Handhabung von Orbot</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die App funktioniert bereits ohne Konfiguration, und tunnelt den gesammten Internetverkehr des Smartphones über das Tornetzwerk. Das kann unter anderem bestimmte Dienste die Ihr nutzt, wie anggesprochen stark verlangsamen. Streaming über Tor sollte sowieso nicht getätigt werden, weil es erstens praktisch nichts bringt, und zweitens das Tornetzwerk übermässig stark belastet. Loggt Ihr Euch via Tor mit Eurem Netflix Account ein, weiss Netflix trotzdem dass Ihr Netflix schaut, also ziemlich sinnlos. Bei Messengern, vor allem neuen Accounts kann das ganze schon sinnvoller und zielführender sein. Messenging Apps versenden nur kleinere Mengen Daten, und man merkt die Anbindung via Tor praktisch nicht. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ziel ist es also, nur bestimmte Apps über das Netzwerk zu leiten. Öffnet zuersteinmal die App geht in die Einstellungen zu finden unter <strong>Mehr</strong> unten rechts. Klickt danach auf <strong>Anwendungen auswählen</strong>:</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/orboteinstellungen.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="460" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/orboteinstellungen-460x1024.png" alt="" class="wp-image-12887" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/orboteinstellungen-460x1024.png 460w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/orboteinstellungen-135x300.png 135w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/orboteinstellungen-768x1710.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/orboteinstellungen-690x1536.png 690w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/orboteinstellungen-920x2048.png 920w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/orboteinstellungen-500x1113.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/orboteinstellungen.png 1008w" sizes="auto, (max-width: 460px) 100vw, 460px" /></a></figure>
</div></div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/orbotappsauswaehlen.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="460" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/orbotappsauswaehlen-460x1024.png" alt="" class="wp-image-12888" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/orbotappsauswaehlen-460x1024.png 460w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/orbotappsauswaehlen-135x300.png 135w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/orbotappsauswaehlen-768x1710.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/orbotappsauswaehlen-690x1536.png 690w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/orbotappsauswaehlen-920x2048.png 920w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/orbotappsauswaehlen-500x1113.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/orbotappsauswaehlen.png 1008w" sizes="auto, (max-width: 460px) 100vw, 460px" /></a></figure>
</div></div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph">Wählt Ihr jetzt z.B Eure Messaging Apps, die Ihr über das Tornetzwerk laufen lassen wollt aus. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Ausgangsknoten wählen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Um das Land des Ausgangsknoten zu wählen, müsst Ihr zuerst mit dem Tornetzwerk verbinden. Es ist sinnvoll den Ausgangsknoten, als das Land bzw der Knotenpunkt, der eine Verbindung mit Zielserver herstellt, vorher zu definieren. Orbot wählt die Verbindungen automatisch, und priorisiert Server mit einer schnelleren Verbindung nicht. Nehmt deshalb einen Land, welches nicht alzu weit entfernt ist aus. z.B Polen, Littauen, Österreich, Deutschland oder sowas.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Geht zurück auf den Tap <strong>Verbinden</strong> und wählt <strong>Ausgang ändern</strong> aus.</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/orbotausgangaendern.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="460" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/orbotausgangaendern-460x1024.png" alt="" class="wp-image-12890" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/orbotausgangaendern-460x1024.png 460w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/orbotausgangaendern-135x300.png 135w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/orbotausgangaendern-768x1710.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/orbotausgangaendern-690x1536.png 690w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/orbotausgangaendern-920x2048.png 920w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/orbotausgangaendern-500x1113.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/orbotausgangaendern.png 1008w" sizes="auto, (max-width: 460px) 100vw, 460px" /></a></figure>
</div></div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/orbotausgangslandwaehlen.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="460" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/orbotausgangslandwaehlen-460x1024.png" alt="" class="wp-image-12891" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/orbotausgangslandwaehlen-460x1024.png 460w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/orbotausgangslandwaehlen-135x300.png 135w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/orbotausgangslandwaehlen-768x1710.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/orbotausgangslandwaehlen-690x1536.png 690w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/orbotausgangslandwaehlen-920x2048.png 920w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/orbotausgangslandwaehlen-500x1113.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/orbotausgangslandwaehlen.png 1008w" sizes="auto, (max-width: 460px) 100vw, 460px" /></a></figure>
</div></div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Torausgangsserver ist nun ein Server der sich im Land Eurer Wahl befindet. Damit lassen sich auch geoblockierte Dienste nutzen, da Apps oder Services dann denken, sie seien in dem jeweiligen Lande. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Optional: Dauer VPN-Dienst aktiviert, Orbot parallel nutzen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ihr seid dauerhaft mit Eurem VPN zuhause verbunden, oder nutzt einen VPN Dienst wie Surfshark oder Mullvad, möchtet aber trotzdem dass die Apps wie Telegram oder Signal über Orbot getunnelt werden? Dann habt Ihr sicher schon gemerkt, dass die parallele Nutzung 2er VPNs nicht möglich ist. Ich zeige Euch hier kurz, wie Ihr Euren VPN weiterhin nutzen könnt, Apps wie Telegram und Signal aber trotzdem über Tor verbindet. Ich z.B bin dauerhaft mit meinem VPN Server zuhause verbunden, da ich mit meinem Smartphone ständig meine Server kontrollieren und überwachen möchte. Nutze ich Telegram oder Signal normal läuft die Verbindung also über meinen Heimanschluss. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Orbot bietet eine Möglichkeit, Apps sich auch direkt mit dem Client zu verbinden. Apps wie Telegram und Signal bieten hier die entsprechenden Möglichkeiten sich direkt mit einem Tor Client (also Orbot) zu verbinden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Vorbereitungen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das Vorgehen für die parallele Nutzung ist folgende: Stellt sicher dass Ihr Euch zuerst mit Eurem VPN verbunden habt. Startet danach Orbot verbindet Euch mit dem Tornetzwerk. <strong>Wichtig: keine Apps auswählen in der Appliste von Orbot!</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">Telegram</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Öffnet danach zum Beispiel Telegram, geht in die <strong>Einstellungen</strong>, danach auf <strong>Daten und Speicher,</strong> scrollt herunter und wählt <strong>Proxy Einstellungen</strong> aus. Wählt hier Proxy hinzufügen aus und gebt die Einstellungen wie folgt:</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/telegramproxy.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="460" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/telegramproxy-460x1024.png" alt="" class="wp-image-12892" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/telegramproxy-460x1024.png 460w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/telegramproxy-135x300.png 135w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/telegramproxy-768x1710.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/telegramproxy-690x1536.png 690w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/telegramproxy-920x2048.png 920w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/telegramproxy-500x1113.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/telegramproxy.png 1008w" sizes="auto, (max-width: 460px) 100vw, 460px" /></a></figure>
</div></div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/telegramproxyeinstellungen.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="460" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/telegramproxyeinstellungen-460x1024.png" alt="" class="wp-image-12893" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/telegramproxyeinstellungen-460x1024.png 460w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/telegramproxyeinstellungen-135x300.png 135w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/telegramproxyeinstellungen-768x1710.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/telegramproxyeinstellungen-690x1536.png 690w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/telegramproxyeinstellungen-920x2048.png 920w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/telegramproxyeinstellungen-500x1113.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/telegramproxyeinstellungen.png 1008w" sizes="auto, (max-width: 460px) 100vw, 460px" /></a></figure>
</div></div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>SOCKS5 Proxy<br>Server: 127.0.0.1<br>Port: 9050</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Aktiviert den Proxy mit Proxy Einstellungen benutzen, sinnvollerweise aktiviert man hier dann auch Proxy für Anrufe verwenden (kann die Qualität beeinflussen)</p>



<h3 class="wp-block-heading">Signal/Molly</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Bei Signal oder Molly sieht das dann ziemlich genau gleich aus. Geht in die Einstellungen, wählt Netzwerk aus, und verwendet unter Proxy verwenden SOCKS5 aus, und gebt die gleichen Daten auch hier ein:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/Signalmollytor.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="460" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/Signalmollytor-460x1024.png" alt="" class="wp-image-12894" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/Signalmollytor-460x1024.png 460w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/Signalmollytor-135x300.png 135w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/Signalmollytor-768x1710.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/Signalmollytor-690x1536.png 690w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/Signalmollytor-920x2048.png 920w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/Signalmollytor-500x1113.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/Signalmollytor.png 1008w" sizes="auto, (max-width: 460px) 100vw, 460px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Klickt danach auf <strong>Verbindung prüfen</strong>, Signal/Molly sollte Euch dann den Status Online anzeigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Whatsapp gibt es leider keine Möglicheit das SOCKS5 Proxy Protokoll zu verwenden. Whatsapp könnt Ihr aber falls gewollt, mit <a href="https://yourdevice.ch/unsere-server-fuer-mehr-privatspaehre/">unserem expliziten Whatsapp Proxy</a> verbinden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ihr habt nun gelernt, Eure Kommunikation besser vor Tracking und Schnüfflerein zu schützen. Das Tornetzwerk wurde genau für solche Zwecke entwickelt, und es nicht verkehrt, diese Möglichkeiten auch zu nutzen, auch wenn man nichts zu verbergen hat. </p>
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		<title>Der anonyme Youtube Client Clipious für Android</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Feb 2024 10:07:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Android]]></category>
		<category><![CDATA[alternative Apps]]></category>
		<category><![CDATA[Privatsphäre]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der anonyme Youtube Client Clipious ist eine ziemlich coole App für Android, welcher als Client für Invidious fungiert, einem datenschutzorientierten Frontend für YouTube. Das bedeutet, dass ihr YouTube-Inhalte über eine...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Der anonyme Youtube Client <a href="https://github.com/lamarios/clipious">Clipious</a> ist eine ziemlich coole App für Android, welcher als Client für Invidious fungiert, einem datenschutzorientierten Frontend für YouTube. Das bedeutet, dass ihr YouTube-Inhalte über eine Schnittstelle anschauen könnt, die Wert auf Datenschutz legt, ohne dass ihr direkt auf YouTube zugreifen müsst. Die App ist open-source unter der AGPL-3.0 Lizenz und bietet eine Reihe von Features, die sie besonders machen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="512" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/02/clipious-title-1024x512.png" alt="" class="wp-image-12807" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/02/clipious-title-1024x512.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/02/clipious-title-300x150.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/02/clipious-title-768x384.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/02/clipious-title-500x250.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/02/clipious-title.png 1280w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>




<h2 class="wp-block-heading">Was macht die App so besonders</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein paar Highlights sind die Möglichkeit, eigene oder öffentliche Invidious-Server zu nutzen, Verwaltung von Abonnements, SponsorBlock zur Überspringung von Werbeeinblendungen, Tracken des Videoansichtsfortschritts und die Unterstützung von Playlists. Ein besonderes Feature ist die Möglichkeit, YouTube-Dislikes zurückzubringen, was ja seit einiger Zeit auf der offiziellen YouTube-Plattform nicht mehr sichtbar ist. Die App unterstützt auch Hintergrundwiedergabe und Live-Streams, was super praktisch ist, wenn ihr gerne Podcasts oder Live-Events hört, während ihr andere Dinge auf eurem Handy macht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Installation der Anwendung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Was die Installation angeht, ist Clipious über die Release-Seite direkt zugänglich, aber auch über <a href="https://f-droid.org/packages/com.github.lamarios.clipious/">F-Droid</a>, <a href="https://apt.izzysoft.de/fdroid/">IzzyOnDroid</a> und <a href="https://accrescent.app/">Accrescent</a> verfügbar, was die Aktualisierung der App erleichtert. Für TV-Nutzer wird die Nutzung von Accrescent empfohlen, da es gut auf TVs funktioniert und Updates ermöglicht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Einrichtung von Clipious</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Um Clipious nutzen zu können, müsst ihr euch zuerst mit einem Invidious Server verbinden. Ein Invidious-Server ist eine alternative Schnittstelle zu YouTube, die darauf abzielt, Datenschutz und Benutzerfreundlichkeit zu verbessern, indem sie euch erlaubt, Inhalte zu konsumieren, ohne direkt mit YouTube zu interagieren. Diese Server fungieren als eine Art Proxy, der es ermöglicht, Videos zu sehen, zu suchen und Kommentare zu lesen, ohne dabei von YouTube getrackt zu werden. Ihr könnt also mit der App Abos hinzufügen wie ihr wollt, Videos schauen wie ihr wollt, Youtube bzw. Google bekommt nur die Videoanfragen vom Invidious Server zu sehen, und kann nicht herausfinden, wer da auf Youtube unterwegs ist. Mit Invidious habt ihr bereits schon bei <a href="https://yourdevice.ch/freetube-die-youtube-alternative/">Freetube</a> bekanntschaft gemacht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der ersten Einrichtung müsst ihr einen öffentlichen Invidious Server auswählen. Hier könnt ihr einen Server eurer Wahl aus der Liste nehmen, oder ihr nehmt unseren mit der Adresse <strong>https://invidious.yourdevice.ch</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Möchtet ihr Kanäle abonnieren, Playslists erstellen und diese verwalten, müsst ihr einen anonymen Account auf einem Invidious Server Eurer Wahl erstellen. Dafür wird keine Email Adresse, und auch keine Telefonnummer benötigt. Clipious selber kann im Gegensatz zu Freetube noch keine Aboverwaltung, deshalb wird hier ein Account benötigt. Wollt ihr das nicht, könnt ihr Clipious auch so verwenden.</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/02/invidiousserverauswaehlen-1.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="460" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/02/invidiousserverauswaehlen-1-460x1024.png" alt="" class="wp-image-12809" style="width:300px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/02/invidiousserverauswaehlen-1-460x1024.png 460w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/02/invidiousserverauswaehlen-1-135x300.png 135w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/02/invidiousserverauswaehlen-1-768x1710.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/02/invidiousserverauswaehlen-1-690x1536.png 690w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/02/invidiousserverauswaehlen-1-920x2048.png 920w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/02/invidiousserverauswaehlen-1-500x1113.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/02/invidiousserverauswaehlen-1.png 1008w" sizes="auto, (max-width: 460px) 100vw, 460px" /></a></figure>
</div></div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/02/invidiousserveranmelden.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="460" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/02/invidiousserveranmelden-460x1024.png" alt="" class="wp-image-12811" style="width:300px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/02/invidiousserveranmelden-460x1024.png 460w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/02/invidiousserveranmelden-135x300.png 135w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/02/invidiousserveranmelden-768x1710.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/02/invidiousserveranmelden-690x1536.png 690w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/02/invidiousserveranmelden-920x2048.png 920w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/02/invidiousserveranmelden-500x1113.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/02/invidiousserveranmelden.png 1008w" sizes="auto, (max-width: 460px) 100vw, 460px" /></a></figure>
</div></div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph">Klickt dafür auf <strong>Mit Token anmelden</strong> und erstellt euch einen Account auf einem der Invidious Server eurer Wahl. Bei manchen müsst ihr ein <strong>Uhren Captcha lösen</strong>, das soll verhindern dass Bots Accounts auf den Servern erstellen. Gebt einfach dafür die Uhrzeit des Captchas in das entsprechende Feld ein. Ein Account ist rein für die Verwaltung der Kanäle gedacht, es wird kein Account auf einem Youtube Server erstellt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Anwendung von Clipious</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Benutzt ihr einen Account, könnt ihr mit der unteren Leiste eure Kanäle und Abos verwalten. Die Bedienung ist eigentlich selbsterklärend. Ihr habt unten die <strong>Hauptseite, die Abonnementen, die Wiedergabeliste und den Verlauf</strong> zu Auswahl. Mit dem <strong>Suchsymbol</strong> oben könnt ihr nach Kanälen suchen, und diese auf Wunsch abonnieren.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Einstellungen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Im Tab <strong>Durchsuchen</strong> findet ihr die Länderauswahl eurer Vorschläge, ich würde hier Deutschland auswählen, da Schweiz nur komische Ergebnisse liefert. Im Tab <strong>App Bereiche</strong> lässt sich die Anordnung der Startseite verwalten, zum Beispiel können die Downloads auch direkt unten in die Taskbar hinzugefügt werden. Weiter unten lassen sich die <strong>Dislikes</strong> auch wieder anzeigen, oder ihr könnt z.B den Suchverlauf speichern und anzeigen lassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Clipious ist auch für Android TV optimiert und unterstützt Video- und Audio-Downloads sowie Video-Filterung. Ein weiteres nettes Feature ist die Integration von DeArrow, die ihr weiter unten findet, einem Tool zum Entfernen von Clickbait aus Videovorschlägen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Tab Server <strong>Verwalten</strong> könnt ihr zwischen den Invidious Servern auswählen und hin und her Switchen, falls einer mal nicht funktionieren sollte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Tab <strong>Videospieler</strong> könnt ihr weitere Anpassungen tätigen, die hautpsächlich das Streamen beeinflussen. Adaptives DASH Streaming (Dynamic Adaptive Streaming over HTTP) ist eine Technik, die die Videoqualität automatisch an die aktuelle Internetgeschwindigkeit des Zuschauers anpasst. Das bedeutet, dass Videos in verschiedenen Qualitätsstufen vorliegen und während der Wiedergabe je nach Bandbreite des Nutzers nahtlos zwischen diesen Stufen gewechselt wird. Interessant könnte noch der <strong>Sponsorblock</strong> sein, der Videoabschnitte herausfiltert, bei denen Youtubern Ihre Sponsoren und Günstlinge bewerben. Desweiteren lassen sich Wiedergabegeschwindigkeiten, Schriftgrössen von Untertiteln, Buttons und vieles mehr anpassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Tap Aussehen lässt sich die App farblich noch etwas anpassen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Downloads von Videos</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Haupt ihr ein Video gefunden, welches ihr downloaden wollt, wählt einfach oben den Button mit dem Symbol Pfeil nach unten.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/02/clipiousvideodownloads.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="460" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/02/clipiousvideodownloads-460x1024.png" alt="" class="wp-image-12812" style="width:300px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/02/clipiousvideodownloads-460x1024.png 460w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/02/clipiousvideodownloads-135x300.png 135w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/02/clipiousvideodownloads-768x1710.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/02/clipiousvideodownloads-690x1536.png 690w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/02/clipiousvideodownloads-920x2048.png 920w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/02/clipiousvideodownloads-500x1113.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/02/clipiousvideodownloads.png 1008w" sizes="auto, (max-width: 460px) 100vw, 460px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Ihr könnt die Auflösung festlegen, in der das Video heruntergeladen werden soll, oder auch nur die Audiospur ziehen für weniger Platzverbrauch. Zu empfehlen für Podcasts die man sich später auf einer Autofahrt anhören möchte.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Import der Google Abos</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ihr könnt auch eure Abos von Youtube importieren. Das ganze macht ihr am besten direkt an einem Computer, da ihr ein Archiv extrahieren müsst. Geht dafür auf eurem Computer direkt auf <a href="https://invidious.yourdevice.ch">https://invidious.yourdevice.ch</a> und loggt euch mit dem erstellten Account ein. Falls ihr noch keinen habt, erstellt euch einen Account auf unserem Server. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Geht auf <a href="https://takeout.google.com">https://takeout.google.com</a>. Loggt euch mit eurem Google Konto ein falls nicht bereits eingeloggt. Ihr seht eine Liste eurer Anwendungen und Daten. Klickt auf <strong>Auswahl aufheben</strong>, ansonsten werden eure sämtlichen Daten exportiert, das benötigen wir hier nicht. </p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/takeoutauswahl.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="853" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/takeoutauswahl-1024x853.png" alt="" class="wp-image-14042" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/takeoutauswahl-1024x853.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/takeoutauswahl-300x250.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/takeoutauswahl-768x639.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/takeoutauswahl-1536x1279.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/takeoutauswahl-500x416.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/takeoutauswahl.png 1894w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Scrollt ganz nach unten, und wählt <strong>Youtube und Youtube Music</strong> aus. Klickt danach auf <strong>nächster Schritt</strong>. Im nächsten Fenster wählt ihr Downloadlink per Mail senden. Belasst die <strong>Häufigkeit bei 1x </strong>und wählt als Dateityp <strong>Zip</strong> aus, und die grösse könnt ihr bei <strong>2GB</strong> belassen. </p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/takeoutexporteinstellen.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="909" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/takeoutexporteinstellen-1024x909.png" alt="" class="wp-image-14043" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/takeoutexporteinstellen-1024x909.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/takeoutexporteinstellen-300x266.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/takeoutexporteinstellen-768x682.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/takeoutexporteinstellen-1536x1364.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/takeoutexporteinstellen-500x444.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/takeoutexporteinstellen.png 1894w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Danach geht's weiter mit<strong> Export erstellen</strong>. Je nach Anzahl eurer Abos dauert der Export einige Zeit, meisstens ist der Export nach 30 bis 60min bereit. Ihr findet dann einen Download Link per Mail, oder direkt in Google Takeout im selben Fenster. Eure Exports werden dann ganz oben gelistet. Ladet das Archiv herunter und entpackt es auf eurem Computer. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Loggt euch wie gesagt auf unserer Invidious Webseite ein, geht auf das Zahnradsymbol oben rechts, scrollt ganz nach unten und wählt <strong>Daten importieren/exportieren</strong>. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wählt anschliessend <strong>YouTube-/OPML-Abonnements importieren</strong> aus:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/invidiousabosimportieren.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="375" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/invidiousabosimportieren-1024x375.png" alt="" class="wp-image-14044" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/invidiousabosimportieren-1024x375.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/invidiousabosimportieren-300x110.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/invidiousabosimportieren-768x281.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/invidiousabosimportieren-1536x562.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/invidiousabosimportieren-2048x750.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/invidiousabosimportieren-500x183.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Durchsucht den extrahierten Google Export und wählt die <code>.csv</code> Datei im Ordner Abos:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/invidiousabosauswaehlen.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="430" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/invidiousabosauswaehlen-1024x430.png" alt="" class="wp-image-14045" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/invidiousabosauswaehlen-1024x430.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/invidiousabosauswaehlen-300x126.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/invidiousabosauswaehlen-768x323.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/invidiousabosauswaehlen-1536x646.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/invidiousabosauswaehlen-2048x861.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/invidiousabosauswaehlen-500x210.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Anschliessend habt ihr eure Youtube Abos auf euren Account importiert. Seid ihr via Clipious auch mit dem selben Account angemeldet, habt ihr eure Abos nun auch dort.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Weitere Hinweise und Fehlerbehebung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der Nutzung von Invidious-Servern durch Apps wie Clipious kann es vorkommen, dass YouTube den Invidious Server blockiert. In solchen Fällen müssen die Betreiber der Invidious-Server eine IPv6-Rotation durchführen, um die Blockade zu umgehen und den Zugriff wiederherzustellen. Bis dahin kann es sein, das Invidious Server keine Videos mehr liefern. Sollte ein Invidious Server striken, nehmt einfach eine andere Instanz ind den Servereinstellungen der App. Unser Invidious Server führt ändert seine IPv6 Adresse alle 12 Stunden. Ein Block von Google sollte deshalb eigentlich nicht vorkommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist auch wichtig zu bedenken, dass Content Creators Einnahmen entgehen können, wenn ihre Inhalte über derartige Apps angesehen werden, da diese Apps die Werbeeinnahmen, die normalerweise durch Anzeigen generiert werden, umgehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zusammenfassend ist Clipious aber eine tolle Option für alle, die YouTube-Inhalte auf eine datenschutzfreundliche Weise genießen möchten, mit vielen Features, die das Benutzererlebnis verbessern und anpassen. Die App hat eine aktive Community und Entwicklung, was immer ein gutes Zeichen für die Langlebigkeit und Verbesserung der App ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Telegram ohne Google Push verwenden (Unified Push)</title>
		<link>https://yourdevice.ch/telegram-ohne-google-push-verwenden-unified-push/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 Dec 2023 07:40:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Android]]></category>
		<category><![CDATA[alternative Apps]]></category>
		<category><![CDATA[freie Software]]></category>
		<category><![CDATA[Messenger]]></category>
		<category><![CDATA[Privatsphäre]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute schauen wir uns an, wie wir Unified Push anstatt Google FCM als alternativen Push Dienst in Telegram verwenden können. Unified Push ist eine willkommene Alternative zu den grossen proprietären...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Heute schauen wir uns an, wie wir Unified Push anstatt <a href="https://yourdevice.ch/was-ist-google-push-und-welche-bedenken-ergeben-sich-daraus/">Google FCM</a> als alternativen Push Dienst  in Telegram verwenden können. Unified Push ist eine willkommene Alternative zu den grossen proprietären Push Diensten von Google (FCM) and App (APN). Wir hatten uns in vorherigen Artikel bereits um <a href="https://yourdevice.ch/signal-fork-molly-foss-mit-unified-push/">Signal</a> und <a href="https://yourdevice.ch/element-messenger-ohne-google-push-verwenden/">Element</a> gekümmert, nun folgt als weiterer Messenger Telegram. </p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/mercurygramtitle-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-12154" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/mercurygramtitle-1024x576.jpg 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/mercurygramtitle-300x169.jpg 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/mercurygramtitle-768x432.jpg 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/mercurygramtitle-1536x864.jpg 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/mercurygramtitle-500x281.jpg 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/mercurygramtitle.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>




<h2 class="wp-block-heading">Was ist Unified Push</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Unified Push ist eine Initiative, die darauf abzielt, eine offene und dezentrale Alternative zu zentralisierten Push-Diensten wie Google's Firebase Cloud Messaging (FCM) zu bieten. Das Ziel von Unified Push ist es, eine Standard-API zu schaffen, die es App-Entwicklern ermöglicht, Push-Benachrichtigungen zu senden, ohne an einen bestimmten Dienstanbieter gebunden zu sein. Dies ermöglicht mehr Datenschutz und Flexibilität, da Nutzer und Entwickler nicht auf die Infrastruktur eines großen Tech-Unternehmens angewiesen sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Kernpunkte von Unified Push</strong></p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Dezentralisierung</strong>: Es ermöglicht die Nutzung verschiedener Push-Dienste, was die Abhängigkeit von einem einzelnen Anbieter reduziert.</li>



<li><strong>Privatsphäre und Sicherheit</strong>: Durch die Dezentralisierung und die Möglichkeit, Push-Dienste mit stärkeren Datenschutzrichtlinien zu wählen, verbessert es die Privatsphäre der Nutzer.</li>



<li><strong>Offener Standard</strong>: Als offene Initiative fördert Unified Push die Entwicklung und Adoption offener Standards in der Kommunikationstechnologie.</li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph">Unified Push ist besonders wichtig für die Open-Source-Community und Nutzer, die Wert auf Datenschutz und Unabhängigkeit von großen Tech-Unternehmen legen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Telegram App Alternativen für Unified Push</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Momogram</h3>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><a href="https://github.com/dic1911/Momogram">Momogram</a></strong> ist ein alternativer Telegram-Client für Android, der auf dem offiziellen Telegram-FOSS-Code basiert. Anders als die originale App zielt Momogram darauf ab, dem Nutzer mehr Kontrolle, weniger Werbung und mehr Datenschutz zu bieten – ohne auf die bekannten Telegram-Funktionen zu verzichten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die App entfernt konsequent alle Premium-Upselling-Banner, die in der offiziellen Version für Abonnements werben. Auch wird standardmäßig verhindert, dass beim Chatten unnötig die Telefonnummer geteilt wird – ein klarer Vorteil für datenschutzbewusste Nutzer. Darüber hinaus filtert Momogram automatisch Tracking-Parameter aus URLs, was besonders nützlich ist, wenn man häufig Links über Telegram empfängt oder teilt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben diesen Datenschutzaspekten bringt Momogram zahlreiche Komfortfunktionen mit. Dazu gehört etwa die Möglichkeit, Videos automatisch in optimaler Qualität abzuspielen, Medien mit Spoiler-Tags zu versehen oder Nachrichten zu planen, ohne im jeweiligen Chat zu bleiben. Auch die Vorschau- und Suchfunktionen wurden erweitert: Man kann gezielt nach bestimmten Nachrichtentypen suchen oder Nachrichteninhalte direkt in der Chat-Vorschau durchstöbern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was die Anpassbarkeit angeht, ist Momogram deutlich flexibler als das Original. Nutzer können eigene Themes verwenden, die Chat-Listenansicht anpassen (auch für Tablets optimiert), Symbole in der Ordnerübersicht ändern oder unnötige UI-Elemente wie Wallpaper oder Benachrichtigungszähler ausblenden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch der integrierte In-App-Browser wurde erweitert. Er bietet unter anderem einen frei wählbaren Suchanbieter, lässt sich auf Wunsch vollständig deaktivieren und zeigt beim Öffnen externer Links einen Bestätigungsdialog an. Wer auf Tracking, Geolocation und Google-Dienste verzichten will, findet hier zahlreiche Schalter, um diese Funktionen gezielt abzuschalten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Mercurygram (discontinued)</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Telegram selber lässt sich nicht einfach so auf Unified Push umstellen, die benötigten Umgebungen sind nicht integriert. Es gibt aber mitlerweile einen Telegram Fork namens MercuryGram welcher mit dieser Unterstützung daherkommt. Mercurygram selber ist ein Fork aus der eher bekannteren <a href="https://f-droid.org/packages/org.telegram.messenger/">Telegram-FOSS</a> App aus dem F-Droid Store, bei dem alle proprietären Funktionen entfernt worden sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mercurygram ist eine inoffizielle, FOSS-freundliche Version des originalen Telegram-Clients für Android. Im Vergleich zur normalen Telegram-Version bietet Mercurygram einige spezifische Änderungen:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Ersetzung von Nicht-FOSS-Komponenten</strong>: Verwendung von OpenStreetMap anstelle von Google Maps, Noto Emoji anstelle von Apple's Emoji, und Ersetzung von Google Play Services FCM durch UnifiedPush.</li>



<li><strong>Sicherheitsverbesserungen</strong>: Einige vorab kompilierte Bibliotheken wie BoringSSL, FFmpeg und libvpx werden durch aktuelle Quellcodes ersetzt.</li>



<li><strong>Entfernung bestimmter Funktionen</strong>: Entfernung von Google Vision, Google Wallet und Android Pay Integration, Google Voice Integration, HockeyApp und Google ML Kit.</li>



<li><strong>Zusätzliche Funktionen</strong>: Einführung zusätzlicher Einstellungen und Möglichkeiten, wie das Starten von Video-Nachrichten mit der Rückkamera und das Verstecken der Tastatur beim Scrollen im Chat.</li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Änderungen zielen alle darauf ab, die Datenschutzstandards zu erhöhen und die Abhängigkeit von proprietären Diensten zu verringern. Weitere Details findet ihr auf der <a href="https://github.com/drizzt/Telegram-FOSS/tree/Mercurygram">GitHub-Seite von Mercurygram</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Achtung: Mercurygram wird leider nicht mehr weiterentwickelt, nehmt deshalb unbedingt Momogram!</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Installation</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ladet euch die APK von Momogram <a href="https://github.com/drizzt/Mercurygramhttps://github.com/dic1911/Momogram/releases/releases">hier</a> herunter und installiert sie auf eurem Android Smartphone. Ein Backup eurer alten Telegram-App ist nicht nötig, da alle Chats auf den Telegram Servern gespeichert sind. Löscht Telegram noch nicht!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Startet die App und registriert euch mit eurer Telefonnummer normal in der App. Ihr bekommt den Anmeldecode <strong>auf eure alte Telegram Anmeldung</strong>, also auf eurem Desktop, oder auf dem Smartphone! Entnehmt den Code zur Anmeldung der Nachricht und gebt ihn in der App ein, und <strong>deinstalliert Telegram erst danach auf eurem Smartphone!</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">Unified Push aktivieren</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Damit Unified Push funktioniert, benötigt ihr die App <a href="https://f-droid.org/packages/io.heckel.ntfy/">ntfy</a> aus dem F-Droid Store. Öffnet nach der Installation die App. Solltet ihr <strong>ntfy</strong> das erste mal nutzen, wird die App euch darauf aufmerksam machen, die Akku Optimierungen für die App zu deaktivieren. Dies ist wichtig da ansonsten Nachrichten verspätet eintreffen könnten. Entfernt die App aus den optimierten Apps in euren Akku-Einstellungen. Ein Link der euch in die entsprechenden Einstellungen führt, bietet die App gleich dazu an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Öffnet danach die <strong>Einstellungen</strong> mit den 3 Punkten oben rechts, und tätigt folgende Einstellungen: <strong>Standard Server</strong>, und <strong>Verbindungsprotokoll</strong>. Ihr könnt gerne unseren ntfy Server verwenden: <strong>https://ntfy.yourdevice.ch</strong>, oder den Standard ntfy Server <strong>https://ntfy.sh</strong> drin lassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aktiviert weiter im <strong>Verbindungsprotokoll</strong> zudem <strong>Websockets</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Öffnet danach die Momogram und geht in die <strong>Einstellungen</strong>, dann auf <strong>Mitteilung und Töne</strong> und scrollt ganz nach unten. Aktiviert die Hintergrundverbindungen und klickt darunter auf <strong>UnifiedPush Distributors</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wählt hier<strong> io.heckel.ntfy</strong> aus und setzt <strong>erneut benachrichtigen</strong> auf niemals, oder falls ihr später über eingegangen Nachrichten nochmals informiert werden wollt, auf einen Wert eurer Wahl.</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/mercurygramaufunified-2.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="473" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/mercurygramaufunified-2-473x1024.png" alt="" class="wp-image-12176" style="width:300px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/mercurygramaufunified-2-473x1024.png 473w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/mercurygramaufunified-2-138x300.png 138w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/mercurygramaufunified-2-768x1664.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/mercurygramaufunified-2-709x1536.png 709w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/mercurygramaufunified-2-945x2048.png 945w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/mercurygramaufunified-2-500x1083.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/mercurygramaufunified-2.png 1080w" sizes="auto, (max-width: 473px) 100vw, 473px" /></a></figure>
</div></div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/toeneundeinstellungenmercury-1.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="473" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/toeneundeinstellungenmercury-1-473x1024.png" alt="" class="wp-image-12179" style="width:300px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/toeneundeinstellungenmercury-1-473x1024.png 473w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/toeneundeinstellungenmercury-1-138x300.png 138w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/toeneundeinstellungenmercury-1-768x1664.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/toeneundeinstellungenmercury-1-709x1536.png 709w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/toeneundeinstellungenmercury-1-945x2048.png 945w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/toeneundeinstellungenmercury-1-500x1083.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/toeneundeinstellungenmercury-1.png 1080w" sizes="auto, (max-width: 473px) 100vw, 473px" /></a></figure>
</div></div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph">Sollte alles korrekt verbunden sein, findet ihr in der App ntfy einen Eintrag/Abonament über die jeweilige App welche sich erfolgreich mit dem festgelegten Push-Server verbunden hat.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/ntfymercurygram.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="473" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/ntfymercurygram-473x1024.png" alt="" class="wp-image-12164" style="width:300px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/ntfymercurygram-473x1024.png 473w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/ntfymercurygram-138x300.png 138w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/ntfymercurygram-768x1664.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/ntfymercurygram-709x1536.png 709w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/ntfymercurygram-945x2048.png 945w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/ntfymercurygram-500x1083.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/ntfymercurygram.png 1080w" sizes="auto, (max-width: 473px) 100vw, 473px" /></a></figure>
</div>


<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das wars auch schon und wir sind hier auch bereits mit Telegram fertig und Google weiss auch ab jetzt nicht mehr, mit wem ihr euch so auf Telegram unterhaltet. Bittet beachtet dass dies auf Telegram weniger hilfreich ist, wie auf Messengern wie Signal oder Element/Matrix. Telegrams Server sind nicht quelloffen und die Entscheidungen und neuen Funktionen die Telegram gerade einführt sind ziemlich fragwürdig.</p>
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		<item>
		<title>Signal Fork - Molly FOSS mit Unified Push</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Dec 2023 08:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Android]]></category>
		<category><![CDATA[alternative Apps]]></category>
		<category><![CDATA[freie Software]]></category>
		<category><![CDATA[Messenger]]></category>
		<category><![CDATA[Privatsphäre]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute stellen wir euch den Signal Fork Molly FOSS vor, welcher zudem gleich noch mit voller Unified Push Unterstützung daher kommt. Unified Push erhält immer mehr Einzug in bekannte Apps...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Heute stellen wir euch den Signal Fork Molly FOSS vor, welcher zudem gleich noch mit voller Unified Push Unterstützung daher kommt. <a href="https://unifiedpush.org/">Unified Push</a> erhält immer mehr Einzug in bekannte Apps und ermöglicht eine voll funktionsfähiges Push-Nachrichten Anzeige ohne <a href="https://yourdevice.ch/was-ist-google-push-und-welche-bedenken-ergeben-sich-daraus/">Googles FCM Push Service</a>.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="601" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/mollfyfosstitle-1-1024x601.png" alt="" class="wp-image-12147" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/mollfyfosstitle-1-1024x601.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/mollfyfosstitle-1-300x176.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/mollfyfosstitle-1-768x451.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/mollfyfosstitle-1-1536x902.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/mollfyfosstitle-1-2048x1203.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/mollfyfosstitle-1-500x294.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>




<h3 class="wp-block-heading">Was ist der Molly Messenger</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Molly ist eine modifizierte Version des Signal Messengers, die speziell für erhöhte Privatsphäre und Sicherheit entwickelt wurde. Sie basiert auf dem Open-Source-Code von Signal, hat aber zusätzliche Funktionen, die nicht in der Standardversion von Signal zu finden sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Hauptmerkmale von Molly:</strong></p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Erweiterte Verschlüsselung:</strong> Molly nutzt die gleiche Ende-zu-Ende-Verschlüsselung wie Signal, bietet aber zusätzliche Sicherheitsfunktionen.</li>



<li><strong>Passwortschutz:</strong> Die App kann so konfiguriert werden, dass ein Passwort zum Öffnen der App erforderlich ist. Dies bietet eine zusätzliche Sicherheitsebene.</li>



<li><strong>Inkognito-Modus:</strong> Molly bietet einen Inkognito-Modus für Kontakte und Konversationen.</li>



<li><strong>Offline-Funktionalität:</strong> Molly ermöglicht das Versenden und Empfangen von Nachrichten ohne ständige Internetverbindung.</li>



<li><strong>Benutzerfreundlichkeit:</strong> Obwohl Molly auf Sicherheit ausgerichtet ist, bleibt die Benutzeroberfläche intuitiv und benutzerfreundlich.</li>



<li><strong>Molly Foss - Unified Push</strong> bietet zudem die Möglichkeit einen eigenen Push Server zu verwenden.</li>
</ol>



<h2 class="wp-block-heading">Müssen alle Anwender Molly benutzen?</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nein</strong>, Molly registriert sich auf den offziellen Signal Servern und ihr könnt mit all euren Signal Kontakten weiterhin in Kontakt bleiben. Es gibt keine Einschränkungen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Installation</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt 2 bzw. 3 Versionen von Molly. <strong>Molly</strong> und <strong>Molly FOSS</strong>. Ersteres kommt mit Googles Push und weiteren proprietären Funktionen Integration und benutzt FCM als Push Übermittlung. Molly FOSS verzichtet hingegen darauf, zudem gibt es eine Version mit und eine ohne Unified Push.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um Molly zu installieren, könnt ihr die APKs direkt von Github herunterladen, oder euch das Molly-Repo direkt in F-Droid hinzufügen um immer die neusten Updates zu bekommen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Github Installation:</h3>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://github.com/mollyim/mollyim-android/releases">https://github.com/mollyim/mollyim-android/releases</a></p>



<h3 class="wp-block-heading">F-Droid Installation</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Scannt den QR Code mit einem Scanner eurer Wahl, und kopiert den Link. Öffnet F-Droid und geht in die Einstellungen. Klickt auf Paketquellen und dann oben rechts auf das Plus Symbol. Der Link in der Zwischenablage sollte automatisch hinzugefügt werden:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/fdroidpaketquellenhinzufuegenmolly.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="473" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/fdroidpaketquellenhinzufuegenmolly-473x1024.png" alt="" class="wp-image-12143" style="width:300px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/fdroidpaketquellenhinzufuegenmolly-473x1024.png 473w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/fdroidpaketquellenhinzufuegenmolly-138x300.png 138w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/fdroidpaketquellenhinzufuegenmolly-768x1664.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/fdroidpaketquellenhinzufuegenmolly-709x1536.png 709w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/fdroidpaketquellenhinzufuegenmolly-945x2048.png 945w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/fdroidpaketquellenhinzufuegenmolly-500x1083.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/fdroidpaketquellenhinzufuegenmolly.png 1080w" sizes="auto, (max-width: 473px) 100vw, 473px" /></a></figure>
</div>


<h4 class="wp-block-heading">Molly mit Googles FCM</h4>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/mollyQR.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="527" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/mollyQR-1024x527.png" alt="" class="wp-image-12140" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/mollyQR-1024x527.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/mollyQR-300x154.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/mollyQR-768x395.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/mollyQR-1536x790.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/mollyQR-500x257.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/mollyQR.png 1572w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<h4 class="wp-block-heading">Molly Foss</h4>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/mollyfossQR.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="488" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/mollyfossQR-1024x488.png" alt="" class="wp-image-12141" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/mollyfossQR-1024x488.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/mollyfossQR-300x143.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/mollyfossQR-768x366.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/mollyfossQR-500x238.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/mollyfossQR.png 1473w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Sucht danach in F-Droid nach Molly. Ihr bekommt 2 Vorschläge, installiert euch <strong>Molly-Foss Unified Push</strong>. Falls ihr eure alten Chats übertragen wollt, öffnet Molly bitte noch nicht, sondern sichert zuerst eure Signal Chats. Falls ihr diese nicht braucht, könnt Ihr diesen Schritt überspringen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Update:</strong> in der neusten Molly Version ist Unified Push bereits integriert. Ihr müsst also nicht mehr <strong>Molly-Foss Unified Push</strong> herunterladen. Ladet euch von Github <a href="https://github.com/mollyim/mollyim-android/releases">hier</a> die jeweils die neuste Molly Version herunter, aber der <strong>Version 7.27.1-1</strong> kann Molly-Foss wie bereits erwähnt Unified Push.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Signal Chats übertragen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Falls ihr wollt, könnt ihr eure Signal Chats vorher lokal sichern. Stellt sicher, dass ihr vorher die aktuellste Version von Signal verwendet, ansonsten kann es zu Inkompatibilitäten kommen beim importieren des Backups auf Molly. Die Backup Funktion findet ihr in den <strong>Einstellungen</strong> unter <strong>Chats</strong>, danach runterscrollen und die <strong>Datensicherung aktivieren</strong>. Wählt auf dem nächsten Fenser <strong>Einschalten</strong>, wählt einen lokalen Ordner auf eurem Phone aus, und notiert euch die Passphrase! Nun könnt ihr Signal deinstallieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Molly Starten und Unified Push aktivieren</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Startet nun Molly, ihr könnt Molly nun zusätzlich zu einem Pin absichern, indem ihr die Datenbank verschlüsselt. Dies stellt eine erweiterte Schutzfunktion dar, zusätzlich zu eurem Pin der die App entschlüsselt. Kann man machen, muss man aber nicht. Wählt nun im nächsten Fenster ganz unten Konto <strong>Übertragen oder wiederherstellen</strong> falls ihr eure alten Chats übertragen möchte, oder einfach <strong>Weiter</strong> falls es einen Neustart gibt. Im nächsten Fenster gebt ihr noch kurz die Berechtigungen frei, und danach könnt ihr im Übertragungsmenü <strong>aus Datensicherung wiederherstellen</strong> auswählen. Wählt das entsprechende Back-Up aus, und gebt eure notierte Passphrase ein. Danach geht die Molly Installation normal weiter: Handynummer eingeben und <strong>Pincode eures Signal Accounts</strong> eingeben.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Unified Push aktivieren</h3>



<h4 class="wp-block-heading">MollySocket Server</h4>



<p class="wp-block-paragraph">MollySocket ermöglicht das Empfangen von Signal-Benachrichtigungen über UnifiedPush. Es funktioniert wie ein verbundenes Gerät, das aber keinen Verschlüsselungsschlüssel hat, und ist mit dem Signal-Server verbunden. Jedes Mal, wenn der Server ein verschlüsseltes Ereignis empfängt, benachrichtigt es euer Mobiltelefon über UnifiedPush. Dabei kann der Socket-Server keine eurer Nachrichten lesen, er übermittelt jediglich die Benachrichtung vom Signal Server.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Alte Version Molly Socket Unified Push</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Die Vorausetzung ist natürlich die App <a href="https://f-droid.org/packages/io.heckel.ntfy/">Ntfy</a> die ihr ebenfalls vom F-Droid Store laden könnt. Die App muss mindestens einmal gestartet worden sein. In den Einstellungen von Ntfy könnt den Standard Server von <strong>ntfy.sh</strong> verwenden, oder unseren ntfy Server <strong>https://ntfy.yourdevice.ch</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Öffnet die Einstellungen von Molly und geht auf <strong>Benachrichtigungen</strong>, scrollt nach unten zur Push Strategie. Klickt darauf und wählt <strong>Unified Push</strong></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/mollyunifiedpushaktivieren.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="473" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/mollyunifiedpushaktivieren-473x1024.png" alt="" class="wp-image-12144" style="width:300px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/mollyunifiedpushaktivieren-473x1024.png 473w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/mollyunifiedpushaktivieren-138x300.png 138w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/mollyunifiedpushaktivieren-768x1664.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/mollyunifiedpushaktivieren-709x1536.png 709w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/mollyunifiedpushaktivieren-945x2048.png 945w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/mollyunifiedpushaktivieren-500x1083.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/mollyunifiedpushaktivieren.png 1080w" sizes="auto, (max-width: 473px) 100vw, 473px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Klickt danach nochmals auf <strong>Unified Push (Preferred service to receive notifications)</strong> und klickt unten auf ServerURL und gebt dort den folgenden Server ein: <strong>https://mollysocket.yourdevice.ch</strong>. Die App checkt den Server, und bestätigt dann oben mit OK, falls alles geklappt hat. Der MollySocket Server funktioniert nur in Verbindung mit <strong>unserem</strong> Ntfy Server (<code>ntfy.yourdevice.ch</code>) oder den Standard Ntfy Server (<code>ntfy.sh</code>)!</p>



<h4 class="wp-block-heading">Neuste Molly-Foss Version ab 7.26.1-1</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Es bleibt fast alles gleich, ausser dass die Registrierung etwas anders verläuft. Wählt in den Benachrichtigungseinstellungen wieder <strong>Unified Push</strong>, und wählt dann <strong>Scan QR Code</strong> aus. Besucht unsere Seite <a href="https://mollysocket.yourdevice.ch">https://mollysocket.yourdevice.ch</a> und fotografiert den QR Code ab. Eurer Molly Messenger ist nun gerüstet für Unified Push!</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="460" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/mollysocket_server_registrieren-460x1024.png" alt="" class="wp-image-17032" style="width:300px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/mollysocket_server_registrieren-460x1024.png 460w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/mollysocket_server_registrieren-135x300.png 135w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/mollysocket_server_registrieren-768x1710.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/mollysocket_server_registrieren-690x1536.png 690w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/mollysocket_server_registrieren-920x2048.png 920w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/mollysocket_server_registrieren-500x1113.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/mollysocket_server_registrieren.png 1008w" sizes="auto, (max-width: 460px) 100vw, 460px" /></figure>
</div>


<h2 class="wp-block-heading">Abschluss</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Checkt kurz, ob in der App Molly registriert wurden ist. Das sollte eigentlich automatisch passieren. Falls nicht startet Molly kurz neu, und wechselt zwischen den Push Diensten hin und her und wartet kurz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sollte alles korrekt verbunden sein, findet ihr in der App <strong>ntfy</strong> einen Eintrag/Abonament über die jeweilige App welche sich erfolgreich mit dem festgelegten Push-Server verbunden hat.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/ntfymollyfoss.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="473" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/ntfymollyfoss-473x1024.png" alt="" class="wp-image-12167" style="width:300px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/ntfymollyfoss-473x1024.png 473w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/ntfymollyfoss-138x300.png 138w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/ntfymollyfoss-768x1664.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/ntfymollyfoss-709x1536.png 709w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/ntfymollyfoss-945x2048.png 945w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/ntfymollyfoss-500x1083.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/ntfymollyfoss.png 1080w" sizes="auto, (max-width: 473px) 100vw, 473px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Das wars. Ihr habt nun einen sicheren Messenger, und einen Push-Service ohne dass Google weiss, mit wem ihr euch so unterhaltet. Wieder etwas weniger Meta-Analyse und ein Schritt weiter in Richtung mehr Privatsphäre!</p>



<p class="yd-hinweis wp-block-paragraph"><strong>Push ohne Google, auf unserem Server</strong> Unified Push braucht einen Verteiler. Einen davon betreiben wir selbst, zusammen mit 21 weiteren Diensten: <a href="https://yourdevice.ch/unsere-server-fuer-mehr-privatspaehre/">Unsere Server für mehr Privatsphäre</a>. Das passende Gerät dazu findet ihr unter <a href="https://yourdevice.ch/produkt-kategorie/entgoogelte-smartphones/">entgoogelte Smartphones</a>.</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/signal-fork-molly-foss-mit-unified-push/">Signal Fork - Molly FOSS mit Unified Push</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Element Messenger ohne Google Push verwenden (Unified Push)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Dec 2023 08:36:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Android]]></category>
		<category><![CDATA[alternative Apps]]></category>
		<category><![CDATA[Einstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[freie Software]]></category>
		<category><![CDATA[Messenger]]></category>
		<category><![CDATA[Privatsphäre]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Element Messenger, aber auch sein Zwilling Schildichat lassen sich relativ einfach ohne Google Push nutzen und verwenden. Wer eine Phone mit GrapheneOS ohne Push Notification nutzt, kann mit diesem...</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/element-messenger-ohne-google-push-verwenden/">Element Messenger ohne Google Push verwenden (Unified Push)</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Der Element Messenger, aber auch sein Zwilling Schildichat lassen sich relativ einfach ohne Google Push nutzen und verwenden. Wer eine Phone mit GrapheneOS ohne Push Notification nutzt, kann mit diesem Tutorial einfach Push Unterstützung für den Messenger nachrüsten. Für Nutzer von Standard Google Android Systemen lässt sich hier auch etwas mehr Privatsphäre erreichen, indem wir für Element nicht mehr Googles FCM Push Service benutzen, sondern <a href="https://unifiedpush.org/">UnifiedPush</a>, eine Open Source Push Lösung.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="538" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/elementunfiedpush-1024x538.png" alt="" class="wp-image-12079" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/elementunfiedpush-1024x538.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/elementunfiedpush-300x158.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/elementunfiedpush-768x403.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/elementunfiedpush-500x263.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/elementunfiedpush.png 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>


<h2 class="wp-block-heading">Was ist nochmals Element</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Element Messenger ist eine Open-Source Chat-App, die auf dem Matrix-Protokoll basiert. Matrix ist ein offener Standard für sichere, dezentrale Echtzeitkommunikation. Es ermöglicht Euch, private oder öffentliche Räume für Gruppenchats zu erstellen und bietet auch Funktionen für Sprach- und Videoanrufe. Die Stärke von Matrix liegt in seiner Dezentralität – es gibt keinen zentralen Server, was bedeutet, dass Nutzer ihre eigene Kommunikationsinfrastruktur aufbauen können. Element nutzt diese Technologie, um eine sichere, vielseitige und benutzerfreundliche Chat-Plattform anzubieten, die sowohl für individuelle Kommunikation als auch für große Organisationen geeignet ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist Unified Push</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Unified Push ist eine Initiative, die darauf abzielt, eine offene und dezentrale Alternative zu zentralisierten Push-Diensten wie Google's Firebase Cloud Messaging (FCM) zu bieten. Das Ziel von Unified Push ist es, eine Standard-API zu schaffen, die es App-Entwicklern ermöglicht, Push-Benachrichtigungen zu senden, ohne an einen bestimmten Dienstanbieter gebunden zu sein. Dies ermöglicht mehr Datenschutz und Flexibilität, da Nutzer und Entwickler nicht auf die Infrastruktur eines großen Tech-Unternehmens angewiesen sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Kernpunkte von Unified Push</strong></p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Dezentralisierung</strong>: Es ermöglicht die Nutzung verschiedener Push-Dienste, was die Abhängigkeit von einem einzelnen Anbieter reduziert.</li>



<li><strong>Privatsphäre und Sicherheit</strong>: Durch die Dezentralisierung und die Möglichkeit, Push-Dienste mit stärkeren Datenschutzrichtlinien zu wählen, verbessert es die Privatsphäre der Nutzer.</li>



<li><strong>Offener Standard</strong>: Als offene Initiative fördert Unified Push die Entwicklung und Adoption offener Standards in der Kommunikationstechnologie.</li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph">Unified Push ist besonders wichtig für die Open-Source-Community und Nutzer, die Wert auf Datenschutz und Unabhängigkeit von großen Tech-Unternehmen legen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist Problematisch an Google Push</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Google's Push-Service, bekannt als Firebase Cloud Messaging (FCM), ist ein zentralisiertes System, das es App-Entwicklern ermöglicht, Nachrichten und Benachrichtigungen an ihre Nutzer zu senden. Obwohl es sehr effizient und weit verbreitet ist, bringt es einige Datenschutz- und Überwachungsbedenken mit sich:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Zentralisierung</strong>: Da FCM von Google betrieben wird, fließen alle Nachrichten durch Googles Server. Dies bedeutet, dass Google potenziell Zugriff auf die Inhalte dieser Nachrichten hat, was Datenschutzbedenken aufwirft.</li>



<li><strong>Datensammlung</strong>: Google sammelt Metadaten (wie Zeitpunkt und Häufigkeit der Nachrichtenübermittlung) sammeln, was Rückschlüsse auf das Verhalten und die Gewohnheiten der Nutzer zulässt. Diese Daten werden häufig zu Marketingzwecken, aber auch zur Überwachungszwecken an Behörden weitergegeben.</li>



<li><strong>Abhängigkeit von Google</strong>: Die Nutzung von FCM bindet App-Entwickler und Nutzer an die Google-Infrastruktur, was bei Ausfällen oder politischen Entscheidungen (wie z.B. Handelsverboten) zu Problemen führen kann.</li>



<li><strong>Überwachungsrisiko</strong>: In autoritären Regimen oder unter strengen Überwachungsgesetzen könnte der Zugriff auf die über FCM gesendeten Daten von Regierungen oder anderen Organisationen erzwungen werden, was die Privatsphäre der Nutzer gefährdet.</li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Praktiken führen dazu, dass einige Nutzer und Entwickler nach alternativen, dezentralen Lösungen suchen, um ihre Kommunikation zu sichern und ihre Abhängigkeit von großen Technologieunternehmen zu reduzieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mehr zu Googles Push Problematik findet Ihr <a href="https://yourdevice.ch/was-ist-google-push-und-welche-bedenken-ergeben-sich-daraus/">hier</a>!</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Welche Probleme zentralisierte Push-Provider wie Google und Apple bringen, wird in diesem <a href="https://www.computerbase.de/2023-12/apple-und-google-regierungen-ueberwachen-nutzer-ueber-push-benachrichtigungen/">Computerbase Artikel</a> nochmals veranschaulicht. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Praktiken galten lange als Schwurblerei, jedoch wird zunehmend immer klar, das diese Therorien eher der Wahrheit entsprechen.</p>



<div class="wp-block-kadence-infobox kt-info-box12063_f474d9-31"><span class="kt-blocks-info-box-link-wrap info-box-link kt-blocks-info-box-media-align-top kt-info-halign-center"><div class="kt-blocks-info-box-media-container"><div class="kt-blocks-info-box-media kt-info-media-animate-none"><div class="kadence-info-box-icon-container kt-info-icon-animate-none"><div class="kadence-info-box-icon-inner-container"><span class="kb-svg-icon-wrap kb-svg-icon-fe_alertCircle kt-info-svg-icon"><svg viewBox="0 0 24 24"  fill="none" stroke="currentColor" stroke-width="2" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"  aria-hidden="true"><circle cx="12" cy="12" r="10"/><line x1="12" y1="8" x2="12" y2="12"/><line x1="12" y1="16" x2="12" y2="16"/></svg></span></div></div></div></div><div class="kt-infobox-textcontent"><h2 class="kt-blocks-info-box-title">Was ist mit dem iPhone?</h2><p class="kt-blocks-info-box-text">Leider weigert sich Apple bis heute, andere Push-Services auf Ihrem Betriebssystem zu erlauben. Dies hat wohl bestimmte Gründe. Als iPhone Nutzer bleibt Euch nichts anderes übrig, als die Benachrichtigungen in der Zentral zu deaktivieren um Push zu meiden</p></div></span></div>



<h2 class="wp-block-heading">Wie verwende Ich nun den alternativen Push Service für Element</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Installiert Euch zuerst einmal einfach die App <a href="https://f-droid.org/packages/io.heckel.ntfy/">ntfy</a> App aus dem F-Droid Store. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Öffnet danach die Energieeinstellungen Eures Smartphones. Dies kann je nach Smartphone an verschiedensten Orten liegen. Da ich kein iPhone verwende, kann ich Euch hierbei nicht genauer sagen wo Ihr die Einstellungen findet. Ziel ist es, das für <strong>ntfy</strong> die <strong>Akkuopitmierungen</strong> deaktiviert werden:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/akkuoptimierungendeaktivieren.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="473" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/akkuoptimierungendeaktivieren-473x1024.png" alt="" class="wp-image-12088" style="width:300px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/akkuoptimierungendeaktivieren-473x1024.png 473w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/akkuoptimierungendeaktivieren-138x300.png 138w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/akkuoptimierungendeaktivieren-768x1664.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/akkuoptimierungendeaktivieren-709x1536.png 709w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/akkuoptimierungendeaktivieren-945x2048.png 945w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/akkuoptimierungendeaktivieren-500x1083.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/akkuoptimierungendeaktivieren.png 1080w" sizes="auto, (max-width: 473px) 100vw, 473px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Nun gibt es noch einige wichtige Unterschiede die wir vorerst klären sollten:</p>



<h3 class="wp-block-heading">Account bei matrix.org</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ihr müsst die App ntfy nur einmal öffnen damit diese gestartet wird. Danach öffnet Ihr Eure Android Messenger Element und geht in die Einstellungen in dem Ihr oben Links auf Eurer Profilbild drückt. Danach gehts ab in die die Option <strong>Benachrichtigungen</strong>. Hier wählt Ihr nun unter Benachrichtigungsmethode <strong>ntfy</strong> aus:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/elementntfy.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="473" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/elementntfy-473x1024.png" alt="" class="wp-image-12087" style="width:300px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/elementntfy-473x1024.png 473w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/elementntfy-138x300.png 138w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/elementntfy-768x1664.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/elementntfy-709x1536.png 709w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/elementntfy-945x2048.png 945w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/elementntfy-500x1083.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/elementntfy.png 1080w" sizes="auto, (max-width: 473px) 100vw, 473px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Scrollt nach unten und testet die Verbindung mit <strong>Benachrichtigungsprobleme finden</strong>. Falls alles durchläuft, ist alles gut!</p>



<h3 class="wp-block-heading">Account bei matrix.yourdevice.ch</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Da die App ntfy per Standard den offizielen ntfy eigenen Server verwendet, ist eine Verwendung von ntfy auf unserem Server nicht möglich. Zumindest nicht mit dem Standard Server. Die ntfy.sh Server sind <strong>rate limted</strong> und nicht jeder Matrix-Server darf einfach so den Standard Server benutzen. Das würde ansonsten bei einer sehr hohen Anzahl an eigener Matrix-Server deren Server überlasten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Server von matrix.org sind bei den ntfy Publishern freigeschalten und deshalb funktioniert das mit den Standard-Einstellungen. Damit Ihr Push auf unserem Server geniessen könnt, müsst Ihr in der <strong>ntfy</strong> App in den Einstellungen nur den <strong>Standard ntfy Server wechseln</strong>:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/ntfyservermatrixyourdevice.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="473" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/ntfyservermatrixyourdevice-473x1024.png" alt="" class="wp-image-12089" style="width:300px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/ntfyservermatrixyourdevice-473x1024.png 473w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/ntfyservermatrixyourdevice-138x300.png 138w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/ntfyservermatrixyourdevice-768x1664.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/ntfyservermatrixyourdevice-709x1536.png 709w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/ntfyservermatrixyourdevice-945x2048.png 945w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/ntfyservermatrixyourdevice-500x1083.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/ntfyservermatrixyourdevice.png 1080w" sizes="auto, (max-width: 473px) 100vw, 473px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Gebt hier unseren Server <a href="https://ntfy.yourdevice.ch"><strong>https://ntfy.yourdevice.ch</strong></a> an und klickt auf ok. Wechselt weiter unten unter <strong>Erweitert</strong> bei <strong>Verbindungs-Protokoll</strong> auf <strong>Websockets</strong>. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Testet danach die Benachrichtiungen in Eurer Element App!</p>



<h3 class="wp-block-heading">Accounts bei anderen Matrix Betreibern</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Habt Ihr einen Account auf anderen Matrix Servern, erkundigt Euch bei den Betreibern ob diese einen eigenen Push-Server haben, oder ob deren Server bei den Betreibern von ntfy.sh gewhitelistet sind. Falls sie gewhitelistet sind, könnt Ihr den Standard Server von ntfy.sh verwenden der in der Android App ntfy eingestellt ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Falls sie sie nicht gewhitelisted sind, könnt Ihr unseren ntfy Server gerne benutzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Danach wieder testen ob Push funktioniert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sollte alles korrekt verbunden sein, findet Ihr die App ntfy einen Eintrag/Abonament über die jeweilige App welche sich erfolgreich mit dem festgelegten Push-Server verbunden hat.  </p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/ntfyelement.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="473" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/ntfyelement-473x1024.png" alt="" class="wp-image-12173" style="width:300px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/ntfyelement-473x1024.png 473w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/ntfyelement-138x300.png 138w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/ntfyelement-768x1664.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/ntfyelement-709x1536.png 709w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/ntfyelement-945x2048.png 945w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/ntfyelement-500x1083.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/ntfyelement.png 1080w" sizes="auto, (max-width: 473px) 100vw, 473px" /></a></figure>
</div>


<h2 class="wp-block-heading">Abschluss</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Umstellungen sind in der Tat etwas umständlich. Eine andere App nur für Push Benachrichtigungen installieren? Extra Server eingeben bei anderen Matrix Servern? Ja, die Umstellungen sind etwas aufwändig. Doch wir müssen lernen, wieder unabhängiger von zentralen Systemem zu werden, auch wenn es etwas Aufwand bedeutet. Praktisch alle Apps benutzen heutzutage die Push Server von Google oder Apple da sich Entwickler jahrelang um nichts kümmern mussten. Den Salad haben wir jetzt, Monopol Stellungen und Abhängikeiten und eine Welt, in der Google und Apple genausten wissen, mit wem wir in Kontakt sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Habt Ihr Lust unserem Matrix Server beizutreten? Dann verbindet Euch mit <a href="https://yourdevice.ch/chat/">matrix.yourdevice.ch</a>!</p>
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		<item>
		<title>Pixel zurücksetzen und Stock Android installieren</title>
		<link>https://yourdevice.ch/pixel-zuruecksetzen-und-stock-android-installieren/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Oct 2023 07:11:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Android]]></category>
		<category><![CDATA[Einstellungen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute schauen wir uns kurz an, wie wir auf einem Pixel Smartphone mit einem CustomROM zurücksetzen, und das originalle Stock Android installieren können, vielleicht um das Phone zu verkaufen, oder...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Heute schauen wir uns kurz an, wie wir auf einem Pixel Smartphone mit einem <a href="https://yourdevice.ch/custom-roms/">CustomROM</a> zurücksetzen, und das originalle Stock Android installieren können, vielleicht um das Phone zu verkaufen, oder falls sich ein Defekt möglicherweise bereits langsam ankündigt. Dann empfiehlt es sich, das Smartphone mit dem originalen Betriebssystem  zurück zu schicken, ansonsten kann es sein, dass einem die Garantie verwehrt wird.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="597" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/make-phone-stock-android-1024x597.jpg" alt="" class="wp-image-11535" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/make-phone-stock-android-1024x597.jpg 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/make-phone-stock-android-300x175.jpg 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/make-phone-stock-android-768x448.jpg 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/make-phone-stock-android-500x292.jpg 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/make-phone-stock-android.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Ein Smartphone mit CustomROM auf das originale Betriebssystem zurück setzen</figcaption></figure>
</div>




<h2 class="wp-block-heading">Vorbereitungen um das originale Betriebssystem zu installieren</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Vorbereitungen bestehen bei <a href="https://yourdevice.ch/lineageos/">LineageOS</a>, <a href="https://yourdevice.ch/calyxos/">CalyxOS</a> und <a href="https://yourdevice.ch/grapheneos/">GrapheneOS</a> erstmal zu beginn, das OEM Unlocking wieder aktivieren. Dafür müsst Ihr in die <strong>Entwickler Optionen</strong>. Dafür geht auf Eurem Gerät in die Einstellungen, und scrollt runter zu <strong>Über das Telefon</strong>. Scrollt hier im neuen Fenster ganz runter zur <strong>Build-Nummer</strong> und tippt diesen Eintrag <strong>7 mal</strong> an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Geht nun zurück in die Einstellungsübersicht und geht in die <strong>System</strong> Einstellungen. Scrollt nach unten zu den Entwickleroptionen. Aktiviert hier einmal die <strong>OEM-Entsperrung</strong> und weiter unten <strong>USB-Debugging</strong>. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Habt Ihr GrapheneOS installiert, ist hier ein weiterer Schritt notwendig. Schaltet das Phone ab, und booted in dem Bootloader Modus mit der Lautstärken-Taste Unten und den Power-Button. Haltet diese beiden Knöpfe mindestens 3 Sekunden lang gedrückt. Steckt das Smartphone via USB an Euren Rechner an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Besucht die Seite: <a href="https://grapheneos.org/install/web">https://grapheneos.org/install/web</a> und scrollt ganz nach unten. Klickt hier einfach auf den Button  <strong>Remove non-stock key</strong><br>Hat das geklappt, steht anschliessend auf der Seite unter dem Button <strong>key removed</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Original Google Android Betriebssystem installieren</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Habt Ihr alles erledigt, geht hier auf <a href="https://flash.android.com/back-to-public">diese Seite</a> und erlaubt den ADB Access den Google benötigt. </p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/allowadbaccess.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="479" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/allowadbaccess-1024x479.png" alt="" class="wp-image-11536" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/allowadbaccess-1024x479.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/allowadbaccess-300x140.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/allowadbaccess-768x359.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/allowadbaccess-1536x719.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/allowadbaccess-2048x959.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/allowadbaccess-500x234.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Startet das Gerät in den normalen Betriebsmodus und verbindet Euer Smartphone mit dem PC oder dem Laptop per USB. Es muss ein Popup auftauchen welches Euch fragt, ob Ihr dem angebundenen Gerät vertrauen wollt: erteilt natürlich die Erlaubnis:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/usbdebuggingzulassen.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="473" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/usbdebuggingzulassen-473x1024.png" alt="" class="wp-image-11537" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/usbdebuggingzulassen-473x1024.png 473w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/usbdebuggingzulassen-138x300.png 138w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/usbdebuggingzulassen-768x1664.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/usbdebuggingzulassen-709x1536.png 709w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/usbdebuggingzulassen-945x2048.png 945w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/usbdebuggingzulassen-500x1083.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/usbdebuggingzulassen.png 1080w" sizes="auto, (max-width: 473px) 100vw, 473px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Geht zurück auf die Flash-Tool Seite von Google,  falls auf der Seite nicht automatisch Euer Gerät erkannt wird, dann klickt unten auf <strong>Add new device</strong> und wählt im PopUp Euer Phone aus:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/geraethinzufuegenflashtool.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="643" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/geraethinzufuegenflashtool-1024x643.png" alt="" class="wp-image-11538" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/geraethinzufuegenflashtool-1024x643.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/geraethinzufuegenflashtool-300x188.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/geraethinzufuegenflashtool-768x482.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/geraethinzufuegenflashtool-1536x965.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/geraethinzufuegenflashtool-2048x1286.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/geraethinzufuegenflashtool-500x314.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Ist das Gerät korrekt verbunden, sieht das so aus wie auf dem nächsten Bild. Wählt immer <strong>default</strong> aus, und klickt danach auf <strong>Install build</strong></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/deviceconnectedflashtool-2.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="925" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/deviceconnectedflashtool-2-1024x925.png" alt="" class="wp-image-11541" style="width:500px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/deviceconnectedflashtool-2-1024x925.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/deviceconnectedflashtool-2-300x271.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/deviceconnectedflashtool-2-768x693.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/deviceconnectedflashtool-2-500x451.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/deviceconnectedflashtool-2.png 1391w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Danach sollte die Installation automatisch durchlaufen. Das kann einige Minuten geht. Zum Schluss der Installation werdet Ihr aufgefordert den Bootloader zu sperren. Schaut auf Euer Smartphone. Dort müsst Ihr mit der Lautstärken Taste auf <strong>Lock Bootloaer</strong> und dann mit der <strong>Power-Taste</strong> bestätigen. Danach startet das Handy neu. Sobald es neu gestartet ist, und das Tool Euch bestätigt dass alles fertig ist, könnt Ihr das USB Kabel abziehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Fertig! schon ist Euer Pixel Phone wieder im Original Zustand. Ich hoffe das Kurztutorial "Pixel zurücksetzen und Stock Android installieren" hat Euch weiterhelfen können. Damit müsst Ihr ein gekauftes Phone auch bei uns nicht extra einschicken und könnt Euch etwas Geld sparen.</p>
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		<title>Dokumente bearbeiten auf Android mit Collabora Office</title>
		<link>https://yourdevice.ch/dokumente-bearbeiten-auf-android-mit-collabora-office/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Oct 2023 07:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Android]]></category>
		<category><![CDATA[alternative Apps]]></category>
		<category><![CDATA[OpenSource]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Collabora Office für Android bearbeitet Texte, Tabellen und Präsentationen auf dem Smartphone: Bezugsquellen, Bedienung, Export und Zusammenspiel mit Nextcloud.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Mit <a href="https://www.collaboraonline.com/collabora-office-android-ios/">Collabora Office für Android</a> bearbeitet ihr Texte, Tabellen und Präsentationen direkt auf dem Smartphone oder Tablet, statt sie nur anzusehen. Die App stammt von Collabora Productivity und nutzt laut ihrer <a href="https://play.google.com/store/apps/details?id=com.collabora.libreoffice">Beschreibung im Play Store</a> dieselbe Engine wie LibreOffice auf dem Desktop, mit einer Oberfläche aus Collabora Online. In dieser Anleitung zeigen wir euch, woher ihr die App bekommt, wie ihr Dokumente bearbeitet, teilt und exportiert, wie sie mit eurer Nextcloud zusammenspielt und wo ihre Grenzen liegen. Wer bisher für jede Excel-Tabelle auf dem Handy ein Google-Konto bemüht hat, darf sich auf eine Office-App freuen, die laut eigener Angabe im Play Store gar keine Daten erhebt.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="2210" height="1382" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/collaboraandroidtitle-edited.png" alt="Werbegrafik von Collabora: vier Smartphones mit Collabora Office, die ein Textdokument, eine Präsentation, eine Tabelle mit Diagramm und eine Präsentationsfolie zeigen" class="wp-image-10943" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/collaboraandroidtitle-edited.png 2210w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/collaboraandroidtitle-edited-300x188.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/collaboraandroidtitle-edited-1024x640.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/collaboraandroidtitle-edited-768x480.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/collaboraandroidtitle-edited-1536x961.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/collaboraandroidtitle-edited-2048x1281.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/collaboraandroidtitle-edited-500x313.png 500w" sizes="auto, (max-width: 2210px) 100vw, 2210px" /></figure>
</div>




<h2 class="wp-block-heading">Was Collabora Office für Android ist</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Collabora Office für Android bringt die drei bekannten Bausteine Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und Präsentation aufs Smartphone. Unterstützt werden laut Play Store die OpenDocument-Formate (ODT, ODS, ODP) und Microsoft-Office-Dateien der Versionen 97 bis 2019. Die App ist Open Source unter der Mozilla Public License 2.0 und weiteren Lizenzen; den Quelltext der Android-Fassung verlinkt Collabora auf seiner <a href="https://www.collaboraonline.com/collabora-office-android-ios/">Projektseite</a>. Dieselbe App gibt es auch für iPhone und iPad, im <a href="https://apps.apple.com/us/app/collabora-office/id1440482071">App Store</a> kostenlos und ab iOS beziehungsweise iPadOS 16.5.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Programm hinter der Oberfläche ist kein Nachbau: Die App verwendet für Darstellung und Bearbeitung den Code von LibreOffice. Was ein Dokument in LibreOffice auf dem Rechner kann, kann es deshalb grundsätzlich auch hier, nur mit weniger Platz auf dem Bildschirm. Warum das offene Dateiformat ODF dabei die bessere Wahl ist, erklären wir im Artikel über <a href="https://yourdevice.ch/office-auf-linux-das-odf-format-erklaert/">Office auf Linux und das ODF-Format</a>.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die wichtigsten Funktionen im Überblick</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Bearbeiten statt nur Anzeigen:</strong> Texte, Tabellen und Präsentationen lassen sich vollständig bearbeiten, inklusive Bildern, Diagrammen, Tabellen und Kommentaren.</li>



<li><strong>Dateiformate:</strong> ODF als Standard, dazu DOCX, XLSX und PPTX sowie die älteren Formate DOC, XLS und PPT.</li>



<li><strong>Passwortgeschützte Dokumente:</strong> Laut <a href="https://www.collaboraonline.com/blog/collabora-office-on-mobiles-supporting-password-protected-documents-and-available-on-f-droid/">Collabora</a> öffnet die App passwortgeschützte DOCX-, XLSX-, PPTX-, ODT-, ODS- und ODP-Dateien nach Eingabe des Passworts.</li>



<li><strong>Export:</strong> Dokumente lassen sich als PDF, ODT, DOC, DOCX, RTF oder EPUB ausgeben.</li>



<li><strong>Kein Konto nötig:</strong> Die App arbeitet mit Dateien auf dem Gerät und verlangt keine Anmeldung. Im Play Store gibt Collabora an, dass sie keine Daten erhebt und keine an Dritte weitergibt.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Collabora Office für Android herunterladen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Für die App gibt es drei Bezugsquellen, und sie unterscheiden sich mehr, als es auf den ersten Blick aussieht.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Über den Play Store oder den Aurora Store</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die stabile Fassung liegt im <a href="https://play.google.com/store/apps/details?id=com.collabora.libreoffice">Google Play Store</a> unter dem Paketnamen <code>com.collabora.libreoffice</code>, mit über einer Million Downloads; die letzte Aktualisierung dort trägt das Datum 07.09.2026. Auf einem Smartphone ohne Google-Dienste holt ihr dieselbe Fassung anonym über den Aurora Store. Wie das funktioniert und was Google dabei trotzdem mitbekommt, steht in unserer Anleitung zum <a href="https://yourdevice.ch/aurora-store-installation-und-anwendung/">Aurora Store</a>.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Über das F-Droid-Repository von Collabora</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Im Hauptverzeichnis von F-Droid findet ihr Collabora Office nicht. Collabora betreibt dafür ein eigenes Repository, das ihr in F-Droid unter <code>https://www.collaboraoffice.com/downloads/fdroid/repo</code> hinzufügt. In der <a href="https://www.collaboraonline.com/blog/collabora-office-on-mobiles-supporting-password-protected-documents-and-available-on-f-droid/">Ankündigung von 2020</a> beschreibt Collabora das Repository als Quelle für Snapshots, also Entwicklungsstände. Als Grund, warum die App nicht im Hauptverzeichnis steht, nennt Michael Meeks von Collabora in einem Kommentar darunter Markenfragen. Ein <a href="https://gitlab.com/fdroid/rfp/-/issues/1399">Aufnahmeantrag bei F-Droid</a> liegt vor; der Antragsteller hält die Bauanleitung im Repository für veraltet. Wie ihr ein fremdes Repository in F-Droid einbindet, zeigt unsere Anleitung zu <a href="https://yourdevice.ch/f-droid-installation-und-anwendung/">F-Droid</a>.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Als APK direkt von Collabora</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Auf der <a href="https://www.collaboraoffice.com/downloads/Collabora-Office-Android-Snapshot/">Download-Seite für Snapshots</a> stellt Collabora die APK-Dateien direkt bereit, teils mehrmals täglich neu gebaut; am 12.10.2026 war es Build 948 auf Basis von 26.04.5.1. Die Seite warnt selbst, dass diese Apps nicht über neue Versionen benachrichtigen. Wer diesen Weg nimmt, sollte die Updates mit <a href="https://yourdevice.ch/obtainium-der-universelle-app-store/">Obtainium</a> oder über das F-Droid-Repository im Auge behalten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Dokumente bearbeiten mit Collabora Office</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die App öffnet sich mit einer Liste der zuletzt verwendeten Dateien. Über das Plus-Symbol unten rechts legt ihr ein neues Dokument an, über das Ordnersymbol oben rechts öffnet ihr eine vorhandene Datei. Die Bildschirmfotos in diesem Abschnitt stammen aus dem Oktober 2023; Menüs und Symbole können in der aktuellen Fassung anders aussehen.</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/funktionenhinzufuegencollaboraandroid-1.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="473" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/funktionenhinzufuegencollaboraandroid-1-473x1024.png" alt="Collabora Office auf Android: geöffnetes Textdokument mit eingeblendetem Menü Einfügen, darin Lokales Bild, Diagramm, Kommentar, Tabelle, Weitere Feldbefehle und Kopf-/Fusszeile" class="wp-image-10937" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/funktionenhinzufuegencollaboraandroid-1-473x1024.png 473w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/funktionenhinzufuegencollaboraandroid-1-138x300.png 138w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/funktionenhinzufuegencollaboraandroid-1-768x1664.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/funktionenhinzufuegencollaboraandroid-1-709x1536.png 709w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/funktionenhinzufuegencollaboraandroid-1-945x2048.png 945w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/funktionenhinzufuegencollaboraandroid-1-500x1083.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/funktionenhinzufuegencollaboraandroid-1.png 1080w" sizes="auto, (max-width: 473px) 100vw, 473px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Fügt Funktionen hinzu...</figcaption></figure>
</div></div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/Screenshot_20231001-151718.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="473" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/Screenshot_20231001-151718-473x1024.png" alt="Collabora Office auf Android: Textdokument mit eingefügtem Bild, einer Tabelle und einem Säulendiagramm, unten die Leiste für die Textformatierung" class="wp-image-10938" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/Screenshot_20231001-151718-473x1024.png 473w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/Screenshot_20231001-151718-138x300.png 138w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/Screenshot_20231001-151718-768x1664.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/Screenshot_20231001-151718-709x1536.png 709w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/Screenshot_20231001-151718-945x2048.png 945w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/Screenshot_20231001-151718-500x1083.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/Screenshot_20231001-151718.png 1080w" sizes="auto, (max-width: 473px) 100vw, 473px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">...wie Tabellen, Diagramme und Kommentare</figcaption></figure>
</div></div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph">Bilder, Diagramme, Tabellen und Kommentare fügt ihr über das Menü <strong>Einfügen</strong> hinzu, das ihr über das Plus-Symbol in der oberen Leiste erreicht. Kommentare sind praktisch, wenn jemand anderes als Nächstes am Dokument weiterarbeitet und wissen soll, was noch zu tun ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Textformatierung sitzt in der unteren Leiste: fett, kursiv, unterstrichen, Ausrichtung und Listen. Über das Menü oben rechts erreicht ihr die übrigen Funktionen, darunter <strong>Suchen</strong>, <strong>Datei</strong>, <strong>Exportieren als</strong>, <strong>Bearbeiten</strong>, <strong>Änderungen</strong>, <strong>Ansicht</strong>, <strong>Seiten-Einstellungen</strong> und <strong>Wortzählung</strong>. Die Bedienung ist auf Touch ausgelegt; für lange Texte oder grosse Tabellen lohnt sich trotzdem ein Tablet oder eine Bluetooth-Tastatur.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Dokumente teilen, exportieren und drucken</h2>



<p class="wp-block-paragraph">In der Dateiliste öffnet ihr über die drei Punkte neben einem Dokument ein kleines Menü mit <strong>Öffnen</strong>, <strong>Teilen</strong> und <strong>Von der Liste entfernen</strong>. Über <strong>Teilen</strong> gebt ihr die Datei an eine andere App weiter, etwa an euren Mail-Client oder einen Messenger.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/dokumenteteilencollaboraandroid.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="473" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/dokumenteteilencollaboraandroid-473x1024.png" alt="Collabora Office auf Android: Liste der zuletzt verwendeten Dateien, über die drei Punkte neben einem Dokument ist das Menü mit Öffnen, Teilen und Von der Liste entfernen geöffnet, Teilen ist rot markiert" class="wp-image-10935" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/dokumenteteilencollaboraandroid-473x1024.png 473w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/dokumenteteilencollaboraandroid-138x300.png 138w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/dokumenteteilencollaboraandroid-768x1664.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/dokumenteteilencollaboraandroid-709x1536.png 709w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/dokumenteteilencollaboraandroid-945x2048.png 945w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/dokumenteteilencollaboraandroid-500x1083.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/dokumenteteilencollaboraandroid.png 1080w" sizes="auto, (max-width: 473px) 100vw, 473px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Teilen leicht gemacht</figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Alle Dokumente, Präsentationen und Tabellen im ODF-Format lassen sich mit LibreOffice, Apache OpenOffice oder Collabora Online öffnen und weiterbearbeiten. Muss jemand das Dokument mit Microsoft Office lesen, wählt ihr im Menü <strong>Exportieren als</strong> das passende Format, etwa DOCX. Für alles, was nicht mehr verändert werden soll, ist PDF die sichere Wahl. Wie ihr Formatierungsprobleme beim Wechsel zwischen LibreOffice und Microsoft Office vermeidet, haben wir in einem <a href="https://yourdevice.ch/libreoffice-und-microsoft-office-so-vermeidet-ihr-formatierungsprobleme/">eigenen Artikel</a> zusammengetragen.</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/exportierenalscollaboraandroid.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="473" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/exportierenalscollaboraandroid-473x1024.png" alt="Collabora Office auf Android: geöffnetes Hauptmenü mit Suchen, Datei, Exportieren als, Bearbeiten, Änderungen, Ansicht, Wasserzeichen, Seiten-Einstellungen, Wortzählung, Makro ausführen und Über, Exportieren als ist rot markiert" class="wp-image-10941" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/exportierenalscollaboraandroid-473x1024.png 473w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/exportierenalscollaboraandroid-138x300.png 138w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/exportierenalscollaboraandroid-768x1664.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/exportierenalscollaboraandroid-709x1536.png 709w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/exportierenalscollaboraandroid-945x2048.png 945w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/exportierenalscollaboraandroid-500x1083.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/exportierenalscollaboraandroid.png 1080w" sizes="auto, (max-width: 473px) 100vw, 473px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Exportieren als wählen...</figcaption></figure>
</div></div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/exportcollaboraandroid.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="473" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/exportcollaboraandroid-473x1024.png" alt="Collabora Office auf Android: Auswahl der Exportformate PDF, ODF-Textdokument, Word 2003 (.doc), Word (.docx), Rich Text (.rtf) und EPUB" class="wp-image-10942" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/exportcollaboraandroid-473x1024.png 473w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/exportcollaboraandroid-138x300.png 138w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/exportcollaboraandroid-768x1664.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/exportcollaboraandroid-709x1536.png 709w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/exportcollaboraandroid-945x2048.png 945w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/exportcollaboraandroid-500x1083.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/exportcollaboraandroid.png 1080w" sizes="auto, (max-width: 473px) 100vw, 473px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Dateienformat festlegen</figcaption></figure>
</div></div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph">Gedruckt wird über das Menü <strong>Datei</strong>. Damit das klappt, braucht Android einen Druckdienst für euren Drucker: entweder die App des Druckerherstellers oder eine freie Brücke wie die <a href="https://f-droid.org/de/packages/org.billthefarmer.print/">Print-App</a> aus F-Droid. Sie öffnet Dokumente oder geteilte Dateien und druckt sie oder speichert sie als PDF; ihre letzte Version 1.08 stammt allerdings vom November 2023.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Collabora Office mit Nextcloud verwenden</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Eine eigene Nextcloud- oder WebDAV-Anbindung nennt Collabora für die mobile App nicht; die Projektseite wirbt im Gegenteil damit, dass kein externer Speicher nötig ist. Die App arbeitet mit Dateien, die Android ihr übergibt. Für eure Nextcloud gibt es deshalb zwei praktische Wege.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über die Nextcloud-App:</strong> Im Forum von Nextcloud berichten Nutzer, dass die <a href="https://yourdevice.ch/einfuehrung-und-einrichtung-nextcloud-fuer-android/">Nextcloud-App für Android</a> Office-Dateien zum Bearbeiten an Collabora Office übergibt, in einem <a href="https://help.nextcloud.com/t/how-to-open-view-and-edit-spreadsheets-and-docx-files-on-android/75540">Beitrag von 2020</a> als funktionierende Lösung markiert. Ein <a href="https://help.nextcloud.com/t/cannot-open-files-locally-using-collabora-office-on-android/171048">Beitrag von 2023</a> beschreibt dagegen Abstürze beim Öffnen von DOCX- und XLSX-Dateien auf diesem Weg; eine nach ODT umgewandelte Datei liess sich öffnen. Ob der Fehler inzwischen behoben ist, geht aus dem Forum nicht hervor.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über das Dateisystem:</strong> Bindet ihr eure Nextcloud per WebDAV in den Android-Dateimanager ein, liegt sie dort wie ein weiterer Speicherort. Wie das mit DAVx5 oder Material Files geht, steht in unserer Anleitung <a href="https://yourdevice.ch/nextcloud-direkt-in-android-einbinden/">Nextcloud direkt in Android einbinden</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer mit mehreren Personen gleichzeitig am selben Dokument arbeiten will, ist mit der App allein falsch bedient: Sie bearbeitet eine Datei auf einem Gerät. Gemeinsames Bearbeiten im Browser leistet Collabora Online auf dem eigenen Server, angebunden an Nextcloud. Wie ihr das aufsetzt, zeigt unsere Anleitung <a href="https://yourdevice.ch/eigenen-collabora-online-server-installieren-fuer-nextcloud/">Eigenen Collabora Online Server installieren für Nextcloud</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Gibt es LibreOffice für Android?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ja, aber nicht als vollwertige Office-App. Die Document Foundation bietet den <a href="https://f-droid.org/de/packages/org.documentfoundation.libreoffice/">LibreOffice Viewer</a> an, der auch im Hauptverzeichnis von F-Droid steht (Version 26.2.6.3 vom 07.09.2026). Er ist in erster Linie zum Anzeigen gedacht; die Bearbeitungsfunktionen lassen sich in den Einstellungen einschalten, gelten laut F-Droid aber als experimentell und „not yet suited to production use“. Wer Dokumente auf Android ernsthaft bearbeiten und dabei bei der LibreOffice-Technik bleiben will, landet deshalb bei Collabora Office.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Bezugsquelle für wen passt</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Ihr wollt einfach eine stabile Office-App:</strong> Play Store oder Aurora Store. Die Fassung dort ist die, die Collabora als Produkt anbietet, und Updates laufen über den Store.</li>



<li><strong>Ihr meidet Google-Server konsequent:</strong> das F-Droid-Repository von Collabora. Rechnet damit, dass ihr dort Entwicklungsstände bekommt, die sich häufiger ändern und eher einmal stolpern.</li>



<li><strong>Ihr wollt einen bestimmten Build testen:</strong> die APK von der Snapshot-Seite, mit Obtainium für Updates. Für den Alltag ist das der umständlichste Weg.</li>



<li><strong>Ihr wollt Dokumente nur ansehen:</strong> der LibreOffice Viewer aus F-Droid reicht und ist deutlich schlanker.</li>



<li><strong>Ihr arbeitet zu mehreren am selben Dokument:</strong> nicht die App, sondern Collabora Online in eurer Nextcloud.</li>
</ul>



<div class="yd-cta" style="border:2px solid #e74c3c;border-radius:16px;padding:1.4rem 1.5rem;margin:2.2rem 0;background:#ffffff;display:flex;flex-wrap:wrap;gap:1rem 1.5rem;align-items:center;justify-content:space-between;color:#1f2933"><div style="flex:1 1 320px"><p style="margin:0 0 .3rem;font-size:.78rem;letter-spacing:.08em;text-transform:uppercase;color:#e74c3c;font-weight:700">Dokumente gemeinsam bearbeiten?</p><p style="margin:0 0 .45rem;font-size:1.25rem;font-weight:800;line-height:1.3;color:#1f2933">Wir richten eure Nextcloud mit Collabora Online ein</p><p style="margin:0;color:#52606d;font-size:.95rem">Wir setzen Nextcloud bei euch zuhause oder im Büro auf, auf Wunsch mit eigenem Collabora-Online-Server für gemeinsames Bearbeiten im Browser. Nextcloud für Zuhause CHF 390, fürs Büro ab CHF 1’200, ein einzelner Dienst ab CHF 260. Das Erstgespräch von 20 Minuten ist kostenlos, mehr auf der Seite <a href="https://yourdevice.ch/open-source-services-fuer-euer-zuhause-oder-euer-unternehmen/" style="color:#c0392b">IT-Service</a>.</p></div><a href="https://yourdevice.ch/nextcloud-einrichten-lassen/" style="display:inline-block;padding:.8rem 1.35rem;border-radius:10px;background:#e74c3c;color:#ffffff;font-weight:700;text-decoration:none;white-space:nowrap">Nextcloud einrichten lassen</a></div>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Collabora Office ist das LibreOffice, das es für Android nicht gibt</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Collabora Office für Android ist die vollständigste freie Office-App für Android: echte Bearbeitung statt Vorschau, ODF und Microsoft-Formate, passwortgeschützte Dateien, Export als PDF, kein Konto und laut Play Store keine Datenerhebung. Die Schwächen liegen nicht im Funktionsumfang, sondern im Drumherum. Die stabile Fassung kommt über Google, die freie Bezugsquelle liefert Entwicklungsstände, und für Nextcloud gibt es keine eingebaute Anbindung. Wer damit leben kann, hat unterwegs ein Office, das sich vor dem Desktop nicht verstecken muss. Wer lieber gemeinsam im Browser arbeitet, stellt Collabora Online neben die Nextcloud und spart sich auf dem Handy das Hin- und Herschicken von Dateien mit Namen wie „Angebot_final_neu_wirklich-final.docx“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere freie Apps für euer Smartphone findet ihr in unserer Liste der <a href="https://yourdevice.ch/die-besten-android-open-source-apps/">besten Android Open Source Apps</a>. Habt ihr Fragen oder Erfahrungen mit Collabora Office? Schreibt sie in die Kommentare.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Quellen und weiterführende Links</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.collaboraonline.com/collabora-office-android-ios/">Collabora: Collabora Office für Android und iOS</a></li>



<li><a href="https://play.google.com/store/apps/details?id=com.collabora.libreoffice">Google Play: Collabora Office</a></li>



<li><a href="https://apps.apple.com/us/app/collabora-office/id1440482071">App Store: Collabora Office</a></li>



<li><a href="https://www.collaboraonline.com/blog/collabora-office-on-mobiles-supporting-password-protected-documents-and-available-on-f-droid/">Collabora: Passwortgeschützte Dokumente und F-Droid-Repository (2020)</a></li>



<li><a href="https://www.collaboraoffice.com/downloads/Collabora-Office-Android-Snapshot/">Collabora: Android-Snapshots als APK</a></li>



<li><a href="https://gitlab.com/fdroid/rfp/-/issues/1399">F-Droid: Aufnahmeantrag für Collabora Office</a></li>



<li><a href="https://f-droid.org/de/packages/org.documentfoundation.libreoffice/">F-Droid: LibreOffice Viewer</a></li>



<li><a href="https://f-droid.org/de/packages/org.billthefarmer.print/">F-Droid: Print</a></li>



<li><a href="https://help.nextcloud.com/t/how-to-open-view-and-edit-spreadsheets-and-docx-files-on-android/75540">Nextcloud-Forum: Office-Dateien auf Android öffnen und bearbeiten (2020)</a></li>



<li><a href="https://help.nextcloud.com/t/cannot-open-files-locally-using-collabora-office-on-android/171048">Nextcloud-Forum: Absturz beim Öffnen in Collabora Office (2023)</a></li>
</ul>

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		<title>Organic Maps - die Osmand und Google Maps Alternative</title>
		<link>https://yourdevice.ch/organic-maps-die-osmand-und-google-maps-alternative/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Sep 2023 08:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Android]]></category>
		<category><![CDATA[alternative Apps]]></category>
		<category><![CDATA[Privatsphäre]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Update Oktober 2026: Seit 2025 gibt es mit CoMaps einen von der Community getragenen Fork von Organic Maps. Warum wir inzwischen CoMaps empfehlen und wie sich die beiden Apps bei...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Update Oktober 2026:</strong> Seit 2025 gibt es mit CoMaps einen von der Community getragenen Fork von Organic Maps. Warum wir inzwischen CoMaps empfehlen und wie sich die beiden Apps bei Funktionen, Lizenz und Datenschutz unterscheiden, lest ihr in unserem Vergleich <a href="https://yourdevice.ch/comaps-vs-organic-maps/">CoMaps vs. Organic Maps</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Heute stellen wir Euch Organic Maps als Alternative zu Osmand und Google Maps vor. Osmand kommt leider mit einem Abo Model und man kann nur eine begrenzte Anzahl an Strassen &amp; Standardkarten herunterladen. Es gibt bei Organic Maps also keine in-App Käufe und ist zu 100% Open-Source und gratis. Ausserdem generiert Organic Maps keine UUID <a href="https://github.com/osmandapp/OsmAnd/issues/15058">bei der Installation der Software</a>. Desweiteren erschliesst sich mir nicht wieso Osmand es begrenzt, freies Kartenmaterial herunterzuladen. Da Organic Maps nicht kommerziel betrieben wird, gibt es natürlich auch ein paar Nachteile, eine Sprachansage ist für entgoogelte Smartphones nicht nicht out-of-the-box verfügbar. Am Ende des Artikels zeige ich Euch aber noch, wie man das nachträglich hinzufügen kann. Leider nur aktuell in der englischen Sprache. Wer das nicht braucht, kann den letzten Teil überspringen und wird damit aber sicherlich trotzdem glücklich.</p>


<div class="wp-block-image is-style-default">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="512" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/organicmapstitle-1024x512.png" alt="" class="wp-image-10165" style="width:750px;height:undefinedpx" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/organicmapstitle-1024x512.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/organicmapstitle-300x150.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/organicmapstitle-768x384.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/organicmapstitle-500x250.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/organicmapstitle.png 1500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>




<h2 class="wp-block-heading">Was ist Organic Maps</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://organicmaps.app/de/">Organic Maps</a> ist eine mobile Karten- und Navigationsanwendung, die auf den Daten von OpenStreetMap (OSM) basiert. Es handelt sich um eine Open-Source-Anwendung, was bedeutet, dass ihr Quellcode öffentlich zugänglich ist und von der Gemeinschaft geprüft und verbessert werden kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Hauptmerkmale und Eigenschaften:</strong></p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Datenschutzorientiert:</strong> Organic Maps legt großen Wert auf den Schutz der Privatsphäre seiner Nutzer. Die App sammelt keine persönlichen Daten und betreibt kein Tracking der Aktivitäten ihrer Nutzer.</li>



<li><strong>Offline-Funktionalität:</strong> Eine der herausragenden Eigenschaften von Organic Maps ist die Möglichkeit, Karten für die Offline-Nutzung herunterzuladen. Dies ist besonders nützlich in Gebieten mit schlechter Internetverbindung oder um Mobilfunkdaten zu sparen.</li>



<li><strong>Keine Werbung:</strong> Organic Maps bietet ein werbefreies Nutzererlebnis, wodurch Störungen während der Navigation oder beim Suchen von Orten vermieden werden.</li>



<li><strong>User-friendly Interface:</strong> Die Benutzeroberfläche ist intuitiv und einfach zu verwenden, was es Benutzern erleichtert, von Punkt A nach Punkt B zu navigieren oder nach interessanten Orten in ihrer Umgebung zu suchen.</li>



<li><strong>Routenführung:</strong> Abgesehen von der Standard-Autonavigation bietet Organic Maps auch Routenführungen für Fußgänger und Radfahrer.</li>



<li><strong>Open-Source:</strong> Als Open-Source-Projekt kann jeder den Quellcode von Organic Maps einsehen, ihn verbessern oder seine eigenen Versionen der App erstellen.</li>
</ol>



<h2 class="wp-block-heading">Installation von Organic Maps</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ladet die App vom F-Droid Store <a href="https://f-droid.org/de/packages/app.organicmaps/">hier</a> herunter. Installiert die App und gebt der App die Network Permissions falls Ihr ein Smartphone mit Calyx Oder GrapheneOS habt. Damit die App korrekt funktioniert, müsst Ihr am Anfang natürlich Organic Maps erlauben den Gerätestandort abzurufen. Wählt am besten <strong>bei der Benutzung der App</strong> aus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Anfänglich müsst Ihr die Allgemeine Weltkarte herunterladen. Bestätigt unten den blauen Button mit <strong>Herunterladen</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Hauptfenster klickt unten rechts auf die 3 Striche und wählt danach <strong>Karten herunterladen</strong>.</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/mainpage.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="473" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/mainpage-473x1024.png" alt="" class="wp-image-10156" style="width:280px;height:undefinedpx" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/mainpage-473x1024.png 473w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/mainpage-138x300.png 138w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/mainpage-768x1664.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/mainpage-709x1536.png 709w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/mainpage-945x2048.png 945w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/mainpage-500x1083.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/mainpage.png 1080w" sizes="auto, (max-width: 473px) 100vw, 473px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Öffnet die Einstellungen rechts unten</figcaption></figure>
</div></div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/kartenladen.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="473" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/kartenladen-473x1024.png" alt="" class="wp-image-10157" style="width:280px;height:undefinedpx" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/kartenladen-473x1024.png 473w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/kartenladen-138x300.png 138w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/kartenladen-768x1664.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/kartenladen-709x1536.png 709w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/kartenladen-945x2048.png 945w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/kartenladen-500x1083.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/kartenladen.png 1080w" sizes="auto, (max-width: 473px) 100vw, 473px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Wählt Euer Kartenmaterial aus</figcaption></figure>
</div></div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph">Im nächsten Fenster könnt Ihr Euer Kartenmaterial zusammenstellen. Ladet das gewünschte Material mit der Suche herunter. Tut das am besten natürlich über Euer WLAN da es doch einiges an Material ist, welches heruntergeladen wird. Bitte stellt sicher dass Ihr vor Auslandsreisen das nötige Kartenmaterial geladen habt, ansonsten könnte es teuer werden falls Ihr kein Roaming Abo habt!</p>



<h3 class="wp-block-heading">Navigation</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem <strong>Lupensymbol</strong> sucht Ihr nach dem gewünschten Ort oder Ziel. Eine Liste mit Vorschlägen wird Euch aufgezeigt. Wählt das richtige Ziel aus. Habt Ihr das getan, müsst Ihr anschliessend im nächsten Fenster "<strong>Nach</strong>" auswählen, zu finden unten rechts klicken, um die Navigation zu starten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ihr könnt auch mit der Funktion "<strong>Von</strong>" den Startpunkt auswählen, unten erscheint dann eine Leiste, bei der das Ziel hinzugefügt werden kann. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Vor der Navigation könnt Ihr oben noch das gewünschte Transportmittel auswählen. Die Bahn/U-Bahn Funktion steht in den meissten Fällen aber nicht zur Verfügung. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der Suche nach Orten könnt Ihr auch in den Kategorien nach Essensmöglichkeiten, Hotels und etc. suchen. Bitte seid Euch im klaren dass es möglicherweise nicht jeden Ort gibt, den Ihr aus Google Maps kennt. Das liegt daran dass alle Daten von Open Street Maps von freiwilligen eingetragen werden. Neuere oder weniger bekannte Shops könnten deshalb fehlen. Auch gibt es nicht jede noch so kleine Sehenswürdigkeit zu finden wie Ihr Euch das von Google Maps kennt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei <a href="https://www.openstreetmap.org/#map=18/47.52048/8.53539&amp;layers=N">Open Street Maps</a> könnt Ihr aber mithelfen und alle können dazu beitragen neue Ort hinzuzufügen und mitmachen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Einstellungen von Organic Maps</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Mit den 3 Strichen auf der Hauptübersicht kommt Ihr Auch in die Einstellungen der App. Dort können Preferenzen wie Masseinheit, 3-D Gebäude, das automatische herunterladen neuer Kartenupdates und weiteres festgelegt werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Weiter Unten gibt Weitere Einstellungen. Ihr könnt festlegen ob das herunterladen von Karten auch über den Mobilfunk geschehen darf oder nicht. Ihr könnt dem Team auch helfen die App zu verbessern indem Ihr die Protokollierung aktiviert solltet Ihr z.B Probleme mit der App haben. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ansicht lässt sich ebenso festlegen, einen Nachtmodus permanent aktivieren oder das Auto-Zoom deaktivieren bei langsamerer Fahrt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Sprachsteuerung Nachinstallieren</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auf Standard Android Smartphones übernimmt einen Stimmensynthisizer Namens Google TTS die Sprachsteuerung und ist auch verfügbar, solltet Ihr Organic Maps auf einem Standard Betriebssytem installieren. Habt Ihr kein Google Handie, und wollt die Sprachsteuerung trotzdem, gibt es OpenSource Alternativen. Bitte seid Euch aber in klaren dass diese Sprachsynthisizer aber bei weitem nicht an die Qualität an Systeme wie Google TTS herankommen, und teilweise sich auch wirklich etwas blechern und plump anhören.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Installiert Euch dafür <a href="https://f-droid.org/de/packages/com.github.olga_yakovleva.rhvoice.android/">RHVoice</a> aus dem F-Droid Store. Startet anschliessend RHVoice.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Geht oben rechts mit den 3 Punkten in die Einstellungen und ändert die <strong>Speech quality</strong> auf <strong>best possible quality</strong>:</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/voicequality.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="473" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/voicequality-473x1024.png" alt="" class="wp-image-10158" style="width:280px;height:undefinedpx" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/voicequality-473x1024.png 473w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/voicequality-138x300.png 138w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/voicequality-768x1664.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/voicequality-709x1536.png 709w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/voicequality-945x2048.png 945w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/voicequality-500x1083.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/voicequality.png 1080w" sizes="auto, (max-width: 473px) 100vw, 473px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Qualität festlegen</figcaption></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/spracheauswaehlen.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="473" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/spracheauswaehlen-473x1024.png" alt="" class="wp-image-10159" style="width:280px;height:undefinedpx" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/spracheauswaehlen-473x1024.png 473w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/spracheauswaehlen-138x300.png 138w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/spracheauswaehlen-768x1664.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/spracheauswaehlen-709x1536.png 709w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/spracheauswaehlen-945x2048.png 945w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/spracheauswaehlen-500x1083.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/spracheauswaehlen.png 1080w" sizes="auto, (max-width: 473px) 100vw, 473px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Sprache auswählen</figcaption></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/spracheinstallieren.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="473" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/spracheinstallieren-473x1024.png" alt="" class="wp-image-10160" style="width:280px;height:undefinedpx" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/spracheinstallieren-473x1024.png 473w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/spracheinstallieren-138x300.png 138w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/spracheinstallieren-768x1664.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/spracheinstallieren-709x1536.png 709w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/spracheinstallieren-945x2048.png 945w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/spracheinstallieren-500x1083.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/spracheinstallieren.png 1080w" sizes="auto, (max-width: 473px) 100vw, 473px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Sprache herunterladen</figcaption></figure>
</div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph">Wählt die Sprache Englisch aus, sollte einer der anderen Sprachen Eure Muttersprache sein, dann Glückwunsch -&gt; diese Auswählen. Im letzten Fenster ladet Ihr die eigentliche Stimme herunter. Ich würde <strong>SLT</strong> nehmen, klingt irgendwie am angenehmsten.  </p>



<h3 class="wp-block-heading">Systemeinstellungen ändern</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Nun müssen wir noch die Systemeinstellungen ändern und diesem erklären dass er die Stimmen verwenden soll, die wir heruntergeladen haben. Geht dafür in die Spracheinstellungen bzw die Sprachausgabe Eures Systems. Oftmals sind diese in den Bedienungshilfen zu finden. Falls Ihr es nicht findet, benutzt die Suche. Klickt auf Bevorzugtes Sprachmodul und wählt RHVoice aus:</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/systemrhvoice.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="473" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/systemrhvoice-473x1024.png" alt="" class="wp-image-10161" style="width:280px;height:undefinedpx" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/systemrhvoice-473x1024.png 473w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/systemrhvoice-138x300.png 138w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/systemrhvoice-768x1664.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/systemrhvoice-709x1536.png 709w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/systemrhvoice-945x2048.png 945w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/systemrhvoice-500x1083.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/systemrhvoice.png 1080w" sizes="auto, (max-width: 473px) 100vw, 473px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Modul auswählen</figcaption></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/systemrhvoiceauswaehlen.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="473" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/systemrhvoiceauswaehlen-473x1024.png" alt="" class="wp-image-10162" style="width:280px;height:undefinedpx" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/systemrhvoiceauswaehlen-473x1024.png 473w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/systemrhvoiceauswaehlen-138x300.png 138w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/systemrhvoiceauswaehlen-768x1664.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/systemrhvoiceauswaehlen-709x1536.png 709w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/systemrhvoiceauswaehlen-945x2048.png 945w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/systemrhvoiceauswaehlen-500x1083.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/systemrhvoiceauswaehlen.png 1080w" sizes="auto, (max-width: 473px) 100vw, 473px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">RHVoice bestimmen</figcaption></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/systemspracheauswaehlen.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="473" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/systemspracheauswaehlen-473x1024.png" alt="" class="wp-image-10163" style="width:280px;height:undefinedpx" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/systemspracheauswaehlen-473x1024.png 473w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/systemspracheauswaehlen-138x300.png 138w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/systemspracheauswaehlen-768x1664.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/systemspracheauswaehlen-709x1536.png 709w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/systemspracheauswaehlen-945x2048.png 945w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/systemspracheauswaehlen-500x1083.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/systemspracheauswaehlen.png 1080w" sizes="auto, (max-width: 473px) 100vw, 473px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Sprache auswählen</figcaption></figure>
</div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph">Ändert die Sprache auf die von Euch installierte Sprache ab. Anschliessend muss das Feld Wiedergeben aktiviert sein. Testet die Einstellungen. Ich musste einmal neustarten damit der Button Wiedergeben verfügbar war. Die Stimme müsste nun mit Wiedergeben abgespielt werden. Erst nachdem diese wiedergegeben wird, ist sie auch unter Organic Maps verfügbar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gehen wir zurück in Organic Maps in die Einstellungen. Hier klicken wir unten nun auf An und wählen falls nicht schon passiert, <strong>English</strong> aus.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/organicmapsspracheaktivieren.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="473" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/organicmapsspracheaktivieren-473x1024.png" alt="" class="wp-image-10164" style="width:280px;height:undefinedpx" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/organicmapsspracheaktivieren-473x1024.png 473w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/organicmapsspracheaktivieren-138x300.png 138w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/organicmapsspracheaktivieren-768x1664.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/organicmapsspracheaktivieren-709x1536.png 709w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/organicmapsspracheaktivieren-945x2048.png 945w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/organicmapsspracheaktivieren-500x1083.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/organicmapsspracheaktivieren.png 1080w" sizes="auto, (max-width: 473px) 100vw, 473px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Herzlichen Glückwunsch, Ihr habt die Navigation per Sprache erfolgreich ohne proprietäre Software eingerichtet und installiert. Nach einiger Zeit gewöhnt man sich auch an die tollen Stimmen, versprochen!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sucht Ihr nach mehr freier Open-Source Software? Dann schaut doch <a href="https://yourdevice.ch/die-besten-android-open-source-apps/">hier</a> vorbei!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Habt Ihr Fragen zum Artikel Organic Maps - die Osmand und Google Maps Alternative, schreibt sie in die Kommentare!</p>
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		<item>
		<title>Aegis - Die Google Authenticator Alternative</title>
		<link>https://yourdevice.ch/aegis-die-google-authenticator-alternative/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Sep 2023 08:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Android]]></category>
		<category><![CDATA[alternative Apps]]></category>
		<category><![CDATA[Einstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Privatsphäre]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Aegis Authenticator ist eine freie Open-Source-App für die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) auf Android und eine sichere Alternative zum Google Authenticator. Die 2FA ist eine wichtige Sicherheitsmassnahme, um eure Online-Konten besser...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Der <a href="https://f-droid.org/de/packages/com.beemdevelopment.aegis/">Aegis Authenticator</a> ist eine freie Open-Source-App für die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) auf Android und eine sichere Alternative zum Google Authenticator. Die 2FA ist eine wichtige Sicherheitsmassnahme, um eure Online-Konten besser zu schützen. In diesem Artikel zeigen wir euch, wie ihr Aegis einrichtet, eure Konten aus dem Google Authenticator übertragt und verschlüsselte Backups anlegt.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="512" height="250" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/aegistitle-2.png" alt="" class="wp-image-10248" style="width:600px;height:undefinedpx" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/aegistitle-2.png 512w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/aegistitle-2-300x146.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/aegistitle-2-500x244.png 500w" sizes="auto, (max-width: 512px) 100vw, 512px" /></figure>
</div>




<h3 class="wp-block-heading">Überblick über Aegis Authenticator</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Aegis Authenticator ist eine Open-Source-2FA-App, die auf Android-Geräten verfügbar ist. Die App unterstützt sowohl Time-based One-Time Passwords (TOTP) als auch HMAC-based One-Time Passwords (HOTP) und ist eine der empfohlenen Alternativen zum Google Authenticator, insbesondere für diejenigen, die den Open-Source-Ansatz schätzen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Hauptmerkmale der Google Authenticator Alternative Aegis</h3>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Open Source</strong>: Aegis steht unter einer freien Lizenz und sein Quellcode ist für jeden zugänglich. Das bedeutet, dass jeder den Code überprüfen und sicherstellen kann, dass keine schädlichen Funktionen oder Hintertüren enthalten sind.</li>



<li><strong>Verschlüsselung</strong>: Aegis bietet die Möglichkeit, die Datenbank mit einem Passwort oder einem biometrischen Merkmal (z. B. Fingerabdruck) zu verschlüsseln. Das gewährleistet, dass selbst wenn ein Gerät verloren geht oder kompromittiert wird, die 2FA-Codes sicher bleiben.</li>



<li><strong>Design und Benutzererfahrung</strong>: Aegis bietet eine moderne und intuitive Benutzeroberfläche, die den Nutzern hilft, ihre Konten problemlos zu verwalten.</li>



<li><strong>Backup und Wiederherstellung</strong>: Aegis unterstützt verschlüsselte Backups, die ihr auf anderen Geräten oder Plattformen wiederherstellen könnt.</li>



<li><strong>Kompatibilität</strong>: Da Aegis die gängigen TOTP- und HOTP-Protokolle unterstützt, ist es kompatibel mit den meisten Online-Diensten, die 2FA anbieten.</li>
</ol>



<h3 class="wp-block-heading">Anwendung von Aegis Authenticator</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Verwendung von Aegis ist ziemlich einfach:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Installation</strong>: Die App kann aus dem Google Play Store oder aus anderen Quellen, die Open-Source-Apps hosten, wie z.B. F-Droid, heruntergeladen werden.</li>



<li><strong>Richtet die App ein</strong>: Erstellt euch ein sicheres Datenbankpasswort! Dieses Passwort wird für die Entsperrung der App und die Wiederherstellung aus Backups benötigt.</li>



<li><strong>Konto hinzufügen</strong>: Um ein neues Konto hinzuzufügen, tippt man auf das "<strong>+</strong>"-Symbol und scannt den bereitgestellten QR-Code des Online-Dienstes oder gibt die Daten manuell ein.</li>



<li><strong>Authentifizierung</strong>: Jedes Mal, wenn eine 2FA-Authentifizierung erforderlich ist, öffnet ihr Aegis und gebt den angezeigten Code auf der Website oder in der App des Dienstes ein.</li>
</ol>



<h2 class="wp-block-heading">Übertragung der Konten aus dem Google Authenticator</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ihr könnt eure Konten natürlich aus eurem Google Authenticator in Aegis importieren. Klickt im Google Authenticator oben links auf die 3 Striche und wählt <strong>Konten übertragen</strong>. Wählt im nächsten Fenster <strong>Konten exportieren</strong> aus. Wählt als nächstes die Konten die ihr exportieren möchtet und bestätigt unten mit <strong>Weiter</strong>. Je nach Menge der Konten bekommt ihr nun 1 oder mehrere QR Codes. Ein QR Code kann 10 Konten speichern. Habt ihr mehr, zeigt euch der Authenticator deshalb 2 QRs an! Macht euch ein Screenshot der QR Codes. Abfotografieren funktioniert nicht immer zuverlässig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Aegis Authenticator klickt ihr nun unten rechts auf das <strong>rote Plus Symbol</strong>. Wählt nun <strong>Bild scannen</strong> aus. Navigiert mit eurem Dateienexplorer zu den Bildern.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Hinweis</strong>: Solltet ihr mehr als 10 Konten exportieren wollen erst einen QR Code importiert, meckert Aegis herum dass nicht alle Codes im QR Code enthalten sind. Das passiert da der der QR Code vom Google Authenticator mehre als 10 Profile beeinhaltet, Aegis aber nur 10 findet. Ignoriert die Warnung dass es zu einer fehlerhaften Übertragung kommen kann, und importiert als nächstes einfach den nächsten QR Code vom Google Authenticator. Danach habt ihr all eure Konten erfolgreich übertragen!</p>



<h2 class="wp-block-heading">BackUp Funktion von Aegis</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Backup-Funktion von Aegis Authenticator ist essentiell, um sicherzustellen, dass ihr nicht den Zugriff auf eure 2FA-Codes verliert, falls euer Gerät beispielsweise beschädigt wird, verloren geht oder gestohlen wird. Die Verwendung dieser Funktion ermöglicht es euch, eine Sicherungskopie eurer Authentifizierungscodes zu erstellen und diese bei Bedarf wiederherzustellen. Hier ist eine detaillierte Erklärung der Backup-Funktion:</p>



<h3 class="wp-block-heading">Erstellen eines Backups</h3>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Öffnet Aegis</strong>: Geht in die App und tippt auf das Drei-Punkte-Menü (meistens oben rechts) und wählt <strong>Einstellungen</strong>.</li>



<li><strong>Backup auswählen</strong>: Wählt die Option "<strong>Sicherungen</strong>"</li>



<li><strong>Backup-Speicherort wählen</strong>: Entscheidet, wo ihr das Backup speichern möchten. Ihr könnt wählen, ob ihr es lokal auf eurem Gerät, auf einer SD-Karte, oder in einer Cloud-Speicherlösung wie eine <a href="https://yourdevice.ch/was-ist-nextcloud/">Nextcloud</a> speichern möchtet.</li>



<li><strong>Backup abschließen</strong>: Ihr könnt eine manuelle Sicherung mit <strong>Sicherungskopie auslösen</strong> anstossen. Ansonsten sichert die App eure Keys automatisch mit jedem neu hinzugefügten Konto.</li>
</ol>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/Screenshot_20230913-112737.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="473" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/Screenshot_20230913-112737-473x1024.png" alt="" class="wp-image-10057" style="width:300px;height:undefinedpx" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/Screenshot_20230913-112737-473x1024.png 473w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/Screenshot_20230913-112737-138x300.png 138w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/Screenshot_20230913-112737-768x1664.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/Screenshot_20230913-112737-709x1536.png 709w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/Screenshot_20230913-112737-945x2048.png 945w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/Screenshot_20230913-112737-500x1083.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/Screenshot_20230913-112737.png 1080w" sizes="auto, (max-width: 473px) 100vw, 473px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Die Sicherhungsoptionen</figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph"><strong>Hinweis</strong>: Ihr könnt die Sicherung direkt auf eurer Nextcloud speichern. Dafür müsst ihr die Nextcloud mit DAVx5 direkt in euer Linux System einbinden. Eine Anleitung findet ihr dazu <a href="https://yourdevice.ch/nextcloud-direkt-in-android-einbinden/">hier</a>.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Backup wiederherstellen in Aegis Authenticator</h3>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Aegis auf neuem Gerät installieren</strong>: Wenn ihr auf ein neues Gerät wechselt oder euer altes Gerät zurücksetzen müsst, installiert zuerst Aegis.</li>



<li>Auf dem Intro Screen <strong>Datenbank importieren</strong> auswählen, und die Datenbank auswählen.
<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Oder Nach frischer Einrichtung:</strong></li>
</ul>
</li>



<li>Klickt wieder auf die 3 Punkte oben rechts und wählt <strong>Einstellungen</strong>.</li>



<li>Wählt ganz unten <strong>Importieren und Exportieren</strong> aus.</li>



<li>Wählt hier nun <strong>Aus Datei Importieren</strong> aus und navigiert zu eurer Sicherungskopie aus den Backups.</li>



<li><strong>Wiederherstellung abschließen</strong>: Die App fragt euch nach dem Passwort und wird alle eure 2FA-Codes aus der Backup-Datei importieren und in der App anzeigen.</li>
</ol>



<h4 class="wp-block-heading">Wichtige Punkte bezüglich Backups</h4>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Regelmäßige Backups</strong>: Es ist ratsam, regelmäßig Backups zu erstellen, besonders wenn ihr neue Konten hinzufügt.</li>



<li><strong>Sichere Speicherung</strong>: Bewahrt Backups an einem sicheren Ort auf, vorzugsweise an mehreren Orten, z. B. auf einem externen Laufwerk und in einem Cloud-Speicher.</li>



<li><strong>Passwort nicht vergessen</strong>: Wenn ihr euer Backup verschlüsselt, notiert euch das Passwort an einem sicheren Ort. Ohne dieses Passwort könnt ihr das Backup nicht wiederherstellen.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Durch die effektive Nutzung der Backup-Funktion von Aegis könnt ihr sicherstellen, dass ihr stets Zugriff auf eure 2FA-Codes habt, selbst wenn unvorhergesehene Probleme mit eurem Gerät auftreten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Fazit </h3>



<p class="wp-block-paragraph">Während der Google Authenticator für viele Benutzer die erste Wahl ist, bietet der Aegis Authenticator eine solide, sichere und benutzerfreundliche Alternative, insbesondere für diejenigen, die Wert auf Open Source und Transparenz legen. Es kombiniert eine hohe Sicherheit mit einer angenehmen Benutzererfahrung, was es zu einer ausgezeichneten Wahl für diejenigen macht, die nach einer 2FA-Lösung suchen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Habt ihr Fragen zum Artikel Aegis - Die Google Authenticator Alternative? Stellt sie in die Kommentare!</p>



<div class="yd-cta" style="border:2px solid #e74c3c;border-radius:16px;padding:1.4rem 1.5rem;margin:2.2rem 0;background:#ffffff;display:flex;flex-wrap:wrap;gap:1rem 1.5rem;align-items:center;justify-content:space-between;color:#1f2933"><div style="flex:1 1 320px"><p style="margin:0 0 .3rem;font-size:.78rem;letter-spacing:.08em;text-transform:uppercase;color:#e74c3c;font-weight:700">Zwei Faktoren ohne Google, das ganze Handy auch</p><p style="margin:0 0 .45rem;font-size:1.25rem;font-weight:800;line-height:1.3;color:#1f2933">Pixel mit GrapheneOS – fertig eingerichtet für euch</p><p style="margin:0;color:#52606d;font-size:.95rem">Aegis ersetzt den Google Authenticator. Denselben Schritt für das ganze Betriebssystem geht ihr mit einem Gerät ohne Google-Dienste: Neue Pixel-Geräte bekommt ihr bei uns mit GrapheneOS oder CalyxOS. Warum das lohnt, steht unter <a href="https://yourdevice.ch/googlefreie-smartphones/" style="color:#c0392b">Googlefreie Smartphones</a>, alle Geräte unter <a href="https://yourdevice.ch/produkt-kategorie/entgoogelte-smartphones/" style="color:#c0392b">entgoogelte Smartphones</a>.</p></div><a href="https://yourdevice.ch/shop/entgoogelte-smartphones/neue-smartphones/pixel-10-neu-mit-grapheneos/" style="display:inline-block;padding:.8rem 1.35rem;border-radius:10px;background:#e74c3c;color:#ffffff;font-weight:700;text-decoration:none;white-space:nowrap">Pixel 10 ansehen</a></div>
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		<title>Mit Android Smartphone SSH Verbindungen aufbauen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Aug 2023 08:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Android]]></category>
		<category><![CDATA[Einstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit SSH auf Android verwaltet ihr eure Server direkt vom Smartphone aus. Dafür gibt es Connect Bot, eine freie Android-App, mit der ihr sichere und verschlüsselte Verbindungen zu euren Remote-Servern...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Mit SSH auf Android verwaltet ihr eure Server direkt vom Smartphone aus. Dafür gibt es <strong>Connect Bot</strong>, eine freie Android-App, mit der ihr sichere und verschlüsselte Verbindungen zu euren Remote-Servern über das <a href="https://yourdevice.ch/netzwerkprotokolle-definition-uebersicht/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Secure Shell-Protokoll (SSH)</a> herstellt. Die App eignet sich für alle, die unterwegs schnell auf ihre Server zugreifen müssen: kurz etwas prüfen, das System updaten oder einen Server neu starten.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><img decoding="async" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/1-1-1024x512.png" alt="" style="width:750px;height:undefinedpx"/></figure>
</div>




<h2 class="wp-block-heading">Installationsprozess</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Installation der Connect Bot App ist sehr einfach. Ihr könnt sie direkt aus dem F-Droid Store oder <a href="https://f-droid.org/de/packages/org.connectbot/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a> auf Euer Android-Gerät herunterladen. Nach der Installation könnt Ihr Eure Serverdetails eingeben, einschließlich Hostname/IP, Benutzername und Passwort. Alternativ könnt Ihr auch einen öffentlichen SSH-Schlüssel zur Authentifizierung verwenden. Die App ermöglicht es Euch, mehrere Server zu speichern und zu verwalten, was besonders nützlich ist, wenn Ihr mehrere Maschinen betreut.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum mit Android Smartphone SSH Verbindungen aufbauen</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Connect Bot</strong> erweist sich im Alltag als äußerst nützlich. Mit ihr könnt Ihr Euch von überall aus auf Eurem Android-Smartphone in Euren Server einloggen und auf die Kommandozeile zugreifen. Sie ermöglicht es Euch, problemlos Dateien zu übertragen, Prozesse zu überwachen, Systemupdates zu installieren und vieles mehr. Die App verfügt über eine intuitive Benutzeroberfläche und bietet Funktionen wie Syntaxhervorhebung und Befehlsvervollständigung, die Euch bei Eurer Arbeit unterstützen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Einrichtung um mit Eurem Android Smartphone SSH Verbindungen aufbauen zu können</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Kurzer Überblick zur App. Auf dem Homescreen findet Ihr einer Übersicht all Eurer Remote-Server mit denen Ihr Euch verbinden könnt. Diese müssen wir natürlich erst einmal erstellen. Davor erledigen wir erst einmal ein paar kleine Einstellungen die das Arbeiten etwas erleichtert. Geht zuerst mal auf die <strong>3 Punkte</strong> oben rechts und klickt auf <strong>Einstellungen</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für längere und grössere Arbeit erhöhen wir den Bildlaufpuffer erstmal auf <strong>256</strong>, danach könnt Ihr etwas weiter runter scrollen zum Abschnitt <strong>Tastatur</strong> und aktiviert am besten <strong>Zusatztasten immer sichtbar</strong>. Damit umgehen wir ein paar Renderbugs und haben die Zusatztasten immer griffbereit. Das wären auch schon alle Einstellungen die wir hier erledigen können.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Optional: Anmeldung über SSH Public-Key</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ihr könnt Euch auch optional mit einem SSH Public-Key anmelden. Damit entfällt die Passworteingabe während des Logins. Dafür müssen wir erst einmal ein Schlüsselpaar erstellen. Klickt nochmals auf die <strong>3 Punkte</strong> oben rechts und danach auf <strong>Pubkeys verwalten</strong>. Klickt auf das kleine Plus Symbol in der oberen Leisten.<br>Gebt den Schlüssel einen Namen, wählt RSA aus und als Bitlänge 2048. Bitte richter Euch ein Passwort für Euren PublicKey ein, ansonsten kann sich damit jeder, der Zugriff auf Eurer Handy und die App hat, ohne Passwort auf Euren Servern einrichten. Das wäre quasi wie als würdet Ihr eine Bankkarte ohne PinCode verwenden.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/Screenshot_20230803-110227-473x1024.png"><img decoding="async" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/Screenshot_20230803-110227-473x1024.png" alt="" style="object-fit:cover;width:350px;height:undefinedpx"/></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Der Schlüssel kann automatisch beim starten der App geladen werden. Ausserdem kann ausgewählt werden, ob explizit nachgefragt werden soll, ob dieser Schlüssel beim späteren SSH Login verwendet werden soll. Klickt bei entsprechenden Einstellung danach auf <strong>Erzeugen</strong>. Wischt ein paar mal über den Bildschirm um einen zufälligen Schlüssel zu erstellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit der Schlüssel benutzt werden kann, muss er entsperrt sein. Klickt in der Schlüsselübersicht auf den erstellen Key und entsperrt Ihn mit Eurem Passwort. Jetzt ist der Schlüssel einsatzbereit. Wie wir Ihn benutzten, erfahrt Ihr weiter unten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Host hinzufügen mit Connect Bot</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Geht wieder zurück auf Euer Startmenü und klickt unten rechts auf das <strong>Plus Symbol</strong>. Ein neues Fenster öffnet sich. Die Einstellungen sind eigentlich sehr einfach:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/Screenshot_20230803-104415-1-473x1024.png"><img decoding="async" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/Screenshot_20230803-104415-1-473x1024.png" alt="" style="object-fit:cover;width:350px;height:undefinedpx"/></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Als erstes gebt Ihr Euren Benuternamen, gefolgt von der Remote IP Adresse ein. Beim Namen könnt Ihr dem Host bzw dem Eintrag eine Bezeichung geben, das dient der Übersicht bei mehreren Einträgen nachher. Optional: falls Ihr einen Pubkey verwenden wollt, könnt Ihr hier auch gleich den entsprechenden PubKey auswählen und hinterlegen. Wählt dafür den entsprechenden Key unter <strong>Verwende pubkey Authentisierung</strong> aus.<br><br>Weitere Einstellungen sind nicht nötig. Habt Ihr alles, könnt Ihr oben auf das Plus Symbol klicken und den Host hinzufügen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Anwendung des Connect Bot Clients</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nun ist es an der Zeit die erste Verbindung aufzubauen. Dies geschieht erstmal über da normale Passwort. Klickt für die erste Verbindung einfach auf den Host, und gebt Euer Serverpasswort ein, sobald Ihr danach gefragt werdet. Auf die Frage ob Ihr dem Host vertrauen wollt, bestätigt mit <strong>Ja</strong><br><br><strong>Bei PubKey Nutzung:</strong> lasst Euch nicht von der Fehlermeldung irritieren dass die PubKey Authentisierung nicht erfolgreich war. Das ist normal, wir müssen unseren Key natürlich zuerst auf den Server hochladen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Habt Ihr Euch verbunden, seid Ihr bereits auf der Remote-Konsole und könnt anfangen Euren Server zu ärgern, zum abstürzen zu bringen oder </p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/Screenshot_20230803-105839-473x1024.png"><img decoding="async" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/Screenshot_20230803-105839-473x1024.png" alt="" style="object-fit:cover;width:350px;height:undefinedpx"/></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Ihr könnt nun ganz normal Eure Befehle in die Konsole hämmern, den Server neustarten, oder Änderungen an Konfigurationen vornehmen. Für Tastenbefehle steht Euch nun die Tastenleiste zur verfügung. Die Erste Taste ist die <strong>STRG</strong> oder <strong>CTRL</strong> Taste. Damit könnt Ihr Kombinationen erzeugen. Um im z.B den Nano Editor zu verlassen, oder Konsolenbefehle zu unterbrechen könnt Ihr auf <strong>STRG</strong> drücken, und danach die ensprechende Taste auf der <strong>Android Tastatur</strong>. (STRG+x) oder (STRG+c). Das nächste Kürzel ist die normale <strong>Esc</strong> Taste, danach kommt die Autoverfolständigen für Ordner oder Dateinamen wenn die ersten Buchstaben bereits eingegeben worden sind, genau wie auf der normalen PC Tastatur --&gt; <strong>Tabulator Taste</strong>. Mit den Pfeiltasten könnt Ihr durch Dateien und Editoren navigieren. Die Leiste lässt sich scrollen, und Ihr findet weitere rechts alle mögliche Tasten der normalen PC-Tastatur.</p>



<h3 class="wp-block-heading">SSH-Pubkey einfügen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wollen wir unseren PublicKey nun auf den Server einfügen, geht das folgendermassen. Geht auf die Keyverwaltung von Connect Bot und drückt lange auf den entsprechenden Eintrag. Wählt <strong>Öffentlichen Schlüssel kopieren </strong>aus. Danach geht Ihr zurück in die Konsole des entsprechenden Hosts, auf dem der Key eingefügt werden soll. Die Key könnt Ihr nun mit folgendem Befehl einfügen:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>echo "euer Key" &gt;&gt; .ssh/authorized_keys</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Entfernt die Anführungszeichen aus dem Befehl. Passt auf beim Einfügen des Keys. Der kopierte Key enthält die Bezeichnung Eures Keys. Entfernt diesem aus der Eingabe:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/Screenshot_20230803-105728-473x1024.png"><img decoding="async" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/Screenshot_20230803-105728-473x1024.png" alt="" style="object-fit:cover;width:350px;height:undefinedpx"/></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Das <strong>Pixel 7</strong> bei mir im Beispiel muss entfernt werden. Drückt danach auf die <strong>Enter</strong> Taste. Der Key wurde hinzugefügt. Stellt sicher dass Ihr Euch im <strong>Homeverzeichnis</strong> (<strong>~#</strong>) befindet.<br>Nun könnt Ihr Euch ohne Passwort beim nächsten mal auf Eurem Server anmelden. Stellt sicher, das der Key in der Schlüsselverwaltung entsperrt ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ihr könnt nun beliebig viele Hosts hinzufügen und Euch auf Euren Servern schnell und einfach anmelden. Sehr nützlich falls Ihr verschiedene <a href="https://yourdevice.ch/was-ist-nextcloud/">Nextcloud</a> oder <a href="https://yourdevice.ch/warum-matrix-synapse/">Matrix-Synapse Server</a>, oder sonstige Dienste verwaltet.</p>



<div class="yd-cta" style="border:2px solid #e74c3c;border-radius:16px;padding:1.4rem 1.5rem;margin:2.2rem 0;background:#ffffff;display:flex;flex-wrap:wrap;gap:1rem 1.5rem;align-items:center;justify-content:space-between;color:#1f2933"><div style="flex:1 1 320px"><p style="margin:0 0 .3rem;font-size:.78rem;letter-spacing:.08em;text-transform:uppercase;color:#e74c3c;font-weight:700">Server lieber betreuen lassen?</p><p style="margin:0 0 .45rem;font-size:1.25rem;font-weight:800;line-height:1.3;color:#1f2933">Wir halten euren Linux-Server aktuell</p><p style="margin:0;color:#52606d;font-size:.95rem">Updates, Backup-Kontrolle und Überwachung übernehmen wir für euch, remote in der ganzen Schweiz, ab CHF 89 pro Server und Monat. Das Erstgespräch von 20 Minuten ist kostenlos. <a href="https://yourdevice.ch/open-source-services-fuer-euer-zuhause-oder-euer-unternehmen/" style="color:#c0392b">Alle IT-Dienstleistungen</a>.</p></div><a href="https://yourdevice.ch/linux-server-wartung/" style="display:inline-block;padding:.8rem 1.35rem;border-radius:10px;background:#e74c3c;color:#ffffff;font-weight:700;text-decoration:none;white-space:nowrap">Server-Betreuung ansehen</a></div>



<p class="wp-block-paragraph">Ich hoffe Euch mit der Anleitung ein klein wenig mehr Erleichterung in Eurer Serververwaltung beisteuern können, habt Ihr Fragen? Stellt sie in die Kommentare!</p>
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		<title>SMS mit PGP einfach verschlüsseln</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 May 2023 10:00:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Android]]></category>
		<category><![CDATA[Einstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Privatsphäre]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die meissten Messenger-Apps bieten heutzutage eine verlässliche Verschlüsselung der Nachrichten an, aber die Apps benötigen alle eine stabile Internetverbindung. Beim SMS-Verkehr wird die Nachricht vom Nutzer nicht über das Internet,...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die meissten Messenger-Apps bieten heutzutage eine verlässliche Verschlüsselung der Nachrichten an, aber die Apps benötigen alle eine stabile Internetverbindung. Beim SMS-Verkehr wird die Nachricht vom Nutzer nicht über das Internet, sondern über das Mobilfunknetz versendet. SMS haben aber leider ein Problem, sie sind unverschlüsselt und können vom Provider gelesen werden. Auch ist es kein grösseres Problem SMS aus dem Mobilfunknetz abzufangen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="444" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/sms-1-1024x444.jpeg" alt="" class="wp-image-8356" style="width:750px;height:undefinedpx" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/sms-1-1024x444.jpeg 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/sms-1-300x130.jpeg 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/sms-1-768x333.jpeg 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/sms-1-1536x666.jpeg 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/sms-1-500x217.jpeg 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/sms-1.jpeg 1600w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>




<h2 class="wp-block-heading" id="toc1">Wie funktionieren SMS?</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Short_Message_Service" target="_blank" rel="noreferrer noopener">SMS</a> (Short Message Service) ist ein Dienst zur Übertragung von Kurzmitteilungen in <strong>Textform</strong> über das Handynetz. Flächendeckend ist der Kurznachrichtendienst seit 1994 verfügbar. Er wurde zuerst für den GSM-Mobilfunk entwickelt und ist in verschiedenen Ländern auch im Festnetz als Festnetz-SMS verfügbar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der SMS-Versand erfolgt über eine <strong>Zentrale</strong> des eigenen <strong>Netzbetreibers</strong>, eine Art Vermittlungsstelle. Wie bei einem Anruf wird das Handy auch bei einer SMS in seinem jeweiligen Aufenthaltsbereich durch diese Vermittlungsstelle abgerufen. Ist das Handy erreichbar, meldet es sich zurück, authentifiziert sich und bekommt die SMS zugestellt. Falls der Nutzer nicht erreichbar ist, speichert die Zentrale die SMS ab und wiederholt die Zustellung zu einem anderem Zeitpunkt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum SMS verschlüsseln?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Manchmal kann es sein, dass man einfach keine Internetverbindung zur Verfügung hat, nicht sofort ein WLAN in der Nähe ist, oder einfach Probleme mit der Verbindung gibt. In diesem Moment ist es ärgerlich, möchte man vertraulich Informationen an einen Adressaten übermittlen, oder man möchte einfach nicht, dass die Zentrale die SMS liesst, oder gar durch Algorythmen ausgelesen und ausgewertet werden. Ich verschlüssle, falls es geht auch alles, weil ich keine Lust habe, dass mich BigTech in Profile kategorisiert und mich als Produkt verkauft.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/05/proxy-image-1024x621.jpeg"><img decoding="async" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/05/proxy-image-1024x621.jpeg" alt="" style="width:750px;height:undefinedpx"/></a></figure>
</div>


<h2 class="wp-block-heading">Wie funktioniert das verschlüsseln einer SMS mit PGP?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die sicherste Verschlüsselungsmethode ist auch für SMS eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Damit sind die Inhalte der Kommunikation nur auf den Geräten des Senders und des Empfängers lesbar. Das funktioniert vergleichbar einfach mit <a href="https://www.openpgp.org/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">PGP</a>, und folgt den verschlüsselten Versand einer Email z.B K-9 Mail, nur dass wir hier die Nachricht vorher kurz selber verschlüsseln müssen, da die SMS keine PGP Integration enthält.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vorrausetzungen um SMS mit PGP zu verschlüsseln</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bei PGP verfügt jeder Nutzer über einen privaten und einen öffentlichen Schlüssel. Der Sender verschlüsselt eine Nachricht mit dem öffentlichen Schlüssel des Empfängers, der wiederum die Nachricht mit seinem privaten Schlüssel entschlüsseln kann. Der Empfänger Eurer Nachrichten müssen also Euren öffentlichen Schlüssel haben, und Ihr selber müsst entsprechend auch den öffentlichen Schlüssel Eures Nachrichtenpartners haben damit Ihr Nachrichten hin und her verschlüsselt verschicken könnt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Verwaltung Eurer Schlüssel eigenet sich die Android App <strong>Openkeychain</strong>. Die gibt es bei <strong>F-Droid</strong> und kann gratis herruntergeladen werden. Hier in <a href="https://yourdevice.ch/android-mails-mit-openpgp-verschluesseln/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">diesem Artikel</a> habt Ihr bereits schonmal den groben Umgang mit der App kennen gelernt. Wir benötigen also die <strong>PrivateKeys</strong> auf unserer Seite, und die <strong>öffentlichen Keys</strong> unserer Kontakte. Importiert Euch den Privaten Schlüssel Eures Email Accounts in die App Openkeychain, und fügt gleich noch die öffentlichen Schlüssel mit hinzu.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Erstellen eines PrivateKeys</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Falls vorhanden Privatekeys aus Thunderbird nicht importiert werden können, oder Ihr die Einrichtung vor Ort vornehmen wollt, könnt Ihr auch mit der App selber Private Schlüssel erzeugen. Das geht folgendermassen:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Erstellt Euch einen neuen Privatekey mit der Funktion <strong>Privaten Schlüssel Erzeugen</strong></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/05/Screenshot_20230519-152129-473x1024.png"><img decoding="async" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/05/Screenshot_20230519-152129-473x1024.png" alt="" style="object-fit:cover;width:350px;height:undefinedpx"/></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Klickt Euch durch den Assistent. Vergebt einen <strong>Namen</strong> für den Key und Eure <strong>Emailadresse</strong>. Am Schluss bekommt Ihr eine Übersicht indem Ihr Eure Daten überprüfen könnt. Habt Ihr euch einen Schlüssel erstellt, könnt Ihr diesen in der Schlüsselübersicht auswählen. Hier könnt Ihr nun den Öffentlichen Schlüssel für diesen Account teilen. Das geht mit dem kleinen Kopiebutton auf dem jeweiligen Schlüssel.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/05/Screenshot_20230519-152314-473x1024.png"><img decoding="async" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/05/Screenshot_20230519-152314-473x1024.png" alt="" style="object-fit:cover;width:350px;height:undefinedpx"/></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Den Schlüssel könnt Ihr euch dann in als Text kopieren und mit einem texteditor Eurer Wahl mit der Endung <strong>asc</strong> abspeichern und vor Eurer Reise an Eure Kontakte verschicken. Mit dem Teilen Button links neben der Markierung könnten Ihr auch direkt eine <strong>asc</strong> Datei mit dem Key erstellen und verschicken. Den Key könnt Ihr auch über Email oder einen "unsicheren" Messenger verschicken, ein Angreifer kann damit nichts anfangen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Leider funktioniert die ganze Sache nicht, falls Ihr im moment des Internetausfalls den öffentlichen Schlüssel ein Kontakts nicht besitzt. Im Notfall kann der öffentliche Schlüssel auch per SMS nachgeschickt werden. Der ist aber ziemlich lang, und es kann sein dass eine Übertragung einere sehr grossen SMS, welche aus 14 Nachrichten besteht, nicht zuverlässig funktioniert. Am besten, Ihr übergebt als Eure öffentliche Schlüssel immer vorher, bzw. verteilt diese an die Kontakte, mit denen Ihr häufig und vorausichtlich in Kontakt bleiben müsst!</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Die SMS mit OpenPGP verschlüsseln</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Öffnet die Android App OpenkeyChain und Wählt im Hauptmenü <strong>Verschlüsseln/Entschlüsseln</strong> aus. Wählt im nächsten Feld nun <strong>Text verschlüsseln</strong> aus. Im nächsten Fenster wird die Nachricht nun verschlüsselt. Gebt im ersten Feld den Empfänger seine Emailadresse ein. Bei manchen Smartphones ist das Auswahlfeld etwas verbuggt. Schreibt einfach die Emailadresse Eures Kontakts korrekt in das Feld und bestätigt in dem Ihr auf die Adresse, bzw auf das leere weisse Feld drückt. Unterhalb signiert Ihr Eure Nachricht mit Eurem PrivateKey. Damit weiss der Empfänger auch, dass die Nachricht wirklich von Euch stammt, da nur Ihr den PrivateKey Eures Accounts besitzt. Im Unteren Feld gebt Ihr nun den Text ein, welcher verschlüsselt werden soll.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/05/Screenshot_20230519-154716-473x1024.png"><img decoding="async" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/05/Screenshot_20230519-154716-473x1024.png" alt="" style="object-fit:cover;width:350px;height:undefinedpx"/></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Oben mit der Markierung könnt Ihr nun am Schluss, nachdem die Nachricht verfasst wurden ist, den verschlüsselten Text direkt kopieren und in die Zwischenablage kopieren. Diese Zwischenablage könnt Ihr nun in die SMS kopieren und diese versenden. Der Text ist verschlüsselt, und hinterlässt beim Leser ohne Key nur ein grosses Fragezeichen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Entschlüsseln der Nachricht</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Empfänger kopiert sich den Inhalt der SMS nun einfach, und fügt In in seiner Openkeychain App in den Entschlüssler ein. Dazu öffnet der Benutzer die App, geht wieder auf <strong>Verschlüsslen/Entschlüsseln </strong>und fügt unten den Text mit <strong>aus Zwischenablage lesen</strong> in die App ein.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/05/Screenshot_20230519-155502-473x1024.png"><img decoding="async" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/05/Screenshot_20230519-155502-473x1024.png" alt="" style="object-fit:cover;width:350px;height:undefinedpx"/></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Die Nachricht wird nun mit dem PrivateKey des Empfängers verschlüsselt. Habt Ihr Eure Kontakte alle mal per Openkeychain eingerichtet, ist die Bedienung nun auch kein Hexenwerk mehr. Nachricht verschlüsseln und signieren, und per SMS versenden, der Empfänger fügt sie in die App ein, und das that's it 🙂</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vor einigen Jahren gab es mal die App Silencer im F-Droid, die wird aber nicht mehr geupdated und gibt es garnicht mehr zum download. Ich würde auch keine Versuche unternehmen, irgendwo ein APK der App aus dem weiten des Internets hervorzusuchen. Ihr nie wisst, ob die APK bzw die App nicht von fremden manipuliert worden ist! Ihr Wollt ja nicht dass irgendwelche Fremden Eure Nachrichten auslesen können, oder?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nun habt Ihr erfahren, wie Ihr SMS sicher und einfach verschlüsseln könnt. Ich hoffe der Beitrag hat euch gefallen, falls Ihr Fragen habt, schreibt sie in die Kommentare!</p>
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		<title>Fehlende Kontaktverknüpfungen Volla Phone</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 May 2023 19:31:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Android]]></category>
		<category><![CDATA[Einstellungen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Manchmal kommt es beim Volla Phone vor, dass die Kontaktverknüpfungen nicht funktionieren und somit fehlende Namen bei Anrufen und SMS zu stande kommen. Das liegt daran, dass das Volla Phone...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Manchmal kommt es beim <a href="https://volla.online/de/index.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Volla Phone</a> vor, dass die Kontaktverknüpfungen nicht funktionieren und somit fehlende Namen bei Anrufen und SMS zu stande kommen. Das liegt daran, dass das Volla Phone einen speziellen <strong>internen Speicher </strong>für Kontakte und Rufnummern besitzt, der für andere Apps nicht zugänglich ist. Das soll sicherstellen dass keine anderen Apps auf Eure Kontaktliste zugreifen können, selbst wenn die Berechtigungen korrekt gesetzt sind. Das Der spezielle Speicherplatz ist für Datenschutzorientierte User gedacht wollen, die auf keinen Fall wollen, dass Ihre Kontakte auf ungewollter Weise das Smartphone verlassen. Für Normalnutzer ist diese Funktion meisst aber störrend oder gar verwirrend, da diese Funktion nicht sofort ersichtlich ist. Ich zeige Euch deshalb hier in dieser Kurzanleitung, wie Ihr Eure Kontakte, welche im speziellen Phone Storage gelandet sind, auf Euren normalen Telefonspeicher zieht, und andere Apps somit Namen bei Anrufen und SMS anzeigen können.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Volla Phone Kontakte verschieben bei fehlerhafter Anzeige</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Um Eure Kontakte aus dem <strong>Phone Storage</strong> in den normalen <strong>Telefonspeicher</strong> auf einem Volla Phone zu verschieben, befolgt die folgenden Schritte:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Öffnet die Kontakte-App auf Eurem Volla Phone. Diese App könnte auch "People" oder "Personen" genannt sein, abhängig von der Spracheinstellung Eures Telefons.</li>



<li>Klickt auf die drei Punkte in der oberen rechten Ecke oder das Menü-Symbol, um das Menü zu öffnen.</li>



<li>Wählt "Import/Export" oder "Importieren/Exportieren" aus dem Menü.</li>



<li>Nun habt Ihr verschiedene Optionen. Wählt "Exportieren in .<strong>vcf Datei</strong>". Wählt hier als Quelle <strong>Phone Storage not visible bei other Apps</strong> aus. Die anderen Quellen könnt Ihr eigentlich ersteinmal ignorieren. Der Speicherort der Kontakte ist meisstens auf dem Phone. Auf der Simkarte werden kaum mehr Kontakte gespeichert. Andere Konkakte wie auf Telegram sind nur Simlinks</li>



<li>Wählt den Speicherort für die <strong>.vcf-Datei</strong> aus, z.B. auf einem beliebigen Ordner auf dem internen Speicher des Telefons. Es bietet sich der Dokumente Order an.</li>



<li>Ein Dialogfenster wird geöffnet, um den Dateinamen zu bestätigen. Bestätigt den Dateinamen und tippt auf "<strong>Speichern</strong>" oder "<strong>OK</strong>".</li>



<li>Geht zurück zum Hauptmenü der Kontakte-App und wählt wieder "Import/Export" &gt; "<strong>Importieren</strong> aus .<strong>vcf</strong> <strong>Datei</strong>".</li>



<li>Wählt die .<strong>vcf</strong>-<strong>Datei</strong> aus, die Ihr zuvor erstellt habt.</li>



<li>Es wird gefragt, <strong>wohin</strong> die Kontakte importiert werden sollen. Wählt hier jetzt unbedingt "<strong>Phone</strong>" aus.</li>



<li>Bestätigt den Import. Nun werden Eure Kontakte in den Telefonspeicher importiert.</li>
</ol>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/05/1-2-632x1024.jpg"><img decoding="async" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/05/1-2-632x1024.jpg" alt="" style="object-fit:cover;width:350px;height:undefinedpx"/></a></figure>
</div>


<h2 class="wp-block-heading">Volla Phone Kontakte importieren von einem anderen Smartphone</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Falls Ihr von einem <strong>anderem Smartphone</strong> kommt, und die Kontakte auf Euer Volla Phone importieren wollt, ist das vorgehen ziemlich ähnlich. In der Regel sind die Strukturen und Einstellungen auf Smartphones von Samsung, Huawei, Oppo und etc sehr ähnlich. Die Kontakte Datei <strong>vcf </strong>ist ein offenes Format welches mit praktisch allem Smartphones kompatibel ist.</p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Geht auf Eurem alten Smartphone in die <strong>Kontakte App</strong>, danach in die <strong>Einstellungen</strong></li>



<li>Sucht nach einem Punkte <strong>Exportieren</strong> oder <strong>Kontakte Exportieren</strong>, wählt als <strong>.vcf Datei</strong> <strong>exportieren</strong> aus.</li>



<li>Speichert die Datei auf dem internen Speicher und sendet die Datei per Mail (verschlüsselt), Bluetooth, USB Stick, oder einer Option Eurer Wahl an das Volla Phone.</li>



<li>Dann gehts beim weiter beim <strong>Schritt 7</strong> in der Anleitung von oben.</li>
</ol>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/05/Screenshot_20230523-211030-473x1024.png"><img decoding="async" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/05/Screenshot_20230523-211030-473x1024.png" alt="" style="object-fit:cover;width:350px;height:undefinedpx"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Kontake von einem anderen Smartphone exportieren</figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Wie man eine Datei per Bluetooth überträgt, erfahrt Ihr z.B <a href="https://www.vodafone.de/featured/service-hilfe/tipps-tricks/dateien-via-bluetooth-zwischen-smartphones-uebertragen-so-gehts/#/" target="_blank" rel="noopener">hier</a>. Ich würde diese Methoden empfehlen, Ihr könnt die Datei aber auch auf eine Online-Cloud, oder die eigene <a href="https://yourdevice.ch/was-ist-nextcloud/">Nextcloud</a> hochladen falls Ihr eine besitzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beachtet bitte, dass die genauen Menünamen und -optionen je nach der spezifischen Version Eures Betriebssystems oder der Kontakte-App leicht variieren können.<br><br>Es ist wichtig zu beachten, dass nach dem Importieren der Kontakte in den Telefonspeicher, diese Kontakte für Apps, die die Berechtigung zum Lesen von Kontakten haben, zugänglich sein sollten. Ihr könnt überprüfen, ob eine App die erforderliche Berechtigung hat, indem Ihr zu den App-Einstellungen geht und die App-Berechtigungen überprüft. Das Geht auch direkt über Das <strong>App Icon -&gt; Info -&gt; Berechtigungen</strong><br><br>Ich hoffe dass ich Euch mit diesem kleinen Tutorial etwas geholfen habe. Falls Ihr Fragen habt, schreibt sie in die Kommentare!</p>
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		<title>Maximierung der Akkulaufzeit auf Eurem Android Smartphone</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 May 2023 08:45:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Android]]></category>
		<category><![CDATA[Einstellungen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute geht es um die Maximierung der Akkulaufzeit auf Eurem Android Smartphone. Wenn Ihr ein Android-Smartphone besitzt, wisst Ihr wahrscheinlich, wie wichtig die Akkulaufzeit ist. Ein leerer Akku kann sich...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Heute geht es um die Maximierung der Akkulaufzeit auf Eurem Android Smartphone. Wenn Ihr ein Android-Smartphone besitzt, wisst Ihr wahrscheinlich, wie wichtig die Akkulaufzeit ist. Ein leerer <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Akkumulator" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Akku</a> kann sich negativ auf Eure&nbsp; Produktivität und Kommunikation auswirken. Ausserdem kann es total nervig sein, wenn der Akku genau dann schlapp macht, wenn man die Navigation benötigt, eine wichtige Email beantworten muss oder auf einen Anruf erwartet aber das Handy voll im Einsatz ist. Deshalb ist es wichtig, die Akkuleistung Eures zu Geräts zu maximieren. Hier sind einige effektive Tipps, wie Ihr die Akkulaufzeit Eures Android-Smartphones verlängern können.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><img decoding="async" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/05/proxy-image.jpg" alt="" style="width:750px;height:undefinedpx"/></figure>
</div>


<h2 class="wp-block-heading"><br>Wie genau funktioniert ein Smartphone Akku</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die meisten modernen Smartphones verwenden <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Lithium-Ionen-Akkumulator" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Lithium-Ionen-Akkus</a>. Diese Akkus bestehen aus zwei Elektroden, der Anode und der Kathode, die durch einen Elektrolyt getrennt sind. Wenn der Akku entladen wird, wandern Lithium-Ionen von der Anode zur Kathode und erzeugen dabei einen elektrischen Strom. Beim Aufladen des Akkus wandern die Ionen in die entgegengesetzte Richtung zurück zur Anode. Die Akkukapazität nimmt auf der sogenannten Degradation fortlaufend ab, in dem Ihr die Ladezyklen reduziert, erhöht Ihr auch die Lebenszeit eines jeden Akkus da die Abnutzung durch reduziertes Aufladen erhöht wird.</p>



<h2 class="wp-block-heading">15 Tipps zur Verlängerung der Akkulauf - und Lebenszeit</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Bildschirmhelligkeit und Bildschirmsperre einstellen:</strong> Der Bildschirm ist oft der größte Stromverbraucher auf Eurem Gerät. Stellt die Bildschirmhelligkeit auf "automatisch" ein oder reduziert sie manuell auf ein komfortables Niveau. Außerdem solltet Ihr die Zeitspanne verkürzen, nach der sich der Bildschirm automatisch ausschaltet.</li>



<li><strong>WLAN, Bluetooth und GPS abschalten:</strong> Diese Funktionen können erheblich zum Batterieverbrauch beitragen. Ihr könnt sie in den Einstellungen deaktivieren oder das Schnelleinstellungsmenü verwenden, um sie schnell aus- und wieder einzuschalten.</li>



<li><strong>Apps im Hintergrund schließen:</strong> Viele Apps laufen im Hintergrund weiter und verbrauchen Akku, auch wenn Ihr sie nicht aktiv nutzt. Durch das regelmäßige Schließen nicht genutzter Apps könnt Ihr den Akkuverbrauch reduzieren.</li>



<li><strong>Aktualisiert das Betriebssystem und die Apps:</strong> Hersteller veröffentlichen regelmäßig Updates, die den Energieverbrauch von Betriebssystem und Apps optimieren. Stellt sicher, dass Ihr stets die neuesten Versionen installiert habt.</li>



<li><strong>Nutzt den Energiesparmodus:</strong> Android-Smartphones verfügen über einen Energiesparmodus, der den Energieverbrauch automatisch reduziert, wenn der Akku fast leer ist. Ihr können diesen Modus auch manuell aktivieren, wenn Ihr bemerkt, dass der Akku schnell leer wird.</li>



<li><strong>Begrenzt die Aktualisierungsrate von Apps:</strong> Einige Apps, wie soziale Medien und E-Mail-Clients, aktualisieren sich regelmäßig im Hintergrund. Ihr könnt den Akku schonen, indem Ihr die Aktualisierungsrate in den Einstellungen dieser Apps reduzieren.</li>



<li><strong>Vermeidet extreme Temperaturen:</strong> Extreme Kälte oder Hitze können die Leistungsfähigkeit des Akkus beeinträchtigen. Vermeidet daher, das Smartphone längere Zeit in sehr kalten oder heißen Umgebungen zu lassen.</li>



<li><strong>Nicht ständig voll laden und vollständig entladen:</strong> Für Lithium-Ionen-Akkus, die in den meisten Smartphones verwendet werden, ist es besser, den Akku zwischen 20% und 80% zu halten, anstatt ihn ständig vollständig aufzuladen und zu entladen.</li>



<li><strong>Vermeidet Live-Hintergrundbilder und Widgets:</strong> Live-Hintergrundbilder und Widgets können ästhetisch ansprechend sein, aber sie verbrauchen auch zusätzliche Energie. Erwägt, stattdessen ein statisches Hintergrundbild zu verwenden und die Anzahl der aktiven Widgets zu minimieren.</li>



<li><strong>Deaktiviert unnötige Benachrichtigungen:</strong> Jede Benachrichtigung, die Euer Smartphone erhält, lässt den Bildschirm aufleuchten und verbraucht dadurch Akku. Geht zu den Einstellungen Eurer Apps und deaktiviert alle unnötigen Benachrichtigungen.</li>



<li><strong>Reduziert die Synchronisation:</strong> Wenn Ihr mehrere E-Mail-Konten, soziale Netzwerke oder Cloud-Dienste auf Eurem Gerät habt, solltet Ihr die Synchronisationseinstellungen prüfen. Die ständige Aktualisierung und Synchronisation dieser Dienste kann den Akku stark belasten.</li>



<li><strong>Verwendet den Flugmodus in schlechten Netzwerkbereichen:</strong> In Gebieten mit schlechtem Mobilfunkempfang verbraucht das Smartphone viel Energie beim Versuch, eine stabile Verbindung herzustellen. Wenn Ihr in solchen Bereichen den Flugmodus aktivieren, könnt den Akku erheblich schonen.</li>



<li><strong>Verwendet schwarze Hintergrundbilder bei OLED-Displays:</strong> Wenn Eurer Android-Smartphone über ein OLED- oder AMOLED-Display verfügt, könnt Ihr den Akkuverbrauch reduzieren, indem Ihr ein schwarzes Hintergrundbild verwendt. Bei diesen Displays werden schwarze Pixel nicht beleuchtet, was zu einem geringeren Energieverbrauch führt.</li>



<li><strong>Löscht oder deaktiviert nicht verwendete Apps und Dienste:</strong> Jede auf dem Gerät installierte App verbraucht in gewissem Maße Energie, auch wenn Ihr sie nicht aktiv nutzt. Löscht oder deaktiviert alle Apps und Dienste, die Ihr nicht benötigen.</li>



<li><strong>Achtet auf die Batteriegesundheit:</strong> Die Leistungsfähigkeit der Akkus nimmt im Laufe der Zeit ab. Wenn Ihr bemerkt, dass Eurer Akku sehr schnell leer wird, auch nachdem Ihr die oben genannten Schritte durchgeführt habt, könnte es an der Zeit sein, den Akku auszutauschen oder das Gerät zu ersetzen.</li>
</ul>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/05/2-1024x573.jpg"><img decoding="async" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/05/2-1024x573.jpg" alt="" style="width:750px;height:undefinedpx"/></a></figure>
</div>


<h3 class="wp-block-heading">Warum den Akku zwischen 20 und 80 Prozent belassen?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das ständige vollständige Aufladen und Entladen eines Lithium-Ionen-Akkus kann zu sogenannten "stressigen" Bedingungen für die Batterie führen. Bei voller Ladung führt der hohe Spannungszustand zu einer erhöhten Lithium-Ausscheidung an der Kathode, während bei vollständiger Entladung die geringe Spannung zu einer erhöhten Lithium-Ausscheidung an der Anode führt. Beide Bedingungen können zu einer schnelleren Degradation und einem Leistungsverlust der Batterie führen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/05/3-2-1024x537.png"><img decoding="async" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/05/3-2-1024x537.png" alt="" style="width:750px;height:undefinedpx"/></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aus diesem Grund wird empfohlen, einen Lithium-Ionen-Akku zwischen 20% und 80% zu halten. Dieser "mittelgroße" Ladebereich vermeidet die hohen Spannungszustände, die bei voller Ladung auftreten, und die niedrigen Spannungszustände, die bei vollständiger Entladung auftreten. Dies kann dazu beitragen, die Lebensdauer des Akkus zu verlängern und die Leistungsfähigkeit des Akkus zu erhalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es viele Strategien gibt, um die Akkulaufzeit Eures Android-Smartphones zu maximieren. Es erfordert ein wenig Aufwand und Disziplin, aber die Belohnung ist ein Gerät, das länger hält und besser auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Habt Ihr weitere Tipps und Tricks um die Akkulauftzeit zu maximieren? Schreibt sie in die Kommentare!</p>
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		<title>Virenschutz auf Android</title>
		<link>https://yourdevice.ch/virenschutz-auf-android/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Apr 2023 19:17:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Android]]></category>
		<category><![CDATA[alternative Apps]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im heutigen Artikel geht es um den Virenschutz auf Android Smartphones. Die Zeiten, in denen wir Mobiltelefone nur zum Telefonieren oder versenden von SMS genutzt haben, sind vorbei. Heutzutage stützt...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Im heutigen Artikel geht es um den Virenschutz auf Android Smartphones. Die Zeiten, in denen wir Mobiltelefone nur zum Telefonieren oder versenden von SMS genutzt haben, sind vorbei. Heutzutage stützt sich viel Zeit und Arbeit auf unser Smartphone. Von Social Media bis zu Bankkonten und von der Aufbewahrung von Dokumenten bis zum Speichern vertraulicher Nachrichten steckt alles in dem kleinen Gerät. Habt Ihr euch deshalb auch schon die Frage gestellt ob Euer Smartphone ein Anti-Virus Programm benötigt? Müssen wir unser Android-Gerät mit einer externen Antivirensoftware sichern? In diesem Artikel erhaltet Ihr die Antwort auf diese Frage!</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><img decoding="async" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/04/5-Best-Android-Antivirus-2020-Security-for-Phones-Tablets.jpg" alt="" style="width:750px;height:undefinedpx"/></figure>
</div>




<h2 class="wp-block-heading">Überblick</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Viele unserer digitalen Aufgaben haben sich von Desktop-Systemen auf Smartphones oder Tablets verlagert. In den meisten Fällen müssen Android-Smartphones und -Tablets ein Antivirenprogramm nicht installieren. Es gibt jedoch vor allem bei <a href="https://yourdevice.ch/uebersicht-betriebssysteme-custom-roms/">CustomROM</a> User ein paar Ausnahmen. Es ist allgemein bekannt, dass Android-Viren existieren und das Antivirenprogramme eine zusätzliche Sicherheitsebene hinzufügen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Android Geräte sind im allgemeinen sehr sicher, wenn man sichere Quellen für die Installation von Apps benutzt! Der Google PlayStore hat auch seine Vorteile da Google mit Play Protect einen Virenscanner im System hat der Malware und Viren in Apps sofort erkennt. Benutzer von CostumROMs verzichten jedoch überlicherweise auf den Google PlayStore, weshalb hier grössere vorsicht geboten ist! Apps werden von Aurora, F-Droid und über manuele APK Installationen hinzugegefügt. Aurora und F-Droid sind ziemlich sicher, und es gibt kaum Berichte darrüber, dass sich jemand darrüber einen Virus eingefangen hat. Zudem macht es Android, bzw das darrunterlaufende Linux Viren das leben sowieso schon schwer. Da eins normalerweise keinen Root Zugriff auf Smartphones gibt, ist es auch für Viren fast nicht möglich, tiefgreifende Änderungen am System vorzunehmen. Deshalb wird auch häufig davon abgeraten sein System zu "<a href="https://www.ionos.de/digitalguide/websites/web-entwicklung/android-rooten/">rooten</a>"</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-how-can-android-device-get-viruses">Wie kann man sich genau Viren einfangen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Im Gegensatz zu PCs werden Android Smartphones nicht mit den herkömmlichen Viren infiziert, die sich selbst replizieren, sie können jedoch andere Malware bekommen. Die meisste Malware wird entwickelt um Bildschirmtastaturen auszulesen, Eure Gewohntheiten auszuspionieren oder Geräte oder Sensoren zu aktivieren oder deaktivieren. <a href="https://www.it-daily.net/it-sicherheit/cybercrime/triout-neue-android-spyware-entdeckt">Triout</a> z.B. wurde im Jahr 2018 gefunden und ist eine dieser prominenten Android-Malware. Diese Malware versteckt sich im Android-Gerät und verfolgt dann die Aktivitäten des Benutzers, wie das Aufzeichnen von Telefongesprächen, das Speichern von Textnachrichten und das Verfolgen des Standorts. Jetzt fragt sich jemand, was ist jetzt genau Unterschied zu Spionage Messengern wie WhatsApp und Co ? Nunja genau genommen gibt es keinen grossen Unterschied, ausser dass es der Staat WhatsApp erlaubt, und den anderen halt nicht. Jedoch kann man schon zugeben, dass Malware von Hackern, die an Euer Geld wollen schlimmer einzustufen sind, als die SpySoftware von Grosskonzernen die mit dem Verkauf der Daten hintendurch viel Geld verdienen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die meisten bekannten Android-Malware und -Viren werden normalerweise unter APK-Anwendungen installiert die man sich wild von irgendwelchen Internetseiten zieht. Allerdings findet man solche Apps nicht im Google Play Store, und auch nicht im Aurora Store, da alle dort vorhandenen Apps von Play Protect verifiziert sind. Android erlaubt standardmäßig nicht die Installation von Apps aus unbekannten Quellen, sodass die Wahrscheinlichkeit für die Installation einer zweifelhaften Anwendung sehr gering ist. Erlauben wir doch die Installation von unbekannten Quellen, müssen wir hier also auch wieder vorsichtiger agieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da wir also häufig Apps ausserhalb vom PlayStore installieren, ist es also gar keine schlechte Idee, eine Android-Antiviren-App zu installieren, um Ihr Gerät zu schützen. Es gibt einige Antivirenprogramme für Android, wie AVG, Bitdefender, Avast Mobile Security usw doch leider spionieren diese Programme fast genausoviel wie die Malware selber. Eine gute OpenSource Alternative ist LibreAV aus dem F-Droid Store, die App scannt alle neu installierten Apps nach gängiger Malware und bricht die Installation sofort ab, falls unerwünschte Spuren entdeckt werden. Es gibt zwar noch mehr OpenSource AntiViren Apps, diese sind aber leider schon älter oder werden nicht mehr gepflegt.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/04/7srv0q10tocgw76o3y3o-1024x576.webp"><img decoding="async" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/04/7srv0q10tocgw76o3y3o-1024x576.webp" alt="" style="width:750px;height:undefinedpx"/></a></figure>
</div>


<h2 class="wp-block-heading" id="h-things-you-should-keep-in-mind-to-secure-your-device">Einfache Massnahmen für einen erfolgreichen Virenschutz auf Android</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Hier ein paar einfache und sinnvolle Massnahmen um Viren keine Chance zu bieten:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Software und Sicherheitsupdates: Verwende keine Uraltversionen und installiere regelmässig Updates für deine Apps. In regelmässigen Abständen werden Sicherheitslücken geschlossen und neue Funktionen hinzugefügt</li>



<li>Safe Browsing - überlegt Euch auf welchen Seiten Ihr Euch rumtreibt, und was Ihr Euch da herrunterladet. Haltet Euch beim herrunterladen lieber am AuroraStore oder an F-Droid fest. Es gibt dort beinahe alles was man so braucht.</li>



<li>Berechtigungen der Apps: Schaut Euch vor der Installation der App die Berechtigungen an, die sie anfordert. Überlegt eucht, ob eine Taschenlampe, ein Screensaver oder sonst was wirklich Zugriff auf Eure Kontakte, die Kamera oder das Mikrophone benötigt. Entzieht der App die Berechtigungen, oder installier sie erst garnicht!&nbsp;</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-do-you-need-antivirus-on-your-android-smartphone">Schlussfolgerungen und Zusammenfassung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt keine feste Regel, ob ein Virenschutz auf Eurem Android-Gerät verwendet werden sollte oder nicht. Dies hängt davon ab, wie Ihr Euer Android-Gerät verwendet, welche Art von Daten Ihr auf Ihrem Gerät speichert und welche Sicherheitsstufe Ihr für Euer Gerät wünscht.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Apps</strong>: Installiert keine Apps von unbekannten oder dubiosen Seiten</li>



<li><strong>rooten</strong>: rooten kann toll sein und Euch nochmehr Freiheit bieten, vor allem kann es aber Viren eine ebenso wunderbare Freiheit bieten wenn die netten Viecher Rootzugriff erhalten. Lasst es also sein, wenn Ihr es nicht unbedingt benötigt.</li>



<li><strong>Freizeit, Arbeit und Finanzen</strong>: am besten man verwendet für Freizeit und Arbeit getrennte Geräte. Auf dem Arbeitssmartphone werden keine Apps aus unbekannten Quellen installiert, und nur das kommt drauf, was wirklich für die Arbeit sinnvoll ist. Das private Handy ohne sensible Daten darf dann für's rooten her halten wenn es unbedingt sein muss.</li>



<li><strong>6 stelliger Pin oder Passwort</strong>: Benutzt einen 6-stelligen Pin oder ein Passwort mit Gross und Kleinschreibung, Zahlen und Sonderzeichen. Lasst niemals Euer Phone ohne Pin-Code rumliegen, ansonsten kann man oder jemand darauf installieren was er will. Ein 6-stelliger Pin bietet ein viel höhere Sicherheit, als ein viertstelliger. 9999 Kombination kann man schaffen wenn man etwas Geduld hat, bei 999999 Kombinationen überlegt man es sicht schnell anders!</li>



<li><strong>eMail: </strong>klickt nicht auf jeden Link in Mails, prüft vorher Absender und Inhalt der Mail, falls Euch etwas verdächtig vorkommt, überprüft die Absendeadresse mit einer Mail bei der Ihr 1'00% sicher seid, dass der Absender echt ist.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Ich hoffe Euch die Frage, ob man für sein Android Smartphone einen Virenschutz installieren soll, nun etwas beantwortet zu haben, oder Euch bei der Entscheidung einen zu installieren Unterstützt zu haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Falls Ihr Erfahrungen, Ideen oder Anregungen habt, schreibt sie in die Kommentare!</p>
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		<item>
		<title>Android Mails mit OpenPGP verschlüsseln</title>
		<link>https://yourdevice.ch/android-mails-mit-openpgp-verschluesseln/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Apr 2023 13:28:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Android]]></category>
		<category><![CDATA[Privatsphäre]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im heutigen Artikel geht es nun darum, wie Ihr in Android Mails mit OpenPGP verschlüsseln könnt. In diesem Artikel habt Ihr bereits erfahren wie Ihr Emails im Thunderbird Client via...</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Im heutigen Artikel geht es nun darum, wie Ihr in Android Mails mit OpenPGP verschlüsseln könnt. In <a href="https://yourdevice.ch/emails-mit-openpgp-verschluesseln/">diesem Artikel habt</a> Ihr bereits erfahren wie Ihr Emails im Thunderbird Client via <a href="https://www.openpgp.org/">OpenPGP</a> verschlüsseln könnt. Um das ganze auf eurem Android Smartphone verwenden zu können, benötigt es noch etwas mehr Arbeit, wie das genau funktioniert, und welche Anwendungen wir dabei benötigen erfahrt Ihr hier in diesem Artikel.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/04/openpgp-1024x576.jpeg" alt="" class="wp-image-8222" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/04/openpgp-1024x576.jpeg 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/04/openpgp-300x169.jpeg 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/04/openpgp-768x432.jpeg 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/04/openpgp-800x450.jpeg 800w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/04/openpgp-500x281.jpeg 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/04/openpgp.jpeg 1280w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>




<h2 class="wp-block-heading">Vorbereitungen um Mails mit OpenPGP zu verschlüsseln</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Zu allererst müssen wir uns im <a href="https://www.thunderbird.net/de/">Thunderbird Email Client</a> unsere Geheimschlüssel holen, und zudem gleich noch alle öffentlichen Schlüssel, die wir bereits von unseren Kontakten haben. Wir Ihr bereits wisst, gibt es einen Geheimen Schlüssel, der die Emails entschlüsselt, und die öffentlichen Schlüssel der Kontakte, mit dem die Email an den entpsrechenen Kontakt verschlüsselt wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gehen wir also in unseren Thunderbird Email Client und holen uns erstmal die benötigen Keys. Geht In Eure Konteneinstellungen und geht wieder in die End-zu-End Verschlüsslung eures Email Accounts.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/04/linux-1-1024x541.png"><img decoding="async" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/04/linux-1-1024x541.png" alt="" style="width:750px;height:undefinedpx"/></a></figure>
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<p class="wp-block-paragraph">Hier können wir als nächstes auf die Schaltfläche "<strong>OpenPGP-Schlüssel verwalten</strong>" gehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jetzt haben wir die Übersicht unserer öffentlichen Schlüssel. Also jene Schlüssel unserer Kontakte, denen wir verschlüsselte Email senden können. Wir ziehen uns erstmal die öffentlichen Schlüssel herrunter, indem wir alle Einträge auswählen,&nbsp; oben links auf "<strong>Datei</strong>" gehen und anschliessend die Option "<strong>Öffentliche Schlüssel in Datei exportieren</strong>" auswählen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/04/3-1024x700.png"><img decoding="async" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/04/3-1024x700.png" alt="" style="width:750px;height:undefinedpx"/></a></figure>
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<p class="wp-block-paragraph">Speichert die Datei ab. Als nächsten benötigen wir nun noch den geheimen Schlüssel des jeweiligen Email Accounts den wir ebenso auf unserem Smartphone verwenden wollen. Geht nochmals in der Schlüsselverwaltung auf "<strong>Datei</strong>" und wählt diesmal "<strong>Sicherheitskopie für geheimen Schlüssel erstellen</strong>" aus. Im nächsten Fenster müsst Ihr den geheimen Schlüssel noch mit einem Passwort sichern. Erstellt ein sicheres Passwort für die Datei und erstellt die Kopie des geheimen Schlüssel. Speichert den Schlüssel. Nun haben wir alle Schlüssel die wir benötigen zusammen. Es ist zu empfehlen die Schlüssel möglichst nicht über eine ungesicherte Email zu versenden, sondern am besten über die eigene Cloud, über einen USB-Stick oder falls Ihr KDE Connect habt, die Keys so an Euer Smartphone zu senden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vorbereitungen auf dem Smartphone</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Um die Keys zu verwalten benötigen wir eine Anwendung. Am besten eignet sich dafür die Android App <strong><a href="https://f-droid.org/de/packages/org.sufficientlysecure.keychain/">OpenKeyChain</a></strong> - eine freie und OpenSource basierte Anwendung die es bei F-Droid oder im AuroraStore zum herrunterladen gibt. Installiert die Anwendung und öffnet sie.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir müssen nun die Keys in die App hinzufügen. Habt Ihr die Keys auf Eurem Smartphone, können wir diese hinzufügen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/04/Screenshot_20230401-143715-461x1024.png"><img decoding="async" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/04/Screenshot_20230401-143715-461x1024.png" alt="" style="object-fit:cover;width:350px;height:undefinedpx"/></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Wählt hier als nächstes "<strong>Schlüssel aus Datei importieren</strong>" aus und wählt anschliessend im nächsten Fenster oben rechts mit dem Ordnersymbol den geheimen Schlüssel aus, den Ihr aus Eurem Thunderbird Client exportiert habt. Im nächsten Fenster könnt Ihr mit "<strong>Import</strong>" den Schlüssel einfach importieren. Nun habt Ihr Euren Geheimen Schlüssel importiert, mit dem Ihr, an euch gesendete Nachrichten, entschlüsseln könnt. Fügen wir als nächstes noch die öffentlichen Schlüssel Eurer Kontakte hinzu. Geht wieder in die Schlüsselverwaltung von OpenKeyChain und fügt einen weiteren Schlüssel hinzu. Wählt nun die Datei aus die Eure öffentlichen Schlüssel beinhaltet. Habt Ihr vorher im Thunderbird mehrere Kontakte ausgewählt, werden nun all diese in Eure OpenKeyChain Schlüsselverwaltung hinzugefügt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Schluss muss das ganze ungefähr so aussehen:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/04/Screenshot_20230401-145103-461x1024.png"><img decoding="async" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/04/Screenshot_20230401-145103-461x1024.png" alt="" style="object-fit:cover;width:350px;height:undefinedpx"/></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">In der App OpenKeyChain sind wir erstmal fertig.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vorbereitungen K-9 Mail und deren Einstellungen</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://f-droid.org/de/packages/com.fsck.k9/">K-9 Mail</a> kann mit Open Keychain direkt verbunden werden, beide Apps sind vollständig miteinander kompatibel. Öffnet K-9 Mail und geht in die Einstellungen unten Links.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/04/Screenshot_20230401-125356-461x1024.png"><img decoding="async" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/04/Screenshot_20230401-125356-461x1024.png" alt="" style="object-fit:cover;width:350px;height:undefinedpx"/></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Wählt im nächsten Fenster Euer Postfach aus, und im nächsten Fenster die End-zu-End Verschlüsselung.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/04/Screenshot_20230401-125433-461x1024.png"><img decoding="async" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/04/Screenshot_20230401-125433-461x1024.png" alt="" style="object-fit:cover;width:350px;height:undefinedpx"/></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Sind wir nun hier angekommen, aktivieren wir die OpenPGP Untersütztung, und im Feld darunter wählen wir nun unseren geheimen Schlüssel aus, den wir für dieses Konto benutzten wollen. K-9 Mail wählt zu 99 Prozent den richten Geheimschlüssel automatisch aus. Bestätigt mit "<strong>Verwende Schlüssel *Eure Mailadresse</strong>*" und die App bestätigt Eure Auswahl. Nun ist K-9 Mail bereits mit OpenKeyChain verbunden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Verschlüsselte Emails mit OpenPGP versenden</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Verfasst eine neue Email, wählt Ihr einen Empfänger aus, deren öffentlichen Schlüssel Ihr besitzt, könnt Ihr nun auswählen die Email zu verschlüsseln. Neben Eurer Email erscheint nun ein Schlosssymbol. Aktiviert Ihr es, wird die Email via OpenPGP verschlüsselt versendet.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Verschlüsselte Emails mit OpenPGP empfangen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Da der geheime Schlüssel im Thunderbird-Client mit einem Passwort versehen wurden ist, wird die Email, die Ihr verschlüsselt erhaltet, nicht automatisch entschlüsselt. Wählt einfach die Email aus, gebt dass Passwort ein, dass Ihr vorher ausgewählt hattet ein, und die Email wird sofort entschlüsselt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">So das, war es nun mit den Einstellungen, und Ihr habt K-9 Mail mit OpenPGP eingerichtet. Erhaltet Ihr neue Schlüssel von Kontakten, könnt Ihr die via OpenKeyChain jederzeit importieren. Datei auswählen die Euch Euer Kontakt gesendetet habt, und einfach hinzufügen im Schlüsselmanager.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich hoffe Ihr habt den Überblick behalten können, und dass euch diese Anleitung Android Mails mit OpenPGP verschlüsseln ein klein wenig weiter geholfen hat. Bei Fragen, haut sie wie immer gerne in die Kommentare!</p>



<p class="wp-block-paragraph">&nbsp;</p>
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		<title>Nextcloud Kalender mit Android synchronisieren</title>
		<link>https://yourdevice.ch/nextcloud-kalender-mit-android-synchronisieren/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Apr 2023 09:42:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nextcloud]]></category>
		<category><![CDATA[Android]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In diesem Beitrag möchte ich euch zeigen, wie Ihr euren Nextcloud Kalender mit all euren Android Smartphones synchronisieren könnt. Das ganze funktioniert über die WebDAV Schnittstelle und benötigt garnicht mal...</p>
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<p class="wp-block-paragraph">In diesem Beitrag möchte ich euch zeigen, wie Ihr euren Nextcloud Kalender mit all euren Android Smartphones synchronisieren könnt. Das ganze funktioniert über die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/WebDAV">WebDAV</a> Schnittstelle und benötigt garnicht mal soviel Konfiguartion. Eure Kalenderdaten bleiben bei euch, und verschwinden nicht in den Datenzentren grosser Cloudanbieter.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/04/calendar.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1200" height="600" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/04/calendar.png" alt="" class="wp-image-16150" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/04/calendar.png 1200w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/04/calendar-300x150.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/04/calendar-1024x512.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/04/calendar-768x384.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/04/calendar-500x250.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Als erstes benötigt Ihr naürlich erstmal eine funktionierende <a href="https://yourdevice.ch/was-ist-nextcloud/">Nextcloud</a> Instanz, die über das Internet erreichbar ist, und eine eigene Domäne besitzt. Das kann natürlich auch, falls Ihr keine fixe IP Adresse habt, eine <a href="https://yourdevice.ch/dyndns-eintrag-erstellen-bei-dynamischer-ip/">DynDNS Adresse</a> sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Öffnet Eure Nextcloud, loggt Euch ein, und öffnet zuerstmal die Kalender App.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/04/1-1024x457.png"><img decoding="async" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/04/1-1024x457.png" alt="" style="width:750px;height:undefinedpx"/></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Links seht Ihr Eure Kalender Übersicht. Es können persönliche Kalender erstellt werden, die nur für Euch gedacht sind. Es kann aber auch ein Familienkalender erstellt werden, wo all Eure Termine enthalten sind, die Ihr untereinander benötigt. Termine können dann einfach über die Nextcloud einem Kalender zugeordnet werden, in dem Ihr im Tab "<strong>Neuer Termin</strong>" den ensprechenden Kalender auswählt. Legt euch Eure Kalender an wie gewünscht, wenn Ihr das habt, sind wir in der Nextcloud bereits auch schon fertig.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vorbereitungen auf dem Android Smartphone</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Als erstes benötigen wir mal die App <a href="https://f-droid.org/de/packages/at.bitfire.davdroid/">DAVx5</a>, die gibt es im PlayStore oder in Aurora für ein paar Franken, via F-Droid Appstore ist sie sogar gratis. Ladet euch die App herrunter und installiert sie.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als nächstes brauchen wir einen CalDAV kompatiblen Kalender. Am besten funktioniert das mit dem Open Source Kalender <a href="https://f-droid.org/de/packages/ws.xsoh.etar/">ETAR</a>. Den gibt es bei F-Droid ebenfalls zum herrunterladen. Installier Euch ETAR auf dem Smartphone.</p>



<h3 class="wp-block-heading">CalDAV Kalender einrichten</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Eim einfachsten geht das direkt über die <a href="https://yourdevice.ch/die-besten-android-open-source-apps/">ETAR Kalender</a> App, öffnet Eure Kalender App, und geht zuerstmal in die Einstellungen in dem Ihr oben links auf die <strong>3 Striche</strong> geht.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/04/Screenshot_20230401-104748-461x1024.png"><img decoding="async" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/04/Screenshot_20230401-104748-461x1024.png" alt="" style="object-fit:cover;width:350px;height:undefinedpx"/></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Öffnet die Einstellungen und wählt als nächstes den Punkt "<strong>CalDAV</strong>" Kalender hinzufügen aus. Habt Ihr DAVx5 installiert, öffnet sich als nächstes die App. Hier wählt Ihr nun den Punkt " <strong>Mit URL und Benutzernamen anmelden</strong>" aus.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/04/Screenshot_20230401-104307-461x1024.png"><img decoding="async" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/04/Screenshot_20230401-104307-461x1024.png" alt="" style="object-fit:cover;width:350px;height:undefinedpx"/></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Gebt hier einfach Eure <strong>Nextcloud URL</strong> ein, und dazu Eurer <strong>Benutzername</strong> und Euer <strong>Passwort</strong>. Im nächsten Fenster bestätigt die Kontoanmeldung mt der Emailadresse die Ihr in Eurer Nextcloud hinterlegt habt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Geht als nächstes in den Reiter <strong>CALDAV</strong>, und aktiviert die Kalender, die Ihr mit dem ETAR Kalender synchronsieren möchtet. Wir können einen, aber auch mehrere Kalender aktivieren.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/04/Screenshot_20230401-104411-461x1024.png"><img decoding="async" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/04/Screenshot_20230401-104411-461x1024.png" alt="" style="object-fit:cover;width:350px;height:undefinedpx"/></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Startet als nächstes zuerst einmal den Synchronisierungsvorgang indem Ihr unten rechts auf den orangenen Button drückt. Geht nun zurück in Eure Kalenderapp, und checkt ob der Kalender hinzugefügt wurden ist. Unten muss jetzt der in der App DAVx5 ausgewählte Kalender erscheinen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Von nun an ist Euer Smartphone mit dem Nextcloud Kalender über die WebDAV Schnittstelle verbunden. Erstellt Ihr Termine auf dem Smartphone, werden diese mit Nextcloud synchronsiert, und tauchen auf allen anderen Smartphones, die sich ebenfalls mit diesem Kalender synchronsieren, automatisch auf.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich hoffe euch mit diesem kurzen Artikel weitergeholfen zu haben, und freue mich auf Eure Kommentare!</p>
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