<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Theorie Archives - yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</title>
	<atom:link href="https://yourdevice.ch/tag/theorie/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://yourdevice.ch/tag/theorie/</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Thu, 04 Jun 2026 19:38:37 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.0.2</generator>

<image>
	<url>https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2022/11/cropped-ydlogo-e1667602958877-32x32.png</url>
	<title>Theorie Archives - yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</title>
	<link>https://yourdevice.ch/tag/theorie/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Was versteht man unter LNURL bei Lightning</title>
		<link>https://yourdevice.ch/was-versteht-man-unter-lnurl-bei-lightning/</link>
					<comments>https://yourdevice.ch/was-versteht-man-unter-lnurl-bei-lightning/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Jan 2025 13:52:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bitcoin]]></category>
		<category><![CDATA[be your own bank]]></category>
		<category><![CDATA[bitcoin]]></category>
		<category><![CDATA[lightning]]></category>
		<category><![CDATA[Theorie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://yourdevice.ch/?p=17187</guid>

					<description><![CDATA[<p>LNURL eröffnet neue Möglichkeiten für Lightning-Wallets und geht weit über die einfache Zahlungsabwicklung hinaus. Es handelt sich um ein Protokoll, das Lightning-Wallets mit externen Anwendungen und Diensten verbindet – einfach...</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/was-versteht-man-unter-lnurl-bei-lightning/">Was versteht man unter LNURL bei Lightning</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">LNURL eröffnet neue Möglichkeiten für Lightning-Wallets und geht weit über die einfache Zahlungsabwicklung hinaus. Es handelt sich um ein Protokoll, das Lightning-Wallets mit externen Anwendungen und Diensten verbindet – einfach und sicher.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In diesem Beitrag stellen wir euch die verschiedenen LNURL-Funktionen genauer vor. Unser Ziel ist es, euch die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten zu zeigen und euch zu inspirieren, wie ihr LNURL in eurem Alltag oder sogar in euren eigenen Projekten nutzen könnt.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/lnurl_title-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-17373" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/lnurl_title-1024x576.jpg 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/lnurl_title-300x169.jpg 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/lnurl_title-768x432.jpg 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/lnurl_title-500x281.jpg 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/lnurl_title.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>




<h2 class="wp-block-heading">Was kann LNURL?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mit LNURL stehen euch praktische Funktionen zur Verfügung, die das Lightning-Erlebnis bereichern, darunter:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>LNURL-withdraw</strong>: Zahlungen empfangen, indem ihr Geld von einem Dienst abhebt.</li>



<li><strong>LNURL-auth</strong>: Einfaches Anmelden und Einloggen bei externen Diensten.</li>



<li><strong>LNURL-pay</strong>: Bezahlungen durchführen, ohne dass eine Rechnung erstellt werden muss.</li>



<li><strong>Lightning-Adresse</strong>: Zahlungen so einfach senden wie das Schreiben einer E-Mail.</li>



<li><strong>LNURL-Channel</strong>: Sich mit einem eingehenden Lightning-Channel verbinden.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Warum LNURL nutzen?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">LNURL macht den Austausch zwischen Zahlern und Zahlungsempfängern unkomplizierter und intuitiver. Die Bedienung ist so einfach, dass man nur einen QR-Code scannen muss – vorausgesetzt, die eigene Wallet unterstützt LNURL.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie funktioniert LNURL?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Dienstanbieter erstellt eine speziell formatierte Anfrage (bech32-codiert), die über einen QR-Code an den Nutzer übermittelt wird. Dieser QR-Code enthält alle notwendigen Informationen, damit eure Lightning-Wallet direkt mit dem Dienst kommunizieren kann. Einmal gescannt, wird die gewünschte Funktion ausgeführt – schnell, sicher und ohne technisches Fachwissen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">LNURL Withdraw</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Um eine Lightning-Zahlung zu erhalten, erstellt der Zahlungsempfänger eine Rechnung (Invoice) mit Betrag und Verwendungszweck, die an den Zahler übermittelt wird. Mit LNURL kann dieser Prozess nutzerfreundlicher gestaltet werden, indem der Zahlungspflichtige selbst die Zahlungsanforderung initiiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Anwendungsfälle für LNURL Withdraw</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Abheben von Guthaben aus einer Wallet, z. B. zur Übertragung auf eine andere Wallet.</li>



<li>Auszahlung von verdientem Guthaben, z. B. durch Aktivitäten oder Affiliate-Programme.</li>



<li>Nutzung auf Börsen oder Gaming-Seiten.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Ihr scannt einen QR-Code mit einer LNURL-kompatiblen Wallet, und der Betrag wird direkt gutgeschrieben.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Beispiel: Pocketbitcoin.com</strong><br><br>Pocket bietet LNURL Withdraw an, um gekaufte Sats über Lightning direkt auf eure Wallet zu übertragen. Einfach den QR-Code mit der Receive-Funktion scannen, und die Sats werden euch auf eure Lightning Wallet oder Node gutgeschrieben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">LNURL-Auth</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Hilfe von LNURL-Auth lassen sich Autorisierungen, Registrierungen oder Anmeldungen bei externen Diensten und Webseiten vornehmen. Der Vorteil für den Anwender ist es, dass keine persönlichen Informationen preisgegeben werden müssen. Bei <a href="https://satoshiskleinanzeigen.space">satoshiskleinanzeigen.space</a> kann man sich beispielsweise mit  LNURL-Auth anmelden:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img decoding="async" width="1024" height="508" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/satskleinanzeigen_lnurl_login-1024x508.png" alt="" class="wp-image-17371" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/satskleinanzeigen_lnurl_login-1024x508.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/satskleinanzeigen_lnurl_login-300x149.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/satskleinanzeigen_lnurl_login-768x381.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/satskleinanzeigen_lnurl_login-1536x762.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/satskleinanzeigen_lnurl_login-2048x1016.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/satskleinanzeigen_lnurl_login-500x248.png 500w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Man bekommt einen QR-Code angezeigt, den man mit einer Lightning wallet scannen kann, welche LNURL-Auth unterstützte wie zum Beispiel Breez und Phoenix oder Bitbanana und Zeus LN welche mit der eigenen Node verbunden sind. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem ihr den QR Code gescannt habt, seid ihr angemeldet und bekommt einen eindeutige User-ID angezeigt. Ihr müsst keinerlei persönliche Daten und email-Adressen hinterlegen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn man sich erneut auf seinem Account anmelden will, dann verwendet man die gleiche Lightning Wallet erneut und ist wieder eingeloggt als der selbe Benutzer. Als User identifiziert man sich ausschliesslich über seinen Public Key und sonst nichts. Kein Passwort, keine EMail-Adresse, kein Username oder etwas ähnliches.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es findet auch keine Weiterleitung der Informationen zu anderen Webseiten statt. Ihr könnt bei jeder anderen Webseite, die LNURL-Auth verwendet, mit der gleichen Lightning Wallet ein Account aufmachen und euch darüber immer wieder einloggen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">LNURL Pay</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Für eine Lightning-Zahlung erstellt der Empfänger eine individuelle Lightning Invoice, die dem Zahler alle nötigen Informationen zur Zahlung und Zuordnung bereitstellt. Da jede Zahlung einzigartig ist, können keine statischen QR-Codes verwendet werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit <strong>LNURL-Pay</strong> wird der Ablauf vereinfacht: Der Zahler initiiert die Zahlung, indem er den Empfänger auffordert, eine Rechnung zu erstellen. Der Zahler kann Betrag und Kommentar hinzufügen, bevor die Zahlung abgeschlossen wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Beispielanwendung:</strong> Die Donation Button vom BTCPay Server der euch einen QR Code generiert, der automatisch eine Invoice erstellt, in der höhe des von euch angegeben Betrags, oder ein Strassenkünstler stellt einen statischen QR-Code auf. Spender können den Code scannen, den Betrag in ihrer Lightning-Wallet festlegen und direkt spenden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Lightning Adresse</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Mit LNURL-Pay lassen sich Lightning-Zahlungen bequem an eine sogenannte Lightning-Adresse senden, die wie eine E-Mail-Adresse aussieht. Eine Lightning-Adresse (z. B. <code>mario@btcpay.yourdevice.ch</code>) wird in Lightning-Wallets, die LNURL-Pay unterstützen, wie eine Zahlungsadresse eingegeben. Die Wallet generiert automatisch eine Lightning Invoice, die an den Empfänger geschickt und von diesem verarbeitet wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>So funktioniert's:</strong></p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Gebt die Lightning-Adresse in eurer Wallet ein, wo sonst LNURLs hinterlegt werden.</li>



<li>Eure Wallet kommuniziert mit dem Server hinter der Lightning-Adresse, um eine Zahlungsanforderung zu generieren.</li>



<li>Bestätigt den Betrag und sendet die Zahlung.</li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Beispiel:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Möchtet ihr es ausprobieren? Sende einen Sat an <code>mario@btcpay.yourdevice.ch</code> und erfahrt wie einfach es ist, Lightning Adressen zu verwenden.</li>



<li>Nutzer der <strong>sats.mobi Telegram Wallet</strong> erhalten ebenfalls automatisch eine Lightning-Adresse in der Form <code>tg-username@sats.mobi</code></li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Tipp:</strong> Viele moderne Lightning-Wallets unterstützen Lightning-Adressen, darunter <a href="https://yourdevice.ch/lightning-ohne-fullnode-mit-der-phoenix-wallet/">Phoenix</a>, Wallet of Satoshi, und Breez. Prüft eure Wallet auf diese Funktionalität, um Lightning-Zahlungen noch einfacher zu gestalten! Viele Wallets beherschen auch ein Kontaktbuch, mit der ihr eure Kontakte mit Lightning Adressen auch einfach ablegen könnt. Hier ein Beispiel der <a href="https://yourdevice.ch/bitcoin-full-node-via-smartphone-verbinden-mit-bitbanana/">Bitbanana</a> Wallet:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img decoding="async" width="460" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/lightning_kontaktbuch_bitbanana-460x1024.png" alt="" class="wp-image-17380" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/lightning_kontaktbuch_bitbanana-460x1024.png 460w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/lightning_kontaktbuch_bitbanana-135x300.png 135w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/lightning_kontaktbuch_bitbanana-768x1710.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/lightning_kontaktbuch_bitbanana-690x1536.png 690w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/lightning_kontaktbuch_bitbanana-920x2048.png 920w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/lightning_kontaktbuch_bitbanana-500x1113.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2025/01/lightning_kontaktbuch_bitbanana.png 1008w" sizes="(max-width: 460px) 100vw, 460px" /></figure>
</div>


<h2 class="wp-block-heading">LNURL-Channel</h2>



<p class="wp-block-paragraph">LNURL-Channel dient dazu, den Prozess der Kanalöffnung durch einen anderen Node zu vereinfachen und zu automatisieren. Es ermöglicht, dass ein Node, der euch Liquidität zur Verfügung stellen möchte, eine Verbindung zu deinem Node herstellt und einen Kanal eröffnet, ohne dass du dies manuell anstoßen werden muss. Dies kommt meisst dann zur Anwendung, wenn ihr einen Kanal kauft, zum Beispiel bei einem LSP (Liquid Service Provider)</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wie funktioniert es?</strong></p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Der Betreiber eines Nodes, der Kanäle anbietet (z. B. eben ein Service-Provider oder ein Freund), generiert einen <strong>LNURL-Channel QR-Code</strong>.</li>



<li>Ihr scannt diesen QR-Code mit eurer Lightning-Wallet, die LNURL-Channel unterstützt.</li>



<li>Eure Wallet sendet automatisch die nötigen Informationen an den anderen Node (wie zum Beispiel eure Node-ID).</li>



<li>Der andere Node eröffnet daraufhin einen Kanal zu euch und stellt euch die gewünschte Liquidität bereit.</li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wann ist LNURL-Channel sinnvoll?</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Erleichterung für neue Nutzer:</strong> Neue Lightning-Nutzer können so unkompliziert einen ersten Kanal eröffnen lassen, ohne technische Details wie die Node-ID manuell einzugeben.</li>



<li><strong>Förderung von Lightning-Adoption:</strong> Anbieter, Börsen oder Services können LNURL-Channel anbieten, um Nutzern mit einem Klick Liquidität bereitzustellen.</li>



<li><strong>Automatisierung:</strong> Der Prozess spart Zeit und reduziert Fehler, da keine manuelle Interaktion mit der Node nötig ist.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wichtiger Hinweis:</strong><br>LNURL-Channel ist nicht zwingend notwendig für Nodes hinter Tor oder Firewalls, die bereits öffentlich erreichbar sind. Stattdessen zielt es darauf ab, den Prozess der Kanalöffnung für Nutzer einfacher, schneller und intuitiver zu gestalten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Lightning Wallets mit LNURL Unterstützung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Folgende Lightning Wallets unterstützen LNURL bzw. Funktionen von LNURL</p>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td><strong>Wallet</strong></td><td><strong>lnurl-channel</strong></td><td><strong>lnurl-auth</strong></td><td><strong>lnurl-withdraw</strong></td><td><strong>lnurl-pay</strong></td><td><strong>Lightning Adresse</strong></td></tr><tr><td>Alby</td><td></td><td>X</td><td>X</td><td>X</td><td>user@getalby.com</td></tr><tr><td>BlueWallet</td><td></td><td>X</td><td>X</td><td>X</td><td></td></tr><tr><td>Bitbanana</td><td></td><td>x</td><td>x</td><td>x</td><td></td></tr><tr><td>Bitcoin Beach Wallet</td><td></td><td></td><td>X</td><td>X</td><td>user@pay.bbw.sv</td></tr><tr><td>Bitnob</td><td></td><td>X</td><td>X</td><td>X</td><td>user@bitnob.com</td></tr><tr><td>Bottlepay</td><td></td><td></td><td>X</td><td>X</td><td>user@bottlepay.me</td></tr><tr><td>Breez Wallet</td><td>X</td><td>X</td><td>X</td><td>X</td><td></td></tr><tr><td>Blixt</td><td>X</td><td>X</td><td>X</td><td>X</td><td></td></tr><tr><td>Lifpay</td><td></td><td>X</td><td>X</td><td>X</td><td>user@lifpay.me</td></tr><tr><td>@LightningTipBot</td><td></td><td>X</td><td>X</td><td>X</td><td>user@ln.tips</td></tr><tr><td>lnbits</td><td></td><td>X</td><td>X</td><td>X</td><td>user@lnbitsdomain.xy</td></tr><tr><td>Muun</td><td></td><td></td><td>X</td><td></td><td></td></tr><tr><td>Phoenix</td><td></td><td>X</td><td>X</td><td>X</td><td></td></tr><tr><td>Simple Bitcoin Wallet (SBW)</td><td>X</td><td>X</td><td>X</td><td>X</td><td></td></tr><tr><td>Shockwallet</td><td>X</td><td></td><td>X</td><td></td><td></td></tr><tr><td>Sudonym</td><td></td><td></td><td>X</td><td>X</td><td>user@sudonym.app</td></tr><tr><td>ThunderHub</td><td>X</td><td>X</td><td>X</td><td>X</td><td></td></tr><tr><td>Wallet of Satoshi</td><td></td><td>X</td><td>X</td><td>X</td><td>user@walletofsatoshi.com</td></tr><tr><td>Zebedee</td><td></td><td></td><td>X</td><td>X</td><td>user@zbd.gg</td></tr><tr><td>Zeus</td><td></td><td>X</td><td>X</td><td>X</td><td>nur mit Zeus embedded Node</td></tr></tbody></table></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Quelle: <a href=" https://coincharge.de">https://coincharge.de</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir versuchen, diese Liste aktuell zu halten. Gibt es neue Funktionen oder Lightning Wallets, die hier aufgeführt werden sollten? Teilt uns das gerne mit unter info@yourdevice.ch</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Fazit</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">LNURL ist eine leistungsstarke Erweiterung des Lightning-Netzwerks, die den Alltag mit Lightning-Zahlungen erheblich erleichtert. Es bietet vielseitige Funktionen, um bisherige Einschränkungen zu überwinden und Nutzererlebnisse zu verbessern:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Nutzerfreundlichkeit:</strong> LNURL-Mechanismen wie LNURL-Pay, LNURL-Withdraw und LNURL-Channel machen Lightning-Zahlungen intuitiver und zugänglicher – selbst für technisch weniger versierte Nutzer.</li>



<li><strong>Flexibilität:</strong> Mit LNURL lassen sich sowohl Zahlungen empfangen (LNURL-Pay) als auch Guthaben abheben (LNURL-Withdraw) oder Kanäle eröffnen (LNURL-Channel). Lightning-Adressen ermöglichen zudem einfache Zahlungen über eine E-Mail-ähnliche Adresse.</li>



<li><strong>Automatisierung:</strong> Komplexe Abläufe, wie die Erstellung von Invoices oder Kanalverbindungen, werden automatisiert. Das reduziert Fehler und spart Zeit.</li>



<li><strong>Vielfältige Einsatzmöglichkeiten:</strong> Von Spenden über Börsenauszahlungen bis hin zu benutzerfreundlichen Onboarding-Prozessen – LNURL eröffnet viele neue Anwendungsfelder im Lightning-Netzwerk.</li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph">LNURL ist also ein entscheidender Schritt in Richtung einer barrierefreien und massentauglichen Nutzung von Lightning. Es reduziert technische Hürden und schafft eine solide Basis für die breitere Akzeptanz und Verbreitung des Lightning-Netzwerks. Ich hoffe der Artikel "<strong>Was versteht man unter LNURL bei Lightning</strong>" hat euch gefallen und konnte etwas Licht ins dunkle bringen.</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/was-versteht-man-unter-lnurl-bei-lightning/">Was versteht man unter LNURL bei Lightning</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://yourdevice.ch/was-versteht-man-unter-lnurl-bei-lightning/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Docker Basics und Installation auf Mint, Ubuntu und Debian</title>
		<link>https://yourdevice.ch/docker-basics-und-installation-auf-mint-ubuntu-und-debian/</link>
					<comments>https://yourdevice.ch/docker-basics-und-installation-auf-mint-ubuntu-und-debian/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Dec 2024 08:04:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Docker]]></category>
		<category><![CDATA[Theorie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://yourdevice.ch/?p=17153</guid>

					<description><![CDATA[<p>In diesem Artikel geht es um die Docker Basics und der Installation auf Mint, Ubuntu und Debian. Für Benutzer, die sich nicht lange mit komplexen System- oder Programmsetups beschäftigen möchten,...</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/docker-basics-und-installation-auf-mint-ubuntu-und-debian/">Docker Basics und Installation auf Mint, Ubuntu und Debian</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">In diesem Artikel geht es um die Docker Basics und der Installation auf Mint, Ubuntu und Debian. Für Benutzer, die sich nicht lange mit komplexen System- oder Programmsetups beschäftigen möchten, ist <a href="https://www.docker.com/">Docker</a> eine ideale Lösung. Nicht jeder hat die Zeit und die Geduld heutzutage sich mit Setups, verschiedensten Abhängikeiten und Installation und Konfiguration von diverser Software auseinanderzusetzen, um eine bestimmte Software auf einem (Home)Server laufen zu lassen. Docker eliminiert also die Notwendigkeit, sich mit verschiedenen Systemkonfigurationen und <a href="https://yourdevice.ch/programme-einfach-installieren-unter-linux/">Installationsmethoden</a> auseinanderzusetzen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Docker kann man Anwendungen schnell und einfach in Containern verpacken und ausführen, ohne sich Gedanken über die zugrunde liegende Infrastruktur machen zu müssen. Docker eignet sich besonders für Anwender, die ihre Software problemlos auf verschiedenen Umgebungen – vom lokalen Rechner über Testserver bis hin zu Produktionssystemen – betreiben möchten. Docker ist aber wie wie mit vielen anderen Dingen heutzutage, man lernt die Basics von verschiedenen Programmschichten nicht, man lernt nicht, wie diese Zusammenarbeiten und wie man diese konfiguriert.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/12/docker_titlejpg-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-17217" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/12/docker_titlejpg-1024x576.jpg 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/12/docker_titlejpg-300x169.jpg 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/12/docker_titlejpg-768x432.jpg 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/12/docker_titlejpg-1536x864.jpg 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/12/docker_titlejpg-500x281.jpg 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/12/docker_titlejpg.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">In diesem Tutorial werden wir also die Grundlagen von Docker kennenlernen, von der Installation bis hin zu den wichtigsten Befehlen, die den Einstieg erleichtern. Ob du eine Webanwendung, eine Datenbank oder ein ganz anderes Projekt verwalten möchtet – Docker wird euch helfen, dies effizient und schnell umzusetzen.</p>





<h2 class="wp-block-heading">Was ist Docker</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Docker ist eine Open-Source-Plattform, die es ermöglicht, Anwendungen in sogenannten Containern zu verpacken. Ein Container ist eine leichtgewichtige, eigenständige Einheit, die alles enthält, was eine Anwendung zum Laufen braucht: Code, Bibliotheken, Laufzeitumgebungen und Abhängigkeiten. Im Gegensatz zu virtuellen Maschinen (VMs) benötigen Container keinen eigenen Betriebssystem-Kernel, was sie effizienter und ressourcenschonender macht. Sie nutzen den Kernel der Hostmaschine, was sie auch unserer im Gegensatz zu herkömmlichen virtuellen Maschinen machen können. Ist der Host komprommitiert, kann theoretisch auch Unsinn mit den Containern angestellt werden. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Docker Installation (Ubuntu, Debian und Linux Mint)</h3>



<pre class="wp-block-code"><code>sudo apt-get update
sudo apt-get install apt-transport-https ca-certificates curl gnupg lsb-release</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Den Docker Repository GPG Key hinzufügen:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>curl -fsSL https://download.docker.com/linux/<strong>ubuntu</strong>/gpg | sudo gpg --dearmor -o /usr/share/keyrings/docker-archive-keyring.gpg</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Tauscht&nbsp;<strong>ubuntu</strong>&nbsp;gegen&nbsp;<strong>debian</strong>&nbsp;aus bei einem reinen Debian System. Benutzt ihr Linux Mint, belasst ihr die den Befehl auf <strong>ubuntu</strong>!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Fügt das Repository zu euren Quellen hinzu und updatet die Packete:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>echo "deb &#091;arch=amd64 signed-by=/usr/share/keyrings/docker-archive-keyring.gpg] https://download.docker.com/linux/<strong>ubuntu</strong> $(lsb_release -cs) stable" | sudo tee /etc/apt/sources.list.d/docker.list &gt; /dev/null

sudo apt update</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Auch hier&nbsp;<strong>ubuntu</strong>&nbsp;gegen&nbsp;<strong>debian</strong>&nbsp;austauschen falls ihr ein Debian System fahrt. Bei Linux Mint --&gt; <strong>ubuntu</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf Linux Mint öffnet ihr vorher noch das Docker Repository mit:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>sudo nano /etc/apt/sources.list.d/docker.list</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Und ändert am Schluss der Zeile das Betriebssystem Codeword von Linux Mint auf den korrekten Ubuntu unterbau ab:<br><br><strong>Linux Mint 21.x -&gt; jammy<br>Linux Mint 22.x --&gt; noble</strong></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1844" height="1182" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/12/linux_mint_docker_repo.png" alt="" class="wp-image-17216" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/12/linux_mint_docker_repo.png 1844w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/12/linux_mint_docker_repo-300x192.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/12/linux_mint_docker_repo-1024x656.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/12/linux_mint_docker_repo-768x492.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/12/linux_mint_docker_repo-1536x985.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/12/linux_mint_docker_repo-500x320.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1844px) 100vw, 1844px" /></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Speichert mit <strong>strg+o</strong> und beendet mit <strong>strg+x</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Jetzt können wir Docker installieren:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>sudo apt-get install docker-ce docker-ce-cli containerd.io</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Damit ihr Docker Befehle ohne <code>sudo</code> verwenden könnt, fügt euren aktuellen Benutzer zur docker Gruppe hinzu:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>sudo usermod -aG docker $USER</code></pre>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Docker Images</strong></h2>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Fertige Docker Images</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Docker Images sind das Herzstück von Docker. Sie bilden die Grundlage, auf der Container erstellt werden, und enthalten alles, was eine Anwendung oder ein Dienst benötigt, um lauffähig zu sein. Es gibt zwei Hauptwege, um mit Images zu arbeiten: <strong>fertige Images nutzen</strong> oder <strong>eigene Images erstellen (builden)</strong>. Viele Github Projekte stellen alle nötigen Dateien bereit, um aus dem Repo auch ein fertiges Image zu bauen, um z.B. es an seine Bedürfnisse anpassen zu können. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Docker bietet eine zentrale Plattform namens <a>Docker Hub</a>, auf der eine Vielzahl an fertigen Images verfügbar ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Vorteile fertiger Images:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Zeiteinsparung:</strong> Images für viele gängige Anwendungen wie Webserver (<code>nginx</code>, <code>apache</code>), Datenbanken (<code>mysql</code>, <code>postgres</code>), Programmiersprachen (<code>python</code>, <code>node</code>) und mehr sind sofort einsatzbereit.</li>



<li><strong>Community-Support:</strong> Viele dieser Images werden aktiv gepflegt, und die Community stellt Updates bereit.</li>



<li><strong>Einfacher Einstieg:</strong> Sie eignen sich besonders für Anfänger, die Docker ausprobieren wollen, ohne sich mit komplexen Setups beschäftigen zu müssen.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nutzung eines fertigen Images als Syntax:</strong> </p>



<pre class="wp-block-code"><code><code>docker pull &lt;image-name> # Image von Docker Hub herunterladen </code>
<code>docker run &lt;image-name> # Container aus dem Image starten </code></code></pre>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Beispiele:</strong></p>



<pre class="wp-block-code"><code><code>docker pull nginx # Webserver-Image herunterladen </code>
<code>docker run -d -p 8080:80 nginx # Webserver im Hintergrund starten</code></code></pre>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Plattformen für Images:</strong><br>Neben Docker Hub gibt es auch andere Repositories, z. B.:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Quay.io</strong>: Eher für Unternehmen und Open-Source-Projekte.</li>



<li><strong>GitHub Container Registry (GHCR):</strong> Ermöglicht das Speichern und Teilen von Container-Images direkt auf GitHub.</li>



<li><strong>Private Registries:</strong> Unternehmen hosten oft ihre eigenen Repositories für interne Anwendungen.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Eigene Docker Images erstellen (Builden)</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Manchmal reicht ein fertiges Image nicht aus, z. B. wenn du spezielle Anpassungen oder zusätzliche Software benötigst. In solchen Fällen kannst du dein eigenes Image erstellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Dockerfile</strong><br>Ein Dockerfile ist eine einfache Textdatei, die die Schritte definiert, um ein Image zu bauen. Es enthält Anweisungen, wie ein Basis-Image erweitert wird.<br>Beispiel eines Dockerfiles:</p>



<pre class="wp-block-code"><code># Basis-Image wählen
FROM python:3.9-slim

# Arbeitsverzeichnis setzen
WORKDIR /app

# Abhängigkeiten kopieren und installieren
COPY requirements.txt .
RUN pip install --no-cache-dir -r requirements.txt

# Anwendung kopieren
COPY . .

# Startbefehl definieren
CMD &#091;"python", "app.py"]</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">In diesem Beispiel bauen wir das Docker Image dann so:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Image bauen Syntax:</strong><br>Mit dem Dockerfile könnr ihr ein eigenes Image erstellen:</p>



<pre class="wp-block-code"><code><code>docker build -t &lt;image-name&gt; &lt;path-to-dockerfile&gt; </code></code></pre>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Beispiel:</strong></p>



<pre class="wp-block-code"><code><code>docker build -t my-python-app . </code></code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Der Punkt am Ende des Befehls (<code>.</code>) steht für das aktuelle Verzeichnis, in dem das Dockerfile liegt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Image hochladen (pushen) Syntax:</strong><br>Wenn das Image fertig ist, könnt ihr es in ein Repository hochladen, um es mit anderen zu teilen oder auf anderen Systemen zu nutzen:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Syntax:</strong></p>



<pre class="wp-block-code"><code><code>docker push &lt;repository&gt;/&lt;image-name&gt;:&lt;tag&gt; </code></code></pre>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Beispiel:</strong></p>



<pre class="wp-block-code"><code><code>docker push myusername/my-python-app:latest</code></code></pre>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Wann sollte man eigene Images bauen</strong></h4>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Anpassungen nötig:</strong> Wenn ein fertiges Image nicht deinen spezifischen Anforderungen entspricht, z. B. zusätzliche Pakete oder Konfigurationen.</li>



<li><strong>Sicherheit:</strong> Eigene Images bieten mehr Kontrolle darüber, was im Container enthalten ist.</li>



<li><strong>Eigene Software:</strong> Wenn ihr proprietäre Anwendungen oder Skripte in einem Image verpacken möchtest.</li>



<li><strong>Optimierung:</strong> Ihr könnt ein Image optimieren, um es kleiner und effizienter zu machen.</li>
</ol>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Verwende schlanke Basis-Images:</strong> Images wie <code>alpine</code> oder <code>debian-slim</code> minimieren die Größe und Angriffsfläche.</li>



<li><strong>Reduziere Layer:</strong> Kombiniere ähnliche Anweisungen (z. B. <code>RUN apt-get update &amp;&amp; apt-get install -y</code>).</li>



<li><strong>Vermeide unnötige Dateien:</strong> Nutze <code>.dockerignore</code>, um temporäre Dateien oder Build-Artefakte auszuschließen.</li>



<li><strong>Spezifische Tags verwenden:</strong> Anstatt <code>python:latest</code> zu nutzen, wählt <code>python:3.9-slim</code> für mehr Konsistenz.</li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph">Docker Images sind ein flexibles Werkzeug, das sowohl Einsteigern als auch Profis erlaubt, Anwendungen effizient bereitzustellen. Egal, ob ihr fertige Images nutzt oder eigene baut – Docker macht den Prozess relativ einfach und zuverlässig!</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Docker Images aus GitHub Repositories bauen</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Neben lokalen Dockerfiles könnt ihr auch Images direkt aus einem GitHub-Repository erstellen. Dies ist besonders nützlich, wenn das Repository bereits ein Dockerfile enthält oder eine komplexe Anwendung definiert ist. Hier sind die wichtigsten Methoden, wie ihr Images aus einem GitHub-Repository bauen könnt:</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>1. Direkt mit Docker CLI aus einem GitHub-Repository bauen</strong></h4>



<p class="wp-block-paragraph">Docker kann ein Repository direkt als Quelle verwenden, wenn es ein Dockerfile enthält.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Syntax:</strong></p>



<pre class="wp-block-code"><code><code>docker build -t &lt;image-name&gt; https://github.com/&lt;username&gt;/&lt;repository&gt;.git</code></code></pre>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Beispiel:</strong></p>



<pre class="wp-block-code"><code><code>docker build -t my-app https://github.com/myusername/my-repo.git</code></code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Docker lädt das Repository herunter, sucht nach einem <strong>Dockerfile</strong> im Root-Verzeichnis und baut das Image basierend darauf.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Branch oder Tag angeben:</strong><br>Wenn das Repository mehrere Branches oder Tags hat, könnt ihr einen bestimmten Branch oder ein bestimmtes Tag angeben:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Syntax:</strong></p>



<pre class="wp-block-code"><code><code>docker build -t &lt;image-name&gt; https://github.com/&lt;username&gt;/&lt;repository&gt;.git#&lt;branch-or-tag&gt; </code></code></pre>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Beispiel:</strong></p>



<pre class="wp-block-code"><code><code>docker build -t my-app https://github.com/myusername/my-repo.git#master</code></code></pre>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>2. Manuelles Klonen und Bauen</strong></h4>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn ihr das Repository nicht direkt von Docker oder automatisierten Tools aus zugänglich machen wollt, könnt ihr es auch manuell klonen und lokal bauen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Schritte:</strong></p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Klont das Repository: <code>git clone https://github.com/&lt;username>/&lt;repository>.git</code></li>



<li>Wechselt in das Verzeichnis: <code>cd &lt;repository&gt;</code></li>



<li>Baut das Image: <code>docker build -t &lt;image-name&gt; .</code></li>
</ol>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Worauf sollte man achten</strong></h4>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Position des Dockerfiles:</strong> Das Dockerfile sollte sich idealerweise im Root-Verzeichnis des Repositories befinden. Ansonsten könnt ihr den Pfad explizit angeben, z. B.: <code>docker build -t &lt;image-name&gt; -f &lt;path-to-dockerfile&gt; &lt;repository-url&gt;</code></li>



<li><strong>Build-Kontext:</strong> Wenn das Dockerfile auf andere Dateien im Repository zugreifen muss (z. B. Quellcode oder Konfigurationsdateien), stelle sicher, dass der Build-Kontext korrekt definiert ist.</li>



<li><strong>Secrets und Umgebungsvariablen:</strong> Falls euer Dockerfile Zugang zu Secrets oder API-Keys benötigt, sollten diese sicher gehandhabt werden. Verwende keine harten Codierungen im Dockerfile.</li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph">Mit diesen Optionen könnt ihr flexibel Docker Images aus GitHub-Repositories bauen, entweder lokal oder vollständig automatisiert. Das ermöglicht es euch, Anwendungen schnell bereitzustellen und nahtlos zu aktualisieren!</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Was ist ein Docker Container</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Container ist eine laufende Instanz eines Images. Er stellt eine isolierte Umgebung dar, in der Anwendungen unabhängig von der Umgebung des Hosts ausgeführt werden können.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Warum Container?</strong><br>Container teilen sich den Kernel des Hosts, benötigen daher weniger Ressourcen als virtuelle Maschinen und starten blitzschnell.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Grundlegende Befehle:</strong></p>



<pre class="wp-block-code"><code><code><strong>docker run &lt;image-name&gt;</strong> # Einen Container starten </code>
<code><strong>docker ps</strong> # Aktive Container anzeigen </code>
<code><strong>docker ps -a</strong> # Alle Container anzeigen (inkl. gestoppte) </code>
<code><strong>docker stop &lt;container-id oder name&gt;</strong> # Container stoppen </code>
<code><strong>docker rm &lt;container-id&gt;</strong> # Container löschen</code></code></pre>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Docker Volumes</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Volumes bieten persistenten Speicher für Daten, die über die Lebensdauer eines Containers hinaus erhalten bleiben sollen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Warum Volumes?</strong><br>Daten in einem Container gehen verloren, wenn der Container gelöscht wird. Mit Volumes kannst du Daten unabhängig von Containern speichern.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Befehle:</strong></p>



<pre class="wp-block-code"><code><code><strong>docker volume create</strong> &lt;name&gt; # Neues Volume erstellen </code>
<code><strong>docker volume ls</strong> # Liste aller Volumes anzeigen </code>
<code><strong>docker run -v &lt;volume-name&gt;:&lt;container-path&gt; &lt;image-name&gt;</strong> # Container mit Volume starten </code>
<code><strong>docker volume inspect &lt;name&gt;</strong> # Details zu einem Volume anzeigen</code></code></pre>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Docker Compose</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Docker Compose ermöglicht es, mehrere Container mit einem einzigen YML-File zu definieren und zu starten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Warum Compose?</strong><br>Ideal für komplexe Anwendungen mit mehreren Diensten (z. B. Webserver, Datenbank und Backend), die koordiniert starten und miteinander kommunizieren sollen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Grundlegendes Beispiel (<code>docker-compose.yaml</code>):</strong></p>



<pre class="wp-block-code"><code>version: '3.8'
services:
  web:
    image: nginx
    ports:
      - "8080:80"
  db:
    image: mysql
    environment:
      MYSQL_ROOT_PASSWORD: example</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Befehle</strong></p>



<pre class="wp-block-code"><code><code><strong>docker compose up -d</strong> # Dienste starten </code>
<code><strong>docker compose down</strong> # Dienste stoppen</code>

Die docker-compose.yml muss in dem Verzeichnis liegen, indem der docker compose Befehl ausgeführt wird. docker-compose.yml ist ein Standardname, die Befehle reagieren starten die Container nur, wenn das File auch wirklich docker.compose.yml heisst. Hat es einen anderen Namen, zum Beispiel <strong>docker-compose_variant.yml</strong> lautet der Syntax:

<strong>docker compose -f docker.compose_variant.yml up -d</strong></code></pre>



<h3 class="wp-block-heading">Mit Docker Compose ein Image Builden</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Manchmal möchtet ihr ein Docker-Image nicht direkt aus einem Repository wie Docker Hub beziehen, sondern <strong>aus einem GitHub-Repository erstellen</strong>. Dies ist besonders nützlich, wenn ihr das Dockerfile eines Repos anpassen oder lokal ein eigenes Image auf Basis des Codes bauen möchtet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Docker Compose ermöglicht es dir, den <strong>Build-Prozess direkt zu definieren</strong>, anstatt ein bereits fertiges Image zu verwenden.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Grundlegendes Setup: Docker Compose mit GitHub-Repository</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Docker Compose kann ein Image direkt aus einem GitHub-Repository bauen, indem ihr die Option <code>build</code> verwendet. Das GitHub-Repository wird dabei als <strong>Build-Kontext</strong> definiert.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Beispiel: <code>docker-compose.yaml</code></strong></h4>



<pre class="wp-block-preformatted"><code>version: '3.8'<br><br>services:<br>  my-app:<br>    build:<br>      context: https://github.com/&lt;username>/&lt;repository>.git<br>      dockerfile: Dockerfile   # Optional: Pfad zum Dockerfile im Repo<br>    container_name: my-custom-app<br>    ports:<br>      - "8080:80"<br>    environment:<br>      - APP_ENV=production<br>    restart: always</code></pre>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Erklärung der Paramete</strong>r</h4>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong><code>build</code> mit <code>context</code>:</strong>
<ul class="wp-block-list">
<li><code>context</code> kann eine lokale Verzeichnisstruktur oder eine URL zu einem GitHub-Repository sein.</li>



<li>Docker lädt das Repository herunter und sucht nach dem <code>Dockerfile</code> im Root-Verzeichnis.</li>



<li>Ihr könnt auch ein alternatives Dockerfile im Repository angeben.</li>
</ul>
</li>



<li><strong><code>dockerfile</code> (optional):</strong><br>Wenn das Dockerfile nicht im Root-Verzeichnis des Repos liegt, gib den Pfad explizit an: <code>build: context: https://github.com/&lt;username>/&lt;repository>.git dockerfile: path/to/Dockerfile</code></li>



<li><strong><code>ports</code>:</strong><br>Bindet den Port des Containers an den Host, damit die Anwendung erreichbar ist.</li>



<li><strong><code>environment</code>:</strong><br>Setzt Umgebungsvariablen im Container.</li>



<li><strong><code>restart</code>:</strong><br>Stellt sicher, dass der Container nach einem Fehler oder Neustart automatisch neu gestartet wird.</li>
</ol>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Image lokal bauen und ausführen</strong></h3>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Starte den Build-Prozess mit Docker Compose:</strong> <code>docker-compose up --build</code>
<ul class="wp-block-list">
<li><code>--build</code> stellt sicher, dass das Image aus dem GitHub-Repository neu gebaut wird.</li>
</ul>
</li>



<li><strong>Im Hintergrund ausführen (detached mode):</strong> <code>docker-compose up -d --build</code></li>



<li><strong>Status prüfen:</strong> <code>docker-compose ps</code></li>
</ol>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Anpassungen vornehmen</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn ihr Änderungen an der Anwendung vornehmen möchtet, könnt ihr:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Das GitHub-Repository <strong>forken</strong> und das Dockerfile nach euren Anforderungen anpassen.</li>



<li>Den Pfad zu eurem eigenen Repository im <code>docker-compose.yml</code> anpassen: <code>build: context: https://github.com/&lt;dein-username>/&lt;forked-repo>.git</code></li>
</ol>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Beispiel für ein erweitertes Setup</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Falls das Repository mehrere Services oder Builds enthält, könnt duihrmehrere Services definieren, die unterschiedliche Build-Kontexte verwenden:</p>



<pre class="wp-block-preformatted">yamlCode kopieren<code>version: '3.8'<br><br>services:<br>  web:<br>    build:<br>      context: https://github.com/myusername/web-repo.git<br>    ports:<br>      - "8080:80"<br>    restart: always<br><br>  api:<br>    build:<br>      context: https://github.com/myusername/api-repo.git<br>      dockerfile: api.Dockerfile<br>    ports:<br>      - "3000:3000"<br>    environment:<br>      - NODE_ENV=production</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Docker Compose könnt ihr Images direkt aus einem GitHub-Repository bauen, ohne sie vorher manuell herunterzuladen. Diese Methode ist ideal, wenn ihr:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>das Dockerfile eines öffentlichen Repos nutzen möchtet,</li>



<li>eigene Anpassungen in einem Fork oder lokalen Clone vornehmen wollt,</li>



<li>mehrere Services mit verschiedenen Builds orchestrieren musst.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Der <code>build</code>-Befehl in Docker Compose ermöglicht einen nahtlosen und automatisierten Workflow, der sowohl für Entwicklungs- als auch Produktionsumgebungen geeignet ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Docker Network Modes und ihre Auswirkungen</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Docker bietet verschiedene Netzwerkmodi, die festlegen, wie ein Container mit dem Host und anderen Containern kommuniziert. Diese Modi beeinflussen den Zugriff auf Dienste und die Sicherheit. Hier sind die wichtigsten Netzwerkmodi und ihre Verwendung – sowohl mit dem <code>docker run</code>-Befehl als auch in einer <code>docker-compose.yml</code>.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>1. Bridge Mode (Standard)</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Im Bridge-Modus wird ein Container mit einem isolierten virtuellen Netzwerk verbunden. Container im gleichen Bridge-Netzwerk können miteinander kommunizieren, aber standardmäßig nicht direkt auf den Host zugreifen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Docker Run Beispiel:</strong> <code>docker run --network bridge -d nginx</code> Hier nutzt der Container das Standard-Bridge-Netzwerk, das Docker bei der Installation erstellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>docker-compose.yml Beispiel:</strong></p>



<pre class="wp-block-code"><code>version: "3.8"
services:
  web:
    image: nginx
    networks:
      - my_bridge_network

networks:
  my_bridge_network:
    driver: bridge</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Auswirkungen:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Container kommunizieren über private IP-Adressen im Bridge-Netzwerk.</li>



<li>Zugriff von außen auf den Container erfordert Port-Mapping, z. B. <code>-p 8080:80</code>. <code>docker run --network bridge -p 8080:80 -d nginx</code></li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Der Container ist also auf Port 8080 erreichbar, benutzt aber intern im Container den Port 80</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>2. Host Mode</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Im Host-Modus nutzt der Container direkt das Netzwerk des Hosts. Er hat keine eigene virtuelle Netzwerkschnittstelle, sondern teilt sich die Netzwerkkonfiguration mit dem Host.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Docker Run Syntax:</strong> <code>docker run --network host -d nginx</code></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>docker-compose.yaml Beispiel:</strong></p>



<pre class="wp-block-code"><code>version: "3.8"
services:
  web:
    image: nginx
    network_mode: host</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Auswirkungen:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Der Container hat direkten Zugriff auf das Host-Netzwerk. Dienste laufen auf den gleichen Ports wie der Host. Hört Nginx im Container auf Port 80, ist dieser auch nur über Port 80 erreichbar. </li>



<li>Kein Port-Mapping erforderlich – der Dienst ist direkt auf dem Host-Port verfügbar.<br>Beispiel: Ein Nginx-Container auf Port 80 ist unter <code>http://localhost</code> erreichbar.</li>



<li><strong>Einschränkungen:</strong> Keine Isolation – alle Dienste im Container sind direkt auf dem Host zugänglich, was die Sicherheit reduziert.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>3. None Mode</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Im None-Modus hat der Container keine Netzwerkschnittstelle. Er kann nur auf lokale Ressourcen zugreifen.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Docker Run Beispiel:</strong> <code>docker run --network none -d nginx</code></li>



<li><strong>docker-compose.yml Beispiel:</strong> <code>version: "3.8" services: web: image: nginx network_mode: none</code></li>



<li><strong>Auswirkungen:</strong>
<ul class="wp-block-list">
<li>Der Container ist vollständig vom Netzwerk isoliert.</li>



<li>Keine Kommunikation mit anderen Containern oder dem Host.</li>



<li>Nützlich für Anwendungen, die keinen Netzwerkzugriff benötigen (z. B. Datenverarbeitung).</li>
</ul>
</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>4. Container Mode</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Im Container-Modus teilt sich ein Container das Netzwerk eines anderen Containers.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Docker Run Syntax:</strong></p>



<pre class="wp-block-code"><code><code>docker run --network container:&lt;container-name-or-id&gt; -d nginx</code></code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Beispiel: </p>



<pre class="wp-block-code"><code><code>docker run --name web1 -d nginx docker run --network container:web1 -d my-app</code></code></pre>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>docker-compose.yaml Beispiel:</strong></p>



<pre class="wp-block-code"><code>version: "3.8"
services:
  app:
    image: my-app
    network_mode: service:web
  web:
    image: nginx</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Auswirkungen:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Die beiden Container teilen sich IP-Adresse und Ports.</li>



<li>Nützlich, wenn mehrere Dienste dieselbe Netzwerkkonfiguration benötigen.</li>



<li>Kein Port-Mapping erforderlich – Ports des ersten Containers werden auch für den zweiten verwendet.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>5. Overlay Mode</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der Overlay-Modus ist für Swarm- oder Kubernetes-Cluster gedacht. Er verbindet Container auf verschiedenen Hosts über ein verteiltes Netzwerk.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>docker-compose.yaml Beispiel:</strong></p>



<pre class="wp-block-code"><code>version: "3.8"
services:
  web:
    image: nginx
    networks:
      - my_overlay_network

networks:
  my_overlay_network:
    driver: overlay</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Auswirkungen:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Ermöglicht die Kommunikation zwischen Containern auf verschiedenen Hosts.</li>



<li>Voraussetzung: Docker Swarm oder ein anderes Orchestrierungstool muss aktiviert sein.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>6. Macvlan Mode</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Im Macvlan-Modus erhält der Container eine eigene IP-Adresse im selben Netzwerk wie der Host. Der Container erscheint für andere Geräte im Netzwerk wie ein eigenständiges Gerät.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Docker Run Beispiel:</strong> </p>



<pre class="wp-block-code"><code>docker network create -d macvlan \
  --subnet=192.168.1.0/24 \
  --gateway=192.168.1.1 \
  -o parent=eth0 macvlan_net

docker run --network macvlan_net -d nginx</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>docker-compose.yaml Beispiel:</strong></p>



<pre class="wp-block-verse">version: "3.8"<br>services:<br>  web:<br>    image: nginx<br>    networks:<br>      my_macvlan_network<br><br>networks:<br>  my_macvlan_network:<br>    driver: macvlan<br>    driver_opts:<br>      parent: eth0<br>    ipam:<br>      config:<br>        - subnet: 192.168.1.0/24<br>          gateway: 192.168.1.1</pre>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Auswirkungen:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Der Container hat eine eigene IP-Adresse im Netzwerk.</li>



<li>Direkter Zugriff von anderen Geräten im Netzwerk möglich, ohne Port-Mapping.</li>



<li>Sicherheit: Keine Isolation zwischen Containern im gleichen Netzwerk.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Zusammenfassung der Modi und deren Auswirkungen</strong></h3>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><thead><tr><th><strong>Netzwerk-Modus</strong></th><th><strong>Zugriff auf Host/Netzwerk</strong></th><th><strong>Sicherheitsaspekt</strong></th><th><strong>Anwendung</strong></th></tr></thead><tbody><tr><td>Bridge</td><td>Isoliert, Port-Mapping nötig</td><td>Gute Isolation</td><td>Standard für die meisten Container</td></tr><tr><td>Host</td><td>Direkter Zugriff auf Host-Netzwerk</td><td>Geringe Isolation</td><td>Performance-intensive Anwendungen</td></tr><tr><td>None</td><td>Kein Zugriff</td><td>Maximale Isolation</td><td>Keine Netzwerkverbindung notwendig</td></tr><tr><td>Container</td><td>Teilt Netzwerk eines Containers</td><td>Abhängig vom Zielcontainer</td><td>Gemeinsame Netzwerkkonfiguration</td></tr><tr><td>Overlay</td><td>Verteiltes Netzwerk</td><td>Gute Isolation</td><td>Cluster-Anwendungen (z. B. Docker Swarm)</td></tr><tr><td>Macvlan</td><td>Eigene IP-Adresse im Netzwerk</td><td>Keine Isolation zwischen Containern</td><td>Netzwerkzugriff als eigenständiges Gerät</td></tr></tbody></table></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Mit diesen Netzwerkmodi könnt ihr die Kommunikationsanforderungen eurer Container flexibel anpassen – von vollständiger Isolation bis hin zu direktem Zugriff auf das Host-Netzwerk!</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Zusammenspiel der Docker Komponenten</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die genannten Bausteine greifen nahtlos ineinander:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Ein <strong>Image</strong> dient als Vorlage.</li>



<li>Der <strong>Container</strong> führt die Anwendung aus.</li>



<li>Ein <strong>Netzwerk</strong> verbindet Container miteinander.</li>



<li><strong>Volumes</strong> speichern Daten dauerhaft.</li>



<li>Mit <strong>Compose</strong> orchestrierst du komplexe Setups.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Aufräumen in Docker: Platz schaffen und Ressourcen verwalten</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Beim Arbeiten mit Docker sammeln sich schnell nicht mehr benötigte Images, Container, Volumes und Netzwerke an. Diese verbrauchen Speicherplatz und können die Übersicht erschweren. Docker bietet eine Reihe von Befehlen, um das System aufzuräumen und effizient zu halten.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>1. Ungenutzte Ressourcen aufräumen:</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der Befehl <code>docker system prune</code> ist die einfachste Möglichkeit, das gesamte Docker-System aufzuräumen. Er entfernt <strong>nicht genutzte</strong> Container, Images, Netzwerke und Volumes. <code>Docker system prune</code> löscht wie gesagt zusammen alles, was aktuell nicht in Verwendung ist (ausser Volumes auf dem Host) . Wer einzelne Komponente löschen will, liesst unten im nächsten Abschnitt weiter. </p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Befehl:</strong> <code>docker system prune</code></li>



<li><strong>Erweiterte Version (ohne Bestätigung):</strong> <code>docker system prune -f</code></li>



<li><strong>Inklusive Volumes:</strong><br>Standardmäßig werden ungenutzte Volumes nicht entfernt. Um diese ebenfalls zu löschen: <code>docker system prune --volumes</code></li>



<li><strong>Was wird entfernt?</strong>
<ul class="wp-block-list">
<li>Gestoppte Container</li>



<li>Nicht verwendete Netzwerke</li>



<li>Dangling Images (verwaiste Images ohne Tags)</li>



<li>Ungenutzte Build-Caches</li>



<li>(Optional) Nicht referenzierte Volumes</li>
</ul>
</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Beispiel-Ausgabe:</strong></p>



<pre class="wp-block-code"><code>WARNING! This will remove:
  - all stopped containers
  - all networks not used by at least one container
  - all dangling images
  - all build cache
Are you sure you want to continue? &#091;y/N]</code></pre>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>2. Alte oder ungenutzte Docker-Images löschen</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Oft bleiben alte oder ungenutzte Images im System, die Speicherplatz belegen.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Dangling Images entfernen:</strong><br>Dangling Images sind Images ohne Tags und werden beim Erstellen neuer Images oft als Zwischenstufen erzeugt. <code>docker image prune</code></li>



<li><strong>Alle ungenutzten Images löschen:</strong><br>Achtung: Dies entfernt alle Images, die momentan <strong>nicht in Verwendung</strong> sind. <code>docker image prune -a</code></li>



<li><strong>Liste aller Images anzeigen (zur Übersicht):</strong> <code>docker images</code></li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>3. Nicht verwendete Container löschen</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Gestoppte Container verbleiben standardmäßig im System. Diese könnt ihr gezielt oder gebündelt löschen.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Einzelne Container löschen:</strong> <code>docker rm &lt;container-id&gt;</code></li>



<li><strong>Alle gestoppten Container löschen:</strong> <code>docker container prune</code></li>



<li><strong>Liste der Container anzeigen (inklusive gestoppter):</strong> <code>docker ps -a</code></li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">4. Nicht verwendete Netzwerke löschen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Docker erstellt bei jedem Containerstart automatisch Bridge-Netzwerke, die manchmal ungenutzt bleiben.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Alle ungenutzten Netzwerke löschen:</strong> <code>docker network prune</code></li>



<li><strong>Einzelnes Netzwerk löschen:</strong> <code>docker network rm &lt;network-name&gt;</code></li>



<li><strong>Netzwerkliste anzeigen:</strong> <code>docker network ls</code></li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>5. Nicht verwendete Volumes löschen</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Docker Volumes speichern persistente Daten. Nicht mehr referenzierte Volumes können Speicherplatz verbrauchen.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Alle ungenutzten Volumes löschen:</strong> <code>docker volume prune</code></li>



<li><strong>Einzelnes Volume löschen:</strong> <code>docker volume rm &lt;volume-name&gt;</code></li>



<li><strong>Liste der Volumes anzeigen:</strong> <code>docker volume ls</code></li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Zusammenfassung der wichtigsten Befehle</strong></h3>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><thead><tr><th><strong>Befehl</strong></th><th><strong>Aktion</strong></th></tr></thead><tbody><tr><td><code>docker system prune</code></td><td>Löscht ungenutzte Container, Netzwerke, Caches</td></tr><tr><td><code>docker system prune --volumes</code></td><td>Inklusive ungenutzter Volumes</td></tr><tr><td><code>docker image prune -a</code></td><td>Löscht alle ungenutzten Images</td></tr><tr><td><code>docker container prune</code></td><td>Löscht alle gestoppten Container</td></tr><tr><td><code>docker network prune</code></td><td>Löscht ungenutzte Netzwerke</td></tr><tr><td><code>docker volume prune</code></td><td>Löscht ungenutzte Volumes (<strong>Achtung, hier können Daten verloren gehen!</strong>)</td></tr></tbody></table></figure>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Automatisches Aufräumen mit einem Zeitplan</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ihr könnt die Aufräum-Befehle automatisieren, indem ihr sie in einem Cronjob einrichtet. Zum Beispiel mit dem Befehl <code>crontab -e</code> als sudo user:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Cronjob für tägliches Aufräumen:</strong> <code>0 3 * * * docker system prune -f --volumes</code></li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Dies führt den Befehl jeden Tag um 3 Uhr morgens aus und räumt ungenutzte Ressourcen auf.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Docker bietet eine leistungsstarke und flexible Plattform, die die Art und Weise revolutioniert, wie Anwendungen entwickelt, getestet und bereitgestellt werden. Die vorgestellten Grundlagen – <strong>Images</strong>, <strong>Container</strong>, <strong>Netzwerke</strong>, <strong>Volumes</strong> und <strong>Docker Compose</strong> – bilden das Fundament, um mit Docker effizient zu arbeiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Docker erleichtert nicht nur den Einstieg in die Container-Technologie, sondern bietet auch Lösungen für alltägliche Probleme: Sei es die Konsistenz zwischen Entwicklungs- und Produktionsumgebungen, die schnelle Bereitstellung von Anwendungen oder das Experimentieren mit neuen Technologien ohne Risiko.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Entwickler, Administratoren und auch für IT-Einsteiger ist Docker der Schlüssel zu mehr Effizienz und weniger Frust bei der Arbeit mit Software. Mit den hier vorgestellten Grundlagen bist seid ihr bereit, eigene Anwendungen zu containerisieren, die ersten Container zu starten und die Vorteile der modernen Softwareentwicklung voll auszuschöpfen. </p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/docker-basics-und-installation-auf-mint-ubuntu-und-debian/">Docker Basics und Installation auf Mint, Ubuntu und Debian</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://yourdevice.ch/docker-basics-und-installation-auf-mint-ubuntu-und-debian/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>GRUB für Anfänger: Grundlagen und wichtige Einstellungen</title>
		<link>https://yourdevice.ch/grub-fuer-anfaenger-grundlagen-und-wichtige-einstellungen/</link>
					<comments>https://yourdevice.ch/grub-fuer-anfaenger-grundlagen-und-wichtige-einstellungen/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Dec 2024 11:52:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[System]]></category>
		<category><![CDATA[Theorie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://yourdevice.ch/?p=17137</guid>

					<description><![CDATA[<p>Willkommen zum Artikel GRUB für Anfänger: Grundlagen und wichtige Einstellungen! GRUB (Grand Unified Bootloader) ist der Bootloader, den viele Linux-Systeme verwenden, um beim Systemstart das Betriebssystem oder verschiedene Kernel zu...</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/grub-fuer-anfaenger-grundlagen-und-wichtige-einstellungen/">GRUB für Anfänger: Grundlagen und wichtige Einstellungen</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Willkommen zum Artikel GRUB für Anfänger: Grundlagen und wichtige Einstellungen! <a href="https://linuxwiki.de/GRUB">GRUB</a> (Grand Unified Bootloader) ist der Bootloader, den viele Linux-Systeme verwenden, um beim Systemstart das Betriebssystem oder verschiedene Kernel zu laden. Dieser Artikel erklärt die Grundlagen von GRUB und führt durch die wichtigsten Einstellungen, die Anfänger kennen sollten.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/12/grub_title-1024x576.png" alt="" class="wp-image-17138" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/12/grub_title-1024x576.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/12/grub_title-300x169.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/12/grub_title-768x432.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/12/grub_title-500x281.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/12/grub_title.png 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Quelle: foss.linux.com</figcaption></figure>
</div>




<h2 class="wp-block-heading"><strong>Was ist GRUB?</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">GRUB ist der erste Schritt im Bootprozess nach dem BIOS/UEFI. Es präsentiert ein Boot-Menü, in dem ihr verschiedene Optionen wählen können, z. B.:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Das Hauptbetriebssystem starten.</li>



<li>Einen älteren Kernel laden. (Advanced Options)</li>



<li>Erweiterte Optionen aufrufen.</li>



<li>In den Rettungsmodus wechseln.</li>



<li>Laden anderer Betriebssysteme</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>GRUB und Multi-Boot-Systeme</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">GRUB ist besonders nützlich, wenn mehrere Betriebssysteme auf einem Rechner installiert sind, z. B. Linux und Windows oder verschiedene Linux-Distributionen. Mit GRUB könnt ihr während des Bootens auswählen, welches Betriebssystem gestartet werden soll.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>GRUB erkennt mehrere Betriebssysteme automatisch</strong></h3>



<ol start="1" class="wp-block-list">
<li>Installiert zuerst das primäre Betriebssystem (z. B. Windows - meisstens schon vorhanden).</li>



<li>Installiert Linux als zweites Betriebssystem, wobei ihr sicherstellst, dass der Bootloader in den MBR (Master Boot Record) des Speichers geschrieben wird. Grub gehört nicht auf eine Partition!</li>



<li>Nach der Installation von Linux sollte GRUB automatisch Windows und andere Betriebssysteme erkennen und ins Boot-Menü aufnehmen.</li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph">Falls GRUB ein Betriebssystem nicht erkennt, könnt ihr GRUB manuell konfigurieren:</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Beispiel: Windows-Eintrag in GRUB hinzufügen</strong></h4>



<ol start="1" class="wp-block-list">
<li>Bearbeitet die GRUB-Konfiguration:<code>sudo nano /etc/grub.d/40_custom</code></li>



<li>Fügt einen Eintrag für Windows hinzu:<code>menuentry 'Windows 10' { set root=(hd0,1) chainloader +1 }</code>
<ul class="wp-block-list">
<li>Ersetzt <code>(hd0,1)</code> durch die Partition, auf der Windows installiert ist.</li>
</ul>
</li>



<li>Aktualisierert GRUB: <code>sudo update-grub</code></li>
</ol>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Grundlagen der GRUB-Konfiguration</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Hauptkonfigurationsdatei von GRUB befindet sich unter:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>/etc/default/grub</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Datei enthält die grundlegenden Einstellungen, die das Verhalten von GRUB steuern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach jeder Änderung an dieser Datei müsst ihr den Befehl <code>sudo update-grub</code> ausführen, um die GRUB-Konfigurationsdatei <code>/boot/grub/grub.cfg</code> zu aktualisieren:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>sudo update-grub</code></pre>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Wichtige Einstellungen in /etc/default/grub</strong></h2>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/12/grub_konfiguration.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="628" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/12/grub_konfiguration-1024x628.png" alt="" class="wp-image-17140" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/12/grub_konfiguration-1024x628.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/12/grub_konfiguration-300x184.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/12/grub_konfiguration-768x471.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/12/grub_konfiguration-1536x942.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/12/grub_konfiguration-2048x1257.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/12/grub_konfiguration-500x307.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<h3 class="wp-block-heading"><strong>Standard-Boot-Eintrag</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Option <code>GRUB_DEFAULT</code> legt fest, welcher Eintrag im GRUB-Menü standardmäßig gestartet wird.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Standardwert:</strong></li>
</ul>



<pre class="wp-block-code"><code>  GRUB_DEFAULT=0</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Dies bedeutet, dass der erste Eintrag im GRUB-Menü geladen wird.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Einen bestimmten Kernel auswählen:</strong><br>Um einen bestimmten Kernel zu laden, könnt ihr den genauen Namen aus dem GRUB-Menü angeben, z. B.:</li>
</ul>



<pre class="wp-block-code"><code>  GRUB_DEFAULT="Advanced options for Ubuntu&gt;Ubuntu, with Linux 6.8.0-50-generic"</code></pre>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Einen bestimmten Kernel oder ein bestimmtes Betriebssystem auswählen:</strong> Um ein bestimmtes Betriebssystem (z. B. Windows) zu laden, könnt ihr den genauen Namen aus dem GRUB-Menü angeben, z. B.:</li>
</ul>



<pre class="wp-block-code"><code>GRUB_DEFAULT="Windows Boot Manager (on /dev/sdX)"</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Alternativ könnt ihr die Position im Menü verwenden. In einem exemplarischem Fall:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Linux Mint Cinnamon</strong> (on /dev/sda1) ist Eintrag 0</li>



<li><strong>Linux Minut advanced options</strong> ist Eintrag 1</li>



<li><strong>Windows Boot Manger</strong>(on /dev/sda2) ist Eintrag 2</li>



<li><strong>Enter UEFI Setting </strong>ist Eintrag 3</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Setzt in diesem Fall</p>



<pre class="wp-block-code"><code>GRUB_DEFAULT=3</code></pre>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Letzte Auswahl merken:</strong><br>Wenn ihr möchtet, dass GRUB die letzte Boot-Option speichert, ändere die Einstellung zu:</li>
</ul>



<pre class="wp-block-code"><code>  GRUB_DEFAULT=saved
  GRUB_SAVEDEFAULT=true</code></pre>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Boot-Menü anzeigen oder verstecken</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Einstellungen <code>GRUB_TIMEOUT</code> und <code>GRUB_TIMEOUT_STYLE</code> steuern, ob und wie lange das GRUB-Menü angezeigt wird.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Menü anzeigen für 5 Sekunden:</strong></li>
</ul>



<pre class="wp-block-code"><code>  GRUB_TIMEOUT_STYLE=menu
  GRUB_TIMEOUT=5</code></pre>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Menü verstecken:</strong></li>
</ul>



<pre class="wp-block-code"><code>  GRUB_TIMEOUT_STYLE=hidden
  GRUB_TIMEOUT=0</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">In diesem Fall wird GRUB übersprungen und sofort der Standard-Kernel geladen.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Zusätzliche Boot-Parameter</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Option <code>GRUB_CMDLINE_LINUX_DEFAULT</code> erlaubt es, dem Kernel zusätzliche Parameter hinzuzufügen.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Beispiel:</strong></li>
</ul>



<pre class="wp-block-code"><code>  GRUB_CMDLINE_LINUX_DEFAULT="quiet splash"</code></pre>



<ul class="wp-block-list">
<li><code>quiet</code>: Versteckt Boot-Meldungen.</li>



<li><code>splash</code>: Zeigt ein Splashscreen-Logo.</li>



<li>Zusätzliche Parameter könnten aktiviert werden, um Debugging oder spezielle Funktionen zu aktivieren:</li>
</ul>



<pre class="wp-block-code"><code>  GRUB_CMDLINE_LINUX_DEFAULT="quiet splash nomodeset"</code></pre>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>GRUB aktualisieren</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Änderungen in <code>/etc/default/grub</code> ist es wichtig, wie bereits beschrieben GRUB zu aktualisieren:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>sudo update-grub</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Dieser Befehl durchsucht die installierten Kernel und aktualisiert die Datei <code>/boot/grub/grub.cfg</code>, die von GRUB beim Booten verwendet wird.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Kernel wechseln oder ältere Kernel laden</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">GRUB bietet unter "<strong>Advanced options for &lt;OS&gt;</strong>" Zugriff auf alle installierten Kernel-Versionen.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Schritte zum Wechseln des Kernels:</strong></h3>



<ol class="wp-block-list">
<li>Startet euren Rechner neu und halte die <strong>Shift-Taste</strong> (bei BIOS-Systemen) oder <strong>Escape-Taste</strong> (bei UEFI-Systemen), um das GRUB-Menü aufzurufen.</li>



<li>Wählt "Advanced options for &lt;EUER_BETRIEBSSYSTEM&gt;".</li>



<li>Wählt den gewünschten Kernel, z. B. <code>6.8.0-50-generic</code>.</li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph">Um einen bestimmten Kernel dauerhaft zu verwenden, passt die <code>GRUB_DEFAULT</code>-Einstellung an.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Unerwünschte Kernel entfernen</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der Zeit sammeln sich alte Kernel-Versionen an, die Speicherplatz belegen. Ihr könnt diese sicher entfernen.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Liste der installierten Kernel anzeigen:</strong></h3>



<pre class="wp-block-code"><code>apt list --installed | grep linux-image</code></pre>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Alte Kernel entfernen:</strong></h3>



<pre class="wp-block-code"><code>sudo apt remove linux-image-&lt;version&gt;</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Ersetzt <code>&lt;version&gt;</code> durch die Kernel-Version, die ihr entfernen möchtet, z. B.:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>sudo apt remove linux-image-6.8.0-48-generic</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Entfernen könnt ihr den Befehl <code>sudo apt autoremove</code> ausführen, um nicht mehr benötigte Pakete zu entfernen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Häufige Probleme und Lösungen</strong></h2>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>GRUB-Menü wird nicht angezeigt</strong></h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Trotz halten beim Booten der <strong>Shift-Taste</strong> (BIOS) oder <strong>Escape-Taste</strong> (UEFI), um das GRUB-Menü manuell aufzurufen erscheint kein Grub Boot Menu.</li>



<li>Ändert die Einstellung wie folgt im Betriebssystem:</li>
</ul>



<pre class="wp-block-code"><code>  GRUB_TIMEOUT_STYLE=menu
  GRUB_TIMEOUT=5</code></pre>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Falscher Kernel wird geladen</strong></h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Überprüft, ob <code>GRUB_DEFAULT</code> korrekt gesetzt ist.</li>



<li>Aktualisiert GRUB:</li>
</ul>



<pre class="wp-block-code"><code>  sudo update-grub</code></pre>



<ul class="wp-block-list">
<li>Entfernt unerwünschte Kernel, falls notwendig.</li>



<li>Wählt den Kernel manuel aus unter <strong>Advanced Options for &lt;EUER_BETRIEBSSYSTEM&gt;</strong></li>
</ul>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/12/grub_kernel_auswaehlen.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="580" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/12/grub_kernel_auswaehlen-1024x580.png" alt="" class="wp-image-17139" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/12/grub_kernel_auswaehlen-1024x580.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/12/grub_kernel_auswaehlen-300x170.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/12/grub_kernel_auswaehlen-768x435.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/12/grub_kernel_auswaehlen-500x283.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/12/grub_kernel_auswaehlen.png 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<h2 class="wp-block-heading"><strong>Zusammenfassung der wichtigsten Befehle</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Hier sind einige nützliche Befehle für die Arbeit mit GRUB:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>GRUB-Menü anzeigen:</strong> Shift- oder Escape-Taste beim Booten drücken.</li>



<li><strong>GRUB-Konfiguration bearbeiten:</strong></li>
</ul>



<pre class="wp-block-code"><code>  sudo nano /etc/default/grub</code></pre>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>GRUB aktualisieren:</strong></li>
</ul>



<pre class="wp-block-code"><code>  sudo update-grub</code></pre>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Installierte Kernel anzeigen:</strong></li>
</ul>



<pre class="wp-block-code"><code>  apt list --installed | grep linux-image</code></pre>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Alten Kernel entfernen:</strong></li>
</ul>



<pre class="wp-block-code"><code>  sudo apt remove linux-image-&lt;version&gt;</code></pre>



<div class="wp-block-kadence-infobox kt-info-box17137_89c303-d7"><span class="kt-blocks-info-box-link-wrap info-box-link kt-blocks-info-box-media-align-top kt-info-halign-center"><div class="kt-blocks-info-box-media-container"><div class="kt-blocks-info-box-media kt-info-media-animate-none"><div class="kadence-info-box-icon-container kt-info-icon-animate-none"><div class="kadence-info-box-icon-inner-container"><span class="kb-svg-icon-wrap kb-svg-icon-fe_alertTriangle kt-info-svg-icon"><svg viewBox="0 0 24 24"  fill="none" stroke="currentColor" stroke-width="2" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"  aria-hidden="true"><path d="M10.29 3.86L1.82 18a2 2 0 0 0 1.71 3h16.94a2 2 0 0 0 1.71-3L13.71 3.86a2 2 0 0 0-3.42 0z"/><line x1="12" y1="9" x2="12" y2="13"/><line x1="12" y1="17" x2="12" y2="17"/></svg></span></div></div></div></div><div class="kt-infobox-textcontent"><h2 class="kt-blocks-info-box-title"></h2><p class="kt-blocks-info-box-text">Stellt sicher, dass ihr immer mindesten einen weiteren Kernel bereit haltet, und nicht alle älteren Kernel Versionen löscht, solltet ihr mal aufräumen. Das stellt sicher, dass im Notfall, falls aus irgendeinem Grund der aktuellste Kernel beschädigt sein sollte, ihr eine Ausweichmöglichkeit auf einen älteren funktionierenden Kernel habt. Habt ihr keinen, wirds ziemlich kompliziert!</p></div></span></div>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p class="wp-block-paragraph">GRUB ist ein leistungsstarkes und flexibles Werkzeug, das die Verwaltung von Bootprozessen erheblich erleichtert. Es erlaubt nicht nur das Laden verschiedener Kernel-Versionen, sondern bietet auch die Möglichkeit, mehrere Betriebssysteme auf einem einzigen Computer zu verwalten. Mit den richtigen Einstellungen könnt ihr mit GRUB euer System an an eure Bedürfnisse anpassen, sei es durch die Auswahl eines Standard-Betriebssystems, das Hinzufügen von Boot-Parametern oder das Entfernen alter Kernel-Versionen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die wichtigsten Punkte zusammengefasst:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Standard-Einstellungen:</strong> Passt <code>GRUB_DEFAULT</code> an, um euer bevorzugtes Betriebssystem automatisch zu starten.</li>



<li><strong>Multi-Boot-Systeme:</strong> Nutzt GRUB, um nahtlos zwischen verschiedenen Betriebssystemen zu wechseln.</li>



<li><strong>Flexibilität:</strong> Passt das Boot-Menü, die Timeout-Einstellungen und Kernel-Parameter an eure Anforderungen an.</li>



<li><strong>Problemlösung:</strong> Mit einfachen Befehlen wie <code>update-grub</code> und der Bearbeitung der Konfigurationsdatei könnt ihr häufige Probleme schnell beheben.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">GRUB ist ein unverzichtbares Werkzeug für jeden, der Linux oder Multi-Boot-Systeme verwendet. Es erfordert zwar etwas Einarbeitung, doch mit diesem Leitfaden seid ihr bestens gerüstet, um GRUB effektiv einzusetzen und euren Bootprozesse zu optimieren. Falls ihr weitere Fragen habt oder auf Herausforderungen stößt, zögert nicht, nach Unterstützung zu fragen!</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/grub-fuer-anfaenger-grundlagen-und-wichtige-einstellungen/">GRUB für Anfänger: Grundlagen und wichtige Einstellungen</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://yourdevice.ch/grub-fuer-anfaenger-grundlagen-und-wichtige-einstellungen/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die kleine Bitcoin Solo Mining Bibel</title>
		<link>https://yourdevice.ch/die-kleine-bitcoin-solo-mining-bibel/</link>
					<comments>https://yourdevice.ch/die-kleine-bitcoin-solo-mining-bibel/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Dec 2024 20:18:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bitcoin]]></category>
		<category><![CDATA[be your own bank]]></category>
		<category><![CDATA[bitcoin]]></category>
		<category><![CDATA[mining]]></category>
		<category><![CDATA[Theorie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://yourdevice.ch/?p=17041</guid>

					<description><![CDATA[<p>Willkommen in der Welt des Solo Mining: in dieser kleinen Bibel möchte ich euch Schritt für Schritt in die Grundlagen und Feinheiten des Bitcoin-Minings einführen – speziell für alle, die...</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/die-kleine-bitcoin-solo-mining-bibel/">Die kleine Bitcoin Solo Mining Bibel</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Willkommen in der Welt des Solo Mining: in dieser kleinen Bibel möchte ich euch Schritt für Schritt in die Grundlagen und Feinheiten des Bitcoin-Minings einführen – speziell für alle, die unabhängig und eigenständig minen möchten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Solomining ist die reinste Form des Minings, bei der ihr direkt mit eurem eigenen Equipment arbeitet, und euch mit der Theorie und Praxis auseinander setzt. Ihr habt die volle Kontrolle über euren Betrieb, die Belohnungen und auch die Herausforderungen. Beim Prozess des Minings könnt ihr solides Verständnis zentraler Konzepte wie <strong>Hashrate</strong>, <strong>Block Templates</strong>, <strong>Difficulty</strong> und der Technik, die hinter der Blockchain steckt erlernen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Bibel richtet sich an Anfänger, die bisher keinen Plan haben, wie sie starten sollen, aber die Motivation mitbringen, tiefer in die Materie einzutauchen. Schritt für Schritt erkläre ich euch wichtige Begriffe, Technologien und Prozesse, damit ihr euch sicher in dieser faszinierenden Welt bewegen könnt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf geht's – schnappt euch eure Mining-Hardware und lasst uns gemeinsam in die Grundlagen eintauchen! 😊</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Mining Bibel wurde mit <strong>mondayshot</strong> geschrieben. Sehr vieles, vor allem die Pool Informationen, Difficulty Berechnungen und der Mining Ablauf stammen von Ihm. Ein Link zur Spende findet ihr unten.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="585" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/12/solo_mining_bibel_title-1024x585.webp" alt="" class="wp-image-17046" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/12/solo_mining_bibel_title-1024x585.webp 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/12/solo_mining_bibel_title-300x171.webp 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/12/solo_mining_bibel_title-768x439.webp 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/12/solo_mining_bibel_title-1536x878.webp 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/12/solo_mining_bibel_title-500x286.webp 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/12/solo_mining_bibel_title.webp 1792w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>




<h2 class="wp-block-heading">Was ist Solo-Mining</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Solo Mining (Lottery Mining)</strong> bedeutet, dass ihr alleine versucht, einen Bitcoin-Block zu finden und die volle Belohnung (3.125 BTC + Transaktionsgebühren) zu erhalten. Dabei könnt ihr entweder eure eigenen Node betreiben mit einem eigenen Solo-Pool wie zum Beispiel <a href="https://github.com/benjamin-wilson/public-pool">Public-Pool von Benjamin Wilson</a> oder über einen <strong>Solo Mining Pool</strong> eines bestimmten Anbieters arbeiten, der die Infrastruktur bereitstellt.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Warum macht man Solo Mining</strong></h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Volle Belohnung:</strong> Ihr erhaltet 100 % der Blockbelohnung, ohne sie mit anderen Minern zu teilen.</li>



<li><strong>Unabhängigkeit:</strong> Ihr seid nicht auf klassische Pools angewiesen und könnt eure eigene Mining-Strategie verfolgen.</li>



<li><strong>Lotterie-Charakter:</strong> Jeder Hash ist wie ein Lottoschein, und es geht um den großen Gewinn – wenn ihr erfolgreich seid.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Solo Mining ist ideal für risikofreudige Miner, die auf einen großen Gewinn hoffen, und weniger für konstante Einnahmen gedacht. Es erfordert Geduld und eine grosse Portion Glück um einen Block zu finden, aber es macht Spass, und man lernt viel Theorie und auch Praxis zum Handwerk des Bitcoin Minings.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie läuft das Mining genau ab</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Prozess vom Generieren eines Hashes bis zur Veröffentlichung eines gültigen Blocks sieht grob gesagt so aus:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Block Template</strong></p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Der Pool verteilt mit "<strong>mining.notify</strong>" ein neues Block Template, entweder weil die Transaktionen aktualisiert wurden oder weil das Netzwerk einen neuen Block gefunden hat.</li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der Übermittlung eines Block Template werden gemäss Stratum Protokoll die folgenden Werte übermittelt:<br><strong>jobId, prevHash, coinbase part1, coinbase part2, merkle_branch, version, bits, timestamp, clear jobs</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Generieren des Hashes</strong></p>



<ol start="2" class="wp-block-list">
<li>Der Miner ergänzt diese Daten um:<br>👾 extraNonce2 (selbst generiert)<br>👾 nonce (startet bei 0)</li>



<li>Aus diesen Daten wird der Block-Header zusammengestellt.</li>



<li>Der Block-Header wird zweimal durch die SHA256-Funktion gehasht.</li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Variieren der Nonce</strong></p>



<ol start="5" class="wp-block-list">
<li>Wenn der generierte Hash nicht unter dem Work-Difficulty Target liegt, erhöht der Miner die Nonce um 1 und wiederholt den Hashing-Prozess.</li>



<li>Dieser Vorgang wird Milliarden Mal pro Sekunde wiederholt.</li>



<li>Wenn alle möglichen nonce-Werte (2^32) erschöpft sind, ändert der Miner:<br>👾 extraNonce2 oder<br>👾 timestamp (innerhalb erlaubter Grenzen)<br>und beginnt wieder bei 0 mit dem Hochzählen von den möglichen nonce-Werte (2^32 = 4'294'967'296)</li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Übermittlung an den Pool</strong></p>



<ol start="8" class="wp-block-list">
<li>Wenn ein Hash gefunden wird, der unter der vom Pool vorgegebenen Work-Difficulty liegt, wird der Share mit "<strong>mining.submit</strong>" an den Pool übermittelt.</li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der Übermittlung eines Shares werden gemäss Stratum Protokoll die folgenden Werte übermittelt:<br><strong>id, userId, jobId, extraNonce2, ntime, nonce, versionMask</strong></p>



<ol start="9" class="wp-block-list">
<li>Der Pool überprüft den Share.</li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Veröffentlichung eines gültigen Blocks</strong></p>



<ol start="10" class="wp-block-list">
<li>Wenn der gefundene Hash auch unter dem Netzwerk-Difficulty Target liegt, erkennt der Pool einen gültigen Block.</li>



<li>Der Pool stellt den vollständigen Block zusammen:<br>👾 Block-Header mit den vom Miner gefundenen Werten<br>👾 Coinbase-Transaktion mit Belohnung für den Miner<br>👾 Transaktionen</li>



<li>Der Pool broadcastet den Block sofort an verbundene Bitcoin-Nodes.</li>



<li>Die Nodes validieren den Block und leiten ihn weiter.</li>



<li>Andere Miner beginnen, auf dem neuen Block aufzubauen.</li>



<li>Der Pool sendet einen neuen Mining-Job mit einem neuen Block Template an alle verbundenen Miner.</li>
</ol>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist die "Nonce"</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Eine <strong>Nonce</strong> (Number Only Used Once) ist ein 32-Bit-Wert im Blockheader, den Miner während des Mining-Prozesses kontinuierlich ändern. Sie wird verwendet, um neue Hashes zu generieren.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Funktion der Nonce</strong></h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Miner ändern die Nonce bei jedem Versuch, einen gültigen Hash zu finden, der die Difficulty-Vorgaben erfüllt.</li>



<li>Jede Änderung der Nonce führt zu einem komplett neuen Hash, dank der zufälligen Natur der Hash-Funktion.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn die Nonce alle möglichen Werte durchlaufen hat, ändert der Miner andere Felder im Blockheader (z. B. den Timestamp oder die Coinbase-Transaktion), um weiterhin neue Hashes zu erzeugen.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Größe der Nonce</strong></h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Die Nonce ist ein 32-Bit-Wert (4 Bytes), was bedeutet, dass es insgesamt: 2^32=<strong>4.294.967.296 </strong>mögliche&nbsp;Werte gibt.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Die Nonce ist somit ein zentraler Bestandteil des Proof-of-Work-Prozesses.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist die Coinbase Transaktion</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die <strong>Coinbase-Transaktion</strong> ist eine spezielle Transaktion, die im Mining-Prozess erstellt wird und die <strong>Block-Belohnung</strong> (Block Reward) an den Miner auszahlt, der den Block erfolgreich gefunden hat. Sie ist immer die <strong>erste Transaktion</strong> in einem Block und hat einige besondere Eigenschaften.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Eigenschaften der Coinbase-Transaktion</strong></h3>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Erzeugung der Block-Belohnung:</strong>
<ul class="wp-block-list">
<li>Die Coinbase-Transaktion generiert die neue Bitcoin-Belohnung, die aktuell (Stand 2024) <strong>3.125 BTC + Transaktionsgebühren</strong> beträgt.</li>



<li>Diese Belohnung wird direkt an die Wallet-Adresse des Miners oder des Mining-Pools ausgezahlt.</li>
</ul>
</li>



<li><strong>Keine Eingänge (Inputs):</strong>
<ul class="wp-block-list">
<li>Im Gegensatz zu normalen Bitcoin-Transaktionen hat die Coinbase-Transaktion <strong>keine Inputs</strong>, weil die Belohnung neu generiert wird.</li>



<li>Sie enthält jedoch eine spezielle Nonce oder zusätzliche Daten im Input-Feld, die Miner ändern können, um neue Hashes zu erzeugen.</li>
</ul>
</li>



<li><strong>Speicherort für ExtraNonce:</strong>
<ul class="wp-block-list">
<li>Miner nutzen die Coinbase-Transaktion, um eine <strong>ExtraNonce</strong> einzufügen, wenn die reguläre Nonce im Blockheader erschöpft ist. Änderungen an der ExtraNonce führen zu einer Änderung der <strong>Merkle Root</strong>, wodurch neue Hashes erzeugt werden können.</li>
</ul>
</li>



<li><strong>Transaktionsgebühren:</strong>
<ul class="wp-block-list">
<li>Neben der Block-Belohnung enthält die Coinbase-Transaktion auch die Summe aller <strong>Transaktionsgebühren</strong>, die von den im Block enthaltenen Transaktionen gezahlt werden.</li>
</ul>
</li>
</ol>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Wie sieht eine Coinbase-Transaktion aus</strong></h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Input:</strong>
<ul class="wp-block-list">
<li>Kein normaler Input. Stattdessen ein spezielles Feld, das oft vom Miner genutzt wird, um zusätzliche Daten oder eine Botschaft einzufügen.</li>
</ul>
</li>



<li><strong>Output:</strong>
<ul class="wp-block-list">
<li>Die Auszahlung geht an die Wallet-Adresse des Miners oder des Pools.</li>
</ul>
</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Beispiel einer Coinbase-Transaktion</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">In einem Block kann die Coinbase-Transaktion so aussehen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Input:</strong> Spezieller Wert (z. B. Nonce, Nachrichten).</li>



<li><strong>Output:</strong> Auszahlung an die Adresse des Miners.</li>
</ul>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/12/solo_mining_coinbase_transaktion.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="3017" height="1556" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/12/solo_mining_coinbase_transaktion.png" alt="" class="wp-image-17110" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/12/solo_mining_coinbase_transaktion.png 3017w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/12/solo_mining_coinbase_transaktion-300x155.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/12/solo_mining_coinbase_transaktion-1024x528.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/12/solo_mining_coinbase_transaktion-768x396.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/12/solo_mining_coinbase_transaktion-1536x792.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/12/solo_mining_coinbase_transaktion-2048x1056.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/12/solo_mining_coinbase_transaktion-500x258.png 500w" sizes="auto, (max-width: 3017px) 100vw, 3017px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Die Coinbase-Transaktion ist also die erste Transaktion in jedem Block und dient dazu, die Mining-Belohnung und Transaktionsgebühren an den Miner auszuzahlen. Sie hat keine Eingänge, sondern generiert neue Bitcoins, und kann von Minern angepasst werden, um den Hashing-Prozess zu unterstützen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Coinbase unter Stratum V2</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wer die Coinbase-Transaktion zusammenstellt, hängt davon ab, <strong>wer das Block-Template baut</strong>. Bei Stratum V1 (und auch bei SV2 <em>ohne</em> JDP) baut <strong>der Pool</strong> die Coinbase – beim Solo-Mining auf einem Public-Pool steht darin bereits eure eigene BTC-Adresse als Output, sodass die Belohnung direkt an euch geht. Mit dem <strong>Job Declaration Protocol (JDP)</strong> baut hingegen <strong>ihr selbst</strong> das Template gegen euren eigenen Node – und damit auch die Coinbase. Beim <em>gepoolten</em> SV2 gilt dann die einfache Regel: Der Pool erzwingt nur, dass sein eigener <strong>Auszahlungs-Output</strong> (für die Reward-Verteilung) enthalten ist; über den gesamten Rest des Blocks bestimmt ihr. Mehr dazu im Abschnitt „Stratum V2 – das modulare Mining-Protokoll".</p>




<h2 class="wp-block-heading"><strong>Was sind Shares</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph"><br><strong>Shares</strong> sind keine Teillösungen eines gültigen Blocks, sondern vielmehr Nachweise für die Arbeitsleistung eines Miners. Beim Mining versucht ein Miner, einen gültigen Block zu finden, der die von der Blockchain vorgegebene globale Schwierigkeit (<strong>Network Difficulty</strong>) erfüllt. Da diese Schwelle sehr hoch ist, wird innerhalb eines Mining-Pools mit einer niedrigeren Schwierigkeit gearbeitet – der sogenannten <strong>Share Difficulty</strong>.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/12/solo_mining_shares.webp"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="585" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/12/solo_mining_shares-1024x585.webp" alt="" class="wp-image-17061" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/12/solo_mining_shares-1024x585.webp 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/12/solo_mining_shares-300x171.webp 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/12/solo_mining_shares-768x439.webp 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/12/solo_mining_shares-1536x878.webp 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/12/solo_mining_shares-500x286.webp 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/12/solo_mining_shares.webp 1792w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<h3 class="wp-block-heading">Wie funktionieren Shares</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Man kann sich das so vorstellen, als würde der Miner regelmäßig Blöcke generieren, die die Share Difficulty erfüllen, aber die Network Difficulty nicht erreichen. Diese Blöcke sind technisch gesehen ungültig für die Blockchain, da sie nicht genug Nullen im Hash aufweisen, werden aber dennoch vom Pool akzeptiert, um die Arbeitsleistung des Miners zu messen. Jeder solche "kleine Block" wird als <strong>Share</strong> gezählt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Warum sind Shares wichtig</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Shares dienen dem Mining-Pool dazu, die Beiträge der einzelnen Miner fair zu bewerten. Sobald einer der Miner zufällig einen Hash findet, der die Network Difficulty erfüllt (also einen gültigen Block), wird dieser Block an die Blockchain übermittelt. Die Belohnung, die der Pool dafür erhält, wird dann unter den beteiligten Minern aufgeteilt – basierend auf der Anzahl ihrer Shares.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Accepted Shares</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Shares die vom Miner erfolgreich an den Pool übermittelt und akzeptiert wurden.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Rejected Shares</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Shares die vom Miner zwar an den Pool übermittelt, jedoch nicht akzeptiert wurden, weil zB<br>▪ euer Share eine zu geringe Difficulty aufweist (das Thema bei NerdMiner und Diff &lt; 1)<br>▪ euer  Share wegen hoher Latenzen zu spät eingereicht wurde und bereits ein neues Block Template verteilt wurde<br>▪ euer Share veraltet ist, dass heisst das zwischenzeitlich ein neuer Block gefunden wurde und dein Share somit auf einem veralteten Block Template erstellt wurde<br>▪ euer Share doppelt eingereicht wurde<br>▪ euer Share gegen Pool-Richtlinien verstösst (zB. blockt kano.is IP-Adressen von CPU-Miner)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Prozess besteht im Wesentlichen darin, dass Miner kontinuierlich Hashes berechnen und dabei Shares generieren. Irgendwann trifft ein Miner zufällig auf einen Hash, der genügend Nullen hat, um einen gültigen Block zu erstellen. Dieser Block wird an die Blockchain angehangen, und alle Miner, die Shares beigesteuert haben, werden entsprechend entlohnt – abhängig vom Vergütungsmodell des Pools.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Shares und Channels unter Stratum V2</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Bei Stratum V1 läuft die gesamte Kommunikation über eine einzige, textbasierte Verbindung, auf der die oben beschriebene Worker-Difficulty (vardiff) dynamisch angepasst wird. Stratum V2 strukturiert dieselbe Verbindung stattdessen in typisierte <strong>Channels</strong>, was die Share-Übermittlung effizienter und flexibler macht. Drei Channel-Typen sind dabei relevant:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Standard Channel</strong> – für einzelne ASIC-Geräte wie eine <strong>Bitaxe</strong>. Er deckt bis zu rund 280&nbsp;TH/s pro nTime-Wert ab und ist der Normalfall für Heim-Solo-Miner.</li>



<li><strong>Extended Channel</strong> – für Proxies und grössere Setups. Er erlaubt eigenes <strong>Extranonce-Rolling</strong>, sodass der Miner mehr Nonce-Raum selbst durchläuft und seltener mit dem Pool sprechen muss.</li>



<li><strong>Group Channel</strong> – bündelt mehrere Standard Channels hinter einem einzelnen Proxy, praktisch für Farmen mit vielen Geräten.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">In der Praxis unterstützen die Firmwares bislang unterschiedliche Channel-Typen: <strong>BraiinsOS</strong> setzt aktuell ausschliesslich auf <strong>Standard Channels</strong>. Bei der quelloffenen Hardware sind wir sogar einen Schritt weiter &#8211; die Firmware beider Geräte stammt von uns (yourdevice): Für die <a href="https://yourdevice.ch/bitaxe-einrichtung-und-anwendung/">Bitaxe</a> haben wir <strong>sowohl Standard- als auch Extended-Channel</strong>-Unterstützung umgesetzt, die <a href="https://yourdevice.ch/nerdqaxe-einrichtung-und-anwendung/">NerdQaxe</a> spricht <strong>Extended Channels</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zusammen mit dem binären Nachrichtenformat und der deutlich geringeren Latenz (Block-Wechsel statt in Hunderten Millisekunden im Bereich weniger Millisekunden) sorgt diese Struktur dafür, dass eure Shares schneller und mit weniger Overhead beim Pool ankommen als unter V1.</p>




<h2 class="wp-block-heading">Difficulty</h2>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Network Difficulty (Netzwerk-Schwierigkeit)</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die <strong>Network Difficulty</strong> ist eine globale Metrik, die von der Bitcoin-Blockchain selbst festgelegt wird und den Schwierigkeitsgrad beschreibt, einen gültigen Block zu finden. Sie wird etwa alle <strong>2016 Blöcke</strong> (etwa alle zwei Wochen) dynamisch angepasst, damit das Netzwerk im Durchschnitt alle <strong>10 Minuten</strong> einen neuen Block generiert.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/12/solo_mining_networkdifficulty.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/12/solo_mining_networkdifficulty.jpg" alt="" class="wp-image-17064" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/12/solo_mining_networkdifficulty.jpg 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/12/solo_mining_networkdifficulty-300x169.jpg 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/12/solo_mining_networkdifficulty-768x432.jpg 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/12/solo_mining_networkdifficulty-500x281.jpg 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<h4 class="wp-block-heading">Eigenschaften der Network Difficulty:</h4>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Global und für alle Miner gleich:</strong>
<ul class="wp-block-list">
<li>Jeder Miner im Netzwerk muss sich an die aktuelle Network Difficulty halten, um einen gültigen Block zu finden.</li>
</ul>
</li>



<li><strong>Berechnung:</strong>
<ul class="wp-block-list">
<li>Die Difficulty ist proportional zur Zeit, die das Netzwerk benötigt hat, um die letzten 2016 Blöcke zu minen.</li>



<li>Formel: <br>Neue Schwierigkeit = Alte Schwierigkeit × (Zielzeit für 2016 Blöcke / Tatsächliche Zeit für 2016 Blöcke)</li>
</ul>
</li>



<li><strong>Beeinflusst den Mining-Prozess:</strong>
<ul class="wp-block-list">
<li>Eine höhere Network Difficulty bedeutet, dass Miner mehr Rechenleistung benötigen, um einen Block zu finden.</li>



<li>Ziel: Die Blockzeit von 10 Minuten im Durchschnitt konstant halten, unabhängig von der Gesamt-Hashrate im Netzwerk.</li>
</ul>
</li>



<li><strong>Ausdruck in Zahlen:</strong>
<ul class="wp-block-list">
<li>Network Difficulty wird als eine große Zahl dargestellt, die das Verhältnis zwischen einem Ziel-Hash und dem maximal möglichen Hash beschreibt.</li>
</ul>
</li>
</ol>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Worker Difficulty (Arbeiter-Schwierigkeit)</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die <strong>Worker Difficulty</strong> ist eine lokal festgelegte Schwierigkeit, die in Mining-Pools oder Solomining-Systemen verwendet wird, um zu bestimmen, wie schwer es für einen einzelnen Worker (einen Mining-Prozess oder -Gerät) ist, einen <strong>Share</strong> (einen Teilerfolg) zu finden.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Eigenschaften der Worker Difficulty</h4>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Individuell anpassbar:</strong>
<ul class="wp-block-list">
<li>Die Worker Difficulty wird von einem Mining-Pool oder der Mining-Software festgelegt, um die Leistung einzelner Mining-Geräte zu berücksichtigen.</li>



<li>Ziel: Ein gleichmäßiger Strom an Shares, unabhängig von der Rechenleistung des Miners.</li>
</ul>
</li>



<li><strong>Shares anstatt Blöcke:</strong>
<ul class="wp-block-list">
<li>Miner arbeiten mit einer lokal niedrigeren Schwierigkeit und reichen ihre gefundenen Shares an den Pool weiter. Der Pool aggregiert die Shares und arbeitet auf der Network Difficulty, um einen gültigen Block zu finden.</li>
</ul>
</li>



<li><strong>Warum gibt es Worker Difficulty?</strong>
<ul class="wp-block-list">
<li>Unterschiedliche Miner haben unterschiedliche Hashraten. Ein Gerät mit geringer Leistung würde kaum Shares generieren, wenn es direkt mit der Network Difficulty arbeiten müsste. Daher wird die Worker Difficulty so angepasst, dass jedes Gerät regelmäßig Shares liefern kann.</li>
</ul>
</li>



<li><strong>Automatische Anpassung (Stratum-Protokoll):</strong>
<ul class="wp-block-list">
<li>Mining-Pools passen die Worker Difficulty dynamisch an (z. B. mit „vardiff“, variable difficulty), um sicherzustellen, dass Miner ungefähr <strong>einen Share alle 5–10 Sekunden</strong> liefern.</li>
</ul>
</li>



<li><strong>Wert:</strong>
<ul class="wp-block-list">
<li>Worker Difficulty ist immer niedriger als die Network Difficulty, da sie für die lokale Rechenleistung optimiert ist.</li>
</ul>
</li>
</ol>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Unterschiede zwischen Network und Worker Difficulty</strong></h3>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><thead><tr><th>Merkmal</th><th><strong>Network Difficulty</strong></th><th><strong>Worker Difficulty</strong></th></tr></thead><tbody><tr><td><strong>Ebene</strong></td><td>Global (Blockchain)</td><td>Lokal (Mining-Pool oder Solominer-Software)</td></tr><tr><td><strong>Ziel</strong></td><td>Finden eines gültigen Blocks</td><td>Finden von Shares für den Pool</td></tr><tr><td><strong>Anpassung</strong></td><td>Alle 2016 Blöcke (ca. 2 Wochen)</td><td>Dynamisch je nach Leistung des Miners</td></tr><tr><td><strong>Einheitlichkeit</strong></td><td>Für alle Miner gleich</td><td>Individuell je nach Worker-Hashrate</td></tr><tr><td><strong>Wertbereich</strong></td><td>Hoch (z. B. Millionen bis Milliarden, Billiarden)</td><td>Niedrig (z. B. 1, 2, 4, 16, etc.)</td></tr><tr><td><strong>Nutzung</strong></td><td>Konsens auf Blockchain-Ebene</td><td>Effizienz und Verteilung im Mining-Pool</td></tr><tr><td><strong>Bezug</strong></td><td>Validiert den gesamten Block</td><td>Validiert Shares, die Teil der Pool-Arbeit sind</td></tr></tbody></table></figure>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h3 class="wp-block-heading">Defintion und Festlegung der Difficulty oder Netzwerk-Schwierigkeit </h3>



<p class="wp-block-paragraph">Difficulty = Hash(<strong>max_target</strong>) ÷ Hash(<strong>current_target</strong>)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Hash(<strong>max_target</strong>) ist die Difficulty = 1 gemeint und sie repräsentiert die grösstmögliche Zahl bzw. die geringstmögliche Schwierigkeit.<br>Hash(<strong>current_target</strong>) repräsentiert die notwendige Schwierigkeit eines Hashes, bedeutet je kleiner diese Zahl, desto schwieriger.<br>Die Difficulty oder Netzwerk-Schwierigkeit ist das Ergebnis aus der Division der beiden Werte Hash(<strong>max_target</strong>) und Hash(<strong>current_target</strong>).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hier die Berechnung am Beispiel des Block_752868 und der damaligen Difficulty = 30.98T = 30'977'051'760'460</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hash(<strong>max_target</strong>) bzw. Difficulty = 1 ist bei Bitcoin als 0x1d00ffff definiert, als Hexadezimalwert ist das ein Hash mit 8 führenden Nullen:<br>= 00000000ffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffff</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da bei Bitcoin der Hash(<strong>max_target</strong>) als Gleitkommazahl gespeichert wird, wird dieser abgeschnitten:<br>= 00000000ffff0000000000000000000000000000000000000000000000000000</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieser Hexadezimalwert wird in ein Dezimalwert konvertiert:<br>= 26959535291011309493156476344723991336010898738574164086137773096960<br>= 2.696E+67 = Hash(<strong>max_target</strong>)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da wir nun Hash(<strong>max_target</strong>) = <strong>2.696E+67</strong> und die Difficulty <strong>30'977'051'760'460</strong> kennen, können wir die notwendige Schwierigkeit eines Hashes, also Hash(<strong>current_target</strong>), bestimmen:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hash(max_target) ÷ Difficulty = Hash(current_target)<br>= 2.696E+67 ÷ 30'977'051'760'460 = 8.703E+53 = Hash(current_target)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für einen gültigen Block muss der Hash des <strong>Blocks_752868</strong> kleiner und damit schwieriger sein, als die notwendige Schwierigkeit:<br>Hash(<strong>block_752868</strong>) &lt; Hash(<strong>current_target</strong>) = valid Block</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hash(<strong>block_752868</strong>)<br>= <strong>000000000000000000023331c3817233e49bb141216fea1a75a3643a04410bde</strong></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://mempool.space/de/block/000000000000000000023331c3817233e49bb141216fea1a75a3643a04410bde"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="572" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/12/solo_mining_blockhash-1024x572.png" alt="" class="wp-image-17127" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/12/solo_mining_blockhash-1024x572.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/12/solo_mining_blockhash-300x167.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/12/solo_mining_blockhash-768x429.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/12/solo_mining_blockhash-1536x857.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/12/solo_mining_blockhash-2048x1143.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/12/solo_mining_blockhash-500x279.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Dieser Hexadezimalwert wird in ein Dezimalwert konvertiert:<br>= 210716037705402490166328113539479810618942705228647390<br>= 2.107E+53 = Hash(<strong>current_target</strong>)</p>



<p class="wp-block-paragraph">2.107E+53 &lt; 8.703E+53 = valid Block ☑️</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Hash vom Block ist tatsächlich sehr klein und hat damit eine sehr hohe Schwierigkeit:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hash(<strong>max_target</strong>) ÷ Hash(<strong>block_752868</strong>) = Diff(<strong>block_752'868</strong>)<br>2.696E+67 ÷ 2.107E+53 = <strong>127'942'493'531'047</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Diff(block_752868) = 127'942'493'531'047 = <strong>127.94T</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Warum Network und Worker Difficulty wichtig sind</strong></h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Network Difficulty:</strong>
<ul class="wp-block-list">
<li>Regelt das Gesamtgleichgewicht der Bitcoin-Blockchain und sorgt für Stabilität dass alle 10 Minuten ein Block gefunden wird.</li>
</ul>
</li>



<li><strong>Worker Difficulty:</strong>
<ul class="wp-block-list">
<li>Optimiert den Mining-Prozess auf individueller Ebene, insbesondere bei Pools, um sicherzustellen, dass jeder Miner sinnvoll zur Blockfindung beiträgt.</li>
</ul>
</li>
</ul>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/12/difficulty_table-2.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="610" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/12/difficulty_table-2-1024x610.png" alt="" class="wp-image-17082" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/12/difficulty_table-2-1024x610.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/12/difficulty_table-2-300x179.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/12/difficulty_table-2-768x458.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/12/difficulty_table-2-1536x915.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/12/difficulty_table-2-500x298.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/12/difficulty_table-2.png 1980w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Das Diagramm zeigt den Unterschied zwischen der <strong>Network Difficulty</strong> (global und konstant über 2016 Blöcke und wird dann angepasst) und der <strong>Worker Difficulty</strong>, die sich je nach Hashrate des Miners unterscheidet:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Network Difficulty</strong> (gestrichelte Linie): Bleibt auf globaler Ebene konstant während 2016 Blöcke und wird nur dann angepasst, um die Blockzeit stabil zu halten.</li>



<li><strong>Worker Difficulty (High Hashrate)</strong> (durchgezogene Linie): Erhöht durch schneller für Miner mit höherer Rechenleistung.</li>



<li><strong>Worker Difficulty (Low Hashrate)</strong> (gepunktete Linie): ist geringer, da die Hashrate niedriger ist und eine kleinere Schwierigkeit besser geeignet ist. Je nachdem wieviel Hashleistung das Gerät liefert, wird aber auch hier die Worker Difficulty angepasst.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Was sind Block Templates</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein <strong>Block Template</strong> ist eine Vorlage für einen neuen Block in der Blockchain. Es enthält alle notwendigen Daten, die ein Miner benötigt, um einen gültigen Block zu erstellen und an das Netzwerk zu senden. Block Templates werden in der Regel von einer Bitcoin-Node generiert und sind ein zentraler Bestandteil des Mining-Prozesses.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/12/Bitcoin_BlockStructure.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="776" height="443" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/12/Bitcoin_BlockStructure.png" alt="" class="wp-image-17063" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/12/Bitcoin_BlockStructure.png 776w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/12/Bitcoin_BlockStructure-300x171.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/12/Bitcoin_BlockStructure-768x438.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/12/Bitcoin_BlockStructure-500x285.png 500w" sizes="auto, (max-width: 776px) 100vw, 776px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Quelle: https://www3.ntu.edu.sg</figcaption></figure>
</div>


<h4 class="wp-block-heading">Bestandteile eines Block Templates</h4>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Header-Daten:</strong>
<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Version:</strong> Gibt die Softwareversion des Bitcoin-Protokolls an.</li>



<li><strong>Previous Block Hash:</strong> Verweis auf den Hash des vorherigen Blocks in der Blockchain.</li>



<li><strong>Merkle Root:</strong> Der Wurzelhash des Merkle-Baums, der alle Transaktionen im Block repräsentiert.</li>



<li><strong>Timestamp:</strong> Aktuelle Zeit des Nodes.</li>



<li><strong>Difficulty Target:</strong> Die Schwierigkeitsgrenze, die der Block erfüllen muss.</li>



<li><strong>Nonce:</strong> Ein Wert, der während des Minings variiert, um einen gültigen Blockhash zu finden.</li>
</ul>
</li>



<li><strong>Liste von Transaktionen:</strong>
<ul class="wp-block-list">
<li>Enthält alle Transaktionen, die in den neuen Block aufgenommen werden sollen. Diese Transaktionen stammen aus dem <strong>Mempool</strong> (Memory Pool), in dem alle unbestätigten Transaktionen gespeichert werden.</li>
</ul>
</li>



<li><strong>Coinbase-Transaktion:</strong>
<ul class="wp-block-list">
<li>Die erste Transaktion im Block, die die Mining-Belohnung an die Adresse des Miners auszahlt. Dies ist der einzige Weg, neue Coins in Umlauf zu bringen.</li>
</ul>
</li>



<li><strong>Zusätzliche Felder:</strong>
<ul class="wp-block-list">
<li>Informationen über Gebühren, Höhe des Blocks, und manchmal sogar zusätzliche Metadaten.</li>
</ul>
</li>
</ol>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Wie werden Block Templates generiert</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Block Templates werden normalerweise von einem Bitcoin-Node mit Hilfe der JSON-RPC-Schnittstelle bereitgestellt. Ein Miner bzw. der Stratum Server kann die Methode <code>getblocktemplate</code> verwenden, um eine aktuelle Vorlage zu erhalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beispiel für einen RPC-Aufruf:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>bitcoin-cli getblocktemplate '{"capabilities":&#091;"coinbasetxn", "workid"]}'</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Die Node gibt daraufhin ein JSON-Objekt zurück, das alle oben genannten Daten enthält.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Antwort könnte in etwas so aussehen:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>{
  "version": 536870912,
  "previousblockhash": "0000000000000000000bae6ebf7a123456789abcdef0000000000000abcde123",
  "transactions": &#091;
    {
      "data": "0100000001abcdef...", 
      "txid": "123456789abcdefabcdef123456789abcdef123456789abcdef123456789abcde",
      "hash": "abcdefabcdef123456789abcdefabcdef123456789abcdefabcdef123456789abc",
      "depends": &#091;],
      "fee": 50000,
      "sigops": 2
    }
  ],
  "coinbaseaux": {
    "flags": "062f503253482f"
  },
  "coinbasevalue": 312500000, 
  "target": "0000000000000000000f00000000000000000000000000000000000000000000",
  "mintime": 1697097600,
  "mutable": &#091;"time", "transactions", "prevblock"],
  "noncerange": "00000000ffffffff",
  "sigoplimit": 80000,
  "sizelimit": 4000000,
  "curtime": 1697098502,
  "bits": "170c47d7",
  "height": 809349
}</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">In diesem Beispiel ist nur eine einzige Transaktion enthalten. Ein Template wäre natürlich viel viel grösser. </p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Erklärung der Felder</strong></h3>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong><code>version</code>:</strong>
<ul class="wp-block-list">
<li>Gibt die Blockversion an, die verwendet wird. Die Miner müssen diese in den Blockheader einfügen.</li>
</ul>
</li>



<li><strong><code>previousblockhash</code>:</strong>
<ul class="wp-block-list">
<li>Der Hash des vorherigen Blocks, der in den neuen Block referenziert wird, um die Blockchain zu verketteten.</li>
</ul>
</li>



<li><strong><code>transactions</code>:</strong>
<ul class="wp-block-list">
<li>Eine Liste der Transaktionen, die im Block enthalten sein sollen.</li>



<li><strong><code>data</code>:</strong> Die vollständige, serialisierte Transaktion.</li>



<li><strong><code>txid</code>:</strong> Die ID der Transaktion.</li>



<li><strong><code>hash</code>:</strong> Hash der Transaktion.</li>



<li><strong><code>fee</code>:</strong> Die Transaktionsgebühr (in Satoshis).</li>



<li><strong><code>sigops</code>:</strong> Anzahl der Signaturoperationen der Transaktion.</li>
</ul>
</li>



<li><strong><code>coinbaseaux</code>:</strong>
<ul class="wp-block-list">
<li>Zusätzliche Daten, die in der Coinbase-Transaktion enthalten sein sollen, wie Mining-Pool-Flags.</li>
</ul>
</li>



<li><strong><code>coinbasevalue</code>:</strong>
<ul class="wp-block-list">
<li>Die Gesamtbelohnung (Blockreward + Transaktionsgebühren), die an den Miner ausgezahlt wird (in Satoshis).</li>
</ul>
</li>



<li><strong><code>target</code>:</strong>
<ul class="wp-block-list">
<li>Der Zielwert, unter den der Hash fallen muss, damit der Block gültig ist (abhängig von der Difficulty).</li>
</ul>
</li>



<li><strong><code>mintime</code>:</strong>
<ul class="wp-block-list">
<li>Die frühestmögliche Zeit (UNIX-Timestamp), zu der der Block erstellt werden kann.</li>
</ul>
</li>



<li><strong><code>mutable</code>:</strong>
<ul class="wp-block-list">
<li>Eine Liste von Feldern, die der Miner anpassen darf, z. B. <code>time</code>, <code>transactions</code> oder <code>prevblock</code>.</li>
</ul>
</li>



<li><strong><code>noncerange</code>:</strong>
<ul class="wp-block-list">
<li>Der Wertebereich der Nonce, die der Miner verändern darf, um neue Hashes zu erzeugen.</li>
</ul>
</li>



<li><strong><code>sigoplimit</code>:</strong>
<ul class="wp-block-list">
<li>Die maximale Anzahl an Signaturoperationen, die im Block erlaubt sind.</li>
</ul>
</li>



<li><strong><code>sizelimit</code>:</strong>
<ul class="wp-block-list">
<li>Die maximale Blockgröße in Bytes (bei Bitcoin 4 MB, einschließlich SegWit-Daten).</li>
</ul>
</li>



<li><strong><code>curtime</code>:</strong>
<ul class="wp-block-list">
<li>Die aktuelle Zeit, zu der der Blocktemplate erstellt wurde (UNIX-Timestamp).</li>
</ul>
</li>



<li><strong><code>bits</code>:</strong>
<ul class="wp-block-list">
<li>Der kompakte Zielwert (Difficulty) für den Block in komprimierter Form.</li>
</ul>
</li>



<li><strong><code>height</code>:</strong>
<ul class="wp-block-list">
<li>Die Höhe des Blocks in der Blockchain (1-basierte Nummerierung).</li>
</ul>
</li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph">Block Templates also sind ein zentraler Bestandteil des Mining-Prozesses. Sie enthalten die Daten, die ein Miner benötigt, um einen Block zu erstellen und zu validieren. Für Solominer die ihren eigenen Mining Pool beitreiben, bieten sie maximale Kontrolle über den Inhalt des Blocks und die Auszahlung der Belohnung. Ein Blocktemplate, der eure BTC-Adresse enthält, kann nicht mehr nachträglich von Bitcoincore verändert werden, ansonsten würde der Hash des Blocks nicht mehr stimmen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Block Template Hash Simulator</h3>



<!DOCTYPE html>
<html lang="en">
<head>
    <meta charset="UTF-8">
    <meta name="viewport" content="width=device-width, initial-scale=1.0">
    <script src="https://cdnjs.cloudflare.com/ajax/libs/crypto-js/4.1.1/crypto-js.min.js"></script>
    <style>
        .sha256-container {
            font-family: Arial, sans-serif;
            background-color: transparent;
        }
        .sha256-container textarea {
            display: block;
            width: calc(100% - 40px);
            height: 300px;
            font-family: monospace;
            margin: 20px auto;
            padding: 10px;
            border: 1px solid #ccc;
            border-radius: 5px;
            background-color: #fff;
            box-shadow: 0 2px 4px rgba(0, 0, 0, 0.1);
        }
        .sha256-container #hash {
            font-weight: bold;
            color: #333;
            margin: 20px auto;
            max-width: calc(100% - 40px);
        }
        .sha256-container p {
            margin: 0;
            padding: 20px;
            max-width: calc(100% - 40px);
        }
    </style>
</head>
<body>
    <div class="sha256-container">
        <p>Bearbeitet das Blocktemplate und schaut zu, wie sich der Hash bei der kleinsten Anpassung komplett verändert:</p>

        <textarea id="blocktemplate">
{
  "version": 536870912,
  "previousblockhash": "0000000000000000000bae6ebf7a123456789abcdef0000000000000abcde123",
  "transactions": [
    {
      "data": "0100000001abcdef...",
      "txid": "123456789abcdefabcdef123456789abcdef123456789abcdef123456789abcde",
      "hash": "abcdefabcdef123456789abcdefabcdef123456789abcdefabcdef123456789abc",
      "depends": [],
      "fee": 50000,
      "sigops": 2
    }
  ],
  "coinbaseaux": {
    "flags": "062f503253482f"
  },
  "coinbasevalue": 312500000,
  "target": "0000000000000000000f00000000000000000000000000000000000000000000",
  "mintime": 1697097600,
  "mutable": ["time", "transactions", "prevblock"],
  "noncerange": "00000000ffffffff",
  "sigoplimit": 80000,
  "sizelimit": 4000000,
  "curtime": 1697098502,
  "bits": "170c47d7",
  "height": 809349
}
        </textarea>

        <p>SHA-256 Hash:</p>
        <div id="hash">(Wird berechnet...)</div>
    </div>

    <script>
        const textarea = document.getElementById('blocktemplate');
        const hashDiv = document.getElementById('hash');

        function calculateHash() {
            try {
                const template = textarea.value;
                const hash = CryptoJS.SHA256(template).toString();
                hashDiv.textContent = hash;
            } catch (e) {
                hashDiv.textContent = "Fehler beim Berechnen des Hashs!";
            }
        }

        // Event Listener für Änderungen
        textarea.addEventListener('input', calculateHash);

        // Initiale Berechnung
        calculateHash();
    </script>
</body>
</html>



<p class="wp-block-paragraph">Ändert bestimmte Felder im Template ab, und schaut, wie sich der Hash verändert. Ihr könnt so lange ändern wie ihr wollt, und auch den ganzen Tag auf der Tastatur herumdrücken, und ihr werdet verstehen, wie schwierig es ist, einen Hash zu generieren, der eine bestimmte Anzahl an Nullen enthält. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Block Template Updates ckpool vs public pool</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Häufig stellt sich die Frage, ob ckpool besser fürs Mining geeignet ist, weil sie alle 30 Sekunden ein neues Blocktemplate schicken, anstatt alle 60 Sekunden wie zum Beispiel Public Pool. Wenn euer Template seltener geupdated wird, könnte eine Transaktion mit viel Gebühr bereits in aktuelleren Templates sein, aber noch nicht in eurem. Extrembeispiel: Die fehlerhafte Paypal-Konsolidierung 2023 ist nicht in eurem Template, wenn eure Bitaxe kein „aktuelles“ Template hat. Damit entgehen euch in diesem Fall die zusätzlichen 19BTC an Fees.</p>



<div class="wp-block-kadence-infobox kt-info-box17041_a58c0d-4d"><span class="kt-blocks-info-box-link-wrap info-box-link kt-blocks-info-box-media-align-top kt-info-halign-center"><div class="kt-blocks-info-box-media-container"><div class="kt-blocks-info-box-media kt-info-media-animate-none"><div class="kadence-info-box-icon-container kt-info-icon-animate-none"><div class="kadence-info-box-icon-inner-container"><span class="kb-svg-icon-wrap kb-svg-icon-fas_info kt-info-svg-icon"><svg viewBox="0 0 192 512"  fill="currentColor" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"  aria-hidden="true"><path d="M20 424.229h20V279.771H20c-11.046 0-20-8.954-20-20V212c0-11.046 8.954-20 20-20h112c11.046 0 20 8.954 20 20v212.229h20c11.046 0 20 8.954 20 20V492c0 11.046-8.954 20-20 20H20c-11.046 0-20-8.954-20-20v-47.771c0-11.046 8.954-20 20-20zM96 0C56.235 0 24 32.235 24 72s32.235 72 72 72 72-32.235 72-72S135.764 0 96 0z"/></svg></span></div></div></div></div><div class="kt-infobox-textcontent"><h2 class="kt-blocks-info-box-title"></h2><p class="kt-blocks-info-box-text">Wir von yourdevice.ch betreiben eine leicht modifzierte Variante von Public-Pool und verschicken frischen Blocktemplates alle 30 Sekunden</p></div></span></div>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h3 class="wp-block-heading">Block Templates unter Stratum V2</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Alles in diesem Abschnitt – der Pool schickt euch alle 30 bzw. 60 Sekunden ein frisches Template, und je aktueller, desto besser – beschreibt das <strong>Stratum-V1-Modell</strong>, bei dem <strong>der Pool das Block-Template baut und an euch verteilt</strong>. Mit dem <strong>Job Declaration Protocol (JDP)</strong> von Stratum V2 dreht sich genau das um: <strong>Ihr baut das Template selbst</strong>, lokal gegen euren <em>eigenen</em> Bitcoin-Node. Damit ist die Frage „wie oft schickt mir der Pool ein aktuelles Template?" hinfällig – ihr zieht die Transaktionen in Echtzeit direkt aus eurem eigenen Mempool und entscheidet selbst, was in den Block kommt. Der Pool prüft dann nur noch, dass sein Auszahlungs-Output enthalten ist, und übernimmt das Share-Accounting. Voraussetzung ist wie erwähnt ein Pool mit JDS-Unterstützung und ein eigener Node – die Details dazu findet ihr im Abschnitt „Stratum V2 – das modulare Mining-Protokoll" weiter unten.</p>




<h3 class="wp-block-heading">Was ist, wenn ich mehrere Miner habe, arbeiten die dann alle am selben Template?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Nein, dafür gibt es eben zum Beispiel die <strong>ExtraNonce</strong>. Die ExtraNonce ist Teil des Stratum mining protocol und befindet sich im Header der Coinbase Transaktion. Die ExtraNonce besteht aus 2 Teilen:<br><strong>ExtraNonce1</strong> und <strong>ExtraNonce2</strong>:</p>



<p class="wp-block-paragraph">👉 Die <strong>ExtraNonce1</strong> wird dem Miner vom Pool zur Verfügung gestellt und dient als Identifikator<br><strong>mining.subscribe("user agent/version", "extranonce1")</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">👉 Die <strong>ExtraNonce2</strong> wird vom Miner während seiner Arbeit ständig geändert und mit jedem Share an den Pool übermittelt<br><strong>mining.submit("username", "job id", "ExtraNonce2", "nTime", "nOnce")</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit diesem '<strong>unique string</strong>' oder '<strong>Identifikator</strong>' ist sichergestellt, dass 2 Worker selbst bei identischem Block Template / Nonce / Time Stamp etc. nie den gleichen Hash produzieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit wird sichergestellt, dass sich die Hashleistung auch bei mehreren Workern addiert, und niemals 2 Miner an der selben Aufgabe rechnen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Muss ich dem Pool vertrauen dass er mit auch wirklich die Belohnung sendet</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn ihr Solo-Mining auf dem dem Public-Pool Projekt betreibt, bekommt ihr vom Pool alle 60 Sekunden ein komplett individuelles Block Template, welches in der Coinbase-Transaktion eure BTC-Adresse als Output für den Block-Reward enthält.<br>Ihr seid daher nicht auf das Vertrauen angewiesen, dass ein möglicher Block-Reward euch weitergesendet wird, weil der Reward mit der Coinbase-Transaktion bereits auf eure BTC-Adresse generiert wird.<br>Auch kann eure BTC-Adresse nicht durch eine andere Adresse ersetzt werden, weil sich sonst der Hash vom Block komplett verändern würde, und bei der geringsten Veränderung sofort ungütlig wäre. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ihr müsst das übrigens nicht einmal blind glauben: Moderne <strong>AxeOS-Firmware</strong> (Bitaxe &amp; Co.) bringt inzwischen einen eingebauten <strong>Coinbase-Decoder</strong> mit. Damit seht ihr direkt am Gerät, wie die Coinbase-Transaktion des aktuell bearbeiteten Templates aufgebaut ist – und könnt <strong>live verifizieren, dass wirklich eure eigene BTC-Adresse als Reward-Output eingetragen ist</strong>. So lässt sich mit einem Blick prüfen, dass der Pool euch im Erfolgsfall tatsächlich auszahlt und nicht heimlich eine fremde Adresse hinterlegt hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieses Vertrauen betrifft allerdings nur die <strong>Auszahlung</strong>. Eine ganz andere Frage ist, wer eigentlich bestimmt, <strong>welche Transaktionen überhaupt in den Block kommen</strong> – und genau da setzt das nächste Kapitel an.</p>




<h2 class="wp-block-heading">Stratum V2 – das modulare Mining-Protokoll</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Alles bisher Beschriebene – wie euer Miner Jobs erhält, Shares einreicht und mit dem Pool spricht – läuft klassischerweise über <strong>Stratum V1</strong>: ein simples, textbasiertes JSON-RPC-Protokoll, das seit Jahren der Arbeitstier-Standard ist. V1 hat aber zwei Schwächen: Es überträgt <strong>alles im Klartext</strong> (Pool-Adresse, eure BTC-Adresse, Jobs, Shares), und der <strong>Pool bestimmt vollständig, was in den Block kommt</strong>. Genau hier setzt <strong>Stratum V2 (SV2)</strong> an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wichtig vorweg, damit keine falschen Erwartungen entstehen: <strong>SV2 wurde in erster Linie für gepooltes Mining im grossen Massstab entworfen, nicht speziell für Solo-Mining.</strong> Und SV2 ist kein einzelnes, monolithisches Protokoll, sondern ein <strong>modularer Baukasten aus Sub-Protokollen</strong> – ihr nutzt nur die Teile, die ihr braucht. Das ist der Schlüssel zum Verständnis: Je nachdem, welche Bausteine zum Einsatz kommen, ändert sich, wie viel ihr dem Pool noch vertrauen müsst.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Stratum V1 vs. V2 – der direkte Vergleich</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Bevor wir in die Details gehen, die wichtigsten Unterschiede auf einen Blick. Wichtig dabei: Mehrere SV2-Vorteile (vor allem die Trust-Minimierung) hängen am optionalen <strong>Job Declaration Protocol (JDP)</strong> – ohne JDP bleibt es beim alten Vertrauensmodell.</p>



<figure class="wp-block-table"><table><thead><tr><th>Merkmal</th><th>Stratum V1</th><th>Stratum V2</th></tr></thead><tbody><tr><td>Datenformat</td><td>JSON-RPC (Text)</td><td>Kompaktes Binärformat</td></tr><tr><td>Verschlüsselung</td><td>Keine (Klartext)</td><td>Ja – Noise_NX, authentifiziert</td></tr><tr><td>Bandbreite &amp; Latenz</td><td>Hoch, träger Job-Wechsel</td><td>~60&nbsp;% weniger, Latenz im ms-Bereich</td></tr><tr><td>Hashrate-Hijacking (MITM)</td><td>Möglich (~2&nbsp;% abgreifbar)</td><td>Verhindert</td></tr><tr><td>Wer baut den Block?</td><td>Immer der Pool</td><td>Der Pool – oder mit JDP der Miner selbst</td></tr><tr><td>Transaktionsauswahl / Zensur</td><td>Pool entscheidet</td><td>Mit JDP entscheidet der Miner</td></tr><tr><td>Vertrauen in den Pool (Blockinhalt)</td><td>Nötig</td><td><strong>Nur mit JDP</strong> reduziert – ohne JDP wie V1</td></tr><tr><td>Voraussetzung für Trust-Minimierung</td><td>–</td><td>JDP: Pool mit JDS + eigener Bitcoin-Node</td></tr><tr><td>Aufbau</td><td>Monolithisch</td><td>Modular (Mining / JDP / TDP)</td></tr><tr><td>Verbreitung (2026)</td><td>Standard, Grossteil der Hashrate</td><td>~15–20&nbsp;%, stark wachsend</td></tr><tr><td>Primär entworfen für</td><td>Alles (historisch gewachsen)</td><td>Gepooltes Mining im grossen Massstab</td></tr></tbody></table></figure>




<h3 class="wp-block-heading">Die drei Sub-Protokolle</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Mining Protocol</strong> – der direkte Nachfolger von SV1 für die Job- und Share-Abwicklung. Statt textbasiertem JSON-RPC nutzt SV2 ein <strong>kompaktes Binärformat</strong>, was die Bandbreite drastisch senkt (rund 60&nbsp;% weniger auf Pool-Seite) und die Latenz beim Job-Wechsel massiv reduziert. Das ist der einzige Baustein, den ihr für SV2 zwingend braucht.</li>



<li><strong>Job Declaration Protocol (JDP)</strong> – der eigentliche Game-Changer. Hier baut <strong>der Miner sein eigenes Block-Template</strong> gegen seinen <em>eigenen</em> Bitcoin-Node (über einen lokalen <strong>Job Declarator Client</strong>, JDC) und wählt selbst, welche Transaktionen hineinkommen. Der Pool betreibt dazu einen <strong>Job Declarator Server</strong> (JDS), der nur noch prüft, dass sein Payout-Output enthalten ist, und das Share-Accounting macht – er diktiert aber nicht mehr den Blockinhalt.</li>



<li><strong>Template Distribution Protocol (TDP)</strong> – liefert die nötigen Block-Informationen effizient direkt aus Bitcoin Core (per IPC statt ständigem <code>getblocktemplate</code>-Polling). Es ersetzt die alte, schwerfällige Template-Beschaffung und ist die Grundlage, damit JDP überhaupt sauber funktioniert.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Verschlüsselung: das Ende von Hashrate-Hijacking</h3>



<p class="wp-block-paragraph">SV2 bringt von Haus aus <strong>Verschlüsselung</strong> mit (das <strong>Noise_NX</strong>-Framework mit Pinning des statischen Pool-Public-Keys). Das verhindert <strong>Hashrate-Hijacking durch Man-in-the-Middle-Angriffe</strong>: Bei V1 kann jemand auf dem Netzwerkpfad zwischen euch und dem Pool die Klartext-Kommunikation abfangen und einen Teil eurer Shares auf einen fremden Pool umleiten (Schätzungen sprechen von bis zu ~2&nbsp;% stehlbarer Rechenleistung), ohne dass ihr es merkt. Mit SV2 ist die Verbindung authentifiziert und verschlüsselt. <em>Übrigens:</em> Dieser gepinnte Public Key ist genau der <strong>Authority Key</strong>, den ihr beim Einrichten eines SV2-Pools (z.&nbsp;B. unseres <a href="https://blitzpool.yourdevice.ch/stratum-v2">Blitzpool</a>) in eurem Miner hinterlegt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was SV2 für euch als Solo-Miner konkret bedeutet</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Hier lohnt sich die saubere Unterscheidung, denn „SV2&nbsp;= Dezentralisierung" ist eine verkürzte Aussage:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>SV2 ohne JDP</strong> (nur Mining Protocol): Ihr gewinnt <strong>Verschlüsselung und Effizienz</strong> – aber der <strong>Pool baut weiterhin das Block-Template</strong>. Bei der Frage, <em>welche Transaktionen</em> in den Block kommen, vertraut ihr dem Pool also genauso wie bei V1. Ohne JDP nimmt euch SV2 dieses Vertrauen <strong>nicht</strong> ab.</li>



<li><strong>SV2 mit JDP</strong>: Erst jetzt baut <strong>ihr selbst</strong> den Block und bestimmt den Inhalt – das ist der echte Hebel gegen Mining-Zentralisierung und Transaktionszensur. Dafür müssen aber <strong>zwei Bedingungen</strong> erfüllt sein: <strong>(1)</strong> der Pool, zu dem ihr minet, betreibt einen JDS, und <strong>(2)</strong> ihr betreibt einen <strong>eigenen Bitcoin-Node</strong>.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Vom <strong>Payout-Vertrauen</strong> (siehe Abschnitt oben) ist das unabhängig: Als Solo-Miner auf einem Public-Pool wird euer Reward ohnehin schon direkt über die Coinbase auf eure Adresse generiert – das ist bereits ohne SV2 vertrauenslos. JDP adressiert die <em>andere</em> Dimension: <strong>wer über den Blockinhalt entscheidet</strong>.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Adoption – Stand 2026</h3>



<p class="wp-block-paragraph">SV2 ist auf dem Vormarsch, aber noch nicht der Standard: Aktuell laufen schätzungsweise <strong>15–20&nbsp;% der Netzwerk-Hashrate</strong> über SV2. <strong>Braiins</strong> (Braiins OS+) bietet die reifste V2-Firmware inklusive Job Negotiation, <strong>DEMAND (DMND)</strong> war 2025 der erste vollständig auf SV2 gebaute Pool, und im Mai 2026 sind sieben grosse Pools (u.&nbsp;a. Foundry, Antpool, F2Pool) der SV2-Working-Group beigetreten. Bei der quelloffenen Hardware tut sich gerade richtig viel: Die <a href="https://yourdevice.ch/nerdqaxe-einrichtung-und-anwendung/">NerdQaxe</a> spricht SV2 bereits, und die <a href="https://yourdevice.ch/bitaxe-einrichtung-und-anwendung/">Bitaxe</a> spricht seit <strong>AxeOS&nbsp;2.14</strong> (veröffentlicht am 4. Juni 2026) ebenfalls SV2 &#8211; die Firmware-Implementierungen beider Geräte stammen von uns bei yourdevice. Unser <a href="https://blitzpool.yourdevice.ch/stratum-v2">Blitzpool</a> bietet dazu die passende SV2-Gegenstelle für Solo-Miner.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn ihr tiefer einsteigen möchtet, lest unsere ausführlichen Beiträge <a href="https://yourdevice.ch/stratum-v2-warum-das-bitcoin-mining-ein-neues-protokoll-braucht/">Stratum V2 – Warum das Bitcoin-Mining ein neues Protokoll braucht</a> und <a href="https://yourdevice.ch/bitcoin-mining-pool-fpps-stratum-v2-coinbase-hoheit/">Stratum V2 und die Coinbase-Hoheit</a>.</p>




<h2 class="wp-block-heading">Solo-Pools in der Übersicht</h2>



<h3 class="wp-block-heading">CKpool</h3>



<p class="wp-block-paragraph">CKpool ist ein reiner Solo-Pool (277 Blöcke), der Code von ckpool ist frei verfügbar. Con Kolivas selbst geniesst grosses Vertrauen. Er war massgeblich an der Entwicklung von cgminer beteiligt. Die Oberfläche ist rudimentär und ohne Schnick-Schnack, dafür performant, stabil und die Konfiguration sehr einfach. Der Pool hat eine extrem hohe Uptime, der Block-Reward bzw. die Coinbase-Transaktion geht direkt an die eigene BTC-Adresse, ohne Umweg.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://solo.ckpool.org/">https://solo.ckpool.org/</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Pool Fees</strong><br>2% des Block-Rewards (exkl. Transaction Fees) gehen an ckpool an die BTC-Adresse bc1q28kkr5hk4gnqe3evma6runjrd2pvqyp8fpwfzu um den Pool zu betreiben und zur weiteren Pflege des ckpool-Codes beizutragen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Settings</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Pool URL:</strong><br>stratum+tcp://eusolo.ckpool.org:3333<br>stratum+tcp://solo.ckpool.org:3333</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Username</strong><br>bc1qDoNotShareYourBTCAdressWithAnyBodyElse.workername</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Password</strong><br>x</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>High-Difficulty Pool</strong> (für stärkere Miner) ab Work-Diff &lt; 1'000'000 = 1'000K = 1M</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Pool URL</strong><br>stratum+tcp://eusolo.ckpool.org:4334<br>stratum+tcp://solo.ckpool.org:4334</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit dem Update vom Juni 2023 verteilt ckpool alle 30 Sekunden (vorher alle 60 Sekunden) ein neues Block Template mit den aktuellsten Transaktion an die Miner.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit November 2024 betreibt Con Kolivas <strong>eusolo.ckpool.org</strong> auf einem eigenständigen Server in der EU. Der Pool hat eine deutlich geringere Latenz als <strong>solo.ckpool.org</strong> — die beiden Pools laufen unabhängig voneinander und können daher auch als Backup-Pools eingerichtet werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Pool Difficulty</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">CKpool ist so konfiguriert, dass bei der ersten Verbindung einem Worker standardmässig die Work Diff = 10'000 zugewiesen wird.<br>Die Work-Diff wird so angepasst, dass im Durchschnitt 20 Shares pro Minute – also alle 3 Sekunden 1 Share – überliefert wird.<br>Kommen mehr als 20 Shares pro Minute wird die Work Diff vom entsprechenden Worker erhöht, kommen weniger wird die Work Diff gesenkt. Dabei ist das untere Limit, also die Minimum Work-Diff = 1.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Public Pool</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Public Pool ist tolles Open-Source-Projekt mit attraktiven Statistiken.<br>Insbesondere für Miner mit Work-Diff &lt; 1 bzw. Hashrate im Kilo- oder Megahash-Bereich geeignet, wie zB NerdMiner oder andere CPU-Miner.<br>Relativ jung und es gibt immer wieder Downtimes wegen Updates/Wartungsarbeiten.<br>Bisher wurde mit diesem Solo-Pool noch nie einen Block gefunden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://web.public-pool.io/">https://web.public-pool.io/</a> --&gt; offizieller Public-Pool<br><a href="https://blitzpool.yourdevice.ch/">https://blitzpool.yourdevice.ch/</a> --&gt; Schweizer Public-Pool von <strong>yourdevice.ch</strong> betrieben.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Pool Fees</strong><br>No Fees. 100% des Block-Rewards gehen an den Miner – seit Ende November 2023 auch für Miner mit mehr als 50 TH/s.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Settings</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Pool URL</strong><br>stratum+tcp://public-pool.io:21496<br>stratum+tcp://blitzpool.yourdevice.ch:3333</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Username</strong><br>bc1qDoNotShareYourBTCAdressWithAnyBodyElse.workername</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Password</strong><br>x</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Pool Difficulty</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Public Pool ist so konfiguriert, dass bei der ersten Verbindung einem Worker standardmässig die Work Diff = 512 zugewiesen wird.<br>Die Work-Diff wird so angepasst, dass im Durchschnitt 6 Shares pro Minute – also alle 10 Sekunden 1 Share – überliefert wird.<br>Kommen mehr als 6 Shares pro Minute wird die Work Diff vom entsprechenden Worker erhöht, kommen weniger wird die Work Diff gesenkt. Dabei ist das untere Limit, also die Minimum Work-Diff = 0.00001</p>



<h3 class="wp-block-heading">KanoPool</h3>



<p class="wp-block-paragraph">KanoPool ist sowohl Solo-Pool (0 Blöcke) als auch PPLNS-Pool (2434 Blöcke). Kano war ebenfalls an der Entwicklung von cgminer beteiligt. Deshalb blockiert KanoPool offenbar Miner, welche gegen die GPL-Lizenzbedingungen von cgminer verstossen, zB VNISH und Awesome. Ausserdem blockiert KanoPool IP-Adressen welche Hashrate von CPU-Miner oder GPU-Miner an den Pool schicken.<br>Die Konfiguration ist aufwendiger und für High-Difficulty-Worker ist diese teilweise echt mühsam und erfolgt nicht wie bei ckpool einfach über einen separaten Port.<br>Dafür bessere API-Schnittstelle, schönere Statistiken als ckpool, eine bessere Verteilung der Proxy-Server und geringere Gebühren (=Pool Fee) im Falle eines Block-Rewards (0.5%).<br><br>Jedoch hat man mit gesperrten IP-Adresse und extrem vielen rejected Shares zu gekämpft. Ausserdem wird der Block-Reward nicht direkt auf die eigene BTC-Adresse generiert, die Coinbase-Transaktion geht zuerst an die BTC-Adresse von Kano – eine Frage des Vertrauens.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://kano.is/">https://kano.is/</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Pool Fees</strong><br>0.5% des Block-Rewards gehen an kano.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Settings</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Pool URL</strong><br>stratum+tcp://de.kano.is:3333</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Username</strong><br>bc1qDoNotShareYourBTCAdressWithAnyBodyElse.workername</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Password</strong><br>x</p>



<p class="wp-block-paragraph">KanoPool ist nach der Registration standardmässig als PPLNS-Pool eingerichtet und muss aktiv auf Solo-Pool umgestellt werden. Dafür sind folgenden Voraussetzungen bzw. Schritte notwendig:</p>



<p class="wp-block-paragraph">👉 The account must have been created in the last 2 hours<br>👉 You must not have pointed ANY miners at the account<br>👉 You must have verified the account email under Account &gt;Verify<br>👉 You must have set a payout address under Account &gt;Settings</p>



<p class="wp-block-paragraph">☝️ You will not be able to change the account from Solo back to PPLNS</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Pool Difficulty</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">KanoPool ist so konfiguriert, dass bei der ersten Verbindung einem Worker standardmässig die Work Diff = 8'190 zugewiesen wird.<br>Die Work-Diff wird so angepasst, dass im Durchschnitt 18 Shares pro Minute – also alle 3.3 Sekunden 1 Share – überliefert wird.<br>Kommen mehr als 18 Shares pro Minute wird die Work Diff vom entsprechenden Worker erhöht, kommen weniger wird die Work Diff gesenkt. Dabei ist das untere Limit, also die Minimum Work-Diff = 442.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>High-Difficulty für stärkere Maschinen:</strong><br><br>👉 Aktiviert in eurem Account unter Account &gt; Solo die Option <strong>Allow high Difficulty.</strong><br>👉 Erfasse auf Nicehash/MRR in eurer Pool-Konfiguration euren Worker mit entsprechenden Einstellungen, zB:<br>userXY.worker<strong>_highdiff</strong><br>👉 Führt einen Test mit dem Poolverifikator durch, dadurch wird der Worker auf KanoPool im Account userXY unter Workers ersichtlich.<br>👉 Danach ändert ihr unter <strong>Workers &gt; Mangagement</strong> beim gewünschten worker_highdiff, die Minimum Diff von 0 auf den erforderlichen Wert.<br>👉 Achtung: Der Poolverifikator wird zwar weiterhin einen Fehler melden:<strong> Poolschwierigkeitsgrad zu gering</strong> (vorausgesetzt=8190, minimum=500000), aber wenn die Minimum Diff entsprechend gesetzt wurde, wird der Auftrag trotzdem starten!</p>



<h3 class="wp-block-heading">OCEAN Pool</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Luke Dashj (Bitcoin Core developer) reaktiviert den Pool Eligius (2011-2017) unter dem Namen OCEAN.<br>Das Ziel ist, einen dezentralisierten, transparenten, zensurfreien, non-custodial Mining-Pool zu etablieren.<br>Weiter soll die Nutzung und Weiterentwicklung vonPoolschwierigkeitsgrad zu gering Stratum V2 vorangetrieben werden, ebenso ist die Intergration von Lightning-Auszahlungen (2024) geplant.<br>Das Belohnungssystem von OCEAN namens TIDES (Transparent Index of Distinct Extended Shares) gibt den Minern die Möglichkeit, noch vor dem Finden eines Blocks den genauen Betrag ihrer Bezahlung zu verifizieren. Die Miner werden direkt vom Bitcoin-Netzwerk in der Coinbase-Transaktion bezahlt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://ocean.xyz">https://ocean.xyz</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Pool Fees</strong><br>0% für die ersten 2 Monate des Betriebs, danach werden Gebühren eingeführt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Settings</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Pool URL</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">1️⃣ OCEAN, default (0% fee)<br>Enthält nur Transaktionen und relativ kleine Daten<br>mine.ocean.xyz:3334</p>



<p class="wp-block-paragraph">2️⃣ Core+AntisMindestbetrag = 0.01048576 BTCpam (0% fee)<br>Enthält Transaktionen und begrenzten "Spam"<br>ordis.mine.ocean.xyz:3303</p>



<p class="wp-block-paragraph">3️⃣ Core (2% fee)<br>Enthält Transaktionen und "Spam"<br>core.mine.ocean.xyz:3202</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Username</strong><br>bc1qDoNotShareYourBTCAdressWithAnyBodyElse.workername</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Password</strong><br>x</p>



<h3 class="wp-block-heading">Welches Protokoll spricht welcher Pool? (V1, V2, DATUM)</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Abschluss der Übersicht noch der vielleicht wichtigste Punkt: Welches Protokoll ein Pool tatsächlich spricht, entscheidet darüber, wie viel Kontrolle ihr über euren Block habt und wie viel ihr dem Pool vertrauen müsst.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>CKpool / eusolo.ckpool</strong> – <strong>Stratum V1</strong>. Bewährt und schlank, aber Klartext, und der Pool baut das Template.</li>



<li><strong>Public Pool</strong> – <strong>Stratum V1</strong> (die quelloffene Referenz). Unser <a href="https://blitzpool.yourdevice.ch/">Blitzpool</a> läuft auf einer modifizierten Public-Pool-Variante und bietet zusätzlich eine <a href="https://blitzpool.yourdevice.ch/stratum-v2"><strong>SV2</strong>-Anbindung</a> für Solo-Miner an.</li>



<li><strong>KanoPool</strong> – <strong>Stratum V1</strong>.</li>



<li><strong>OCEAN</strong> – setzt <em>nicht</em> auf SV2, sondern auf das eigene <strong>DATUM</strong>-Protokoll. DATUM geht bei der Zensurresistenz sogar noch weiter als SV2: Der Pool ist für euer Template <strong>blind</strong> (er sieht nur Merkle-Zweige, nicht eure Transaktionsliste) und kann es daher technisch gar nicht ablehnen – und ihr broadcastet den gefundenen Block selbst von eurem eigenen Node. Zensur wird damit architektonisch unmöglich, nicht nur per Richtlinie.</li>



<li><strong>Braiins / DEMAND</strong> – volles <strong>Stratum V2</strong> inklusive Job Declaration, primär aufs gepoolte Mining ausgelegt.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Kurz gesagt: Für Heim-Solo-Miner war <strong>V1</strong> lange der einzige Realfall &#8211; doch das ändert sich gerade rasant: Die NerdQaxe spricht SV2 bereits, die Bitaxe spricht es seit AxeOS&nbsp;2.14 (Release am 4. Juni 2026). <strong>SV2</strong> und <strong>DATUM</strong> sind die zukunftsweisenden, dezentralisierenden Optionen, sobald auch euer Pool mitspielt.</p>




<h2 class="wp-block-heading">Hashrate-Marktplatz</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nicehash ist kein Mining-Pool, sondern ein Hashpower-Marktplatz, ihr bietest also eure Hashrate auf dem Marktplatz an und werdet von Nicehash nach überlieferten Shares bezahlt (PPS = Pay per Share).<br>Mit und ohne KYC möglich.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.nicehash.com/">https://www.nicehash.com/</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Auszahlungen</strong><br>PPS<br>Nicehash-Wallet: 0.00001 BTC (alle 4 Stunden), Payout fee 2%<br>BTC-Adresse: 0.001 BTC (wöchentlich), Payout fee 2% + 0.00001 BTC<br>BTC-Adresse: 0.100 BTC (täglich), Payout fee 2% + 0.00001 BTC<br>🔗 https://www.nicehash.com/support/mining-help/earnings-and-payments/can-i-get-paid-to-an-external-wallet-address</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Settings (ohne KYC)</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Pool URL</strong><br>stratum+tcp://sha256asicboost.auto.nicehash.com:9200</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Pool URL Alternative</strong><br>stratum+ssl://sha256asicboost.auto.nicehash.com:443</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Username</strong><br>bc1qDoNotShareYourBTCAdressWithAnyBodyElse.workername</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Password</strong><br>x</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Auszahlungsschwelle</strong> diverser Pools beim Reward Mining</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die meisten Pools haben eine vielfach höhere Auszahlungsschwelle und bei kleinen Beträgen schlagen sie eine Payout fee drauf.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Braiins</strong><br>▪️Mindestbetrag = 0.0002 BTC<br>▪️Bei Auszahlungen ab 0.005 BTC entfällt die Payout fee von 0.0001 BTC</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Lincoin</strong><br>▪️Mindestbetrag = 0.001 BTC<br>▪️Bei Auszahlungen ab 0.001 BTC entfällt die Payout fee.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nicehash</strong><br>▪️Nicehash-Wallet (KYC): 0.00001 BTC (alle 4 Stunden), Payout fee 2%<br>▪️BTC-Adresse: 0.001 BTC (wöchentlich), Payout fee 2% + 0.00001 BTC<br>▪️BTC-Adresse: 0.100 BTC (täglich), Payout fee 2% + 0.00001 BTC</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>TIDES</strong><br>Mindestbetrag = 0.01048576 BTC<br>Rewards die unter diesem Schwellenwert liegen, werden akkumuliert, bis der Schwellenwert überschritten wird, dann erfolgt die Auszahlung automatisch.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Beispiele</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn ihr zB. bei Nicehash kein KYC macht und somit auf eure eigene BTC-Adresse ausbezahlen wollt, müsst ihr mit einer Bitaxe mind. 44 Monate schürfen (ohne Berücksichtigung der steigenden Difficulty) bis ihr die Schwelle von 0.001 BTC erreicht🥸</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mining in der Schweiz</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Schweizer-Pleb-Miner, hier gibt es je nach Kanton teilweise ganz eindeutige Formulierungen:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Betrieb von Hardware-Infrastruktur:<br>Das aktive Betreiben von Hardware-Infrastruktur wie Mining oder Nodes wird im Grundsatz als selbständige Erwerbstätigkeit betrachtet. Daher müssen Kursgewinne und Erträge aus Kryptowährungen gewinnsteuerlich berücksichtigt werden. Im Gegenzug können Aufwände, die direkt mit dem Betrieb der Infrastruktur zusammenhängen, sowie eventuelle Kursverluste steuerlich geltend gemacht werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wieso werde ich von manchen Pools geblockt obwohl ich einen Asic Miner habe</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das hat eben nichts mit ASIC oder nicht ASIC zu tun, sondern mit der sehr sehr geringen Hashrate. Ein Miner mit 1 MH/s benötigt gleich viel Ressourcen von einem Stratum-Proxy-Server wie ein Miner mit 200 TH/s. Das ist der Grund wieso CPU-Miner bereits vor Jahren von den meisten Pools geblockt wurden … Und Nicehash sowie der KanoPool möchten offensichtlich auch keine Miner mit weniger als 1 (?) TH/s …</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mining Hardware Optimieren Beispiel Anhand der Bitaxe</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das <strong>Overclocking</strong> und <strong>Undervolting</strong> von Mining-Hardware wie der <a href="https://yourdevice.ch/bitaxe-einrichtung-und-anwendung/">Bitaxe</a> können die Leistung und Effizienz eures Miners ein gutes Stück beeinflussen. Durch Anpassen von Taktfrequenz und Spannung könnt ihr die Hashrate steigern oder den Energieverbrauch senken. Auf einem Miner wie der Bitaxe sind die Auswirkungen hier eher begrenzt, aber auf grösserer Hardware mit vielen Hashboards und Mining Chips kann dies grössere Auswirkungen haben.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/12/solo_mining_tuning.webp"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="585" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/12/solo_mining_tuning-1024x585.webp" alt="" class="wp-image-17065" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/12/solo_mining_tuning-1024x585.webp 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/12/solo_mining_tuning-300x171.webp 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/12/solo_mining_tuning-768x439.webp 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/12/solo_mining_tuning-1536x878.webp 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/12/solo_mining_tuning-500x286.webp 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/12/solo_mining_tuning.webp 1792w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph"><strong>Overclocking</strong> bedeutet, die Taktfrequenz des ASIC-Chips zu erhöhen, um eine höhere Hashrate zu erzielen. Bei der Bitaxe kann dies über das Interface erfolgen, indem die Frequenz und die Kernspannung angepasst werden. Overclocking kann bis zu einem gewissen Teil auch ohne Spannungserhöhung durchgeführt werden. Dies ist effizienter, da ein Anstieg der Spannung den Vebrauch im Quadrat ansteigen lässt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Undervolting</strong> reduziert die Betriebsspannung des Chips, was den Energieverbrauch senkt und die Effizienz steigert. Dies kann jedoch die maximale Taktfrequenz verringern. Es erfordert sorgfältiges Testen, um die optimale Balance zwischen Leistung und Effizienz zu finden. Häufig kann man aber die Taktfrequenz um ein paar MHz steigern, und dabei die Spannung um 1 bis 2 Schritte reduzieren, und bekommt bei gleicher Leistungsaufnahme mehr Hashrate.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/bitaxe_frequenz_spannung.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="3780" height="688" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/bitaxe_frequenz_spannung.png" alt="" class="wp-image-15780" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/bitaxe_frequenz_spannung.png 3780w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/bitaxe_frequenz_spannung-300x55.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/bitaxe_frequenz_spannung-1024x186.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/bitaxe_frequenz_spannung-768x140.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/bitaxe_frequenz_spannung-1536x280.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/bitaxe_frequenz_spannung-2048x373.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/bitaxe_frequenz_spannung-500x91.png 500w" sizes="auto, (max-width: 3780px) 100vw, 3780px" /></a></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Jede Hardware reagiert unterschiedlich auf Overclocking und Undervolting. Faktoren wie Chipqualität bzw. die Chipgüte und Kühlung spielen eine Rolle. Daher ist es wichtig, schrittweise Anpassungen vorzunehmen und die Stabilität sowie die Temperaturen zu überwachen. Für die Bitaxen sollte die Temperatur 70 °C nicht überschreiten, um eine optimale Leistung zu gewährleisten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für größere Mining-Geräte bietet <strong>BraiinsOS</strong> eine fortschrittliche Firmware mit Funktionen wie Autotuning, das Frequenz und Spannung für jeden Chip individuell anpasst. Dies ermöglicht eine effizientere Leistung und kann die Lebensdauer der ASICs verlängern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zusammenfassend können Overclocking und Undervolting die Mining-Performance verbessern, erfordern jedoch sorgfältige Anpassungen und Überwachung, um optimale Ergebnisse zu erzielen. Ausserdem lässt sich sagen, dass durch die Erhöhung der Spannung des Chips, meisst die Effizienz des Geräts stark nachlässt, deshalb sollten die Taktfrequenzen nur leicht angehoben werden, und im Idealfall die Spannung etwas abgesenkt werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Bitaxe Tutorial gehts hier:</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:25%"></div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:50%">
<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-yourdevice-ch-deine-anlaufstelle-f-r-linux-opensource-software-und-co wp-block-embed-yourdevice-ch-deine-anlaufstelle-f-r-linux-opensource-software-und-co"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="PjMJIZx0qR"><a href="https://yourdevice.ch/bitaxe-einrichtung-und-anwendung/">Bitaxe Miner Einrichtung und Anwendung</a></blockquote><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Bitaxe Miner Einrichtung und Anwendung&#8220; &#8212; yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co" src="https://yourdevice.ch/bitaxe-einrichtung-und-anwendung/embed/#?secret=S8nHeE2jZ4#?secret=PjMJIZx0qR" data-secret="PjMJIZx0qR" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
</div></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:25%"></div>
</div>



<h2 class="wp-block-heading">Erklärung zu den wichtigsten Realtime Logs</h2>



<p class="wp-block-paragraph">In den Logs eures Miners findet ihr viele Zahlen, wilde Wörter, und Buchstaben, damit ihr wisst um was es geht, haben wir die wichtigsten Logs für euch hier zusammengefasst:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/12/solo_mining_logs.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="3082" height="1552" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/12/solo_mining_logs.png" alt="" class="wp-image-17069" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/12/solo_mining_logs.png 3082w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/12/solo_mining_logs-300x151.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/12/solo_mining_logs-1024x516.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/12/solo_mining_logs-768x387.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/12/solo_mining_logs-1536x773.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/12/solo_mining_logs-2048x1031.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/12/solo_mining_logs-500x252.png 500w" sizes="auto, (max-width: 3082px) 100vw, 3082px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">₿ (32308602) asic_result: Nonce difficulty 282.96 of 1024.<br>⬇️ Die Nonce-Difficulty ist kleiner als die aktuelle Work-Difficulty, weshalb der Share nicht an den Pool übermittelt wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">₿ (32308702) asic_result: Nonce difficulty 1329.45 of 1024.<br>⬆️ Die Nonce-Difficulty ist grösser als die aktuelle Work-Difficulty, weshalb der Share an den Pool übermittelt wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">₿ (32308702) stratum_api: tx: {"id": 3414, "method": "mining.submit", "params": ["bc1q██████████████████████████████████████.bitaxeultra", "3b5cd3", "11000000", "65b7c4f1", "6ccc021a", "10c70000"]}<br>🆙 Der Share wird mit "mining.submit" an den Pool übermittelt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der Übermittlung eines Shares werden gemäss Stratum Protokoll die folgenden Werte übermittelt:<br><strong>id, userId, jobId, extraNonce2, ntime, nonce, versionMask</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">₿ (32308932) stratum_task: rx: {"id":3414,"error":null,"result":true}<br>ℹ️ Public Pool prüft den empfangenen Share auf Gültigkeit/Richtigkeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">₿ (32308932) stratum_task: message result accepted<br>🆗 Public Pool bestätigt, dass der Share vom Pool akzeptiert wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">₿ (32301912) stratum_task: rx: {"id":null,"method":"mining.notify","params":["3b6238","708122a776e56322a64064232e31f3a7c5b8c7070002750f0000000000000000","02000000010000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000ffffffff19034da20c5c7075626c69632d706f6f6c5c","ffffffff02503eea26000000001600149f82dd9e69e0008b7c5e16b2056aa679723492580000000000000000266a24aa21a9ed0b9310bb435af0c678e749e1cbd11a5eb1a75be6f3e7e31908c6131770f0a82800000000",["…"],"20000000","1704005a","65b7c52e",false]}<br>🆕 Public Pool verteilt mit "mining.notify" ein neues Block Template "3b6238" , entweder weil die Transaktionen aktualisiert wurden oder weil das Netzwerk einen neuen Block gefunden hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der Übermittlung eines Block Template werden gemäss Stratum Protokoll die folgenden Werte übermittelt:<br><strong>jobId, prevHash, coinbase part1, coinbase part2, merkle_branch, version, bits, timestamp, clear jobs</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">₿ (32302562) create_jobs_task: New Work Dequeued 3b6238<br>🆕 Nachdem das neue Block Template "3b6238" empfangen wurden, beginnt die Suche auf dieser neuen Grundlage.</p>



<p class="wp-block-paragraph">₿ (260107) stratum_task: rx: {"params":[385],"id":null,"method":"mining.set_difficulty"}<br>₿ (260107) stratum_task: Set stratum difficulty: 385<br>↕️ Die Work-Difficulty wird für den Worker angepasst, damit die Zielvorgabe vom Pool betreffend Shares pro Minute erreicht wird.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Fazit</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Welt des Minings ist komplex, aber zugleich faszinierend und voller Möglichkeiten. Mit dieser Mining-Bibel habt ihr die wichtigsten Grundlagen und Konzepte kennengelernt, um selbstständig ins Solomining einzusteigen. Angefangen bei der Funktionsweise der Blockchain über die Bedeutung von Hashrate, Shares und Difficulty bis hin zu den praktischen Aspekten wie Block Templates, Mining-Pools und der Anpassung eurer Hardware – dieses Wissen bildet ein solides Fundament für euren Erfolg.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Mining von Bitcoin ist weit mehr als nur ein technischer Prozess. Es ist ein Beitrag zu einem globalen, dezentralen Netzwerk, das Finanztransaktionen ohne zentrale Instanzen ermöglicht. Dabei könnt ihr nicht nur von finanziellen Belohnungen profitieren, sondern auch Teil einer Bewegung werden, die auf Freiheit und Unabhängigkeit setzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Denkt daran, dass Geduld und kontinuierliches Lernen essenziell sind. Die Technologie entwickelt sich stetig weiter, und der Wettbewerb wird immer anspruchsvoller. Doch mit der richtigen Einstellung, den richtigen Werkzeugen und der hier vermittelten Expertise seid ihr gut gerüstet, um euren Weg im Mining zu gehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mögen eure Hashrate stark, eure Hardware stabil und eure Blöcke erfolgreich sein! Viel Erfolg und Spaß beim Mining! 🚀</p>



<div class="wp-block-kadence-infobox kt-info-box17041_96286b-fc"><span class="kt-blocks-info-box-link-wrap info-box-link kt-blocks-info-box-media-align-top kt-info-halign-center"><div class="kt-blocks-info-box-media-container"><div class="kt-blocks-info-box-media kt-info-media-animate-none"><div class="kadence-info-box-icon-container kt-info-icon-animate-none"><div class="kadence-info-box-icon-inner-container"><span class="kb-svg-icon-wrap kb-svg-icon-ic_heart kt-info-svg-icon"><svg viewBox="0 0 8 8"  fill="currentColor" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"  aria-hidden="true"><path d="M2 0c-.55 0-1.04.23-1.41.59-.36.36-.59.85-.59 1.41 0 .55.23 1.04.59 1.41l3.41 3.41 3.41-3.41c.36-.36.59-.85.59-1.41 0-.55-.23-1.04-.59-1.41-.36-.36-.85-.59-1.41-.59-.55 0-1.04.23-1.41.59-.36.36-.59.85-.59 1.41 0-.55-.23-1.04-.59-1.41-.36-.36-.85-.59-1.41-.59z" transform="translate(0 1)"/></svg></span></div></div></div></div><div class="kt-infobox-textcontent"><h2 class="kt-blocks-info-box-title"></h2><p class="kt-blocks-info-box-text">Ein grossen Dank geht nochmals an <strong>mondayshot</strong> der viele Informationen zu dieser Mining Bibel bereit gestellt hat. Wer Ihm eine Spende da lassen will:<br>Lightning Adresse: <strong>mondayshot@getalby.com</strong></p></div></span></div>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Lust auf's Solomining? Schaut mal hier vorbei:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://yourdevice.ch/produkt-kategorie/btc-nodes-zubehoer">https://yourdevice.ch/produkt-kategorie/btc-nodes-zubehoer</a></p>








<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/die-kleine-bitcoin-solo-mining-bibel/">Die kleine Bitcoin Solo Mining Bibel</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://yourdevice.ch/die-kleine-bitcoin-solo-mining-bibel/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>2</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wie update ich mein Linux System richtig</title>
		<link>https://yourdevice.ch/wie-update-ich-mein-linux-system-richtig/</link>
					<comments>https://yourdevice.ch/wie-update-ich-mein-linux-system-richtig/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Sep 2024 07:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Anleitungen]]></category>
		<category><![CDATA[Anwendung]]></category>
		<category><![CDATA[Theorie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://yourdevice.ch/?p=15501</guid>

					<description><![CDATA[<p>Hier ist ein ausführlicher Update Leitfaden, wie ihr ein System auf Linux Mint, Debian und Ubuntu richtig auf den neusten Stand haltet. Diese drei Distributionen basieren alle auf Debian, daher...</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/wie-update-ich-mein-linux-system-richtig/">Wie update ich mein Linux System richtig</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Hier ist ein ausführlicher Update Leitfaden, wie ihr ein System auf Linux Mint, Debian und Ubuntu richtig auf den neusten Stand haltet. Diese drei Distributionen basieren alle auf Debian, daher sind die Update-Schritte ziemlich ähnlich. Wir werden auch auf eventuelle Unterschiede hinweisen. Wir schauen uns an, wie wir das System über den Desktop updaten, und wie wir dies schnell und einfach via Kommandozeilen tun können.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="585" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/linux_updaten_Title-1024x585.webp" alt="" class="wp-image-15503" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/linux_updaten_Title-1024x585.webp 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/linux_updaten_Title-300x171.webp 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/linux_updaten_Title-768x439.webp 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/linux_updaten_Title-1536x878.webp 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/linux_updaten_Title-500x286.webp 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/linux_updaten_Title.webp 1792w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>




<h3 class="wp-block-heading"><strong>Linux Mint: Update Manager</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der Update Manager in Linux Mint ist eines der benutzerfreundlichsten Tools zur Verwaltung von Systemupdates. Hier sind einige wichtige Punkte:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Zugriff:</strong> Ihr könnt den Update Manager über das Menü oder das kleine Schild-Symbol im System-Tray öffnen.</li>



<li><strong>Funktion:</strong> Der Update Manager listet verfügbare Updates auf und stuft sie nach in Anwendungsupdates, Sicherheitsupdates oder Systemupdates ein. </li>



<li><strong>Update-Optionen:</strong> Ihr könnt einzelne Updates auswählen oder alle auf einmal installieren. Der Update Manager zeigt auch an, ob ein Neustart erforderlich ist.</li>



<li><strong>Kernel-Management:</strong> Linux Mint bietet eine einfache Möglichkeit, verschiedene Kernel-Versionen zu verwalten und alte Kernel-Versionen zu entfernen.</li>



<li><strong>Automatische Updates:</strong> In den Einstellungen könnt ihr automatische Updates aktivieren, wobei ihr festlegen könnt, welche Arten von Updates (z.B. nur Sicherheitsupdates) automatisch installiert werden sollen.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Empfehlung</strong>: aktiviert die automatische Wartung auf euren Linux Mint System um ältere Software und ältere Kernel nach einem Update Durchlauf zu löschen:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/linux_mint_automatisierungen.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="760" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/linux_mint_automatisierungen-1024x760.png" alt="" class="wp-image-15529" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/linux_mint_automatisierungen-1024x760.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/linux_mint_automatisierungen-300x223.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/linux_mint_automatisierungen-768x570.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/linux_mint_automatisierungen-1536x1139.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/linux_mint_automatisierungen-500x371.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/linux_mint_automatisierungen.png 1917w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Updaten könnt ihr einfach indem ihr <strong>Refresh</strong> oder <strong>Aktualisieren</strong> auswählt, und danach <strong>Install Updates</strong> oder <strong>Updates installieren</strong> je nach Sprache:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="812" height="610" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/linux-mint-update-manager.png" alt="" class="wp-image-18951" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/linux-mint-update-manager.png 812w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/linux-mint-update-manager-300x225.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/linux-mint-update-manager-768x577.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/linux-mint-update-manager-500x376.png 500w" sizes="auto, (max-width: 812px) 100vw, 812px" /></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Bestätigt das updaten einfach und lass den Updater alles machen. Manchmal werden Euch weitere Abhängigkeiten angezeigt, die aktualisiert werden müssen. Hier könnt Ihr ebenfalls einfach bestätigen.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Ubuntu: Update Manager (Software Updater)</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ubuntu hat ebenfalls einen grafischen Update-Manager, der als „<strong>Aktualisierungsverwaltung</strong>“ bekannt ist:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Zugriff:</strong> Der Software Updater kann über das Menü oder das Zahnradsymbol in der Systemleiste aufgerufen werden, wenn Updates verfügbar sind. Ihr findet dort einen Button mit dem Namen <strong>Einstellungen</strong>.</li>



<li><strong>Funktion:</strong> Der Software Updater durchsucht das System nach verfügbaren Updates und zeigt sie in einer übersichtlichen Liste an. Er unterscheidet dabei nicht nach Wichtigkeit, sondern zeigt alle verfügbaren Updates gleichwertig an.</li>



<li><strong>Benachrichtigungen:</strong> Ubuntu benachrichtigt euch automatisch, wenn Updates verfügbar sind. Dies geschieht in regelmäßigen Abständen, die ihr in den Einstellungen anpassen könnt.</li>



<li><strong>LTS-Upgrade:</strong> Für Nutzer von Long-Term Support (LTS)-Versionen bietet der Update Manager die Möglichkeit, ein Upgrade auf die nächste LTS-Version durchzuführen, sobald diese verfügbar ist.</li>



<li><strong>Automatische Updates:</strong> In den Einstellungen unter „Software &amp; Updates“ könnt ihr automatische Sicherheitsupdates aktivieren. Ubuntu unterstützt auch die Installation von „unattended-upgrades“, was besonders nützlich für Server ist.</li>
</ul>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/ubuntu_aktualiserugnsverwaltung.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1589" height="1192" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/ubuntu_aktualiserugnsverwaltung.png" alt="" class="wp-image-15533" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/ubuntu_aktualiserugnsverwaltung.png 1589w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/ubuntu_aktualiserugnsverwaltung-300x225.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/ubuntu_aktualiserugnsverwaltung-1024x768.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/ubuntu_aktualiserugnsverwaltung-768x576.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/ubuntu_aktualiserugnsverwaltung-1536x1152.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/09/ubuntu_aktualiserugnsverwaltung-500x375.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1589px) 100vw, 1589px" /></a></figure>
</div>


<h3 class="wp-block-heading"><strong>Debian: Synaptic Package Manager &amp; apt</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Debian bietet standardmäßig keinen dedizierten grafischen Update-Manager, aber es gibt Tools wie Synaptic, die ihr verwenden könnt:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Synaptic Package Manager:</strong> Synaptic ist ein grafisches Frontend für <code>apt</code> und bietet eine umfassende Möglichkeit, Pakete zu verwalten. Ihr könnt Synaptic verwenden, um Updates zu suchen und zu installieren, aber es zeigt euch keine expliziten Update-Benachrichtigungen an.</li>



<li><strong>Zugriff:</strong> Installiert Synaptic über das Terminal (<code>sudo apt install synaptic</code>) und öffnet es über das Menü.</li>



<li><strong>Funktion:</strong> Mit Synaptic könnt ihr nach Updates suchen, Pakete installieren, entfernen und verwalten. Es ist mächtiger und detaillierter als die Update-Manager von Mint und Ubuntu, erfordert aber auch ein besseres Verständnis der Paketverwaltung.</li>



<li><strong>Anderer Desktop:</strong> Wenn ihr eine Gnome oder KDE-Desktop-Umgebung nutzt, könnt ihr das „Gnome bzw. KDE Software“-Center verwenden, das ähnlich wie der Ubuntu Software Updater funktioniert und Updates grafisch anzeigt und installiert.</li>



<li><strong>Benachrichtigungen:</strong> Debian selbst gibt keine automatischen Benachrichtigungen über verfügbare Updates aus. Ihr müsst entweder regelmäßig manuell nach Updates suchen oder ein Tool wie <code>unattended-upgrades</code> einrichten.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Gemeinsame Merkmale</strong></h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Sicherheit:</strong> Alle drei Systeme haben Möglichkeiten, automatische Sicherheitsupdates einzurichten (Debian via <code>unattend-upgrades</code>). Diese Funktion ist besonders nützlich, um sicherzustellen, dass euer System immer gegen bekannte Sicherheitslücken geschützt ist.</li>



<li><strong>Zusätzliche Einstellungen:</strong> Bei allen drei Distributionen könnt ihr in den Einstellungen festlegen, welche Art von Updates ihr sehen möchtet (nur LTS, nur Sicherheitsupdates etc.) und wie oft ihr benachrichtigt werden möchtet.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Fazit</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Während alle drei Systeme grafische Tools für Updates anbieten, sind Linux Mint und Ubuntu am benutzerfreundlichsten. Debian erfordert etwas mehr Handarbeit oder den Einsatz von zusätzlichen Tools wie Synaptic, um Updates grafisch zu verwalten. Letztendlich ist es jedoch Geschmackssache, ob ihr lieber auf die grafischen Update-Manager setzt oder die Kontrolle über das Terminal bevorzugt. Alle Methoden führen zum Ziel: ein stets aktuelles und sicheres System.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Updaten über die Kommandozeile</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Für Debian Systeme schauen wir uns noch das updaten über die Kommandzeile an. Synaptic wird eigentlich nicht wirklich benötigt, und es geht sogar schneller das System über die Kommandozeile zu updaten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Allgemeine Vorbereitungen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Bevor ihr beginnt, solltet ihr sicherstellen, dass ihr administrative Rechte hast. Ihr benötigt Zugriff auf den <code>sudo</code>-Befehl, um Systemupdates durchzuführen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Backup</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist immer eine gute Idee, vor allem bei grösseren Updates ein Backup wichtiger Daten zu erstellen, und auch insbesondere wenn es sich um ein größeres Systemupdate oder eine neue Version handelt. Nutzt dafür Tools wie <a href="https://yourdevice.ch/systemwiederherstellung-unter-linux-mit-timeshift/">Timeshift</a> und externe Festplatten.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Terminal öffnen</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Das Update wird über das Terminal durchgeführt. Öffnet das Terminal, entweder über das Menü oder mit der Tastenkombination <code>Strg + Alt + T</code>.</p>



<h3 class="wp-block-heading">System-Updates durchführen</h3>



<h4 class="wp-block-heading">Paketliste aktualisieren</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Zuerst aktualisieren wir die Paketliste, damit das System weiß, welche Updates verfügbar sind:</p>



<pre class="wp-block-preformatted">sudo apt update</pre>



<p class="wp-block-paragraph">Dieser Befehl synchronisiert die Paketlisten aus den konfigurierten Quellen (Repositories).</p>



<h4 class="wp-block-heading">System-Upgrades durchführen</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Um die auf dem System installierten Pakete auf die neueste Version zu bringen, nutzt ihr den folgenden Befehl:</p>



<pre class="wp-block-preformatted">sudo apt upgrade</pre>



<p class="wp-block-paragraph">Dieser Befehl installiert alle verfügbaren Updates für bereits installierte Pakete, ohne Pakete zu entfernen oder neue Pakete zu installieren.<br></p>



<h3 class="wp-block-heading">Volles Upgrade (empfohlen)</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Es wird empfohlen, ein vollständiges Upgrade durchzuführen, um sicherzustellen, dass alle Pakete auf dem neuesten Stand sind und Abhängigkeiten korrekt gelöst werden. Dieser Befehl kann auch neue Abhängigkeiten installieren und veraltete Pakete entfernen:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>sudo apt full-upgrade</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Ein full-upgrade unterscheidet sich von upgrade, da es auch Pakete entfernen kann, wenn dies für ein Upgrade notwendig ist.<br></p>



<h2 class="wp-block-heading">Autoremove und Autoclean (optional, aber empfohlen)</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Um nicht mehr benötigte Pakete zu entfernen, die nach einem Update übrig bleiben (z.B. alte Kernel-Versionen oder Abhängigkeiten), verwendet den folgenden Befehl:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>sudo apt autoremove -y &amp;&amp; sudo apt autoclean -y</code></pre>



<h2 class="wp-block-heading">Spezielle Hinweise für Linux Mint, Debian und Ubunt</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Linux Mint</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Linux Mint hat ein zusätzliches Tool namens <strong>mintupdate</strong>, das eine benutzerfreundliche Oberfläche bietet um die Systemversionen zu updaten. Ihr könnt damit auch die oben beschriebenen Befehle über eine GUI ausführen. Trotzdem ist der Terminal-Ansatz der zuverlässigste Weg. Für ein Distributionsupgrade auf eine neue Version verwendet ihr:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>sudo apt update &amp;&amp; sudo apt dist-upgrade</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Debian</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Debian wird oft als sehr stabil angesehen und neigt dazu, konservativer mit Updates umzugehen. Wenn ihr Debian verwendet, könnt ihr sicher sein, dass die meisten Updates sehr gut getestet wurden. Es kann jedoch sein, dass einige Updates länger dauern, bis sie verfügbar sind.<br></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ubuntu</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ubuntu hat einen regelmäßigen Veröffentlichungszyklus (alle sechs Monate eine neue Version und alle zwei Jahre eine LTS-Version). Wenn ihr eine neue Ubuntu-Version installiert, stelle sicher, dass ihr das System nach der Installation sofort auf den neuesten Stand bringt. Ubuntu hat auch das Tool <code>unattended-upgrades</code>, das automatische Sicherheitsupdates ermöglicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Reboot nach Updates</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Manche Updates, insbesondere Kernel-Updates, erfordern einen Neustart, um wirksam zu werden. Es wird empfohlen, das System nach einem Update neu zu starten, um sicherzustellen, dass alle Änderungen übernommen wurden:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>sudo reboot</code></pre>



<h2 class="wp-block-heading">Troubleshooting</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Falls beim Update Probleme auftreten, wie z.B. Paketkonflikte oder Abhängigkeitsprobleme, können die folgenden Schritte hilfreich sein:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Paketkonflikte lösen:</strong> Verwendet <code>sudo apt --fix-broken install</code>, um beschädigte Abhängigkeiten zu reparieren.</li>



<li><strong>Logdateien prüfen:</strong> Schaut in die Protokolle unter <code>/var/log/apt/</code>, um detaillierte Informationen über den Fehler zu erhalten. Hier erhaltet Hilfe zu den Ausgaben in gängigen Linux Foren.</li>



<li><strong>Paketmanager-Sperre:</strong> Wenn der Paketmanager blockiert ist, prüft, ob eine andere Instanz von <code>apt</code> läuft, und beende sie ggf. mit <code>sudo killall apt</code>.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weitere Tipps Automatische Updates aktivieren</strong>: Wenn ihr nicht regelmäßig manuell updaten möchtet, könnt ihr automatische Updates aktivieren, insbesondere für Sicherheitsupdates.<br><br><strong>Paketquellen prüfen</strong>: Es kann sinnvoll sein, die Liste der Paketquellen regelmäßig zu überprüfen, um sicherzustellen, dass sie aktuell und korrekt konfiguriert sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Überprüfen der Paketquellen (auch bekannt als „Repositories“) ist eine wichtige Aufgabe, um sicherzustellen, dass dein System die neuesten und vertrauenswürdigen Updates erhält. Hier ist eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie ihr die Paketquellen für Linux Mint, Ubuntu und Debian überprüfen könnt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Paketquellen überprüfen auf Mint, Ubuntu und Debian</h2>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Paketquellen prüfen in Linux Mint</strong></h3>



<h4 class="wp-block-heading">Über den Update-Manager</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Linux Mint bietet eine einfache Möglichkeit, die Paketquellen über den Update-Manager zu überprüfen und zu bearbeiten:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Öffnet den Update-Manager:</strong> Klickt auf das Schild-Symbol in der Systemleiste oder sucht im Menü nach „<strong>Update-Manager</strong>“.</li>



<li><strong>Quellen ändern:</strong> Klickt im Update-Manager auf „Bearbeiten“ und wählt „<strong>Paketquellen</strong>“ aus. Dies öffnet ein Fenster, in dem ihr die aktiven Paketquellen sehen und ändern könnt.</li>



<li><strong>Überprüft die Liste:</strong> In den Tabs „Offizielle Repositories“, „PPA“ (Personal Package Archives) und „Zusätzliche Repositories“ könnt ihr sehen, welche Quellen verwendet werden.</li>



<li><strong>Quellen ändern oder deaktivieren:</strong> Ihr könnt hier die Quellen ändern, hinzufügen oder deaktivieren. Stellt sicher, dass alle verwendeten Repositories vertrauenswürdig und für eure Linux Mint-Version geeignet sind.</li>
</ol>



<h4 class="wp-block-heading">Manuell über die Datei <code>/etc/apt/sources.list</code></h4>



<p class="wp-block-paragraph">Ihr könnt auch direkt die Datei <code>/etc/apt/sources.list</code> und die zusätzlichen Dateien im Verzeichnis <code>/etc/apt/sources.list.d/</code> überprüfen:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Öffnet das Terminal:</strong> <code>Strg + Alt + T</code></li>



<li><strong>Bearbeitet die Quellenliste:</strong> Verwende einen Texteditor wie <code>nano</code>, um die Datei zu öffnen:</li>
</ol>



<pre class="wp-block-code"><code>   sudo nano /etc/apt/sources.list</code></pre>



<ol start="3" class="wp-block-list">
<li><strong>Prüft und bearbeite die Datei:</strong> Überprüft, ob die Einträge aktuell und korrekt sind. Falls notwendig, könnt ihr hier auch Änderungen vornehmen. Falls Quellen fehlerhaft sind, meldet sich das System bei Updates.</li>
</ol>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Paketquellen prüfen in Ubuntu</strong></h3>



<h4 class="wp-block-heading">Über die Software &amp; Updates GUI</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Ubuntu bietet eine grafische Oberfläche zur Verwaltung der Paketquellen:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Öffnet Software &amp; Updates:</strong> Geht zu den Systemeinstellungen und wähle „<strong>Software &amp; Updates</strong>“ aus.</li>



<li><strong>Quellen anzeigen:</strong> Im Reiter „Ubuntu-Software“ seht ihr die wichtigsten Ubuntu-Repositories (Main, Universe, Restricted, Multiverse).</li>



<li><strong>Zusätzliche Repositories:</strong> Unter dem Reiter „<strong>Andere Software</strong>“ könnt ihr PPAs und externe Repositories sehen.</li>



<li><strong>Aktualisieren und ändern:</strong> Ihr könnt hier Quellen aktivieren, deaktivieren oder neue hinzufügen. Achtet darauf, dass die Quellen korrekt sind und mit euer Ubuntu-Version kompatibel.</li>
</ol>



<h4 class="wp-block-heading">Manuell über die Datei <code>/etc/apt/sources.list</code></h4>



<p class="wp-block-paragraph">Wie bei Linux Mint könnt ihr auch in Ubuntu die Paketquellen direkt bearbeiten:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Öffnet das Terminal:</strong> <code>Strg + Alt + T</code></li>



<li><strong>Bearbeitet die Quellenliste:</strong></li>
</ol>



<pre class="wp-block-code"><code>   sudo nano /etc/apt/sources.list</code></pre>



<ol start="3" class="wp-block-list">
<li><strong>Überprüft die Einträge:</strong> Achte darauf, dass keine veralteten oder ungültigen Repositories eingetragen sind. Achte auch darauf, dass ihr das richtige Repository für eure Ubuntu-Version verwendet.</li>
</ol>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Paketquellen prüfen in Debian</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Debian geht etwas konservativer mit Repositories um und bietet eine stabilere Basis:</p>



<h4 class="wp-block-heading">Manuell über die Datei <code>/etc/apt/sources.list</code></h4>



<p class="wp-block-paragraph">Debian bietet standardmäßig keine GUI für die Verwaltung der Paketquellen, daher erfolgt die Überprüfung meist über das Terminal:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Öffnet das Terminal:</strong> <code>Strg + Alt + T</code></li>



<li><strong>Bearbeitet die Quellenliste:</strong></li>
</ol>



<pre class="wp-block-code"><code>   sudo nano /etc/apt/sources.list</code></pre>



<ol start="3" class="wp-block-list">
<li><strong>Prüft die Einträge:</strong> In der Regel enthält die Datei nur offizielle Debian-Repositories. Überprüft, ob sie mit eurer Debian-Version (z.B. stable, testing, unstable) übereinstimmen.</li>
</ol>



<h3 class="wp-block-heading">Überprüft die zusätzlichen Quellen im Verzeichnis <code>/etc/apt/sources.list.d/</code></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Linux kann zusätzliche Quellen über Dateien im Verzeichnis <code>/etc/apt/sources.list.d/</code> verwalten:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Liste der Dateien anzeigen:</strong></li>
</ol>



<pre class="wp-block-code"><code>   ls /etc/apt/sources.list.d/</code></pre>



<ol start="2" class="wp-block-list">
<li><strong>Bearbeitet eine Datei:</strong> Wenn ihr eine bestimmte Quelle überprüfen möchtet, öffnet die entsprechende Datei:</li>
</ol>



<pre class="wp-block-code"><code>   sudo nano /etc/apt/sources.list.d/programm_name.list</code></pre>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Allgemeine Tipps zur Überprüfung der Paketquellen</strong></h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Vertrauenswürdigkeit:</strong> Verwendet nur Repositories, denen ihr vertraut, um Sicherheitsrisiken zu vermeiden. Nehmt keine Repos aus skurillen Foren oder von unbekannten Blogs auf.</li>



<li><strong>Korrektheit:</strong> Stellt sicher, dass die Repositories zu eurer spezifischen Version der Distribution passen (z.B. Debian - Bookworm/Bullseye, Ubuntu - jammy/noble).</li>



<li><strong>Aktualität:</strong> Prüft regelmäßig, ob eure Paketquellen aktuell sind und zu eurer Version der Distribution passen.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Durch regelmäßige Überprüfung und Pflege der Paketquellen stellt ihr sicher, dass euer System stets auf dem neuesten Stand und sicher bleibt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mit diesem umfassenden Leitfaden habt ihr nun das nötige Wissen, um euer Linux Mint-, Debian- oder Ubuntu-System sicher und effektiv zu aktualisieren. Auch wenn das Thema "Updates" für Linux-Neulinge anfangs einschüchternd wirken kann, solltet ihr keine Angst davor haben. Der Update-Prozess ist gut dokumentiert, und die Systeme bieten euch sowohl grafische Oberflächen als auch einfache Terminal-Befehle, um den Prozess Schritt für Schritt durchzuführen. Mit den beschriebenen Methoden könnt ihr sicherstellen, dass euer System stets auf dem neuesten Stand bleibt, was nicht nur für die Sicherheit wichtig ist, sondern auch für die allgemeine Stabilität und Leistung eures Rechners. Selbst wenn mal ein Problem auftauchen sollte, habt ihr jetzt die Werkzeuge und das Verständnis, um es zu lösen. Also keine Sorge – mit etwas Übung wird das Aktualisieren eures Systems zur Routine, die euch ein zuverlässiges und sicheres Linux-Erlebnis garantiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wollt ihr ein Linux System erstmal kennen lernen? Installiert euch eine Linux VM auf eurem bestehenden Windows System mit Hilfe <a href="https://yourdevice.ch/linux-unter-windows-testen-so-gehts/">dieses Artikels</a>!</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/wie-update-ich-mein-linux-system-richtig/">Wie update ich mein Linux System richtig</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://yourdevice.ch/wie-update-ich-mein-linux-system-richtig/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Iso Dateien mit dd flashen auf Linux</title>
		<link>https://yourdevice.ch/iso-dateien-mit-dd-flashen-auf-linux/</link>
					<comments>https://yourdevice.ch/iso-dateien-mit-dd-flashen-auf-linux/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Aug 2024 07:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Programme]]></category>
		<category><![CDATA[Theorie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://yourdevice.ch/?p=15064</guid>

					<description><![CDATA[<p>Heute geht es darum wie man Iso Dateien, zum Beispiel für Betriebssysteme, einfach und schnell über die Befehlszeile mit dem dd Tool auf Linux flashen kann. Das Tutorial ist für...</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/iso-dateien-mit-dd-flashen-auf-linux/">Iso Dateien mit dd flashen auf Linux</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Heute geht es darum wie man Iso Dateien, zum Beispiel für Betriebssysteme, einfach und schnell über die Befehlszeile mit dem <a href="https://wiki.ubuntuusers.de/dd/">dd</a> Tool auf Linux flashen kann. Das Tutorial ist für diejenigen unter euch, die etwas mehr mit der Befehlszeile arbeiten möchten. Linux kann nämlich ohne Zusatzprogramme wie Balena Etcher von Haus aus Iso's auf Datenträger aufspielen. Um ein ISO-Image wie das von Linux Mint auf einen USB-Stick zu brennen, können wir das <code>dd</code>-Kommando unter Linux verwenden. Dieses Kommando kopiert Daten auf Byte-Ebene und ist sehr leistungsfähig, aber auch gefährlich, wenn man nicht vorsichtig ist, da es Daten unwiderruflich überschreiben kann. Hier ist eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie ihr <code>dd</code> verwenden könnt.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="585" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/isos_mit_dd_flashen_title-1024x585.webp" alt="" class="wp-image-15067" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/isos_mit_dd_flashen_title-1024x585.webp 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/isos_mit_dd_flashen_title-300x171.webp 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/isos_mit_dd_flashen_title-768x439.webp 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/isos_mit_dd_flashen_title-1536x878.webp 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/isos_mit_dd_flashen_title-500x286.webp 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/isos_mit_dd_flashen_title.webp 1792w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>


<h2 class="wp-block-heading">Vorbereitungen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ihr benötigt ein USB-Stick, der gross genug ist, um ein typisches Iso aufnehmen zu können. Ein 32GB Stick sollte für die meissten fälle mehr aus ausreichend sein. Stellt sicher, dass der USB-Stick leer ist, und löscht alle Partitionen auf dem Stick. Das könnt ihr mit den Linux eigenen Partitionsmanagern tun. Der Stick sollte komplett leer sein:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/usb_Stick_vorbereiten.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="713" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/usb_Stick_vorbereiten-1024x713.png" alt="" class="wp-image-15068" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/usb_Stick_vorbereiten-1024x713.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/usb_Stick_vorbereiten-300x209.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/usb_Stick_vorbereiten-768x535.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/usb_Stick_vorbereiten-1536x1070.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/usb_Stick_vorbereiten-2048x1427.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/usb_Stick_vorbereiten-500x348.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Des weiteren benötigt ihr natürlich eine Iso Datei eines Betriebssystems, zum heutigen Beispiel, die von Linux Mint.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beginnen wir nun mit den Schritten:</p>



<h3 class="wp-block-heading">Schritt 1: Terminal öffnen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Öffnet ein Terminal auf eurem Linux Rechner.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Schritt 2: USB-Stick einstecken</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Steckt euren USB-Stick ein und identifiziert das Gerät, um sicherzustellen, dass ihr auf das richtige Medium schreibt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Schritt 3: USB-Stick identifizieren</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Findet heraus, wie euer USB-Stick im System erkannt wird. Dafür könnt ihr folgende Befehle verwenden:</p>



<h4 class="wp-block-heading">Unter Linux:</h4>



<pre class="wp-block-code"><code>lsblk</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Sucht in der Ausgabe nach eurem USB-Stick. Die Gerätedatei sieht typischerweise so aus:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Unter Linux: <code>/dev/sdX</code></li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Identifziert euren Stick anhand der Grösse. Mein Teststick ist 128GB gross:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/usb_stick_identifzieren.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="597" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/usb_stick_identifzieren-1024x597.png" alt="" class="wp-image-15069" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/usb_stick_identifzieren-1024x597.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/usb_stick_identifzieren-300x175.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/usb_stick_identifzieren-768x448.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/usb_stick_identifzieren-1536x896.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/usb_stick_identifzieren-500x292.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/usb_stick_identifzieren.png 1882w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Unser USB-Stick hat die Bezeichnung <code>sda</code>.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Schritt 4: Sicherstellen, dass der USB-Stick nicht gemountet ist</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Stellt sicher, dass der USB-Stick nicht gemountet ist. Ihr könnt ihn mit folgenden Befehlen aushängen:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>umount /dev/sd<strong>a</strong></code></pre>



<h3 class="wp-block-heading">Schritt 5: ISO-Image mit <code>dd</code> auf den USB-Stick schreiben</h3>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Achtung:</strong> Achtet darauf, dass ihr die richtige Gerätedatei (<code>/dev/sdX</code>) verwendet, da ihr sonst andere Daten auf anderen Geräten überschreiben könntet. Der folgende Befehl brennt das ausgewählte Image unwiederruflich auf den Stick bzw. das angegeben Laufwerk. Wählt ihr das falsche Laufwerk aus, sind alle eure Daten auf diesem Gerät futsch. Deshalb nochmals, genau hinschauen!</p>



<pre class="wp-block-code"><code>sudo dd if=pfad/zur/linux-mint.iso of=/dev/sdX bs=4M status=progress</code></pre>



<ul class="wp-block-list">
<li><code>if=pfad/zur/linux-mint.iso</code>: Pfad zur ISO-Datei, die ihr auf den USB-Stick schreiben möchtet.</li>



<li><code>of=/dev/sda</code>: Gerätedatei eures USB-Sticks (ersetze <code>sda</code> durch eure korrekte Gerätekennung).</li>



<li><code>bs=4M</code>: Blockgröße, die bei der Übertragung verwendet wird (4M ist ein guter Wert für eine schnellere Übertragung).</li>



<li><code>status=progress</code>: Zeigt den Fortschritt des Schreibvorgangs an (optional, aber nützlich).</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Schritt 6: Sicherstellen, dass alle Daten geschrieben sind</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem <code>dd</code> beendet ist, solltet ihr sicherstellen, dass alle Daten tatsächlich auf den USB-Stick geschrieben wurden, indem ihr den folgenden Befehl ausführt:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>sync</code></pre>



<h3 class="wp-block-heading">Schritt 7: USB-Stick sicher entfernen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem der Schreibvorgang abgeschlossen ist, könnt ihr den USB-Stick sicher entfernen:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf Debian basierten Systemen:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>udisksctl power-off -b /dev/sda</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Oder einfach über den Explorer oder in der Taskleiste mit dem Auswerfen-Symbol.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Fertig!</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Euer USB-Stick sollte nun ein bootfähiges Linux Mint enthalten, das ihr zum Installieren oder Ausprobieren von Linux Mint auf einem anderen Computer verwenden könnt. Vergesst nicht, beim Booten die Boot-Reihenfolge im BIOS oder UEFI zu ändern, damit der USB-Stick zuerst gebootet wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Beitrag mit den wichtigsten Linux Befehlen findet ihr zudem <a href="https://yourdevice.ch/die-wichtigsten-linux-befehle-im-ueberblick/">hier</a>. Viel Spass auf der Befehlszeile!</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/iso-dateien-mit-dd-flashen-auf-linux/">Iso Dateien mit dd flashen auf Linux</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://yourdevice.ch/iso-dateien-mit-dd-flashen-auf-linux/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Warum Murena&#039;s /e/OS eine Mogelpackung ist</title>
		<link>https://yourdevice.ch/warum-murenas-e-os-eine-mogelpackung-ist/</link>
					<comments>https://yourdevice.ch/warum-murenas-e-os-eine-mogelpackung-ist/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Aug 2024 07:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Android]]></category>
		<category><![CDATA[Privatsphäre]]></category>
		<category><![CDATA[Theorie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://yourdevice.ch/?p=14756</guid>

					<description><![CDATA[<p>Heute möchte ich mich mal Murena's /e/OS widmen und warum es, wenn man genauer hinschaut, eine ziemliche Mogelpackung ist. Dieser Bericht ist eine Zusammenfassung aus verschiedenen Quellen, und beschreibt, warum...</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/warum-murenas-e-os-eine-mogelpackung-ist/">Warum Murena&#039;s /e/OS eine Mogelpackung ist</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Heute möchte ich mich mal Murena's /e/OS widmen und warum es, wenn man genauer hinschaut, eine ziemliche Mogelpackung ist. Dieser Bericht ist eine Zusammenfassung aus verschiedenen Quellen, und beschreibt, warum /e/OS nicht das ist, was es verspricht. Wir haben uns auch deshalb vor einiger Zeit entschieden, /e/OS nicht mehr als <a href="https://yourdevice.ch/custom-roms/">Custom ROM</a> Installation anzubieten. Murena selbst beschreibt sein Betriebssystem so:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-style-default is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">"<em>/e/OS is the leading pro-privacy operating system for smartphones. It consists of a fully deGoogled mobile operating system (OS) and carefully selected applications, together forming a privacy-enabled internal environment for mobile phones.</em>"</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>- e.foundation</strong></p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Warum diese Aussage so irreführend ist, und warum es /e/OS mit dem Datenschutz, der Sicherheit und der Privatsphäre nicht so ernst nimmt, schauen wir uns in diesem Beitrag an.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/eOStitle-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-14851" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/eOStitle-1024x576.jpg 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/eOStitle-300x169.jpg 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/eOStitle-768x432.jpg 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/eOStitle-500x281.jpg 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/eOStitle.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Das E Logo erinnert doch irgendwie an das Google Logo...</figcaption></figure>
</div>




<p class="wp-block-paragraph">Themen in diesem Artikel sind unter anderem die fragwüdigen Lizenschlüssel für Sytem-Updates, die Intialisierung des Systems, bzw. der Simkarte, der Standard Browser, die standardmässige Aktivierung von MicroG, die allgemeine Sicherheit des Gerätes, der eigene Appstore und der Easy-Installer von /e/OS.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei wurden einige fragwürdige Entscheidungen getroffen, die weder der Sicherheit des Systems dienen, noch der Privatspähre zuträglich sind. Fangen wir an:</p>



<h2 class="wp-block-heading">Lizenzschlüssel für Updates</h2>



<p class="wp-block-paragraph">/e/ überprüft regelmäßig (standardmäßig einmal täglich), ob neue System-Updates verfügbar sind. Der Update-Check erfolgt über die Adresse <code>ota.ecloud.global</code>:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>GET https://ota.ecloud.global/api/v1/bluejay/dev/eng.root.20231111.121300?ota_anon_hash=anondf7302758c4740e298296396fa64815e

User-Agent: null eOS v1.17
Host: ota.ecloud.global
Connection: Keep-Alive
Accept-Encoding: gzip

<strong>//Quelle: kuketz-blog.de//</strong></code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Ein interessanter Aspekt ist der <code>GET-Parameter ota_anon_hash: anondf7302758c4740e298296396fa64815e</code>, der bei einem Update-Check übermittelt wird. Wenn wir tiefer in den Quellcode eintauchen, entdecken wir folgende Änderungen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Updater: Generierung einer Lizenz-ID für OTA-Anfragen</li>



<li>Einstellungen: Hinzufügen einer Präferenz für die Lizenz-ID</li>



<li>Entfernung dieser Einstellungen</li>



<li>Basis: Hinzufügen von OTA-Lizenz-ID-Einstellungen</li>
</ul>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/eOS_ID.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="450" height="745" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/eOS_ID.png" alt="" class="wp-image-14911" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/eOS_ID.png 450w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/08/eOS_ID-181x300.png 181w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Quelle: kuketz-blog.de</figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Es ist zu sehen, dass /e/ offenbar ein Lizenzschlüsselsystem für OTA-Updates verwendet. Die Änderungen an der Benutzeroberfläche wurden jedoch wieder entfernt. Als Benutzer kann man seine einzigartige OTA-ID (Unique-Device-Identifier) nicht verändern.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Kritik am Updateverhalten</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Aus einer Datenschutzperspektive gibt es bei diesem Vorgehen mehrere kritische Punkte:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Transparenz und Benutzerinformation</strong>:
<ul class="wp-block-list">
<li>Die Einführung eines Lizenzschlüsselsystems für OTA-Updates ohne ausreichende Information der Benutzer ist problematisch. Benutzer haben ein Recht darauf zu wissen, welche Daten gesammelt und verarbeitet werden. Die Tatsache, dass die Änderungen an der GUI entfernt wurden und Benutzer ihre einzigartige OTA-ID nicht einsehen können, verstärkt das Gefühl der Intransparenz.</li>
</ul>
</li>



<li><strong>Datensicherheit und Anonymität</strong>:
<ul class="wp-block-list">
<li>Der übermittelte Parameter <code>ota_anon_hash</code> mag auf den ersten Blick anonym erscheinen, jedoch handelt es sich um eine eindeutige Identifikationsnummer. Solche IDs können, wenn sie nicht richtig gesichert und verwaltet werden, missbraucht werden, um Benutzer zu verfolgen oder ihre Aktivitäten zu überwachen.</li>
</ul>
</li>



<li><strong>Zweckbindung und Datenminimierung</strong>:
<ul class="wp-block-list">
<li>Es stellt sich die Frage, warum ein Lizenzschlüsselsystem überhaupt notwendig ist und ob es keine weniger invasive Methode gibt, um Updates zu verwalten. Prinzipien der Datenminimierung und Zweckbindung verlangen, dass nur die notwendigsten Daten erhoben werden. In diesem Fall scheint die Erhebung einer eindeutigen Identifikationsnummer über das hinauszugehen, was für die reine Bereitstellung von Updates erforderlich ist.</li>
</ul>
</li>



<li><strong>Rechtliche Rahmenbedingungen und Einwilligung</strong>:
<ul class="wp-block-list">
<li>Abhängig von der Rechtsordnung, in der /e/ operiert, könnte die Einführung eines solchen Systems ohne explizite Einwilligung der Benutzer gegen Datenschutzgesetze verstoßen. Insbesondere in der EU sind die Anforderungen der DSGVO (Datenschutz-Grundverordnung) zu beachten, die klare Richtlinien zur Einholung von Einwilligungen und zur Information der betroffenen Personen vorschreibt.</li>
</ul>
</li>



<li><strong>Risikobewertung und Folgenabschätzung</strong>:
<ul class="wp-block-list">
<li>Vor der Einführung eines solchen Systems sollte eine Datenschutz-Folgenabschätzung durchgeführt werden, um die Risiken für die Privatsphäre der Benutzer zu bewerten und geeignete Maßnahmen zur Risikominderung zu implementieren. Es ist unklar, ob /e/ eine solche Bewertung durchgeführt hat und welche Schutzmaßnahmen ergriffen wurden.</li>
</ul>
</li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph">Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Vorgehen von /e/ ziemliche Datenschutzbedenken aufwirft. Es mangelt an Transparenz, Benutzerinformation und einer klaren Zweckbindung. Darüber hinaus ist die rechtliche Grundlage für die Erhebung und Verarbeitung der eindeutigen Identifikationsnummer fragwürdig. Ohne angemessene Schutzmaßnahmen und eine klare Kommunikation gegenüber den Benutzern könnte dieses Vorgehen das Vertrauen der Benutzer in den Service erheblich beeinträchtigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://yourdevice.ch/grapheneos/">GrapheneOS</a> oder <a href="https://yourdevice.ch/calyxos/">CalyxOS</a> verwenden solche Identifier zum Beispiel nicht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Initialisierung der SIM-Karte</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der (ersten) Inbetriebnahme der SIM-Karte initiiert die App <strong>Carrier Settings</strong> eine Verbindung zu Google Firebase – einer Entwicklungsplattform für mobile Anwendungen:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>POST /v1/projects/wfcactivation-e5dd9/installations HTTP/1.1
Content-Type: application/json
Accept: application/json
Cache-Control: no-cache
X-Android-Package: com.google.android.wfcactivation
x-firebase-client: H4sIAAAAAAAAANWQwW7DIAyGX6XyOYQAh0p9lVFVTnAyNgIVsEpT1Xef06SdtNOknSZOfOa3zXeFV8Jce8Ja4PByBZwoVjgARpeTd8LHUjEEylbuRp9JbAUrjVmBXy5atXx2ji5-IDEnR8HKPnzQG35uz9ZGWH2KxUq1b7tWn9T5kYk403dkg33mcVZOKU2B1j5DyvxOc7hVS_wOx2FmZniHe8vH8mceN6bMtSeafRTFvfP63ZNVzBPVDRtowGGlRQfoThuhlNAGjrfmr3Z-5eGHu39hZ892jg1cKBf-FfvRcPsCP8NID1oCAAA
X-Android-Cert: 9CE4288D89DD444CCD8FE66AD9427684C237BC7D
x-goog-api-key: AIzaSyD2206BSXtXkmK5QsMfbwGGAvjRglv3coU
User-Agent: Dalvik/2.1.0 (Linux; U; Android 13; Pixel 6a Build/TQ3A.230901.001)
Host: firebaseinstallations.googleapis.com
Connection: close
Accept-Encoding: gzip, deflate
Content-Length: 132

{
"fid":"fm-euxJxTMCCwP88fDelOQ",
"appId":"1:202982214007:android:05963fd1185dfcea",
"authVersion":"FIS_v2",
"sdkVersion":"a:17.0.2_1p"
}

<strong>//Quelle: kuketz-blog.de//</strong></code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Die Anwendung Carrier Settings nimmt einige Systemeinstellungen für das Modem und den Netzbetreiber vor, darunter auch APN-Einstellungen. Es ist jedoch unklar, warum dazu eine Verbindung zu <strong>firebaseinstallations.googleapis.com</strong> notwendig ist. Projekte wie DivestOS, CalyxOS und GrapheneOS entfernen die Carrier-Settings-App (und weitere Komponenten) aus dem System, was darauf hindeutet, dass dieser Vorgang nicht notwendig ist.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Kritik am Initialiserungsverhalten</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn ein Betriebssystem sich als "degoogled" bewirbt, also ausdrücklich damit wirbt, ohne die Dienste von Google auszukommen, dann wirft die Einbindung von Google Firebase durch die Carrier Settings App mehrere kritische Fragen auf, vor allem, da dies in keinster weise notwendig ist. </p>



<h2 class="wp-block-heading">/e/OS Standard Browser</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Filterlisten und Einstellungen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">/e/ wird mit dem /e/OS Browser ausgeliefert. Dieser Browser ist ein Fork von Cromite (früher bekannt als Bromite), der auf Chromium basiert und unter der GNU General Public License v3.0 (GPLv3) lizenziert und verbreitet wird. /e/ nimmt die folgenden Anpassungen an dem Browser vor:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Standardmäßig deaktiviert:
<ul class="wp-block-list">
<li>Autofill</li>



<li>Asynchroner DNS</li>
</ul>
</li>



<li>Standardmäßig aktiviert:
<ul class="wp-block-list">
<li>Do Not Track</li>



<li>Benutzerdefinierte Registerkarten</li>



<li>Suchvorschläge</li>
</ul>
</li>



<li>Mitgelieferte Suchmaschinen eingeschränkt auf:
<ul class="wp-block-list">
<li>DuckDuckGo</li>



<li>DuckDuckGo Lite</li>



<li>Qwant</li>



<li>espot</li>



<li>Mojeek</li>
</ul>
</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Der Browser lädt eine komplett veraltete Filterliste nach, die seit 2022 nicht mehr geupdated wurde:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/ebrowser_filterliste.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="511" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/ebrowser_filterliste-1024x511.png" alt="" class="wp-image-14848" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/ebrowser_filterliste-1024x511.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/ebrowser_filterliste-300x150.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/ebrowser_filterliste-768x383.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/ebrowser_filterliste-1536x766.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/ebrowser_filterliste-2048x1021.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/ebrowser_filterliste-500x249.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Warum so eine veraltete Liste verwendet wird, ist mir schleierhaft.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Updateverhalten vom Browser</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Webbrowser fungiert als Zugangstor zum Internet, und andersrum auch Eintrittspforte ins System, und spielt somit eine zentrale Rolle bei der Ausführung sowohl privater als auch beruflicher Aufgaben. Daher ist es kritisch, dass Sicherheitsupdates schnell in den Browser integriert werden. Historisch gesehen dauerte es bei /e/OS jedoch oft sehr lange, bis Sicherheitslücken geschlossen wurden. Zum Beispiel wurde die Version 1.17 des /e/OS im November 2023 veröffentlicht, die die WebView-Version 117.0.5938.156 enthielt, obwohl diese Version bereits seit Oktober desselben Jahres verfügbar war. Somit fehlten in dieser Installation bereits über 40 wichtige Sicherheitsupdates, darunter kritische Patches gegen Schwachstellen, die etwa durch manipulierte HTML-Seiten ausgenutzt werden könnten, wie zum Beispiel Speicherfehler und Datenüberläufe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Verzögerungen bei der Aktualisierung von WebView in /e/OS scheinen eher die Regel als die Ausnahme zu sein. Beispielsweise war vor der Aktualisierung im November 2023 die seit Dezember 2022 installierte Version 108.0.5359.156 fast ein Jahr lang in Gebrauch, während dieser Zeit wurden über 290 bekannte Sicherheitslücken nicht behoben.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Kritik am Browser</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Insgesamt zeigt sich, dass /e/OS erheblichen Nachholbedarf bei der Integration von Sicherheitsupdates hat, was eine schnellere Reaktion auf neue Bedrohungen erfordert, um die Sicherheit der Nutzer zu gewährleisten. Ausserdem seid ihr mit einem besonderen Browser wie Cromite viel besser zu identifzieren, als mit einem Standard Open Source Browser wie Chromium oder Firefox. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Standardmässige Aktivierung von MicroG</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der grösste Kritikpunkt ist wohl die standardmässige Aktivierung von MicroG. Es gibt keine Möglichkeit,    /e/OS ohne MicroG zu verwenden, und sämtliche MicroG Funktionen sind <strong>beim ersten Start per default aktiviert.</strong> Das heisst, dass sich euer /e/OS Phone standardmässig bei Google-Servern registriert, und auch Push Verbindungen aufgebaut werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Grundeinstellung des microG-Systems stellt dieses häufig eine Verbindung zu Google her. Diese Verbindung dient dazu, Push-Benachrichtigungen von Apps über einen TCP-Stream zu empfangen. Dies geschieht durch die Herstellung einer TCP-Verbindung zu einem Google-Server, beispielsweise <code>mtalk.google.com</code> (zum Beispiel unter der IP-Adresse 173.194.76.188 auf dem Port 5228). Der Datenverkehr auf diesem TCP-Stream erfolgt sowohl eingehend als auch ausgehend in Bezug auf Google.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Problem an der Sache ist, dass die Verbindungen aufgebaut werden, sollte das Phone mit aktivierter Interverbindung eingerichtet werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer /e/OS nutzt, und keine Verbindung zu Google-Servern möchte, muss das Smartphone mit /e/OS ohne Internet/WLAN einrichten, und danach direkt die Geräteregistrierung in MicroG deaktivieren</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/microg-regisitrierung.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="473" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/microg-regisitrierung-473x1024.png" alt="" class="wp-image-14579" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/microg-regisitrierung-473x1024.png 473w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/microg-regisitrierung-138x300.png 138w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/microg-regisitrierung-768x1664.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/microg-regisitrierung-709x1536.png 709w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/microg-regisitrierung-945x2048.png 945w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/microg-regisitrierung-500x1083.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/microg-regisitrierung.png 1080w" sizes="auto, (max-width: 473px) 100vw, 473px" /></a></figure>
</div>


<h3 class="wp-block-heading">Kritik an der standardmässigen MicroG Aktivierung</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Tatsache, dass bei /e/OS microG standardmäßig aktiviert ist und eine Verbindung zu Google aufbaut sowie das Gerät registriert, wenn das Smartphone nicht offline eingerichtet und die Geräteregistrierung nicht deaktiviert wird, ist aus mehreren Gründen höchst problematisch, insbesondere für ein Betriebssystem, das sich als "degoogled" bezeichnet:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist ein <strong>kompletter</strong> <strong>Widerspruch zur Kernphilosophie</strong>: /e/OS wirbt damit, ein datenschutzfreundliches und Google-freies Betriebssystem zu sein. Die automatische Aktivierung von microG und die damit verbundene Registrierung bei Google steht im direkten Widerspruch zu diesem Versprechen. Nutzer, die sich für /e/OS entscheiden, erwarten ein System, das vollständig unabhängig von Google-Diensten ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Verbindung zu Google und die Registrierung des Geräts bedeutet, dass Nutzerdaten, einschließlich möglicherweise sensibler Informationen, an Google übermittelt werden. Viele Nutzer wählen /e/OS gerade, um ihre Daten vor den neugierigen Augen großer Technologiekonzerne wie Google zu schützen. Diese unerwartete Datenübertragung kann das Vertrauen der Nutzer erheblich untergraben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Nutzer nicht explizit informiert werden, dass microG aktiviert ist und eine Verbindung zu Google herstellt, fehlt es an Transparenz. Die Nutzer sollten klar und deutlich darüber informiert werden und die Möglichkeit haben, diese Funktion bei der Einrichtung des Geräts zu deaktivieren. Die Notwendigkeit, das Smartphone offline einzurichten, um die Registrierung zu vermeiden, ist umständlich und nicht intuitiv.</p>



<p class="wp-block-paragraph">CalyxOS lässt euch bei der Installation/Einrichtung die Wahl, ob MicroG installiert werden soll oder nicht. Der Umstand, dass euch /e/OS weder die Wahl lässt, noch aufklärt, welche Verbindungen wirklichen aufgebaut werden, lässt mich stark an der wirklichen Intention von Murenas /e/OS zweifeln.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Sicherheit des Gerätes</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Derzeit bietet /e/ für eine begrenzte Anzahl von Geräten die Funktion Verified Boot an. Die Installationshinweise für viele Geräte beinhalten keine Anweisungen, wie man den Bootloader nach der Installation wieder verriegelt. Geräte mit einem entsperrten Bootloader oder denen zusätzlich ein Recovery-Image hinzugefügt wurde, sind anfällig dafür, dass ein erfahrener Angreifer Änderungen vornimmt, die vom Nutzer später nicht bemerkt werden können. <strong>In Ermangelung der Verified Boot Unterstützung ist die Sicherheit bei /e/ geringer als bei herkömmlichen Android-Geräten.</strong> Ein Standard Google Phone ist somit sicherer, als ein Phone, auf dem /e/OS installiert worden ist.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/eOSunlockedbootloader.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/eOSunlockedbootloader-1024x768.jpeg" alt="" class="wp-image-14849" style="width:450px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/eOSunlockedbootloader-1024x768.jpeg 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/eOSunlockedbootloader-300x225.jpeg 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/eOSunlockedbootloader-768x576.jpeg 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/eOSunlockedbootloader-500x375.jpeg 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/eOSunlockedbootloader.jpeg 1456w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Ein Phone mit einem offenen Bootloader sollte im Altag nicht verwendet werden</figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Die Geräte, die bei /e/OS offiziel gekauft werden können, bieten jedoch einen gesperrten Bootloader, und gelten somit als sicher.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Eigener App Store mit Sicherheitsproblemen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">/e/OS setzt nicht auf F-Droid oder den Aurora, sondern bietet einen eigenen Appstore namens App Lounge an, der scheinbar eine reiche Auswahl mit Zehntausenden Apps bietet. Nutzer können sowohl über die /e/OS-Website als auch direkt im Betriebssystem Apps durchstöbern. Bei näherer Betrachtung zeigt sich jedoch, dass viele Apps veraltet sind. Beispielsweise wird auf der Website eine zwei Jahre alte Version von Signal (4.54.3) gelistet, obwohl die aktuellste Version 5.35.3 ist. Ähnlich veraltet ist die angebotene Firefox-Version 68.4.2, was ziemliche Sicherheits- und Datenschutzrisiken birgt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht nur die veralteten App-Versionen stellen ein Problem dar, sondern auch die Herkunft der Apps gibt Anlass zur Sorge. Die <strong>F-Droid Apps</strong> werden über Cleanapk.org bezogen, deren Betreiber laut den FAQ von /e/OS anonym bleiben möchten. Anders als in den FAQ angegeben, wird in der Entwicklerseite des App Stores im Gitlab nicht F-Droid, sondern der Google Play Store als Quelle genannt, wobei die Apps über die GplayAPI des Aurora Stores bezogen werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Nutzer, die Wert auf Sicherheit legen, ist die Installation des alternativen App-Stores F-Droid empfehlenswert. Wer auf Apps aus dem Google Play Store nicht verzichten möchte, sollte besser auf den Aurora Store zurückgreifen, anstatt den vorinstallierten App Store von /e/OS zu nutzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Versprechen von der e.foundation, cleanapk aus dem Repetoir zu werfen, wurde bis heute nicht umgesetzt, man kommt lieber mit Ausreden, und lässt die Leute mit Pauschalen Aussagen im Regen stehen:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://community.e.foundation/t/why-is-e-os-still-using-cleanapk-org-and-passing-users-ip-addresses/51809">https://community.e.foundation/t/why-is-e-os-still-using-cleanapk-org-and-passing-users-ip-addresses/51809</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://community.e.foundation/t/app-lounge-vs-aurora-store/59464/11">https://community.e.foundation/t/app-lounge-vs-aurora-store/59464/11</a></p>



<h2 class="wp-block-heading">eOS Easy-Installer nur über Snap installierbar</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Entscheidung von /e/OS, ihren Easy Installer ausschließlich über <a href="https://yourdevice.ch/snap-pakete-und-store-aus-ubuntu-entfernen/">Snap</a> zu vertreiben, kann für viele Nutzer eine ziemliche Einschränkung darstellen. Snap, entwickelt von Canonical für Ubuntu, ist ein Paketmanagement- und Verteilungssystem, das darauf abzielt, die Installation und Aktualisierung von Apps zu vereinfachen und sicherer zu gestalten. Trotz dieser Vorteile steht Snap in der Linux-Gemeinschaft unter Kritik. Einige der Hauptkritikpunkte umfassen:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Performance-Probleme:</strong> Snaps starten oft langsamer als traditionelle Pakete, da sie in einem Container laufen, was zusätzliche Overheads verursacht. Dies kann besonders auf älterer Hardware oder Systemen mit begrenzten Ressourcen spürbar sein.</li>



<li><strong>Speicherplatzverbrauch:</strong> Snaps können mehr Speicherplatz beanspruchen, weil jede Snap-Anwendung ihre eigenen Abhängigkeiten mitbringen muss, statt sich vorhandene Systembibliotheken zu teilen.</li>



<li><strong>Automatische Updates:</strong> Snaps aktualisieren sich automatisch und ohne die Möglichkeit für den Benutzer, dies zu steuern. Während regelmäßige Updates aus Sicherheitssicht vorteilhaft sein können, bevorzugen viele Linux-Nutzer eine feinere Kontrolle über den Update-Prozess, insbesondere wenn Updates potenzielle Stabilitätsprobleme verursachen könnten.</li>



<li><strong>Proprietäres Backend:</strong> Der Snap Store, betrieben von Canonical, ist nicht vollständig offen. Dies steht im Widerspruch zu den Grundsätzen vieler in der Linux-Gemeinschaft, die eine vollständige Transparenz und Offenheit bevorzugen.</li>



<li><strong>Canonical als Entscheider:</strong> Canonical entscheidet alle, was in den SnapStore kommt, und was nicht. Linux ist Community, und nicht proprietärer Kram bei der eine einzige Entität entscheidet, was aufgenommen wird, und was nicht.</li>
</ol>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/easyinstallernurbeisnap.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="571" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/easyinstallernurbeisnap-1024x571.png" alt="" class="wp-image-14850" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/easyinstallernurbeisnap-1024x571.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/easyinstallernurbeisnap-300x167.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/easyinstallernurbeisnap-768x428.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/easyinstallernurbeisnap-1536x856.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/easyinstallernurbeisnap-2048x1141.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/easyinstallernurbeisnap-500x279.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Für Debian muss man sich Snap installieren, fragwürdig...</figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Die exklusive Bereitstellung des /e/OS Easy Installers über Snap könnte daher Nutzer abschrecken, die diese Bedenken teilen oder die aus technischen oder ideologischen Gründen alternative Paketmanager bevorzugen. Linux-Nutzer schätzen in der Regel Vielfalt und Flexibilität in ihrer Softwareverwaltung, und die Beschränkung auf ein einzelnes Verteilungssystem kann als unnötig restriktiv wahrgenommen werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zusätzlich könnte die Verfügbarkeit in anderen Formaten wie <strong>.deb</strong>, <strong>.rpm</strong> oder sogar als <strong>Flatpak</strong> die Zugänglichkeit und Akzeptanz des Installers erheblich verbessern. Indem man Nutzern mehrere Installationswege bietet, könnte /e/OS hier eine breitere und vielfältigere Benutzerbasis erreichen und damit die Verbreitung und Akzeptanz ihres Betriebssystems fördern, anstatt dies aber zu tun, wird nur ein proprietäres Back-End zur Installation des Easy-Installers angeboten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Warum lasse ich mich an <strong>/e/OS</strong> so aus, und warum biete ich immer noch Lineage Systeme an? Ich persönlich finde, LineageOS kann ein guter Einstieg sein, um herauszufinden, ob man mit einem System ohne die G-Play Services zurecht kommt, oder nicht. Viele haben noch ein älteres Gerät zuhause rumliegen, welches möglicherweise mit Lineage kompatible ist und können dies als Testobjekt verwenden. Ich gebe bei Lineage auch immer mit, dass das System seine Macken hat, nicht vollständig googlefrei ist und wirklich nur für eine Übergangsphase verwendet werden sollte. Der Unterschied ist jedoch, bei LineageOS behaupted man nicht vollmundig, dass man vollständig "<strong>degoogled</strong>" ist, und man verkauft auch keine Phones mit diesem falschen Versprechen. Ausserdem habt ihr bei Lineage die Wahl, ob ihr Lineage mit Micro-G oder ohne installieren möchtet. Aus diesen Gründen stösst mir <strong>/e/</strong> auch sauer auf, und deshalb habe ich diesem Thema einen eigenen Beitrag gewidmet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">/e/OS wird als vollständig „deGoogled“es mobiles Ökosystem beschrieben. Diese Einschätzung könnte eventuell zutreffen, wenn nicht standardmäßig microG aktiviert wäre, das Verbindungen zu Google-Servern herstellt. Unter „deGoogled“ verstehe ich eine komplette Unabhängigkeit von Google-Diensten und -Infrastruktur. Bis auf die Anfangsaktivierung von MicroG und eine einmalige Verbindung via <code>firebaseinstallations.googleapis.com</code> haben die Entwickler jedoch teilweise Anstrengungen unternommen, um /e/ von Google zu lösen, dazu gehört aber nicht nur das reine Entfernen von den G-Play Services.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Desweiteren ist für eine datenschutzfreundlichere Bewertung von /e/ ist die Entfernung der Unique Device-Identifier, die bei Update-Prüfungen übermittelt wird, notwendig. Dies stellt bei einem auf Privatsphäre ausgelegten System eine problematische Anpassung dar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Datenschutzbereich schneidet <strong>/e/</strong> aufgrund der entfernten G-Play Services noch ganz okay ab, doch bei der Sicherheit gibt es bedeutsame Schwächen. Die verzögerte Bereitstellung von Sicherheitsupdates und die langsame Aktualisierung der WebView-Komponenten, oft über sechs Monate hinweg, stellen ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar. Geräte erhalten zudem nicht durchgehend vollständige Updates für proprietäre Komponenten wie Bootloader oder Firmware, und die Unterstützung von Verified Boot ist begrenzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">An welche Nutzer sich /e/OS richtet, kann ich nicht wirklich definieren. Das Betriebssystem setzt fragwürdige Einstellungen, und verkauft das ganze als komplett Google-Frei. Man könnte die Nutzer wenigsten vor die Wahl stellen, beispielsweise MicroG zu verwenden, oder nicht. Zudem können die vielen Sicherheitslücken auch den Datenschutz erheblich beeinträchtigen. Die alleinige Fokussierung auf das entfernen der G-Play Services bietet keine Sicherheit und keine Privatspähre. Es sind zusätzliche Maßnahmen und zeitnahe Sicherheitsupdates erforderlich, worin bei /e/ noch enormes Verbesserungsbedarf besteht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Quellen: <a href="https://www.kuketz-blog.de/e-datenschutzfreundlich-bedeutet-nicht-zwangslaeufig-sicher-custom-roms-teil6/">https://www.kuketz-blog.de/e-datenschutzfreundlich-bedeutet-nicht-zwangslaeufig-sicher-custom-roms-teil6/</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielen Dank an Mike Kuketz für die ausführliche Analyse zum Datensendeverhalten von /e/OS!</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/warum-murenas-e-os-eine-mogelpackung-ist/">Warum Murena&#039;s /e/OS eine Mogelpackung ist</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://yourdevice.ch/warum-murenas-e-os-eine-mogelpackung-ist/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kontakte und SMS von Android oder iPhone auf ein Custom ROM übertragen</title>
		<link>https://yourdevice.ch/kontakte-und-sms-auf-ein-custom-rom-uebertragenkontakte-und-sms-von-android-oder-iphone-auf-custom-rom-uebertragen/</link>
					<comments>https://yourdevice.ch/kontakte-und-sms-auf-ein-custom-rom-uebertragenkontakte-und-sms-von-android-oder-iphone-auf-custom-rom-uebertragen/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Aug 2024 06:45:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Android]]></category>
		<category><![CDATA[apps]]></category>
		<category><![CDATA[CalyxOS]]></category>
		<category><![CDATA[GraphenOS]]></category>
		<category><![CDATA[Theorie]]></category>
		<category><![CDATA[Umstieg]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://yourdevice.ch/?p=14536</guid>

					<description><![CDATA[<p>In diesem Kurzbetrag zeige ich euch, wie eure Kontakte und SMS von einem Android oder einem iPhone sichern, und auf eine Custom ROM wie GrapheneOS, CalyxOS oder LineageOS übertragen könnt....</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/kontakte-und-sms-auf-ein-custom-rom-uebertragenkontakte-und-sms-von-android-oder-iphone-auf-custom-rom-uebertragen/">Kontakte und SMS von Android oder iPhone auf ein Custom ROM übertragen</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">In diesem Kurzbetrag zeige ich euch, wie eure Kontakte und SMS von einem Android oder einem iPhone sichern, und auf eine Custom ROM wie GrapheneOS, CalyxOS oder LineageOS übertragen könnt. Dies soll euch den Umstieg erleichtern, damit ihr direkt mit euren neuen Phone starten könnt.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="585" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/smskontakte_exportieren-1024x585.webp" alt="" class="wp-image-14795" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/smskontakte_exportieren-1024x585.webp 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/smskontakte_exportieren-300x171.webp 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/smskontakte_exportieren-768x439.webp 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/smskontakte_exportieren-1536x878.webp 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/smskontakte_exportieren-500x286.webp 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/smskontakte_exportieren.webp 1792w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>




<h2 class="wp-block-heading">Vorbereitungen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Schauen wir uns was, was wir brauchen, um eure Kontakte und SMS von einem Standard Android oder einem iPhone, exportieren zu können.</p>



<h3 class="wp-block-heading">SMS und Kontakte von einem Android Phone exportieren</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die meissten Standard Adressbücher auf verseuchten Wanzen Androiden können (oder wollen) die Kontakte nicht als VCF-Datei exportieren. Deshalb behelfen wir uns hier mit einer Open Source App.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da ihr auf euren neuen Smartphone mit einem CustomROM sowieso keine GooglePlay Services mehr zur Verfügung habt, installieren wir uns gleich ein OpenSource App via F-Droid, damit ihr das Handling bereits schonmal kennen gelernt habt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir installieren uns also zuerst F-Droid. Ladet euch die App von <a href="https://f-droid.org/">hier</a> herunter und installiert euch den Open Source App Store F-Droid auf eurem alten Smartphone. Eine ausführliche Anleitung zu F-Droid gibt es <a href="https://yourdevice.ch/f-droid-installation-und-anwendung/">hier</a>. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ladet euch folgende App via F-Droid indem ihr die Suchfunktion verwendet, herunter:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://f-droid.org/de/packages/com.github.tmo1.sms_ie/">SMS Import / Export</a></li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Die App ist Opensource und kann SMS und Kontakte exportieren. Öffnet die App, und gebt ihr die Berechtigungen auf eure Kontakte und SMS zugreifen zu können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Öffnet SMS Import / Export und wählt <strong>Exportiere Nachrichten</strong> und danach <strong>Exportiere Kontakte</strong>:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/sms_exportieten-1.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="460" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/sms_exportieten-1-460x1024.png" alt="" class="wp-image-14797" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/sms_exportieten-1-460x1024.png 460w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/sms_exportieten-1-135x300.png 135w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/sms_exportieten-1-768x1710.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/sms_exportieten-1-690x1536.png 690w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/sms_exportieten-1-920x2048.png 920w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/sms_exportieten-1-500x1113.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/sms_exportieten-1.png 1008w" sizes="auto, (max-width: 460px) 100vw, 460px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Speichert die <strong>SMS- und Kontaktliste</strong> an einen Ort eurer Wahl. Ihr könnt sie auch als Mail an euch selbst schicken, sie später via Bluetooth übertragen, oder über einen Cloudspeicher eurer Wahl übertragen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Interventionen sind nicht notwendig.</p>



<h3 class="wp-block-heading">SMS und Kontakte von einem iPhone exportieren</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Um die Kontakte von einem iPhone zu exportieren gibt es 3 Möglichkeiten: entweder über die iCloud auf der Apple Webseite, neuerdings über die Kontaktapp auf dem iPhone, oder über eine externe App über den AppStore. Habt ihr die iCloud bereits aktiviert, sind eure Kontakte bereits bei Apple und ihr könnt sie aus eurer Cloud herunterladen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Methode 1: via iCloud</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Loggt euch in eurer iCloud an, und scrollt im Webmenu nach unten, und klickt auf <strong>Kontakte</strong>:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/icloud_kontakte.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="490" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/icloud_kontakte-1024x490.png" alt="" class="wp-image-14820" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/icloud_kontakte-1024x490.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/icloud_kontakte-300x144.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/icloud_kontakte-768x367.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/icloud_kontakte-1536x735.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/icloud_kontakte-2048x980.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/icloud_kontakte-500x239.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Wählt nun im nächsten Fenster all mit dem Zahnradsymbol eure Kontakte aus:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/icloud_select_contacts.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="490" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/icloud_select_contacts-1024x490.png" alt="" class="wp-image-14827" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/icloud_select_contacts-1024x490.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/icloud_select_contacts-300x144.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/icloud_select_contacts-768x367.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/icloud_select_contacts-1536x735.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/icloud_select_contacts-2048x980.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/icloud_select_contacts-500x239.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Klickt als nächstes ganz rechts auf das Export Symbol, und exportiert eure Kontakte als VCF Datei indem ihr vCard exportieren auswählt:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/icloud_exportvcf.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="491" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/icloud_exportvcf-1024x491.png" alt="" class="wp-image-14828" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/icloud_exportvcf-1024x491.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/icloud_exportvcf-300x144.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/icloud_exportvcf-768x368.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/icloud_exportvcf-1536x736.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/icloud_exportvcf-2048x982.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/icloud_exportvcf-500x240.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Speichert die Datei auf eurem Gerät, und übertragt es später auf euer neues Phone.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Methode 2: via iPhone (iOS 17)</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Seit iOS 17 kann das umheimlich mächtige iPhone endlich auch über die Hauseigene Kontakte App seine Kontakte exportieren. Geht auf auf das <strong>Anrufsymbol</strong>, wählt <strong>Kontakte</strong> aus, und geht oben links auf <strong>Listen</strong>. Hier wählt ihr jetzt die zu exportierende Liste aus, und drückt lange darauf und wählt dann <strong>Export/Exportieren</strong>. Wählt im nächsten Fenster alle Kontaktdetails aus:</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/iphonekontakt_liste.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" width="473" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/iphonekontakt_liste-473x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-14821" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/iphonekontakt_liste-473x1024.jpeg 473w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/iphonekontakt_liste-139x300.jpeg 139w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/iphonekontakt_liste-768x1662.jpeg 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/iphonekontakt_liste-710x1536.jpeg 710w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/iphonekontakt_liste-946x2048.jpeg 946w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/iphonekontakt_liste-500x1082.jpeg 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/iphonekontakt_liste.jpeg 1170w" sizes="auto, (max-width: 473px) 100vw, 473px" /></a></figure>
</div></div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/iphone_select_contacts.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="473" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/iphone_select_contacts-473x1024.png" alt="" class="wp-image-14822" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/iphone_select_contacts-473x1024.png 473w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/iphone_select_contacts-139x300.png 139w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/iphone_select_contacts-768x1662.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/iphone_select_contacts-710x1536.png 710w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/iphone_select_contacts-946x2048.png 946w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/iphone_select_contacts-500x1082.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/iphone_select_contacts.png 1170w" sizes="auto, (max-width: 473px) 100vw, 473px" /></a></figure>
</div></div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/iphoneselect_details.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="473" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/iphoneselect_details-473x1024.png" alt="" class="wp-image-14823" style="object-fit:cover" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/iphoneselect_details-473x1024.png 473w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/iphoneselect_details-139x300.png 139w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/iphoneselect_details-768x1662.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/iphoneselect_details-710x1536.png 710w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/iphoneselect_details-946x2048.png 946w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/iphoneselect_details-500x1082.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/iphoneselect_details.png 1170w" sizes="auto, (max-width: 473px) 100vw, 473px" /></a></figure>
</div></div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph">Klickt anschliessend oben rechts auf <strong>Fertig/Done</strong>. Speichert das ganze im nächten Fenster <strong>als Datei</strong> auf eurem iPhone. Nun habt eine VCF Datei, die ihr auf dem neuen Phone importieren könnt.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Methode 3: via App</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Wir nutzen für unsere Anleitung beispielhaft die App "<a href="https://apps.apple.com/ch/app/easy-backup/id545198169">Easy Backup</a>". Im App Store findet ihr aber weitere Apps mit ähnlichen Funktionen. Die kostenfreie Version kann Sie bis zu 300 Kontakte exportieren. </p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Ladet  die App "<strong>Easy Backup</strong>" aus dem <strong>App Store</strong> herunter.</li>



<li>Öffnet die App und erlaubt den Zugriff auf eure Kontakte über "<strong>Zugang Kontakte</strong>" &gt; "<strong>OK</strong>".</li>



<li>Tippt auf "<strong>Weiter</strong>", nachdem die Kontakte in die App importiert wurden.</li>



<li>Geht anschließend auf das<strong> Backup-Symbol</strong> in der Mitte und wählt nach der Erstellung das <strong>E-Mail-Symbol</strong> unten links.</li>



<li>Die "<strong>vcf</strong>"-<strong>Datei</strong> befindet sich als <strong>Anhang</strong> in der E-Mail. Verschickt diese oder speichert die Datei z.B. auf eurem Computer ab.</li>
</ol>



<h2 class="wp-block-heading">SMS importieren auf CustomROM</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Übertragt die VCF Datei auf eures neues Smartphone, hier eignet sich am besten die schnelle, und auch private Möglichkeit, Dateien via Bluetooth zu übertragen. Ansonsten nimmt man meinen Cloudspeicher, oder sendet sich die Liste selbst via Mail (nicht empfehlenswert).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die meissten SMS Apps auf CustomROMs unterstützen keine direkt Importfunktion von SMS. Alles was ihr tun müsst, ist, die App SMS Import / Export auf eurem neuen Smartphone zu installieren, dann die App zu öffnen, und anschliessend <strong>Importiere Nachrichten</strong> zu wählen. Eure SMS sollten alle wie vorher gewohnt nun in der SMS App zur Verfügung stehen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kontakte importieren auf CustomROM</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Kontakte direkt auf das Phone importieren</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Einen Punkt möchte ich kurz später separate ansprechen, da es hier für Nextcloud Nutzer eine interessante Möglichkeit gibt, eure Kontakte dauerhaft zu sichern. Falls ihr keine Nextcloud habt, installiert euch via F-Droid wieder die App <strong>SMS Import / Export</strong> und wählt in der App einfach <strong>Importiere Kontakte</strong>, und die Kontakte stehen eurem Kontakbuch sofort zur Verfügung.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Kontakte in ein CardDAV kompatiblen Speicher importieren</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ihr habt die Möglichkeit, eure Kontakte direkt in eine CardDAV kompatible Cloud, wie die Nextcloud zu importieren. Dazu müsst ihr die App DAVx5 installieren, und einn WebDAV Zugang zu eurer Nextcloud einrichten. Nach der Einrichtung könnt ihr in die Kontakte App, geht in die <strong>Einstellung</strong>, dann auf <strong>Importieren</strong>, und importiert eure VCF Datei in das <strong>DAVx5 Adressbuch:</strong></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grafik.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="473" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grafik.png" alt="" class="wp-image-14825" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grafik.png 473w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grafik-139x300.png 139w" sizes="auto, (max-width: 473px) 100vw, 473px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Damit die Kontakte nun von Haus aus auf das DAV Konto gespeichert wird, müssen das DAVx5 Adressbuch als Standard Konto für neue Kontakte einrichten. Dies geht ebenso in den Einstellungen des Kontaktbuchs. Dazu können wir dem Kontaktebuch beibringen nur noch das CardDAV Konto anzuzeigen:</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/standardkontaktebuchaendern.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="473" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/standardkontaktebuchaendern-473x1024.png" alt="" class="wp-image-10242" style="width:280px;height:undefinedpx" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/standardkontaktebuchaendern-473x1024.png 473w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/standardkontaktebuchaendern-138x300.png 138w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/standardkontaktebuchaendern-768x1664.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/standardkontaktebuchaendern-709x1536.png 709w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/standardkontaktebuchaendern-945x2048.png 945w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/standardkontaktebuchaendern-500x1083.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/standardkontaktebuchaendern.png 1080w" sizes="auto, (max-width: 473px) 100vw, 473px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Standardkonto für Kontakte ändern</figcaption></figure>
</div></div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/ansichtanpassenkontaktebuch-1.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="473" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/ansichtanpassenkontaktebuch-1-473x1024.png" alt="" class="wp-image-10245" style="width:280px;height:undefinedpx" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/ansichtanpassenkontaktebuch-1-473x1024.png 473w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/ansichtanpassenkontaktebuch-1-138x300.png 138w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/ansichtanpassenkontaktebuch-1-768x1664.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/ansichtanpassenkontaktebuch-1-709x1536.png 709w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/ansichtanpassenkontaktebuch-1-945x2048.png 945w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/ansichtanpassenkontaktebuch-1-500x1083.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/ansichtanpassenkontaktebuch-1.png 1080w" sizes="auto, (max-width: 473px) 100vw, 473px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Ansicht anpassen</figcaption></figure>
</div></div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph">Wählt in den Einstellungen <strong>Standardkonto für Kontakte</strong> und wählt euer Konto aus. Geht als nächstes in die <strong>Anzuzeigende Kontakte</strong> und wählt nur das <strong>DAV Adressbuch</strong>. Jetzt ist das DAVx5 Adressbuch euer Standard Adressbuch, und jeder neue Kontakt landet automatisch in eurer Cloud, und auf allen synchronisierten Geräten. Feine Sache!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich hoffe das Kurztutorial Kontakte und SMS von Android oder iPhone auf Custom ROM übertragen hat euch gefallen. Habt ihr Fragen, haut sie in die Kommentare!</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/kontakte-und-sms-auf-ein-custom-rom-uebertragenkontakte-und-sms-von-android-oder-iphone-auf-custom-rom-uebertragen/">Kontakte und SMS von Android oder iPhone auf ein Custom ROM übertragen</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://yourdevice.ch/kontakte-und-sms-auf-ein-custom-rom-uebertragenkontakte-und-sms-von-android-oder-iphone-auf-custom-rom-uebertragen/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Der GrapheneOS Einsteiger Guide - Einrichtung &#038; Anwendung</title>
		<link>https://yourdevice.ch/der-grapheneos-einsteiger-guide-einrichtung-anwendung/</link>
					<comments>https://yourdevice.ch/der-grapheneos-einsteiger-guide-einrichtung-anwendung/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Jul 2024 08:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Android]]></category>
		<category><![CDATA[GraphenOS]]></category>
		<category><![CDATA[Privatsphäre]]></category>
		<category><![CDATA[Theorie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://yourdevice.ch/?p=14600</guid>

					<description><![CDATA[<p>Updated: 04.06.2026 Weiter geht's mit einem Einsteiger Guide inklusive Anleitung und Hilfe bei der Einrichtung und Anwendung, für einen erfolgreichen Umstieg von einem Standard-Android-Gerät auf GrapheneOS! Hier erfahrt ihr alles,...</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/der-grapheneos-einsteiger-guide-einrichtung-anwendung/">Der GrapheneOS Einsteiger Guide - Einrichtung &amp; Anwendung</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Updated: 04.06.2026</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Weiter geht's mit einem Einsteiger Guide inklusive Anleitung und Hilfe bei der Einrichtung und Anwendung, für einen erfolgreichen Umstieg von einem Standard-Android-Gerät auf GrapheneOS! Hier erfahrt ihr alles, was sich ändert, auf was ihr achten müssten, und was es zu wissen gibt, wenn ihr von einem Standard-Android Phone mit Googles Playstore kommt. Wir schauen uns auch in diesem Artikel an, wie ihr eure Apps bezieht, wie Backups funktionieren und wie ihr Kompatibilität mit eBanking und Finanzapp schaffen könnt.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/maxresdefault-2885178341-1-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-14625" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/maxresdefault-2885178341-1-1024x576.jpg 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/maxresdefault-2885178341-1-300x169.jpg 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/maxresdefault-2885178341-1-768x432.jpg 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/maxresdefault-2885178341-1-500x281.jpg 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/maxresdefault-2885178341-1.jpg 1280w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Quelle Bild: Android Privacy Lab</figcaption></figure>
</div>




<h2 class="wp-block-heading">Welche Smartphones unterstützt GrapheneOS? (Kompatible Geräte &amp; End-of-Life)</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bevor ihr loslegt, die wichtigste Voraussetzung: GrapheneOS läuft <strong>ausschliesslich auf Google-Pixel-Geräten</strong>. Das ist kein Zufall, sondern eine bewusste Sicherheitsentscheidung – nur die Pixel-Hardware bietet die nötigen Funktionen wie einen vollständig kontrollierbaren <em>Verified Boot</em> (Bootloader lässt sich wieder sicher verriegeln), den Titan-Sicherheitschip und auf neueren Modellen Hardware Memory Tagging (MTE). Andere Hersteller wie Samsung, Xiaomi oder Apple werden <strong>nicht</strong> unterstützt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Entscheidend beim Kauf ist das <strong>End-of-Life-Datum</strong> – also wie lange Google für das jeweilige Modell noch Sicherheitsupdates liefert. Hier die aktuell von GrapheneOS unterstützten Pixel-Modelle mit ihrem Update-Zeitraum (Stand Juni 2026):</p>



<figure class="wp-block-table"><table><thead><tr><th>Pixel-Modell</th><th>Sicherheitsupdates garantiert bis</th><th>Status (06/2026)</th></tr></thead><tbody><tr><td>Pixel 6 / 6 Pro</td><td>Oktober 2026</td><td>⚠️ Unterstützt, EOL steht unmittelbar bevor</td></tr><tr><td>Pixel 6a</td><td>Juli 2027</td><td>Unterstützt</td></tr><tr><td>Pixel 7 / 7 Pro</td><td>Oktober 2027</td><td>Unterstützt</td></tr><tr><td>Pixel 7a</td><td>Mai 2028</td><td>Unterstützt</td></tr><tr><td>Pixel Fold / Pixel Tablet</td><td>ca. 2028</td><td>Unterstützt</td></tr><tr><td>Pixel 8 / 8 Pro / 8a</td><td>2030 – 2031</td><td>✅ Empfohlen (7 Jahre Support, MTE)</td></tr><tr><td>Pixel 9 / 9 Pro / 9 Pro XL / 9 Pro Fold / 9a</td><td>2031 – 2032</td><td>✅ Empfohlen</td></tr><tr><td>Pixel 10 / 10 Pro / 10 Pro XL / 10 Pro Fold</td><td>ca. 2032</td><td>✅ Empfohlen (neueste Generation)</td></tr></tbody></table></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Unsere Empfehlung:</strong> Wer neu kauft, fährt mit einem <strong>Pixel 8a oder neuer</strong> am besten – diese Geräte bekommen <strong>volle sieben Jahre</strong> Sicherheitsupdates ab Marktstart und unterstützen Hardware Memory Tagging, das GrapheneOS für zusätzlichen Exploit-Schutz nutzt. Das Pixel 8a bietet dabei das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Ein gebrauchtes Pixel 7 oder 7a ist als günstiger Einstieg weiterhin völlig in Ordnung – behaltet aber das jeweilige End-of-Life-Datum im Hinterkopf. Vom Pixel 6 / 6 Pro raten wir bei einem Neukauf inzwischen ab, da der Support bereits im <strong>Oktober 2026</strong> endet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn ihr euch die Installation nicht selbst zutraut, bekommt ihr bei uns auch <a href="https://yourdevice.ch/produkt-kategorie/entgoogelte-smartphones/">fertig mit GrapheneOS eingerichtete Pixel-Smartphones</a>. Übrigens: GrapheneOS hat Anfang 2026 eine Zusammenarbeit mit Motorola angekündigt – entsprechende Geräte sind aber frühestens mit der 2027er-Generation zu erwarten. Bis dahin bleibt Google Pixel die einzige Option.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Habt ihr GrapheneOS installiert, oder <a href="https://yourdevice.ch/produkt-kategorie/entgoogelte-smartphones/">ein Phone mit GrapheneOS von uns gekauft</a>, müsst ihr das System beziehungsweise das Smartphone zuerst einrichten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir schauen uns also wieder zuerst die Einrichtung von GrapheneOS an, diese ist, etwas einfacher gestaltet wie die Einrichtung von CalyxOS, den es gibt keine Apps die man installieren kann, und MicroG gibt es auch nicht. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Voreinrichtung von GrapheneOS</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Zuerst werden ihr durch die Standardvoreinrichtung des Betriebssystem geleitet, wählt eure gewünschte Sprache, aktiviert das WLAN oder überspringt diesen Schritt und legt einen PIN oder einen Fingerprint fest. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Standortdienste</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Während der Einrichtung trefft ihr auf den Punkt <strong>Location Services</strong>. Hier erlaubt ihr mit dieser Einstellung, ähnlich wie bei CalyxOS, ob Apps, auf euren Standort zu zugreifen dürfen. Dies wird vor allem für Apps wie Navigation und etc. benötigt. Ihr könnt die Funktion standardmässig aktiviert lassen, und später auch wieder deaktivieren. Die Einstellung dient der kompletten Abschaltung von Standortabfragen für alle Apps auf dem Smartphone. Bedenkt, dass Apps wie Navigation und Co. ohne die Standort Funktion nicht funktionieren. Ein aktivieren der Standortfunktion bedeutet nicht, dass alle Apps automatisch Standortfreigabe haben. Jede App fragt zuerst nach, ob sie den Standort abrufen darf, oder nicht.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/IMG_20240727_131612_695-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="771" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/IMG_20240727_131612_695-771x1024.jpg" alt="" class="wp-image-14647" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/IMG_20240727_131612_695-771x1024.jpg 771w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/IMG_20240727_131612_695-226x300.jpg 226w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/IMG_20240727_131612_695-768x1020.jpg 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/IMG_20240727_131612_695-1157x1536.jpg 1157w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/IMG_20240727_131612_695-1542x2048.jpg 1542w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/IMG_20240727_131612_695-500x664.jpg 500w" sizes="auto, (max-width: 771px) 100vw, 771px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Ihr könnt später festlegen, ob eine jeweilige App den Standort <strong>immer abfragen darf</strong>, oder zum Beispiel <strong>nur bei der Verwendung der App</strong>. Im allgemeinen ist es ratsam, Standortabfragen nur zu gewähren, wenn die jeweilige App geöffnet, und gerade in Verwendung ist.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wiederherstellung aus einem Backup</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ihr könntet kurz vor Schluss der Einrichtung zudem eurer <a href="https://yourdevice.ch/android-backup-mit-nextcloud/">Phone aus einem Backup wiederherstellen</a>. Am Schluss wird euch noch Bedienung des Smartphones via Gesten erklärt, diese könnt ihr später unter <strong>System -&gt; Touch-Gesten &amp; Bewegungen</strong> aber auch gerne wieder zurück auf die klassische Steuerung stellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine MicroG Installation gibt es keine während der Installation/Einrichtung von GrapheneOS nicht, dafür aber eine andere Methode, um Kompatibilität zu bestimmten Apps und Dienstleistungen zu gewährleisten. Darauf gehen wir unten im Abschnitt Sandboxed GooglePlay ein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während der Einrichtung könnt ihr, im Gegensatz zu CalyxOS keine weiteren Apps installieren, zumindest keine GrapheneOS fremde Apps. Standardapps wie Taschenrechner, Kalender, Kontakte, PDF Reader, Taschenlampe, Rechner und etc. sind natürlich vorinstalliert.</p>



<div class="wp-block-kadence-infobox kt-info-box14600_b749be-bb"><span class="kt-blocks-info-box-link-wrap info-box-link kt-blocks-info-box-media-align-top kt-info-halign-center"><div class="kt-blocks-info-box-media-container"><div class="kt-blocks-info-box-media kt-info-media-animate-none"><div class="kadence-info-box-icon-container kt-info-icon-animate-none"><div class="kadence-info-box-icon-inner-container"><span class="kb-svg-icon-wrap kb-svg-icon-fe_alertTriangle kt-info-svg-icon"><svg viewBox="0 0 24 24"  fill="none" stroke="currentColor" stroke-width="2" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"  aria-hidden="true"><path d="M10.29 3.86L1.82 18a2 2 0 0 0 1.71 3h16.94a2 2 0 0 0 1.71-3L13.71 3.86a2 2 0 0 0-3.42 0z"/><line x1="12" y1="9" x2="12" y2="13"/><line x1="12" y1="17" x2="12" y2="17"/></svg></span></div></div></div></div><div class="kt-infobox-textcontent"><h2 class="kt-blocks-info-box-title"></h2><p class="kt-blocks-info-box-text">Auf dem letzten Einrichtungsscreen werdet ihr gefragt ob ihr OEM-Unlocking wieder deaktivieren wollt. Lasst den Haken unbedingt wie er ist, ansonsten könnte, bei Verlust des Gerätes, jemand euren Bootloader entsperren, und eure Daten anschliessend auslesen.</p></div></span></div>



<h2 class="wp-block-heading">Anwendung von GrapheneOS</h2>



<p class="wp-block-paragraph">In diesem Abschnitt geht es um die Anwendung von GrapheneOS, was es es wichtiges zu wissen gibt, wo ihr eure Apps her bekommt, wie ihr das System auf dem neusten Stand haltet, wo es Updates für das Betriebssystem gibt, und welche weiteren Möglichkeiten ihr habt. Ausserdem klären wir ein paar sicherheitspezifische Einstellungen von GrapheneOS, die es auf CalyxOS nicht gibt. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Bedienung von GrapheneOS</h3>



<p class="wp-block-paragraph">GrapheneOS bietet eine intuitive Gestensteuerung, die die Navigation erleichtert und das Nutzungserlebnis verbessert. Wir zeigen euch, wie die Bedienung von statten geht, und wir ihr zurück auf die klassiche Bedienung mit Buttons zurück wechselt</p>



<h4 class="wp-block-heading">Gestensteuerung</h4>



<p class="wp-block-paragraph">1. <strong>Home-Bildschirm</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Zum Startbildschirm zurückkehren:</strong> Wischt von der Unterkante des Bildschirms nach oben. Dies bringt euch jederzeit zurück zum Startbildschirm.</li>



<li><strong>Zwischen Apps wechseln:</strong> Wischt von der Unterkante des Bildschirms nach oben und halte kurz, um den App-Wechsler zu öffnen. Ihr könnt dann nach links oder rechts wischen, um durch die geöffneten Apps zu blättern. Ganz links findet ihr dann den Button um alle Apps gleichzeitig zu beenden. Ein Wisch nach oben, beendet die jeweilige App einzeln.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">2. <strong>Zurück</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Zurückgehen:</strong> Wischt von der linken oder rechten Bildschirmkante zur Mitte des Bildschirms. Diese Geste ersetzt die traditionelle Zurück-Taste und funktioniert in den meisten Apps.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">3. <strong>Öffnen von Benachrichtigungen und Schnelleinstellungen</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Benachrichtigungen anzeigen:</strong> Zieht vom oberen Bildschirmrand nach unten, um die Benachrichtigungen zu sehen.</li>



<li><strong>Schnelleinstellungen öffnen:</strong> Zieht vom oberen Bildschirmrand nach unten und zieht ein zweites mal erneut nach unten, um auf die Schnelleinstellungen wie WLAN, Bluetooth und Helligkeit, die Einstellungen und mehr, zuzugreifen.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">5. <strong>Bildschirm teilen (Split-Screen)</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Apps im Split-Screen-Modus verwenden:</strong> Öffnet in den App-Wechsler (Wischt von der Unterkante nach oben und halt kurz), tippt auf das App Symbol über der App, und danach auf <strong>Splitscreen</strong> der gewünschten App. Wählt dann die zweite App, die ihr gleichzeitig verwenden möchtet.</li>
</ul>



<h4 class="wp-block-heading">Klassische Bedienung</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Falls ihr lieber die klassische Steuerung mit den drei Tasten am unteren Bildschirmrand nutzen möchtet, könnt ihr dies in den Einstellungen ändern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">1. <strong>Einstellungen öffnen</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Geht auf euren Startbildschirm oder in der App-Schublade auf das Zahnradsymbol, um die Einstellungen zu öffnen.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">2. <strong>System und Gesten</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Scrollet nach unten und tippt auf "<strong>System</strong>".</li>



<li>Tippt auf "<strong>Touch-Gesten &amp; Bewegungen</strong>".</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">3. <strong>Systemnavigation auswählen</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Hier findet ihr den Punkt "<strong>Navigationsmodus</strong>". Tippt darauf.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">4. <strong>Navigationsleiste auswählen</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Ihr seht verschiedene Optionen für die Systemnavigation. Wählt "<strong>Bedienung über 3 Schaltflächen</strong>" aus.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Jetzt habt ihr die klassische Navigationsleiste mit den drei Tasten unten auf eurem Bildschirm:</p>



<p class="wp-block-paragraph">1. <strong>Home-Taste</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Zum Startbildschirm zurückkehren:</strong> Tippt auf die mittlere Taste (Kreis-Symbol).</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">2. <strong>Zurück-Taste</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Zurückgehen:</strong> Tippt auf die Taste links neben der Home-Taste (Pfeil nach links).</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">3. <strong>App-Wechsler-Taste</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Zwischen Apps wechseln:</strong> Tippt auf die Taste rechts neben der Home-Taste (Quadrat-Symbol), um den App-Wechsler zu öffnen. Hier könnt ihr nach links oder rechts wischen, um durch eure geöffneten Apps zu blättern.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Mit diesen Einstellungen und Tipps könnt ihr euer GrapheneOS-Gerät entweder über die moderne Gestensteuerung oder die klassische Bed</p>



<h3 class="wp-block-heading">App Quellen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">GrapheneOS ist ein extrem datenschutzorientiertes Betriebssystem und verzichtet wie ihr bereits gelesen habt, vollständig auf Google-Dienste und -Apps. Das bedeutet, falls ihr kein Sandboxed Google Play verwendet:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Kein Google Play Store</strong>: Stattdessen nutzt ihr alternative App-Stores.</li>



<li><strong>Keine Google-Play-Dienste</strong> <strong>per Standard</strong>: nur mit Sandboxed Google Play habt ihr erweiterte Funktionen die ihr von Google Phones kennt: dazu gehören Push Benachrichtigungen und kompatiblität mit Big-Tech Apps.</li>



<li><strong>Kein automatisches Tracking</strong>: eure Aktivitäten werden nicht an Google gesendet, ausser ihr verwendet natürlich Google Apps oder sonstige datensammelnde Apps. </li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Graphene's eigener Appstore</h3>



<p class="wp-block-paragraph">GrapheneOS kommt mit eigenen Apps da her, die speziell auf das Betriebssystem zugegeschnitten, und gehärtet sind. Diese Apps findet ihr in der App Übersicht unter <strong>App Store</strong>. Diese Apps sind sehr tief ins Betriebssystem verankert, und können, <strong>nicht deinstalliert, sondern nur deaktiviert werden</strong>. Es empfiehlt sich aber die Standard Apps von GrapheneOS immer zu verwenden, da spezielle Sicherheitsfeatures bewerkstelligen, dass diese Apps praktisch nicht hackbar, oder manipulierbar sind, ohne dass das System etwas davon mitbekommt.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Vorinstallierte System Apps</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Die Apps unterscheiden sich zwischen vorinstallierten Systemapps, und weiteren Apps die installiert werden können.</p>



<h5 class="wp-block-heading">Vanadium</h5>



<p class="wp-block-paragraph">GrapheneOS enthält den Vanadium-Browser sowohl als WebView-Implementierung des Betriebssystems als auch als Standardbrowser. Vanadium ist zweifelsohne einer der Hauptmerkmale von GrapheneOS. Vanadium ist eine gehärtete Variante von Chromium, die verbesserte Privatsphäre und Sicherheit bietet, ähnlich wie GrapheneOS im Vergleich zu AOSP. Der Vanadium-Browser hat derzeit ein paar richtig gute Funktionen, und es sind viele Verbesserungen für die Zukunft geplant.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Einige der im Vergleich zum Standard-Mobile-Chromium hinzugefügten Funktionen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Type-based Control Flow Integrity (CFI)</strong></li>



<li><strong>Hardware Memory Tagging (MTE)</strong> aktiviert für den Hauptspeicherallocator</li>



<li>Strikte Website-Isolierung und Sandbox-Ifames</li>



<li><strong>JavaScript JIT</strong> standardmäßig deaktiviert mit seitenweitem Umschalten über ein Dropdown-Berechtigungsmenü</li>



<li><strong>Native Android-Autofill-Implementierung</strong>, um die Notwendigkeit eines gesandboxten Google Play für Autofill-Unterstützung zu vermeiden</li>



<li><strong>WebGPU</strong> deaktiviert zur Reduzierung der Angriffsfläche</li>



<li><strong>WebRTC IP Handling Policy Toggle</strong>, um den Peer-to-Peer-WebRTC-Modus zu steuern</li>



<li><strong>Compiler-Härtung</strong>: automatische Variableninitialisierung, starker Stack-Schutz, wohldefinierter vorzeichenbehafteter overflow</li>



<li><strong>Hochleistungs-Content-Filter-Engine</strong> unter Verwendung von EasyList + EasyPrivacy mit seitenweitem Umschalten über ein Dropdown-Berechtigungsmenü</li>



<li><strong>Vollständigere Statuspartitionierung </strong>ohne Opt-out für Origin Trials</li>



<li>High Entropy Client Hints werden durch eingefrorene User-Agent-Werte ersetzt, um das Lecken von Geräte-/OS-Informationen zu vermeiden</li>



<li>Die <strong>Battery API</strong> zeigt den Servern immer an, dass der Akku lädt und 100% Kapazität hat</li>



<li><strong>Triviale Subdomain-Ausblendung</strong> deaktiviert</li>



<li><strong>Konsistentes Browserverhalten</strong> über alle Benutzer hinweg ohne Verwendung von Feature-Flags und Seed-basierten Trials</li>



<li><strong>Nahezu alle Remote-Dienste standardmäßig deaktiviert oder entfernt</strong>. Standardmäßig wird nur mit GrapheneOS-Servern verbunden. Es gibt nur zwei Standarddienste: Komponent-Updates wie Zertifizierungsstellen- und Zertifikatswiderruf-Updates sowie DNS-over-HTTPS-Konnektivitätsprüfungen, wenn aktiviert</li>



<li><strong>Web-Suche und globale Suchintents</strong>, um die Notwendigkeit einer OS-Such-App zu ersetzen</li>



<li>Option, immer Links aus anderen Apps, benutzerdefinierten Tabs, Suchintents und Share-Intents im Inkognito-Modus zu öffnen</li>



<li>Option zur Reduzierung oder Deaktivierung des Sendens von Cross-Origin-Referrer-Informationen, wo ein Link geöffnet wurde</li>



<li><strong>Hybride Post-Quantum-Kryptografie standardmäßig</strong> aktiviert, um das Verhalten von Chromium auf dem Desktop zu entsprechen, da die unterstützten Geräte mehr als schnell genug sind</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Bessere Standardeinstellungen, einschließlich nicht benutzerseitiger Flags:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Reduzieren des <strong>Accept-Language Headers</strong> standardmäßig (nur über chrome://flags verfügbar)</li>



<li>Drittanbieter-Cookies standardmäßig deaktiviert</li>



<li>Zahlungssupport standardmäßig deaktiviert</li>



<li>Website-Hintergrundsynchronisierung standardmäßig deaktiviert</li>



<li>Sensorzugriff standardmäßig deaktiviert</li>



<li>Geschützte Medien (DRM) standardmäßig deaktiviert</li>



<li>Hyperlink-Auditing standardmäßig deaktiviert</li>



<li><strong>Do Not Track</strong> standardmäßig deaktiviert, hauptsächlich um zu vermeiden, dass Benutzer sich durch das Aktivieren von anderen unterscheiden, da es keinen wirklichen Wert hat</li>



<li><strong>WebRTC IP Handling Policy</strong> standardmäßig auf den privatesten Wert gesetzt, anstatt auf den am wenigsten privaten Wert (durch Vanadium zu einer benutzerseitigen Option gemacht)</li>
</ul>



<h5 class="wp-block-heading">Auditor</h5>



<p class="wp-block-paragraph">Die Auditor-App und der Attestationsdienst bieten eine starke hardwarebasierte Überprüfung der Authentizität und Integrität der Firmware/Software auf dem Gerät. Eine starke Paarungs-basierte Methode wird verwendet, die auch die Identität des Geräts auf Basis des hardwaregestützten Schlüssels, der für jede Paarung erzeugt wird, verifiziert. Softwarebasierte Überprüfungen werden darauf aufbauend hinzugefügt, wobei der Trust sicher von der Hardware abgeleitet wird.</p>



<h5 class="wp-block-heading">Camera</h5>



<p class="wp-block-paragraph">GrapheneOS Camera ist eine moderne Kamera-App mit einer guten Benutzeroberfläche und einem Schwerpunkt auf Privatsphäre und Sicherheit. Metadaten werden standardmässig nicht aufgenommen. </p>



<h5 class="wp-block-heading">PDF Viewer</h5>



<p class="wp-block-paragraph">GrapheneOS PDF Viewer ist ein gesandboxtes, gehärtetes PDF-Programm, das HiDPI-Rendering verwendet und Funktionen wie Pinch-to-Zoom, Textauswahl, das Anzeigen verschlüsselter PDFs und mehr bietet.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Weitere Apps</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Dies sind Apps, die sich via den Graphene eigenen Appstore hinzufügen lassen, und welche spezielle durch GrapheneOS geschützt werden.</p>



<h5 class="wp-block-heading">Accrescent</h5>



<p class="wp-block-paragraph">Accrescent ist ein alternativer App Store, der speziell auf Sicherheit und Datenschutz ausgerichtet ist. Jede App im Accrescent Store wird gründlich überprüft, um sicherzustellen, dass sie sicher ist und keine unnötigen Berechtigungen anfordert. Der Store sammelt keine unnötigen Daten über die Nutzer und setzt auf Transparenz bei der Überprüfung und Freigabe von Apps.</p>



<p class="wp-block-paragraph">GrapheneOS bietet Accrescent in seinem eigenen App Store an, weil beide Plattformen einen starken Fokus auf Sicherheit und Datenschutz legen. Durch die Integration von Accrescent können Nutzer von GrapheneOS sicherstellen, dass die Apps, die sie installieren, den hohen Sicherheitsstandards entsprechen und ihre Privatsphäre geschützt bleibt. Diese Partnerschaft unterstützt das Ziel von GrapheneOS, eine sichere und vertrauenswürdige Umgebung für seine Nutzer zu schaffen. Leider gibt es noch nicht alzuviele Apps im Store von Accrescent.</p>



<h5 class="wp-block-heading">Android Auto</h5>



<p class="wp-block-paragraph">GrapheneOS bietet die Möglichkeit, offizielle Versionen von Android Auto zu installieren und zu nutzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Android Auto benötigt normalerweise privilegierten Zugriff, um zu funktionieren. GrapheneOS verwendet jedoch eine Erweiterung der gesandboxten Google Play-Kompatibilitätsschicht, um Android Auto mit reduzierten Privilegien betreiben zu können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um Android Auto zu installieren, verwendet ihr den GrapheneOS App Store. Android Auto kann nicht über den Play Store oder andere App-Quellen installiert werden. Da Android Auto von gesandboxtem Google Play abhängig ist, werdet ihr aufgefordert, dieses zu installieren, falls es noch nicht installiert ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach der Installation von Android Auto <strong>muss das Gerät neu gestartet werden</strong>.  Danach muss Android Auto über die <strong>Einstellungen -&gt; Apps -&gt; Sandboxed Google Play -&gt; Android Auto-Konfigurationsbildschirm</strong> eingerichtet werden. Dieser Bildschirm enthält Schalter für Berechtigungen, Links zu verwandten Konfigurationsbildschirmen, Konfigurationstipps und Links zu optionalen Abhängigkeiten von Android Auto.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Berechtigungsschalter fordern vor der Aktivierung eine Bestätigung an. Ein Popup erklärt, welchen Zugriff jede Berechtigung bietet.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/android_auto_Settings.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="459" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/android_auto_Settings-459x1024.png" alt="" class="wp-image-19664" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/android_auto_Settings-459x1024.png 459w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/android_auto_Settings-134x300.png 134w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/android_auto_Settings-768x1714.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/android_auto_Settings-688x1536.png 688w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/android_auto_Settings-918x2048.png 918w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/android_auto_Settings-500x1116.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/android_auto_Settings.png 960w" sizes="auto, (max-width: 459px) 100vw, 459px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Standardmäßig erhält Android Auto keinen privilegierten Zugriff und wird wie andere Apps behandelt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit Android Auto funktioniert, müssen grundlegende Berechtigungen für die verkabelte oder drahtlose Nutzung von Android Auto erteilt werden. Die verkabelte Nutzung von Android Auto erfordert deutlich weniger Zugriff als die drahtlose Nutzung. Diese grundlegenden Berechtigungen werden über die Schalter "<strong>Berechtigungen für verkabeltes / drahtloses Android Auto erlauben</strong>" gesteuert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für einige Autos <strong>sind die Basisberechtigungen für drahtloses Android Auto erforderlich</strong>, selbst wenn ihr verkabeltes Android Auto nutzt. Wenn die verkabelte Verbindung zum Auto mit nur den verkabelten Berechtigungen nicht funktioniert, versucht, stattdessen drahtlose Berechtigungen zu erteilen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um Benachrichtigungen vom Gerät ins Auto weiterzuleiten, muss Android Auto <strong>Zugriff auf Benachrichtigungen</strong> haben. Die Einstellungen für den Zugriff auf Benachrichtigungen sind unter den Berechtigungsschaltern von Android Auto verlinkt verlinkt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit Apps in der Android Auto-Benutzeroberfläche im Auto angezeigt werden, müssen sie aus dem Play Store installiert sein und Android Auto unterstützen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit Android Autos Sprachführung funktioniert, muss Googles TTS von Aurora installiert werden:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://play.google.com/store/apps/details?id=com.google.android.tts&amp;hl=de">https://play.google.com/store/apps/details?id=com.google.android.tts&amp;hl=de</a></p>



<h5 class="wp-block-heading">Google Play Services</h5>



<p class="wp-block-paragraph">GrapheneOS ermöglicht die Nutzung von Google Play in einer sicheren Sandbox-Umgebung, ohne spezielle Zugriffsrechte oder Privilegien. Google Play-Apps sind normale Apps und können nur innerhalb ihres Nutzer- oder Arbeitsprofils verwendet werden. Sie haben keinen Zugriff auf Daten anderer Apps und benötigen die ausdrückliche Zustimmung des Nutzers für den Zugriff auf Profildaten oder Berechtigungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die meisten Google Play-Dienste funktionieren nahezu vollständig, einschließlich dynamischer Module und Funktionen wie Google Play Games. Standortanfragen werden standardmäßig an eine GrapheneOS-Neuimplementierung weitergeleitet, können aber bei Bedarf auf den Google-Dienst umgestellt werden. Der Play Store wird vollständig unterstützt, einschließlich In-App-Käufen und automatischer Updates, sofern der Nutzer die entsprechenden Berechtigungen erteilt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zur Nutzung von Sandboxed Google Play gibt es weiter unten einen eigenen Abschnitt.</p>



<h5 class="wp-block-heading">Markup</h5>



<p class="wp-block-paragraph">Snap Markup ist ein kostenloses Foto-Markup-Tool. Snap Markup bietet eine Vielzahl von Anmerkungsfunktionen wie Zuschneiden, Text hinzufügen, verpixeltes Bild, Zeichnen, Pfeil, Rechteck, Kreis, Linie und viele mehr.<br>Lassen Sie Ihr Bild oder Ihre Fotos einfach bearbeiten und markieren und schnell mit Ihren Freunden und Fachleuten teilen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Markup aus dem Google Play Store funktioniert nicht, und es lässt sich auch nicht aus dem Aurora Store installieren, wer es unbedingt braucht, kann es sich hier installieren. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Externe App Stores</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Externe Apps Stores sind per default auf GrapheneOS nicht vorhanden, und muss man sich selber installieren. GrapheneOS lässt euch hier also die Wahl, von welchem App Stores ihr eure Apps bezieht. Die Standardmöglichkeiten wären:</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>1. Aurora Store</strong></h4>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://yourdevice.ch/aurora-store-installation-und-anwendung/">Der Aurora Store</a> ist eine alternative Schnittstelle zum Google Play Store. Hier könnt ihr auf alle Apps des Play Stores zugreifen, ohne ein Google-Konto zu verwenden. GrapheneOS empfiehlt diesen Appstore, da die Apps aus geprüften und nahezu virenfreien Quellen stammen, und sind aufgrund Googles strenger Sicherheitsrichtlinien sicherer als die Apps aus dem<a href="https://yourdevice.ch/f-droid-sicherheitsbedenken-und-aktuelle-probleme/">F-Droid Store</a>. Aurora Store bietet die Möglichkeit, anonym zu bleiben. Aurora kann via F-Droid installiert werden. Ein Artikel der Aurora genauer beschreibt, findet ihr hier:</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:25%"></div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:50%">
<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-yourdevice-ch-deine-anlaufstelle-f-r-linux-opensource-software-und-co wp-block-embed-yourdevice-ch-deine-anlaufstelle-f-r-linux-opensource-software-und-co"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="ES6ezDNlHY"><a href="https://yourdevice.ch/aurora-store-installation-und-anwendung/">Aurora Store Installation und Anwendung</a></blockquote><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Aurora Store Installation und Anwendung&#8220; &#8211; yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co" src="https://yourdevice.ch/aurora-store-installation-und-anwendung/embed/#?secret=a6AkvGixKH#?secret=ES6ezDNlHY" data-secret="ES6ezDNlHY" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
</div></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:25%"></div>
</div>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>2. F-Droid</strong></h4>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://yourdevice.ch/f-droid-installation-und-anwendung/">F-Droid</a> ist ein alternativer App-Store, der nur Open-Source-Apps anbietet. Hier findet ihr viele nützliche Anwendungen, die frei von Tracker und Werbungen sind. Wie ihr F-Droid installiert und verwendet, findet ihr hier:</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:25%"></div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:50%">
<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-yourdevice-ch-deine-anlaufstelle-f-r-linux-opensource-software-und-co wp-block-embed-yourdevice-ch-deine-anlaufstelle-f-r-linux-opensource-software-und-co"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="1YfQlqDfax"><a href="https://yourdevice.ch/f-droid-installation-und-anwendung/">F-Droid Installation und Anwendung</a></blockquote><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;F-Droid Installation und Anwendung&#8220; &#8211; yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co" src="https://yourdevice.ch/f-droid-installation-und-anwendung/embed/#?secret=bMktK5mlvG#?secret=1YfQlqDfax" data-secret="1YfQlqDfax" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
</div></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:25%"></div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph">Aufgrund diverser Sicherheitsmängel beim builden der Apps, ist der F-Droid aus Sicht der Security nicht als aller erstes zu empfehlen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">3. Droid-ify</h4>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><a href="https://yourdevice.ch/droid-ify-die-f-droid-alternative/">Droid-ify</a></strong> ist ein alternativer Open-Source-App-Store für Android, der als F-Droid-Client fungiert. Er bietet eine moderne, intuitive Benutzeroberfläche und ermöglicht das einfache Durchsuchen, Installieren und Aktualisieren von Apps aus F-Droid und anderen Repositorys.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Hauptmerkmale von Droid-ify:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Open Source &amp; Google-frei</strong>: Droid-ify basiert auf freien und quelloffenen Technologien.</li>



<li><strong>F-Droid Client</strong>: Funktioniert als Alternative zur offiziellen F-Droid-App, bietet aber eine modernere UI.</li>



<li><strong>Mehrere Repositories</strong>: Unterstützung für zusätzliche Repos wie IzzyOnDroid oder eigene, benutzerdefinierte Quellen.</li>



<li><strong>Automatische Updates</strong>: Ermöglicht das Aktualisieren von Apps, ohne den Google Play Store zu nutzen.</li>



<li><strong>Material-You-Design</strong>: Anpassbare UI mit dunklem Modus und flüssiger Navigation.</li>



<li><strong>Keine Anmeldung erforderlich</strong>: Apps können direkt heruntergeladen und installiert werden.</li>



<li><strong>Verifizierte APKs</strong>: Droid-ify überprüft die Integrität der Apps anhand von Signaturen.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Droid-ify ist ideal für Nutzer, die ein freies, Google-unabhängiges App-Ökosystem bevorzugen. Es kann direkt als APK von F-Droid oder GitHub heruntergeladen werden.</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:25%"></div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:50%">
<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-yourdevice-ch-deine-anlaufstelle-f-r-linux-opensource-software-und-co wp-block-embed-yourdevice-ch-deine-anlaufstelle-f-r-linux-opensource-software-und-co"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="KCWpJiuLTL"><a href="https://yourdevice.ch/droid-ify-die-f-droid-alternative/">Droid-ify, die F-Droid Alternative</a></blockquote><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Droid-ify, die F-Droid Alternative&#8220; &#8211; yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co" src="https://yourdevice.ch/droid-ify-die-f-droid-alternative/embed/#?secret=j7zpdoqSl5#?secret=KCWpJiuLTL" data-secret="KCWpJiuLTL" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
</div></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:25%"></div>
</div>



<h4 class="wp-block-heading">4. Obtainium</h4>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Obtainium</strong> ist eine Open-Source-App für Android, die es ermöglicht, Apps direkt von ihren offiziellen Release-Quellen zu installieren und zu aktualisieren – ganz ohne Google Play Store oder F-Droid.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Hauptmerkmale von Obtainium:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Updates direkt von der Quelle</strong>: Unterstützt GitHub, GitLab, Codeberg, F-Droid, APKMirror, APKPure und viele weitere.</li>



<li><strong>Keine Zwischenhändler</strong>: Obtainium bezieht die APKs direkt von den Entwicklern, sodass keine Drittanbieter-Downloads nötig sind.</li>



<li><strong>Automatische Updates</strong>: Prüft regelmäßig auf neue Versionen und ermöglicht eine automatische oder manuelle Aktualisierung.</li>



<li><strong>Sicher &amp; Open Source</strong>: Transparent und ohne versteckte Telemetrie – vollständig quelloffen.</li>



<li><strong>Leichtgewichtig &amp; effizient</strong>: Minimalistische App mit geringer Größe und ohne überflüssige Hintergrundprozesse.</li>



<li><strong>Keine Anmeldung erforderlich</strong>: Läuft völlig ohne Google-Konto oder App-Store-Abhängigkeiten.</li>



<li><strong>Mehrere Quellen pro App</strong>: Falls eine App auf mehreren Plattformen verfügbar ist, kann Obtainium aus verschiedenen Quellen wählen.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Obtainium eignet sich perfekt für Nutzer, die ihre Apps direkt von den Entwicklern beziehen und maximale Kontrolle über ihre Updates haben möchten. Die App kann als APK von GitHub oder F-Droid heruntergeladen werden.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>5. Direkt vom Entwickler</strong></h4>



<p class="wp-block-paragraph">Manche Apps könnt ihr direkt von den Webseiten der Entwickler herunterladen. Diese Option ist besonders nützlich, wenn eine App nicht in F-Droid oder Aurora Store verfügbar ist. Ein Anhaltspunkt ist hier sicherlich <a href="https://github.com/">Github</a>, auf dem die meissten Opensource Developer ihre Apps zuerst veröffentlichen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Oberfläche und <strong>Anpassbarkeit</strong> von GrapheneOS</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ihr habt bei GrapheneOS volle Kontrolle über euer Gerät und könnt genau festlegen, welche Apps und Dienste ihr installiert und nutzt. Mit einem langen Druck auf den Home Screen könnt ihr Hintergrund &amp; Stile festlegen, Widgets festlegen und das aussehen des Home Screens definieren. In den <strong>Einstellungen</strong> unter <strong>Display</strong> könnt ihr zudem die Schriftgrösse festlegen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Berechtigungen von Apps</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Mit einem langen Druck auf eine App und danach <strong>App Info</strong>, kommt ihr in das Kontextmenu dieser App. Ihr könnt App spezifische Einstellungen festlegen, wie zum Beispiel die Berechtigungen (unter anderem Standort, Mikrophone, Kontakte, Zugriff auf Fotos und Medien und etc.) festlegen. Hier könnt ihr eine Browserapp, falls ihr mehrere habt, auch als Standardbrowser festlegen. Weiter unten findet ihr die Version der App, und mit welchem App-Store diese installiert worden ist.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Einstellungen von GrapheneOS</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Einstellungen, beziehungsweise das Einstellungsmenu ähnelt einem Standard Android ziemlich genau. Ihr findet hier eine Liste der Einstellungen kategorisiert in Funktionen und Anwendungen wie zum Beispiel: <strong>Netzwerk, verbundene Geräte, Apps, Benachrichtigungen, Apps</strong> und Co.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/einstellungencalyx.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="460" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/einstellungencalyx-460x1024.png" alt="" class="wp-image-14577" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/einstellungencalyx-460x1024.png 460w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/einstellungencalyx-135x300.png 135w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/einstellungencalyx-768x1710.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/einstellungencalyx-690x1536.png 690w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/einstellungencalyx-920x2048.png 920w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/einstellungencalyx-500x1113.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/einstellungencalyx.png 1008w" sizes="auto, (max-width: 460px) 100vw, 460px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Findet ihr eine Einstellungen nicht sofort, benutzt einfach oben die Suchfunktion. Wer einmal ein Android bedient hatte, sollte sich hier schnell zurecht finden.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Erweiterte Sicherheitseinstellungen von GrapheneOS</h4>



<p class="wp-block-paragraph">GrapheneOS verfügt über eine Reihe von Sicherheitsfunktionien, welches kein anderes Betriebssystem so mit sich bringt. Diese Funktionen schützen auch nicht-GrapheneOS-Apps vor Manipulation, Veränderungen oder Hacks. Die Einstellungen findet ihr unter <strong>Einstellungen -&gt; Sicherheit</strong>. Wir erklären euch einige dieser Einstellungen, damit ihr wisst, womit ihr es hier zu tun habt.</p>



<h5 class="wp-block-heading">Auto Reboot</h5>



<p class="wp-block-paragraph">GrapheneOS bietet eine Auto-Reboot-Funktion, die gesperrte Geräte nach einer festgelegten Zeit automatisch neu startet, um Daten im Ruhezustand zu halten. Jedes Mal, wenn das Gerät gesperrt wird, startet ein Countdown-Timer. Wenn das Gerät nicht erfolgreich entsperrt wird, bevor der Timer abläuft, wird es neu gestartet. Das Entsperren eines beliebigen Profils, nicht nur des Besitzerprofils, setzt den Timer zurück.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Timer ist standardmäßig auf 18 Stunden eingestellt, kann aber auf Werte zwischen 10 Minuten und 72 Stunden eingestellt oder ganz deaktiviert werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Funktion greift nicht, wenn das Gerät sich im "Before First Unlock"-Zustand befindet. Das bedeutet, dass das Gerät nicht ständig neu gestartet wird, da die Daten bereits im Ruhezustand sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Funktion ist im Init-Prozess implementiert, was verhindert, dass sie durch Abstürze von Systemprozessen umgangen wird. Ein Init-Absturz führt zu einem Kernel-Panic, der wiederum zu einem Neustart führt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Auto-Reboot-Funktion schützt eure Daten, indem sie das Gerät automatisch neu startet, wenn es für eine bestimmte Zeit gesperrt bleibt. Dadurch bleiben eure Daten sicher, falls jemand versucht, auf das gesperrte Gerät zuzugreifen. Die Daten bleiben sicherer, weil ein Neustart des Geräts den Speicher verschlüsselt und somit unzugänglich macht. Ohne das richtige Passwort kann niemand auf die Daten zugreifen.</p>



<h5 class="wp-block-heading">Duress PIN/Passwort</h5>



<p class="wp-block-paragraph">GrapheneOS ermöglicht es euch, eine Notfall-PIN oder ein Notfall-Passwort einzurichten (Duress), welches das Gerät unwiderruflich unlesbar macht (einschließlich aller installierten eSIMs), wenn es eingegeben wird, wo immer die Geräteanmeldedaten abgefragt werden (z.B. auf dem Sperrbildschirm oder bei jeder anderen Aufforderung im Betriebssystem). Dabei sind einige Dinge zu beachten:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Sofortige Löschung:</strong> Die Datenlöschung erfolgt ohne Neustart und kann nicht unterbrochen werden. Wird der Duress-Pin eingegeben, verwandeln sich die Daten auf den Smartphone in unentschlüssbaren Buchstabensalat.</li>



<li><strong>Einrichtung:</strong> Die Notfall-PIN/Passwort kann unter <strong>Einstellungen &gt; Sicherheit &gt; Duress-Passwort</strong> im Besitzerprofil eingerichtet werden.</li>



<li><strong>Profile:</strong> ein Duress-PIN oder ein Duress-Passwort muss für jedes Profil separat eingerichtet werden.</li>



<li><strong>Vorrang der Entsperrmethode:</strong> Wenn der Duress-PIN/das Duress-Passwort mit der tatsächlichen Entsperrmethode identisch ist, hat die Entsperrmethode Vorrang, und es erfolgt keine Löschung. Er darf, bzw. sollte also nicht identisch mit dem Hauptpin sein.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Funktion bietet zusätzlichen Schutz, indem sie sicherstellt, dass im Falle einer Gefahrensituation alle Daten schnell und sicher gelöscht werden können.</p>



<h5 class="wp-block-heading">USB-C Port Schutz</h5>



<p class="wp-block-paragraph">GrapheneOS ignoriert standardmäßig verbundene USB-Geräte, wenn das Gerät bereits gestartet und der Bildschirm gesperrt ist. Ein bereits beim Booten verbundenes USB-Gerät funktioniert jedoch weiterhin. Dies dient dazu, die Angriffsfläche eines gesperrten Geräts mit aktiven Benutzersitzungen zu reduzieren und so die nicht ruhenden Daten zu schützen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Einstellungen zur Steuerung von USB-Geräten:</strong></p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Off</strong> - der USB Port ist vollständig deaktiviert</li>



<li><strong>Charging-Only</strong> - erlaubt nur das Laden des Gerätes</li>



<li><strong>Charging-only when locked</strong> - erlaubt das aufladen des Gerätes nur, wenn das Gerät gesperrt ist, sollte Ein Ladegerät beim entsperren eingesteckt sein, wird nicht geladen (Standardeinstellung)</li>



<li><strong>Charging-only when locked excecpt before first unlock</strong> - gleiches wie die Standardeinstellung, ausser dass das Gerät das erste mal freigeschalten werden muss, um aktiviert zu werden. </li>



<li><strong>On</strong> - keine Einschränkungen, Standard Android verhalten. </li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Einstellungen haben keinen Einfluss darauf, wie das Gerät selbst als USB-Gerät agiert, wenn es an einen Computer angeschlossen wird. Android ist standardmäßig im Lade-Modus und erfordert eine Zustimmung, um für Dateiübertragungen, USB-Tethering, MIDI oder PTP verwendet zu werden.</p>



<h4 class="wp-block-heading">App Spezifische Einstellungen</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Ihr könnt pro App GrapheneOS spezifische Sicherheitseinstellungen festlegen. Per Default ist alles bereits optimiert eingestellt. Wir erklären euch die Einstellungen hier jedoch noch genauer.</p>



<h5 class="wp-block-heading">Exploit Protection Kompatibiltätsmodus</h5>



<p class="wp-block-paragraph">GrapheneOS erweitert den Schutz vor Speicherfehlern erheblich. Einige Funktionen fangen Speicherfehler ab und beenden das Programm, um Ausnutzung zu verhindern. Andere Maßnahmen, wie das sofortige Löschen von Daten und die Zufallsanordnung des Heaps, können dazu führen, dass versteckte Fehler das Programm abstürzen lassen, anstatt mit fehlerhaftem Speicher weiterzulaufen. Diese Funktionen entdecken oft bestehende Fehler in Apps und im Betriebssystem, die nicht von GrapheneOS verursacht wurden, sondern durch die Sicherheitsmaßnahmen aufgedeckt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zusätzlich reduzieren einige Datenschutz- und Sicherheitsverbesserungen den Zugriff von Apps, was zu Abstürzen führen kann, wenn Apps den eingeschränkten Zugriff nicht bewältigen. Einige dieser Funktionen sind immer aktiv, während andere, wie Netzwerk- und Sensorschalter, vom Benutzer ein- oder ausgeschaltet werden können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Modus wechselt bei problematischen Apps zum Standard-Allocator von Android (Scudo), reduziert die Adressraumgröße, deaktiviert Speicher-Tagging (sofern die App dies nicht explizit aktiviert hat) und erlaubt nativen Debugging-Zugriff (ptrace). Diese Änderungen gelten nur für die ausgewählte App und können separat ein- und ausgeschaltet werden.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Vereinfacht gesagt, schaltet der <strong>Automatische</strong> <strong>Kompatibilitätsmodus</strong> einige der strengen Sicherheitsfunktionen aus, um die Kompatibilität mit älteren oder weniger optimierten Apps zu verbessern. </p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Die strengeren Sicherheiteinstellungen folgen unter dem Kompatibilitätsmodus:</p>



<h5 class="wp-block-heading">Memory Tagging bei Dritthersteller Apps (nicht-GrapheneOS Apps)</h5>



<p class="wp-block-paragraph">Memory Tagging ist erst <strong>ab dem Pixel 8</strong> verfügbar, und ist in GrapheneOS ist eine Sicherheitsfunktion, die hilft, Speicherfehler zu erkennen und zu verhindern. Sie funktioniert, indem sie jedem Speicherbereich ein Tag (eine Markierung) zuweist. Wenn auf den Speicher zugegriffen wird, überprüft das System, ob die Markierungen übereinstimmen. Wenn sie nicht übereinstimmen, kann das ein Hinweis auf einen Speicherfehler oder einen Angriff sein, und das System kann entsprechende Maßnahmen ergreifen, um den Fehler zu verhindern oder das Programm sicher zu beenden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Einfach gesagt, hilft Memory Tagging, Speicherfehler zu finden und zu beheben, bevor sie ausgenutzt werden können, und erhöht so die Sicherheit des Systems.</p>



<h5 class="wp-block-heading">Native Code Debugging</h5>



<p class="wp-block-paragraph">Native Debugging erlaubt es Entwicklern, tief in den Code von Anwendungen zu schauen, die direkt auf der Hardware laufen, wie Spiele oder Multimedia-Anwendungen. Das Abschalten dieser Funktion kann die Sicherheit verbessern, indem die Sandbox, die Anwendungen voneinander trennt, sicherer gemacht wird. Es verhindert die Nutzung des <code>ptrace</code>-Systemaufrufs, der manchmal Schwachstellen hat und Angreifern ermöglichen kann, zwischen Prozessen zu wechseln.</p>



<p class="wp-block-paragraph">GrapheneOS lässt Native Debugging standardmäßig aktiviert, bietet aber die Möglichkeit, es abzuschalten. Entwickler können es bei Bedarf für Debugging-Zwecke nutzen. Das Abschalten von Native Debugging bringt keinen riesigen Sicherheitsgewinn, verbessert aber die Isolation von Prozessen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das aktivieren dieser Funktion, verhindert das Code Debugging und erhöht dadurch die Sicherheit des Gerätes.</p>



<h5 class="wp-block-heading">Extended Virtual Address Space (Erweiterter virtueller Adressraum)</h5>



<p class="wp-block-paragraph">GrapheneOS nutzt einen 48-Bit-Adressraum anstelle des Standard-Android-39-Bit-Adressraums. Dies bedeutet einen deutlich größeren verfügbaren virtuellen Speicher für jede Anwendung. Der erweiterte Adressraum verbessert die Wirksamkeit von ASLR (Address Space Layout Randomization), da die Randomisierung über einen viel größeren Bereich erfolgen kann. Dies macht es für Angreifer erheblich schwieriger, Speicheradressen vorherzusagen, die für Exploits benötigt werden. Der größere Adressraum ermöglicht auch mehr Schutzseiten und isolierte Speicherbereiche ohne praktische Einschränkungen.</p>



<h5 class="wp-block-heading">WebView JIT (Just-In-Time-Kompilierung für WebView)</h5>



<p class="wp-block-paragraph">Der JavaScript-JIT-Compiler in Chromium/Vanadium wandelt JavaScript-Code während der Laufzeit in nativen Maschinencode um, um die Performance zu verbessern. Dies erhöht jedoch die Angriffsfläche erheblich, da dabei dynamisch ausführbarer nativer Code erstellt wird. Ein großer Teil der bekannten Browser-Schwachstellen stammt aus dem JIT-Engine-Bereich. GrapheneOS deaktiviert den JIT-Compiler standardmäßig für alle Websites und Apps, die WebView verwenden, mit Ausnahme der PDF-Viewer-App. Ihr könnt den JIT pro Website oder pro App aktivieren, wenn bestimmte Funktionen (wie WebAssembly) benötigt werden.</p>



<h5 class="wp-block-heading">Dynamic Code Loading via Memory (Dynamisches Code-Laden über Speicher)</h5>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Einstellung kontrolliert, ob Apps Code dynamisch aus dem Speicher laden und ausführen können, der nicht Teil des ursprünglichen APK war. Dynamisches Code-Laden erhöht die Angriffsfläche für Injection- und Tampering-Angriffe und macht die App schwieriger zu überprüfen. GrapheneOS verbietet Dynamic Code Loading komplett für System-Apps. Für vom Benutzer installierte Apps könnt ihr dies pro App blockieren. Wenn blockiert, erhält ihr eine Benachrichtigung, wenn eine App versucht, dynamischen Code zu laden, sodass ihr die Funktion bei Bedarf aktivieren könnt.</p>



<h5 class="wp-block-heading">Dynamic Code Loading via Storage (Dynamisches Code-Laden über Speicher)</h5>



<p class="wp-block-paragraph">Ähnlich wie beim Laden über Speicher, kontrolliert diese Einstellung, ob Apps Code von der Festplatte/dem Speicher laden können, der nicht Teil des ursprünglichen APK war. Viele Apps nutzen dies für Module, die Google über sein "Dynamite"-System nachlädt. GrapheneOS bietet auch hier pro-App-Kontrolle. Wenn blockiert, werden Versuche mit einer Benachrichtigung gemeldet, die sogar den Dateipfad anzeigt, von dem geladen werden sollte. Dies gibt euch mehr Kontrolle und Transparenz über das Verhalten von Apps.</p>



<div class="wp-block-kadence-infobox kt-info-box14600_251efb-7e"><span class="kt-blocks-info-box-link-wrap info-box-link kt-blocks-info-box-media-align-top kt-info-halign-left"><div class="kt-blocks-info-box-media-container"><div class="kt-blocks-info-box-media kt-info-media-animate-none"><div class="kadence-info-box-icon-container kt-info-icon-animate-none"><div class="kadence-info-box-icon-inner-container"><span class="kb-svg-icon-wrap kb-svg-icon-fas_info-circle kt-info-svg-icon"><svg viewBox="0 0 512 512"  fill="currentColor" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"  aria-hidden="true"><path d="M256 8C119.043 8 8 119.083 8 256c0 136.997 111.043 248 248 248s248-111.003 248-248C504 119.083 392.957 8 256 8zm0 110c23.196 0 42 18.804 42 42s-18.804 42-42 42-42-18.804-42-42 18.804-42 42-42zm56 254c0 6.627-5.373 12-12 12h-88c-6.627 0-12-5.373-12-12v-24c0-6.627 5.373-12 12-12h12v-64h-12c-6.627 0-12-5.373-12-12v-24c0-6.627 5.373-12 12-12h64c6.627 0 12 5.373 12 12v100h12c6.627 0 12 5.373 12 12v24z"/></svg></span></div></div></div></div><div class="kt-infobox-textcontent"><h2 class="kt-blocks-info-box-title"></h2><p class="kt-blocks-info-box-text">Sollte eine App, trotz der automatischen Kompatibiltätsfunktion Probleme machen, und beispielsweise Abstürzen, meldet sich GrapheneOS per Pop-Up, und erklärt euch direkt, welche Sicherheitsfunktion ihr für diese App deaktiveren müsst. Jede Sicherheitsfunktion kann für alle Apps individuell aktiviert, und deaktiviert werden. Das geschieht in den App-Einstellungen direkt.</p></div></span></div>



<h3 class="wp-block-heading"><br>Apps mit eingeschränkten Zugriff auf die Ordner eures Smartphones konfigurieren</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ihr könnt Apps wie Whatsapp nur eingeschränkten Zugriff auf die Kontaktliste, oder euren Medienordner gewähren. Dies geschieht über <strong>Contact</strong>, oder <strong>Storage Scopes</strong>. </p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Contact Scopes</strong></h4>



<p class="wp-block-paragraph">Auf Android wird der Zugriff auf Kontakte mit einer Alles-oder-nichts-Kontakte-Berechtigung gesteuert, die sowohl Lese- als auch Schreibzugriff auf alle auf dem Gerät gespeicherten Kontakte gewährt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Viele Apps (z. B. beliebte Messaging-Apps) verweigern den Dienst, wenn die Kontakte-Berechtigung nicht erteilt wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">GrapheneOS bietet die Funktion Contact Scopes als Alternative zur Erteilung der totalen Kontakte-Berechtigung. Wenn Contact Scopes aktiviert ist, nimmt die App an, dass sie die Kontakte-Berechtigung hat, obwohl sie diese tatsächlich nicht hat. Standardmäßig hat eine App mit aktivierten Contact Scopes keinen Zugriff auf Kontakte. Die App findet nur ein leeres Adressbuch vor. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Optional kann Lesezugriff auf folgende Bereiche gewährt werden:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Kontaktdaten (Telefonnummer oder E-Mail):</strong> Der Zugriff auf jede Art von Nummer und E-Mail in einem Kontakt wird separat gewährt. Der Zugriff auf den Kontaktnamen wird automatisch gewährt.</li>



<li><strong>Einzelner Kontakt:</strong> Der Zugriff auf alle Kontaktdaten, außer dem Kontaktfoto, wird gewährt.</li>



<li><strong>Kontaktgruppe ("Label"):</strong> Entspricht der Gewährung des Zugriffs auf alle Kontakte in der Gruppe. Jeder Kontakt kann in mehreren Kontaktgruppen sein.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Der Typ und Name des Kontos, in dem der Kontakt gespeichert ist, werden vollständig vor der App verborgen. Der Name des Kontaktkontos ist normalerweise derselbe wie die E-Mail-Adresse dieses Kontos.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Contact Scopes aktiviert ist, wird der Schreibzugriff vollständig blockiert: Die App darf keine Kontaktdaten bearbeiten, keine Kontakte hinzufügen oder entfernen usw.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Storage Scopes</h4>



<p class="wp-block-paragraph">GrapheneOS bietet die Funktion <strong>Storage Scopes</strong> als sichere Alternative zu den Standard-Android-Speicherberechtigungen. <strong>Storage Scopes können nur aktiviert werden, wenn die App keine Speicherberechtigung hat</strong>. Wenn Storage Scopes aktiviert sind, denkt die App, sie hätte alle angeforderten Speicherberechtigungen, obwohl sie diese tatsächlich nicht hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das bedeutet, dass die App keine Dateien sehen kann, die von anderen Apps erstellt wurden. Die App darf weiterhin Dateien und Verzeichnisse erstellen, wie jede andere moderne App, die keine Speicherzugriffsberechtigung hat. Apps, die normalerweise den alten Speichermodus verwenden würden, werden auf den modernen Speichermodus umgestellt, wenn Storage Scopes aktiviert sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn eine App die "Zugriff auf alle Dateien"-Berechtigung anfordert (oder eine alte App ist, die WRITE_EXTERNAL_STORAGE anfordert), werden die Schreibbeschränkungen gelockert, um denselben Schreibzugriff zu gewähren, den die App hätte, wenn sie die "Zugriff auf alle Dateien"-Berechtigung hätte. Dies stellt die Kompatibilität mit Apps sicher, die beispielsweise ein neues Verzeichnis im Hauptverzeichnis des gemeinsamen Speichers erstellen oder eine Textdatei (z.B. lyrics.txt) im Musik-Ordner speichern. Zusätzlicher Lesezugriff wird solchen Apps jedoch nicht gewährt; sie können weiterhin nur ihre eigenen Dateien sehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für alle anderen Apps gewährt die Aktivierung von Storage Scopes keinen zusätzlichen Speicherzugriff über das hinaus, was eine moderne App ohne Speicherberechtigung bereits hat. Optional könnt ihr festlegen, auf welche von anderen Apps erstellten Dateien die App zugreifen kann. Der Zugriff kann auf eine bestimmte Datei oder auf alle Dateien in einem Verzeichnis gewährt werden. Der Standard-SAF-Picker wird hierfür in einem speziellen Modus verwendet, der nur gemeinsame Speicherdateien/-verzeichnisse anzeigt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine bedeutende Einschränkung von Storage Scopes ist, dass die App den Zugriff auf Dateien verliert, die sie erstellt hat, wenn sie deinstalliert und erneut installiert wird. Dies ist dasselbe Verhalten wie bei jeder anderen App ohne Speicherzugriffsberechtigung. Als Lösung können Benutzer den Zugriff auf diese Dateien/Verzeichnisse manuell über den die Einstellungen der Storages Scopes gewähren.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Praktische Anwendung von Storage Scopes</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Ihr nutzt WhatsApp auf eurem GrapheneOS-Gerät, um mit Freunden und Familie zu kommunizieren. Ihr möchtet sicherstellen, dass WhatsApp nur auf die Dateien zugreifen kann, die ihr freigebt, und zum Beispiel nicht gleich dem kompletten DCIM Ordner mit allen Bildern, die ihr aufgenommen habt. Erlaubt ihr der App normalerweise die Freigabe auf <strong>Fotos und Videos</strong>, kann Whatsapp alle Fotos und Videos lesen, egal in welchem Ordner sie sind. Fotos und Videos, die von anderen Apps erstellt worden sind, können somit von Whatsapp gelesen werden. Nun können wir aber einen Ordner, explizit für Whatsapp erstellen, und können dort die Photos reinkopieren, die Whatsapp auch tatsächlich verwenden darf. Das geht so:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ordner erstellen</strong> </p>



<p class="wp-block-paragraph">Erstellt euch einen Ordner den Whatsapp benutzen darf. Beispielsweise ein neuer Ort, auf dem indem ihr nur bestimmte Fotos habt, die Whatsapp lesen darf. Dieser Ordner könnte sich auch im DCIM Ordner der Kamera sein. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Installation und Konfiguration:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ihr installiert WhatsApp, erlaubt <strong>keinen Dateienzugriff</strong> und aktiviert Storage Scopes für diese App in den Einstellungen (langer Druck auf die App --&gt; Info Button). Dadurch wird sichergestellt, dass WhatsApp denkt, es hätte alle erforderlichen Speicherberechtigungen, obwohl es tatsächlich keinen Zugriff auf Dateien anderer Apps hat. Whatsapp denkt, dass es Beispielsweise Vollzugriff auf Fotos und Videos hat, dabei sieht es nur Photos und Videos, die ihr via Whatsapp selber erhalten habt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Erstellung und Zugriff auf Dateien:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>WhatsApp kann jetzt seine eigenen Dateien und Ordner erstellen und verwalten. Ihr könnt Bilder, Videos und Sprachnachrichten senden und empfangen, wie ihr es normalerweise tun würdet.</li>



<li>Die App kann jedoch keine Dateien oder Daten sehen oder darauf zugreifen, die von anderen Apps erstellt wurden. Eure Medien und Nachrichten bleiben somit isoliert und geschützt.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Benutzerdefinierter Zugriff:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Angenommen, ihr möchtet WhatsApp Zugriff auf bestimmte Fotos gewähren, die ihr mit einer anderen App gemacht habt oder eben Fotos, die ihr entsprechend freigeben wollt. </li>



<li>Ihr könnt dies tun, indem ihr den über die Storage Scopes  explizit den Zugriff auf dies Fotos dieses Ordners gewährt.</li>



<li>Auf diese Weise könnt ihr kontrollieren, welche Dateien WhatsApp sehen und verwenden darf.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Vorteile:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Erhöhte Sicherheit:</strong> Eure WhatsApp-Daten sind isoliert und können nicht von anderen Apps eingesehen oder manipuliert werden.</li>



<li><strong>Granulare Kontrolle:</strong> Ihr bestimmt genau, auf welche Dateien und Ordner WhatsApp zugreifen darf.</li>



<li><strong>Flexibilität:</strong> Auch nach einer Neuinstallation der App könnt ihr den Zugriff auf die zuvor erstellten Dateien problemlos wiederherstellen.</li>
</ul>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneoswhatsappberechtigungen-1.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="460" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneoswhatsappberechtigungen-1-460x1024.png" alt="" class="wp-image-14666" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneoswhatsappberechtigungen-1-460x1024.png 460w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneoswhatsappberechtigungen-1-135x300.png 135w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneoswhatsappberechtigungen-1-768x1710.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneoswhatsappberechtigungen-1-690x1536.png 690w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneoswhatsappberechtigungen-1-920x2048.png 920w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneoswhatsappberechtigungen-1-500x1113.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneoswhatsappberechtigungen-1.png 1008w" sizes="auto, (max-width: 460px) 100vw, 460px" /></a></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneoswhatsapscopes.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="460" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneoswhatsapscopes-460x1024.png" alt="" class="wp-image-14667" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneoswhatsapscopes-460x1024.png 460w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneoswhatsapscopes-135x300.png 135w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneoswhatsapscopes-768x1710.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneoswhatsapscopes-690x1536.png 690w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneoswhatsapscopes-920x2048.png 920w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneoswhatsapscopes-500x1113.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneoswhatsapscopes.png 1008w" sizes="auto, (max-width: 460px) 100vw, 460px" /></a></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSwhatsappscopessettings-1.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="460" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSwhatsappscopessettings-1-460x1024.png" alt="" class="wp-image-14669" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSwhatsappscopessettings-1-460x1024.png 460w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSwhatsappscopessettings-1-135x300.png 135w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSwhatsappscopessettings-1-768x1710.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSwhatsappscopessettings-1-690x1536.png 690w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSwhatsappscopessettings-1-920x2048.png 920w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSwhatsappscopessettings-1-500x1113.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSwhatsappscopessettings-1.png 1008w" sizes="auto, (max-width: 460px) 100vw, 460px" /></a></figure>
</div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph">Würdet ihr Whatsapp auf normaler Art und Weise zugriff auf "Fotos &amp; Videos" geben, könnte Whatsapp auch den Inhalt eures kompletten Kamera Ordners auslesen. Wollt ihr es nicht zu umständlich, und nicht ständig Bilder verschieben, könnt ihr Whatsapp auch nur Zugriff auf den Kamera-Ordner geben. Somit kann Whatsapp wenigstens nicht den Rest der Galerien und Photo Ordner auslesen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Storage Scopes bietet GrapheneOS euch eine interessante Möglichkeit, die Privatsphäre und Sicherheit eurer Daten zu erhöhen, ohne auf die Funktionalität eurer Apps verzichten zu müssen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Weitere Sicherheitseinstellungen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Einstellung unter <strong>Settings</strong> / <strong>Sicherheit</strong> sind zum Beispiel das <strong>Festlegen der Displaysperre, die Einrichtung eines Fingerabdrucks, oder das durchmischen des PIN Layouts</strong> um zu verhindern das Beobachter den PIN erraten können, wenn sie euch während der Eingabe beobachten.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>eSIM-Unterstützung</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">GrapheneOS unterstützt standardmäßig eSIMs, sodass ihr bereits installierte eSIMs auf dem Gerät nutzen könnt. Für das Verwalten und Hinzufügen neuer eSIMs ist jedoch eine proprietäre Google-Funktionalität erforderlich, die von Haus aus deaktiviert ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die eSIM-Unterstützung in GrapheneOS funktioniert unabhängig von Google Play und teilt keine Daten mit Google Play, auch wenn es installiert ist. Sandboxed Google Play muss also nicht installiert werden, um die eSIM Funktionalität nutzen zu können!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ihr könnt die eSIM-Unterstützung in den Einstellungen unter <strong>Netzwerk &amp; Internet &gt; eSIM-Support</strong> aktivieren. Dieser Schalter bleibt nach jedem Neustart aktiv.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOS_eSIM-1.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="460" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOS_eSIM-1-460x1024.png" alt="" class="wp-image-15189" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOS_eSIM-1-460x1024.png 460w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOS_eSIM-1-135x300.png 135w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOS_eSIM-1-768x1710.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOS_eSIM-1-690x1536.png 690w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOS_eSIM-1-920x2048.png 920w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOS_eSIM-1-500x1113.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOS_eSIM-1.png 1008w" sizes="auto, (max-width: 460px) 100vw, 460px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Durch Aktivieren des Schalters wird die Google-Funktionalität genutzt, um eSIMs zu verwalten und hinzuzufügen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn der eSIM-Installationsprozess bei "Netzwerkinformationen prüfen…" hängen bleibt, trotz stabiler Internetverbindung, müsst ihr möglicherweise den USSD-Code <em>#</em>#4636#<em>#</em> eingeben und dann DSDS im angezeigten Menü aktivieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Falls eure eSIM durch eine PIN geschützt ist, empfiehlt es sich, den eSIM-Unterstützungsschalter auch nach der Aktivierung eingeschaltet zu lassen. Sollte die PIN vergessen werden, könnt ihr die eSIM auf dem Sperrbildschirm deaktivieren. Wenn der Schalter deaktiviert und die PIN vergessen wird, ist das Gerät nur noch mit dem PUK zugänglich.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Privater DNS Modus</h3>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Welche DNS-Server werden standardmäßig verwendet?</strong></h4>



<p class="wp-block-paragraph">Das Betriebssystem verwendet standardmäßig die vom Netzwerk bereitgestellten DNS-Server. Diese werden in der Regel automatisch über DHCP (IPv4) und RDNSS (IPv6) konfiguriert. Bei statischer IP-Konfiguration werden die DNS-Server manuell festgelegt. Im LTE Netzwerk nimmt es also die DNS Server eures Internet Providers.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Bei der Nutzung von VPNs: </strong>Ein VPN stellt ein zusätzliches Netzwerk bereit, und das Betriebssystem nutzt die vom VPN bereitgestellten DNS-Server für alle Verbindungen, außer für das Auflösen der IP-Adresse des VPNs und Netzwerküberprüfungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Nutzung der vom Netzwerk bereitgestellten DNS-Server ist der beste Weg, um sich in die Menge der Nutzer einzufügen</strong>, da Netzwerke und Websites Nutzer anhand einer abweichenden DNS-Konfiguration identifizieren und verfolgen können. Wir empfehlen daher, die vom Provider bereitgestellten DNS-Server zu verwenden auch wenn dies bedeutet, dass der DNS Provider Daten über euch sammelt kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In einigen fehlerhaften oder ungewöhnlichen Netzwerken kann es vorkommen, dass keine DNS-Server bereitgestellt werden. In diesen Fällen greift das Betriebssystem auf Fallback-DNS-Server zurück, die eine hohe Verfügbarkeit bieten. GrapheneOS verwendet Cloudflare DNS als Fallback, da diese eine bessere Datenschutzrichtlinie haben.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Wie nutze ich einen benutzerdefinierten DNS-Server?</strong></h4>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist nicht möglich, die vom Netzwerk bereitgestellten DNS-Server direkt zu überschreiben. Stattdessen könnt ihr in den <strong>Einstellungen</strong> unter <strong>Netzwerk &amp; Internet > Privates DNS</strong> einen DNS-over-TLS-Server angeben. Dieser muss ein gültiges Zertifikat besitzen, beispielsweise von Let's Encrypt. Das Betriebssystem wird dann alle DNS-Anfragen über diesen privaten DNS-Server leiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beispielsweise könnt ihr "one.one.one.one" für Cloudflare DNS eintragen. Weitere Optionen umfassen Quad9, Google und AdGuard. In unserem <a href="https://yourdevice.ch/dns-verschluesselung-auf-linux-android-und-windows/">Beitrag zu den DNS Servern</a> findet ihr weitere DNS Server mit ihren Domain Namen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch bei statischer IP-Konfiguration solltet ihr die Private DNS-Funktion verwenden, um die Sicherheit zu erhöhen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">VPN-Apps können ebenfalls eigene DNS-Server bereitstellen. In diesem Fall hat die Private DNS-Funktion Vorrang.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Apps und Websites können die konfigurierten DNS-Server erkennen, indem sie zufällige Subdomains abfragen. Dies kann zur Nutzeridentifizierung genutzt werden. Wenn ihr ein VPN nutzt, solltet ihr den Standard-DNS-Dienst des VPNs verwenden, um euch besser zu schützen.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Warum akzeptiert Private DNS keine IP-Adressen?</strong></h4>



<p class="wp-block-paragraph">Im automatischen Modus bietet die Private DNS-Funktion opportunistische Verschlüsselung, indem sie <strong>DNS-over-TLS</strong> verwendet, wenn dies vom DNS-Server unterstützt wird. Diese Verschlüsselung schützt nur vor passivem Abhören, nicht vor aktiven Angriffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Private DNS explizit aktiviert wird, nutzt es authentifizierte Verschlüsselung ohne Fallback. Die Authentifizierung erfolgt anhand des <strong>Hostnamens des Servers</strong>, weshalb keine IP-Adresse angegeben werden kann. Das Betriebssystem löst den Hostnamen unverschlüsselt auf und leitet dann alle weiteren DNS-Anfragen über DNS-over-TLS.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Schützt DNS-over-TLS (Private DNS) andere Verbindungen?</strong></h4>



<p class="wp-block-paragraph">Nein, DNS-over-TLS schützt nur die DNS-Auflösung. Selbst wenn DNS-Ergebnisse mit DNSSEC authentifiziert werden, schützt dies nicht die anderen Verbindungen. Verschlüsselte DNS-Anfragen erschweren es einigen Angreifern, sind aber kein vollständiger Schutz.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Verbirgt DNS-over-TLS (Private DNS), welche Websites besucht werden?</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Private DNS verschlüsselt nur die DNS-Anfragen. Ein Überwacher kann dennoch die IP-Adresse des Zielservers sehen. Viele Domains teilen sich IP-Adressen, daher ist verschlüsseltes DNS nur ein Teil der nötigen Maßnahmen. Derzeit leakt TLS weiterhin Domainnamen über SNI, weshalb verschlüsseltes DNS noch begrenzt nützlich ist. Es ist jedoch eine zukunftsorientierte Funktion, die in der Zukunft an Bedeutung gewinnen wird. Die Nutzung wird empfohlen, ersetzt aber nicht die Verwendung von Tor oder eines VPNs.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Für was ist dann DNS over TLS, bzw ein andere DNS Server gut?</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Zum grössten Teil um Zensur zu umgehen, wenn zum Beispiel der DNS Server des Providers bestimmte Webseiten sperrt. Ausserdem bekommt der Provider selber dann keine Daten mehr über euer Surf-Verhalten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Backups und Datenwiederherstellung</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Im Gegensatz zu einem Standard Android mit Google Play Diensten, oder Herstellerapps wie die von Samsung und Co, gibt es bei GrapheneOS ebenso wie bei CalyxOS kein standardmässig aktiviertes ready-to-use Backup-System, da das System vollständig auf externe Cloud Dienste wie die von Google, Huaweii oder Samsung verzichtet. Ihr seid also verantwortlich über die Sicherung eures Smartphones. Ihr habt die Möglichkeit euer Smartphone regelmässig manuel zu sichern, indem ihr es mit einem USB Kabel an euren Rechner hängt, einen USB Stick nutzt, oder ihr verwendet eine eigene Cloud wie zum Beispiel die <a href="https://yourdevice.ch/was-ist-nextcloud/">Nextcloud</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hier ein paar Möglichkeiten, wie ihr euer Smartphone sichern könnt:</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>SeedVault</strong></h4>



<p class="wp-block-paragraph">GrapheneOS enthält SeedVault, ein integriertes Backup-System, das eure Apps und Daten sicher speichert. Ihr könnt eure Backups auf einem USB-Stick oder auf einem DAVx5 oder Nextcloud-Konto speichern. Seedvault findet ihr in den <strong>Einstellungen unter System --&gt; Sicherungen.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Vorgehen, wie man Seedvault verwendet, wird hier <a href="https://yourdevice.ch/android-backup-mit-nextcloud/">in diesem Artikel</a> detailiert beschrieben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es empfiehlt sich, das Smartphone via Seedvault zu sichern, und die Daten wie zum Beispiel Bilder, Videos, Musik und etc, über eine Backuplösung wie die Nextcloud. </p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Nextcloud als eigenständige Backup App</strong></h4>



<p class="wp-block-paragraph">Nextcloud könnt ihr euch aus dem F-Droid Store installieren, und ist eine Open-Source-Cloud-Lösung, die ihr auf einem eigenen Server oder bei einem vertrauenswürdigen Anbieter nutzen könnt. Ihr könnt eure Dateien, Kontakte und Kalender synchronisieren und sichern. Falls ihr keine Nextcloud habt, könnt ihr euch auf unserer Seite registrieren, und erhaltet <strong>5GB gratis Speicherplatz</strong>. Für Die Sicherung eurer Kontakte und des Kalenders benötigt ihr die App <a href="https://f-droid.org/packages/at.bitfire.davdroid/">DAVx5</a>. DAVx5 muss dafür vorher mit eurer Nextcloud verbunden werden.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Kontakte und Kalender manuel sichern</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Habt ihr keine Nextcloud, und wollt ihr keine verwenden, sichert eure Kontakte über die Kontakte App als VCF-Datei und kopiert diese an einen Ort eurer Wahl. Eine App, die eine Kalendersicherung zulässt wäre Beispielsweise <a href="https://f-droid.org/de/packages/ws.xsoh.etar/">ETAR</a>, oder Fossify Kalender. Eine Kalendersicherung ist bei ETAR nur über ein CalDAV möglich, oder ihr verwendet die Kalenderapp wie <a href="https://f-droid.org/de/packages/org.fossify.calendar/">Fossify Kalender</a> welches eine lokale Sicherung via ICF Dateien erlaubt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Möglichkeiten und Artikel um eure Kontakte und Kalender zu synchronisieren, findet ihr hier:</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-yourdevice-ch-deine-anlaufstelle-f-r-linux-opensource-software-und-co wp-block-embed-yourdevice-ch-deine-anlaufstelle-f-r-linux-opensource-software-und-co"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="REy6Er5NYo"><a href="https://yourdevice.ch/kontakte-synchronisieren-mit-nextcloud-android-und-thunderbird/">Kontakte synchronisieren mit Nextcloud, Android und Thunderbird</a></blockquote><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Kontakte synchronisieren mit Nextcloud, Android und Thunderbird&#8220; &#8211; yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co" src="https://yourdevice.ch/kontakte-synchronisieren-mit-nextcloud-android-und-thunderbird/embed/#?secret=xfw0tqRXXK#?secret=REy6Er5NYo" data-secret="REy6Er5NYo" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
</div></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-yourdevice-ch-deine-anlaufstelle-f-r-linux-opensource-software-und-co wp-block-embed-yourdevice-ch-deine-anlaufstelle-f-r-linux-opensource-software-und-co"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="ldV8OFbUpN"><a href="https://yourdevice.ch/nextcloud-kalender-mit-android-synchronisieren/">Nextcloud Kalender mit Android synchronisieren</a></blockquote><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Nextcloud Kalender mit Android synchronisieren&#8220; &#8211; yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co" src="https://yourdevice.ch/nextcloud-kalender-mit-android-synchronisieren/embed/#?secret=Tq2LBya8te#?secret=ldV8OFbUpN" data-secret="ldV8OFbUpN" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
</div></figure>
</div>
</div>



<h3 class="wp-block-heading">Sandboxed GooglePlay</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Schauen wir uns die Sandboxed Google Play Implementation von GrapheneOS mal genauer an, was macht sie so sicher, was ist anders wie bei einem Standard Google Phone und wieso seid ihr bei der Verwendung trotzdem realtiv sicher?</p>



<p class="wp-block-paragraph">GrapheneOS verfügt über eine Kompatibilitätsschicht, die die Installation und Nutzung der offiziellen Versionen von Google Play in der standardmäßigen App-Sandbox ermöglicht. Im Gegensatz zu den normalen Systemen erhält Google Play auf GrapheneOS keinerlei spezielle Zugriffsrechte oder Privilegien. Stattdessen lernt die Kompatibilitätsschicht, wie Google Play innerhalb der vollen App-Sandbox arbeiten kann. Außerdem wird Google Play nicht als Backend für die Betriebssystemdienste verwendet, selbst wenn es installiert ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da die Google Play-Apps auf GrapheneOS nur wie eine normale Apps behandelt werden, werden sie in einem bestimmten Nutzer- oder Arbeitsprofil installiert und sind nur innerhalb dieses Profils verfügbar. Nur Apps innerhalb desselben Profils können Google Play nutzen und müssen dies ausdrücklich wählen. Google Play funktioniert wie jede andere App und hat keine besonderen Fähigkeiten. Wie bei jeder anderen App kann es nicht mehr auf Daten anderer Apps zugreifen und benötigt die ausdrückliche Zustimmung des Nutzers, um auf Profildaten oder Standardberechtigungen zuzugreifen. Apps innerhalb desselben Profils können mit gegenseitigem Einverständnis kommunizieren, was auch für Google Play in der Sandbox gilt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Google Play in der Sandbox ist nahezu voll funktionsfähig und bietet fast vollständige Kompatibilität mit dem App-Ökosystem, das von Google Play abhängig ist. Nur ein kleiner Teil der privilegierten Funktionen, die noch nicht in der Kompatibilitätsschicht integriert wurden sind, ist nicht verfügbar. Diese fehlenden Funktionen machen sich im Alltag aber nicht bemerkbar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Großteil der Play-Dienste funktioniert einwandfrei, einschließlich dynamisch heruntergeladener/aktualisierter Module (Dynamite-Module) und Funktionen, die durch modulare App-Komponenten wie Google Play Games bereitgestellt werden. Standardmäßig werden Standortanfragen an eine von GrapheneOS bereitgestellte Neuimplementierung des Play-Geolokalisierungsdienstes weitergeleitet. Ihr könnt diese Weiterleitung deaktivieren und stattdessen den standardmäßigen Play-Dienste-Geolokalisierungsdienst nutzen, wenn ihr den Google-Netzwerkstandortdienst und verwandte Funktionen verwenden möchtet. Dies findet ihr, indem ihr auf dem Bildschirm nach von ganz oben unten Swiped, und auf <strong>Sandboxed Google Play is running</strong> geht, und danach <strong>Reroute location requests to OS</strong> deaktiviert.</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSsandboxedgplaysettings.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="460" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSsandboxedgplaysettings-460x1024.png" alt="" class="wp-image-14661" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSsandboxedgplaysettings-460x1024.png 460w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSsandboxedgplaysettings-135x300.png 135w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSsandboxedgplaysettings-768x1710.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSsandboxedgplaysettings-690x1536.png 690w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSsandboxedgplaysettings-920x2048.png 920w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSsandboxedgplaysettings-500x1113.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSsandboxedgplaysettings.png 1008w" sizes="auto, (max-width: 460px) 100vw, 460px" /></a></figure>
</div></div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSsandboxedgplaysettingslocation.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="460" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSsandboxedgplaysettingslocation-460x1024.png" alt="" class="wp-image-14662" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSsandboxedgplaysettingslocation-460x1024.png 460w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSsandboxedgplaysettingslocation-135x300.png 135w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSsandboxedgplaysettingslocation-768x1710.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSsandboxedgplaysettingslocation-690x1536.png 690w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSsandboxedgplaysettingslocation-920x2048.png 920w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSsandboxedgplaysettingslocation-500x1113.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSsandboxedgplaysettingslocation.png 1008w" sizes="auto, (max-width: 460px) 100vw, 460px" /></a></figure>
</div></div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kompatibilitätsschicht unterstützt den Play Store vollständig. Play Store-Dienste sind voll verfügbar, inklusive Login und einschließlich aller In-App-Käufen, Play Asset Delivery, Play Feature Delivery und App-/Inhaltslizenzprüfungen. Der Play Store kann Apps installieren, aktualisieren und deinstallieren, wobei der Standardansatz verwendet wird, der erfordert, dass der Nutzer ihn als App-Quelle autorisiert und jeder Aktion zustimmt. </p>



<h4 class="wp-block-heading">Installation von Sandbox G-Play</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Die Möglichkeit zur Installation findet ihr in den <strong>Graphene Apps</strong>, scrollt nach unten, und wählt <strong>Google Play Services</strong> aus. Drückt auf <strong>Install</strong>, und erlaubt die Installation. Wichtig ist, dass ihr während der Installation den <strong>Google Framework Services</strong>, den <strong>Google Play Diensten</strong> und dem <strong>Google Play Store</strong> Netzwerkfreigabe erteilt (<strong>Allow Network permission</strong>). Die Popups kommen, während der Installation von Sandboxed Google Play.</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSapps.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="461" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSapps-461x1024.png" alt="" class="wp-image-14642" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSapps-461x1024.png 461w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSapps-135x300.png 135w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSapps-768x1707.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSapps-691x1536.png 691w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSapps-922x2048.png 922w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSapps-500x1111.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSapps.png 1080w" sizes="auto, (max-width: 461px) 100vw, 461px" /></a></figure>
</div></div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSinstallsandboxedgplay.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="461" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSinstallsandboxedgplay-461x1024.png" alt="" class="wp-image-14643" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSinstallsandboxedgplay-461x1024.png 461w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSinstallsandboxedgplay-135x300.png 135w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSinstallsandboxedgplay-768x1707.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSinstallsandboxedgplay-691x1536.png 691w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSinstallsandboxedgplay-922x2048.png 922w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSinstallsandboxedgplay-500x1111.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSinstallsandboxedgplay.png 1080w" sizes="auto, (max-width: 461px) 100vw, 461px" /></a></figure>
</div></div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Installation kann eine Weile dauern. Danach müsst ihr dem G-Play eine Erlaubnis erteilen, im Hintergrund werkeln zu dürfen, ansonsten könnten Push Nachrichten nicht, oder nur verspätet ankommen. </p>



<h4 class="wp-block-heading">Googles Push Dienste konfigurieren</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Ohne Sandboxed G-Play fehlt auf dem Smartphone ein Pushdistributor. Push Benachrichtigungen sind eine Methode euch neue Nachrichten anzuzeigen, ohne dass die App dafür geöffnet werden muss und im Tiefschlaf bleiben kann. Dies spart Akku und Ressourcen, da ansonsten Apps im Polling Modus laufen, oder euch gar keine Benachrichtigungen anzeigen können. Nach der Installation von Sandboxed G-Play seht ihr eine Benachrichtigung, wie ihr Push einrichtet:</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSpush.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="461" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSpush-461x1024.png" alt="" class="wp-image-14644" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSpush-461x1024.png 461w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSpush-135x300.png 135w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSpush-768x1707.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSpush-691x1536.png 691w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSpush-922x2048.png 922w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSpush-500x1111.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSpush.png 1080w" sizes="auto, (max-width: 461px) 100vw, 461px" /></a></figure>
</div></div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSallowpush.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="461" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSallowpush-461x1024.png" alt="" class="wp-image-14645" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSallowpush-461x1024.png 461w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSallowpush-135x300.png 135w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSallowpush-768x1707.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSallowpush-691x1536.png 691w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSallowpush-922x2048.png 922w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSallowpush-500x1111.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSallowpush.png 1080w" sizes="auto, (max-width: 461px) 100vw, 461px" /></a></figure>
</div></div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph">Klickt auf die Benachrichtigung, und wählt wie im Sceenshot gezeigt, auf <strong>Zulassen</strong>. Dies stellt sicher, das Push auch wirklich funktioniert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">GrapheneOS verfälscht einen grossen Teil der an Google ausgelieferten Gerätedaten, jedoch bedeutet dies trotzdem ein Verzicht an Privatsspähre, da Google euch mit diversen Methoden trotzdem identifzieren kann. Googlefrei ist dies dann nicht mehr, jedoch deutlich weniger übel, als die tief ins System integrierten Google Play Dienste auf Standard Phones, die euch vor Google nackt da stehen lassen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Google Accounts verwenden</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Wir erklären hier, wie hier eure Google Accounts, für den Moment des Umstiegs weiter verwenden könnt, wenn ihr zum Beispiel eure ganzen Termine noch in Googles Kalender App verwaltet, und erst nach und nach umsteigen wollt. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Einrichtung des Google-Kontos:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Öffnet den Google Play Store und meldet euch mit eurem Google-Konto an. Ihr könnt ein bestehendes Konto verwenden oder ein neues Konto erstellen.</li>



<li>Für Fake-Accounts könnt ihr eine Wegwerf-E-Mail-Adresse und eine temporäre Telefonnummer nutzen, um ein Google-Konto zu erstellen. Dienste wie "TextNow" oder "Burner" können für temporäre Telefonnummern hilfreich sein.</li>



<li>Prepaid Nummern eignen sich natürlich auch für die Erstellung eines Google Kontos</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nutzung von Google-Diensten mit Sandbox:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Apps innerhalb desselben Profils können Google-Dienste nutzen, solange sie explizit die Erlaubnis dafür haben. Dies bedeutet, dass ihr bestimmte Apps auf Google-Dienste zugreifen lassen könnt, während andere weiterhin isoliert bleiben.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Trennung von Profilen:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Ihr könntet verschiedene Arbeits-Profile auf eurem GrapheneOS-Gerät erstellen. Jedes Profil hat seinen eigenen isolierten Speicher und seine eigenen Apps. Dies ermöglicht es euch, verschiedene Google-Konten oder Fake-Accounts für verschiedene Zwecke zu nutzen.</li>



<li>Beispiel: Ihr könnt ein Hauptprofil mit ohne G-Play verwenden und ein weiteres Profil mit einem Fake-Account für gelegentliche Apps oder Testzwecke einrichten.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Standort Unterstützungsdienste</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der Standortdienstunterstützende Dienste gibt es auf GrapheneOS auch, nur funktionieren sie etwas anders, und sind was die Privatsphäre anbelangt, auch besser abgeschirmt, da Dienste wie der <strong>Mozilla Location Service</strong> wie bei CalyxOS mit MicroG nicht verwendet werden. Die Standort Unterstützung hat mit der Art und Weise zu tun, wie die Standortbestimmung zustande kommt. Es gibt die reine GPS basierte Standortbestimmung, die in der Regel sehr langsam ist, und die unterstützte Standortbestimmung (A-GPS) durch Hilfsdienste wie zum Beispiel bekannte WLAN Netzwerke und Mobilfunkmasten, in eurer direkten Umgebung. Dies hilft zum Beispie bei der Standortbestimmung in Gebäuden, wo GPS nur schlecht und kaum funktioniert, wenn ihr nicht unter freiem Himmel seid. Die WLAN und Funkmasten basierte Ortung erlaubt ein schnelle und exakte Ortung auch in Gebäuden und an Standorten welche nicht direkt dem freien Himmel exponiert sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">A-GPS (Assisted GPS) bei GrapheneOS funktioniert mit Unterstützung durch <strong>Funkmasten</strong>, <strong>Satellitendaten</strong> und benutzt falls erwünscht WLAN SSID's und Bluetooth Daten aus der Umgebung, um die Position genauer und schneller zu bestimmen. </p>



<h4 class="wp-block-heading">Was ist A-GPS?</h4>



<p class="wp-block-paragraph">A-GPS (Assisted GPS) ist eine Erweiterung des herkömmlichen GPS (Global Positioning System), die entwickelt wurde, um die Geschwindigkeit und Genauigkeit der Standortbestimmung zu verbessern, insbesondere in Umgebungen mit schlechtem Satellitensignal wie städtischen Gebieten oder Innenräumen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Wie funktioniert A-GPS bei GrapheneOS?</h4>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Satellitensignale:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Das Gerät empfängt Signale von Satelliten, die es zur Positionsbestimmung verwendet.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Unterstützung durch Funkmasten, Satellitendaten und WLAN/Bluetooth</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Zusätzlich zu den Satellitensignalen nutzt das Gerät Informationen von nahegelegenen Funkmasten. Diese Informationen helfen dabei, die Position schneller und genauer zu bestimmen, besonders in Bereichen mit schlechtem Satellitenempfang, wie in Städten oder Innenräumen.</li>



<li>PSDS ist ein Dienst, der Vorhersagedaten zu Satellitenpositionen und Uhrkorrekturen bereitstellt. Diese Daten helfen dem Empfänger, schneller eine Positionsbestimmung durchzuführen, indem sie die Notwendigkeit reduzieren, auf die vollständige Übermittlung der Satellitendaten von den Satelliten zu warten.</li>



<li>Falls aktiviert, wird die Positionsbestimmung zusätzlich durch WLAN SSIDs und Bluetooth Daten aus der Umgebung unterstützt. </li>
</ul>



<h5 class="wp-block-heading">Vorteile von A-GPS bei GrapheneOS</h5>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Schnellere Positionsbestimmung:</strong><br>Dank der Unterstützung durch Funkmasten, Satellitendaten und optional WLAN/Bluetooth Daten, kann das Gerät schneller eine genaue Position bestimmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Bessere Genauigkeit:</strong><br>In Gebieten mit schlechtem Satellitenempfang, wie in Städten oder Gebäuden, liefert A-GPS genauere Positionsdaten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Datenschutz:</strong><br>GrapheneOS schützt eure Privatsphäre durch die sichere Implementierung von A-GPS. Die Funkmastendaten und Satellitendaten werden über Proxy-Server heruntergeladen, sodass sich euer Smartphone nicht direkt mit den Informationsstellen verbindet.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Kontrollmöglichkeiten von A-GPS</h4>



<h5 class="wp-block-heading">Secure User Plan Location und Predicted Satelite Data</h5>



<p class="wp-block-paragraph">Ihr könnt ein Teil von A-GPS direkt deaktivieren. Geht in den <strong>Einstellungen</strong> unter <strong>Standort</strong>, und deaktiviert hier <strong>Secure User Plane Location</strong> (supl) und <strong>Predicted Satelite Date Service</strong> (PSDS):</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/GrapheneOSstandortsettings.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="460" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/GrapheneOSstandortsettings-460x1024.png" alt="" class="wp-image-14664" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/GrapheneOSstandortsettings-460x1024.png 460w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/GrapheneOSstandortsettings-135x300.png 135w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/GrapheneOSstandortsettings-768x1710.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/GrapheneOSstandortsettings-690x1536.png 690w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/GrapheneOSstandortsettings-920x2048.png 920w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/GrapheneOSstandortsettings-500x1113.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/GrapheneOSstandortsettings.png 1008w" sizes="auto, (max-width: 460px) 100vw, 460px" /></a></figure>
</div>


<h5 class="wp-block-heading">Weitere Standortunterstützung durch WLAN/Bluetooth/Funkmasten</h5>



<p class="wp-block-paragraph">Findet ihr unter <strong>Standortdienste</strong>. Zusätzlich zu Supl und PSDS können WLAN SSIDs und Bluetooth Stationen, Funkmasten und Geocoder helfen die Ortung zu beschleunigen. </p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/gos_agps_settings.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="459" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/gos_agps_settings-459x1024.png" alt="" class="wp-image-19665" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/gos_agps_settings-459x1024.png 459w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/gos_agps_settings-134x300.png 134w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/gos_agps_settings-768x1714.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/gos_agps_settings-688x1536.png 688w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/gos_agps_settings-918x2048.png 918w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/gos_agps_settings-500x1116.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/gos_agps_settings.png 960w" sizes="auto, (max-width: 459px) 100vw, 459px" /></a></figure>
</div>


<h4 class="wp-block-heading">Datenschutzaspekte</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Durch die Deaktivierung der kompletten Standortunterstützung durch SUPL, PSDS, WLAN und Bluetoothdaten, wird die GPS Ortung in Städten möglicherweise nicht mehr korrekt funktionieren, oder dauert dann teilweise sehr lange. Durch die Nutzung von <strong>GrapheneOS Proxy Server</strong> gehen keine persönlichen Daten an die Servicestellen, die diese Daten bereitstellen, heraus. Die GrapheneOS Proxyserver erhalten bei der Verbindung nur die Modeldaten eures Geräts, und die jeweilige IP Adresse, um die korrekten Daten bereitzustellen, und um euch verbinden zu können. Klickt einer der AGPS Zusatzfunktionen an, und wählt hier <strong>GrapheneOS Proxy</strong>. Für WLAN gibt es keinen Proxy da dieser Austausch direkt zwischen eurem Phone, und öffentlichen WLAN Routern stattfindet.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Internetkontrolle für Apps</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der Installation von Apps, werdet ihr gefragt, ob die Apps <strong>Network Permissions</strong> bekommen dürfen (heisst dass sie eine Internet Verbindung aufbauen dürfen). Hier könnt ihr direkt entscheiden, ob eine App das Internet nutzen darf, oder nicht. Ihr könnt die Wahl später rückängig machen, indem ihr der App im Info Menu (langer Tab auf das App Icon - Info Icon) die Network Permissions wieder entzieht:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSnetworkpermissions.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="460" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSnetworkpermissions-460x1024.png" alt="" class="wp-image-14754" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSnetworkpermissions-460x1024.png 460w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSnetworkpermissions-135x300.png 135w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSnetworkpermissions-768x1710.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSnetworkpermissions-690x1536.png 690w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSnetworkpermissions-920x2048.png 920w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSnetworkpermissions-500x1113.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSnetworkpermissions.png 1008w" sizes="auto, (max-width: 460px) 100vw, 460px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Habt ihr der App diese Berechtigung entzogen, kann sie anschliessend nicht mehr auf das Internet zugreifen. Dies ist sicherer als die Datura Firewall in CalyxOS, da eine App dann defintiv kein Bit empfangen oder versenden kann. Laut GrapheneOS ist Datura Firewall eine scheinlösung als eine wirkliches Hilfsmitte um die Privatssphäre zu schützen. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Verwendet alternative Apps!</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Warum alternative Apps?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Google-Apps sammeln eine Menge Daten über euch und euer Nutzungsverhalten. GrapheneOS zielt darauf ab, eure Privatsphäre zu schützen, indem es diese Datensammlung praktisch eliminiert. Natürlich müssen dafür aber auch Änderungen im Nutzungsverhalten stattfinden, und eine Abkehr von Big-Tech Apps sollte priorisiert werden, ansonsten hilt der alleinige Umstieg auf googlefreie Betriebssysteme nicht sehr viel.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Auswahl an Alternativen Opensource Apps haben wir euch <a href="https://yourdevice.ch/die-besten-android-open-source-apps/">hier</a> zusammengestellt. In der Kategorie <a href="https://yourdevice.ch/android/">Android</a>, findet ihr auch ein paar Vorstellung von Apps und deren Handhabung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nur durch den Verzicht auf BigTech -Apps behaltet ihr die volle Kontrolle über euer Gerät und eure Daten. Ihr entscheidet also mit eurem App-Verhalten auch, welche Informationen ihr mit welchen Diensten teilst, und welche nicht!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Alternative zu herkömmlichen Push-Diensten</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Für diejenigen die auf Push aus Gründen der Privatsphäre verzichten wollen, und sich kein Sandboxed Google Play installieren wollen, es jedoch aber gerne nutzen würden, gibt es ein langsam aufkommende Alternative: Unified Push!</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>UnifiedPush</strong> ist ein offenes Protokoll, das entwickelt wurde, um dezentrale Push-Benachrichtigungen zu ermöglichen. Es bietet eine Alternative zu zentralisierten Diensten wie Google Firebase Cloud Messaging (FCM), indem es die Kontrolle über Push-Benachrichtigungen zurück in die Hände der Nutzer und Entwickler gibt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was ist UnifiedPush</h3>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://unifiedpush.org/">UnifiedPush</a> ist ein offenes Protokoll und eine Sammlung von Tools, die entwickelt wurden, um Push-Benachrichtigungen ohne Abhängigkeit von großen zentralisierten Diensten zu ermöglichen. Es ermöglicht Anwendungen, Push-Benachrichtigungen zu empfangen, ohne dass sie auf proprietäre Dienste wie Google oder Apple angewiesen sind.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Hauptmerkmale von UnifiedPush</h4>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Dezentralisierung</strong>:
<ul class="wp-block-list">
<li>Im Gegensatz zu zentralisierten Diensten wie FCM, die von einem einzigen Anbieter betrieben werden, ermöglicht UnifiedPush die Nutzung verschiedener Server und Netzwerke.</li>



<li>Benutzer und Entwickler können ihren eigenen Push-Server betreiben oder vertrauenswürdige Server auswählen.</li>
</ul>
</li>



<li><strong>Datenschutz und Kontrolle</strong>:
<ul class="wp-block-list">
<li>Durch die Dezentralisierung haben Benutzer und Entwickler die volle Kontrolle über ihre Daten.</li>



<li>Es werden keine Daten an zentrale Stellen gesendet, was die Privatsphäre schützt.</li>
</ul>
</li>



<li><strong>Kompatibilität und Flexibilität</strong>:
<ul class="wp-block-list">
<li>UnifiedPush unterstützt verschiedene Backends und kann in eine Vielzahl von Anwendungen integriert werden.</li>



<li>Es gibt bereits Unterstützung für verschiedene Plattformen und Technologien.</li>
</ul>
</li>
</ol>



<h3 class="wp-block-heading">Wie nutze ich Unified Push</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Damit ihr Unified Push verwenden könnt, benötigt ihr einen Client, der die Nachrichten an eure kompatiblen Apps weiterleitet.<strong> Ntfy</strong> ist ein Open-Source-Push-Benachrichtigungssystem, das sich durch seine Einfachheit, Flexibilität und Datenschutzfreundlichkeit auszeichnet. Es tut quasi das, was MicroG's Push implementierung, oder auch die Google Plays Services tun, es empfängt Pushnachrichten von einem frei wählbaren Push-Server, und verteilt die Benachrichtigung an die entsprechende App. Es bietet quasi eine alternative Methode, um Benachrichtigungen auf eure Geräte zu empfangen, ohne auf proprietäre Dienste wie Google Firebase Cloud Messaging (FCM) angewiesen zu sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die App gibt es im Appstore von <a href="https://f-droid.org/de/packages/io.heckel.ntfy/">F-Droid</a> und wird regelmässig aktualisert und verbessert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu erwähnen ist, dass bis jetzt nur wenige Apps andere Push-Lösungen integrieren. Big-Tech Apps mit alternativen Push Systemen findet man vergebens, und es gibt auch keine Möglichkeit diese dazu zu bringen, andere Push-System zu verwenden. Die App muss alternative Push Methoden nämlich unterstützen. Im Bereich Messaging gibt es bereits in paar Apps, die mit alternativen Push Diensten zurecht kommen. Diese sind:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://yourdevice.ch/element-messenger-ohne-google-push-verwenden/">Matrix-Element</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://yourdevice.ch/signal-fork-molly-foss-mit-unified-push/">Molly</a> (Signal Fork)</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://yourdevice.ch/telegram-ohne-google-push-verwenden-unified-push/">Mercurygram</a> (Telegram Fork)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine weitere Liste an Apps die Unified Push unterstützen, findet ihr <a href="https://unifiedpush.org/users/apps/">hier</a>!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Updates für GrapheneOS</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Updates gibt es OTA = over the air, heisst also direkt auf euer Phones, sobald neue Versionen verfügbar sind. Ihr müsst also keine Updates manuel herunterladen oder installieren. Wollt ihr zwischendurch prüfen, ob es Updates gibt, könnt ihr dass unter <strong>Einstellungen -&gt; System -&gt; Systemupdates</strong> machen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Datenübertragung an den PC</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Datenübertragung ist ähnlich wie bei einem Standard Android Phone. Schliesst euer Phone mit einem USB-C Kabel an einen PC mit Windows/Mac oder Linux, wischt auf eurem Smartphone nach unten, klickt 2x auf <strong>Gerät wird über USB aufgeladen</strong>, und anschliessend auf <strong>Dateiübertragung</strong>. Danach steht euch der Inhalt des Homeordners auf dem Computer zur Verfügung.</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSdatenuebertragungtab.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="461" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSdatenuebertragungtab-461x1024.png" alt="" class="wp-image-14639" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSdatenuebertragungtab-461x1024.png 461w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSdatenuebertragungtab-135x300.png 135w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSdatenuebertragungtab-768x1707.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSdatenuebertragungtab-691x1536.png 691w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSdatenuebertragungtab-922x2048.png 922w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSdatenuebertragungtab-500x1111.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSdatenuebertragungtab.png 1080w" sizes="auto, (max-width: 461px) 100vw, 461px" /></a></figure>
</div></div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSdatenuebertragung.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="461" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSdatenuebertragung-461x1024.png" alt="" class="wp-image-14640" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSdatenuebertragung-461x1024.png 461w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSdatenuebertragung-135x300.png 135w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSdatenuebertragung-768x1707.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSdatenuebertragung-691x1536.png 691w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSdatenuebertragung-922x2048.png 922w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSdatenuebertragung-500x1111.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSdatenuebertragung.png 1080w" sizes="auto, (max-width: 461px) 100vw, 461px" /></a></figure>
</div></div>
</div>



<h2 class="wp-block-heading">Probleme mit eBanking Apps ohne G-Play? Profile verwenden!</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Möchtet ihr wirklich komplett auf Googles Sandboxed Google Play verzichten (z.B so wie ich) kann es sein, dass bestimmte Apps wie eBanking und etc. nicht funktionieren, weil sie voraus setzen, dass Googles Playstore mit seinen Features installiert ist. Hier hilft nur probieren und testen, ob die App auch ohne Googles Playstore funktioniert , oder nicht. Falls einige eurer Apps nicht funktionieren, könnt ihr in den <strong>Einstellungen</strong> unter <strong>System</strong> -> <strong>mehrere Nutzer</strong> ein entsprechendes Zweit-Profil erstellen, auf dem Sandboxed Google Play installiert ist, damit euer Hauptprofil nicht mit Sandboxed Google Play in Verbindung kommt. In diesem Profil könnt ihr nun Apps packen, die die Zusammenarbeit mit GrapheneOS verweigern, wenn kein Google Play installiert ist. Das Profil könnt ihr entsprechend konfigurieren, sodass es nicht läuft, wenn ihr es nicht verwendet, und somit auch keine Daten aktiv geleakt werden. Das automatische deaktivieren von Profilen bei Nicht-Verwendung kann CalyxOS zum Beispiel nicht. (Allow running in background)</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSspyprofiles.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="460" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSspyprofiles-460x1024.png" alt="" class="wp-image-14674" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSspyprofiles-460x1024.png 460w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSspyprofiles-135x300.png 135w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSspyprofiles-768x1710.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSspyprofiles-690x1536.png 690w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSspyprofiles-920x2048.png 920w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSspyprofiles-500x1113.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOSspyprofiles.png 1008w" sizes="auto, (max-width: 460px) 100vw, 460px" /></a></figure>
</div>


<h2 class="wp-block-heading">Häufige Fragen zu GrapheneOS-Geräten</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Läuft GrapheneOS auch auf Samsung, iPhone oder anderen Android-Phones?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Nein. GrapheneOS unterstützt ausschliesslich Google-Pixel-Geräte, weil nur deren Hardware die nötigen Sicherheitsfunktionen (sicher verriegelbarer Bootloader, Verified Boot, Titan-Chip) vollständig bietet. Samsung, Xiaomi, ein iPhone oder sonstige Modelle lassen sich nicht mit GrapheneOS betreiben.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Welches Pixel soll ich für GrapheneOS kaufen?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Für die längste Lebensdauer ein <strong>Pixel 8a oder neuer</strong> (sieben Jahre Updates plus Hardware Memory Tagging). Das Pixel 8a ist preislich der Sweetspot. Mit kleinerem Budget ist ein gebrauchtes Pixel 7 oder 7a eine gute Wahl – achtet nur auf das End-of-Life-Datum aus der Tabelle oben.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was passiert, wenn mein Pixel das End-of-Life erreicht?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem End-of-Life liefert Google keine Firmware- und Sicherheitsupdates mehr. GrapheneOS kann ein Gerät dann nur noch eingeschränkt («extended support») versorgen und empfiehlt, auf ein neueres Pixel umzusteigen. Technisch lässt sich das Telefon weiternutzen, ihr tragt dann aber ein steigendes Sicherheitsrisiko – gerade bei einem auf Sicherheit ausgelegten Betriebssystem solltet ihr das nicht auf die leichte Schulter nehmen.</p>




<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Umstieg auf GrapheneOS erfordert einige Anpassungen, möglicherweise auch einiges an Überwindung, und auch einiges an Arbeitungszeit, bietet euch jedoch erheblich mehr Kontrolle über eure Daten und schützt eure Privatsphäre. Mit den richtigen Tools und Alternativen werdet ihr schnell feststellen, dass ihr nichts Wichtiges vermisst und gleichzeitig sicherer und freier unterwegs seid. Diverse Sicherheitsfunktionen, und die absolute Unabhängigkeit gegenüber aussenstehenden Diensten machen GrapheneOS zum besten CustomROM dass es da draussen gibt. Wer sich wirklich um sein Daten kümmert, der installiert sich GrapheneOS.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seid ihr an einem GoS Phone interessiert? <a href="/produkt-kategorie/entgoogelte-smartphones/neue-smartphones/">Schaut in unserem Shop vorbei.</a> Wir bieten GoS vorinstalliert mit normaler Herstellergarantie an!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Privatspähre orientierte Artikel und Möglichkeiten findet ihr hier:</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-yourdevice-ch-deine-anlaufstelle-f-r-linux-opensource-software-und-co wp-block-embed-yourdevice-ch-deine-anlaufstelle-f-r-linux-opensource-software-und-co"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="qJYeCJZaoI"><a href="https://yourdevice.ch/privacy-tipps/">Privacy Tipps</a></blockquote><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Privacy Tipps&#8220; &#8211; yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co" src="https://yourdevice.ch/privacy-tipps/embed/#?secret=AeCVaT3qmZ#?secret=qJYeCJZaoI" data-secret="qJYeCJZaoI" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
</div></figure>

<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/der-grapheneos-einsteiger-guide-einrichtung-anwendung/">Der GrapheneOS Einsteiger Guide - Einrichtung &amp; Anwendung</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://yourdevice.ch/der-grapheneos-einsteiger-guide-einrichtung-anwendung/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>23</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Der CalyxOS Einsteiger Guide - Einrichtung und Anwendung</title>
		<link>https://yourdevice.ch/der-einsteiger-guide-auf-calyxos-einrichtung-und-anwendung/</link>
					<comments>https://yourdevice.ch/der-einsteiger-guide-auf-calyxos-einrichtung-und-anwendung/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Jul 2024 11:55:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Android]]></category>
		<category><![CDATA[CalyxOS]]></category>
		<category><![CDATA[Privatsphäre]]></category>
		<category><![CDATA[Theorie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://yourdevice.ch/?p=14573</guid>

					<description><![CDATA[<p>Herzlich willkommen zu unserem Einsteiger Guide mit Hilfe bei der Einrichtung und Anwendung, für den Umstieg von einem Standard-Android-Gerät auf CalyxOS! Hier erfahrt ihr alles, was sich ändert, auf was...</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/der-einsteiger-guide-auf-calyxos-einrichtung-und-anwendung/">Der CalyxOS Einsteiger Guide - Einrichtung und Anwendung</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Herzlich willkommen zu unserem Einsteiger Guide mit Hilfe bei der Einrichtung und Anwendung, für den Umstieg von einem Standard-Android-Gerät auf CalyxOS! Hier erfahrt ihr alles, was sich ändert, auf was ihr achten müssten, und was es zu wissen gibt, wenn ihr von einem Standard-Android Phone mit Googles Playstore kommt. Wir schauen uns an, wie ihr eures Apps bezieht, wie Backups funktionieren und warum ihr bei der Verwendung von CalyxOS trotzdem möglichst auf Google Apps verzichten solltet.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/CalyxOS-Full-Setup-Guide-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-14574" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/CalyxOS-Full-Setup-Guide-1024x576.jpg 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/CalyxOS-Full-Setup-Guide-300x169.jpg 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/CalyxOS-Full-Setup-Guide-768x432.jpg 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/CalyxOS-Full-Setup-Guide-500x281.jpg 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/CalyxOS-Full-Setup-Guide.jpg 1280w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Quelle Bild: Android Privacy Lab</figcaption></figure>
</div>




<p class="wp-block-paragraph">Habt ihr CalyxOS installiert, oder <a href="https://yourdevice.ch/produkt-kategorie/entgoogelte-smartphones/">ein Phone mit CalyxOS von uns gekauft</a>, müsst ihr das System beziehungsweise das Smartphone zuerst einrichten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir schauen uns die Einrichtung von CalyxOS an, und erklären die Standard Apps, die installiert werden können, und ob man MicroG bei der Einrichtung installiert werden sollte, oder nicht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Voreinrichtung von CalyxOS</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Zuerst werden ihr durch die Standardvoreinrichtung des Betriebssystem geleitet, wählt eure gewünschte Sprache, aktiviert das WLAN oder überspringt diesen Schritt und legt einen PIN fest. Ihr könnt zudem eurer <a href="https://yourdevice.ch/android-backup-mit-nextcloud/">Phone aus einem Backup wiederherstellen</a>, das Design festlegen und die Bedienung über Gesten, oder die Tasten in einer Leiste unten auf dem Bildschirm festlegen. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Standortdienste</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Erlaubt mit dieser Einstellung Apps, auf euren Standort zuzugreifen. Dies wird vor allem für Apps wie Navigation und etc. benötigt. Ihr könnt die Funktion standardmässig aktiviert lassen, und später auch wieder deaktivieren. Die Einstellung dient der kompletten Abschaltung von Standortabfragen aller Apps auf dem Smartphone. Bedenkt, dass Apps wie Navigation und Co. ohne die Standort Funktion nicht funktionieren. Ein aktivieren der Standortfunktion bedeutet nicht, dass alle Apps automatisch Standortfreigabe haben. Jede App fragt zuerst nach, ob sie den Standort abrufen darf, oder nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ihr könnt festlegen, ob eine jeweilige App den Standort immer abfragen darf, oder zum Beispiel nur bei der Verwendung der App. Im allgemeinen ist es ratsam, Standortabfragen nur zu gewährend, wenn die jeweilige App geöffnet, und gerade in Verwendung ist.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Zusätzliche Apps auswählen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Während der Einrichtung könnt ihr auswählen, welche zusätzlichen Apps auf dem Smartphone installiert werden sollen. Wir schauen uns die Apps kurz an, damit ihr eine grobe Übersicht habt.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/IMG_20240726_102051_281-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="771" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/IMG_20240726_102051_281-771x1024.jpg" alt="" class="wp-image-14576" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/IMG_20240726_102051_281-771x1024.jpg 771w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/IMG_20240726_102051_281-226x300.jpg 226w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/IMG_20240726_102051_281-768x1020.jpg 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/IMG_20240726_102051_281-1157x1536.jpg 1157w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/IMG_20240726_102051_281-1542x2048.jpg 1542w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/IMG_20240726_102051_281-500x664.jpg 500w" sizes="auto, (max-width: 771px) 100vw, 771px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph"><strong>Installiert euch sicherlich folgende Apps:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Aurora Store</strong> - für Apps aus dem Google Store</li>



<li><strong>DAVx5</strong> - für Synchronisationen mit DAV kompabtiblen Clients wie die Nextcloud</li>



<li><strong>Hypatia</strong> - Malware und Virenscanner</li>



<li><strong>K-9 Mail</strong> - Open Source E-Mail App</li>



<li><strong>Organic Maps</strong> - Open Source Offline Navigation</li>



<li><strong>Orbot</strong> - Tor VPN für das ganze Smartphone oder nur bestimmte Apps.</li>



<li><strong>Tor-Browser</strong> - Tor Browser für anonymes Browsen</li>



<li><strong>MuPDF Viewer</strong> - Open Source PFD Viewer</li>



<li><strong>Breezy Weather</strong> - eine richtige hübsche Open Source Wetter App</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Optional</strong>:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>CalyxVPN</strong> - Calyx's eigener VPN - jedoch nur mit Standardort in den USA</li>



<li><strong>RiseUp VPN</strong> - VPN von Bitmask mit mehr Standortmöglichkeiten</li>



<li><strong>Briar</strong> - peer-to-peer Messenger (verwendet kaum jemand, aber eigentlich eine tolle Sache)</li>



<li><strong>Scrambled Exif</strong> -  Metadaten aus euren Bildern entfernen</li>



<li><strong>Signal</strong> - ansich ein guter Messenger, doch <a href="https://yourdevice.ch/signal-fork-molly-foss-mit-unified-push/">Molly</a> ist die bessere Alternative </li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">MicroG Installation</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der Einrichtung von CalyxOS werdet ihr die Wahl haben, MicroG mit diversen Optionen zu installieren, oder komplett darauf zu verzichten. Diese Entscheidung hat wesentliche Auswirkungen auf die Nutzung eures Geräts. Hier sind die Vor- und Nachteile, um euch bei dieser Wahl zu helfen. MicroG lässt sich, falls nicht ausgewählt, <strong>im Nachhinein nicht mehr nachinstallieren!</strong> Lesst euch den Guide also gut durch, um eine entsprechende Auswahl treffen zu können.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Was ist MicroG?</h4>



<p class="wp-block-paragraph">MicroG ist eine freie Open-Source-Implementierung der Google Play-Dienste. Es bietet viele der Funktionen, die normalerweise von Google Play Services bereitgestellt werden, jedoch ohne die intensive Datensammlung und den Einfluss von Google. Jedoch sei gesagt, dass eine Verwendung von MicroG bedeutet, dass ihr gezwungernermassen wieder gewisse Dienste von Google verwendet, wenn auch deutlich datenschutzfreundlicher, später dazu mehr. </p>



<h4 class="wp-block-heading">Vorteile von MicroG</h4>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Funktionalität</strong><br>MicroG stellt viele Dienste bereit, die von Apps benötigt werden, um ordnungsgemäß zu funktionieren, wie:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Push-Benachrichtigungen</strong>: Viele Apps benötigen Push-Benachrichtigungen für zeitkritische Informationen.</li>



<li><strong>Standortdienste</strong>: MicroG bietet verbesserte standortbasierte Dienste, die viele Apps verwenden, um eure Position schnell und genau zu bestimmen.</li>



<li><strong>Dependencies</strong> - viele Apps setzten voraus, dass die Googleplay Dienste auf einem Smartphone installiert sind, das sind dann vor allem Google, Finanz und Dienstleistungsapps grosser Konzerne.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">MicroG bietet die notwendigen Google-Dienst Schnitstellen, ohne dass eure Daten, und wie ihr euer Smartphone verwendet, dauerhaft an Google gesendet werden. Das bedeutet, ihr erhaltet die volle Funktionalität, jedoch mit deutlich weniger Datensammlung.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Nachteile von MicroG</h4>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>1. Eingeschränkte Privatsphäre</strong><br><br>Wenn MicroG und die Geräteregistrierung aktiviert ist, sendet MicroG etliche Gerätedaten (Gerätemodell, Sprache, Land, installierte System-Bibliotheken, Hardware-Features, CPU-Type, UUIDs, Android-Version etc.) an Google. Diese Daten sind aber nicht direkt benutzeridentifizierend, sondern geräteidentifizierend. Da jedoch etliche Nutzer Pixel Phones benutzten, ist das für Google also eher nicht verwertbar. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Beispiel</strong>: Ihr installiert euch MicroG auf einem Pixel 6 und aktiviert die Geräteregistrierung. Google erhält in diesem moment eure reinen Gerätedaten. Ihr löscht/resettet euer komplettes Phone, und registriert euch erneut mit MicroG, Google erhält die selben Gerätedaten erneut, kann aber jetzt nicht feststellen, dass genau ihr es seid, die sich mit dem Gerät erneut registriert habt. Für Google sieht es aus, wie ein weiteres Pixel 6 Phone.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Desweiteren kann die Verwendung von Apps, die ursprünglich für Google Play-Dienste entwickelt wurden sind, indirekt zu einer Datenweitergabe führen. Einige Apps könnten versuchen, Informationen an Google-Server zu senden. Apps die vorher ohne MicroG nicht liefen, könnten nun wieder fleissig Daten an ihre Herseller senden, da nützt auch CalyxOS nichts, wenn ihr zum Beispiel Google Mail oder Google Maps verwendet! Vor allem problematisch sind hier die <a href="https://yourdevice.ch/was-ist-google-push-und-welche-bedenken-ergeben-sich-daraus/">Push-Benachrichtigungen</a>, da sich aus den Daten schlussfolgern lässt, wer mit wem so kommuniziert.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>2. Stabilität und Kompatibilität</strong><br><br>MicroG ist nicht immer perfekt. Einige Apps könnten nicht vollständig kompatibel sein oder gelegentlich Fehlfunktionen aufweisen. Dies ist in der Regel jedoch selten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>3. Sicherheitsrisiken</strong><br><br>MicroG muss regelmäßig aktualisiert werden, um Sicherheitslücken zu schließen. Wenn ihr MicroG nutzt, müsst ihr sicherstellen, dass es immer auf dem neuesten Stand ist. Das geschieht in der Regel durch Systemupdates. Ausserdem ist die Implementierung, wie MicroG dem System vorgaukelt, nicht 100% sicher, und kann im schlimmsten Fall von erfahrenen Hackern ausgenutzt werden. Mehr dazu im folgenden Artikel:</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:25%"></div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:50%">
<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-yourdevice-ch-deine-anlaufstelle-f-r-linux-opensource-software-und-co wp-block-embed-yourdevice-ch-deine-anlaufstelle-f-r-linux-opensource-software-und-co"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="kn8gE0URwn"><a href="https://yourdevice.ch/welches-customrom/">Welches CustomROM?</a></blockquote><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Welches CustomROM?&#8220; &#8212; yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co" src="https://yourdevice.ch/welches-customrom/embed/#?secret=KfjAuEfjay#?secret=kn8gE0URwn" data-secret="kn8gE0URwn" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
</div></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:25%"></div>
</div>



<h4 class="wp-block-heading">Eine Entscheidungshilfe</h4>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wann ihr euch für MicroG entscheiden solltet:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Ihr möchtet unbedingt Push Benachrichtigungen:</strong> Apps wie Whatsapp, Telegram, und Co, wie auch diverse Newsticker Apps verwenden Googles Push um euch zu benachrichtigen wenn eine neue Message oder News eintrudelt. Möchtet ihr diese Funktionalität nicht missen, müsst ihr MicroG während der Einrichtung auswählen und Push aktivieren. Es gibt Apps, die mitlerweile alternative Push Methoden unterstützen, diese sind aber relativ überschaubar. Ein paar davon stellen wir euch später vor.</li>



<li><strong>Ihr benötigt bestimmte Apps</strong>: Wenn ihr auf Apps angewiesen seid, die ohne Google Play-Dienste nicht funktionieren (z.B. Banking-Apps, Push-Benachrichtigungen von Messenger-Apps), ist MicroG die bessere Wahl.</li>



<li><strong>Komfort und Funktionalität</strong>: Wenn ihr den Komfort und die erweiterten Funktionen, die Google Play-Dienste bieten, nicht missen möchtest, dann ist MicroG eine entsprechende Lösung.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wann ihr euch gegen MicroG entscheiden solltet:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Maximaler Datenschutz und Privatspähre</strong>: Wenn eure Priorität auf maximalem Datenschutz liegt und ihr so wenig wie möglich mit Google zu tun haben möchtet, solltet ihr auf MicroG verzichten.</li>



<li><strong>Maximale Sicherheit</strong>: Das Signature Spoofing von MicroG kann im schlimmsten Fall ausgenutzt werden, möchtet ihr diese Gefahr umgehen, entscheidet euch gegen MicroG</li>



<li><strong>Nutzung von Open-Source-Apps</strong>: Wenn ihr hauptsächlich Open-Source-Apps und Alternativen nutzt, hauptsächlich aus dem <a href="https://yourdevice.ch/f-droid-installation-und-anwendung/">F-Droid Store</a>, und Apps die keine Google Play-Dienste benötigen, könnt ihr auf MicroG verzichten und seid dadurch nicht eingeschränkt.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Alternative Möglichkeit 1 - MicroG installieren - Push deaktivieren</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Falls ihr euch nicht sicher seid, installiert euch MicroG, und <strong>deaktiviert die Push Benachrichtigungen</strong>, um MicroG ohne Googles Push zu verwenden. Damit geht ihr einen guten Mittelweg. Entfernt dafür einfach den Haken bei <strong>Unterstützung für Push Benachrichtigungen</strong> (kann später wieder aktiviert werden).</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/IMG_20240726_101422_005-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="771" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/IMG_20240726_101422_005-771x1024.jpg" alt="" class="wp-image-14575" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/IMG_20240726_101422_005-771x1024.jpg 771w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/IMG_20240726_101422_005-226x300.jpg 226w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/IMG_20240726_101422_005-768x1020.jpg 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/IMG_20240726_101422_005-1157x1536.jpg 1157w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/IMG_20240726_101422_005-1542x2048.jpg 1542w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/IMG_20240726_101422_005-500x664.jpg 500w" sizes="auto, (max-width: 771px) 100vw, 771px" /></a></figure>
</div>


<h3 class="wp-block-heading">Alternative Möglichkeit 2 - MicroG für das Hauptprofil deaktivieren, und ein Profil mit MicroG erstellen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Eine weitere Möglichkeit wäre es, MicroG für das Hauptprofil zu deaktiveren, bzw. nicht zu installieren, und später einen weiteren Nutzer zu erstellen, auf dem MicroG aktiviert ist. Dort können dann bestimmte BigTech Apps, eBanking Apps und etc. erstellt werden. Somit haltet ihr euren Privaten Bereich mit Opensource Apps sauber, und steckt alle weiteren Apps, in das zweite Nutzerprofil. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr zu Nutzerprofile und den Einstellungen von MicroG bei aktivierter Installation findet ihr weiter unten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Anwendung von CalyxOS</h2>



<p class="wp-block-paragraph">In diesem Abschnitt geht es um die Anwendung von CalyxOS, was es es wichtiges zu wissen gibt, wo ihr eure Apps her bekommt, wie ihr diese auf den neusten Stand bringt, wo es Updates für das Betriebssystem gibt, und welche weiteren Möglichkeiten ihr habt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Bedienung von CalyxOS</h3>



<p class="wp-block-paragraph">CalyxOS bietet eine intuitive Gestensteuerung, die die Navigation erleichtert und das Nutzungserlebnis verbessert. Wir zeigen euch, wie die Bedienung von statten geht, und wir ihr zurück auf die klassiche Bedienung mit Buttons zurück wechselt</p>



<h4 class="wp-block-heading">Gestensteuerung</h4>



<p class="wp-block-paragraph">1. <strong>Home-Bildschirm</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Zum Startbildschirm zurückkehren:</strong> Wischt von der Unterkante des Bildschirms nach oben. Dies bringt euch jederzeit zurück zum Startbildschirm.</li>



<li><strong>Zwischen Apps wechseln:</strong> Wischt von der Unterkante des Bildschirms nach oben und halte kurz, um den App-Wechsler zu öffnen. Ihr könnt dann nach links oder rechts wischen, um durch die geöffneten Apps zu blättern. Ganz links findet ihr dann den Button um alle Apps gleichzeitig zu beenden. Ein Wisch nach oben, beendet die jeweilige App einzeln.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">2. <strong>Zurück</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Zurückgehen:</strong> Wischt von der linken oder rechten Bildschirmkante zur Mitte des Bildschirms. Diese Geste ersetzt die traditionelle Zurück-Taste und funktioniert in den meisten Apps.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">3. <strong>Öffnen von Benachrichtigungen und Schnelleinstellungen</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Benachrichtigungen anzeigen:</strong> Zieht vom oberen Bildschirmrand nach unten, um die Benachrichtigungen zu sehen.</li>



<li><strong>Schnelleinstellungen öffnen:</strong> Zieht vom oberen Bildschirmrand nach unten und zieht ein zweites mal erneut nach unten, um auf die Schnelleinstellungen wie WLAN, Bluetooth und Helligkeit, die Einstellungen und mehr, zuzugreifen.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">5. <strong>Bildschirm teilen (Split-Screen)</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Apps im Split-Screen-Modus verwenden:</strong> Öffnet in den App-Wechsler (Wischt von der Unterkante nach oben und halt kurz), tippt auf das App Symbol über der App, und danach auf <strong>Splitscreen</strong> der jeweiligen App. Wählt dann die zweite App, die ihr gleichzeitig verwenden möchtet.</li>
</ul>



<h4 class="wp-block-heading">Klassische Bedienung</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Falls ihr lieber die klassische Steuerung mit den drei Tasten am unteren Bildschirmrand nutzen möchtet, könnt ihr dies in den Einstellungen ändern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">1. <strong>Einstellungen öffnen</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Geht auf euren Startbildschirm oder in der App-Schublade auf das Zahnradsymbol, um die Einstellungen zu öffnen.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">2. <strong>System und Gesten</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Scrollet nach unten und tippt auf "<strong>System</strong>".</li>



<li>Tippt auf "<strong>Touch-Gesten &amp; Bewegungen</strong>".</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">3. <strong>Systemnavigation auswählen</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Hier findet ihr den Punkt "<strong>Navigationsmodus</strong>". Tippt darauf.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">4. <strong>Navigationsleiste auswählen</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Ihr seht verschiedene Optionen für die Systemnavigation. Wählt "<strong>Bedienung über 3 Schaltflächen</strong>" aus.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Jetzt habt ihr die klassische Navigationsleiste mit den drei Tasten unten auf eurem Bildschirm:</p>



<p class="wp-block-paragraph">1. <strong>Home-Taste</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Zum Startbildschirm zurückkehren:</strong> Tippt auf die mittlere Taste (Kreis-Symbol).</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">2. <strong>Zurück-Taste</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Zurückgehen:</strong> Tippt auf die Taste links neben der Home-Taste (Pfeil nach links).</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">3. <strong>App-Wechsler-Taste</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Zwischen Apps wechseln:</strong> Tippt auf die Taste rechts neben der Home-Taste (Quadrat-Symbol), um den App-Wechsler zu öffnen. Hier könnt ihr nach links oder rechts wischen, um durch eure geöffneten Apps zu blättern.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Mit diesen Einstellungen und Tipps könnt ihr euer Calyx-Gerät entweder über die moderne Gestensteuerung oder die klassische Bedienleiste am unteren Rand des Displays optimal nutzen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">App Quellen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">CalyxOS ist ein datenschutzorientiertes Betriebssystem und verzichtet wie ihr bereits wisst, vollständig auf Google-Dienste und -Apps. Das bedeutet:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Kein Google Play Store</strong>: Stattdessen nutzt ihr alternative App-Stores.</li>



<li><strong>Keine Google-Play-Dienste</strong>: MicroG übernimmt, bei aktivierter Installation diverse Funktionen, die normalerweise von den Google-Diensten bereitgestellt werden. Dazu gehören Push Benachrichtigungen, und die verbesserte und schnellere Standort Funktionen. </li>



<li><strong>Kein automatisches Tracking</strong>: Eure Aktivitäten werden nicht an Google gesendet, ausser ihr verwendet Big-Tech Apps.</li>
</ul>



<h4 class="wp-block-heading">Wo bekommt man seine Apps her?</h4>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>1. F-Droid</strong></h5>



<p class="wp-block-paragraph"><br><a href="https://yourdevice.ch/f-droid-installation-und-anwendung/">F-Droid</a> ist ein alternativer App-Store, der nur Open-Source-Apps anbietet. Hier findet ihr viele nützliche Anwendungen, die frei von Tracker und Werbungen sind. F-Droid, ist standardmässig bereits auf CalyxOS installiert.</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:25%"></div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:50%">
<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-yourdevice-ch-deine-anlaufstelle-f-r-linux-opensource-software-und-co wp-block-embed-yourdevice-ch-deine-anlaufstelle-f-r-linux-opensource-software-und-co"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="Gs7FdHCfSd"><a href="https://yourdevice.ch/f-droid-installation-und-anwendung/">F-Droid Installation und Anwendung</a></blockquote><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;F-Droid Installation und Anwendung&#8220; &#8212; yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co" src="https://yourdevice.ch/f-droid-installation-und-anwendung/embed/#?secret=1poQ0MOCrC#?secret=Gs7FdHCfSd" data-secret="Gs7FdHCfSd" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
</div></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:25%"></div>
</div>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>2. Aurora Store</strong></h5>



<p class="wp-block-paragraph"><br><a href="https://yourdevice.ch/aurora-store-installation-und-anwendung/">Der Aurora Store</a> ist eine alternative Schnittstelle zum Google Play Store. Hier könnt ihr auf alle Apps des Play Stores zugreifen, ohne ein Google-Konto zu verwenden. Aurora Store bietet die Möglichkeit, anonym zu bleiben. Aurora kann währen der Einrichtung von CalyxOS installiert werden.</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:25%"></div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:50%">
<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-yourdevice-ch-deine-anlaufstelle-f-r-linux-opensource-software-und-co wp-block-embed-yourdevice-ch-deine-anlaufstelle-f-r-linux-opensource-software-und-co"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="MkpVJUC5Ms"><a href="https://yourdevice.ch/aurora-store-installation-und-anwendung/">Aurora Store Installation und Anwendung</a></blockquote><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Aurora Store Installation und Anwendung&#8220; &#8212; yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co" src="https://yourdevice.ch/aurora-store-installation-und-anwendung/embed/#?secret=Oy88qUdaEs#?secret=MkpVJUC5Ms" data-secret="MkpVJUC5Ms" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
</div></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:25%"></div>
</div>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>3. Direkt vom Entwickler</strong></h5>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Manche Apps könnt ihr direkt von den Webseiten der Entwickler herunterladen. Diese Option ist besonders nützlich, wenn eine App nicht in F-Droid oder Aurora Store verfügbar ist. Ein Anhaltspunkt ist hier sicherlich <a href="https://github.com/">Github</a>, auf dem die meissten Opensource Developer ihre Apps zuerst veröffentlichen.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Anpassbarkeit</strong> von CalyxOS</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ihr habt die volle Kontrolle über euer Gerät und könnt genau festlegen, welche Apps und Dienste ihr installiert und nutzt. Mit einem langen Druck auf den Home Screen könnt ihr Hintergrund &amp; Stile festlegen, Widgets festlegen und das aussehen des Home Screens definieren. In den <strong>Einstellungen</strong> unter <strong>Display</strong> könnt ihr zudem die Schriftgrösse festlegen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Berechtigungen von Apps</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Mit einem langen Druck auf eine App und danach <strong>App Info</strong>, kommt ihr in das Kontextmenu dieser App. Ihr könnt App spezifische Einstellungen festlegen, wie zum Beispiel die Berechtigungen (unter anderem Standort, Mikrophone, Kontakte, Zugriff auf Fotos und Medien und etc.) festlegen. Hier könnt ihr eine Browserapp, falls ihr mehrere habt, auch als Standardbrowser festlegen. Weiter unten findet ihr die Version der App, und mit welchem App-Store diese installiert worden ist. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Einstellungen von CalyxOS</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Einstellungen, beziehungsweise das Einstellungsmenu ähnelt einem Standard Android ziemlich genau. Ihr findet hier eine Liste der Einstellungen kategorisiert in Funktionen und Anwendungen wie zum Beispiel Netzwerk, verbundene Geräte, Apps, Benachrichtigungen, Apps und Co. </p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/einstellungencalyx.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="460" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/einstellungencalyx-460x1024.png" alt="" class="wp-image-14577" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/einstellungencalyx-460x1024.png 460w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/einstellungencalyx-135x300.png 135w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/einstellungencalyx-768x1710.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/einstellungencalyx-690x1536.png 690w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/einstellungencalyx-920x2048.png 920w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/einstellungencalyx-500x1113.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/einstellungencalyx.png 1008w" sizes="auto, (max-width: 460px) 100vw, 460px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Findet ihr eine Einstellungen nicht sofort, benutzt einfach oben die Suchfunktion. Wer einmal ein Android bedient hatte, sollte sich hier schnell zurecht finden.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>eSIM-Unterstützung</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">CalyxOS unterstützt standardmäßig eSIMs, sodass ihr bereits installierte eSIMs auf dem Gerät nutzen könnt. Für das Verwalten und Hinzufügen neuer eSIMs ist jedoch eine proprietäre Google-Funktionalität erforderlich, die von Haus aus deaktiviert ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ihr könnt die eSIM-Unterstützung in den Einstellungen unter <strong>Netzwerk &amp; Internet &gt; eSIM-Support</strong> aktivieren. Dieser Schalter bleibt nach jedem Neustart aktiv.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOS_eSIM-1.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="460" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOS_eSIM-1-460x1024.png" alt="" class="wp-image-15189" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOS_eSIM-1-460x1024.png 460w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOS_eSIM-1-135x300.png 135w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOS_eSIM-1-768x1710.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOS_eSIM-1-690x1536.png 690w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOS_eSIM-1-920x2048.png 920w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOS_eSIM-1-500x1113.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/grapheneOS_eSIM-1.png 1008w" sizes="auto, (max-width: 460px) 100vw, 460px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Durch Aktivieren des Schalters wird die Google-Funktionalität genutzt, um eSIMs zu verwalten und hinzuzufügen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn der eSIM-Installationsprozess bei "Netzwerkinformationen prüfen…" hängen bleibt, trotz stabiler Internetverbindung, müsst ihr möglicherweise den USSD-Code <em>#</em>#4636#<em>#</em> eingeben und dann DSDS im angezeigten Menü aktivieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Falls eure eSIM durch eine PIN geschützt ist, empfiehlt es sich, den eSIM-Unterstützungsschalter auch nach der Aktivierung eingeschaltet zu lassen. Sollte die PIN vergessen werden, könnt ihr die eSIM auf dem Sperrbildschirm deaktivieren. Wenn der Schalter deaktiviert und die PIN vergessen wird, ist das Gerät nur noch mit dem PUK zugänglich.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Privater DNS Modus</h3>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Welche DNS-Server werden standardmäßig verwendet?</strong></h4>



<p class="wp-block-paragraph">Das Betriebssystem verwendet standardmäßig die vom Netzwerk bereitgestellten DNS-Server. Diese werden in der Regel automatisch über DHCP (IPv4) und RDNSS (IPv6) konfiguriert. Bei statischer IP-Konfiguration werden die DNS-Server manuell festgelegt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein VPN stellt ein zusätzliches Netzwerk bereit, und das Betriebssystem nutzt die vom VPN bereitgestellten DNS-Server für alle Verbindungen, außer für das Auflösen der IP-Adresse des VPNs und Netzwerküberprüfungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Nutzung der vom Netzwerk bereitgestellten DNS-Server ist der beste Weg, um sich in die Menge der Nutzer einzufügen, da Netzwerke und Websites Nutzer anhand einer abweichenden DNS-Konfiguration identifizieren und verfolgen können. Wir empfehlen daher, die vom Netzwerk bereitgestellten DNS-Server zu verwenden.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Wie nutze ich einen benutzerdefinierten DNS-Server?</strong></h4>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist nicht möglich, die vom Netzwerk bereitgestellten DNS-Server direkt zu überschreiben. Stattdessen könnt ihr in den Einstellungen unter Netzwerk &amp; Internet &gt; Privates DNS einen DNS-over-TLS-Server angeben. Dieser muss ein gültiges Zertifikat besitzen, beispielsweise von Let's Encrypt. Das Betriebssystem wird dann alle DNS-Anfragen über diesen privaten DNS-Server leiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beispielsweise könnt ihr "one.one.one.one" für Cloudflare DNS eintragen. Weitere Optionen umfassen Quad9, Google und AdGuard.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch bei statischer IP-Konfiguration solltet ihr die Private DNS-Funktion verwenden, um die Sicherheit zu erhöhen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">VPN-Apps können ebenfalls eigene DNS-Server bereitstellen. In diesem Fall hat die Private DNS-Funktion Vorrang.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Apps und Websites können die konfigurierten DNS-Server erkennen, indem sie zufällige Subdomains abfragen. Dies kann zur Nutzeridentifizierung genutzt werden. Wenn ihr ein VPN nutzt, solltet ihr den Standard-DNS-Dienst des VPNs verwenden, um euch besser zu schützen.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Warum akzeptiert Private DNS keine IP-Adressen?</strong></h4>



<p class="wp-block-paragraph">Im automatischen Modus bietet die Private DNS-Funktion opportunistische Verschlüsselung, indem sie DNS-over-TLS verwendet, wenn dies vom DNS-Server unterstützt wird. Diese Verschlüsselung schützt nur vor passivem Abhören, nicht vor aktiven Angriffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Private DNS explizit aktiviert wird, nutzt es authentifizierte Verschlüsselung ohne Fallback. Die Authentifizierung erfolgt anhand des Hostnamens des Servers, weshalb keine IP-Adresse angegeben werden kann. Das Betriebssystem löst den Hostnamen unverschlüsselt auf und leitet dann alle weiteren DNS-Anfragen über DNS-over-TLS.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Schützt DNS-over-TLS (Private DNS) andere Verbindungen?</strong></h4>



<p class="wp-block-paragraph">Nein, DNS-over-TLS schützt nur die DNS-Auflösung. Selbst wenn DNS-Ergebnisse mit DNSSEC authentifiziert werden, schützt dies nicht die anderen Verbindungen. Verschlüsselte DNS-Anfragen erschweren es einigen Angreifern, sind aber kein vollständiger Schutz.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Verbirgt DNS-over-TLS (Private DNS), welche Websites besucht werden?</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Private DNS verschlüsselt nur die DNS-Anfragen. Ein Überwacher kann dennoch die IP-Adresse des Zielservers sehen. Viele Domains teilen sich IP-Adressen, daher ist verschlüsseltes DNS nur ein Teil der nötigen Maßnahmen. Derzeit leakt TLS weiterhin Domainnamen über SNI, weshalb verschlüsseltes DNS noch begrenzt nützlich ist. Es ist jedoch eine zukunftsorientierte Funktion, die in der Zukunft an Bedeutung gewinnen wird. Die Nutzung wird empfohlen, ersetzt aber nicht die Verwendung von Tor oder eines VPNs.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Für was ist dann DNS over TLS, bzw ein andere DNS Server gut?</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Zum grössten Teil um Zensur zu umgehen, wenn zum Beispiel der DNS Server des Providers bestimmte Webseiten sperrt. Ausserdem bekommt der Provider selber dann keine Daten mehr über euer Surf-Verhalten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Backups und Datenwiederherstellung</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Im Gegensatz zu einem Standard Android mit Google Play Diensten, oder Herstellerapps wie die von Samsung und Co, gibt es bei CalyxOS kein standardmässig aktiviertes ready-to-use Backup-System, da das System vollständig auf externe Cloud Dienste wie die von Google, Huaweii oder Samsung verzichtet. Ihr seid also verantwortlich über die Sicherung eures Smartphones. Ihr habt die Möglichkeit euer Smartphone regelmässig manuel zu sichern, indem ihr es mit einem USB Kabel an euren Rechner hängt, oder ihr verwendet eine eigene Cloud wie zum Beispiel die Nextcloud. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Hier ein paar Möglichkeiten, wie ihr euer Smartphone sichern könnt:</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>SeedVault</strong></h4>



<p class="wp-block-paragraph">CalyxOS enthält SeedVault, ein integriertes Backup-System, das eure Apps und Daten sicher speichert. Ihr könnt eure Backups auf einer SD-Karte, einem USB-Stick oder eben auf einem Nextcloud-Konto speichern. Seedvault findet ihr in den <strong>Einstellungen unter System --&gt; Sicherungen.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Vorgehen, wie man Seedvault verwendet, wird hier <a href="https://yourdevice.ch/android-backup-mit-nextcloud/">in diesem Artikel</a> detailiert beschrieben. </p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Nextcloud als eigenständige App</strong></h4>



<p class="wp-block-paragraph">Nextcloud könnt ihr euch aus dem F-Droid Store installieren, und ist eine Open-Source-Cloud-Lösung, die ihr auf einem eigenen Server oder bei einem vertrauenswürdigen Anbieter nutzen könnt. Ihr könnt eure Dateien, Kontakte und Kalender synchronisieren und sichern. Falls ihr keine Nextcloud habt, könnt ihr euch auf unserer Seite registrieren, und erhaltet 5GB gratis Speicherplatz. Für Die Sicherung eurer Kontakte und des Kalenders benötigt ihr die App <a href="https://f-droid.org/packages/at.bitfire.davdroid/">DAVx5</a>. DAVx5 muss dafür vorher mit eurer Nextcloud verbunden werden.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Kontakte und Kalender manuel sichern</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Habt ihr keine Nextcloud, und wollt ihr keine verwenden, sichert eure Kontakte über die Kontakte App als VCF-Datei und kopiert diese an einen Ort eurer Wahl. Eine Kalendersicherung ist aktuell auf der Standard Calyx Kalender App nur über ein CalDAV Kalender möglich, oder ihr verwendet die Kalenderapp wie <a href="https://f-droid.org/de/packages/org.fossify.calendar/">Fossify Kalender</a> welches eine lokale Sicherung via ICF Dateien erlaubt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Möglichkeiten und Artikel um eure Kontakte und Kalender zu synchronisieren, findet ihr hier:</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-yourdevice-ch-deine-anlaufstelle-f-r-linux-opensource-software-und-co wp-block-embed-yourdevice-ch-deine-anlaufstelle-f-r-linux-opensource-software-und-co"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="6Nr2WKE2o0"><a href="https://yourdevice.ch/kontakte-synchronisieren-mit-nextcloud-android-und-thunderbird/">Kontakte synchronisieren mit Nextcloud, Android und Thunderbird</a></blockquote><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Kontakte synchronisieren mit Nextcloud, Android und Thunderbird&#8220; &#8212; yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co" src="https://yourdevice.ch/kontakte-synchronisieren-mit-nextcloud-android-und-thunderbird/embed/#?secret=hkVT6UtwAE#?secret=6Nr2WKE2o0" data-secret="6Nr2WKE2o0" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
</div></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-yourdevice-ch-deine-anlaufstelle-f-r-linux-opensource-software-und-co wp-block-embed-yourdevice-ch-deine-anlaufstelle-f-r-linux-opensource-software-und-co"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="KwAs4w2Bss"><a href="https://yourdevice.ch/nextcloud-kalender-mit-android-synchronisieren/">Nextcloud Kalender mit Android synchronisieren</a></blockquote><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Nextcloud Kalender mit Android synchronisieren&#8220; &#8212; yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co" src="https://yourdevice.ch/nextcloud-kalender-mit-android-synchronisieren/embed/#?secret=cHny7zmzjG#?secret=KwAs4w2Bss" data-secret="KwAs4w2Bss" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
</div></figure>
</div>
</div>



<h3 class="wp-block-heading">MicroG Einstellungen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Erwähnenswert ist auf CalyxOS sicherlich noch die Handhabung von MicroG, falls ihr dies bei der Einrichtung installiert habt. Schauen wir uns dies mal genauer an:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/microg-einstellungen.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="473" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/microg-einstellungen-473x1024.png" alt="" class="wp-image-14578" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/microg-einstellungen-473x1024.png 473w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/microg-einstellungen-138x300.png 138w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/microg-einstellungen-768x1664.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/microg-einstellungen-709x1536.png 709w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/microg-einstellungen-945x2048.png 945w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/microg-einstellungen-500x1083.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/microg-einstellungen.png 1080w" sizes="auto, (max-width: 473px) 100vw, 473px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Im Grunde genommen könnt ihr hier festlegen, welche Dienste von Google genau verwendet werden dürfen, und welche nicht. Habt ihr bestehende Google Accounts, und möchtet dieses vorerst weiter verwenden, weil ihr zum Beispiel noch Google Kalender verwendet, könnt ihr diesen Google Account hier regisitrieren. Somit erkennt die Google Kalender App euren Google Account, und kann weiterhin synchronisiert werden. Dies empfiehlt sich, falls ein kompletter Umstieg noch nicht vollzogen worden ist, und ein Umstieg auf Open-Source Apps erst nach und nach vonstatten gehen soll. </p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/microg-googleaccounts.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="473" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/microg-googleaccounts-473x1024.png" alt="" class="wp-image-14582" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/microg-googleaccounts-473x1024.png 473w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/microg-googleaccounts-138x300.png 138w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/microg-googleaccounts-768x1664.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/microg-googleaccounts-709x1536.png 709w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/microg-googleaccounts-945x2048.png 945w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/microg-googleaccounts-500x1083.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/microg-googleaccounts.png 1080w" sizes="auto, (max-width: 473px) 100vw, 473px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Verwendet ihr Google Accounts um zum Beispiel auch gekaufte Apps zu verwenden, lasst die Einstellungen wie sie sind.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Push Benachrichtigungen</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Damit Push funktioniert, muss die Geräte Regisitrierung erfolgen, und Push aktiviert werden:</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/microg-regisitrierung.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="473" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/microg-regisitrierung-473x1024.png" alt="" class="wp-image-14579" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/microg-regisitrierung-473x1024.png 473w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/microg-regisitrierung-138x300.png 138w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/microg-regisitrierung-768x1664.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/microg-regisitrierung-709x1536.png 709w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/microg-regisitrierung-945x2048.png 945w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/microg-regisitrierung-500x1083.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/microg-regisitrierung.png 1080w" sizes="auto, (max-width: 473px) 100vw, 473px" /></a></figure>
</div></div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/microg-push.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="473" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/microg-push-473x1024.png" alt="" class="wp-image-14580" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/microg-push-473x1024.png 473w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/microg-push-138x300.png 138w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/microg-push-768x1664.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/microg-push-709x1536.png 709w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/microg-push-945x2048.png 945w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/microg-push-500x1083.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/microg-push.png 1080w" sizes="auto, (max-width: 473px) 100vw, 473px" /></a></figure>
</div></div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph">MicroG verfälscht einen Teil der an Google ausgelieferten Gerätedaten, jedoch bedeutet dies trotzdem ein Verzicht an Privatsspähre, da Google euch mit diversen Methoden trotzdem identifzieren kann. Googlefrei ist dies dann nicht mehr, jedoch deutlich weniger übel, als die Google Play Dienste die euch vor Google nackt da stehen lassen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Standort Unterstützungsdienste</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Der Standortdienst von MicroG hat eher weniger etwas mit Google zu tun, sondern eher mit der Art und Weise wie die Standortbestimmung zustande kommt. Es gibt die reine GPS basierte Standortbestimmung, die in der Regel sehr langsam ist, und die unterstützte Standortbestimmung (A-GPS) durch Hilfsdienste wie zum Beispiel bekannte WLAN Netzwerke und Mobilfunkmasten, in eurer direkten Umgebung. Dies hilft zum Beispie bei der Standortbestimmung in Gebäuden, da GPS nur schlecht und kaum funktioniert, wenn ihr nicht unter freiem Himmel seid. Die WLAN und Funkmasten basierte Ortung erlaubt ein schnelle und exakte Ortung auch in Gebäuden und an Standorten welche nicht direkt dem freien Himmel exponiert sind.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/microG-standort.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="473" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/microG-standort-473x1024.png" alt="" class="wp-image-14581" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/microG-standort-473x1024.png 473w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/microG-standort-138x300.png 138w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/microG-standort-768x1664.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/microG-standort-709x1536.png 709w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/microG-standort-945x2048.png 945w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/microG-standort-500x1083.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/microG-standort.png 1080w" sizes="auto, (max-width: 473px) 100vw, 473px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Die WLAN-basierte Ortung in MicroG benötigt kein Registrieren in den WLAN-Netzwerken. Sie funktioniert anhand der WLAN-IDs (BSSIDs) und deren Signalstärken. Hier ist, wie das im Detail funktioniert:</p>



<h5 class="wp-block-heading">Funktionsweise der WLAN-basierten Ortung in MicroG</h5>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>1. Erfassung der WLAN-IDs:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Euer Gerät scannt die Umgebung nach verfügbaren WLAN-Netzwerken. Dabei erfasst es die BSSID (Basic Service Set Identifier) jedes gefundenen WLANs. Die BSSID ist eine eindeutige Kennung, die jedem WLAN-Router zugewiesen ist.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>2. Signalstärke:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Zusätzlich zur BSSID wird die Signalstärke (RSSI - Received Signal Strength Indicator) der empfangenen WLAN-Netze gemessen. Die Signalstärke gibt an, wie stark das WLAN-Signal ist und hilft bei der Positionsbestimmung.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>3. Abgleich mit Datenbank:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>MicroG verwendet eine Offline-Datenbank oder Online-Dienste (wie z.B. Mozilla Location Service), um die gesammelten WLAN- und Funkmasteninformationen mit bekannten Standorten abzugleichen. Diese Datenbanken enthalten die geografischen Koordinaten vieler WLAN-BSSIDs und Masten, die durch Crowdsourcing gesammelt wurden.</li>
</ul>



<h5 class="wp-block-heading">Datenschutzaspekte</h5>



<p class="wp-block-paragraph">Beim Einsatz von MicroG für die WLAN- und Funkmasten basierte Ortung werden lediglich die BSSIDs und deren Signalstärken zur Standortbestimmung genutzt. Diese Daten werden an die ausgewählte Ortungsdatenbank gesendet (z.B. Mozilla Location Service), um den Standort zu berechnen. Es werden keine persönlichen Daten oder detaillierten Informationen über euer Gerät übertragen. Dies reduziert das Risiko, dass eure Identität preisgegeben wird, jedoch kommt es zu Datenübertragung und eure IP Adressen gehen an die Mozilla Foundation (welcher in der Regel zu vertrauen ist), jedoch ist es theoretisch dann Möglich ein Profil über eure Nutzung und Standortabfragen zu erstellen.</p>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>Kontrollmöglichkeiten</strong></h5>



<p class="wp-block-paragraph">MicroG gibt euch also hier die Möglichkeit, die Nutzung von WLAN-basierten Ortungsdiensten zu kontrollieren und bei Bedarf zu deaktivieren. Wer keine Abhängig von externen Diensten möchte, wer auch immer es ist, der deaktiviert die Standortunterstützung von Micro-G komplett, muss aber damit rechnen, das die reine GPS Standortfunktion nur sehr langsam funktioniert. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Arbeitsprofile auf CalyxOS</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Auf CalyxOS lassen sich Arbeitsprofile, sowie Nutzerprofile erstellen. Wir raten immer, neue Nutzerprofile zu erstellen, anstatt mit den Arbeitsprofilen zu arbeiten. Die Nutzerprofile sind deutlich besser voneinander abgeschirmt, und jedes Nutzungsprofil hat seinen komplett eigenen Bereich. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Einstellungen dazu befinden sich unter <strong>Einstellungen -&gt; System -&gt; mehrere Nutzer.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit können komplett separate Profile erstellt werden. Wir empfehlen, Bigtech Apps vor allem in einem separaten Profil zu erstellen, der mit dem privaten Profil nicht in verbindung kommt. Leider lassen sich, im Gegensatz zu GrapheneOS keine bestimmten Apps blockieren, oder das neue Profil zum Beispiel komplett Stil legen, wenn man es nutzt. Einmal eingerichtet, ist das andere Profil jederzeit aktiv, und kann jederzeit Daten Empfangen, sowie senden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der Einrichtung eines neuen Nutzers, wird die komplette Einrichtung des Smartphones für das neue Profil nochmals gestartet. Ihr kann man dann Beispielsweise MicroG aktivieren und nutzen, während das Hauptprofil sauber und frei von solchen Apps bleibt. </p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/calyxOSmehrerenutzerprofile-1.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="461" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/calyxOSmehrerenutzerprofile-1-461x1024.png" alt="" class="wp-image-14735" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/calyxOSmehrerenutzerprofile-1-461x1024.png 461w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/calyxOSmehrerenutzerprofile-1-135x300.png 135w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/calyxOSmehrerenutzerprofile-1-768x1707.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/calyxOSmehrerenutzerprofile-1-691x1536.png 691w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/calyxOSmehrerenutzerprofile-1-922x2048.png 922w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/calyxOSmehrerenutzerprofile-1-500x1111.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/calyxOSmehrerenutzerprofile-1.png 1080w" sizes="auto, (max-width: 461px) 100vw, 461px" /></a></figure>
</div></div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/calyxOSnutzerwechseln.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="461" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/calyxOSnutzerwechseln-461x1024.png" alt="" class="wp-image-14736" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/calyxOSnutzerwechseln-461x1024.png 461w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/calyxOSnutzerwechseln-135x300.png 135w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/calyxOSnutzerwechseln-768x1707.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/calyxOSnutzerwechseln-691x1536.png 691w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/calyxOSnutzerwechseln-922x2048.png 922w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/calyxOSnutzerwechseln-500x1111.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/calyxOSnutzerwechseln.png 1080w" sizes="auto, (max-width: 461px) 100vw, 461px" /></a></figure>
</div></div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph">Legt ein neues Nutzerprofil an, richtet das Profil mit MicroG ein, und installiert eure problematischen Apps in diesem Profil. Mit den kleinen Button unten im Benachrichtigungsfenster könnt ihr schnell zwischen den Profilen wechseln (zweilmal nach unten wischen).</p>



<h3 class="wp-block-heading">Datura Firewall</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Datura Firewall ist ein Tool zur Kontrolle des Netzwerkzugriffs auf eurem Gerät. Ihr findet sie in der App übersicht mit einem Wisch nach oben. Sie ermöglicht es euch, detaillierte Regeln für den Datenverkehr von Apps festzulegen. Mit der Datura Firewall könnt ihr den Netzwerkzugriff für Apps sowohl im Vordergrund als auch im Hintergrund gezielter steuern. Dadurch verhindert ihr unerwünschte Datenverbindungen und erhöht eure Kontrolle über den Datenfluss und die Privatsphäre auf eurem Gerät. Ein Alheimittel ist diese Firewall jedoch bei weitem nicht!</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/calyxOSdaturafirewall.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="461" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/calyxOSdaturafirewall-461x1024.png" alt="" class="wp-image-14752" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/calyxOSdaturafirewall-461x1024.png 461w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/calyxOSdaturafirewall-135x300.png 135w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/calyxOSdaturafirewall-768x1707.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/calyxOSdaturafirewall-691x1536.png 691w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/calyxOSdaturafirewall-922x2048.png 922w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/calyxOSdaturafirewall-500x1111.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/calyxOSdaturafirewall.png 1080w" sizes="auto, (max-width: 461px) 100vw, 461px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">In der Praxis funktioniert die Datura Firewall ganz okay. Wenn man einer App den Netzwerkzugriff im Hintergrund entzieht, kann sie nur dann Verbindungen aufbauen, wenn sie im Vordergrund aktiv genutzt wird. Dies ist nützlich für Apps, die sich automatisch durch externe Auslöser starten und Netzwerkverkehr erzeugen, obwohl der Nutzer dies nicht möchte. Zum Beispiel starten der Next DB Navigator oder die heise-App nach einem Systemstart automatisch und beginnen, verschiedene Domains zu kontaktieren – einschließlich Tracking-Domains. Mit dieser Einstellung lässt sich verhindern, dass Apps im Hintergrund unerwünscht Datenverbindungen initiieren. Dies ist zwar nicht für alle Apps sinnvoll, aber für einige sehr wohl. Dadurch entkommt man zwar nicht komplett dem Tracking, aber man kann festlegen, wann eine App Verbindungen aufbauen darf (z.B. nur bei aktiver Nutzung im Vordergrund).</p>



<div class="wp-block-kadence-infobox kt-info-box14573_0e3e94-fb"><span class="kt-blocks-info-box-link-wrap info-box-link kt-blocks-info-box-media-align-top kt-info-halign-center"><div class="kt-blocks-info-box-media-container"><div class="kt-blocks-info-box-media kt-info-media-animate-none"><div class="kadence-info-box-icon-container kt-info-icon-animate-none"><div class="kadence-info-box-icon-inner-container"><span class="kb-svg-icon-wrap kb-svg-icon-fe_alertTriangle kt-info-svg-icon"><svg viewBox="0 0 24 24"  fill="none" stroke="currentColor" stroke-width="2" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"  aria-hidden="true"><path d="M10.29 3.86L1.82 18a2 2 0 0 0 1.71 3h16.94a2 2 0 0 0 1.71-3L13.71 3.86a2 2 0 0 0-3.42 0z"/><line x1="12" y1="9" x2="12" y2="13"/><line x1="12" y1="17" x2="12" y2="17"/></svg></span></div></div></div></div><div class="kt-infobox-textcontent"><h2 class="kt-blocks-info-box-title"></h2><p class="kt-blocks-info-box-text">Auch wenn bestimmte Apps eingeschränkten Hintergrundzugriff haben, können sie dennoch Daten senden. Sobald ihr die App benutzt, kann eine Spyware-App sich wieder mit Tracking-Domains verbinden und alles, was sie im Hintergrund gesammelt hat, weitergeben. Aufgezögert heisst nicht aufgehoben! Wiegt euch also nicht in falscher Sicherheit mit dieser Firewall. Apps die tracken, gehören vom Telefon runter, anstatt zu versuchen, mit x-tools die App zum Schweigen, oder Manieren bei bringen zu wollen.</p></div></span></div>



<h2 class="wp-block-heading">Alternative Apps</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Warum alternative Apps?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Google-Apps sammeln eine Menge Daten über euch und euer Nutzungsverhalten. CalyxOS zielt darauf ab, eure Privatsphäre zu schützen, indem es diese Datensammlung minimiert. Natürlich müssen dafür aber auch Änderungen im Nutzungsverhalten stattfinden, und eine abkehr von Big-Tech Apps sollte priorisiert werden, ansonsten hilt der alleinige Umstieg auf googlefreie Betriebssysteme nicht sehr viel.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Auswahl an Alternativen Opensource Apps haben wir euch <a href="https://yourdevice.ch/die-besten-android-open-source-apps/">hier</a> zusammengestellt. In der Kategorie <a href="https://yourdevice.ch/android/">Android</a>, findet ihr auch ein paar Vorstellung von Apps und deren Handhabung. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nur durch den Verzicht auf BigTech -Apps behaltet ihr die volle Kontrolle über euer Gerät und eure Daten. Ihr entscheidet also mit eurem App Verhalten auch, welche Informationen ihr mit welchen Diensten teilst, und welche nicht! </p>



<h2 class="wp-block-heading">Eine Alternative zu herkömmlichen Push-Diensten</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Für diejenigen die auf Push aus Gründen der Privatssphäre verzichten wollen, es doch aber gerne nutzen würden, gibt es ein langsam aufkommende Alternative: Unified Push!</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>UnifiedPush</strong> ist ein offenes Protokoll, das entwickelt wurde, um dezentrale Push-Benachrichtigungen zu ermöglichen. Es bietet eine Alternative zu zentralisierten Diensten wie Google Firebase Cloud Messaging (FCM), indem es die Kontrolle über Push-Benachrichtigungen zurück in die Hände der Nutzer und Entwickler gibt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was ist UnifiedPush?</h3>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://unifiedpush.org/">UnifiedPush</a> ist ein offenes Protokoll und eine Sammlung von Tools, die entwickelt wurden, um Push-Benachrichtigungen ohne Abhängigkeit von großen zentralisierten Diensten zu ermöglichen. Es ermöglicht Anwendungen, Push-Benachrichtigungen zu empfangen, ohne dass sie auf proprietäre Dienste wie Google oder Apple angewiesen sind.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Hauptmerkmale von UnifiedPush</h4>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Dezentralisierung</strong>:
<ul class="wp-block-list">
<li>Im Gegensatz zu zentralisierten Diensten wie FCM, die von einem einzigen Anbieter betrieben werden, ermöglicht UnifiedPush die Nutzung verschiedener Server und Netzwerke.</li>



<li>Benutzer und Entwickler können ihren eigenen Push-Server betreiben oder vertrauenswürdige Server auswählen.</li>
</ul>
</li>



<li><strong>Datenschutz und Kontrolle</strong>:
<ul class="wp-block-list">
<li>Durch die Dezentralisierung haben Benutzer und Entwickler die volle Kontrolle über ihre Daten.</li>



<li>Es werden keine Daten an zentrale Stellen gesendet, was die Privatsphäre schützt.</li>
</ul>
</li>



<li><strong>Kompatibilität und Flexibilität</strong>:
<ul class="wp-block-list">
<li>UnifiedPush unterstützt verschiedene Backends und kann in eine Vielzahl von Anwendungen integriert werden.</li>



<li>Es gibt bereits Unterstützung für verschiedene Plattformen und Technologien.</li>
</ul>
</li>
</ol>



<h3 class="wp-block-heading">Wie nutze ich Unified Push</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Damit ihr Unified Push verwenden könnt, benötigt ihr einen Client, der die Nachrichten an eure kompatiblen Apps weiterleitet.<strong> Ntfy</strong> ist ein Open-Source-Push-Benachrichtigungssystem, das sich durch seine Einfachheit, Flexibilität und Datenschutzfreundlichkeit auszeichnet. Es bietet eine alternative Methode, um Benachrichtigungen auf deine Geräte zu empfangen, ohne auf proprietäre Dienste wie Google Firebase Cloud Messaging (FCM) angewiesen zu sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die App gibt es im Appstore von <a href="https://f-droid.org/de/packages/io.heckel.ntfy/">F-Droid</a> und wird regelmässig aktualisert und verbessert. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu erwähnen ist, dass bis jetzt nur wenige Apps andere Push-Lösungen integrieren. Big-Tech Apps mit alternativen Push Systemen findet man vergebens, und es gibt auch keine Möglichkeit diese dazu zu bringen, andere Push-System zu verwenden. Die App muss alternative Push Methoden nämlich unterstützen. Im Bereich Messaging gibt es bereits in paar Apps, die mit alternativen Push Diensten zurecht kommen. Diese sind:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://yourdevice.ch/element-messenger-ohne-google-push-verwenden/">Matrix-Element</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://yourdevice.ch/signal-fork-molly-foss-mit-unified-push/">Molly</a> (Signal Fork)</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://yourdevice.ch/telegram-ohne-google-push-verwenden-unified-push/">Mercurygram</a> (Telegram Fork)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Liste an Apps die Unified Push verwenden, findet ihr <a href="https://unifiedpush.org/users/apps/">hier</a>!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Updates für CalyxOS</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Updates gibt es OTA = over the air, heisst also direkt auf euer Phones, sobald neue Versionen verfügbar sind. Ihr müsst also keine Updates manuel herunterladen oder installieren. Wollt ihr zwischendurch prüfen, ob es Updates gibt, könnt ihr dass unter <strong>Einstellungen -&gt; System -&gt; Systemaktualisierungseinstellungen</strong> machen. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Datenübertragung an den PC</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Datenübertragung ist ähnlich wie bei einem Standard Android Phone. Schliesst euer Phone mit einem USB-C Kabel an einen PC mit Windows/Mac oder Linux, wischt auf eurem Smartphone nach unten, klickt 2x auf <strong>Gerät wird über USB aufgeladen</strong>, und anschliessend auf <strong>Dateiübertragung</strong>. Danach steht euch der Inhalt des Homeordners auf dem Computer zur Verfügung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Optimierungen für CalyxOS</h2>



<p class="wp-block-paragraph">CalyxOS leistet sich leider ein paar Patzer, die bis heute noch nicht behoben worden sind. Die Internetverbindungschecks werden immer noch via Google Server getätigt, und die DNS Einstellungen sind auch nicht optimal. Geht in die Netzwerkeinstellungen, und wischt ganz nach unten, deaktiviert die Verbindungsprüfung. Als zweites wählt ihr Privates DNS, und wählt einen besseren DNS Server als Cloudflare, welcher genutzt wird, wenn Automatisch aktiviert ist:</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/calyxOSverbindungspruefungdeaktivieren.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="461" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/calyxOSverbindungspruefungdeaktivieren-461x1024.png" alt="" class="wp-image-14737" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/calyxOSverbindungspruefungdeaktivieren-461x1024.png 461w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/calyxOSverbindungspruefungdeaktivieren-135x300.png 135w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/calyxOSverbindungspruefungdeaktivieren-768x1707.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/calyxOSverbindungspruefungdeaktivieren-691x1536.png 691w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/calyxOSverbindungspruefungdeaktivieren-922x2048.png 922w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/calyxOSverbindungspruefungdeaktivieren-500x1111.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/calyxOSverbindungspruefungdeaktivieren.png 1080w" sizes="auto, (max-width: 461px) 100vw, 461px" /></a></figure>
</div></div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/calyxOSdnsserveraendern.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="461" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/calyxOSdnsserveraendern-461x1024.png" alt="" class="wp-image-14738" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/calyxOSdnsserveraendern-461x1024.png 461w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/calyxOSdnsserveraendern-135x300.png 135w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/calyxOSdnsserveraendern-768x1707.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/calyxOSdnsserveraendern-691x1536.png 691w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/calyxOSdnsserveraendern-922x2048.png 922w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/calyxOSdnsserveraendern-500x1111.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/calyxOSdnsserveraendern.png 1080w" sizes="auto, (max-width: 461px) 100vw, 461px" /></a></figure>
</div></div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph">Ihr könnt unseren DNS over TLS Server verwenden indem ihr <code>free-dns.yourdevice.ch</code> nutzt, oder ihr nutzt einen anderen DNS Server aus dem folgenden Tutorial:</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:25%"></div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:50%">
<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-yourdevice-ch-deine-anlaufstelle-f-r-linux-opensource-software-und-co wp-block-embed-yourdevice-ch-deine-anlaufstelle-f-r-linux-opensource-software-und-co"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="d7VO2TuTpr"><a href="https://yourdevice.ch/dns-verschluesselung-auf-linux-android-und-windows/">DNS Verschlüsselung auf Linux, Android und Windows</a></blockquote><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;DNS Verschlüsselung auf Linux, Android und Windows&#8220; &#8212; yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co" src="https://yourdevice.ch/dns-verschluesselung-auf-linux-android-und-windows/embed/#?secret=9vSvGp3Sf3#?secret=d7VO2TuTpr" data-secret="d7VO2TuTpr" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
</div></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:25%"></div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph">Deaktiviert zudem die SUPL Unterstützung, da bis heute immer noch Google Server verwendet werden um die GPS Beschleunigung zu unterstützen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Über die Einstellungen -&gt; Netzwerk &amp; Internet -&gt; SIM-Karten -&gt; Zugangspunkte (APNs) -&gt; [aktuell verwendeter APN] -&gt; APN-Typ« lässt sich das Verhalten beeinflussen. Entfernt unter APN-Typ den Wert <code>supl</code>, wird kein SUPL-Server zur schnelleren Standortbestimmung kontaktiert. Die Standortbestimmung erfolgt dann ausschließlich über die GNSS-Schnittstelle, was die Ortungszeit allerdings teilweise erheblich verlängert.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Umstieg auf CalyxOS erfordert einige Anpassungen, bietet euch jedoch erheblich mehr Kontrolle über eure Daten und schützt eure Privatsphäre. Mit den richtigen Tools und Alternativen werdet ihr schnell feststellen, dass ihr nichts Wichtiges vermisst und gleichzeitig sicherer und freier unterwegs seid.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Insgesamt ist CalyxOS sicherlich kein schlechtes Custom-ROM, sondern bietet ein stimmiges Gesamtpaket, mit dem Nutzer, die ihre Abhängigkeit von Google (stark) reduzieren möchten, einen guten Start haben dürften. Allerdings sollte man ebenfalls die Nachteile berücksichtigen: Die verzögerte Bereitstellung von (Sicherheits-)Updates und eine Außendarstellung, die nicht ganz zu dem passt, was CalyxOS von sich behaupted, nämlich google-free zu sein. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Privatsspähre orientierte Artikel und Möglichkeiten findet ihr hier:</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-yourdevice-ch-deine-anlaufstelle-f-r-linux-opensource-software-und-co wp-block-embed-yourdevice-ch-deine-anlaufstelle-f-r-linux-opensource-software-und-co"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="UdQW10ij4I"><a href="https://yourdevice.ch/privacy-tipps/">Privacy Tipps</a></blockquote><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Privacy Tipps&#8220; &#8212; yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co" src="https://yourdevice.ch/privacy-tipps/embed/#?secret=iPEGlqpECR#?secret=UdQW10ij4I" data-secret="UdQW10ij4I" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
</div></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Bald kommt auch noch ein Artikel, welcher GrapheneOS als herausragende Alternative vorstellt, dass CalyxOS im punkto Privatsphäre per default auch noch schlägt und ein wirkliches google-free ROM ist!</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/der-einsteiger-guide-auf-calyxos-einrichtung-und-anwendung/">Der CalyxOS Einsteiger Guide - Einrichtung und Anwendung</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://yourdevice.ch/der-einsteiger-guide-auf-calyxos-einrichtung-und-anwendung/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Auf welcher Hardware läuft Linux</title>
		<link>https://yourdevice.ch/auf-welcher-hardware-laeuft-linux/</link>
					<comments>https://yourdevice.ch/auf-welcher-hardware-laeuft-linux/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Jul 2024 07:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Theorie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://yourdevice.ch/?p=14531</guid>

					<description><![CDATA[<p>Stellt euch vor, ihr habt noch einen alten Laptop, der schon bessere Tage gesehen hat, oder seht vielleicht ein neues Intel oder MacBook, dass euch wirklich sehr gefällt, und fragt...</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/auf-welcher-hardware-laeuft-linux/">Auf welcher Hardware läuft Linux</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Stellt euch  vor, ihr habt noch einen alten Laptop, der schon bessere Tage gesehen hat, oder seht vielleicht ein neues Intel oder MacBook, dass euch wirklich sehr gefällt, und fragt euch, ob darauf eventuel <a href="https://yourdevice.ch/warum-linux/">Linux</a> läuft. Oder vielleicht möchtet ihr einfach nur mit einem Raspberry Pi ein paar coole Projekte umsetzen. Egal, was es ist – Linux bietet die Lösung! Dieses vielseitige und anpassbare Betriebssystem kann auf einer unglaublichen Vielzahl von Geräten installiert werden. In diesem Artikel schauen wir uns an, welche Hardware Linux unterstützt und wie ihr das Beste aus euren Geräten herausholen könnt, sei es ein herkömmlicher PC, ein Laptop, ein Mac oder sogar ein kleines, aber mächtiges Einplatinen-Computer wie der Raspberry Pi.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1680" height="840" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/linux-hardware-title-1.jpg" alt="" class="wp-image-14547" style="width:700px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/linux-hardware-title-1.jpg 1680w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/linux-hardware-title-1-300x150.jpg 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/linux-hardware-title-1-1024x512.jpg 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/linux-hardware-title-1-768x384.jpg 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/linux-hardware-title-1-1536x768.jpg 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/07/linux-hardware-title-1-500x250.jpg 500w" sizes="auto, (max-width: 1680px) 100vw, 1680px" /><figcaption class="wp-element-caption">Quelle: makeuseof.com</figcaption></figure>
</div>




<h2 class="wp-block-heading">PCs und Laptops</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Prozessoren</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Linux läuft auf einer breiten Palette von Prozessorarchitekturen, die häufigsten sind <strong>x86 (32-Bit)</strong> und <strong>x86_64 (64-Bit)</strong>. Die meisten modernen PCs und Laptops nutzen <strong>x86_64-Prozessoren</strong> von Herstellern wie Intel und AMD. Diese Prozessoren sind perfekt für die meisten Linux-Distributionen geeignet.</p>



<h3 class="wp-block-heading">RAM</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Linux ist bekannt dafür, dass es auch auf älterer und ressourcenschwacher Hardware gut funktioniert. Ihr könnt Linux auch auf einem System mit nur 512 MB RAM installieren, obwohl 2 GB oder mehr empfohlen werden, um ein komfortables Nutzungserlebnis zu gewährleisten. Moderne Distributionen wie Ubuntu, Mint Cinnamon, Fedora oder Manjaro laufen jedoch am besten auf Systemen mit mindestens 4 GB RAM.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Festplatten / SSDs</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Eine SSD (Solid State Drive) ist ideal, um die beste Performance aus eurem Linux-System herauszuholen, aber auch traditionelle HDDs (Hard Disk Drives) sind ausreichend, wenn auch nicht wirklich spassig, wenn man sich die Reaktionszeit von Systemen mit SSDs Speicher gewöhnt ist.. Die meisten Distributionen benötigen <strong>mindestens 20 GB Speicherplatz</strong>, aber mehr ist natürlich besser, besonders wenn ihr viele Programme und Daten speichern möchtet. Eine SSD kann in den meissten PCs nachgerüstet werden, auf älteren Laptops, mit Festplatten, sieht das leider etwas anders aus. Hier muss mit der vorhandenen Hardware umgegangen werden. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Grafikkarten</h3>



<p class="wp-block-paragraph">AMD-Grafikkarten werden unter Linux deutlich besser unterstützt, da der Treiber <strong>"amdgpu"</strong> direkt im Linux-Kernel integriert ist und aktiv von AMD mitentwickelt wird. Das sorgt für eine stabile, offene und performante Unterstützung – inklusive Wayland und aktueller Features.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Gegensatz dazu ist NVIDIA unter Linux eher unkooperativ: Der proprietäre Treiber ist oft problematisch, insbesondere bei Wayland, und die Open-Source-Variante <code>nouveau</code> hinkt funktional stark hinterher. Wer auf Linux setzt, fährt mit AMD in der Regel stressfreier.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Macs</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Intel-basierte Macs</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ältere Macs mit Intel-Prozessoren sind mit Linux in der Regel gut kompatibel. Viele Distributionen bieten spezielle Anleitungen für die Installation auf Macs an, da es einige Unterschiede bei der Hardware gibt, die berücksichtigt werden müssen, wie z.B. die Art und Weise, wie das EFI (Extensible Firmware Interface) funktioniert.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Apple Silicon (M1 und M2)</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die neueren Macs mit Apple Silicon (M1 und M2 Prozessoren) stellen eine größere Herausforderung dar. Während das Projekt <a href="https://asahilinux.org/">Asahi Linux</a> daran arbeitet, Linux auf diesen Geräten lauffähig zu machen, befindet sich dies noch in einer frühen Phase und die Unterstützung ist noch nicht vollständig. Es ist jedoch faszinierend zu sehen, wie sich die Entwicklung hier weiterentwickelt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">T2 MacBook Pros 2017-2019</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Stellen ebenso eine herausforderung da, da Apple hier wieder eigene Wege geht, in der Verdrahtung und verflechtung der Hardware. Nicht alle Funktionen sind auf diesem Geräten verfügbar. Unter anderem gibt es Probleme mit dem WLAN, und dem Sleep bzw. Supsend Modus. Die Geräte kommen nicht korrekt wieder aus dem Schlafmodus und stürzen ab. Das <a href="https://wiki.t2linux.org/">Linux T2 Projekt</a> widmet sich diesen Geräten insbesondere. Falls ihr ein Gerät umrüsten wollt, sendet uns eine Mail mit der genauen Modellbezeichnung und dem Jahrgang, und wir sagen euch Bescheid, was funktioniert, und was nicht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Weitere Hardware</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Raspberry Pi und ähnliche Geräte</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Linux läuft auch hervorragend auf ARM-basierten Geräten wie dem Raspberry Pi. Diese kleinen, kostengünstigen Computer sind perfekt für eine Vielzahl von Projekten, von einfachen Servern bis hin zu Heimautomatisierungszentralen. Auch für kleinere Office Umgebungen leistet der Pi prima Arbeit. Für Streaming und Videos, ist er jedoch teilweise zu schwach, da ihm die Hardwarebeschleunigung fehlt. Vor allem Youtube kann bis heute noch nicht ruckelfrei auf den Kleingeräten wiedergegeben werden. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Ältere und exotische Hardware</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Linux ist auch für seine Fähigkeit bekannt, auf sehr alter Hardware oder exotischen Architekturen wie PowerPC, SPARC und anderen zu laufen. Dies macht es zu einer ausgezeichneten Wahl für die Wiederbelebung alter Hardware oder für den Einsatz in speziellen Anwendungsbereichen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Hardwaredatenbanken</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ubuntuusers bietet eine Sammlung von Datenbanken an, in der nochmals genau geprüft werden kann, ob eine bestimmte Hardware unter Linux läuft. Schaut mal hier vorbei:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://wiki.ubuntuusers.de/Hardwaredatenbanken">https://wiki.ubuntuusers.de/Hardwaredatenbanken</a></p>



<h3 class="wp-block-heading">Schlusswort</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Egal, welche Art von Hardware ihr habt, die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass ihr eine Linux-Distribution findet, die darauf läuft. Das flexible, anpassbare und ressourcenschonende Design von Linux macht es zu einer idealen Wahl für eine Vielzahl von Systemen. Wenn ihr einen alten Laptop habt, der nicht mehr so schnell ist wie früher, oder wenn ihr die volle Kontrolle über euer modernes System haben möchtet, ist Linux eine hervorragende Option.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Falls ihr euch für eine Installation auf einem älteren System interessiert, dann schaut doch mal in <a href="https://yourdevice.ch/alte-computer-mit-linux-wieder-fit-machen/">diesem Beitrag</a> vorbei. Ein Überblick aller Linux Distros findet ihr unter anderem <a href="https://yourdevice.ch/welches-linux-betriebssystem/">hier</a>!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Überblick für dem Umstieg auf Linux gibt es zudem in diesem Beitrag:</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:25%"></div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:50%">
<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-yourdevice-ch-deine-anlaufstelle-f-r-linux-opensource-software-und-co wp-block-embed-yourdevice-ch-deine-anlaufstelle-f-r-linux-opensource-software-und-co"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="URHk0iadgq"><a href="https://yourdevice.ch/umstieg-von-windows-auf-linux-ein-leitfaden-fuer-anfaenger/">Umstieg von Windows auf Linux: Ein Leitfaden für Anfänger</a></blockquote><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Umstieg von Windows auf Linux: Ein Leitfaden für Anfänger&#8220; &#8212; yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co" src="https://yourdevice.ch/umstieg-von-windows-auf-linux-ein-leitfaden-fuer-anfaenger/embed/#?secret=9f3k1pnrD6#?secret=URHk0iadgq" data-secret="URHk0iadgq" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
</div></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:25%"></div>
</div>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/auf-welcher-hardware-laeuft-linux/">Auf welcher Hardware läuft Linux</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://yourdevice.ch/auf-welcher-hardware-laeuft-linux/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Umstieg von Windows auf Linux: Ein Leitfaden für Anfänger</title>
		<link>https://yourdevice.ch/umstieg-von-windows-auf-linux-ein-leitfaden-fuer-anfaenger/</link>
					<comments>https://yourdevice.ch/umstieg-von-windows-auf-linux-ein-leitfaden-fuer-anfaenger/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 May 2024 13:49:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Anleitungen]]></category>
		<category><![CDATA[Theorie]]></category>
		<category><![CDATA[Windows]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://yourdevice.ch/?p=13770</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Umstieg von Windows auf Linux: Ein Leitfaden für Anfänger, der euch zeigt, wie ihr nahtlos von eurer gewohnten Windows-Umgebung zu einer neuen, offenen Welt von Linux wechseln könnt. Ein...</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/umstieg-von-windows-auf-linux-ein-leitfaden-fuer-anfaenger/">Umstieg von Windows auf Linux: Ein Leitfaden für Anfänger</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Der Umstieg von Windows auf Linux: Ein Leitfaden für Anfänger, der euch zeigt, wie ihr nahtlos von eurer gewohnten Windows-Umgebung zu einer neuen, offenen Welt von Linux wechseln könnt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Wechsel von Windows zu Linux kann am Anfang ganz schön verwirrend sein, aber keine Sorge, ich helfe euch in diesem Beitrag dabei, den Überblick zu behalten. Hier ist ein Einsteiger-Leitfaden, der die wichtigsten Unterschiede zwischen Windows und Linux hervorhebt und erklärt euch den Umstieg in einem einfachen und verständlichen Worten.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="585" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/vonwindowszulinuxtitle-1024x585.webp" alt="" class="wp-image-13837" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/vonwindowszulinuxtitle-1024x585.webp 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/vonwindowszulinuxtitle-300x171.webp 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/vonwindowszulinuxtitle-768x439.webp 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/vonwindowszulinuxtitle-1536x878.webp 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/vonwindowszulinuxtitle-500x286.webp 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/vonwindowszulinuxtitle.webp 1792w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Zusammen in diesem Tutorial zeigen wir euch, was auf euch zukommt, solltet ihr den Wechsel in die freiheitlich Welt von Linux und Co wirklich wagen. Zusammen schauen wir uns Tipps für den Einsteig, Kosten und Lizenzen, Betriebssystemstruktur und Grundkenntnisse an. Ausserdem betrachten wir die Themen Sicherheit und Privatsphäre.</p>





<h2 class="wp-block-heading">Windows 10 ist am Ende – jetzt ist der ideale Zeitpunkt für Linux</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Falls ihr diesen Leitfaden gerade lest, hat das vermutlich einen konkreten Anlass: <strong>Der Support für Windows 10 ist am 14. Oktober 2025 ausgelaufen.</strong> Microsoft liefert seither keine kostenlosen Sicherheitsupdates mehr – euer System funktioniert zwar weiter, wird aber mit jeder neu entdeckten Sicherheitslücke angreifbarer. Genau deshalb suchen aktuell so viele Leute nach einer Alternative.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Microsofts Notlösung, das <strong>Extended Security Updates (ESU)</strong>-Programm, verschiebt das Problem nur: Es liefert privaten Nutzern noch bis maximal <strong>13. Oktober 2026</strong> reine Sicherheitsupdates (gegen Anmeldung, Microsoft-Rewards-Punkte oder eine einmalige Gebühr) – keine neuen Funktionen, keinen echten Support. Danach ist endgültig Schluss.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der von Microsoft vorgesehene Ausweg heisst Windows 11 – doch der hat einen Haken: Die strengen Hardware-Anforderungen (<strong>TPM 2.0</strong>, Secure Boot, relativ neue CPU) sperren Millionen völlig funktionstüchtiger PCs aus. Diese Geräte landen im schlimmsten Fall im Elektroschrott, obwohl sie technisch noch jahrelang einwandfrei laufen würden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und genau hier kommt Linux ins Spiel: Es ist <strong>kostenlos</strong>, erhält fortlaufend Sicherheitsupdates und <strong>haucht gerade älterer Hardware neues Leben ein</strong>, statt sie künstlich auszumustern. Wer also vor der Wahl steht – neuer PC, kostenpflichtiges ESU oder Umstieg – findet in Linux die nachhaltigste Antwort. Unsicher, welche Distribution zu euch passt? In unserem Vergleich <a href="https://yourdevice.ch/welches-linux-betriebssystem/">Welches Linux-Betriebssystem?</a> stellen wir die wichtigsten Systeme vor, und der interaktive <a href="https://yourdevice.ch/welches-linux-passt-zu-mir/">Linux-Finder</a> führt euch in wenigen Klicks zur passenden Wahl – Linux Mint gilt dabei als der Klassiker für Windows-Umsteiger. Den Rest dieses Leitfadens könnt ihr dann ganz entspannt durchgehen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Tipps für den Einstieg</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Lasst uns ein Paar Tipps für den Einstieg anschauen. Dies soll euch erstmal helfen, die richtige Distro zu finden, die Grundlagen kennen zu lernen und euch zeigen wo ihr gegebenfalls Hilfe bekommen könnt.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Wählt eine benutzerfreundliche Distribution</strong>: Für Anfänger sind Ubuntu beziehungsweise Kubuntu mit KDE Desktop, oder Linux Mint empfehlenswert, da sie sehr intuitiv sind.</li>



<li><strong>Lerne die Grundlagen des Terminals</strong>: Ein paar grundlegende Befehle zu kennen, wird euch enorm helfen, muss aber nicht unbedingt sein.</li>



<li><strong>Lern die wichtigsten Begriffe in der Welt von Linux</strong>: damit ihr euch zurecht findet, bei Support von der Community, oder wenn ihr Artikel zu Linux lest.</li>



<li><strong>Nutzt die Community</strong>: Wenn ihr nicht weiterkommt, zögert nicht, in Foren oder auf Plattformen wie Reddit nach Hilfe zu fragen.</li>



<li><strong>Testet Linux vorher auf einer virtuellen Maschine:</strong> ja, ihr könnt Linux auch in einer virtuellen Maschine testen, die ihr auf eurem Windows Rechner ausführen könnt</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Dazu haben wir auch Beiträge verfasst, einmal zu den wichtigsten Linux Distros und ihren Eigenschaften, und welche Begriffe es zum kennen lernen gibt, damit ihr euch in der Welt von Linux von Anfang an besser zurecht findet. Und auch, wie man Linux in einer virtuellen Maschine auf Windows testet:</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-yourdevice-ch-deine-anlaufstelle-f-r-linux-opensource-software-und-co wp-block-embed-yourdevice-ch-deine-anlaufstelle-f-r-linux-opensource-software-und-co"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="gR5XeoSq5Q"><a href="https://yourdevice.ch/welches-linux-betriebssystem/">Welches Linux Betriebssystem?</a></blockquote><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Welches Linux Betriebssystem?&#8220; &#8212; yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co" src="https://yourdevice.ch/welches-linux-betriebssystem/embed/#?secret=1fZn8QSQHE#?secret=gR5XeoSq5Q" data-secret="gR5XeoSq5Q" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
</div></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-yourdevice-ch-deine-anlaufstelle-f-r-linux-opensource-software-und-co wp-block-embed-yourdevice-ch-deine-anlaufstelle-f-r-linux-opensource-software-und-co"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="cfQxiGpU47"><a href="https://yourdevice.ch/linux-wichtige-begriffe-in-der-uebersicht/">Linux - wichtige Begriffe in der Übersicht</a></blockquote><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Linux - wichtige Begriffe in der Übersicht&#8220; &#8212; yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co" src="https://yourdevice.ch/linux-wichtige-begriffe-in-der-uebersicht/embed/#?secret=lbJsx1ynHY#?secret=cfQxiGpU47" data-secret="cfQxiGpU47" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
</div></figure>
</div>
</div>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"></div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:450px">
<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-yourdevice-ch-deine-anlaufstelle-f-r-linux-opensource-software-und-co wp-block-embed-yourdevice-ch-deine-anlaufstelle-f-r-linux-opensource-software-und-co"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="P5OqiOqdvc"><a href="https://yourdevice.ch/linux-unter-windows-testen-so-gehts/">Linux unter Windows testen? So gehts!</a></blockquote><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Linux unter Windows testen? So gehts!&#8220; &#8212; yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co" src="https://yourdevice.ch/linux-unter-windows-testen-so-gehts/embed/#?secret=Gyg08tamPY#?secret=P5OqiOqdvc" data-secret="P5OqiOqdvc" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
</div></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"></div>
</div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Community Foren</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Hier zudem die bekanntesten und grössten Community Foren zu Linux allgemein, und dazu zu Linux Mint und Ubuntu:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.linuxforen.de/forums/index.php">https://www.linuxforen.de/forums/index.php</a> --&gt;  deutsches Forum allgemein um das Thema Linux<br><br><a href="https://www.linuxmintusers.de/index.php">https://www.linuxmintusers.de/index.php</a> --&gt; grosses Linux Mint spezifisches Forum</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://forum.ubuntuusers.de">https://forum.ubuntuusers.de</a> --&gt; grosses Ubuntu basiertes Forum für Distros wie Ubuntu / Kubuntu</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kosten und Lizenzen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Umstieg von Windows auf Linux bringt nicht nur sicherheitstechnische und datenschutzrechtliche Vorteile mit sich, sondern auch Unterschiede in Bezug auf Kosten und Lizenzen. Hier ist ein kurzer Überblick über die wichtigsten Aspekte:</p>



<h3 class="wp-block-heading">Kosten</h3>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Windows:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Windows ist in der Regel kostenpflichtig. Die Lizenzen für verschiedene Versionen (Home, Pro, Enterprise) müssen gekauft werden.</li>



<li>Zusätzliche Software und Anwendungen, wie Microsoft Office, erfordern ebenfalls separate Lizenzen, die zusätzliche Kosten verursachen.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Linux:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Linux-Distributionen sind in der Regel kostenlos. Man kann sie kostenlos herunterladen und nutzen.</li>



<li>Es gibt auch kostenpflichtige Versionen, die zusätzlichen Support und professionelle Dienstleistungen bieten, wie beispielsweise Red Hat Enterprise Linux oder SUSE Linux Enterprise, aber die meisten gängigen Distributionen (wie Ubuntu, Fedora, Debian) sind kostenlos.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Lizenzen</h3>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Windows:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Windows verwendet proprietäre Lizenzen. Das bedeutet, dass der Quellcode nicht öffentlich zugänglich ist und Benutzer Einschränkungen hinsichtlich der Nutzung, Modifikation und Verbreitung des Betriebssystems haben.</li>



<li>Benutzer müssen die Lizenzbedingungen akzeptieren, die unter anderem vorschreiben, dass die Software nur auf einer bestimmten Anzahl von Geräten installiert werden darf.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Linux:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Linux basiert auf Open-Source-Lizenzen, hauptsächlich der GNU General Public License (GPL). Diese Lizenzen erlauben es Benutzern, den Quellcode zu betrachten, zu modifizieren und weiterzuverbreiten.</li>



<li>Dadurch haben Benutzer mehr Freiheit und Kontrolle über das Betriebssystem und können es nach ihren Bedürfnissen anpassen.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Der Wechsel zu Linux kann also nicht nur Kosten sparen, sondern bietet auch mehr Flexibilität und Freiheit durch Open-Source-Lizenzen. Dies ist besonders attraktiv für diejenigen, die ihre Software anpassen und sich nicht an die Einschränkungen proprietärer Software binden möchten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Betriebssystem-Struktur Benutzeroberfläche und Aufbau</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wir erklären euch die Struktur und den Aufbau der Benutzeroberfläche (GUI) von Windows und Linux im Detail und vergleichen diese zueinander.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Desktop-Umgebung</h3>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Windows:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Desktop:</strong> Der zentrale Ausgangspunkt mit Verknüpfungen zu Dateien, Ordnern und Anwendungen. Hintergrundbild und Themes können angepasst werden.</li>



<li><strong>Taskleiste:</strong> Am unteren Bildschirmrand mit Startknopf, Symbolen für geöffnete und angeheftete Programme, Benachrichtigungsfeld und Uhr.</li>



<li><strong>Startmenü:</strong> Zugang zu installierten Anwendungen, Systemeinstellungen und zuletzt verwendeten Dateien. Anpassbar für häufig verwendete Programme.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Linux:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Desktop (z.B. GNOME, KDE Plasma, XFCE):</strong> Bietet verschiedene Umgebungen. GNOME hat eine Aktivitäten-Übersicht, KDE Plasma ist hochgradig anpassbar, XFCE ist ressourcenschonend.</li>



<li><strong>Panel/Taskleiste:</strong> Ähnlich wie bei Windows, enthält Anwendungsstartleiste, Uhr und Systembenachrichtigungen. In KDE Plasma können Widgets hinzugefügt werden.</li>



<li><strong>Anwendungsmenü:</strong> Entspricht dem Startmenü, je nach Desktop-Umgebung unterschiedlich gestaltet (z.B. GNOME hat ein einfaches Menü, KDE ein umfassenderes).</li>
</ul>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6a60cdc0cf527&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6a60cdc0cf527" class="aligncenter size-large is-resized wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/windowsdesktop-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-13885" style="width:auto;height:240px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/windowsdesktop-1024x576.jpg 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/windowsdesktop-300x169.jpg 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/windowsdesktop-768x432.jpg 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/windowsdesktop-500x281.jpg 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/windowsdesktop.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><button
			class="lightbox-trigger"
			type="button"
			aria-haspopup="dialog"
			data-wp-bind--aria-label="state.thisImage.triggerButtonAriaLabel"
			data-wp-init="callbacks.initTriggerButton"
			data-wp-on--click="actions.showLightbox"
			data-wp-style--right="state.thisImage.buttonRight"
			data-wp-style--top="state.thisImage.buttonTop"
		>
			<svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" width="12" height="12" fill="none" viewBox="0 0 12 12">
				<path fill="#fff" d="M2 0a2 2 0 0 0-2 2v2h1.5V2a.5.5 0 0 1 .5-.5h2V0H2Zm2 10.5H2a.5.5 0 0 1-.5-.5V8H0v2a2 2 0 0 0 2 2h2v-1.5ZM8 12v-1.5h2a.5.5 0 0 0 .5-.5V8H12v2a2 2 0 0 1-2 2H8Zm2-12a2 2 0 0 1 2 2v2h-1.5V2a.5.5 0 0 0-.5-.5H8V0h2Z" />
			</svg>
		</button><figcaption class="wp-element-caption">Ein typischer Windows 11 Desktop</figcaption></figure>
</div></div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6a60cdc0cfae6&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6a60cdc0cfae6" class="aligncenter size-large is-resized wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="621" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/linuxmintdesktop-1024x621.jpg" alt="" class="wp-image-13886" style="width:auto;height:240px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/linuxmintdesktop-1024x621.jpg 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/linuxmintdesktop-300x182.jpg 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/linuxmintdesktop-768x466.jpg 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/linuxmintdesktop-1536x932.jpg 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/linuxmintdesktop-2048x1242.jpg 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/linuxmintdesktop-500x303.jpg 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><button
			class="lightbox-trigger"
			type="button"
			aria-haspopup="dialog"
			data-wp-bind--aria-label="state.thisImage.triggerButtonAriaLabel"
			data-wp-init="callbacks.initTriggerButton"
			data-wp-on--click="actions.showLightbox"
			data-wp-style--right="state.thisImage.buttonRight"
			data-wp-style--top="state.thisImage.buttonTop"
		>
			<svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" width="12" height="12" fill="none" viewBox="0 0 12 12">
				<path fill="#fff" d="M2 0a2 2 0 0 0-2 2v2h1.5V2a.5.5 0 0 1 .5-.5h2V0H2Zm2 10.5H2a.5.5 0 0 1-.5-.5V8H0v2a2 2 0 0 0 2 2h2v-1.5ZM8 12v-1.5h2a.5.5 0 0 0 .5-.5V8H12v2a2 2 0 0 1-2 2H8Zm2-12a2 2 0 0 1 2 2v2h-1.5V2a.5.5 0 0 0-.5-.5H8V0h2Z" />
			</svg>
		</button><figcaption class="wp-element-caption">Der Linux Mint Desktop</figcaption></figure>
</div></div>
</div>



<h3 class="wp-block-heading">Fenster-Management</h3>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Windows:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Fenster:</strong> Anwendungen werden in Fenstern geöffnet, die verschoben, in der Größe verändert, minimiert und maximiert werden können. Titelleiste mit Schließen-, Minimieren- und Maximieren-Buttons.</li>



<li><strong>Snap-Feature:</strong> Fenster lassen sich durch Ziehen an den Bildschirmrand positionieren (z.B. zwei Fenster nebeneinander).</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Linux:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Fenster:</strong> Ähnlich wie bei Windows, mit verschiebbaren, größenveränderbaren, minimier- und maximierbaren Fenstern. Unterschiedliche Fenster-Manager (z.B. Mutter für GNOME, KWin für KDE).</li>



<li><strong>Workspaces:</strong> Unterstützt virtuelle Arbeitsbereiche, die mehrere Desktops für verschiedene Aufgaben ermöglichen.</li>
</ul>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6a60cdc0d0269&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6a60cdc0d0269" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/linuxfenster-1024x576.png" alt="" class="wp-image-13896" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/linuxfenster-1024x576.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/linuxfenster-300x169.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/linuxfenster-768x432.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/linuxfenster-1536x864.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/linuxfenster-2048x1152.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/linuxfenster-500x281.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><button
			class="lightbox-trigger"
			type="button"
			aria-haspopup="dialog"
			data-wp-bind--aria-label="state.thisImage.triggerButtonAriaLabel"
			data-wp-init="callbacks.initTriggerButton"
			data-wp-on--click="actions.showLightbox"
			data-wp-style--right="state.thisImage.buttonRight"
			data-wp-style--top="state.thisImage.buttonTop"
		>
			<svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" width="12" height="12" fill="none" viewBox="0 0 12 12">
				<path fill="#fff" d="M2 0a2 2 0 0 0-2 2v2h1.5V2a.5.5 0 0 1 .5-.5h2V0H2Zm2 10.5H2a.5.5 0 0 1-.5-.5V8H0v2a2 2 0 0 0 2 2h2v-1.5ZM8 12v-1.5h2a.5.5 0 0 0 .5-.5V8H12v2a2 2 0 0 1-2 2H8Zm2-12a2 2 0 0 1 2 2v2h-1.5V2a.5.5 0 0 0-.5-.5H8V0h2Z" />
			</svg>
		</button><figcaption class="wp-element-caption">Fenstermanagement auf Linux Kubuntu</figcaption></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6a60cdc0d06c0&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6a60cdc0d06c0" class="wp-block-image size-full is-resized wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="990" height="557" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/windows-11-snap-layouts-rcm992x557-2016996707.jpg" alt="" class="wp-image-13897" style="width:411px;height:auto" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/windows-11-snap-layouts-rcm992x557-2016996707.jpg 990w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/windows-11-snap-layouts-rcm992x557-2016996707-300x169.jpg 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/windows-11-snap-layouts-rcm992x557-2016996707-768x432.jpg 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/windows-11-snap-layouts-rcm992x557-2016996707-500x281.jpg 500w" sizes="auto, (max-width: 990px) 100vw, 990px" /><button
			class="lightbox-trigger"
			type="button"
			aria-haspopup="dialog"
			data-wp-bind--aria-label="state.thisImage.triggerButtonAriaLabel"
			data-wp-init="callbacks.initTriggerButton"
			data-wp-on--click="actions.showLightbox"
			data-wp-style--right="state.thisImage.buttonRight"
			data-wp-style--top="state.thisImage.buttonTop"
		>
			<svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" width="12" height="12" fill="none" viewBox="0 0 12 12">
				<path fill="#fff" d="M2 0a2 2 0 0 0-2 2v2h1.5V2a.5.5 0 0 1 .5-.5h2V0H2Zm2 10.5H2a.5.5 0 0 1-.5-.5V8H0v2a2 2 0 0 0 2 2h2v-1.5ZM8 12v-1.5h2a.5.5 0 0 0 .5-.5V8H12v2a2 2 0 0 1-2 2H8Zm2-12a2 2 0 0 1 2 2v2h-1.5V2a.5.5 0 0 0-.5-.5H8V0h2Z" />
			</svg>
		</button><figcaption class="wp-element-caption">Windows Fenstermanagement</figcaption></figure>
</div>
</div>



<h3 class="wp-block-heading">Dateimanager</h3>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Windows:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Explorer:</strong> Standard-Tool zum Durchsuchen und Verwalten von Dateien und Ordnern. Navigationsfenster links mit schnellen Zugriffen und Favoriten, rechts die Inhalte des ausgewählten Ordners.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Linux:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Nautilus (GNOME Files):</strong> Standard-Dateimanager in GNOME mit einfacher Benutzeroberfläche.</li>



<li><strong>Dolphin:</strong> Standard-Dateimanager in KDE Plasma mit erweiterten Funktionen wie Split-View und umfassenden Anpassungsoptionen.</li>
</ul>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6a60cdc0d0d74&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6a60cdc0d0d74" class="wp-block-image size-large is-resized wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/windowsexplorer-1024x683.png" alt="" class="wp-image-13887" style="width:auto;height:260px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/windowsexplorer-1024x683.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/windowsexplorer-300x200.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/windowsexplorer-768x512.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/windowsexplorer-1536x1024.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/windowsexplorer-2048x1365.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/windowsexplorer-500x333.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><button
			class="lightbox-trigger"
			type="button"
			aria-haspopup="dialog"
			data-wp-bind--aria-label="state.thisImage.triggerButtonAriaLabel"
			data-wp-init="callbacks.initTriggerButton"
			data-wp-on--click="actions.showLightbox"
			data-wp-style--right="state.thisImage.buttonRight"
			data-wp-style--top="state.thisImage.buttonTop"
		>
			<svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" width="12" height="12" fill="none" viewBox="0 0 12 12">
				<path fill="#fff" d="M2 0a2 2 0 0 0-2 2v2h1.5V2a.5.5 0 0 1 .5-.5h2V0H2Zm2 10.5H2a.5.5 0 0 1-.5-.5V8H0v2a2 2 0 0 0 2 2h2v-1.5ZM8 12v-1.5h2a.5.5 0 0 0 .5-.5V8H12v2a2 2 0 0 1-2 2H8Zm2-12a2 2 0 0 1 2 2v2h-1.5V2a.5.5 0 0 0-.5-.5H8V0h2Z" />
			</svg>
		</button><figcaption class="wp-element-caption">Windows Explorer</figcaption></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6a60cdc0d117d&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6a60cdc0d117d" class="wp-block-image size-large is-resized wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/linuxnemo-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-13890" style="object-fit:cover;width:357px;height:260px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/linuxnemo-1024x768.jpg 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/linuxnemo-300x225.jpg 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/linuxnemo-768x576.jpg 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/linuxnemo-500x375.jpg 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/linuxnemo.jpg 1152w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><button
			class="lightbox-trigger"
			type="button"
			aria-haspopup="dialog"
			data-wp-bind--aria-label="state.thisImage.triggerButtonAriaLabel"
			data-wp-init="callbacks.initTriggerButton"
			data-wp-on--click="actions.showLightbox"
			data-wp-style--right="state.thisImage.buttonRight"
			data-wp-style--top="state.thisImage.buttonTop"
		>
			<svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" width="12" height="12" fill="none" viewBox="0 0 12 12">
				<path fill="#fff" d="M2 0a2 2 0 0 0-2 2v2h1.5V2a.5.5 0 0 1 .5-.5h2V0H2Zm2 10.5H2a.5.5 0 0 1-.5-.5V8H0v2a2 2 0 0 0 2 2h2v-1.5ZM8 12v-1.5h2a.5.5 0 0 0 .5-.5V8H12v2a2 2 0 0 1-2 2H8Zm2-12a2 2 0 0 1 2 2v2h-1.5V2a.5.5 0 0 0-.5-.5H8V0h2Z" />
			</svg>
		</button><figcaption class="wp-element-caption">Linux Mint Nemo</figcaption></figure>
</div>
</div>



<h3 class="wp-block-heading">Systemeinstellungen</h3>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Windows:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Einstellungen:</strong> Zugriff über Startmenü oder Benachrichtigungsfeld. Unterteilt in Kategorien wie System, Geräte, Netzwerk &amp; Internet, Personalisierung und Konten.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Linux:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>GNOME Settings:</strong> Konsolidierte Einstellungen in einer einfachen, leicht navigierbaren Oberfläche. Kategorien wie Netzwerk, Bluetooth, Energieverwaltung und Barrierefreiheit.</li>



<li><strong>KDE System Settings:</strong> Umfassendes Kontrollzentrum mit zahlreichen Anpassungsoptionen. Kategorien umfassen Erscheinungsbild, Hardware, Netzwerk und Benutzerkonten.</li>
</ul>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6a60cdc0d1774&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6a60cdc0d1774" class="aligncenter size-large is-resized wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/Windows-11-Einstellungen-2363045515-1-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-13892" style="object-fit:cover;width:385px;height:245px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/Windows-11-Einstellungen-2363045515-1-1024x683.jpg 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/Windows-11-Einstellungen-2363045515-1-300x200.jpg 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/Windows-11-Einstellungen-2363045515-1-768x512.jpg 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/Windows-11-Einstellungen-2363045515-1-1536x1024.jpg 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/Windows-11-Einstellungen-2363045515-1-500x333.jpg 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/Windows-11-Einstellungen-2363045515-1.jpg 1731w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><button
			class="lightbox-trigger"
			type="button"
			aria-haspopup="dialog"
			data-wp-bind--aria-label="state.thisImage.triggerButtonAriaLabel"
			data-wp-init="callbacks.initTriggerButton"
			data-wp-on--click="actions.showLightbox"
			data-wp-style--right="state.thisImage.buttonRight"
			data-wp-style--top="state.thisImage.buttonTop"
		>
			<svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" width="12" height="12" fill="none" viewBox="0 0 12 12">
				<path fill="#fff" d="M2 0a2 2 0 0 0-2 2v2h1.5V2a.5.5 0 0 1 .5-.5h2V0H2Zm2 10.5H2a.5.5 0 0 1-.5-.5V8H0v2a2 2 0 0 0 2 2h2v-1.5ZM8 12v-1.5h2a.5.5 0 0 0 .5-.5V8H12v2a2 2 0 0 1-2 2H8Zm2-12a2 2 0 0 1 2 2v2h-1.5V2a.5.5 0 0 0-.5-.5H8V0h2Z" />
			</svg>
		</button><figcaption class="wp-element-caption">Windows Systemeinstellungen</figcaption></figure>
</div></div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6a60cdc0d1bd3&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6a60cdc0d1bd3" class="aligncenter size-large is-resized wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/linux-mint-21-screenshot-2883219562-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-13893" style="object-fit:cover;width:425px;height:245px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/linux-mint-21-screenshot-2883219562-1024x576.jpg 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/linux-mint-21-screenshot-2883219562-300x169.jpg 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/linux-mint-21-screenshot-2883219562-768x432.jpg 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/linux-mint-21-screenshot-2883219562-1536x864.jpg 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/linux-mint-21-screenshot-2883219562-500x281.jpg 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/linux-mint-21-screenshot-2883219562.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><button
			class="lightbox-trigger"
			type="button"
			aria-haspopup="dialog"
			data-wp-bind--aria-label="state.thisImage.triggerButtonAriaLabel"
			data-wp-init="callbacks.initTriggerButton"
			data-wp-on--click="actions.showLightbox"
			data-wp-style--right="state.thisImage.buttonRight"
			data-wp-style--top="state.thisImage.buttonTop"
		>
			<svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" width="12" height="12" fill="none" viewBox="0 0 12 12">
				<path fill="#fff" d="M2 0a2 2 0 0 0-2 2v2h1.5V2a.5.5 0 0 1 .5-.5h2V0H2Zm2 10.5H2a.5.5 0 0 1-.5-.5V8H0v2a2 2 0 0 0 2 2h2v-1.5ZM8 12v-1.5h2a.5.5 0 0 0 .5-.5V8H12v2a2 2 0 0 1-2 2H8Zm2-12a2 2 0 0 1 2 2v2h-1.5V2a.5.5 0 0 0-.5-.5H8V0h2Z" />
			</svg>
		</button><figcaption class="wp-element-caption">Linux Mint Systemeinstellungen</figcaption></figure>
</div></div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph">Windows und Linux bieten beide robuste und vielseitige Benutzeroberflächen, jedoch mit unterschiedlichen Philosophien. Windows zielt auf eine konsistente und benutzerfreundliche Erfahrung mit wenig Anpassungsbedarf. Linux hingegen bietet eine große Auswahl an Desktop-Umgebungen, die unterschiedlich anpassbar sind, um den verschiedenen Bedürfnissen und Vorlieben der Benutzer gerecht zu werden. Beide Systeme haben ihre eigenen Stärken und sind je nach Nutzungsszenario und Benutzerpräferenz geeignet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Beitrag der sich mit der Benutzer- und der Rechteverwaltung unter Linux befasst, findet ihr hier:</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"></div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:450px">
<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-yourdevice-ch-deine-anlaufstelle-f-r-linux-opensource-software-und-co wp-block-embed-yourdevice-ch-deine-anlaufstelle-f-r-linux-opensource-software-und-co"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="LUsl7E9uPa"><a href="https://yourdevice.ch/linux-gruppen-und-berechtigungen-einfach-erklaert/">Linux Gruppen und Berechtigungen einfach erklärt</a></blockquote><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Linux Gruppen und Berechtigungen einfach erklärt&#8220; &#8212; yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co" src="https://yourdevice.ch/linux-gruppen-und-berechtigungen-einfach-erklaert/embed/#?secret=Hn6G7gByGz#?secret=LUsl7E9uPa" data-secret="LUsl7E9uPa" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
</div></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"></div>
</div>



<h2 class="wp-block-heading">Datei-Endungen Windows vs Linux</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wir schauen uns in folgenden Artikel mal die Datei-Endung an, und vergleichen diese mit Windows. Dies ist wichtig damit ihr wisst, was ihr mit bestimmten Dateien tun könnt, oder müsst.</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"></div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:400px">
<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-yourdevice-ch-deine-anlaufstelle-f-r-linux-opensource-software-und-co wp-block-embed-yourdevice-ch-deine-anlaufstelle-f-r-linux-opensource-software-und-co"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="CEAoxGVY1n"><a href="https://yourdevice.ch/die-wichtigsten-datei-namen-und-deren-anwendung-auf-linux/">Die wichtigsten Datei Namen und deren Anwendung auf Linux</a></blockquote><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Die wichtigsten Datei Namen und deren Anwendung auf Linux&#8220; &#8212; yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co" src="https://yourdevice.ch/die-wichtigsten-datei-namen-und-deren-anwendung-auf-linux/embed/#?secret=lH0QOtFExn#?secret=CEAoxGVY1n" data-secret="CEAoxGVY1n" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
</div></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"></div>
</div>



<h2 class="wp-block-heading">Standard-Dateisysteme von Linux und Microsoft und ihre Kompatibilität</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Beim Umstieg von Windows auf Linux oder beim parallelen Einsatz beider Betriebssysteme spielt die Kompatibilität der Dateisysteme eine wichtige Rolle. Linux nutzt standardmäßig das ext4-Dateisystem, während Windows auf NTFS setzt. Diese unterschiedlichen Dateisysteme haben spezifische Stärken und Eigenschaften, die für ihre jeweilige Plattform optimiert sind. Um nahtlos zwischen beiden Systemen arbeiten zu können und Daten problemlos auszutauschen, gibt es jedoch verschiedene Lösungen und gemeinsame Dateisysteme wie exFAT, die von beiden Betriebssystemen unterstützt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Linux:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Das standardmäßige Dateisystem für Linux ist <strong>ext4</strong> (Fourth Extended Filesystem). Es bietet hohe Leistung, Zuverlässigkeit und unterstützt große Dateien und Festplatten.</li>



<li>Andere gängige Dateisysteme unter Linux sind <strong>Btrfs</strong>, <strong>XFS</strong> und <strong>ZFS</strong>, die je nach Bedarf verschiedene Vorteile wie Snapshots, Selbstheilung und bessere Skalierbarkeit bieten.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Windows:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Windows verwendet standardmäßig <strong>NTFS</strong> (New Technology File System). Es bietet robuste Leistung, dafür weniger Sicherheit und ist für große Festplatten und Dateien ausgelegt.</li>



<li>Für Wechseldatenträger und ältere Systeme wird auch <strong>FAT32</strong> und <strong>exFAT</strong> verwendet, wobei exFAT für größere Dateien und Partitionen besser geeignet ist.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Kompatibilität:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Linux und NTFS:</strong> Linux kann NTFS-Partitionen lesen und schreiben, jedoch mit Hilfe von Treibern wie <code>ntfs-3g</code>, die in den meisten Distributionen vorinstalliert sind.</li>



<li><strong>Windows und ext4:</strong> Windows unterstützt ext4 nicht nativ. Um auf ext4-Partitionen zuzugreifen, müssen spezielle Softwarelösungen wie <code>Ext2Fsd</code> oder <code>Ext2Read</code> verwendet werden. Windows kann also einen USB Stick oder ein Datenträger, der mit ext4 formatiert wurden ist, nicht lesen.</li>



<li><strong>Gemeinsame Dateisysteme:</strong> Für den Austausch von Dateien zwischen Windows und Linux wird oft NTFS, exFAT oder FAT32 verwendet, da beide Betriebssysteme diese Dateisysteme nativ unterstützen.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Zusammengefasst bieten Linux und Windows unterschiedliche Dateisysteme, aber es gibt Wege, um ihre Kompatibilität zu gewährleisten, vor allem durch zusätzliche Software und die Verwendung von gemeinsam unterstützten Dateisystemen wie exFAT. Ein Beitrag der sich mit dem Thema Dateien Systeme befasst, finder ihr hier:</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"></div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:450px">
<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-yourdevice-ch-deine-anlaufstelle-f-r-linux-opensource-software-und-co wp-block-embed-yourdevice-ch-deine-anlaufstelle-f-r-linux-opensource-software-und-co"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="XV60R1pHxm"><a href="https://yourdevice.ch/linux-dateisysteme-in-der-uebersicht/">Linux Dateisysteme in der Übersicht</a></blockquote><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Linux Dateisysteme in der Übersicht&#8220; &#8212; yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co" src="https://yourdevice.ch/linux-dateisysteme-in-der-uebersicht/embed/#?secret=tpq3NjVQUJ#?secret=XV60R1pHxm" data-secret="XV60R1pHxm" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
</div></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"></div>
</div>



<h2 class="wp-block-heading">Software-Verfügbarkeit und Kompatibilität</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auf Windows seid ihr euch es gewöhnt, entweder Apps aus dem Market Store herunterzuladen und zu installieren, oder ihr installiert euch Software, in dem ihr <code>.exe</code>, oder .<code>msi</code> Dateien herunterladet. Hier werdet ihr meisst durch einen Installer geleitet, der euch auch ermöglicht Software an verschiedenen Pfaden eures Betriebssystems zu installieren. Dies läuft auf Linux mehr oder weniger ähnlich. Die meissten Distro haben integrierte Software Centren, in denen ihr übersichtlich in einer Oberfläche allmöglichen Apps findet. Software die nicht in den Software Centren integriert sind, findet ihr dann wiederrum beim Herausgeber der Software auf deren Webpage. Ein Installer wie zum Beispiel <strong>qApt</strong> installieren euch die Software schnell auf eurem Linux System. Im gegensatz zu Windows, werden Linux Programme zum grössten teil fest an bestimmte Stellen im Betriebssystem installiert </p>



<h3 class="wp-block-heading">Wo finde ich Software für Linux und wie installiere ich diese</h3>



<h4 class="wp-block-heading">In den Linux Software Centren</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Linux hat im Vergleich zu seinen Anfangstagen einen langen Weg zurückgelegt, was die Verfügbarkeit von Software angeht. Viele Linux-Distributionen bieten heute eine benutzerfreundliche Erfahrung, die stark an das gewohnte Vorgehen unter Windows angelehnt ist, mitlerweile meiner Meinung heutzutage sogar besser ist. </p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Software Center</strong>: Ubuntu, Linux Mint und viele andere Distributionen verfügen über sogenannte "Software Center", die ähnlich funktionieren wie der App Store auf macOS oder der Microsoft Store auf Windows. Diese Software Center bieten eine grafische Schnittstelle, um Software zu suchen, zu installieren und zu verwalten. Du kannst nach Anwendungen kategorisiert suchen, Bewertungen und Beschreibungen lesen und die Software mit nur wenigen Klicks installieren.</li>
</ul>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6a60cdc0d29f4&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6a60cdc0d29f4" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="611" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/kubuntudiscover-1024x611.png" alt="" class="wp-image-13840" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/kubuntudiscover-1024x611.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/kubuntudiscover-300x179.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/kubuntudiscover-768x458.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/kubuntudiscover-1536x917.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/kubuntudiscover-2048x1223.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/kubuntudiscover-500x298.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><button
			class="lightbox-trigger"
			type="button"
			aria-haspopup="dialog"
			data-wp-bind--aria-label="state.thisImage.triggerButtonAriaLabel"
			data-wp-init="callbacks.initTriggerButton"
			data-wp-on--click="actions.showLightbox"
			data-wp-style--right="state.thisImage.buttonRight"
			data-wp-style--top="state.thisImage.buttonTop"
		>
			<svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" width="12" height="12" fill="none" viewBox="0 0 12 12">
				<path fill="#fff" d="M2 0a2 2 0 0 0-2 2v2h1.5V2a.5.5 0 0 1 .5-.5h2V0H2Zm2 10.5H2a.5.5 0 0 1-.5-.5V8H0v2a2 2 0 0 0 2 2h2v-1.5ZM8 12v-1.5h2a.5.5 0 0 0 .5-.5V8H12v2a2 2 0 0 1-2 2H8Zm2-12a2 2 0 0 1 2 2v2h-1.5V2a.5.5 0 0 0-.5-.5H8V0h2Z" />
			</svg>
		</button><figcaption class="wp-element-caption">Kubuntu Discover</figcaption></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6a60cdc0d2e78&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6a60cdc0d2e78" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="609" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/mintianwendungsverwaltung-1024x609.png" alt="" class="wp-image-13841" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/mintianwendungsverwaltung-1024x609.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/mintianwendungsverwaltung-300x178.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/mintianwendungsverwaltung-768x456.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/mintianwendungsverwaltung-1536x913.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/mintianwendungsverwaltung-500x297.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/mintianwendungsverwaltung.png 1728w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><button
			class="lightbox-trigger"
			type="button"
			aria-haspopup="dialog"
			data-wp-bind--aria-label="state.thisImage.triggerButtonAriaLabel"
			data-wp-init="callbacks.initTriggerButton"
			data-wp-on--click="actions.showLightbox"
			data-wp-style--right="state.thisImage.buttonRight"
			data-wp-style--top="state.thisImage.buttonTop"
		>
			<svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" width="12" height="12" fill="none" viewBox="0 0 12 12">
				<path fill="#fff" d="M2 0a2 2 0 0 0-2 2v2h1.5V2a.5.5 0 0 1 .5-.5h2V0H2Zm2 10.5H2a.5.5 0 0 1-.5-.5V8H0v2a2 2 0 0 0 2 2h2v-1.5ZM8 12v-1.5h2a.5.5 0 0 0 .5-.5V8H12v2a2 2 0 0 1-2 2H8Zm2-12a2 2 0 0 1 2 2v2h-1.5V2a.5.5 0 0 0-.5-.5H8V0h2Z" />
			</svg>
		</button><figcaption class="wp-element-caption">Linux Mint Anwendungsverwaltung</figcaption></figure>
</div>
</div>



<h5 class="wp-block-heading">Vorteile des Software Centers</h5>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Einfache Installation</strong>: Software aus dem Software Center zu installieren, ist einfach und sicher, da alle Anwendungen von der Community oder den Distributions-Maintainern überprüft wurden.</li>



<li><strong>Automatische Updates</strong>: Anwendungen, die aus dem Software Center installiert werden, erhalten automatische Updates. Das bedeutet, dass ihr immer die neuesten Features und Sicherheitspatches erhaltet, ohne dass ihr manuell nach Updates suchen müsst.</li>
</ul>



<h4 class="wp-block-heading">Im Internet</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Wie bei Windows findet ihr wichtige Software meisst beim Hersteller direkt zum download. Wir klären in den nachfolgenden Abschnitten, wie ihr die richtige Software für euer Linux System auswählt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wie wähle ich den richtigen Download von Software aus</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn ein Softwarehersteller verschiedene Linux-Versionen eines Programms zum Download anbietet, kann es manchmal verwirrend sein, die richtige auszuwählen. Hier ein einfaches Beispiel, das erklärt, wie ihr vorgehen solltet, um die passende Version für euer System auszuwählen:</p>



<h4 class="wp-block-heading">Schritt 1: Kennt eure Systemarchitektur</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Zuerst müsst ihr herausfinden, welche Architektur euer Prozessor verwendet. Die meisten modernen Computer verwenden 64-bit Prozessoren (auch bekannt als x64 oder amd64). Ältere oder sehr leichte Systeme könnten noch eine 32-bit Architektur verwenden ( Zum Beispiel ARM Geräte wie der Raspberry Pi 4 in älteren Distros)</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>So findet ihr es heraus unter Linux</strong>:<br>Öffnet ein Terminal und gebt den Befehl <code>uname -m</code> ein.</li>



<li>Wenn die Ausgabe <code>x86_64</code> oder <code>amd64</code> ist, läuft euer System auf einer 64-bit Architektur.</li>



<li>Eine Ausgabe wie <code>i686</code> oder <code>i386</code> bedeutet, dass es ein 32-bit System ist.</li>
</ul>



<h4 class="wp-block-heading">Schritt 2: Wählt die passende Distribution</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Hersteller bieten oft spezielle Pakete für verschiedene Linux-Distributionen an, weil sich die mitgelieferten Bibliotheken und Abhängigkeiten unterscheiden können. Zu den gängigen Distributionen gehören:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Ubuntu/Debian</strong>: Diese verwenden <code>.deb</code> Pakete.</li>



<li><strong>Fedora/Red Hat</strong>: Diese verwenden <code>.rpm</code> Pakete.</li>



<li><strong>Arch Linux</strong>: Diese verwenden Pakete aus dem Arch User Repository (AUR) oder tarballs.</li>
</ul>



<h4 class="wp-block-heading">Schritt 3: Überprüft die Version der Distribution</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Einige Anbieter bieten Downloads speziell für ältere oder neuere Versionen einer Distribution an. Es ist wichtig, die Version eurer Installation zu kennen, um Kompatibilitätsprobleme zu vermeiden.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>So findet ihr die Version eurer Distribution heraus</strong>:<br>Für Ubuntu oder Debian basierte Systeme, öffnet das Terminal und gebt <code>lsb_release -a</code> ein.<br>Für Fedora oder andere RPM-basierte Systeme, probiert <code>cat /etc/fedora-release</code> oder <code>cat /etc/redhat-release</code>.</li>
</ul>



<h4 class="wp-block-heading">Schritt 4: Wählt das richtige Paket</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Basierend auf euren Informationen (Architektur, Distribution, Version), wählt das passende Paket auf der Download-Seite:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Beispiel: Ihr habt ein 64-bit Ubuntu 20.04 System.</li>



<li>Wählt ein Paket, das als <code>Programmname_amd64.deb für Ubuntu 20.04</code> gekennzeichnet ist.</li>
</ul>


<div class="wp-block-image">
<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6a60cdc0d3899&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6a60cdc0d3899" class="aligncenter size-large is-resized wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="635" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/downloadvirtualboxbeispiel-1024x635.png" alt="" class="wp-image-13842" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/downloadvirtualboxbeispiel-1024x635.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/downloadvirtualboxbeispiel-300x186.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/downloadvirtualboxbeispiel-768x476.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/downloadvirtualboxbeispiel-1536x952.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/downloadvirtualboxbeispiel-2048x1269.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/downloadvirtualboxbeispiel-500x310.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><button
			class="lightbox-trigger"
			type="button"
			aria-haspopup="dialog"
			data-wp-bind--aria-label="state.thisImage.triggerButtonAriaLabel"
			data-wp-init="callbacks.initTriggerButton"
			data-wp-on--click="actions.showLightbox"
			data-wp-style--right="state.thisImage.buttonRight"
			data-wp-style--top="state.thisImage.buttonTop"
		>
			<svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" width="12" height="12" fill="none" viewBox="0 0 12 12">
				<path fill="#fff" d="M2 0a2 2 0 0 0-2 2v2h1.5V2a.5.5 0 0 1 .5-.5h2V0H2Zm2 10.5H2a.5.5 0 0 1-.5-.5V8H0v2a2 2 0 0 0 2 2h2v-1.5ZM8 12v-1.5h2a.5.5 0 0 0 .5-.5V8H12v2a2 2 0 0 1-2 2H8Zm2-12a2 2 0 0 1 2 2v2h-1.5V2a.5.5 0 0 0-.5-.5H8V0h2Z" />
			</svg>
		</button><figcaption class="wp-element-caption">Beispiel: für Ubuntu 22.04 wählt ihr hier den Download Ubuntu 22.04</figcaption></figure>
</div>


<h4 class="wp-block-heading">Schritt 5: Installation von DEB-Paketen</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Trotz der Bequemlichkeit des Software Centers gibt es eben manchmal Situationen, in denen ihr Software installieren musst, die dort nicht verfügbar ist. Viele Programme für Debian-basierte Distributionen wie Ubuntu oder Mint werden als <strong>DEB</strong>-Pakete bereitgestellt. Hier ist, wie man sie installiert:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Herunterladen</strong>: Ladet das DEB-Paket von der offiziellen Website des Anbieters herunter. Achtet darauf, dass ihr wie beschrieben die richtige Version für eure Distribution und Architektur wählt.</li>



<li><strong>Installation via GUI</strong>: Die meisten Linux-Distributionen ermöglichen es euch, DEB-Dateien durch einen Doppelklick zu installieren. Dies öffnet ein Fenster, das ähnlich wie ein Installationsassistent unter Windows funktioniert, wo ihr den Installationsprozess starten könnt.</li>



<li><strong>Installation via Terminal</strong>: Falls ihr die Installation lieber über das Terminal ausführen möchtet, könnt ihr das Paket mit dem Befehl <code>dpkg</code> installieren. Öffnet ein Terminalfenster, navigiert zu dem Verzeichnis, welches die heruntergeladene DEB-Datei enthält, und führe folgenden Befehl aus:</li>
</ol>



<pre class="wp-block-code"><code>   sudo dpkg -i paketname.deb</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Falls Abhängigkeiten fehlen sollten, könnt ihr diese nach der Installation des DEB-Pakets mit dem folgenden Befehl installieren. In der Regel ist das aber kaum der Fall.</p>



<pre class="wp-block-code"><code>   sudo apt-get install -f</code></pre>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6a60cdc0d3e3a&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6a60cdc0d3e3a" class="aligncenter size-full wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="748" height="864" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/debviagui.png" alt="" class="wp-image-13843" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/debviagui.png 748w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/debviagui-260x300.png 260w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/debviagui-500x578.png 500w" sizes="auto, (max-width: 748px) 100vw, 748px" /><button
			class="lightbox-trigger"
			type="button"
			aria-haspopup="dialog"
			data-wp-bind--aria-label="state.thisImage.triggerButtonAriaLabel"
			data-wp-init="callbacks.initTriggerButton"
			data-wp-on--click="actions.showLightbox"
			data-wp-style--right="state.thisImage.buttonRight"
			data-wp-style--top="state.thisImage.buttonTop"
		>
			<svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" width="12" height="12" fill="none" viewBox="0 0 12 12">
				<path fill="#fff" d="M2 0a2 2 0 0 0-2 2v2h1.5V2a.5.5 0 0 1 .5-.5h2V0H2Zm2 10.5H2a.5.5 0 0 1-.5-.5V8H0v2a2 2 0 0 0 2 2h2v-1.5ZM8 12v-1.5h2a.5.5 0 0 0 .5-.5V8H12v2a2 2 0 0 1-2 2H8Zm2-12a2 2 0 0 1 2 2v2h-1.5V2a.5.5 0 0 0-.5-.5H8V0h2Z" />
			</svg>
		</button></figure>
</div></div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6a60cdc0d428b&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6a60cdc0d428b" class="aligncenter size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="825" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/dpkginstallterminal-1024x825.png" alt="" class="wp-image-13844" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/dpkginstallterminal-1024x825.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/dpkginstallterminal-300x242.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/dpkginstallterminal-768x619.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/dpkginstallterminal-1536x1238.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/dpkginstallterminal-500x403.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/dpkginstallterminal.png 1596w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><button
			class="lightbox-trigger"
			type="button"
			aria-haspopup="dialog"
			data-wp-bind--aria-label="state.thisImage.triggerButtonAriaLabel"
			data-wp-init="callbacks.initTriggerButton"
			data-wp-on--click="actions.showLightbox"
			data-wp-style--right="state.thisImage.buttonRight"
			data-wp-style--top="state.thisImage.buttonTop"
		>
			<svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" width="12" height="12" fill="none" viewBox="0 0 12 12">
				<path fill="#fff" d="M2 0a2 2 0 0 0-2 2v2h1.5V2a.5.5 0 0 1 .5-.5h2V0H2Zm2 10.5H2a.5.5 0 0 1-.5-.5V8H0v2a2 2 0 0 0 2 2h2v-1.5ZM8 12v-1.5h2a.5.5 0 0 0 .5-.5V8H12v2a2 2 0 0 1-2 2H8Zm2-12a2 2 0 0 1 2 2v2h-1.5V2a.5.5 0 0 0-.5-.5H8V0h2Z" />
			</svg>
		</button></figure>
</div></div>
</div>



<h3 class="wp-block-heading">Weitere Installationsmethoden</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Besucht hier für weitere Informationen unseren Beitrag zu den verschiedensten Installationsmethoden für Linux Debian, Ubuntu und Mint Systeme. Hier erklären wir euch was <strong>deb</strong>, <strong>snaps</strong>, <strong>flatpaks</strong> und <strong>AppImages</strong> genauer sind:</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"></div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:450px">
<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-yourdevice-ch-deine-anlaufstelle-f-r-linux-opensource-software-und-co wp-block-embed-yourdevice-ch-deine-anlaufstelle-f-r-linux-opensource-software-und-co"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="vWvt9xGeZw"><a href="https://yourdevice.ch/programme-einfach-installieren-unter-linux/">Programme einfach installieren unter Linux</a></blockquote><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Programme einfach installieren unter Linux&#8220; &#8212; yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co" src="https://yourdevice.ch/programme-einfach-installieren-unter-linux/embed/#?secret=IWSq8V9xwM#?secret=vWvt9xGeZw" data-secret="vWvt9xGeZw" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
</div></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"></div>
</div>



<h2 class="wp-block-heading">Wartung und Management</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Wartung eures Linux-Systems ist dank der integrierten Tools und des Software Centers relativ unkompliziert. Regelmäßige Updates helfen nicht nur dabei, deine Software auf dem neuesten Stand zu halten, sondern auch Sicherheitslücken schnell zu schließen. Es ist ratsam, regelmäßig das Update-Management eurer Distribution zu nutzen, um sicherzustellen, dass euer System und eure Anwendungen optimal laufen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Durch diese Strukturen ist Linux heute zugänglicher denn je, und die Notwendigkeit, die Kommandozeile für alltägliche Aufgaben zu nutzen, hat stark abgenommen. Das macht Linux zu einer attraktiven Alternative für Nutzer, die von Windows umsteigen möchten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Updates</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Windows</strong>: Updates werden automatisch heruntergeladen und installiert, manchmal zu Zeiten, die nicht immer ideal sind. Das System kümmert sich im Hintergrund um die meisten Sicherheits- und Wartungsarbeiten.</li>



<li><strong>Linux</strong>: Ihr habt mehr Kontrolle über Updates. Diese können über das Terminal oder eine Update-Verwaltung gesteuert werden. Ihr entscheidet, wann und was aktualisiert wird.</li>
</ul>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6a60cdc0d4a78&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6a60cdc0d4a78" class="aligncenter size-large is-resized wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/kubuntuupdates-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-13845" style="width:auto;height:180px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/kubuntuupdates-1024x576.jpg 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/kubuntuupdates-300x169.jpg 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/kubuntuupdates-768x432.jpg 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/kubuntuupdates-500x281.jpg 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/kubuntuupdates.jpg 1280w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><button
			class="lightbox-trigger"
			type="button"
			aria-haspopup="dialog"
			data-wp-bind--aria-label="state.thisImage.triggerButtonAriaLabel"
			data-wp-init="callbacks.initTriggerButton"
			data-wp-on--click="actions.showLightbox"
			data-wp-style--right="state.thisImage.buttonRight"
			data-wp-style--top="state.thisImage.buttonTop"
		>
			<svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" width="12" height="12" fill="none" viewBox="0 0 12 12">
				<path fill="#fff" d="M2 0a2 2 0 0 0-2 2v2h1.5V2a.5.5 0 0 1 .5-.5h2V0H2Zm2 10.5H2a.5.5 0 0 1-.5-.5V8H0v2a2 2 0 0 0 2 2h2v-1.5ZM8 12v-1.5h2a.5.5 0 0 0 .5-.5V8H12v2a2 2 0 0 1-2 2H8Zm2-12a2 2 0 0 1 2 2v2h-1.5V2a.5.5 0 0 0-.5-.5H8V0h2Z" />
			</svg>
		</button><figcaption class="wp-element-caption">Updateverwaltung KDE Desktop</figcaption></figure>
</div></div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6a60cdc0d4ebb&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6a60cdc0d4ebb" class="aligncenter size-full wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="722" height="641" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/ubuntusoftwareupdater.png" alt="" class="wp-image-13846" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/ubuntusoftwareupdater.png 722w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/ubuntusoftwareupdater-300x266.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/ubuntusoftwareupdater-500x444.png 500w" sizes="auto, (max-width: 722px) 100vw, 722px" /><button
			class="lightbox-trigger"
			type="button"
			aria-haspopup="dialog"
			data-wp-bind--aria-label="state.thisImage.triggerButtonAriaLabel"
			data-wp-init="callbacks.initTriggerButton"
			data-wp-on--click="actions.showLightbox"
			data-wp-style--right="state.thisImage.buttonRight"
			data-wp-style--top="state.thisImage.buttonTop"
		>
			<svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" width="12" height="12" fill="none" viewBox="0 0 12 12">
				<path fill="#fff" d="M2 0a2 2 0 0 0-2 2v2h1.5V2a.5.5 0 0 1 .5-.5h2V0H2Zm2 10.5H2a.5.5 0 0 1-.5-.5V8H0v2a2 2 0 0 0 2 2h2v-1.5ZM8 12v-1.5h2a.5.5 0 0 0 .5-.5V8H12v2a2 2 0 0 1-2 2H8Zm2-12a2 2 0 0 1 2 2v2h-1.5V2a.5.5 0 0 0-.5-.5H8V0h2Z" />
			</svg>
		</button><figcaption class="wp-element-caption">Updates Ubuntu Gnome</figcaption></figure>
</div></div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6a60cdc0d532a&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6a60cdc0d532a" class="aligncenter size-large is-resized wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="777" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/mintupdater-1024x777.png" alt="" class="wp-image-13847" style="width:auto;height:180px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/mintupdater-1024x777.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/mintupdater-300x228.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/mintupdater-768x583.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/mintupdater-500x380.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/mintupdater.png 1166w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><button
			class="lightbox-trigger"
			type="button"
			aria-haspopup="dialog"
			data-wp-bind--aria-label="state.thisImage.triggerButtonAriaLabel"
			data-wp-init="callbacks.initTriggerButton"
			data-wp-on--click="actions.showLightbox"
			data-wp-style--right="state.thisImage.buttonRight"
			data-wp-style--top="state.thisImage.buttonTop"
		>
			<svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" width="12" height="12" fill="none" viewBox="0 0 12 12">
				<path fill="#fff" d="M2 0a2 2 0 0 0-2 2v2h1.5V2a.5.5 0 0 1 .5-.5h2V0H2Zm2 10.5H2a.5.5 0 0 1-.5-.5V8H0v2a2 2 0 0 0 2 2h2v-1.5ZM8 12v-1.5h2a.5.5 0 0 0 .5-.5V8H12v2a2 2 0 0 1-2 2H8Zm2-12a2 2 0 0 1 2 2v2h-1.5V2a.5.5 0 0 0-.5-.5H8V0h2Z" />
			</svg>
		</button><figcaption class="wp-element-caption">Updateverwaltung Linux Mint</figcaption></figure>
</div></div>
</div>



<h2 class="wp-block-heading">Softwarealternativen für Windows Programme</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn ihr von Windows auf Linux umsteigt, gibt es viele gängige Softwarealternativen, die ähnliche Funktionen bieten wie euch bekannte Programme. Hier sind einige wichtige Beispiele:</p>



<h3 class="wp-block-heading">Office-Paket</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Auf Windows ist Microsoft Office die Standard-Office-Suite. Für Linux gibt es <a href="https://yourdevice.ch/office-auf-linux-das-odf-format-erklaert/">LibreOffice</a> oder Apache OpenOffice als Alternative. Beide bieten Textverarbeitung (Writer), Tabellenkalkulation (Calc), Präsentationen (Impress) und mehr. Schaut im verlinkten Beitrag vorbei zu weitere Infos zu Office auf Linux:</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"></div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:450px">
<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-yourdevice-ch-deine-anlaufstelle-f-r-linux-opensource-software-und-co wp-block-embed-yourdevice-ch-deine-anlaufstelle-f-r-linux-opensource-software-und-co"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="qxvf1bF7c0"><a href="https://yourdevice.ch/office-auf-linux-das-odf-format-erklaert/">Office auf Linux - Das ODF Format erklärt</a></blockquote><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Office auf Linux - Das ODF Format erklärt&#8220; &#8212; yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co" src="https://yourdevice.ch/office-auf-linux-das-odf-format-erklaert/embed/#?secret=wc0Fhg34ks#?secret=qxvf1bF7c0" data-secret="qxvf1bF7c0" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
</div></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"></div>
</div>



<h3 class="wp-block-heading">Webbrowser</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Microsoft Edge ist der Standardbrowser auf Windows. Auf Linux könnt ihr Firefox nutzen, einen leistungsstarken, sicheren und privatsphärenfreundlichen Browser. Alternativ gibt es auch Chromium, die Open-Source-Basis von Google Chrome oder Brave, und den Tor Browser als Privacy optimierte Browser Varianten. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Bildbearbeitung</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Adobe Photoshop ist auf Windows weit verbreitet. GIMP (GNU Image Manipulation Program) ist die entsprechende Alternative auf Linux. GIMP bietet viele Funktionen für die Bildbearbeitung und ist sehr leistungsfähig. Es gibt sehr viel Fachbücher und Videos auf Youtube oder ähnlichen Plattformen, wie man mit GIMP ähnlich vielfältig arbeitet, wie mit Adobe Photoshop.</p>



<h3 class="wp-block-heading">E-Mail-Client</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Microsoft Outlook ist der gängige E-Mail-Client auf Windows. Auf Linux könnt ihr Thunderbird verwenden, einen flexiblen E-Mail-Client von Mozilla mit umfangreichen Erweiterungsmöglichkeiten. Wie man seite Outlook Mails in Thunderbird importiert, erfahrt ihr im verlinkten Beitrag. Falls ihr erstmal mit Thunderbird überfordert seid, könnt ihr eure Mails auch weiterhin bearbeiten, indem ihr die Browserbasierten Logins eures Email Anbieters verwendet.</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"></div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:450px">
<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-yourdevice-ch-deine-anlaufstelle-f-r-linux-opensource-software-und-co wp-block-embed-yourdevice-ch-deine-anlaufstelle-f-r-linux-opensource-software-und-co"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="S1WmhTR5q4"><a href="https://yourdevice.ch/outlook-emails-in-linux-thunderbird-importieren/">Outlook Emails in Linux Thunderbird importieren</a></blockquote><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Outlook Emails in Linux Thunderbird importieren&#8220; &#8212; yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co" src="https://yourdevice.ch/outlook-emails-in-linux-thunderbird-importieren/embed/#?secret=CIfvwS91iQ#?secret=S1WmhTR5q4" data-secret="S1WmhTR5q4" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
</div></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"></div>
</div>



<h3 class="wp-block-heading">Mediaplayer</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Windows Media Player ist der Standardmediaplayer auf Windows. Auf Linux bietet VLC Media Player eine ausgezeichnete Alternative, die eine breite Palette an Video- und Audioformaten unterstützt. Er ist dem Funktionsumfang vom Windows Media Play deutlich überlegen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Texteditor/IDE</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Notepad++ ist ein beliebter Texteditor auf Windows. Für Linux gibt es zum Beispiel Kate, einen leistungsstarken, erweiterbaren Code-Editor von KDE. Alternativ könnt du auch Sublime Text verwenden, einen beliebten Editor für Code, Markup und Prosa.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Dateimanager</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der Windows Explorer ist der Standard-Dateimanager auf Windows. Auf Linux könnt ihe Nautilus verwenden, wenn ihr GNOME nutzt, oder Dolphin, wenn ihr KDE bevorzugt. Beide bieten eine benutzerfreundliche Datei- und Verzeichnisverwaltung. Auf Linux sind per Standard natürlich bereits entsprechende Dateien-Explorer installiert.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Systemwartung</h3>



<p class="wp-block-paragraph">CCleaner ist ein bekanntes Wartungstool auf Windows. Auf Linux gibt es BleachBit, das unnötige Dateien reinigt und die Privatsphäre schützt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Datensicherung</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Acronis True Image ist ein bekanntes Backup-Tool auf Windows. Auf Linux gibt es Deja Dup oder Timeshift, eine einfache und automatisierte Datensicherungslösung.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Virtualisierung</h3>



<p class="wp-block-paragraph">VMware und VirtualBox sind gängige Virtualisierungslösungen auf Windows. VirtualBox ist auch auf Linux verfügbar und bietet eine kostenlose Möglichkeit, Gast-Betriebssysteme zu betreiben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Alternativen bieten oft ähnliche Funktionalitäten und sind in der Regel kostenlos. Sie können auf den meisten Linux-Distributionen installiert und verwendet werden, sodass der Umstieg von Windows auf Linux reibungslos verläuft. Im Beitrag unten findet ihr weitere Alternativen in einem ausführlichen Artikel:</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"></div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:400px">
<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-yourdevice-ch-deine-anlaufstelle-f-r-linux-opensource-software-und-co wp-block-embed-yourdevice-ch-deine-anlaufstelle-f-r-linux-opensource-software-und-co"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="BX7Q7iQHi3"><a href="https://yourdevice.ch/windows-programme-und-ihre-open-source-alternativen/">Windows-Programme und ihre Open Source Alternativen</a></blockquote><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Windows-Programme und ihre Open Source Alternativen&#8220; &#8212; yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co" src="https://yourdevice.ch/windows-programme-und-ihre-open-source-alternativen/embed/#?secret=fAmFIpxigt#?secret=BX7Q7iQHi3" data-secret="BX7Q7iQHi3" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
</div></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"></div>
</div>



<h2 class="wp-block-heading">Drucken und Scannen</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Drucken und Scannen unter Linux: Was Umsteiger erwartet</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn ihr von Windows auf Linux umsteigt, werdet ihr feststellen, dass das Drucken und Scannen etwas anders funktioniert. Während es auf Windows oft spezialisierte Software von Druckerherstellern gibt, die installiert werden muss, ist dies bei Linux nicht immer der Fall. Hier ist, was euch erwartet und wie ihr damit umgehen könnt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Drucken unter Linux</h3>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Kompatibilität:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Die besten Chancen, dass euer Drucker funktioniert, ist das Gerät über das Netzwerk zu verbinden. Netzwerkdrucker und Drucker mit integriertem Wi-Fi funktionieren in der Regel problemlos.</li>



<li>Probleme gibt es manchmal , fall Drucker nur via USB verbunden werden können. </li>



<li>Die meisten modernen Drucker funktionieren gut mit Linux, insbesondere wenn sie die gängigen Druckerprotokolle wie PCL oder PostScript unterstützen.</li>



<li>HP-Drucker sind besonders gut unterstützt dank des HP Linux Imaging and Printing (HPLIP) Projekts, das umfassende Treiber und Software bereitstellt.</li>



<li>Brother gehört zu den Herstellern, die ebenso per Default ohne Installation von Treiber auf Linux funktioniert.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Installation:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Linux nutzt das Common Unix Printing System (CUPS) als Druckerverwaltung. CUPS bietet eine webbasierte Schnittstelle, über die ihr Drucker hinzufügen, konfigurieren und verwalten könnt.</li>



<li>Viele Drucker werden automatisch erkannt und eingerichtet, sobald sie an das Netzwerk angeschlossen werden.</li>



<li>Bei HP Druckern müssen teilweise noch bestimmte Treiber installiert werden. Linux Mint beinhaltet die meissten Drucker Treiber von Haus aus.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Einschränkungen:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Einige spezialisierte Funktionen, die durch herstellerspezifische Windows-Software angeboten werden (z.B. erweiterte Tintenstandsanzeigen oder spezielle Druckmodi), sind möglicherweise nicht verfügbar.</li>



<li>Ältere Drucker oder solche, die auf proprietäre Treiber angewiesen sind, können Schwierigkeiten bereiten oder überhaupt nicht funktionieren.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Scannen unter Linux</h3>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Kompatibilität:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Die meisten Scanner und Multifunktionsdrucker werden von Linux gut unterstützt, insbesondere solche, die SANE (Scanner Access Now Easy) kompatibel sind.</li>



<li>Auch hier sind HP-Geräte gut unterstützt durch das HPLIP-Projekt.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Installation:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>SANE ist das Backend für Scanner-Unterstützung unter Linux und funktioniert mit vielen gängigen Geräten.</li>



<li>Simple Scan, Skanlite und XSane sind benutzerfreundliche Frontend-Anwendungen, die das Scannen unter Linux erleichtern.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Einschränkungen:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Ähnlich wie beim Drucken können spezialisierte Funktionen, die durch herstellerspezifische Software angeboten werden (z.B. erweiterte Scan-Modi oder Dokumentenverwaltung), möglicherweise fehlen.</li>



<li>Proprietäre Scanner-Treiber sind selten, was die Unterstützung für einige Geräte einschränken kann.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Für die meisten Benutzer ist das Drucken und Scannen unter Linux nicht umständlich. Moderne Drucker und Scanner werden oft automatisch erkannt und konfiguriert. Die Nutzung von CUPS und SANE erleichtert den Prozess erheblich. Dennoch gibt es Ausnahmen, insbesondere bei älteren oder spezialisierten Geräten, bei denen die Unterstützung eingeschränkt sein kann. In solchen Fällen kann es notwendig sein, nach spezifischen Linux-Treibern oder alternativen Lösungen zu suchen. Im Allgemeinen bieten jedoch die meisten gängigen Geräte eine gute Unterstützung und Integration in die Linux-Umgebung. Ein Artikel der sich mit dem Thema Scannen &amp; Sane befasst, haben wir ebenfalls hier geschrieben:</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"></div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:450px">
<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-yourdevice-ch-deine-anlaufstelle-f-r-linux-opensource-software-und-co wp-block-embed-yourdevice-ch-deine-anlaufstelle-f-r-linux-opensource-software-und-co"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="x6wqMwn9Jc"><a href="https://yourdevice.ch/scannen-unter-linux-und-gimp-scan-anleitung/">Scannen unter Linux und GIMP Scan Anleitung</a></blockquote><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Scannen unter Linux und GIMP Scan Anleitung&#8220; &#8212; yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co" src="https://yourdevice.ch/scannen-unter-linux-und-gimp-scan-anleitung/embed/#?secret=VwyYc4Mn7f#?secret=x6wqMwn9Jc" data-secret="x6wqMwn9Jc" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
</div></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"></div>
</div>



<h2 class="wp-block-heading">Meine Software spinnt, oder startet nicht mehr</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn ihr auf Linux umsteigt, werdet ihr vielleicht feststellen, dass der Umgang mit Fehlern und Problemen in Apps ein wenig anders läuft als unter Windows. Eine der Stärken von Linux ist der effiziente Umgang mit Updates, die oft schnell und unkompliziert helfen, Fehler in Anwendungen zu beheben. Hier ist, was ihr tun könnt, wenn ihr auf Probleme stößt:</p>



<h3 class="wp-block-heading">Schritt 1: Verwendet das Update-Center eurer Distribution</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Fast jede Linux-Distribution hat ein zentrales Update-Center oder einen Paketmanager, der es euch leicht macht, eure installierte Software auf dem neuesten Stand zu halten. Hier sind ein paar Tipps dazu:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Regelmäßige Updates</strong>: Unter Linux ist es besonders sinnvoll, eure Software regelmäßig zu aktualisieren. Linux-Updates sind nicht nur für die Sicherheit wichtig, sondern verbessern auch die Stabilität eurer Anwendungen und beheben häufig auftretende Fehler.</li>



<li><strong>Update-Center nutzen</strong>: Öffnet das Update-Center eurer Distribution (wie z.B. "Software Updater" in Ubuntu oder "Update Manager" in Mint). Diese Tools zeigen euch verfügbare Updates für euer System und eure Anwendungen. Sie können automatisch nach neuen Updates suchen und euch auffordern, diese zu installieren.</li>



<li><strong>Terminal-Befehle für Updates</strong>: Wenn ihr euch schon ein wenig mit dem Terminal vertraut gemacht habt, könnt ihr Updates auch direkt darüber installieren. Befehle wie <code>sudo apt update</code> und <code>sudo apt upgrade</code> (für basierend auf Debian-Distributionen) überprüfen und installieren verfügbare Updates.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Schritt 2: Fehler beheben, wenn Updates nicht helfen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Manchmal reicht ein einfaches Update nicht aus, um ein Problem zu lösen. Hier sind weitere Schritte, die ihr unternehmen könnt:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Fehlerberichte und Logs</strong>: Überprüft die Fehlerlogs und -berichte, die oft Hinweise auf die Ursache des Problems geben. Ihr könnt Zugang zu diesen Logs über Tools wie <code>System Log Viewer</code> bekommen oder im Terminal mit Befehlen wie <code>dmesg</code> oder <code>journalctl</code> <code>&lt;Dienstname&gt;</code>.</li>



<li><strong>Community-Foren und Support nutzen</strong>: Nutzt die Linux-Community. Foren von Ubuntu, Fedora, oder spezifischen Anwendungen sind oft voll mit Nutzern, die ähnliche Probleme erlebt haben und Lösungen teilen. Links dazu habt ihr weiter oben erhalten.</li>



<li><strong>Reinstallation der App</strong>: Manchmal kann das Deinstallieren und erneute Installieren einer Anwendung Abhilfe schaffen. Das kann insbesondere bei schwerwiegenden Problemen oder korrupten Installationen nützlich sein.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Schritt 3: Backup-Strategie</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Regelmäßige Backups</strong>: Bevor ihr größere Updates oder Fehlerbehebungen durchführt, ist es klug, regelmäßig Backups eurer wichtigen Daten zu machen. Tools wie Deja Dup (für Ubuntu) oder Timeshift bieten einfache Möglichkeiten, eure Daten zu sichern.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Indem ihr regelmäßige Updates durchführt und aktiv an der Linux-Community teilnimmt, könnt ihr viele der gängigen Probleme effektiv vermeiden oder schnell lösen. Linux gibt euch viel Kontrolle, fordert aber auch, dass ihr proaktiv bleibt, besonders was die Wartung eures Systems angeht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hier 2 Beiträge, die euch Sicherungen eures Systems auf verschiedene Art und Weisen durchführen lässt:</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-yourdevice-ch-deine-anlaufstelle-f-r-linux-opensource-software-und-co wp-block-embed-yourdevice-ch-deine-anlaufstelle-f-r-linux-opensource-software-und-co"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="Yhxb68cJr2"><a href="https://yourdevice.ch/systemwiederherstellung-unter-linux-mit-timeshift/">Systemwiederherstellung unter Linux mit TimeShift</a></blockquote><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Systemwiederherstellung unter Linux mit TimeShift&#8220; &#8212; yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co" src="https://yourdevice.ch/systemwiederherstellung-unter-linux-mit-timeshift/embed/#?secret=HqJfokEmpF#?secret=Yhxb68cJr2" data-secret="Yhxb68cJr2" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
</div></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-yourdevice-ch-deine-anlaufstelle-f-r-linux-opensource-software-und-co wp-block-embed-yourdevice-ch-deine-anlaufstelle-f-r-linux-opensource-software-und-co"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="g0ALDkVHYf"><a href="https://yourdevice.ch/linux-pc-lokal-und-auf-nas-sichern/">Linux PC lokal und auf NAS sichern</a></blockquote><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Linux PC lokal und auf NAS sichern&#8220; &#8212; yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co" src="https://yourdevice.ch/linux-pc-lokal-und-auf-nas-sichern/embed/#?secret=8soaSEkBgj#?secret=g0ALDkVHYf" data-secret="g0ALDkVHYf" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
</div></figure>
</div>
</div>



<h2 class="wp-block-heading">Ich benötige unbedingt eine bestimmte Windows Software!</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Für Anfänger, die von Windows auf Linux umsteigen und bestimmte Windows-Software weiter nutzen möchten (wie Steuererklärungstools), gibt es zwei praktikable Lösungen: WINE und Virtualisierung.</p>



<h3 class="wp-block-heading">WINE</h3>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>WINE</strong> (Wine Is Not an Emulator) ist eine Kompatibilitätsschicht, die es ermöglicht, Windows-Programme direkt unter Linux auszuführen. WINE übersetzt Windows-Systemaufrufe in Linux-äquivalente Aufrufe, sodass viele Windows-Anwendungen ohne die Notwendigkeit eines vollständigen Windows-Betriebssystems laufen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Vorteile:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Performance:</strong> Da WINE keine virtuelle Maschine ist, läuft die Software oft schneller als in einer virtualisierten Umgebung.</li>



<li><strong>Einfachheit:</strong> Benutzer können Windows-Programme direkt aus ihrem Linux-Desktop heraus starten, ohne zwischen Betriebssystemen wechseln zu müssen.</li>



<li><strong>Kostenlos:</strong> WINE ist kostenlos und Open Source, was bedeutet, dass es ohne zusätzliche Kosten genutzt werden kann.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nachteile:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Kompatibilität:</strong> Nicht alle Windows-Programme laufen perfekt unter WINE. Einige Anwendungen können Fehler haben oder gar nicht starten.</li>



<li><strong>Konfiguration:</strong> Manchmal erfordert WINE zusätzliche Konfigurationen oder Anpassungen, um bestimmte Programme korrekt auszuführen.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Wie man WINE verwendet, haben wir euch in diesem Artikel zusammengefasst:</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"></div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:450px">
<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-yourdevice-ch-deine-anlaufstelle-f-r-linux-opensource-software-und-co wp-block-embed-yourdevice-ch-deine-anlaufstelle-f-r-linux-opensource-software-und-co"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="yuHfRA1NWB"><a href="https://yourdevice.ch/windows-programme-unter-linux-ausfuehren/">Windows Programme unter Linux ausführen</a></blockquote><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Windows Programme unter Linux ausführen&#8220; &#8212; yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co" src="https://yourdevice.ch/windows-programme-unter-linux-ausfuehren/embed/#?secret=iIuD1B9gDH#?secret=yuHfRA1NWB" data-secret="yuHfRA1NWB" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
</div></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"></div>
</div>



<h3 class="wp-block-heading">Virtualisierung</h3>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Virtualisierung</strong> ermöglicht es, ein vollständiges Windows-Betriebssystem innerhalb einer virtuellen Maschine (VM) unter Linux zu betreiben. Tools wie <strong>VirtualBox</strong> oder <strong>VMware</strong> erlauben es, Windows neben Linux zu installieren und auszuführen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Vorteile:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Kompatibilität:</strong> Eine virtuelle Maschine bietet eine nahezu vollständige Windows-Umgebung, sodass praktisch alle Windows-Anwendungen ohne Kompatibilitätsprobleme laufen.</li>



<li><strong>Isolierung:</strong> Anwendungen laufen in einer isolierten Umgebung, was das Risiko von Systemkonflikten oder Sicherheitsproblemen reduziert.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nachteile:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Ressourcenintensiv:</strong> Virtualisierte Umgebungen benötigen mehr Systemressourcen (CPU, RAM, Speicher), was auf weniger leistungsfähigen Computern zu Performance-Einbußen führen kann.</li>



<li><strong>Kosten:</strong> Eine Windows-Lizenz ist erforderlich, um Windows in einer VM zu installieren, was zusätzliche Kosten verursachen kann.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Einer der besten Möglichkeiten Windows Software unter Linux laufen zu lassen, ist sich eine günstige Windows 10 Lizenz zu kaufen, und diese in VirtualBox auf dem Linux zu betreiben. Windows 11 macht auf virtuellen Maschinen teilweise immer noch Probleme. Ein Artikel auf Englisch, findet ihr dazu hier:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://itsfoss.com/install-windows-10-virtualbox-linux">https://itsfoss.com/install-windows-10-virtualbox-linux</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Anfänger, die von Windows auf Linux umsteigen und spezifische Windows-Software weiterhin nutzen möchten, bieten WINE und Virtualisierung effektive Lösungen. WINE ist ideal für Benutzer, die leichte bis mittlere Anwendungen mit minimalem Ressourcenaufwand betreiben möchten, während Virtualisierung die beste Wahl für Anwendungen ist, die vollständige Kompatibilität und Leistung erfordern. Beide Ansätze ermöglichen es, die Vorteile von Linux zu genießen, ohne auf gewohnte Windows-Programme verzichten zu müssen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Sicherheit vor Viren</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein wesentlicher Vorteil von Linux gegenüber Windows ist seine erhöhte Sicherheit gegenüber Viren und Malware. Diese höhere Sicherheit beruht auf mehreren Faktoren.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Erstens</strong>, die Architektur von Linux ist von Grund auf sicherer gestaltet. In Linux sind Benutzer standardmäßig keine Administratoren (root). Sie arbeiten meist mit eingeschränkten Rechten, was bedeutet, dass selbst wenn ein Virus den Computer infiziert, er keine kritischen Systemdateien ohne spezielle Berechtigungen ändern kann. Bei Windows hingegen arbeiten viele Benutzer mit Administratorrechten, was Malware leichtes Spiel gibt, umfassenden Schaden anzurichten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zweitens</strong>, die Struktur der Software-Installation in Linux erhöht die Sicherheit erheblich. Software wird in der Regel aus offiziellen, zentralisierten Repositories installiert, die sorgfältig gepflegt und auf Sicherheit überprüft werden. Das reduziert die Wahrscheinlichkeit, dass Benutzer unwissentlich infizierte Software herunterladen und installieren. Im Gegensatz dazu ist es bei Windows üblich, Software aus verschiedenen Quellen im Internet herunterzuladen, was das Risiko erhöht, auf schädliche Software zu stoßen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Drittens</strong>, die Vielfalt und Offenheit von Linux. Es gibt viele verschiedene Linux-Distributionen, und der Quellcode ist für jeden zugänglich. Diese Offenheit ermöglicht es der Gemeinschaft, Schwachstellen schnell zu entdecken und zu beheben. Darüber hinaus macht die Vielfalt der Distributionen es schwieriger für Malware, sich weit zu verbreiten, da ein Virus, der für eine spezifische Distribution entwickelt wurde, nicht notwendigerweise auf anderen Distributionen funktioniert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schließlich spielt auch die geringere Verbreitung von Linux eine Rolle. Da Linux auf Desktops weniger verbreitet ist als Windows, ist es ein weniger attraktives Ziel für Malware-Entwickler. Sie konzentrieren sich lieber auf Windows, da sie dort eine größere Anzahl potenzieller Opfer finden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zusammengefasst bieten die strengere Benutzerrechteverwaltung, die sichere Softwareverteilung, die offene Gemeinschaft und die geringere Verbreitung von Linux einen besseren Schutz vor Viren und Malware im Vergleich zu Windows:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Windows</strong>: Häufig im Visier von Viren und Malware, daher ist ein gutes Antivirus-Programm ein Muss.</li>



<li><strong>Linux</strong>: Generell als sicherer betrachtet, vor allem wegen seiner weniger verbreiteten Nutzung und der Art, wie Benutzerberechtigungen gehandhabt werden. Viren sind seltener, aber ein bewusstes Surfen im Internet ist trotzdem wichtig.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">In diesem Beitrag erfahrt ihr ausserdem mehr über Antivirus Systeme auf Linux und Co:</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"></div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:450px">
<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-yourdevice-ch-deine-anlaufstelle-f-r-linux-opensource-software-und-co wp-block-embed-yourdevice-ch-deine-anlaufstelle-f-r-linux-opensource-software-und-co"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="WxPI7hgc80"><a href="https://yourdevice.ch/braucht-linux-einen-virenschutz/">Braucht Linux einen Virenschutz</a></blockquote><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Braucht Linux einen Virenschutz&#8220; &#8212; yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co" src="https://yourdevice.ch/braucht-linux-einen-virenschutz/embed/#?secret=l44HFdG3IY#?secret=WxPI7hgc80" data-secret="WxPI7hgc80" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
</div></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"></div>
</div>



<h2 class="wp-block-heading">Wie steigere ich meine Privatsphäre und Sicherheit</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein großer Schritt in Richtung Privatsphäre ist bereits getan, wenn man von Windows auf Linux umsteigt. Mit dem Wechsel zu Linux befreit man sich von der "Windows-Wanze" und hat damit einen wichtigen Beitrag zum Schutz der eigenen Privatsphäre geleistet. Die meissten Distros sammeln und übermitteln keine persönlichen Daten an zentrale Server, was bedeutet, dass eure Aktivitäten nicht ständig überwacht und aufgezeichnet werden.  So habt ihr die Kontrolle über eure Daten und könnt sicherer und privater arbeiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sicherheit und Privatsphäre sind zwei der Hauptgründe, warum viele Nutzer sich für den Umstieg auf Linux entscheiden. Linux-Systeme sind von Grund auf dafür bekannt, robuste Sicherheitsfeatures zu bieten. Hier sind ein paar Tipps, wie ihr die Sicherheit und Privatsphäre auf eurem Linux-System noch weiter verbessern könnt:</p>



<h3 class="wp-block-heading">Nutzt die eingebaute Sicherheit von Linux</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Linux bietet bereits eine starke Grundlage für Sicherheit:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Benutzerrechte und Zugriffskontrolle</strong>: Linux verwendet ein striktes Berechtigungssystem. Programme haben nur die Rechte, die sie benötigen, und Benutzer können gefährliche Aktionen (wie das Ändern des Betriebssystems) nicht ohne Administratorrechte (root) durchführen.</li>



<li><strong>SELinux/AppArmor</strong>: Viele Distributionen verwenden Sicherheitserweiterungen wie SELinux (Security-Enhanced Linux) oder AppArmor, die eine zusätzliche Schutzschicht bieten, indem sie Anwendungen nur erlauben, auf bestimmte Ressourcen zuzugreifen. SELinux/AppArmor ist quasi ein eingebautes Antivirusprogramm.</li>
</ul>



<div class="wp-block-kadence-infobox kt-info-box13770_eaf45d-7e"><span class="kt-blocks-info-box-link-wrap info-box-link kt-blocks-info-box-media-align-top kt-info-halign-center"><div class="kt-blocks-info-box-media-container"><div class="kt-blocks-info-box-media kt-info-media-animate-none"><div class="kadence-info-box-icon-container kt-info-icon-animate-none"><div class="kadence-info-box-icon-inner-container"><span class="kb-svg-icon-wrap kb-svg-icon-fas_info-circle kt-info-svg-icon"><svg viewBox="0 0 512 512"  fill="currentColor" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"  aria-hidden="true"><path d="M256 8C119.043 8 8 119.083 8 256c0 136.997 111.043 248 248 248s248-111.003 248-248C504 119.083 392.957 8 256 8zm0 110c23.196 0 42 18.804 42 42s-18.804 42-42 42-42-18.804-42-42 18.804-42 42-42zm56 254c0 6.627-5.373 12-12 12h-88c-6.627 0-12-5.373-12-12v-24c0-6.627 5.373-12 12-12h12v-64h-12c-6.627 0-12-5.373-12-12v-24c0-6.627 5.373-12 12-12h64c6.627 0 12 5.373 12 12v100h12c6.627 0 12 5.373 12 12v24z"/></svg></span></div></div></div></div><div class="kt-infobox-textcontent"><h2 class="kt-blocks-info-box-title"></h2><p class="kt-blocks-info-box-text">Die Passworteingabe bei Systemänderungen und Updates ist ein wichtiges Sicherheitsfeature von Linux. Da Benutzer in Linux standardmäßig keine Administratorrechte haben, müsst ihr bei kritischen Systemänderungen oder Softwareinstallationen euer Passwort eingeben. Dies verhindert, dass Schadsoftware unbemerkt Änderungen am System vornimmt und schützt so vor unautorisierten Eingriffen. Diese zusätzliche Sicherheitsschicht stellt sicher, dass nur befugte Benutzer wichtige Systemoperationen durchführen können.</p></div></span></div>



<h3 class="wp-block-heading">DNS-Server ändern</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der DNS-Server, den ihr verwendett, kann einen großen Einfluss auf eure Privatsphäre haben. Einige DNS-Provider wie zum Beispiel der Service Internetprovider, oder auch die Google DNS Server protokollieren eure Anfragen oder filtern Inhalte. Deshalb ist es sinnvoll den Standard-DNS Servers zu ändern.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Privatsphäre-fokussierte DNS-Server</strong>: Ihr könnt zu DNS-Servern wechseln, die bekannt dafür sind, die Privatsphäre zu respektieren, wie zum Beispiel die Server von <strong>Mulvad</strong> oder <strong>digitale-gesellschaft.ch</strong>.  Diese Anbieter sammeln keine Nutzerdaten und verkaufen diese weiter oder speichern die Anfrage auf ihren Servern. Wir beitreiben auch unseren eigenen DNS Server</li>



<li><strong>DNS over TLS</strong>: Viele moderne Systeme und Browser erlauben es euch, eure DNS-Anfragen über HTTPS oder TLS zu senden, was verhindert, dass Dritte eure Anfragen mitlesen können.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Wir ihr euren DNS Server auf eurem Linux Systemem, oder anderen Geräte ändert, erfahrt ihr hier in diesem Beitrag:</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"></div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:450px">
<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph"><a href="https://yourdevice.ch/dns-verschluesselung-auf-linux-android-und-windows/"></a></p>



<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-yourdevice-ch-deine-anlaufstelle-f-r-linux-opensource-software-und-co wp-block-embed-yourdevice-ch-deine-anlaufstelle-f-r-linux-opensource-software-und-co"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="TiKAI4CZ1L"><a href="https://yourdevice.ch/dns-verschluesselung-auf-linux-android-und-windows/">DNS Verschlüsselung auf Linux, Android und Windows</a></blockquote><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;DNS Verschlüsselung auf Linux, Android und Windows&#8220; &#8212; yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co" src="https://yourdevice.ch/dns-verschluesselung-auf-linux-android-und-windows/embed/#?secret=lKPCENUCY3#?secret=TiKAI4CZ1L" data-secret="TiKAI4CZ1L" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
</div></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"></div>
</div>



<h3 class="wp-block-heading">Verwendung von Open-Source-Software</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Eine der großen Stärken von Linux ist die Verfügbarkeit von Open-Source-Software, die oft transparenter und vertrauenswürdiger ist, da der Quellcode öffentlich einsehbar ist:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Transparenz</strong>: Open-Source-Programme ermöglichen es euch und unabhängigen Experten, den Code auf Sicherheitslücken oder Hintertüren zu überprüfen.</li>



<li><strong>Empfohlene Anwendungen</strong>: Nutze Open-Source-Anwendungen, die für ihre Sicherheit bekannt sind, wie Thunderbird für E-Mails, LibreOffice für Büroarbeiten und Firefox oder Chromium für das Surfen im Internet. Einen Beitag dazu haben wir euch weiter oben bereits verlinkt. </li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Weitere Privacy Tipps</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Privacy Tipps findet ihr speziell hier in der Kategorie <a href="https://yourdevice.ch/privacy-tipps/">Privacy Tipps</a>.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Unsere Server für mehr Privatsphäre</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Für verschiedene Dienste betreiben wir unsere eigenen Server und Dienstleistungen. Schaut dafür gerne hier vorbei. Die Nutzung ist gratis:</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"></div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:450px">
<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-yourdevice-ch-deine-anlaufstelle-f-r-linux-opensource-software-und-co wp-block-embed-yourdevice-ch-deine-anlaufstelle-f-r-linux-opensource-software-und-co"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="ThwqwYk9g2"><a href="https://yourdevice.ch/unsere-server-fuer-mehr-privatspaehre/">Unsere Server für mehr Privatsphäre</a></blockquote><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Unsere Server für mehr Privatsphäre&#8220; &#8212; yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co" src="https://yourdevice.ch/unsere-server-fuer-mehr-privatspaehre/embed/#?secret=JYfMyXtHHV#?secret=ThwqwYk9g2" data-secret="ThwqwYk9g2" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
</div></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"></div>
</div>



<h2 class="wp-block-heading">Die Basics der Komandozeile lernen? Sinnvoll aber nicht unbedingt nötig</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Heutzutage ist es nicht mehr zwingend notwendig, die Befehlszeile (auch bekannt als Terminal oder Konsole) zu beherrschen, um Linux effektiv zu nutzen. Dies ist eine erhebliche Veränderung im Vergleich zu früheren Zeiten, als die Befehlszeile oft unerlässlich war, um das Betriebssystem zu bedienen und verschiedene Aufgaben zu erledigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Moderne Linux-Distributionen wie Ubuntu, Fedora und Mint bieten benutzerfreundliche grafische Benutzeroberflächen (GUIs), die denen von Windows oder macOS ähneln. Diese Oberflächen ermöglichen es Benutzern, die meisten alltäglichen Aufgaben – wie das Verwalten von Dateien, das Installieren und Ausführen von Software, das Konfigurieren von Einstellungen und das Zugreifen auf das Internet – ohne die Notwendigkeit, Kommandozeilenbefehle zu kennen oder zu verwenden, durchzuführen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zusätzlich haben Entwicklungen in den Software-Repositories und Paketmanagern es einfacher gemacht, neue Programme zu installieren und Systemaktualisierungen durchzuführen, oft über einfache, grafisch gestützte Tools. Selbst komplexere Systemwartungsarbeiten, die traditionell eine Herausforderung ohne Befehlszeilenkenntnisse darstellten, können heute über spezialisierte GUI-basierte Anwendungen verwaltet werden.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="585" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/linuxbefehlelernen-1024x585.webp" alt="" class="wp-image-13903" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/linuxbefehlelernen-1024x585.webp 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/linuxbefehlelernen-300x171.webp 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/linuxbefehlelernen-768x439.webp 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/linuxbefehlelernen-1536x878.webp 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/linuxbefehlelernen-500x286.webp 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/linuxbefehlelernen.webp 1792w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Trotzdem kann ein Grundverständnis der Befehlszeile in bestimmten Situationen von Vorteil sein, wie zum Beispiel bei der Fehlerbehebung, der Automatisierung von Aufgaben durch Skripte oder beim Zugriff auf Server und entfernte Systeme. Aber für alltägliche Benutzer und Standardnutzungsszenarien ist das Erlernen der Befehlszeile für Linux nicht mehr eine unumgängliche Anforderung. Falls ihr aber trotzdem vorhabt, die Basics der Befehlszeile kennen zu lernen, für den haben wir hier einen einfachen Artikel geschrieben:</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"></div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:400px">
<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-yourdevice-ch-deine-anlaufstelle-f-r-linux-opensource-software-und-co wp-block-embed-yourdevice-ch-deine-anlaufstelle-f-r-linux-opensource-software-und-co"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="66il74pyhC"><a href="https://yourdevice.ch/die-wichtigsten-linux-befehle-im-ueberblick/">Die wichtigsten Linux Befehle im Überblick</a></blockquote><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Die wichtigsten Linux Befehle im Überblick&#8220; &#8212; yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co" src="https://yourdevice.ch/die-wichtigsten-linux-befehle-im-ueberblick/embed/#?secret=7xI1PD8fx3#?secret=66il74pyhC" data-secret="66il74pyhC" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
</div></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"></div>
</div>



<h2 class="wp-block-heading">Geduld und Motiation</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Beim Umstieg von Windows und Linux benötigt es vor allem etwas, Motivation! Mit Window umzugehen habt ihr auch nicht in einem Monat erlernt Windows verwenden wir seid Jahrzenten und sind uns mehr oder weniger gewöhnt, wo etwas zu finden ist, beziehungsweise wie die Dinge so funktionieren. Es ist also völlig normal, dass man beim Umstieg nicht immer gleich alles findet, oder gleich alles klappt. Habt also Geduld mit euch selbst. Der Wechsel von Windows zu Linux ist wie der Umzug in ein neues Land mit einer anderen Sprache und Kultur. Es braucht seine Zeit, sich zurechtzufinden, aber sobald ihr drin seid, könnte es euch sogar besser gefallen als vorher!</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="585" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/linuxlernen-1024x585.webp" alt="" class="wp-image-13857" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/linuxlernen-1024x585.webp 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/linuxlernen-300x171.webp 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/linuxlernen-768x439.webp 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/linuxlernen-1536x878.webp 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/linuxlernen-500x286.webp 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/linuxlernen.webp 1792w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Das Eintauchen in die Welt von Linux kann eine aufregende Reise sein, insbesondere für diejenigen, die sich nach einer frischen Perspektive auf ihre Computererfahrung sehnen. Linux bietet nicht nur eine Alternative zu den etablierten Betriebssystemen von Großkonzernen wie Microsoft, sondern eröffnet auch die Möglichkeit, ein tieferes Verständnis und eine größere Kontrolle über die eigene digitale Umgebung zu erlangen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Wechsel zu Linux kann bedeuten, Teil einer lebendigen und engagierten Gemeinschaft zu werden, die auf Offenheit, Zusammenarbeit und die gemeinsame Verbesserung ihrer Software setzt. Im Gegensatz zu proprietären Systemen, die oft geschlossen und restriktiv sind, ist Linux ein Beispiel für die Kraft offener Quellen (Open Source). Jeder Nutzer kann nicht nur Einblick in den Code erhalten, sondern auch Änderungen vorschlagen oder eigene Versionen entwickeln. Dies fördert nicht nur Transparenz und Sicherheit, sondern stärkt auch das Gefühl der Unabhängigkeit von den wirtschaftlichen Interessen großer Softwarehersteller.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Darüber hinaus kann die Auseinandersetzung mit Linux eine Bereicherung für die persönliche und berufliche Entwicklung sein. Das Erlernen der Nutzung von Linux und seiner vielfältigen Tools kann wertvolle technische Fähigkeiten schärfen, die in vielen IT-Bereichen gefragt sind. Für Technikbegeisterte bietet Linux eine Spielwiese für Experimente – von der Softwareentwicklung bis zur Netzwerksicherheit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In einer Zeit, in der Bedenken bezüglich Datenschutz und -sicherheit zunehmen, bietet Linux eine attraktive Alternative, die mehr Kontrolle und geringere Abhängigkeit von den Datensammlungspraktiken großer Unternehmen verspricht. So wird nicht nur die technische Kompetenz gefördert, sondern auch ein wichtiger Beitrag zur digitalen Selbstbestimmung geleistet. Das Entdecken von Linux ist somit nicht nur das Erlernen eines neuen Betriebssystems – es ist ein Schritt hin zu größerer Unabhängigkeit und einem bewussteren Umgang mit Technologie.</p>




<h2 class="wp-block-heading">Häufige Fragen zum Umstieg von Windows auf Linux</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Was passiert mit meinem Windows-10-PC nach dem Support-Ende?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der PC läuft weiter, bekommt aber seit dem 14. Oktober 2025 keine kostenlosen Sicherheitsupdates mehr. Über das ESU-Programm lassen sich diese noch bis längstens 13. Oktober 2026 verlängern. Wer das Gerät nicht ausmustern oder auf Windows 11 zwangsupgraden möchte, fährt mit einem Umstieg auf Linux am nachhaltigsten – gerade ältere Hardware läuft damit oft sogar flotter als zuvor.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Welche Linux-Distribution ist Windows am ähnlichsten?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Als Klassiker für Umsteiger gilt <strong>Linux Mint</strong> mit der Cinnamon-Oberfläche: Startmenü, Taskleiste und Systray fühlen sich sofort vertraut an. Auch Zorin OS ist sehr Windows-nah. Welche Distribution am besten zu euren Bedürfnissen passt, zeigen euch unser Vergleich <a href="https://yourdevice.ch/welches-linux-betriebssystem/">Welches Linux-Betriebssystem?</a> sowie der interaktive <a href="https://yourdevice.ch/welches-linux-passt-zu-mir/">Linux-Finder</a>.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ist Linux schwierig für Anfänger?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Nein. Moderne Distributionen lassen sich vollständig über eine grafische Oberfläche bedienen – Programme installiert ihr bequem über einen App-Store, ganz ohne Kommandozeile. Der Umstieg fühlt sich für die meisten ähnlich an wie der Wechsel von einer Windows-Version zur nächsten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Läuft meine Windows-Software unter Linux?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Für die allermeisten Windows-Programme gibt es hervorragende Linux-Alternativen (siehe den Abschnitt «Softwarealternativen» weiter oben). Spezielle Anwendungen, die es nur für Windows gibt, lassen sich häufig über <strong>WINE</strong> oder in einer virtuellen Maschine weiterbetreiben.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was kostet Linux?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Nichts. Praktisch alle gängigen Distributionen sind komplett kostenlos – inklusive aller Updates und des grössten Teils der verfügbaren Software. Anders als bei Windows fallen weder Lizenz- noch ESU-Gebühren an.</p>

<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/umstieg-von-windows-auf-linux-ein-leitfaden-fuer-anfaenger/">Umstieg von Windows auf Linux: Ein Leitfaden für Anfänger</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://yourdevice.ch/umstieg-von-windows-auf-linux-ein-leitfaden-fuer-anfaenger/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>2</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Linux Passwort zurück setzen mit chroot</title>
		<link>https://yourdevice.ch/linux-passwort-zurueck-setzen-mit-chroot/</link>
					<comments>https://yourdevice.ch/linux-passwort-zurueck-setzen-mit-chroot/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 May 2024 06:52:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Anleitungen]]></category>
		<category><![CDATA[Theorie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://yourdevice.ch/?p=13657</guid>

					<description><![CDATA[<p>Habt ihr euer Linux Login Passwort vergessen? In diesem Tutorial zeigen wir euch, wie ihr euer Passwort mit chroot und einem Linux Live System zurück setzen könnt. Glücklicherweise ermöglicht Linux...</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/linux-passwort-zurueck-setzen-mit-chroot/">Linux Passwort zurück setzen mit chroot</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Habt ihr euer Linux Login Passwort vergessen? In diesem Tutorial zeigen wir euch, wie ihr euer Passwort mit <strong>chroot</strong> und einem Linux Live System zurück setzen könnt. Glücklicherweise ermöglicht Linux die Passwortzurücksetzung auch ohne Zugriff auf das Betriebssystem, solange ihr physischen Zugriff auf das System habt. Dieser Artikel führt euch durch den Prozess des Zurücksetzens eures Linux-Passworts unter Verwendung von <strong>chroot</strong> und eines <strong>Linux Live Systems</strong> welches mit einem USB Stick geladen wird.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="585" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/linuxpwvergessenchroottitle-1024x585.webp" alt="" class="wp-image-13766" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/linuxpwvergessenchroottitle-1024x585.webp 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/linuxpwvergessenchroottitle-300x171.webp 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/linuxpwvergessenchroottitle-768x439.webp 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/linuxpwvergessenchroottitle-1536x878.webp 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/linuxpwvergessenchroottitle-500x286.webp 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/linuxpwvergessenchroottitle.webp 1792w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>




<h3 class="wp-block-heading">Was ist chroot</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der Begriff „chroot“ steht für „change root“ und ist eine Operation, die den sichtbaren Root-Verzeichnisbaum für den aktuellen Prozess und seine Childs ändert. Mit chroot könnt ihr den Root-Verzeichnispfad eines Prozesses auf ein Unterverzeichnis eurer Wahl setzen. Das bedeutet, dass der Prozess und alle seine Kindprozesse Dateien und Pfade relativ zu diesem neuen Wurzelverzeichnis (root directory) sehen und nicht zu dem des eigentlichen Hostsystems.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Hauptanwendung von chroot ist die Isolation: Prozesse innerhalb einer chroot-Umgebung können nicht auf Dateien außerhalb dieses Verzeichnisbaums zugreifen. Das macht chroot zu einem nützlichen Werkzeug für sicheres Testen, Entwicklung, und zur Systemwiederherstellung, indem man zum Beispiel sicherstellt, dass die Prozesse nur auf bestimmte Teile des Systems Zugriff haben.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was ist ein Linux Live-System</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Linux Live-System ist ein komplettes Betriebssystem, das von einem bootfähigen Medium wie einem USB-Stick oder einer DVD ausgeführt wird, ohne dass es auf der Festplatte des Computers installiert werden muss. Diese Systeme laden das gesamte Betriebssystem in den RAM des Computers, was bedeutet, dass nach dem Neustart keine Spuren auf dem verwendeten Computer hinterlassen werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Linux Live-Systeme werden häufig für Systemreparaturen, Software-Demonstrationen, Systemwiederherstellung oder sicheres Surfen verwendet. Da sie das lokale System nicht verändern, sind sie auch eine gute Wahl für das Testen neuer Linux-Distributionen, ohne das bestehende Betriebssystem zu beeinträchtigen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Benötigte Werkzeuge</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Einen USB Stick</li>



<li>Eine Linux Distro wie <a href="https://yourdevice.ch/welches-linux-betriebssystem/">Linux Mint oder Ubuntu</a></li>



<li>Balena Etcher</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Live Stick erstellen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Zunächst benötigt ihr einen bootfähigen USB-Stick mit einer Linux-Distribution. Beliebte Optionen sind Ubuntu, oder Linux Mint. Ihr könnt das ISO-Image von der offiziellen Website der Distribution herunterladen und mithilfe eines Tools wie <a href="https://etcher.balena.io/">Balena Etcher</a> den Stick bootfähig machen. Auf einem Windows System könnt ihr euch einen bootfähigen Stick zum Beispiel auch mit <a href="https://rufus.ie/de/">rufus</a> erstellen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ladet euch zum Beispiel <a href="https://www.linuxmint.com/download.php">Linux Mint</a> hier herunter, und flasht das Image mit einem Flashwerkzeug eurer Wahl auf den Stick. </p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Booten vom USB-Stick</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Steckt den USB-Stick in den Computer und starte neu. Ihr müsst  die Boot-Reihenfolge im BIOS oder UEFI anpassen, damit der Computer von USB Stick bootet. Schaut direkt nach dem Starten eures Rechners nach Hinweisen wie ihr ins BIOS kommt, meisst ist das aber die <strong>DEL</strong> oder <strong>F2</strong> Taste. Hämmert die Taste bis ihr ins BIOS kommt. Viele BIOSe haben auch ein kürzel um die Bootreihenfolge direkt zu wechseln. Mögliche Tastenkürzel währen <strong>F9</strong>, <strong>F10</strong> oder <strong>F12</strong>. Seid ihr euch nicht sicher, findet ihr eventuel Information in der Bedienungsanleitung eures Rechners, oder ihr findet heraus welches Mainboard installiert ist, den dann könnt ihr beim Hersteller suchen, welche dann meisstens immer die selben Tastenkürzel verwenden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Tab Boot im Bios könnt ihr die Bootreihenfolge einstellen. Wählt den USB Stick als erstes Bootlaufwerk aus. </p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/register-boot-im-erweiterten-modus-a2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="690" height="518" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/register-boot-im-erweiterten-modus-a2.jpg" alt="" class="wp-image-13767" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/register-boot-im-erweiterten-modus-a2.jpg 690w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/register-boot-im-erweiterten-modus-a2-300x225.jpg 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/register-boot-im-erweiterten-modus-a2-500x375.jpg 500w" sizes="auto, (max-width: 690px) 100vw, 690px" /></a></figure>
</div>


<h2 class="wp-block-heading">Passwort zurücksetzen</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Systempartition identifizieren</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Sobald ihr im Live-System seid, öffnt das Terminal. Ihr müsst herausfinden, welche Partition eure Linux-Installation enthält. Das könnt ihr mit folgendem Befehl tun:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>sudo fdisk -l</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Suche in den aufgelisteten Partitionen nach derjenigen mit dem Linux-Dateisystem:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/fdiskpartitionsichten.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="587" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/fdiskpartitionsichten-1024x587.png" alt="" class="wp-image-13768" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/fdiskpartitionsichten-1024x587.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/fdiskpartitionsichten-300x172.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/fdiskpartitionsichten-768x440.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/fdiskpartitionsichten-1536x880.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/fdiskpartitionsichten-2048x1174.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/05/fdiskpartitionsichten-500x287.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<h3 class="wp-block-heading">Partition einbinden</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Jetzt müsst ihr die richtige Partition einbinden. Zuerst erstellen wir uns einen Ordner indem wir das Linux System mounten. Dass geht mit </p>



<pre class="wp-block-code"><code>sudo mkdir /mnt/linux</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Ersetzt die Partition nach <code>/dev/</code> mit der Partition, die eure Linux-Installation enthält, zum Beispiel in meinem screenshot <code>nvme0n1p3</code></p>



<pre class="wp-block-code"><code>sudo mount /dev/nvme0n1p3 /mnt</code></pre>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Chroot-Umgebung vorbereiten</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Um die Chroot-Umgebung korrekt zu verwenden, müsst ihr einige Systemordner einbinden, damit das System ordnungsgemäß funktioniert:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>sudo mount --bind /dev /mnt/dev<br>sudo mount --bind /proc /mnt/proc<br>sudo mount --bind /sys /mnt/sys</code></pre>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>chroot-Umgebung betreten</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem folgenden Befehl wechselt ihr in die chroot-Umgebung eurer Linux-Installation auf der Festplatte:bash</p>



<pre class="wp-block-code"><code>sudo chroot /mnt</code></pre>



<h3 class="wp-block-heading">Passwort zurücksetzen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Befehl <code>sudo passwd &lt;benutzername&gt;</code> könnt ihr das Passwort für den jeweiligen Account zurücksetzen. Wechselt das Passwort für euren Benutzer mit beispielsweise mit:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>sudo passwd mario</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">und </p>



<pre class="wp-block-code"><code>sudo passwd root</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">falls ihr auch das root Passwort vergessen habt. </p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>chroot-Umgebung verlassen und aufräumen</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Gebt <code>exit</code> ein, um die chroot-Umgebung zu verlassen. Unmountet die gebundenen Verzeichnisse und die Festplatten:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>sudo umount /mnt/sys
sudo umount /mnt/proc
sudo umount /mnt/dev
sudo umount /mnt</code></pre>



<h3 class="wp-block-heading">System neu starten</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Anschliessend könnt ihr das Live System herunterfahren und den USB Stick entfernen. Vergesst nicht, die Bootreihenfolge im BIOS wieder zu zu korrigieren und euer Linux Systemlaufwerk an die erste Stelle zu rücken. Versucht euch anschliessend, mit euren neu erstellem Passwort anzumelden. Habt ihr alles richtig gemacht, seid ihr nun wieder in eurem Linux System</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Dieses Verfahren ist besonders nützlich, da es euch vollständigen Zugriff auf das Dateisystem und alle Konfigurationsmöglichkeiten bietet, genau so, als würdet ihr direkt auf dem System arbeiten. Es ist eine sehr mächtige Methode, daher solltest du sorgfältig damit umgehen, um keine unbeabsichtigten Änderungen am System vorzunehmen.</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/linux-passwort-zurueck-setzen-mit-chroot/">Linux Passwort zurück setzen mit chroot</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://yourdevice.ch/linux-passwort-zurueck-setzen-mit-chroot/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>2</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>ElectRS vs ElectrumX vs Fulcrum</title>
		<link>https://yourdevice.ch/electrs-vs-electrumx-vs-fulcrum/</link>
					<comments>https://yourdevice.ch/electrs-vs-electrumx-vs-fulcrum/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Apr 2024 07:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bitcoin]]></category>
		<category><![CDATA[bitcoin]]></category>
		<category><![CDATA[fullnode]]></category>
		<category><![CDATA[selfhosting]]></category>
		<category><![CDATA[Theorie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://yourdevice.ch/?p=13512</guid>

					<description><![CDATA[<p>Im heutigen Artikel stellen wir ein VS der verschiedenen Electrum Server, wie zum Beispiel der ElectRS, ElectrumX und Fulcrum an. Electrum-Server bilden eine entscheidende Komponente in der Infrastruktur von Bitcoin,...</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/electrs-vs-electrumx-vs-fulcrum/">ElectRS vs ElectrumX vs Fulcrum</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Im heutigen Artikel stellen wir ein VS der verschiedenen Electrum Server, wie zum Beispiel der ElectRS, ElectrumX und Fulcrum an. Electrum-Server bilden eine entscheidende Komponente in der Infrastruktur von Bitcoin, indem sie leichte Wallets (Light Wallets) ermöglichen. Diese Wallets sind darauf angewiesen, mit einem solchen Server zu interagieren, um Transaktionen zu verifizieren und die Blockchain effizient zu nutzen, ohne dabei die komplette Blockchain herunterladen und speichern zu müssen. Die <a href="https://yourdevice.ch/sparrow-wallet-mit-bitcoin-umbrel-fullnode-verbinden/">Sparrow Wallet</a>, ist zum Beispiel eine solche Wallet, die auf einen Electrum Server angewiesen ist. Eine weitere Wallet, jedoch eine, die ein physisches Gerät zur Signierung vorausetzt, ist die Bitbox Wallet von <a href="https://bitbox.swiss/de/ueber-uns/">Shift Crypto</a>. Diese Server helfen dabei, die Privatsphäre und Sicherheit der Nutzer zu wahren, indem sie die Synchronisation von Wallets beschleunigen und gleichzeitig die Abhängigkeit von zentralisierten Diensten verringern.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="568" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/electrumserver_title-1024x568.jpg" alt="" class="wp-image-13571" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/electrumserver_title-1024x568.jpg 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/electrumserver_title-300x167.jpg 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/electrumserver_title-768x426.jpg 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/electrumserver_title-500x278.jpg 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/electrumserver_title.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>




<h2 class="wp-block-heading">Einleitung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Rolle dieser Server besteht darin, eine Brücke zwischen dem Bitcoin-Netzwerk und Endanwendern zu bilden. Sie bieten eine schnittstelle, durch die Wallets Transaktionsdaten abfragen können, um den aktuellen Stand der Guthaben zu prüfen, ohne die gesamte Blockchain lokal verarbeiten zu müssen. Dies ist besonders wichtig für Nutzer, die nicht die Ressourcen oder die Neigung haben, zu ihren Wallets gleich noch vollständige Full Nodes zu betreiben. Die meissten Wallets, fragen öffentlich Electrum Server ab, um die Transaktionsdaten abfragen zu können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Laufe der Zeit haben sich verschiedene Implementierungen von Electrum-Servern entwickelt, die jeweils unterschiedliche Ansätze hinsichtlich Leistung, Ressourcenverbrauch und Benutzerfreundlichkeit bieten. Diese Server variieren in ihrer Komplexität von solchen, die für den persönlichen Gebrauch mit minimalem Ressourcenbedarf gedacht sind, bis hin zu solchen, die für den Betrieb auf leistungsstarken Maschinen und die Bereitstellung von Diensten für eine große Anzahl von Nutzern konzipiert sind. Zu den prominenten Implementierungen gehören <strong>ElectrumX</strong>, <strong>Electrs</strong> und <strong>Fulcrum</strong>, die jeweils ihre spezifischen Vor- und Nachteile bieten und sich für verschiedene Einsatzszenarien eignen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In diesem Bericht vergleichen wir diese drei Haupttypen von Electrum-Servern, um einen umfassenden Überblick über ihre Unterschiede, Performance und Anwendungsbereiche zu geben und so Nutzern zu helfen, die beste Wahl entsprechend ihren individuellen Bedürfnissen zu treffen, und um zum Beispiel bei der Frage, welche Version auf dem Server installiert werden soll, die Entscheidung zu erleichtern.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vorteile des Selbst-Hostings eines Electrum-Servers</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Hosting eines eigenen Electrum-Servers bietet zahlreiche Vorteile, insbesondere hinsichtlich Kontrolle, Privatsphäre und Leistung. Hier sind einige der wichtigsten Vorteile:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verbesserte Privatsphäre</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn ihr euren eigenen Electrum-Server betreibt, werden eure Transaktionsanfragen nicht durch Server Dritter geleitet, was bedeutet, dass eure finanziellen Aktivitäten und euer Guthaben vor neugierigen Blicken geschützt bleiben. Dies ist besonders wichtig für euch, falls ihr  Wert auf Datenschutz legt, da keine Informationen mit externen Parteien geteilt werden müssen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Volle Kontrolle und Unabhängigkeit</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Durch das Hosting eures eigenen Servers habt ihr die vollständige Kontrolle über die Software und deren Updates. Ihr könnt wählen, welche Blockchain-Daten verarbeitet und wie diese gespeichert werden, und sind nicht von der Verfügbarkeit oder den Sicherheitspraktiken externer Dienstanbieter abhängig. Dies reduziert das Risiko von Ausfallzeiten und gibt euch die Freiheit, den Server nach euren eigenen Sicherheits- und Leistungsstandards zu konfigurieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Erhöhte Sicherheit</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Indem ihr euren eigenen Server betreibt, könnt ihr sicherstellen, dass die Sicherheitsmaßnahmen auf eure spezifischen Anforderungen zugeschnitten sind. Dies ist besonders wichtig in einem Ökosystem wie Bitcoin, wo die Sicherheit eurer Mittel von größter Bedeutung ist. Eigenes Hosting bedeutet, dass ihr nicht auf die Sicherheitsvorkehrungen Dritter vertrauen müssen, die möglicherweise nicht ausreichend sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Bessere Performance und Schnelligkeit</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein selbst gehosteter Electrum-Server kann für schnelleren Zugriff und schnellere Antwortzeiten konfiguriert werden, besonders wenn ihr ihn in eurer lokalen Umgebung oder in einem nahegelegenen Datenzentrum hosten. Dies kann die Synchronisation Ihrer Wallets beschleunigen und euch einen zeitnahen Überblick über Transaktionen und Kontostände ermöglichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Unterstützung des Netzwerks</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Durch das Betreiben eures eigenen Servers tragt ihr zur Dezentralisierung und Robustheit des Bitcoin-Netzwerks bei. Mehr unabhängige Server erhöhen die Redundanz und die Widerstandsfähigkeit des Netzwerks gegen Angriffe oder Ausfälle zentraler Punkte.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Lernmöglichkeiten und Community-Beitrag</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Einrichten und Verwalten eines eigenen Electrum-Servers bietet wertvolle Lernmöglichkeiten in den Bereichen Netzwerkmanagement, Blockchain-Technologie und Sicherheit. Außerdem können ihr falls ihr das wollt, euren Server der Öffentlichkeit zugänglich machen, also auch einen direkten Beitrag zur Bitcoin-Community leisten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Durch diese Vorteile bietet das Selbst-Hosting eines Electrum-Servers nicht nur praktische Vorzüge im täglichen Gebrauch, sondern stärkt auch das gesamte Bitcoin-Ökosystem durch erhöhte Sicherheit, Privatsphäre und Dezentralisierung.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Electrs</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Electrs wurde primär für den persönlichen Gebrauch entwickelt, was sich in geringeren Speicheranforderungen niederschlägt, allerdings auf Kosten höherer CPU-Nutzung. Electrs kommt meissten auf fertigen Fullnodes zur Anwendung, wie zum Beispiel Umbrel, oder dem RaspiBlitz. Diese Version kann man sich meisst über den integrierten AppStore bei Umbrel, oder bei den zusätzlichen Diensten auf dem Raspiblitz installieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Resourcenanforderungen</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Datenbankgröße:</strong> 32 GB</li>



<li><strong>Hardware-Anforderungen:</strong> Indexaufbau dauert ca 24 Stunden auf der Testhardware (Raspi 4 8GB).</li>



<li><strong>Weitere Anforderungen:</strong> Keine <code>txindex</code>-Aktivierung in Bitcoin Core benötigt.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwendung</strong><br>Optimal für individuelle Anwender, die einen Electrum-Server auf einem persönlichen Node betreiben wollen, insbesondere wenn geringere Hardware-Ressourcen verfügbar sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Vorteile</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>läuft auch auf einem Raspberry Pi zuverlässig und schnell</li>



<li>kein <code>txindex=1</code> Setzung notwendig in der <code>bitcoin.conf</code></li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nachteile</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Keine Binärdateien verfügbar.</li>



<li>Höhere CPU-Belastung während des Betriebs.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>ElectrumX</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">ElectrumX ist eine Weiterentwicklung des ursprünglichen Electrum Server Projekts, das 2017 eingestellt wurde. Es ist speziell für den Einsatz auf öffentlichen Servern konzipiert worden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Resourcenanforderungen</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Datenbankgröße:</strong> 75 GB</li>



<li><strong>Hardware-Anforderungen:</strong> Initialer Indexaufbau dauert etwa 2 Tage auf einem Server mit 4 CPU Kernen und 8 GB RAM, der Index kann auf leistungsfähigeren Rechnern vorbereitet und transferiert werden.</li>



<li><strong>Weitere Anforderungen:</strong> Erfordert eine <code>txindex</code>-Aktivierung in Bitcoin Core.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwendung</strong><br>Ideal für Betreiber, die einen öffentlich zugänglichen Electrum-Server hosten möchten, insbesondere wenn sie bereits über die notwendige Hardware verfügen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Vorteile</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>weniger grosse Datenbank als Fulcrum benötigt</li>



<li>deutlich schnellere Datenbankabfragen als Electrs</li>



<li>auch auf NUCs und Mini-PCs lauffähig</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nachteile</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Keine Binärdateien verfügbar.</li>



<li>Relativ hohe Anforderungen an die Speicherkapazität und längere Zeit zum Indexaufbau.</li>



<li>Nicht für einen Raspberry Pi geeignet</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Fulcrum</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Fulcrum ist eine moderne Implementierung in C++, die zwar höhere Speicheranforderungen als ElectrumX und Electrs hat, jedoch eine bemerkenswerte Performance bietet.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Resourcenanforderungen</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Datenbankgröße:</strong> 102 GB</li>



<li><strong>Hardware-Anforderungen:</strong> Indexaufbau dauert 1-2 Tage auf der einem Server mit 4 CPU Kernen und 8GB RAM.</li>



<li><strong>Weitere Anforderungen:</strong> Erfordert eine <code>txindex</code>-Aktivierung in Bitcoin Core.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwendung</strong><br>Sehr geeignet für Anwender, die Wert auf hohe Performance legen und bereit sind, die dafür notwendigen Ressourcen bereitzustellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Vorteile</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Bietet Binärdateien für Linux und Windows an.</li>



<li>Hohe Performance nach Indexaufbau.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nachteile</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>hohe Hardware Anforderungen (höher als ElectrumX)</li>



<li>relativ hoher RAM Verbrauch 3-6GB</li>



<li>Hoher Speicherbedarf da grosse Datenbank</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Performance Vergleich der Server Versionen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Sparrow hat Testergebnisse zur Verfügung gestellt, der die Server in der Performance direkt miteinander vegleicht. Diese Ergebnisse schauen wir uns in diesem Beitrag auch gleich noch genauer an.</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wallet initial Start</strong></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/walletinitialrun-1.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="372" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/walletinitialrun-1-1024x372.png" alt="" class="wp-image-13575" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/walletinitialrun-1-1024x372.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/walletinitialrun-1-300x109.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/walletinitialrun-1-768x279.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/walletinitialrun-1-500x181.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/walletinitialrun-1.png 1138w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Quelle: sparrowwallet.com</figcaption></figure>
</div></div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wallet Refresh</strong></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/walletrefresh-1.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="372" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/walletrefresh-1-1024x372.png" alt="" class="wp-image-13576" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/walletrefresh-1-1024x372.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/walletrefresh-1-300x109.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/walletrefresh-1-768x279.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/walletrefresh-1-500x181.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/04/walletrefresh-1.png 1138w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Quelle: sparrowwallet.com</figcaption></figure>
</div></div>
</div>



<h3 class="wp-block-heading">Testergebnisse</h3>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Test 1: Initial Load</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Fulcrum</strong> ist mit Abstand der schnellste Server mit Ladezeiten von etwa 1,4 bis 2,3 Sekunden.</li>



<li><strong>ElectrumX</strong> zeigt moderatere Ladezeiten zwischen 40,7 und 54,1 Sekunden.</li>



<li><strong>Electrs</strong> ist mit Ladezeiten zwischen 322 und 428 Sekunden deutlich langsamer.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zusammenfassung</strong>: Fulcrum ist ungefähr 22-mal schneller als ElectrumX und etwa 300-mal schneller als Electrs.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Test 2: Wallet Refresh</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Fulcrum</strong> führt auch hier mit Erfrischungszeiten zwischen 7,4 und 14,2 Sekunden.</li>



<li><strong>Electrs</strong> verbessert sich im Vergleich zum Initial Load erheblich mit Zeiten zwischen 11,2 und 17,6 Sekunden.</li>



<li><strong>ElectrumX</strong> bleibt weiterhin langsamer mit Zeiten zwischen 66,2 und 114,5 Sekunden.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zusammenfassung</strong>: Fulcrum ist etwa 8-mal schneller als ElectrumX und 1,5-mal schneller als Electrs beim Wallet-Refresh.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Diskussion</h3>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Electrs</strong> speichert nicht alle notwendigen Daten, um Transaktionen schnell zuzuordnen, was zu längeren Ladezeiten führt. Jedes Mal, wenn eine Wallet geladen wird, müssen 3,5GB an Blöcken aus Bitcoin Core abgerufen und neu verarbeitet werden, was sowohl die CPU stark beansprucht als auch zu Verzögerungen führen kann, wenn gleichzeitig weitere Anfragen bearbeitet werden müssen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>ElectrumX und Fulcrum</strong> hingegen speichern Daten so, dass eine schnelle Abfrage aller Transaktions-IDs und Blockhöhen, die mit einer Adresse verbunden sind, ermöglicht wird. Dies führt zu einer effizienteren Verwaltung und schnelleren Antwortzeiten, insbesondere bei Fulcrum, das in modernem C++17 geschrieben ist und dadurch nicht nur schneller, sondern auch plattformübergreifend konsistent performant ist. ElectrumX, programmiert in Python, zeigt eine weniger geeignete Leistung für diese Anwendung, mit variabler Indexierungs- und Abfrageleistung, die stark von der Serverarchitektur abhängt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Wahl, einen Electrum-Server selbst zu hosten, hängt stark von den individuellen Bedürfnissen und technischen Fähigkeiten des Nutzers ab. Wie wir gesehen haben, bieten ElectrumX, Electrs und Fulcrum jeweils unterschiedliche Vorteile, die sie für verschiedene Anwendungen und Benutzerprofile geeignet machen. Unabhängig davon, für welche Serveroption ihr euch entscheidet, ist es wichtig zu erkennen, dass jeder dieser Schritte nicht nur technische Vorteile mit sich bringt, sondern auch eine tiefere Verbindung zum Bitcoin-Netzwerk und eine stärkere Kontrolle über eure digitale Autonomie. Eine kurze Zusammenfassung der Electrumserver wie wir erfahen haben:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Electrs</strong> eignet sich für individuelle Nutzer, die einen effizienten, leichtgewichtigen Server für persönliche Zwecke suchen.</li>



<li><strong>ElectrumX</strong> ist am besten für diejenigen geeignet, die einen stabilen, öffentlich zugänglichen Server mit ausreichender Hardware hosten wollen.</li>



<li><strong>Fulcrum</strong> bietet die beste Performance und eignet sich für Anwender, die hohe Anforderungen an Geschwindigkeit und Effizienz stellen und entsprechende Hardware-Ressourcen haben. Bestens geeignet für öffentliche Electrum Server die viele Wallets mit Transaktionsdaten versorgen.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Mit diesem Bericht hoffe ich, euch die notwendigen Informationen an die Hand gegeben zu haben, um eine informierte Wahl zu treffen, die eure Interaktion mit dem Bitcoin-Netzwerk verbessert und gleichzeitig eure finanzielle Unabhängigkeit stärkt.</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/electrs-vs-electrumx-vs-fulcrum/">ElectRS vs ElectrumX vs Fulcrum</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://yourdevice.ch/electrs-vs-electrumx-vs-fulcrum/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>2</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bitcoin Onchain Gebühren einfach berechnen</title>
		<link>https://yourdevice.ch/bitcoin-onchain-gebuehren-einfach-berechnen/</link>
					<comments>https://yourdevice.ch/bitcoin-onchain-gebuehren-einfach-berechnen/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Mar 2024 11:11:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bitcoin]]></category>
		<category><![CDATA[bitcoin]]></category>
		<category><![CDATA[Theorie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://yourdevice.ch/?p=13282</guid>

					<description><![CDATA[<p>In diesem Kurzartikel zeige ich euch, wie ihr Bitcoin Onchain Gebühren, z.B für einfache Überweisung, aber auch zum Beispiel für UTXO Konsolidierung, vorher berechnen könnt. Dies ermöglich eine bessere Transaktionsplanung,...</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/bitcoin-onchain-gebuehren-einfach-berechnen/">Bitcoin Onchain Gebühren einfach berechnen</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">In diesem Kurzartikel zeige ich euch, wie ihr <a href="https://yourdevice.ch/was-ist-bitcoin/">Bitcoin</a> Onchain Gebühren, z.B für einfache Überweisung, aber auch zum Beispiel für <a href="https://yourdevice.ch/mit-utxo-management-bitcoin-onchain-gebuehren-sparen/">UTXO Konsolidierung</a>, vorher berechnen könnt. Dies ermöglich eine bessere Transaktionsplanung, und verhindert unangenehm hohe Gebühren bei der Ausführung allerlei Zahlungen und Konsoldierungen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="585" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/onchainfeesberechnen_title1-1024x585.webp" alt="" class="wp-image-13285" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/onchainfeesberechnen_title1-1024x585.webp 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/onchainfeesberechnen_title1-300x171.webp 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/onchainfeesberechnen_title1-768x439.webp 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/onchainfeesberechnen_title1-1536x878.webp 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/onchainfeesberechnen_title1-500x286.webp 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/onchainfeesberechnen_title1.webp 1792w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>




<p class="wp-block-paragraph">Die Berechnung von Bitcoin-Transaktionsgebühren, auch bekannt als "On-chain Fees", hängt von verschiedenen Faktoren ab, darunter die Größe der Transaktion in Bytes und die aktuelle Auslastung des Bitcoin-Netzwerks. Im Allgemeinen zahlen Benutzer eine höhere Gebühr, um ihre Transaktion schneller bestätigen zu lassen. Bitcoin-Transaktionen können im Legacy-Format (auch bekannt als P2PKH) oder im SegWit-Format (beispielsweise P2SH-SegWit und native SegWit oder Bech32), oder Taproot (P2TR) durchgeführt werden. SegWit- und Taproot Transaktionen sind günstiger, da sie effizienter gestaltet sind und weniger Platz im Block beanspruchen. Auf der Seite <a href="https://mempool.space">mempool.space</a> könnt ihr gleich mal die aktuellen Gebühren abrufen, damit ihr wisst, was aktuell gezahlt werden muss. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Legacy-Transaktionen (P2PKH) berechnen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Größe einer Legacy-Transaktion lässt sich mit einer allgemeinen Formel schätzen:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><code>Transaktionsgröße = 10 + (<strong>Anzahl der Inputs</strong> * 146) + (<strong>Anzahl der Outputs</strong> * 33) Bytes</code></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>10 Bytes</strong> sind für den Transaktionsheader.</li>



<li>Jeder <strong>Input</strong> benötigt im Durchschnitt <strong>146 Bytes</strong>.</li>



<li>Jeder <strong>Output</strong> benötigt im Durchschnitt <strong>33 Bytes</strong>.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Anschliessen können wir mit der Transaktionsgrösse die Gebühr berechnen:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Beispiel <strong>2 Inputs</strong> (also 2UTXOs aus eurer Wallet) und <strong>1 Output</strong>, zum Beispiel die Empfangsadresse eures Partners:</p>



<h4 class="wp-block-heading">Schritte zur Berechnung der Transaktionsgröße:</h4>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Inputs</strong>: Jeder Input in einer Legacy-Transaktion benötigt im Durchschnitt etwa 148 Bytes.</li>



<li><strong>Outputs</strong>: Ein Output benötigt im Durchschnitt etwa 34 Bytes.</li>



<li><strong>Fixe Zusatzbytes</strong>: Zusätzlich zu den Inputs und Outputs gibt es einen Basiswert von etwa 10 Bytes für die Transaktion selbst.</li>
</ul>



<h4 class="wp-block-heading">Berechnung Tx Grösse</h4>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Transaktionsgröße</strong> <strong>in vbyte</strong> = (Anzahl der Inputs * 146) + (Anzahl der Outputs * 33) + 10</li>



<li><strong>Transaktionsgröße</strong> <strong>in vbyte</strong> = (2 * 146) + (1 * 33) + 10 = 335 Bytes</li>
</ul>



<h4 class="wp-block-heading">Gebührenberechnung</h4>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Gebühr</strong> = Transaktionsgröße (Bytes) * Gebührensatz (Sats pro vByte)</li>



<li><strong>Gebühr</strong> = 335 Bytes * 20 Sats/Byte = <strong>6.700 Sats</strong></li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">SegWit-Transaktionen (P2SH-SegWit und Bech32) berechnen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Für SegWit-Transaktionen (Segregated Witness) wird die Größe in "vbytes" (virtuelle Bytes) gemessen. Dies spiegelt die Implementierung von SegWit wider, die eine effizientere Nutzung des Blockplatzes ermöglicht, indem bestimmte Teile der Transaktionsdaten (die Witness-Daten) separiert und anders gewichtet werden. Die Berechnung der Transaktionsgröße für SegWit nutzt daher eine spezifische Formel, die diese Unterschiede berücksichtigt:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><code>Transaktionsgrösse = (<strong>Anzahl der Inputs</strong> * 68.5) + (<strong>Anzahl der Outputs</strong> * 31) + 10</code></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>68.5 vbytes</strong> werden pro Input geschätzt, um die Basisdaten und die reduzierte Gewichtung der Witness-Daten zu berücksichtigen.</li>



<li><strong>31 vbytes</strong> pro Output reflektieren die Größe der Output-Daten.</li>



<li>Zusätzlich <strong>10 vbytes</strong> werden für Basisdaten der Transaktion selbst addiert.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Methode zur Berechnung der Transaktionsgröße bietet eine genauere Schätzung unter Berücksichtigung der durch SegWit eingeführten Effizienzverbesserungen. Die Nutzung von SegWit führt somit zu geringeren Transaktionsgebühren führen, besonders bei Transaktionen mit mehreren Inputs, da SegWit die Größe der Inputs effizient reduziert.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Jetzt können wir auch hier die Transaktionsgebühr berechnen:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Beispiel wieder <strong>2 Inputs</strong> (also 2UTXOs aus eurer Wallet) und <strong>1 Output</strong>, zum Beispiel die Empfangsadresse eures Partners und einer Gebühr von <strong>20 Sats/vbyte</strong>:</p>



<h4 class="wp-block-heading">Schritte zur Berechnung der Transaktionsgröße:</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Für eine SegWit-Transaktion verwenden wir eine vereinfachte Berechnung, um die Transaktionsgröße (in vbytes) abzuschätzen, da die genaue Größe von der Witness-Data Grösse abhängt. Im Durchschnitt:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Inputs</strong>: Ein SegWit Input ist etwas größer als ein Legacy Input, da er zusätzliche Daten enthält. Jedoch, für die Berechnung der Gebühren, wird er effizienter gewichtet. Nehmen wir an, dass jeder SegWit-Input im Durchschnitt 68 vbytes benötigt (dies berücksichtigt die gewichteten Witness-Daten).</li>



<li><strong>Outputs</strong>: Ein Output benötigt im Durchschnitt etwa 34 Bytes bzw. vbytes (für Outputs gibt es keinen Unterschied zwischen Legacy und SegWit).</li>



<li><strong>Fixe Zusatzbytes</strong>: Die Basis der Transaktion benötigt ungefähr 10 vbytes.</li>
</ul>



<h4 class="wp-block-heading">Berechnung Tx Grösse</h4>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Transaktionsgröße in vbyte</strong> = (Anzahl der Inputs * 68.5) + (Anzahl der Outputs * 31) + 10</li>



<li><strong>Transaktionsgröße</strong> <strong>in vbyte</strong> = (2 * 68.5) + (1 * 31) + 10 = 178 vBytes</li>
</ul>



<h4 class="wp-block-heading">Gebührenberechnung</h4>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Gebühr</strong> = Transaktionsgröße (vbytes) * Gebührensatz (Sats pro vbyte)</li>



<li><strong>Gebühr</strong> = 178 vBytes * 20 Sats/vbyte = <strong>3.560 Sats</strong></li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Taproot (PTR2) Transaktionen berechnen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bei einer "normalen" Transaktion, die einfache Transfers ohne komplexe Skripte oder Bedingungen umfasst, ähnelt die Struktur einer Taproot-Transaktion (die Schnorr-Signaturen und den neuen Bech32m-Adresstyp verwendet) tatsächlich sehr der einer SegWit-Transaktion, insbesondere hinsichtlich der Größe, wenn man die grundlegenden Elemente betrachtet.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ähnlichkeiten in der Größe</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>SegWit</strong> (beispielsweise P2SH-SegWit und native SegWit oder Bech32) und <strong>Taproot</strong> (P2TR, mit Bech32m-Adressen) nutzen beide das Konzept der "Block Weight" und "Virtual Size" (vsize), um die Transaktionsgröße effizienter zu messen. Dies führt dazu, dass die effektive Nutzung des Blockplatzes optimiert wird.</li>



<li>Sowohl bei SegWit- als auch bei Taproot-Transaktionen werden Signaturdaten vom Rest der Transaktion getrennt behandelt (Segregated Witness), was die Flexibilität erhöht und Skalierungsverbesserungen ermöglicht.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Schlussendlich wird also mit der Segwit Formel wieder die Transaktionsgrösse berechnet, und dann damit die Transaktionsgebühr.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Online Rechner</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Sobald erfolgreich erste Transaktionsgebühren berechnet worden sind, darf der Online-Rechner benutzt werden! Ich habe euch hier einen einfach und simple zu bedienenden Rechner herausgesucht. Hier könnt ihr auswählen, ob Legacy oder Segwit genutzt werden soll, zudem lassen sich Anzahl Inputs und Outputs angeben:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/online_fee_estimator.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="515" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/online_fee_estimator-1024x515.png" alt="" class="wp-image-13286" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/online_fee_estimator-1024x515.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/online_fee_estimator-300x151.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/online_fee_estimator-768x386.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/online_fee_estimator-1536x773.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/online_fee_estimator-2048x1030.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/online_fee_estimator-500x252.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Den Online-Rechner findet ihr <a href="https://btc.network/estimate">hier auf dieser Seite</a>.<br><br>Auch hier stimmt die Gebührenschätzung nicht wirklich mit dem aktuellen Gebühren überein. Nutzt also schnell <a href="https://mempool.space">https://mempool.space</a> um die Gebühren zu sichten, und um zu wissen, in welcher Anzahl Blocks eine Bestätigung wahrscheinlich ist. Nutzt den oben markierten Regler, und schiebt in an die gewünschte Position, damit ihr im unteren markierten Bereich auf die gewünschte Transaktionsgebühr kommt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Abschluss</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Im Verlauf dieses Berichts haben wir uns eingehend mit der Berechnung von Bitcoin-Transaktionsgebühren beschäftigt, mit einem besonderen Fokus auf die Unterschiede zwischen Legacy- SegWit- und Taproot Transaktionen. Wir haben gesehen, dass die Gebührenberechnung von mehreren Faktoren abhängt, einschließlich der Transaktionsgröße in Bytes oder vbytes und der aktuellen Auslastung des Netzwerks. Insbesondere die Einführung von SegWit hat die Landschaft für Bitcoin-Transaktionen erheblich verändert, indem sie effizientere und kostengünstigere Transaktionen ermöglicht, ohne die Sicherheit oder die dezentralisierte Natur des Netzwerks zu beeinträchtigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Legacy-Transaktionen, die ältere Form der Bitcoin-Transaktionen, nutzen mehr Platz im Block, was zu höheren Gebühren führen kann, besonders in Zeiten hoher Netzwerkauslastung. SegWit-Transaktionen hingegen nutzen den Blockplatz effizienter durch die Trennung bestimmter Transaktionsdaten, was zu geringeren Gebühren und schnelleren Bestätigungszeiten führt.</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/bitcoin-onchain-gebuehren-einfach-berechnen/">Bitcoin Onchain Gebühren einfach berechnen</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://yourdevice.ch/bitcoin-onchain-gebuehren-einfach-berechnen/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Was ist der Bitcoin Mempool</title>
		<link>https://yourdevice.ch/was-ist-der-bitcoin-mempool/</link>
					<comments>https://yourdevice.ch/was-ist-der-bitcoin-mempool/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Mar 2024 10:20:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bitcoin]]></category>
		<category><![CDATA[bitcoin]]></category>
		<category><![CDATA[fullnode]]></category>
		<category><![CDATA[Theorie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://yourdevice.ch/?p=12557</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Bitcoin Mempool ist ein faszinierendes und zentrales Element im Ökosystem von Bitcoin, welches sowohl für Anfänger als auch für erfahrene Nutzer von Interesse ist. Mit dem Mempool habt ihr...</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/was-ist-der-bitcoin-mempool/">Was ist der Bitcoin Mempool</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Der Bitcoin Mempool ist ein faszinierendes und zentrales Element im Ökosystem von Bitcoin, welches sowohl für Anfänger als auch für erfahrene Nutzer von Interesse ist. Mit dem Mempool habt ihr tiefen Einblick in das Bitcoinnetzwerk, ihr könnt eure Transaktionen verfolgen, die Funktionsweise und Zusammensetzung selbiger visuell begutachten, euch die aktuellen Blöcke und Gebühren anschauen und vieles mehr! Lasst uns also tiefer in dieses Thema eintauchen!</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="618" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/mempoolgebuehrenchecken-1024x618.png" alt="" class="wp-image-13117" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/mempoolgebuehrenchecken-1024x618.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/mempoolgebuehrenchecken-300x181.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/mempoolgebuehrenchecken-768x463.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/mempoolgebuehrenchecken-1536x927.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/mempoolgebuehrenchecken-2048x1235.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/mempoolgebuehrenchecken-500x302.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>




<h3 class="wp-block-heading">Was ist der Bitcoin Mempool?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der mempool (kurz für Memory Pool) ist eine Art Wartezimmer oder Sammelstelle für alle unbestätigten Bitcoin-Transaktionen. Jedes Mal, wenn jemand eine Bitcoin-Transaktion sendet, landet diese zunächst im mempool, bevor sie in einen Block aufgenommen und von den Minern bestätigt wird. Wichtig zu verstehen: der mempool ist keine zentrale Sammelstelle aller Transaktionen, sondern ein Abbild aller aktuelle Transaktionen die im mempool des jeweiligen Knotenpunktes vorliegen. Jeder Miner, und jeden <a href="https://yourdevice.ch/was-ist-eine-bitcoin-full-node/">Full Node</a> Betreiber hat seinen eigenen mempool, dieser kann vom mempool von der Seite  <a href="https://mempool.space">https://mempool.space</a>, ein öffentlich einsehbarer mempool, abweichen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Funktion des Mempools</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Kommen wir zu den wichtigsten Funktionen des mempools un seinem Nutzen:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Sammelstelle für Transaktionen:</strong> Der Mempool sammelt alle Transaktionen, die noch nicht in einen Block aufgenommen wurden. Diese Transaktionen warten darauf, von Minern ausgewählt und in den nächsten Block der Blockchain eingefügt zu werden.</li>



<li><strong>Priorisierung nach Gebühren:</strong> Miner wählen Transaktionen aus dem Mempool basierend auf den angehängten Gebühren. Höhere Gebühren können eine schnellere Bestätigung bedeuten, da Miner natürlich daran interessiert sind, die rentabelsten Transaktionen zuerst zu bearbeiten.</li>



<li><strong>Verwaltung des Netzwerkverkehrs:</strong> In Zeiten hoher Netzwerkaktivität kann der Mempool überfüllt sein, was zu Verzögerungen führt. Dieser Stau zeigt, wie das Netzwerk mit großem Transaktionsaufkommen umgeht.</li>
</ol>



<h3 class="wp-block-heading">Nutzen des Mempools</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Transparenz:</strong> Jeder kann den Mempool einsehen, um den Status einer Transaktion zu überprüfen. Das bietet Transparenz und ermöglicht es Nutzern, angemessene Transaktionsgebühren festzulegen.</li>



<li><strong>Netzwerkauslastung:</strong> Der Zustand des Mempools gibt Aufschluss über die Auslastung und Effizienz des Bitcoin-Netzwerks. Ein überfüllter Mempool kann auf einen ein sehr hohes Transaktionsvolumen hinweisen.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Verbindung mit Bitcoin-Wallets und Lightning Network</h3>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Bitcoin-Wallets:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Gebührenschätzung:</strong> Moderne Wallets analysieren den Mempool, um eine Schätzung der erforderlichen Transaktionsgebühren vorzunehmen.</li>



<li><strong>Transaktionsstatus:</strong> Wallets nutzen den Mempool, um Nutzern Informationen über den Status ihrer Transaktion zu liefern (z.B. ob sie noch unbestätigt ist). Viele Apps lassen euch den mempool selber festlegen. Es kann z.B auch der eigene verwendet werden, der auf der eigenen Fullnode läuft. </li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Lightning Network (LN) und LND (Lightning Network Daemon):</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>off-Chain-Transaktionen:</strong> <a href="https://yourdevice.ch/was-ist-das-bitcoin-lightning-netzwerk/">Das Lightning Netzwerk</a> ermöglicht Off-Chain-Transaktionen, die nicht direkt im Mempool erscheinen. LN-Transaktionen werden erst dann an den Mempool gesendet, wenn Kanäle geöffnet oder geschlossen werden.</li>



<li><strong>mempool Entlastung:</strong> Durch das Ausführen von Transaktionen außerhalb der Blockchain hilft LN, den Mempool zu entlasten und onchain Transaktionen im Bitcoin-Netzwerk zu reduzieren.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Verwendung des Mempools auf mempool.space</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auf der offziellen Webseite <a href="https://mempool.space">mempool.space</a> gibts es einen öffentlich einsehbaren mempool. Dieser muss wie gesagt, nicht zu 100% mit dem mempool andere Netzwerknoten, oder mit eurem eigenem übereinstimmen. Es kann sein, dass ein Miner andere Blöcke validiert und bestimmte Transaktionen priorisiert, weil es dafür einen bestimmten Grund gibt. Ein Miner kann selber entscheiden, welche Transaktionen er validieren möchte, und welche nicht. ViaBTC führt z.B einen LowFee Accelerator. Sie bestätigen bestimmte Transaktion, die eine sehr niedrige Fee haben, obwohl die Gebühren eigentlich deutlich höher sind. Das soll helfen, stecken gebliebene Transaktionen zu bestätigen, wenn die Gebühren über längere Zeit stark ansteigen. Wir schauen uns nun im nachfolgenden den mempool etwas genauer an.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Übersicht</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Schauen wir uns den <a href="https://mempool.space/">Mempool</a> in der Übersicht an, seid beruhigt, es gibt viele Zahlen, Informationen, viele Felder und Graphen, im Grunde funktioniert der mempool aber relativ einfach.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/mempoolgebuehrenchecken.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="618" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/mempoolgebuehrenchecken-1024x618.png" alt="" class="wp-image-13117" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/mempoolgebuehrenchecken-1024x618.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/mempoolgebuehrenchecken-300x181.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/mempoolgebuehrenchecken-768x463.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/mempoolgebuehrenchecken-1536x927.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/mempoolgebuehrenchecken-2048x1235.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/mempoolgebuehrenchecken-500x302.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Ganz oben seht ihr die aktuelle Blockchain visualiert dargestellt. Links seht ihr die <strong>unbestätigten</strong> Transaktionen, rechts die <strong>bestätigten</strong> Transaktionen. Sobald ein Block validiert wurden ist, wandert er nach rechts, und ist nicht mehr veränderbar oder im Nachhinein anzupassen, ausser, es kommt zu einem Fall, in der 2 Miner genau zur gleichen Zeit einen gültigen Blocken finden, dann wird der Block der kürzeren Kette verworfen, ein sogenannter <strong>Chain Reorg</strong> kommt vor. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Genau genommen, gehört der bestätigte Teil nicht zum mempool sondern ist ein sogenannter Blockexplorer. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf der linken Seite kommen ständig neue Transaktionen hinzu, die Blöcke verändern sich, die Gebühren können steigen oder gar Transaktionen verschoben werden: dies ist der eigentliche mempool, beziehungsweise der Wartebereich, in dem sich die unbestätigten Transaktionen befinden. Die Transaktionen in den Blöcken werden in der Regel der Gebühr nach geordnet. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Gebühren</h3>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/mempoolgebuehren.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="473" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/mempoolgebuehren-1024x473.png" alt="" class="wp-image-13141" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/mempoolgebuehren-1024x473.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/mempoolgebuehren-300x139.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/mempoolgebuehren-768x355.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/mempoolgebuehren-1536x709.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/mempoolgebuehren-2048x946.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/mempoolgebuehren-500x231.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Hier seht ihr die aktuellen Gebühren des Netzwerkes. Die Einteilung geschieht in Prioritäten. Zahlungen mit Gebühren höher als das Minimum der höchsten Priotität haben die höchsten Chancen im ersten Block zu landen. Hier könnt ihr also die Gebühren abschätzen, zum Beispiel welche Gebühr ihr am besten für eure Transaktionen nehmen sollt. Bitte merkt euch, dass es hier zu Schwankungen nach oben kommen kann. Es ist also Möglich, das bei vielen einkommenden Transaktionen, die Minimalgebühr von <strong>13 Sats pro Virtualbyte</strong> hier in diesem exemplarischen Beispiel nicht mehr ausreichen könnten, um in den ersten Block zu kommen. Bezahlt also lieber etwas mehr, um wirklich im ersten Block zu landen. Eine Zahlung mit zu niedrigen Gebühren, kann unter Umständen also lange im Mempool verhaaren, bis sie bestätigt wird. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Blockzusammensetzung</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Unter den Gebühren seht ihr, wie der aktuelle Block aussieht. Dieser ändert sich quasi im Sekundentakt. </p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/mempoolbloeckeverstehen.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="499" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/mempoolbloeckeverstehen-1024x499.png" alt="" class="wp-image-13142" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/mempoolbloeckeverstehen-1024x499.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/mempoolbloeckeverstehen-300x146.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/mempoolbloeckeverstehen-768x374.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/mempoolbloeckeverstehen-1536x748.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/mempoolbloeckeverstehen-2048x998.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/mempoolbloeckeverstehen-500x244.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Es kommen neue Transaktionen hinzu, werden ersetzt, oder fallen aus dem Block heraus, da die Gebühren möglicherweise nicht mehr ausreichen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Im markierten Bereich können wir die Transaktionen etwas genauner analysieren. Es kann zwischen der Normalansicht, also <strong>All</strong>, <strong>Consolidation</strong>, <strong>Coinjoins</strong> und <strong>Data</strong> gefiltert werden. Consolidation sind Transaktionen, die kleinere UTXOs in einen einzigen zusammen fassen, um <a href="https://yourdevice.ch/mit-utxo-management-bitcoin-onchain-gebuehren-sparen/">zum Beispiel Gebühren zu sparen</a>. <a href="https://yourdevice.ch/das-bitcoin-coinjoin-tutorial-mit-der-sparrow-wallet/">Coinjoins</a> sind Transaktionen, die er Erhöhung der Anonymität im Netzwerk dienlich sind. Wie ihr seht, sobald ihr darauf klickt, ist die Anzahl der Coinsjoins sehr gering. Data Transaktionen sind möglicherweise Ordinals, beziehungszweise Transaktionen, auf denen Affenbildchen und so ein Kram gespeichert sind. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Klickt ihr auf einen unbestätigen Block, seht ihr dessen Aufbau im Detail:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/mempoolunbestaetigterblock-2.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="501" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/mempoolunbestaetigterblock-2-1024x501.png" alt="" class="wp-image-13145" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/mempoolunbestaetigterblock-2-1024x501.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/mempoolunbestaetigterblock-2-300x147.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/mempoolunbestaetigterblock-2-768x376.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/mempoolunbestaetigterblock-2-1536x752.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/mempoolunbestaetigterblock-2-2048x1002.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/mempoolunbestaetigterblock-2-500x245.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Mit der kleinen Brille bekommt Ihr noch weitere Einsichten zum aktuellen Block, und es lässt sich weiter nuancieren, welche Transaktionen enthalten sind. Links seht ihr die Gebührenverteilung im ausgewählten Block. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Klickt ihr einen bestätigten Block, seht etwas anderes:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/bestaetigterblock.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="606" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/bestaetigterblock-1024x606.png" alt="" class="wp-image-13146" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/bestaetigterblock-1024x606.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/bestaetigterblock-300x177.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/bestaetigterblock-768x454.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/bestaetigterblock-1536x909.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/bestaetigterblock-2048x1211.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/bestaetigterblock-500x296.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Links seht ihr den <strong>Exptect Block</strong>, also den erwarteten Block, rechts den <strong>Actual Block</strong>, als so wie er vom Miner schlussendlich gemint wurden ist. Hier kann und darf es zu Unterschieden kommen. Jeder Miner darf einen Block so bauen, wie er es möchte. Manche Miner nehmen z.B. Blöcke auf mit niedriger Fee (siehe oben: Low Fee Accelerator) oder lehnen bestimmte Data Transaktionen (Ordinals, NFTs etc) ab. Der Ursprung ist hier das jeder Miner frei über seinen Mempool bestimmen darf und seine eigene Version des Mempool hat. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ihr seht links auch die <strong>Healthangabe</strong>. Diese stellt da, inwiefern der Block vom Miner sich vom Expected Block unterscheidet. Ist die Zahl 100% hat der Miner keine eigens priorisierten Transaktionen mit in den Block aufgenommen, Ist die Zahl nicht 100%, hat der Miner eigens ausgewählte Transaktionen, die auch zum Beispiel von den Gebühren her stark vom aktuellen Blockdurschnitt abweichen, mit in den Block aufgenommen. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Difficulty beziehungsweise die aktuelle Schwierigkeitsanpassung</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Rechts unter den Bestätigten Block seht ihr die voraussichtliche Schwierigkeitsanpassung. Hier findet ihr Angaben darüber, wie schnell ein Block im Durschnitt aktuell gemint wird, und in wiefern die Difficulty nach der Periode <strong>von 2 Wochen, oder genau 2016 Blöcken</strong> angepasst wird. Läuft die Blockchain schneller als 10 Minuten Blockzeit, wird die Schwierigkeit entsprechend erhöht, läuft die Blockchain langsamer als 10 Minuten Blockzeit, wird sie entsprechend gesenkt, damit anschliessend die 10 Minuten Blockzeit erreicht wird. Dies geschieht vollautomatisch, und benötigt keiner Steuerung seitens irgendeiner Entität. </p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/mempooldifficultyanpassung.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="555" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/mempooldifficultyanpassung-1024x555.png" alt="" class="wp-image-13147" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/mempooldifficultyanpassung-1024x555.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/mempooldifficultyanpassung-300x163.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/mempooldifficultyanpassung-768x416.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/mempooldifficultyanpassung-1536x832.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/mempooldifficultyanpassung-2048x1110.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/mempooldifficultyanpassung-500x271.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Unter der Schwierigkeitsanpassung seht ihr die aktuelle Anzahl eingehender Transaktionen. Die gestrichelte Linie stellt die Transaktionsgeschwindigkeit dar. Die ist in der Regel fest. Das Bitcoincoin Netzwerk kann in der Regel ca <strong>6000</strong>-<strong>7000 Transaktionen pro 10 Minuten Blockzeit</strong> abarbeiten. Die schwankende farbige Linie, sind die eingehenenden Transaktionen. Ist diese deutlich über der gestrichelten weissen Linie, kommen mehr Blöcke hinzu, als das Netzwerk verarbeiten kann. Das bedeutet auch, dasd die Gebühren tendienziell steigen könnten. Ist die Linie lange unter der gestrichelten, bedeutet dies, dass eher weniger Transaktionen hinzukommen, und dass die Gebühren eher fallen werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Transaktionen verfolgen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Habt ihr eine Transaktion, z.B aus einer Überweissung, könnt ihr die TxID oben rechts im Suchfeld eingeben. Danach zeigt euch der Blockexplorer die Transaktion an, und wo diese sich in der Warteschlange befindet aber natürlich auch wenn diese Transaktion bereits bestätigt worden ist:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/mempooltransaktionen.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="409" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/mempooltransaktionen-1024x409.png" alt="" class="wp-image-13148" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/mempooltransaktionen-1024x409.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/mempooltransaktionen-300x120.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/mempooltransaktionen-768x307.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/mempooltransaktionen-1536x613.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/mempooltransaktionen-2048x817.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/mempooltransaktionen-500x200.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Im oberen Feld seht ihr eine Übersicht, also zum Beispiel die aktivierten Features wie RBF, Segwit oder Taproot. Ausserdem, der Gebührensatz, die Gebühr selber und wer den Block gemint hat. Unten findet ihr das Flussdiagram. Rechts der Input, welcher aus einem UTXO eurer Wallet besteht, und links die Zieladressen. Wenn rechts mehrere Flüsse dargstellt sind, besteht die Transaktion aus mehreren UTXOs! Das heisst also, um die Bezahlung zu ermöglichen, wurden mehreren UTXOs verwendet, weil es keinen gab, der Überweissung vollständig decken konnte. Links findet ihr also die Outputs der Transaktion. Sie besteht in der Regel aus der Gebühr für den Miner (erster Outflow, der eigentlichen Zahlung für die Transaktion (zweiter Fluss) und dem Wechselgeld aus der Transaktion (dritter Outflow). Das Wechselgeld geht in der Regel auf die eigene Wallet zurück. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Transaktion mit der TxID <strong>faf4902204dd792428c4d65a1d5e9e4771f247659a2d3ec3511a8f014e319002</strong> hat also 2 Outputs:</p>



<p class="wp-block-paragraph"> faf4902204dd792428c4d65a1d5e9e4771f247659a2d3ec3511a8f014e319002<strong>:0</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">und </p>



<p class="wp-block-paragraph">faf4902204dd792428c4d65a1d5e9e4771f247659a2d3ec3511a8f014e319002<strong>:1</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Zahl hinter der TxID ist der <strong>Output Index</strong> oder auch <strong>TxOut</strong> genannt. Der Outputindex hilft dabei, jeden einzelnen Output innerhalb einer Transaktion eindeutig zu identifizieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Feld unter den Flow gibt Angaben von wo, und wohin die Outputs gesendet werden:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/mempoolfluss.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="558" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/mempoolfluss-1024x558.png" alt="" class="wp-image-13149" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/mempoolfluss-1024x558.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/mempoolfluss-300x164.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/mempoolfluss-768x419.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/mempoolfluss-1536x837.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/mempoolfluss-500x273.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/mempoolfluss.png 1785w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Die Zahlung kommt von der Adress <strong>bc1430jx...</strong> mit einem UTXO der <strong>0.09471465 BTC</strong> gross ist, und geht an die Adress <strong>bc1qhc</strong>... Die zweite Adresse darunter ist der Change, also das Wechselgeld der Zahlung, weil die Zahlung nur 4 Millionen Sats betrug. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ein weiteres Beispiel, die Konsolidierung</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Hier sehen wir kurz das Flussdiagram einer Konsolidierung:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/mempoolkonsolidierung.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="935" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/mempoolkonsolidierung-1024x935.png" alt="" class="wp-image-13150" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/mempoolkonsolidierung-1024x935.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/mempoolkonsolidierung-300x274.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/mempoolkonsolidierung-768x701.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/mempoolkonsolidierung-1536x1403.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/mempoolkonsolidierung-500x457.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/mempoolkonsolidierung.png 1830w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Die Inputs sind viele kleine UTXOs, die zusammen in einen einzigen gebündelt werden. Rechts oben die Gebühr, links unten, der neue zusammengefasste UTXO. Das spart Gebühren, den die Gebühr erhöht sich mit der Anzahl an Inputs, und Outputs. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Verwendung des eigenen mempools</h2>



<h3 class="wp-block-heading">CLI Variante</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Um euren eigenen Mempool im Bitcoin-Netzwerk zu nutzen, müsst ihr mit <code>bitcoind</code>, dem Bitcoin-Daemon, arbeiten. <code>bitcoind</code> ist das Programm, das im Hintergrund auf eurer Fullnode läuft und das Bitcoin-Protokoll implementiert. Es hält eine vollständige Kopie der Blockchain vor und verwaltet den Mempool, eine Sammlung von Transaktionen, die von anderen Knoten im Netzwerk empfangen wurden, aber noch nicht in einem Block enthalten sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn ihr <code>bitcoind</code> verwendet, gibt es verschiedene Befehle und Konfigurationsoptionen, die euch helfen, euren eigenen Mempool zu verwalten und zu inspizieren. Hier einige der wichtigsten Befehle, die über die Bitcoin Core RPC-Schnittstelle verfügbar sind:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong><code>getmempoolinfo</code></strong>: Dieser Befehl gibt euch Basisinformationen über euren Mempool. Er zeigt unter anderem die aktuelle Größe des Mempools, die Anzahl der Transaktionen darin und den Speicherplatz, den sie verbrauchen.</li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph"><code>bitcoin-cli getmempoolinfo</code></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><code>getrawmempool</code></strong>: Dieser Befehl liefert eine Liste aller Transaktions-IDs, die derzeit in deinem Mempool sind. Ihr könnt zusätzliche Details zu jeder Transaktion erhalten, indem ihr den Befehl mit dem <code>true</code>-Parameter für detaillierte Informationen ausführt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><code>bitcoin-cli getrawmempool true</code></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><code>getmempoolentry &lt;txid&gt;</code></strong>: Mit diesem Befehl könnt ihr spezifische Informationen zu einer Transaktion in eurem Mempool abfragen, indem ihr die Transaktions-ID (<code>txid</code>) angebt. Dies ist nützlich, um den Status und die Details einer bestimmten Transaktion zu überprüfen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><code>bitcoin-cli getmempoolentry &lt;txid&gt;</code></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mempool-Konfigurationsoptionen</strong>: Beim Starten von <code>bitcoind</code> könnt ihr verschiedene Optionen angeben, um das Verhalten eures Mempools anzupassen. Zum Beispiel:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><code>maxmempool=&lt;n&gt;</code>: Legt die maximale Größe des Mempools in Megabytes fest.</li>



<li><code>mempoolexpiry=&lt;n&gt;</code>: Setzt die Zeitdauer (in Stunden), nach der eine Transaktion aus dem Mempool entfernt wird, falls sie nicht in einen Block aufgenommen wird.</li>



<li><code>minrelaytxfee=&lt;amt&gt;</code>: Definiert die minimale Gebühr in BTC/kB, die eine Transaktion zahlen muss, um von deinem Knoten angenommen zu werden.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Optionen können in der Konfigurationsdatei <code>bitcoin.conf</code> festgelegt oder direkt beim Start von <code>bitcoind</code> als Befehlszeilenargumente angegeben werden.</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><code>bitcoind -maxmempool=300 -mempoolexpiry=72 -minrelaytxfee=0.00001</code></li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Befehle und Optionen sind zentral, wenn es darum geht, euren eigenen Mempool im Bitcoin-Netzwerk via der Kommandozeile zu verwalten und zu überwachen. Sie können euch helfen, bitcoin besser, auf der ebene des Terminals, zu verstehen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Visualisierter Mempool</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der mempool auf der eigenen Fullnode kann natürlich auch visualisiert verwendet werden, um Transaktionen zu analysieren oder zu begutachten. Für Anfänger empfiehlt sich deshalb, den visuallsierten Mempool auf der eigenen Fullnode zu installieren. Auf Umbrel und dem Raspiblitz zum Beispiel gibt es dafür Apps. Habt ihr diese installiert, so könnt ihr den internen Mempool der eigenen Fullnode visualisieren, und wie auf der Seite von mempool.space verwenden. </p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/umbrelmempool.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="579" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/umbrelmempool-1024x579.png" alt="" class="wp-image-13152" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/umbrelmempool-1024x579.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/umbrelmempool-300x170.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/umbrelmempool-768x435.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/umbrelmempool-1536x869.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/umbrelmempool-2048x1159.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/umbrelmempool-500x283.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>

<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/raspiblitzwebuimempool.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="573" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/raspiblitzwebuimempool-1024x573.jpg" alt="" class="wp-image-13153" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/raspiblitzwebuimempool-1024x573.jpg 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/raspiblitzwebuimempool-300x168.jpg 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/raspiblitzwebuimempool-768x430.jpg 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/raspiblitzwebuimempool-500x280.jpg 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/raspiblitzwebuimempool.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Der Mempool ist auf dem Raspi bei mir bereits installiert, deshalb steht bei mir <strong>Open</strong>. Bei einem nicht installiertem mempool, wird dort natürlich <strong>Install</strong> stehen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Abschließende Gedanken</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ihr habt nun einen tieferen Einblick in die funktionsweise des mempools erhalten. Das macht die Benutzung der Seite doch gleich viel verständlicher. Benutzt ihr euren eigenen Mempool, so werdet ihr sogar noch einen Schritt unabhängiger, den ihr müsst der Seite mempool.space nicht mehr vertrauen, sondern verifziert eure Daten selber! Der Bitcoin Mempool spielt eine wichtige Rolle für die Funktionsweise und dem Verständnis von Bitcoin. Er ist nicht nur ein notwendiger Bestandteil für die Verarbeitung und Bestätigung von Transaktionen, sondern bietet auch Einblicke in die Netzwerkdynamik und -leistung. </p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/was-ist-der-bitcoin-mempool/">Was ist der Bitcoin Mempool</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://yourdevice.ch/was-ist-der-bitcoin-mempool/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Mit UTXO Management Bitcoin Onchain Gebühren sparen</title>
		<link>https://yourdevice.ch/mit-utxo-management-bitcoin-onchain-gebuehren-sparen/</link>
					<comments>https://yourdevice.ch/mit-utxo-management-bitcoin-onchain-gebuehren-sparen/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 Mar 2024 13:08:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bitcoin]]></category>
		<category><![CDATA[bitcoin]]></category>
		<category><![CDATA[fullnode]]></category>
		<category><![CDATA[raspiblitz]]></category>
		<category><![CDATA[Theorie]]></category>
		<category><![CDATA[umbrel]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://yourdevice.ch/?p=12900</guid>

					<description><![CDATA[<p>Beim Thema Bitcoin und Kryptowährungen spielt das UTXO Management eine wichtige Rolle, sowohl in Bezug auf die Optimierung von Transaktionsgebühren (Onchain Gebühren sparen) als auch auf die Verbesserung der Privatsphäre....</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/mit-utxo-management-bitcoin-onchain-gebuehren-sparen/">Mit UTXO Management Bitcoin Onchain Gebühren sparen</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Beim Thema Bitcoin und Kryptowährungen spielt das UTXO Management eine wichtige Rolle, sowohl in Bezug auf die Optimierung von Transaktionsgebühren (Onchain Gebühren sparen) als auch auf die Verbesserung der Privatsphäre. Ich erkläre euch erstmal, was UTXOs sind, und dann, wie man sie effektiv managen kann, um deutliche Kosten zu sparen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/maxresdefault-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-13124" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/maxresdefault-1024x576.jpg 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/maxresdefault-300x169.jpg 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/maxresdefault-768x432.jpg 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/maxresdefault-500x281.jpg 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/maxresdefault.jpg 1280w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Quelle: orangedmike.com</figcaption></figure>
</div>




<h3 class="wp-block-heading">Was sind UTXOs?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Bitcoin-Transaktionen funktionieren etwas anders als traditionelle Banktransaktionen. Wenn ihr Bitcoin sendet, nützt ihr im Grunde genommen frühere Transaktionen, die an euch gesendet wurden (also Beträge, die ihr bisher noch nicht ausgegeben habt), um neue Transaktionen zu erstellen. Diese unverbrauchten Eingaben werden als <strong>Unspent Transaction Outputs (UTXOs)</strong> bezeichnet. Wir hatten dazu bereits ein ausführlichen Artikel geschrieben. Schaut mal <a href="https://yourdevice.ch/was-bedeutet-utxo-im-bitcoin-netzwerk/">hier</a> vorbei falls ihr im Allgemeinen mehr über UTXOs erfahren wollt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Warum ist UTXO-Management wichtig?</h3>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Kostenoptimierung</strong><br>Bitcoin-Transaktionen benötigen Gebühren, die von der Größe der Transaktion in Kilobyte (KB), nicht vom übertragenen Betrag, abhängen. Eine Transaktion, die viele kleine UTXOs als Eingaben verwendet, ist größer und daher teurer. Durch geschicktes Verwalten deiner UTXOs könnt ihr also Geld sparen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Privatsphäre</strong><br>Wenn ihr Transaktionen durchführt, die viele UTXOs zusammenfassen, kann das Muster euer Transaktionen eure Identität preisgeben. Durch das sorgfältige Auswählen von UTXOs für jede Transaktion könnt ihr eure finanzielle Privatsphäre besser schützen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Tipps für effektives UTXO-Management</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>UTXOs Konsolidieren bei niedrigen Gebühren</strong><br>Wenn die Netzwerkgebühren niedrig sind, ist es eine gute Strategie, mehrere kleine UTXOs in einer einzigen Transaktion zu konsolidieren. So zahlt ihr einmalig eine niedrigere Gebühr, anstatt später für Transaktionen mit vielen kleinen UTXOs höhere Gebühren zu zahlen.<br></li>



<li><strong>Nutzung von SegWit-Adressen oder Taproot Adressen</strong><br>Segregated Witness (SegWit) und Taproot Adressen reduzieren die Größe von Transaktionen, was wiederum die Gebühren senkt. Indem ihr Bitcoins auf SegWit- oder Taproot Adressen haltet und von dort sendet, optimiert ihr die Gebühren.<br></li>



<li><strong>Coin Control Features nutzen</strong><br>Einige Bitcoin-Wallets bieten Coin Control Features, die es euch ermöglichen, spezifische UTXOs auszuwählen, die du für eine Transaktion verwenden möchtet. Dies ist besonders nützlich, um die Privatsphäre zu erhöhen und Gebühren zu optimieren. Um Coin das Coin Controll Feature soll es hier aber heute nicht gehen.<br></li>



<li><strong>Achtet auf die Datenschutzaspekte</strong><br>Beim Zusammenführen von UTXOs in einer Transaktion können Muster entstehen, die Rückschlüsse auf eure Identität oder euer Verhalten zulässt. Überlegt daher genau, welche UTXOs Ihr zusammenführt, insbesondere wenn diese über verschiedene Quellen und Zeiträume hinweg gesammelt wurden. Zum Beispiel dürft ihr niemals UTXOs aus Coinjoins mit ungemischten Coins zusammen konsolidieren.<br></li>



<li><strong>Batch-Transaktionen</strong><br>Wenn Ihr mehrere Zahlungen gleichzeitig senden müsst, erwäge die Nutzung von Batch-Transaktionen, um mehrere Ausgaben in einer einzigen Transaktion zu bündeln. Dies spart Gebühren und kann auch die Privatsphäre verbessern, indem es die Zuordnung von Ausgaben zu bestimmten Empfängern erschwert.<br></li>



<li><strong>Gebühren-Tools und -Estimatoren nutzen:</strong><br>Es gibt verschiedene Tools und Dienste, die euch helfen können, die optimale Gebühr für eure Transaktion zu bestimmen. Die Nutzung solcher Ressourcen kann euch helfen, unnötig hohe Gebühren zu vermeiden. Hierzu lässt sich sagen, das ein Blick auf <a href="https://mempool.space">https://mempool.space</a> euch eigentlich immer die aktuellsten Gebühren anzeigen. Die Gebührenberechnungen von Wallets, sind teilweise eher ungenau.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Konsolidierungen auf der Bitbox02 durchführen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wir schauen uns an, wie wir UTXOs auf der Bitbox02 durchführen, wie wir die Gebühren bestimmen und wie wir Konsolidierungs-Transaktion schlussendlich ausführen. Öffnet eure Bitbox App, gebt euren Pin ein. Links findet ihr eure Wallets. Klickt auf eines das ihr konsolidieren möchtet. Das kann z.B eure <a href="https://yourdevice.ch/bitcoin-mit-light-kyc-bei-pocketbitcoin-kaufen/">Pocket</a> Wallet sein, auf dem ein Sparauftrag läuft. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Klickt in eurer Wallet oben zuerst auf <strong>Erhalten</strong>. Wir benötigen zuerst eine interne Empfangsadresse die wir uns zuerst generieren müssen. Im nächsten Fenster wird euch eine neue Adresse angezeigt. Die müsst ihr kurz auf der Bitbox02 bestätigen, damit ihr diese kopieren könnt. </p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/bitboxadresse-generieren.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="717" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/bitboxadresse-generieren-1024x717.png" alt="" class="wp-image-13116" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/bitboxadresse-generieren-1024x717.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/bitboxadresse-generieren-300x210.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/bitboxadresse-generieren-768x538.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/bitboxadresse-generieren-1536x1076.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/bitboxadresse-generieren-2048x1435.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/bitboxadresse-generieren-500x350.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Überprüft kurz die Adresse, klickt danach einfach auf den <strong>kopieren</strong> Button neben der Adresse und bestätigt die Adresse auf der Bitbox02, sonst schliess sich das Fenster nicht mehr. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nun geht ihr in eurer Wallet auf <strong>Senden</strong>. Fügt die Empfangsadresse ein, die ihr gerade kopiert habt, in das Feld der <strong>Empfangsadresse</strong> hinzu. Wichtig ist, das ihr unten den Haken bei <strong>Alles senden</strong> setzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Gebühren sind am besten immer manuel zu setzen, da die Schätzung für die Voreinstellungen manchmal sehr daneben sein können, vor allem wenn sich die Gebühren plötzlich schnell ändern. Geht dazu auf die Seite<a href=" https://mempool.space"> https://mempool.space</a> und checkt die Gebühren dort:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/mempoolgebuehrenchecken-1.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="618" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/mempoolgebuehrenchecken-1-1024x618.png" alt="" class="wp-image-13118" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/mempoolgebuehrenchecken-1-1024x618.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/mempoolgebuehrenchecken-1-300x181.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/mempoolgebuehrenchecken-1-768x463.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/mempoolgebuehrenchecken-1-1536x927.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/mempoolgebuehrenchecken-1-2048x1235.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/mempoolgebuehrenchecken-1-500x302.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Schaut euch den ersten Block an. Ihr seht das die minimale Gebühr um in den ersten Block zu kommen bei <strong>11 sats/vybte</strong>beträgt. Damit ihr im ersten Block landet, würde ich hier <strong>13 Sats/vbyte</strong> nehmen. Umso höher ihr die Gebühren ansetzt, umso besser seid ihr gegen plötzliche starke Gebührensteigerungen geschützt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Geht zurück zum <strong>Senden Tab</strong> der Bitbox app und gebt bei Gebühren eine eigene Gebühr ein mit dem Wert <strong>13</strong>:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/btibox02konsolidierung.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="496" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/btibox02konsolidierung-1024x496.png" alt="" class="wp-image-13119" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/btibox02konsolidierung-1024x496.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/btibox02konsolidierung-300x145.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/btibox02konsolidierung-768x372.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/btibox02konsolidierung-1536x744.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/btibox02konsolidierung-2048x991.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/btibox02konsolidierung-500x242.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Klickt als nächtes unten auf Prüfen. Ihr bekommt ein neues Feld mit den Angaben eurer Transaktion. Hier könnt ihr nochmals eure Einstellungen anschauen, und falls alles gut ist, auf eurer Bitbox bestätigen. Nachdem ihr die Transaktion mit eurer Bitbox signiert habt, wird die abgesetzt und wandert in den Mempool der Miner. Die Transaktion sollte einige wenige Momente nach dem absetzen, in eurer Übersicht wieder auftauchen, aber als Konsolidierung. Nachdem die Transaktion gemint ist, wird sie als <strong>Bestätigt</strong> angezeigt. Ist diese noch unbestätigt, könnt ihr sie im Mempool sichten, indem ihr auf das Lupensymbol geht, dort dann ganz unten die <strong>TransaktionsID</strong> kopiert, und diese im Mempool eingebt. </p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/transaktionsuebersicht.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="568" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/transaktionsuebersicht-1024x568.png" alt="" class="wp-image-13120" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/transaktionsuebersicht-1024x568.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/transaktionsuebersicht-300x166.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/transaktionsuebersicht-768x426.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/transaktionsuebersicht-1536x852.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/transaktionsuebersicht-2048x1136.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/transaktionsuebersicht-500x277.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<h2 class="wp-block-heading">UTXOs auf der Fullnode konsolidieren</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Konslidierug auf der eigenen <a href="https://yourdevice.ch/was-ist-eine-bitcoin-full-node/">Fullnode</a> ergibt natürlich auch Sinn. Habt ihr einige UTXOs angesammelt, die z.B aus Resten von eröffneten Kanälen bestehen, könnt ihr diese kleinen UTXOs bei geringen Gebühren konsolidieren. Damit werden Kanaleröffnungen z.B deutlich günstiger, da die Öffnung da nur aus einem einzigen UTXO besteht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die einfachste Möglichkeit ist, die UTXOs via <strong>RTL, bzw Ride the Lightning</strong> (Metallica lässt Grüssen) zu konsolidieren. Ride the Lightning is eine Managementsoftware für Eure Fullnode. Dafür benötigt Ihr natürlich zuerstmal RTL. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Umbrel</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Installation von RTL via Umbrel ist schnell und einfach. Geht auf die Apps, und sucht nach Ride the Lightning. Links ist RTL für LND, und rechts für C-Lightning.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/umbrelrtlinstallation.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="495" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/umbrelrtlinstallation-1024x495.png" alt="" class="wp-image-13121" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/umbrelrtlinstallation-1024x495.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/umbrelrtlinstallation-300x145.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/umbrelrtlinstallation-768x371.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/umbrelrtlinstallation-1536x742.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/umbrelrtlinstallation-2048x989.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/umbrelrtlinstallation-500x242.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<h3 class="wp-block-heading">Raspiblitz</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Installation auf dem Raspi ist ähnlich einfach. Loggt euch vial SSH ein, und gebt <code>menu</code> in die Befehlszeile ein. Hier geht ihr auf <strong>Services</strong> und installiert euch Ride the Lightning für LND:</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/Bildschirmfoto-2024-03-16-um-13.33.35.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="908" height="918" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/Bildschirmfoto-2024-03-16-um-13.33.35.png" alt="" class="wp-image-13126" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/Bildschirmfoto-2024-03-16-um-13.33.35.png 908w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/Bildschirmfoto-2024-03-16-um-13.33.35-297x300.png 297w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/Bildschirmfoto-2024-03-16-um-13.33.35-768x776.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/Bildschirmfoto-2024-03-16-um-13.33.35-500x506.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/Bildschirmfoto-2024-03-16-um-13.33.35-100x100.png 100w" sizes="auto, (max-width: 908px) 100vw, 908px" /></a></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/Bildschirmfoto-2024-03-16-um-13.34.00-1.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="774" height="916" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/Bildschirmfoto-2024-03-16-um-13.34.00-1.png" alt="" class="wp-image-13127" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/Bildschirmfoto-2024-03-16-um-13.34.00-1.png 774w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/Bildschirmfoto-2024-03-16-um-13.34.00-1-253x300.png 253w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/Bildschirmfoto-2024-03-16-um-13.34.00-1-768x909.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/Bildschirmfoto-2024-03-16-um-13.34.00-1-500x592.png 500w" sizes="auto, (max-width: 774px) 100vw, 774px" /></a></figure>
</div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph">Setzt den Stern mit <strong>Enter</strong> und bestätigt mit <strong>OK</strong>. Beachtet, das die Installation auf dem Blitz einige Zeit in anspruchen nehmen kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Installation kann auch im Web-GUI des Raspis durchgeführt werden. Geht dazu links auf <strong>Apps</strong>, und installiert euch unten <strong>Ride the Lightning</strong>. Der Raspi wählt die korrekte Installation für eure Lightning Implementation aus:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/Bildschirmfoto-2024-03-16-um-13.54.21.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="3006" height="2008" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/Bildschirmfoto-2024-03-16-um-13.54.21.png" alt="" class="wp-image-13129" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/Bildschirmfoto-2024-03-16-um-13.54.21.png 3006w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/Bildschirmfoto-2024-03-16-um-13.54.21-300x200.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/Bildschirmfoto-2024-03-16-um-13.54.21-1024x684.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/Bildschirmfoto-2024-03-16-um-13.54.21-768x513.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/Bildschirmfoto-2024-03-16-um-13.54.21-1536x1026.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/Bildschirmfoto-2024-03-16-um-13.54.21-2048x1368.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/Bildschirmfoto-2024-03-16-um-13.54.21-500x334.png 500w" sizes="auto, (max-width: 3006px) 100vw, 3006px" /></a></figure>
</div>


<h3 class="wp-block-heading">BTCPay Server</h3>



<p class="wp-block-paragraph">RTL ist auf dem BTCPay Server bereits von Haus aus installiert.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Konsolidierung via RTL durchführen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Öffnet dazu als nächstes RTL. Das Passwort für Umbrel findet ihr im Appstore selber wenn Ihr RTL öffnet. Auf dem Raspiblitz müsst Ihr kein Passwort eingeben, auf dem BTCPay Server ebenso nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Geht auf den Tab <strong>Onchain</strong> links in der Übersichtsleiste, und klickt auf <strong>Generate</strong> <strong>Address</strong>:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/rtladressegenerieren.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="447" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/rtladressegenerieren-1024x447.png" alt="" class="wp-image-13122" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/rtladressegenerieren-1024x447.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/rtladressegenerieren-300x131.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/rtladressegenerieren-768x335.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/rtladressegenerieren-1536x671.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/rtladressegenerieren-2048x894.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/rtladressegenerieren-500x218.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Kopiert Euch die Adresse in die Zwischenablage. Klickt danach oberhalb <strong>Generate Address</strong> auf <strong>Sweep All</strong>, danach links nochmals auf das neue Feld <strong>Sweep All</strong>, und gebt hier die kopierte Adresse ein:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/rtlsweepall.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="393" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/rtlsweepall-1024x393.png" alt="" class="wp-image-13123" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/rtlsweepall-1024x393.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/rtlsweepall-300x115.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/rtlsweepall-768x295.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/rtlsweepall-1536x590.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/rtlsweepall-500x192.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/rtlsweepall.png 1918w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Wählt aus dem Drop-Down Menu <strong>Fee</strong> aus, und gebt anschliessend wieder die Fee ein, die Ihr von <a href="https://mempool.space">https://mempool.space</a> entnommen habt, wie beim Beispiel der Bitbox beschrieben. Klickt danach auf <strong>Next</strong>, und bestätigt den Sweep. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Unter <strong>Onchain --&gt; UTXO --&gt; Transaktion --&gt; View Info</strong> könnt Ihr Euch die TransaktionsID heraussuchen und diese wieder im Mempool sichten und überprüfen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Gratulation, ihr habt nun eure UTXOs erfolgreich konsolidiert. Damit lassen sich vor allem bei hohen Onchain Fees einiges an Gebühren sparen, wir reden hier dann nicht nur von ein paar wenigen Cents.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Effektives UTXO-Management ist ein wichtiger Aspekt der Nutzung von Bitcoin, der sowohl die Kostenoptimierung als auch den Datenschutz betrifft. Durch die Anwendung der oben genannten Strategien könnt ihr nicht nur Gebühren sparen, sondern auch eure finanzielle Privatsphäre besser schützen. Es erfordert allerdings ein wenig Aufwand und Verständnis für die Funktionsweise von Bitcoin. Mit der Zeit und etwas Übung wird das Management deiner UTXOs jedoch zur zweiten Natur.</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/mit-utxo-management-bitcoin-onchain-gebuehren-sparen/">Mit UTXO Management Bitcoin Onchain Gebühren sparen</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://yourdevice.ch/mit-utxo-management-bitcoin-onchain-gebuehren-sparen/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Betrugs Pishing Mails und SMS identifizieren</title>
		<link>https://yourdevice.ch/betrugs-pishing-mails-und-sms-identifizieren/</link>
					<comments>https://yourdevice.ch/betrugs-pishing-mails-und-sms-identifizieren/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Mar 2024 08:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Netzwerk & Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Privatsphäre]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Theorie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://yourdevice.ch/?p=13018</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das Erkennen oder identifizieren von Betrugs oder Pishing - SMS oder Fake-E Mails ist eine wichtige Fähigkeit in unserer digital vernetzten Welt. Hacker und Betrüger werden immer raffinierter, daher ist...</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/betrugs-pishing-mails-und-sms-identifizieren/">Betrugs Pishing Mails und SMS identifizieren</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Das Erkennen oder identifizieren von Betrugs oder Pishing - SMS oder Fake-E Mails ist eine wichtige Fähigkeit in unserer digital vernetzten Welt. Hacker und Betrüger werden immer raffinierter, daher ist es essenziell, auf dem Laufenden zu bleiben und zu wissen, wie man solche betrügerischen Versuche identifiziert. Wir zeigen euch eine Reihe von Tipps und Tricks, mit denen ihr Phishing- und Betrugs-E-Mails erkennen könnt.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="750" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/Phishing.jpg" alt="" class="wp-image-13098" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/Phishing.jpg 1000w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/Phishing-300x225.jpg 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/Phishing-768x576.jpg 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/Phishing-500x375.jpg 500w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption class="wp-element-caption">Quelle: blog.reputationx.com</figcaption></figure>
</div>




<h2 class="wp-block-heading">Wie erkennt Ihr Pishing</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Schauen wir uns die bekannsten Regel an, um erfolgreich und selbständig Pishing Mails zu erkennen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">1. Überprüft den Absender</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Einer der ersten Schritte, um eine Phishing-E-Mail zu erkennen, ist die Überprüfung der E-Mail-Adresse des Absenders. Seht genau hin, denn oft werden Buchstaben vertauscht oder zusätzliche Zeichen eingefügt, die auf den ersten Blick nicht auffallen. Eine E-Mail von „support@apple.com“ ist legitim, aber „support@app1e.com“ oder „support.apple@mailer.com“ sind es nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mitlerweile können Betrüger den Absender fälschen oder wie man auch sagt, spoofen. Das bedeutet, dass Betrüger die Absenderadresse einer E-Mail so manipulieren können, dass sie aussieht, als käme sie von einer vertrauenswürdigen Quelle, beispielsweise deiner Bank, einem Freund oder einem bekannten Unternehmen. Sie tun dies, um das Vertrauen der Empfänger zu gewinnen und sie dazu zu bringen, sensible Informationen preiszugeben oder auf bösartige Links zu klicken.</p>



<h3 class="wp-block-heading">3. Überprüft ob Ihr den genannten Service verwendet</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Betrüger senden massenhaft E-Mails zu verschiedenen Services oder Produkten, unabhängig davon, ob die Empfänger diese tatsächlich nutzen oder nicht. Der Grund dafür ist einfach: Es ist ein Spiel mit den Zahlen. Indem sie ihre betrügerischen Nachrichten an eine breite Masse verschicken, erhöhen sie die Chance, dass einige Empfänger auf die Masche hereinfallen. </p>



<h3 class="wp-block-heading">4. Achtet auf die Anrede</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Viele Phishing-E-Mails verwenden eine allgemeine oder vage Anrede wie „Sehr geehrter Kunde“ oder „Lieber Benutzer“. Wenn eine Organisation, mit der ihr ein Konto habt, euch eine E-Mail sendet, wird sie in der Regel euren Namen oder einen anderen persönlichen Identifikator verwenden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">5. Überprüft Rechtschreibung und Grammatik</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Professionelle Organisationen lassen ihre Kommunikation in der Regel Korrektur lesen. Zahlreiche Rechtschreib-, Grammatik- oder Stilfehler in einer E-Mail können ein Hinweis auf Phishing sein.</p>



<h3 class="wp-block-heading">6. Seid skeptisch bei Links</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Fahrt mit dem Mauszeiger über Links in der E-Mail, ohne sie anzuklicken. Oft zeigt das ein kleines Vorschaufenster mit der URL, zu der der Link führt. Wenn die URL verdächtig aussieht oder nicht mit der offiziellen Webseite der Organisation übereinstimmt, klickt nicht darauf.</p>



<h3 class="wp-block-heading">7. Achtet auf den Ton und die Dringlichkeit</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Phishing-E-Mails versuchen oft, ein Gefühl der Dringlichkeit oder Angst zu erzeugen. Sie könnten behaupten, dass euer Konto gesperrt wird, wenn ihr nicht sofort handelt, oder dass eine nicht autorisierte Zahlung stattgefunden hat. Offizielle Organisationen drängen Euch selten zu sofortigen Aktionen über E-Mail.</p>



<h3 class="wp-block-heading">8. Seid vorsichtig mit Anhängen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Öffnet keine E-Mail-Anhänge, die ihr nicht erwartet, besonders wenn sie von unbekannten Absendern kommen. Anhänge können Malware oder Viren enthalten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">9. Prüft die persönlichen Informationen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Phishing-E-Mails enthalten möglicherweise falsche Informationen über euer Konto oder eure persönlichen Daten. Wenn euch Ungereimtheiten auffallen, ist das ein klares Zeichen für Phishing.</p>



<h3 class="wp-block-heading">10. Verwendet bedingt E-Mail-Sicherheits-Tools</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Viele E-Mail-Dienste bieten Sicherheitstools an, die Phishing-Versuche erkennen und markieren oder filtern können. Aktiviert diese Funktionen nur im wenn Ihr Euch noch unsicher seid! Alle Zusatzfunktionieren und Helferlein bedeuten wiederum, dass Ihr gewisse Daten aus der hand gebt. Es ist immer noch am besten, selber die Pishing Mails zu erkennen. Das schärft die Sinne!</p>



<h3 class="wp-block-heading">11. Informiert euch über aktuelle Phishing-Methoden</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Betrüger entwickeln ständig neue Techniken. Bleibt auf dem Laufenden, indem Ihr euch über aktuelle Phishing-Methoden informiert.</p>



<h3 class="wp-block-heading">10. Vertraut eurem Bauchgefühl</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn etwas an einer E-Mail „nicht stimmt“ oder zu gut, um wahr zu sein scheint, ist es wahrscheinlich ein Phishing-Versuch. Vertraut eurem Instinkt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was soll ich tun falls ich auf einen Link geklickt habe, oder auf Pishing reingefallen bin</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn ihr auf eine Phishing-Mail hereingefallen seid, ist schnelles Handeln gefragt, um Schäden zu minimieren. Hier ist ein kurzer Leitfaden, wie ihr vorgehen solltet:</p>



<h3 class="wp-block-heading">1. Ändert eure Passwörter</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Beginnt damit, die Passwörter aller betroffenen Konten sofort zu ändern. Wenn ihr das gleiche Passwort auf mehreren Websites verwendet (was generell keine gute Idee ist), solltet ihr auch diese Passwörter ändern. Wählt starke, einzigartige Passwörter für jedes Konto. Benutzt einen Passwortmanager wie <a href="https://yourdevice.ch/online-sicherheit-mit-bitwarden-passwortmanager-optimieren/">Bitwarden</a>.</p>



<h3 class="wp-block-heading">2. Benachrichtigt betroffene Institutionen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Informiert Banken, Kreditkartenunternehmen oder andere finanzielle Institutionen, bei denen ihr Konten habt, sofort über den Vorfall. Sie können euch helfen, eure Konten zu sichern und betrügerische Transaktionen zu stoppen oder rückgängig zu machen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">3. Überprüft eure Konten</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Überwacht eure Bank- und Kreditkartenabrechnungen auf ungewöhnliche Aktivitäten. Wenn ihr verdächtige Transaktionen bemerkt, meldet diese sofort den betreffenden Institutionen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">4. Meldet den Betrug</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Je nach Land gibt es unterschiedliche Stellen, bei denen ihr Phishing oder Betrug melden könnt. In Deutschland wäre das beispielsweise das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) über die Plattform „BSI für Bürger“. In der Schweiz wäre es z.B das <a href="https://www.cybercrimepolice.ch/de/ereignis-melden/">cybercrimepolice.ch</a> Auch viele E-Mail-Dienstleister ermöglichen es, Phishing-Versuche direkt über ihre Plattform zu melden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">5. Setzt einen Betrugsalarm oder eine Kreditauskunftsperre</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn eure persönlichen Informationen kompromittiert wurden, erwägt die Einrichtung eines Betrugsalarms oder einer Kreditauskunftsperre bei den Kreditauskunfteien. Dies kann verhindern, dass Betrüger Kredite oder Konten in euren Namen eröffnen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">6. Bewahrt eine Dokumentation</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Haltet alle Kommunikationen im Zusammenhang mit dem Betrug sowie Schritte, die ihr unternommen habt, um den Vorfall zu melden und zu bewältigen, fest. Diese Aufzeichnungen können bei der Lösung von Betrugsfällen und bei etwaigen rechtlichen Schritten nützlich sein.</p>



<h3 class="wp-block-heading">7. Installiert oder aktualisiert Sicherheitssoftware</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Stellt sicher, dass ihr eine zuverlässige Sicherheitssoftware auf eurem Geräten installiert habt und dass diese auf dem neuesten Stand ist. Führt regelmäßig Scans durch, um nach Malware oder anderen Sicherheitsbedrohungen zu suchen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">8. Seid zukünftig vorsichtiger</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Nutzt diese Erfahrung als Lernmöglichkeit, um eure Online-Sicherheitspraktiken zu verbessern. Seid vorsichtiger beim Umgang mit E-Mails, überprüfe regelmäßig eure Kontoaktivitäten und nutze zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen wie Zwei-Faktor-Authentifizierung, wo immer möglich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist wichtig zu betonen, dass Betrug jedem passieren kann und es keine Schande ist, darauf hereinzufallen. Wichtig ist, dass ihr schnell handelt und aus der Erfahrung lernt, um euch in Zukunft besser zu schützen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Beispiele Einiger Pishing Mails</h2>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/6009e9edba9c2ab78a6245d7_PayPal-01.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="604" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/6009e9edba9c2ab78a6245d7_PayPal-01-1024x604.png" alt="" class="wp-image-13099" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/6009e9edba9c2ab78a6245d7_PayPal-01-1024x604.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/6009e9edba9c2ab78a6245d7_PayPal-01-300x177.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/6009e9edba9c2ab78a6245d7_PayPal-01-768x453.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/6009e9edba9c2ab78a6245d7_PayPal-01-1536x906.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/6009e9edba9c2ab78a6245d7_PayPal-01-2048x1209.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/6009e9edba9c2ab78a6245d7_PayPal-01-500x295.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Dies ist eine Pishing Mail, der Empfänger verwendet gar kein Paypal, die Anrede ist hier auch unpersönlich.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/IMG_20240312_094946_391.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="461" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/IMG_20240312_094946_391-461x1024.jpg" alt="" class="wp-image-13100" style="width:350px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/IMG_20240312_094946_391-461x1024.jpg 461w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/IMG_20240312_094946_391-135x300.jpg 135w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/IMG_20240312_094946_391-500x1111.jpg 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/IMG_20240312_094946_391.jpg 576w" sizes="auto, (max-width: 461px) 100vw, 461px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Auch hier verwendet der Empfänger gar kein Microsoft OneDrive. Diese Mail ist ein fake.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/AMEX-phishing-email-example-2499305353.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="837" height="615" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/AMEX-phishing-email-example-2499305353.png" alt="" class="wp-image-13101" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/AMEX-phishing-email-example-2499305353.png 837w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/AMEX-phishing-email-example-2499305353-300x220.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/AMEX-phishing-email-example-2499305353-768x564.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/AMEX-phishing-email-example-2499305353-500x367.png 500w" sizes="auto, (max-width: 837px) 100vw, 837px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Der Empfänger verwendet Amercan Express, aber die Absenderadresse stimmt nicht mit der offizielen überein und sieht verdächtig aus. </p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/6a540409-8201-4e6c-a333-d24f2d2559ce_Phishing-Mail-2.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="619" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/6a540409-8201-4e6c-a333-d24f2d2559ce_Phishing-Mail-2-1024x619.jpeg" alt="" class="wp-image-13102" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/6a540409-8201-4e6c-a333-d24f2d2559ce_Phishing-Mail-2-1024x619.jpeg 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/6a540409-8201-4e6c-a333-d24f2d2559ce_Phishing-Mail-2-300x181.jpeg 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/6a540409-8201-4e6c-a333-d24f2d2559ce_Phishing-Mail-2-768x464.jpeg 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/6a540409-8201-4e6c-a333-d24f2d2559ce_Phishing-Mail-2-1536x928.jpeg 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/6a540409-8201-4e6c-a333-d24f2d2559ce_Phishing-Mail-2-2048x1237.jpeg 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/6a540409-8201-4e6c-a333-d24f2d2559ce_Phishing-Mail-2-500x302.jpeg 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Ein Amazon Verlosungsangebot. Die Absendeadresse ist jedoch ziemlich skuril --&gt; fake</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/phishing_dhl_post_2_1-3695430541.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="512" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/phishing_dhl_post_2_1-3695430541-1024x512.png" alt="" class="wp-image-13103" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/phishing_dhl_post_2_1-3695430541-1024x512.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/phishing_dhl_post_2_1-3695430541-300x150.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/phishing_dhl_post_2_1-3695430541-768x384.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/phishing_dhl_post_2_1-3695430541-1536x768.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/phishing_dhl_post_2_1-3695430541-2048x1024.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/phishing_dhl_post_2_1-3695430541-500x250.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Quelle: neon-free.ch</figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Angeblich handelt es sich um ein Problem bei der Paketzustellung. Die Absendeadresse ist eine sunriseadresse obwohl sie ja eigentlich von der Post sein müsste. Die SMS sieht ebenfalls ziemlich merkwürdig aus. Löscht beides am besten sofort. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Abschluss</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Phishing und Fake-E-Mails können durchaus überzeugend sein, aber mit einem geschärften Auge und einer vorsichtigen Haltung kannst du dich und deine persönlichen Informationen schützen. Es ist immer besser, bei Zweifeln direkt auf der Website der betreffenden Organisation nachzusehen oder den Kundendienst über einen sicheren Weg zu kontaktieren. Bleib wachsam!</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/betrugs-pishing-mails-und-sms-identifizieren/">Betrugs Pishing Mails und SMS identifizieren</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://yourdevice.ch/betrugs-pishing-mails-und-sms-identifizieren/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Unterschied zwischen Hardfork und Softfork in der Blockchain</title>
		<link>https://yourdevice.ch/unterschied-zwischen-hardfork-und-softfork-in-der-blockchain/</link>
					<comments>https://yourdevice.ch/unterschied-zwischen-hardfork-und-softfork-in-der-blockchain/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Mar 2024 11:00:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bitcoin]]></category>
		<category><![CDATA[bitcoin]]></category>
		<category><![CDATA[Theorie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://yourdevice.ch/?p=13044</guid>

					<description><![CDATA[<p>In der Welt von Bitcoin und anderen Kryptowährungen tauchen oft die Begriffe Hard Fork und Soft Fork auf. Beide beziehen sich auf Änderungen in der Blockchain-Technologie, die Bitcoin zugrunde liegt,...</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/unterschied-zwischen-hardfork-und-softfork-in-der-blockchain/">Unterschied zwischen Hardfork und Softfork in der Blockchain</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">In der Welt von Bitcoin und anderen Kryptowährungen tauchen oft die Begriffe Hard Fork und Soft Fork auf. Beide beziehen sich auf Änderungen in der Blockchain-Technologie, die Bitcoin zugrunde liegt, aber sie unterscheiden sich wesentlich in ihrer Anwendung und ihren Auswirkungen. In diesem Artikel erklären wir die Unterschiede der verschiedenen Forks, deren Eigenschaften und den Auswirkungen auf Euren Coinbestand.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="604" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/fork_197_4eee919177-3335883598-1024x604.png" alt="" class="wp-image-13089" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/fork_197_4eee919177-3335883598-1024x604.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/fork_197_4eee919177-3335883598-300x177.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/fork_197_4eee919177-3335883598-768x453.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/fork_197_4eee919177-3335883598-1536x906.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/fork_197_4eee919177-3335883598-2048x1208.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/fork_197_4eee919177-3335883598-500x295.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Quelle: tangem.com</figcaption></figure>
</div>




<h2 class="wp-block-heading">Was ist überhaupt ein Fork</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Fork, oder auf Deutsch "Gabelung", ist ein Ereignis, bei dem sich die Protokollregeln einer Blockchain-Technologie ändern, was oft zur Entstehung von zwei getrennten Blockchain-Verläufen führt. Dies ist vergleichbar mit einer Weggabelung, an der man sich entscheiden muss, welchen Pfad man einschlagen möchte. In der Blockchain-Welt kann dies allerdings weitreichende technische, soziale und ökonomische Folgen haben.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Hard Fork</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Hard Fork ist eine radikale Änderung des Protokolls einer Blockchain, die dazu führt, dass früher gültige Blöcke und Transaktionen ungültig werden (oder umgekehrt). Bei einem Hard Fork teilt sich die Blockchain in zwei separate Ketten: die alte Kette und die neue Kette, die mit dem aktualisierten Protokoll läuft. Das bedeutet, dass Miner und <a href="https://yourdevice.ch/was-ist-eine-bitcoin-full-node/">Nodes</a> (die Computer, die Transaktionen validieren und Blöcke zur Blockchain hinzufügen) entscheiden müssen, welche Kette sie unterstützen wollen. Nicht kompatible Nodes werden von der neuen Kette abgeschnitten.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/bitcoinhardfork.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="586" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/bitcoinhardfork-1024x586.png" alt="" class="wp-image-13090" style="object-fit:cover" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/bitcoinhardfork-1024x586.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/bitcoinhardfork-300x172.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/bitcoinhardfork-768x440.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/bitcoinhardfork-1536x879.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/bitcoinhardfork-2048x1172.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/bitcoinhardfork-500x286.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Bitcoin Hardfork // Quelle: bitpanda.com</figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Hard Forks können aus verschiedenen Gründen durchgeführt werden, z.B. zur Behebung von Sicherheitslücken, zur Hinzufügung neuer Funktionen oder zur Umkehrung von Transaktionen, wie im Fall des <a href="https://www.coindesk.com/consensus-magazine/2023/05/09/coindesk-turns-10-how-the-dao-hack-changed-ethereum-and-crypto/">DAO-Hacks auf der Ethereum-Blockchain</a>.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Beispiel Hardforks</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Ein bekanntes Beispiel für einen Hard Fork bei Bitcoin ist die Spaltung in Bitcoin und <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bitcoin_Cash">Bitcoin Cash</a> im August 2017. Diese Spaltung wurde durch Meinungsverschiedenheiten in der Bitcoin-Gemeinschaft über die Größe eines Blocks ausgelöst. Bitcoin Cash erhöhte die Blockgröße, um mehr Transaktionen pro Block zu ermöglichen und somit die Skalierbarkeit der Kette zu verbessern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiteres Beispiel eines Hardforks: Bitcoin Satoshi Vision (BSV) ist ein Ergebnis eines Hard Forks, der sich von der Bitcoin Cash (BCH) Blockchain abgespalten hat. Dieser Fork fand am 15. November 2018 statt. Die Spaltung war das Ergebnis tiefer Meinungsverschiedenheiten innerhalb der Bitcoin Cash-Community über die zukünftige Richtung und technische Ausrichtung der Kryptowährung.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Soft Fork</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Im Gegensatz dazu ist ein Soft Fork eine rückwärtskompatible Methode zur Aktualisierung der Blockchain. Das bedeutet, dass die neuen Regeln, die durch den Soft Fork eingeführt werden, so gestaltet sind, dass sie mit den alten Regeln übereinstimmen. Blöcke, die unter den neuen Regeln erstellt wurden, werden von Nodes, die noch nicht aktualisiert wurden, als gültig angesehen. Das führt dazu, dass es nicht zu einer dauerhaften Aufspaltung der Blockchain kommt, da die alte und die neue Kette kompatibel sind.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/bitcoinsoftfork.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="586" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/bitcoinsoftfork-1024x586.png" alt="" class="wp-image-13091" style="object-fit:cover" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/bitcoinsoftfork-1024x586.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/bitcoinsoftfork-300x172.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/bitcoinsoftfork-768x440.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/bitcoinsoftfork-1536x879.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/bitcoinsoftfork-2048x1172.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/bitcoinsoftfork-500x286.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Bitcoin Softfork // Quelle: bitpanda.com</figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Soft Forks benötigen eine Mehrheit der Miningleistung im Netzwerk, um erfolgreich zu sein, da ohne ausreichende Unterstützung die Gefahr besteht, dass die neue Kette zu kurz bleibt und von der längeren, unter den alten Regeln arbeitenden Kette überschrieben wird. Spielen also nur wenige Miner und Nodes innerhalb einer bestimmten Zeit das Update ein, scheitert der Softfork und die originalle Kette wird weitergeführt.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Beispiel Softfork</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Bei SegWit, kurz für Segregated Witness, handelt es sich um ein Update für die Bitcoin-Blockchain, das als eine sanfte Verzweigung, oder Soft Fork, eingeführt wurde. Eine Gruppe innerhalb der Bitcoin-Community plädierte stark für SegWit, da sie überzeugt war, dass es nicht nötig sei, die Größe der Blöcke dauerhaft zu erhöhen. Eine permanente Erhöhung der Blockgröße würde nämlich zu langfristigen Skalierungsproblemen führen und die Anforderungen an die Hardware für das Betreiben einer Node signifikant steigern. Für die Befürworter von SegWit war es zudem entscheidend, die von Bitcoin-Erfinder Satoshi Nakamoto im Jahr 2010 eingeführte Obergrenze für die Blockgröße von einem Megabyte beizubehalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Gruppe suchte nach einem Weg, um innerhalb dieser Blockgrößenbegrenzung mehr Transaktionen abwickeln zu können. Ihre Lösung war SegWit. Dieser Ansatz basiert darauf, die Signaturdaten – also jene Daten, die zur Überprüfung, aber nicht für die Durchführung einer Transaktion nötig sind – aus den Transaktionen herauszulösen. Dadurch wird im Block mehr Platz für Transaktionen geschaffen, ohne dass dessen Größe verändert werden muss. SegWit ist demnach eine Anpassung der ursprünglichen Bitcoin-Blockchain, die ohne eine Vergrößerung der Blöcke auskommt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf der anderen Seite gab es eine Fraktion innerhalb der Bitcoin-Community, die eine ganz andere Vision für die Zukunft von Bitcoin hatte. Diese Gruppe wollte Bitcoin für den Massenmarkt skalieren und sah SegWit als eine zu komplexe und unzureichende Lösung an. Ihrer Meinung nach war die Limitierung der Blockgröße ein überholtes Konzept. Sie argumentierten, dass das Netzwerk mit der derzeitigen Kapazität von durchschnittlich sieben Transaktionen pro Sekunde nicht in der Lage sein würde, sich zu einem dominierenden Zahlungsmittel zu entwickeln. Ihr Vorschlag war einfach: Erhöhe die Blockgröße und lasse das Netzwerk mehr Transaktionen verarbeiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da keine Einigung zwischen diesen beiden Lagern erzielt werden konnte, führte dies letztendlich zu einer kontroversen Abspaltung, auch bekannt als „contentious fork“. Diese Spaltung illustriert die Herausforderungen und Debatten innerhalb der Bitcoin-Community hinsichtlich der besten Wege, um Skalierbarkeit und Effizienz des Netzwerks zu verbessern, während gleichzeitig versucht wird, den ursprünglichen Prinzipien von Bitcoin treu zu bleiben.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Temporary Forks</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Neben den beiden Haupttypen von Forks gibt es auch kurzfristige Abspaltungen, sogenannte "temporary forks". Diese können auftreten, wenn zwei Miner fast gleichzeitig einen neuen Block finden. Das Netzwerk wird kurzzeitig in zwei Ketten aufgeteilt, bis ein nächster Block gefunden wird. Die Kette, die zuerst den nächsten Block findet, wird als die gültige betrachtet, und die Blöcke der kürzeren Kette werden verworfen. Solche temporären Abspaltungen sind normal und werden durch das Konsensprotokoll der Blockchain automatisch gelöst.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was passiert bei einem Fork mit Euren Coins</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Eine ist eine sehr wichtige Frage, denn was mit deinem Coinbestand bei einem Fork passiert, kann sich je nach Art des Forks und den Umständen unterscheiden. Schauen wir uns doch an, was bei unterschiedlichen Forks passieren kann.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/bitcoin-forks-874x437-1005102993.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="874" height="437" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/bitcoin-forks-874x437-1005102993.jpg" alt="" class="wp-image-13092" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/bitcoin-forks-874x437-1005102993.jpg 874w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/bitcoin-forks-874x437-1005102993-300x150.jpg 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/bitcoin-forks-874x437-1005102993-768x384.jpg 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/03/bitcoin-forks-874x437-1005102993-500x250.jpg 500w" sizes="auto, (max-width: 874px) 100vw, 874px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Zwei unterschiedliche Einheite nach einem Fork // Quelle: coincentral.com</figcaption></figure>
</div>


<h3 class="wp-block-heading">Hard Forks</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Bei einem Hard Fork spaltet sich die Blockchain in zwei separate Ketten, und wenn Ihr Coins auf der ursprünglichen Kette vor der Abspaltung besitzt, findet Ihr Euch oft in der Position wieder, dieselbe Menge an Coins auf beiden Ketten zu besitzen. Das liegt daran, dass die Transaktionshistorie bis zum Zeitpunkt des Forks auf beiden Ketten identisch ist. Nach dem Fork existieren jedoch zwei separate und unabhängige Blockchains, und die Coins können auf jeder Kette unabhängig voneinander bewegt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nehmen wir das Beispiel von Bitcoin und Bitcoin Cash: Wenn Ihr vor dem Fork 10 Bitcoins hattet, würdet Ihr nach dem Fork 10 Bitcoins und zusätzlich 10 Bitcoin Cash besitzen. Um Zugriff auf beide Coinbestände zu haben, müsst Ihr sicherstellen, dass Eure Coins in einer Wallet waren, die beide Ketten unterstützt, oder dass Ihr die privaten Schlüssel kontrolliert, um sie in eine solche neue Wallet zu importieren. Um die Bitcoin Cash beständige zu bewegen, müsste Eurer ursprünglicher Seed auf einer Bitcoin Cash Wallet wiederhergestellt werden. Solche Forks, sollte man dann in der Regel schnell verkaufen, den zu 99% werden die nach einer Abspaltung abgestossen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Soft Forks</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Bei einem Soft Fork bleibt die Blockchain im Wesentlichen intakt und wird nicht in zwei separate Ketten aufgespalten. Da es keine Aufteilung der Kette gibt, ändert sich an Eurem Coinbestand direkt nichts. Die Coins bleiben auf der gleichen Kette, und es gibt keine "Kopie" Eurer Coins auf einer neuen Kette, wie es bei einem Hard Fork der Fall wäre. Stattdessen setzt die Blockchain ihre Existenz fort, allerdings mit aktualisierten Regeln.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Umgang mit neuen Coins nach einem Fork</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wichtig ist nochmals, dass der tatsächliche Wert der Coins auf den neuen Ketten nach einem Hard Fork stark variieren kann. Während nur die wenigsten Forks einen Wert erlangen können, werden die meissten weniger wertvoll oder sogar wertlos. Es hängt von vielen Faktoren ab, einschließlich der Unterstützung durch Miner, Entwickler und Börsen sowie der Nachfrage und Akzeptanz innerhalb der Krypto-Gemeinschaft.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Außerdem ist es wichtig, <strong>vorsichtig zu sein</strong>, wenn Ihr Zugang zu Coins auf einer neuen Kette beansprucht, besonders wenn dies bedeutet, dass Ihr Eure privaten Schlüssel in eine neue Wallet oder Software importieren müsst. Es besteht immer das Risiko von Betrug oder Diebstahl, daher ist es ratsam, gründliche Recherchen anzustellen und nur vertrauenswürdige Software und Dienste zu nutzen. Eine per Hardware Wallet generierter Seed, sollte niemals in eine Software Wallet eingebeben werden!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zusammenfassung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Hauptunterschied zwischen Hard Forks und Soft Forks liegt in ihrer Kompatibilität: Hard Forks führen zu zwei getrennten Ketten, die nicht mehr miteinander kompatibel sind, während Soft Forks rückwärtskompatibel sind und darauf abzielen, die Einheit der Kette zu bewahren. Hard Forks können als eine Art "Demokratie in Aktion" innerhalb der Blockchain-Gemeinschaft gesehen werden, bei der signifikante Änderungen durch die Schaffung einer neuen Kette vorgenommen werden. Soft Forks hingegen sind subtiler und erfordern weniger drastische Entscheidungen von den Teilnehmern des Netzwerks.</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/unterschied-zwischen-hardfork-und-softfork-in-der-blockchain/">Unterschied zwischen Hardfork und Softfork in der Blockchain</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://yourdevice.ch/unterschied-zwischen-hardfork-und-softfork-in-der-blockchain/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die wichtigsten Datei Namen und deren Anwendung auf Linux</title>
		<link>https://yourdevice.ch/die-wichtigsten-datei-namen-und-deren-anwendung-auf-linux/</link>
					<comments>https://yourdevice.ch/die-wichtigsten-datei-namen-und-deren-anwendung-auf-linux/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Feb 2024 08:41:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Theorie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://yourdevice.ch/?p=12739</guid>

					<description><![CDATA[<p>In diesem Artikel geht es um die wichtigsten Datei Namen und deren Anwendung auf Linux. Willkommen in der faszinierenden Welt von Linux, einem Betriebssystem, das für seine Leistungsfähigkeit, Flexibilität und...</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/die-wichtigsten-datei-namen-und-deren-anwendung-auf-linux/">Die wichtigsten Datei Namen und deren Anwendung auf Linux</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">In diesem Artikel geht es um die wichtigsten Datei Namen und deren Anwendung auf Linux. Willkommen in der faszinierenden Welt von <a href="https://yourdevice.ch/warum-linux/">Linux</a>, einem Betriebssystem, das für seine Leistungsfähigkeit, Flexibilität und Sicherheit bekannt ist. Wenn Ihr gerade erst Eure Reise mit Linux beginnt, mögt Ihr Euch vielleicht von der Vielfalt der Dateiformate, die Euch begegnen werden, etwas überwältigt fühlen. Doch keine Sorge – dieser Bericht ist genau dafür da, Euch einen klaren und verständlichen Überblick über die wichtigsten Linux-Dateiformate zu geben und was Ihr damit anfangen könnt.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="412" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/02/linuxdateiformate.png" alt="" class="wp-image-12747" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/02/linuxdateiformate.png 640w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/02/linuxdateiformate-300x193.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/02/linuxdateiformate-500x322.png 500w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></figure>
</div>




<p class="wp-block-paragraph">Linux unterscheidet sich in vielen Aspekten von anderen Betriebssystemen, und das zeigt sich auch in der Art und Weise, wie Dateien und ihre Formate behandelt werden. Anstatt sich ausschließlich auf Dateiendungen zu verlassen, um den Typ und die Verwendung einer Datei zu bestimmen, nutzt Linux Berechtigungen und den Inhalt (bekannt als "Magic Number") einer Datei, um ihre Funktion zu definieren. Trotzdem spielen Dateiendungen eine wichtige Rolle, indem sie Nutzern auf den ersten Blick eine Idee geben, um was für eine Art von Datei es sich handelt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In diesem Bericht werden wir einen Blick auf eine breite Palette von Dateiendungen werfen, von allgemeinen Text- und Dokumentdateien über ausführbare Dateien und Skripte bis hin zu spezifischen Linux-Installationspaketen. Wir werden auch die Bedeutung von Verzeichnissen wie <code>/etc</code> für die Systemkonfiguration und wie du mit verschiedenen Dateitypen arbeitest, erkunden. Ziel ist es, Euch das Rüstzeug zu geben, das Ihr braucht, um mit Vertrauen und Verständnis durch dein Linux-System zu navigieren.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Allgemeine Dateiendungen wie Text, Skripte oder Konfigurationen</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>.txt</strong>: Ganz klassisch, Textdateien. Könnt Ihr mit jedem Texteditor öffnen und bearbeiten.</li>



<li><strong>.sh</strong>: Shell-Skripte. Diese Dateien enthalten Befehle, die Ihr normalerweise im Terminal eingebtt. Mit einem Doppelklick oder dem Befehl <code>bash deineDatei.sh</code> im Terminal könnt Ihr das Skript ausführen.</li>



<li><strong>.conf</strong> und <strong>.cfg</strong>: Konfigurationsdateien. Diese Dateien werden verwendet, um die Einstellungen von Programmen zu speichern und anzupassen. Sie befinden sich häufig im Ordner <code>/etc/</code></li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Programmiersprachen und Markup-Sprachen</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>.py</strong>: Python-Skripte. Python ist eine sehr beliebte Programmiersprache, und Dateien mit dieser Endung enthalten Python-Code.</li>



<li><strong>.html</strong>: HTML-Dateien für die Struktur von Webseiten. Ihr könnt sie in jedem Webbrowser öffnen oder mit einem Texteditor bearbeiten, um Webseiten zu erstellen oder zu ändern.</li>



<li><strong>.css</strong>: CSS-Dateien definieren das Aussehen einer Webseite, die in HTML geschrieben ist.</li>



<li><strong>.js</strong>: JavaScript-Dateien. JavaScript wird verwendet, um Webseiten interaktiv zu machen.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Archiv- und Komprimierungsformate</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>.tar</strong>, <strong>.tar.gz</strong>, <strong>.tgz</strong>: Archivdateien, oft verwendet, um mehrere Dateien in einer einzigen Datei zu bündeln und manchmal auch zu komprimieren. <code>.tar</code> ist das Archivformat, und <code>.gz</code> (oder die Kurzform <code>.tgz</code> für <code>.tar.gz</code>) zeigt an, dass das Tar-Archiv mit gzip komprimiert wurde.</li>



<li><strong>.zip</strong>: Ein weiteres populäres Komprimierungsformat, das Dateien komprimiert und archiviert. Kann auf Linux mit Tools wie <code>unzip</code> geöffnet werden. Diese Formate könnt Ihr im Dateienexplorer mit einem Rechtsklick entpacken und an einem Ort Eurer Wahl speichern. </li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Ausführbare Dateien und Bibliotheken</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>.deb</strong>: Debian-Pakete. Diese Dateien sind Installationspakete für <a href="https://www.debian.org/">Debian-basierte</a> Linux-Distributionen, einschließlich <a href="https://ubuntu.com/">Ubuntu</a> und <a href="https://www.linuxmint.com/">Linux Mint</a>. Mit einem Doppelklick in der grafischen Oberfläche oder dem Befehl <code>sudo dpkg -i paketname.deb</code> im Terminal könnt Ihr solche Pakete installieren.</li>



<li><strong>.rpm</strong>: Red Hat Package Manager-Dateien. Ähnlich wie .deb-Dateien, aber für Red Hat-basierte Distributionen wie Fedora oder CentOS. Zum Installieren könnt Ihr den Befehl <code>sudo rpm -i paketname.rpm</code> verwenden.</li>



<li><strong>.bin</strong>: Ausführbare Binärdateien. Diese Dateien enthalten Programme oder Skripte, die direkt ausgeführt werden können. Mit diesen Dateitypen müsst Ihr eher weniger hantieren.</li>



<li><strong>.so</strong>: Shared Objects, ähnlich den DLL-Dateien unter Windows. Diese Dateien sind dynamische Bibliotheken, die von Programmen während der Laufzeit genutzt werden. Auch weniger relevant für die alltäglichen Arbeiten.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Bild-, Audio- und Videodateien</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>.jpg</strong>, <strong>.png</strong>, <strong>.gif</strong>: Verschiedene Bildformate. Ihr könnt sie mit Bildbetrachtern oder Bildbearbeitungsprogrammen öffnen.</li>



<li><strong>.mp3</strong>, <strong>.wav</strong>: Audiodateien. Abspielbar mit den meisten Mediaplayern.</li>



<li><strong>.mp4</strong>, <strong>.avi</strong>, <strong>.mkv</strong>: Videodateiformate. Auch diese könnt Ihr mit den meisten Videoplayern abspielen zum Beispiel mit dem <a href="https://yourdevice.ch/windows-programme-und-ihre-open-source-alternativen/">VLC Media Player</a></li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Office-Dokumente</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>.odt</strong> (OpenDocument Text): Das OpenDocument-Textformat wird hauptsächlich für Textdokumente verwendet und ist das Standardformat von <a href="https://yourdevice.ch/office-auf-linux-das-odf-format-erklaert/">LibreOffice Writer</a> und OpenOffice Writer.</li>



<li><strong>.ods</strong> (OpenDocument Spreadsheet): Für Tabellenkalkulationen, ähnlich wie .xlsx, aber für LibreOffice Calc oder OpenOffice Calc.</li>



<li><strong>.odp</strong> (OpenDocument Presentation): Das Format für Präsentationen, verwendet von LibreOffice Impress oder OpenOffice Impress.</li>



<li><strong>.docx</strong>, <strong>.xlsx</strong>, <strong>.pptx</strong>: Microsoft Office Formate für Textdokumente, Tabellen und Präsentationen. Du kannst sie mit LibreOffice oder OpenOffice unter Linux öffnen und bearbeiten.</li>



<li><strong>.pdf</strong>: Portable Document Format. Für Dokumente, die auf jedem Gerät gleich aussehen sollen. Öffnbar mit einem PDF-Betrachter.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Images bzw. Abbilder</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>.iso </strong>sind direkte Abbilder (Kopien) eines Datenträgers, typischerweise einer CD, DVD oder Blu-ray, und tragen die Dateiendung <code>.iso</code>. Sie werden häufig verwendet, um Betriebssysteme, Softwareanwendungen und Multimedia-Inhalte zu verteilen. ISO-Images sind besonders nützlich für die Installation von Linux-Distributionen, da sie eine komplette Systemumgebung enthalten, die auf einem bootfähigen Medium wie einem USB-Stick oder einer DVD gespeichert und dann verwendet werden kann, um ein System zu starten und zu installieren.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Das sind einige der gängigen Dateiendungen, die Ihr unter Linux antreffen werdet. Wichtig zu wissen ist, dass Linux selbst nicht so sehr auf die Dateiendung angewiesen ist, um zu entscheiden, was mit einer Datei zu tun ist. Stattdessen ist es oft wichtiger, dass die Datei die richtigen Berechtigungen hat (z.B. ausführbar ist), wenn Ihr sie ausführen möchtet. Aber die Dateiendungen geben Euch als Nutzer eine gute Idee davon, was in der Datei steckt und wie Ihr sie verwenden könnt.</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/die-wichtigsten-datei-namen-und-deren-anwendung-auf-linux/">Die wichtigsten Datei Namen und deren Anwendung auf Linux</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://yourdevice.ch/die-wichtigsten-datei-namen-und-deren-anwendung-auf-linux/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Sicher downloaden mit Prüfsummenvergleich auf Linux</title>
		<link>https://yourdevice.ch/sicher-downloaden-mit-pruefsummenvergleich-auf-linux/</link>
					<comments>https://yourdevice.ch/sicher-downloaden-mit-pruefsummenvergleich-auf-linux/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Feb 2024 09:51:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwerk & Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Theorie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://yourdevice.ch/?p=12727</guid>

					<description><![CDATA[<p>Heute schauen wir uns an, wie wir sicher Dateien downloaden können in dem wir einen Prüfsummenvergleich auf unserem Linux System durchführen. In der digitalen Welt, in der wir leben, ist...</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/sicher-downloaden-mit-pruefsummenvergleich-auf-linux/">Sicher downloaden mit Prüfsummenvergleich auf Linux</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Heute schauen wir uns an, wie wir sicher Dateien downloaden können in dem wir einen Prüfsummenvergleich auf unserem Linux System durchführen. In der digitalen Welt, in der wir leben, ist die Sicherheit unserer Daten und Systeme von höchster Wichtigkeit. Eine der Schlüsseltechnologien, um die Integrität und Authentizität von Dateien zu gewährleisten, sind Prüfsummen. Prüfsummen, auch bekannt als Hash-Werte, sind das Ergebnis eines kryptographischen Prozesses, bei dem durch einen spezifischen Algorithmus – wie <strong>SHA-256, MD5 oder SHA-1</strong> – aus einer Eingabedatei eine eindeutige Zeichenkette erzeugt wird. Die Einzigartigkeit der Prüfsumme liegt in ihrer Sensitivität; selbst die kleinste Änderung an der Datei resultiert in einer völlig anderen Prüfsumme. Dieses Merkmal macht Prüfsummen zu einem mächtigen Werkzeug, um die Unversehrtheit von Daten zu überprüfen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="360" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/02/hash-pruefsumme-edited.jpg" alt="" class="wp-image-12729" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/02/hash-pruefsumme-edited.jpg 640w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/02/hash-pruefsumme-edited-300x169.jpg 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/02/hash-pruefsumme-edited-500x281.jpg 500w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></figure>
</div>




<h2 class="wp-block-heading">Was sind Prüfsummen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Prüfsummen, auch bekannt als Hash-Werte, sind digitale Fingerabdrücke, die durch die Anwendung eines Hash-Algorithmus auf eine Datei oder Datenmenge erzeugt werden. Ein Hash-Algorithmus ist eine mathematische Funktion, die Eingabedaten beliebiger Größe nimmt und daraus eine Ausgabe (die Prüfsumme) erzeugt, die eine feste Länge hat. Bekannte Beispiele für Hash-Algorithmen sind <strong>MD5, SHA-1 und SHA-256.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Berechnung einer Prüfsumme erfolgt in mehreren Schritten:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Eingabe</strong>: Der Hash-Algorithmus nimmt die Eingabedatei und verarbeitet sie in Blöcken fester Größe.</li>



<li><strong>Verarbeitung</strong>: Jeder Block der Daten durchläuft eine Reihe von mathematischen und logischen Operationen, die spezifisch für den gewählten Hash-Algorithmus sind. Diese Operationen sind so konzipiert, dass sie hochsensibel auf Änderungen in den Eingabedaten reagieren.</li>



<li><strong>Ausgabe</strong>: Nachdem alle Datenblöcke verarbeitet wurden, erzeugt der Algorithmus eine Ausgabe von fester Länge – die Prüfsumme. Diese Zeichenfolge scheint zufällig, ist aber vollständig durch die Eingabedaten bestimmt.</li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph">Die Stärke der Prüfsumme liegt in ihrer Einzigartigkeit und Sensitivität: Theoretisch führt jede noch so kleine Änderung in der Eingabedatei zu einer komplett anderen Prüfsumme. Dies macht Prüfsummen extrem nützlich für die Überprüfung der Datenintegrität, da man durch den Vergleich der Prüfsummen schnell feststellen kann, ob zwei Versionen einer Datei identisch sind oder nicht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Vorteile bietet das überprüfen der Prüfsummen von Downloads</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Einsatz von Prüfsummen beim Download von Software bietet mehrere Vorteile. Erstens ermöglichen sie die Verifikation, dass die heruntergeladene Datei exakt mit der vom Anbieter bereitgestellten Datei übereinstimmt, was bedeutet, dass sie während der Übertragung nicht verändert oder beschädigt wurde. Zweitens bieten Prüfsummen Schutz gegen bösartige Manipulationen. Angreifer könnten versuchen, Software-Downloads zu infizieren, um Malware auf den Systemen unwissender Nutzer zu installieren. Durch die Überprüfung der Prüfsumme kann solchen Sicherheitsbedrohungen effektiv vorgebeugt werden. Drittens fördern Prüfsummen das Vertrauen in die Herkunft der Software, da sie bestätigen, dass die Datei direkt vom offiziellen Anbieter stammt und nicht über Dritte manipuliert wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Theorie und die damit verbundenen Vorteile bilden die Grundlage für ein sicheres digitales Umfeld, in dem Nutzer Software bedenkenlos herunterladen und installieren können, ohne befürchten zu müssen, Opfer von Datenmanipulation oder Cyberangriffen zu werden. Im folgenden Teil werden wir die praktische Anwendung dieser Theorie durchgehen, um zu illustrieren, wie genau Prüfsummen im Alltag genutzt werden können, um den Downloadprozess von Software zu sichern.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Anwendung in der Praxis</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Anwendung bzw die Überprüfung der Prüfsummen kann auf 2 verschiedene Wege erfolgen, entweder über die gute alte Kommandozeile, oder über ein einfaches kleines Tool namens gtkhash, welches sich in den meissten Software-Zentren vieler Linux Distributionen zu finden ist. Wir wenden das Beispiel an einem Download der Software Virtualbox für das Linux Betriebssystem <strong>Ubuntu 22.04</strong> mit dem Codenamen <strong>Jammy</strong> an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Übersicht aller Codenamen für Eure Betriebssystemversion findet Ihr z.B hier:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://itsfoss.com/linux-code-names/">https://itsfoss.com/linux-code-names/</a></p>



<h2 class="wp-block-heading">Vorbereitungen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Zuerst braucht Ihr natürlich die Prüfsumme des jeweiligen Downloads. Seriöse Anbieter von Software stellen für Ihre Downloads immer eine Prüfsumme mit bereit. Nehmen wir hier als Beispiel die Virtualisierungssoftware Virtualbox, mit der man virtuelle Maschinen von Betriebssystemen erstellen kann, um andere Systeme zu testen oder gleich den ganzen Rechner vorher dafür platt zu machen. Wir schauen uns also die Downloadseite an, und suchen nach den Prüfsummen:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/02/virtualboxpruefsummendownloads.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="671" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/02/virtualboxpruefsummendownloads-1024x671.png" alt="" class="wp-image-12730" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/02/virtualboxpruefsummendownloads-1024x671.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/02/virtualboxpruefsummendownloads-300x197.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/02/virtualboxpruefsummendownloads-768x503.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/02/virtualboxpruefsummendownloads-1536x1007.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/02/virtualboxpruefsummendownloads-2048x1343.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/02/virtualboxpruefsummendownloads-500x328.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Wir klicken auf den Link für entweder SHA256 Prüfsummen, oder die MD5 Versionen. Beide sind in etwas gleich sicher, und finden eine etwas eher einfach gehalten Übersicht. In der Browserleiste seht Ihr nochmals, dass es sich um <strong>SHA256SUMS</strong> handelt, also SHA256 Prüfsummen wenn wir auf <a href="https://www.virtualbox.org/download/hashes/7.0.14/SHA256SUMS">SHA256 checksums</a> klicken.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/02/pruefsummenanzeigen-1.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="2327" height="900" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/02/pruefsummenanzeigen-1.png" alt="" class="wp-image-12732" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/02/pruefsummenanzeigen-1.png 2327w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/02/pruefsummenanzeigen-1-300x116.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/02/pruefsummenanzeigen-1-1024x396.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/02/pruefsummenanzeigen-1-768x297.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/02/pruefsummenanzeigen-1-1536x594.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/02/pruefsummenanzeigen-1-2048x792.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/02/pruefsummenanzeigen-1-500x193.png 500w" sizes="auto, (max-width: 2327px) 100vw, 2327px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Wir finden ganz unten die Prüfsumme für unsere Ubuntu Version 22.04 mit dem Codenamen Jammy. Diese das Browserfenster können wir geöffnet lassen, oder uns die Prüfsumme auf eine Textdatei notieren. Nun kommen wir zur überprüfung der Checksumme:</p>



<h3 class="wp-block-heading">Linux Kommandozeile </h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die <a href="https://yourdevice.ch/die-wichtigsten-linux-befehle-im-ueberblick/">Kommandozeile</a> beherrscht die überprüfen aller Summen ohne zusätzliche Tools installieren zu müssen. Dafür müsst Ihr einfach die entsprechende Funktion abrufen und danach den relativen oder absoluten Pfad abgeben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der einfachste Weg: geht mir Eurem Dateienexplorer in die Downloads, klickt dort ins leere, und wählt mit einem rechtsklick Terminal hier öffnen aus. Das Terminal öffnet sich. Das einzige was Ihr jetzt tun müsst, ist <code>sha256sum &lt;dateinname&gt;</code> in die Konsole einzugeben. Für <strong>md5 Hashes</strong> tippt man zuerst <code>md5sum</code>, gefolgt vom Pfad ein. Mit der Feststelltaste könnt Ihr nach dem schreiben der ersten Buchstaben der Datei den kompletten Namen vervollständigen ohne den ganzen Text mit möglichen Fehlern abtippen zu müssen:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/02/sha256pruefen.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="686" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/02/sha256pruefen-1024x686.png" alt="" class="wp-image-12733" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/02/sha256pruefen-1024x686.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/02/sha256pruefen-300x201.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/02/sha256pruefen-768x514.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/02/sha256pruefen-1536x1028.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/02/sha256pruefen-2048x1371.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/02/sha256pruefen-500x335.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Die Checksumme für unseren Download ist also: <strong>43aa0932f73433e7a6b450a82708d275ee5f2c98375cfa708a46ecf75b3d4edc</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Laut unserer Notizen ist die Checksumme also korrekt:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/02/pruefsummenvergleichen.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="680" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/02/pruefsummenvergleichen-1024x680.png" alt="" class="wp-image-12735" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/02/pruefsummenvergleichen-1024x680.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/02/pruefsummenvergleichen-300x199.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/02/pruefsummenvergleichen-768x510.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/02/pruefsummenvergleichen-1536x1020.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/02/pruefsummenvergleichen-2048x1359.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/02/pruefsummenvergleichen-500x332.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<h3 class="wp-block-heading">Grafisches Tool gtkhash</h3>



<p class="wp-block-paragraph">GTKHash ist ein grafisches Werkzeug, das speziell dafür entwickelt wurde, um die Berechnung und Überprüfung von Prüfsummen und Hash-Werten für Dateien und Text in einer benutzerfreundlichen Oberfläche zu ermöglichen. Es unterstützt eine Vielzahl von Hash-Algorithmen, darunter populäre wie MD5, SHA-1, SHA-256 und viele andere, was es zu einem flexiblen Werkzeug für verschiedene Sicherheits- und Integritätsprüfungsaufgaben macht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Hauptfunktionen von GTKHash umfassen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Hash-Berechnung</strong>: GTKHash kann für einzelne Dateien oder mehrere Dateien gleichzeitig Prüfsummen berechnen. Benutzer können einfach die Dateien auswählen, für die sie Hash-Werte generieren möchten, und dann den gewünschten Hash-Algorithmus aus einer Liste auswählen.</li>



<li><strong>Hash-Überprüfung</strong>: Neben der Berechnung von Hash-Werten ermöglicht GTKHash auch die Überprüfung von Prüfsummen. Benutzer können die erwarteten Hash-Werte eingeben oder aus einer Hash-Datei laden, um zu überprüfen, ob die berechneten Hash-Werte mit den erwarteten übereinstimmen. Dies ist besonders nützlich, um die Integrität von Dateien zu überprüfen, die aus dem Internet heruntergeladen wurden.</li>



<li><strong>Unterstützung für mehrere Algorithmen</strong>: GTKHash unterstützt eine breite Palette von Hash-Algorithmen, was dem Benutzer Flexibilität in Bezug auf die Sicherheitsanforderungen und Kompatibilität bietet.</li>



<li><strong>Benutzerfreundliche Oberfläche</strong>: Die Anwendung zeichnet sich durch eine klare und intuitive Benutzeroberfläche aus, die es auch weniger technisch versierten Nutzern ermöglicht, die Funktionalitäten des Tools effektiv zu nutzen.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Der Download geschieht über die Softwarezentren Eurer Distro, oder über das Terminal mit <code>apt install gtkhash</code></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/02/gtkhashinstallieren.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="547" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/02/gtkhashinstallieren-1024x547.png" alt="" class="wp-image-12736" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/02/gtkhashinstallieren-1024x547.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/02/gtkhashinstallieren-300x160.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/02/gtkhashinstallieren-768x410.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/02/gtkhashinstallieren-1536x821.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/02/gtkhashinstallieren-2048x1094.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/02/gtkhashinstallieren-500x267.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Ihr öffnet also das Programm gtkhash und klickt hinter <strong>Datei</strong> auf das leere Feld und sucht im Explorer den Download. Anschliessend klickt Ihr unten einfach auf <strong>Hash</strong>. </p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/02/gtkhashanwenden.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="658" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/02/gtkhashanwenden-1024x658.png" alt="" class="wp-image-12737" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/02/gtkhashanwenden-1024x658.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/02/gtkhashanwenden-300x193.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/02/gtkhashanwenden-768x493.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/02/gtkhashanwenden-500x321.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/02/gtkhashanwenden.png 1361w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Wir Ihr seht, spuckt uns gtkhash nicht nur sha256 aus, sondern auch die anderen Formate wie MD5 oder SHA1.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir haben den Download also nun verifziert und können die Datei bedenkenlos installieren. Sollte die Prüfsumme nicht stimmen, ist der Download schnellstmöglich zu entfernen!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Abschluss und weitere Hinweise</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Verwendung von Prüfsummen zur Überprüfung der Integrität heruntergeladener Software ist eine sinnvolle und wichtige Maßnahme, insbesondere auf Computern, die sensible Daten verarbeiten oder speichern. Diese Praxis bietet eine zusätzliche Sicherheitsebene, indem sie sicherstellt, dass die Dateien während der Übertragung nicht manipuliert wurden und frei von unerwünschter Malware sind. In einer Zeit, in der Cyberangriffe und Datenlecks immer häufiger werden, ist es sinnvoll, proaktive Schritte zu unternehmen, um die Sicherheit von Daten und Systemen zu gewährleisten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben der Überprüfung von Prüfsummen gibt es weitere Maßnahmen, die beim Herunterladen von Dateien aus dem Internet beachtet werden sollten, um die Sicherheit zu erhöhen, besonders wenn keine Prüfsummen verfügbar sind:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Quellen überprüfen</strong>: Stellt sicher, dass Ihr Software immer von offiziellen und vertrauenswürdigen Quellen herunterlädt. Offizielle Websites der Softwareentwickler sind in der Regel die sicherste Wahl. Seid vorsichtig bei Downloads von Drittanbieter-Websites, da diese ein höheres Risiko bergen, manipulierte Software zu enthalten.</li>



<li><strong>Verwendung von Antivirensoftware</strong>: Eine zuverlässige Antivirensoftware kann helfen, heruntergeladene Dateien auf Malware zu scannen, bevor sie geöffnet oder ausgeführt werden. Stellt sicher, dass deine Antivirensoftware aktuell ist, um den besten Schutz zu gewährleisten.</li>



<li><strong>HTTPS-Verbindungen</strong>: Achtet darauf, dass die Website, von der Ihr herunterlädt, eine sichere Verbindung verwendet (erkennbar am "<strong>https://</strong>" in der URL). Eine sichere Verbindung gewährleistet, dass die Daten verschlüsselt übertragen werden, was das Risiko einer Man-in-the-Middle-Attacke reduziert.</li>



<li><strong>Bewertungen und Kommentare lesen</strong>: Wenn möglich, sucht nach Bewertungen oder Kommentaren zu der Datei oder Software, die Ihr herunterladen möchtet. Feedback von anderen Nutzern kann Hinweise auf Probleme oder Sicherheitsrisiken geben.</li>



<li><strong>Digitale Signaturen</strong>: Einige Softwareanbieter signieren ihre Software digital. Eine digitale Signatur bietet eine weitere Sicherheitsebene, da sie bestätigt, dass die Software tatsächlich vom angegebenen Entwickler stammt und seit der Signierung nicht verändert wurde. Überprüft die digitale Signatur, wenn keine Prüfsumme verfügbar ist.</li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph">Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Überprüfung von Prüfsummen eine effektive Methode ist, um die Sicherheit beim Herunterladen von Dateien zu verbessern. Doch selbst in Fällen, in denen Prüfsummen nicht verfügbar sind, kann durch die Beachtung der oben genannten Tipps das Risiko von Cyberbedrohungen signifikant reduziert werden. In der digitalen Ära ist es unerlässlich, wachsam zu bleiben und proaktive Maßnahmen zu ergreifen, um die Sicherheit unserer Daten und Systeme zu gewährleisten.</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/sicher-downloaden-mit-pruefsummenvergleich-auf-linux/">Sicher downloaden mit Prüfsummenvergleich auf Linux</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://yourdevice.ch/sicher-downloaden-mit-pruefsummenvergleich-auf-linux/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Konsolen Multitasking mit tmux</title>
		<link>https://yourdevice.ch/konsolen-multitasking-mit-tmux/</link>
					<comments>https://yourdevice.ch/konsolen-multitasking-mit-tmux/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Jan 2024 10:03:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Theorie]]></category>
		<category><![CDATA[tools]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://yourdevice.ch/?p=12684</guid>

					<description><![CDATA[<p>Heute schauen wir uns das nützliche Tool tmux an, mit dem man Multitasking auf Konsolen durchführen kann. Bestimmt habt Ihr schonmal einen längeren Befehl laufen gelassen und danach die Konsole...</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/konsolen-multitasking-mit-tmux/">Konsolen Multitasking mit tmux</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Heute schauen wir uns das nützliche Tool <a href="https://wiki.ubuntuusers.de/tmux/">tmux</a> an, mit dem man Multitasking auf Konsolen durchführen kann.  Bestimmt habt Ihr schonmal einen längeren Befehl laufen gelassen und danach die Konsole beendet und Euch danach gewundert, wieso der Befehl, z.B ein <strong><a href="https://yourdevice.ch/netzwerkprotokolle-definition-uebersicht/">rsync</a></strong>, nicht beendet wurden ist. Das liegt daran das viele Befehle ein aktive Verbindung mit dem Client vorausetzen. Der Einsatz des Terminal-Multiplexers tmux eröffnet Euch die Möglichkeit, das Multitasking über die Kommandozeilen Eurer bevorzugten <a href="https://yourdevice.ch/welches-linux-betriebssystem/">Linux-Distribution</a> effektiv zu nutzen. Mit tmux ist es Euch möglich, innerhalb eines einzelnen Terminals simultan mehrere Sitzungen zu erstellen, zu modifizieren, zu detachieren oder zu reintegrieren.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="563" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/01/tmux-title.jpg" alt="" class="wp-image-12687" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/01/tmux-title.jpg 1000w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/01/tmux-title-300x169.jpg 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/01/tmux-title-768x432.jpg 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/01/tmux-title-500x282.jpg 500w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://yourdevice.ch/warum-linux/">Linux</a>, das sich neben Windows und macOS als eine der führenden Betriebssystem-Distributionen etabliert hat, ist als Open-Source-Software kostenfrei zugänglich. Die Kontrolle und das Management verschiedener Linux-Distributionen wie Ubuntu, Debian oder Linux Mint werden überwiegend durch die Nutzung der Kommandozeile oder des Terminals sowie spezifischer Linux-Kommandos realisiert. Für die parallele Nutzung, Verwaltung und Konfiguration von Konsolensitzungen in einem Terminal werden Terminal-Multiplexer wie GNU screen oder tmux verwendet. Diese Werkzeuge sind insbesondere für ihre Fähigkeit geschätzt, die Arbeit mit mehreren Prozessen und Aufgaben in einer Konsolen-Umgebung zu vereinfachen und zu optimieren.</p>





<h2 class="wp-block-heading">Was ist tmux?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">tmux, kurz für "terminal multiplexer", ist ein wertvolles Tool für Benutzer von Unix-ähnlichen Betriebssystemen. Es ermöglicht das effiziente Management mehrerer Terminal-Sitzungen innerhalb eines einzigen Bildschirms oder Terminalfensters. Durch die Verwendung von tmux könnt Ihr verschiedene Sitzungen erstellen, entfernen und zwischen ihnen wechseln, ohne verschiedene Terminalfenster öffnen zu müssen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Geschichte von tmux beginnt im Jahr 2007, als es von Nicholas Marriott entwickelt wurde. Marriott sah die Notwendigkeit für einen modernen Terminal-Multiplexer, der die Funktionalitäten des damals weit verbreiteten GNU Screen verbessern und erweitern sollte. GNU Screen, obwohl leistungsstark, hatte seine Grenzen und wurde seit einiger Zeit nicht mehr aktiv weiterentwickelt. tmux wurde als Antwort auf diese Lücke entwickelt, mit dem Ziel, eine robustere und benutzerfreundlichere Alternative zu bieten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eines der Hauptmerkmale von tmux ist seine Fähigkeit, Sitzungen zu "<strong>detachieren</strong>" und später wieder "<strong>attachen</strong>". Das bedeutet, dass Ihr eine Sitzung starten, sie laufen lassen, sich von ihr trennen (detachen) und später, auch von einem anderen Terminal aus, wieder darauf zugreifen könnt. Dies ist besonders nützlich, wenn Ihr Langzeitprozesse auf einem Server ausführt, zu denen Ihr periodisch zurückkehren müssen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Außerdem bietet tmux eine beeindruckende Anpassbarkeit und Skriptfähigkeit. Ihr könnt es an Eure spezifischen Bedürfnisse oder Euren Workflow anpassen, indem Ihr die Konfigurationsdatei (.tmux.conf) bearbeitet. Mit tmux könnt Ihr auch komplexe Fensterlayouts erstellen und leicht zwischen einer Vielzahl von Paneelen und Fenstern wechseln.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wozu sich tmux nutzen lässt</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Genau wie der Terminal-Multiplexer GNU screen bietet tmux die Möglichkeit, im Terminal einer Linux-Distribution <strong>in mehreren Sitzungen und Fenstern gleichzeitig</strong> zu arbeiten sowie Fenster in mehrere Bereiche für Multitasking zu teilen und zu konfigurieren. Auf diese Weise können wir parallele Prozesse und Programme laufen lassen und verschiedene Befehle gleichzeitig ausführen. Auch <strong>Remote-Sitzungen und die Zusammenarbeit mit mehreren Nutzern</strong> <strong>und Nutzerinnen</strong> gleichzeitig sind so möglich. Ihr könnt zudem Prozesse und Sitzungen verlassen, in den Hintergrund verschieben und später dort weitermachen, wo Ihr aufgehört habt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Über tmux gebt Ihr <strong>Kommandozeilenbefehle</strong> ein, um Eure Linux-Distribution zu steuern und zu bearbeiten. Dazu zählen beispielsweise Befehle für die Vergabe der Verzeichnisrechte mit chmod oder der „shutdown -h“-Befehl für den einfachen Linux-Shutdown. Während Ihr tmux in Ubuntu, Linux oder anderen Linux-Distributionen problemlos einsetzen können, lässt sich tmux in Windows nur über das WSL bzw. <a href="https://www.ionos.de/digitalguide/server/knowhow/wsl2-vorgestellt/">WSL2</a> (<strong>Windows-Subsystem für Windows 2</strong>) verwenden. Mit dem WSL2 könnt Ihr Linux-Anwendungen und Linux-Tools auch in Windows nutzen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Bedienung von tmux erklärt</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem Ihr tmux über die offiziellen Paketquellen Eures Linux-Systems installiert habt, könnt Ihr es mühelos über das Terminal starten, indem Ihr den Befehl <code>tmux</code> eingebt. Die Steuerung des Terminal-Multiplexers findet in einem herkömmlichen Terminal statt. Für die Nutzung von tmux sind einige Grundvoraussetzungen erforderlich:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Eine installierte Linux-Distribution oder ein auf Linux basierendes System</li>



<li>Ein Benutzerkonto mit Administratorrechten (Root-Rechte)</li>



<li>Zugang zu einem Terminal und Kenntnisse über die Nutzung von Kommandozeilenbefehlen und Tastaturkürzeln</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Wesentliche Elemente in der Bedienung von tmux umfassen Terminal-Sitzungen, Fenster und Panes (Bereiche innerhalb der Fenster):</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Terminal-Sitzungen: Hierin führt Ihr Eure Aufgaben und Befehle aus und verwaltet Eure Linux-Distribution.</li>



<li>Fenster: Wenn Ihr innerhalb einer Sitzung verschiedene Aufgaben gleichzeitig, aber getrennt voneinander bearbeiten möchtet, bietet Euch tmux die Möglichkeit, mehrere Fenster innerhalb einer Sitzung zu verwenden.</li>



<li>Panes: Diese Fenster lassen sich weiter in unterschiedliche Bereiche, sogenannte Panes, unterteilen. So könnt Ihr beispielsweise Error Logs überwachen, während Ihr in einem anderen Bereich des gleichen Fensters weitere Aufgaben bearbeitet.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Für die effektive Nutzung von tmux setzt Ihr auf eine Kombination aus Kommandozeilenbefehlen sowie speziellen Tastaturkürzeln, die das Navigieren und Verwalten der Sitzungen, Fenster und Panes erleichtern.</p>



<h2 class="wp-block-heading">tmux installieren und anwenden: Schritt für Schritt</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Installation für tmux ist sehr einfach: öffnet Eure Konsole und gebt folgenden Befehl in die Befehlszeile:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>sudo apt-get install tmux</code></pre>



<h3 class="wp-block-heading">tmux-Befehle</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Schauen wir uns die wichtigsten Befehle der Reihe nach an:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>tmux starten</strong></p>



<pre class="wp-block-code"><code>tmux</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Neue tmux-Sitzung starten und benennen</strong></p>



<pre class="wp-block-code"><code>tmux new -s &#091;Sitzungsname]</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>tmux-Sitzung beenden</strong></p>



<pre class="wp-block-code"><code>exit</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verbindung zu letzter tmux-Sitzung wiederherstellen</strong></p>



<pre class="wp-block-code"><code>tmux a -t &#091;Sitzungsname]</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">oder</p>



<pre class="wp-block-code"><code>tmux a #</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Panes anpassen mit [Strg] + [B] + [:] und resize-pane</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Ihr ein Fenster in Panes aufteilt, habt Ihr die Möglichkeit, die Panes nach Belieben zu konfigurieren. Dafür drücken wir die Tastenkombination <strong>[Strg] + [B] + [:]</strong>. Nun können wir mit folgenden Befehlen Panes anpassen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>resize-pane -D: Trennlinie zwischen Panes nach unten („downwards“) bewegen</li>



<li>resize-pane -U: Trennlinie zwischen Panes nach oben („upwards“) bewegen</li>



<li>resize-pane -R: Trennlinie zwischen Panes nach rechts bewegen</li>



<li>resize-pane -L: Trennlinie zwischen Panes nach links bewegen</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Ihr könnt die Trennlinie auch wie folgt um vordefinierte Zellen bewegen; dies wirkt sich jedoch auf alle Panes im Fenster aus:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>resize-pane -U 10: Trennlinie 10 Zellen nach oben bewegen</li>



<li>resize-pane -t 2 -R 5: Trennlinie 5 Zellen nach rechts bewegen</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Pane maximieren und minimieren</strong> (zuvor die Tastenkombination [Strg] + [B] + [:])</p>



<pre class="wp-block-code"><code>resize-pane -Z</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Abtrennen („detach“) von bestehender Sitzung</strong> (ggf. mit Sitzungsnamen)</p>



<pre class="wp-block-code"><code>tmux detach</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verbinden („attach“) zu bestehender Sitzung</strong> (ggf. mit Sitzungsnamen)</p>



<pre class="wp-block-code"><code>tmux attach</code></pre>



<h3 class="wp-block-heading">tmux-Tastenkombinationen zu den Sitzungen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">In jeder Sitzung könnt Ihr beliebig viele Fenster öffnen und neue Sitzungen starten. Ihr agiert hier unter der Hauptsitzung, die Ihr mit <code>tmux new -s &lt;Sitzungsname&gt;</code> erstellt habt. Neben der Bedienung durch Kommandozeilenbefehle und Skripte, wird tmux wie bereits beschrieben über Tastenkombinationen gesteuert. Um die Steuerung mittels Tastenkürzeln zu aktivieren, betätigt Ihr zunächst <strong>[Strg] + [B]</strong>. Alle darauf folgenden Tastatureingaben führen die jeweils gewünschten Aktionen aus. Einige der zentralen Tastenkombinationen sind:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Befehle für Sitzungen:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>S:</strong> Anzeige aller Sitzungen und Wechsel zwischen Sitzungen</li>



<li><strong>$:</strong> Aktuelle Sitzung umbenennen</li>



<li><strong>D:</strong> Bestehende Sitzung abtrennen („detach“) und in Hintergrund verschieben</li>



<li><strong>?:</strong> Anzeige der aktuell aktiven Tastenkombinationen (Hilfe-Bereich öffnen)</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Befehle für Fenster:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>C:</strong> Neues Fenster erzeugen/öffnen</li>



<li><strong>W:</strong> Alle aktuell bestehenden Fenster auflisten, zwischen Fenstern wechseln</li>



<li><strong>L:</strong> Zum letzten benutzten Fenster wechseln</li>



<li><strong>P:</strong> Zum chronologisch vorausgehenden Fenster wechseln</li>



<li><strong>N:</strong> Zum chronologisch nächsten Fenster wechseln</li>



<li><strong>,: </strong>Aktuelles Fenster umbenennen</li>



<li><strong>&amp;:</strong> Aktuelles Fenster beenden (mit „y“ bestätigen)</li>



<li><strong>1, 2, 3, (…):</strong> Zu Fenster Nummer X springen</li>



<li><strong>[:</strong> Scrollmodus nutzen (mit Pfeiltasten in aktuellem Fenster scrollen)</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Befehle für Panes</strong> <strong>im aktuellen Fenster</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>X:</strong> Aktuelles Pane schließen</li>



<li><strong>%:</strong> Aktuelles Pane vertikal teilen (zweites Pane im Fenster entsteht)</li>



<li><strong>": </strong>Aktuelles Pane horizontal teilen (zweites Pane im Fenster entsteht)</li>



<li><strong>Pfeiltasten (links, rechts, oben, unten): </strong>Navigieren zwischen den Panes</li>



<li><strong>H:</strong> Zum linken Pane springen</li>



<li><strong>I:</strong> Zum rechten Pane springen</li>



<li><strong>J:</strong> Zum unteren Pane springen</li>



<li><strong>K:</strong> Zum oberen Pane springen</li>



<li><strong>Q:</strong> Anzahl der Panes anzeigen</li>



<li><strong>O:</strong> Chronologisch durch alle Panes navigieren</li>



<li><strong>}:</strong> Aktuelles Pane mit den darauffolgenden vertauschen</li>



<li><strong>{:</strong> Aktuelles Pane mit dem vorausgehenden vertauschen</li>



<li><strong>Leertaste:</strong> Zwischen den Aufteilungen von Panes wechseln</li>



<li><strong>!: </strong>Aktuelles Pane lösen und in neuem Fenster öffnen</li>
</ul>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/01/tmuxuebersichtsitzungen.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="484" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/01/tmuxuebersichtsitzungen-1024x484.png" alt="" class="wp-image-12688" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/01/tmuxuebersichtsitzungen-1024x484.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/01/tmuxuebersichtsitzungen-300x142.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/01/tmuxuebersichtsitzungen-768x363.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/01/tmuxuebersichtsitzungen-1536x726.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/01/tmuxuebersichtsitzungen-2048x968.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/01/tmuxuebersichtsitzungen-500x236.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Übersicht zu den Sitzungen bit Strg+B --&gt; W</figcaption></figure>
</div>


<h2 class="wp-block-heading">Beispiel Anwendung von tmux</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wir schauen uns die Nutzung von tmux anhand eines Beispiels mal an:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Schritt 1 </strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Startet tmux durch Eingabe von <code>tmux</code> oder <code>tmux new -s &lt;Sitzungsname&gt;</code> im Terminal. Sobald tmux aktiv ist, erscheint am unteren Rand eine Statusleiste, die den Hostnamen (Nutzername@host-server), die aktuelle Zeit und das Datum anzeigt. Links unten findet Ihr den Namen der aktuellen Sitzung (falls vergeben) und die Anzahl der Fenster, angezeigt im Format „[0] 0:bash<em>“. Das erste Fenster ist mit „0“ gekennzeichnet. Sollte ein Prozess in diesem Fenster aktiv sein, erscheint dieser hinter der Fensternummer, beispielsweise „0:bash</em>“.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Schritt 2</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Bedient tmux mit Kommandozeilenbefehlen und Tastenkombinationen. Um tmux-Befehle zu initiieren, verwendet [Strg] + [B] oder für das Konfigurieren von Panes [Strg] + [B], gefolgt von [:], um die Aufmerksamkeit von tmux auf Euch zu ziehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Schritt 3</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Arbeit in dieser Konsole nach Euren wünschen. Ihr startet einen Script oder einen Befehl welcher nicht beendet werden darf oder entsprechend lange dauert. Öffnet ein neues Fenster in der Sitzung durch Drücken von <strong>STRG+B</strong> gefolgt von [C]. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Schritt 4</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Beendet eine Konsolen-Sitzung mit dem Befehl <code>exit</code> . Um die komplett tmux Sitzung zu beenden und in den Hintergrund zu verschieben, verwendet das Tastenkürzel [Strg] + [D]. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Schritt 5</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Um eine neue Sitzung zur ersten zu initiieren, benutzt erneut den Befehl <code>tmux new -s &lt;Sitzungsname&gt;</code>. Die Statusleiste unten informiert Euch, in welcher Sitzung Ihr Euch gerade befindet.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Schritt 6</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Innerhalb tmux: Um ein Fenster in separate Bereiche, sogenannte Panes, aufzuteilen, drückt [%] für eine vertikale Teilung oder ["] für eine horizontale Teilung. Mit den Pfeiltasten könnt Ihr zwischen den Panes wechseln.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Schritt 7</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Ihr eine aktive Sitzung wieder abtrennen wollt, aber die Prozesse weiterlaufen lassen wollt, verwendet wieder den Befehl tmux detach oder STRG+B plus D . Die Sitzung und alle laufenden Prozesse bleiben im Hintergrund aktiv. Um die Sitzung erneut aufzurufen, stellt die Verbindung mit <code>tmux attach</code> wieder her.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Alternative GNU Screen und die Unterschiede</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auf den ersten Blick mögen GNU screen und tmux sehr ähnlich erscheinen, da beide als Terminal-Multiplexer fungieren und essentielle Funktionen für die Verwaltung von Terminal-Sitzungen bieten. Bei genauerer Betrachtung zeigen sich jedoch einige signifikante Unterschiede in ihrer Funktionsweise und Benutzerfreundlichkeit.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/01/gmuscreen.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="960" height="540" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/01/gmuscreen.png" alt="" class="wp-image-12689" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/01/gmuscreen.png 960w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/01/gmuscreen-300x169.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/01/gmuscreen-768x432.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/01/gmuscreen-500x281.png 500w" sizes="auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Ein augenfälliger Unterschied liegt in der Aktivierung der Steuerbefehle. Während tmux das Tastenkürzel [Strg] + [B] für die Einleitung von Befehlen verwendet, nutzt GNU screen dafür [Strg] + [A]. Dies mag eine kleine Abweichung sein, doch sie markiert den Beginn einiger weiterer Differenzen zwischen den beiden Tools.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Bezug auf die Benutzeroberfläche bietet tmux direkt nach der Installation eine Statusleiste am unteren Rand des Fensters. Diese Statusleiste zeigt standardmäßig Informationen wie den Namen der aktuellen Sitzung an und erleichtert so die Orientierung. GNU screen hingegen verzichtet standardmäßig auf diese Statusanzeige. Falls Ihr eine solche Anzeige in GNU screen wünscht, müsst Ihr sie manuell in der Konfigurationsdatei einrichten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">tmux zeichnet sich zudem durch eine vereinfachte Handhabung beim Benennen und Umbenennen von Sitzungen und Fenstern aus. Diese Funktionen tragen zur Übersichtlichkeit bei und machen das Navigieren zwischen verschiedenen Fenstern und Sitzungen intuitiver. Außerdem bietet tmux eine höhere Sicherheit in Bezug auf das Management von Fenstern. Während in GNU screen ein Fenster verloren gehen kann, wenn es detacht und in den Hintergrund verschoben wird, stellt tmux sicher, dass Ihr detachte Fenster mühelos über Kommandozeilenbefehle wiederherstellen oder eine Liste aller aktiven Fenster abrufen könnt. Diese Features machen tmux zu einem robusten und benutzerfreundlichen Tool für die Verwaltung von Terminal-Sitzungen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit tmux</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Sei es das Umbenennen von Fenstern und Sitzungen oder die hilfreichen Status- und Sitzungsanzeigen im unteren Fensterbereich, tmux wird vielen Nutzern und Nutzerinnen im Vergleich zu GNU screen bedienfreundlicher und übersichtlicher erscheinen. Wenn Sie mit mehreren Prozessen und Programmen im Terminal gleichzeitig arbeiten und auf einfaches, effizientes Multi-Tasking angewiesen sind, erweist sich tmux als sinnvoller und lohnender Terminal-Multiplexer, der noch dazu kostenlos ist.</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/konsolen-multitasking-mit-tmux/">Konsolen Multitasking mit tmux</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://yourdevice.ch/konsolen-multitasking-mit-tmux/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Was sind HTLC im Lightning Netzwerk und wozu werden sie benötigt</title>
		<link>https://yourdevice.ch/was-sind-htlc-im-lightning-netzwerk-und-wozu-werden-sie-benoetigt/</link>
					<comments>https://yourdevice.ch/was-sind-htlc-im-lightning-netzwerk-und-wozu-werden-sie-benoetigt/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 Dec 2023 09:37:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bitcoin]]></category>
		<category><![CDATA[bitcoin]]></category>
		<category><![CDATA[lightning]]></category>
		<category><![CDATA[selfhosting]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Theorie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://yourdevice.ch/?p=12383</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wer eine eigene Lightning Node betreibt, und Ride the Lightning als GUI Management verwendet, der ist sicher schonmal auf den Begriff HTLC gestossen, in diesem Beitrag schauen wir uns an...</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/was-sind-htlc-im-lightning-netzwerk-und-wozu-werden-sie-benoetigt/">Was sind HTLC im Lightning Netzwerk und wozu werden sie benötigt</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Wer eine eigene Lightning Node betreibt, und <a href="https://www.ridethelightning.info/">Ride the Lightning</a> als GUI Management verwendet, der ist sicher schonmal auf den Begriff HTLC gestossen, in diesem Beitrag schauen wir uns an wofür sie im Netzwerk sind und wozu sie benötigt werden.  HTLC steht für "Hashed Time-Locked Contracts" und ist ein wesentlicher Bestandteil des <a href="https://yourdevice.ch/was-ist-das-bitcoin-lightning-netzwerk/">Lightning-Netzwerks</a>, einem Layer-2-Protokoll über der Bitcoin-Blockchain.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="441" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/lightninghtlcs-title.png" alt="" class="wp-image-12384" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/lightninghtlcs-title.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/lightninghtlcs-title-300x172.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/lightninghtlcs-title-500x287.png 500w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /><figcaption class="wp-element-caption">Lightning HTLCs - Quelle finematics.com</figcaption></figure>
</div>




<h3 class="wp-block-heading">Wofür sind HTLCs?</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Sicherer und schneller Transfer von Zahlungen:</strong> HTLCs ermöglichen es, Zahlungen über mehrere Kanäle im Lightning-Netzwerk zu senden, ohne dass die Blockchain für jede einzelne Transaktion aktualisiert werden muss. Das macht Transaktionen schneller und effizienter.</li>



<li><strong>Vertrauensfreie Transaktionen:</strong> Sie erlauben Transaktionen zwischen Parteien, die sich gegenseitig nicht vertrauen müssen. Die Sicherheit wird durch den Mechanismus des HTLCs gewährleistet, nicht durch das Vertrauen in die Gegenpartei.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Wofür werden sie benötigt?</h3>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Routing von Zahlungen:</strong> Im Lightning-Netzwerk werden Zahlungen oft über mehrere Knoten (Nodes) geleitet. HTLCs helfen dabei, dass diese Zahlungen sicher und verlässlich von einem Ende zum anderen gelangen.</li>



<li><strong>Verhinderung von Betrug:</strong> Durch die Zeitbindung in HTLCs (der "Time-Lock") wird sichergestellt, dass eine Zahlung entweder vollständig durchgeführt oder nach Ablauf der Frist automatisch rückgängig gemacht wird. Das verhindert, dass jemand das Geld nimmt und sich weigert, die Transaktion abzuschließen.</li>
</ol>



<h2 class="wp-block-heading">Praktisches Beispiel</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Um zu verstehen, wie ein HTLC beim Routing im Lightning-Netzwerk entsteht schauen wir uns ein Beispiel an. Stellt Euch vor, Alice möchte Bob über das Lightning-Netzwerk eine Zahlung senden, aber sie haben keinen direkten Zahlungskanal zueinander. Stattdessen nutzen sie Carol als Zwischenknoten. Hier ist, wie das funktioniert. Wichtig dabei ist, das nur Bob die Zahlung auslösen kann, und kein Knoten dazwischen. </p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/routinghtlcs.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="384" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/routinghtlcs-1024x384.png" alt="" class="wp-image-12385" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/routinghtlcs-1024x384.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/routinghtlcs-300x113.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/routinghtlcs-768x288.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/routinghtlcs-1536x576.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/routinghtlcs-500x188.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/routinghtlcs.png 1600w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Routing zwischen verschiedenen Knoten bis zum Ziel -  Quelle: voltage.cloud</figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ausgangssituation</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Alice möchte 1 Bitcoin (BTC) an Bob senden.</li>



<li>Alice hat einen Zahlungskanal mit Carol, und Carol hat einen mit Bob.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Erstellung des Zahlungsgeheimnisses</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Bob generiert ein Geheimnis und daraus einen Hashwert.</li>



<li>Bob sendet den Hashwert an Alice, ohne das Geheimnis preiszugeben.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>HTLC von Alice zu Carol</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Alice richtet ein HTLC auf ihrem Kanal mit Carol ein.</li>



<li>Sie sagt: "Carol, ich sende dir 1 BTC, aber du bekommst ihn nur, wenn du mir das Geheimnis zu diesem Hashwert innerhalb eines bestimmten Zeitraums liefern kannst."</li>



<li>Dieses HTLC ist nun auf der Blockchain gesperrt, aber noch nicht an Carol ausgezahlt.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>HTLC von Carol zu Bob</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Carol wiederholt den Prozess mit Bob.</li>



<li>Sie richtet ein HTLC ein und sagt: "Bob, ich sende dir 1 BTC, aber nur, wenn du mir das Geheimnis zu diesem Hashwert innerhalb eines kürzeren Zeitraums als Alice mir gibt, liefern kannst."</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Bob löst das HTLC aus</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Bob kennt das Geheimnis und gibt es an Carol weiter, um den 1 BTC von ihrem HTLC zu erhalten.</li>



<li>Indem er das Geheimnis offenbart, erlaubt er Carol, das gleiche zu tun, um den 1 BTC von Alice zu erhalten.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Abschluss des Prozesses</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Carol verwendet nun das Geheimnis, um das HTLC mit Alice zu lösen und ihren 1 BTC zu erhalten.</li>



<li>Alle HTLCs werden abgerechnet, und die Zahlung von Alice an Bob über Carol ist abgeschlossen.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Wichtig zu merken</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Zeitliche Begrenzung:</strong> Die HTLCs haben eine Zeitbegrenzung. Wenn das Geheimnis nicht rechtzeitig geliefert wird, wird die Transaktion automatisch abgebrochen, und das Geld kehrt zu seinem ursprünglichen Besitzer zurück.</li>



<li><strong>Sicherheit:</strong> Durch die Verwendung von HTLCs muss Carol das Geheimnis von Bob erfahren, um ihr Geld zu erhalten. Das bedeutet, dass sie die Zahlung nicht einbehalten kann, ohne Bob zu bezahlen.</li>



<li><strong>Netzwerkeffizienz:</strong> Dieser Prozess ermöglicht es dem Lightning-Netzwerk, effizient Zahlungen über mehrere Kanäle zu leiten, ohne dass jeder Knoten ein direktes Vertrauensverhältnis haben muss.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">In diesem Beispiel erleichtern die HTLCs eine sichere und effiziente Übertragung von Werten über indirekte Wege, ohne dass alle Beteiligten sich gegenseitig vertrauen müssen. Sie sind der Schlüssel für das Routing und die Skalierbarkeit des Lightning-Netzwerks.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum Time-locked Contracts?</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Rückerstattung – Verhinderung von Fehlern</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Beim Routing einer Zahlung können Probleme auftreten: Einer der Peers auf dem Weg kann offline gehen und unerreichbar werden, während die HTLCs weitergeleitet werden. Auch kann nicht ausgeschlossen werden, dass ein Knoten auf dem Weg böswillig handelt. Was wenn Carol sich weigert, das Geheimnis an den vorherigen Peer weiterzugeben und das HTLC so lange zurückhält, bis das Opfer Lösegeld zahlt?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Es muss eine Möglichkeit geben, zu garantieren, dass das Geld nicht für immer eingefroren wird, falls etwas schiefgeht. Wir müssen eine Rückerstattungsklausel in den Vertrag aufnehmen:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">"<em>Wenn Carol, also der Zwischenknoten das Geheimnis nicht innerhalb von 24 Stunden preisgibt, kann Alice die Mittel zurückfordern</em>."</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese zeitlich begrenzte Rückerstattungsklausel hilft auch, die Vollständigkeit zu erreichen. Man muss sich keine Sorgen über einen teilweisen Zahlungszustand machen. Im Falle eines Fehlers kann jeder Teilnehmer entweder mit seinem Kanalpartner zusammenarbeiten, um das HTLC rückgängig zu machen, oder er kann individuell die zeitlich begrenzte Rückerstattungstransaktion auf die Blockchain setzen, um seine Mittel zurückzuerhalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bestimmte Funktionen erlauben eine bestimmte Blockhöhe oder einen Zeitstempel in der Zukunft anzugeben, wann die Transaktion der Blockchain hinzugefügt werden kann und gültig wird. Bis dahin bleibt die Transaktion unbestätigt und kann nicht zur Blockchain hinzugefügt werden. Im Kontext von HTLCs wird dieser Opcode mit Blockhöhen verwendet. Daher muss der Sender, um die Rückerstattungsklausel nutzen zu können, warten, bis der Block im Sperrskript erreicht ist, und eine gültige Signatur zu seinem oder ihrem öffentlichen Schlüssel vorlegen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Welche weiteren Möglichkeiten gibt es Betrug auszuschliessen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ein wichtiges Detail in Lightning-Netzwerkkanälen ist die Möglichkeit, Betrug zu verhindern. Wenn man einen Kanal mit einem Peer öffnet, ist es üblich, über die Lebensdauer des Kanals mehrere Transaktionen durchzuführen und den Kanalsaldo kontinuierlich zu aktualisieren, anstatt nach der ersten Zahlung das HTLC in die Blockchain zu schreiben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber was, wenn ein Peer eine Transaktion mit einem alten Kanalzustand, der ihm zugutekommt, in die Blockchain schreibt, anstatt den neuesten Zustand zu verwenden? Es muss einen Weg geben, dieses Verhalten zu verhindern.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/contract-2-987320613.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="681" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/contract-2-987320613-1024x681.jpg" alt="" class="wp-image-12387" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/contract-2-987320613-1024x681.jpg 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/contract-2-987320613-300x200.jpg 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/contract-2-987320613-768x511.jpg 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/contract-2-987320613-1536x1022.jpg 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/contract-2-987320613-500x333.jpg 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/contract-2-987320613.jpg 1699w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph"><strong>Man könnte eine weitere Klausel in den Vertrag aufnehmen:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">"<em>Wenn Bob versucht, von mir zu stehlen, habe ich 24 Stunden Zeit zu beweisen, dass er betrügt. Wenn ich das beweisen kann, darf ich das gesamte Geld, das wir unserem Kanal zugesichert haben, alleine behalten.</em>"</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie beweisen wir, dass unser Peer betrogen hat?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn jemand den Kanalzustand mit einem falschen State aktualisieren möchte, gibt er dem anderen Peer eine aktualisierte Commitment-Transaktion mit dem neuen Kanalsaldo. Der andere Peer antwortet mit einem "revocation-key", der als Beweis verwendet werden kann, dass der Kanalzustand nicht korrekt ist ist. Diese gegenseitige Überprüfung geschieht bei jeder Lightning-Transaktion, sodass bei 1000 Transaktionen 1000 Widerrufsschlüssel gespeichert werden müssen, bis der Lightning-Kanal geschlossen wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt mehrere Aktionen die ausgeführt werden können. Die erste ist die <strong>Straftransaktion</strong>: Sie ermöglicht es jedem, der den <code>&lt;Widerrufsöffentlicherschlüssel&gt;</code> signieren kann, und wird von der betrogenen Partei verwendet eine Aktion einzuleiten. Wenn Alice betrogen wird, kann sie den Widerrufsschlüssel, den Bob ihr gegeben hat, als sie ihren Kanalzustand aktualisiert haben, verwenden, um das gesamte Geld aus dem Kanal für sich zu beanspruchen. Der Zustand wird sofort in die Blockchain geschrieben und der Kanal mit dem Zustand von Alice auf die Blockchain geschrieben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die zweite Aktion verhindert es der Partei, die den HTLC hält und daher eine gültige Signatur für den <code>&lt;Local Delayed Public Key&gt;</code> hat, die Bitcoin auszugeben (Also damit ist Bob der Betrüger gemeint). Damit das nicht passiert gibt es eine Schutzfunktion: Der Ausgebende muss warten, bis die festgelegte Verzögerung abgelaufen ist. Die Verzögerung wird vor der Eröffnung des Kanals vereinbart und ist normalerweise umso größer, je mehr Geld dem Kanal zugesichert wird. So geben wir Alice Zeit zu beweisen, dass sie beraubt wird. Damit wird verhindert, sollte Alice kurz offline sein, oder Netzwerkprobleme haben, um Ihren echten Kanalzustand offen zu legen, ansonsten könnte das Bob schnell tun und den falschen Kanalzustand settlen und den Kanal closen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Da die Bitcoin-Blockchain Nutzer vor Doppelausgaben schützt und die betrügerische Partei warten muss, um die Transaktion in der Blockchain zu bestätigen, kann die betrogene Partei die Straftransaktion veröffentlichen, sobald sie die Transaktion mit dem falschen Kanalsaldo im Mempool sieht, und sie schneller bestätigen lassen, als der Betrüger seine Transaktion bestätigen kann, da dieser ja eine Verzerzögerung gebunden ist</p>



<p class="wp-block-paragraph">HTLCs sind also ein cleveres Instrument im Lightning-Netzwerk, das schnelle, kostengünstige und sichere Transaktionen ermöglicht, aber es erfordert auch einiges an Management und Verständnis, um sie effektiv zu nutzen. Ihr werdet aber als normer Node Betreiber, der ab und zu ein paar Zahlungen tätigten, eher weniger aktiv mit HTLCs zu tun haben, das übernimmt Eure Node automatisch im Hintergrund.</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/was-sind-htlc-im-lightning-netzwerk-und-wozu-werden-sie-benoetigt/">Was sind HTLC im Lightning Netzwerk und wozu werden sie benötigt</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://yourdevice.ch/was-sind-htlc-im-lightning-netzwerk-und-wozu-werden-sie-benoetigt/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die besten 5 privatspähre orientierten Email Anbieter</title>
		<link>https://yourdevice.ch/die-besten-5-privatspaehre-orientierten-email-anbieter/</link>
					<comments>https://yourdevice.ch/die-besten-5-privatspaehre-orientierten-email-anbieter/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Dec 2023 10:40:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Netzwerk & Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[alternative Apps]]></category>
		<category><![CDATA[Privatsphäre]]></category>
		<category><![CDATA[Theorie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://yourdevice.ch/?p=12041</guid>

					<description><![CDATA[<p>Willkommen in der digitalen Ära, wo E-Mails das Rückgrat unserer täglichen Kommunikation bilden jedoch eines der unsichersten Kommunikationsarten ist, die man so kennt, deshalb schauen wir uns in diesem Bericht...</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/die-besten-5-privatspaehre-orientierten-email-anbieter/">Die besten 5 privatspähre orientierten Email Anbieter</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Willkommen in der digitalen Ära, wo E-Mails das Rückgrat unserer täglichen Kommunikation bilden jedoch eines der unsichersten Kommunikationsarten ist, die man so kennt, deshalb schauen wir uns in diesem Bericht die besten 5 privatspähre orientierten Email Anbieter an.  Emails sind nicht nur ein Fenster zu unserem Privat- und Berufsleben, sondern auch ein potenzielles Einfallstor für unerwünschte Eindringlinge. Die Wahl eines sicheren Email-Providers ist heutzutage garnicht mehr so einfach, da unsere Privatsspäre durch fadenscheinige Gesetze immer weiter aufgelösst wird, und bald jeder unter Terrorverdacht steht. Die EU möchte Gesetze, dass sogar die Verschlüsselung zwischen Privacy Messenger <a href="https://netzpolitik.org/2023/chatkontrolle-eu-gesetzgebung-einfach-erklaert/">offen gelegt wird</a>.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="420" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/privacyemailprovider-title.png" alt="" class="wp-image-12334" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/privacyemailprovider-title.png 800w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/privacyemailprovider-title-300x158.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/privacyemailprovider-title-768x403.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/privacyemailprovider-title-500x263.png 500w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Die besten Privacy Email Provider - Quelle Bild searchenginesreports.net</figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Dieser Artikel richtet sich an alle, die auf der Suche nach einem sicheren E-Mail-Provider sind – sei es aus Sorge um die eigene Privatsphäre, aus beruflichen Gründen oder einfach aus dem Wunsch heraus, sich gegen die ständig wachsenden Beschnüfflungsversuche seitens Staaten und Behörden abzusichern</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir tauchen ein in die Welt der E-Mail-Sicherheit und beleuchten, was einen sicheren E-Mail-Provider ausmacht. Dabei gehen wir nicht nur auf technische Aspekte wie Ende-zu-Ende-Verschlüsselung und Serverstandorte ein, sondern werfen auch einen Blick auf die Benutzerfreundlichkeit und Zusatzfunktionen, die die vorgestellten E-Mail-Services bieten. </p>





<h2 class="wp-block-heading">Was ist das Problem der meissten Standard Email Betreiber</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Zuersteinmal schauen wir uns kurz das eigentliche Problem von Emails an. Beim Versenden von E-Mails gibt es grundlegend zwei Arten der Übertragung: <strong>verschlüsselt</strong> und <strong>unverschlüsselt</strong>. Standardmäßig werden E-Mails oft über unverschlüsselte Ports (zum Beispiel SMTP-Port <strong>25</strong>) gesendet, was bedeutet, dass die Daten während der Übertragung leicht abgefangen und gelesen werden können. Viele E-Mail-Server speichern auch empfangene E-Mails unverschlüsselt, was sie anfällig für unbefugten Zugriff macht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Privacy-fokussierte E-Mail-Anbieter verwenden hingegen spezielle Techniken, um sowohl die Übertragung als auch die Speicherung von E-Mails zu sichern. Sie nutzen verschlüsselte <a href="https://yourdevice.ch/netzwerkprotokolle-definition-uebersicht/">Ports</a> (zum Beispiel SMTP-Port <strong>465 oder 587 mit SSL/TLS</strong>) für das Senden von E-Mails, um die Daten während der Übertragung zu verschlüsseln. Zusätzlich verschlüsseln diese Anbieter die E-Mails auf ihren Servern, oft mit <strong>Ende-zu-Ende-Verschlüsselung</strong> wie zum Beispiel <a href="https://yourdevice.ch/emails-mit-openpgp-verschluesseln/">OpenPGP</a>. Dies bedeutet, dass selbst wenn jemand Zugriff auf den Server erhält, die Inhalte der E-Mails ohne den passenden Schlüssel unlesbar bleiben. Solche Maßnahmen erhöhen signifikant den Datenschutz und die Sicherheit der Kommunikation.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Herausgabe von Daten</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Problem mit einigen E-Mail-Providern besteht darin, dass sie häufig gezwungen werden, einfach Daten herauszugeben, oft aufgrund von gesetzlichen Anforderungen oder behördlichen Anfragen. In solchen Fällen ist es entscheidend, dass die E-Mails <strong>verschlüsselt</strong> sind. Eine starke Verschlüsselung, wie die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, stellt sicher, dass nur der Absender und der beabsichtigte Empfänger den Inhalt der E-Mail lesen können. Deshalb wird die Bedeutung des Serverstandorts relativiert, da die Verschlüsselung den Schutz der Daten gewährleistet, unabhängig davon, wo die Server physisch stehen. In einem verschlüsselten System können Provider keine lesbareren Inhalte herausgeben, selbst wenn sie dazu aufgefordert werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Tutanota Mail</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://mail.tutanota.com/login">Tutanota</a> ähnelt in vielerlei Hinsicht ProtonMail, jedoch ist der Dienst in Deutschland ansässig, was bei den am meisten auf Privatsphäre bedachten Nutzern für einige Stirnrunzeln sorgen könnte. Obwohl Deutschland strenge Datenschutzgesetze hat, betreibt die deutsche Regierung auch umfangreiche Überwachung, stellt die Basis für die ausgedehnten europäischen Operationen der NSA dar und ist bekannt für die Zusammenarbeit mit der NSA. Da Tutanota jedoch alle E-Mails Ende-zu-Ende verschlüsselt, sollte dies keine Rolle spielen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/tutonotamail.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="410" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/tutonotamail.jpg" alt="" class="wp-image-12335" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/tutonotamail.jpg 800w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/tutonotamail-300x154.jpg 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/tutonotamail-768x394.jpg 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/tutonotamail-500x256.jpg 500w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">In der Suche nach einem sicheren E-Mail-Provider sticht Tutanota als eine hervorragende Option hervor. Basierend in Deutschland, kombiniert dieser Dienst hochmoderne Sicherheitsfunktionen mit Benutzerfreundlichkeit, um den Anforderungen verschiedener Nutzergruppen gerecht zu werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>End-zu-End-Verschlüsselung</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Im Zentrum von Tutanota steht die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Im Gegensatz zu traditionellen E-Mail-Diensten, die oft unverschlüsselte Daten speichern, verschlüsselt Tutanota sämtliche Inhalte – vom Betreff bis zum Anhang. Diese Verschlüsselung gewährleistet, dass nur der Absender und der Empfänger Zugriff auf den Inhalt der Nachrichten haben. Selbst Tutanota selbst kann diese E-Mails nicht einsehen, was einen bemerkenswerten Datenschutzstandard setzt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Tutanota verschlüsselt Nachrichten mit einem AES-128-Verschlüsselungsalgorithmus, einem RSA-2048-Handshake, anstatt PGP zu verwenden. Dies ermöglicht es, E-Mail-Betreffzeilen bei Versand an andere Tutanota-Nutzer zu verschlüsseln, bedeutet jedoch, dass das System nicht interoperabel mit „normalen“ PGP-Nutzern ist. Leider ist das nicht mit Adressen kompatible, die nicht von Tutanota sind, aber, man kann ein Passwort für eine Email festlegen, der Empfänger erhält eine Email mit einem Link, welcher dann zur mit dem entsprechenden Passwort zu öffnen ist</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Serverstandort</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Tutanotas Server befinden sich in Deutschland. Obwohl Deutschland Teil des globalen Überwachungsnetzwerkes ist, bietet die Gesetzgebung teilweise einen soliden rechtlichen Rahmen zum Schutz persönlicher Daten. Tutanotas Engagement für Datenschutz wird dadurch verstärkt, dass sie keine Zugriffsmöglichkeiten auf die verschlüsselten Daten haben, wodurch selbst bei behördlichen Anfragen die Privatsphäre der Nutzer geschützt bleibt.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Benutzerfreundlichkeit</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Trotz seiner ausgeklügelten Verschlüsselungstechnologie bleibt Tutanota erstaunlich benutzerfreundlich. Mit intuitiven Oberflächen für Web und mobile Anwendungen können Nutzer problemlos auf ihre E-Mails zugreifen und diese verwalten. Die Integration von Kalenderfunktionen und die Möglichkeit, mehrere Kalender zu unterstützen, macht Tutanota auch für Geschäftsbenutzer attraktiv.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Kosten und Zugänglichkeit</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Tutanota bietet sowohl eine kostenlose Version als auch bezahlte Abonnements. Während die kostenlose Version bereits ein hohes Maß an Sicherheit und Funktionen bietet, ermöglichen die bezahlten Versionen erweiterte Funktionen wie Support für benutzerdefinierte Domains und Prioritätensupport. Dies macht Tutanota sowohl für Privatpersonen als auch für Unternehmen attraktiv.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Einschränkungen und Überlegungen</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Nachteil von Tutanota ist das Fehlen von PGP-Unterstützung. Dies bedeutet, dass Nutzer, die bereits PGP verwenden, sich an das spezifische Verschlüsselungssystem von Tutanota anpassen müssen. Außerdem ist der Prioritätensupport nur in der teuersten Abonnementstufe verfügbar, was für einige Nutzer ein Hindernis darstellen könnte.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Vorteile</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Kostenlose Version verfügbar</li>



<li>Unterstützt benutzerdefinierte Domains</li>



<li>Unterstützt mehrere Kalender</li>



<li>Native Android/iOS-Apps</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nachteile</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Priorisierter Support nur in der teuersten Stufe</li>



<li>Keine PGP-Unterstützung</li>



<li>nicht mit Emailclients wie Thunderbird kompatible</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">ProtonMail</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn es um sichere E-Mail-Provider geht, ist <a href="https://proton.me/de/mail">ProtonMail</a> ein Name, der oft an vorderster Front steht. Mit seinem Sitz in der Schweiz bietet ProtonMail ein beeindruckendes Maß an Sicherheit und Datenschutz, das perfekt auf die Bedürfnisse der Nutzer in der heutigen digitalen Welt zugeschnitten ist.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/protonmailprovider.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="538" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/protonmailprovider-1024x538.png" alt="" class="wp-image-12336" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/protonmailprovider-1024x538.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/protonmailprovider-300x158.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/protonmailprovider-768x403.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/protonmailprovider-500x263.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/protonmailprovider.png 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<h3 class="wp-block-heading"><strong>End-zu-End-Verschlüsselung</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">ProtonMail ist bekannt für seine starke Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, die sicherstellt, dass nur der Absender und der Empfänger Zugriff auf den Inhalt der E-Mails haben. Diese Verschlüsselung schützt nicht nur den Inhalt, sondern auch die Betreffzeilen und Anhänge. Interessanterweise nutzt ProtonMail sowohl seine eigene Verschlüsselungstechnologie als auch das bekannte und vertrauenswürdige PGP (Pretty Good Privacy), was eine zusätzliche Sicherheitsebene und Interoperabilität mit anderen PGP-Nutzern bietet. Emails zwischen Proton Usern sind automatisch und ohne zutun verschlüsselt. Da Proton auf PGP setzt, können PGP Schlüssel ausgetauscht werden, und somit ist auch eine verschlüsselte Kommunikation zwischen Proton und Nicht-Proton Usern möglich.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Serverstandort</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Schweiz, bekannt für ihre strengen Datenschutzgesetze, ist der ideale Standort für ProtonMail. Im Gegensatz zu Ländern, die Teil von Überwachungsallianzen wie den Five Eyes sind, bietet die Schweiz eine zusätzliche Datenschutzschicht. ProtonMail ist daher nicht nur durch seine Technologie, sondern auch durch seinen Standort geschützt, was eine zusätzliche Beruhigung für Nutzer bedeutet, die Wert auf ihre Privatsphäre legen.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Benutzerfreundlichkeit</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">ProtonMail schafft es, seine fortschrittlichen Sicherheitsmaßnahmen mit einer benutzerfreundlichen Schnittstelle zu verbinden. Die Plattform ist sowohl für Web- als auch für mobile Anwendungen optimiert, was den Zugriff und die Verwaltung von E-Mails für die Nutzer einfach und angenehm macht. Die PGP Export und Import Funktionen sind jedoch nur im Webmail verfügbar. </p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong><strong>Kosten und Zugänglichkeit</strong></strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">ProtonMail bietet verschiedene Tarifoptionen an, von einer kostenlosen Grundversion bis hin zu mehreren Premium-Plänen. Diese Flexibilität ermöglicht es sowohl Einzelpersonen als auch Unternehmen, einen Plan zu wählen, der ihren Bedürfnissen und ihrem Budget entspricht. Die Premium-Versionen bieten erweiterte Funktionen wie mehr Speicherplatz, benutzerdefinierte Domains und Prioritätensupport.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Zusatzfunktionen</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiterer Vorteil von ProtonMail ist die Integration von zusätzlichen Diensten wie ProtonVPN, was den Nutzern eine zusätzliche Sicherheitsebene bietet. Diese Integration macht ProtonMail zu einer umfassenden Lösung für Nutzer, die nicht nur ihre E-Mails, sondern auch ihre gesamte Online-Präsenz schützen möchten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Vorteile</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>PGP Verschlüsselung innerhalb der App</li>



<li>Verschlüsselte Emails an alle senden möglich</li>



<li>importieren von Mails und Kontakten möglich</li>



<li>E2E Verschlüsselung für Emails, Kalender und Kontakte</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nachteile</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>kann teuer werden</li>



<li>nicht mit Email Clients kompatible wie Thunderbird</li>



<li>Android App verwendet Google Push</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Countermail</h2>



<p class="wp-block-paragraph">In unserer Suche nach einem sicheren E-Mail-Provider, der die in der Einleitung genannten Aspekte erfüllt, sticht <a href="https://countermail.com/">CounterMail</a> als eine eher unbekanntere Option hervor, besonders für diejenigen, die hohe Ansprüche an Datenschutz und Anonymität stellen. Da ich ein Freund von dezentralisierung bin, stelle ich Euch hier den eher unbekannteren Email Provider vor.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/countermailemailprovider.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/countermailemailprovider-1024x576.png" alt="" class="wp-image-12337" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/countermailemailprovider-1024x576.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/countermailemailprovider-300x169.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/countermailemailprovider-768x432.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/countermailemailprovider-1536x864.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/countermailemailprovider-500x281.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/countermailemailprovider.png 1920w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<h3 class="wp-block-heading"><strong>End-zu-End-Verschlüsselung</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">End-to-End-Verschlüsselung ist ein Sicherheitsprotokoll, das verhindert, dass Dritte auf Informationen zugreifen können, während diese übertragen werden. Deine E-Mail wird auf dem Server von CounterMail verschlüsselt und auf dem Server des Empfängers entschlüsselt. Sollte jemand sie abfangen, wären die Daten für diese Person nutzlos, da sie nicht über die Entschlüsselungsschlüssel verfügt. Selbst CounterMail besitzt die Schlüssel nicht, sodass sie nicht auf deine Daten zugreifen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">CounterMail verwendet den OpenPGP-Standard für E-Mail-Verschlüsselung; dieser Standard ist der beliebteste, den E-Mail-Clients zur Verschlüsselung von E-Mails nutzen. Der Nachteil ist, dass du verschlüsselte E-Mails von CounterMail nur an Clients senden kannst, die ebenfalls den OpenPGP-Standard verwenden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">OpenPGP verschlüsselt den Inhalt deiner Nachricht, aber nicht die Betreffzeile, aufgrund der Art und Weise, wie es konzipiert ist. Um die Betreffzeile zu verschlüsseln, verwendet CounterMail zusätzliche RSA- und AES-CBC-Verschlüsselung.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Keine Datenspeicherung auf Festplatten</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Einzigartig an CounterMail ist die Verwendung von diskless web servers. Diese Innovation bedeutet, dass E-Mails nicht auf physischen Festplatten gespeichert werden, wodurch das Risiko einer Datenkompromittierung durch physische oder digitale Angriffe erheblich verringert wird.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Schutz der Anonymität</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">CounterMail speichert auf Dauer keine IP-Adressen seiner Nutzer, was einen zusätzlichen Schutz der Anonymität bietet. Dies ist besonders wichtig für Nutzer, die ihre digitale Identität und Standortdaten schützen möchten.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Benutzerfreundlichkeit und Zugänglichkeit</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">CounterMail punktet nicht gerade in Sachen Benutzerfreundlichkeit. Die Benutzeroberfläche der Plattform ist nicht so intuitiv wie das, was man bei vielen Wettbewerbern findet. Mit einem dunklen Hintergrund und olivgrünen sowie weißen Farben, um Text hervorzuheben, sieht es eher wie ein Werkzeug für Hacker aus und nicht für den alltäglichen Nutzer.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Glücklicherweise ist die Anmeldung nicht schwierig. Aber das Design wirkt veraltet eher veraltet.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Ideal für Datenschutz-Puristen</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">CounterMail ist ideal für Benutzer, die eine weniger bekannte, aber extrem sichere E-Mail-Option suchen. Es ist besonders beliebt bei Nutzern, die Privatsphäre über alle anderen Funktionen stellen. CounterMail bietet eine gute Kombination aus Sicherheit, Datenschutz und Anonymität. Für diejenigen, die auf der Suche nach einem E-Mail-Provider sind, der keine Kompromisse bei der Privatsphäre eingeht, ist CounterMail eine ausgezeichnete Wahl.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Vorteile</strong> </p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Starke Sicherheit: CounterMail verwendet diskless web servers, was bedeutet, dass Daten nicht auf physischen Festplatten gespeichert werden, wodurch das Risiko einer Datenkompromittierung verringert wird.</li>



<li>Ende-zu-Ende-Verschlüsselung: E-Mails sind während der Übertragung und Speicherung sicher verschlüsselt.</li>



<li>Keine IP-Logs: CounterMail speichert keine IP-Adressen, was die Anonymität der Nutzer schützt.</li>



<li>Physischer Sicherheitsschlüssel: Unterstützung für USB-Schlüssel zur Authentifizierung.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nachteile</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Benutzerfreundlichkeit: Die Oberfläche und Funktionalitäten könnten für einige Nutzer weniger intuitiv sein.</li>



<li>Keine mobile App: CounterMail bietet derzeit keine dedizierte App für mobile Geräte.</li>



<li>Kosten: Im Vergleich zu anderen Anbietern könnten die Kosten für CounterMail deutlich höher sein, insbesondere wenn zusätzliche Funktionen benötigt werden.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Mailfence</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mailfence ist ein E-Mail-Provider, der sich auf Datenschutz und Sicherheit spezialisiert hat. Er bietet eine Kombination aus Ende-zu-Ende-Verschlüsselung und digitaler Signatur basierend auf OpenPGP. Zu den Vorteilen von Mailfence gehören die Integration von Kalender- und Kontaktverwaltung sowie ein sicherer Dokumentenspeicher. Der Dienst betont die Wichtigkeit von Nutzerprivatsphäre und steht im Einklang mit den strengen europäischen Datenschutzgesetzen, da die Server in Belgien stehen. Mailfence ist eine gute Wahl für Nutzer, die eine ausgewogene Mischung aus Sicherheit, Funktionalität und Benutzerfreundlichkeit suchen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/mailfenceprovider-1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="474" height="248" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/mailfenceprovider-1.jpg" alt="" class="wp-image-12350" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/mailfenceprovider-1.jpg 474w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/mailfenceprovider-1-300x157.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 474px) 100vw, 474px" /></a></figure>
</div>


<h3 class="wp-block-heading"><strong>Ende-zu-Ende-Verschlüsselung und OpenPGP-Standard</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://mailfence.com/">Mailfence</a> verwendet die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung basierend auf dem OpenPGP-Standard, um sicherzustellen, dass nur der beabsichtigte Empfänger den Inhalt der E-Mails lesen kann.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Serverstandort </strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Mailfence's Serverstandort in Belgien bedeutet, dass der Dienst den EU-Datenschutzgesetzen unterliegt. Während die EU strenge Datenschutzregeln hat, gibt es auch Mechanismen, die es Behörden ermöglichen, unter bestimmten Umständen Zugang zu E-Mail-Daten zu erlangen. Dies könnte für Nutzer, die extrem hohen Wert auf Privatsphäre legen, ein Bedenken sein, da EU-Länder rechtlich verpflichtet sein könnten, auf behördliche Anfragen zu reagieren.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Integrierte Kalender- und Kontaktverwaltung</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Neben dem E-Mail-Dienst bietet Mailfence integrierte Kalender- und Kontaktverwaltungsfunktionen, was es zu einer umfassenden Kommunikationslösung macht.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Sichere Dokumentenspeicherung</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Mailfence umfasst auch sichere Speicheroptionen für Dokumente, was den Nutzern erlaubt, ihre wichtigen Dateien an einem geschützten Ort aufzubewahren.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Benutzerfreundlichkeit und Flexibilität</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Mailfence ist bekannt für seine Benutzerfreundlichkeit. Der Zugriff auf den Dienst erfolgt hauptsächlich über einen Webbrowser, was eine flexible Nutzung auf verschiedenen Geräten ermöglicht. Obwohl Mailfence keine dedizierten mobilen Apps bietet, ist die Website für mobile Geräte optimiert, sodass Benutzer auch unterwegs bequem auf ihre E-Mails zugreifen können. Diese Zugänglichkeit und einfache Handhabung machen Mailfence zu einer guten Wahl für Nutzer, die einen leicht zugänglichen, aber sicheren E-Mail-Service suchen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Vorteile</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Starke Verschlüsselung: Bietet sichere Ende-zu-Ende-Verschlüsselung basierend auf OpenPGP.</li>



<li>Integrierte Funktionen: Bietet Kalender, Kontaktverwaltung und Dokumentenspeicher.</li>



<li>Benutzerfreundlichkeit: Einfacher Zugriff über den Webbrowser, auch mobil optimiert.</li>



<li>Unterstützung von Mail Clients via SMTP/IMAP/POP3 (Thunderbird kompatible)</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nachteile</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Keine dedizierten Apps: Bietet keine speziellen Apps für mobile Geräte.</li>



<li>Potenzieller behördlicher Zugriff: Als EU-basiertes Unternehmen könnte Mailfence rechtlich zur Datenherausgabe gezwungen werden.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Mailbox.org</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://mailbox.org/de/">Mailbox.org</a> ist ein weiterer prominenter Akteur auf dem Markt der sicheren E-Mail-Provider, der sich durch seine Datenschutzfunktionen und seine Verpflichtung zur Sicherung der Benutzerkommunikation auszeichnet. Mit Sitz in Deutschland bietet Mailbox.org eine interessante Alternative zu Diensten wie Tutanota und ProtonMail.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/mailboxorgemailprivider.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="658" height="358" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/mailboxorgemailprivider.jpg" alt="" class="wp-image-12338" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/mailboxorgemailprivider.jpg 658w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/mailboxorgemailprivider-300x163.jpg 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/mailboxorgemailprivider-500x272.jpg 500w" sizes="auto, (max-width: 658px) 100vw, 658px" /></a></figure>
</div>


<h3 class="wp-block-heading"><strong>Ende-zu-Ende-Verschlüsselung</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Mailbox.org setzt auf starke Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, um die Privatsphäre und Sicherheit seiner Nutzer zu gewährleisten. Diese Verschlüsselung schützt die Inhalte der E-Mails vor unbefugtem Zugriff, sowohl während der Übertragung als auch bei der Speicherung auf den Servern. Mailbox.org unterstützt auch PGP, was den Nutzern ermöglicht, mit anderen PGP-Nutzern weltweit sicher zu kommunizieren.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Serverstandort</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Als deutsches Unternehmen ist Mailbox.org an Datenschutzgesetze in Deutschlands gebunden. Diese Gesetze bieten eigentlich einen starken rechtlichen Rahmen zum Schutz der Daten der Nutzer. Gleichzeitig ist es wichtig zu erwähnen, dass Deutschland auch Teil verschiedener internationaler Überwachungsnetzwerke ist. Mailbox.org begegnet diesem Umstand durch starke Verschlüsselung und eine klare Datenschutzpolitik.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Benutzerfreundlichkeit</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Mailbox.org bietet eine benutzerfreundliche Oberfläche, die es einfach macht, sichere E-Mails zu senden und zu empfangen. Die Plattform ist sowohl für Einsteiger als auch für erfahrene Benutzer geeignet und bietet neben E-Mail-Diensten auch Kalender-, Adressbuch- und Cloud-Speicherfunktionen.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Flexibilität in den Tarifen</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Von kostenlosen Testversionen bis hin zu erschwinglichen Premium-Plänen bietet Mailbox.org eine breite Palette an Tarifoptionen. Diese Flexibilität macht den Dienst sowohl für Privatpersonen als auch für Unternehmen attraktiv, die auf der Suche nach einer sicheren E-Mail-Lösung sind.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Zusätzliche Funktionen</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Mailbox.org geht über die reine E-Mail-Funktionalität hinaus und bietet integrierte Office-Funktionen, was es zu einer umfassenden Kommunikationslösung macht. Diese Zusatzfunktionen sind besonders für Geschäftskunden attraktiv, die eine integrierte Lösung für ihre Kommunikationsbedürfnisse suchen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Vorteile</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Unterstützt PGP-Verschlüsselung</li>



<li>Unterstützung für benutzerdefinierte Domains</li>



<li>E-Mail-/Spam-Filter</li>



<li>Unterstützt POP/IMAP/SMTP heisst also Thunderbird kompatiblität</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nachteile</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Kein mobiler Client</li>



<li>Laut dem Transparenzbericht 2022 von Mailbox.org wurden von 55 behördlichen Auskunftsanfragen im Jahr 2022 insgesamt 14 zurückgewiesen, da sie entweder Fehler enthielten oder rechtlich unzulässig waren. Von diesen wurden 7 Anfragen anschließend korrekt gestellt und bearbeitet, während in 7 Fällen bei der Ablehnung geblieben ist. Mailbox.org gibt also nur Daten bei rechtmäßigen und fehlerfreien Anfragen heraus. Seit 2023 beantwortet Mailbox.org nur noch Anfragen, die über gesicherte Wege wie PGP-E-Mail oder Briefpost eingehen. Dies deutet darauf hin, dass Mailbox.org keine Daten ohne entsprechende rechtliche Genehmigung herausgibt​<a href="https://mailbox.org/de/post/transparenzbericht-2022" target="_blank" rel="noreferrer noopener"></a>​.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Da die einfache Möglichkeit besteht, Emails aber via PGP zu Verschlüsseln, kann das lesen von Mails aber damit ausgeschlossen werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ausserdem können alle gesendeten und empfangenen E-Mails optional in einem PGP-verschlüsselten Guard-Postfach gespeichert werden. Unverschlüsselte E-Mails sind während der Übertragung immer noch abfangbar, sollten aber auf den Servern sicher sein. Wie bei der serverseitigen vollständigen PGP-Verschlüsselung einzelner E-Mails, sind Guard-Postfächer zusätzlich durch ein Passwort gesichert, das nur der Nutzer kennt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Anmerkungen und Denkanstoss</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Empfehlungen für E-Mail-Provider konzentrieren sich auf Privatsphäre im täglichen Gebrauch und behandeln nicht die Einrichtung anonymer E-Mail-Adressen. Es ist wichtig zu verstehen, dass die Bereitstellung eines zuverlässigen E-Mail-Services mit Kosten verbunden ist. Daher solltet Ihr bereit sein, für einen vertrauenswürdigen E-Mail-Provider zu bezahlen, anstatt ausschließlich kostenlose Optionen zu erwägen. Kostenfreie, spendenfinanzierte Dienste wie SecureMail.biz oder Xalia mussten in der Vergangenheit aufgrund finanzieller Probleme eingestellt werden. Diese Realität unterstreicht die Notwendigkeit, für qualitativ hochwertige Dienste zu bezahlen. Falls Emailservices Gratis sind, und Euch Anonymität und Privatsspähre versprochen werden, dann denkt an das bekannte Problem, ist etwas gratis, seid Ihr das Produkt!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich hoffe Euch die Auswahl eines entsprechenden Email Providers etwas einfacher gemacht zu haben. Wer gern sich etwas tiefer mit der Materie auseinandersetzen will, dem emfehle ich die Kategorie <a href="https://www.privacy-handbuch.de/handbuch_31.htm">Mails</a> auf dem Privacy-Handbuch. Wer sich für die PGP Verschlüsselung auf Email Clients interessiert, schaut mal <a href="https://yourdevice.ch/emails-mit-openpgp-verschluesseln/">hier</a> vorbei. </p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/die-besten-5-privatspaehre-orientierten-email-anbieter/">Die besten 5 privatspähre orientierten Email Anbieter</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://yourdevice.ch/die-besten-5-privatspaehre-orientierten-email-anbieter/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kann der Staat Bitcoin zensieren oder kontrollieren</title>
		<link>https://yourdevice.ch/kann-der-staat-bitcoin-zensieren-oder-kontrollieren/</link>
					<comments>https://yourdevice.ch/kann-der-staat-bitcoin-zensieren-oder-kontrollieren/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Dec 2023 15:35:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bitcoin]]></category>
		<category><![CDATA[bitcoin]]></category>
		<category><![CDATA[Theorie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://yourdevice.ch/?p=12286</guid>

					<description><![CDATA[<p>Kann der Staat Bitcoin kontrollieren oder zensieren, kann er uns vom Kauf, Verkauf, Handeln und bezahlen abhalten? Menschen die sich neu mit Bitcoin beschäftigen, fragen sich auch immer wieder ob...</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/kann-der-staat-bitcoin-zensieren-oder-kontrollieren/">Kann der Staat Bitcoin zensieren oder kontrollieren</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Kann der Staat Bitcoin kontrollieren oder zensieren, kann er uns vom Kauf, Verkauf, Handeln und bezahlen abhalten? Menschen die sich neu mit Bitcoin beschäftigen, fragen sich auch immer wieder ob der Staat oder die Regierung in einem Worst Case Szenario einen davon abhalten können, Bitcoin zu nutzen um beispielsweise mit anderen Handel zu betreiben. Diese Frage ist berechtigt, sucht man doch in einer aktuell hoch-inflationären Phase nach Alternativen um sein Vermögen in Sicherheit zu bringen. In diesem Beitrag werde ich erklären, warum es für Staaten oder Regierungen extrem schwierig, wenn nicht gar unmöglich ist, den Zugang zu Bitcoin und seinem Netzwerk zu kontrollieren oder zu unterbinden. Diese Einsicht kann dazu beitragen, Ängste zu zerstreuen und das Verständnis für die Grundprinzipien von Bitcoin zu fördern.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="614" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/bitcoin-lock-1024x614.jpg" alt="" class="wp-image-12289" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/bitcoin-lock-1024x614.jpg 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/bitcoin-lock-300x180.jpg 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/bitcoin-lock-768x461.jpg 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/bitcoin-lock-1536x921.jpg 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/bitcoin-lock-500x300.jpg 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/bitcoin-lock.jpg 1667w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>




<h2 class="wp-block-heading">Ports und Netzwerk Protokolle verbieten oder schliessen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Zuerst einmal sollten wir vielleicht verstehen, über welche <a href="https://yourdevice.ch/netzwerkprotokolle-definition-uebersicht/">Netzwerkebene und Protokolle</a> Bitcoin Clients bzw. das Netzwerk untereinander kommunziert. Die ist wichtig um zu verstehen, wieso Bitcoin nicht einfach so blockiert werden kann.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Bitcoin und Netzwerkprotokolle</h3>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>TCP/IP (Transmission Control Protocol/Internet Protocol):</strong> Bitcoin nutzt TCP/IP für die Kommunikation zwischen Knoten. TCP sorgt für eine zuverlässige Übertragung von Datenpaketen, während IP die Adressierung und Routing der Pakete übernimmt.</li>



<li><strong>Bitcoin Peer-to-Peer Protokoll:</strong> Dies ist ein spezifisches Protokoll, das auf TCP/IP aufbaut und für die Kommunikation zwischen Bitcoin-Knoten verwendet wird. Es regelt den Austausch von Transaktionsdaten, Blockdaten und anderen netzwerkspezifischen Informationen.</li>



<li><strong>Secure Sockets Layer (SSL)/Transport Layer Security (TLS):</strong> Viele Bitcoin-Knoten verwenden SSL/TLS für verschlüsselte Verbindungen, um die Sicherheit und Privatsphäre der Datenübertragung zu erhöhen. Dies macht es schwierig, diesen Traffic zu blockieren, da der Inhalt des Traffics nicht bekannt ist.</li>
</ol>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/netzwerkprotokolle.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="832" height="468" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/netzwerkprotokolle.jpg" alt="" class="wp-image-12292" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/netzwerkprotokolle.jpg 832w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/netzwerkprotokolle-300x169.jpg 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/netzwerkprotokolle-768x432.jpg 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/netzwerkprotokolle-500x281.jpg 500w" sizes="auto, (max-width: 832px) 100vw, 832px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Netzwerkpors filtern, Bitcoin Verkehr blockieren? Leider gibt es hier keine Aussichten Bitcoin zu blockieren</figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Was würde den nun passieren, falls man anfangen würde, bestimmte Ports die Bitcoin nutzt, zu blockieren</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Blockierung von TCP/IP:</strong> Da das Bitcoin-Netzwerk auf TCP/IP angewiesen ist, würde eine Blockierung dieser Protokolle den Bitcoin-Verkehr erheblich stören. Allerdings ist TCP/IP das Rückgrat des gesamten Internets, und seine Blockierung würde weitreichende Konsequenzen haben, die weit über Bitcoin hinausgehen.</li>



<li><strong>Blockierung des Bitcoin P2P-Protokolls:</strong> Eine spezifische Blockierung des Bitcoin P2P-Protokolls würde erfordern, dass Netzwerkadministratoren den Signaturverkehr des Protokolls erkennen und gezielt blockieren. Dies könnte die Verbreitung von Transaktionen und Blöcken beeinträchtigen, jedoch würden Nutzer die Nutzer alternative Kommunikationswege finden oder zu anderen Ports wechseln.</li>



<li><strong>Blockierung von SSL/TLS:</strong> Diese Protokolle sind für die sichere Kommunikation im Internet zentral. Eine Blockierung von SSL/TLS würde nicht nur Bitcoin betreffen, sondern auch eine Vielzahl anderer Dienste und Anwendungen, die für ihre Sicherheit auf verschlüsselte Kommunikation angewiesen sind. Da das Internet praktisch komplett via SSL/TLS verschlüsselt wird, und Bitcoin diese Verschlüsselung in Zukunft auch immer mehr nutzen wird, ist es unmöglich die Standardverschlüsselung weltweit zu blockieren.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Welche Auswege gäbe es falls Ports blockiert werden würden</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Falls wirlich Ports blockiert werden würden, kann das Netzwerk auf alternative Ports ausweichen. Die Umstellung benötigte etwas Zeit, da aber nicht alle Knotenpunkte online sein müssen, könnte dieser Wechel nach und nach vollzogen werden.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Dynamische Port-Nutzung:</strong> Bitcoin nutzt standardmäßig TCP Port 8333, aber Nutzer bzw Ihr könnt diesen Port ändern. Diese Flexibilität erschwert es, den Bitcoin-Verkehr spezifisch zu identifizieren und zu blockieren. Der Verkehr läuft aktuell noch zu einem Teil unverschlüsselt, mit <strong>BIP 150 und BIP 151</strong> sind aber bereits Methoden vorhanden um den Bitcoin Verkehr zu verschlüsseln. Sollte der Standard Bitcoin Port von <strong>8333</strong> von Firewalls bei Internet Service Providern geschlossen werden, könnte man mit BIP 150 und 151 auch theoretisch Bitcoin via Port 443 übertragen. Das ist der Standardinternet Port und kann nicht einfach so geschlossen werden ohne dass das Netz nicht mehr funktioniert.</li>



<li><strong>Verschlüsselter Verkehr:</strong> Moderne Bitcoin-Knoten nutzen oft Verschlüsselung (wie TLS) für ihre Verbindungen. Dies macht es für Firewalls schwerer, Bitcoin-Datenverkehr von anderem verschlüsselten Datenverkehr zu unterscheiden.</li>



<li><strong>Peer-to-Peer-Natur:</strong> Da Bitcoin ein Peer-to-Peer-Netzwerk ist, gibt es keinen zentralen Server, den man blockieren könnte. Um Bitcoin wirksam zu blockieren, müssten alle Verbindungen zu allen Bitcoin-Knoten weltweit unterbrochen werden, was praktisch unmöglich ist.</li>



<li><strong>Nutzung von VPNs und Tor:</strong> Ihr könntet VPNs, Socks5 oder das Tor-Netzwerk verwenden, um Euren Verkehr zu verschleiern und eine Firewall-Blockierung zu umgehen. Bitcoin unterstützt standardmässig auch Verbindungen über das Tor-Netzwerk, was die Anonymität und die Umgehung von Zensur erleichtert.</li>



<li><strong>Alternative Kommunikationsmethoden:</strong> In Extremfällen können Bitcoin-Daten sogar über alternative Kommunikationskanäle wie Satelliten oder Funk übertragen werden, was eine Blockade auf traditionellem Wege unmöglich macht.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Wir sehen also, dass eine Blockierung des Bitcoin Traffics ziemlich schwer bis aussichtslos ist, auch moderne Firewalls mit Deep Packet Inspection, welche bestimmten Traffic trotz verschlüsselung erkennen könnten, können ausgetrickst werden, indem man Socks5 oder V2Ray Protokolle nutzen könnte, mit denen es heutzutage es bereits ohne Probleme möglich ist, in China oder dem Iran normal ins Internet zu browsen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Bitcoin Wallets verbieten</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Verbot oder die Blockierung von <a href="https://yourdevice.ch/welche-bitcoin-wallets-gibt-es/">Bitcoin-Wallets</a> ist ebenfalls eine Herausforderung, die sich aus mehreren Gründen als schwierig, wenn nicht sogar aussichtslos erweist:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/electrum-2020-en-824885889.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1023" height="576" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/electrum-2020-en-824885889.jpg" alt="" class="wp-image-12295" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/electrum-2020-en-824885889.jpg 1023w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/electrum-2020-en-824885889-300x169.jpg 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/electrum-2020-en-824885889-768x432.jpg 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/electrum-2020-en-824885889-500x282.jpg 500w" sizes="auto, (max-width: 1023px) 100vw, 1023px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Wallets verbieten lässt sich nicht umsetzen, da man sie überall aus dem Internet herunterladen kann. Selbst wenn keine Hardware Wallets mehr verkauft werden dürften, lassen sich Bitcoin sicher auch in Software Wallets aufbewahren</figcaption></figure>
</div>


<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Software-Natur von Wallets:</strong> Bitcoin-Wallets sind im Wesentlichen Softwareanwendungen, die auf Computern, Smartphones oder sogar als Papier-Wallets existieren können. Diese Vielfalt macht es fast unmöglich, alle Wallets effektiv zu verbieten oder zu blockieren.</li>



<li><strong>Globale Verfügbarkeit und Zugänglichkeit:</strong> Wallet-Software kann von überall auf der Welt heruntergeladen werden. Selbst wenn ein Land den Zugang zu bekannten Wallet-Anbietern blockiert, gibt es zahlreiche andere Quellen im Internet, über die Nutzer die Software beziehen können.</li>



<li><strong>Keine zentrale Kontrollinstanz:</strong> Bitcoin-Wallets benötigen keine zentrale Genehmigung oder Registrierung. Sie können unabhängig erstellt und genutzt werden, ohne dass eine zentrale Behörde davon Kenntnis nehmen muss.</li>



<li><strong>Verschlüsselung und Sicherheit:</strong> Moderne Bitcoin-Wallets verwenden fortschrittliche Kryptographie, um die Sicherheit von Schlüsseln und Transaktionen zu gewährleisten. Selbst wenn Wallets identifiziert würden, wäre der Zugriff auf die darin enthaltenen privaten Schlüssel ohne die Zustimmung des Nutzers extrem schwierig.</li>



<li><strong>Anonymität und Pseudonymität:</strong> Nutzer von Bitcoin-Wallets können weitgehend anonym bleiben. Wallet-Adressen sind nicht direkt mit der Identität eines Individuums verknüpft, was die Verfolgung und das gezielte Vorgehen gegen einzelne Nutzer erschwert.</li>



<li><strong>Offline-Storage-Optionen (Cold Storage):</strong> Bitcoin-Wallets können offline gespeichert werden, z. B. auf Papier oder auf Hardware-Wallets. Diese Wallets sind nicht mit dem Internet verbunden und daher gegen Online-Razzien oder Hacks immun.</li>



<li><strong>Dezentralisierte Backup-Möglichkeiten:</strong> Selbst wenn eine bestimmte Wallet-Anwendung verboten oder blockiert wird, können Nutzer ihre Kryptowährung durch einfaches Aufschreiben oder anderweitiges Sichern ihrer privaten Schlüssel oder Seed-Phrasen bewahren und auf eine andere Wallet-Software übertragen.</li>



<li><strong>Open-Source-Software:</strong> Viele Bitcoin-Wallets sind Open Source, was bedeutet, dass der Code frei verfügbar und von jedermann einsehbar ist. Dies ermöglicht es Nutzern, ihre eigenen Wallets zu erstellen oder bestehende Wallets anzupassen, selbst wenn gängige Versionen verboten werden.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Und was ist mit Wallet Adressen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Blockierung von Bitcoin-Wallet-Adressen stellt eine noch komplexere Herausforderung dar, die sich vor allem aus der Art und Weise ergibt, wie das Bitcoin-Netzwerk und seine Adressen funktionieren. Ein praktisches Beispiel kann dies verdeutlichen</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/adressenverbieten.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/adressenverbieten-1024x576.jpeg" alt="" class="wp-image-12296" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/adressenverbieten-1024x576.jpeg 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/adressenverbieten-300x169.jpeg 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/adressenverbieten-768x432.jpeg 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/adressenverbieten-1536x864.jpeg 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/adressenverbieten-500x281.jpeg 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/adressenverbieten.jpeg 1822w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Bitcoin Adressen blockieren? Nicht möglich da Ihr immer neue Adressen generieren könnt und niemand Euch davon abhalten kann jemanden anderem Bitcoin zu schicken</figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Stellen wir uns vor, ein Land beschließt, bestimmte Bitcoin-Adressen zu blockieren, um zu verhindern, dass Gelder an diese Adressen gesendet oder von diesen empfangen werden. Auf den ersten Blick scheint dies eine direkte Lösung zu sein, aber bei näherer Betrachtung treten mehrere Probleme auf:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Pseudonymität der Adressen:</strong> Bitcoin-Adressen sind pseudonym. Das bedeutet, sie sind nicht direkt mit der Identität einer Person verknüpft. Ohne zusätzliche Informationen ist es für Außenstehende schwierig zu bestimmen, wer der Eigentümer einer bestimmten Adresse ist.</li>



<li><strong>Leichte Erzeugung neuer Adressen:</strong> Bitcoin-Nutzer können nahezu unbegrenzt neue Adressen generieren. Wenn eine Adresse blockiert wird, kann der Nutzer einfach und sofort eine neue Adresse erstellen. Dieser Prozess erfordert keine Genehmigung oder Registrierung und kann mit jeder Bitcoin-Wallet-Software durchgeführt werden.</li>



<li><strong>Dezentralisierung des Netzwerks:</strong> Das Bitcoin-Netzwerk ist dezentralisiert, was bedeutet, dass es keinen zentralen Punkt gibt, an dem Transaktionen gestoppt oder gefiltert werden können. Transaktionen werden direkt zwischen Nutzern über das globale Peer-to-Peer-Netzwerk abgewickelt.</li>



<li><strong>Globale Natur von Bitcoin:</strong> Da Bitcoin ein globales Netzwerk ist, müsste eine Blockade von Adressen weltweit umgesetzt werden, um effektiv zu sein. Dies würde eine beispiellose internationale Koordination und Kooperation erfordern.</li>



<li><strong>Mixing Services und Privacy Coins:</strong> Selbst wenn eine Adresse identifiziert und blockiert wird, könnt Ihr auf Mixing Services zurückgreifen, um die Herkunft von Transaktionen zu verschleiern.</li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph">Angesichts dieser Faktoren wird deutlich, dass die Blockierung von Bitcoin-Wallet-Adressen nicht nur technisch herausfordernd, sondern auch in der Praxis kaum durchsetzbar ist. Die inhärente Dezentralisierung, Pseudonymität und Flexibilität des Bitcoin-Netzwerks bieten also ziemlich starke Schutzmechanismen gegen derartige (Troll)Kontrollversuche.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Den Kauf bzw Verkauf von Bitcoin regulieren bzw verbieten</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Staaten und Regierungen haben tatsächlich die Möglichkeit, den offiziellen Kauf und Verkauf von Bitcoin zu regulieren, indem sie sich auf zentralisierte Kryptowährungsbörsen konzentrieren. Diese Börsen, die oft als Gateways für den Eintritt in die Welt der Kryptowährungen dienen, können reguliert, lizenziert und überwacht werden. Dadurch können Regierungen Maßnahmen wie Know-Your-Customer (KYC) und Anti-Geldwäsche (AML) Vorschriften durchsetzen, um die Identität der Nutzer zu überprüfen und die Herkunft der Gelder zu verfolgen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/micaregulation.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="418" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/micaregulation-1024x418.png" alt="" class="wp-image-12299" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/micaregulation-1024x418.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/micaregulation-300x123.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/micaregulation-768x314.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/micaregulation-500x204.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/micaregulation.png 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Börsengateways könnten reguliert werden, jedoch gibt es genug Alternativen, und wenn es drauf ankommt, brauchen wir keine Börsen um Bitcoin kaufen und verkaufen zu können</figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Jedoch gibt es parallel dazu eine wachsende Anzahl von dezentralisierten Plattformen und Methoden, die es ermöglichen, Bitcoin auf anonyme und weniger regulierte Weise zu kaufen und zu handeln. die bekanntesten Beispiel sind:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Hodl Hodl:</strong> <a href="https://hodlhodl.com/">Hodl Hodl</a> ist eine dezentralisierte Peer-to-Peer-Bitcoin-Börse, die es Euch ermöglicht, direkt miteinander zu handeln, ohne Eure Identität preiszugeben. Die Plattform benötigt keine KYC-Verifizierung, da sie lediglich als Vermittler auftritt, ohne die Gelder selbst zu halten.</li>



<li><strong>Bisq:</strong> <a href="https://yourdevice.ch/dezentrale-bitcoin-exchange-bisq-in-der-anwendung/">Bisq</a> ist eine weitere dezentralisierte Anwendung, die den anonymen Handel von Bitcoin und anderen Kryptowährungen ermöglicht. Es ist eine Open-Source-Plattform, die auf einem globalen Peer-to-Peer-Netzwerk basiert und Euch erlaubt, direkt und ohne zentrale Autorität zu handeln.</li>



<li><strong>RoboSats:</strong> Ähnlich wie die anderen genannten Plattformen, bietet <a href="https://learn.robosats.com/">RoboSats</a> eine dezentralisierte Lösung für den Bitcoin-Handel. Es legt einen Schwerpunkt auf Datenschutz und ermöglicht es Nutzern, anonym zu handeln.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Plattformen stellen eine ziemliche Hürde für die Regulierungsversuche von Staaten und Regierungen dar. Sie nutzen die Kernprinzipien von Bitcoin – Dezentralisierung und Pseudonymität – um uns mehr Freiheit und Privatsphäre beim Handel zu bieten. Obwohl solche Plattformen oft kleiner und weniger flüssig sind als zentralisierte Börsen, bieten sie eine wichtige Alternative für diejenigen, die Wert auf Anonymität und geringere Überwachung legen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Beispiele zeigen auf, dass selbst wenn Staaten und Regierungen den Handel auf zentralisierten Börsen streng regulieren, immer noch zahlreiche Möglichkeiten bestehen, Bitcoin auf anonyme und dezentralisierte Weise zu kaufen. Diese Alternativen machen es schwierig, den Bitcoin-Handel und -Besitz vollständig zu kontrollieren oder zu überwachen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Alle Nodes auf der Welt abschalten</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Ausschalten und Entfernen aller <a href="https://yourdevice.ch/was-ist-eine-bitcoin-full-node/">Bitcoin Core Clients</a>, also der Nodes, ist praktisch aussichtlos aus mehreren Gründen, die sich aus der Struktur und dem Wesen des Bitcoin-Netzwerks ergeben:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Dezentralisierung:</strong> Das Herzstück von Bitcoin ist wie Ihr bereits wisst, seine Dezentralisierung. Es gibt keine zentrale Stelle, kein zentrales Netzwerk oder Server, das/die abgeschaltet werden könnte(n). Die Nodes sind weltweit verteilt und werden von einer Vielzahl unabhängiger Akteure betrieben.</li>



<li><strong>Globale Verbreitung:</strong> Bitcoin-Nodes existieren in nahezu jedem Land der Welt. Ein koordiniertes Vorgehen gegen alle Nodes würde eine weltweite, synchronisierte Anstrengung erfordern, die angesichts der unterschiedlichen Rechtsvorschriften und Einstellungen gegenüber Kryptowährungen in verschiedenen Ländern nahezu unmöglich ist.</li>



<li><strong>Redundanz und Resilienz:</strong> Das Netzwerk ist so konzipiert, dass es auch bei Ausfall mehrerer Nodes weiterhin funktioniert. Neue Nodes können jederzeit hinzugefügt werden, und bestehende Nodes können ausfallen oder wieder online gehen, ohne das Gesamtnetzwerk wesentlich zu beeinträchtigen.</li>



<li><strong>Anonymität und Pseudonymität:</strong> Viele Node-Betreiber bleiben anonym oder pseudonym über das Tor Netzwerk. Das macht es schwierig, alle Betreiber zu identifizieren und gezielt vorzugehen.</li>



<li><strong>Technologische Anpassungsfähigkeit:</strong> Die Bitcoin-Community ist technologisch versiert und könnte auf Versuche, das Netzwerk zu stören, mit technischen Anpassungen reagieren. Zum Beispiel könnten Nodes verschlüsselte oder verdeckte Kommunikationsmethoden nutzen, um Entdeckung und Störung zu vermeiden.</li>



<li><strong>Motivation und Widerstandsfähigkeit der Community:</strong> Die Bitcoin-Community ist stark motiviert, das Netzwerk am Laufen zu halten. Selbst wenn ein signifikanter Anteil der Nodes abgeschaltet würde, ist es wahrscheinlich, dass die Community mit verstärkten Anstrengungen reagieren würde, um das Netzwerk zu erhalten und wiederherzustellen.</li>



<li><strong>Historische Präzedenzfälle:</strong> Versuche, dezentrale Netzwerke oder Technologien durch koordinierte Angriffe oder Razzien auszuschalten, waren in der Vergangenheit meist erfolglos. Beispiele hierfür sind die anhaltende Resilienz von Peer-to-Peer-Netzwerken trotz jahrelanger Bemühungen, sie zu unterbinden.</li>
</ul>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/bitcoinknotendeaktiveren.gif"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="330" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/bitcoinknotendeaktiveren.gif" alt="" class="wp-image-12293"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Bitcoin Knotenpunkte auschalten? Leider keine Möglichkeit für Regierungen und Staaten</figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Das Ausschalten und Entfernen aller Bitcoin-Nodes ist also eine nahezu unmögliche Aufgabe aufgrund der inhärenten Eigenschaften von Dezentralisierung, globaler Verbreitung, technologischer Anpassungsfähigkeit und der Widerstandsfähigkeit der Bitcoin-Community. Diese Eigenschaften machen Bitcoin zum widerstandsfähigsten Netzwerk, das es gibt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da Bitcoin Knotenpunkte in die Handtasche passen, ist ein Knotenpunkt leicht zu verstecken oder wieder aufzubauen. Ausserdem läuft ein Core Client auf einem Raspiblitz, auf dem fast alles laufen könnte:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/nodo_bitcoin_raspberry_pi_raspiblitz_ml.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="830" height="576" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/nodo_bitcoin_raspberry_pi_raspiblitz_ml.png" alt="" class="wp-image-12294" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/nodo_bitcoin_raspberry_pi_raspiblitz_ml.png 830w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/nodo_bitcoin_raspberry_pi_raspiblitz_ml-300x208.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/nodo_bitcoin_raspberry_pi_raspiblitz_ml-768x533.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/nodo_bitcoin_raspberry_pi_raspiblitz_ml-500x347.png 500w" sizes="auto, (max-width: 830px) 100vw, 830px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Ein Bitcoin Knotenpunkt, passt in jede Handtasche</figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Man müsste also alle Raspberry Besitzer Ihren Pi entwenden, was wohl eines der sinnlossesten Unterfangen der Welt wäre. Und weil man Bitcoin Core auch auf einen alten Laptop, Rechner, oder sontwas installieren kann, müsste man gleich alle Computer auch mitnehmen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mining verbieten oder verfolgen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das <a href="https://www.manager-magazin.de/unternehmen/tech/bitcoin-miner-zieht-es-wegen-verbots-in-china-nach-texas-und-kasachstan-a-430e0257-8170-4b36-a352-a51368e46e62">Verbot</a> von <a href="https://www.blocktrainer.de/blocktrainer-1x1/was-ist-mining/">Bitcoin-Mining</a>, wie das Beispiel Chinas zeigt, verdeutlicht, warum es schwierig ist, das Mining effektiv und dauerhaft zu unterbinden. Trotz Chinas umfassender Maßnahmen, das Bitcoin-Mining zu verbieten und zu regulieren, konnte das globale Bitcoin-Netzwerk weiterhin funktionieren. Hier sind einige Gründe, die erklären, warum ein Verbot des Bitcoin-Minings tendenziell aussichtslos ist:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Globale Dezentralisierung:</strong> Bitcoin-Mining ist von Natur aus global verteilt. Ein Verbot in einem einzelnen Land, selbst in einem so großen wie China, verhindert nicht, dass Mining in anderen Teilen der Welt fortgesetzt wird. Als China das Mining verbot, verlagerten viele Miner einfach ihre Operationen in andere Länder.</li>



<li><strong>Anpassungsfähigkeit des Netzwerks:</strong> Das Bitcoin-Netzwerk passt sich automatisch an die verfügbare Mining-Leistung an. Wenn viele Miner das Netzwerk verlassen (wie es nach dem Verbot in China der Fall war), wird das Mining einfacher und damit profitabler für die verbleibenden Miner. Dieser Mechanismus, bekannt als Schwierigkeitsanpassung, hilft, das Netzwerk stabil und funktionsfähig zu halten, selbst wenn ein großer Teil der Mining-Kapazität plötzlich wegfällt.</li>



<li><strong>Wirtschaftliche Anreize:</strong> Bitcoin-Mining ist wirtschaftlich attraktiv, besonders in Regionen mit günstigem Strom. Solange es wirtschaftliche Anreize gibt, wird es immer Akteure geben, die bereit sind, das Risiko eines Verbots zu umgehen, um Mining zu betreiben.</li>



<li><strong>Technologische Innovationen und Effizienzsteigerungen:</strong> Die ständige Weiterentwicklung und Verbesserung der Mining-Hardware führt zu effizienteren und kostengünstigeren Mining-Operationen. Diese Innovationen machen das Mining zugänglicher und widerstandsfähiger gegen regulatorische Hürden.</li>



<li><strong>Mangel an Durchsetzbarkeit:</strong> Das Aufspüren und Verhindern von Mining-Aktivitäten kann sich als sehr schwierig erweisen, insbesondere wenn Miner verdeckte oder mobile Operationen einrichten. In Ländern mit weniger strengen Regulierungen oder schwächerer Durchsetzung von Gesetzen kann das Mining trotz Verboten weiterhin florieren.</li>



<li><strong>Ausweichreaktionen und alternative Technologien:</strong> Miner können auf Verbote mit dem Einsatz alternativer Technologien oder Methoden reagieren, wie z.B. dem Einsatz erneuerbarer Energien oder dem Verlegen von Mining-Operationen in Regionen mit laxeren Vorschriften.</li>
</ol>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/miningverbieten.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/miningverbieten-1024x682.jpg" alt="" class="wp-image-12290" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/miningverbieten-1024x682.jpg 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/miningverbieten-300x200.jpg 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/miningverbieten-768x511.jpg 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/miningverbieten-500x333.jpg 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/miningverbieten.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Das Mining Verbot hat dazu geführt, dass die Geräte in anderen teilen der Welt wieder aufgebaut wurden sind</figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Das Beispiel Chinas zeigt, dass trotz des umfassenden Verbots und der Razzien gegen Miner die Gesamthashrate des Bitcoin-Netzwerks nach einer anfänglichen Verringerung wieder anstieg, als Miner ihre Operationen in andere Länder verlagerten. Dies demonstriert die Widerstandsfähigkeit und Anpassungsfähigkeit des Bitcoin-Netzwerks gegenüber Versuchen, das Mining zu unterbinden. Bitcoin bleibt ein robustes, global verteiltes System, das nicht leicht durch einzelstaatliche Maßnahmen kontrolliert oder unterdrückt werden kann.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Den Bitcoin Code ändern</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die sogenannten "<a href="https://www.blocktrainer.de/blocksize-war/">Blocksize Wars</a>" innerhalb der Bitcoin-Community sind ein hervorragendes Beispiel dafür, warum es schwierig, wenn nicht gar aussichtslos ist, grundlegende Aspekte des Bitcoin-Codes gegen den breiten Konsens der Community zu ändern. Dieses Ereignis zeigt deutlich, wie die dezentrale und konsensbasierte Natur von Bitcoin es schwierig macht, signifikante Änderungen vorzunehmen, insbesondere wenn diese Änderungen umstritten sind.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/bitcoincodeaendern.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="675" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/bitcoincodeaendern-1024x675.jpg" alt="" class="wp-image-12291" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/bitcoincodeaendern-1024x675.jpg 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/bitcoincodeaendern-300x198.jpg 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/bitcoincodeaendern-768x506.jpg 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/bitcoincodeaendern-500x330.jpg 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/bitcoincodeaendern.jpg 1080w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Der Code von Bitcoin kann nicht einfach so geändert werden, selbst wenn die Miner es wollen würden</figcaption></figure>
</div>


<h3 class="wp-block-heading">Hintergrund der Blocksize Wars</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die "Blocksize Wars" beziehen sich auf eine heftige Debatte innerhalb der Bitcoin-Community, die zwischen circa 2015 und 2017 stattfand. Der Kern des Konflikts war die Frage, wie das Bitcoin-Netzwerk skaliert werden sollte, um mit der wachsenden Anzahl von Transaktionen umzugehen. Eine Fraktion innerhalb der Community schlug vor, die Blockgröße von 1 MB zu erhöhen, um mehr Transaktionen pro Block zu ermöglichen und damit die Kapazität des Netzwerks zu erweitern. Selbst Grosse Nummern wie Coinbase waren für die Änderungen, ein grossteil der Miner hatten ebenfalls beabsichtigt, bei grösseren Blöcken mitmachen zu wollen, doch die Community sagte, wenn Ihr das machen wollt, gerne, wir nutzen dann leider nicht Euer neue Netzwerkwerk, sondern bleiben beim alten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was aus dem neuen Netzwerk entstanden ist, kann man <a href="https://coinmarketcap.com/currencies/bitcoin-cash/">hier</a> selber beurteilen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Warum die Änderungsbemühungen scheiterten</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Bitcoin basiert auf einem dezentralisierten Konsensmechanismus. Jede Änderung am Protokoll erfordert die Zustimmung der Mehrheit der Netzwerkteilnehmer, einschließlich der Miner, Node-Betreiber und Entwickler. Diese Diversität und Dezentralisierung der Machtstrukturen macht es schwierig, umstrittene Änderungen durchzusetzen.</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Community-Widerstand:</strong> Viele in der Community waren gegen eine Erhöhung der Blockgröße, da sie befürchteten, dass dies zu einer Zentralisierung des Netzwerks führen könnte. Größere Blöcke würden mehr Speicherplatz und Bandbreite erfordern, was kleinere Miner und Node-Betreiber benachteiligen und damit die Dezentralisierung gefährden könnte. </li>



<li><strong>Forking als Konsequenz:</strong> Die Unfähigkeit, einen Konsens zu finden, führte zur Schaffung von Bitcoin Cash, einem Hard Fork von Bitcoin, der eine erhöhte Blockgröße unterstützt. Dieser Fork spaltete die Community und zeigte, dass signifikante Änderungen am Protokoll oft zu einer Aufteilung des Netzwerks führen, anstatt zu einer universellen Akzeptanz. Die original Bitcoin Community verwendete weiterhin den original Code von Bitcoin. Heisst also, falls es eine Änderung im Netzwerk gibt, und es zu einem neuen Fork kommt, könnt Ihr mit Euren Nodes entscheiden, welches Netzwerk Ihr weiterhin verwenden möchtet.</li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph">Der grösste Teil der Community respektiert die ursprünglichen Designentscheidungen von Bitcoin, einschließlich der Blockgrößenbegrenzung, und bevorzugt konservative Ansätze zur Skalierung, die die Kernprinzipien von Dezentralisierung und Sicherheit bewahren.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Alternativen zur Skalierung:</strong> Anstatt die Blockgröße zu erhöhen, konzentrierte sich die Community auf alternative Skalierungslösungen wie Segregated Witness (SegWit) und das <a href="https://yourdevice.ch/was-ist-das-bitcoin-lightning-netzwerk/">Lightning Network</a>, die beide darauf abzielen, die Effizienz und Kapazität des Netzwerks zu erhöhen, ohne die Blockgröße zu ändern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Blocksize Wars illustrieren, dass Änderungen am Bitcoin-Code nicht einfach durchgesetzt werden können, selbst wenn mächtige Akteure wie große Miner oder Unternehmen wie Coinbase dies unterstützen. Die dezentrale und konsensbasierte Natur von Bitcoin, gepaart mit der starken Überzeugung der Community in die ursprünglichen Prinzipien und Designentscheidungen, macht es nahezu unmöglich, signifikante Änderungen vorzunehmen, insbesondere wenn sie umstritten sind. Dies bestätigt die Stärke und Widerstandsfähigkeit von Bitcoin gegenüber willkürlichen oder zentralisierten Änderungen. Die Idee hinter Bitcoin ist klar, ein dezentrales, begrenztes gut, das uns eben genau vor dem Diebstahl unserer Kaufkraft im aktuellen Schuldgeldsystem schützen soll. Wieso sollte die Community sich genau für Wege entscheiden, die uns wieder zur Zentralierung bringen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zusammenfassung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bitcoin hat sich als außergewöhnlich widerstandsfähig gegenüber Versuchen erwiesen, es auf verschiedenen Ebenen zu kontrollieren oder zu unterbinden. Die Gründe hierfür liegen in seiner dezentralisierten Struktur, der globalen Verbreitung und der robusten Technologie. Hier ist eine kurze Zusammenfassung, warum Bitcoin auf der Ebene des Netzwerks, durch Razzien auf Knotenpunkte und Mining-Verbote sowie durch Versuche der Codeänderung nicht mehr aus dem Weg zu räumen ist:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Netzwerkdezentralisierung:</strong> Bitcoin operiert auf einem globalen, dezentralisierten Peer-to-Peer-Netzwerk. Es gibt keinen zentralen Punkt, der kontrolliert oder abgeschaltet werden könnte. Dieses Netzwerk ist über Tausende von Knoten weltweit verteilt, was eine koordinierte Abschaltung praktisch unmöglich macht.</li>



<li><strong>Knotenpunkt-Razzien:</strong> Selbst umfassende Razzien auf Bitcoin-Knotenpunkte würden das Netzwerk nicht wesentlich beeinträchtigen. Neue Knoten können schnell eingerichtet werden, und das Netzwerk ist so konzipiert, dass es auch bei einem Ausfall vieler Knoten weiterhin funktioniert. Zudem sind viele Knotenbetreiber anonym oder pseudonym, was die Identifizierung und gezielte Verfolgung erschwert.</li>



<li><strong>Mining-Verbote:</strong> Versuche, das Mining zu verbieten, wie das Beispiel Chinas zeigt, führen nicht zum Stillstand des Netzwerks. Miner verlagern ihre Operationen einfach in andere Länder. Zudem passt sich das Netzwerk automatisch an die verfügbare Mining-Leistung an, um die Stabilität und Sicherheit zu wahren.</li>



<li><strong>Widerstand gegen Codeänderungen:</strong> Die Geschichte der Blocksize Wars zeigt, dass signifikante Änderungen am Bitcoin-Code einen breiten Konsens innerhalb der gesamten Community erfordern. Dieser Konsens ist schwer zu erreichen, besonders wenn es um umstrittene Änderungen geht. Das Bitcoin-Netzwerk ist so konzipiert, dass es Änderungen widersteht, die seine grundlegenden Prinzipien der Dezentralisierung und Sicherheit gefährden könnten.</li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kombination aus technologischer Robustheit, globaler Dezentralisierung und einer starken, engagierten Community macht Bitcoin zu zum widerstandsfähigsten digitalen Währungssystem weltweit. Diese Eigenschaften schützen es vor externen Kontrollversuchen, seien es staatliche Eingriffe, Netzwerkangriffe oder Versuche, das Protokoll grundlegend zu ändern. Bitcoin hat sich als ein System erwiesen, das nicht nur technologisch fortgeschritten, sondern auch außerordentlich anpassungsfähig und widerstandsfähig gegenüber verschiedenen Arten von Bedrohungen und Herausforderungen ist.</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/kann-der-staat-bitcoin-zensieren-oder-kontrollieren/">Kann der Staat Bitcoin zensieren oder kontrollieren</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://yourdevice.ch/kann-der-staat-bitcoin-zensieren-oder-kontrollieren/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Was ist Inbound und Outbound Liquidität im Lightning Netzwerk</title>
		<link>https://yourdevice.ch/was-ist-inbound-und-outbound-liquiditaet-im-lightning-netzwerk/</link>
					<comments>https://yourdevice.ch/was-ist-inbound-und-outbound-liquiditaet-im-lightning-netzwerk/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Dec 2023 08:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bitcoin]]></category>
		<category><![CDATA[bitcoin]]></category>
		<category><![CDATA[fullnode]]></category>
		<category><![CDATA[lightning]]></category>
		<category><![CDATA[Theorie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://yourdevice.ch/?p=12045</guid>

					<description><![CDATA[<p>In diesem Beitrag beleuchten wir, was Inbound und Outbound Liquidität im Lightning Netzwerk bedeutet und welche Rolle sie spielen. Das Lightning-Netzwerk ist eine faszinierende Entwicklung in der Welt der Kryptowährungen,...</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/was-ist-inbound-und-outbound-liquiditaet-im-lightning-netzwerk/">Was ist Inbound und Outbound Liquidität im Lightning Netzwerk</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">In diesem Beitrag beleuchten wir, was Inbound und Outbound Liquidität im Lightning Netzwerk bedeutet und welche Rolle sie spielen. Das Lightning-Netzwerk ist eine faszinierende Entwicklung in der Welt der Kryptowährungen, insbesondere im Zusammenhang mit Bitcoin. Es dient als Second-Layer-Lösung, die darauf abzielt, die Skalierbarkeitsprobleme von Bitcoin zu lösen. Zwei Schlüsselkonzepte im Lightning-Netzwerk sind Outbound- und Inbound-Liquidität. Diese Begriffe sind entscheidend, um zu verstehen, wie das Lightning-Netzwerk funktioniert und wie es schnelle, kostengünstige Transaktionen ermöglicht.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/lightning-titleinboundoutbound-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-12120" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/lightning-titleinboundoutbound-1024x576.jpg 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/lightning-titleinboundoutbound-300x169.jpg 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/lightning-titleinboundoutbound-768x432.jpg 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/lightning-titleinboundoutbound-500x281.jpg 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/lightning-titleinboundoutbound.jpg 1199w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>




<h2 class="wp-block-heading">Grundlagen des Lightning-Netzwerks</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bevor wir uns auf Outbound- und Inbound-Liquidität konzentrieren, nochmal ein kurzer Überblick über das Lightning-Netzwerk. Das Hauptziel des Lightning-Netzwerks ist es, die Effizienz von Bitcoin-Transaktionen zu erhöhen. Es ermöglicht Nutzern, Off-Chain-Transaktionen durchzuführen, was bedeutet, dass diese Transaktionen nicht auf der Bitcoin-Blockchain aufgezeichnet werden. Stattdessen werden sie in privaten oder öffentlichen Kanälen abgewickelt, die zwischen zwei Parteien eingerichtet werden. Diese Kanäle können für mehrere Transaktionen zwischen denselben Parteien verwendet werden, bevor der endgültige Zustand auf die Blockchain zurückgeführt wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein ausführlicher Artikel zum Thema Lightning findet Ihr <a href="https://yourdevice.ch/was-ist-das-bitcoin-lightning-netzwerk/">hier</a>.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Outbound-Liquidität</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Outbound-Liquidität im Lightning-Netzwerk bezieht sich auf die Fähigkeit eines Netzwerkteilnehmers, Zahlungen an andere Teilnehmer zu senden. Wenn du einen Lightning-Kanal eröffnest, entspricht die Menge an Bitcoin, die du in den Kanal einzahlst, deiner Outbound-Liquidität. Mit anderen Worten: Es ist der Betrag, den du potenziell an andere überweisen kannst.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Beispiel</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Angenommen, Ihr eröffnet einen Lightning-Kanal und hinterlegt dabei 0,1 BTC. Diese 0,1 BTC repräsentieren deine Outbound-Liquidität. Du kannst bis zu diesem Betrag an andere Netzwerkteilnehmer senden, solange beim Gegenüber die entsprechende Inbound-Liquidität vorhanden ist.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Inbound-Liquidität</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Inbound-Liquidität ist das Gegenstück zur Outbound-Liquidität. Es ist die Fähigkeit, Zahlungen von anderen Netzwerkteilnehmern zu empfangen. Um Zahlungen über das Lightning-Netzwerk empfangen zu können, muss ein Nutzer über genügend Inbound-Liquidität verfügen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Beispiel</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn jemand anderes einen Kanal zu Euch mit 0,1 BTC eröffnt, habt Ihr 0,1 BTC an Inbound-Liquidität. Das bedeutet, Ihr könnt bis zu 0,1 BTC über diesen Kanal empfangen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Balance von Outbound- und Inbound-Liquidität</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Für effektive Transaktionen im Lightning-Netzwerk ist ein Gleichgewicht zwischen Outbound- und Inbound-Liquidität notwendig. Wenn ein Kanal eröffnet wird, fließt die Liquidität in eine Richtung – von dem, der den Kanal finanziert, zu dem, mit dem der Kanal eröffnet wird. Sobald Transaktionen über den Kanal fließen, verschiebt sich diese Liquidität.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Beispiel</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Ihr in unserem früheren Beispiel 0,05 BTC an jemand anderen sendet, reduziert sich Eure Outbound-Liquidität auf 0,05 BTC, und Eure Inbound-Liquidität steigt auf 0,05 BTC. Umgekehrt erhöht sich die Inbound-Liquidität der anderen Partei um 0,05 BTC und deren Outbound-Liquidität sinkt entsprechend.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wie man Outbound-Liquidität erhält</h3>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Kanalöffnung</strong>: Ihr erhaltet Outbound-Liquidität, indem Ihr einen Lightning-Kanal zu einem anderen Nutzer eröffnet und dabei Bitcoin in den Kanal einzahlt.</li>



<li><strong>Einlagebetrag</strong>: Der Betrag, den Ihr einzahlt, entspricht Eurer Outbound-Liquidität. Dies ist der Betrag, den Ihr über diesen Kanal senden könnt.</li>
</ol>



<h3 class="wp-block-heading">Wie man Inbound-Liquidität erhält</h3>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Von anderen Nutzern</strong>: Inbound-Liquidität entsteht, wenn ein anderer Nutzer einen Kanal zu Euch eröffnet und Bitcoin in diesen Kanal einzahlt.</li>



<li><strong>Durch Transaktionen</strong>: Wenn Ihr Zahlungen über Euren Kanäle empfängt, erhöht sich ebenfalls Eure Inbound-Liquidität. Zum Beispiel, wenn Ihr zuerst Outbound-Liquidität hattet und damit Zahlungen an andere gesendet habt, wird ein Teil deiner Outbound-Liquidität zu Inbound-Liquidität für Euch.</li>
</ol>



<h3 class="wp-block-heading">Zusätzliche Methoden</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Liquiditätspools und Swaps</strong> : Einige Dienste im Lightning-Netzwerk bieten Liquiditätspools an, wo Ihr gegen eine Gebühr Inbound-Liquidität erwerben könnt. Ein bekannter seriöser Betreiber währe hier z.B <a href="https://lightningnetwork.plus/">https://lightningnetwork.plus/</a></li>



<li><strong>Rebalancing</strong>: Durch das Rebalancing von Kanälen kannst du deine Outbound- und Inbound-Liquidität ausgleichen. Dies geschieht meistens durch spezialisierte Tools oder manuelle Transaktionen via RTL, Thunderhub, Lightning Terminal und etc</li>
</ul>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/circularrebalance-rtl-2.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/circularrebalance-rtl-2-1024x576.png" alt="" class="wp-image-12123" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/circularrebalance-rtl-2-1024x576.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/circularrebalance-rtl-2-300x169.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/circularrebalance-rtl-2-768x432.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/circularrebalance-rtl-2-1536x864.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/circularrebalance-rtl-2-2048x1152.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/circularrebalance-rtl-2-500x281.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Circuallar Rebalancing via RTL</figcaption></figure>
</div></div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/loopoutlightningterminal.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/loopoutlightningterminal-1024x576.png" alt="" class="wp-image-12124" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/loopoutlightningterminal-1024x576.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/loopoutlightningterminal-300x169.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/loopoutlightningterminal-768x432.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/loopoutlightningterminal-1536x864.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/loopoutlightningterminal-2048x1152.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/loopoutlightningterminal-500x281.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Loop Outs via Lightning Terminal</figcaption></figure>
</div></div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph">Lesst weiter unten etwas mehr über die zusätzlichen Methoden im Liquiditätsmanagement.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Herausforderungen und Lösungen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Eines der Aufgaben im Lightning-Netzwerk ist das Management von Liquidität. Netzwerkteilnehmer, insbesondere diejenigen, die als Knotenpunkte fungieren und Transaktionen weiterleiten, müssen ständig ihre Kanäle überwachen und anpassen, um sowohl Outbound- als auch Inbound-Liquidität zu optimieren. Lösungen hierfür beinhalten die Eröffnung neuer Kanäle, das Ausbalancieren von Bestehenden über sogenannte "Rebalancing"-Transaktionen und die Nutzung spezieller Dienste, die Liquidität gegen eine Gebühr anbieten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Liquiditätsmanagement</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Beim Liquiditätsmanagement im Lightning-Netzwerk gibt es verschiedene Ansätze zur Automatisierung, die dazu beitragen, Eure Kanäle in einem gesunden Gleichgewicht zu halten. Ist ein Kanal leer oder hat nur noch Outbound und kein Inbound mehr, stellen Lightning Management Applikationen wie RTL oder Thunderhub Dienste bereit, die automatisiert die Kanäle wieder ausbalanzieren können.  Da das Management von Outbound- und Inbound-Liquidität eine kontinuierliche Herausforderung darstellt, können automatisierte Tools und Mechanismen entscheidend sein. Hier sind einige der gängigsten Automatisierungsmöglichkeitenmethoden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">1.  Rebalancing-Tools</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Funktionsweise</strong>: Diese Tools automatisieren den Prozess des Ausgleichs von Liquidität in den Kanälen. Sie verschieben Mittel zwischen verschiedenen Kanälen eines Knotens, um ein optimales Gleichgewicht zwischen Inbound- und Outbound-Liquidität zu erreichen.</li>



<li><strong>Ziel</strong>: Das Ziel ist, die Fähigkeit des Knotens zu maximieren, sowohl Zahlungen zu senden als auch zu empfangen, ohne manuelles Eingreifen.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">2. Algorithmische Routenfindung</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Dynamische Anpassungen</strong>: Einige Tools verwenden Algorithmen, um die effizientesten Pfade für Transaktionen zu finden, wobei die Liquiditätslevels der beteiligten Kanäle berücksichtigt werden.</li>



<li><strong>Vorteile</strong>: Dies erhöht die Wahrscheinlichkeit erfolgreicher Transaktionen und verringert die Abhängigkeit von manueller Überwachung und Anpassung.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">3. Liquiditätspools</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Konzept</strong>: Liquiditätspools sind eine Art von gemeinschaftlichen Ressourcen, die von mehreren Knoten genutzt werden können. Sie ermöglichen es Knoten, auf gemeinsame Liquiditätsreserven zuzugreifen, um ihre eigenen Kanäle zu unterstützen.</li>



<li><strong>Flexibilität</strong>: Sie bieten eine flexible Lösung, um temporäre Liquiditätsengpässe auszugleichen, ohne ständig eigene Kanäle anzupassen.</li>
</ul>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/swapsundpools.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/swapsundpools-1024x576.png" alt="" class="wp-image-12125" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/swapsundpools-1024x576.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/swapsundpools-300x169.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/swapsundpools-768x432.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/swapsundpools-1536x864.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/swapsundpools-2048x1152.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/12/swapsundpools-500x281.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Liquidity Swaps und Pools auf lightning network +</figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Solche Tools und Applikationen benötigen aber nur grössere Routing Nodes und evt Shop Betreiber um sicherzustellen dass sie Inbound- und outbound-technisch immer liquide sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In einem weiteren Beträg demnächst schauen wir uns an wie wir via lightningnetworks+ Inbound Liquität bekommen oder via RTL Circuallar Rebalancing unsere Kanäle etwas ausgleichen können. Dieser Beitrag sollte in erster Linie mal dazu dienen, Euch das Konzept von Inbound und Outbound zu veranschaulichen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/was-ist-inbound-und-outbound-liquiditaet-im-lightning-netzwerk/">Was ist Inbound und Outbound Liquidität im Lightning Netzwerk</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://yourdevice.ch/was-ist-inbound-und-outbound-liquiditaet-im-lightning-netzwerk/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Linux Systemverzeichnisse erklärt</title>
		<link>https://yourdevice.ch/linux-systemverzeichnisse-erklaert/</link>
					<comments>https://yourdevice.ch/linux-systemverzeichnisse-erklaert/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Nov 2023 08:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Theorie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://yourdevice.ch/?p=11957</guid>

					<description><![CDATA[<p>Linux mag auf den ersten Blick etwas einschüchternd wirken, besonders wenn es um die vielen Verzeichnisse und Dateien geht, die das Herzstück des Systems bilden. Aber keine Sorge, wir sind...</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/linux-systemverzeichnisse-erklaert/">Linux Systemverzeichnisse erklärt</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://yourdevice.ch/warum-linux/">Linux</a> mag auf den ersten Blick etwas einschüchternd wirken, besonders wenn es um die vielen Verzeichnisse und Dateien geht, die das Herzstück des Systems bilden. Aber keine Sorge, wir sind hier, um dieses scheinbare Wirrwarr in ein klar verständliches Konzept zu verwandeln. In diesem Artikel führen wir Euch durch die wichtigsten Systemverzeichnisse von Linux. Diese Verzeichnisse sind mehr als nur Speicherorte – sie sind die Lebensadern, die Euer System am Laufen halten. Von <strong>'/bin' bis '/var'</strong>, jedes Verzeichnis hat seine einzigartige Rolle und Bedeutung. Wir erklären euch, was diese geheimnisvollen Namen bedeuten, warum sie wichtig sind und wie ihr sie in eurem täglichen Linux-Leben nutzen könnt. Also, schnappt euch eine Tasse Kaffee und lasst uns gemeinsam die Grundlagen dieser spannenden Linux-Welt erkunden!</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="676" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/systemverzeichnistitle-1024x676.png" alt="" class="wp-image-11959" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/systemverzeichnistitle-1024x676.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/systemverzeichnistitle-300x198.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/systemverzeichnistitle-768x507.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/systemverzeichnistitle-1536x1014.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/systemverzeichnistitle-2048x1353.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/systemverzeichnistitle-500x330.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Linux hat den grundsätzlichen Aufbau und die Zugriffsrechte seines Dateisystems von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Unix">Unix</a> geerbt. Wie Unix arbeitet auch Linux mit stringenten, vergleichsweise einfachen Konzepten, die aber ihrer eigenen Logik folgen. Obwohl das Feld der Linux-Distributionen unüberschaubar groß ist, folgen alle Linux-Systeme einem sehr ähnlichen Aufbau, da dieser auch vom Linux-Kernel vorgegeben ist, der bestimmte Dateien stets am gleichen Speicherort erwartet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ist die erste Orientierung erst mal gelungen, gibt es bei der täglichen Arbeit kaum Abweichungen – egal, welches Linux-System zum Einsatz kommt. Dafür sorgt eine Übereinkunft zwischen den unterschiedlichen Linux-Softwarehäusern, die seit 1993 als „Filesystem Hierarchy Standard“ unter der Ägide der <a href="https://www.linuxfoundation.org/">Linux Foundation</a> gepflegt wird.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="die-hierarchie-wo-ist-was">Die Hierarchie bzw das Systemverzeichnis</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Natürlich! Ich werde zu jeder Beschreibung detaillierte und verständliche Informationen hinzufügen, die für Linux-Anfänger hilfreich sind:</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>/</strong> (Wurzelverzeichnis)</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Das Wurzelverzeichnis ist der Ausgangspunkt des Dateisystems. Es ist so etwas wie der "Stamm" eines Baumes, von dem alle anderen Verzeichnisse abzweigen. In vielen Dateimanagern wird es als „Rechner“ bezeichnet, da es alle anderen Dateisysteme und angeschlossenen Geräte umfasst.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>/boot</strong></h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Hier befinden sich alle Dateien, die zum Starten (Booten) des Systems benötigt werden. Das umfasst den Linux-Kernel, den Bootmanager (z.B. GRUB) und die Ramdisk 'initramfs', die notwendige Treiber enthält. Dieser Ordner ist kritisch für den Startvorgang des Systems.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>/boot/grub</strong></h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Dieser Ordner enthält die Konfigurationsdateien für den GRUB-Bootmanager. Eingriffe in die Datei <code>grub.cfg</code> sollten nur von erfahrenen Benutzern vorgenommen werden, da Änderungen hier das Booten des Systems beeinflussen können.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>/bin</strong></h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Enthält wesentliche Befehlsprogramme, die für den Betrieb des Systems notwendig sind, wie <code>bash</code>, <code>chmod</code>, <code>login</code>, <code>lsblk</code>, <code>mount</code> etc. Diese Programme sind für alle Benutzer zugänglich und notwendig für grundlegende Systemoperationen.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>/cdrom</strong></h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Ein historischer Mountordner für optische Laufwerke, der heutzutage größtenteils überflüssig ist. In modernen Systemen wird in der Regel <code>/media</code> für das Einbinden solcher Laufwerke verwendet.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>/dev</strong></h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Hier werden alle Geräte des Systems als Dateien dargestellt. Dies umfasst sowohl physische Geräte wie Festplatten und USB-Sticks als auch virtuelle Geräte wie Loopback-Geräte.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>/etc</strong></h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Ein zentrales Verzeichnis für Konfigurationsdateien des Systems. Hier finden sich Konfigurationsdateien für verschiedenste Systemdienste und -programme, wie den Webserver Apache, den Paketmanager APT oder den Samba-Server.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>/home</strong></h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Der Sammelordner für die persönlichen Dateien aller Benutzer (außer dem <code>root</code>-Benutzer). Jeder Benutzer hat hier sein eigenes Unterverzeichnis, in dem persönliche Dokumente, Bilder, Einstellungen etc. gespeichert werden.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>/home/[user]/.cache</strong></h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Ein benutzerspezifischer Ordner für temporäre Dateien wie Cache-Daten von Anwendungen, Bildminiaturen und Icons. Diese Dateien können ohne Risiko gelöscht werden, um Speicherplatz freizugeben, da sie bei Bedarf wieder neu erstellt werden.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>/home/[user]/.config</strong></h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Hier werden benutzerspezifische Konfigurationsdateien für verschiedene Anwendungen gespeichert. Das beinhaltet Einstellungen für den Desktop, installierte Programme, den Webbrowser und vieles mehr.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>/home/[user]/.local</strong></h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Dieser Ordner enthält benutzerspezifische Daten und Einstellungen, die Vorrang vor systemweiten Einstellungen haben. Zum Beispiel können hier angepasste oder zusätzliche Desktop-Verknüpfungen gespeichert werden.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>/lost+found</strong></h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Nachdem das Dateisystem mit <code>fsck</code> überprüft wurde, werden hier gerettete Dateifragmente abgelegt. Diese Dateien sind meist nur für spezialisierte Nutzer oder zur Datenwiederherstellung von Bedeutung.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>/media</strong></h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Dies ist der Standard-Mountpunkt für Wechseldatenträger wie USB-Laufwerke oder DVDs. Beim Anschließen dieser Geräte werden sie in der Regel hier eingebunden, sodass der Benutzer Zugriff darauf hat.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>/mnt</strong></h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Ein traditioneller Ort zum temporären Einbinden externer Datenträger. Während <code>/media</code> meist für automatische Einbindungen genutzt wird, dient <code>/mnt</code> oft für manuelle oder dauerhafte Einbindungen.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>/lib, /lib64</strong></h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Diese Verzeichnisse enthalten essenzielle Systembibliotheken, die für das Funktionieren von Programmen und des Betriebssystems unerlässlich sind. Die Unterscheidung in <code>/lib</code> und <code>/lib64</code> bezieht sich auf die Architektur des Systems (32-Bit vs. 64-Bit).</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>/opt</strong></h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Ein optionaler Ordner für Programme, die nicht Teil des Standardpakets der Linux-Distribution sind. Hier installierte Software ist meistens nicht über den Paketmanager der Distribution verwaltet.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>/proc, /sys</strong></h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Diese Verzeichnisse enthalten dynamische Informationen über das System und die Hardware. Sie sind keine echten Dateien auf der Festplatte, sondern virtuelle Dateien, die vom Kernel bereitgestellt werden und Einblick in den aktuellen Zustand des Systems geben.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>/tmp</strong></h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Ein Ordner für temporäre Dateien, die von Programmen und Prozessen während ihrer Ausführung benötigt werden. Dateien in <code>/tmp</code> werden in der Regel beim Neustart des Systems gelöscht.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>/root</strong></h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Das persönliche Home-Verzeichnis des <code>root</code>-Benutzers (Administrator). Es enthält persönliche Dateien und Einstellungen des <code>root</code>-Benutzers, ähnlich den <code>/home/[user]</code>-Verzeichnissen.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>/run</strong></h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Ein temporärer Speicherort für Systeminformationen, der während des Betriebs genutzt wird. Hier werden Informationen abgelegt, die für laufende Prozesse relevant sind.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>/run/user/[user-id]/gvfs/</strong></h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Dieser Ordner wird von Gnome-artigen Desktops genutzt, um Netzwerkfreigaben automatisch einzubinden.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>/usr</strong></h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Enthält Programme und Bibliotheken, die nicht unmittelbar zum Systembetrieb benötigt werden, aber dennoch wesentlich für die Benutzererfahrung sind. Der Name steht für "User System Resources".</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>/usr/bin</strong></h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Hier sind die meisten Anwendungsprogramme für die grafische Oberfläche gespeichert. Es ist ein zentraler Ort für Software, die im täglichen Gebrauch ist.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>/usr/lib</strong></h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Beinhaltet Bibliotheken, die für die in <code>/usr/bin</code> befindlichen Programme benötigt werden.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>/usr/local</strong></h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Ein Ort für zusätzlich installierte Software, wobei Programme in <code>/usr/local/bin</code> Vorrang vor denen im Pfad <code>/usr/bin</code> haben. Dies wird oft für manuell installierte oder spezialisierte Software verwendet.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>/usr/share/applications</strong></h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Dieses Verzeichnis enthält Starter für Programme, die in Menüs und auf dem Desktop angezeigt werden. Es ist ein wichtiger Ort für die Integration von Anwendungen in die Desktop-Umgebung.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>/sbin</strong></h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Ähnlich wie <code>/bin</code>, aber für Systemverwaltungsprogramme, die in der Regel nur vom <code>root</code>-Benutzer oder mit entsprechenden Berechtigungen ausgeführt werden können. Beispiele sind <code>fdisk</code>, <code>fsck</code>, <code>hdparm</code>, <code>mkfs</code>, <code>parted</code> etc.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>/srv</strong></h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Ein vorgesehener Ort für die Speicherung von Daten auf Servern, obwohl viele Serversysteme auch andere Orte wie <code>/mnt</code> oder <code>/media</code> verwenden.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>/var/log</strong></h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Ein zentraler Ort für Systemprotokolle, wo Informationen über Systemereignisse, Fehler und andere wichtige Vorgänge gespeichert werden.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>/var/spool</strong></h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Dieses Verzeichnis wird für Warteschlangen verwendet, insbesondere für Druckaufträge.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>/var/www/html</strong></h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Der Standardort für Webinhalte auf Apache- oder Nginx-Webservern. Hier werden die Dateien gespeichert, die über das Internet zugänglich gemacht werden.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Virtuelle Ordner</strong></h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Diese sind nicht physisch auf der Festplatte vorhanden, sondern werden vom Dateimanager bereitgestellt, um den Zugriff auf bestimmte Funktionen oder Informationen zu erleichtern. Beispiele sind <code>computer:///</code> für eine Übersicht über alle Datenträger und Netzwerkfreigaben, <code>applications:///</code> für eine Liste installierter Programme, oder <code>trash:///</code> für den Papierkorb.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Der Vergleich zum Windowssystemverzeichnis</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Vergleich der Linux- und Windows-Systemverzeichnisse kann sehr hilfreich sein, um die Unterschiede und Ähnlichkeiten zwischen beiden Betriebssystemen besser zu verstehen. Ich werde einige der wichtigsten Verzeichnisse von Linux den entsprechenden Verzeichnissen in Windows gegenüberstellen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/windows-explorer.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="750" height="429" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/windows-explorer.jpg" alt="" class="wp-image-11966" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/windows-explorer.jpg 750w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/windows-explorer-300x172.jpg 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/windows-explorer-500x286.jpg 500w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" /></a></figure>
</div>


<ol class="wp-block-list">
<li><strong>/ (Wurzelverzeichnis in Linux) vs. C:\ (Laufwerk C: in Windows)</strong>
<ul class="wp-block-list">
<li>In Linux ist das Wurzelverzeichnis der Startpunkt des Dateisystems, ähnlich dem Laufwerk C: in Windows, das häufig als primäres Laufwerk für das Betriebssystem und Programme genutzt wird.<br></li>
</ul>
</li>



<li><strong>/bin und /sbin (essentielle Systemprogramme) vs. C:\Windows\System32</strong>
<ul class="wp-block-list">
<li>In Linux beinhalten <code>/bin</code> und <code>/sbin</code> essentielle Programme für den Systembetrieb und die Systemverwaltung. In Windows befinden sich vergleichbare Systemprogramme im Verzeichnis <code>C:\Windows\System32</code>.<br></li>
</ul>
</li>



<li><strong>/home (Benutzerdaten) vs. C:\Users</strong>
<ul class="wp-block-list">
<li><code>/home</code> in Linux entspricht dem <code>C:\Users</code>-Verzeichnis in Windows. Hier werden die persönlichen Dateien der Benutzer gespeichert, wie Dokumente, Bilder, Musik usw.<br></li>
</ul>
</li>



<li><strong>/etc (Systemkonfiguration) vs. C:\Windows\System32\drivers\etc und Registry</strong>
<ul class="wp-block-list">
<li>Linux speichert viele seiner Systemkonfigurationsdateien in <code>/etc</code>. In Windows findet man einige ähnliche Konfigurationsdateien unter <code>C:\Windows\System32\drivers\etc</code>, aber viele Einstellungen werden auch in der Registry gespeichert, einem zentralisierten Datenbanksystem.<br></li>
</ul>
</li>



<li><strong>/dev (Gerätedateien) vs. Gerätemanager</strong>
<ul class="wp-block-list">
<li><code>/dev</code> in Linux listet alle Geräte als Dateien auf. Windows hat keine direkte Entsprechung auf Dateisystemebene, aber der Gerätemanager in der Systemsteuerung erfüllt eine ähnliche Funktion.<br></li>
</ul>
</li>



<li><strong>/tmp (temporäre Dateien) vs. C:\Temp</strong>
<ul class="wp-block-list">
<li>Beide Systeme nutzen spezielle Verzeichnisse für temporäre Dateien – <code>/tmp</code> in Linux und in der Regel <code>C:\Temp</code> oder <code>C:\Windows\Temp</code> in Windows.<br></li>
</ul>
</li>



<li><strong>/usr (zusätzliche Programme) vs. C:\Program Files und C:\Program Files (x86)</strong>
<ul class="wp-block-list">
<li>In <code>/usr</code> werden in Linux zusätzliche Anwendungsprogramme gespeichert. In Windows entspricht das den Verzeichnissen <code>C:\Program Files</code> für 64-Bit-Programme und <code>C:\Program Files (x86)</code> für 32-Bit-Programme.<br></li>
</ul>
</li>



<li><strong>/proc (Systeminformationen) vs. Windows Task-Manager und Systeminformationen</strong>
<ul class="wp-block-list">
<li>Das <code>/proc</code>-Verzeichnis in Linux ist eine Schnittstelle zum Kernel und zeigt dynamische Systeminformationen. Windows bietet ähnliche Informationen über den Task-Manager und die Systeminformationen, jedoch nicht als Teil des Dateisystems.<br></li>
</ul>
</li>



<li><strong>/var/log (Systemprotokolle) vs. Ereignisanzeige</strong>
<ul class="wp-block-list">
<li>Systemprotokolle in Linux werden in <code>/var/log</code> gespeichert. In Windows werden solche Informationen in der Ereignisanzeige dargestellt.<br></li>
</ul>
</li>



<li><strong>Mountpunkte (/mnt oder /media) vs. Laufwerksbuchstaben (D:, E:, etc.)</strong>
<ul class="wp-block-list">
<li>Linux verwendet Mountpunkte wie <code>/mnt</code> oder <code>/media</code> für externe Laufwerke. Windows ordnet diesen Laufwerken Buchstaben wie D:, E:\ usw. zu.</li>
</ul>
</li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Gegenüberstellung zeigt, dass beide Systeme ähnliche Funktionen haben, aber ihre Organisation und der Zugriff darauf variieren. Linux neigt zu einer hierarchischeren und zentralisierten Verzeichnisstruktur, während Windows eine stärker segmentierte Herangehensweise mit einem Fokus auf Laufwerksbuchstaben und die Registry hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und damit schließen wir unsere Reise durch die faszinierende Landschaft  der Linux-Systemverzeichnisse ab. Wir hoffen, dass dieser Ausflug in die  Welt unter der grafischen Oberfläche von Linux euch ein tieferes  Verständnis und vielleicht sogar eine neue Wertschätzung für das  leistungsstarke Fundament eures Betriebssystems gegeben hat. Denkt  daran, dass das Erlernen von Linux einem das Tor zu einer Welt voller  Flexibilität, Kontrolle und Transparenz öffnet. Ob ihr nun euer Wissen  vertiefen, eigene Projekte starten oder einfach nur ein bewussterer  Computer-Nutzer werden wollt, die Kenntnis dieser Verzeichnisse wird  euch sicherlich dabei helfen. Und vergesst nicht: In der Welt von Linux  seid ihr nie allein. Eine lebendige Gemeinschaft und unzählige  Ressourcen warten darauf, von euch entdeckt zu werden. Also, bleibt  neugierig, experimentiert sicher und genießt eure Linux-Reise</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/linux-systemverzeichnisse-erklaert/">Linux Systemverzeichnisse erklärt</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://yourdevice.ch/linux-systemverzeichnisse-erklaert/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>2</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Linux Dateisysteme in der Übersicht</title>
		<link>https://yourdevice.ch/linux-dateisysteme-in-der-uebersicht/</link>
					<comments>https://yourdevice.ch/linux-dateisysteme-in-der-uebersicht/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Nov 2023 08:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Theorie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://yourdevice.ch/?p=11945</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ein Vergleich und eine Übersicht der bekanntesten Linux Dateisysteme ist ein spannendes Thema, da es viele verschiedene gibt, die jeweils ihre eigenen Stärken, Schwächen und Einsatzgebiete haben. Ausserdem für Neulinge...</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/linux-dateisysteme-in-der-uebersicht/">Linux Dateisysteme in der Übersicht</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Ein Vergleich und eine Übersicht der bekanntesten Linux <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Dateisystem">Dateisysteme</a> ist ein spannendes Thema, da es viele verschiedene gibt, die jeweils ihre eigenen Stärken, Schwächen und Einsatzgebiete haben. Ausserdem für Neulinge ebenso interessant da bei der Auswahl des richtigen Dateiensystems bei Formatierungen immer mal wieder Fragezeichen entstehen. Ich gehe hier auf einige der bekanntesten ein: Ext4, XFS, Btrfs und ZFS.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="614" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/linuxFSuebersicht-1024x614.png" alt="" class="wp-image-11946" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/linuxFSuebersicht-1024x614.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/linuxFSuebersicht-300x180.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/linuxFSuebersicht-768x461.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/linuxFSuebersicht-1536x922.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/linuxFSuebersicht-500x300.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/linuxFSuebersicht.png 2000w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>




<h2 class="wp-block-heading">Was ist ein Dateiensystem</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Dateisystem ist eine Methode und Struktur, die von einem Betriebssystem verwendet wird, um Daten auf Speichergeräten wie Festplatten, SSDs oder USB-Laufwerken zu speichern, zu organisieren und zu verwalten. Es definiert, wie Dateien und Verzeichnisse angelegt, benannt, gespeichert, strukturiert und aufgerufen werden. Ein Dateisystem ermöglicht es Benutzern und Anwendungen, Dateien zu finden und darauf zuzugreifen, indem es eine Art "Inhaltsverzeichnis" bereitstellt, das festlegt, wo jede Datei im Speichermedium platziert ist.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/wasisteinFS-1.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="402" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/wasisteinFS-1.png" alt="" class="wp-image-11953" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/wasisteinFS-1.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/wasisteinFS-1-300x157.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/wasisteinFS-1-500x262.png 500w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Jedes Dateisystem hat seine eigene Art und Weise, wie es Dateien speichert und organisiert. Diese Organisation umfasst oft die Verwaltung von Informationen wie Dateinamen, Größen, Erstellungs- und Änderungsdaten sowie die tatsächlichen Dateninhalte. Zusätzlich können Dateisysteme Funktionen wie Zugriffsrechte, Journaling (zur Verbesserung der Datenintegrität nach Systemausfällen), Verschlüsselung und Unterstützung für spezielle Arten von Speichermedien bieten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Kontext von Betriebssystemen wie Linux, Windows oder macOS, hat jedes seine eigenen oder unterstützt mehrere Dateisysteme, die für verschiedene Anwendungen und Leistungsanforderungen optimiert sind. Beispielsweise sind NTFS und FAT weit verbreitet in Windows, während Linux eine Vielzahl von Dateisystemen wie Ext4, XFS, Btrfs und ZFS unterstützt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ext4 (Fourth Extended Filesystem)</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ext4, kurz für Fourth Extended Filesystem, ist ein wichtiger Meilenstein in der Evolution der Dateisysteme unter Linux. Seine Wurzeln liegen in den früheren Extended Filesystems, beginnend mit Ext und gefolgt von Ext2. Ext3, der direkte Vorgänger von Ext4, brachte das wichtige Feature des Journalings ein, was die Datenintegrität nach Systemausfällen deutlich verbesserte. Als Entwickler jedoch an die Grenzen von Ext3 stießen, insbesondere hinsichtlich der maximalen Datei- und Dateisystemgröße, wurde klar, dass eine neue Generation des Dateisystems erforderlich war.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/ext4fslinux.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="592" height="360" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/ext4fslinux.png" alt="" class="wp-image-11947" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/ext4fslinux.png 592w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/ext4fslinux-300x182.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/ext4fslinux-500x304.png 500w" sizes="auto, (max-width: 592px) 100vw, 592px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">So kam es zur Entwicklung von Ext4, die 2006 begann und sich auf die Verbesserung der Leistung, Skalierbarkeit und Zuverlässigkeit konzentrierte. Einer der Hauptgründe für die Entwicklung von Ext4 war die Notwendigkeit, größere Dateien und Dateisysteme zu unterstützen, da die Kapazitäten von Festplatten stetig wuchsen. Es wurde offiziell mit der Linux-Kernel-Version 2.6.28 im Dezember 2008 eingeführt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ext4 brachte mehrere Schlüsselfunktionen mit sich, die es von seinen Vorgängern unterschieden. Zunächst erhöhte es die maximal unterstützte Dateigröße und Dateisystemgröße erheblich, was es für den Einsatz auf großen Speichersystemen geeignet machte. Darüber hinaus führte Ext4 die verzögerte Zuweisung (Delayed Allocation) ein, eine Optimierung, die die Art und Weise verbesserte, wie Daten auf der Festplatte gespeichert werden. Diese Funktion trug dazu bei, die Fragmentierung zu reduzieren und die Lebensdauer von Solid-State-Laufwerken (SSDs) zu verlängern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiteres wichtiges Merkmal von Ext4 ist die verbesserte Journaling-Funktion. Während Ext3 bereits Journaling bot, wurde dieses Feature in Ext4 weiter optimiert, um die Zuverlässigkeit und die Wiederherstellungszeiten nach einem Ausfall zu verbessern. Auch die Einführung von Extents, eine Methode zur Dateispeicherung, die die Verwaltung von großen Dateien effizienter macht, war eine bedeutende Neuerung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Popularität von Ext4 in der Linux-Gemeinschaft ist auf seine hohe Zuverlässigkeit, gute Performance und breite Kompatibilität zurückzuführen. Es wird von den meisten Linux-Distributionen als Standard-Dateisystem verwendet, insbesondere für neue Installationen. Seine Fähigkeit, mit einer breiten Palette von Speichergeräten und -konfigurationen gut zu funktionieren, hat es zu einem zuverlässigen Pfeiler im Linux-Ökosystem gemacht.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das wichtige in der Übersicht</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Beliebtheit</strong>: Ext4 ist das Standard-Dateisystem vieler Linux-Distributionen und wird wegen seiner Stabilität und guten Unterstützung geschätzt.</li>



<li><strong>Leistung</strong>: Es bietet eine solide Performance für eine Vielzahl von Anwendungsfällen und ist besonders effizient im Umgang mit kleinen Dateien.</li>



<li><strong>Funktionen</strong>: Unterstützt Journaling, was bedeutet, dass es nach einem Systemausfall schneller wiederhergestellt werden kann. Außerdem unterstützt Ext4 größere Dateisysteme und Dateien als sein Vorgänger Ext3.</li>



<li><strong>Beschränkungen</strong>: Weniger geeignet für sehr große Dateisysteme oder Speicher, die viel Schreib- und Lesezugriffe haben.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Btrfs (B-Tree File System)</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Btrfs, kurz für B-Tree File System, ist ein modernes Dateisystem für Linux, das für seine fortgeschrittenen Management-Funktionen und seine Fähigkeit, mit großen Datenmengen umzugehen, bekannt ist. Seine Entwicklung begann 2007, initiiert von Oracle, mit dem Ziel, ein Dateisystem zu schaffen, das die wachsenden Anforderungen an Skalierbarkeit und Zuverlässigkeit in großen Speicherumgebungen bewältigen kann. Btrfs unterscheidet sich von traditionelleren Dateisystemen wie Ext4 durch eine Reihe von Funktionen, die es besonders für den Einsatz in großen, dynamischen Systemen geeignet machen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/btrfsfslinux.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" width="643" height="302" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/btrfsfslinux.jpeg" alt="" class="wp-image-11948" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/btrfsfslinux.jpeg 643w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/btrfsfslinux-300x141.jpeg 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/btrfsfslinux-500x235.jpeg 500w" sizes="auto, (max-width: 643px) 100vw, 643px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Ein zentraler Aspekt von Btrfs ist seine Fähigkeit zur Handhabung von Datenintegrität und Fehlerkorrektur. Es verwendet Checksummen für Daten und Metadaten, um Korruption zu erkennen und zu verhindern. Diese Funktion ist besonders wichtig in Umgebungen, wo große Datenmengen gespeichert und häufig geändert werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiteres wichtiges Merkmal von Btrfs ist die Unterstützung von Snapshots. Snapshots erlauben es, den Zustand eines Dateisystems zu einem bestimmten Zeitpunkt zu speichern, ohne zusätzlichen Speicherplatz für die gesamten Daten zu benötigen. Dies ist nützlich für Backups und zur Wiederherstellung von Daten nach einem Systemfehler oder einer Beschädigung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Btrfs bietet auch dynamische Volume-Management-Funktionen, ähnlich denen von LVM (Logical Volume Manager) unter Linux. Es kann Dateisysteme über mehrere physische Laufwerke hinweg erstrecken und unterstützt RAID-Funktionen, was die Redundanz und Performance verbessert. Diese Flexibilität macht es zu einer guten Wahl für große Speicherpools und Systeme, die regelmäßig erweitert werden müssen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Darüber hinaus unterstützt Btrfs die Daten-Deduplizierung, eine Methode zur Reduzierung des benötigten Speicherplatzes, indem doppelte Kopien von Daten entfernt werden. Dies ist besonders nützlich in Umgebungen mit großen Mengen an redundanten Daten, wie bei der Speicherung von Virtualisierungsabbildern oder Backups.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Trotz dieser fortschrittlichen Funktionen hatte Btrfs in der Vergangenheit mit Herausforderungen zu kämpfen, insbesondere in Bezug auf Stabilität und Zuverlässigkeit. Obwohl es kontinuierlich verbessert wird und viele seiner Features in High-End- und Enterprise-Umgebungen geschätzt werden, bleibt es in manchen Kreisen umstritten, insbesondere im Vergleich zu etablierteren Dateisystemen wie Ext4 oder XFS.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das wichtigste in der Übersicht</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Beliebtheit</strong>: Btrfs ist bekannt für seine fortgeschrittenen Funktionen und Flexibilität.</li>



<li><strong>Leistung</strong>: Bietet eine gute Performance, besonders bei SSDs.</li>



<li><strong>Funktionen</strong>: Unterstützt Snapshots, Daten-Deduplizierung, Online-Defragmentierung und dynamische Inode-Zuweisung. Es kann mit großen Speichervolumen umgehen und bietet integrierte RAID-Unterstützung.</li>



<li><strong>Beschränkungen</strong>: Die Komplexität des Dateisystems kann zu Problemen führen, und es gilt als weniger stabil als Ext4 oder XFS.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">ZFS (Zettabyte File System)</h3>



<p class="wp-block-paragraph">ZFS, das Zettabyte File System, ist ein außerordentlich leistungsfähiges und fortschrittliches Dateisystem und Volume-Manager, das ursprünglich von Sun Microsystems für das Solaris-Betriebssystem entwickelt wurde. Es wurde in den frühen 2000er Jahren vorgestellt und hat sich seitdem einen Namen gemacht, sowohl in Solaris- als auch in Linux-Umgebungen, aufgrund seiner beeindruckenden Merkmale in Bezug auf Datenintegrität und -management.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/zfsfslinux.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="830" height="300" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/zfsfslinux.jpg" alt="" class="wp-image-11949" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/zfsfslinux.jpg 830w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/zfsfslinux-300x108.jpg 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/zfsfslinux-768x278.jpg 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/zfsfslinux-500x181.jpg 500w" sizes="auto, (max-width: 830px) 100vw, 830px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Eines der herausragenden Merkmale von ZFS ist seine extreme Skalierbarkeit. Es wurde entworfen, um mit enormen Datenmengen umzugehen - theoretisch bis zu 256 Trillionen Yottabytes. Diese Kapazität macht es ideal für große Speicher-Arrays und Unternehmensanwendungen, bei denen die Verwaltung riesiger Datenmengen eine Herausforderung darstellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiterer Schlüsselaspekt von ZFS ist sein Engagement für die Datenintegrität. Es verwendet eine Kombination aus Checksummen und Copy-on-Write-Technologie, um sicherzustellen, dass die Daten korrekt gespeichert und übertragen werden. Wenn ZFS eine beschädigte Datei entdeckt, kann es automatisch eine intakte Kopie von einem anderen Ort im Speichersystem wiederherstellen, was die Gefahr von Datenverlust erheblich reduziert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">ZFS bietet außerdem leistungsstarke Funktionen für die Speicherverwaltung. Es unterstützt die Erstellung von Pools aus Speichergeräten, die dynamisch erweitert oder verkleinert werden können. Innerhalb dieser Pools können Volumes und Dateisysteme erstellt werden, ohne dass eine feste Partitionierung erforderlich ist, was eine große Flexibilität in der Speicherverwaltung ermöglicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiteres wichtiges Merkmal von ZFS sind die integrierten RAID-Funktionen. ZFS ermöglicht die Konfiguration verschiedener RAID-Level direkt im Dateisystem, was die Verwendung von Hardware-RAID-Controllern überflüssig macht. Diese RAID-Z-Funktionen sind besonders robust und effizient, insbesondere im Hinblick auf die Datenwiederherstellung und Fehlerkorrektur.</p>



<p class="wp-block-paragraph">ZFS unterstützt auch Snapshots und Klonen, was bei der Datensicherung und -wiederherstellung nützlich ist. Snapshots in ZFS sind besonders effizient, da sie nur die Änderungen seit dem letzten Snapshot speichern, was den Speicherplatzbedarf minimiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Trotz seiner vielen Vorteile hat ZFS einige Herausforderungen, insbesondere im Linux-Umfeld. Da es ursprünglich für Solaris entwickelt wurde, gab es anfängliche rechtliche und technische Hindernisse, die seine Integration in den Linux-Kernel behinderten. Es ist jedoch durch Projekte wie OpenZFS und ZFS on Linux verfügbar geworden, die eine breite Unterstützung und Entwicklung für Linux-Betriebssysteme bieten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das wichtigste in der Übersicht</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Beliebtheit</strong>: Ursprünglich für Solaris entwickelt, aber zunehmend auch in Linux-Umgebungen eingesetzt.</li>



<li><strong>Leistung</strong>: Sehr gute Performance, besonders in Systemen mit viel Speicher.</li>



<li><strong>Funktionen</strong>: Bietet Datensicherheit durch fortgeschrittene RAID-Funktionen und kontinuierliche Integritätsprüfung. Unterstützt auch Snapshots und Klonen von Dateisystemen.</li>



<li><strong>Beschränkungen</strong>: Der Speicherverbrauch und Speicherbedarf von ZFS kann hoch sein. Es ist nicht direkt in den Linux-Kernel integriert, was zu Kompatibilitätsfragen führen kann.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">XFS</h3>



<p class="wp-block-paragraph">XFS ist ein hochleistungsfähiges, skalierbares Dateisystem, das speziell für die Verarbeitung von großen Datenmengen und hohe Parallelität ausgelegt ist. Ursprünglich von Silicon Graphics Inc. (SGI) in den 1990er Jahren für das IRIX-Betriebssystem entwickelt, wurde XFS später in den Linux-Kernel integriert und wird häufig in großen Unternehmens- und Server-Umgebungen eingesetzt.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/xfsfslinux.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="600" height="300" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/xfsfslinux.jpg" alt="" class="wp-image-11950" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/xfsfslinux.jpg 600w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/xfsfslinux-300x150.jpg 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/xfsfslinux-500x250.jpg 500w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Die Stärke von XFS liegt in seiner Fähigkeit, effizient mit großen Dateien und großen Speichervolumen umzugehen. Dies macht es zu einer idealen Wahl für Anwendungen wie Datenbanken, Medienverarbeitung und wissenschaftliche Anwendungen, die große Datenmengen verarbeiten müssen. XFS zeichnet sich durch seine hohe Leistung und Zuverlässigkeit aus, insbesondere bei parallelen I/O-Operationen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein wesentliches Merkmal von XFS ist seine Unterstützung für Metadaten-Journaling, was zu einer schnellen Wiederherstellung nach einem Systemausfall beiträgt. Zudem bietet XFS Funktionen wie Online-Defragmentierung und die Möglichkeit, die Größe des Dateisystems im laufenden Betrieb zu ändern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Obwohl XFS für seine hohe Leistung und Skalierbarkeit geschätzt wird, hat es Einschränkungen bei der Handhabung von kleinen Dateien, wo es im Vergleich zu anderen Dateisystemen wie Ext4 weniger effizient sein kann. Zudem ist es bekannt, dass es in bestimmten Fällen, insbesondere bei unerwarteten Stromausfällen, anfällig für Datenkorruption sein kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das wichtigste in der Übersicht</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Beliebtheit</strong>: Häufig verwendet in Enterprise-Umgebungen; bekannt für seine Skalierbarkeit.</li>



<li><strong>Leistung</strong>: Sehr gute Performance bei großen Dateien; wird oft für Medienverarbeitung und große Datenbanken eingesetzt.</li>



<li><strong>Funktionen</strong>: XFS unterstützt Online-Defragmentierung und -Größenänderung. Es hat auch eine gute Journaling-Funktion.</li>



<li><strong>Beschränkungen</strong>: Weniger effizient bei kleinen Dateien und kann bei Stromausfällen während des Schreibvorgangs Datenintegritätsprobleme haben.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Zusammenfassung und Empfehlungen</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Für Alltagsgebrauch und kleine bis mittlere Server</strong>: Ext4 ist eine ausgezeichnete Wahl, da es ein guter Allrounder ist. Es bietet aber keine Snapshot Funktionen wie ZFS oder BTRFS</li>



<li><strong>Für fortgeschrittene Speicherlösungen</strong>: Btrfs und ZFS sind attraktiv, insbesondere wenn Funktionen wie Snapshots, Deduplizierung oder RAID benötigt werden. BTRFS kann sich man bedenkenlos auch auf einem Linux System bei der Installation als Dateiensystem nutzen. In Backup Tools wie <a href="https://yourdevice.ch/systemwiederherstellung-unter-linux-mit-timeshift/">TimeShift</a> stehen dann Snapshots als Backup Funktionen zur Auswahl. ZFS benötigt aufgrund seiner erweiterten Funktion ordentlich RAM, wer genug RAM hat, kann sich auch für ein ZFS Dateiensystem entscheiden. </li>



<li><strong>Für Medien- und Datenbankserver</strong>: XFS bietet hier Vorteile durch seine Effizienz mit großen Dateien. In Alltagsanwendungen ist das System eher ungeeignet</li>
</ul>



<div class="wp-block-kadence-infobox kt-info-box11945_899131-62"><span class="kt-blocks-info-box-link-wrap info-box-link kt-blocks-info-box-media-align-top kt-info-halign-center"><div class="kt-blocks-info-box-media-container"><div class="kt-blocks-info-box-media kt-info-media-animate-none"><div class="kadence-info-box-icon-container kt-info-icon-animate-none"><div class="kadence-info-box-icon-inner-container"><span class="kb-svg-icon-wrap kb-svg-icon-fas_info-circle kt-info-svg-icon"><svg viewBox="0 0 512 512"  fill="currentColor" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"  aria-hidden="true"><path d="M256 8C119.043 8 8 119.083 8 256c0 136.997 111.043 248 248 248s248-111.003 248-248C504 119.083 392.957 8 256 8zm0 110c23.196 0 42 18.804 42 42s-18.804 42-42 42-42-18.804-42-42 18.804-42 42-42zm56 254c0 6.627-5.373 12-12 12h-88c-6.627 0-12-5.373-12-12v-24c0-6.627 5.373-12 12-12h12v-64h-12c-6.627 0-12-5.373-12-12v-24c0-6.627 5.373-12 12-12h64c6.627 0 12 5.373 12 12v100h12c6.627 0 12 5.373 12 12v24z"/></svg></span></div></div></div></div><div class="kt-infobox-textcontent"><h2 class="kt-blocks-info-box-title">Kompatibilität zu Windows</h2><p class="kt-blocks-info-box-text">Arbeitet Ihr auch mit Windows Rechnern müsst Ihr wissen, das Windows keines dieser Dateisystem lesen kann, oder will. Formatiert USB oder portable Festplatten also mit einem Dateisystem wie NTFS welches von beiden Systemem gelesen werden kann</p></div></span></div>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Jedes dieser Linux Dateisysteme hat seinen Platz und seine Stärken, abhängig von den spezifischen Anforderungen und der Umgebung. Für den allgemeinen Desktop-Gebrauch ist Ext4 oft die einfachste und sicherste Wahl, während ZFS und Btrfs in Umgebungen mit speziellen Speicheranforderungen brillieren.</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/linux-dateisysteme-in-der-uebersicht/">Linux Dateisysteme in der Übersicht</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://yourdevice.ch/linux-dateisysteme-in-der-uebersicht/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Linux mit hoher RAM Auslastung normal?</title>
		<link>https://yourdevice.ch/linux-mit-hoher-ram-auslastung-normal/</link>
					<comments>https://yourdevice.ch/linux-mit-hoher-ram-auslastung-normal/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Nov 2023 08:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Theorie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://yourdevice.ch/?p=11936</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wir schauen uns heute an wieso Linux mit hoher RAM Auslastung nicht bedenkenkswert, und sogar normal und erwünscht ist. In der Welt der Betriebssysteme zeichnet sich Linux durch seine Robustheit...</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/linux-mit-hoher-ram-auslastung-normal/">Linux mit hoher RAM Auslastung normal?</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Wir schauen uns heute an wieso <a href="https://yourdevice.ch/warum-linux/">Linux</a> mit hoher RAM Auslastung nicht bedenkenkswert, und sogar normal und erwünscht ist. In der Welt der Betriebssysteme zeichnet sich Linux durch seine Robustheit und Effizienz aus, besonders im Umgang mit Systemressourcen wie dem Arbeitsspeicher (RAM). Um dieses hohe Leistungsniveau zu verstehen, lohnt es sich, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen und das Speichermanagement von Linux zu erkunden. Dieses Management ist entscheidend für die Stabilität und Geschwindigkeit des Systems, besonders in Umgebungen mit limitierten Ressourcen oder hohen Anforderungen. Im Folgenden betrachten wir die verschiedenen Aspekte und Technologien, die das Linux-Speichermanagement ausmachen, von grundlegenden Konzepten wie virtuellem Speicher und Paging bis hin zu fortgeschrittenen Techniken wie dem Slab Allocator und Transparenten Huge Pages.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="805" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/rammanagementlinux-1024x805.jpg" alt="" class="wp-image-11939" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/rammanagementlinux-1024x805.jpg 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/rammanagementlinux-300x236.jpg 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/rammanagementlinux-768x604.jpg 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/rammanagementlinux-1536x1207.jpg 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/rammanagementlinux-2048x1610.jpg 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/rammanagementlinux-500x393.jpg 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>




<h2 class="wp-block-heading">Grundlagen des Speichermanagements</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Speicherverwaltung">Speichermanagement</a> ist ein Kernaspekt der Funktionsweise von Linux. Es bestimmt, wie effizient und effektiv das Betriebssystem mit einer seiner wertvollsten Ressourcen - dem Arbeitsspeicher (RAM) - umgeht. In diesem Überblick beleuchten wir die Schlüsseltechnologien und Prinzipien, die Linux zur Optimierung der Speichernutzung und zur Aufrechterhaltung der Systemleistung verwendet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Kern des Speichermanagements in Linux steht der <a href="https://yourdevice.ch/linux-wichtige-begriffe-in-der-uebersicht/">Kernel</a>, der für die Zuweisung und Verwaltung des Speichers verantwortlich ist. Er nutzt verschiedene Techniken, um eine effiziente Nutzung des Speichers zu gewährleisten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Virtueller Speicher</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Linux verwendet ein Konzept namens virtueller Speicher. Jeder Prozess im System bekommt einen eigenen virtuellen Adressraum, der vom realen, physischen Speicher (RAM) getrennt ist. Dieser virtuelle Speicher wird in Seiten (page) aufgeteilt, und der Kernel verwaltet, welche Seiten im physischen Speicher und welche im Swap-Speicher sind.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Paging und Swapping</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der Kern des Speichermanagements in Linux ist das "Paging" – das Ein- und Auslagern von Speicherseiten. Wenn der RAM voll ist, werden einige Seiten, die weniger häufig verwendet werden, auf den Swap-Speicher ausgelagert, um Platz für aktive Prozesse zu schaffen. Diesen Vorgang nennt man Swapping.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Speicherallokation </h3>



<p class="wp-block-paragraph">Linux verwendet verschiedene Algorithmen zur Speicherallokation. Ein verbreiteter Ansatz ist der Buddy-Allocator, der den Speicher in Blöcke fester Größe aufteilt und diese effizient an Prozesse zuweist.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Slab Allocator</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Allokation von Objekten kleinerer Größe, wie sie häufig im Kernel verwendet werden, nutzt Linux den Slab Allocator. Dieser reduziert die Fragmentierung und verbessert die Speichernutzung, indem er Cache-Strukturen für häufig genutzte Objekte anlegt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">OOM-Killer</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn der Speicher überlastet ist und kein Speicher mehr frei gemacht werden kann, greift der Out-of-Memory (OOM) Killer ein. Dieser Prozess entscheidet, welche Prozesse beendet werden sollen, um den Systembetrieb aufrechtzuerhalten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Cgroups und Speicherlimitierung</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Cgroups (Control Groups) sind ein weiteres wichtiges Feature in Linux. Sie ermöglichen es, die Ressourcennutzung (einschließlich Speicher) auf Prozessebene zu begrenzen und zu verwalten. Dies ist besonders in Container-Umgebungen wie Docker wichtig.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Transparente Huge Pages (THP)</h3>



<p class="wp-block-paragraph">THP ist eine Technik, die die Verwaltung großer Speicherseiten (normalerweise 2 MB oder mehr) ermöglicht, um die Effizienz bei der Arbeit mit großen Datenmengen zu verbessern.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie funktioniert das Management unter Linux</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Linux, wie jedes moderne Betriebssystem, nutzt den Arbeitsspeicher (RAM) intensiv, um die Leistung zu optimieren. Der Schlüssel hierbei liegt im effizienten Management des verfügbaren Speichers. Linux folgt dem Prinzip, ungenutzten RAM als verschwendeten RAM zu betrachten. Deshalb versucht es, so viel RAM wie möglich zu nutzen, um Prozesse zu beschleunigen und das System reaktionsfähiger zu machen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Caching und Buffering</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Großteil des von Linux genutzten RAMs wird für Caching und Buffering verwendet. Caching bedeutet, dass häufig genutzte Daten im RAM gespeichert werden, damit sie schneller zugänglich sind. Buffering wird verwendet, um Daten vorübergehend zu speichern, während sie zwischen verschiedenen Teilen des Systems transferiert werden. Beide Methoden helfen dabei, die Leistung zu steigern, insbesondere bei Systemen mit langsameren Festplatten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Swap-Speicher</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Linux verwendet auch einen Swap-Speicher, eine Art erweiterten RAM auf der Festplatte oder SSD. Wenn der RAM voll ist, verschiebt Linux weniger wichtige Daten in den Swap-Speicher. Dies ist langsamer als der Zugriff auf den RAM, bietet aber eine nützliche Erweiterung des Speichers. Bei Systemen mit langsamer HDD kann der Zugriff auf den Swap-Speicher allerdings spürbar langsamer sein.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum hohe RAM-Auslastung nicht bedenklich ist</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die hohe RAM-Auslastung unter Linux ist in der Regel kein Grund zur Sorge. Es ist einfach ein Zeichen dafür, dass das Betriebssystem den verfügbaren Speicher optimal nutzt. Wenn Anwendungen mehr RAM benötigen, gibt Linux Speicher frei, der für Caching und Buffering verwendet wurde, und stellt ihn diesen Anwendungen zur Verfügung. Das bedeutet, dass die hohe Auslastung nicht zwangsläufig ein Mangel an verfügbarem Speicher ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Einfluss von langsamer HDD</strong><br>Bei Systemen mit langsamer HDD kann die Leistung beeinträchtigt werden, insbesondere wenn der Swap-Speicher intensiv genutzt wird. Da der Zugriff auf eine HDD langsamer ist als auf eine SSD oder den RAM, können Operationen, die auf den Swap-Speicher angewiesen sind, das System verlangsamen. Dies ist jedoch mehr eine Einschränkung der HDD als ein Problem des Linux-Speichermanagements. Beim Einsatz langsamer HDDs als Systemspeicher, ist eine deutlich höhere RAM Nutzung ebenfalls vollkommen normal, da Linux selber merkt, dass der Speicher sehr langsam ist, und deshalb versucht, möglichst viele Daten zu cachen bzw zwischen zu Speichern.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Sollte ich etwas tun wenn der RAM voll ist</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nein! Linux macht das Speichermanagement weitgehend selbstständig, und das System ist so konzipiert, dass es in der Regel keine speziellen Tools oder Säuberungsprogramme benötigt, wie sie bei anderen Betriebssystemen üblich sind. Für Linux-Neulinge gibt es einige Tipps, die den Einstieg und die Nutzung von Linux erleichtern können:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/speicheroptimizer.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="830" height="396" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/speicheroptimizer.jpg" alt="" class="wp-image-11940" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/speicheroptimizer.jpg 830w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/speicheroptimizer-300x143.jpg 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/speicheroptimizer-768x366.jpg 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/speicheroptimizer-500x239.jpg 500w" sizes="auto, (max-width: 830px) 100vw, 830px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Speicher Optimierungstools wie es sie haufenweise unter Windows gibt - nicht nötig!</figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Verwendet bitte keine Speicheroptimierungstools wie Ihr sie unter Windows vermutlich kennt!</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Vertraut dem Linux-Speichermanagement:</strong> Linux verwaltet den Arbeitsspeicher sehr effizient. Hohe RAM-Auslastung bedeutet nicht zwangsläufig, dass das System überlastet ist. Linux nutzt den verfügbaren Speicher für Caching und verbessert dadurch die Gesamtperformance.</li>



<li><strong>Bleibt bei den Standard-Einstellungen:</strong> Für die meisten Benutzer sind die Standard-Speichereinstellungen von Linux ausreichend. Experimente mit fortgeschrittenen Einstellungen wie Swappiness oder Cache-Größen sind in der Regel unnötig und sollten nur mit entsprechendem Wissen durchgeführt werden.</li>



<li><strong>Regelmäßige Updates:</strong> Halte dein System auf dem neuesten Stand. Linux-Distributionen veröffentlichen regelmäßig Updates, die Sicherheitslücken schließen und die Systemleistung verbessern können.</li>



<li><strong>Vermeidet unnötige Software:</strong> Installiere nur die Software, die Ihr wirklich braucht. Mehr installierte Programme bedeuten mehr Hintergrundprozesse, die Ressourcen verbrauchen können.</li>



<li><strong>Lernt die Kommandozeile:</strong> Die Kommandozeile ist ein mächtiges Werkzeug in Linux. Grundlegende Befehle zu lernen, kann die Navigation und Verwaltung des Systems erheblich erleichtern.</li>



<li><strong>Nutzt die Systemüberwachungstools:</strong> Linux bietet verschiedene Tools zur Überwachung der Systemressourcen, wie <code>top</code>, <code>htop</code> oder <code>free</code>. Diese Tools helfen Euch, ein Gefühl dafür zu bekommen, wie Euer System Ressourcen nutzt.</li>



<li><strong>Experimentiert mit verschiedenen Desktop-Umgebungen:</strong> Linux bietet eine Vielzahl von Desktop-Umgebungen. Einige Desktop Umgebungen wie Ubuntu und Kubuntu sind doch eher Speicherintensiv, Leichtgewichtige Optionen wie LXDE oder XFCE können auf älterer oder weniger leistungsfähiger Hardware besser laufen.</li>



<li><strong>Nutzt die Community-Ressourcen:</strong> Die Linux-Community ist groß und hilfsbereit. Nutzt Foren, Wikis und andere Ressourcen, um Hilfe und Tipps zu bekommen.</li>



<li><strong>Seid offen für Neues:</strong> Linux ist anders als andere Betriebssysteme, und das ist gut so. Seid offen, neue Wege und Lösungen zu entdecken, die Linux bietet.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Mit diesen Tipps solltet Ihr einen guten Start haben und die Vorteile des Systems schnell nutzen können, ohne sich zu sehr um technische Details wie das Speichermanagement sorgen zu müssen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Beispiel aus dem Alltag</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Hier zeige Ich Euch kurz, dass sich mein Laptop enorm viel RAM göhnt, und man könnte meinen Linux verbrauche extrem viel RAM wenn man sich den Systemmonitor anschaut:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/systemmonitorRAM.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="608" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/systemmonitorRAM-1024x608.png" alt="" class="wp-image-11992" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/systemmonitorRAM-1024x608.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/systemmonitorRAM-300x178.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/systemmonitorRAM-768x456.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/systemmonitorRAM-1536x912.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/systemmonitorRAM-2048x1216.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/systemmonitorRAM-500x297.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">9.5GB werden angezeigt, uff das ist schon viel, da könnte man meinen das Linux ein RAM verschwender ist.. Aber das Gegenteil ist der Fall: Linux ist kein RAM Verschwender sondern ein RAM Verwender. Schauen wir uns das ganze kurz noch in der Konsole an. Mit dem kleinen Befehl <code>free -h</code> können wir uns den RAM Verbrauch in lesbarer Form anzeigen:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/free-hkonsole.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="264" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/free-hkonsole-1024x264.png" alt="" class="wp-image-11993" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/free-hkonsole-1024x264.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/free-hkonsole-300x77.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/free-hkonsole-768x198.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/free-hkonsole-1536x396.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/free-hkonsole-2048x528.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/free-hkonsole-500x129.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Hier sehen wir den Verbrauch etwas aufgeschlüsselter: Unter <strong>buff/cache</strong> sehen wir dass der ein grossteil des RAMs, also 7.1GiB für das Caching verwendet wird. Speicher im Cache wird sofort freigegeben falls Anwendungsprogramme diesen bei Bedarf benötigen. Linux verwendet also den RAM anstatt Ihn sinnlos ungenutzt rumliegen zu lassen. Das bedeutet schnellere Reaktionszeiten, effizienteres Arbeiten, schnelleren Zugriff auf kürzlich verwendete Dateien. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Zusammenfassung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Linux ist darauf ausgelegt den RAM effizient zu nutzen, um die Systemleistung zu maximieren. Hohe RAM-Auslastung ist ein Zeichen dieser Effizienz und sollte nicht als Problem angesehen werden. Bei langsameren HDDs kann es zu Leistungseinbußen kommen, aber dies ist ein allgemeines Hardware-Problem und nicht spezifisch für Linux.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Durch fortlaufende Optimierungen und Updates wird das Speichermanagement in Linux weiter verbessert, um eine optimale Balance zwischen Leistung und Speichernutzung zu gewährleisten. Für Benutzer von Systemen mit langsamer HDD könnte ein Upgrade auf eine SSD eine erhebliche Leistungssteigerung bringen.</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/linux-mit-hoher-ram-auslastung-normal/">Linux mit hoher RAM Auslastung normal?</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://yourdevice.ch/linux-mit-hoher-ram-auslastung-normal/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ist no-KYC wirklich eine Garantie für Anonymität</title>
		<link>https://yourdevice.ch/ist-no-kyc-wirklich-ein-garantie-fuer-anonymitaet/</link>
					<comments>https://yourdevice.ch/ist-no-kyc-wirklich-ein-garantie-fuer-anonymitaet/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Nov 2023 01:03:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bitcoin]]></category>
		<category><![CDATA[bitcoin]]></category>
		<category><![CDATA[Privatsphäre]]></category>
		<category><![CDATA[Theorie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://yourdevice.ch/?p=11738</guid>

					<description><![CDATA[<p>In der Welt der Bitcoin ist die Anonymität ein hoch geschätztes Gut, deshalb werben viele Anbieter von Bitcoin-Dienstleistungen mit "No-KYC" (Keine Identitätsüberprüfung) als Hauptmerkmal, aber ist dies wirklich eine Garantie...</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/ist-no-kyc-wirklich-ein-garantie-fuer-anonymitaet/">Ist no-KYC wirklich eine Garantie für Anonymität</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">In der Welt der Bitcoin ist die Anonymität ein hoch geschätztes Gut, deshalb werben viele Anbieter von Bitcoin-Dienstleistungen mit "No-KYC" (Keine Identitätsüberprüfung) als Hauptmerkmal, aber ist dies wirklich eine Garantie für Privatsphäre? Dies klingt verlockend für jene, die Wert auf Privatsphäre legen, doch ein genauerer Blick offenbart oft, dass diese Anbieter nicht so anonym sind, wie sie vorgeben. Schauen wir uns das mal etwas genauer an!</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1600" height="900" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/no-kyc-casinos.webp" alt="" class="wp-image-11789" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/no-kyc-casinos.webp 1600w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/no-kyc-casinos-300x169.webp 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/no-kyc-casinos-1024x576.webp 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/no-kyc-casinos-768x432.webp 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/no-kyc-casinos-1536x864.webp 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/no-kyc-casinos-500x281.webp 500w" sizes="auto, (max-width: 1600px) 100vw, 1600px" /><figcaption class="wp-element-caption">Ist no-KYC ein Garant für Anonymität?</figcaption></figure>
</div>




<h2 class="wp-block-heading">Was ist KYC</h2>



<p class="wp-block-paragraph">KYC, oder "Know Your Customer", ist ein Prozess, bei dem Finanzinstitutionen die Identität ihrer Kunden überprüfen müssen. Dieses Verfahren ist ein wesentlicher Bestandteil der globalen Bemühungen zur Bekämpfung von Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung und anderen illegalen Finanzaktivitäten. Obwohl KYC-Verfahren aus regulatorischer Sicht sinnvoll sind, haben sie aus der Perspektive der Privatsphäre erhebliche Konsequenzen.</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Datensammlung</strong>: KYC erfordert, dass Kunden persönliche Daten wie Namen, Adressen, Geburtsdaten und oft auch Ausweisdokumente bereitstellen. Diese Datensammlung kann umfangreich sein und sensible Informationen umfassen.</li>



<li><strong>Datenspeicherung und -sicherheit</strong>: Sobald diese Daten gesammelt sind, müssen sie von den Institutionen gespeichert werden. Dies birgt das Risiko von Datenlecks oder Hackerangriffen, wodurch persönliche Informationen kompromittiert werden könnten.</li>



<li><strong>Überwachung und Profiling</strong>: KYC-Verfahren ermöglichen es Finanzinstitutionen und Behörden, die finanziellen Aktivitäten von Individuen zu überwachen und Profile über ihr Verhalten zu erstellen. Dies kann als Eingriff in die Privatsphäre angesehen werden, besonders wenn Daten ohne ausreichende Sicherheitsvorkehrungen oder zu nicht transparenten Zwecken verwendet werden.</li>



<li><strong>Grenzen für Anonymität</strong>: In der Welt der Kryptowährungen, wo Anonymität oft ein Schlüsselmerkmal ist, stellt KYC eine signifikante Einschränkung dar. Es verringert die Möglichkeit, Transaktionen anonym durchzuführen, da die Identität des Nutzers bekannt ist.</li>



<li><strong>Zugänglichkeit und Exklusion</strong>: KYC-Prozesse können für manche Menschen ein Hindernis darstellen, besonders für jene ohne Zugang zu den notwendigen Dokumenten oder in Regionen mit weniger entwickelten Identifikationssystemen. Dies kann zu einer finanziellen Exklusion führen.</li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph">Aus diesen Gründen bevorzugen viele Nutzer von Kryptowährungen Plattformen, die kein KYC verlangen, um ihre Anonymität und Privatsphäre zu wahren. Allerdings birgt dies auch Risiken, da solche Plattformen möglicherweise nicht den gleichen Sicherheits- und Regulierungsstandards unterliegen. Es ist wichtig, dass Nutzer das Spannungsfeld zwischen Sicherheit, Regulierung und Privatsphäre verstehen und bewusst Entscheidungen treffen, die ihren Bedürfnissen und Werten entsprechen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wo liegen die Probleme und warum ist No-KYC nicht alles</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Problem ist, dass viele dieser "No-KYC"-Anbieter z.B über das Clearnet operieren. Das Clearnet ist der gewöhnliche, für jedermann zugängliche Teil des Internets, im Gegensatz zum Darknet oder auch als Tor Netzwerk bekannt, das häufig mit höherer Anonymität assoziiert wird. Wenn ein Bitcoin-Kauf über das Clearnet abgewickelt wird, besteht das Risiko, dass die IP-Adresse des Nutzers gespeichert wird. Dies kann zu einer bedeutenden Lücke in der Anonymität führen, da IP-Adressen oft relativ leicht einer Person zugeordnet werden können.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/trackingimnetz.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="960" height="576" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/trackingimnetz.png" alt="" class="wp-image-11790" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/trackingimnetz.png 960w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/trackingimnetz-300x180.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/trackingimnetz-768x461.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/11/trackingimnetz-500x300.png 500w" sizes="auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Ein weiterer kritischer Punkt ist, dass viele dieser Anbieter es nicht ermöglichen, ihre Dienste mit einer eigenen Bitcoin Fullnode zu verbinden. Eine Fullnode ist ein Programm, das eine Kopie der gesamten Bitcoin-Blockchain speichert und verifiziert. Die Verwendung einer eigenen Fullnode erhöht die Privatsphäre und Sicherheit, da Transaktionen direkt über das Bitcoin-Netzwerk ohne die Notwendigkeit eines Drittanbieters verifiziert werden können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In dem der Anbieter z.B die eigenen Nodes als Eintrittspunkt in das Bitcoin Netzwerk verwendet, kann er umfassend verfolgen was ihr mit euren Coins macht. Diese Daten können an Blockchain Analyse Unternehmen wie Chain-Analysis oder sogar dem Finanzamt weitergegeben werden. Da Transaktionen auf der Blockchain jederzeit rück verfolgt werden können, ist jede einzelne Zahlung rück verfolgbar, ausser sie landen in einem <a href="https://yourdevice.ch/das-bitcoin-coinjoin-tutorial-mit-der-sparrow-wallet/">Mixer</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">No-KYC ist meisst Irreführend</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Einschränkungen zeigen, dass der Begriff "No-KYC" oft irreführend ist, und deshalb oftmals keine Garantie für die eigenen Anonymität ist. Während diese Dienste möglicherweise keine persönlichen Dokumente zur Identitätsüberprüfung verlangen, können sie dennoch wichtige Informationen über ihre Kunden sammeln und speichern. Dies kann die Anonymität und Sicherheit der Nutzer gefährden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Bitcoin-Nutzer, die Wert auf Privatsphäre legen, ist es daher wichtig, sich nicht von der Werbung blenden zu lassen. Ihr solltet sorgfältig prüfen, welche Maßnahmen ein Anbieter zum Schutz der Privatsphäre ergreift, und ob die Möglichkeit besteht, die Dienste mit einer eigenen Fullnode zu nutzen. Darüber hinaus können zusätzliche Schritte wie die Verwendung eines VPNs oder Tor-Netzwerks helfen, die eigene Anonymität weiter zu schützen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was soll ich tun beziehungsweise auf was ist zu achten</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Zuerstmal gilt zu klären, wie wichtig euch das Thema Privatspähre wirklich ist. Wollt Ihr absolut kein Nachverfolgung eurer Transaktionen, oder seid Ihr einfach der Ansicht, dass jedermanns Angewohnheiten privat bleiben sollte, müsst Ihr auf ein paar Dinge achten. Selbst bei Anbieter wie <a href="https://pocketbitcoin.com/de">Pocketbitcoin.com</a>, bei denen ihr keine Apps benötigt, und direkt eure Coins von der Börse kommen, seid Ihr nicht 100% anonym. Ihr benötigt zwar auch kein KYC bei Pocket, jedoch seid Ihr ja bereits durch eure Bank verifziert wurden. Ausserdem kommen die Coins von Börsen, und dort ist der Transaktionsverlauf bereits aufgrund Regulierungsmassnahmen bestens bekannt. Muss Pocket zum beispiel seine Bücher öffnen, steht ihr auch hier da, wie auf dem Silbertablett serviert. Möchtet ihr das nicht, so bleibt euch keine andere Wahl wie an peer-to-peer Exchanges wie <a href="https://yourdevice.ch/dezentrale-bitcoin-exchange-bisq-in-der-anwendung/">Bisq</a> oder Robotsats zu kaufen, und dann auch nur über persönliche treffen. Banküberweisung sind nicht zu 100% anonymn, dennoch ist es für die Bank natürlich kaum nachzuweisen für was ihr jetzt jemand Geld geschickt habt, oder wieso ihr an jemanden Geld gesendet habt. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Beispiel einer No-KYC Täuschung</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ein ganz schlechtes Beispiel bzgl. der Privatsphäre ist der Anbieter <strong>Peach</strong> aus der Schweiz. Der Anbieter wirbt mit No-KYC und verspricht anonymes peer-to-peer Kaufen und Verkaufen der Coins. Dabei operiert die App komplett über das <strong>Clearnet</strong>. Es gibt keinen Tor-Client der Euch die Möglichkeit bieten würde die App mit dem Tor-Netzwerk zu verbinden. Das heisst dass der Betreiber die IP Adressen jedes einzelnen Users kennt und auch möglicherweise verarbeiten kann. Das nächste Problem ist, Ihr könnt die App nicht mit einer Full-Node verbinden. Für die Transaktionen 2er Parteien werden die Knotenpunkte von Peach verwendet. Peach kann also theoretisch verarbeiten, welche Adressen BTC untereinander austauschen, und kann diese Adresse auch noch Konten, Zahlungen und falls Ihr Twint benutzt, Telefonnummern zuordnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ihr seht also, trotz no-KYC unterm Strich nichts hinzugewonnen. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Wo kann ich BTC absolut anonym und no-kyc kaufen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Hier die 3 bekanntesten Beispiele bzw. Plattformen wo Ihr BTC anonym kaufen könnt. </p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Bisq</strong>: <a href="https://bisq.network/">Bisq</a> ist eine dezentrale Kryptowährungsbörse, die Nutzern ermöglicht, Bitcoin in einem Peer-to-Peer-Format zu handeln, ohne eine zentrale Autorität oder einen Vermittler. Die Plattform benötigt keine Identitätsüberprüfung (KYC) und bietet dadurch ein hohes Maß an Anonymität. Sie ist open-source und ermöglicht den Nutzern, direkt miteinander zu handeln, wobei die Sicherheit durch ein Multisignatur-Eskrow-System gewährleistet wird.<br></li>



<li><strong>Robosats</strong>: <a href="https://learn.robosats.com/">Robosats</a> ist eine relativ neue Plattform, die auch den Peer-to-Peer-Handel von Bitcoin anbietet. Sie zeichnet sich durch ihre Einfachheit und den Fokus auf Privatsphäre aus. Robosats verwendet eine Kombination aus Lightning Network und Onion Routing (ähnlich wie Tor), um anonyme Transaktionen zu ermöglichen. Sie erfordert keine persönlichen Informationen von ihren Nutzern, was sie zu einer guten Option für diejenigen macht, die Wert auf Anonymität legen.<br></li>



<li><strong>Hodl Hodl</strong>: <a href="https://hodlhodl.com">Hodl Hodl</a> ist eine weitere Peer-to-Peer-Bitcoin-Handelsplattform, die sich durch ihren Verzicht auf KYC-Verfahren auszeichnet. Im Gegensatz zu traditionellen Börsen speichert Hodl Hodl keine Bitcoins auf der Plattform, was das Risiko von Hacks und Diebstählen verringert. Die Plattform funktioniert als eine Art Escrow-Service, bei dem die Bitcoins in einem Multisignatur-Wallet gesperrt werden, bis die Transaktion abgeschlossen ist. Dies bietet sowohl Sicherheit als auch Anonymität.</li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph">Wichtig ist, dass ihr euch auf keinen dieser Plattformen mit jeweiligen Klarnamen anmeldet, oder Email Adressen verwendet, die im Internet bereits bekannt sind. Die beste Börse ist für mich immer noch <strong>Bisq</strong>, den da braucht Ihr keine Anmeldung, und auch keine Email Adressen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Probleme beherbergt KYC bzw Light-KYC</h2>



<p class="wp-block-paragraph">KYC (Know Your Customer) ist ein Prozess, bei dem Finanzinstitutionen und andere Unternehmen die Identität ihrer Kunden überprüfen und verifizieren. Dieser Prozess hat weitreichende Auswirkungen auf Datenschutz und Privatsphäre, die im Folgenden etwas genauer erläutert werden:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Erhebliche Datensammlung</strong>: KYC-Prozesse erfordern die Sammlung umfangreicher persönlicher Daten, darunter Name, Adresse, Geburtsdatum, Ausweis- oder Passkopien und manchmal auch biometrische Daten. Diese Informationen sind hochsensibel und stellen ein detailliertes Profil einer Person dar.</li>



<li><strong>Datenspeicherung und -management</strong>: Nach der Sammlung müssen diese Daten sicher gespeichert und verwaltet werden. Die Unternehmen sind verantwortlich für den Schutz dieser Daten vor unbefugtem Zugriff, Datenlecks oder Hackerangriffen. Angesichts der zunehmenden Anzahl von Cyberangriffen und Datenverletzungen besteht ein erhebliches Risiko, dass diese sensiblen Informationen kompromittiert werden könnten.</li>



<li><strong>Überwachung und Tracking</strong>: Durch KYC werden Finanztransaktionen einer Person transparenter. Während dies zur Bekämpfung von Geldwäsche und anderen illegalen Aktivitäten beitragen <strong>kann</strong>, bedeutet es auch, dass die finanziellen Aktivitäten jeder Person einfach überwacht und verfolgt werden können. Dies ist Meiner Meinung nach als Eingriff in die persönliche Freiheit und Privatsphäre zu werten.</li>



<li><strong>Datenweitergabe an Dritte</strong>: Finanzinstitutionen und Unternehmen können und werden gesetzlich dazuverpflichtet, KYC-Daten mit Regulierungsbehörden oder anderen staatlichen Stellen zu teilen. In einigen Fällen werden diese Daten auch an Drittunternehmen weitergegeben, was weitere Datenschutzbedenken aufwirft.</li>



<li><strong>Langfristige Datenaufbewahrung</strong>: KYC-Richtlinien erfordern oft, dass Unternehmen die gesammelten Daten über einen längeren Zeitraum aufbewahren, auch nachdem eine Geschäftsbeziehung beendet wurde. Dies verlängert das Risiko eines möglichen Datenmissbrauchs oder einer unautorisierten Nutzung.</li>



<li><strong>Mangel an Anonymität</strong>: In der Welt der Kryptowährungen beispielsweise ziehen viele Nutzer Anonymität und Datenschutz vor. KYC schränkt diese Anonymität erheblich ein, was für einige Nutzer ein abschreckender Faktor sein kann.</li>



<li><strong>Risiko des Identitätsdiebstahls</strong>: Die umfangreichen persönlichen Informationen, die während des KYC-Prozesses gesammelt werden, erhöhen das Risiko des Identitätsdiebstahls, falls diese Daten in die falschen Hände geraten.</li>



<li><strong>Globale Inkonsistenzen</strong>: Datenschutzgesetze und -standards variieren weltweit erheblich. Dies bedeutet, dass die Art und Weise, wie KYC-Daten in verschiedenen Ländern gesammelt, gespeichert und verwendet werden, unterschiedlich sein kann, was zu einem ungleichmäßigen Datenschutzniveau führt.</li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph">Insgesamt hat KYC, und auch light-KYC also einen signifikanten Einfluss auf den Datenschutz und die Privatsphäre der Menschen. Während die Maßnahmen zur Bekämpfung von Finanzverbrechen wichtig sind, müssen sie sorgfältig gegen das Recht auf Datenschutz und Privatsphäre abgewogen werden. Es ist entscheidend, dass Unternehmen und Regulierungsbehörden ein Gleichgewicht finden, das sowohl Sicherheit als auch den Schutz der persönlichen Freiheiten gewährleistet. Leider entwickelt es sich alles andere als ausgeglichen. Es werden annahmelos Daten gespeichert und ausgewertet. Wird eine Transaktion als verdächtig eingestuft, wird gleich euer ganzer Bank Account gesperrt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Einsatzszenario KYC und Pseudo No-KYC</h2>



<p class="wp-block-paragraph">In einem hypothetischen Szenario, in dem KYC-Daten (Know Your Customer) von einem autoritären Staat für Repressalien gegen Aktivisten genutzt werden, könnte sich folgende Situation entwickeln:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ein Aktivist in der Welt der Überwachung und Repression</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein politisch aktiver Bürger setzt sich leidenschaftlich für soziale Gerechtigkeit und politische Veränderungen ein. Als Teil seiner Aktivitäten nutzt er Bankdienstleistungen und digitale Zahlungsmethoden für alltägliche Transaktionen und zur Unterstützung verschiedener zivilgesellschaftlicher Organisationen. Durch die KYC-Prozesse der Finanzinstitutionen sind seine persönlichen Daten und seine Transaktionshistorie vollständig dokumentiert.</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Überwachung und Datenzugriff</strong>: Der Staat beginnt mit einer systematischen Überwachung von Personen, die er als politisch subversiv ansieht. Unter dem Vorwand der nationalen Sicherheit greifen staatliche Behörden auf die KYC-Daten von Finanzinstitutionen zu. Die Transaktionsdaten des Aktivisten zeigen Unterstützung für Gruppen, die von der Regierung als "extremistisch" oder "gefährlich" angesehen werden.</li>



<li><strong>Finanzielle Sanktionen</strong>: Der Aktivist wird aufgrund seiner Verbindungen und Aktivitäten als Sicherheitsrisiko eingestuft. Seine Bankkonten werden eingefroren und der Zugriff auf digitale Zahlungssysteme wird ihm verweigert. Diese Maßnahmen zielen darauf ab, seine Fähigkeit zur Teilnahme an politischen Aktivitäten zu unterbinden und ihn finanziell zu isolieren.</li>



<li><strong>Sozialer und beruflicher Druck</strong>: Der Staat nutzt seine Kontrolle über die Medien, um Personen, die als Bedrohung angesehen werden, öffentlich bloßzustellen. Der Aktivist erlebt dadurch soziale Stigmatisierung und Isolation. Arbeitgeber und Bekannte distanzieren sich aus Angst vor staatlichen Repressalien von ihm.</li>



<li><strong>Reisebeschränkungen</strong>: Der Aktivist plant, an einer internationalen Konferenz teilzunehmen, um auf Missstände in seinem Land aufmerksam zu machen. Sein Antrag auf Ausreise wird jedoch abgelehnt, da ihm aufgrund seines politischen Engagements und seiner Einstufung als Risikoperson die notwendigen Reisedokumente verwehrt werden.</li>



<li><strong>Psychologische Belastung</strong>: Die anhaltende Überwachung, finanzielle Restriktion und soziale Ausgrenzung üben einen enormen psychischen Druck auf den Aktivisten aus. Er lebt in ständiger Angst vor weiteren staatlichen Maßnahmen und um die Sicherheit seiner Familie.</li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph">In diesem Szenario wird deutlich, wie KYC-Daten in einem autoritären System als Werkzeug zur Unterdrückung und Kontrolle von politischen Aktivisten genutzt werden können. Der Missbrauch solcher Daten führt zu gravierenden Einschränkungen der persönlichen Freiheit und birgt das Risiko einer weitreichenden staatlichen Überwachung und Repression.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jede der Plattformen hat ihre eigenen Vor- und Nachteile, und die Auswahl hängt von den individuellen Bedürfnissen und Prioritäten der Nutzer ab. Es ist jedoch wichtig zu betonen, dass der Handel auf Peer-to-Peer-Plattformen ein gewisses Maß an Sorgfalt und Verständnis für die damit verbundenen Risiken erfordert.</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/ist-no-kyc-wirklich-ein-garantie-fuer-anonymitaet/">Ist no-KYC wirklich eine Garantie für Anonymität</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://yourdevice.ch/ist-no-kyc-wirklich-ein-garantie-fuer-anonymitaet/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Dezentrale Bitcoin Exchange Bisq in der Anwendung</title>
		<link>https://yourdevice.ch/dezentrale-bitcoin-exchange-bisq-in-der-anwendung/</link>
					<comments>https://yourdevice.ch/dezentrale-bitcoin-exchange-bisq-in-der-anwendung/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Oct 2023 07:23:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bitcoin]]></category>
		<category><![CDATA[be your own bank]]></category>
		<category><![CDATA[bitcoin]]></category>
		<category><![CDATA[Privatsphäre]]></category>
		<category><![CDATA[Programme]]></category>
		<category><![CDATA[Theorie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://yourdevice.ch/?p=11065</guid>

					<description><![CDATA[<p>In diesem Artikel schauen wir uns die dezentrale Bitcoin Exchange Bisq und deren Anwendung an. Die dezentrale Börse Bisq ist eine Open-Source-Plattform für den Austausch von Kryptowährungen, die Peer-to-Peer-Technologie nutzt,...</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/dezentrale-bitcoin-exchange-bisq-in-der-anwendung/">Dezentrale Bitcoin Exchange Bisq in der Anwendung</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">In diesem Artikel schauen wir uns die dezentrale Bitcoin Exchange <a href="https://bisq.network/">Bisq</a> und deren Anwendung an. Die dezentrale Börse Bisq ist eine Open-Source-Plattform für den Austausch von Kryptowährungen, die Peer-to-Peer-Technologie nutzt, um Benutzern direkte Transaktionen ohne die Notwendigkeit eines zentralen Intermediärs oder einer dritten Partei zu ermöglichen. Im Vergleich zu herkömmlichen, zentralisierten Börsen bietet Bisq mehr Datenschutz, Sicherheit und Freiheit für seine Benutzer.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="646" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/bisqtitle.jpeg" alt="" class="wp-image-11447" style="aspect-ratio:1.5479876160990713;width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/bisqtitle.jpeg 1000w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/bisqtitle-300x194.jpeg 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/bisqtitle-768x496.jpeg 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/bisqtitle-500x323.jpeg 500w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Zunächst ist es wichtig, die Bedeutung des Begriffs „dezentral“ in diesem Kontext zu verstehen. „Dezentral“ bezieht sich auf ein System, das nicht von einer einzigen Entität oder einem einzigen Punkt aus gesteuert wird. Stattdessen sind die Macht und Kontrolle über das System über viele verschiedene Punkte oder Knoten verteilt. Diese Struktur erhöht die Robustheit und Widerstandsfähigkeit des Systems gegenüber Ausfällen und Angriffen.</p>





<h2 class="wp-block-heading">Was kann ich mit Bisq tun</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Bisq könnt ihr eure <a href="https://yourdevice.ch/was-ist-bitcoin/">Bitcoin</a> an eine vielzahl tauschwillige direkt in Fiat umtauschen ohne das eine Partei wie eine Exchange dabei involviert ist. Bisq unterstützt eine Vielzahl von Kryptowährungen sowie Fiat-Währungen. Ihr könnt Kryptowährungen wie Bitcoin gegen Fiat-Währungen wie Euro, US-Dollar oder andere Kryptowährungen tauschen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Bin ich auf Bisq anonym</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ja, der Handelsprozess auf Bisq ist so gestaltet, dass er die Anonymität und Sicherheit der Benutzer schützt. Ihr erstellt Angebote zum Kauf oder Verkauf von Bitcoin und legt dabei die Handelsbedingungen fest. Wenn ein anderes Mitglied der Bisq-Gemeinschaft ein Angebot annimmt, wird der Handel automatisch und sicher über eine MultiSig Wallet abgewickelt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie wird sichergestellt dass nicht betrogen wird</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein zentrales Merkmal von Bisq ist das dezentrale Schiedsverfahren, das Konflikte zwischen Handelsparteien lösen soll. Wenn während eines Handels ein Problem auftritt, könnt ihr einen unparteiischen Schiedsrichter zu Rate ziehen, der den Fall überprüft und eine Entscheidung trifft. Dieses Schiedsverfahren ist ebenfalls dezentralisiert und basiert auf einem Netzwerk von Beitragenden, die für ihre Dienste mit Bisq-Token entlohnt werden. Um Betrug zu verhindern wird vorher ein bestimmter Betrag in eine Multisigwallet überwiesen. Dieser Betrag ist erst wieder verfügbar, falls beide Parteien der Deal zufriedenstellen über die Bühne gelaufen ist. Wenn eine Partei sich betrogen fühlt, kommt der Schiedsrichter hinzu der beide Parteien anhört und basierend auf allen Fakten entscheidet ob der Austausch korrekt abgelaufen ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wer entwickelt die dezentrale Bitcoin Exchange Bisq</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Finanzierung und Entwicklung von Bisq sind ebenfalls dezentralisiert. Die Gemeinschaft leitet das Projekt gemeinsam und trifft Entscheidungen auf demokratische Weise. Es gibt keine zentrale Institution oder Organisation, die Bisq besitzt oder kontrolliert. Stattdessen beruht die Plattform auf dem Beitrag und der Zusammenarbeit vieler einzelner, die an dem Projekt arbeiten und es verbessern.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Vorteile ergeben sich aus der Nutzung von Bisq</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Vorteile von Bisq sind zahlreich. Da es keine zentrale Autorität gibt, könnt ihr Kryptowährungen handeln, ohne eure Identität preiszugeben oder eure Daten an Dritte weiterzugeben. Dies bietet ein hohes Maß an Datenschutz und Anonymität.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Trotzdem hat Bisq auch Nachteile. Die Benutzeroberfläche ist möglicherweise nicht so benutzerfreundlich wie bei anderen Börsen, und es kann schwieriger sein, den Dienst zu nutzen, wenn man nicht technisch versiert ist. Darüber hinaus ist das Handelsvolumen auf Bisq oft niedriger als auf zentralisierten Plattformen, was zu weniger Liquidität und potenziell zu höheren Spreads führt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Installation, Einstellungen und Anwendungen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Installation ist sehr einfach, ihr ladet das entsprechende Installationspaket von der <a href="https://bisq.network/downloads/">offziellen Seite von Bisq hier</a> herunter und installiert das Programm.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Ubuntu, Windows und auch Mac gibt es einen jeweiligen Installer, als werden die meissten Systeme von Haus aus unterstützt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Führt das Programm aus, und stimmt den Nutzerbedienungen zu. Die Einrichtung bzw. das starten dauert manchmal ein paar Minuten da sich Bisq erst mit dem Tor Netzwerk verbinden muss. Danach synchronisiert das Programm noch die Bitcoin Blockchain was beim ersten Start ebenfalls mal 10 Minuten gehen kann.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Einrichtung von Bisq</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das Programm hat nicht gerade das übersichtlichste Benutzer Interface. Deshalb hier ein kurze Beschreibung der wichtigsten Einstellungen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Wallet erstellen und absichern</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Wallet wird automatisch erstellt. Es empfiehlt sich jedoch ein Passwort Schutz einzurichten um unbefugten Zugriff zu vermeiden. Geht dafür findet ihr unter <strong>Konto</strong> --&gt; <strong>Walletpasswort</strong></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/walletpasswortbisq.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="2293" height="1415" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/walletpasswortbisq.png" alt="" class="wp-image-11444" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/walletpasswortbisq.png 2293w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/walletpasswortbisq-300x185.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/walletpasswortbisq-1024x632.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/walletpasswortbisq-768x474.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/walletpasswortbisq-1536x948.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/walletpasswortbisq-2048x1264.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/walletpasswortbisq-500x309.png 500w" sizes="auto, (max-width: 2293px) 100vw, 2293px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Wallet Passwort festlegen</figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Bisq empfiehlt euch ein BackUp von Bisq zu tätigen, dem könnt ihr zustimmen, aber auch nicht. Falls ja, klickt im nächsten Fenster <strong>Backup</strong> und wählt danach das Verzeichnis in dem die BackUps aufbewahrt werden sollen. Ein BackUp benötigt ihr nicht unbedingt. Klickt dann einfach auf das erste <strong>Feld Passwort festlegen</strong> Es reicht danach die Seedphrase zu sichern</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das könnt ihr unter Wallet-Seed erledigen. Gebt euer erstelltes Passwort ein und schreibt Euch <strong>die 12 Wörter und das Datum der Wallet Erstellung</strong> auf. Bewahrt es an einem sicheren Ort auf sodass ihr es für die Walletwiederherstellung jederzeit zur Verfügung habt. Danach könnt ihr im Bereich unten auf einer neuen Installation eure Wallet wiederherstellen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Bisq mit eigener Node verbinden</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Am besten ist es natürlich, wenn ihr Bisq über eure <a href="https://yourdevice.ch/was-ist-eine-bitcoin-full-node/">eigene Node</a> betreibt, die Blockchain wird anhand eurer Node synchronisiert, die Transaktionen werden an eure Node gesendet. Ihr seid dadurch vollständig anonym und unabhängig von dritten Parteien. Falls ihr keine Node habt, verbindet sich Bisq mit vertrauenswürdigen Nodes die voreingestellt sind.</p>



<h5 class="wp-block-heading">Über das Tor Netzwerk verbinden</h5>



<p class="wp-block-paragraph">Damit erreicht ihr euren Bitcoin-Core Client auch ausserhalb des eigenen Netzwerks. Die Verbindung ist nicht schnell und hat einiges an Latenz, jedoch könnt ihr euch dann von überall aus der Welt mit eurem Bitcoin Knoten verbinden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das geht dann folgendermassen: Geht in die Einstellungen von Bisq und dann auf den Tab Netzwerk-Info. Dort findet ihr eine Liste aller vorkonigurierter Nodes die Bisq verwendet. Wählt unterhalb <strong>einen spezifischen Bitcoin-Knoten verwenden</strong> aus und fügt eure <strong>Bitcoin Core P2P Tor Adresse</strong> hinzu. Die findet ihr auf Umbrel unter <strong>Bitcoin</strong>, dann <strong>Connect</strong> oben rechts klicken und <strong>P2P Tor</strong> auswählen. Das Format währe dann beispielsweise: <code>mflsdkmckdfsfwemcowmofkmcsldc304imc30.onion:8333</code></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/eigenenodebisq-1.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="664" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/eigenenodebisq-1-1024x664.png" alt="" class="wp-image-11446" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/eigenenodebisq-1-1024x664.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/eigenenodebisq-1-300x195.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/eigenenodebisq-1-768x498.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/eigenenodebisq-1-1536x996.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/eigenenodebisq-1-500x324.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/eigenenodebisq-1.png 1748w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Tor Adresse beispielsweise auf einer Umbrel Node</figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">In den Einstellungen von Bitcoin-Core unter Umbrel muss <code>peerbloomfilters</code> aktiviert sein. Geht auf euren Bitcoin Server, öffnet die Einstellungen mit den 3 Punkten oben rechts, geht in die <strong>Advanced Settings</strong>, danach im Tab <strong>Peers</strong> runterscrollen und peerbloomfilters aktivieren:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/umbrel_peerbloomfilters_aktivieren.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="593" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/umbrel_peerbloomfilters_aktivieren-1024x593.png" alt="" class="wp-image-14167" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/umbrel_peerbloomfilters_aktivieren-1024x593.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/umbrel_peerbloomfilters_aktivieren-300x174.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/umbrel_peerbloomfilters_aktivieren-768x444.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/umbrel_peerbloomfilters_aktivieren-1536x889.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/umbrel_peerbloomfilters_aktivieren-2048x1185.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/umbrel_peerbloomfilters_aktivieren-500x289.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Auf dem Raspiblitz findet ihr die Tor Adresse zum Beispiel im <strong>cli-menu</strong> unter <strong>CONNECT</strong>, danach <strong>BISQ</strong>, und dann einen Tor Hidden Service für Bisq erstellen. Ihr bekommt dann eine Toradresse, die ihr in Bisq eintragen könnt.</p>



<h5 class="wp-block-heading">Über das lokale Netzwerk</h5>



<p class="wp-block-paragraph">Sich über das lokale Netzwerk mit eurem Bitcoin-Core Client zu verbinden, ist deutlich deutlich schneller, funktioniert dann aber nur wenn ihr in eurem eigenen Netzwerk seid. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf umbrel müsst, ihr nichts umstellen, es muss einfach <code>peerbloomfilters</code> aktiviert sein. Danach tragt ihr die <code>lokaleip:8333</code> in Bisq ein. Die Einstellungen <strong>Tor für das Bitcoin-Netzwerk</strong> verwenden muss deaktiviert sein. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf dem Raspiblitz müsst ihr die <code>bitcoin.conf</code> kurz editieren. Öffnet mit </p>



<pre class="wp-block-code"><code>sudo nano /mnt/hdd/bitcoin/bitcoin.conf</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">die Konfigurationsdatei, und ändert <code>main.bind=127.0.0.1</code> auf <code>main.bind=0.0.0.0</code> ab:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/raspiblitz_conf_aendern.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="476" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/raspiblitz_conf_aendern-1024x476.png" alt="" class="wp-image-14168" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/raspiblitz_conf_aendern-1024x476.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/raspiblitz_conf_aendern-300x140.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/raspiblitz_conf_aendern-768x357.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/raspiblitz_conf_aendern-1536x714.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/raspiblitz_conf_aendern-2048x953.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/raspiblitz_conf_aendern-500x233.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Startet danach bitcoin-core neu mit:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>sudo systemctl restart bitcoind</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Gebt dann die lokale IP-Adresse mit Port 8333 bei Bisq ein und startet Bisq neu. Werdet ihr nach einem Passwort gefragt, müsst ihr euer vorher erstelltes Wallet Passwort eingeben. Ihr solltet danach mit eurem Knoten verbunden sein. Geht zurück in die Netzwerk-Infos. Oben im ersten Feld muss nun Eure Node als einzige eingetragen sein. Unten rechts in der Leiste muss die Zwiebel sichtbar sein, und unten links dass ihr mit dem Netzwerk synchronsiert seid:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/bisqerfolgreichverbunden.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="598" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/bisqerfolgreichverbunden-1024x598.png" alt="" class="wp-image-14169" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/bisqerfolgreichverbunden-1024x598.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/bisqerfolgreichverbunden-300x175.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/bisqerfolgreichverbunden-768x448.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/bisqerfolgreichverbunden-1536x897.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/bisqerfolgreichverbunden-2048x1196.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/bisqerfolgreichverbunden-500x292.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<h4 class="wp-block-heading">Bitcoin Einzahlen auf die Wallet</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Damit ihr direkt aus Bisq agieren könnt, natürlich BTC auf dem Konto haben, und ihr müsst über etwas Kleingeld verfügen um wie erwähnt einen Deposit hinterlegen zu können. Dies könnt ihr im Tab <strong>Gelder</strong> durchführen. auf die Adresse könnt ihr eine bestimmte Menge an BTC senden. Dazu könnt ihr den QR Code ganz einfach unten rechts abfotografieren. Die höhe der Sicherheiten richten sich nach der grösse der Transaktionen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Bezahlung aus der Bisq internen Wallet ist aber kein muss, ihr könnt die Hinterlegung beziehungsweise die Sicherhet auch von einem externen Wallet aus bezahlen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Fiat Konten hinzufügen</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Damit ihr Bisq nutzen könnt, vor allem wenn ihr verkaufen möchtet, muss eine Zahlungsmethode eingerichtet werden. Das müssen wir unter Konten tun. Geht dazu auf <strong>Konten</strong> und dann auf <strong>Nationale</strong> <strong>Währungskonten</strong> und dann auf <strong>Neues Konto Hinzufügen</strong>. Hier habt ihr nun echt eine Menge Auswahl. Es stehen euch viele Methoden wie Revolut, persönliches Treffen, SEPA und Inlandsüberweisungen:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/fiatkontenerstellenbisq.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="2570" height="1573" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/fiatkontenerstellenbisq.png" alt="" class="wp-image-11448" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/fiatkontenerstellenbisq.png 2570w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/fiatkontenerstellenbisq-300x184.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/fiatkontenerstellenbisq-1024x627.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/fiatkontenerstellenbisq-768x470.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/fiatkontenerstellenbisq-1536x940.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/fiatkontenerstellenbisq-2048x1254.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/fiatkontenerstellenbisq-500x306.png 500w" sizes="auto, (max-width: 2570px) 100vw, 2570px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Fiatkonten erstellen</figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Erstellt die Zahlungsmethoden die ihr anbieten möchtet, beim Verkauf von BTC. Stellt sicher dass alle Angaben korrekt sind und der Käufer alle nötigen Details zu den jeweiligen Bezahlmethoden zur Verfügung hat. Wollt ihr BTC Kaufen, muss für das Angebot ebenfalls ein Konto erstellt werden. Wenn ihr im Euroland kaufen möchtet, richtet euch ebenfalls ein <strong>SEPA</strong> Konto ein.</p>



<h3 class="wp-block-heading">BTC Kaufen auf Bisq</h3>



<p class="wp-block-paragraph">BTC zu kaufen ist relativ einfach. Geht dafür auf den Kaufen Tab. Wählt zuerst mal eure Währung in der ihr bezahlen möchtet. In Schweizer Franken gibt es realtiv wenig Angebote. In Euro ist die Liste gut und gerne ziemlich voll. Klickt einfach auf das jeweilige Angebot und überprüft vorher ob ihr ein Fiatkonto der selben Art habt. Sind die Kaufen Felder nicht verfügbar, müsst ihr für diese Zahlungsmethode auch ein Konto erstellt haben. Bitte überprüft auch das Angebot bzw. den Preis, in der Schweiz werden gerne mal überhöhte Preise gefordert so wie hier im Screenshot ( die Prozentzahlen hinter dem Preis zeigen an wie viel teurer es gegenüber dem aktuellen Marktpreis ist)</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/btckaufenbisq.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1962" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/btckaufenbisq.png" alt="" class="wp-image-11449" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/btckaufenbisq.png 1962w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/btckaufenbisq-300x157.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/btckaufenbisq-1024x534.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/btckaufenbisq-768x401.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/btckaufenbisq-1536x802.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/btckaufenbisq-500x261.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1962px) 100vw, 1962px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Kaufangebote auf Bisq besichtigen</figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Im nächsten Feld bekommt ihr dann die Details zur Sicherheit die Ihr hinterlegen müsst, den Kaufpreis und die Anzahl an BTC die ihr kaufen könnt. Klickt ihr auf <strong>Nächster Schritt</strong>, bekommt ihr nochmals Hinweise wie eine Transaktion abläuft, und wie sich die Gebühren zusammensetzen. Dann gibt es eine nochmals eine Übersicht.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/btckaufenuebersichtbisq.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="535" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/btckaufenuebersichtbisq-1024x535.png" alt="" class="wp-image-11450" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/btckaufenuebersichtbisq-1024x535.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/btckaufenuebersichtbisq-300x157.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/btckaufenuebersichtbisq-768x401.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/btckaufenuebersichtbisq-1536x802.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/btckaufenuebersichtbisq-500x261.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/btckaufenuebersichtbisq.png 1964w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Übersicht der Transaktion und die Adresse des Treuhand Wallets</figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Was ihr jetzt tun müsst, ist die <strong>Sicherheit</strong> und die <strong>Gebühr</strong> an die Handelswallet zu überweisen. Das ist nicht die Wallet des Verkäufers sondern eine <strong>Multisig Wallet von Bisq</strong>. Der Verkäufer wird dort, nachdem ihr eingezahlt habt, ebenfalls die Sicherheit plus den zu verkaufenden Betrag hinterlegen. Das Geld ist also auf beiden Seiten auf einer Art <strong>Treuhandwallet</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem ihr das Deposit überwiesen habt, öffnet sich ein weiteres Fenster und der Handelsprozess startet:</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/bisq-ablauf-nach-bestaetigung-bitcoin-kaufen-1.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="385" height="473" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/bisq-ablauf-nach-bestaetigung-bitcoin-kaufen-1.png" alt="" class="wp-image-11452" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/bisq-ablauf-nach-bestaetigung-bitcoin-kaufen-1.png 385w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/bisq-ablauf-nach-bestaetigung-bitcoin-kaufen-1-244x300.png 244w" sizes="auto, (max-width: 385px) 100vw, 385px" /></a></figure>
</div></div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph">Im Tab Portfolio findet ihr die Transaktion immer unter <strong>Offene Trades</strong> um einen Überblick zu haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem die Multi-Sig-Transaktion in die Blockchain eingetragen wurde, zeigt Bisq eine Benachrichtigung an, die auffordert, beispielsweise die SEPA-Überweisung vorzunehmen. Auf der folgenden Übersicht des kürzlich getätigten Handels sind alle relevanten Informationen klar aufgelistet: Menge, Verkäufer-IBAN, vorgesehener Verwendungszweck und mehr.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Verwendet diese Angaben, um den Betrag umgehend mit der Zahlungsmethode des Angebots an den Handelspartner zu senden. Es ist wichtig, ausschließlich den in Bisq angegebenen Verwendungszweck zu nutzen und keine Bemerkungen wie "Bitcoin Kauf" hinzuzufügen. Andernfalls konterkariert man den Zweck von Bisq.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/zahlung-begonnen-1.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="610" height="143" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/zahlung-begonnen-1.png" alt="" class="wp-image-11454" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/zahlung-begonnen-1.png 610w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/zahlung-begonnen-1-300x70.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/zahlung-begonnen-1-500x117.png 500w" sizes="auto, (max-width: 610px) 100vw, 610px" /></a></figure>
</div>

<div class="wp-block-image">
<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6a60cdc1166db&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6a60cdc1166db" class="aligncenter size-full wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="351" height="464" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/schritt-3-handel-bisq-btc.png" alt="" class="wp-image-11455" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/schritt-3-handel-bisq-btc.png 351w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/schritt-3-handel-bisq-btc-227x300.png 227w" sizes="auto, (max-width: 351px) 100vw, 351px" /><button
			class="lightbox-trigger"
			type="button"
			aria-haspopup="dialog"
			data-wp-bind--aria-label="state.thisImage.triggerButtonAriaLabel"
			data-wp-init="callbacks.initTriggerButton"
			data-wp-on--click="actions.showLightbox"
			data-wp-style--right="state.thisImage.buttonRight"
			data-wp-style--top="state.thisImage.buttonTop"
		>
			<svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" width="12" height="12" fill="none" viewBox="0 0 12 12">
				<path fill="#fff" d="M2 0a2 2 0 0 0-2 2v2h1.5V2a.5.5 0 0 1 .5-.5h2V0H2Zm2 10.5H2a.5.5 0 0 1-.5-.5V8H0v2a2 2 0 0 0 2 2h2v-1.5ZM8 12v-1.5h2a.5.5 0 0 0 .5-.5V8H12v2a2 2 0 0 1-2 2H8Zm2-12a2 2 0 0 1 2 2v2h-1.5V2a.5.5 0 0 0-.5-.5H8V0h2Z" />
			</svg>
		</button></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Bei einer dezentralen Börse (DEX) sind die Transaktionsdetails nur für den Käufer und Verkäufer sichtbar. Diese Informationen werden sicher über das Tor-Netzwerk verschlüsselt, sodass die Bank den Zweck der Zahlung nicht kennt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein zentrales Merkmal von Bisq und anderen DEXs ist, dass jeder, der den Handelsvereinbarungen nicht nachkommt, definitiv seine hinterlegte Sicherheit verlieren wird. Dies bietet beiden Parteien einen Ansporn, ehrlich zu agieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Man kann sich entspannen und nach einigen Tagen in Bisq nachsehen, ob die Bitcoins dem Konto gutgeschrieben wurden. <strong>Es ist nicht nötig, dass die Anwendung durchgehend läuft.</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">BTC Verkaufen auf Bisq</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Kommen wir nun zum Verkauf von Bitcoin. Ihr seid nun auf der anderen Seite des vorherigen Beispiels. Was ihr dafür tun müsst, ist erstmal ein Angebot erstellen. Dazu geht ihr auf den Tab <strong>Verkaufen</strong> und wählt rechts oben <strong>Neues Angebot erstellen um BTC zu verkaufen</strong>:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/btcverkaufenangebotbisq.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1960" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/btcverkaufenangebotbisq.png" alt="" class="wp-image-11457" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/btcverkaufenangebotbisq.png 1960w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/btcverkaufenangebotbisq-300x157.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/btcverkaufenangebotbisq-1024x535.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/btcverkaufenangebotbisq-768x401.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/btcverkaufenangebotbisq-1536x802.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/btcverkaufenangebotbisq-500x261.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1960px) 100vw, 1960px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">BTC Verkaufsangebot erstellen</figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Wählt zuerst die gewünschte Zahlungsmethode aus, und legt einen Betrag zu Verkauf fest. Ihr könnt einen minimalen Betrag festlegen falls auch teile davon verkauft werden sollen, oder legt den minimalen Gesamtbetrag auf die Menge der zu verkaufenden Bitcoins fest und Käufer können nur das komplette Angebot kaufen. Gebt ein prozentualen Satz über Marktpreis ein, oder darunter einen festen Kurs. <br>Die Kaution kann ebenfalls vorher festgelegt werden. Klickt danach auf <strong>Nächster Schritt</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kommt eine Warnung dass ihr nicht genug Gelder auf eurem Bisq Wallet habt, und möchtet ihr von einer externen Wallet überweisen, bestätigt einfach mit <strong>Abbrechen</strong>.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/btcverkaufenuebersichtbisq.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="534" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/btcverkaufenuebersichtbisq-1024x534.png" alt="" class="wp-image-11458" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/btcverkaufenuebersichtbisq-1024x534.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/btcverkaufenuebersichtbisq-300x156.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/btcverkaufenuebersichtbisq-768x400.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/btcverkaufenuebersichtbisq-1536x801.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/btcverkaufenuebersichtbisq-500x261.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/btcverkaufenuebersichtbisq.png 1964w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Die Übersicht des Verkaufs inkl Adresse der MultiSig Wallet</figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Das bekannte Handelsfenster öffnet sich wieder. Nun müsst ihr die <strong>Sicherheit</strong> plus den zu <strong>verkaufenden Betrag </strong>an die erstelle MultiSig Wallet überweisen. Habt ihr das getan, öffnet sich der Handelsprozess wieder und ihr werdet benachrichtigt, sobald das Geld auf der Wallet eingetroffen ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jetzt müsst ihr nichts weiter tun als auf ein Angebot eines möglichen Käufers zu warten. Ihr erhaltet durch die euch gewählte Zahlungsmethode euer Geld, und gebt die Transaktion frei so dass der Käufer eure Sats erhält.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wichtig zu wissen, verkauft ihr Coins auf Bisq, sollte die Anwendung dauerhaft laufen. Deaktiviert den Standby-Modus vorrübergehend in den Einstellungen eures Systems.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Was tun wenn eine Transaktion unzufriedenstellend verläuft</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das wichtigste ist, vor allem bei Einkäufen eure Zahlungen zu dokumentieren. Per Post würde ich einfach nichts schicken, da gibts es zu viele Fehlerquellen, im dümmsten Fall wird der Brief geöffnet und das Geld konfisziert oder geht gar verloren. Falls ihr eure BTC nicht erhaltet da vom Empfänger keine Geldeingangsbestätigung kommt, könnt ihr damit beweisen dass ihr die Zahlung getätigt habt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn ein Handelskonflikt auftritt (wie in einem Beispiel, wo der Verkäufer behauptet, er habe kein Geld erhalten), gibt es einen Ablauf, wie dieser Konflikt gelöst werden kann:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Mediation</strong>: Zunächst habt ihr und der Verkäufer die Möglichkeit, die Situation selbst zu klären. Wenn ihr keine Einigung erzielen könnt, könnt ihr den Handel zur Mediation weiterleiten. Ein neutraler Dritter (Mediator) wird dann den Fall überprüfen. Beide Parteien sollten dem Mediator alle notwendigen Beweise vorlegen. In eurem Fall müsst ihr als Käufer einen Zahlungsnachweis vorlegen.</li>



<li><strong>Schiedsgerichtsbarkeit</strong>: Wenn eine Partei mit der Entscheidung des Mediators nicht einverstanden ist, kann sie den Fall an einen Schiedsrichter weiterleiten. Beide Parteien zahlen eine Gebühr für diesen Service. Der Schiedsrichter überprüft alle Beweise und trifft eine endgültige Entscheidung.</li>



<li><strong>Sicherheitsleistungen (Deposits)</strong>: Um sicherzustellen, dass beide Parteien motiviert sind, ehrlich zu handeln, müssen sowohl Käufer als auch Verkäufer eine Sicherheitsleistung in BTC hinterlegen, bevor der Handel beginnt. Wenn eine Partei betrügerisch handelt oder die Schiedsgerichtsentscheidung nicht befolgt, kann sie diese Sicherheitsleistung verlieren.</li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist also im Interesse beider Parteien, ehrlich zu handeln und jegliche Unstimmigkeiten schnell zu klären. Dennoch ist es wichtig zu wissen, dass jeder Handel ein gewisses Risiko birgt, und es ist ratsam, vorsichtig zu sein und nur mit bewährten Händlern Geschäfte zu machen, insbesondere wenn es um größere Beträge geht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das war es auch schon mit dem Tutorial "<strong>Dezentrale Bitcoin Exchange Bisq in der Anwendung</strong>". Bisq bietet noch einiges mehr an Möglichkeiten, so könnt ihr auch z.B Altcoins wie Monero handeln wenn euch dass nicht schon aufgefallen ist. Schaut euch erstmal in Ruhe im Programm um. Falls ihr mal eine Testtransaktion machen wollt, hinterlasst mir eine Nachricht, dann können wir mal eine Kauf/Verkauf simulieren.</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/dezentrale-bitcoin-exchange-bisq-in-der-anwendung/">Dezentrale Bitcoin Exchange Bisq in der Anwendung</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://yourdevice.ch/dezentrale-bitcoin-exchange-bisq-in-der-anwendung/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Was ist das Tor Netzwerk und welche Möglichkeiten bietet es uns</title>
		<link>https://yourdevice.ch/was-ist-das-tor-netzwerk-und-welche-moeglichkeiten-bietet-es-uns/</link>
					<comments>https://yourdevice.ch/was-ist-das-tor-netzwerk-und-welche-moeglichkeiten-bietet-es-uns/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Oct 2023 07:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Netzwerk & Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Privatsphäre]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Theorie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://yourdevice.ch/?p=11029</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ich höre immer wieder, dass das Tor Netzwerk Satanswerk sei, nur für illegale Geschäfte genutzt wird, und nur Übeltäter und Verbrecher das Netzwerk nutzen würden, um untereinander zu kommunzieren. In...</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/was-ist-das-tor-netzwerk-und-welche-moeglichkeiten-bietet-es-uns/">Was ist das Tor Netzwerk und welche Möglichkeiten bietet es uns</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Ich höre immer wieder, dass das Tor Netzwerk Satanswerk sei, nur für illegale Geschäfte genutzt wird, und nur Übeltäter und Verbrecher das Netzwerk nutzen würden, um untereinander zu kommunzieren. In diesem Beitrag möchte ich euch deshalb aufzeigen, was das Tor Netzwerk genau ist, und welche Möglichkeiten es uns bietet. Mit diversen Vorurteilen möchte ich aufräumen und euch einen neutralen Blick auf das Netzwerk aufzeigen. </p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="536" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/tor-1-1024x536.jpeg" alt="" class="wp-image-8074" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/tor-1-1024x536.jpeg 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/tor-1-300x157.jpeg 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/tor-1-768x402.jpeg 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/tor-1-1536x804.jpeg 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/tor-1-500x262.jpeg 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/tor-1.jpeg 1858w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>




<h2 class="wp-block-heading">Was ist Tor</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Tor-Netzwerk wurde im Jahr 2002 ins Leben gerufen. Sein ursprüngliches Ziel war es, Online-Privatsphäre und -Anonymität zu stärken, was vor allem für politische Aktivisten, Journalisten und andere Menschen wichtig ist, die in repressiven Regimen leben oder arbeiten. Es sollte auch allgemeinen Benutzern helfen, ihre Privatsphäre zu schützen und sich vor Überwachung und Tracking zu schützen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Tor-Projekt, welches hinter dem Netzwerk steht, wurde ursprünglich vom <strong>US Naval Research Laboratory</strong> entwickelt. Die initiale Motivation war nicht nur, die <strong>Privatsphäre und Anonymität der Benutzer zu schützen,</strong> sondern auch Forschung in Bezug auf Online-Sicherheit und -Anonymität zu betreiben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Tor-Netzwerk erlaubt es Benutzern, ihre Identität zu verschleiern, indem es ihren Datenverkehr durch ein Netzwerk von Servern (den sogenannten "<strong>Onion-Routern</strong>") leitet. Jeder Router kennt nur den vorherigen und den nächsten Knoten im Netzwerk, aber nicht den Ursprung oder das endgültige Ziel der Daten. Dies macht es extrem schwierig, die Daten einem bestimmten Benutzer zuzuordnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Obwohl das Tor-Netzwerk für legitime Zwecke der Wahrung der Privatsphäre und des Schutzes vor Überwachung genutzt wird, wird es auch für illegale Aktivitäten genutzt, da es den Benutzern ermöglicht, nahezu anonym zu agieren. Daher gibt es auch Kritik am Tor-Netzwerk, und es ist ein Balanceakt zwischen dem Schutz der Privatsphäre und dem Schutz vor kriminellen Aktivitäten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie funktioniert das Tor Netzwerk</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Tor-Netzwerk ist ein System, das entwickelt wurde, um die Anonymität von Benutzern im Internet zu erhöhen und ihre Aktivitäten vor Netzüberwachung und -analyse zu schützen. „<strong>Tor</strong>“ steht für „<strong>The Onion Router</strong>“, und dieser Name spiegelt die mehrschichtige Verschlüsselung wider, die das Netzwerk zum Schutz der Benutzerdaten verwendet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn ein Benutzer über das Tor-Netzwerk auf das Internet zugreift, wird sein Datenverkehr durch mehrere Server (oder „<strong>Knoten</strong>“) geleitet. Diese Server sind über das gesamte Netzwerk verteilt und werden von <strong>Freiwilligen betrieben</strong>. Jeder Knoten fügt eine weitere Verschlüsselungsschicht zu den durchlaufenden Daten hinzu, sodass am Ende ein „Geflecht“ mehrerer Verschlüsselungsschichten entsteht – <strong>ähnlich wie bei einer Zwiebel</strong>.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/mid.tor_netz.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="780" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/mid.tor_netz.png" alt="" class="wp-image-11037" style="width:800px;height:undefinedpx" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/mid.tor_netz.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/mid.tor_netz-300x229.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/mid.tor_netz-768x585.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/mid.tor_netz-500x381.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Eine Darstellung der Verbindungen durch das Tor Netzwer - Quelle CT</figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph"><strong>Hier ist eine schrittweise Erklärung des Prozesses</strong></p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Benutzerzugriff:</strong> Der Benutzer installiert den Tor-Browser oder die App <a href="https://yourdevice.ch/orbot-daten-ueber-das-tor-netzwerk-verschluesseln/">Orbot</a> auf dem Smartphone, und verbindet sich mit dem Tor-Netzwerk. Der Tor-Browser basiert auf Mozilla Firefox und ist so konfiguriert, dass er automatisch eine Verbindung zum Tor-Netzwerk herstellt.</li>



<li><strong>Erste Verschlüsselungsschicht:</strong> Wenn der Benutzer eine Anfrage sendet, wird diese zuerst auf seinem Gerät verschlüsselt.</li>



<li><strong>Eintrittsknoten:</strong> Die verschlüsselte Anfrage gelangt zum ersten Tor-Server, dem „Eintrittsknoten“. Dieser Server entschlüsselt eine Schicht der Anfrage, um die Adresse des nächsten Knotens zu erfahren, kann aber den eigentlichen Inhalt oder das endgültige Ziel der Anfrage nicht sehen.</li>



<li><strong>Zwischenknoten:</strong> Die teilweise entschlüsselte Anfrage gelangt zu einem oder mehreren „Zwischenknoten“, die jeweils eine weitere Verschlüsselungsschicht entfernen, um die Adresse des nächsten Knotens im Pfad zu identifizieren. Diese Knoten können weder den Ursprung noch das Ziel der Anfrage erkennen.</li>



<li><strong>Austrittsknoten:</strong> Schließlich erreicht die Anfrage den „Austrittsknoten“, der die letzte Verschlüsselungsschicht entfernt und die ursprüngliche Anfrage zum gewünschten Ziel weiterleitet. Dieser Knoten kann den Inhalt der Anfrage ebenso nicht sehen, und kennt nicht den Ursprung der Daten.</li>



<li><strong>Rückantwort:</strong> Die Antwort des Zielservers nimmt den umgekehrten Weg durch das Tor-Netzwerk, wobei jeder Knoten eine weitere Verschlüsselungsschicht hinzufügt. Wenn die Antwort den ursprünglichen Benutzer erreicht, wird sie vollständig entschlüsselt, und er kann den Inhalt sehen.</li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph">Durch dieses System kann jeder Knoten nur einen kleinen Teil der gesamten Route sehen, sodass es extrem schwierig ist, die vollständige Route einer Anfrage zu verfolgen. Dies schützt die Anonymität des Benutzers effektiv.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Obwohl das Tor-Netzwerk ein leistungsstarkes Tool für die Wahrung der Online-Privatsphäre ist, ist es nicht perfekt. Benutzer müssen weiterhin vorsichtig sein, um ihre Anonymität zu wahren, beispielsweise durch Vermeidung von Cookies und anderen Tracking-Technologien sowie durch Nutzung sicherer Verbindungen wie HTTPS.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist wichtig bei der Benutzung des Tor Netzwerks und wie bewahre ich meine Anonymität am besten</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Nutzung des Tor-Netzwerks ist ein effektiver Weg, um Online-Privatsphäre und Anonymität zu schützen. Allerdings ist es wichtig, bestimmte Sicherheitsvorkehrungen zu treffen, um den größtmöglichen Schutz zu gewährleisten:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>HTTPS verwenden:</strong> Wie bereits erwähnt, bietet die Verwendung von HTTPS eine zusätzliche Verschlüsselungsebene, die verhindert, dass Austrittsknoten den Inhalt Ihres Datenverkehrs sehen können.</li>



<li><strong>Tor-Browser verwenden:</strong> Der Tor-Browser ist speziell darauf ausgelegt, eure Anonymität zu schützen. Er verhindert, dass ihr durch Dinge wie Cookies getrackt werdet, und stellt sicher, dass alle eurer Datenverkehr über das Tor-Netzwerk geleitet wird.</li>



<li><strong>JavaScript, Flash und andere Plug-Ins deaktivieren:</strong> Diese können dazu verwendet werden, Benutzer zu identifizieren, auch wenn sie Tor verwenden. Der Tor-Browser blockiert viele dieser Technologien standardmäßig. Seid aber vorsichtig bei der deaktivierung von Javascript, es zerstört viele Funktionen aktueller Seiten im Clearnet. Onion Seiten benutzen meisst gar kein Jacascript.</li>



<li><strong>Keine persönlichen Informationen preisgeben:</strong> Selbst wenn ihr Tor verwendet, könnt ihr immer noch identifiziert werden, wenn ihr persönliche Informationen, wie euren echten Namen oder eure Adresse, online preisgebt.</li>



<li><strong>VPNs und/oder Bridges verwenden:</strong> Ein Virtual Private Network (VPN) oder Tor-Bridges können zusätzliche Anonymität und Schutz bieten, besonders in Ländern, in denen der Tor-Zugang blockiert oder eingeschränkt ist.</li>



<li><strong>Keine Torrents über Tor herunterladen:</strong> Torrents können eure IP-Adresse preisgeben und das Tor-Netzwerk belasten.</li>



<li><strong>Vermeidet das Öffnen von Dokumenten, die heruntergeladen wurden, während ihr online seid:</strong> Dokumente, einschließlich PDFs und Word-Dokumente, können eingebettete Ressourcen enthalten, die außerhalb von Tor geladen werden und eure echte IP-Adresse preisgeben.</li>



<li><strong>Seid vorsichtig mit Cookies und Tracking:</strong> Obwohl der Tor-Browser Cookies beim Schließen automatisch löscht, können diese während einer Sitzung dennoch Tracking ermöglichen. Es emfiehlt sich, z.B mit dem <a href="https://yourdevice.ch/die-besten-extensions-fuer-den-firefox-browser/">Privacy Badger</a> erst gar keine Cookies zuzulassen.</li>



<li><strong>Regelmäßige Updates:</strong> Haltet den Tor-Browser und alle verwendeten Anwendungen stets auf dem neuesten Stand, um Sicherheitslücken zu minimieren.</li>



<li><strong>Seid euch der Gesetze und Vorschriften bewusst:</strong> Die Verwendung von Tor ist in einigen Ländern illegal oder wird überwacht. Informiert euch über die Gesetze in dem Reiseland Land, bevor ihr Tor verwenden und stellt sicher dass ihr euch vorher mit einem VPN in ein anderes Land tunnelt.</li>



<li><strong>Gesunden Menschenverstand verwenden:</strong> Kein Tool ist zu 100% sicher oder anonym. Seid immer vorsichtig und euch bewusst, wenn ihr im Internet surft, besonders wenn ihr sensible Informationen teilt oder euch mit sensitiven Themen befasst.</li>
</ul>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/tortitle.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="480" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/tortitle.jpg" alt="" class="wp-image-11035" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/tortitle.jpg 640w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/tortitle-300x225.jpg 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/tortitle-500x375.jpg 500w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Tor Netzwerk nutzen beudeten nicht gleich 100% Anonymität</figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Erinnert euch, dass die Einhaltung dieser Praktiken euch helfen kann, sicherer und anonymer online zu sein, aber keine absolute Anonymität garantieren kann. Jedes Tool oder jede Methode hat ihre Grenzen, und es ist wichtig, diese zu verstehen und entsprechend vorsichtig zu handeln.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist eine Onion Adresse</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Onion-Adresse ist eine spezielle Art von URL, die spezifisch für das Tor-Netzwerk entwickelt wurde. Diese Adressen enden typischerweise mit der TLD (Top-Level-Domain) "<strong>.onion</strong>". Onion-Adressen ermöglichen den Zugriff auf "<strong>versteckte Dienste</strong>", die speziell für die anonyme Verwendung durch das Tor-Netzwerk konzipiert sind.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Struktur einer Onion-Adresse</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Eine herkömmliche Onion-Adresse besteht aus 16 alphanumerischen Zeichen, die einen 80-Bit-Hashwert repräsentieren, der aus dem öffentlichen Schlüssel des Servers abgeleitet ist. Eine neuere, verbesserte Version, bekannt als V3, verwendet 56 Zeichen. Hier sind Beispiele für beide:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Klassische Onion-Adresse (V2): <code>xyz123abc4567890.onion</code></li>



<li>Neue Onion-Adresse (V3): <code>abc123xyz456def789ghi012jkl345mnopqrs67890.onion</code></li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Funktionsweise der Onion Adresse</h3>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Versteckte Dienste</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Ein Betreiber eines versteckten Dienstes konfiguriert seinen Server, um auf Anfragen über das Tor-Netzwerk zu antworten. Dieser Server bleibt verborgen und anonym.</li>



<li>Der Dienst erstellt dann eine ".onion"-Adresse, die auf den spezifischen Server verweist.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Benutzerzugriff</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Benutzer, die auf den versteckten Dienst zugreifen möchten, verwenden den Tor-Browser.</li>



<li>Dieser Browser leitet den Datenverkehr durch das Tor-Netzwerk, um die Anonymität zu wahren.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verbindungsherstellung</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wenn der Benutzer die .onion-Adresse eingibt, verbindet sich der Tor-Browser mit dem Netzwerk und leitet die Anfrage durch verschiedene zufällige Knoten (Router).</li>



<li>Jeder Knoten kennt nur den vorherigen und den nächsten Knoten im Pfad, aber nicht den Ursprung oder das Ziel der Daten, um die Anonymität zu schützen.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Rendezvous-Punkt</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Anstatt eine direkte Verbindung zum versteckten Dienst herzustellen, wählen beide Parteien (Benutzer und Dienst) einen zufälligen "Rendezvous"-Punkt im Tor-Netzwerk.</li>



<li>Dieser Punkt dient als Mittelsmann, ohne jedoch die Identitäten beider Parteien zu kennen.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Kommunikation</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Daten werden verschlüsselt und sicher zwischen dem Benutzer und dem versteckten Dienst über den Rendezvous-Punkt übertragen.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Wichtige Erkenntnisse</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Anonymität:</strong> Sowohl Benutzer als auch Dienstanbieter bleiben anonym, da ihre IP-Adressen verborgen sind.</li>



<li><strong>Verschlüsselung:</strong> Die Kommunikation ist mehrfach verschlüsselt, um Datenschutz und Sicherheit zu gewährleisten.</li>



<li><strong>Zugriff:</strong> .onion-Adressen sind nur über das Tor-Netzwerk erreichbar. Normale Webbrowser können nicht direkt auf diese Adressen zugreifen.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Die Verwendung von .onion-Adressen und versteckten Diensten im Tor-Netzwerk ermöglicht eine sichere und anonyme Kommunikation im Internet, was besonders in Umgebungen mit starker Überwachung und Zensur nützlich ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">DNS bzw Namensauflösung von onion Adressen im Tor Netzwerk</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Namensauflösung im Tor-Netzwerk, speziell für Onion-Adressen, unterscheidet sich von der herkömmlichen DNS-Namensauflösung im klaren Internet. Hier sind die Schlüsselelemente dieses Prozesses:</p>



<h3 class="wp-block-heading">Namensauflösung</h3>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Generierung von Onion-Adressen</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Dienstanbieter generieren ein Schlüsselpaar (öffentlicher und privater Schlüssel).</li>



<li>Ein Hash des öffentlichen Schlüssels (verkürzt und kodiert) bildet den einzigartigen Teil der Onion-Adresse.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verbindung durch den Benutzer</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wenn ein Benutzer eine .onion-Adresse in den Tor-Browser eingibt, initiiert der Browser eine Verbindung im Tor-Netzwerk zu diesem spezifischen versteckten Dienst.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Rendezvous-Prozess</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Der Benutzer wählt zufällig einen Rendezvous-Punkt im Netzwerk und teilt diesem seine ".onion"-Adresse mit.</li>



<li>Der versteckte Dienst und der Benutzer bauen beide eine Verbindung zu diesem Rendezvous-Punkt auf, über den dann der Datenverkehr sicher und anonym weitergeleitet wird.</li>
</ul>



<h4 class="wp-block-heading">Kein Globales DNS</h4>



<ul class="wp-block-list">
<li>Da .onion-Adressen nicht im globalen DNS registriert sind, gibt es keine zentralisierten Server, die diese Auflösung durchführen.</li>



<li>Die Auflösung findet stattdessen innerhalb des Tor-Netzwerks selbst statt, durch einen Prozess der Herstellung einer anonymen und verschlüsselten Verbindung zwischen Benutzer und Dienst.</li>
</ul>



<h5 class="wp-block-heading">Vorteile und Herausforderungen der dezentraliserten Namensauflösung</h5>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Anonymität:</strong> Dieses System schützt die Identität des Benutzers und des Dienstanbieters.</li>



<li><strong>Sicherheit:</strong> Der Datenverkehr ist durch das Netzwerk hindurch verschlüsselt.</li>



<li><strong>Zugänglichkeit:</strong> Onion-Adressen können nur durch das Tor-Netzwerk erreicht werden, was den Zugang beschränkt.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Die Namensauflösung im Tor-Netzwerk für .onion-Adressen erfolgt ohne den Einsatz des standardmäßigen DNS-Systems des Internets, was zusätzliche Anonymität und Sicherheit sowohl für Benutzer als auch für Dienstanbieter bietet.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ist das nicht das Darknet wo sich nur Kriminelle rumtreiben?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Tor-Netzwerk wurde primär entwickelt, um Benutzern anonymes Browsen zu ermöglichen und ihre Online-Privatsphäre zu schützen. Es dient vielen, darunter Aktivisten und Journalisten, als wichtiges Tool zur Umgehung von Überwachung und Zensur. Die mit dem Netzwerk verbundenen negativen Vorurteile, oft hervorgehoben durch seine Assoziation mit dem Darknet, sind überbetont. Diese Vorurteile verschleiern den tatsächlichen Zweck und Nutzen von Tor, welches in erster Linie Freiheit und Datenschutz im Internet fördern soll.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/torundkriminelle.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="731" height="446" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/torundkriminelle.png" alt="" class="wp-image-11039" style="width:750px;height:undefinedpx" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/torundkriminelle.png 731w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/torundkriminelle-300x183.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/torundkriminelle-500x305.png 500w" sizes="auto, (max-width: 731px) 100vw, 731px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Die meissten denken Tor wird nur von Kriminellen verwendet - das stimmt bei weitem nicht!</figcaption></figure>
</div>


<h3 class="wp-block-heading">Unterscheidung zwischen Tor-Netzwerk und Darknet</h3>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Tor-Netzwerk</strong></h4>



<ul class="wp-block-list">
<li>Das Tor-Netzwerk ist ein System zur Anonymisierung von Internetverkehr. Es leitet Daten durch ein Netzwerk aus Servern (oder Knoten), die von Freiwilligen auf der ganzen Welt betrieben werden, um die IP-Adresse der Benutzer zu verschleiern.</li>



<li>Es dient als Werkzeug zur Sicherung der Privatsphäre und Anonymität von Benutzern, indem es ihnen ermöglicht, das Internet ohne Überwachung zu nutzen.</li>



<li>Tor wird von verschiedenen Personengruppen genutzt, darunter Aktivisten, Journalisten, Whistleblower und alle, die ihre Online-Privatsphäre schätzen.</li>
</ul>



<h4 class="wp-block-heading">Darknet</h4>



<ul class="wp-block-list">
<li>Der Begriff "Darknet" bezieht sich auf Teile des Internets, die nicht durch normale Suchmaschinen indexiert sind und nicht ohne spezielle Software oder Berechtigungen zugänglich sind.</li>



<li>Das Darknet umfasst eine Vielzahl verschiedener Netzwerke, von denen das Tor-Netzwerk nur eines ist.</li>



<li>Innerhalb des Darknets gibt es Websites (bekannt als die ausgeführten ".onion"-Seiten), die nur durch Tor zugänglich sind.</li>



<li>Nicht alle Inhalte im Darknet sind illegal. Es gibt viele legale und sichere Dienste, Foren und Websites, die aus verschiedenen Gründen im Darknet existieren.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Vorurteile und Missverständnisse</h3>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nicht ausschließlich für Kriminelle</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Sowohl das Tor-Netzwerk als auch das Darknet haben den Ruf, Orte für illegale Aktivitäten zu sein, dies stellt jedoch nur einen Bruchteil der tatsächlichen Nutzung dar.</li>



<li>Viele Benutzer nutzen Tor und das Darknet aus legitimen Gründen, um ihre Privatsphäre zu schützen oder der Zensur zu entkommen.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Legitime Nutzung</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Tor wird weltweit von Menschen verwendet, die auf freie Informationen zugreifen, ihre Meinungsfreiheit ausüben oder sich einfach vor unnötiger Überwachung schützen wollen.</li>



<li>Organisationen und Individuen nutzen .onion-Dienste, um sichere Kommunikationsplattformen anzubieten, wie beispielsweise ProtonMail.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verantwortungsbewusste Nutzung</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wie bei jedem anderen Tool oder Dienst hängt die Legalität und Ethik der Nutzung des Tor-Netzwerks und des Darknets vom Verhalten des Einzelnen ab.</li>



<li>Verantwortungsbewusste und informierte Benutzer können diese Netzwerke für positive und legale Zwecke nutzen, ohne in kriminelle Aktivitäten verwickelt zu sein.</li>
</ul>



<div class="wp-block-kadence-infobox kt-info-box11029_a9d479-3e"><span class="kt-blocks-info-box-link-wrap info-box-link kt-blocks-info-box-media-align-top kt-info-halign-center"><div class="kt-blocks-info-box-media-container"><div class="kt-blocks-info-box-media kt-info-media-animate-none"><div class="kadence-info-box-icon-container kt-info-icon-animate-none"><div class="kadence-info-box-icon-inner-container"><span class="kb-svg-icon-wrap kb-svg-icon-fe_info kt-info-svg-icon"><svg viewBox="0 0 24 24"  fill="none" stroke="currentColor" stroke-width="2" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"  aria-hidden="true"><circle cx="12" cy="12" r="10"/><line x1="12" y1="16" x2="12" y2="12"/><line x1="12" y1="8" x2="12" y2="8"/></svg></span></div></div></div></div><div class="kt-infobox-textcontent"><h2 class="kt-blocks-info-box-title"></h2><p class="kt-blocks-info-box-text">Kriminalität kann oft als Ausdruck von Ungerechtigkeit verstanden werden. In einer Welt, in der Ressourcen, Chancen und Rechte gerechter verteilt wären, könnten weniger Menschen sich dazu gezwungen sehen, auf illegale Handlungen zurückzugreifen. Kriminalität ist in vielen Fällen ein Symptom tiefer liegender sozialer Ungleichheiten und Diskrepanzen. Eine gerechtere Gesellschaft mit adäquaten Unterstützungsmechanismen und Zugang zu Bildung und Arbeitsplätzen für alle könnte demzufolge zu einer Reduzierung der Kriminalitätsrate beitragen.</p></div></span></div>



<h2 class="wp-block-heading">Vorteile des Tor Netzwerkes im Vergleich zum normalen Internet</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Tor-Netzwerk repräsentiert ein dezentralisiertes System, was mehrere Vorteile in Bezug auf Datenschutz, Anonymität und Freiheit im Internet bietet.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Vorteile der Dezentralisierung im Tor-Netzwerk</h3>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Widerstand gegen Zensur</strong>: In einem dezentralisierten Netzwerk ist es schwieriger, Inhalte oder Dienste zu zensieren. In einem zentralisierten Internet können Autoritäten oder große Unternehmen den Zugang zu bestimmten Websites oder Diensten blockieren oder einschränken.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Anonymität und Privatsphäre:</strong> Die dezentrale Struktur von Tor gewährleistet, dass der Datenverkehr durch mehrere Knoten (Server) geleitet wird, wobei jeder Knoten nur einen kleinen Teil der Information kennt. Dies schützt die Identität der Benutzer und ihre Online-Aktivitäten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Reduzierte Überwachung:</strong> Da es keinen zentralen Knoten gibt, durch den alle Informationen fließen, ist Massenüberwachung deutlich erschwert. In einem zentralisierten Netz könnten alle Daten an einem Punkt gesammelt und analysiert werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Offener Zugang:</strong> Jeder kann einen Tor-Knoten betreiben und so zur Dezentralisierung und Vielfalt des Netzwerks beitragen. In einem zentralisierten System könnten die Betreiber den Zugang oder die Teilnahme am Netzwerk kontrollieren oder beschränken.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/torvorteile.webp"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/torvorteile-1024x768.webp" alt="" class="wp-image-11041" style="width:700px;height:undefinedpx" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/torvorteile-1024x768.webp 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/torvorteile-300x225.webp 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/torvorteile-768x576.webp 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/torvorteile-500x375.webp 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/torvorteile.webp 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Das Tor Netzwerk gibt Euch die Möglichkeit wirklich frei im Internet zu bewegen</figcaption></figure>
</div>


<h3 class="wp-block-heading">Negative Folgen eines zentralisierten Internets</h3>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zensur:</strong> Zentralisierte Systeme können den freien Informationsfluss einschränken. Regierungen oder Unternehmen können den Zugang zu bestimmten Inhalten oder Plattformen blockieren, was die Meinungsfreiheit beeinträchtigt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Überwachung:</strong> In einem zentralisierten Internet ist es einfacher, Benutzer zu überwachen und ihre Daten zu sammeln. Dies kann zu einem Verlust der Privatsphäre und zur Missachtung von Bürgerrechten führen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Kontrolle über Daten:</strong> Zentralisierte Entitäten haben umfassende Kontrolle über Benutzerdaten. Dies erhöht das Risiko von Datenmissbrauch, -diebstahl oder -verlust.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Monopolbildung:</strong> Zentrale Akteure können eine dominante Position einnehmen, die Wettbewerb verhindert und die Innovation und Wahlfreiheit für die Benutzer einschränkt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Das Tor-Netzwerk und das Darknet sind leistungsstarke Werkzeuge für Datenschutz und freie Meinungsäußerung im Internet.</li>



<li>Es ist wichtig, sich der rechtlichen Rahmenbedingungen bewusst zu sein und die Dienste ethisch und verantwortungsbewusst zu nutzen.</li>



<li>Der Missbrauch durch einige sollte nicht dazu führen, dass alle Benutzer kriminalisiert oder stigmatisiert werden.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Mir war es wichtig nochmals den eigentlichen Nutzen des Tor Netzwerkes hervorzuheben. Ich komme durch meine Tätigkeit immer wieder mit Neulingen in Kontakt die eine sehr einseitige Sicht gegenüber dem Tor Netzwerk haben. Diese Sichtweise resultiert wahrscheinlich auch aus der einseitigen Mainstream Berichterstattung. Es ist deshalb wichtig, andere Sichtweisen aufzuzeigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"> Habt Ihr Fragen, schreibt sie in die Kommentare!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie ihr Tor auf dem <a href="https://yourdevice.ch/orbot-daten-ueber-das-tor-netzwerk-verschluesseln/">Smartphone</a> effektiv nutzen könnt, erfahrt ihr hier!<br>Den Tor Browser könnt Ihr ausserdem <a href="https://www.torproject.org/">hier</a> herunterladen.</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/was-ist-das-tor-netzwerk-und-welche-moeglichkeiten-bietet-es-uns/">Was ist das Tor Netzwerk und welche Möglichkeiten bietet es uns</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://yourdevice.ch/was-ist-das-tor-netzwerk-und-welche-moeglichkeiten-bietet-es-uns/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Was ist Google Push und welche bedenken ergeben sich daraus</title>
		<link>https://yourdevice.ch/was-ist-google-push-und-welche-bedenken-ergeben-sich-daraus/</link>
					<comments>https://yourdevice.ch/was-ist-google-push-und-welche-bedenken-ergeben-sich-daraus/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Oct 2023 07:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Netzwerk & Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Einstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Privatsphäre]]></category>
		<category><![CDATA[Theorie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://yourdevice.ch/?p=10965</guid>

					<description><![CDATA[<p>Heute stellen wir uns die Frage: Was ist Google Push und welche bedenken ergeben sich daraus, welche Folgen haben sie und welche Daten Big-Tech dadurch über uns gewinnen. Smartphone-Apps wie...</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/was-ist-google-push-und-welche-bedenken-ergeben-sich-daraus/">Was ist Google Push und welche bedenken ergeben sich daraus</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Heute stellen wir uns die Frage: Was ist Google Push und welche bedenken ergeben sich daraus, welche Folgen haben sie und welche Daten Big-Tech dadurch über uns gewinnen. Smartphone-Apps wie E-Mail Clients, Messenger und Banking-Anwendungen sollen Benutzer effizient über Neuigkeiten informieren, ohne dabei exzessiven Energie- oder Datenvolumenverbrauch zu verursachen. Hier kommen Push Services ins Spiel, welche von Google und Apple entwickelt wurden und diese Anforderungen erfüllen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/googlefcmcloudmesseging-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-10966" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/googlefcmcloudmesseging-1024x576.jpg 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/googlefcmcloudmesseging-300x169.jpg 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/googlefcmcloudmesseging-768x432.jpg 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/googlefcmcloudmesseging-500x281.jpg 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/googlefcmcloudmesseging.jpg 1280w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Durch Push Nachrichten stehts die neusten Nachrichten zu erhalten hat so seine Nachteile</figcaption></figure>
</div>




<h2 class="wp-block-heading">Was ist Push und wofür wird es verwendet</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Eine App, die über Server-Updates informiert werden soll, fordert ein Push-Token von den Push Services (APN für Apple, FCM für Google) an. Nach der Registrierung dieses Tokens beim entsprechenden Server (z.B. Whatsapp Server), befindet sich die App in einem „Schlafmodus“ und wird erst bei neuen Nachrichten wieder aktiviert. Die neue Nachricht erscheint dann auf den Benachrichtigungsscreen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn der Server Nachrichten senden will, verschickt er den Token mit einer kurzen, verschlüsselten Information an APN oder FCM. Diese leiten die Nachricht weiter, woraufhin das Smartphone die App aktiviert und die Nachricht übermittelt. Dies ermöglicht zeitnahe Benachrichtigungen mit minimalem Energieverbrauch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Android gibt es auch Push-Service-Projekte, die unabhängig von Google funktionieren. Apple-Nutzer sind allerdings auf den APN-Dienst angewiesen.</p>



<div class="wp-block-kadence-infobox kt-info-box10965_ea8ae3-78"><span class="kt-blocks-info-box-link-wrap info-box-link kt-blocks-info-box-media-align-top kt-info-halign-center"><div class="kt-blocks-info-box-media-container"><div class="kt-blocks-info-box-media kt-info-media-animate-none"><div class="kadence-info-box-icon-container kt-info-icon-animate-none"><div class="kadence-info-box-icon-inner-container"><span class="kb-svg-icon-wrap kb-svg-icon-fe_info kt-info-svg-icon"><svg viewBox="0 0 24 24"  fill="none" stroke="currentColor" stroke-width="2" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"  aria-hidden="true"><circle cx="12" cy="12" r="10"/><line x1="12" y1="16" x2="12" y2="12"/><line x1="12" y1="8" x2="12" y2="8"/></svg></span></div></div></div></div><div class="kt-infobox-textcontent"><h2 class="kt-blocks-info-box-title"></h2><p class="kt-blocks-info-box-text">Eine Alternative zu Push Services ist das sogenannte Polling: Hierbei fragt das Smartphone in regelmäßigen Abständen (typischerweise alle 10-20 Minuten) beim Server nach Neuigkeiten. Dies erhöht jedoch den Energieverbrauch.</p></div></span></div>



<h2 class="wp-block-heading">Einfaches Beispiel um zu verstehen wie Push funktioniert</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Stellt euch vor, Push-Benachrichtigungen sind wie ein Postbote, der spezielle Nachrichten, also genauer gesagt, Benachrichtigungen, direkt zu eurem Handy bringen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Beispiel mit einem Messenger:</strong></p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Die App auf eurem Handy</strong>: Ihr habt eine Messenger-App auf eurem Handy installiert. Diese App hat sich bei einem Dienst (zum Beispiel Google Firebase Cloud Messaging, kurz FCM) angemeldet, um Push-Nachrichten zu empfangen. Dabei bekommt euer Handy eine spezielle "Adresse" (einen Token), die nur für dieses Gerät gilt.</li>



<li><strong>Euer Freund schreibt eine Nachricht</strong>: Jetzt stellt euch vor, euer Freund sendet euch über den Messenger eine Nachricht, zum Beispiel „Hallo, wie geht's?“.</li>



<li><strong>Die Nachricht geht auf die Reise</strong>: Anstatt dass die Nachricht direkt an euer Handy geschickt wird, geht sie zunächst an den Server des Messenger-Dienstes. Der Messenger-Server erkennt, dass ihr aktuell nicht in der App seid, und übergibt die Nachricht an Googles FCM-Server, der für die Push-Benachrichtigungen zuständig ist.</li>



<li><strong>FCM als Postbote</strong>: Der FCM-Server erhält die Nachricht und weiß durch die spezielle Adresse (den Token), dass diese Nachricht für euer Handy bestimmt ist. Er schickt die Benachrichtigung (nicht unbedingt den vollständigen Nachrichtentext, sondern möglicherweise nur eine Information darüber, dass eine neue Nachricht da ist) an euer Gerät.</li>



<li><strong>Ihr bekommt die Nachricht</strong>: Euer Handy empfängt die Benachrichtigung vom FCM-Server und zeigt euch an, dass eine neue Nachricht eingetroffen ist. Sobald ihr auf die Benachrichtigung klickt, öffnet sich die Messenger-App und lädt den vollständigen Nachrichteninhalt vom Server des Messengers.</li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Also, zusammengefasst:</strong> Wenn jemand euch eine Nachricht über einen Messenger schickt, geht diese Nachricht zuerst an den Server des Messengers. Wenn die App geschlossen ist, sendet der Messenger-Server eine Benachrichtigung an einen Dienst wie Google FCM. Dieser Dienst fungiert als „Postbote“ und stellt die Benachrichtigung an euer Handy zu. Der komplette Nachrichteninhalt wird aber erst geladen, wenn ihr die App öffnet.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Probleme entstehen im Bezug auf die Privatsspähre</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Push Benachrichtigungen bergen allerdings auch Datenschutzprobleme: Push-Dienste können die Häufigkeit der Benachrichtigungen protokollieren, was Rückschlüsse auf die Nutzungshäufigkeit zulässt. Zwar sind die Inhalte verschlüsselt, doch können Behörden gemäß Bestandsdatenauskunft in Deutschland und weiteren EU Ländern Push-Tokens und andere Informationen abfragen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie das genau funktioniert, erfahrt Ihr in einem aktuellen Computerbase <a href="https://www.computerbase.de/2023-12/apple-und-google-regierungen-ueberwachen-nutzer-ueber-push-benachrichtigungen/">Beitrag</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie erfolgt die Deanonymsierungen mit Push Nachrichten</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Implikationen für die Privatsphäre sind ziemlich weitreichend. Damit lassen sich umfassende Bewegungsprofile erstellen, es kann bei schlecht programmierten Apps protokoliert werden mit welchen anderen Nutzern man wie oft in Kontakt ist und welche Arte der Kommunikationswege genutzt werden. So lassen sich einfach Verbindungenswege herleiten, eventuelle Zugehörigkeiten festlegen und somit ziemlich genau nachverfolgen mit welchen Clients ihr wie oft irgendwelche Nachrichten erhaltet. <strong>Die Inhalte je sind je nach Push-Implementationen und App nicht lesbar für Google sowie die Behörden</strong>, für Behörden ist es nicht unbedingt wichtig über was ihr euch unterhaltet, sondern über welchen Kommunikationswege, wie oft, wann, und wo. In Zusammenarbeit mit den Behörden und den jeweiligen Providern, kann dann auch meisst herausgefunden werden, wer mit wem in Verbindung steht. </p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Bei Verwendung von Push Benachrichtigungen kann der Push Service (APN oder FCM) protokollieren, wieviel Benachrichtigungen ein Nutzer für eine bestimmte App bekommt, also wie intensiv die App genutzt wird. Die konkreten Inhalte der Nachricht sind i.d.R verschlüsselt.</li>



<li>Behörden zur Strafverfolgung und Geheimdienste haben gem. Bestandsdatenauskunft in DE des Recht, alle Informationen abzufragen, die ein Provider (E-Mail, Messenger, Cloud…) im Rahmen der Bereitstellung des Dienstes über einen Nutzer gespeichert hat. Dazu zählen auch die Push-Token, die von einem Nutzer auf dem Server registriert wurden. </li>



<li>Mit diesen Push Token könnten sich die Behörden an Google (FCM) oder Apple (APN) wenden und weitere Informationen aus den <a href="https://www.privacy-handbuch.de/handbuch_70a.htm">Datensammlungen der Smartphone Hersteller</a> abrufen: Telefonnummer, IMEI des Gerätes, MAC- und IP-Adressen, SIM Nummer, Cloud Daten… iPhones senden außerdem alle 5min die MAC Adressen aller Geräte im gleichen WLAN an Apple. Das ermöglicht u.U. erweiterte Auswertungen der sozialen Kontakte. </li>



<li>Mit diesen Daten könnten sich die Behörden an die Mobilfunkprovider wenden und bekommen dort Namen, Adressen, Kontonummern… der gesuchten Personen. Mit Push Token der APN und FCM Services können praktisch ALLE Anonymisierungsversuche ausgehebelt werden.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Hier kann ein VPN, ein Tor Onion Router gewissermassen Verschleiern wer gerade Push verwendet, jedoch erhält der Push Dienstleister immer noch das volle Programm an Daten was für Messenger oder Dienste verwendet werden und über welche Plattformen der Nutzer unterwegs ist. Ohne VPN ist euer Threema Account dann auch nicht mehr anonym. Die Kombination vieler dieser Daten ist der Tod der Anonymität.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wie kann ich mich besser vor herausgabe solcher Daten schützen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Antwort ist eigentlich ganz einfach, aber dennoch ziemlich unbequem: kein Google oder Apple Push verwenden! Hat man noch kein Privcacy orientiertes Phone with <a href="https://yourdevice.ch/grapheneos/">GrapheneOS</a> oder <a href="https://yourdevice.ch/calyxos/">CalyxOS</a> ohne Micro-G bleibt einem nur die Möglichkeit FOSS Apps aus dem F-Droid Store zu installieren. Die Datenammelstelle bzw. die Wanze <strong>Google Play</strong> ist dann aber immer noch auf dem Smartphone. Die Herausgabe eurer persönlichen Daten durch die Verwendung von F-Droid Apps reduziert sich aber bereits erheblich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt verschiedene Konfigurationsoptionen bei der Nutzung von Push und Poll in Apps. Während iPhones immer Push via APN nutzen, existieren für Android privacy-freundliche Messenger, die ohne Google Push Services funktionieren. Dafür müssen den Apps allerdings <strong>Hintergrundaktivitäten und -datenverkehr </strong>erlaubt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">E-Mail Server sind nicht auf Push angewiesen, daher können Nutzer meisst zwischen Push und Poll wählen. Bei speziellen Apps variieren die Push-Service-Nutzungen: <strong>Tutanota</strong> nutzt beispielsweise keine, während <strong>Protonmail</strong> ausschließlich auf Push setzt. Auf <strong>K-9 Mail</strong> kann man die Poll Rate setzen indem man den <strong>Aktualisierungsinterval</strong> ändert.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Banking-Apps</strong> und Bezahl Services wie <strong>Twint</strong> nutzen meistens Push Services, da Alternativen selten implementiert werden. Google-freie Android-Alternativen wie GrapheneOS unterstützen kein Push via FCM standardmäßig, obwohl MicroG bei CalyxOS und Sandboxed Google Play bei GrapheneOS dies nachträglich ermöglicht.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Privacy optimierte Messenger</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Für Android gibt es angepasste Messenger, die ohne Google Push Services arbeiten. In der Regel sind ausserdem alle Apps im F-Droid Store <strong>pushfreie</strong> Varianten der Apps die ihr im Aurora Store findet.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>In <strong>Threema</strong> 4.71+ für Android kann man unter <em>"Einstellungen → Über Threema → Fehlerbehebung → Threema Push benutzen"</em> auf den Push Service von Threema umschalten.</li>



<li><strong>Signal App</strong> bietet auf der <a href="https://signal.org/android/apk/">Webseite ein APK zum Download</a> für Nutzer mit hohen Sicherheitsanforderungen, welche keine Google Services benötigt. Alternativ gibt es <a href="https://yourdevice.ch/signal-fork-molly-foss-mit-unified-push/">Molly Foss mit Unified Push</a> Unterstützung um Push auch ohne Google zu ermöglichen.</li>



<li>Nur die <a href="https://f-droid.org/de/packages/org.telegram.messenger/">Telegram FOSS</a> Variante aus dem F-Droid Store verwendet keine Google Push Services (FCM). Die Telegram FOSS Variante Mercurygram mit Unified Push Unterstützung kann auch direkt von Github <a href="https://github.com/Mercurygram/Mercurygram/releases">heruntergeladen</a> werden</li>



<li>Im <strong>Session Messenger</strong> kann man die Google Push Services deaktivieren und statt dessen Polling aktivieren. Dann kann man aber nicht mehr angerufen werden.</li>



<li><strong>Matrix</strong> bzw den dazugehörigen Messenger <strong>Element</strong> gibt es ebenfalls ohne Push, den Push-freien Messenger könnt ihr ebenso bei <a href="https://f-droid.org/packages/im.vector.app/">F-Droid herunterladen</a>. Matrix gibt es auch mit <a href="https://yourdevice.ch/element-messenger-ohne-google-push-verwenden/">Unified Push</a>, einem alternativen Push Distributor</li>



<li><strong>Atox</strong> - eine eher unbekanntere Messaging App, unterstützt von Haus aus eine proprietären Push-Dienste von Google oder Apple, dafür kommt <a href="https://f-droid.org/de/packages/ltd.evilcorp.atox/">Atox</a> standardmässig mit Unfied Push Unterstützung.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Nochmals sollte erwähnt werden, verzichtet ihr auf die Push Services, müsst ihr in die App gehen um jeweils die neusten Nachrichten angezeigt zu bekommen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">CalyxOS Push entfernen</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Auf CalyxOS mit installiertem Micro-G kann man den Push-Dienst sehr einfach komplett deaktivieren. Dazu müsst ihr im App Drawer in die <strong>Micro-G Einstellungen</strong> und die Push Dienste komplett aktivieren.</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/microgimappdrawer.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="473" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/microgimappdrawer-473x1024.png" alt="" class="wp-image-10967" style="width:300px;height:undefinedpx" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/microgimappdrawer-473x1024.png 473w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/microgimappdrawer-138x300.png 138w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/microgimappdrawer-768x1664.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/microgimappdrawer-709x1536.png 709w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/microgimappdrawer-945x2048.png 945w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/microgimappdrawer-500x1083.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/microgimappdrawer.png 1080w" sizes="auto, (max-width: 473px) 100vw, 473px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">MicroG Einstellung aufrufen</figcaption></figure>
</div></div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/cloudmessagingfcm.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="473" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/cloudmessagingfcm-473x1024.png" alt="" class="wp-image-10968" style="width:300px;height:undefinedpx" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/cloudmessagingfcm-473x1024.png 473w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/cloudmessagingfcm-138x300.png 138w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/cloudmessagingfcm-768x1664.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/cloudmessagingfcm-709x1536.png 709w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/cloudmessagingfcm-945x2048.png 945w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/cloudmessagingfcm-500x1083.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/cloudmessagingfcm.png 1080w" sizes="auto, (max-width: 473px) 100vw, 473px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Cloud Messaging auswählen</figcaption></figure>
</div></div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/pushdeaktivieren.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="473" height="1024" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/pushdeaktivieren-473x1024.png" alt="" class="wp-image-10969" style="width:300px;height:undefinedpx" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/pushdeaktivieren-473x1024.png 473w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/pushdeaktivieren-138x300.png 138w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/pushdeaktivieren-768x1664.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/pushdeaktivieren-709x1536.png 709w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/pushdeaktivieren-945x2048.png 945w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/pushdeaktivieren-500x1083.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/pushdeaktivieren.png 1080w" sizes="auto, (max-width: 473px) 100vw, 473px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Push deaktivieren</figcaption></figure>
</div></div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph">Beachtet dabei dass ihr den kompletten Push Service deaktiviert. Ihr könnt auch einzelen Apps ausschliessen indem ihr den Cloud Messeging Einstellungen der jeweiligen App die Push Erlaubnisse enzieht. Dort deaktiviert ihr einfach die Einstellung <strong>Regisitrierung erlauben</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der Installation von neuen Apps die Push verwenden, fragt euch MicroG sowieso standardmässig ob Push benutzt werden darf: <strong>Allow for Push Notifications</strong> dann entsprechend <strong>erlauben</strong> oder <strong>abwählen</strong>.</p>



<h4 class="wp-block-heading">GrapheneOS</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Erlaubt kein Push Benachrichtigungen von Haus aus. Habt ihr Sandboxed Google Play installiert, könnt ihr einfach die Google Play Einstellungen über das App Icon öffnen von <strong>Google Play </strong>und deaktiviert den Dienst komplett. Muss Sandboxed Google Play aus einem bestimmten Grund aktiviert bleiben, bleibt euch nichts anderes übrig, als die Benachrichtigungen für jede problematische App in den App Einstellungen zu deaktivieren.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Alternative Pushsysteme</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Gibt es eigentlich viele, wie z.B <a href="https://unifiedpush.org/">unfied.push</a> leider müssen diese Systeme aktuell noch auf eigenen Servern betrieben werden, und es bedingt eine Anpassung der jeweiligen App an das Pushsystem.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine schnelle Abkehr von Googles FCM bietet die App <a href="https://f-droid.org/packages/io.heckel.ntfy/">ntfy</a> für Android. Jedoch ist es immer noch so, dass die jeweilige Messenging App ntfy als Push-Gateway unterstützen muss.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Welche Apps ntfy unterstützen</h4>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://f-droid.org/packages/im.vector.app/">Element</a> ⭐ - Matrix client</li>



<li><a href="https://schildi.chat/android/">SchildiChat</a> ⭐ - Matrix client</li>



<li><a href="https://tusky.app/">Tusky</a> ⭐ - Fediverse client</li>



<li><a href="https://fedilab.app/">Fedilab</a> - Fediverse client</li>



<li><a href="https://gitlab.com/Nulide/findmydevice/">FindMyDevice</a> - Smartphone wiederfinden mit unified.push</li>



<li><a href="https://github.com/zoff99/tox_push_msg_app">Tox Push Message App</a> - Tox Push Message App</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Eine komplette Liste findet ihr hier:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://unifiedpush.org/users/apps">https://unifiedpush.org/users/apps</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">In den jeweiligen App Einstellungen muss dann <strong>ntfy</strong> als Push-Service ausgewählt werden. In den Standard-Einstellungen verwendet ntfy den offiziellen <strong>ntfy.sh</strong> Push-Server. Ihr könnt aber auch gern unseren ntfy Server verwenden mit der Adresse: <strong>https://ntfy.yourdevice.ch</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Integrierung von Unified Push auf neue Apps bedeutet Aufwand für App Entwickler und wird deshalb aktuell nur zaghaft benutzt. Googles Push Dienst ist schnell und einfach zu integrieren, und die Entwickler verlassen sich häufig auf eine ready-to-use Lösung anstatt wieder was neues lernen zu müssen. Eine Umstellung ist jedoch langsam aber sicher im Gange. Unserem <a href="https://yourdevice.ch/chat/">Matrix Server</a> steht zum Beispiel auch ein eigener Pusher Server zur verfügung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ein Denkanstoss</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Push-Benachrichtigungen sind heutzutage omnipräsent, bieten uns ständige Updates und scheinbare Konnektivität. Doch vielleicht ist es mal an der Zeit, diese ständige Erreichbarkeit und sofortige Reaktionsbereitschaft zu hinterfragen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir sind in eine Komfortzone der Bequemlichkeit gerutscht, in der die kontinuierlichen Pings und Alerts unsere Aufmerksamkeit fragmentieren und unsere Daten oft unbemerkt an große Tech-Giganten fließen. Jede Benachrichtigung hinterlässt eine Spur, die Informationen über uns preisgibt, und bindet uns ungewollt an Systeme, die mit unserer Privatsphäre flexibel umgehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Indem wir bewusst auf Push-Services verzichten, setzen wir ein starkes Zeichen für Datenschutz, digitale Autonomie und eine gesündere Technologienutzung. Es ist ein Schritt zurück zu mehr Kontrolle über unsere Daten und Aufmerksamkeit, weg von der Bequemlichkeit, aber hin zu mehr Selbstbestimmung und -reflexion in der digitalen Landschaft.</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/was-ist-google-push-und-welche-bedenken-ergeben-sich-daraus/">Was ist Google Push und welche bedenken ergeben sich daraus</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://yourdevice.ch/was-ist-google-push-und-welche-bedenken-ergeben-sich-daraus/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>2</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kann ich Sozial Media anonym benutzen?</title>
		<link>https://yourdevice.ch/kann-ich-sozial-media-anonym-benutzen/</link>
					<comments>https://yourdevice.ch/kann-ich-sozial-media-anonym-benutzen/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Oct 2023 18:01:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Netzwerk & Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Privatsphäre]]></category>
		<category><![CDATA[Theorie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://yourdevice.ch/?p=11275</guid>

					<description><![CDATA[<p>Heute stellen wir uns eine wichtige Frage: kann ich Sozial Media anonym benutzen bei Verwendung spezieller Techniken oder gar Geräten ? Momentan schwiren in den Medien wie Youtube und Telegram...</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/kann-ich-sozial-media-anonym-benutzen/">Kann ich Sozial Media anonym benutzen?</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Heute stellen wir uns eine wichtige Frage: kann ich Sozial Media anonym benutzen bei Verwendung spezieller Techniken oder gar Geräten ? Momentan schwiren in den Medien wie Youtube und Telegram einige Behauptungen herum, die Euch erzählen wollen, wir Ihr mit speziellen Kursen und Geräten dieser Betreiber anonym Social Media wie Facebook, Whatsapp und Co benutzen könnt. Einiger dieser Kanale betreibt auch ein "IT-Experte" namens Chris von prvcy.world. Schonmal gehört? Nein? Auch egal, ich möchte Euch in diesem Artikel einfach erläutern, warum dies ganz kurz gesagt, ganz grober Unsinn ist.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="960" height="540" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/socialmediaanonymtitle.jpeg" alt="" class="wp-image-11277" style="width:750px;height:undefinedpx" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/socialmediaanonymtitle.jpeg 960w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/socialmediaanonymtitle-300x169.jpeg 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/socialmediaanonymtitle-768x432.jpeg 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/socialmediaanonymtitle-500x281.jpeg 500w" sizes="auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px" /><figcaption class="wp-element-caption">Könnt Ihr Euch auf Social Media vor BigTech verstecken? Die schnelle und kurze Antwort ist nein!</figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Die Digitalisierung hat das Aufkommen von Plattformen wie Facebook, WhatsApp und Google Cloud Diensten ermöglicht, die als angeblich unverzichtbare Tools für Kommunikation und Datenspeicherung gelten. Diese Dienste bieten allerdings kein Raum für nirgendwelche Arten von Anonymität. Der folgende Artikel erläutert, warum dies der Fall ist, und beleuchtet konkrete Beispiele der Datensammlung durch diese Unternehmen.</p>





<h2 class="wp-block-heading">Wie wird man im Internet identifziert</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Kurz erklärt: durch die unendliche Anzahl an Informationen die Ihr als Person im Internet mit Euren Geräten, Verhaltensweisen und Interessen im Internet bereits hinterlassen habt. Die Punkte im Detail:</p>



<h3 class="wp-block-heading">Identifizierung durch Telefonnummern und E-Mail und IP Adressen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Kontoerstellung auf Plattformen wie Facebook und WhatsApp ist meisst die Angabe einer Telefonnummer oder E-Mail-Adresse erforderlich. Ausserdem wird bei jeder Anmeldung Eure IP Adresse, bzw das Netz in dem Ihr Euch befindet gespeichert. Diese persönlichen Daten dienen nicht nur der Account-Sicherheit, sondern eröffnen den Unternehmen auch Wege zur Identifizierung und Profilbildung der Nutzer. Die verknüpften Telefonnummern E-Mail und IP Adressen werden oft zum Ziel von Marketing-Strategien, und werden mit Unternehmen geteilt, die sich auf Datenanalyse und Profiling spezialisiert haben, wodurch sich der Grad der Anonymität verringert.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Selbst wenn Ihr andere Geräte, Telefonnummern, Email Adressen oder sonstiges verwendet, könnt Ihr Euch vor Bigtech nicht anonymisieren! Warum? Lest weiter!</p>



<h3 class="wp-block-heading">Datenaggregation und -profilierung</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Datenaggregation und -profilierung sind Mechanismen, durch die Social-Media-Plattformen Nutzeridentitäten und -verhalten nachzeichnen und analysieren. Diese Prozesse bleiben effektiv, selbst wenn Ihr versucht, Eure Identität durch den Wechsel von Telefonnummern, Pseudonymen oder Geräten zu verschleiern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Datenaggregation bezieht sich auf den Prozess, bei dem Informationen aus verschiedenen Quellen gesammelt und zusammengeführt werden, um ein umfassenderes Bild zu erstellen. Soziale Medien aggregieren Daten, die Nutzer <strong>explizit</strong> teilen (wie Statusupdates, Bilder oder Likes), sowie <strong>implizite Daten</strong>, die während der Nutzung gesammelt werden (wie Standort, Gerätetyp, genutzte IP Adressen und Browserverlauf). Profilierung nutzt diese aggregierten Daten, um detaillierte Benutzerprofile zu erstellen, die Einblicke in deren Präferenzen, Gewohnheiten und soziale Netzwerke geben.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/weitreichendesfingerprinting.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="980" height="610" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/weitreichendesfingerprinting.png" alt="" class="wp-image-11278" style="width:750px;height:undefinedpx" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/weitreichendesfingerprinting.png 980w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/weitreichendesfingerprinting-300x187.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/weitreichendesfingerprinting-768x478.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/weitreichendesfingerprinting-500x311.png 500w" sizes="auto, (max-width: 980px) 100vw, 980px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Selbst wenn Ihr noch so versteckt agiert, habt Ihr einen Fingerabdruck nur schon bereits wie Ihr das Internet benutzt</figcaption></figure>
</div>


<h3 class="wp-block-heading">Benutzererkennung trotz Identitätswechsel</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Auch wenn Ihr Eure Telefonnummern oder Pseudonyme ändert, verschlüsselte DNS Server verwendert, oder auch via Tor auf Social Media Plattformen zugreift, können Plattformen diese oft mit den ursprünglichen bzw Euren alten Profilen und Euren Verhaltensweisen im Internet verknüpfen. Ein Mechanismus ist das „<strong>Behavioural Tracking</strong>“, bei dem das Nutzerverhalten analysiert wird. Dazu gehören die <strong>Verweildauer auf bestimmten Seiten, die Art des Scrollverhaltens, Mausbewegungen und Tastaturanschläge.</strong> Selbst kleinste Verhaltensmuster sind oft einzigartig und können zur Identifizierung verwendet werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Nutzer die Accounts wechseln, und Beispielsweise einen privaten Account benutzen, mit anderen Namen, Telefonnummer und Email-Adressen, kommen „<strong>Device Fingerprinting</strong>“-Techniken zum Einsatz. Diese Techniken erkennen eindeutige Konfigurationen und Eigenschaften eines Geräts (wie Bildschirmgröße, installierte Schriftarten und Plugins), wodurch selbst verschiedene Konten, die von einem Gerät aus erstellt wurden, miteinander verknüpft werden können. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Dagegen hilft auch ein VPN oder Zugriff über das Tor Netzwerk herzlichst wenig!</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Beispiele</strong></h4>



<p class="wp-block-paragraph">Selbst wenn Ihr einen neuen Facebook-Account unter Verwendung eines Pseudonyms erstellt, dabei ein Gerät nutzt, welches auf Datenschutz spezialisiert ist, und eine nicht zugehörige Telefonnummer verwendet, bleibt Anonymität absolut kein Garant! Angenommen, Ihr eröffnet weitere Konten auf Instagram (eine Tochtergesellschaft von Facebook), nutzt dabei andere Pseudonyme und Telefonnummern und interagiert auf eine Weise, die Euren ursprünglichen Profilen ähnelt - und all dies geschieht auch noch in Eurem Heimnetzwerk mit einer bereits bekannten IP-Adresse, weiss BigTech sofort, um wem es sich da handelt. In einem solchen Szenario ist es  ziemlich wahrscheinlich, dass diese verschiedenen Konten miteinander in Verbindung gebracht, und Euer Verhalten über die Plattformen hinweg analysiert und erkannt wird. Dies geschieht durch den <strong>Abgleich von IP-Adressen, die Analyse ähnlicher Aktivitäten und Verhaltensmuster sowie andere datenanalytische Methoden, welche von Social-Media-Giganten genutzt werden</strong>. So können selbst sorgfältig kuratierte Versuche der Anonymisierung letztendlich durchkreuzt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In einem anderen Fall könnte ein Nutzer verschiedene Geräte verwenden. Durch Kombination von <strong>Verhaltensanalyse, Geräte- und Netzwerkerkennung</strong> können Plattformen dennoch Zusammenhänge zwischen verschiedenen Profilen und Geräten erkennen, insbesondere wenn von denselben Netzwerken aus zugegriffen wird oder ähnliche Inhalte geteilt werden.</p>



<div class="wp-block-kadence-infobox kt-info-box11275_703f59-a8"><span class="kt-blocks-info-box-link-wrap info-box-link kt-blocks-info-box-media-align-top kt-info-halign-center"><div class="kt-blocks-info-box-media-container"><div class="kt-blocks-info-box-media kt-info-media-animate-none"><div class="kadence-info-box-icon-container kt-info-icon-animate-none"><div class="kadence-info-box-icon-inner-container"><span class="kb-svg-icon-wrap kb-svg-icon-fe_alertTriangle kt-info-svg-icon"><svg viewBox="0 0 24 24"  fill="none" stroke="currentColor" stroke-width="2" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"  aria-hidden="true"><path d="M10.29 3.86L1.82 18a2 2 0 0 0 1.71 3h16.94a2 2 0 0 0 1.71-3L13.71 3.86a2 2 0 0 0-3.42 0z"/><line x1="12" y1="9" x2="12" y2="13"/><line x1="12" y1="17" x2="12" y2="17"/></svg></span></div></div></div></div><div class="kt-infobox-textcontent"><h2 class="kt-blocks-info-box-title"></h2><p class="kt-blocks-info-box-text">Selbst wenn Ihr mit sonst irgendwie verschlüsselten VPNs, Tor Browsern und TLS verschlüsselten DNS Servern auf Social Media zugreift, und unter Pseudonymen neue Accounts erstellt, erkennen Euch die Unternehmen wie Facebook anhand Eurer Interaktionen, Euren Browsern, Euren Vorlieben, Eurem Surfverhalten, Euren Klicks, und Euren Interessen! Auch mit den meissten VPN Diensten seid Ihr nicht anoynm im Internet. Mehr zu VPNs erfahrt Ihr <a href="https://yourdevice.ch/bin-ich-mit-einem-vpn-anonym/">hier</a>.</p></div></span></div>



<p class="wp-block-paragraph"></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/profilildungueberandereplattformen.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/profilildungueberandereplattformen-1024x576.jpeg" alt="" class="wp-image-11279" style="width:750px;height:undefinedpx" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/profilildungueberandereplattformen-1024x576.jpeg 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/profilildungueberandereplattformen-300x169.jpeg 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/profilildungueberandereplattformen-768x432.jpeg 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/profilildungueberandereplattformen-1536x864.jpeg 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/profilildungueberandereplattformen-500x281.jpeg 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/profilildungueberandereplattformen.jpeg 1920w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Die hochentwickelte Natur der Datenaggregation und -profilierung macht es extrem schwierig, auf Social-Media-Plattformen anonym zu bleiben. Selbst wenn aktive Versuche unternommen werden, die Identität zu verschleiern, können diese Technologien und Techniken die Anonymisierung effektiv unterlaufen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ihr solltet Euch der Tragweite dieser Praktiken bewusst sein. Wer Wert auf Anonymität legt, muss über die reine Nutzung von Pseudonymen und Wechsel von Geräten hinausgehen und möglicherweise alternative Plattformen in Erwägung ziehen, die einen stärkeren Fokus auf Datenschutz und Anonymität legen.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Cookie-Tracking und Fingerabdrücke</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Web-Cookies und digitale Fingerabdrücke sind weitere Technologien, die der Anonymität abträglich sind. Cookies speichern Informationen über die Surfgewohnheiten der Nutzer, während digitale wie <a href="https://yourdevice.ch/browser-fingerprinting-und-privatsspaehre-weniger-plugins-sind-besser/">BrowserFingerprinting</a> individuelle Geräteeigenschaften erfassen. Selbst bei aktivierten Datenschutzfunktionen, wie dem Inkognito-Modus, oder der Nutzung von VPN-Diensten ist es schwierig, sich diesen Technologien zu entziehen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Datenweitergabe an Dritte</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Eine weiteres Problem ist die Datenweitergabe an dritte Parteien. Social Media Unternehmen teilen Nutzerdaten oft mit Werbetreibenden und Analysefirmen. Diese Akteure kombinieren Daten aus verschiedenen Quellen, um noch genauere Benutzerprofile zu generieren. Die Anonymität der Nutzer wird dabei weiter aufgeweicht, und Ihr verliert die Kontrolle über Eure Daten, wo sie sind, wer sie verwendet und was damit gemacht wird.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum ergibt es keinen Sinn alternative Portale zu nutzen um auf Social Media zuzugreifen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Verwendung von Open-Source-Alternativen wie <a href="https://f-droid.org/packages/free.rm.skytube.oss/">SkyTube</a> oder <strong>Open-Source-Social-Media-Zugängen</strong> mag auf den ersten Blick wie eine vernünftige Wahl für diejenigen erscheinen, die Anonymität und Datenschutz schätzen. Diese Programme versprechen oft, keine oder weniger Daten zu sammeln und keine personalisierte Werbung anzuzeigen. Doch trotz dieser Vorteile garantieren auch diese Alternativen keine vollständige Anonymität aus folgenden Gründen:</p>



<h3 class="wp-block-heading">Server-Kommunikation</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Apps kommunizieren in der Regel immer noch mit den Servern der Originaldienste (wie YouTube im Falle von SkyTube, gbWhatsapp oder Newpipe). Während die App selbst vielleicht keine Daten sammelt, erfassen die Server der Hauptdienste immer noch Informationen wie IP-Adresse, Gerätetyp, Betriebssystem und eben Verhaltensdaten beim Interagieren mit der Plattform.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Netzwerkanalyse</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Moderne Überwachungstechniken können Netzwerkverkehr analysieren, selbst wenn Sie Open-Source-Programme verwenden. Ohne zusätzliche Anonymisierungsschichten, wie VPNs oder das Tor-Netzwerk, bleibt Euer Internetverkehr für Neugierige, wie Ihren Internetanbieter oder Netzwerkadministratoren, sichtbar und analysierbar.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Kompromisse bei der Kontoerstellung</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Anmeldung oder Nutzung von Diensten erfordert oft die Erstellung eines Kontos beim Originaldienst. In diesem Prozess müsst Ihr personenbezogene Daten preisgeben, was die Anonymität automatisch beendet. Loggt Ihr Euch mit Skytube auf mit Eurem Google Account ein, und habt das mächtigste Privacy Gerät, ist die Privatsspähre sofort dahin!</p>



<h3 class="wp-block-heading">Datenaggregation von Drittanbietern</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Selbst wenn Ihr alternative Apps verwendet, können Dritte immer noch Daten aggregieren und Profile erkennen. Das indem sie Informationen aus verschiedenen Quellen kombinieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Obwohl Open-Source-Alternativen und Programme wie SkyTube Anwender vor bestimmten Überwachungs- und Datensammlungspraktiken schützen können, bieten sie keine absolute Anonymität oder Datenschutz. . Des ist das wichtigste:  der bewussten Umgang mit persönlichen Daten im Internet.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Fazit</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">In Anbetracht der umfangreichen Datensammlung, -analyse und -weitergabe sowie gesetzlichen Rahmenbedingungen ist echte Anonymität auf den genannten Plattformen eine Illusion. Es gibt eigentlich nur eine mögliche Lösung für dieses Problem. Die ist, diese Plattformen schlicht und ergreifend <strong>nicht mehr zu benutzen!</strong> Wer behauptet dass Ihr anonym Social Media verwenden könnt, und dafür ein nur Gerät kaufen müsst, oder dies in einem Kurs erlernen könnt, ist ein Lügner und verdient für mich wohlwohlend die Titulierung <strong>Scammer</strong>!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein googlefreies Smartphone mit GrapheneOS reicht aus um Euch vor Google zu schützen, Ein Linux PC vor Microsofts Analysen, aber nicht, um Euch anonym wie gewohnt auf Social Media Plattformen wie Facebook und Co bewegen zu können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich hoffe der Artikel "Kann ich Sozial Media anonym benutzen?" hat Euch gefallen und Ihr seid in Zukunft nun vorsichtiger bei den Aussagen einiger "IT Spezialisten".</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/kann-ich-sozial-media-anonym-benutzen/">Kann ich Sozial Media anonym benutzen?</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://yourdevice.ch/kann-ich-sozial-media-anonym-benutzen/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Programme einfach installieren unter Linux</title>
		<link>https://yourdevice.ch/programme-einfach-installieren-unter-linux/</link>
					<comments>https://yourdevice.ch/programme-einfach-installieren-unter-linux/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Oct 2023 06:45:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Einstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Theorie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://yourdevice.ch/?p=10759</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ich höre immer wieder dass es extrem kompliziert und nicht einfach sei, Programme unter Linux zu installieren, deshalb und weil die Verbreitung von Linux in der heutigen Zeit stetig zunimmt,...</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/programme-einfach-installieren-unter-linux/">Programme einfach installieren unter Linux</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Ich höre immer wieder dass es extrem kompliziert und nicht einfach sei, Programme unter Linux zu installieren, deshalb und weil die Verbreitung von Linux in der heutigen Zeit stetig zunimmt, schauen wir uns das Thema mal genauer an. Der Vorteil von Linux gegenüber anderen Betriebssystemen liegt in seiner Flexibilität, Sicherheit und Benutzerfreundlichkeit. Insbesondere die Installation von Programmen unter Linux ist durch den Fortschritt der Technologie erheblich vereinfacht worden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die meissten bekannteren <a href="https://yourdevice.ch/welches-linux-betriebssystem/">Linux Distributionen</a> wie Linux Mint, Ubuntu bzw Kubuntu oder KDE Neon benötigen die Kommandozeile nur noch für spezialisiertere Aufgaben oder Konfigurationen die über den Alltag hinausgehen. Wir möchten euch deshalb mit diesem Artikel etwas die Angst vor dem Linux Alltag nehmen</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="522" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/anwendungsverwaltungdiscover-1024x522.png" alt="" class="wp-image-11059" style="width:800px;height:undefinedpx" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/anwendungsverwaltungdiscover-1024x522.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/anwendungsverwaltungdiscover-300x153.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/anwendungsverwaltungdiscover-768x391.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/anwendungsverwaltungdiscover-1536x783.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/anwendungsverwaltungdiscover-2048x1044.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/anwendungsverwaltungdiscover-500x255.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Anwendungen lassen sich über integrierte Anwendungsverwaltung einfach installieren</figcaption></figure>
</div>




<h2 class="wp-block-heading">Entwicklungen und aktueller Stand</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Installation via Softwarecenters</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Unter Linux gibt es verschiedene Distributionen (Distributiven), die jeweils unterschiedliche Benutzererfahrungen und -tools bieten. Einige Distributionen wie <a href="https://ubuntu.com/">Ubuntu</a>, <a href="https://kubuntu.org/">Kubuntu</a>, <a href="https://neon.kde.org/">KDE Neon</a> <a href="https://linuxmint.com/">oder Linux Mint</a> bieten sogenannte <strong>Software-Center</strong>, die eine grafische Benutzeroberfläche für die Software-Installation bereitstellen. Diese Anwendungen präsentieren Software in einem <strong>katalogähnlichen Format</strong>, in dem ihr Programme sucht, auswählt und mit einem Mausklick installieren könnt. Das erleichtert auch Anwendern ohne tiefgreifende technische Kenntnisse den Zugang zu einer breiten Palette von Anwendungen und Linux Programme lassen sich so in der regel sehr einfach installieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiterer Schritt in Richtung Benutzerfreundlichkeit ist die zunehmende Unterstützung für Snap und Flatpak. Beide sind Systeme zur Softwarebereitstellung, die es ermöglichen, Anwendungen in einer sicheren, isolierten Umgebung zu installieren und auszuführen. Sie bieten konsistente Installationen über verschiedene Linux-Distributionen hinweg und erleichtern die Aktualisierung und Verwaltung von Software.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Anwendungsbeispiel: Installation via Software-Center</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Installation über ein <strong>Software-Center</strong> ist denkbar unkompliziert. Ihr öffnet das Software-Center, sucht nach "<strong>VLC</strong>", klickt auf "<strong>Installieren</strong>" und wartet, bis der Prozess abgeschlossen ist. Dank dieser intuitiven Methoden ist die Installation von Programmen unter Linux zugänglich und benutzerfreundlich gestaltet. Die Deinstallation der Software erfolgt ebenso wieder über das Software-Center, indem ihr einfach <strong>deinstallieren</strong> in der Ecke oben rechts asuwählt.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="632" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/vlcinstallierensoftwarecenter-1024x632.png" alt="" class="wp-image-10881" style="width:750px;height:undefinedpx" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/vlcinstallierensoftwarecenter-1024x632.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/vlcinstallierensoftwarecenter-300x185.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/vlcinstallierensoftwarecenter-768x474.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/vlcinstallierensoftwarecenter-1536x947.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/vlcinstallierensoftwarecenter-2048x1263.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/vlcinstallierensoftwarecenter-500x308.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Mit dem Softwarecenter Programme installieren</figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">In der Übersicht bekommt ihr zu jedem Programm jeweils eine Menge verschiedener Informationen angezeigt, Ihr könnt die Webseite des Projekts besuchen, das Programm mit euren Freunden teilen und seht ausserdem die neusten Features und Updates. Besser geht es nicht!</p>



<h3 class="wp-block-heading">Anwendungsbeispiel: Installation via Kommandozeile</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Für Anwender die gerne auch mal die Kommandozeile benutzen wollen, zeigen wir hier wie einfach es ist Programme <strong>via dem Terminal zu installieren</strong>. Ich selber installiere alles via Terminal, geht einfach viel schneller wenn ich weiss was ich installieren will.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die vereinfachte Installation <strong>auf der Befehlszeile </strong>wird durch Anwendungen wie den <strong>Paketmanager</strong> ermöglicht, ein Werkzeug, das Software in einem organisierten System katalogisiert und verwaltet. Paketmanager wie <strong>APT, DNF oder Pacman</strong> ermöglichen es den Benutzern, Software mit einfachen Befehlen in einer Konsolen-Umgebung zu installieren, zu aktualisieren und zu entfernen. Dies beschleunigt den gesamten Prozess und minimiert die Notwendigkeit, einzelne Programme manuell herunterzuladen und zu installieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um die Leichtigkeit der Programminstallation unter Linux Kommandozeile zu verdeutlichen, betrachten wir ein Anwendungsbeispiel. Nehmen wir an, ihr möchtet das beliebte Medienprogramm "<strong>VLC</strong>" installieren. Unter einer Linux-Distribution mit einem Paketmanager wie <strong>APT</strong> ist der Installationsvorgang denkbar einfach und schnell.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zunächst öffnet Iir ein Terminalfenster und gebt den Befehl <code>sudo apt update</code> ein, um die Paketdatenbank zu aktualisieren. Nach Eingabe des Passworts folgt der Befehl <code>sudo apt install vlc</code> der die Installation vom VLC Media Player startet. Innerhalb kurzer Zeit wird das Programm heruntergeladen, installiert und ist einsatzbereit. Keine manuelle Konfiguration oder komplizierte Installationsroutine ist notwendig. Alle Notwendigen Abhängigkeiten werden autmatisch mit heruntergeladen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="678" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/programmemitaptinstallieren-1024x678.png" alt="" class="wp-image-10882" style="width:750px;height:undefinedpx" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/programmemitaptinstallieren-1024x678.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/programmemitaptinstallieren-300x199.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/programmemitaptinstallieren-768x509.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/programmemitaptinstallieren-1536x1017.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/programmemitaptinstallieren-500x331.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/programmemitaptinstallieren.png 1652w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Programme via Terminal installieren</figcaption></figure>
</div>


<h2 class="wp-block-heading">Weitere Arten der Installation</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht alle Programme die ihr sucht, sind möglicherweise im SoftwareCenter der jeweiligen Distribution enthalten. Deshalb müsst ihr Software, die nicht im App Center vorhanden sind, auf den Seiten des jeweiligen Herausgebers suchen bzw. die Software downloaden. Ihr ladet dann möglicherweise sogenannte <strong>AppImages, deb Packete, snaps oder flatpaks</strong> herunter. Die Endung ist dann jeweils <strong>programmname.appimage</strong>, <strong>programmname.deb</strong>, <strong>programmname.snap oder programmname.flatpak</strong>.<br>Bitte lasst euch nicht verängstigen, AppImage ist in der Tat wieder was neues, deb, snap und flatpaks sind jedoch Installationsroutinen wie ihr sie von der Windows <strong>exe</strong> oder <strong>msi</strong> datei kennt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">AppImage</h3>



<p class="wp-block-paragraph">AppImage ist ein Verpackungsformat für Linux-Software, das es ermöglicht, Anwendungen auf einer Vielzahl von Linux-Distributionen lauffähig zu machen, ohne dass eine traditionelle Installation notwendig ist. Die Anwendungen sind in einer einzigen Datei verpackt und können sofort gestartet werden.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Wie funktioniert ein AppImage</h4>



<p class="wp-block-paragraph">AppImages sind portable, ausführbare Dateien, die alle Abhängigkeiten und Bibliotheken, die für die Ausführung der Software notwendig sind, enthalten. Sie sind somit unabhängig von den auf dem System installierten Bibliotheken. Dies ermöglicht ein Höchstmaß an Flexibilität und Portabilität, da ihr keine speziellen Berechtigungen benötigt, um ein AppImage auszuführen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Vorteile von AppImage</h4>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Portabilität</strong>: AppImages laufen auf verschiedenen Linux-Distributionen, ohne dass zusätzliche Konfigurationen oder Installationen erforderlich sind.</li>



<li><strong>Isolation</strong>: Da alle notwendigen Bibliotheken enthalten sind, vermeiden AppImages Konflikte mit Systembibliotheken.</li>



<li><strong>Keine Admin-Rechte</strong>: AppImages benötigen keine administrativen Rechte zum Ausführen, was die Sicherheit verbessert.</li>



<li><strong>Schnelle Startzeiten</strong>: Da keine Installation erforderlich ist, können AppImages schnell und einfach gestartet werden.</li>
</ul>



<h4 class="wp-block-heading">Nachteile und Überlegungen</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Obwohl AppImage viele Vorteile bietet, gibt es auch einige Überlegungen und Nachteile:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Aktualisierungen</strong>: AppImages werden nicht automatisch aktualisiert. Benutzer müssen für Updates selbst sorgen. Heisst also, das neuste Image muss herunter geladen werden.</li>



<li><strong>Größe</strong>: Da AppImages alle notwendigen Abhängigkeiten enthalten, können sie größer als andere Paketformate sein.</li>
</ul>



<h4 class="wp-block-heading">Installation und Nutzung von AppImages</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Die "Installation" von AppImages unterscheidet sich grundlegend von der traditionellen Software-Installation. Nachfolgend sind die Schritte zur Nutzung eines AppImages:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Download</strong>: Ladet die gewünschte AppImage-Datei von der offiziellen Website der Anwendung oder einem anderen vertrauenswürdigen Quelle herunter.</li>



<li><strong>Berechtigungen Ändern</strong>: Um das AppImage ausführbar zu machen, müsst ihr die Berechtigungen der Datei ändern. Dies kann entweder über einen Dateimanager durch Aktivierung der „<strong>Ausführbar</strong>“-Option in den Eigenschaften der Datei oder über das Terminal mit dem Befehl <code>sudo</code> <code>chmod +x NameDesAppImages.AppImage</code> erfolgen. Seit ihr im Explorer in dem sich die das Appimage befindet, macht einen rechtsklick und klickt einfach auf <strong>Terminal hier öffnen</strong>, und gebt anschliessend den Befehl ein.<br>Modernere Distros fragen euch auch direkt beim doppelklick, ob ihr die Datei ausführbar machen wollt.</li>



<li><strong>Ausführung</strong>: Doppelklickt auf die AppImage-Datei um die Anwendung zu starten.</li>
</ol>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="672" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/programmeausfuehrbarmachen-1024x672.png" alt="" class="wp-image-11057" style="width:500px;height:undefinedpx" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/programmeausfuehrbarmachen-1024x672.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/programmeausfuehrbarmachen-300x197.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/programmeausfuehrbarmachen-768x504.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/programmeausfuehrbarmachen-1536x1008.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/programmeausfuehrbarmachen-2048x1344.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/10/programmeausfuehrbarmachen-500x328.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Rechtsklick, Eigenschaften, Berechtigungen -&gt; Ausführbar</figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph"><strong>Tipp: Sammelt der Übersicht halber alle AppImages in einem Ort Eurer Wahl</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">Deb Pakete</h3>



<p class="wp-block-paragraph">DEB-Pakete sind eine der am häufigsten verwendeten Formate für Softwarepakete auf Linux-Distributionen, die auf Debian basieren, einschließlich Ubuntu und vielen anderen. „DEB“ steht dabei für „Debian“. Diese Pakete enthalten die Binärdateien einer Software sowie Informationen über deren Abhängigkeiten und Installationsprozess.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Vorteile von Deb Paketen</h4>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Benutzerfreundlichkeit</strong>: Einfach zu installieren, entweder über die Befehlszeile oder grafische Tools.</li>



<li><strong>Standard in Debian-basierten Systemen</strong>: DEB ist das native Paketformat für eine breite Palette von populären Distributionen.</li>



<li><strong>Abhängigkeitsmanagement</strong>: DEB-Pakete definieren klar ihre Abhängigkeiten, was ein integriertes Management und Lösung von Abhängigkeitsproblemen ermöglicht.</li>
</ul>



<h4 class="wp-block-heading">Nachteile von Deb Paketen</h4>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Distributionsspezifisch</strong>: DEB-Pakete sind hauptsächlich für Debian-basierte Systeme konzipiert und nicht mit anderen Distributionen wie Fedora oder Arch Linux kompatibel.</li>
</ul>



<h4 class="wp-block-heading">Installation von deb Paketen</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Deb Packete sind ausführbare Programminstallationen. Ihr müsst nur die Datei doppelklicken und nachher die Installation bestätigen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="546" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/debpacketeinstallieren-1024x546.png" alt="" class="wp-image-10883" style="width:600px;height:undefinedpx" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/debpacketeinstallieren-1024x546.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/debpacketeinstallieren-300x160.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/debpacketeinstallieren-768x409.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/debpacketeinstallieren-1536x818.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/debpacketeinstallieren-2048x1091.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/debpacketeinstallieren-500x266.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">deb Pakete installieren</figcaption></figure>
</div>


<h2 class="wp-block-heading">Snap und Flatpak</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Snap und Flatpak sind neuere Verpackungstechnologien, die die Installation, Distribution und Ausführung von Software auf Linux-basierten Betriebssystemen ermöglichen. Die Installation erfolgt auch als einfachen klick auf die Datei. Kurz ein paar Infos dazu:</p>



<h3 class="wp-block-heading">Snap</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Snap ist ein universelles Paketierungssystem, das von Canonical, den Entwicklern von Ubuntu, entwickelt wurde. Snap ermöglicht es, Software zu verpacken, die dann plattformübergreifend auf allen großen Linux-Distributionen läuft.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Funktionsweise</strong>:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Snaps sind containerisierte Softwarepakete, die alle ihre Abhängigkeiten mitbringen, was eine konsistente Ausführung über verschiedene Systeme sicherstellt.</li>



<li>Snap-Pakete sind sandkastenartig isoliert, was die Systemsicherheit erhöht.</li>



<li>Snaps können von dem Snap Store, einem zentralisierten Marktplatz, heruntergeladen werden.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Vorteile</strong>:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Einfache Installation und Updates.</li>



<li>Sicherheit durch strikte Isolation.</li>



<li>Ein zentraler Store für einfache Entdeckung und Distribution von Anwendungen.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Flatpak</h3>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Definition</strong>: Flatpak ist ein weiteres Framework zur Paketierung von Anwendungen für Linux-Distributionen, das eine sichere und konsistente Umgebung für den Betrieb von Anwendungen bietet.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Funktionsweise</strong>:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wie Snap enthält auch Flatpak alle notwendigen Abhängigkeiten einer Anwendung, was den Installationsprozess vereinfacht.</li>



<li>Flatpak verwendet eine Runtime-Umgebung, um Anwendungen auszuführen, was die Konsistenz über verschiedene Systeme hinweg sicherstellt.</li>



<li>Anwendungen können über den Flathub, ein Repository für Flatpak-Anwendungen, oder über andere Drittanbieter-Repositories installiert werden.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Vorteile</strong>:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Plattformübergreifend und distributionunabhängig.</li>



<li>Bietet eine konsistente und isolierte Laufzeitumgebung.</li>



<li>Ermöglicht sichere Ausführung durch Anwendungs-Sandboxing.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Installation von Snap und Flatpak Programmen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wie bereits erwähnt reicht ein simpler doppelklick auf die jeweilige Datei aus um das Progamm zu installieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Weitere Installationenmethoden</h2>



<h3 class="wp-block-heading">sh oder run Dateien</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Manchmal bekommt ihr von bestimmten Herstellern einfach nur ein Script hingeklatscht um bestimmte Treiber oder Programme zu installieren. Eigentlich ein Armutszeugnis wenn Hersteller wie HP keine Zeit investieren um einen ordentlichen Installer zu programmieren. Solche Skripte müssen <strong>manuell in der Konsole ausgeführt werden</strong>. Zuerst müsst ihr die Datei<strong> ausführbar machen</strong>. Das macht ihr wie beim AppImage mit <strong>rechtsklick --&gt; Eingeschaften --&gt; Berechtigungen</strong> und dann einen <strong>Haken bei ausführbar machen</strong>. Danach öffnet das Terminal in dem die Datei liegt. Bei den meissten Distros könnt ihr dafür einfach dort, wo ihr die Datei im Explorer seht, und einen rechts klick ins leere machen, und dann <strong>Terminal hier öffnen</strong> auswählen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Danach führt ihr die Datei in der Konsole aus mit <code>./dateinname</code><br>Achtet dabei auf Gross- und Kleinschreibung. Sollte der Name irgendwie aus mehreren Wörtern bestehen, setzt den Dateienname in Anführungszeichen, also z.B: <code>./"HP Super Printing Treiber.run"</code><br>Setzt ihr sowas nicht in Anführungszeichen, interpretiert die Konsole ein Leerzeichen als nächsten Befehl. Also Resultat bekommt ihr dann <strong>Datei nicht gefunden</strong> oder <strong>command not found</strong>.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Programme in Archiven installieren</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ab und zu fehlen Installer für einzelne Programme und ihr findet nur Archive zum Download vor. Typische Endungen sind <code>.tar.gz</code>, <code>.tar.bz2</code>, <code>.tar.xz</code> oder auch <code>.zip</code>. Alle lassen sich unter Linux problemlos entpacken – hier ist eine Schritt-für-Schritt-Anleitung.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Kleiner Hinweis vorab:</strong> Bevor ihr ein Archiv von einer Herstellerseite herunterladet, schaut kurz nach, ob es die Software vielleicht als <strong>AppImage</strong>, <strong>Flatpak</strong> oder im <strong>Software-Center</strong> gibt. Das erspart euch in 90% der Fälle jegliche Arbeit. Nur wenn es die Software wirklich nur als Archiv gibt, lohnt sich der Weg hier.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Welche Archivformate gibt es?</h4>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><thead><tr><th>Endung</th><th>Typ</th><th>Anmerkung</th></tr></thead><tbody><tr><td><code>.tar.gz</code> / <code>.tgz</code></td><td>gzip-komprimiertes Tar-Archiv</td><td>Klassiker, immer noch häufig</td></tr><tr><td><code>.tar.bz2</code></td><td>bzip2-komprimiert</td><td>Etwas kleiner, aber langsamer</td></tr><tr><td><code>.tar.xz</code></td><td>xz-komprimiert</td><td><strong>Heute Standard</strong> bei Quellcode-Releases, kleinste Dateigrösse</td></tr><tr><td><code>.zip</code></td><td>Zip-Archiv</td><td>Typisch von Hersteller- und Windows-lastigen Seiten</td></tr></tbody></table></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Für euch als Nutzer macht das praktisch keinen Unterschied – alle Dateimanager (Dolphin, Nautilus, Nemo, Thunar) entpacken alle diese Formate per Rechtsklick.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Entpacken mit der GUI</h4>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Datei herunterladen</strong> – landet normalerweise in <code>~/Downloads</code>.</li>



<li><strong>Dateimanager öffnen</strong> und in den Download-Ordner navigieren.</li>



<li><strong>Rechtsklick auf die Datei</strong> → "<strong>Hier entpacken</strong>" oder "<strong>Entpacken nach…</strong>" auswählen.</li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph">Das funktioniert für <code>.tar.gz</code>, <code>.tar.bz2</code>, <code>.tar.xz</code> und <code>.zip</code> identisch.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Entpacken mit der Kommandozeile</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Falls ihr lieber das Terminal benutzt:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>tar -xf datei.tar.gz       # funktioniert für .tar.gz, .tar.bz2 und .tar.xz
unzip datei.zip            # für .zip-Dateien</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Der Schalter <code>-x</code> steht für "extract", <code>-f</code> für "file". Das <code>tar</code>-Kommando erkennt die Kompression automatisch – ihr müsst nicht wissen, ob es gzip, bzip2 oder xz ist.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Was ist jetzt im entpackten Ordner?</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Entpacken gibt es im Wesentlichen <strong>drei Szenarien</strong>. Öffnet zuerst den entpackten Ordner und schaut, was drin ist:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Szenario 1: Eine einzelne Binärdatei (der häufigste Fall bei Hersteller-Downloads)</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn ihr nur eine ausführbare Datei seht (manchmal mit einem <code>README</code> oder ein paar Bibliotheken daneben), ist die Software <strong>schon fertig kompiliert</strong>. Kein <code>make</code>, kein <code>./configure</code> nötig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">So bringt ihr sie zum Laufen:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>chmod +x dateiname          # ausführbar machen
./dateiname                 # starten</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn ihr das Programm regelmässig nutzt, verschiebt die Datei an einen Ort im Systempfad, damit ihr sie von überall aufrufen könnt:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>sudo mv dateiname /usr/local/bin/</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Danach lässt sich das Programm einfach mit <code>dateiname</code> aus jedem Terminal starten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Tipp:</strong> Legt euch einen eigenen Ordner wie <code>~/Programme</code> oder <code>~/bin</code> an, in den ihr solche heruntergeladenen Programme verschiebt. Das hält euer Downloads-Verzeichnis sauber und ihr wisst immer, was wo liegt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Szenario 2: Ein Ordner mit Quellcode (<code>./configure</code>, <code>Makefile</code>, <code>CMakeLists.txt</code> etc.)</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Hier müsst ihr die Software selbst kompilieren. Schaut zuerst in die <code>README</code>- oder <code>INSTALL</code>-Datei:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>cat README
cat INSTALL</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Je nachdem, welches Build-System das Projekt nutzt, führt ihr einen dieser drei Wege aus:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Klassischer Autotools-Weg</em> (erkennbar an einer <code>configure</code>-Datei):</p>



<pre class="wp-block-code"><code>./configure
make
sudo make install</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph"><em>CMake-Weg</em> (erkennbar an <code>CMakeLists.txt</code>):</p>



<pre class="wp-block-code"><code>mkdir build &amp;&amp; cd build
cmake ..
make
sudo make install</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Meson-Weg</em> (erkennbar an <code>meson.build</code>):</p>



<pre class="wp-block-code"><code>meson setup build
meson compile -C build
sudo meson install -C build</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Achtung:</strong> Beim Kompilieren fehlen oft Abhängigkeiten. Die Fehlermeldung sagt euch in der Regel genau, welches Paket fehlt – das installiert ihr dann über euren Paketmanager nach (z.B. <code>sudo apt install libfoo-dev</code>).</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Szenario 3: Ein Installations-Skript (<code>install.sh</code>, <code>setup.sh</code>)</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Manche Hersteller legen ein Skript bei, das die Installation übernimmt:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>chmod +x install.sh
./install.sh</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Lest solche Skripte vorher im Zweifel mit einem Texteditor durch – besonders wenn es <code>sudo</code>-Rechte verlangt. Ein Skript von einer unbekannten Quelle blind mit Root-Rechten auszuführen, ist keine gute Idee.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Was, wenn ich gar nicht weiss, was ich vor mir habe?</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Der simpelste Test: Öffnet den entpackten Ordner und <strong>zählt die Dateien</strong>.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Ist es <strong>eine Datei</strong>? → Szenario 1 (Binärdatei).</li>



<li>Sind es <strong>viele Dateien mit Endungen wie <code>.c</code>, <code>.cpp</code>, <code>.h</code>, <code>.py</code></strong> und gibt es eine <code>configure</code>, <code>CMakeLists.txt</code> oder <code>meson.build</code>? → Szenario 2 (Quellcode).</li>



<li>Gibt es ein <strong><code>install.sh</code></strong>? → Szenario 3 (Skript).</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Installation von Software unter Linux war noch nie so einfach und zugänglich wie heute. Mit Werkzeugen wie Paketmanagern, Software-Centern und Systemen wie DEB, SNAP, Flatpak könnt ihr unabhängig von euren technischen Kenntnissen Programme mühelos installieren und verwalten. Diese Entwicklungen haben dazu beigetragen, dass Linux eine konkurrenzfähige und attraktive Option für Anwender weltweit darstellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hat euch der Artikel Programme einfach installieren unter Linux gefallen oder habt ihr Fragen? Schreibt sie in die Kommentare!</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/programme-einfach-installieren-unter-linux/">Programme einfach installieren unter Linux</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://yourdevice.ch/programme-einfach-installieren-unter-linux/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>2</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Office auf Linux - Das ODF Format erklärt</title>
		<link>https://yourdevice.ch/office-auf-linux-das-odf-format-erklaert/</link>
					<comments>https://yourdevice.ch/office-auf-linux-das-odf-format-erklaert/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Oct 2023 07:21:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[alternative Apps]]></category>
		<category><![CDATA[OpenSource]]></category>
		<category><![CDATA[Theorie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://yourdevice.ch/?p=10604</guid>

					<description><![CDATA[<p>Open Document Format (ODF), oftmals mit dem Linux-Ökosystem in Verbindung gebracht, ist tatsächlich ein Office Standard, der weit über Linux hinaus Anwendung findet. ODF ist ein offener Standard für Büroanwendungs-Dokumente...</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/office-auf-linux-das-odf-format-erklaert/">Office auf Linux - Das ODF Format erklärt</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Open Document Format (ODF), oftmals mit dem Linux-Ökosystem in Verbindung gebracht, ist tatsächlich ein Office Standard, der weit über Linux hinaus Anwendung findet. ODF ist ein offener Standard für Büroanwendungs-Dokumente wie Texte, Tabellen, Präsentationen und mehr. In diesem Artikel werfen wir einen ausführlichen Blick auf das ODF-Format und seine Bedeutung.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="663" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/odf-title-1024x663.png" alt="" class="wp-image-10673" style="width:750px;height:undefinedpx" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/odf-title-1024x663.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/odf-title-300x194.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/odf-title-768x497.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/odf-title-1536x995.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/odf-title-500x324.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/odf-title.png 1600w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Office auf Linux</figcaption></figure>
</div>




<h2 class="wp-block-heading"><strong>Geschichte und Entwicklung</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">ODF wurde erstmals von der Organization for the Advancement of Structured Information Standards (OASIS) im Jahr 2005 als Teil der OpenDocument-Initiative standardisiert. Im Jahr 2006 wurde es von der International Organization for Standardization (ISO) und der International Electrotechnical Commission (IEC) als ISO/IEC 26300 standardisiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Hauptmotivation hinter ODF war die Schaffung eines offenen, nicht-proprietären und standardisierten Formats, das nicht von einem einzelnen Softwarehersteller kontrolliert wird. Dies sollte dazu beitragen, die Interoperabilität zwischen unterschiedlichen Software-Anwendungen und Betriebssystemen zu gewährleisten und den Benutzern mehr Wahlfreiheit zu bieten.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Technische Details</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">ODF ist ein XML-basiertes Dateiformat. Das bedeutet, dass die Daten in einem ODF-Dokument in XML-Strukturen codiert sind, was das Lesen, Schreiben und Modifizieren der Daten durch verschiedene Software erleichtert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt verschiedene Dokumenttypen innerhalb des ODF-Standards:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>.odt</strong> für Textdokumente (ähnlich wie .doc oder .docx in Microsoft Word)</li>



<li><strong>.ods</strong> für Tabellenkalkulationen (ähnlich wie .xls oder .xlsx in Microsoft Excel)</li>



<li><strong>.odp</strong> für Präsentationen (ähnlich wie .ppt oder .pptx in Microsoft PowerPoint)</li>



<li><strong>.odg</strong> für Grafikdokumente</li>



<li><strong>.odf</strong> für Formeln</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Unterstützung und Verwendung</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Obwohl ODF oft mit Linux in Verbindung gebracht wird, insbesondere wegen seiner engen Beziehung zu LibreOffice und OpenOffice, wird es von einer Vielzahl von Software auf verschiedenen Plattformen unterstützt. Microsoft Office begann ab der Version 2007 Service Pack 2 mit der Unterstützung des ODF-Formats.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In vielen Ländern wurde ODF als Standardformat für öffentliche Dokumente angenommen, was die Wichtigkeit und Akzeptanz dieses Formats unterstreicht.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Vergleich zwischen Microsoft Office und Open Document Format (ODF): Vorteile von ODF</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Microsoft Office und das Open Document Format (ODF), das oft mit "Linux Office-Format" assoziiert wird, repräsentieren zwei verschiedene Ansätze in der Welt der Bürosoftware. Während Microsoft Office als Suite von proprietären Anwendungen bekannt ist, ist ODF ein offener Standard für Büroanwendungs-Dokumente. In diesem Vergleich wird das Hauptaugenmerk auf ODF und seine Vorteile gelegt.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Geschichte und Hintergrund:</strong></h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Microsoft Office</strong>: Dieses Bürosoftware-Paket wurde in den frühen 1990er Jahren eingeführt und hat sich als dominante Wahl in der Geschäftswelt etabliert. Die Standarddateiformate von Microsoft Office sind proprietär, wie z.B. .docx, .xlsx und .pptx.</li>



<li><strong>ODF</strong>: Das Open Document Format wurde 2005 von der Organization for the Advancement of Structured Information Standards (OASIS) standardisiert. Es wurde entwickelt, um einen offenen Standard für Bürodokumente zu bieten, der nicht von einem einzelnen Softwarehersteller kontrolliert wird. Zu den Dateitypen gehören .odt (Text), .ods (Tabellenkalkulation) und .odp (Präsentation).</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Vorteile von ODF</strong></h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Offenheit:</strong> Als offener Standard ist ODF transparent, was bedeutet, dass jeder den Standard einsehen und implementieren kann, ohne Lizenzgebühren zu zahlen. Dies fördert Innovationen und Vielfalt in Softwareanwendungen.</li>



<li><strong>Interoperabilität:</strong> Dokumente im ODF-Format können problemlos zwischen verschiedenen Software-Anwendungen und Betriebssystemen übertragen werden, ohne dass Formatierungen oder Daten verloren gehen. Dies ist besonders wichtig für Benutzer, die unterschiedliche Betriebssysteme oder Softwarepakete verwenden.</li>



<li><strong>Zukunftssicherheit:</strong> Da ODF ein offener Standard ist, besteht weniger Risiko, dass das Format in Zukunft fallen gelassen oder nicht mehr unterstützt wird. Selbst wenn ein Softwareanbieter entscheidet, die Unterstützung für ODF einzustellen, können andere Entwickler weiterhin Software erstellen, die ODF unterstützt.</li>



<li><strong>Flexibilität:</strong> ODF wird von einer Reihe von Bürosoftwarepaketen unterstützt, sowohl Open-Source, wie LibreOffice und OpenOffice, als auch von einigen kommerziellen Anbietern. Dies gibt den Nutzern mehr Auswahlmöglichkeiten bei der Softwareauswahl.</li>



<li><strong>Unabhängigkeit von einem Anbieter:</strong> Da ODF nicht an einen bestimmten Softwareanbieter gebunden ist, sind Benutzer nicht darauf beschränkt, von einem einzigen Unternehmen abhängig zu sein, was Preisgestaltung, Updates oder Softwareänderungen betrifft.</li>



<li><strong>Fokus auf offene Standards:</strong> Länder und Organisationen, die die Nutzung offener Standards fördern oder vorschreiben, tendieren dazu, ODF zu bevorzugen. Dies kann sowohl aus Gründen der Transparenz als auch zur Vermeidung von Vendor Lock-in geschehen.</li>
</ul>



<div class="wp-block-kadence-infobox kt-info-box10604_496246-59"><span class="kt-blocks-info-box-link-wrap info-box-link kt-blocks-info-box-media-align-top kt-info-halign-center"><div class="kt-blocks-info-box-media-container"><div class="kt-blocks-info-box-media kt-info-media-animate-none"><div class="kadence-info-box-icon-container kt-info-icon-animate-none"><div class="kadence-info-box-icon-inner-container"><span class="kb-svg-icon-wrap kb-svg-icon-fe_info kt-info-svg-icon"><svg viewBox="0 0 24 24"  fill="none" stroke="currentColor" stroke-width="2" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"  aria-hidden="true"><circle cx="12" cy="12" r="10"/><line x1="12" y1="16" x2="12" y2="12"/><line x1="12" y1="8" x2="12" y2="8"/></svg></span></div></div></div></div><div class="kt-infobox-textcontent"><h2 class="kt-blocks-info-box-title">Kompatibilität</h2><p class="kt-blocks-info-box-text">Office Programme wie Libre Office und Open Office können Microsoft Docs Formate lesen und auch wenn nötig im Microsoft Docs Format speichern. Microsoft Office hingegen kann weder ODF Dateien lesen noch in diesen Formaten speichern</p></div></span></div>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Die bekanntesten Linux Office-Applikationen: LibreOffice und OpenOffice</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">In der Welt der Open-Source-Bürosoftware sind zwei Namen besonders prominent: <a href="https://de.libreoffice.org/">LibreOffice</a> und <a href="https://www.openoffice.org/de/">Apache OpenOffice</a>. Beide bieten eine vollständige Suite von Büroanwendungen, die viele der Funktionen von proprietären Alternativen wie Microsoft Office replizieren. Hier ist ein Überblick über diese beiden prominenten Bürosoftware-Suites und ihre Geschichte.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Apache <strong>OpenOffice</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Geschichte:</strong> OpenOffice.org, oft einfach als OpenOffice bezeichnet, wurde ursprünglich von StarDivision als StarOffice entwickelt. Es wurde später von Sun Microsystems erworben, das 2000 die Quelle als OpenOffice.org veröffentlichte. Nach der Übernahme von Sun durch Oracle im Jahr 2010 übertrug Oracle die Kontrolle über die Codebasis von OpenOffice.org an die Apache Software Foundation im Jahr 2011, woraufhin es in Apache OpenOffice umbenannt wurde.</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/openofficewriter.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/openofficewriter-1024x576.png" alt="" class="wp-image-10678" style="width:533px;height:auto" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/openofficewriter-1024x576.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/openofficewriter-300x169.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/openofficewriter-768x432.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/openofficewriter-500x281.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/openofficewriter.png 1280w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Open Office Writer</figcaption></figure>
</div></div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/openofficepresentationen.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="678" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/openofficepresentationen-1024x678.png" alt="" class="wp-image-10679" style="width:undefinedpx;height:300px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/openofficepresentationen-1024x678.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/openofficepresentationen-300x199.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/openofficepresentationen-768x508.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/openofficepresentationen-500x331.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/openofficepresentationen.png 1183w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Open Office Impress</figcaption></figure>
</div></div>
</div>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/openofficetabelle.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="630" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/openofficetabelle-1024x630.png" alt="" class="wp-image-10680" style="width:undefinedpx;height:300px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/openofficetabelle-1024x630.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/openofficetabelle-300x185.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/openofficetabelle-768x473.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/openofficetabelle-500x308.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/openofficetabelle.png 1090w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Open Office Calc</figcaption></figure>
</div>


<h4 class="wp-block-heading"><strong>Komponenten</strong></h4>



<p class="wp-block-paragraph"> Apache OpenOffice bietet eine Reihe von Anwendungen, darunter:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Writer:</strong> Ein Textverarbeitungsprogramm.</li>



<li><strong>Calc:</strong> Eine Tabellenkalkulationsanwendung.</li>



<li><strong>Impress:</strong> Ein Präsentationsprogramm.</li>



<li><strong>Draw:</strong> Ein Vektorgrafik-Editor.</li>



<li><strong>Base:</strong> Eine Datenbankverwaltungsanwendung.</li>



<li><strong>Math:</strong> Ein Tool zur Erstellung und Bearbeitung von mathematischen Formeln.</li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Merkmale:</strong> Obwohl es einige Zeit lang die führende Open-Source-Bürosoftware war, hat die Entwicklung von Apache OpenOffice in den letzten Jahren an Geschwindigkeit verloren. Dennoch bietet es eine solide Suite von Büroanwendungen, die für die meisten Benutzer ausreichen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>LibreOffice</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Geschichte:</strong> LibreOffice wurde 2010 von einer Gruppe von OpenOffice.org-Entwicklern als Abspaltung (Fork) von OpenOffice.org gegründet, hauptsächlich aufgrund von Unsicherheiten über die Zukunft von OpenOffice unter Oracle's Führung. Seitdem hat die LibreOffice-Community das Projekt mit einer beeindruckenden Geschwindigkeit weiterentwickelt.</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/libreoffice-writer.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="581" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/libreoffice-writer-1024x581.png" alt="" class="wp-image-10675" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/libreoffice-writer-1024x581.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/libreoffice-writer-300x170.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/libreoffice-writer-768x435.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/libreoffice-writer-1536x871.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/libreoffice-writer-2048x1161.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/libreoffice-writer-500x283.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Libre Office Writer</figcaption></figure>
</div></div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/libreofficetabelle.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="434" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/libreofficetabelle.jpg" alt="" class="wp-image-10676" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/libreofficetabelle.jpg 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/libreofficetabelle-300x170.jpg 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/libreofficetabelle-500x283.jpg 500w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Libre Office Tabellen</figcaption></figure>
</div></div>
</div>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/libreofficepresenation.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/libreofficepresenation-1024x576.png" alt="" class="wp-image-10677" style="width:undefinedpx;height:300px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/libreofficepresenation-1024x576.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/libreofficepresenation-300x169.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/libreofficepresenation-768x432.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/libreofficepresenation-500x281.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/libreofficepresenation.png 1280w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Libre Office Presentationen</figcaption></figure>
</div>


<h4 class="wp-block-heading"><strong>Komponenten</strong></h4>



<p class="wp-block-paragraph"> Wie Apache OpenOffice bietet auch LibreOffice eine vollständige Suite von Anwendungen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Writer:</strong> Ein Textverarbeitungsprogramm.</li>



<li><strong>Calc:</strong> Eine Tabellenkalkulationsanwendung.</li>



<li><strong>Impress:</strong> Ein Präsentationsprogramm.</li>



<li><strong>Draw:</strong> Ein Vektorgrafik- und Diagramm-Editor.</li>



<li><strong>Base:</strong> Eine Datenbankverwaltungsanwendung.</li>



<li><strong>Math:</strong> Ein Tool zur Erstellung und Bearbeitung von mathematischen Formeln.</li>



<li><strong>Charts:</strong> Ein Tool zur Erstellung von Diagrammen, das in andere LibreOffice-Anwendungen integriert werden kann.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Merkmale:</strong> LibreOffice wird aktiv entwickelt und erhält regelmäßig Updates mit neuen Funktionen, Bugfixes und Verbesserungen. Es hat eine aktive Community und wird oft als die führende Open-Source-Bürosoftware-Suite betrachtet.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Vergleich und Fazit</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Beide Suiten bieten eine breite Palette von Funktionen und sind für die meisten Büroaufgaben gut geeignet. Während Apache OpenOffice eine längere Geschichte hat, hat LibreOffice in den letzten Jahren den Großteil der aktiven Entwicklung und Community-Unterstützung gewonnen. Viele Linux-Distributionen, die eine Bürosoftware-Suite enthalten, bieten heute standardmäßig LibreOffice an. Dennoch bleiben beide wichtige Akteure in der Welt der Open-Source-Bürosoftware und bieten wertvolle Alternativen zu proprietären Lösungen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Dokumente auf Android bearbeiten</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Dafür gibt es einen eigenen Beitrag, schau dafür doch <a href="https://yourdevice.ch/dokumente-bearbeiten-auf-android-mit-collabora-office/">hier</a> vorbei!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Formatierungsprobleme beim Arbeiten mit Microsoft-Usern</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Obwohl die Office-Suiten auf Linux in den letzten Jahren erhebliche Fortschritte gemacht haben, bleiben Formatierungsprobleme ein leidiges Thema, insbesondere wenn man mit Kollegen oder Kunden arbeitet, die Microsoft Office verwenden. Dies kann zu Frustration und Missverständnissen führen, die die Zusammenarbeit erschweren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Hauptgrund für diese Probleme liegt in den unterschiedlichen Rendering-Engines, die von den verschiedenen Office-Anwendungen verwendet werden. Microsoft Office verwendet eigene, proprietäre Algorithmen, um Layouts, Schriften und andere Formatierungen darzustellen. Diese Algorithmen sind oft nicht vollständig kompatibel mit den Open-Source-Alternativen wie LibreOffice oder OnlyOffice, die auf Linux weit verbreitet sind. Selbst kleine Unterschiede in der Art und Weise, wie Text umgebrochen, Bilder positioniert oder Tabellen formatiert werden, können das Erscheinungsbild eines Dokuments erheblich verändern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nehmen wir das Beispiel von Tabellen: Während eine Tabelle in Microsoft Word vielleicht perfekt ausgerichtet ist, kann dieselbe Tabelle in LibreOffice verschoben oder verzerrt erscheinen. Ein weiteres häufiges Problem sind Schriftarten. Microsoft Office verwendet oft proprietäre Schriftarten, die in den meisten Linux-Distributionen nicht vorinstalliert sind. Dies führt dazu, dass Schriftarten automatisch durch ähnliche, aber nicht identische Alternativen ersetzt werden, was wiederum das Layout eines Dokuments verändern kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiteres Problem stellt die Zusammenarbeit an PowerPoint-Präsentationen dar. Präsentationen, die in Microsoft PowerPoint erstellt wurden, können in LibreOffice Impress oder anderen Linux-kompatiblen Präsentationsprogrammen völlig anders aussehen. Animationen können fehlen oder falsch dargestellt werden, Folienübergänge funktionieren nicht wie erwartet, und manchmal werden sogar grundlegende Layout-Elemente wie Textfelder oder Bilder verschoben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Unterschiede sind nicht nur kosmetischer Natur, sondern können auch die Lesbarkeit und Professionalität eines Dokuments beeinträchtigen. Stellt euch vor, ihr sendest eine wichtige Präsentation an einen Kunden, nur um festzustellen, dass die Folien auf seinem System völlig durcheinander sind. Solche Situationen sind nicht nur peinlich, sondern können auch das Vertrauen in eure Professionalität und Kompetenz untergraben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um diese Probleme zu minimieren, gibt es einige bewährte Methoden, die man befolgen kann. Zum Beispiel kann es hilfreich sein, Dokumente in universellen Formaten wie PDF zu exportieren, bevor man sie teilt. PDFs bewahren in der Regel die Formatierung unabhängig von der verwendeten Plattform. Wenn eine Zusammenarbeit in Echtzeit erforderlich ist, kann die Nutzung von Cloud-basierten Tools wie Google Docs oder Office 365 eine bessere Option sein, da diese Plattformen weniger anfällig für Formatierungsprobleme sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiterer Workarround ist sich eine virtuelle Maschine auf seinem Linux Rechner zu installieren und Office Dokumente nur damit zu bearbeiten, und für den persönlichen Gebrauch Libre und Only Office zu verwenden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Trotz dieser Workarounds bleibt die Tatsache bestehen, dass die Formatierung ein Stolperstein bleibt, wenn man auf Linux arbeitet und mit Microsoft-Usern zusammenarbeitet. Es ist ein Aspekt, der die Einführung von Linux in professionellen Umgebungen erschwert und ein ständiges Ärgernis für diejenigen bleibt, die auf die Vorteile von Open-Source-Software angewiesen sind, aber dennoch mit den proprietären Standards von Microsoft kompatibel bleiben müssen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Open Document Format (ODF) stellt eine wesentliche Weiterentwicklung in der Bürosoftware-Landschaft dar, indem es einen offenen, interoperablen und zukunftssicheren Standard für Dokumente bietet. Während es eng mit dem Linux-Ökosystem verbunden ist, geht seine Bedeutung weit über dieses System hinaus und beeinflusst die gesamte Branche. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ODF-Format hat dazu beigetragen, den Weg für echte Freiheit und Wahl in der Bürosoftware zu ebnen, indem es den Benutzern ermöglicht, die Kontrolle über ihre Dokumente zu behalten und nicht auf proprietäre Formate festgelegt zu werden. Es steht als Symbol für die Wichtigkeit von offenen Standards in der Technologie und wird hoffentlich auch weiterhin Innovationen und Zusammenarbeit in diesem Bereich fördern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hat Euch die Übersicht zu Linux Office ODF Format gefallen? Möchtet Ihr weitere alternativen für Windows Software kennen lernen? Schaut mal <a href="https://yourdevice.ch/windows-programme-und-ihre-open-source-alternativen/">hier</a> vorbei! Habt Ihr Ihr Fragen? Schreibt sie in die Kommentare!</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/office-auf-linux-das-odf-format-erklaert/">Office auf Linux - Das ODF Format erklärt</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://yourdevice.ch/office-auf-linux-das-odf-format-erklaert/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Umbrel und RaspiBlitz Lightning Watchtower einrichten</title>
		<link>https://yourdevice.ch/umbrel-und-raspiblitz-lightning-watchtower-einrichten/</link>
					<comments>https://yourdevice.ch/umbrel-und-raspiblitz-lightning-watchtower-einrichten/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Sep 2023 07:36:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bitcoin]]></category>
		<category><![CDATA[bitcoin]]></category>
		<category><![CDATA[Einstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[fullnode]]></category>
		<category><![CDATA[raspiblitz]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Theorie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://yourdevice.ch/?p=9423</guid>

					<description><![CDATA[<p>In diesem Artikel geht darum wie Ihr auf Eurer Umbrel oder RaspiBlitz Fullnode einen Lightning Watchtower einrichten könnt. Das Lightning-Netzwerk stellt eine Second-Layer-Lösung für das Bitcoin-Protokoll dar, um Transaktionen schneller...</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/umbrel-und-raspiblitz-lightning-watchtower-einrichten/">Umbrel und RaspiBlitz Lightning Watchtower einrichten</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">In diesem Artikel geht darum wie Ihr auf Eurer Umbrel oder RaspiBlitz <a href="https://yourdevice.ch/was-ist-eine-bitcoin-full-node/">Fullnode</a> einen Lightning Watchtower einrichten könnt. Das Lightning-Netzwerk stellt eine Second-Layer-Lösung für das Bitcoin-Protokoll dar, um Transaktionen schneller und kostengünstiger durchzuführen, als es auf der Haupt-Blockchain möglich ist. Ein zentrales Konzept des <a href="https://yourdevice.ch/was-ist-das-bitcoin-lightning-netzwerk/">Lightning-Netzwerks</a> sind die sogenannten "<strong>Watchtowers</strong>", die dazu beitragen, das Netzwerk sicher zu halten. Dieser Blog erläutert das Konzept, die technischen Grundlagen und den Nutzen des Lightning Watchtowers.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="474" height="306" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/watchtowertitle-1.jpeg" alt="" class="wp-image-10098" style="width:750px;height:undefinedpx" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/watchtowertitle-1.jpeg 474w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/watchtowertitle-1-300x194.jpeg 300w" sizes="auto, (max-width: 474px) 100vw, 474px" /></figure>
</div>




<h2 class="wp-block-heading"><strong>Was ist ein Watchtower</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Watchtower ist im Grunde genommen ein Netzwerkknoten, der dazu dient, das Lightning-Netzwerk zu überwachen und sicherzustellen, dass alle Teilnehmer ehrlich agieren. Da Transaktionen im Lightning-Netzwerk <a href="https://pol.techtec.world/de/blockchain-usecase/kyber-network/onchain-offchain">off-chain</a> durchgeführt werden, besteht die Möglichkeit, dass eine der Parteien versucht, eine alte Transaktion zu veröffentlichen, um betrügerisch mehr Bitcoins zu erhalten, als sie sollte. Der Watchtower stellt sicher, dass dies nicht geschieht.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Technische Erklärung</strong></h3>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Zustandskanäle</strong>: Lightning-Netzwerktransaktionen verwenden "Zustandskanäle". Dies bedeutet, dass nur die Eröffnung und Schließung eines Kanals auf der Haupt-Blockchain veröffentlicht werden, während alle anderen Transaktionen off-chain und privat zwischen den beiden Parteien stattfinden.</li>



<li><strong>Betrugsszenario</strong>: Wenn eine Partei versucht, eine alte Transaktion zu veröffentlichen, um betrügerisch mehr Geld zu erhalten, wird dies als "Betrugsversuch" bezeichnet.</li>



<li><strong>Rolle des Watchtowers</strong>: Ein Watchtower speichert verschlüsselte Zustandsupdates von Kanälen. Er kennt jedoch den tatsächlichen Inhalt dieser Updates nicht und kann sie daher nicht entschlüsseln. Trotzdem kann er feststellen, wenn eine alte Transaktion auf der Blockchain veröffentlicht wird.</li>



<li><strong>Reaktion auf Betrug</strong>: Sobald der Watchtower einen Betrugsversuch erkennt, kann er eine Straftransaktion auslösen. Diese Straftransaktion stellt sicher, dass der betrügerische Teilnehmer seine gesamten im Kanal gehaltenen Mittel verliert. Das bedeutet, dass der Betrug nicht nur verhindert wird, sondern die betrügerische Partei auch finanziell bestraft wird.</li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nutzen</strong></p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Sicherheit</strong>: Watchtowers erhöhen die Sicherheit im Lightning-Netzwerk, indem sie betrügerische Aktionen verhindern.</li>



<li><strong>Vertrauen</strong>: Mit Watchtowers können Nutzer des Lightning-Netzwerks sicher sein, dass ihre Transaktionen geschützt sind, auch wenn sie nicht ständig online sind.</li>



<li><strong>Skalierbarkeit</strong>: Da Watchtowers nur dann eingreifen, wenn ein Betrug erkannt wird, reduzieren sie die Notwendigkeit für alle Teilnehmer, ständig alle Transaktionen zu überwachen. Dies erleichtert die Skalierung des Netzwerks.</li>



<li><strong>Förderung der Ehrlichkeit</strong>: Die Existenz von Watchtowers stellt eine Abschreckung für potenzielle Betrüger dar, da das Risiko, alle Mittel zu verlieren, hoch ist.</li>
</ol>



<h2 class="wp-block-heading">Vorausetzungen auf der Umbrel Node</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Umbrel Node sollte auf dem aktuellsten Stand sein und die Lightning Wallet eingerichtet sein. Es benötigt keine Portweiterleitungen da der Watchtower über das Tor Netzwerk agiert. Es müssen natürlich Kanäle vorhanden sein die der Watchtower überwachen kann, ansonsten nützt das Tool nicht viel.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Einrichtung des Watchtowers auf der Umbrel Node</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Öffnet Eure Lightning Node und klickt oben rechts auf die 3 Punkte und öffnet die <strong>Advanced Settings</strong>. Navigiert zum Eintrag <strong>Watchtower</strong> und öffnet die Einstellungen in dem Ihr darauf klickt.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/watchtoweraktivieren.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="857" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/watchtoweraktivieren-1024x857.png" alt="" class="wp-image-10099" style="width:600px;height:undefinedpx" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/watchtoweraktivieren-1024x857.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/watchtoweraktivieren-300x251.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/watchtoweraktivieren-768x643.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/watchtoweraktivieren-1536x1286.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/watchtoweraktivieren-500x419.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/watchtoweraktivieren.png 1726w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Aktiviert den Watchtower Service. Im Unteren Feld findet Ihr die Adresse Eures Watchtowers. Dies ist die Serveradresse falls Ihr auf die Lightning Node aufpassen möchtet. Bitte stellt sicher dass Eure Lightning Node auch immer verfügbar ist, und eine aussreichen hohe Onlinezeit hat damit Ihr Euren Job als Aufpasser auch wahrnehmen könnt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Weiter unten finden wir den Watchtower Client. Diese funktioniert ermöglich uns, dass wir jemandens Node hinzufügen können, damit diese wie oben beschrieben auf unsere Node aufpasst, sollte diese mal Offline gehen. Damit wird verhindert dass ein Betrüger einen alten Chainstate veröffentlich und Eure Node dagegen nicht Einspruch erheben kann da diese Offline ist. </p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/watchtowerclient.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="888" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/watchtowerclient-1024x888.png" alt="" class="wp-image-10100" style="width:600px;height:undefinedpx" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/watchtowerclient-1024x888.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/watchtowerclient-300x260.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/watchtowerclient-768x666.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/watchtowerclient-1536x1332.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/watchtowerclient-500x434.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/watchtowerclient.png 1679w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Wir fügen in das Feld die <strong>URI</strong> unser gewünschten Partners ein der auf uns aufpassen soll. Bitte stellt sicher dass Ihr wenn möglich die Node von jemanden nehmt, den Ihr kennt und vertraut. Die Auswahl im Internet ist nicht so gross, und nehmt bitte nicht irgendeinen Watchtower den Ihr auf einer dubiosen Seite ausgegraben habt. Gerne dürft Ihr hier den Watchtower von uns eintragen. Die Adresse wäre:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><code>0214365a2cf18a3f84c421c648d03bedb021ff74afb95cc7ea0cbbf23b976d1033@yreb4gbnfi5ewbibvpxm2sjdndcsicvwlua2ncjlad2f6h7vgf7eehid.onion:9911</code></p>



<p class="wp-block-paragraph">Fügt die Adresse hinzu und klickt auf <strong>ADD</strong>. Danach könnt Ihr herunterscrollen und auf <strong>Save and Restart Node</strong> klicken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Watchtower ist bereits eingerichtet und die von Euch eingetragene Node passt nun auf Eure Kanäle auf</p>



<h2 class="wp-block-heading">Raspiblitz Watchtower Server und Client einrichten</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Einrichtung auf dem Blitz ist nicht ganz so einfach wie auf der Umbrel Node, aber trotzdem machbar. Stellt zuerst sicher dass Ihr auf der neusten Version 1.9.0 seid und ebenfalls die neusten Lightning Version 16.4-beta installiert ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">gebt <code>menu</code> ein und stellt sicher dass die Node auf dem aktuellsten Stand ist:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Loggt Euch per SSH auf Eurem Blitz ein:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>ssh admin@interneIP</code></pre>



<h3 class="wp-block-heading">Watchtower Tor Konfiguration</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wir möchten dass der Watchtower über Tor kommunziert genau wie bei der Umbrel Node. Dazu müssen wir die Ports für den Watchtower in die Tor Konfiguration des Systems eingeben. Öffnet die Datei <code>torrc</code> mit </p>



<pre class="wp-block-code"><code>nano /etc/tor/torrc</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Fügt am Ende der Datei die folgenden Zeilen hinzu:</p>



<pre class="wp-block-code"><code># Hidden Service for incoming LND WatchTower connections
HiddenServiceDir /mnt/hdd/tor/lndWT9911
HiddenServicePort 9911 127.0.0.1:9911</code></pre>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/blitztowertor.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="712" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/blitztowertor-1024x712.png" alt="" class="wp-image-10101" style="width:600px;height:undefinedpx" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/blitztowertor-1024x712.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/blitztowertor-300x209.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/blitztowertor-768x534.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/blitztowertor-1536x1068.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/blitztowertor-500x348.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/blitztowertor.png 1800w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<h3 class="wp-block-heading">LND Konfiguration anpassen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Öffnet die LND Konfiguration mit </p>



<pre class="wp-block-code"><code>sudo nano /mnt/hdd/lnd/lnd.conf</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">und fügt den folgenden Inhalt am Ende der Datei ein:</p>



<pre class="wp-block-code"><code><strong>&#091;Watchtower]</strong>
watchtower.active=1

<strong>&#091;Wtclient]</strong>
wtclient.active=1</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">startet kurz den LND Service neu mit </p>



<pre class="wp-block-code"><code>sudo systemctl restart lnd.service</code></pre>



<h2 class="wp-block-heading">Watchtower hinzufügen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">stellt sicher dass Ihr nicht als Sudo user eingeloggt sein. die Befehle für Lightning Node müssen als <strong>admin</strong> ausgeführt werden. Mit wtclient add können wir einen Watchtower nun hinzufügen. Das wäre also:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>lncli wtclient add 0214365a2cf18a3f84c421c648d03bedb021ff74afb95cc7ea0cbbf23b976d1033@yreb4gbnfi5ewbibvpxm2sjdndcsicvwlua2ncjlad2f6h7vgf7eehid.onion:9911</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Ihr könnt hier auch gerne die Adresse meiner Node verwenden. Startet die LND Node erneut neu mit:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>sudo systemctl restart lnd.service</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Befehl <code>lncli wtclient towers</code> könnt Ihr überprüfen ob der Watchtower erfolgreich hinzugefügt worden ist:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/wtclient.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="737" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/wtclient-1024x737.png" alt="" class="wp-image-10106" style="width:600px;height:undefinedpx" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/wtclient-1024x737.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/wtclient-300x216.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/wtclient-768x553.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/wtclient-1536x1105.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/wtclient-500x360.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/wtclient.png 1829w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Watchtower Infos</figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Der Watchtower der auf uns aufgpasst wurde erfolgreich hinzugefügt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Debugging</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem folgenden Befehl könnt Ihr schauen ob der Watchtower erfolgreich kontaktiert wird:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>sudo tail -f -n 10000 /mnt/hdd/lnd/logs/bitcoin/mainnet/lnd.log | grep WTCL</code></pre>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/watchtowerlog.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="337" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/watchtowerlog-1024x337.png" alt="" class="wp-image-10107" style="width:600px;height:undefinedpx" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/watchtowerlog-1024x337.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/watchtowerlog-300x99.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/watchtowerlog-768x253.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/watchtowerlog-1536x505.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/watchtowerlog-2048x673.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/watchtowerlog-500x164.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Der Watchtower wird kontaktiert. Es gibt aber bei mir nichts zu syncen der der RaspiBlitz bei mir nur zu Testzwecken läuft.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Raspiblitz als Watchtower</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Grundlegende Einrichtung ist bereits durchgeführt. Damit Ihr die Adresse der RaspiBlitz Node herausfinden könnt, könnt Ihr folgenden Befehle eingeben</p>



<p class="wp-block-paragraph"><code>sudo</code> <code>cat /mnt/hdd/tor/lndWT9911/hostname</code> = hostname, also die Hostadresse der Node inklusive Port, &amp;<br><code>lncli tower info</code> = der pubkey der Node</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zusammen wäre das also die Adresse, die Ihr bei anderen Nodes als Watchtower hinzufügen könnt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Debugging</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Mit folgenden Befehl könnt Ihr schauen ob Euer Watchtower auf andere aufpasst:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>sudo tail -f -n 10000 /mnt/hdd/lnd/logs/bitcoin/mainnet/lnd.log | grep WTWR</code></pre>



<h2 class="wp-block-heading">Weitere Befehle für den RaspiBlitz Watchtower</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>lncli wtclient -h - listet alle watchtower Client  Befehle auf<br>NAME:<br>lncli wtclient</strong> - Grundbefehl</li>



<li>Anwendung:<br>lncli wtclient <em>Befehl</em> </li>



<li><strong>Befehle</strong>:<br><strong>add</strong> - neuen Watchtower hinzufügen<br><strong>remove</strong> - Watchtower entfernen<br><strong>towers</strong> - zeigt Informationen über alle registrierten Watchtower<br><strong>tower</strong> - zeigt informationen über einen bestimmten Watchtower<br><strong>stats</strong> - zeigt die aktuellen Informationen zu dem Watchtower an<br><strong>policy</strong> - zeigt die Regeln der aktiven Watchtower Verbindung an</li>



<li><strong>OPTIONS</strong>:<br>--help, -h (Hilfe Anzeigen)</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Beispiel: mit </p>



<pre class="wp-block-code"><code>lncli wtclient remove 0214365a2cf18a3f84c421c648d03bedb021ff74afb95cc7ea0cbbf23b976d1033@yreb4gbnfi5ewbibvpxm2sjdndcsicvwlua2ncjlad2f6h7vgf7eehid.onion:9911</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">könnt Ihr den hinzugefügten Watchtower wieder entfernen</p>



<h2 class="wp-block-heading">Liste Öffentliche Watchtower</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Öffentliche Watchtower sind aktuell etwas schwer zu finden. Zudem stellt sich die Frage ob man irgend einer fremden Node vertrauen soll, schliesslich soll sie verhindern dass mit Euren Kanälen Unfug angestellt wird. Das ist kaum möglich wenn eine Node ständig offline ist oder irgendwann wieder vom Netz ist. Deswegen ist es auf jedenfall sinnvoll mehrere Watchtower in Eure Node einzutragen. Fällt ein Watchtower aus, verbindet sich die Node nach einiger Zeit mit einer weiteren, die Ihr angegeben habt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Liste öffentlicher Watchtower gibt es <a href="https://github.com/openoms/lightning-node-management/issues/4">hier</a> in einem GitHub-Thread . Ausserdem könnt Ihr im Blocktrainer Forum sicher auch Leute finden oder Ihr fragt in den Telegram Kanälen von <a href="https://t.me/getumbrel/1">Umbrel</a> oder <a href="https://t.me/raspiblitz_DE">RaspiBlitz German</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das wärs auch schon mit dem Artikel Umbrel und RaspiBlitz Lightning Watchtower einrichten. Ich hoffe Ihr konntet Euren Watchtower erfolgreich einrichten, habt Ihr Fragen, schreibt sie in die Kommentare!<br></p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/umbrel-und-raspiblitz-lightning-watchtower-einrichten/">Umbrel und RaspiBlitz Lightning Watchtower einrichten</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://yourdevice.ch/umbrel-und-raspiblitz-lightning-watchtower-einrichten/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Was bedeutet UTXO im Bitcoin Netzwerk</title>
		<link>https://yourdevice.ch/was-bedeutet-utxo-im-bitcoin-netzwerk/</link>
					<comments>https://yourdevice.ch/was-bedeutet-utxo-im-bitcoin-netzwerk/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Sep 2023 08:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bitcoin]]></category>
		<category><![CDATA[be your own bank]]></category>
		<category><![CDATA[bitcoin]]></category>
		<category><![CDATA[selfhosting]]></category>
		<category><![CDATA[Theorie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://yourdevice.ch/?p=9546</guid>

					<description><![CDATA[<p>Was sind UTXOs im Bitcoin Netzwerk? Was bedeutet genau eine UTXO im Bitcoin Netzwerk und wie funktioniert die ganze Sache mit dem versenden genauer? Hier haben wir uns schonmal grob...</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/was-bedeutet-utxo-im-bitcoin-netzwerk/">Was bedeutet UTXO im Bitcoin Netzwerk</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading"><strong>Was sind UTXOs im Bitcoin Netzwerk?</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Was bedeutet genau eine UTXO im <a href="https://yourdevice.ch/was-ist-bitcoin/">Bitcoin</a> Netzwerk und wie funktioniert die ganze Sache mit dem versenden genauer? <a href="https://yourdevice.ch/versenden-und-empfangen-von-bitcoin/">Hier</a> haben wir uns schonmal grob angeschaut wir Transaktionen im Bitcoin Netzwerk versendet werden, jetzt widmen wir uns in diesem Beitrag den sogenannten UTXO's. UTXO steht für "Unspent Transaction Output" und ist ein Konzept, das im Bitcoin-System und vielen anderen Kryptowährungen zentral ist. UTXOs sind im Grunde genommen das, was Menschen oft als "Bitcoins" in ihrer Wallet betrachten, obwohl der Prozess etwas komplizierter ist.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="644" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/utxotitel-1024x644.jpeg" alt="" class="wp-image-9547" style="width:740px;height:undefinedpx" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/utxotitel-1024x644.jpeg 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/utxotitel-300x189.jpeg 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/utxotitel-768x483.jpeg 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/utxotitel-500x314.jpeg 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/utxotitel.jpeg 1231w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Um das UTXO-Modell zu verstehen, ist es hilfreich, zuerst die Funktionsweise von Transaktionen in Bitcoin zu begreifen. Eine Transaktion in Bitcoin ist ein Datensatz, der besagt: "Ich übertrage diese Anzahl von Bitcoins von Adresse A an Adresse B". Aber anstatt den tatsächlichen Betrag zu übertragen, verweist Bitcoin auf frühere Transaktionen, die an Adresse A gesendet wurden und noch nicht ausgegeben wurden (also UTXOs), und verwendet diese als Eingabe für die neue Transaktion.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Beispiel</strong> einer UTXO Transaktion</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Stellt Euch vor, Ihr habt in der Vergangenheit zwei Transaktionen erhalten. Eine hat Euch 2 BTC und die andere 3 BTC geschickt. Jetzt habt Ihr 2 UTXOs in Eurer Wallet: einen für 2 BTC und einen für 3 BTC, insgesamt 5 BTC.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Ihr nun jemandem 4 BTC senden möchtet, würde Eure Wallet beide UTXOs als Eingabe in die neue Transaktion verwenden. Der Empfänger würde einen neuen UTXO von 4 BTC erhalten. Da Ihr aber 5 BTC als Eingabe verwendet habt und nur 4 BTC gesendet habt, muss der Rest zurück zu Euch geschickt werden. Dies wird als "Wechselgeld" (Change) bezeichnet. Also würde Eure Wallet automatisch einen zweiten Ausgang in der Transaktion erstellen, der an eine Eurer Adressen 1 BTC sendet. Nach dieser Transaktion würden die beiden ursprünglichen UTXOs von 2 BTC und 3 BTC als "ausgegeben" betrachtet und könnten nicht noch einmal in einer zukünftigen Transaktion verwendet werden. Stattdessen hätten Ihr einen neuen UTXO von 1 BTC (das Wechselgeld).</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Vorteile und Eigenschaften von UTXO's</strong></h3>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Transparenz und Sicherheit:</strong> Jeder UTXO ist eindeutig und kann nur einmal ausgegeben werden. Dies verhindert Doppel-Ausgaben.</li>



<li><strong>Bestimmbarkeit:</strong> Jeder kann den Zustand eines UTXOs überprüfen, indem er die Blockchain nachschlägt. Ist ein UTXO nicht ausgegeben, kann er in einer zukünftigen Transaktion verwendet werden.</li>



<li><strong>Unveränderlichkeit:</strong> Einmal in die Blockchain eingetragen, ist ein UTXO unveränderlich und kann nicht gelöscht oder modifiziert werden.</li>



<li><strong>Parallelität:</strong> UTXOs können unabhängig voneinander verarbeitet werden, was für die Skalierbarkeit wichtig ist.</li>
</ol>



<h2 class="wp-block-heading">UTXO und die Privatsspähre</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bitcoin wird oft fälschlicherweise als anonym bezeichnet, während es in Wirklichkeit pseudonym ist. Das bedeutet, dass, obwohl Transaktionen und Guthaben nicht direkt mit realen Identitäten verbunden sind, alle Transaktionen transparent in der Blockchain aufgezeichnet und von jedem eingesehen werden können. Die Verbindung von UTXOs kann daher dazu verwendet werden, Muster zu erkennen und möglicherweise die Pseudonymität eines Nutzers aufzudecken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Art und Weise, wie UTXOs in Transaktionen verwendet werden, kann oft Aufschluss darüber geben, wie Gelder bewegt werden. Wenn z. B. mehrere UTXOs in einer Transaktion kombiniert werden, kann dies darauf hinweisen, dass sie derselben Person gehören. Außerdem, wie bereits erwähnt, wenn jemand Geld sendet und "Wechselgeld" zurückbekommt, kann das "Wechselgeld" oft dem Absender zugeordnet werden. Mit der <a href="https://sparrowwallet.com/">Sparrow Wallet</a> lassen sich Bitcoin Transaktionen zum Beispiel optimiert versenden.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/fakejoin-1.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="762" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/fakejoin-1-1024x762.png" alt="" class="wp-image-9549" style="width:750px;height:undefinedpx" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/fakejoin-1-1024x762.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/fakejoin-1-300x223.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/fakejoin-1-768x572.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/fakejoin-1-1536x1144.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/fakejoin-1-2048x1525.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/09/fakejoin-1-500x372.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">BTC Privatsspähre optimiert versenden</figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mehr zum Thema Privatsspäre im Bitcoin Netzwerk kommt bald in einem neuem Blogbeitrag!</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Zusammenfassung und Weiterführung</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">UTXOs sind eine zentrale Komponente im Design von Bitcoin und ähnlichen Kryptowährungen. Anstatt einen Kontostand wie bei traditionellen Banken zu verfolgen, hält Bitcoin eine Liste von nicht ausgegebenen Transaktionsergebnissen vor. Jedes Mal, wenn Ihr Bitcoin sendet, beziehen Ihr Euch auf einen oder mehrere dieser UTXOs und erstellt neue.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Benutzer ist das UTXO-Modell größtenteils unsichtbar. Wallet-Software verbirgt diese Komplexität und präsentiert einen verständlichen Kontostand. Es ist jedoch wichtig zu verstehen, dass im Hintergrund diese UTXO-Dynamik abläuft, da sie die Sicherheit und Unveränderlichkeit von Transaktionen in Bitcoin gewährleistet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Abschließend kann man sagen, dass UTXOs, obwohl sie ein etwas komplexes Modell darstellen, ein entscheidender Faktor für die Funktionsweise von Bitcoin sind. Sie ermöglichen die Dezentralisierung, Sicherheit und Transparenz, die Bitcoin zu einem revolutionären Finanzsystem machen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich hoffe der Beitrag Was bedeutet UTXO im Bitcoin Netzwerk hat Euch gefallen, schreibt mir in die Kommentare falls Ihr mehr wissen wollt!</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/was-bedeutet-utxo-im-bitcoin-netzwerk/">Was bedeutet UTXO im Bitcoin Netzwerk</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://yourdevice.ch/was-bedeutet-utxo-im-bitcoin-netzwerk/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Was ist die Bitcoin Subsidy</title>
		<link>https://yourdevice.ch/was-ist-die-bitcoin-subsidy/</link>
					<comments>https://yourdevice.ch/was-ist-die-bitcoin-subsidy/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Jun 2023 15:52:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bitcoin]]></category>
		<category><![CDATA[bitcoin]]></category>
		<category><![CDATA[Theorie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://yourdevice.ch/?p=5962</guid>

					<description><![CDATA[<p>In diesem Artikel erklären wir, was die Bitcoin Subsidy eigentlich wikrlich ist. Der Begriff "Subsidy", auch als Subvention bekannt, ist ein oft verwendetes Konzept in der Bitcoin-Welt und stellt eine...</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/was-ist-die-bitcoin-subsidy/">Was ist die Bitcoin Subsidy</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">In diesem Artikel erklären wir, was die Bitcoin Subsidy eigentlich wikrlich ist. Der Begriff "Subsidy", auch als Subvention bekannt, ist ein oft verwendetes Konzept in der Bitcoin-Welt und stellt eine wesentliche Säule des Bitcoin-Protokolls dar. Es handelt sich dabei um eine Belohnung, die Miner für das Hinzufügen neuer Transaktionen zur Blockchain erhalten. In diesem Bericht werden wir diese Bitcoin Subsidy näher betrachten, um zu verstehen, wie sie funktioniert und warum sie so wichtig ist. Falls Ihr genauer wissen wollt, wie die Bitcoinblockchain funktioniert, schaut am besten <a href="https://yourdevice.ch/wie-funktioniert-die-bitcoin-blockchain/">hier</a> vorbei. Wenn Ihr wissen wollt, wir hoch die aktuelle Subsidy ist, könnt ihr das hier im Bitcoin <a href="https://mempool.space/de/" target="_blank" rel="noopener">Mempool</a> tun.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/btc-subsidy.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="556" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/btc-subsidy-1024x556.png" alt="" class="wp-image-16079" style="width:750px;height:undefinedpx" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/btc-subsidy-1024x556.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/btc-subsidy-300x163.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/btc-subsidy-768x417.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/btc-subsidy-500x271.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/btc-subsidy.png 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Quelle: bitcoinmagazine.com</figcaption></figure>
</div>




<h2 class="wp-block-heading"><strong>Bitcoin Subsidy: Was ist das?</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der Erschaffung von Bitcoin durch den anonymen Gründer (oder Gründergruppe), bekannt unter dem Pseudonym Satoshi Nakamoto, wurde eine Methode benötigt, um neue Bitcoins in Umlauf zu bringen. Dies geschieht durch das, was wir als "Bitcoin Subsidy" bezeichnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bitcoin Subsidy ist eine Belohnung, die an die Miner ausgegeben wird, die erfolgreich einen neuen Block zur Bitcoin-Blockchain hinzufügen. Diese Belohnung besteht aus einer festen Menge an Bitcoins. Bei der Einführung von Bitcoin betrug die Subsidy 50 Bitcoins pro Block. Sie wird jedoch ungefähr alle vier Jahre halbiert, ein Ereignis, das als "Halving" bekannt ist. Nach dem dritten Halving im Jahr 2020 beträgt die aktuelle Subsidy 6,25 Bitcoins pro Block.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Die Rolle der Bitcoin Belohnungen</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bitcoin Belohnungen spielen mehrere wichtige Rollen im Bitcoin-Ökosystem:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Anreiz für Miner:</strong> Die Subsidy ist der Hauptanreiz für Miner, ihre Rechenleistung (oder <a href="https://yourdevice.ch/was-ist-die-hashrate/">Hash-Leistung</a>) zur Verfügung zu stellen, um neue Blöcke zu minen und Transaktionen zu bestätigen. Ohne die Subsidy wäre das Mining möglicherweise nicht profitabel genug, um die Kosten für Strom und Ausrüstung zu decken.</li>



<li><strong>Neue Bitcoins in Umlauf bringen:</strong> Die Subsidy ist die primäre Methode, mit der neue Bitcoins in Umlauf gebracht werden. Ohne eine kontrollierte Emission von neuen Bitcoins könnte die Geldmenge unkontrolliert ansteigen und die Stabilität der Währung gefährden.</li>



<li><strong>Sicherheit des Netzwerks:</strong> Indem Miner einen Anreiz haben, ihre Rechenleistung beizusteuern, erhöht die Subsidy die Gesamt-Hash-Leistung des Netzwerks, was die Sicherheit und Robustheit des Bitcoin-Netzwerks stärkt.</li>
</ol>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Das Bitcoin Halving und die Zukunft der Subsidy</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wie bereits erwähnt, wird die Bitcoin Subsidy alle vier Jahre halbiert, ein Prozess, der als Halving bezeichnet wird. Dieses Halving ist ein wesentlicher Bestandteil des deflationären Charakters von Bitcoin und wird fortgesetzt, bis schließlich alle 21 Millionen Bitcoins gemined sind. Dies wird voraussichtlich irgendwann um das Jahr 2140 herum geschehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Danach wird es keine Subsidy mehr geben. Stattdessen werden die Miner ausschließlich von Transaktionsgebühren profitieren, die Nutzer zahlen, um ihre Transaktionen in neuen Blöcken aufzunehmen. Dies stellt einen Übergang von einer Subsidy-finanzierten Sicherheit zu einer gebührenfinanzierten Sicherheit dar. Es ist noch unklar, wie sich dieser Übergang auf die Sicherheit und Stabilität des Netzwerks auswirken wird, da dies von der Bereitschaft der Benutzer abhängt, ausreichend hohe Transaktionsgebühren zu zahlen. Sollte das Bitcoin Netzwerk als Basis von Währungen, Sicherheiten und Anleihen herrangezogen werden, und viele weitere Aspekte des Finanzsystems auf das Netzwerk ausgelagert werden, ist es sehr wahrscheinlich das aussreichend hohe Transaktionskosten bezahlt werden, die die sinkende Subsidy ausgleicht.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/bitcoin-halving_sourcefile-v2-5952611ae43d461a8d2414b31bfb8ca0.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/bitcoin-halving_sourcefile-v2-5952611ae43d461a8d2414b31bfb8ca0-1024x683.png" alt="" class="wp-image-16081" style="width:750px;height:undefinedpx" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/bitcoin-halving_sourcefile-v2-5952611ae43d461a8d2414b31bfb8ca0-1024x683.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/bitcoin-halving_sourcefile-v2-5952611ae43d461a8d2414b31bfb8ca0-300x200.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/bitcoin-halving_sourcefile-v2-5952611ae43d461a8d2414b31bfb8ca0-768x512.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/bitcoin-halving_sourcefile-v2-5952611ae43d461a8d2414b31bfb8ca0-500x333.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/bitcoin-halving_sourcefile-v2-5952611ae43d461a8d2414b31bfb8ca0.png 1500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<h3 class="wp-block-heading"><strong><br>Bitcoin Subsidy und Netzwerksicherheit</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bitcoin Subsidy spielt eine entscheidende Rolle für die Sicherheit des Bitcoin-Netzwerks. Da Miner für jeden Block, den sie zur Blockchain hinzufügen, eine Subsidy erhalten, sind sie motiviert, ehrlich zu agieren. Ein Miner, der versuchen würde, betrügerische Transaktionen zu bestätigen, würde riskieren, dass seine Blöcke von anderen Minern abgelehnt werden. Da das Mining teure Ressourcen in Form von Strom und Rechenleistung erfordert, wäre das ein bedeutender finanzieller Verlust.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es wird erwartet, dass die Bedeutung der Subsidy für die Netzwerksicherheit im Laufe der Zeit abnehmen wird, da die Transaktionsgebühren einen immer größeren Teil der Belohnungen der Miner ausmachen. Dies könnte das Netzwerk potenziell anfälliger für 51%-Angriffe machen, bei denen eine einzelne Entität die Kontrolle über die Mehrheit der Hash-Leistung erlangt und das Netzwerk manipulieren kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Allerdings ist es auch möglich, dass sich das System an die neuen Bedingungen anpasst, da Miner und Benutzer motiviert sind, das Netzwerk sicher und stabil zu halten. Ziemlich sicher werden die Transaktionsgebühren steigen, um die abnehmende Subsidy auszugleichen und weiterhin genug Anreiz für Miner zu bieten, das Netzwerk zu sichern.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Zusammenfassung</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bitcoin Belohnung ist ein entscheidender Mechanismus im Bitcoin-Netzwerk. Sie motiviert Miner, zur Netzwerksicherheit beizutragen, und kontrolliert gleichzeitig die Emission neuer Bitcoins. Mit jedem Halving-Event wird die Subsidy halbiert, was Bitcoin seinen deflationären Charakter verleiht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während sich das Netzwerk weiterentwickelt und die Subsidy abnimmt, wird die Bedeutung der Transaktionsgebühren zunehmen. Die genaue Auswirkung dieses Übergangs auf die Sicherheit und Stabilität des Bitcoin-Netzwerks bleibt abzuwarten. Es wird jedoch erwartet, dass Miner und Benutzer weiterhin motiviert sind, die Integrität des Netzwerks aufrechtzuerhalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich hoffe Euch hat der Beitrag gefallen und Ihr wisst nun besser Bescheid, wenn es um das Thema Subsidy geht. Falls Ihr Fragen habt, schreibt sie in die Kommentare!</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/was-ist-die-bitcoin-subsidy/">Was ist die Bitcoin Subsidy</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://yourdevice.ch/was-ist-die-bitcoin-subsidy/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>DNS Server auf Synology DSM 7.2</title>
		<link>https://yourdevice.ch/dns-server-auf-synology-dsm-7-2/</link>
					<comments>https://yourdevice.ch/dns-server-auf-synology-dsm-7-2/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Jun 2023 10:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Netzwerk & Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Einstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwerk]]></category>
		<category><![CDATA[selfhosting]]></category>
		<category><![CDATA[Theorie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://yourdevice.ch/?p=5845</guid>

					<description><![CDATA[<p>In diesem Artikel geht es um das erstellen eines DNS Server auf Eurer Synology mit DSM 7.2. Mit der Zeit kann das lokale Netzwerk größer werden und es wird immer...</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/dns-server-auf-synology-dsm-7-2/">DNS Server auf Synology DSM 7.2</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">In diesem Artikel geht es um das erstellen eines DNS Server auf Eurer Synology mit DSM 7.2. Mit der Zeit kann das lokale Netzwerk größer werden und es wird immer schwieriger, sich alle IP-Adressen zu merken. In diesem Moment sollte man in Betracht ziehen, einen DNS-Server einzurichten. Der Grund dafür? Es ist für die meisten Leute wesentlich einfacher, sich an Namen statt an Zahlen zu erinnern, und genau das ermöglicht ein DNS-Server.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ausserdem kann es sinnvoll sein, einen eigenen DNS Server zu wenden, sollte man einen Router verwenden, der bestimmte Funktionen wie <a href="https://www.computerweekly.com/de/definition/Hairpinning-NAT-Loopback" target="_blank" rel="noopener">NAT Reflection / NAT Loopback</a> nicht berrscht. Damit sind Dienste, die unter einer öffentlichen Domain erreichbar sind, ärgerlicherweise nicht im eigenen Netzwerk erreichbar. Das betrifft teilweise UPC und Sunrise Router. Solltet Ihr Probleme haben, Eure Dienste, die aus dem Internet erreichbar sind, nicht im eigenen LAN ansteuern zu können, müsst Ihr ebenfalls auf einen eigenen DNS Server zurückgreifen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als jemand, der sich schon lange mit Netzwerken beschäftigt, nutze ich seit langem einen DNS-Server bzw einen DNS-Resolver in meinem eigenen Netzwerk und könnte nicht mehr ohne ihn auskommen. Für Außenstehende mag das alles ziemlich kompliziert klingen, aber das ist es überhaupt nicht. Tatsächlich stellt das Synology NAS-System einen eigenen DNS-Server zur Verfügung, der zusätzlich auf dem System installiert werden kann. In diesem Artikel zeige ich Euch, wie Ihr diese Installation Schritt für Schritt durchführen könnt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich selber benutzte den DNS Resolver meiner pfSense, das um einiges mächtiger ist, was den Funktionsumfang betrifft, aber für kleinere Heimanwender reicht der DNS Server der Synology bestens aus.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="455" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/dns-1024x455.jpeg" alt="" class="wp-image-8393" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/dns-1024x455.jpeg 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/dns-300x133.jpeg 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/dns-768x341.jpeg 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/dns-1536x683.jpeg 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/dns-2048x910.jpeg 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/dns-500x222.jpeg 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>




<h2 class="wp-block-heading">Was ist DNS?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Zunächst einmal sollten wir klären, was DNS eigentlich ist! DNS steht für "<a href="https://yourdevice.ch/netzwerkprotokolle-definition-uebersicht/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Domain Name Server</strong></a>". Jeder von uns interagiert tagtäglich mit DNS-Servern, oft ohne sich dessen bewusst zu sein! Glaubt Ihr das nicht? Überlegt Euch einmal, wie oft Ihr täglich die Suchmaschine oder irgendwelche Webseiten aufruft. Ohne DNS müssten wir anstelle von<strong> yourdevice.ch</strong> die IP-Adresse unseres Servers in unseren Browser eingeben. Es ist deutlich einfacher, yourdevice.ch zu tippen, nicht wahr? 🙂 Natürlich gibt es noch mehr Webseiten ausser unserer 🙂 Dieses einfache Beispiel zeigt die Bedeutung von DNS-Servern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Internet gibt es unzählige DNS-Server, deren Hauptaufgabe darin besteht, uns die umfangreichen IP-Adressen in einfache Namen zu übersetzen. Die bekanntesten DNS-Server werden von Google selbst betrieben und sind unter den Adressen 8.8.8.8 und 8.8.4.4 erreichbar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">An dieser Stelle gehe ich bewusst nicht tiefer auf den technischen Aufbau von DNS ein, damit keine Verwirrung entsteht. Wollt Ihr Euch weiter über die Funktion eines DNS Servers informieren, könnt Ihr das z.B. <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Domain_Name_System" target="_blank" rel="noopener">hier</a> tun!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Installation und Konfiguration</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Einrichtung beginnt mit der Installation des Pakets "<strong>DNS Server</strong>" auf Eurer Synology NAS. Klicktdafür auf das <strong>Hauptmenü</strong> und öffnet das <strong>Paketzentrum</strong>. Gebt in der Suchleiste des Paketzentrums den Begriff "<strong>DNS</strong>" ein und startet die Suche mit der Enter-Taste. Daraufhin wird Euch das Paket DNS Server angezeigt, das Ihr durch Klicken auf den Installations-Button auf Eurem Gerät installieren könnt. Je nach Ihrer Konfiguration werdet Ihr gefragt, auf welchem Zielvolumen die Installation durchgeführt werden soll. Nach Abschluss der Installation ist der DNS Server im Hauptmenü der Diskstation sichtbar.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/DNSinstallieren-1.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="270" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/DNSinstallieren-1-1024x270.png" alt="" class="wp-image-16085" style="width:750px;height:undefinedpx" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/DNSinstallieren-1-1024x270.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/DNSinstallieren-1-300x79.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/DNSinstallieren-1-768x202.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/DNSinstallieren-1-1536x404.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/DNSinstallieren-1-500x132.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/DNSinstallieren-1.png 1922w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<h3 class="wp-block-heading"><br>Auflösung &amp; Einstellungen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Zuerst beschäftigen wir uns mit den allgemeinen Einstellungen des DNS-Servers, beginnend mit dem Punkt "<strong>Auflösung</strong>". Ein <strong>DNS-Server</strong> kann nur Anfragen für Domänen auflösen, für die er als Eigentümer festgelegt ist und Domains deren IP Adressen er kennt. Deshalb würden Eure internen DNS-Anfragen reibungslos funktionieren, jedoch nicht solche an Domains wie beispielsweise computerbase.de. Daher muss in den Auflösungseinstellungen der Auflösungsdienst und die Weiterleitungen (Forwarder) aktiviert werden. Unter Forwarder 1 &amp; 2 tragen wir dann den von uns bevorzugten DNS-Server ein. In meinem Beispiel verwende ich die beiden Cloudflare DNS-Server <strong>1.1.1.1</strong> und <strong>1.0.0.1</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das läuft dann ungefähr so: Ihr tippt, beispielsweise <strong>computerbase.de</strong> in Euren Browser, der Browser sendet die Frage an den hinterlegten DNS Server, in unserem Beispiel unseren eigenen DNS Server auf der Synology. Für computerbase.de ist keine IP Adresse hinterlegt, als <strong>forwarded </strong>er die Anfrage an den DNS Server von Cloudflare welche die Anfragen an die entsprechenden DNS Server weiterleitet die für diese Domain verantwortlich sind.<br><br>Die Weiterleitungsrichtlinie sollte auf "Nur weiterleiten" eingestellt werden. In einigen Situationen kann es ratsam sein, die Option "Quell-IP Dienst beschränken" zu aktivieren. Dadurch dürfen nur registrierte Adressen unseren DNS-Server verwenden. Wir belassen es aber so, wie es jetzt ist.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/forwarder-1.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="575" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/forwarder-1-1024x575.png" alt="" class="wp-image-16086" style="width:750px;height:undefinedpx" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/forwarder-1-1024x575.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/forwarder-1-300x169.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/forwarder-1-768x431.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/forwarder-1-1536x863.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/forwarder-1-500x281.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/forwarder-1.png 1787w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Als nächstes widmen wir uns den Parametern unter Einstellungen. In kleinen Netzwerken könnt Ihr bedenkenlos die vordefinierten Einstellungen übernehmen. Ebenso könnt Ihr euch überlegen ob die TTL mit 86400 Sekunden, was genau 24 Stunden entspricht, verändert. Dadurch aktualisiert Euer DNS Server erst nach einem Tag den lokalen Eintrag auf Eurem System.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Zone erstellen &amp; konfigurieren</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Anlegen einer Zone wechselt Ihr auf Zonen im Menü. Eine Zone bezieht sich immer auf einen Teil des Namensraumes einer Domäne. Eine Domäne ist Beispielsweise<strong> yourdevice.ch</strong>. Wenn Eure Diskstation zuständig für eine Domäne ist muss diese beim erstellen Master Zone gewählt werden. Alternativ gibt es noch die Slave und Forwarder Zone.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Master Zone</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Die Master Zone beschreibt die Primäre Zone und beinhaltet alle Informationen zum Domainnamen. Der Master ist immer als zentraler Knoten bzw. führendes System zu sehen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Slave Zone</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Bei einer Slave Zone handelt es sich um eine Kopie einer vorhanden Master Zone. Eine Slave Zone wird immer dann zum Einsatz verwendet, wenn Bereits ein DNS Server im Netzwerk vorhanden ist. Angenommen ihr betreibt ein Netzwerk über mehrere Standorte, dann macht es kein Sinn, wenn alle DNS Anfragen zuerst zwischen den Standorten versendet werden. Dadurch wird die Netzwerkverbindung unnötig belastet, sowie die Anfragen haben eine Verzögerung bei der Beantwortung. Fairerweise muss ich an dieser Stelle erwähnen, dass der Endanwender diese Verzögerung wahrscheinlich niemals bemerket.</p>



<figure class="wp-block-pullquote"><blockquote><p>Wir verwenden hier für dieses Testbespiel eine DynDNS Adresse, Ihr könnt aber für Eurer internes Netzwerk jede Domain anlegen die Ihr wollt. <strong>freeddns.org</strong> verwenden wir hier nur, weil wir hier einen Dienst, den wir über das Internet ansteuern, beispielesweise die Nextcloud auf der Synology aus dem Artikel <strong>Nextcloud auf Synology NAS installieren</strong>, ebenso über die Domain aus dem LAN erreichen wollen.</p><cite>hinweis</cite></blockquote></figure>



<h4 class="wp-block-heading"><br>Forward Zone</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Geht auf Zonen und klickt auf <strong>Erstellen</strong>. Legt eine Foward Zone an und gebt Eure Domain ein. Habt Ihr eine Domain von DynDNS, könnt Ihr hier diese Eintragen. Es darf nur die Domain eingetragen werden, keine Subdomain oder sonstwas. Der Primäre DNS Server ist Eure Synology. Hier als die IP Adresse Eurer Synology Eintragen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mittels einer Forward Zone können alle Anfragen an eine bestimmte Adresse Weitergeleitet werden. Klickt anschliessend auf <strong>Speichern</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In meinem Beispiel lege ich die Master <strong>freeddns.org</strong> an, welche ich für den internen sowie externen Gebrauch verwende.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/masterzone-1.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="775" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/masterzone-1-1024x775.png" alt="" class="wp-image-16087" style="width:600px;height:undefinedpx" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/masterzone-1-1024x775.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/masterzone-1-300x227.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/masterzone-1-768x581.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/masterzone-1-1536x1162.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/masterzone-1-500x378.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/masterzone-1.png 1791w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph"><br>Hier muss unter Domainname der Name Eurer Domäne eingetragen werden, welche Ihr verwendet möchtet, in meinem Fall ist es <strong>freeddns.org</strong>. Da es sich hierbei ausschließlich um eine Interne Domäne handelt und diese nicht extern erreichbar ist, trage ich die IP-Adresse der NAS unter Master DNS Server ein. Die restlichen Einstellungen lassen wir beim Standard und bestätigen alle mit dem Button „<strong>Speichern</strong>“.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Ressourceneinträge erstellen</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem alles gespeichert ist erscheint die Zone <strong>freeddns.org</strong> in der Synology DNS Server Übersicht. Mit einem doppelklick auf die Zonen werden alle bereits existierenden Ressourceneinträge angezeigt. Standardmäßig wird ein Nameservereintrag (<strong>NS</strong>) und ein Hosteintrag (<strong>A</strong>) automatisch mit der Erstellung angelegt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Info</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Beim Anlegen von Ressourceneinträgen müsst ihr immer darauf achten, welchen Typ ihr überhaupt benötigt. Aus diesem Grund habe ich die gängigsten Typen in der folgenden Tabelle aufgeschlüsselt. Auf die Typen MX, SPF, SRV, CAA &amp; TXT habe ich bewusst verzichtet, da diese normalerweise im Heimnetzwerk nicht zum tragen kommen.</p>



<figure class="wp-block-table"><table><tbody><tr><td>Typ</td><td>Beschreibung</td></tr><tr><td>A</td><td>Mit dem Typ A Eintrag werden klassische Hosteinträge gesetzt, welche auf einen IPv4 Adresse verweisen. Beispielsweise bei mir bekommt die NAS einen Typ A Eintrag.</td></tr><tr><td>AAAA</td><td>Der AAAA Eintrag hat dieselbe Funktionalität wie der Typ A. Die Unterscheidung liegt ausschließlich in IP-Adresse, da der Typ AAAA für IPv6 Adressen vorgesehen ist.</td></tr><tr><td>CNAME</td><td>Der CNAME Eintrag verwendet statt einer IP-Adresse einen vorhandene DNS Eintrag. Oftmals werden diese Einträge verwendet um Aliase zu erstellen, welche auf dasselbe Ziel greifen. Beispielsweise weist mein Eintrag nas01 auf die selbe IP wie iobroker01.</td></tr><tr><td>NS</td><td>Ein Eintrag vom Typ NS verweist auf den oder die Nameserver einer Domäne. Nachdem Anlegen der Master Zone wird automatisch ein NS Eintrag erstellt, welche auf eure Synology NAS verweist.</td></tr></tbody></table></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Ganz klassisch möchte ich meine Test Nextcloud Beispielsweise über den Namen <strong>deinecloud.freeddns.org</strong> erreichen. Dazu doppelklicke wie erwähnt auf die Zone<strong> freeddns.org</strong>. Klickt auf den Button „<strong>Erstellen</strong>“ und mit einem Klick darauf erscheint die Auswahl der Typen. In meinem Fall ist es ein klassischer <strong>Typ A Eintrag</strong>. Daraufhin erscheint ein weiteres PopUp Fenster worin der künftige Name, welchen ihr in der Browserzeile eingeben müsst, eingetragen werden muss. Ebenso die IP-Adresse des Geräts und den <strong>TTL</strong> belassen wir bei <strong>86400</strong> Sekunden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Klick auf „<strong>Speichern</strong>“ wird der Eintrag im Synology DNS Server erstellt. Da unsere Cloud Bespielsweise auf der Synology läuft, geben wir hier die Adresse der Synology ein. Läuft Eure Cloud auf einem anderen Dienst, wird die IP Adrese dieses Gerätes hier eingetragen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/dnszone-2.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="638" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/dnszone-2-1024x638.png" alt="" class="wp-image-16088" style="width:750px;height:undefinedpx" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/dnszone-2-1024x638.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/dnszone-2-300x187.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/dnszone-2-768x478.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/dnszone-2-1536x956.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/dnszone-2-500x311.png 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/dnszone-2.png 1868w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Habt Ihr das erledigt, klickt auf <strong>Speicher</strong>n. Ihr habt nun Eurem DNS erklärt, dass alle Geräte, Dienste, oder der Browser, der <strong>deinecloud.freeddns.org</strong> auflösen wollen, an die IP Adresse des entsprechendes Servers weitergeleitet werden sollen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">DNS Server eintragen &amp; weitere Anpassungen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem Ihr alle Einstellungen im Synology DNS-Server vorgenommen habt, muss Euer Laptop, Computer, Tablet oder jedes andere Gerät, das Ihr verwendet, seine Anfragen nur noch an Eurer NAS senden. Dazu muss die NAS als DNS-Server in Euren Netzwerkeinstellungen eingetragen werden. Typischerweise wird der DNS-Server über den <strong>DHCP-Server</strong> verteilt. Für alle, die noch nie von diesem Begriff gehört haben: Der DHCP-Server verteilt Eure internen IP-Adressen an die Geräte, sodass ihr diese nicht manuell eingeben müsst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Idealerweise tragt ihr nun die DNS-Adresse in den DHCP Servers Eures Router ein, damit dieser den DNS-Server an all eure Geräte weitergeben kann. Auf diese Weise müsst ihr die einzelnen Geräte nicht manuell konfigurieren. Dies funktioniert meines Wissens nur mit Swisscom-Routern. Dort gibt es beim DHCP-Server den Bereich DNS. Tragt hier die IP eurer Synology ein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn ihr einen Router von der UPC habt, müsst ihr alle DNS-Einträge auf den Geräten selbst festlegen. Hier ist eine grobe Vorgehensweise dafür:</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Android --&gt; WLAN Einstellungen</strong></h3>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="530" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/change-dns-android-01-1775242748.jpg" alt="" class="wp-image-16090" style="object-fit:cover;width:500px;height:undefinedpx" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/change-dns-android-01-1775242748.jpg 640w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/change-dns-android-01-1775242748-300x248.jpg 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/change-dns-android-01-1775242748-500x414.jpg 500w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></figure>
</div>


<h3 class="wp-block-heading"><strong>Linux --&gt; WLAN Einstellungen --&gt; IPv4 --&gt; andere DNS-Server verwenden</strong></h3>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/linux_dns_aendern.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="551" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/linux_dns_aendern-1024x551.png" alt="" class="wp-image-16089" style="object-fit:cover;width:650px;height:undefinedpx" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/linux_dns_aendern-1024x551.png 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/linux_dns_aendern-300x161.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/linux_dns_aendern-768x413.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/linux_dns_aendern-1536x826.png 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/linux_dns_aendern-2048x1101.png 2048w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/linux_dns_aendern-500x269.png 500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<h3 class="wp-block-heading"><strong>Windows --&gt; Adaptereinstellungen --&gt; IPv4 --&gt; Einstellungen --&gt; DNS</strong></h3>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/dns_windows.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="929" height="729" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/dns_windows.png" alt="" class="wp-image-16091" style="width:650px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/dns_windows.png 929w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/dns_windows-300x235.png 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/dns_windows-768x603.png 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/dns_windows-500x392.png 500w" sizes="auto, (max-width: 929px) 100vw, 929px" /></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Hier unter <strong>Use the following DNS server</strong> müsst Ihr die IP Eurer Synology eintragen, als zweites könnt Ihr einen Fallback DNS Server verwenden, z.B <strong>1.1.1.1</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Nun habt Ihr gelernt wie man mit einem DNS Server eine Domain direkt für eine IP Adresse vergeben kann. Habt Ihr weitere Dienste. z.B einen Webserver auf dem WordPress läuft, könnt Ihr neuen Euren Server direkt mit der Domain anbrowsen. Normalerweise macht man sowas aber mit einer eigenen Domain, und keiner DynDNS Domain, da die wenigsten aber eine eigene Domain, und eine Fixe öffentliche IP Adresse besitzen, behelfen wir uns damit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit haben wir nun geklärt, wie man einen eigenen DNS Server auf einer Synology NAS zum laufen bringt. Demnächst kommt noch ein Artikel, wie wir das ganze auf einer klassischen Linux Installation erledigen, da nicht alle eine Synology besitzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Falls Ihr wissen wollt warum DNS Einstellungen wichtig sind, erfahrt Ihr <a href="https://yourdevice.ch/dns-verschluesselung-auf-linux-android-und-windows/" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Habt Ihr Fragen, stellt sie in die Kommentare!</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/dns-server-auf-synology-dsm-7-2/">DNS Server auf Synology DSM 7.2</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://yourdevice.ch/dns-server-auf-synology-dsm-7-2/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>DynDNS Eintrag erstellen bei dynamischer IP</title>
		<link>https://yourdevice.ch/dyndns-eintrag-erstellen-bei-dynamischer-ip/</link>
					<comments>https://yourdevice.ch/dyndns-eintrag-erstellen-bei-dynamischer-ip/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Jun 2023 07:59:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Netzwerk & Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwerk]]></category>
		<category><![CDATA[selfhosting]]></category>
		<category><![CDATA[Theorie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://yourdevice.ch/?p=5786</guid>

					<description><![CDATA[<p>In diesem Artikel geht es um das erstellen eines DynDNS Eintrag bei dynamischer IP Adressen. Damit der Zugriff von gewissen Internetdiensten über das Internet funktioniert, braucht ihr eine feste IP...</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/dyndns-eintrag-erstellen-bei-dynamischer-ip/">DynDNS Eintrag erstellen bei dynamischer IP</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">In diesem Artikel geht es um das erstellen eines DynDNS Eintrag bei dynamischer <a href="https://yourdevice.ch/netzwerkprotokolle-definition-uebersicht/">IP Adressen</a>. Damit der Zugriff von gewissen Internetdiensten über das Internet funktioniert, braucht ihr eine feste IP Adresse. Dies haben in der Regel aber die wenigsten, falls ihr zum Beispiel nur einen normalen Internetanschluss habt, besitzt ihr keine feste IP Adresse. Eure IP Adresse wechselt in der Regel von Zeit zu Zeit und wobei dann die DNS Domain Verlinkungen nicht mehr funktionieren das sich eure IP Adresse ja geändert hat.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="536" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/dyndns_title-1024x536.jpg" alt="" class="wp-image-14471" style="width:750px" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/dyndns_title-1024x536.jpg 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/dyndns_title-300x157.jpg 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/dyndns_title-768x402.jpg 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/dyndns_title-500x262.jpg 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2024/06/dyndns_title.jpg 1268w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>




<h2 class="wp-block-heading">Vorbereitungen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Um ein Zugriff über eine immer wechselnde IP Adresse zu ermöglichen brauchen wir ein Domain, genauer gesagt eine Dienst der eure wechselnden IP Adressen automatisch an eure Domainadresse verlinkt. Das geht über DynDNS.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei <a href="https://www.dynu.com/">DynuDNS</a> können wir uns eine Domain erstellen, die wir nachher brauchen und von aussen auf den gewisse Internet Server oder Dienste zuzugreifen. Erstellt euch also einen Account <a href="https://www.dynu.com/en-US/ControlPanel/CreateAccount">hier</a> und loggt euch anschliessend ein.<br>Im Control Panel wählt als nächstes den DDNS Service und erstellt euch eine Adresse. Als Host wählt ihr z.B euren Namen, und als Top Level Domain einen belieben Anbieter. Ich habe mir z.B die Adresse <strong>mario.hofmann.freeddns.org</strong> ausgewählt. Wählt dann anschliessend den Button „<strong>Add</strong>“ aus. Das kann auch z.B <strong>meinenextcloud.freeddns.org</strong> sein</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2022/10/2-2-1024x273.jpg"><img decoding="async" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2022/10/2-2-1024x273.jpg" alt="" style="width:750px;height:undefinedpx"/></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Im Nächsten Feld befindet ihr euch nun in eurer Domainübersicht. Tätigt die Einstellung wie wie folgt, und setzt eure eigene IP Adresse in das Feld IPv4 Adresse. Eure aktuelle IP findet Ihr rechts oben, oder über den Service <a href="https://www.wieistmeineip.ch/">Wie ist meine IP</a></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2022/10/3-2-1024x474.jpg"><img decoding="async" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2022/10/3-2-1024x474.jpg" alt="" style="width:750px;height:undefinedpx"/></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Als nächstes geht ihr rechts auf den Eintrag „DNS Records“ und checkt ob euch DynDNS bereits einen korrekten A-Rekord eintragt gesetzt hat. Aussehen sollte es so:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2022/10/4-3-1024x197.jpg"><img decoding="async" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2022/10/4-3-1024x197.jpg" alt="" style="width:750px;height:undefinedpx"/></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Falls kein Eintrag da ist, könnt ihr oben einen erstellen. „Node Name“ leer lassen, „Type“: ipv4, „TTL“ könnt ihr so lassen,<strong> IPv4 Adresse</strong> ist eure <strong>aktuelle IP Adresse</strong>, Group könnt leer lassen. Anschliessend mit <strong>Add DNS Record</strong> übernehmen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">DynDNS Client installieren</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Damit das ganze funktioniert, muss ein Client auf dem Gerät installiert sein, auf welchem die Domain läuft. Der client überprüft, ob sich die IP Adresse geändert hat, und schickt es dann über eine API an DynuDNS. Das geht ziemlich einfach mit <a href="https://www.dynu.com/DynamicDNS/IPUpdateClient/DDClient">ddclient</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Instaliert euch <code>ddclient</code> auf dem Linux Server mit</p>



<pre class="wp-block-code"><code>apt install ddclient

sudo apt install libio-socket-ssl-perl</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Bei neueren ddclient Versionen werdet ihr durch einen Assistenten geleitet. Wählt, hier einfach <strong>einen anderen</strong> Provider aus, und im nächsten Fenster das Protokol <strong>dyndns2</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Server Adresse wäre <strong>api.dynu.com</strong>, gebt Benutzername und Passwort an. Verwendet den <strong>web-basierten IP-Ermittlungsdienst</strong>. Anschliessend könnt ihr die registrierten Domains angeben. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Öffnet danach die Konfiguration mit </p>



<pre class="wp-block-code"><code>sudo nano /etc/ddclient.conf</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">und checkt die Konfiguration, sie sollte in etwa so aussehen:</p>



<pre class="wp-block-code"><code># ddclient Konfiguration für DynuDNS
#
# /etc/ddclient.conf
daemon=120                                              # Alle 120 Sekunden checken
syslog=yes                                              # Logs an syslog
mail=root                                               # Alle Mails an root
mail-failure=root                                       # Mail an root bei Fehlern
pid=/var/run/ddclient.pid                               # PID als Datei.
ssl=yes                                                 # SSL verwenden
use=web, web=checkip.dynu.com/, web-skip='IP Address'   # aktuelle IP holen
server=api.dynu.com                                     # IP updaten.
protocol=dyndns2                        
login=<strong>Benutzername</strong>                                      # Dein Benutzername.
password=<strong>Deinpasswort</strong>                                   # Dein Passwort or MD5/SHA256 vom Passwort

#DynDNS Domains
<strong>MYDOMAIN.DYNU.COM </strong>                                      # Domain Liste
<strong>MYDOMAIN2.DYNO.COM</strong></code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Ersetzt <strong>Benutzername</strong> und <strong>Deinpasswort</strong> mit euren DynuDNS Login Details, und fügt dann unten eure Domains hinzu. Es können auch mehrere Subdomains hinzugefügt werden. Benutzt jeweils dafür eine neue Zeile.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Startet den Dienst neu, falls ihr änderungen getätigt habt mit:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>sudo systemctl restart ddclient</code></pre>



<h2 class="wp-block-heading">Abschluss</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Voila, ihr habt nun eure eigene Domain, welche automatisch jedesmal auf eure neue IP Adresse zeigt, sobald diese sich ändert.<br><br>Benutzt diesen Beitrag immer dann, wenn wir Dienste aus dem Internet erreichbar machen wollt. Habt ihr Fragen? Dann stellt sie in die Kommentare!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Anleitungen zu ddclient und dynudns findet ihr hier:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.dynu.com/DynamicDNS/IPUpdateClient/DDClient">https://www.dynu.com/DynamicDNS/IPUpdateClient/DDClient</a></p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/dyndns-eintrag-erstellen-bei-dynamischer-ip/">DynDNS Eintrag erstellen bei dynamischer IP</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://yourdevice.ch/dyndns-eintrag-erstellen-bei-dynamischer-ip/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Welche Bitcoin Wallets gibt es</title>
		<link>https://yourdevice.ch/welche-bitcoin-wallets-gibt-es/</link>
					<comments>https://yourdevice.ch/welche-bitcoin-wallets-gibt-es/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jun 2023 11:19:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bitcoin]]></category>
		<category><![CDATA[bitcoin]]></category>
		<category><![CDATA[Theorie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://yourdevice.ch/?p=5552</guid>

					<description><![CDATA[<p>Bitcoin Wallets sind essenzielle Werkzeuge für die Interaktion mit der Bitcoin-Blockchain. Sie ermöglichen es Benutzern, Bitcoin zu empfangen, zu speichern und zu senden. Bei den vielen verschiedenen Arten von, Wallets,...</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/welche-bitcoin-wallets-gibt-es/">Welche Bitcoin Wallets gibt es</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Bitcoin Wallets sind essenzielle Werkzeuge für die Interaktion mit der Bitcoin-Blockchain. Sie ermöglichen es Benutzern, <a href="https://yourdevice.ch/versenden-und-empfangen-von-bitcoin/" target="_blank" rel="noopener">Bitcoin zu empfangen</a>, zu speichern und zu senden. Bei den vielen verschiedenen Arten von, Wallets, die teilweise sogar gleich sind, aber anders heissen, kann man schonmal den Überblick verlieren. Es gibt viele verschiedene Arten von Wallets, die sich in Bezug auf Sicherheit und Handhabung unterscheiden. In diesem Artikel werden wir die grundlegenden Arten von Wallets sowie den Unterschied zwischen Custodial- und Non-Custodial-Wallets untersuchen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/btcwallets-1024x683.jpeg" alt="" class="wp-image-8375" style="width:750px;height:undefinedpx" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/btcwallets-1024x683.jpeg 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/btcwallets-300x200.jpeg 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/btcwallets-768x512.jpeg 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/btcwallets-1536x1024.jpeg 1536w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/btcwallets-500x333.jpeg 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/08/btcwallets.jpeg 1920w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>




<h2 class="wp-block-heading"><strong>Software-Wallets</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Software-Wallets sind Programme, die auf Ihrem Computer oder mobilen Gerät installiert werden. Sie erzeugen und speichern Ihre privaten Schlüssel auf dem Gerät, auf dem sie installiert sind. Beispiele für Software-Wallets sind <a href="https://electrum.org/" target="_blank" rel="noopener">Electrum,</a> <a href="https://bitcoin.org/de/wallets/desktop/windows/bitcoincore/" target="_blank" rel="noopener">Bitcoin Core</a> oder das <a href="https://sparrowwallet.com/" target="_blank" rel="noopener">Sparrow Wallet</a> für Computer sowie Mycelium und Breadwallet für mobile Geräte.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em><strong>Vorteile</strong>:</em> Sie sind relativ einfach zu verwenden und bieten eine gute Balance zwischen Sicherheit und Komfort. Sie ermöglichen es Benutzern auch, volle Kontrolle über Eure privaten Schlüssel zu behalten.<br><em><strong><br>Nachteile</strong>:</em> Wenn Eurer Gerät mit Malware infiziert ist oder gehackt wird, könnten Eure privaten Schlüssel und damit Eure Bitcoins gestohlen werden.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/proxy-3-1024x561.png"><img decoding="async" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/proxy-3-1024x561.png" alt="" style="width:750px;height:undefinedpx"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Sparrow Wallet- eine bekannte &amp; gute Software Wallet</figcaption></figure>
</div>


<h2 class="wp-block-heading"><strong>Hardware-Wallets</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Hardware-Wallets sind spezielle Geräte, die dazu dienen, Eur privaten Schlüssel zu speichern und Transaktionen zu signieren. Sie sind oft in der Form von USB-Geräten und bieten eine sehr hohe Sicherheitsstufe, da sie Eure Schlüssel offline ("cold storage") halten. Beispiele für Hardware-Wallets sind die Bitbox,Trezor und Ledger, wobei wir strengstens von der letzeren abraten aufgrund mehrer Datenschutzdebakel und einer <a href="https://www.blocktrainer.de/wie-funktioniert-das-neue-ledger-recover-feature/" target="_blank" rel="noopener">neuen Funktion</a> die es ermöglicht, die Privatekeys Eurer Wallet an die Bettreiber von Ledger zu versenden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em><strong>Vorteile</strong>:</em> Sie bieten die höchste Sicherheitsstufe und sind gegen viele Arten von Angriffen resistent, die Software-Wallets gefährden könnten.<br><em><strong><br>Nachteile</strong>:</em> Sie sind teurer als andere Wallet-Optionen und können etwas komplizierter in der Handhabung sein, insbesondere für Anfänger.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/proxy-2-1024x536.png"><img decoding="async" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/proxy-2-1024x536.png" alt="" style="width:750px;height:undefinedpx"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Bitbox2 - eine Hardware Wallet, oder auch Cold-Wallet genannt</figcaption></figure>
</div>


<h2 class="wp-block-heading"><strong>Web-Wallets</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Web-Wallets sind Online-Dienste, die die Verwaltung Ihrer Bitcoins ermöglichen. Sie sind überall dort zugänglich, wo Sie eine Internetverbindung haben. Beispiele für Web-Wallets sind Blockchain.info, MyEtherWallet, und so ziemliche alle Shitcoin Wallets die Ihr für irgenwelche Coins wie Solana und Co findet.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em><strong>Vorteile</strong>:</em> Sie sind sehr einfach zu bedienen und bieten hohe Verfügbarkeit und Mobilität. Für kleinere Beträge geeignet</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em><strong>Nachteile</strong>:</em> Sie sind anfälliger für Online-Angriffe wie Phishing und Hacking. Außerdem habt Ihr nicht die volle Kontrolle über Eure privaten Schlüssel, abhängig vom spezifischen Dienst.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/proxy-4-1024x575.png"><img decoding="async" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/proxy-4-1024x575.png" alt="" style="width:750px;height:undefinedpx"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Eine Web Wallet</figcaption></figure>
</div>


<h2 class="wp-block-heading"><strong>Papier-Wallets</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Papier-Wallets sind eine Art von Cold Storage, da sie Eure Bitcoin-Schlüssel offline auf einem physischen Medium speichern - in diesem Fall auf Papier. Ein Papier-Wallet enthält sowohl Euren öffentlichen als auch Euren privaten Schlüssel in Form von QR-Codes, die Ihr scannen können, um Transaktionen durchzuführen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em><strong>Vorteile</strong>:</em> Papier-Wallets sind immun gegen Online-Hacks und bieten eine sehr sichere Möglichkeit zur Langzeitspeicherung.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em><strong>Nachteile</strong>:</em> Sie sind weniger praktisch für den häufigen Gebrauch und können durch physische Schäden wie Wasser, Feuer oder einfach durch Verlust verloren gehen. Es ist auch wichtig, sicherzustellen, dass niemand Zugang zu Euren Papier-Wallet hat, da er sonst Eure Bitcoins stehlen könnte.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/paper-wallet-1457221019-scaled-1-1024x683.webp"><img decoding="async" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/paper-wallet-1457221019-scaled-1-1024x683.webp" alt="" style="width:750px;height:undefinedpx"/></a><figcaption class="wp-element-caption">So genannte Paper Wallets</figcaption></figure>
</div>


<h2 class="wp-block-heading"><strong>Custodial vs. Non-Custodial Wallets</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein wichtiger Unterschied zwischen Wallets besteht darin, wer die Kontrolle über die privaten Schlüssel hat. Bei Custodial-Wallets hält der Anbieter die Kontrolle über die privaten Schlüssel. Dies bedeutet, dass der Anbieter die Möglichkeit hat, Transaktionen in Eurem Namen durchzuführen, aber es bedeutet auch, dass er ein Ziel für Hacker sein könnte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Non-Custodial Wallets, auch als dezentrale Wallets bekannt, bieten den Benutzern vollständige Kontrolle über ihre privaten Schlüssel und damit über ihre Bitcoin-Bestände. Diese Art von Wallet wird oft als sicherer angesehen, da sie nicht das Ziel von Hackern sein können, die versuchen, den Wallet-Dienstanbieter zu kompromittieren. Zudem kann der Dienstanbieter keine Transaktionen ohne Eure Zustimmung durchführen. Beispiele für Non-Custodial Wallets sind die meisten Software- und Hardware-Wallets.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em><strong>Vorteile</strong>:</em> Sie bieten ein hohes Maß an Sicherheit und Kontrolle, da nur Ihr Zugriff auf Eure privaten Schlüssel habt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em><strong>Nachteile</strong>:</em> Mit der Kontrolle kommt Verantwortung. Wenn Ihr Eure privaten Schlüssel verliert, gibt es keine Möglichkeit, Zugang zu Euren Bitcoins wiederherzustellen. Es liegt also in Eurer Verantwortung, angemessene Sicherheitsmaßnahmen zu ergreifen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/proxy-image.jpeg"><img decoding="async" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/proxy-image.jpeg" alt="" style="width:750px;height:undefinedpx"/></a></figure>
</div>


<h2 class="wp-block-heading"><strong>Hot Wallets, Cold Wallets und Watch-Only Wallets</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Hot und Cold Wallets beziehen sich auf den Online- oder Offline-Status der Wallets, genauer gesagt auf den Ort, wo die privaten Schlüssel gespeichert sind.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Hot Wallets</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Hot Wallets sind Wallets, die ständig mit dem Internet verbunden sind. Dazu gehören Web-Wallets, mobile Wallets und die meisten Desktop-Wallets. Sie sind bequem für häufige Transaktionen, da sie leicht zugänglich und einfach zu bedienen sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em><strong>Vorteile</strong>:</em> Sie sind äußerst benutzerfreundlich und ideal für alltägliche Transaktionen. Sie ermöglichen einen schnellen und einfachen Zugang zu Bitcoins und anderen Kryptowährungen.<br><br><em><strong>Nachteile</strong>:</em> Da sie ständig online sind, sind sie anfälliger für Cyberattacken wie Hacking und Phishing. Wenn ein Angreifer erfolgreich in eine Hot Wallet eindringt, kann er auf die privaten Schlüssel zugreifen und die darin gespeicherten Bitcoins stehlen.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Cold Wallets</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Cold Wallets hingegen sind Wallets, die Eure privaten Schlüssel offline speichern. Dazu gehören Hardware-Wallets und Papier-Wallets. Cold Wallets sind ideal für die Langzeitaufbewahrung von Bitcoins, da sie nicht anfällig für Online-Angriffe sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em><strong>Vorteile</strong>:</em> Sie bieten ein hohes Maß an Sicherheit für die Langzeitaufbewahrung von Bitcoins, da sie nicht dem Risiko von Online-Angriffen ausgesetzt sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em><strong>Nachteile</strong>:</em> Sie sind weniger bequem für häufige Transaktionen und können etwas komplizierter in der Handhabung sein. Es kann auch zusätzliche Schritte oder Geräte erfordern, um eine Transaktion durchzuführen.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Watch-Only Wallets</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Watch-Only Wallet ist eine Art von Wallet, die es Euch ermöglicht, das Saldo und die Transaktionsaktivitäten einer bestimmten Bitcoin-Adresse zu überwachen, ohne Zugang zu den privaten Schlüsseln zu haben. Sie kann nicht zum Senden von Bitcoins verwendet werden, da sie die dafür notwendigen privaten Schlüssel nicht enthält.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Watch-Only Wallets sind nützlich, wenn Ihr Eure Bitcoin-Bestände überwachen möchtet, ohne die Sicherheitsrisiken einer Hot Wallet eingehen zu müssen. Sie können auch nützlich sein, wenn Ihr Transaktionen in einer Cold Wallet überwachen möchtet, ohne diese online zu bringen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist wichtig zu beachten, dass Watch-Only Wallets zwar eine zusätzliche Sicherheitsebene bieten, aber keine vollständige Lösung sind, da sie keine Bitcoins speichern oder Transaktionen durchführen können. Sie sollten immer als Ergänzung zu einer sicheren Aufbewahrungsmethode verwendet werden.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/proxy-6.png"><img decoding="async" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/06/proxy-6.png" alt="" style="width:750px;height:undefinedpx"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Nur zur Überprüfung oder zum Empfanfen geeignet - Watch-Only Wallets</figcaption></figure>
</div>


<h2 class="wp-block-heading"><strong>Zusammenfassung</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Auswahl des richtigen Bitcoin-Wallets hängt von Euren individuellen Bedürfnissen und Umständen ab. Wenn Ihr nach der höchsten Sicherheitsstufe sucht und bereit sind, dafür zu zahlen, könnte eine Hardware-Wallet die beste Wahl sein. Wenn Ihr hingegen Wert auf Benutzerfreundlichkeit und Zugänglichkeit legt, könnte ein Web-Wallet oder eine mobile Wallet-App besser geeignet sein, jedoch nur für kleinere Beträge. Bei der Auswahl einer Wallet ist es wichtig, sowohl die Vor- als auch die Nachteile jeder Option zu berücksichtigen und immer sicherzustellen, dass Ihr&nbsp; Eure privaten Schlüssel sicher aufbewahrt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich hoffe Euch eine Übersicht über die Möglichkeiten gegeben wie Ihr Eure Bitcoins möglichst sicher verwahren könnt. Bei grösseren Beträgen, dem Sparen oder dem Aufbewahren von Bitcoin kommt eigentlich nur eine Hardware Wallet in Frage. Welche Modelle es so gibt, gibt es demnächst in einem weiteren Beitrag.<br>Habt Ihr Fragen, schreibt sie in die Kommentare!</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/welche-bitcoin-wallets-gibt-es/">Welche Bitcoin Wallets gibt es</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://yourdevice.ch/welche-bitcoin-wallets-gibt-es/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Was ist die Hashrate</title>
		<link>https://yourdevice.ch/was-ist-die-hashrate/</link>
					<comments>https://yourdevice.ch/was-ist-die-hashrate/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 May 2023 15:11:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bitcoin]]></category>
		<category><![CDATA[bitcoin]]></category>
		<category><![CDATA[Theorie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://yourdevice.ch/?p=5502</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Hashrate ist ein wesentlicher Indikator für die Gesundheit und Sicherheit des Bitcoin-Netzwerks. Sie misst die Menge an Rechenleistung, die dem Netzwerk zur Verfügung steht, und spielt eine entscheidende Rolle...</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/was-ist-die-hashrate/">Was ist die Hashrate</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die Hashrate ist ein wesentlicher Indikator für die Gesundheit und Sicherheit des Bitcoin-Netzwerks. Sie misst die Menge an Rechenleistung, die dem Netzwerk zur Verfügung steht, und spielt eine entscheidende Rolle bei der Aufrechterhaltung seiner Integrität und Sicherheit.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><img decoding="async" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/05/proxy-1-2-1024x576.jpeg" alt="" style="width:750px;height:undefinedpx"/></figure>
</div>




<p class="wp-block-paragraph">Die Bitcoin Hashrate ist ein Maß für die Rechenleistung, die von den Minern im Bitcoin-Netzwerk verwendet wird, um neue Blöcke zur Blockchain hinzuzufügen. Sie wird in Hashes pro Sekunde (H/s) gemessen, wobei ein Hash eine einzelne Berechnung darstellt, die von einem Miner ausgeführt wird, um ein Proof-of-Work-Puzzle zu lösen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Praxis wird die Hashrate normalerweise in größeren Einheiten wie Kilohashes pro Sekunde (KH/s), Megahashes pro Sekunde (MH/s), Gigahashes pro Sekunde (GH/s), Terahashes pro Sekunde (TH/s), Petahashes pro Sekunde (PH/s) oder sogar Exahashes pro Sekunde (EH/s) angegeben. Zum Beispiel beträgt die gesamte Hashrate des Bitcoin-Netzwerks zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels etwa 150 EH/s.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Warum ist die Hashrate wichtig?</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Hashrate ist wichtig, weil sie ein Maß für die Sicherheit des Bitcoin-Netzwerks ist. Je höher die Hashrate, desto sicherer ist das Netzwerk, weil es schwieriger (und teurer) ist, genug Rechenleistung zu kontrollieren, um das Netzwerk anzugreifen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Hashrate spielt auch eine Rolle bei der Bestimmung der Schwierigkeit des Proof-of-Work-Puzzles, das die Miner lösen müssen, um einen neuen Block hinzuzufügen. Wenn die Hashrate steigt, wird das Puzzle schwieriger, um sicherzustellen, dass die Blöcke im Durchschnitt alle 10 Minuten hinzugefügt werden. Wenn die Hashrate sinkt, wird das Puzzle einfacher.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Vorstellung von Hashraten</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Hasrate ist eine extrem große Zahl und kann schwer zu begreifen sein. Hier sind ein paar Beispiele, die Ihnen helfen könnten, sich die Größenordnungen vorzustellen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>1 KH/s</strong> (Kilohash pro Sekunde) ist etwa so viel Rechenleistung, wie ein älterer Desktop-Computer leisten kann. Es entspricht <strong>1.000</strong> Hashes pro Sekunde.</li>



<li><strong>1 MH/s</strong> (Megahash pro Sekunde) entspricht <strong>1.000.000</strong> (eine Million) Hashes pro Sekunde. Dies ist etwa die Rechenleistung eines modernen Gaming-PCs.</li>



<li><strong>1 GH/s</strong> (Gigahash pro Sekunde) entspricht <strong>1.000.000.000</strong> (eine Milliarde) Hashes pro Sekunde.</li>



<li><strong>1 TH/s</strong> (Terahash pro Sekunde) entspricht <strong>1.000.000.000.000</strong> (eine Billion) Hashes pro Sekunde.</li>



<li><strong>1 PH/s</strong> (Petahash pro Sekunde) entspricht <strong>1.000.000.000.000.000</strong> (eine Billiarde) Hashes pro Sekunde. Dies ist die Rechenleistung einer größeren Bitcoin-Mining-Farm.</li>



<li><strong>1 EH/s</strong> (Exahash pro Sekunde) entspricht <strong>1.000.000.000.000.000.000</strong> (eine Trillion) Hashes pro Sekunde. Dies ist in etwa <strong>1/400</strong> die Gesamthashrate des Bitcoin-Netzwerks zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels.</li>
</ul>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/05/proxy-2-1.png"><img decoding="async" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/05/proxy-2-1.png" alt="" style="width:750px;height:undefinedpx"/></a></figure>
</div>


<h3 class="wp-block-heading">Wie trägt eine hohe Hashrate zur Sicherheit des Netzwerkes bei</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die hohe Hashrate des Bitcoin-Netzwerks ist ein entscheidender Faktor für die Sicherheit und Unveränderlichkeit der Blockchain. Sie stellt sicher, dass das Netzwerk resistent gegen verschiedene Arten von Angriffen ist, insbesondere gegen den sogenannten <strong>51%-Angriff</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein 51%-Angriff tritt auf, wenn eine Einzelperson oder eine Gruppe von Minern die Kontrolle über mehr als die Hälfte der gesamten Hashrate des Netzwerks erlangt. Dies würde theoretisch ermöglichen, Transaktionen zu zensieren, doppelte Ausgaben durchzuführen oder sogar die Blockchain zu ändern, indem ältere Blöcke neu geschrieben werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der enormen Menge an Rechenleistung, die derzeit im Bitcoin-Netzwerk vorhanden ist - etwa 400 EH/s oder 400 Trillionen Hashes pro Sekunde zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels - wäre es für einen Angreifer extrem teuer und praktisch unmöglich, eine Mehrheit der Hashrate zu erlangen. Der Angriff würde eine erhebliche Menge an spezialisierter Hardware, Energie und Zeit erfordern, was es unpraktikabel und unrentabel machen würde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zudem würde ein erfolgreicher 51%-Angriff das Vertrauen in Bitcoin wahrscheinlich stark schädigen, was den Wert der Bitcoin, die der Angreifer erworben hat, stark reduzieren würde. Daher besteht für Miner ein starkes finanzielles Anreiz, das Netzwerk zu unterstützen und nicht gegen es zu arbeiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kurz gesagt, die hohe Hashrate des Bitcoin-Netzwerks ist ein zentraler Aspekt seiner Sicherheit. Sie macht das Netzwerk widerstandsfähig gegen Angriffe und gewährleistet die Unveränderlichkeit und Zuverlässigkeit der Bitcoin-Blockchain.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Fazit</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Hashrate ist ein zentraler Aspekt des Bitcoin-Netzwerks und spielt eine entscheidende Rolle bei dessen Sicherheit und Stabilität. Sie misst die gesamte Rechenleistung, die zur Verfügung steht, um neue Blöcke zu minen und Transaktionen zu bestätigen, und stellt sicher, dass das Netzwerk vor Angriffen geschützt ist. Die Verständigung über diese riesigen Zahlen kann schwierig sein, aber die obigen Beispiele sollten Ihnen helfen, ein besseres Verständnis dafür zu bekommen, was sie bedeuten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich hoffe Euch mit diesem Artikel die Hashrate des Bitcoin Netzwerkes ein klein wenig verständlicher gemacht zu haben. Falls Ihr Fragen habt, schreibt sie in die Kommentare!</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/was-ist-die-hashrate/">Was ist die Hashrate</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://yourdevice.ch/was-ist-die-hashrate/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Linux Gruppen und Berechtigungen einfach erklärt</title>
		<link>https://yourdevice.ch/linux-gruppen-und-berechtigungen-einfach-erklaert/</link>
					<comments>https://yourdevice.ch/linux-gruppen-und-berechtigungen-einfach-erklaert/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 May 2023 08:15:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Theorie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://yourdevice.ch/?p=5068</guid>

					<description><![CDATA[<p>In einem Linux-System sind Berechtigungen und Gruppen wichtig, um die Sicherheit und Ordnung der Systemressourcen zu gewährleisten. Sie erlauben den Administratoren, zu kontrollieren, wer auf welche Dateien und Verzeichnisse zugreifen...</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/linux-gruppen-und-berechtigungen-einfach-erklaert/">Linux Gruppen und Berechtigungen einfach erklärt</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">In einem Linux-System sind Berechtigungen und Gruppen wichtig, um die Sicherheit und Ordnung der Systemressourcen zu gewährleisten. Sie erlauben den Administratoren, zu kontrollieren, wer auf welche Dateien und Verzeichnisse zugreifen kann.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><img decoding="async" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/05/proxy-1-1024x353.jpeg" alt="" style="width:750px" width="750"/></figure>
</div>




<h2 class="wp-block-heading"><strong>Linux-Benutzer und -Gruppen</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Jedes Linux-System hat mehrere Benutzer. Ein Benutzer ist jemand, der auf das System zugreift. Ein Benutzer kann eine Person sein oder ein Systemdienst sein. Benutzer können auch in Gruppen organisiert werden. Eine Gruppe ist einfach eine Sammlung von mehreren Benutzern. Das organisieren von Benutzern in Gruppen erleichtert die Verwaltung der Berechtigungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um die vorhandenen Benutzer zu sehen, kann man den Befehl <code><code>cut -d: -f1 /etc/passwd</code></code> verwenden. Gruppen können mit <code>cat /etc/group</code> betrachtet werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gruppen in Linux sind eine effektive Möglichkeit, Berechtigungen zu verwalten und die Sicherheit zu verbessern. Indem Benutzer, die ähnliche Rollen oder Funktionen haben, in derselben Gruppe zusammengefasst werden, können Administratoren Berechtigungen effektiv verwalten und die Exposition von sensiblen Ressourcen minimieren.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Gruppen und Benutzer hinzufügen und entfernen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Befehl <code>adduser <em>benutzer</em></code> erstellt Ihr einen Benutzer mit eigenen Homeverzeichnis. Der Benutzer wird der Gruppe <strong>users</strong> hinzugefügt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">mit <code>userdel <em>benutzer </em></code>könnt Ihr einen Benutzer auch wieder löschen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Benutzern einer Gruppe hinzufügen. Ihr könnt Benutzer auch einer Gruppe hinzufügen. Seid Ihr aber bitte vorsichtig, den sobald Ihr einen neuen Benutzer der Gruppe sudo hinzufügt, hat dieser Benutzer vollständigen Zugriff auf das komplette System, soll der Benutzer z.B nur änderungen am webserver vornehmen, kann man einen neuen Benutzer z.B nur der Gruppe <strong>www-data</strong> hinzufügen. Das würde dann so aussehen:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><code>sudo usermod -aG www-data benutzer</code></p>



<p class="wp-block-paragraph">Soll der Benutzer auch <strong>ssh</strong> Berechtigungen haben, muss er in die ssh Gruppe:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><code>sudo usermod -aG ssh benutzer</code></p>



<h2 class="wp-block-heading">Berechtigungen und das oktale System</h2>



<p class="wp-block-paragraph">In Linux wird häufig das oktale (Basis-8) System verwendet, um Dateiberechtigungen zu ändern. Jede der drei Berechtigungen (lesen, schreiben, ausführen) wird als Bit in einer binären Zahl betrachtet.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Lesen (r) ist Bitwert 4</li>



<li>Schreiben (w) ist Bitwert 2</li>



<li>Ausführen (x) ist Bitwert 1</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Werte werden <strong>addiert</strong>, um die Gesamtberechtigung für eine Datei oder ein Verzeichnis zu bestimmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Beispiel bedeutet eine oktale Berechtigung von 7 (<strong>4+2+1</strong>) volle Berechtigungen (lesen, schreiben, ausführen). Eine Berechtigung von 5 (<strong>4+0+1</strong>) bedeutet lesen und ausführen, aber nicht schreiben.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Oktale Berechtigungsübersicht</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>0: Keine Berechtigungen</li>



<li>1: Nur Ausführung (x)</li>



<li>2: Nur Schreiben (w)</li>



<li>3: Schreiben und Ausführen (wx)</li>



<li>4: Nur Lesen (r)</li>



<li>5: Lesen und Ausführen (rx)</li>



<li>6: Lesen und Schreiben (rw)</li>



<li>7: Lesen, Schreiben und Ausführen (rwx)</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>oder vereinfacht dargestellt:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>0 = ---</li>



<li>1 = --x</li>



<li>2 = -w-</li>



<li>3 = -wx</li>



<li>4 = r-</li>



<li>5 = r-x</li>



<li>6 = rw-</li>



<li>7 = rwx</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Der Befehle <code>ls -l</code> zeigt die Berechtigungen für Dateien und Verzeichnisse an. Zum Beispiel könnte die Ausgabe so aussehen:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><code>-rwxrwxr-x 1 benutzer gruppe 4096 Mai 20 12:34 beispiel.txt</code></p>



<p class="wp-block-paragraph">In diesem Beispiel hat "<strong>benutzer</strong>" Lese-, Schreib- und Ausführungsberechtigungen. Die "<strong>gruppe</strong>" hat auch Lese-, Schreib- und Ausführungsberechtigungen. <strong>Alle anderen Benutzer</strong> haben nur Lese- und Ausführungsberechtigungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Hier ist eine Aufschlüsselung der Ausgabe:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>-rwxrwxr-x</strong>: Dies sind die Berechtigungen für die Datei. Die ersten zehn Zeichen sind immer für die Berechtigungen reserviert.
<ul class="wp-block-list">
<li>Das erste Zeichen gibt den Dateityp an. Ein "-" bedeutet, dass es sich um eine normale Datei handelt. Ein "d" würde darauf hinweisen, dass es sich um ein Verzeichnis handelt.</li>



<li>Die nächsten neun Zeichen sind in drei Gruppen von drei Zeichen aufgeteilt. Jede Gruppe repräsentiert die Berechtigungen für den Eigentümer, die Gruppe und andere Benutzer. In diesem Fall hat der Eigentümer Lese-, Schreib- und Ausführungsrechte (rwx), die Gruppe hat auch Lese-, Schreib- und Ausführungsrechte (rwx), und andere Benutzer haben Lese- und Ausführungsrechte (r-x).</li>
</ul>
</li>



<li><strong>1</strong>: Dies ist die Anzahl der Links (oder Referenzen) zu dieser Datei oder diesem Verzeichnis. Bei Dateien ist diese Zahl normalerweise 1, es sei denn, es wurden Hard Links erstellt. Bei Verzeichnissen entspricht sie der Anzahl der Unterordner + 2 (eins für das Verzeichnis selbst und eins für das übergeordnete Verzeichnis).</li>



<li><strong>benutzer</strong>: Dies ist der Benutzer (oder der Eigentümer) der Datei. In diesem Fall ist der Benutzername "benutzer".</li>



<li><strong>gruppe</strong>: Dies ist die Gruppe, der die Datei gehört. In diesem Fall ist der Gruppenname "gruppe".</li>



<li><strong>4096</strong>: Dies ist die Größe der Datei in Bytes. In diesem Fall beträgt die Dateigröße 4096 Bytes.</li>



<li><strong>Mai 20 12:34</strong>: Dies ist das Datum und die Uhrzeit der letzten Modifikation der Datei. In diesem Fall wurde die Datei zuletzt am 20. Mai um 12:34 Uhr geändert.</li>



<li><strong>beispiel.txt</strong>: Dies ist der Name der Datei. In diesem Fall lautet der Dateiname "beispiel.txt".</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Befehl <strong>chmod</strong> könnt ihr die Berechtigungen für <strong>Besitzer/Benutzer, Gruppe und alle anderen</strong> verändern. Für den <code>chmod</code> Befehl geben drei Ziffern die Berechtigungen für den Besitzer, die Gruppe und andere Benutzer an. Zum Beispiel:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><code>chmod 755 beispiel.txt</code></p>



<p class="wp-block-paragraph">In diesem Fall gibt das erste Ziffer (7) die Berechtigungen des Besitzers an (lesen, schreiben, ausführen). Die zweite Ziffer (5) gibt die Berechtigungen der Gruppe an (lesen und ausführen), und die dritte Ziffer (5) gibt die Berechtigungen für andere Benutzer an (ebenfalls lesen und ausführen).<br><br>mit <code>ls -l</code> würde beispiel text mit chmod 755 so aussehen:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><code>-rwxrw-rw- 1 benutzer gruppe 4096 Mai 20 12:34 beispiel.txt</code></p>



<p class="wp-block-paragraph">Darf nur der Besitzer der Datei die Datei lesen, Gruppen und andere hingegen nicht würde der Befehl zur änderung der Datei so aus:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><code>chmod 700 beispiel.txt</code></p>



<p class="wp-block-paragraph">und <code>ls -l</code> würde folgendes ausgeben:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><code>-rwx------ 1 benutzer gruppe 4096 Mai 20 12:34 beispiel.txt</code></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die <code>chown</code>- und <code>chmod</code> Befehle sind die Hauptwerkzeuge für diese Aufgabe, aber es ist auch wichtig, die Konzepte hinter Benutzer- und Gruppenberechtigungen zu verstehen. Unangemessene Berechtigungen können nicht nur zu Sicherheitsproblemen führen, sondern auch dazu, dass Dienste nicht richtig funktionieren, wenn sie nicht auf die benötigten Ressourcen zugreifen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wollt Ihr die Berechtigungen für Ordner und Unterordner inkl Inhalt aller darin befindlichen Dateien verändern muss mit die Flagge <strong>-R</strong> hinzugefügt werden. Soll z.B für den neu angelegten Webpage Ordner im Verzeichnis <strong>/var/www/webpage</strong> geändert werden (z.B) eine WordPressinstallation, so lautet der Befehl:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><code>chown -R www-data:www-data /var/www/webpage</code></p>



<p class="wp-block-paragraph">Besitzer ist nun <strong>www-data</strong> und der dazugehörigen Gruppe <strong>www-data</strong> ebenso sämtlicher Ordner und Dateien im Ordner <strong>webpage</strong>. Soll nun nur der Benutzer/Besitzer Vollzugriff, die Gruppe <strong>www-data</strong> lesen und ausführen können, sowie alle anderen die nicht der Gruppe angehören, lesen und ausführen können, so sieht das dann folgendermassen aus:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><code>chmod -R 755 /var/www/webpage</code></p>



<p class="wp-block-paragraph">Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Verwaltung von Berechtigungen und Gruppen in Linux ein wichtiges Thema ist, das sowohl technisches Wissen als auch sorgfältiges Urteilsvermögen erfordert. Es ist ein Bereich, der sowohl für die allgemeine Systemverwaltung als auch für die Sicherheit von entscheidender Bedeutung ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Thema haben wir nun eher oberflächlich angeschnitten, es gibt noch viel mehr zum Thema Berechtigungen zu wissen, auch gibt es Spezialberechtigungen und andere Systeme, wie man Berechtigungen wiedergibt, anzeigt bzw geändert werden können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Falls Ihr mehr zum Thema wissen wollt, könnt Ihr gerne z.B die Seite <a href="https://wiki.ubuntuusers.de/Rechte/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://wiki.ubuntuusers.de/Rechte/</a> besuchen. Auch findet sich im Internet sehr viel mehr Info zum ganzen Thema. Mein Anliegen war es hier einfaches und gebündeltes Wissen über das Thema Gruppen und Berechtigungen zu vermittlen. Falls Ihr Fragen habt, schreibt sie in die Kommentare!<br><br></p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/linux-gruppen-und-berechtigungen-einfach-erklaert/">Linux Gruppen und Berechtigungen einfach erklärt</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://yourdevice.ch/linux-gruppen-und-berechtigungen-einfach-erklaert/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Warum Proof of Work der bessere Konsensmechanismus ist</title>
		<link>https://yourdevice.ch/warum-proof-of-work/</link>
					<comments>https://yourdevice.ch/warum-proof-of-work/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 May 2023 07:48:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bitcoin]]></category>
		<category><![CDATA[bitcoin]]></category>
		<category><![CDATA[Theorie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://yourdevice.ch/?p=5346</guid>

					<description><![CDATA[<p>Warum Proof of Work der bessere Konsensmechanismus ist In der Welt der Kryptowährungen gibt es zwei Hauptkonsensmechanismen: Proof of Work (PoW) und Proof of Stake (PoS). Beide Mechanismen dienen dem...</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/warum-proof-of-work/">Warum Proof of Work der bessere Konsensmechanismus ist</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h1 class="wp-block-heading"><strong>Warum Proof of Work der bessere Konsensmechanismus ist</strong></h1>



<p class="wp-block-paragraph">In der Welt der Kryptowährungen gibt es zwei <a href="https://bitcoin-2go.de/wiki/konsensmechanismus/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hauptkonsensmechanismen</a>: Proof of Work (PoW) und Proof of Stake (PoS). Beide Mechanismen dienen dem gleichen Zweck - sie gewährleisten die Sicherheit des Netzwerks und verhindern doppelte Ausgaben. Doch ihre Arbeitsweise und ihre Auswirkungen auf die Funktionsweise von Kryptowährungsnetzwerken sind grundlegend verschieden.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><img decoding="async" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/05/3-3-1024x576.png" alt="" style="width:750px;height:undefinedpx"/></figure>
</div>




<h2 class="wp-block-heading"><strong>Proof of Work (PoW)</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bitcoin, die erste und bekannteste Kryptowährung, verwendet ein Proof-of-Work-System. Bei diesem System lösen die Miner kryptographische Rätsel, um neue Blöcke zur Blockchain hinzuzufügen. Die Rätsel sind so konzipiert, dass sie eine bedeutende Menge an Rechenleistung benötigen, um gelöst zu werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">PoW hat den Vorteil, dass es die Sicherheit des Netzwerks durch den physischen Aspekt des Ressourcenverbrauchs (Arbeit) gewährleistet. Da das Minen eines Blocks beträchtliche Rechenleistung und damit Energie und Kosten erfordert, ist es unwirtschaftlich für einen Angreifer, das Netzwerk anzugreifen, da die Kosten für einen Angriff in der Regel den potenziellen Gewinn übersteigen würden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Außerdem ist PoW dezentralisiert, weil im Prinzip jeder, der einen Computer und Zugang zum Internet hat, am Mining-Prozess teilnehmen und zur Netzwerksicherheit beitragen kann.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Einfaches Beispiel für PoW</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Stellt euch PoW vor wie einen Wettkampf, bei dem Teilnehmer komplexe mathematische Gleichungen lösen. Jeder hat ein Rätselbuch und je mehr Rätsel sie lösen, desto mehr Punkte sammeln sie. Der Teilnehmer, der die meisten Punkte hat, bekommt die Erlaubnis, den nächsten Block zur Kette hinzuzufügen und eine Belohnung zu erhalten.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Vorteile von Proof of Work</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die wichtigsten Vorteile von PoW sind die Sicherheit und die Dezentralität. Da das Hinzufügen eines neuen Blocks eine große Menge an Rechenleistung erfordert, ist es für einen einzelnen Angreifer praktisch unmöglich, genug Rechenleistung zu kontrollieren, um das Netzwerk zu übernehmen. Außerdem ermöglicht PoW jedem, der genug Rechenleistung hat, am Mining-Prozess teilzunehmen und zur Sicherheit des Netzwerks beizutragen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Proof of Stake (PoS)</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bei einem Proof-of-Stake-System werden neue Blöcke nicht durch das Lösen kryptographischer Rätsel erzeugt, sondern durch einen Auswahlprozess, der zum Teil zufällig ist und zum Teil davon abhängt, wie viele Coins der Benutzer besitzt und manchmal auch, wie lange er sie schon besitzt. Im Grunde geht es darum, dass Benutzer eine bestimmte Anzahl von Coins "einfrieren", um einen neuen Block erstellen zu können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Vorteil von PoS ist, dass es im Vergleich zu PoW deutlich weniger Energie verbraucht, da es keine Rätsel gibt, die eine große Menge an Rechenleistung erfordern. Das macht PoS-Netzwerke potenziell skalierbarer.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Nachteil von PoS ist jedoch, dass es tendenziell zu einer stärkeren Zentralisierung führen kann. In einem PoS-System haben diejenigen, die mehr Coins besitzen, eine höhere Chance, ausgewählt zu werden, um den nächsten Block zu erstellen. Dies könnte dazu führen, dass die Macht (und der Reichtum) im Netzwerk sich auf eine kleine Anzahl von Großinvestoren konzentriert.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/05/proxy-5-1024x576.jpeg"><img decoding="async" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/05/proxy-5-1024x576.jpeg" alt="" style="width:750px;height:undefinedpx"/></a></figure>
</div>


<h3 class="wp-block-heading"><strong>Einfaches Beispiel für PoS</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Stellt Euch PoS wie eine Lotterie vor. Jeder Teilnehmer kauft Lose mit den Coins, die sie besitzen. Je mehr Coins Ihr besitzt und als Einsatz (Stake) verwenden, desto mehr Lose könnt Ihr kaufen und desto höher ist Eure Chance, die Lotterie zu gewinnen und den nächsten Block zur Kette hinzufügen zu dürfen. Gewinnt ein Teilnehmer, bekommt er eine Belohnung in Form von neuen Coins und die Transaktionsgebühren.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Zentralisierungsrisiken von Proof of Stake</strong> und warum es keine alternative zu Proof of Work ist</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Proof of Stake (PoS) bringt eine Reihe von Zentralisierungsrisiken und potenziellen Gefahren mit sich, die es zu einer weniger idealen Alternative zu Proof of Work (PoW) machen können.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/05/proxy-6-1024x1024.jpeg"><img decoding="async" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/05/proxy-6-1024x1024.jpeg" alt="" style="width:500px;height:undefinedpx"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Gefahren von POS</figcaption></figure>
</div>


<h3 class="wp-block-heading"><strong>1. Machtkonzentration</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Hauptproblem von PoS-Systemen ist die potenzielle Konzentration von Macht bei denjenigen, die bereits eine große Anzahl von Coins besitzen. Da die Chance, einen neuen Block zu erstellen, proportional zur Menge der gehaltenen Coins ist, können die reichsten Teilnehmer des Netzwerks eine unverhältnismäßig große Kontrolle über das Netzwerk erlangen. Dies kann die Dezentralisierung untergraben, die ein grundlegendes Merkmal und ein Hauptvorteil von Kryptowährungen ist.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>2. Zensur von Transaktionen</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Machtkonzentration kann auch zur Zensur von Transaktionen führen. Die Teilnehmer, die die meisten Coins besitzen und daher die meisten neuen Blöcke erstellen, könnten in der Lage sein, bestimmte Transaktionen zu blockieren, indem sie einfach entscheiden, sie nicht in den von ihnen erstellten Blöcken aufzunehmen. Dies könnte dazu führen, dass das Netzwerk für einige Benutzer weniger nützlich oder weniger fair wird.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>3. Ungleichheit der Coin-Verteilung</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiteres Problem ist, dass PoS-Systeme dazu führen können, dass die Verteilung der Coins im Netzwerk im Laufe der Zeit immer ungleicher wird. Da die reichsten Teilnehmer die meisten neuen Coins verdienen, können sie ihren Reichtum im Laufe der Zeit weiter erhöhen, während die ärmeren Teilnehmer relativ ärmer werden. Dies könnte die Ungleichheit im Netzwerk verstärken und könnte dazu führen, dass das Netzwerk für die ärmeren Teilnehmer weniger attraktiv wird.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>4. Gefahr des "Nichts-auf-dem-Spiel"-Angriffs</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">PoS-Systeme sind außerdem anfällig für sogenannte "Nothing-at-Stake"-Angriffe. In einem PoW-System ist es teuer, mehrere Ketten gleichzeitig zu minen, da dies eine große Menge an Rechenleistung erfordert. In einem PoS-System hingegen gibt es keine solche Kosten, so dass ein Benutzer, der einmal ausgewählt wurde, einen Block zu erstellen, potenziell mehrere konkurrierende Blöcke erstellen könnte. Dies könnte das Netzwerk destabilisieren und es anfällig für doppelte Ausgaben machen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Obwohl PoS-Systeme wenige Vorteile haben, insbesondere in Bezug auf den Energieverbrauch, bringen sie auch erhebliche Risiken und Gefahren mit sich und Nachtteile die den Vorteilen mehr als überwiegen. Wer Proof of Stake bevorzugt, kann auch gleich beim Fiatgeldsystem bleiben. Wachsende Ungleichheit und die Anfälligkeit für Angriffe machen PoS zu einer weniger idealen Alternative zu PoW. Bei der Bewertung von Kryptowährungsnetzwerken ist es wichtig, diese Faktoren zu berücksichtigen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Zusammenfassung</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Sowohl Proof of Work als auch Proof of Stake haben ihre Vor- und Nachteile. PoW bietet ein hohes Maß an Sicherheit und Dezentralität, verbraucht aber auch viel Energie. PoS ist energieeffizienter und potenziell skalierbarer, führt aber dazu, die Macht auf eine kleine Anzahl von reichen Benutzern zu konzentrieren. Genau das, was wir ja eigentlich nicht mehr wollen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist wichtig, diese Unterschiede zu verstehen, um die Auswirkungen dieser Konsensmechanismen auf die Funktionsweise und die Sicherheit von Kryptowährungsnetzwerken zu verstehen. Falls Ihr Fragen habt, schreibt sie in die Kommenare!</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/warum-proof-of-work/">Warum Proof of Work der bessere Konsensmechanismus ist</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://yourdevice.ch/warum-proof-of-work/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Was ist ein VLAN - Anwendung und Beispiele</title>
		<link>https://yourdevice.ch/was-ist-ein-vlan-beispiele/</link>
					<comments>https://yourdevice.ch/was-ist-ein-vlan-beispiele/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mario]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 May 2023 10:15:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Netzwerk & Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Theorie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://yourdevice.ch/?p=4669</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ein Virtual Local Area Network (VLAN) ist eine Technik, die es ermöglicht, ein physisches Netzwerk in mehrere logische Netzwerke aufzuteilen. Sie bieten mehr Flexibilität und Sicherheit, indem sie die Kommunikation...</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/was-ist-ein-vlan-beispiele/">Was ist ein VLAN - Anwendung und Beispiele</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Ein <strong>Virtual Local Area Network</strong> (VLAN) ist eine Technik, die es ermöglicht, ein physisches <a href="https://www.ionos.de/digitalguide/server/knowhow/was-ist-ein-netzwerk/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Netzwerk</a> in mehrere logische Netzwerke aufzuteilen. Sie bieten mehr Flexibilität und Sicherheit, indem sie die Kommunikation zwischen verschiedenen Netzwerksegmenten steuern und verwalten. In diesem Artikel werden wir die Grundlagen von VLANs erläutern, ihre Anwendung anhand eines Beispiels vorstellen und die Hardwareanforderungen sowie Sicherheitsaspekte betrachten.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="538" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/05/4-1024x538.jpg" alt="" class="wp-image-4858" style="width:750px;height:undefinedpx" srcset="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/05/4-1024x538.jpg 1024w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/05/4-500x263.jpg 500w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/05/4-300x158.jpg 300w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/05/4-768x403.jpg 768w, https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/05/4.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>




<h2 class="wp-block-heading">VLAN Grundlagen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Virtual Local Area Network funktioniert, indem es Netzwerkgeräte, wie Switches und Router, so konfiguriert, dass sie Datenpakete an bestimmte Gruppen von Geräten weiterleiten. Jedes VLAN hat eine eindeutige Kennung, die als VLAN-ID bezeichnet wird. Datenpakete, die zwischen VLANs übertragen werden, erhalten einen sogenannten VLAN-Tag, der die Zugehörigkeit zum jeweiligen VLAN angibt. Somit können Switches und Router Pakete gezielt an die richtigen Empfänger weiterleiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein VLAN ist ein virtuelles Netzwerk, das ein physisches Netzwerk in mehrere logische Netzwerke unterteilt, während ein separates <strong>LAN</strong> (Local Area Network) aus zwei oder mehr unabhängigen physischen Netzwerken besteht. Beide Konzepte dienen dazu, Netzwerkressourcen zu organisieren und den Datenverkehr zu steuern. In einem VLAN kann ein physiches Netzwerk in tausende virtuelle Netzwerke aufgeteilt werden. Der Hauptunterschied zwischen VLANs und separaten LANs liegt in der Art der Netzwerktrennung. Während VLANs eine logische Trennung innerhalb eines gemeinsamen physischen Netzwerks ermöglichen, erfordern <strong>separate</strong> LANs physische Trennung und zusätzliche Hardware.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Anwendungsbeispiel Unternehmen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Nehmen wir an, in einem Unternehmen gibt es drei Abteilungen: Verwaltung, Marketing und IT. Die Firma möchte die Kommunikation zwischen den Abteilungen kontrollieren, um den Datenverkehr und die Sicherheit zu optimieren. Dazu werden für jede Abteilung separate VLANs eingerichtet. Geräte der Verwaltung werden dem VLAN 10, Geräte des Marketings dem VLAN 20 und Geräte der IT dem VLAN 30 zugeordnet. Nun kann der Netzwerkadministrator Regeln festlegen, die den Datenverkehr zwischen den VLANs steuern. Beispielsweise kann er erlauben, dass nur das IT-VLAN auf sensible Daten der Verwaltung zugreifen kann, während das Marketing-VLAN darauf beschränkt bleibt, nur auf bestimmte Ressourcen zuzugreifen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/05/2-4.png"><img decoding="async" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/05/2-4.png" alt=""/></a></figure>
</div>


<h3 class="wp-block-heading">Anwendungsbeispiel im Privatbereich: Smart Home</h3>



<p class="wp-block-paragraph">VLANs können auch im Privatbereich, beispielsweise in einem Smart Home, eingesetzt werden, um die Netzwerkstruktur und -sicherheit zu verbessern. In einem Smart Home sind zahlreiche vernetzte Geräte wie Smart TVs, Heizungssteuerungen, Überwachungskameras und Sprachassistenten miteinander verbunden. Hier kann ein Virtual Local Area Network dazu beitragen, die Kommunikation zwischen diesen Geräten zu organisieren und potenzielle Sicherheitsrisiken zu minimieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um ein VLAN in einem Smart Home einzurichten, benötigt man zunächst einen <a href="https://www.computerweekly.com/de/antwort/Was-ist-der-Unterschied-zwischen-Managed-und-Unmanaged-Switch" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Managed Switch</a> und einen Router, der VLAN-fähig ist. Anschließend können die Geräte den entsprechenden VLANs zugeordnet werden. Zum Beispiel kann man folgende Aufteilung vornehmen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>VLAN 10</strong>: Heimkino- und Unterhaltungssysteme (Smart TVs, Spielkonsolen, Streaming-Geräte)</li>



<li><strong>VLAN 20</strong>: Heimautomation (Beleuchtung, Heizungssteuerung, Türschlösser)</li>



<li><strong>VLAN 30</strong>: Sicherheitssysteme (Überwachungskameras, Alarmanlagen)</li>



<li><strong>VLAN</strong> <strong>40</strong>: Computer und mobile Geräte (PCs, Laptops, Smartphones, Tablets)</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Durch die Trennung der Geräte in verschiedene VLANs wird verhindert, dass ein potenziell unsicheres Gerät auf andere Geräte im Netzwerk zugreifen kann. Zum Beispiel könnten Sicherheitslücken in einem Smart TV dazu führen, dass ein Angreifer auf persönliche Daten auf einem PC zugreift, wenn diese Geräte im selben <a href="https://yourdevice.ch/netzwerkprotokolle-definition-uebersicht/">Netzwerksegment</a> sind.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><a href="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/05/1-1-1024x576.jpg"><img decoding="async" src="https://yourdevice.ch/wp-content/uploads/2023/05/1-1-1024x576.jpg" alt="" style="width:500px;height:undefinedpx"/></a></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Der Netzwerkadministrator kann zudem Regeln für die Kommunikation zwischen den VLANs festlegen, um den Datenverkehr besser zu kontrollieren. Beispielsweise kann er den Zugriff von Heimkino- und Unterhaltungssystemen auf Heimautomation und Sicherheitssysteme einschränken, um eine unnötige Belastung des Netzwerks zu vermeiden und die Sicherheit zu erhöhen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Insgesamt trägt die Verwendung von VLANs in einem Smart Home dazu bei, die Netzwerkstruktur besser zu organisieren und potenzielle Sicherheitsrisiken zu reduzieren. Dabei sollte jedoch beachtet werden, dass VLANs allein nicht ausreichen, um ein Netzwerk vollständig abzusichern. Es ist weiterhin wichtig, auf regelmäßige Updates der Gerätesoftware und die Einhaltung von Sicherheitsbestimmungen zu achten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Hardwareanforderungen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Um VLANs einzurichten, ist spezielle Hardware erforderlich. Zunächst müssen die Switches im Netzwerk VLAN-fähig sein, d.h. sie müssen in der Lage sein, <strong>VLAN-Tags</strong> zu erkennen und Pakete entsprechend weiterzuleiten. Solche Switches werden als "<strong>Managed Switches</strong>" bezeichnet. Darüber hinaus ist für die Kommunikation zwischen den VLANs ein <strong>Layer-3-Switch oder Router</strong> erforderlich, der in der Lage ist, Routing-Entscheidungen auf Basis der VLAN-IDs zu treffen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Sicherheit von VLANs</h2>



<p class="wp-block-paragraph">VLANs bieten eine erhöhte Sicherheit, indem sie den Datenverkehr zwischen Netzwerksegmenten isolieren. Da jedes VLAN unabhängig voneinander arbeitet, ist es schwieriger für Angreifer, sich Zugang zu anderen Netzwerksegmenten zu verschaffen. Allerdings sind VLANs allein kein Allheilmittel für die Netzwerksicherheit. Administratoren müssen weiterhin auf die Implementierung von Sicherheitsbestimmungen, wie Firewalls, Intrusion Detection Systems (IDS) und regelmäßige Sicherheitsüberprüfungen achten, um ein sicheres Netzwerk zu gewährleisten.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Fazit</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Virtual Local Area Networks sind ein leistungsfähiges Werkzeug zur Verbesserung der <strong>Netzwerkstruktur</strong>, <strong>Flexibilität</strong> und <strong>Sicherheit</strong>. Durch die Trennung von Netzwerksegmenten können Anwender den Datenverkehr besser kontrollieren und den Zugriff auf sensible Informationen einschränken. Bei der Implementierung von VLANs müssen jedoch die erforderlichen Hardwarekomponenten und Sicherheitsmaßnahmen berücksichtigt werden. Insgesamt bieten VLANs eine effektive Lösung für die Organisation und Optimierung von Netzwerken in verschiedenen Anwendungen, Branchen und Umgebungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist wichtig, stets auf dem Laufenden zu bleiben und sich über neue Entwicklungen und Best Practices in Bezug auf VLANs und Netzwerksicherheit zu informieren. Durch kontinuierliche Weiterbildung und Anpassung an die sich entwickelnden Bedrohungslandschaften können Netzwerkadministratoren dafür sorgen, dass ihre Netzwerkinfrastrukturen sicher und effizient bleiben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wollte Ihr mehr zum Thema Netzwerk und Protokolle wissen? Besucht diesen <a href="https://yourdevice.ch/netzwerkprotokolle-definition-uebersicht/" target="_blank" rel="noopener">Beitrag</a> hier.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich hoffe Euch das Thema VLAN mit diesem Beitrag etwas näher gebracht zu haben. Falls Ihr Fragen habt, schreibt sie in die Kommentare!</p>
<p>The post <a href="https://yourdevice.ch/was-ist-ein-vlan-beispiele/">Was ist ein VLAN - Anwendung und Beispiele</a> appeared first on <a href="https://yourdevice.ch">yourdevice.ch - Deine Anlaufstelle für Linux, OpenSource Software und Co</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://yourdevice.ch/was-ist-ein-vlan-beispiele/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
